Der 4. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon lockte auch heuer wieder viele Starter aus ganz Bayern nach Schwaben, bildet die Veranstaltung doch das Finale des BTV Nachwuchscups. Auch das Interesse am Triathlon ist in der Region ungebrochen. Kein Wunder: Das Sportgelände des TSV Harburg und Umgebung verwandelten sich am Sonntag in eine perfekte Triathlon-Bühne. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Nachwuchssportler zwischen 6 und 18 Jahren an.
Mit spektakulärem Sprung startet Joel Westphal ins Rennen
Mit großem Sprung ins Rennen
Die Athleten wurden per Einzelstart über einen Steg auf die Schwimmstrecke geschickt, hier kam es teils zu spektakulären Flugeinlagen. Auch die selektiv und technisch anspruchsvolle Radstrecke verlangte von den Athleten eine gute Rad-Performance.
Gleich im ersten Rennen reichte es für zwei TSV Harburg-Athleten zu Podestplätzen: Luis Rühl erreichte vor Moritz Auernhammer (Amberg) und Jorge Distler (Forchheim) den ersten Platz. Bei den Mädchen siegte Sahra Walter vor Lena Moraw (beide Brannenburg), Chiara Göttler belegte den 3. Platz. Beste Juniorin wurde Jule Resselberger vom TV Lauingen.
Das Rennen in der Wertung Jugend B konnten Anna Brugger (ASV Kulmbach) und Moritz Hägel (IFL Hof) für sich entscheiden. Giulia Göttler (4.) und Luca Schreitmüller (5.) schafften es ganz knapp nicht auf das Podium. Aber auch Julia Weiland (6.), Elisabeth Haupt (10.) und Henri Schröppel (8.) zeigten ein ausgezeichnetes Rennen.
Im Schüler A Rennen gingen die Siege an die Würzburgerin Josefine Doseth und Simon Brugger (ASV Kulmbach). Dass die Harburger auch in dieser Klasse ganz vorne mitmischen können, zeigten Nina Mayer (4.) und Joel Westphal (4.) eindrucksvoll.
Auch die Kleinen waren am Start
Auch in den Einstiegsklassen Schüler C / B und vor allem beim „Kids Fun Run“, hatten die Sportler*innen die Möglichkeit erstmal bei einen Triathlon bzw. Lauf einen Zieleinlauf über einen blauen Teppich zu erleben.
Hier siegten Elena Gutierrez (Erlangen), Julius Doseth (Würzburg), Leni Arthofer (Karlsfeld), Louisa Wagenknecht erreichte hier den 2. Platz. Bei den Jungen gewann Maxim Blersch vom TSV Brannenburg.
28 Teams im Relay-Rennen
Schnelle Wechsel und viel Durchhaltevermögen war an diesem Tag das richtige Motto, denn am Nachmittag stand noch die spektakuläre und rasante „Single Mixed Relay“ auf dem Programm.
Hier war ein Rekordteilnehmerfeld von 28 Staffeln gemeldet. Bei diesem Format bilden ein Mädchen und ein Junge eines jeden Vereins ein Team, beide müssen zwei Mini-Triathlons (75m-1500m-40m) im Wechsel absolvieren.
Die schnellste Staffel stellte der heimische TSV Harburg in der Besetzung Chiara Göttler und Luis Rühl vor dem TSV Brannenburg (Walter/Drechsler). Die Wertung Schüler A/Jugend B sichert sich das Team vom IfL Hof (Bernhuber/Hägel) vor dem Team TV 1848 Erlangen (Bülck/Hof). Den jungen Athleten war die Begeisterung für diesen Team-Wettbewerb in jeder Phase des Rennens anzumerken.
„Dieser Wettbewerb schreit nach einer Wiederholung!“, so das Schlussfazit des OK-Teams!
Danke an die Unterstützer
Die vielen Helfer aus der Triathlonabteilung, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Harburg, dem Roten Kreuz und der DLRG, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Eine breite Unterstützung erhielten die Organisatoren durch die Stadt Harburg (städtischer Bauhof), Obst- und Gartenbauverein und zahlreiche Unternehmen aus Harburg und Umgebung.
Organisationsleiter Jochen Rühl dankte allen Unterstützern für ihr Engagement und freute sich riesig, dass auch zahlreiche Teilnehmer aus der Region und ganz speziell von den TriaKids des TSV Harburg am Start waren.
Höchstleistungen im Triathlon können auf unterschiedlichste Art und Weise erbracht werden – dazu muss man längst kein Profi sein. Seit vielen Jahren wächst auch die Zahl an begeisterten Triathletinnen und Triathleten mit körperlicher und geistiger Behinderung. Gemeinsam mit den Beauftragten für Para-Triathlon und Special Olympics in Deutschland lädt der Bayerische Triathlon-Verband am 25. September 2022 deshalb Interessierte zu einem Schnupper- und Talent-Tag nach Nürnberg ein.
Triathlon für alle
„Triathlon ist mit jeglichen Voraussetzungen machbar“, betont Thomas Burger, Vizepräsident im Bayerischen Triathlon-Verband. „In den Wettbewerben für Para-Triathlon und in Special Olympics-Formaten wird auf die jeweiligen Gegebenheiten der Teilnehmenden eingegangen. Zum Beispiel wird der Triathlon je nach Art der Behinderung angepasst: Rollstuhlfahrer nutzen ein Handbike für das Radfahren und einen Rennrollstuhl für das Laufen, sehbehinderte Athletinnen oder Athleten haben einen Guide. Um die Vergleichbarkeit der Leistungen zu gewährleisten, gibt es verschiedene Leistungsklassen in der die Para Sportler*innen gegeneinander antreten. Für Sportler*innen mit geistiger Behinderung gibt zum Beispiel Unified-Sports-Wettbewerbe, in denen Athlet*innen und Partner*innen gemeinsam einen Triathlon absolvieren können.“
Talent-Tag am 25. September in Nürnberg
Am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg sind am Sonntag, den 25. September Interessierte eingeladen in den Triathlonsport hineinzuschnuppern, sich über bereits gewonnene Erfahrungen auszutauschen oder einen gemeinsamen Trainingstag zu erleben. Ab 10.00 Uhr wird im Hallenbad Langwasser geschwommen, bevor es zu einem gemeinsamen Mittagessen geht. Nachmittags wird ein Triathlon-Programm am Sportplatz des Neuen Gymnasium angeboten, das für Jede*n geeignet ist.
„Wir freuen uns auf absolute Neulinge, Interessierte und Begleiter*innen ebenso wie über Athlet*innen, die bereits Erfahrung haben“, sagt der Bundestrainer Para-Triathlon, Tom Kosmehl. Mit ihm stehen Schwimmcoach Christian Balaun und der Leiter Sport von Special Olympics, Carsten Schenk, als erfahrene Trainer zur Verfügung.
Für Fragen steht ihnen die Beauftragte für Presse- und Medienarbeit des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. unter presse@triathlonbayern.de zur Verfügung.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2022-07-08-um-13.32.56.png719801Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-24 00:59:002022-07-25 14:07:45Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg lädt zum Talent-Tag für Sportler*innen mit körperlicher und geistiger Behinderung
Heiße Kämpfe um den Titel – die gab es bei den Bayerischen Meisterschaften über die Sprintdistanz im wahrsten Sinne des Wortes. Mitte Juni fanden die Wettkämpfe bei dem Traditionsrennen statt. Heute unterhalten wir uns mit dem neuen Bayerischen Meister und der neuen Bayerischen Meisterin. Ein Nachbericht aus Sicht der Sportler*innen.
Das Rennen in Erding ist seit vielen Jahren ein Magnet für Athletinnen und Athleten und Zuschauer*innen gleichermaßen. Mit Schwimmpart am Naherholungsgebiet Kronthaler Weiher, einer rasanten Radstrecke und einer Laufstrecke in die Stadt hinein mit geselligem Zieleinlauf. Die Organisatoren hatten für die Austragung der Bayerischen Meisterschaft extra das Schwimmen von 400 auf 750 Meter erweitert, das aufgrund der warmen Temperaturen dann auch ohne Neoprenanzug statt fand. Wie es war, berichten Fabian Schaffert von der TuS Fürstenfeldbruck e.V. und Margit Elfers (Böhnlein Sports Bamberg).
Hallo Fabian, mit welchen Ambitionen gingst Du in das BM-Rennen und wie verlief der Auftakt für dich?
Ehrlich gesagt war Erding für mich ein spontanes Vorbereitungsrennen. Meine Freundin wollte dort starten und ich habe gute Erfahrungen gemacht, eine Woche vor einer Langdistanz nochmal einen Sprint zu absolvieren. Perfektes Tapertraining eben ;). Ich hatte auch gehofft Punkte für München zu sammeln, habe aber leider erst nach dem Rennen gesehen, dass die Bewerbungsfrist kurz vorher abgelaufen war. Das Rennen ging für mich etwas wild los, ich verlor direkt beim Start die Brille, konnte mich am Rand des Feldes aber schnell wieder einsortieren und kam gut mit bis zum Schwimmausstieg.“
Auch Margit Elfers stand nicht mit Fokus auf dem Titel am Start und meint: „Ich hatte eigentlich keinerlei Ambitionen, sondern war einfach nur froh, wieder einen Wettkampf machen zu können, da ich aufgrund eines gebrochenen Fußes aus acht Wochen Pause kam. Wir (Böhnlein Sports Bamberg) haben seit diesem Jahr eine Ligamannschaft und es war toll, zusammen mit dem Team an der Startlinie zu stehen. Das Schwimmen lief dann für meine Verhältnisse sogar richtig gut.“
Margit, die Radstrecke in Erding ist flach und schnell – deine perfekten Bedingungen? Oder wie ging es dir beim Radfahren?
„Leider haben mein Lenkerschrauben geklemmt, sodass ich keine Aeroposition fahren konnte. Auch musste ich bei der Wende kurz absteigen, was die hinter mir fahrenden Jungs mit Humor genommen haben. Jedenfalls war ich heilfroh, als ich das Radfahren überlebt hatte.“
Derweil legte Fabian Schaffert den schnellsten Radsplit hin und ist selbst begeistert: „Flach und Schnell liegt mir! Ein bisschen Überraschung war für mich selber dabei weil ich mich spontan entschlossen hatte mein Rad zu wechseln. Normalerweise wollte ich bis nach meinem Ironman in Frankfurt warten, aber wie es so ist… wenn man was Neues hat, will man es eben gleich nutzen ;). Beim Wechsel aufs Rad habe ich bereits ein paar Plätze gut gemacht und als wir dann aus dem Ort raus fuhren, sah ich auch in Ferne das Führungsmotorrad. Ab da wusste ich, dass ich nicht zu viel Zeit beim Schwimmen liegen gelassen habe. Bis zum Ende der Radstrecke konnte ich dann bis auf Platz zwei vorfahren.“
Wie lief es auf der Laufstrecke?
Margit: „Beim Laufen hatte ich dann einen super-netten Führungssradler. Das hilft mir immer sehr, wenn er mich beruhigt. Ich war auch ziemlich froh, dass die Laufstrecke wirklich schattig war, weil es doch sehr heiß war. Natürlich bin ich nach so einer langen Laufpause nicht in Bestform, umso mehr habe ich mich dann darueber gefreut, dass mich keiner mehr eingeholt hat.“
Fabian: „Beim Wechsel zum Laufen habe ich den Führenden bereits weglaufen sehen. Ich wollte schnell auflaufen und mich dann erstmal dahinter hängen, bemerkte aber direkt, dass mein Tempo deutlich höher war. Somit ging ich nach dem ersten Kilometer vorbei und lief mein eigenes Tempo. Bei der Wende in der Stadt nach drei Kilometern sah ich die Abstände nach hinten und dachte mir, da kommen aber einige sehr schnell an. Es reichte aber dann mein Tempo zu halten und ich konnte ohne Schlusssprint den Zielkanal genießen 🙂
„Ich habe mich in Erding sehr wohl gefühlt, alles war gut organisiert. Die Atmosphäre war sehr familiär und ich hatte einen tollen Tag mit meinem Team“, meint Margit Elfers.
mberDas Team Böhnlein Sports Bamberg mit Margit Elfers
Die Stimmung in Erding ist super“, berichtet auch der neue Bayerische Meister. „Und alles drum rum passt auch. Man kann einfach hinfahren, einchecken und racen. Den ganzen Tag wird etwas geboten und man kommt schnell und umkompliziert überall hin. Eine Bayerische Meisterschaft zieht mich immer an, wenn möglich. Also kam nur diese Wertung in Frage und nicht die Volksdistanz. Mich spornt Konkurrenz an und da hat sich das Rennen mit der Landes- und Bayernliga perfekt angeboten, da ich selber auch in der Regionalliga starte und einige bekannte Gesichter dabei waren.“
Dass das Rennen genau richtig war, bewies sich eine Woche später, wie Fabian Schaffert verrät: „Mit der Hawaii-Quali beim Ironman in Frankfurt hat es dann übrigens auch geklappt, mit einem 2. Platz in meiner Altersklasse.“
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Fabian-Schaffert-privat.jpg10711536Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-23 15:50:002022-07-21 13:23:25„Die Stimmung in Erding ist einfach super!“ Die Bayerischen Meister berichten
Die Super League macht Halt in München und Ihr könnt hautnah dabei sein. Am zweiten Septemberwochenende starten die Stars der Szene mit gewohnt rasantem Format im Olympiapark München. Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. bietet für maximal 20 Jugendliche und drei Betreuende ein Camp mit sportlichem Programm und einem Stopp beim Eliterennen an. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Spaß beim gemeinsamen Trainieren und Erleben der Superstars. Teilnehmen können Jugendliche oder Trainingsgruppen im Alter von 12 bis 16 Jahren.
Die vollumfänglichen Informationen mit dem Elternvertrag finden Sie im folgenden PDF.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/SLT_AG_Banner_Facebook.jpg312820Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-22 00:04:002022-07-21 13:28:55Camp der BTV-Jugend zur Super League in München
Das aus- und Fortbildungsangebot des Bayerischen Triathlon-Verbandes hält im zweiten Halbjahr noch einige Möglichkeiten für Trainer*innen bereit sich über aktuelle Themen zu informieren und Unterrichtseinheiten für die Trainerscheinverlängerung sammeln.
„Besonders freuen wir uns auf die Möglichkeit trainerisches Handwerkszeug wieder in Präsenz vermitteln zu können“, sagt Philipp Peter, Lehrwart des BTV. „Natürlich werden Online-Formate weiterhin angeboten. Jedoch ist im Trainer*innenbereich die persönliche Interaktion ein essenzieller Bestandteil, gerade in Vereinen, sodass wir weiterhin einen Fokus auf Ausbildungen vor Ort legen werden.“
Fortbildungsangebot quer durch alle Disziplinen
Am 19. September geht es um die Theorie & Praxis zum Freiwasserschwimmen. Technik, Training und die speziellen Anforderungen des Freiwasserschwimmens stehen im Fokus der 8UE bei München. Auf das Mountainbike geht es am 8. Oktober in Greding bei dem Seminar „Theorie & Praxis zum Radtraining mit dem MTB„, das die Themen Technik, Koordination, Spielformen umfasst. Theorie & Praxis zum Athletiktraining für Triathlet/-innen mit Functional Training, Stabilität & Mobilität gibt es am 15./16. Oktober 2022 in der Sportschule Oberhaching.
Ergänzend können Trainer am TriDay am 3. Oktober bei einer Hospitation 8UE erhalten.
Alle Angebote und die Links zur Anmeldung finden Sie stets hier.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Gruppe-von-Trainern-Philipp-Peter-scaled.jpg19202560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-21 06:44:452022-07-21 06:45:01Fortbildungen in Präsenz für Trainer*innen im zweiten Halbjahr
Samstag Abend zur besten Zeit ab 18.00 Uhr findet in Schongau das Rennen um die BM-Titel der Elite auf der Sprintdistanz statt. Starten können alle, die sich dem rasanten Rennen gewachsen fühlen. Zu erwarten ist jedoch, dass die Sportler*innen der Regionalliga und weitere Startende sich heiße Kämpfe liefern.
Mit dem Schwimmen im Lech, der extra aufgestaut wird, beginnt der Wettkampf. Dabei können Zuschauende von der Lechbrücke an der Peitinger Straße einen guten Blick auf den Auftakt werfen. Schließlich entscheidet hier schon mit, wer es in die Radgruppen schafft und wer nicht. Die zweite Disziplin mit Windschattenfreigabe auf der Wendepunktstrecke ist technisch anspruchsvoll. Wenn die Pulks durch die engen Gassen der oberbayerischen Stadt rasen, ist einiges geboten. In der Altstadt lässt sich dann auch das große Finale verfolgen, in dem sich entscheidet, wer neue*r bayerische*r Meister*in ist.
„Wir freuen uns auf die Bayerische Meisterschaft mit Regionalliga im Schongau“, sagt Andrea Becker-Pennrich, Ligavorsitzende des BTV. Wir gehen davon aus, dass die Favoriten aus den letzten Rennen, der RSC Kempten, wieder ganz vorne im Kampf um den Sieg mitspielen wird. Bei den Frauen ist mein Favorit das Team aus Forchheim. Dort wird es aber sicher spannend, denn im letzten Jahr waren die Frauen der TG 48 Schweinfurt noch stark und auch die Rückkehrerinnen aus der zweiten Bundesliga des La Carrera TriTeam Rothsee darf man nicht unterschätzen.“
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Triathlon-Liga-Bayern-J-Rohn.jpg7511125Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-20 09:23:552022-07-20 09:38:32In Schongau trifft sich die Elite und sucht Bayerische Meister*innen
Die Erfolgsbilanz des BTV-Nachwuchs in den vergangenen Wochen kann sich sehen lassen: Bei den deutschen Meisterschaften dominierten die A-Jugendlichen das Feld und belegten die ersten vier und zwei weitere Top-Ten-Plätze. Auch in der weiblichen Jugend B war ein Podium zu feiern. Beim DTU Jugendcup in Jena gab es ebenfalls Podiumserfolge samt eines Sieges. Die Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf sind stolz auf die „Bibowbande“, wie der Nachwuchs in Nürnberg genannt wird.
Denn die Ergebnisse der vergangenen Rennen sprechen für sich: Bei den Frauen schickt sich Anna Brugger vom ASV Triathlon Kulmbach mit Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften und Platz 2 beim Nachwuchs-Cup in Jena an, zu den aussichtsreichsten Talenten zu entwickeln. Schier unschlagbar scheinen die Jungs der Jugend A. Bei den Deutschen Meisterschaften siegte Justus Oeckl (CIS Amberg), Jan Semmler (TV 48 Erlangen), Mark Bittner (Trisport Erding) und Luis Hörra (TSG 08 Roth) folgten auf den weiteren Plätzen. Damit nicht genug: mit Manuel Lessing (SV Würzburg) und Tim Semmler erreichten zwei weitere Bayern die Top-Ten. Auch in Jena gab sich ein ähnliches Bild: Dort gewann Jan Semmler. Manuel Lessing, Luis Rühl (TSV Harburg) und Tim Semmler (TV 48 Erlangen) kamen unter die besten Zehn. „Hervorzuheben ist für mich das konstant starke Abschneiden von Jan, der ja wirklich bei allen wichtigen Rennen vorne dabei war“, sagt Trainer Stephen Bibow.
Jan Semmler siegt in Jena. (Foto: DTU/ Jan Papenfuss)
Stephen, worauf führst Du die starken Leistungen der Jugendlichen zurück?
Ich würde sagen, hier spielt das gute und konstant arbeitende Team am BSP Nürnberg eine erhebliche Rolle. Angefangen bei Teresa Knoll, die den LK2 soweit aufgebaut hat, dass Athletinnen und Athleten den Weg zum Sport und zu uns finden. Damals wurden schon die Türen für Tim und Jan, Mark, Justus und auch Ben geöffnet. So bekam ich überhaupt die Chance, solch eine hervorragende Gruppe in Nürnberg betreuen zu können. Dass das so gut funktioniert, dafür bin ich sehr dankbar.
Natürlich haben wir auch konsequent an einem sinnvollen Training und Trainingsaufbau gearbeitet, der individuelle Voraussetzungen sehr stark beachtet. Dazu kommt die Eigendynamik der Gruppe. Im Training ist das gegenseitige „Pushen“ ein wichtiges Element, zumal alle auf ähnlichem Leistungsstand sind und sich gegenseitig motivieren. Bemerkenswert ist, dass das Niveau der gesamten Gruppe schon sehr hoch ist und sie durchaus auch im Juniorenbereich schon konkurrenzfähig sind, wie man am Ergebnis des Nachwuchs-Cups in Forst sehen kann.
Was würdest Du Dir für die weitere Entwicklung des BSP Nürnberg und der Bibowbande wünschen?
Ersteinmal wünsche ich mir, dass die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert, wie derzeit und das unser Team genau so bleibt.
Daneben hoffe ich eine noch engere Zusammenarbeit mit den Vereinen aufbauen zu können, um auch Athletinnen und Athleten, die nicht zu uns kommen können oder wollen, zu Hause fördern und entwickeln zu können. Das klappt natürlich nur dann, wenn die Vereine auch Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigen. Eine gute und starke Jugendarbeit und starke Vernetzung der Partner in den Vereinen und bei uns im Verband ist einfach essenziell zur Gewinnung von Talenten. Diese Vernetzung zu stärken und dort einen Akzent zu setzen, das wäre mein größter Wunsch!
Johnny, Du ergänzt seit eineinhalb Jahren das Trainerteam am BSP Nürnberg. Wie hat sich nach Deinem Wechsel vom Athlet zum Trainer Deine Sicht der Dinge verändert und wie fühlt es sich an, den Erfolg auf der anderen Seite mitzutragen?
Die Arbeit am BSP macht mir mittlerweile sehr viel Spaß. Anfangs war es sicher nicht einfach, nach über 17 Jahren Leistungssport. Im zweiten Jahr habe ich jetzt deutlich mehr Sicherheit bezüglich meiner Einschätzung was die Sportler*innen angeht. Es gibt immer noch viele Dinge, die ich aus meiner aktiven Zeit auf die „Bande“ projizieren kann. Aber ich habe auch gelernt, dass alle individuell sind und man den Athletinnen und Athleten die Freiheiten geben muss sich auch individuell zu entwickeln.
Eigene Erfolge und die Erfolge aus der Gruppe lassen sich natürlich nur bedingt vergleichen. Selber war ich zu 100% akkurat und habe dem Sport alles untergeordnet, was die Erfolge dann sehr besonders macht.
Diesen Druck sollen junge Heranwachsende noch nicht spüren, sondern Stück für Stück durch viel Struktur im Alltag, Schule und Leistungssport hineinwachsen. Der Spaß spielt noch eine große Rolle. Auch wenn Erfolge für mich temporär nicht an erster Stelle stehen, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. Vor allem aber weil hinter jedem Erfolg eine individuelle Geschichte der letzten zwei Jahre steckt, die ich natürlich kenne.
Justus, Du hast Dich gegen drei Teamkameraden im Kampf um den Sieg durchgesetzt. War es einfacher oder schwerer als gegen Konkurrenz, die man nicht so gut kennt?
Man weiß natürlich besser über die Stärken und Schwächen der Konkurrenten bescheid, wenn man jeden Tag zusammen trainiert und über die Jahre hinweg die Rennen beobachtet. Deshalb wusste ich, dass ich mich im Endspurt wahrscheinlich durchsetzten kann. Das macht die Entscheidungen im Rennen einfacher, auch wenn man natürlich immer überrascht werden kann.
Was sind Deine Ziele?
Mein Hauptziel für die nächste Saison ist vor allem mein Schwimmniveau zu verbessern, damit ich mich nicht immer nur durch das Laufen retten muss.
Anna, du kommst ursprünglich vom Schwimmen und fasst gerade erfolgreich Fuß im Triathlon. Was gefällt Dir am Dreisport?
Von den drei Disziplinen gefällt mir Schwimmen am meisten, da ich vom Schwimmen komme. Da jetzt aber noch Laufen und Radfahren hinzukommen, ist das ganze abwechslungsreicher und macht mir somit viel mehr Spaß, als das Schwimmen alleine. Außerdem muss man eine Disziplin nicht zu 100% können, da man den Rückstand in den anderen Disziplinen aufholen kann.
Wie fühlte sich der Zieldurchlauf bei der DM an?
Der Zieleinlauf hat sich toll angefühlt, einerseits weil ich es geschafft hab ins Ziel zu kommen und andrerseits wusste, einen Podestplatz erreicht zu haben.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Tim-Semmler-Justus-Oeckl.jpg7601204Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-18 15:29:262022-07-18 15:29:28BTV-Nachwuchs schwimmt auf Erfolgswelle: Starke Ergebnisse bei DM und Nachwuchscups
Knapp 350 Altersklassen-Triathletinnen und -Triathleten hauchten dem Mythos Alpentriathlon Schliersee am 17. Juli 2022 neues Leben ein. Nachdem die Traditionsveranstaltung in den letzten Jahren aufgrund der Coronaeinschränkungen nicht durchgeführt werden konnte, fand die 33. Auflage bei besten Triathlon-Bedingungen endlich wieder statt.
Sprint- statt Kurzdistanz
Allerdings anders als geplant. Trotz intensiver Bemühungen aller beteiligten Organisationen hatten nicht ausreichend Streckenposten zur Absicherung der Rad-Route der Kurzdistanz akquiriert werden können, woraufhin die Veranstalter schweren Herzens die beliebte Streckenführung über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen absagen mussten.
Da aber mehr als 200 der gemeldeten Altersklassensportlerinnen und –sportler von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatten, auf die erstmals angebotene Sprintdistanz zu wechseln, stürmten am Sonntag kurz nach 12:00 Uhr mehr als 350 Menschen in den Schliersee, um den 500 Meter langen Schwimmkurs unweit der Vitalwelt in Angriff zu nehmen.
Nach dem ersten Wechsel folgte die 15,5 Kilometer lange Rad-Strecke. Zunächst entlang des Schliersees und weiter durch Neuhaus bis zum Wendepunkt nach Aurach, war die Route noch wenig anspruchsvoll. Das änderte sich aber mit dem Herzstück des Events: dem knapp vier Kilometer langen und mit einer Durchschnittsteigung von 9 % garnierte Aufstieg zum Spitzingsattel (1.127m).
Der sorgt nicht nur regelmäßig für ein Ausscheidungsfahren wie kurz zuvor bereits beim dritten Stopp der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga, die sich im Rahmen der Veranstaltung nach 2013 mit knapp 150 Profis wieder ein Stelldichein in der oberbayerischen Voralpenwelt gegeben hatte, sondern taugt als einer der herausforderndsten Teilstücke eines Triathlons durchaus zur Legendenbildung.
Nach der kurzen aber nicht wenig rasanten Abfahrt zur Wechselzone am Ufer des Spitzingsees bildete der fünf Kilometer lange Laufabschnitt vor einzigartiger Bergkulisse den krönenden Abschluss des Altersklassenrennens.
René Höchenberger siegt
Am schnellsten meisterte René Höchenberger die herausfordernde Strecke des Altersklassenrennens. Der Triathlet des RSC Auto Brosch Kempten überquerte die Ziellinie am Spitzingsee auch dank einer erstklassigen Radperformance, dank der er die deutlich stärkeren Schwimmer Simon Nicolaas Den Barber und Lukas Juranek noch einfing, in 58:40 Minuten.
Zweiter wurde Ben Böhm vom 1. TTC Innsbruck, der in 59:55 Minuten ebenfalls noch unter der Stundenschallmauer blieb. Der Niederländer Den Barber rundete das Podium der Männer als Dritter ab (1:00:24). Vierter wurde der Tscheche Juranek (1:00:48).
„Es hat mir in die Karten gespielt, dass wir mit Neoprenanzug schwimmen durften. Ich bin mit der Spitzengruppe aus dem Wasser gekommen. Dann habe ich abgewartet bis zum Anstieg, weil ich die Entscheidung auf dem Rad suchen wollte. Ich hatte dann genügend Körner und einen guten Vorsprung am Wendepunkt. Ich bin die ersten Kilometer hart angelaufen und bin dann relativ kontrolliert in Ziel gelaufen“, sagte Höchenberger.
Gerechnet hatte der Sieger mit seinem Triumph aber nicht. Allerdings: „Ich habe schon damit geliebäugelt, weil die Strecke mir vom Athletenprofil recht gut liegt. Dass es dann geklappt hat, ist umso schöner. Es gibt in jeder Region gute Triathleten, von daher ist gewinnen nie selbstverständlich. Hier ist es etwas Besonderes. Wenn eine halbe Stunde vor einem die Bundesligaathleten ins Wasser gehen und man die dann auf der gleichen Strecke jagen und nachempfinden darf, wie es ihnen ergangen ist. Der Sieg bedeutet mir sehr, sehr viel.“
Spannung bei den Damen
Einen deutlich knapperen Zieleinlauf gab es bei den Frauen zu verfolgen. Schon beim Schwimmen hatten sich Renate Forstner (BaderMainzl TriTeam TSV1860 Rosenheim), Lea Cagol (SV Würzburg 05) und Kirsi Schmidt (Triteam ein Freiburg) ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.
Auf dem Rad konnte sich dann Forstner deutlich im Anstieg zum Spitzingsattel, der vor allem auf den letzten Metern von zahlreichen lautstarken Zusehenden frequentiert worden war, absetzen.
Allerdings holte das Verfolgerduo auf den abschließenden fünf Kilometern entlang des Spitzingsees wieder auf und hätte Forstner fast noch kassiert, die am Ende aber einen knappen Vorsprung von gerade einmal 14 Sekunden ins Ziel rettete (1:09:44). Platz zwei ging an Cagol (1:09:58), die bereits Bundesligaerfahrung gesammelt hat, Rang drei an Schmidt (1:10:22).
„Ich freue mich jedes Mal auf das Rennen hier, weil ich aus der Nähe komme. Ich habe mich so gefreut, dass es endlich wieder stattfindet. Das Sprintformat war heute einfach bombig“, sagte die aus Großholzhausen bei Rosenheim stammende Forstner.
„Ich wusste, dass man bei dem Sprintformat alles geben muss“, so die 45-Jährige. Dann war ich nach dem Radfahren erste Frau, weil ich vielleicht den Vorteil hatte, die Strecke zu kennen. Beim Laufen habe ich mir nur gedacht: ‚Renn! Entweder es kommt jemand oder du kommst durch.‘“
Bundesliga: Ejot Team TV Buschhütten übernimmt Führungsposition der Männer
Die beiden Mannschaften des EJOT Team TV Buschhütten haben am Sonntag (17. Juli) das dritte Rennen der Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am Schliersee gewonnen. Die Männer aus dem Siegerland übernahmen damit auch die Tabellenführung. Bei den Frauen bleibt Triathlon Potsdam an der Spitze.
Alle Ergebnislisten zur Veranstaltung sind online einzusehen.
Text: Deutsche Triathlon gGmbH Fotos: Foto: Oliver Kraus
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Alpentriathlon-AK-Rennen-104-scaled.jpg17072560Veranstaltervertreterhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngVeranstaltervertreter2022-07-17 17:46:002022-07-17 17:46:02Breiten- trifft auf Spitzensport: 500 Triathletinnen und Triathleten beim Alpentriathlon Schliersee
Der Bayerische Triathlon-Verband trauert um Max Dachauer, der am 12. Juli im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Seit 1989 leistete Max Dachauer im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. ehrenamtliche Arbeit. Über 32 Jahre lang kümmerte er sich um die Finanzen des Verbands und begleitete den BTV als Kassier auch durch turbulente Zeiten. Erst im vergangenen Jahr zog sich der Oberpfälzer im Alter von 78 Jahren in den Ruhestand zurück.
Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands, zeigte sich vom Tod Max Dachauers erschüttert: „Wir werden Max stets in ehrender Erinnerung behalten. Triathlon-Bayern hat Max Dachauer viel zu verdanken: Außergewöhnlich ist nicht nur sein jahrzehntelanges Engagement, sondern auch seine zuverlässige Arbeit, Voraussicht und Loyalität. Auch dank ihm steht der BTV auf gesunder finanzieller Basis. In den Präsidien des BTV war seine Meinung und sein Wissen über all die Jahre stets geschätzt. Der Verlust eines treuen Weggefährten und Freundes wiegt schwer. Seiner Familie wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Stunden.“
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Baanner-Max.jpg5841366Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-16 08:39:362022-07-16 08:39:37Nachruf zum Tod von Max Dachauer
Die Deutsche Triathlon Union nominierte in dieser Woche je fünf Athletinnen und Athleten für die Europameisterschaften im Triathlon auf der Olympischen Distanz, die im Rahmen der European Championships vom 11. bis 21. August in München stattfinden.
Neben Olympia-Starterin Anabel Knoll vertreten die deutschen Farben auch die Olympia-Achte und aktuelle Deutsche Meisterin auf der Sprintdistanz, Laura Lindemann, Lisa Tertsch, Annika Koch und Marlene Gomez-Göggel. Bei den Männern hoffen Lasse Lührs, Lasse Priester, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler im Kampf um die Medaillen mitmischen zu können.
„Ich bin super happy, dass die Nominierung am Ende geklappt hat und freue mich wahnsinnig bei meinem Heimrennen an den Start zu gehen. Ich glaube die Stimmung vor Ort wird richtig cool und ich hoffe, dass auch einige bekannte Gesichter vor Ort sein werden!“, reagiert die Ingolstädterin, die in Nürnberg trainiert, auf die Nachricht.
Anabel Knoll bei den Olympischen Spielen in Tokyo
„Wir sind froh, dass wir nach einer leistungssportlichen Durststrecke nun bei unserem Heimspiel in München eine leistungsstarke Mannschaft entsenden können“, sagt DTU-Sportdirektor Jörg Bügner und fügt an: „Unsere Athletinnen und Athleten werden selbstbewusst an den Start gehen, denn sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten starke Ergebnisse in Rennen gegen die Besten der Welt erzielt. Dies stimmt uns zuversichtlich für die Europameisterschaften und lässt uns auf starke Auftritte hoffen.“
Das Rennen der Frauen findet am Freitag, 12. August, um 17:15 Uhr statt. Die Männer sind einen Tag später um 16:00 Uhr dran. Am Sonntag, 14. August, folgt dann noch das Rennen im Mixed Relay (18:00 Uhr) mit zwei deutschen Athletinnen und zwei deutschen Athleten. Im Mixed Relay gewann Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Anabel-Knoll-cCarla-Nagel-scaled.jpg17072560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2022-07-15 05:43:272022-07-15 05:43:29Anabel Knoll vertritt den BTV bei den Europameisterschaften in München
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Spektakuläres Nachwuchscup-Finale in Harburg
Nachwuchscup, Schwaben, VeranstaltungenDer 4. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon lockte auch heuer wieder viele Starter aus ganz Bayern nach Schwaben, bildet die Veranstaltung doch das Finale des BTV Nachwuchscups. Auch das Interesse am Triathlon ist in der Region ungebrochen. Kein Wunder: Das Sportgelände des TSV Harburg und Umgebung verwandelten sich am Sonntag in eine perfekte Triathlon-Bühne. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Nachwuchssportler zwischen 6 und 18 Jahren an.
Mit großem Sprung ins Rennen
Die Athleten wurden per Einzelstart über einen Steg auf die Schwimmstrecke geschickt, hier kam es teils zu spektakulären Flugeinlagen. Auch die selektiv und technisch anspruchsvolle Radstrecke verlangte von den Athleten eine gute Rad-Performance.
Gleich im ersten Rennen reichte es für zwei TSV Harburg-Athleten zu Podestplätzen: Luis Rühl erreichte vor Moritz Auernhammer (Amberg) und Jorge Distler (Forchheim) den ersten Platz. Bei den Mädchen siegte Sahra Walter vor Lena Moraw (beide Brannenburg), Chiara Göttler belegte den 3. Platz. Beste Juniorin wurde Jule Resselberger vom TV Lauingen.
Das Rennen in der Wertung Jugend B konnten Anna Brugger (ASV Kulmbach) und Moritz Hägel (IFL Hof) für sich entscheiden. Giulia Göttler (4.) und Luca Schreitmüller (5.) schafften es ganz knapp nicht auf das Podium. Aber auch Julia Weiland (6.), Elisabeth Haupt (10.) und Henri Schröppel (8.) zeigten ein ausgezeichnetes Rennen.
Im Schüler A Rennen gingen die Siege an die Würzburgerin Josefine Doseth und Simon Brugger (ASV Kulmbach). Dass die Harburger auch in dieser Klasse ganz vorne mitmischen können, zeigten Nina Mayer (4.) und Joel Westphal (4.) eindrucksvoll.
Auch die Kleinen waren am Start
Auch in den Einstiegsklassen Schüler C / B und vor allem beim „Kids Fun Run“, hatten die Sportler*innen die Möglichkeit erstmal bei einen Triathlon bzw. Lauf einen Zieleinlauf über einen blauen Teppich zu erleben.
Hier siegten Elena Gutierrez (Erlangen), Julius Doseth (Würzburg), Leni Arthofer (Karlsfeld), Louisa Wagenknecht erreichte hier den 2. Platz. Bei den Jungen gewann Maxim Blersch vom TSV Brannenburg.
28 Teams im Relay-Rennen
Schnelle Wechsel und viel Durchhaltevermögen war an diesem Tag das richtige Motto, denn am Nachmittag stand noch die spektakuläre und rasante „Single Mixed Relay“ auf dem Programm.
Hier war ein Rekordteilnehmerfeld von 28 Staffeln gemeldet. Bei diesem Format bilden ein Mädchen und ein Junge eines jeden Vereins ein Team, beide müssen zwei Mini-Triathlons (75m-1500m-40m) im Wechsel absolvieren.
Die schnellste Staffel stellte der heimische TSV Harburg in der Besetzung Chiara Göttler und Luis Rühl vor dem TSV Brannenburg (Walter/Drechsler). Die Wertung Schüler A/Jugend B sichert sich das Team vom IfL Hof (Bernhuber/Hägel) vor dem Team TV 1848 Erlangen (Bülck/Hof). Den jungen Athleten war die Begeisterung für diesen Team-Wettbewerb in jeder Phase des Rennens anzumerken.
„Dieser Wettbewerb schreit nach einer Wiederholung!“, so das Schlussfazit des OK-Teams!
Danke an die Unterstützer
Die vielen Helfer aus der Triathlonabteilung, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Harburg, dem Roten Kreuz und der DLRG, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Eine breite Unterstützung erhielten die Organisatoren durch die Stadt Harburg (städtischer Bauhof), Obst- und Gartenbauverein und zahlreiche Unternehmen aus Harburg und Umgebung.
Organisationsleiter Jochen Rühl dankte allen Unterstützern für ihr Engagement und freute sich riesig, dass auch zahlreiche Teilnehmer aus der Region und ganz speziell von den TriaKids des TSV Harburg am Start waren.
Text: Jochen Rühl; Fotos: Klaus König
Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg lädt zum Talent-Tag für Sportler*innen mit körperlicher und geistiger Behinderung
ParatriathlonHöchstleistungen im Triathlon können auf unterschiedlichste Art und Weise erbracht werden – dazu muss man längst kein Profi sein. Seit vielen Jahren wächst auch die Zahl an begeisterten Triathletinnen und Triathleten mit körperlicher und geistiger Behinderung. Gemeinsam mit den Beauftragten für Para-Triathlon und Special Olympics in Deutschland lädt der Bayerische Triathlon-Verband am 25. September 2022 deshalb Interessierte zu einem Schnupper- und Talent-Tag nach Nürnberg ein.
Triathlon für alle
„Triathlon ist mit jeglichen Voraussetzungen machbar“, betont Thomas Burger, Vizepräsident im Bayerischen Triathlon-Verband. „In den Wettbewerben für Para-Triathlon und in Special Olympics-Formaten wird auf die jeweiligen Gegebenheiten der Teilnehmenden eingegangen. Zum Beispiel wird der Triathlon je nach Art der Behinderung angepasst: Rollstuhlfahrer nutzen ein Handbike für das Radfahren und einen Rennrollstuhl für das Laufen, sehbehinderte Athletinnen oder Athleten haben einen Guide. Um die Vergleichbarkeit der Leistungen zu gewährleisten, gibt es verschiedene Leistungsklassen in der die Para Sportler*innen gegeneinander antreten. Für Sportler*innen mit geistiger Behinderung gibt zum Beispiel Unified-Sports-Wettbewerbe, in denen Athlet*innen und Partner*innen gemeinsam einen Triathlon absolvieren können.“
Talent-Tag am 25. September in Nürnberg
Am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg sind am Sonntag, den 25. September Interessierte eingeladen in den Triathlonsport hineinzuschnuppern, sich über bereits gewonnene Erfahrungen auszutauschen oder einen gemeinsamen Trainingstag zu erleben. Ab 10.00 Uhr wird im Hallenbad Langwasser geschwommen, bevor es zu einem gemeinsamen Mittagessen geht. Nachmittags wird ein Triathlon-Programm am Sportplatz des Neuen Gymnasium angeboten, das für Jede*n geeignet ist.
„Wir freuen uns auf absolute Neulinge, Interessierte und Begleiter*innen ebenso wie über Athlet*innen, die bereits Erfahrung haben“, sagt der Bundestrainer Para-Triathlon, Tom Kosmehl. Mit ihm stehen Schwimmcoach Christian Balaun und der Leiter Sport von Special Olympics, Carsten Schenk, als erfahrene Trainer zur Verfügung.
Um Anmeldung hier wird gebeten.
Für Fragen steht ihnen die Beauftragte für Presse- und Medienarbeit des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. unter presse@triathlonbayern.de zur Verfügung.
„Die Stimmung in Erding ist einfach super!“ Die Bayerischen Meister berichten
Breitensport, VeranstaltungenHeiße Kämpfe um den Titel – die gab es bei den Bayerischen Meisterschaften über die Sprintdistanz im wahrsten Sinne des Wortes. Mitte Juni fanden die Wettkämpfe bei dem Traditionsrennen statt. Heute unterhalten wir uns mit dem neuen Bayerischen Meister und der neuen Bayerischen Meisterin. Ein Nachbericht aus Sicht der Sportler*innen.
Das Rennen in Erding ist seit vielen Jahren ein Magnet für Athletinnen und Athleten und Zuschauer*innen gleichermaßen. Mit Schwimmpart am Naherholungsgebiet Kronthaler Weiher, einer rasanten Radstrecke und einer Laufstrecke in die Stadt hinein mit geselligem Zieleinlauf. Die Organisatoren hatten für die Austragung der Bayerischen Meisterschaft extra das Schwimmen von 400 auf 750 Meter erweitert, das aufgrund der warmen Temperaturen dann auch ohne Neoprenanzug statt fand. Wie es war, berichten Fabian Schaffert von der TuS Fürstenfeldbruck e.V. und Margit Elfers (Böhnlein Sports Bamberg).
Hallo Fabian, mit welchen Ambitionen gingst Du in das BM-Rennen und wie verlief der Auftakt für dich?
Ehrlich gesagt war Erding für mich ein spontanes Vorbereitungsrennen. Meine Freundin wollte dort starten und ich habe gute Erfahrungen gemacht, eine Woche vor einer Langdistanz nochmal einen Sprint zu absolvieren. Perfektes Tapertraining eben ;). Ich hatte auch gehofft Punkte für München zu sammeln, habe aber leider erst nach dem Rennen gesehen, dass die Bewerbungsfrist kurz vorher abgelaufen war. Das Rennen ging für mich etwas wild los, ich verlor direkt beim Start die Brille, konnte mich am Rand des Feldes aber schnell wieder einsortieren und kam gut mit bis zum Schwimmausstieg.“
Auch Margit Elfers stand nicht mit Fokus auf dem Titel am Start und meint: „Ich hatte eigentlich keinerlei Ambitionen, sondern war einfach nur froh, wieder einen Wettkampf machen zu können, da ich aufgrund eines gebrochenen Fußes aus acht Wochen Pause kam. Wir (Böhnlein Sports Bamberg) haben seit diesem Jahr eine Ligamannschaft und es war toll, zusammen mit dem Team an der Startlinie zu stehen. Das Schwimmen lief dann für meine Verhältnisse sogar richtig gut.“
Margit, die Radstrecke in Erding ist flach und schnell – deine perfekten Bedingungen? Oder wie ging es dir beim Radfahren?
„Leider haben mein Lenkerschrauben geklemmt, sodass ich keine Aeroposition fahren konnte. Auch musste ich bei der Wende kurz absteigen, was die hinter mir fahrenden Jungs mit Humor genommen haben. Jedenfalls war ich heilfroh, als ich das Radfahren überlebt hatte.“
Derweil legte Fabian Schaffert den schnellsten Radsplit hin und ist selbst begeistert: „Flach und Schnell liegt mir! Ein bisschen Überraschung war für mich selber dabei weil ich mich spontan entschlossen hatte mein Rad zu wechseln. Normalerweise wollte ich bis nach meinem Ironman in Frankfurt warten, aber wie es so ist… wenn man was Neues hat, will man es eben gleich nutzen ;). Beim Wechsel aufs Rad habe ich bereits ein paar Plätze gut gemacht und als wir dann aus dem Ort raus fuhren, sah ich auch in Ferne das Führungsmotorrad. Ab da wusste ich, dass ich nicht zu viel Zeit beim Schwimmen liegen gelassen habe. Bis zum Ende der Radstrecke konnte ich dann bis auf Platz zwei vorfahren.“
Wie lief es auf der Laufstrecke?
Margit: „Beim Laufen hatte ich dann einen super-netten Führungssradler. Das hilft mir immer sehr, wenn er mich beruhigt. Ich war auch ziemlich froh, dass die Laufstrecke wirklich schattig war, weil es doch sehr heiß war. Natürlich bin ich nach so einer langen Laufpause nicht in Bestform, umso mehr habe ich mich dann darueber gefreut, dass mich keiner mehr eingeholt hat.“
Fabian: „Beim Wechsel zum Laufen habe ich den Führenden bereits weglaufen sehen. Ich wollte schnell auflaufen und mich dann erstmal dahinter hängen, bemerkte aber direkt, dass mein Tempo deutlich höher war. Somit ging ich nach dem ersten Kilometer vorbei und lief mein eigenes Tempo. Bei der Wende in der Stadt nach drei Kilometern sah ich die Abstände nach hinten und dachte mir, da kommen aber einige sehr schnell an. Es reichte aber dann mein Tempo zu halten und ich konnte ohne Schlusssprint den Zielkanal genießen 🙂
„Ich habe mich in Erding sehr wohl gefühlt, alles war gut organisiert. Die Atmosphäre war sehr familiär und ich hatte einen tollen Tag mit meinem Team“, meint Margit Elfers.
Die Stimmung in Erding ist super“, berichtet auch der neue Bayerische Meister. „Und alles drum rum passt auch. Man kann einfach hinfahren, einchecken und racen. Den ganzen Tag wird etwas geboten und man kommt schnell und umkompliziert überall hin.
Eine Bayerische Meisterschaft zieht mich immer an, wenn möglich. Also kam nur diese Wertung in Frage und nicht die Volksdistanz. Mich spornt Konkurrenz an und da hat sich das Rennen mit der Landes- und Bayernliga perfekt angeboten, da ich selber auch in der Regionalliga starte und einige bekannte Gesichter dabei waren.“
Dass das Rennen genau richtig war, bewies sich eine Woche später, wie Fabian Schaffert verrät: „Mit der Hawaii-Quali beim Ironman in Frankfurt hat es dann übrigens auch geklappt, mit einem 2. Platz in meiner Altersklasse.“
Der BTV wünscht viel Erfolg!
Bayerische Meister*innen
AK20
Freia Wagner (TV Planegg Krailing)
Luis Steiert (TV Planegg Krailing)
AK25
Margrit Elfers (Böhnlein Sports Bamberg e. V.)
Fabian Schaffert (TuS Fürstenfeldbruck e.V.)
AK30
Lisa-Marie Ott (IfL Hof)
Thomas Tietz (VfL Kaufering)
AK35
Sabrina Plontasch (Böhnlein Sports Bamberg e. V.)
Anton C. Jell (Sportgemeinschaft Poing e.V.)
AK40
Daniela Unger (TRI TV Lauingen)
Marco Benz (TWin Neumarkt)
AK45
Elke Neuner (Ifa nonstop Bamberg)
Thomas Landes (Tri-Team Schongau)
AK50
Birgit Nixdorf (ifePark Max Ingolstadt e.V.)
Oliver Dr. Rau (Sc53 Landshut)
AK55
Simone Lechner (TSV Oettingen)
Stephan Pollert (DJK Pressath)
AK60
Ingrid Patzak (MRRC München)
Josef Bäurle (Triathlon Günzburg)
AK65
Hubert Rauch (SV Grün-Weiß Holzkirchen)
AK70
Manfred Theis (RSC Vilstal)
AK75
Rainer Schlipfinger (WSV Otterskirchen)
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
Camp der BTV-Jugend zur Super League in München
JugendsportDie Super League macht Halt in München und Ihr könnt hautnah dabei sein. Am zweiten Septemberwochenende starten die Stars der Szene mit gewohnt rasantem Format im
Olympiapark München. Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. bietet für maximal 20 Jugendliche und drei Betreuende ein Camp mit sportlichem Programm und einem Stopp beim Eliterennen an. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf Spaß beim gemeinsamen Trainieren und Erleben der Superstars. Teilnehmen können Jugendliche oder Trainingsgruppen im Alter von 12 bis 16 Jahren.
Die vollumfänglichen Informationen mit dem Elternvertrag finden Sie im folgenden PDF.
Zur Anmeldung geht es hier.
Ausschreibung und Elternvertrag als PDF.
Wann?
09. bis 11. September 2022
Wo?
TV Planegg-Krailling | Sportplatz 1, 82152 Krailling
Übernachtung: Turnhallen
Wer?
max. 20 Jugendliche zwischen 12-16 Jahren und 3 Betreuende
Kosten:
50€ pro Teilnehmer
Inbegriffen sind Unterkunft in Turnhalle, alle Mahlzeiten inkl. Getränke und Snacks, Busfahrt bzw. Bahnticket.
© Bild: Super League Triathlon
Fortbildungen in Präsenz für Trainer*innen im zweiten Halbjahr
Aus- und FortbildungDas aus- und Fortbildungsangebot des Bayerischen Triathlon-Verbandes hält im zweiten Halbjahr noch einige Möglichkeiten für Trainer*innen bereit sich über aktuelle Themen zu informieren und Unterrichtseinheiten für die Trainerscheinverlängerung sammeln.
„Besonders freuen wir uns auf die Möglichkeit trainerisches Handwerkszeug wieder in Präsenz vermitteln zu können“, sagt Philipp Peter, Lehrwart des BTV. „Natürlich werden Online-Formate weiterhin angeboten. Jedoch ist im Trainer*innenbereich die persönliche Interaktion ein essenzieller Bestandteil, gerade in Vereinen, sodass wir weiterhin einen Fokus auf Ausbildungen vor Ort legen werden.“
Fortbildungsangebot quer durch alle Disziplinen
Am 19. September geht es um die Theorie & Praxis zum Freiwasserschwimmen. Technik, Training und die speziellen Anforderungen des Freiwasserschwimmens stehen im Fokus der 8UE bei München. Auf das Mountainbike geht es am 8. Oktober in Greding bei dem Seminar „Theorie & Praxis zum Radtraining mit dem MTB„, das die Themen Technik, Koordination, Spielformen umfasst. Theorie & Praxis zum Athletiktraining für Triathlet/-innen mit Functional Training, Stabilität & Mobilität gibt es am 15./16. Oktober 2022 in der Sportschule Oberhaching.
Ergänzend können Trainer am TriDay am 3. Oktober bei einer Hospitation 8UE erhalten.
Alle Angebote und die Links zur Anmeldung finden Sie stets hier.
Fotos: BTV/ Philipp Peter
In Schongau trifft sich die Elite und sucht Bayerische Meister*innen
VeranstaltungenSamstag Abend zur besten Zeit ab 18.00 Uhr findet in Schongau das Rennen um die BM-Titel der Elite auf der Sprintdistanz statt. Starten können alle, die sich dem rasanten Rennen gewachsen fühlen. Zu erwarten ist jedoch, dass die Sportler*innen der Regionalliga und weitere Startende sich heiße Kämpfe liefern.
Mit dem Schwimmen im Lech, der extra aufgestaut wird, beginnt der Wettkampf. Dabei können Zuschauende von der Lechbrücke an der Peitinger Straße einen guten Blick auf den Auftakt werfen. Schließlich entscheidet hier schon mit, wer es in die Radgruppen schafft und wer nicht. Die zweite Disziplin mit Windschattenfreigabe auf der Wendepunktstrecke ist technisch anspruchsvoll. Wenn die Pulks durch die engen Gassen der oberbayerischen Stadt rasen, ist einiges geboten. In der Altstadt lässt sich dann auch das große Finale verfolgen, in dem sich entscheidet, wer neue*r bayerische*r Meister*in ist.
„Wir freuen uns auf die Bayerische Meisterschaft mit Regionalliga im Schongau“, sagt Andrea Becker-Pennrich, Ligavorsitzende des BTV. Wir gehen davon aus, dass die Favoriten aus den letzten Rennen, der RSC Kempten, wieder ganz vorne im Kampf um den Sieg mitspielen wird. Bei den Frauen ist mein Favorit das Team aus Forchheim. Dort wird es aber sicher spannend, denn im letzten Jahr waren die Frauen der TG 48 Schweinfurt noch stark und auch die Rückkehrerinnen aus der zweiten Bundesliga des La Carrera TriTeam Rothsee darf man nicht unterschätzen.“
Weitere Informationen finden sich unter www.schongau-triathlon.de
Foto: Julian Rohn
BTV-Nachwuchs schwimmt auf Erfolgswelle: Starke Ergebnisse bei DM und Nachwuchscups
Bundesstützpunkt, LeistungssportDie Erfolgsbilanz des BTV-Nachwuchs in den vergangenen Wochen kann sich sehen lassen: Bei den deutschen Meisterschaften dominierten die A-Jugendlichen das Feld und belegten die ersten vier und zwei weitere Top-Ten-Plätze. Auch in der weiblichen Jugend B war ein Podium zu feiern. Beim DTU Jugendcup in Jena gab es ebenfalls Podiumserfolge samt eines Sieges. Die Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf sind stolz auf die „Bibowbande“, wie der Nachwuchs in Nürnberg genannt wird.
Denn die Ergebnisse der vergangenen Rennen sprechen für sich: Bei den Frauen schickt sich Anna Brugger vom ASV Triathlon Kulmbach mit Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften und Platz 2 beim Nachwuchs-Cup in Jena an, zu den aussichtsreichsten Talenten zu entwickeln.
Schier unschlagbar scheinen die Jungs der Jugend A. Bei den Deutschen Meisterschaften siegte Justus Oeckl (CIS Amberg), Jan Semmler (TV 48 Erlangen), Mark Bittner (Trisport Erding) und Luis Hörra (TSG 08 Roth) folgten auf den weiteren Plätzen. Damit nicht genug: mit Manuel Lessing (SV Würzburg) und Tim Semmler erreichten zwei weitere Bayern die Top-Ten.
Auch in Jena gab sich ein ähnliches Bild: Dort gewann Jan Semmler. Manuel Lessing, Luis Rühl (TSV Harburg) und Tim Semmler (TV 48 Erlangen) kamen unter die besten Zehn. „Hervorzuheben ist für mich das konstant starke Abschneiden von Jan, der ja wirklich bei allen wichtigen Rennen vorne dabei war“, sagt Trainer Stephen Bibow.
Stephen, worauf führst Du die starken Leistungen der Jugendlichen zurück?
Ich würde sagen, hier spielt das gute und konstant arbeitende Team am BSP Nürnberg eine erhebliche Rolle. Angefangen bei Teresa Knoll, die den LK2 soweit aufgebaut hat, dass Athletinnen und Athleten den Weg zum Sport und zu uns finden. Damals wurden schon die Türen für Tim und Jan, Mark, Justus und auch Ben geöffnet. So bekam ich überhaupt die Chance, solch eine hervorragende Gruppe in Nürnberg betreuen zu können. Dass das so gut funktioniert, dafür bin ich sehr dankbar.
Natürlich haben wir auch konsequent an einem sinnvollen Training und Trainingsaufbau gearbeitet, der individuelle Voraussetzungen sehr stark beachtet. Dazu kommt die Eigendynamik der Gruppe. Im Training ist das gegenseitige „Pushen“ ein wichtiges Element, zumal alle auf ähnlichem Leistungsstand sind und sich gegenseitig motivieren. Bemerkenswert ist, dass das Niveau der gesamten Gruppe schon sehr hoch ist und sie durchaus auch im Juniorenbereich schon konkurrenzfähig sind, wie man am Ergebnis des Nachwuchs-Cups in Forst sehen kann.
Was würdest Du Dir für die weitere Entwicklung des BSP Nürnberg und der Bibowbande wünschen?
Ersteinmal wünsche ich mir, dass die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert, wie derzeit und das unser Team genau so bleibt.
Daneben hoffe ich eine noch engere Zusammenarbeit mit den Vereinen aufbauen zu können, um auch Athletinnen und Athleten, die nicht zu uns kommen können oder wollen, zu Hause fördern und entwickeln zu können. Das klappt natürlich nur dann, wenn die Vereine auch Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigen. Eine gute und starke Jugendarbeit und starke Vernetzung der Partner in den Vereinen und bei uns im Verband ist einfach essenziell zur Gewinnung von Talenten. Diese Vernetzung zu stärken und dort einen Akzent zu setzen, das wäre mein größter Wunsch!
Johnny, Du ergänzt seit eineinhalb Jahren das Trainerteam am BSP Nürnberg. Wie hat sich nach Deinem Wechsel vom Athlet zum Trainer Deine Sicht der Dinge verändert und wie fühlt es sich an, den Erfolg auf der anderen Seite mitzutragen?
Die Arbeit am BSP macht mir mittlerweile sehr viel Spaß. Anfangs war es sicher nicht einfach, nach über 17 Jahren Leistungssport. Im zweiten Jahr habe ich jetzt deutlich mehr Sicherheit bezüglich meiner Einschätzung was die Sportler*innen angeht. Es gibt immer noch viele Dinge, die ich aus meiner aktiven Zeit auf die „Bande“ projizieren kann. Aber ich habe auch gelernt, dass alle individuell sind und man den Athletinnen und Athleten die Freiheiten geben muss sich auch individuell zu entwickeln.
Eigene Erfolge und die Erfolge aus der Gruppe lassen sich natürlich nur bedingt vergleichen. Selber war ich zu 100% akkurat und habe dem Sport alles untergeordnet, was die Erfolge dann sehr besonders macht.
Diesen Druck sollen junge Heranwachsende noch nicht spüren, sondern Stück für Stück durch viel Struktur im Alltag, Schule und Leistungssport hineinwachsen. Der Spaß spielt noch eine große Rolle. Auch wenn Erfolge für mich temporär nicht an erster Stelle stehen, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. Vor allem aber weil hinter jedem Erfolg eine individuelle Geschichte der letzten zwei Jahre steckt, die ich natürlich kenne.
Justus, Du hast Dich gegen drei Teamkameraden im Kampf um den Sieg durchgesetzt. War es einfacher oder schwerer als gegen Konkurrenz, die man nicht so gut kennt?
Man weiß natürlich besser über die Stärken und Schwächen der Konkurrenten bescheid, wenn man jeden Tag zusammen trainiert und über die Jahre hinweg die Rennen beobachtet. Deshalb wusste ich, dass ich mich im Endspurt wahrscheinlich durchsetzten kann. Das macht die Entscheidungen im Rennen einfacher, auch wenn man natürlich immer überrascht werden kann.
Was sind Deine Ziele?
Mein Hauptziel für die nächste Saison ist vor allem mein Schwimmniveau zu verbessern, damit ich mich nicht immer nur durch das Laufen retten muss.
Anna, du kommst ursprünglich vom Schwimmen und fasst gerade erfolgreich Fuß im Triathlon. Was gefällt Dir am Dreisport?
Von den drei Disziplinen gefällt mir Schwimmen am meisten, da ich vom Schwimmen komme. Da jetzt aber noch Laufen und Radfahren hinzukommen, ist das ganze abwechslungsreicher und macht mir somit viel mehr Spaß, als das Schwimmen alleine. Außerdem muss man eine Disziplin nicht zu 100% können, da man den Rückstand in den anderen Disziplinen aufholen kann.
Wie fühlte sich der Zieldurchlauf bei der DM an?
Der Zieleinlauf hat sich toll angefühlt, einerseits weil ich es geschafft hab ins Ziel zu kommen und andrerseits wusste, einen Podestplatz erreicht zu haben.
Fotos: Rouven Oeckl, DTU/ Jan Papenfuss
Breiten- trifft auf Spitzensport: 500 Triathletinnen und Triathleten beim Alpentriathlon Schliersee
VeranstaltungenKnapp 350 Altersklassen-Triathletinnen und -Triathleten hauchten dem Mythos Alpentriathlon Schliersee am 17. Juli 2022 neues Leben ein. Nachdem die Traditionsveranstaltung in den letzten Jahren aufgrund der Coronaeinschränkungen nicht durchgeführt werden konnte, fand die 33. Auflage bei besten Triathlon-Bedingungen endlich wieder statt.
Sprint- statt Kurzdistanz
Allerdings anders als geplant. Trotz intensiver Bemühungen aller beteiligten Organisationen hatten nicht ausreichend Streckenposten zur Absicherung der Rad-Route der Kurzdistanz akquiriert werden können, woraufhin die Veranstalter schweren Herzens die beliebte Streckenführung über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen absagen mussten.
Da aber mehr als 200 der gemeldeten Altersklassensportlerinnen und –sportler von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hatten, auf die erstmals angebotene Sprintdistanz zu wechseln, stürmten am Sonntag kurz nach 12:00 Uhr mehr als 350 Menschen in den Schliersee, um den 500 Meter langen Schwimmkurs unweit der Vitalwelt in Angriff zu nehmen.
Nach dem ersten Wechsel folgte die 15,5 Kilometer lange Rad-Strecke. Zunächst entlang des Schliersees und weiter durch Neuhaus bis zum Wendepunkt nach Aurach, war die Route noch wenig anspruchsvoll. Das änderte sich aber mit dem Herzstück des Events: dem knapp vier Kilometer langen und mit einer Durchschnittsteigung von 9 % garnierte Aufstieg zum Spitzingsattel (1.127m).
Der sorgt nicht nur regelmäßig für ein Ausscheidungsfahren wie kurz zuvor bereits beim dritten Stopp der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga, die sich im Rahmen der Veranstaltung nach 2013 mit knapp 150 Profis wieder ein Stelldichein in der oberbayerischen Voralpenwelt gegeben hatte, sondern taugt als einer der herausforderndsten Teilstücke eines Triathlons durchaus zur Legendenbildung.
Nach der kurzen aber nicht wenig rasanten Abfahrt zur Wechselzone am Ufer des Spitzingsees bildete der fünf Kilometer lange Laufabschnitt vor einzigartiger Bergkulisse den krönenden Abschluss des Altersklassenrennens.
René Höchenberger siegt
Am schnellsten meisterte René Höchenberger die herausfordernde Strecke des Altersklassenrennens. Der Triathlet des RSC Auto Brosch Kempten überquerte die Ziellinie am Spitzingsee auch dank einer erstklassigen Radperformance, dank der er die deutlich stärkeren Schwimmer Simon Nicolaas Den Barber und Lukas Juranek noch einfing, in 58:40 Minuten.
Zweiter wurde Ben Böhm vom 1. TTC Innsbruck, der in 59:55 Minuten ebenfalls noch unter der Stundenschallmauer blieb. Der Niederländer Den Barber rundete das Podium der Männer als Dritter ab (1:00:24). Vierter wurde der Tscheche Juranek (1:00:48).
„Es hat mir in die Karten gespielt, dass wir mit Neoprenanzug schwimmen durften. Ich bin mit der Spitzengruppe aus dem Wasser gekommen. Dann habe ich abgewartet bis zum Anstieg, weil ich die Entscheidung auf dem Rad suchen wollte. Ich hatte dann genügend Körner und einen guten Vorsprung am Wendepunkt. Ich bin die ersten Kilometer hart angelaufen und bin dann relativ kontrolliert in Ziel gelaufen“, sagte Höchenberger.
Gerechnet hatte der Sieger mit seinem Triumph aber nicht. Allerdings: „Ich habe schon damit geliebäugelt, weil die Strecke mir vom Athletenprofil recht gut liegt. Dass es dann geklappt hat, ist umso schöner. Es gibt in jeder Region gute Triathleten, von daher ist gewinnen nie selbstverständlich. Hier ist es etwas Besonderes. Wenn eine halbe Stunde vor einem die Bundesligaathleten ins Wasser gehen und man die dann auf der gleichen Strecke jagen und nachempfinden darf, wie es ihnen ergangen ist. Der Sieg bedeutet mir sehr, sehr viel.“
Spannung bei den Damen
Einen deutlich knapperen Zieleinlauf gab es bei den Frauen zu verfolgen. Schon beim Schwimmen hatten sich Renate Forstner (BaderMainzl TriTeam TSV1860 Rosenheim), Lea Cagol (SV Würzburg 05) und Kirsi Schmidt (Triteam ein Freiburg) ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.
Auf dem Rad konnte sich dann Forstner deutlich im Anstieg zum Spitzingsattel, der vor allem auf den letzten Metern von zahlreichen lautstarken Zusehenden frequentiert worden war, absetzen.
Allerdings holte das Verfolgerduo auf den abschließenden fünf Kilometern entlang des Spitzingsees wieder auf und hätte Forstner fast noch kassiert, die am Ende aber einen knappen Vorsprung von gerade einmal 14 Sekunden ins Ziel rettete (1:09:44). Platz zwei ging an Cagol (1:09:58), die bereits Bundesligaerfahrung gesammelt hat, Rang drei an Schmidt (1:10:22).
„Ich freue mich jedes Mal auf das Rennen hier, weil ich aus der Nähe komme. Ich habe mich so gefreut, dass es endlich wieder stattfindet. Das Sprintformat war heute einfach bombig“, sagte die aus Großholzhausen bei Rosenheim stammende Forstner.
„Ich wusste, dass man bei dem Sprintformat alles geben muss“, so die 45-Jährige. Dann war ich nach dem Radfahren erste Frau, weil ich vielleicht den Vorteil hatte, die Strecke zu kennen. Beim Laufen habe ich mir nur gedacht: ‚Renn! Entweder es kommt jemand oder du kommst durch.‘“
Bundesliga: Ejot Team TV Buschhütten übernimmt Führungsposition der Männer
Die beiden Mannschaften des EJOT Team TV Buschhütten haben am Sonntag (17. Juli) das dritte Rennen der Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am Schliersee gewonnen. Die Männer aus dem Siegerland übernahmen damit auch die Tabellenführung. Bei den Frauen bleibt Triathlon Potsdam an der Spitze.
Alle Ergebnislisten zur Veranstaltung sind online einzusehen.
Text: Deutsche Triathlon gGmbH
Fotos: Foto: Oliver Kraus
Nachruf zum Tod von Max Dachauer
Nachrichten des BTVDer Bayerische Triathlon-Verband trauert um Max Dachauer, der am 12. Juli im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Seit 1989 leistete Max Dachauer im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. ehrenamtliche Arbeit. Über 32 Jahre lang kümmerte er sich um die Finanzen des Verbands und begleitete den BTV als Kassier auch durch turbulente Zeiten. Erst im vergangenen Jahr zog sich der Oberpfälzer im Alter von 78 Jahren in den Ruhestand zurück.
Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands, zeigte sich vom Tod Max Dachauers erschüttert: „Wir werden Max stets in ehrender Erinnerung behalten. Triathlon-Bayern hat Max Dachauer viel zu verdanken: Außergewöhnlich ist nicht nur sein jahrzehntelanges Engagement, sondern auch seine zuverlässige Arbeit, Voraussicht und Loyalität. Auch dank ihm steht der BTV auf gesunder finanzieller Basis.
In den Präsidien des BTV war seine Meinung und sein Wissen über all die Jahre stets geschätzt. Der Verlust eines treuen Weggefährten und Freundes wiegt schwer. Seiner Familie wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Stunden.“
Anabel Knoll vertritt den BTV bei den Europameisterschaften in München
LeistungssportDie Deutsche Triathlon Union nominierte in dieser Woche je fünf Athletinnen und Athleten für die Europameisterschaften im Triathlon auf der Olympischen Distanz, die im Rahmen der European Championships vom 11. bis 21. August in München stattfinden.
Neben Olympia-Starterin Anabel Knoll vertreten die deutschen Farben auch die Olympia-Achte und aktuelle Deutsche Meisterin auf der Sprintdistanz, Laura Lindemann, Lisa Tertsch, Annika Koch und Marlene Gomez-Göggel. Bei den Männern hoffen Lasse Lührs, Lasse Priester, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler im Kampf um die Medaillen mitmischen zu können.
„Ich bin super happy, dass die Nominierung am Ende geklappt hat und freue mich wahnsinnig bei meinem Heimrennen an den Start zu gehen. Ich glaube die Stimmung vor Ort wird richtig cool und ich hoffe, dass auch einige bekannte Gesichter vor Ort sein werden!“, reagiert die Ingolstädterin, die in Nürnberg trainiert, auf die Nachricht.
„Wir sind froh, dass wir nach einer leistungssportlichen Durststrecke nun bei unserem Heimspiel in München eine leistungsstarke Mannschaft entsenden können“, sagt DTU-Sportdirektor Jörg Bügner und fügt an: „Unsere Athletinnen und Athleten werden selbstbewusst an den Start gehen, denn sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten starke Ergebnisse in Rennen gegen die Besten der Welt erzielt. Dies stimmt uns zuversichtlich für die Europameisterschaften und lässt uns auf starke Auftritte hoffen.“
Das Rennen der Frauen findet am Freitag, 12. August, um 17:15 Uhr statt. Die Männer sind einen Tag später um 16:00 Uhr dran. Am Sonntag, 14. August, folgt dann noch das Rennen im Mixed Relay (18:00 Uhr) mit zwei deutschen Athletinnen und zwei deutschen Athleten. Im Mixed Relay gewann Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille.
Fotos: Carla Nagel, privat