Bayernweit sind 160 Kampfrichter pro Saison über 500 Mal im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass jeder Wettkampf zu einem positiven Erlebnis wird. Der BTV bildet für Veranstaltungen im Bereich des Landesverbandes aus, DTU und ITU bereiten für Einsätze auf nationaler und internationaler Ebene vor.

Auch in diesem Jahr bildet der BTV Kampfrichter*innen aus. Der Einsatz lohnt sich. Denn als Kampfrichter*in lernt man Triathlon von einer neuen Seite kennen, arbeitet in einem tollen Team, ist Vermittler*in, Unterstützer*in, sorgt für ein sicheres Rennen.

Am 20.11.22 trafen sich die oberbayerischen Kampfichter*innen zu ihrem Jahresabschluss-Meeting. Unter der Leitung von Kampfrichter-Obmann Stefan Pohl tauschten sich die engagierten Ehrenämtler*innen über ihre Erfahrungen bei den 26 Veranstaltungen des Bezirks aus. An 110 Einsatztagen konnte von den 28 Kampfrichterinnen und Kampfrichtern in 2022 eine fast normale Saison bestritten werden. Dazu gehörten kleine, familiäre Events ebenso wie große mit mehreren hundert Teilnehmer*innen in allen Teilen des großflächigen Bezirks. Hochkarätig besetzte Rennen der Bundesliga wurden genauso betreut, wie Erstveranstaltungen im Kinder- und Jugendbereich. Dabei waren teilweise Einsätze an verschiedenen Orten am selben Wochenende zu managen, was auch die eingespielten Kampfrichter-Teams die knappe Personaldecke deutlich spüren ließ.

Damit im kommenden Jahr die geplanten Veranstaltungen wieder professionell begleitet werden können, wirbt Stefan Pohl bei den über 100 oberbayerischen Vereinen dafür, dass sie Interessierte zur Neuausbildung im März nächsten Jahres schicken. „Insbesondere Vereine mit vielen Startpässen und Ligamann/frauschaften sollten aus ihren Reihen Kandidaten benennen, die sich als KampfrichterInnen für die Einhaltung des Regelwerks und das Fairplay in den Rennen starkmachen,“ hebt der Kampfichter-Obmann hervor.

Fragen zu Ausbildung und Tätigkeit als Kampfrichter*in beantwortet gerne Stefan Pohl.

„Es war wieder ein spektakuläres Event“, bei dieser Einordnung der Super League, die am Wochenende in München stattfand, sind sich alle Beteiligten einig. Für Triathlon-Bayern gab es ganz unterschiedliche Berührungspunkte: Als Kampfrichter*in, als Teilnehmer*in am Nachwuchs-Camp oder als Staffel-Starter im Nachwuchsrennen.

Nachwuchs schnuppert Elite-Luft

Für einige bayerische Jugendliche war das Wochenende besonders unvergesslich: Im Rahmenprogramm der rasanten Profirennen und unter Nutzung der professionellen Infrastruktur durften sie überraschend an der Nachwuchs-Relay teilnehmen.

Die Nominierung des rein bayerischen Teams erfolgte kurzfristig nach Absage eines österreichischen Teams. Moritz Göttler, Louis Hörra, Chiara Göttler und Juliane Möllers erreichten einen fünften Platz. „Für mich war der Start sehr spontan, da ich dieses Jahr krankheitsbedingt an keinen relevanten Wettkämpfen teilnehmen konnte“, freute sich Moritz Göttler über das unverhoffte Highlight. „Ich durfte für unser Team den Anfang machen und bin zufrieden, dass ich sowohl mit den deutschen, als auch mit den internationalen Staffeln, die teilweise mit ihren WM Startern angetreten sind, auf Augenhöhe war. Auch mit unserer Teamleistung bin ich sehr zufrieden!“ Mit Chiara Göttler und Luis Hörra waren auch zwei Sportler am Start, die das erste Mal internationale Erfahrungen sammeln durften. 

Für zwei deutsche Relay-Teams starteten die Brüder Tim und Jan Semmler. „Als Saisonabschluss war es ein echtes Highlight“, schwärmt Jan Semmler. „Vor allem nach meinem verpatzen Start die Woche zuvor in Bled, konnte ich nochmal die Form unter Beweis stellen und eine sehr erfolgreiche Saison mit einem 3. Platz im Team Germany II abschließen. Es war toll auf den Strecken der Profis zu starten und man hat sogar Profis getroffen, da man Zugang zu denselben Bereichen hatte.“
Bruder Tim schaffte mit Mannschaftskameraden Lukas Meckel, Emma Fahrenson und Felipa Herrmannden den Sprung auf das oberste Siegertreppchen und fand: „Das Rennen war eine sehr schöne und wichtige Erfahrung, da man unter denselben Bedingungen wie die besten Triathleten der Welt starten konnte.“

Nachwuchs-Camp macht Lust auf Sport

Bereits am Freitag startete ein Nachwuchs-Camp des BTV mit einer Kennenlernen Runde unter Jugendlichen. Anschließend stand ein Lauftraining mit etwas Tempo an. Nach einer kurzen Snackpause ging es zum Spiele-Turnier mit Hockey, Brennball, Beachvolleyball und Sprintspielen. Der erste Abend klang mit Pizza aus. Am nächsten Tag brachte die Trampolinhalle Spielspaß und eine Sightseeing Radtour kulturelle Impulse. Am Sonntag ging bereits um 5:30 das Licht in der Turnhalle an und die Gruppe brach Richtung Olympiapark auf, um bei der Superleague zu helfen und die Topstars der Triathlonszene anzufeuern. 

„Das Wochenende war wirklich sehr schön und hat den Kindern viel Spaß gemacht. Toll war, dass sich sofort alle untereinander verstanden haben und das Gruppenengagement sehr hoch war“, berichtet Betreuerin Sophie Rohr.

Kampfrichter*innen bei der Super League München
Dr. Martin Schönfelder, Stefan Pohl, Ulla Chwalisz und Bela Varga (v.l.)

Kampfrichter beeindruckt vom Flair

Neben den Sportlerinnen und Sportlern waren auch bayerische Kampfrichter*innen beeindruckt vom Flair der Veranstaltung. „Bei solch einem Rennen unterstützen zu dürfen macht natürlich besonders viel Freude“, meint Kampfrichterin Ulla Chwalisz.

Fotos: Super League, Sophie Rohr

Am 30. April fand die diesjährige EL/ TD-Neuausbildung des Bayerischen Triathlonverbandes in Nürnberg statt. Aus den verschiedenen Bezirken wurden sieben Landeskampfrichter*innen durch Matthias Langhojer (Regelbeauftragter Nord) geschult und schriftlich geprüft.

Neben der Sport- und Kampfrichterordnung wurde auch die Veranstalterordnung, sowie die Liga- und Jugendordnung besprochen. Das Hauptaugenmerk lag auf den Tätigkeiten und den Verantwortungsbereich des Einsatzleiters bzw Technischen Delegierten. Die aktualisierte DTU Sportordnung 2022 diente als Grundlage der schriftlichen Prüfung zum Abschluss der Ausbildung.

Die Praktische Prüfung erfolgt bei den anstehenden Wettkämpfen unter Leitung der praktizierenden Einsatzleiter. Die neuen Einsatzleiter*innen freuen sich den Verband, die Veranstalter und die Athleten bei den kommenden Veranstaltungen zu unterstützen.

Foto: BTV

Sportler*innen Unterstützen, auf den Fairen Umgang und Regeleinhaltung achten: im nördlichen Verbandsgebiet haben sich fünf, im südlichen Verbandsgebiet vier neue Kampfrichter*innen das Handwerkszeug dazu geholt.

Am Samstag, den 05. März  führten der Regelbeauftragte Nord, Matthias Langhojer im Oberfränkischen Wernsdorf und der Regelbeauftragte Süd, Stefan Langer, in Oberhaching bei München die Neuausbildungen durch.

„Wir begrüßen unsere neuen Kampfrichter und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude, sowie das nötige Fingerspitzengefühl bei ihren Einsätzen,“ sagt Matthias Langhojer nach dem Ausbildungstag. „Ich freue mich schon auf die ersten Einsätze des Jahres und darauf mit den neuen Kolleginnen und Kollegen en zusammenzuarbeiten!“, ergänzt Stefan Langer.

Regionale Einsätze im Fokus

Um Kampfrichter*innen möglichst nah an ihrem Wohnort einsetzen zu können, und damit auch lange Wege zu vermeiden, arbeitet der BTV an einem eigenen digitalen Einsatz-Tool, das den Bezirken bereits vorgestellt wurde. Diese können sich bereits auf die neue und vereinfachte Einsatzplanung vorbereiten. Der Bezirk Mittelfranken kann zwei neue Kampfrichter in seinen Reihen begrüßen, auch der Bezirk Oberfranken hat einen weiteren Kampfrichter als Nachwuchs erhalten. Der Unterfränkische Bezirk hat ebenfalls zwei neue Kampfrichter, darunter eine Kampfrichterin.

Am 13. November trafen sich die Kampfrichter Obmänner der Bezirke im Unterfränkischen Schwarzach am Main. In diesem Jahr konnte unter Einhaltung der 2-G Regelung  wieder eine Präsenzveranstaltung durchgeführt werden und es zeigte sich, dass das jährliche Treffen ein wichtiger Baustein der Kampfrichterarbeit ist.

Wie mit „technischem Doping“ umgehen?

Für die Organisation des Treffens war der Bezirk Unterfranken zuständig. Die Regelbeauftragten hatten einige Tagesordnungspunkte auf der Agenda stehen und es gab zu mehreren Themen rege Diskussionen. Insbesondere wurde „technisches Doping“ sowohl im Rad- als auch im Laufbereich diskutiert. Die Frage, wie man mit aerodynamischen Verkleidungen am Rad oder speziellen Schuhen umgeht, die Leistungsverbesserungen versprechen, muss in Zukunft klar beantwortet werden. Zudem gilt es diese an die Technische Kommission der DTU weiterzugeben, einigten sich die Kampfrichter*innen. Ebenfalls wurde überlegt, wie Regelverstöße für Kampfrichter*innen einheitlich und klar festgehalten werden können, um im Falle von Einsprüchen eine sichere Dokumentation vorlegen zu können.

Neuerungen sollen Arbeit erleichtern

Die geplante Plattform für Wettkampfrichter, die ab der nächsten Saison für eine einfachere und gezieltere Einsatzplanung sorgen soll, wurde von allen Beteiligten positiv bewertet und geht damit in die Umsetzung.

Außerdem besuchte BTV-Präsident Gerd Rucker das Treffen und berichtete über Neuigkeiten aus dem Präsidium. Eine der erfreulichen Nachrichten war, dass eine Erweiterung der Ausrüstung für die Landeskampfrichter im nächsten Jahr vorgesehen ist.

© Text: Oliver Schmidt; Foto (Symbolbild): Klaus Pfister [28.11.2021]

Mitte September 2021 wurde im Bezirk Oberbayern die Position Kampfrichter-Obmann neu besetzt. Aus dem Kreis der BTV-Kampfrichter fiel die Wahl auf zwei erfahrene und gut vernetzte Kampfrichter.

Stefan Pohl

Stefan Pohl (MTV-München): seit über 8 Jahren ist er selbst im Einsatz, oder leitet Einsätze, oder führt das Team der Kampfrichter (Oberfranken). Der Münchner ist Triathlet der ersten Stunde und bereits im In- und Ausland auf allen Distanzen gestartet. Er kennt also bestens die Sorgen, Nöte und Schwächen der AthletInnen im Wettkampfmodus. Mit dem Regelwerk ist er bestens vertraut und nutzt diese Kenntnisse sowohl für die Durchführung fairer Bewerbe, wie auch bei Schulungen in Vereinen.

Stefan Rothmeier

Stefan Rothmeier (ASV HEGGE Waltenhofen): ist seit über 15 Jahren Kampfrichter des BTV und war bereits als Bundeskampfrichter national und international im Einsatz. Dem Triathlon treu seit seinen Anfängen, hat er selbst unzählige Kurz-, 40 Mittel-, und 6 Langdistanzen gefinished. Das konstruktive und faire Miteinander von Veranstaltern, Athleten und Kampfrichtern in allen Belangen eines Wettbewerbs ist sein Leitbild. Auf dieser Grundlage führt er auch Aus- und Weiterbildungen durch.

Gemeinsam haben sich Stefan Rothmeier und Stefan Pohl vorgenommen, im engen Austausch mit den oberbayerischen BTV-KampfricherInnen, die Begeisterung für deren Aufgaben in die Vereine zu tragen. Denn in der Hoffnung, dass in Bälde wieder mehr Veranstaltungen zu betreuen sind, werden auch deutlich mehr KampfrichterInnen gebraucht. Ausbildungstermine wird es im nächsten Frühjahr geben. Wer Interesse oder Fragen hat, kann jederzeit an kro-obb@triathlonbayern.de schreiben.

© Fotos: privat, Ingo Kutsche [18.09.2021]

Aufgrund der positiven Entwicklung des pandemischen Geschehens rund um COVID-19 hat die Veranstaltungslage wieder Fahrt aufgenommen. Die Regelbeauftragten des BTV nahmen dies zum Anlass und organisierten am 10. Juli 2021 in Nord- und Südbayern jeweils eine KR-Neuausbildung.

Im Oberfränkischen Weindorf (Strullendorf) wurde die Neuausbildung in der Theorie für Landeskampfrichter durch den Regelbeauftragten Nord, Matthias Langhojer, durchgeführt. Aus dem Bezirk Unterfranken waren sechs Anwärter anwesend und stellten somit den größten Anteil der Neu-Auszubildenden. Alle Anwesenden waren sehr Interessiert und wirkten aktiv mit. Dadurch war es eine kurzweilige Ausbildung.

Für die Bezirke Oberbayern, Niederbayern, Schwaben und Oberpfalz fand die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des TSV Ingolstadt-Nord in der Bezirkssportanlage Ingolstadt Nord-Ost statt. „Headreferee“ Stefan Langer (Regelbeauftragter Süd) vermittelte dabei in acht Unterrichtseinheiten den Teilnehmern aus dem Bezirk Oberbayern (Philipp Heider und Arno Obermaier) und Schwaben (Carsten Westphal) die Grundlagen der DTU-Ordnungen. Den Ausbildungsschwerpunkt bildeten dabei die Regelungen der Sport-, Kampfrichter- und Veranstalterordnung.

Teilnehmer des Lehrgangs in Oberbayern

Theorie bestanden

Die abschließende schriftliche Prüfung wurde von allen Teilnehmenden mit Erfolg abgelegt. Der BTV gratuliert zum Bestehen der theoretischen Kampfrichterausbildung und freut sich, die Absolventen im Kreise der Landeskampfrichter begrüßen zur dürfen.

Zum Abschluss der Ausbildung muss noch eine praktische Prüfung bei einer Triathlon-Veranstaltung durchgeführt werden. Wir wünschen viel Erfolg für die Zukunft als Landeskampfrichter und stets das nötige Fingerspitzengefühl.

© Text: Oliver Schmidt, Stefan Langer; Bilder: Oliver Schmidt, Philipp Heider [11.07.2021]

Die bayerischen Kampfrichter bilden sich fort: Für alle steht ein Online-Test bereit, der bis zum 30. Mai 2021 24:00 Uhr absolviert werden muss. In maximal 120 Minuten müssen die Fragen beantwortet werden, die auf Basis der aktuellen Sport- und Kampfrichterordnung konzipiert sind.

Der Ablauf des Tests

  • Allen Kampfrichtern ging ein Link zur Examini-Plattform durch die Bezirkskampfrichterobmänner zu
  • Nach der Registrierung oder dem Einloggen muss durch Klicken rechts oben im Eingabefeld in die Test Teilnehmer*innen Ansicht gewechselt werden
  • den Gruppenschlüssel rechts in das entsprechende Feld einsetzen und auf „verwenden“ klicken
  • im Anschluss sollte eine Information kommen, dass der/ die Teilnehmer*in der Gruppe LV Bayern beigetreten ist
  • Anschließend zurück auf die vorherige Seite navigieren und wieder ausloggen
  • sobald der Test zur Verfügung steht, erhält der/ die Teilnehmer*in eine Email

 

Der Test wird am 16.05 2021 freigeschalten und muss bis zum 30.05.2021 24:00 Uhr absolviert werden

Für den Test stehen 120 Minuten zur Verfügung. Durch Klicken der Rücktaste oben links im Browser kann der Test jederzeit verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder fortgesetzt werden.

Der BTV wünscht viel Erfolg.

© Text: Christine Waitz; Bild (Symbolbild): Helmut Dorsch [15.05.2021]

In unserer Serie “Aus dem Leben eines Kampfrichters” stellen wir euch die Menschen vor, die ihr sonst nur in den gelben Westen kennt. Als Kampfrichter bewirken sie weit mehr, als dass Athletinnen und Athleten Regeln befolgen oder dass Verstöße geahndet werden. Den Auftakt zu unserer Serie macht einer der wenigen Bundeskampfrichter in den Reihen des BTV: Oliver Schmidt. Wir haben uns mit dem Obmann aus Unterfranken über seinen sportlichen Werdegang und seine Arbeit unterhalten.

Hallo Oliver, wie bist Du zum Triathlonsport gekommen?

Ich habe mich 2007 mit dem Triathlonsport infizieren lassen weil es mich fasziniert hat drei verscheidene Sportarten in einen Wettkampf zu integrieren.

Was hat Dich dazu bewogen, Kampfrichter zu werden?

Die Faszination und die Begeisterung für diesen Sport. Ich finde es immer noch beeindruckend, wenn man sich in drei unterschiedlichen Sportarten beweisen muss.

Welcher ist Dein Lieblingstriathlon?

Oliver Schmidt (links) beim Mainfranken Triathlon. Foto: privat

Da gibt es mehrere: in Unterfranken den Triathlon in Niedernberg , aber auch Frankfurt am Main und in Roth gehören zu meinen Favoriten.
Sie alle haben gemeinsam, dass die Abwicklung und Organisation des Wettkampfes kaum Verbesserungspotential aus Sicht eines Kampfrichters haben.

Was ist dir in Deiner Arbeit als Kampfrichter, in der Ausübung Deines Einsatzgebiets besonders wichtig?

Es sind viele kleine Dinge, die ein faires und umweltverträgliches Rennen ausmachen. Beispielsweise ist mir auf allen Strecken wichtig, dass das Müllentsorgen nur an den ausgewiesenen Stellen geschieht und „wildes“ Wegwerfen zur sofortigen Disqualifikation führt. Insbesondere auf der Laufstrecke achte ich darauf, dass Sportlerinnen und Sportler keine Unterstützung von außen durch Trainer und Betreuende erhalten und auf die Einhaltung der Kleiderordnung: Der Oberkörper muss bekleidet und die Startnummer muss von vorne sicht- und lesbar sein.

Welches besondere Erlebnis kannst Du aus Deiner Kampfrichtertätigkeit berichten?

In Wiesbaden beim 70.3 saß ich auf der Laufstrecke auf einer Parkbank. Von dort aus konnte ich beobachten, wie Athletinnen und Athleten reihenweise versuchten abzukürzen. Nachdem sie mich dann gesehen haben, liefen sie teils erschrocken und teils frustriert wieder zurück und machten die Strecke nochmals auf dem richtigen Weg.

© Text: Oliver Schmidt/Christine Waitz; [26.01.2021]; Bilder: privat/DTU