Leistungssport und Talentförderung ist ein wichtiger Teil der Arbeit im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. Der BTV unterhält zudem in Nürnberg einen Bundesstützpunkt Triathlon.

Zwischen 23. und 25. Juni 2022 finden in Berlin die Finals statt. Ein echtes Wettkampf-Highlight. Dort werden neben zahlreichen anderen Rennen die Deutschen Meisterschaften der Elite auf der Sprintdistanz in einem gemeinsamen Wettbewerb mit dem Wettkampf der 1. Bundesliga ausgetragen. Zehn Startplätze (weiblich/männlich) werden in diesem Rennen für Athletinnen oder Athleten vergeben, die nicht in einem Bundesligateam starten.

Die Bewerbung für einen Startplatz erfolgt zunächst ausschließlich über den BTV. Die Startplätze werden final durch das stimmberechtigte Gremium des DTU-Leistungssportausschusses vergeben. Athleten oder Athletinnen, die im Rahmen dieser Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften starten, werden für ihren Erstverein gemäß Startpass gewertet und finden keinen Eingang in die Tagesergebnisse der 1. Bundesliga, auch wenn sie einem Bundesligateam angehören.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 09.06.2022.

Der DTU-Leistungssportausschuss entscheidet bis Dienstag, am 14.06.2022 über die Startplatzvergabe und orientiert sich dabei an den folgenden Voraussetzungen:

  • Athlet*innen, die den Jahrgängen 2004-1999 angehören (Junioren/U23);
  • Athlet*innen, die im Jahre 2022 KEINEM Team der 1. Bundesliga angehören;
  • Maximal jeweils zwei Athlet*innen dürfen dem gleichen Bundesligateam (1. Bundesliga) angehören;
  • Bundeskaderathlet*innen (OK/PK/NK1 (U23)), die 2022 einem Bundesligateam (1. Bundesliga) angehören, werden nur im Einzelfall berücksichtigt, wenn die Mannschaftsmeldung des Bundesligateams bereits alle anderen Bundeskader enthält.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Foto: Lisa Heinrichs

„Die Stimmung nach dem Wettkampf war extrem gut“, freut sich Trainer Stephen Bibow. Kein Wunder – besonders die Athleten der Jugend A lieferten beim DTU Nachwuchscup in Forst starke Leistungen ab und dominierten das Feld.

„Tiptop“, fasst der Trainer das Ergebnis der Jugendlichen in aller Kürze zusammen. Die bayerischen Athleten belegten in ihrer Klasse Platz eins bis vier: Tim Semmler siegte vor Justus Oeckl, Jan Semmler und Manuel Lessing. Das starke Ergebnis komplettierten Luis Rühl auf Rang acht, Mark Bittner (10.) und Luis Hörra (15.). Auf der Radstrecke bildeten sich zwei Gruppen. Die bayerischen Athleten schafften es, auch dank der starken Führungsarbeit von Luis Hörra von der zweiten an die erste Gruppe heranzufahren. So gingen alle in der Spitze auf die Laufstrecke, wo sich recht schnell eine bayerische Dreiergruppe bildete, die den Sieg dann auch unter sich ausmachte. Luis Rühl rollte das Feld dann noch von hinten auf – eine starke Leistung als Jüngerer im Feld.

Bei den Junioren konnte Jan Pluta nach gesundheitlicher Durststrecke wieder am Start stehen. Kleinere Probleme in der Wechselzone kostete ihn zwar den Anschluss an die erste Radgruppe, das Ergebnis des Rennens war dennoch mit Platz elf ein Gutes.

Starkes Team-Ergebnis auch in anderen Klassen

In der Jugend A bzw. Juniorenklasse belegten Isabel Altendorfer und Sarah Walter jeweils Platz 6. „Isabel hat sich im Rennen wirklich verausgabt und trotz der vielen Verfolgerinnen an ihren Fersen einen kühlen Kopf bewiesen“, lobt Stephen Bibow. „Sarah meisterte ihre allererste Sprintdistanz herforragend. Sie bringt viel Talent mit und ich bin gespannt auf ihre weitere Entwicklung.“

Anna Brugger schwamm zwar als eine der wenigen Athletinnen der Jugend B ohne Neoprenanzug, kam dennoch als Erste aus dem Wasser. Die Radstrecke beendete sie auf Platz zwei liegend und gewann mit gutem Lauf das Rennen der Jugend B. „Ich freue mich über Annas Erfolg“, sagt der Trainer. „Als Quereinsteigerin vom Schwimmen würde ich mich freuen, wenn sie weiterhin im Triathlon Spaß findet und auch dort Erfolge sammeln kann!“ Charlotta Bülck belegte einen hervorragenden 8. Platz bei ihrem ersten Triathlonrennen überhaupt.

Moritz Hartmann war schnellster bayerischer Athlet in der Jugend B auf Platz 11 und zeigte ein solides Rennen in sehr starkem Feld.

„Es war ja für viele der erste Triathlon der Saison und für einige Athletinnen und Athleten überhaupt das erste nationale Rennen ihrer jungen Karrieren. Gerade deshalb bin ich mit den Leistungen meiner LK2- Athletinnen und Athleten extrem zufrieden. Alle haben an diesem Tag ihre beste Leistung gezeigt und bis zur Ziellinie gekämpft. Wir haben, denke ich, gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen,“ schließt Landestrainerin Teresa Knoll die Analyse ab. „Damit nehmen wir die Deutschen Meisterschaften in vier Wochen fest ins Visier und wollen bis dahinnoch einiges herausholen!“

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Fotos: DTU/ Jan Papenfuss & BTV Teresa Knoll/ Stephen Bibow

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) zeigt die Rennen des DTU-Jugendcups in Forst am Sonntag von 9 bis 12 Uhr im Livestream auf ihrem Instagram-Live-Kanal (@triathlondeutschland) und auf ihrem Youtube-Kanal (@triathlondeutschland)Der dreieinstündige Stream startet um 9 Uhr mit dem Rennen der Junioren. Es folgen die Wettbewerbe der Jugend A, Juniorinnen/Jugend A weiblich sowie der Jugend B männlich und weiblich. Neben Rennaction wird es auch Interviews mit Topathletinnen und Topathleten sowie Landestrainern geben.

Die DTU zeigt nicht nur die Entscheidung im Kampf um die Siege in den einzelnen Altersklassen. Dank drei Kameras an unterschiedlichen Standorten wird es Livebilder von allen Athletinnen und Athleten geben. Es sind also auch die Sportlerinnen und Sportler, die keine Topplatzierungen erreichen, mehrfach während ihres Rennens im Bild zu sehen.

So kannst du das Rennen verfolgen

Um die Rennen auf Youtube zu sehen, reicht es, Triathlondeutschland auf Youtube (oder in einer Suchmaschine) zu suchen. Ein Youtube-Konto ist keine Voraussetzung. 

Anders ist dies bei Instagram, hier ist ein Konto Voraussetzung. Wie man ein Konto bei Instagram eröffnet, erfährt man hier. Dann einfach der Deutschen Triathlon Union (@triathlondeutschland) auf Instagram folgen, am Sonntag ab 9 Uhr Instagram öffnen, dann sieht man oben in der Story-Leiste, dass die Deutsche Triathlon Union ein Livevideo zeigt. Einfach draufklicken – und schon ist man live dabei.

Text: DTU/Thorsten Eisenhofer; Foto: DTU/Jan Papenfuss

„Ich war mit meinem Rennen ganz zufrieden – es war einfach das, was an diesem Tag drin war“, berichtet die Bayreutherin Anne Haug nach ihrem dritten Platz bei den Ironman Weltmeisterschaften in Utah. Erstmalig wurden die Titelkämpfe nicht auf Big Island, Hawaii ausgetragen. Stattdessen wurde auf anspruchsvollem Kurs in St. George (Utah) um die Titel gekämpft.

„Ich habe sicher nicht den Super-Sahne-Tag erwischt,“ analysiert die 39-jährige. „Auf dem Rad hatte ich Probleme mit der Energieaufnahme, was sich zum Ende hin als sehr schwierig erwiesen hat.“ Dennoch schaffte es Haug nach dem Radfahren von Platz Fünf auf das Podium vorzulaufen. „Die Strecke war super-hart“ analysiert Anne Haug weiter. „So einen bergigen Marathon habe ich noch nicht gemacht.“ Mit einer Laufzeit von 2:56:00 Stunden war sie genau dort dennoch die Schnellste. „Mit dem dritten Platz bei der WM muss ich natürlich dennoch absolut zufrieden sein! Immerhin habe ich alles gegeben.“ Knapp über acht Minuten vor ihr war die Britin Kat Matthews über die Ziellinie gelaufen. Auch sie kam an diesem Tag nicht an die überlegene Schweizerin Daniela Ryf heran.

Laura Zimmermann (SV Würzburg 05) wurde bei ihrer ersten WM-Teilnahme 16. im Damenfeld. Im Rennen der Männer wurde Mitfavorit Andreas Dreitz durch einen Zusammenstoß mit einem Motorrad unsanft aus dem Rennen geholt und kam nicht ins Ziel.

Auch die bayerischen Altersklassensportler*innen räumten beachtlich Erfolge ab Christian Störzer (Böhnlein Sports Bamberg e. V.) gewann als AK Sportler in der Klasse 40-44. Katrin Esefeld (LG Mettenheim) wurde in der gleichen AK bei den Damen Vizeweltmeisterin.

Alle Ergebnisse des Rennens finden Sie unter https://www.ironman.com/im-world-championship-2021-results

Fotos: Theresa Baumgärtel

Die rund 300 Kilometer Anfahrt von Erlangen nach Halle (Saale) sollten sich für Jan Semmler lohnen. Während Bruder Tim den internen EM-Qualifikationswettkampf der DTU in Kienbaumabsolvierte, stellte sich Jan dem national besetzten Feld über fünf Kilometer Laufen, 21 km Radfahren und über zwei Kilometer Laufen. Am Ende siegte der Athlet des TV 1848 Erlangen in 59:18 Minuten vor Paul Grindel (BSP Potsdam).

Gemeinsam wurden die A-Jugendlichen und Junioren auf die anspruchsvolle Strecke geschickt. Der Kaderathlet des BTV ging das Rennen offensiv an und konnte sich mit einer Gruppe älterer Mitstreiter aus der Juniorenklasse nach den ersten drei Laufkilometern leicht absetzen. „Die erste Wechselzone erreichte ich mit einem Konkurrenten und fünf Sekunden Vorsprung“ berichtet Jan. „Die Radstrecke über drei Runden mit je sieben Kilometern war bergig und anspruchsvoll. Dennoch schafften wir es zu zweit unseren Vorsprung kontinuierlich auszubauen, sodass wir am Ende eine Minute vor der Gruppe auf den zweiten Lauf wechselten.“ Dort wurde es noch einmal hart für den jungen Sportler. Doch er konnte sich gegenüber den Verfolgern behaupten und freute sich über den Deutschen Meister-Titel. „Es war ein sehr guter Wettkampf und ein guter Start in die Saison“, zog er Resümee.

Ebenfalls am Start war Justus Oeckl (CIS Amberg), der in der gleichen Altersklasse Fünfter wurde. 

Die Ergebnisse des Rennens finden Sie hier https://my.raceresult.com/191258/results

Fotos: privat

Eine Weltpremiere lockte die Besten Triathletinnen und Triathleten sowie zahlreiche Zuschauer*innen in den Olympiapark München. Bei den „Arena Games, powered by Zwift“ kämpfen die Sportler*innen in einem spektakulären, packenden und absolut neuen Format um wertvolle Punkte im Rennen um die erste Triathlon-Esports-Weltmeisterschaft. Dabei bewies Anabel Knoll ihre Stärke in dem besonderen Wettkampfformat und wurde Dritte.

„Das Rennen war etwas komplett anderes und es war Anfangs nicht leicht sich reinzufinden. Außerdem war es durch die super kurzen Distanzen echt hart und man durfte sich wirklich keinen Fehler erlauben“ berichtet die Ingolstädterin.

In zwei Vorläufen mit je zwei Schwimm-, Rad- und Laufdurchgängen mussten sich die Sportler*innen beweisen. Dabei war Flexibilität und Perfektion gefragt. Denn die Reihenfolge der Disziplinen wurde jedes Mal neu ausgelost. Das Finale wurde als Verfolgungsrennen durchgeführt. Dabei spielte sich alles stationär im Olympiabecken, auf dem Radtrainer und Laufband ab.

Anabel Knoll

Im Damenrennen war die Britin Beth Potter unschlagbar und glänzte vor den Augen des Publikums mit beeindruckenden Leistungswerten. Im Finale setzte sich Lena Meisner vor Anabel Knoll durch. Die Olympiateilnehmerin war dennoch zufrieden: „Trotz ungewohntem Wettkampfformat war es unter dem Strich einfach eine coole Veranstaltung und hat mega Spaß gemacht. Ich hoffe, dass ich bei den nächsten beiden Super League-Rennen an meine Leistung anknüpfen kann!“

Simon Henseleit verpasst das Finale

Youngster Simon Henseleit schied im Vorlauf aus. „Vor allem der Teil auf dem Rad, ist auf Zwift einfach ganz anders, als in der realen Welt. Wenn man nach dem Schwimmen nicht in der Radgruppe dabei war, war es einfach unmöglich die Lücke zu schließen und Zeit gutzumachen. Im Gegenteil, man verlor immer mehr Zeit und war schon fast aus dem Rennen. Das wurde mir persönlich auch zum Verhängnis, aber es ging auch anderen Athleten so,“ berichtet er im Nachgang. In London möchte er jedoch wieder angreifen. 

Das Rennen der Männer wurde mit hauchdünnem Vorsprung von Aurelien Raphael entschieden, der sich gegen Max Stapley und Justus Nieschlag durchsetzte.

2022 wird die Arena Games Triathlon-Meisterschaftsserie über drei Veranstaltungen in München, London und Singapur ausgetragen. Beim großen Finale in Singapur werden die Gesamtsieger der Serie zu Esports-Triathlon-Weltmeistern gekürt.

Fotos: Super League Triathlon

Werde Teil der einmaligen Generalprobe im Olympiapark München. Nur einen Tag bevor die Topstars im Rennen um die Europameisterschaft über die Strecke fliegen, kannst Du Teil der Generalprobe sein. Nur 35 Sportler*innen bekommen am 11. August 2022 die Chance den Sprintdistanz-Kurs zu testen.

Um möglichst ähnliche Bedingungen zum EM-Rennen zu haben, musst Du allerdings einige Bedingungen erfüllen:

Du musst Liga-Erfahrung und eine Sprint PB von unter 1:10 Stunden nachweisen können. Nachdem das Rennen mit Windschattenfreigabe erfolgt, muss zudem dein Rad windschattenkonform aufgebaut sein.

Gleichzeitiger Start von Athletinnen und Athleten

Athletinnen und Athleten können sich gleichermaßen online bewerben. Bewerbungsschluss ist der 27. März 2022. Es fällt keine Startgebühr an. Die Auswahl der Startenden obliegt dem Leistungssportausschuss des BTV.

Zur Bewerbung.

Weltklasseleistungen im Sport verlangen Athletinnen und Athleten alles ab. Nicht nur im Wettkampf gilt es mit 100 Prozent bei der Sache zu sein, sondern auch im Alltag. Das bedeutet, dass der Fokus die meiste Zeit im Jahr auf Training und sportlichen Themen liegt. Andere Aktivitäten, wie Freizeit, Urlaub, aber auch Arbeit neben dem Sport, sind praktisch nicht möglich. Dass sich Sportler*innen in Nürnberg diesen Fokus überhaupt leisten können, dazu trägt der GOLDENE RING bei. Der Verein unterstützt auch Anabel Knoll und Simon Henseleit.

Anabel Knoll

„Durch Unterstützer wie den GOLDENEN RING ist es für mich viel einfacher geworden meinen Sport auf Weltniveau auszuüben. So kann ich mich voll auf meinen Beruf konzentrieren und auf das, was ich gut kann: Triathlon“, sagt Anabel Knoll, die sich im vergangenen Jahr mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen einen Traum erfüllte. Die 25-jährige hat auch nach Tokyo noch Ziele: „Natürlich liegt der Fokus jetzt schon auf der Qualifikation für die Spiele in Paris 2024. Aber auch davor gibt es kleine Zwischenziele wie die European Championships 2022 in München“.

Franca und Simon Henseleit

Simon Henseleit meisterte mit 22 Jahren im vergangenen Sommer mit einem ersten Europacup-Treppchen erfolgreich den Sprung von der Nachwuchs- in die Erwachsenenklasse. Auch er ist über die Unterstützung durch den GOLDENEN RING froh: „Vereine wie der GOLDENE RING sind enorm wichtig. Neben der Förderung von Athleten steht der GOLDENE RING für die sportliche Vielfalt in Nürnberg und zeigt, dass es neben Fußball viele andere tolle Sportarten gibt. Sport ist Teil der Kultur und ihn zu fördern und seine Vielfältigkeit zu erhalten, ist meiner Meinung nach immer gut!“

Talente in Nürnberg halten

Auf der Liste der Sportler*innen, die der GOLDENE RING bereits unterstützte oder aktuell unterstützt, finden sich viele hochdekorierte Sportler*innen aus der Region: Hockey-Olympiasieger Christopher Wesley, Taekwondo-Weltmeister Tahir Gülec oder der Paraympics-Goldmedaillengewinnerim Schwimmen, Taliso Engel. Dem Verein und seinem 1. Vorstand, Max Müller ist es wichtig , Talente als Botschafter in der Region zu halten und nicht an finanzkräftigere Vereine und Clubs andernorts zu verlieren. Der Doppelolympia-Sieger im Hockey  bringt seine Erfahrungen heute aktiv für die kulturelle Entwicklung Nürnbergs ein. Denn der Projektentwickler ist Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU und Sprecher für Verkehr, für Sport und der Konzerthauskommission. „Mein politisches Engagement beruht vor allem auf meiner Liebe zu Nürnberg“, sagt er.

Unterstützer*innen gesucht

Beispiele wie die Erfolgsgeschichten von Anabel Knoll, Simon Henseleit oder Taliso Engel zeigen: Von Sportförderung profitiert die Region in vielerlei Hinsicht. Damit Talente weiterhin in der Region gehalten werden können, freut sich der GOLDENE RING über Unterstützer*innen. Dabei sein kann man als privates Fördermitglied schon ab 50 EUR pro Jahr oder als Pate mit seinem Unternehmen.

Mehr Informationen gibt es unter https://der-goldene-ring.com/foerderer-werden/

© Text: Christine Waitz; Fotos: (c)BTV; Carla Nagel [02.03.2022]

Der Bundeskader der Deutschen Triathlon Union (DTU) für die Saison 2022 umfasst 30 Athlet*innen. Darunter sind auch Anabel Knoll, Simon Henseleit und Moritz Göttler, die am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg leben und trainieren. Berufen wurden sie entsprechend der gültigen Nominierungskriterien durch die DTU und nach Rücksprache mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

„Es hat sich gelohnt am Ball zu bleiben“

„Ich freue mich sehr über die Nominierung,“ sagt Moritz Göttler,“ und hoffe, Triathlon-Deutschland in dieser Saison auch bei internationalen Wettkämpfen vertreten zu können. Die Aufnahme in den Kader ist auch die Bestätigung, dass es sich in den letzten zwei wettkampfarmen Jahren gelohnt hat, trotzdem am Ball zu bleiben.“

 Moritz Göttler schafft den Sprung in den DTU-Kader

Dem Olympiakader gehören in diesem Jahr mit Laura Lindemann, Anabel Knoll, Justus Nieschlag und Jonas Schomburg die vier Tokio-Starter*innen aus dem vergangenen Jahr an.

Zwölf Sportler*innen haben 2022 den Status des Perspektivkaders inne. Dies sind: Nina Eim, Marlene Gomez-Göggel, Annika Koch, Lena Meißner, Lisa Tertsch sowie Jonas Breinlinger, Henry Graf, Tim Hellwig, Lasse Lührs, Lasse Priester, Justus Töpper und Valentin Wernz.

Im Nachwuchskader (NK) 1 der Deutschen Triathlon Union stehen dieses Jahr folgende Triathlet*innen: Selina Klamt, Katharina Möller, Finja Schierl, Simon Henseleit und Mika Noodt (alle NK 1 U23) sowie Jule Behrens, Julia Bröcker, Emilia Dimmer, Felipa Herrmann, Johanna Uherek, Moritz Göttler, Lukas Meckel, Jaspar Ortfeld und Henning Scholl.

© Text: DTU/ Anpassungen: Christine Waitz; Bild: BTV [05.02.2022];

Die kommende Saison der 1. Triathlon-Bundesliga bringt die besten deutschen und internationalen Triathleten*innen gleich zwei Mal nach Bayern. Unter den fünf Rennen sind das Traditionsrennen am Schliersee, sowie die zweite Ausgabe des Wettkampfes in Nürnberg.

Zum Start der Saison am 28. Mai kehrt die 1. Triathlon-Bundesliga in den Kraichgau zurück. Hier fand in den vergangenen Jahren schon mehrfach der Auftakt der Saison statt, zuletzt 2019. Weiter geht es mit dem Wettkampf in Berlin am 25./26. Juni.  Am 17. Juli folgt dann die Rückkehr an einen Ort, an dem die Triathlon-Bundesliga in früheren Zeiten regelmäßig zu Gast war: an den Schliersee. Mit dem Wettbewerb in Nürnberg am 7. August, wie schon 2021 der vorletzte Wettkampf der Saison, folgt ein weiteres Rennen im Süden Deutschlands. Spätestens am 3. September steht dann fest, wer sich 2022 den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters bei den Männern und den Frauen gesichert hat. Der Saisonabschluss findet in Hannover statt, ebenfalls ein Standort, an dem Triathlon-Bundesliga in der Vergangenheit schon regelmäßig zu Gast war.

Würzburger Damen 2022 erstklassig

Den Meistertitel in der Saison 2021 sicherte sich bei den Männern nach einem Herzschlagfinale das Hylo Team Saar, das sich knapp vor dem Titelverteidiger EJOT Team TV Buschhütten durchsetzte. Bei den Frauen konnte das EJOT-Team seine Erfolgsserie ausbauen.

Aufsteiger in die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga sind bei den Frauen der SV Würzburg 05 und der RSC Lüneburg. Bei den Männern sicherte sich das Team Weimarer Ingenieure – HSV Weimar den Aufstieg in Deutschlands höchste Triathlonliga.

© Text: DTU/ Anpassungen: Christine Waitz; Foto: DTU/Marcel Hilger [7.12.2021]