Leistungssport und Talentförderung ist ein wichtiger Teil der Arbeit im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. Der BTV unterhält zudem in Nürnberg einen Bundesstützpunkt Triathlon.

Wenn morgens um sieben die ersten Bahnen im Becken gezogen werden, draußen langsam die Sonne über Nürnberg aufgeht und kurze Zeit später die Räder Richtung Reichswald rollen, beginnt am Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg der Alltag einer Trainingsgruppe, die in den kommenden Jahren wieder zu einer festen Größe im deutschen Nachwuchs- und U23-Triathlon werden soll.

Der fränkische Standort hat sich zu einer  Talentschmiede entwickelt. Denn die Kombination aus guten Trainingsbedingungen, sportfreundlicher Umgebung, kurzen Wegen und Angeboten des BTV, wie dem „Haus der Athleten“, schafft ein Umfeld, das junge Sportlerinnen und Sportler auf den Leistungssport vorbereitet. Viele Talente haben hier bereits den Sprung auf die internationale Bühne geschafft. Daran soll nun angeknüpft werden.

Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit der Verantwortlichen steht dabei die U23-Gruppe am Bundesstützpunkt. Mit Tim Semmler, Jan Semmler, Chiara Göttler, Luis Rühl, Leann Dietzel und Matteo Kozka trainieren aktuell mehrere vielversprechende Athletinnen und Athleten gemeinsam in Nürnberg. Ziel ist es, noch weitere Talente zu begeistern, um eine starke Trainingsgruppe entwickeln, die sich gegenseitig täglich fordert und gemeinsam den nächsten Schritt Richtung internationale Spitze macht.

Mit viel Erfahrung angeleitet

Verantwortlich für die Arbeit am Stützpunkt sind die Bundesstützpunkttrainer Johnny Zipf und Simon Henseleit. Beide kennen als ehemalige Profiathleten die Anforderungen des internationalen Triathlons aus eigener Erfahrung. „Eine starke Trainingsgruppe ist im Triathlon unglaublich wichtig“, erklärt Johnny Zipf. „Gerade im U23-Bereich entscheidet oft das tägliche Umfeld darüber, wie sich Athletinnen und Athleten entwickeln. Wir wollen hier wieder eine Gruppe formen, in der man sich gegenseitig mitzieht, voneinander lernt und gemeinsam besser wird.“ Auch Simon Henseleit sieht darin einen entscheidenden Faktor: „Die Mischung passt aktuell sehr gut. Wir haben unterschiedliche Charaktere und verschiedene Stärken in der Gruppe. Genau daraus entsteht Dynamik. Jeder profitiert vom anderen.“

Dass diese Entwicklung bereits sichtbar wird, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Monate. Die Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkts vertreten regelmäßig die deutschen Farben bei internationalen Wettkämpfen und sammeln wichtige Erfahrungen auf europäischer Ebene. Chiara Göttler schätzt vor allem das tägliche Miteinander: „Man hat hier nie das Gefühl, alleine zu trainieren. Egal ob harte Laufeinheit oder lange Ausfahrt – die Gruppe trägt einen mit. Das motiviert extrem.“
Ähnlich sieht es Jan Semmler: „Das Umfeld in Nürnberg ist einfach professionell. Gleichzeitig hilft man sich gegenseitig. Gerade an schwierigen Tagen macht das einen riesigen Unterschied.“

„Eigengewächse“ sollen nachfolgen

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Nachwuchsarbeit. Roland Knoll und Teresa Knoll kümmern sich um die Zuführung junger Talente an den Bundesstützpunkt und begleiten viele Athletinnen und Athleten über Jahre hinweg auf ihrem Weg in den Leistungssport. Hanna Krauss arbeitet noch enger an der Basis und ist in Schulen und Vereinen unterwegs, um junge Menschen für den Sport zu begeistern und mit den Vereinen der Region zu verknüpfen.

Neben dem sportlichen bietet Nürnberg auch infrastrukturell ideale Voraussetzungen. Die jüngeren Athleten können im Internat der Sportschule unterkommen. Im „Haus der Athleten“ wohnen ältere Talente unter einem Dach. Schule oder Studium, Training und Regeneration lassen sich dadurch optimal miteinander verbinden. Gleichzeitig entsteht ein Teamgefühl, das weit über die Trainingseinheiten hinausgeht.

Genau diese Mischung macht den Bundesstützpunkt Nürnberg aktuell wieder besonders attraktiv – nicht nur für bayerische Talente, sondern auch darüber hinaus. Mit Matteo Kozka trainiert derzeit beispielsweise auch ein Athlet aus Baden-Württemberg am Standort. Doch dieses Konzept soll und darf weiter wachsen. Oder wie Johnny Zipf es formuliert: „Wir wollen nicht einfach nur gute Einzelathleten entwickeln. Unser Ziel ist es, eine Trainingskultur zu schaffen, in der langfristig Spitzenleistungen entstehen können.“

Beim DTU Jugendcup in Forst präsentierte sich das „Team Bayern“ über alle Altersklassen hinweg in guter Form. Besonders auffällig: die Dichte an Spitzenplatzierungen und die geschlossene Mannschaftsleistung, mit der sich die bayerischen Athletinnen und Athleten immer wieder weit vorne im Feld behaupteten. Dass der Wettkampftag aufgrund der niedrigen Temperaturen kurzfristig angepasst werden musste – während die Jugend B im Duathlon-Format startete, konnten die übrigen Klassen ihren Jugendcup als Triathlon absolvieren – änderte nichts am hohen Niveau der Rennen.

„Einer der wichtigsten Punkte am Wochenende war in allen Rennen die erste Disziplin“, zieht Trainer Johnny Zipf Bilanz. „Im Schnitt sind ‚wir‘ noch nie so gut aus dem Wasser gekommen, was der Grundstein für die durchwegs guten Ergebnisse war. Wir haben im Wasser viel Investiert und es ist vor allem für die Athletinnen und Athleten schön zu sehen, dass sich das jetzt auch in der Renngestaltung und den Ergebnissen bemerkbar macht.“

Moritz Hägel vom IfL Hof lief bei den Junioren auf Rang zwei und musste sich nur dem Hessen Christian Ache geschlagen geben. Kleiner Wermutstrotpfen: Das EM Ticket wurde an diesem Tag nicht vergeben, da kein Sportler die Schwimmnorm erreichte. Damit bleibt es jedoch für die DM in Lübeck spannend. Dort nämlich geht das Ticket definitiv raus. Hinter Hägel platzierte sich mit Moritz Hartmann ein weiterer Bayer auf Rang acht. Tom Kaebel wurde Zehnter, Vincent Weiß Elfter und Lasse Reusch 16. Mit fünf Athleten unter den besten 16 stellte Team Bayern  eines der stärksten Teams des Wochenendes. Corbinian Meier auf Rang 22 und Luca Schreitmüller als 28. sorgten zusätzlich für ein geschlossenes Mannschaftsergebnis.

Bei den Juniorinnen schafften es ebenfalls drei junge Frauen unter die besten zehn Platz: Carlotta Bülck wurde Dritte, Annika Bernhuber 5. und Giulia Göttler 9.

Moritz Hägel

Ebenfalls stark präsentierte sich Team Bayern in der Jugend A männlich. Alexander Tresselt kämpfte sich in einem hochklassigen Rennen auf Platz drei und damit aufs Podium. Nur wenige Sekunden dahinter bestätigte Lennart Walter mit Rang vier die geschlossene Stärke der Bayern. Joseph Hof als Achter und Jonas Seling auf Platz zehn sorgten dafür, dass gleich vier bayerische Athleten unter den besten 10 landeten. Simeon Funck als 21., Joel Westphal (36.) und Paul Steurer (44.) rundeten das Mannschaftsergebnis ab.

Noch eindrucksvoller fiel das Ergebnis der weiblichen Jugend A aus. Matylda Jozwiak sicherte sich als schnellste deutsche Athletin den Sieg in der Jugend-A-Wertung. Gemeinsam mit Josefine Doseth auf Rang zwei und Eva-Maria Rauscher auf Platz vier stellte Team Bayern drei Athletinnen unter den besten vier des DTU-Jugendcups. Nina Mayer komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit Rang sieben. Die Siegerin berichtet nach dem Rennen: „Beim Start bin ich leider nicht optimal weggekommen, konnte aber schon beim Schwimmen ein gutes Rennen zeigen und mit meiner Radgruppe zur Spitze aufschließen. Nach einem starken Wechsel habe ich mich auf der Laufstrecke von Beginn an weit vorne positioniert und meine Platzierung bis ins Ziel verteidigt. Dass ich am Ende den Sieg in der Jugend A holen konnte, freut mich riesig – ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf und kann es ehrlich gesagt immer noch kaum glauben. Jetzt heißt es volle Konzentration auf die Deutsche Meisterschaft in Lübeck.“

Auch Josefine Doseth blickte differenziert auf ihr Rennen zurück: „Nach einem etwas schwierigen Start ins Schwimmen fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte mir eine gute Position im Rennen sichern. Nach einem schnellen ersten Wechsel fand ich mich zusammen mit Carlotta Bülck und Jara Banka in der Ausreißergruppe wieder. Gemeinsam, irgendwann ohne Jara Banka, versuchten wir den Vorsprung zur zweiten Radgruppe möglichst groß zu halten. Kurz vor T2 wurden wir jedoch von der recht großen Verfolgergruppe eingeholt. Beim Laufen merkte ich die harte Arbeit auf dem Rad deutlich und durch eine zusätzliche Zehn-Sekunden-Zeitstrafe konnte ich die entscheidende Lücke am Ende nicht mehr schließen. Trotz des etwas bitteren Rennverlaufs bin ich stolz auf meine Leistung und freue mich über den zweiten Platz.“

In der männlichen Jugend B sorgte Lando Spielberger für das beste bayerische Einzelresultat des Tages. Der Nachwuchsathlet aus Henfenfeld lief in 25:59 Minuten auf Rang zwei und musste sich nur dem Hessen Felix Veith geschlagen geben. Direkt dahinter unterstrich Team Bayern seine mannschaftliche Stärke: Konstantin Koop belegte Platz sechs, Maximilian Rudolph wurde Zwölfter und Florian Dormeier 18. Damit platzierten sich gleich vier bayerische Athleten unter den besten 20 eines 65-köpfigen Feldes. Auch in der Breite war das Team stark vertreten: Julius Doseth (30.), Leon Jozwiak (34.), Ole Steinbuß (48.), Max Schedel (49.) und Ludwig Ramian (50.) sammelten wichtige Wettkampferfahrung auf nationalem Niveau.

Spielberger schilderte nach dem Rennen einen äußerst turbulenten Wettkampfverlauf: „Bereits direkt nach dem Start des ersten Laufabschnitts kam es zu einem Sturz, wodurch ich weit im Feld zurückfiel und zwischenzeitlich kaum noch an eine vordere Platzierung glaubte. Dennoch gelang es mir, mich in den beiden Laufrunden bis auf Rang zwei nach vorne zu arbeiten. Im weiteren Rennverlauf bildete sich gemeinsam mit einem Schweizer Athleten und dem Führenden zunächst eine Spitzengruppe, die später jedoch von einer größeren Verfolgergruppe eingeholt wurde. Vor allem die zahlreichen 180-Grad-Wenden sorgten im Radabschnitt für ein sehr hektisches Rennen, sodass ich nur als Zehnter in den abschließenden Lauf wechselte. Dort konnte ich jedoch erneut meine Laufstärke ausspielen und mich bis auf Platz zwei nach vorne kämpfen. Das Rennen hat einmal mehr gezeigt, dass man niemals aufgeben darf.“

In der weiblichen Jugend B war Sophia Grießemer als 18. beste Bayerin, dahinter folgten Josephine Kujala auf Rang 27 und Lena Glanz auf Platz 29. Luisa Zenk belegte Rang 30. Inara Zeiner und Mathilda Zapf komplettierten das bayerische Aufgebot.

Fotos: DTU/ Winni Penno

Anne Haug ist zweifelsohne eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Frauentriathlons der letzten Jahre. Ihre Geschichte ist vor allem deshalb so bemerkenswert, weil sie eine untypische Laufbahn hinlegte. Erst mit 20 Jahren lernte die Bayreutherin das Kraulschwimmen. Viele Hürden hatte sie zu überwinden, bis sie es in das deutsche Olympia-Team schaffte. Von der Kurzdistanz, auf der sie 2012 und 2016 bei den Olympischen Spielen startete, schaffte sie später den Sprung zur Langdistanz-Weltspitze. Der Höhepunkt ihrer Karriere war sicherlich ihr Sieg beim Ironman Hawaii im Jahr 2019, womit sie als erste deutsche Frau den „Lavathron“ bestieg. Im Juli 2024 untermauerte sie dann ihren Ausnahmestatus erneut, als sie beim Challenge Roth mit einer Zeit von 8:02:38 Stunden eine neue Weltbestzeit aufstellte.

Im letzten Jahr überraschte sie mit einem emotionalen Karriereende, das sie am 22. Juli verkündete. Nach einem Rennabbruch beim Ironman Vitoria-Gasteiz erklärte die Bayreutherin offen, dass ihr mentaler Akku leer und ihr Wille, sich über extreme Schmerzen hinwegzusetzen, erschöpft sei.

Ihr Buch „Ironmade“, das am 19. Mai erscheint, reflektiert ihren Weg – vom späten Einstieg über die großen Triumphe bis hin zu der mutigen Entscheidung, den Profisport hinter sich zu lassen.

Hallo Anne,

In deinem Buch „Ironmade“ beschreibst du deinen Weg an die Spitze. Wenn du auf deine Anfänge in Bayreuth zurückblickst – was war damals der wichtigste Impuls, der dich trotz des „späten“ Starts mit 20 Jahren daran glauben ließ, dass du es bis ganz nach oben schaffen kannst? 

Naja, man fängt natürlich erstmal an, sich kleine Ziele zu setzen. Nachdem ich mir Schwimmen beigebracht habe, wollte ich es in die 2. Bundesliga schaffen. Das war mein Traum und dann sind sie immer größer geworden und ich wollte immer mehr. Sicherlich war mir stets bewusst, dass ich eine gute dritte Disziplin, das Laufen, habe, mit der ich Rennen gewinnen kann. Aber nach dem Schwimmen in einer aussichtsreichen Position zu sein, damit ich meine Stärke ausspielen kann, war immer eine Herkulesaufgabe für mich.

Der Titel „Ironmade“ lässt sich zweifach lesen: als „vom Ironman geformt“ oder als „aus Eisen gemacht. Wie viel von der Profisportlerin Anne Haug steckt heute noch in der Privatperson, und gab es Momente beim Schreiben des Buches, in denen du selbst über deine eigene Widerstandsfähigkeit gestaunt hast?

Ich denke, dass mich meine Zeit auf der Kurzdistanz wirklich „hart“ gemacht hat. Mental sowie körperlich. Ich musste so viele Niederlagen einstecken und immer und immer wieder aufstehen, gegen alle Widerstände und Zweifler. Da musst du wirklich sehr gut dein „Warum“ kennen, um immer an dich zu glauben und sich nicht von seinem Traum abhalten zu lassen, auch wenn der vielleicht Lichtjahre entfernt zu sein scheint.

Dein Karriereende im Sommer 2025 kam für viele Fans überraschend. Inwiefern hat dir die Arbeit an deiner Autobiografie dabei geholfen, diesen „Bruch“ und den Abschied vom Profisport zu verarbeiten?

Das Buch war sowohl wie eine Art „Therapie“, als auch ein wirklich cooler Rückblick auf 20 Jahre Hochleistungssport. Wenn man so in seinem Film ist, dann schaut man nie wirklich zurück; ist immer nur auf „höher, schneller, weiter“ fokussiert. Das Ganze mal mit Abstand zu betrachten/reflektieren war schon krass und macht mich unheimlich dankbar für jeden Tag, den ich meinen Traum leben durfte. Ich habe es immer als ein großes Privileg betrachtet und mehr erreicht, als ich mir je zu träumen gewagt hätte. Jetzt kann ich mit absoluter Sicherheit sagen: „Mehr wäre nicht drin gewesen. Ich habe dem Triathlon alles gegeben, was ich zu geben hatte und bereue keine einzige Entscheidung. Ich habe fertig :)“

Nach all den Jahren, in denen dein Leben exakt durchgetaktet war, genießt du nun die Zeit ohne den extremen Leistungsdruck. Welche neuen Projekte oder Träume stehen nach der Buchveröffentlichung für dich im Fokus?

Ich habe das große Glück, viele Sachen ausprobieren zu dürfen und mich breit aufzustellen. Neben dem Buchprojekt, dass mich jetzt über ein halbes Jahr beschäftigt hat, gebe ich Impulsvorträge bei großen Firmen und gebe gerne mein Wissen und meine Erfahrung weiter. Als diplomierte Sportwissenschaftlerin schaffe ich mir auch ein Standbein in meiner zweiten Heimat Lanzarote und biete dort im Bikefitting Studio meines Freundes und im Club La Santa Leistungsdiagnostiken, individuelle Trainingsbetreuung, Beratungsgespräche und Vorträge zu sportwissenschaftlichen Themen an.

Foto: Frank Übelhack

Beim Europe-Triathlon-Cup im italienischen Caorle stand für die drei bayerischen Nachwuchsathletinnen und -athleten Chiara Göttler, Jan Semmler und Luis Rühl der nächste internationale Härtetest der Saison auf dem Programm. Die technisch anspruchsvolle Strecke mit vielen Wendepunkten auf dem Rad sowie die anspruchsvollen Bedingungen im offenen Wasser verlangten den Athletinnen und Athleten alles ab. Trotzdem fiel das Fazit nach dem Rennen durchweg positiv aus. Chiara Göttler und Luis Rühl belegten jeweils einen starken 19. Platz, Jan Semmler kam auf Rang 24 ins Ziel. Vor allem mit Blick auf die Entwicklung im Saisonverlauf konnten alle drei wichtige Schritte machen.

Chiara Göttler

Trainer Johnny Zipf betonte die besonderen Herausforderungen des Rennens gerade für die bayerischen Sportler: Das Schwimmen im offenen Meer lasse sich im Training nur schwer simulieren, gerade Athletinnen und Athleten aus Küstenregionen hätten dort oft Vorteile. Der technisch sehr anspruchsvolle Radkurs sorgte zusätzlich immer wieder für neue Rennsituationen und selektierte das Feld kontinuierlich.
„Insgesamt bin ich aber wirklich super zufrieden“, bilanzierte der Coach nach dem Rennen. Besonders Chiara Göttlers Leistung hob er hervor. Nach einem schwierigen Saisonauftakt zeigte sie in Caorle einen deutlichen Fortschritt. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs positionierte sie sich diesmal von Beginn an deutlich besser und blieb so direkt in der ersten Gruppe. Mit einer starken Laufleistung – unter anderem der 14. Laufzeit im Feld der U23 – arbeitete sie sich bis auf Platz 19 nach vorne.

Luis Rühl

Auch Luis Rühl überzeugte trotz eines nicht optimalen Schwimmens. Gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Athleten fuhr er auf dem Rad eine der schnellsten Zeiten des Tages und kämpfte sich damit weit nach vorne. Für den U23-Athleten war es ein weiterer wichtiger Schritt auf internationalem Parkett.

Jan Semmler zeigte ebenfalls eine Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Rennen. Nach einem starken Schwimmen konnte er sich früh in der Verfolgergruppe etablieren und lag lange aussichtsreich im Rennen. Erst auf den letzten Laufkilometern musste er etwas Tempo herausnehmen, dennoch stand am Ende ein 24. Platz zu Buche.

Fotos: Christine Rühl

 

Der erste Wettkampf der Jugendcup-Saison ist immer ein besonderer: Endlich wieder an der Startlinie stehen, endlich wieder das Knistern vor dem Rennen spüren. Für den deutschen Nachwuchs ist es aber auch die erste Standortbestimmung des Jahres, mit der man sich für internationale Rennen empfehlen kann. Mittendrin: zahlreiche bayerische Nachwuchsathletinnen und -athleten, die mit viel Einsatz, viel Freude und guten Ergebnissen in die Saison gestartet sind.

Die Mädels überzeugen geschlossen

Das Top-Ergebnis aus bayerischer Sicht gab es in der Jugend A weiblich: Josefine Doseth (SV Würzburg 05) holte sich den AK-Sieg. Obwohl sie zu den Jüngeren gehört, platzierte sie sich im kombinierten Wertungslauf mit den Juniorinnen auf Platz drei. „Das war schon top“, freut sich auch Trainer Johnny Zipf. Dass mit Matylda Jozwiak vom TSV Brannenburg auf Platz zwei direkt die nächste Bayerin folgte, machte das Ergebnis umso schöner. Dahinter lieferten Nina Mayer (Platz 8) und Eva-Maria Rauscher (Platz 14) solide Rennen ab.

Radfahrerin in blauem Trikot bergauf

Im gleichen Lauf gab es auch bei den Juniorinnen gute Resultate. Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen), die in den letzten Wochen mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, schwamm, fuhr und lief auf Platz zwei, dicht gefolgt von Annika Bernhuber (4.) und Giulia Göttler (6.), die ebenfalls in den Top-Ten mitmischten. Auch bei den Jüngeren war Bayern präsent. In der Jugend B weiblich landeten Luisa Zenk (8.) und Sophia Gießemer (13.) im Mittelfeld eines großen Teilnehmerinnenfeldes.
Da hat auch der Trainer nichts auszusetzen: „Bei den Mädels war’s insgesammt schon überragend.“

Junge Talente kommen nach

Damit hatte niemand gerechnet: In der Jugend A männlich kämpfte sich Alexander Tresselt mit besonders starker Rad- und guter Gesamtleistung aufs Podium, wurde Dritter und überraschte sogar die Trainer. Für Lennart Walter war es ersteinmal „nur“ Platz 12. zum Saisonauftakt – „da bin ich aber zuversichtlich, dass noch was geht“, setzt Johnny Zipf auf den Athleten. Paul Steurer sammelte mit Platz 20 wichtige Erfahrungen im nationalen Vergleich.

Sportler schiebt sein Rad über blauen Teppich

In der Jugend B männlich sorgte Lando Spielberger mit Platz drei ebenfalls für einen Podestplatz aus bayerischer Sicht. Dahinter zeigten Konstantin Koop (5.) und Leon Jozwiak (8.), dass die Leistungsdichte im Team stimmt und auch, dass junge Talente aus der Trainingsgruppe von Roland und Teresa Knoll nachkommen.

Bei den Junioren lief es zwar nicht ganz, wie gewünscht, aber am Ende kamen noch drei Plätze unter den besten Zehn heraus: Moritz Hartmann wurde mit guter Schwimm- und Radleistung sechster, Moritz Hägel, der mit Fachabitur-Vorbereitung aktuell stark schulisch eingebunden ist, siebter und Tom Kaebel als jüngerer im Jahrgang mit schon aussichtsreicher Schwimmleistung neunter. Lasse Reusch wurde 15.

„Das war schon ein gelungener Auftakt“, lautet das Gesamt-Fazit des BTV-Teams. „Noch nicht perfekt, nicht überall schon ausgereizt – aber mit vielen guten Ansätzen und der richtigen Stimmung im Team. Genau so darf es weitergehen.“

Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Foto: © DTU/Winni Penno

Es gibt Momente im Sport, die so schnell vergehen, dass das bloße Auge sie kaum erfassen kann. Doch wenn das Licht perfekt fällt, die Kamera im richtigen Bruchteil einer Sekunde auslöst und ein Athlet über sich hinauswächst, entstehen faszinierende Bilder. Ein solches Bild ist „Der Wasserläufer“. Es zeigt den Triathleten Robert „Quinn“ Gould vom TV 1848 Erlangen während der Mixed Relay bei den Finals 2025 in Dresden. Das Foto wurde vor kurzem mit dem renommierten Sven-Simon-Preis als „Sportfoto des Jahres 2025“ ausgezeichnet.

Eine Auszeichnung mit Tradition und Strahlkraft

Der Sven-Simon-Preis wird jährlich von der „Welt am Sonntag“ verliehen und gilt als die wichtigste und mit 10.000 Euro am höchsten dotierte Auszeichnung für Sportfotografie in Deutschland. Benannt ist er nach dem Pseudonym des verstorbenen Axel Springer jr., der selbst ein leidenschaftlicher Fotograf war. Die Entscheidung trifft keine gewöhnliche Jury: Große Namen des deutschen Sports, darunter Legenden wie Bastian Schweinsteiger, Dirk Nowitzki, Franziska van Almsick und Katarina Witt, wählen das Bild aus, das das Wesen des Sports ihrer Meinung nach am eindrucksvollsten einfängt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Werk des dpa-Fotografen Robert Michael.

Betrachtet man das Motiv „Wasserläufer“, scheint die Schwerkraft für einen Moment aufgehoben. Quinn Gould befindet sich mitten im Lauf in die Elbe. Doch die Perspektive und der exakte Zeitpunkt des Auslösens erzeugen eine faszinierende Illusion: Es wirkt nicht, als würde der Athlet ins Wasser eintauchen, sondern als würde er mit kraftvollen Schritten über die glitzernde Oberfläche des Flusses rennen. Das Wasser spritzt unter den Füßen auf, wie es sonst nur bei festem Untergrund zu erwarten wäre, was den Eindruck des „Laufes auf dem Wasser“ verstärkt. Die Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche wirken wie ein Teppich, der den Triathleten trägt. Das Bild lässt auch die Grenze zwischen Anstrengung und Leichtigkeit verschwimmen.

Von der Kunst zum Wettkampf: Die Finals 2025

Das magische Foto entstand am 31. Juli 2025 in Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt bot an sich schon einen spektakulären Rahmen für die Deutschen Meisterschaften im Triathlon. Inmitten dieses hochkarätigen Feldes fanden sich auch Starter der Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen. Der Verein, der auch für seine jahrzehntelange ambitionierte Nachwuchsarbeit und seinen Teamgeist bekannt ist, schickte mit der Mixed-Relay-Staffel ein Quartett ins Rennen, das sich im Konzert der Großen behaupten wollte.

So gingen Giulia Göttler, Johannes Bader, Matylda Jozwiak und eben Quinn (Robert) Gould an den Start. Quinn Gould absolvierte seinen Einsatz als Schlussstarter in einer Gesamtzeit von 19:10 Minuten. Am Ende sicherte sich das Team des TV 1848 Erlangen mit einer Gesamtzeit von 1:20:39 Stunden den 10. Platz in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft Mixed Relay.

Länger als dieses Ergebnis bleibt nun sicher das Foto in Erinnerung. Wir haben den Sportler selbst dazu interviewt.

Quinn, das Foto von deinem Sprung in die Elbe ist nun das „Sportfoto des Jahres“. Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Sportikonen wie Dirk Nowitzki oder Bastian Schweinsteiger genau dieses Bild von dir als das beste des Jahres ausgewählt haben?

Ich fühle mich sehr geehrt, dass dieses tolle Bild als Sportfoto des Jahres ausgewählt wurde. Es ist natürlich etwas besonderes das Sportikonen dieses Bild so positiv bewerten und hoffentlich dem Triathlon eine größere Bühne gewähren. Der Fotograf hat hier meiner Meinung nach einen hervorragenden Moment erwischt und ich freue mich besonders das ich auf diesem Bild dargestellt bin.

Auf dem Bild sieht es so aus, als würdest du über das Wasser laufen. Kannst du dich noch an den Moment des Eintauchens in Dresden erinnern, oder warst du in diesem Augenblick rein im Tunnel des Wettkampfs?

Ich erinnere mich noch gut an diesem Moment. In den ersten Sekunden war ich wahnsinnig aufgeregt, da es mein Debüt auf so einer großen Bühne war. Aber ich wusste, was wir als Team geleistet hatten, und das hat mir Vertrauen gegeben. Die Vorfreude, das harte Training der letzten Wochen endlich auf die Strecke zu bringen, war einfach größer als die Nervosität. Wir hatten uns in der Mannschaft vorgenommen, trotz des Fokus den Moment auch zu genießen – und ich finde, dieses Gefühl fängt das Foto perfekt ein. 

Die Mixed Relay ist ein extrem spannendes, aber auch emotionales Format. Wie hast du die Atmosphäre in Dresden und im Team während der Finals 2025 erlebt?

Eine Atmosphäre wie bei den Finals in Dresden habe ich bisher noch nie erlebt. Da es den ganzen Vormittag geregnet hatte, hatten wir anfangs die Sorge, vor leeren Rängen zu starten. Doch kurz vor dem Wettkampf kam die Sonne heraus und mit ihr auch die Menschenmassen an der Strecke. Besonders beim Radfahren am Terrassenufer wurde man von den Jubelschreien förmlich getragen. Auch die Stimmung auf der Brücke während der Laufstrecke war einfach unvergesslich. Es ist großartig zu sehen, dass der Triathlon im Rahmen der Finals ein so riesiges Publikum begeistert.

Ein solches Foto rückt dich plötzlich ins Rampenlicht. Welche sportlichen Ziele hast du dir für die kommende Saison gesetzt, um auch ohne „magische“ Fotografie wieder ganz vorne dabei zu sein?

Klar freue ich mich über das Bild, aber das Lob dafür gehört dem Fotografen – ich konzentriere mich lieber weiter auf mein Training. Die Motivation für die kommende Saison ist riesig. Gemeinsam mit meinem Team will ich in der zweiten Bundesliga oben mitmischen. Mein Hauptziel ist die Bundesliga, aber ich will bei so vielen Rennen wie möglich dabei sein, weil ich den Wettkampfmodus einfach liebe. Am Ende geht es mir darum, Erfahrung zu sammeln, Spaß zu haben und mich als Sportler weiterzuentwickeln.

Foto: private Aufnahme

Eine besondere Auszeichnung für einen besonderen Athleten: Simon Henseleit wurde mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten staatlichen Auszeichnung im deutschen Sport, geehrt. Die feierliche Verleihung fand im Bundeskanzleramt in Berlin statt und würdigte herausragende sportliche Erfolge auf internationalem Niveau.

Das Silberne Lorbeerblatt wird vom Bundespräsidenten an Athletinnen und Athleten verliehen, die durch außergewöhnliche Leistungen bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen Maßstäbe gesetzt haben. Simon Henseleit erhielt diese Ehrung für seine zwei Weltmeistertitel aus dem Jahr 2023, mit denen er sich nachhaltig in der internationalen Triathlon-Spitze etablierte und zu den erfolgreichsten deutschen Triathleten seiner Generation zählte.

Besondere Erinnerung

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Auszeichnung: Henseleit erhielt das Silberne Lorbeerblatt nach dem Ende seiner aktiven Profikarriere. Die Ehrung markiert damit nicht nur den Höhepunkt einer erfolgreichen Laufbahn, sondern auch einen bewussten Übergang in einen neuen Abschnitt seines Wirkens im Triathlonsport. Heute bringt Simon Henseleit seine Erfahrung, sein Fachwissen und seine internationale Perspektive als Trainer im Bayerischen Triathlon-Verband ein. In dieser Rolle begleitet er Nachwuchssportler auf ihrem Weg und gibt seine langjährige Expertise aus dem Weltklasse-Triathlon gezielt an die nächste Generation weiter.

„Die Auszeichnung mit dem silbernen Lorbeerblatt des Sports bedeutet mir wirklich sehr viel“, kommentiert Henseleit die Auszeichnung. „Dass ich sie jetzt nach meiner aktiven Karriere für meine zwei WM-Titel aus 2023 bekomme, lässt ihr umso mehr Bedeutung zukommen, da ich ab jetzt keinen Lorbeeren mehr hinterhertrage, sondern mich um andere Aufgaben im Triathlon kümmere. Das gesamte Event im Bundeskanzleramt war schon sehr besonders und ein schöner Anlass, die Zeit als Profitriathlet noch einmal Revue passieren zu lassen.“

Mit der Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts wird somit nicht nur eine außergewöhnliche sportliche Karriere gewürdigt, sondern auch ein Athlet, der dem Triathlonsport weiterhin in verantwortungsvoller Funktion erhalten bleibt.

Foto: (Titel:) Laurin Schmid/bundesfoto

 

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeichnete im Maximilianeum 42 Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Verfassungsorden 2025 aus. Darunter auch die bayerische Triathletin Anne Haug. Mit dem Orden würdigt der Bayerische Landtag Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise um die Verwirklichung der Grundsätze der Bayerischen Verfassung verdient gemacht haben.

In der Laudatio für Anne Haug sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Anne Haug zählt zu den herausragenden Athletinnen Deutschlands und verkörpert sportliche Exzellenz auf höchstem internationalem Niveau. Ihren größten Triumph feierte sie 2019 mit dem Sieg beim Ironman Hawaii, einem der härtesten sportlichen Wettkämpfe weltweit. Zuvor gewann Haug die deutschen Duathlon Meisterschaften 2008 und 2009, wurde deutsche Triathlon-Vizemeisterin 2009 und Triathlon-Vizeweltmeisterin 2012. 2013 errang sie den deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz. Sie nahm 2012 und 2016 an den Olympischen Spielen teil und gehört damit zur internationalen Elite des Ausdauersports. Im Juli 2024 stellte sie einen historischen Rekord auf: Mit 8 Stunden, 2 Minuten und 38 Sekunden hält Anne Haug die Weltbestzeit für Frauen auf der Ironman-Distanz. Seit 2022 engagiert sie sich zudem als Bayerische Botschafterin des Sports. Sie setzt sich mit großem Einsatz für die Förderung sportlicher Aktivität ein, motiviert Menschen zu einem gesunden Lebensstil und unterstützt soziale Initiativen, die Sport und Gesundheit verbinden. Für ihr sportliches Ausnahmetalent, ihre Vorbildfunktion und ihr gesellschaftliches Engagement erhält sie den Bayerischen Verfassungsorden.“

Haug wurde bereits 2022 mit dem bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet und zwei Jahre davor mit dem bayerischen Sportpreis „Sportmomente für die Ewigkeit“ geehrt.

Foto: Matthias Balk/Bildarchiv Bayerischer Landtag

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) hat ihren 30-köpfigen Elitekader für die Saison 2026 benannt. Aus bayerischer Sicht gibt es gleich mehrere erfreuliche Nachrichten. Mit Kjara Reckmann und Luis Rühl im Perspektivkader sowie Carlotta Bülck und Moritz Hägel im Nachwuchskader I sind vier Athletinnen und Athleten aus dem Freistaat im Aufgebot vertreten.

Kjara Reckmann (Perspektivkader) feierte ihren größten Erfolg 2025 bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Wollongong, wo sie mit Platz sechs ein Top-Ten-Ergebnis auf internationaler Bühne erzielte. National überzeugte Reckmann mit konstant starken Auftritten und einem Sieg beim Jugendcup in Forst.
Auch Luis Rühl, der im Perspektivkader geführt wird, hat mit starken Saisonauftritten seine Entwicklung im Elitebereich eindrucksvoll bestätigt: Beim Start der Saison holte er direkt beim ersten DTU Jugendcup in Halle den Sieg, bei der Junioren-Europameisterschaft in der Mixed Relay gewann er gemeinsam mit Mitstreiter*innen des deutschen Junioren-Teams Silber.

In den Nachwuchskader I wurden zudem Carlotta Bülck und Moritz Hägel nominiert. Beide machten 2025 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam.

DTU-Sportdirektor Simon Weißenfels betont die große Perspektive des neuen Kaders: „Alle Athletinnen und Athleten haben im vergangenen Jahr gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt in Richtung Los Angeles 2028 gehen können.“

Die vollständige Kaderübersicht ist auf triathlondeutschland.de zu finden.

Foto: DTU/Winni Penno

Wechseltraining gehört zu den zentralen Bausteinen des Triathlons – besonders in den Nachwuchsklassen entscheidet ein perfekter Wechsel schließlich oft über die Platzierung mit. Doch wie trainiert Triathlonbayern den Wechsel und wie lässt sich das Training dazu optimal gestalten?
Diesen Fragen geht derzeit ein Forschungsprojekt der Technischen Universität München nach, das im Sommer seinen Anfang im TriDay der TUM gemeinsam mit Roland Knoll genommen hatte.

Um das Projekt im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit weiter zu vertiefen, sucht das Forscherteam nun Triathlontrainer, die an einer kurzen Online-Umfrage teilnehmen. Ziel ist es, ein genaueres Bild davon zu erhalten, wie relevant Wechseltraining in der praktischen Trainingsarbeit eingeschätzt wird und welche Methoden sich in Vereinen bewährt haben.

Alle Informationen zur Studie sowie den Link zur Umfrage findet Ihr hier.

Foto: Tom Mayer