Die Triathlon-Abteilung der TuS Feuchtwangen stellt seit 2013 das Rennen über 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen auf die Beine. Neben der Volksdistanz gibt es seit 2017 ein Swim&Run Kinderrennen, bei dem es mehr um Spaß, als um Platzierungen geht – jeder ist Gewinner. Alljährlich treffen sich hier außerdem die sportlichsten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, um das schnellste Oberhaupt zu suchen. 2022 siegt Wolfgang Desel, Sigrid Reinfelder wird als einzige Bürgermeisterin Gesamtdritte.

Mit knapp 150 Starterinnen und Startern gehört der Wettkampf sicherlich zu den familiären Veranstaltungen in Bayern. Das Eventgelände findet sich im schön gelegenen und großen Naturfreibad, in dem Teilnehmende auch nach absolvierten Distanzen gerne verweilen. Den Tagessieg im Sprint holten sich Christian Dürr (TV Ochsenfurt) und Claudia Mai (CIS Amberg). Im Meisterschaftsrennen der Bürgermeister konnte Wolfgang Desel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Strullendorf in Oberfranken, in 01:25:06 den Titel erringen. Zweiter wurde Michael Begrab von der Gemeinde Lisberg in 01:26:09. Als einzige weibliche Teilnehmerin wurde Sigrid Reinfelder Gesamtdritte in 01:30:05.

von links nach rechts: Helmut Bauz (Gemeinde Büchenbach) / Jonas Merzbacher (Gemeinde Gundelsheim) / Michael Bergrab (Gemeinde Lisberg) / Wolfgang Desel (Gemeinde Strullendorf) / Sigrid Reinfelder (Gemeinde Breitengrüßbach) / Karl Breitenbücher (3. BGM Bad Neustadt a.d. Saale) 

Insgesamt nahmen an der Meisterschaft sechs Gemeindeoberhäupter teil. Der einzige mittelfränkische Teilnehmer war aus Büchenbach bei Roth, 1. Bürgermeister Helmut Bauz. Bei allen bisherigen Bürgermeister-Meisterschaften war bisher 3. Bürgermeister Karl Breitenbücher aus Bad Neustadt a.d. Saale am Start. Er konnte in seiner Altersklasse (Triathlon-Gesamtwertung) einen dritten Platz erreichen. 

Fotos: TUS Feuchtwangen

Ein Event ganz im Zeichen des Nachwuchssports: Der Cross-Duathlon in Deining bot den Bayerischen Meisterschaften Schüler/ Jugend/ Junioren am gestrigen Samstag einen perfekten Rahmen. Die Stimmung am Sportplatz war eine ganz Besondere: während es für die Bambinis um den Spaß an der Bewegung ging, merkte man den älteren Sportler*innen schon die Anspannung im Kampf um die Titel an. Sie alle – egal ob groß oder klein – wurden von den Betreuenden, Eltern und Freunden des Sports beklatscht und angefeuert. „Ein rundum gelungenes Event“, freute sich Veranstaltervertreterin Christine Waitz.

Das Team rund um Harry Kaunz hatte sich für den Nachwuchs wie immer ins Zeug gelegt: Jede*r bekam ein schönes Startersäckchen, eine Cross-Strecke mit eigens gebauten Hindernissen brachte technischen Anspruch in den Kurs rund um den Sportplatz und ein Helfer*innen-Team war für jedes noch so kleine Problem der Nachwuchssportler*innen da. Die familiäre und ausgelassene Stimmung zeichnete den Wettkampf aus. Natürlich aber auch die Rennen um die Titel: Neben den Bayerischen Meisterschaften wurden die schnellsten Oberpfälzer*innen, die Landkreismeister*innen und Gemeindemeister*innen gesucht. Kein Wunder, dass der heimische FC Deining den Großteil der Startenden stellte.

Bei den Schüler*innen A waren Anita Blersch (TSV Brannenburg) und Joel Westphal (TSV Harburg) siegreich. In der Jugend B setzten sich Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Moritz Kaunz (1. FC Deining) durch. Theresa Beraus (1. FC Deining) und Ludwig Sigl (TV Burglengenfeld) wurden Bayerische Meister*in in der Jugend A. Die Klasse der Ältesten an diesem Tag, der Junioren, entschieden Lena Gömmel (TSV Zirndorf) und Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) für sich.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

„Die Mischung aus Breitensport und ambitioniertem Sport ist uns sehr wichtig“, sagt Olaf Korf. Der Marktredwitzer organisiert gemeinsam mit einem Team des RSC Marktredwitz Den lokalen Nachwuchs-Triathlon. In diesem Jahr findet das Rennen am 9. Juli statt. Die Anmeldung ist bereits eröffnet.

Rennen mit Tradition

Der Wettkampf des RSC Marktredwitz hat Tradition. Schon in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre fand dort einer der ersten Triathlons in Nordbayern statt. Die erfolgreiche Veranstaltung wurde aufgrund immer strenger werdender Auflagen nach einem Gastspiel der 2. Bundesliga 1996 eingestellt. Erst 2015 wagten sich die Oberfranken erneut an die Organisation eines Triathlons heran. Man entschied sich, ein Rennen für Schüler und Jugendliche auszurichten, das heute ein Teil des BTV Memmert Nachwuchscups ist. Möglich ist das auch dank der Unterstützung des Fahrradhersteller Cube, der in Waldershof seinen Stammsitz hat. 

„Unser Ziel ist es, ideale Bedingungen für Teilnehmende des Nachwuchscups zu schaffen“, erklärt Olaf Korf. „Gleichzeitig begeistern wir Einsteiger*innen mit Workshops im Vorfeld (3.6. und 1.7.) und arbeiten gezielt mit Kindergärten und Schulen zusammen, um den Nachwuchs für Triathlon zu begeistern.“

Das Konzept hat Erfolg. Seit Jahren finden sich auch Teilnehmende aus dem benachbarten Tschechien in den Starterlisten.

Perfekte Bedingungen

Neben viel organisatorischer Leidenschaft tragen auch die perfekten Bedingungen und die schöne Umgebung zum Erfolg des Rennens bei. Das Schwimmen findet im Kösseinebad Waldershof, einem der schönsten Naturbäder Bayerns, statt. Das Radfahren auf abgesperrter Staatsstraße bietet ausreichend Platz und ist für den Nachwuchs sicher. Die Laufstrecke rund um das Naturfreibad führt zurück in die schöne Natur.

Am 7. Juli geht es wieder rund: Um 13:30 Uhr ist der erste Start zum 7. Cube Schüler und Jugendtriathlon, Schüler D bis Junioren über die Supersprint-Distanz. Um 17:00 Uhr fällt der Startschuss zur 2. Cube Schüler und Jugend Team Mixed Relay der Schüler A bis Junioren.

Zur Website des Rennens.

Zur Anmeldung.

Fotos: RSC Marktredwitz

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) zeigt die Rennen des DTU-Jugendcups in Forst am Sonntag von 9 bis 12 Uhr im Livestream auf ihrem Instagram-Live-Kanal (@triathlondeutschland) und auf ihrem Youtube-Kanal (@triathlondeutschland)Der dreieinstündige Stream startet um 9 Uhr mit dem Rennen der Junioren. Es folgen die Wettbewerbe der Jugend A, Juniorinnen/Jugend A weiblich sowie der Jugend B männlich und weiblich. Neben Rennaction wird es auch Interviews mit Topathletinnen und Topathleten sowie Landestrainern geben.

Die DTU zeigt nicht nur die Entscheidung im Kampf um die Siege in den einzelnen Altersklassen. Dank drei Kameras an unterschiedlichen Standorten wird es Livebilder von allen Athletinnen und Athleten geben. Es sind also auch die Sportlerinnen und Sportler, die keine Topplatzierungen erreichen, mehrfach während ihres Rennens im Bild zu sehen.

So kannst du das Rennen verfolgen

Um die Rennen auf Youtube zu sehen, reicht es, Triathlondeutschland auf Youtube (oder in einer Suchmaschine) zu suchen. Ein Youtube-Konto ist keine Voraussetzung. 

Anders ist dies bei Instagram, hier ist ein Konto Voraussetzung. Wie man ein Konto bei Instagram eröffnet, erfährt man hier. Dann einfach der Deutschen Triathlon Union (@triathlondeutschland) auf Instagram folgen, am Sonntag ab 9 Uhr Instagram öffnen, dann sieht man oben in der Story-Leiste, dass die Deutsche Triathlon Union ein Livevideo zeigt. Einfach draufklicken – und schon ist man live dabei.

Text: DTU/Thorsten Eisenhofer; Foto: DTU/Jan Papenfuss

Nach coronabedingter zweijähriger Zwangspause ist die Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend (DTJ) zurück. Gemeinsam mit Partner Zurich bietet die DTJ 2022 wieder tausenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Rahmen des Schulsports Triathlon kennenzulernen. Insgesamt nutzen 16 Schulen in elf Bundesländern in den kommenden drei Monaten die Möglichkeit, ihrer Schulgemeinde den in Deutschland weiter boomenden Ausdauersport näherzubringen. Zwei davon sind in Bayern.

„Wir freuen uns riesig, dass nach zwei Jahren Pandemie das Angebot wieder Fahrt aufnehmen kann. Uns und unseren Partnern ist es ein Anliegen, durch die Triathlon-Schultour den Klassenverband und die Identifikation mit der eigenen Schule zu stärken“, sagt Mirco Beyer, Jugendsekretär der DTU. Er unterstreicht zudem das Ziel, das mit dem Angebot an die Acht- bis 17-Jährigen verfolgt wird: „Natürlich soll mit der Teilnahme ein positives Erlebnis verknüpft werden, das bestenfalls zu einer langfristigen Kooperation von Schule und Verein führt. Aber in erster Linie geht es uns darum, Spaß und Freude an der Bewegung im Allgemeinen und im Speziellen am Triathlon zu vermitteln.

Unterschiedliche Angebote in ganz Deutschland

 
So verschieden die Zielgruppe ist, so verschieden sei zudem das Angebot an den unterschiedlichen Schulen, das von Swim-and-Run-Veranstaltungen über Duathlons bis hin zu Schultriathlons reicht. „Die diesjährigen Veranstaltungen machen Mut und zeigen auf, dass die Schulen offen für neue Angebotsformen sind, die ihre Schülerinnen und Schüler in Bewegung bringen. Denn wenn uns die vergangenen Jahre eines gelehrt haben, dann dass man die Bedeutung der Bewegung von Jugendlichen nicht vernachlässigen darf!“

Übersicht der Veranstaltungen in Bayern

  • 21. Höchstadter Schülertriathlon
  • 2. PVS Schülertriathlon Nürnberg

Weitere Informationen zur Zurich Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend stehen hier zur Verfügung.

Schulleitungen, die an einem Mitwirken im kommenden Jahr interessiert sind, können sich direkt an Mirco Beyer wenden. 

Foto: DTU/ Mirco Beyer

Auch alle Beteiligten der Triathlon-Liga Bayern fieberten auf die Wiederaufnahme des regulären Wettkampfbetriebs hin. Hier ist Triathlon mehr als Individualsportart. Hier geht es im Team näher bringen gute Mannschaftsleistungen, um eine passende Taktik und nicht zuletzt um den Spaß am gemeinsamen Bestreiten von Wettkämpfen.

Das erste Rennen der Saison für die Frauen- und Männerteams der Bayern- und Regionalliga fand in Weiden statt. Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen teils im anliegenden Freibad geschwommen wurde, wurden alle Wettkämpfe im See absolviert. Der Tag begann mit Jagdrennen: mit je fünf Sekunden Abstand wurden Sportler*innen in das rund 18 Grad kühle Wasser geschickt. Aufgrund der geringen Temperaturen entschied sich ein Großteil der Athletinnen und Athleten zumindest am Vormittag für einen Start mit Neoprenanzug. 

SSV Forchheim und RSC Kempten gehen in Führung

Den Prolog der Regionalliga gewannen die Frauen der SSV Forchheim. Sie feierten als Aufsteigerinnen aus der Bayernliga im letzten Jahr einen starken Einstand. Die Mannschaft des TSV Altenfurt erreichte Platz zwei. Auch das Team konnte zufrieden sein, nachdem im Vorjahr nur das Tabellenende erreicht wurde. Die Tabellenersten aus dem Vorjahr, die Frauen der SG Velosoph, starteten aufgrund eines Ausfalls im Team mit einer Zeitstrafe und fanden sich auf den hinteren Rängen wieder.

Wie erwartet konnten bei den Männern der RSC Kempten den Prolog mit 33 Sekunden Vorsprung gewinnen – immerhin ging das Team als Titelverteidiger an den Start. Die TSG 08 Roth II / Team 2Rad-Müller belegte den zweiten Platz.

Böhnlein Sports Bamberg und Team Puma Erlangen II in der Bayernliga vorne

Das neue Frauen-Team vom Böhnlein Sports Bamberg gewann auf Anhieb den Prolog der Bayernliga-Wertung. Gefolgt wurden sie von den Mannschaften aus Planegg-Krailling und vom MRRC München. Die SG Allgäu-Chiemgau musste leider auch mit einer Zeitstrafe starten, da ihnen die vierte Frau fehlte. 

Die Männer des Puma Team TV 1848 Erlangen II setzten sich im Prolog gegen Landesliga-Aufsteiger Twin Neumarkt durch. Die Mannschaften aus Würzburg und Planegg-Krailling lieferten sich einen heißen Kampf um den dritten Platz, den Würzburg mit nur einer Sekunde Vorsprung für sich entscheiden konnte. 

Zweiter Teil: Spannung im Super-Sprint

Eine Mannschaftsverfolgung über die Super-Sprint-Distanz brachte am Nachmittag mächtig Spannung.

Bei der RLF (Regionalliga Frauen) konnte der SSV Forchheim die Platzierung mit hauchdünnen 15 Sekunden Vorsprung halten. Die Frauen des TSV Altenfurt mussten sich mit Platz zwei begnügen. Dritte wurde das Puma Team TV 1848 Erlangen II. 

Liga-Verantwortliche und der Organisator des Triathlon Weiden

In der RLM, der Regionalliga der Männer, sah es ähnlich aus – auch hier konnte der RSC Kempten seinen Sieg verteidigen, wenn auch deutlicher. Mit 1:35 Minuten Vorsprung auf die TSG 08 Roth II / Team 2Rad-Müller behaupteten sich die Allgäuer, die wiederum komfortable zwei Minuten Vorsprung auf die Drittplatzierten Sportler der Arriba Göppersdorf hatten. Verletzungsbedingt konnte das Tri-Team Frankenalb am Nachmittag leider nicht mehr antreten.

Die Frauen des TV Planegg-Krailling konnten in der Bayernliga ihren zweiten Platz vom Vormittag verbessern und gewannen mit 22 Sekunden Vorsprung auf die Sportlerinnen aus Bamberg. Die retteten sich knappe 15 Sekunden vor dem MRRC München ins Ziel.

Bei den Männern ließ auch nachmittags das Puma Team TV 1848 Erlangen II nichts mehr anbrennen und belegte mit 1:13 Minuten Vorsprung den ersten Platz. Fischer Automobile TWIN Neumarkt kam als zweites in Ziel und konnte einen hervorragenden Saisonstart feiern. Böhnlein Sports Bamberg, ebenfalls ein Aufsteiger aus der Landesliga, zog noch an den Würzburger Herren und dem Team des Planegg-Krailling vorbei und sicherte sich den dritten Platz.

Landesliga Nord: Erlangen vor der TSG Roth

Des weiteren war die Landesliga Nord mit dem Rennen der Männer in Weiden zu Gast. Es gewannen die Sportler des TV 1848 Erlangen III vor der Mannschaft der TSG 08 Roth e.V. III mit SPE. Eine kleine Überraschung, denn beide Mannschaften hatten im Vorjahr im Mittelfeld der Landesliga Plätze erreicht. Die Herrieder Aquathleten wurden dritte, mit nur einem Punkt Vorsprung vor Böhnlein Sports Bamberg.


„Es war ein gelungener Saisonauftakt“, berichtet die Ligavorsitzende Andrea Becker-Pennrich. „Die Stimmung trübten nur zwei Stürzen im Team des LTV Naabtal und ein weiterer Sturz einer Bayernliga-Athletin. Wir wünschen allen Verletzten Sportlern und Sportlerinnen eine gute Besserung!“

Die aktuellen Tabellen und Wertungen finden Sie hier.

Fotos: Peter Wenger

Der Start in eine reguläre Triathlon-Saison wurde von vielen schwäbischen Triathletinnen und Triathleten, aber auch Gästen, mit Vorfreude erwartet. Zum Auftakt fanden gleich zwei Rennen am 15. Mai statt: im Waldbad Günzburg wurden der 6. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon und der 4. Günzburger AOK Kinder- und Jugendtriathlon ausgetragen. Zeitgleich fand andernorts der 1. Wemdinger Waldsee Triathlon statt.

Doppelter Triathlon-Spaß in Günzburg

Zwei verschiedene Wettkämpfe gab es in Günzburg. Bei herrlichem Sonnenschein begaben sich 153 Teilnehmer auf die Cross-Triathlon-Distanz von 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren und fünf km Laufen. 

Kampfrichter*innen beim Triathlon Günzburg

Bei den Frauen erreichte Susanne Hafner von der TG Augsburg mit einer Gesamtzeit von 01:16:08.97 den ersten Platz vor Sandra Schwally von Mack Team SF Dornstadt (01:22:42.24) und Julia Strobel (01:25:23.19). Den Gesamtsieg der Männer eroberte Swen Lorenz, TSG Söflingen, mit einer Gesamtzeit von 01:10:10.95. Christian Mangold vom Cubestore Lindenberg sicherte sich mit 01:11:13.60 den zweiten Platz vor Thomas Lehner von Bike& More mit 01:13:28.06.
Der Bezirk Schwaben stellte sechs Kampfrichter um allen Teilnehmenden einen fairen und sicheren Wettkampf zu ermöglichen.

Am Kinder- und Jugendtriathlon nahmen 33 Schüler*innen und Jugendliche teil. Die jüngste Teilnehmerin feierte erst am Vortag ihren sechsten Geburtstag. Zahlreiche Helfer*innen unterstützten diesen Wettkampf und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Erstauflage in Wemding

Die LG Märchenwald/TSV Wemding veranstaltete in diesem Jahr erstmals einen Sprinttriathlon mit 94 Startenden. Siegerin war Theresa Griesbach von der LG Warching. Bei den Herren behauptete sich Lukas Stengel, der sich bis kurz vor der Ziellinie einen Kampf mit seinem Bruder Jonas lieferte. Beide starten für Arriba Göppersdorf. „Die Erstauflage war gut organisiert und verlief bestens,“ berichtet der Bezirksvorsitzende Stefan Rothmeier.

Der neue Partner des Datev Challenge Roth, die Techniker Krankenkasse, wird künftig den Athletinnen und Athleten sowie allen Triathlonfans in der Rennwoche und im ganzen Jahr vielfältige Angebote rund um das Thema Gesundheit näherbringen.

Zum Start der Partnerschaft bietet die Techniker bereits am 31. Mai allen Interessierten ein kostenloses Webinar zum Thema Motivation an. Referent ist kein geringerer als Andreas Niedrig. Der Zugang ist offen für alle. Passend zum Thema Motivation wird im Webinar sogar noch einer der heiß begehrten Staffelplätze für drei Personen für das längst ausverkaufte Rennen verlost. Im Rahmen der Rennwoche bietet die TK allen Besucherinnen und Besuchern in Roth Bike-Coaching, Bike-Fitting, eine aufregende VR-Experience und vieles mehr.

Partnerschaft für Gesundheit

„Zwei Jahre Coronapandemie und mehr Homeoffice haben den Alltag von vielen bewegungsärmer gemacht. Jede und jeder Dritte klagt in einer Umfrage mittlerweile über Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen“, sagt Thomas Aderhold, Leiter Kundenservice der TK Nürnberg. „Deshalb wollen wir mit Spaß die Menschen wieder zu mehr gesundheitsfördernder Bewegung motivieren. Damit reduzieren wir gleichzeitig das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden oder Übergewicht.“

Renndirektor Felix Walchshöfer zeigt sich begeistert über den Mehrwert, den die neue Partnerschaft mit sich bringt: „Für unsere Athletinnen und Athleten, aber auch für Helferinnen, Helfer oder Zuschauer bietet die Partnerschaft mit der TK unglaublich viel. Ob zum Thema Ernährung, Bewegung oder Verletzungsprävention: Die Techniker schafft viele Angebote, die wir bis dato überhaupt nicht abdecken können, die sich aber für unsere Community sehr lohnen können. Das macht diese Zusammenarbeit ungemein wertvoll, weswegen wir uns sehr freuen, dass wir mit der TK einen Partner gefunden haben, mit dem wir über lange Zeit zusammenarbeiten können.“

Foto: Christoph Raithel

Bei strahlendem Sonnenschein fand am vergangenen Wochenende, 14./15. Mai, nach zwei Jahren coronabedingter Pause der MainCityRun in neuem Gewand als Doppelveranstaltung mit dem neu ins Leben gerufenem MainCityTriathlon statt. 

MainCityRun mobilisiert kleine und große Sportler

Das neue Veranstaltungsgelände am Schweinfurter Baggersee lockte 1600 Teilnehmer an, davon 690 Schülerinnen und Schüler, die sich zum Teil im Klassenverband mit ihren Lehrern auf den Weg machten. Aufgeregt und hochmotiviert gingen die Kinder an den Start, kämpften und verausgabten sich und konnten so stolz auf ihre Leistung sein. Am Nachmittag ging es auf dem Veranstaltungsgelände etwas ruhiger zu, als die etwa 650 Läuferinnen und Läufer auf den 5,4 km, 10 km und 21 km langen Stecken im Schwebheimer Wäldchen unterwegs waren.  

ZF MainCityTriathlon bereits in erster Auflage ein Erfolg

Der einzige Triathlon über die Olympische Distanz im Mai lockte sogar zwei Sportlerinnen aus der Schweiz an den Schweinfurter Baggersee. Dass sich die Reise gelohnt hat, erfuhr man nicht nur von den beiden Schweizerinnen, sondern man sah es in den vielen zufriedenen Gesichtern der Sportler und den hervorragenden Resultaten. Nach 1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen kam der Sieger Hannes Butters vom SC Delphin Ingolstadt aus dem Perspektivteam Erdinger Alkoholfrei schon nach 1:49:43 h ins Ziel. Nach nur 16:60 min kam er aus dem Wasser und war damit rund drei Minuten schneller als der Gesamtzweite Kilian Bauer vom SV Wacker Burghausen. Die Siegerin bei den Frauen, Sarah Schönfelder, benötigte für die Gesamtdistanz kaum 14 min mehr als Hannes Butter und gewann mit 2:03:42 h vor Anna-Lena Klee vom TSV Mellrichstadt.

Die Olympische Distanz absolvierten 153 Athletinnen und Athleten, und bei der Jedermann-Distanz waren es 154. Unter ihnen waren auch einige Gelegenheitstriathleten und Sportlerinnen und Sportler, die zum ersten Mal an einem Triathlon teilnahmen. Auch hier wurden bemerkenswerte Leistungen erzielt. So startete der blinde Sportler Wolfgang Tremer vom ZF Team Inklusion zusammen mit seinem Begleiter Matthias Diemer. Matthias übernahm das Schwimmen und begleitete Wolfgang auf dem Rad und beim Laufen. Zusammen kamen sie nach 1:30:34 h ins Ziel.  Gewonnen haben Paul Weigand vom ESV Gemünden bei den Männern mit 0:57:14 h und Denise Hiemann bei den Frauen mit 1:07:19 h.

Gelungenes Zusammenspiel der Helfer und Organisatoren

Das Orga-Team von der Abteilung Laufen Triathlon der TG 48 Schweinfurt um Abteilungsleiter David Kiesel ist nach der gewaltigen Teamleistung an diesem aufregenden und anstrengenden Wochenende sehr zufrieden und bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten. An beiden Tagen waren jeweils etwa 200 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Dazu gehören Mitglieder und Freunde der TG 48, Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis und das THW. Sie, die zahlreichen Sponsoren, die Rettungsdienste von Wasserwacht und BRK, sowie die Mitarbeiter in den Verwaltungen von Stadt und Landkreis unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Landrat Florian Töpper machten dieses größte Sportereignis in Schweinfurt und Umgebung möglich.

Text: Elke Huhn; Bilder: Benno Vollert, Christina Appel

„Ich war mit meinem Rennen ganz zufrieden – es war einfach das, was an diesem Tag drin war“, berichtet die Bayreutherin Anne Haug nach ihrem dritten Platz bei den Ironman Weltmeisterschaften in Utah. Erstmalig wurden die Titelkämpfe nicht auf Big Island, Hawaii ausgetragen. Stattdessen wurde auf anspruchsvollem Kurs in St. George (Utah) um die Titel gekämpft.

„Ich habe sicher nicht den Super-Sahne-Tag erwischt,“ analysiert die 39-jährige. „Auf dem Rad hatte ich Probleme mit der Energieaufnahme, was sich zum Ende hin als sehr schwierig erwiesen hat.“ Dennoch schaffte es Haug nach dem Radfahren von Platz Fünf auf das Podium vorzulaufen. „Die Strecke war super-hart“ analysiert Anne Haug weiter. „So einen bergigen Marathon habe ich noch nicht gemacht.“ Mit einer Laufzeit von 2:56:00 Stunden war sie genau dort dennoch die Schnellste. „Mit dem dritten Platz bei der WM muss ich natürlich dennoch absolut zufrieden sein! Immerhin habe ich alles gegeben.“ Knapp über acht Minuten vor ihr war die Britin Kat Matthews über die Ziellinie gelaufen. Auch sie kam an diesem Tag nicht an die überlegene Schweizerin Daniela Ryf heran.

Laura Zimmermann (SV Würzburg 05) wurde bei ihrer ersten WM-Teilnahme 16. im Damenfeld. Im Rennen der Männer wurde Mitfavorit Andreas Dreitz durch einen Zusammenstoß mit einem Motorrad unsanft aus dem Rennen geholt und kam nicht ins Ziel.

Auch die bayerischen Altersklassensportler*innen räumten beachtlich Erfolge ab Christian Störzer (Böhnlein Sports Bamberg e. V.) gewann als AK Sportler in der Klasse 40-44. Katrin Esefeld (LG Mettenheim) wurde in der gleichen AK bei den Damen Vizeweltmeisterin.

Alle Ergebnisse des Rennens finden Sie unter https://www.ironman.com/im-world-championship-2021-results

Fotos: Theresa Baumgärtel