Deutsche Athletinnen und Athleten fiebern dem Heimspiel entgegen

Es hätte ein Heimspiel-Highlight werden sollen. Stattdessen musste sie Ingolstädterin Anabel Knoll gestern eine herbe Niederlage verkraften – nicht im Rennen, sondern bereits im Vorfeld. Die Olympiastarterin von Tokio 2021 hatte auf der Hinfahrt zum Eventgelände einen Hubbel übersehen und war, nachdem es ihr den Lenker aus der Hand geschlagen hatte, zu Fall gekommen. Beim Sturz verletzte sich die 26-Jährige am rechten Knie, biss aber auf die Zähne und fightete vor der lautstarken Kulisse unermüdlich. 

Nach starker Schwimm- und Radperformance musste die Ingolstädterin dann aber ihrer schmerzhaften Verletzung Tribut zollen und stieg aus: „Ich bin losgelaufen, auch wenn es auf dem Rad schon sehr weh tat. Ich wollte es einfach versuchen, obwohl ich wusste, dass es eigentlich keinen Sinn macht. Es hat leider überhaupt nicht funktioniert. Ich hätte vielleicht zehn Kilometer durchhumpeln können, aber da stellt sich dann auch die Frage, ob es das wert ist.“

Lindemann sorgt für Medaille

Im ersten Triathlon-Wettbewerb der Europameisterschaft 2022 in München sorgte stattdessen Laura Lindemann für die erste deutsche Medaille. Im Frauen-Einzelrennen über die Olympische Distanz belohnte sich die 26-Jährige für einen imposanten Auftritt mit Silber. Lindemann, die vom Schwimmstart weg das Rennen an der Spitze eindrucksvoll mitbestimmt hatte, musste sich nach aufopferungsvollen Kampf nur der Britin Non Stanford geschlagen geben (1:52:10), die in Runde drei im Anstieg zum Olympiaberg den Turbo zündete und ein Loch reißen konnte. Am Ende fehlten der Potsdamerin neun Sekunden zu Gold (1:52:19). Rang drei ging an die Französin Emma Lombardi (1:52:22), die Lindemann im Zielsprint hatte abschütteln können.

Laura Lindemann mit Medaille
Laura Lindemann mit Medaille

„Es war ein megagutes Rennen für mich. Von vorne bis hinten ist alles gut gelaufen. Ich habe mich gut gefühlt und bin jetzt einfach glücklich, den Vizemeistertitel geholt zu haben. Mein Ziel war eine Medaille, von daher Ziel erreicht, auch wenn ich natürlich mit Gold noch zufriedener wäre, aber Non Stanford war einfach stärker“, sagte Lindemann, die nicht nur lobende Worte für die Titelträgerin, sondern auch für das frenetisch unterstützende Publikum fand:

„Es waren sehr viele Menschen da. Vor allem auf dem Olympiaberg oben; es war unglaublich, wie laut es dort war. Es hat Spaß gemacht, das Rennen hier zu machen.“ Und das, obwohl der Kurs mit den zähen Anstiegen auf der vier Mal zu absolvierenden Laufrunde äußerst fordernd war.

„Es war natürlich nicht einfach, aber durch die ganzen Zuschauer wurde es uns einfacher gemacht. Wenn am Sonntag beim Mixed-Rennen mindestens genauso viele Zuschauer sind, dann wird es Spaß machen. Ich denke, dass die deutsche Staffel richtig gute Chancen hat, hier gut abzuschneiden.“

Eim mit grandioser Aufholjagd zu Rang vier

Etwas weniger als 30 Sekunden nach dem Spitzen-Trio des Tages überquerte Nina Eim als Vierte die Ziellinie (1:52:51). Die 24-Jährige war nach dem Schwimmen auf dem acht Mal zu umfahrenden Rad-Rundkurs maßgeblich an der Führungsarbeit der Verfolgergruppe beteiligt gewesen war und hatte dann auf der Laufstrecke ihre Qualitäten voll ausspielen können.

Radrennen der Europameisterschaften in München im Rahmen der European Championships 2022

„Ich bin wirklich sehr glücklich über die Platzierung“, freute sich Eim über ihre geglückte Aufholjagd. „Ich denke, dass ich für meine Verhältnisse ganz gut aus dem Wasser gekommen bin. Auf dem Rad haben wir dann ganz gut zusammengearbeitet und hatten sie dann ganz zum Schluss fast. Beim Laufen habe ich die ersten beiden Runden versucht, meinen eigenen Rhythmus zu laufen. Das hat sich sehr gut angefühlt. Ich habe immer versucht, den Abstand zu den ersten dreien zu minimieren, aber auf der letzten Runde habe ich gesehen, dass der Abstand wächst. Ich habe dann versucht, einfach so schnell es geht zu laufen und den vierten Platz ins Ziel zu bringen.“

Annika Koch als Zehnte (1:53:44) und Lisa Tertsch als 13te (1:54:03) trugen ebenfalls zum starken deutschen Mannschaftsergebnis bei, das Marlene Gomez-Göggel, die auf der letzten Radrunde weggerutscht und gestürzt war und zudem noch die Kette verloren hatte, als 19te (1:56:13) komplettierte.

Die deutschen Ergebnisse:

Platz 2 – Laura Lindemann
Platz 4 – Nina Eim
Platz 10 – Annika Koch
Platz 13 – Lisa Tertsch
Platz 19 – Marlene Gomez-Göggel
DNF – Anabel Knoll

Die komplette Ergebnisübersicht steht hier zur Verfügung.

Fünf deutsche Männer gegen starke internationale Konkurrenz

Die deutschen Männer kämpfen am heutigen Samstag ab 16:00 Uhr (live auf ZDF) um Top-Platzierungen. Neben Lasse Lührs, dieses Jahr zweimal in den Top-Ten bei Rennen der WTC-Serie, sind dies Lasse Priester, im vergangenen Jahr Sieger des Weltcups in Karlsbad über die Olympische Distanz, Tim Hellwig, U23-Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz 2021, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler.

Große Chance Mixed Relay

Im die Europameisterschaften abschließenden Mixed-Relay-Wettbewerb holte Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille. Top-Favorit auf den Titel ist Weltmeister Frankreich. Das deutsche Team gewann das Mixed-Relay-Rennen in diesem Jahr in Leeds und belegte in Hamburg – trotz zweier Zeitstrafen – Rang drei.

Für Deutschland starten Stand jetzt Laura Lindemann, Nina Eim, Simon Henseleit und Valentin Wernz.

Zeitplan

Männer, Samstag, 13. August, 16:00 Uhr, ab ca. 16 Uhr im ZDF
Mixed Relay, Sonntag, 14. August, 18:00 Uhr, ab ca. 17.45 Uhr in der ARD

Text: DTU; Fotos: DTU/Petko Beier

Einmal fühlen wie die Weltklassesportler*innen bei der Triathlon Europameisterschaft – das durften gestern einige Athletinnen und Athleten auf dem EC2022-Kurs in München. Um der Elite in den folgenden Tagen ein perfektes Rennen bieten zu können, wurde auf den Original-Strecken rund um das Olympiastadion ein Testrennen veranstaltet. Die Starter*innen, die sich im Vorfeld beworben hatten, waren begeistert.

„Es war ein super Erlebnis“, schwärmt Patrick Göll. „Wir waren vier Athleten der SG Poing und haben die Veranstaltung sehr genossen. Schließlich bekommt man so eine Chance nicht alle Tage, so nah bei den Profis zu sein und dieses super schöne Drumherum zu erleben. – Einfach super!“

„Manche fanden die Wassertemperatur recht warm, aber ich fand, alles war super organisiert. Damit ist wirklich alles bereit für das große EM-Rennen!“, meldet Leon Pfeiffer.

Besonderes Rennen zum 100. Triathlon

„Es war auf jeden Fall eine große Ehre und Freude, das Rennen mit komplettem Profi-Setup von Anfang bis Ende selbst als Teilnehmer miterleben zu können“, berichtet Niki Abel vom TSV Altenfurt. „Ich bin mit dem Zug und Rad angereist und schon vorher kurz auf der abgesperrten Radstrecke zum Olympiapark gefahren. Spätestens, wenn man dann die Brücke über den See, den blauen Teppich, die Zuschauertribüne und die ganzen Schilder mit European Championships Munich 2022 sieht, beginnt es zu kribbeln und die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Die Strecken sind toll und machen Spaß, und dass es dann auch noch ein richtiges Rennen wurde und ich nicht jeder aufgrund zu großer Leistungsunterschiede alleine unterwegs war, tat noch sein Übriges. Für mich war es sowieso ein besonderes Rennen da es mein 100. Triathlon war. Einen besseren Rahmen hätte ich mir nicht vorstellen können und das wird ewig in Erinnerung bleiben.“

Martin Müller (Triathlon Günzburg e.V.) stimmt dem nur zu: „Es war natürlich etwas Besonderes, die Wettkampfstrecken der Elite testen zu dürfen. Der Kurs ist auch sehr beeindruckend und toll: Die Schwimmstrecke im Olympiasee lässt sich gut schwimmen. Die Radstrecke auf breiten Straßen ist ein schneller Kurs und das Laufen über den Olympiaberg ist das anstrengende Highlight, wo sich das Rennen der Profis möglicherweise entscheiden wird. Zum Zieleinlauf vor der Tribüne kann ich nur sagen: spektakulär! Insgesamt also ein tolles Rennen – dennoch gut, dass wir noch ein Testrennen gemacht haben, denn die Orga hatte noch einiges zu klären – einen Fehlstart zum Beispiel.

Fotos: privat

Ein Saisonhöhepunkt für die deutschen Kurzdistanz-Athletinnen und –Athleten steht an: Bei den Europameisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) in München hoffen die elf Sportlerinnen und Sportler der DTU ab Freitag bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden zu können. Die EM-Wettbewerbe im Einzel für Frauen und Männer sowie der Mixed-Relay-Wettbewerb finden im Rahmen der European Championships statt.

Den Auftakt beim Heimspiel in München machen am Freitag (12. August) die Frauen. Ab 17.15 Uhr heißt es für Laura Lindemann, Anabel Knoll, Lisa Tertsch, Marlene Gomez-Göggel, Annika Koch und Nina Eim nicht nur das besondere Flair einer Heim-EM aufzusaugen, sondern sich vor allem auch bestmöglich in Szene zu setzen.
Neben der Olympia-Achten und Deutschen Meisterin Lindemann hat aus deutscher Sicht vor allem Lisa Tertsch gute Aussichten auf eine Top-Platzierung. Die 23-Jährige belegte beim Rennen der World Triathlon Championships Series (WTCS) in Hamburg im Juli Rang drei über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und zeigte drei Wochen vor der EM mit Rang zwei beim Weltcup in Pontevedra (Spanien), dass auch auf der Olympischen Distanz mit ihr zu rechnen ist.

Koch reist als U23-Vize-Europameisterin und WM-Dritte auf der Olympischen Distanz nach München und auch Anabel Knoll hat dieses Jahr einige Top-Ten-Resultate in WTCS-Rennen auf der Sprintdistanz erreicht.

Im Kampf um die Medaillen mitmischen werden Rachel Klamer (Niederlande), Olympia-Vierte von Tokio, Cassandre Beaugrand (Frankreich), Gewinnerin des Rennens WTCS-Rennens in Leeds dieses Jahr, ihre Landsfrau Leonie Periault, Non Stanford (Großbritannien), Siegerin des WTCS Rennens in Hamburg 2019, oder Petra Kurikova (Tschechien), Erste des Weltcups in Pontevedra.

Rennen der WTC-Series in Hamburg am 9. bzw. 10 Juli 2022 © DTU/Steffen Hoffmann

Fünf deutsche Männer gegen starke internationale Konkurrenz

Die deutschen Männer kämpfen am Samstag ab 16:00 Uhr um Top-Platzierungen. Neben Lasse Lührs, dieses Jahr zweimal in den Top-Ten bei Rennen der WTC-Serie, sind dies Lasse Priester, im vergangenen Jahr Sieger des Weltcups in Karlsbad über die Olympische Distanz, Tim Hellwig, U23-Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz 2021, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler.

Die deutschen Männer müssen sich mit starker internationaler Konkurrenz auseinandersetzen. Für Frankreich starten unter anderem Léo Bergere, zuletzt einige Male auf dem Podium in der WTC-Serie, und Vincent Luis, Weltmeister 2020, für Belgien Marten Van Riel und Jelle Geens, für Spanien Sergio Baxter Cabrera, Sieger des Weltcups in Pontevedra, und Mario Mola, dreimaliger Weltmeister auf der Kurzdistanz. Zudem sind mit Max Studer (Schweiz) der Olympia-Neunte und mit Vasco Vilaca (Portugal) der Vize-Weltmeister von 2020 am Start. 

Große Chance Mixed Relay 

Im die Europameisterschaften abschließenden Mixed-Relay-Wettbewerb holte Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille. Top-Favorit auf den Titel ist Weltmeister Frankreich. Das deutsche Team gewann das Mixed-Relay-Rennen in diesem Jahr in Leeds und belegte in Hamburg – trotz zweier Zeitstrafen – Rang drei.

Für Deutschland starten Laura Lindemann, Nina Eim, Simon Henseleit und Valentin Wernz.

Zeitplan

  • Frauen: Freitag, 12. August, 17:15 Uhr, ab ca. 17.05 Uhr in der ARD
  • Männer: Samstag, 13. August, 16:00 Uhr, ab ca. 16 Uhr im ZDF
  • Mixed Relay: Sonntag, 14. August, 18:00 Uhr, ab ca. 17.45 Uhr in der ARD

Text: DTU; Fotos: DTU/Steffen Hoffmann

„Mega Stimmung“, jubelt Dieter Göpfert, Organisator des Mainfranken Triathlon. Am Wochenende begaben sich bei besten Bedingungen knapp 500 Teilnehmende auf die Strecken rund um Kitzingen. Neben Sprintdistanz und Landesliga lockte vor allem die Kurzdistanz mit den Bayerischen Meisterschaften. Die Krone holten sich dort Laura Zimmermann als erste Profi-Dame und Heike Uhl (CIS Amberg) als erste Altersklassenathletin, sowie Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf).

„Aufgrund der Starterliste habe ich nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr schon mit dem Sieg geliebäugelt“, gibt der spätere Sieger, Lukas Stengel, zu. Der 22-jährige ließ im Rennen dann auch keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Als Führender ging er auf die Radstrecke, wo er als einziger Athlet unter der Marke von einer Stunde blieb und auch beim Laufen legte er die schnellste Zeit hin. „Das Streckenprofil der Rad- und Laufstrecke entspricht mit den vielen kurven und ein kleinen Anstiegen genau meinen Vorstellungen“, meint er und freut sich über den Erfolg: „Dass es mit dem Sieg dann auch geklappt hat und ich das Rennen mit größerem Vorsprung gewinnen konnte, freut mich natürlich umso mehr. Mir hat der Wettkampf in Kitzingen wie die letzten Jahre gut gefallen, die Atmosphäre am Main und die vielen Zuschauer haben das nochmal unterstrichen.“ 
Hinter ihm blieb Carl Sommer vom SV Würzburg 05 noch unter der Zwei-Stunden-Marke. Auf Platz drei der BM-Wertung folgte Frank Heckel vom TSV Mitterfels.

Man muss in der Ergebnisliste nicht weit schauen, um die erste Frau zu finden – schon auf dem sechsten Rang der BM-Gesamtwertung steht die Würzburger Profi-Athletin Laura Zimmermann. Als erste AK-lerin feierte Heike Uhl nur wenig später ihren Zieldurchlauf. Die weiteren Plätze gingen an die starken Frauen vom SV Würzburg 05 Sarah Karollus und Eleisa Haag.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

Fotos: Dieter Göpfert

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


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BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


„Überragend, dass mir das hier zu Hause gelingt“, sagte Simon Henseleit zu seinem Sieg beim Rennen der 1. Triathlon Bundesliga am Sonntag: „Das ist auf jeden Fall eines der bisherigen Top-drei-Ergebnisse meiner Karriere.“ Der seit acht Jahren in Nürnberg lebende U23-Europameister hatte sich bei dem aus einem Prolog (250 m Schwimmen, 6,1 km Radfahren, 1,5 km Laufen) und einem zwei Stunden später folgenden Verfolgungsrennen (500 m Schwimmen, 12,2 km Radfahren, 3,5 km Laufen) bestehenden Wettkampf schon im Prolog einen Vorsprung von 22 Sekunden herausgearbeitet. Den verteidigte der für sein starkes Radfahren bekannte Athlet in der Verfolgung und siegte vor Wernz und Vogel.

Für das hep Team SUN, für das Henseleit startet, sah es damit lange sogar nach dem ersten Sieg in der Geschichte der 1. Triathlon-Bundesliga aus. Am Ende gelang der Mannschaft mit Rang zwei das dritte Podium in diesem Jahr. Den Sieg trug erneut das EJOT Team TV Buschhütten davon, das nach drei Siegen aus vier Rennen nun mit 78 Punkten ganz oben steht. Auf Rang zwei folgt der Titelverteidiger Hylo Team Saar. Die Saarländer, die mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet waren, erreichten nach Rang fünf vor drei Wochen am Schliersee nun Platz drei.

EJOT Team macht Meisterrennen spannend

Bei den Frauen gehen das EJOT Team TV Buschhütten und Triathlon Potsdam punktgleich (78 Zähler) in den fünften Saisonwettkampf am 3. September in Hannover. Allerdings hat Titelverteidiger Buschhütten die bessere Ausgangssituation aufgrund der etwas besseren Platzziffer (48 zu 58). 

Buschhütten siegte in Nürnberg durch einen „Sweep“ von Lena Meißner, Natalie Van Coevorden und Lisa Tertsch mit der Minimalplatzziffer sechs vor Potsdam (19). Rang drei in der Tageswertung ging an das Triathlon Team DSW Darmstadt und das TRO KTT 01 (jeweils 49). Beide Mannschaften erreichten damit das beste Ergebnis dieser Saison. Die Kölnerinnen machten damit in der Tabelle die drei Punkte Rückstand auf triathlon.one Witten wett. Somit ist auch im Kampf um Gesamtrang drei Spannung im Saisonfinale geboten.

Meißner war bereits im Prolog die Schnellste und konnte sich im Verfolger auf der Laufstrecke von Van Coevorden lösen. Tertsch platzierte sich als Beste der Verfolgergruppe. Für Meißner war es der zweite Bundesliga-Einzelsieg ihrer Karriere. „Ich freue mich, dass mir der Erfolg gelungen ist. Die vergangenen Wochen und Monate liefen, was die Wettkämpfe angeht, nicht immer gut für mich. Der Sieg gibt mir sehr viel Selbstvertrauen.“

Knapp 550 Triathletinnen und Triathleten im Jedermann-Rennen

Nachdem im Vorjahr coronabedingt nur die beiden Rennen der Bundesliga in Nürnberg ausgetragen werden konnten, war diesen Sommer auch ein Start von Altersklassen-Athletinnen und –Athleten über Kurz- und Sprintdistanz möglich. Von den über 400 Amateuren gingen knapp 200 Frauen und Männer bei strahlend blauem Himmel auf der beliebten Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) an den Start.

Am schnellsten meisterte diese Herausforderung Kilian Bauer. Der Triathlet des SV Wacker Burghausen/enduranceshop bewältigte die Kurzdistanz in 1:50:29 Stunden. Damit war der Zweitliga-erfahrene Athlet nur etwas mehr als eine Minute schneller als Mattia Weßling (1:51:33). Der Starter des SSF Bonn Triathlon, ebenfalls schon in der 2. Triathlon-Bundesliga in Erscheinung getreten, hatte noch nach dem Schwimmen in Front gelegen, ehe Bauer ihn auf der Radstrecke stellte und dann auf dem abschließenden 10km-Lauf davonzog. Rang drei ging an Niklas Ludwig vom TSV Jahn Freising 1861 (1:56:26), der damit ebenfalls noch unter der Zwei-Stunden-Schallmauer blieb.

Bei den Damen setzte sich Sophia Ramsauer vom Team Wohlleben durch, die zwar hinter der späteren zweitplatzierten Belgierin Isabel Gillain vom Datagroup & Friends Endurance Team (2:21:10) aus dem Wasser kam, dann aber richtig in die Vollen ging. Vor allem auf der Radstrecke ließ Ramsauer der Konkurrenz keine Chance und feierte schlussendlich mit mehr als zehn Minuten Vorsprung ihren Sieg (2:11:06). Mit einer Zeit von 2:24:59 Stunden rundete Emma Roßdeutscher vom Team Optimum / RC Wendelstein das Frauenpodium als Dritte ab.

Die Hälfte der Distanz hatten die Athletinnen und Athleten auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) zu absolvieren. Hier setzten sich Daniel Reindl vom FC Sindlbach – Triathlon (58:35 Minuten) und Franziska Richartz vom Team Fitter TEC (1:06:55) durch.Rang zwei ging an den Franzosen Amaury Parrot von adidas (1:02:19) sowie Antje Ungewickell vom Team Berlin / TuS Neukölln Berlin (1:07:45). Platz drei sicherten sich Ivan Golenko (1:02:44) und Lokalmatadorin Michelle Rosenthal (1:08:37). 

Fotos: DTU/Marcel Hilger

Liebe Triathletinnen und Triathleten,
die Problematik der fehlenden freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer*innen beschäftigt auch Triathlon-Bayern. Wir möchten mit folgender Umfrage ein Stimmungsbild abfragen, um im Anschluss Ideen zur Verbesserung der Problematik zu finden.

Die Umfrage dauert nur wenig Minuten. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch Zeit dafür nehmen würdet.

Zur Umfrage per Link.

Der Einstieg in den Triathlonsport scheint gar nicht so leicht – während Radeln und Laufen oft kein Problem sind, sind der Auftakt im Wasser und die ungewohnte Kombination der drei Sportarten durchaus respekteinflößend. Die gute Nachricht ist: Mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Rennformat zum Beginn, ist das Erlebnis für Jederman und Jederfrau machbar. Das bewiesen vergangenen Wochenende auch wieder zahlreiche Rookies – das sind die „Erstlinge“ in Rennen – beim Zehn Freunde Triathlon in Nürnberg.

Trotz der warmen Temperaturen scheinen einige der Teilnehmer*innen zu zittern. Am Rand des Stadionbads hat sich die Menge an (angehenden) Triathletinnen und Triathleten gesammelt. Noch ist der Respekt groß. Doch sobald sie an der Reihe sind, kann man die Freude in allen Gesichtern festhalten.

Der Zehn Freunde Triathlon ist eines der Formate, die sich ideal für ein erstes Mal eignen. Denn mit etwas Training und kleinem Materialfundus kann man hier gemeinsam mit seinen Freunden oder Kollegen über 380m Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 4,1km Laufen in den Triathlon hineinschnuppern. Es geht natürlich auch darum gemeinsam die Herausforderung zu meistern. Vor allem aber geht es um den Spaß am Sport. „Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner. Wir möchten die Einstiegshürde in wunderbare Sportart Triathlon so niedrig wie möglich halten. Erfahrene Triathleten können Neueinsteiger dabei an die Hand nehmen und auf den ersten Schritten in einer neuen Sportart unterstützen,“ erklärt Organisator Henning Müller.

Ein Team des lokalen Vereins RC Wendelstein war auch am Start. Schon Wochen zuvor begannen die Zehn, die sich zu dem eigens konzipierten Einsteiger-Kurs trafen, ihre Vorbereitungen. Kraulen konnten damals nur Wenige. Die Räder galt es ersteinmal fit zu machen und auch die Radfähigkeiten aufzubauen. Beim Laufen wurde vor allem an der Kondition gearbeitet.

„Haben zehn neue Mitglieder gewonnen“

Tim Feuerlein, Vorstand der Abteilung und Beauftragter für Sportentwicklung im BTV erklärt sein Konzept, Neulinge zum Triathlonsport zu bringen, so: „Ich finde das Format und den Wettkampf beim Zehn Freunde Triathlon sehr spannend. 2018, bei der ersten Auflage, war ich mit meinen Freunden aus dem Team als Helfer dabei. Wir konnten konnten hautnah die Freude der Teilnehmer*innen spüren. Über 90% der Starter sind „Rookies“ und die meisten absolvieren dieses Event komplett im Team – das gibt einen ganz anderen Spirit.

Für mich als Veranstwortlicher für Breitensport im Bereich des Bauftragten für Sportentwicklung ist diese Art von Event sehr wichtig. Die Hemmschwelle ist sehr niedrig und im Mannschafts-Format hat der Sport auch eine andere Dynamik.
Auf genau diese Dynamik haben wir bei uns im Verein gesetzt: Mit einem Konzept zum Einstieg in den Triathlonsport über insgesamt vier Monate haben wir zehn Teilnehmer*innen an das Event herangeführt. Ziel war es, alle für den Sport zu begeistern und bestenfalls neue Mitglieder für unseren Verein zu gewinnen. Am Ende konnten alle Erwartungen erfüllt werden und wir haben acht neue Mitglieder gewonnen. Alle haben die Distanzen am Wettkampftag sehr gut gemeistert und noch viel wichtiger, aus Zehn Teilnehmer*innen wurden am Ende zehn Freunde.“

Und was sagen die Sportler*innen nach überstandener Triathlon-Premiere?

„Verrückt hin oder her – Ich mach das jetzt!“

Im Team herrscht ein anderer Spirit

Andrea Ringer schreibt: „Bis zur letzten Minute vor dem Wettkampf habe ich mich nahezu täglich gefragt, ob ich eigentlich größenwahnsinnig bin. Mich, mit einer zwar regelmäßigen Lauferfahrung, aber nur von maximal sechs Kilometern am Stück, eher im Schneckentempo zurückgelegt, mit einer Radfahrerfahrung, die sich in den letzten Jahren aufs E-Bike-Fahren beschränkte und mit stolzen 47 Jahren auf dem Buckel, zu einem Triathlon anzumelden. Aber nachdem ich im Juli letzten Jahres über das Schwimmtraining zum RC Wendelstein kam, wollte ich das einfach mal versuchen! – Verrückt hin oder her!
Und es war eine super Entscheidung!
Ich hatte wirklich das Gefühl, in allen Disziplinen genau dort abgeholt worden zu sein, wo ich eben gerade so stand. Dank der Schwimmtrainerin konnte ich meine Kraultechnik deutlich verbessern, dank Flo und der Laufgruppe konnte ich mein Lauftempo erhöhen und Heiko hat es sogar geschafft, mir – geboren mit zwei linken Händen – beizubringen, wie man einen Fahrradschlauch wechselt. Auch die Vorbereitung auf das Thema Triathlon und die Förderung des Teamspirits durch Tim waren super. Und unser Team ist das beste Team aller Zeiten!

Und so bin ich, trotz aller Bedenken und trotz der kurvenreichen Radstrecke (das Kuvenfahren hatte ich zuvor leider nicht geübt), sicher und glücklich ins Ziel gekommen! Gerne jederzeit wieder! Vielen Dank an alle Beteiligten!“

„Keiner war Einzelkämpfer“

Ralf Katzer berichtet: „Ich konnte bereits relativ gut kraulen – habe es bereits im Schulsport gut gelernt. Dennoch haben die Tipps von der Schwimmtrainerin meinen Kraulstil verbessert, denn über die Jahre gewöhnt man sich ja doch Eigenheiten an, die nicht effektiv zum ermüdungsfreien bzw. schnellen Schwimmen beitragen. Gut fand ich, dass sich alle Teammitglieder verbessern konnten bzw. sich sicherer fühlten nach den Einheiten – und der Spaß kam auch nie zu kurz.

Das Erreichen des Zieles „erster Triathlon“ war der schönste Aspekt für mich – ALLE haben sich gegenseitig unterstützt, beraten und geholfen – keiner war ein Einzelkämpfer, trotz individueller Stärken. Heiko, Flo und Tim vom Team Optimum haben sich viel Mühe mit uns gegeben.“

„Das Highlight war der Zieleinlauf Hand in Hand“

Doris Kratzer hat trotz Skepsis auch die Schwimmstrecke überwunden.

Doris Katzer gibt folgendes Feedback: „Tage später bin ich immer noch stolz dabei gewesen zu sein – mich trotz dem verhassten Schwimmen angemeldet zu haben. Leider habe ich auch hier das Kraulen nicht erlernen können, aber das Brustschwimmen in 11 Minuten ist absolut zufriedenstellend für mich in diesem Wettbewerb – gerade auch weil ich nie das Gefühl hatte in unserer Gruppe jemanden „aufgehalten“ zu haben. die Schwimmtrainerin hatte volles Verständnis für alle meine Ängste und Bedenken gehabt, mich angenommen und meinen Wunsch sofort respektiert die Technik des Brustschwimmens zu verbessern.

Von Anfang an war es eine Teamleistung und für mich das Highlight der Zieleinlauf Hand in Hand. Es hat Spaß gemacht – ich mag auch die 4. Disziplin die Wechselzone 😉 und jeder der Trainer hat sich Zeit genommen für unsere Fragen und auch individuellen Anliegen oder Wehwehchen. So wie es gefinisht wurde, haben einige Andere jetzt schon Bock 2023 mitzumachen – ganz sicher – also weiter so!“

Das Titelrennen in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga könnte in diesem Jahr kaum spannender sein. Die Abstände an der Tabellenspitze sind sehr eng. Trotzdem kann am Sonntag (7. August) beim vierten von fünf Stopps der Serie in Nürnberg schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel fallen – wenn sich die derzeitigen Spitzenreiter in der Frankenmetropole durchsetzen.

Werden die Serienmeisterinnen entthront?

Bei den Frauen hat der Tabellenführer Triathlon Potsdam beim dritten Saisonrennen am Schliersee Mitte Juli durch Rang zwei zwar einen Zähler seines Vorsprungs auf Verfolger EJOT Team TV Buschhütten eingebüßt. Die Potsdamerinnen führen die Tabelle allerdings noch mit einem Zähler vor den Siegerländerinnen an. Landen sie in Nürnberg vor Buschhütten, hätten sie beste Voraussetzungen, beim Saisonfinale in Hannover (3. September) den Serienmeister Buschhütten zu entthronen. Die Buschhüttenerinnen wiederum sollten in Nürnberg besser als die Potsdamerinnen abschneiden, wenn sie ihrer imposanten Erfolgsserie den zehnten Titel in Folge hinzufügen möchten.

Mit Lisa Tertsch und Lena Meißner bietet Buschhütten zwei Athletinnen auf, die bereits in der Bundesliga Tages(einzel)siege erringen konnten. Hinzu kommt Natalie Van Coevorden (Australien), Zweite im Kraichgau 2019, und Tanja Neubert, die dieses Jahr zwei Continental-Cup-Rennen gewinnen konnte.

Potsdam will mit einer sehr jungen Mannschaft dagegenhalten, hat mit Tilda Mansson (Schweden), Jule Behrens und Julia Bröcker die Erste, Zweite und Sechste der Junioren-WM im Aufgebot. Hinzu kommt Audrey Merle, mit Frankreich in diesem Jahr Dritte bei der WM im Mixed Relay.

Am Schliersee hat triathlon.one Witten seinen Vorsprung im Kampf um Platz drei im Gesamtklassement fast verspielt. Die Konkurrenz vom TSV Amicitia Viernheim und dem TRO KTT 01 (Köln) ist bis auf zwei beziehungsweise drei Zähler an Witten herangerückt. Witten kann nun jedoch wieder Olympiastarterin Anabel Knoll aufbieten. Gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung in Nürnberg haben auch das Triathlon Team DSW Darmstadt und das SSF Bonn Triathlon Team, bereits Dritter am Schliersee.

Kann das Hylo Team Saar kontern?

Bei den Männern hatte sich das Hylo Team Saar nach zwei Rennen (und zwei Siegen) eine gute Ausgangssituation im Meisterschaftsrennen erarbeitet. Durch Rang fünf am Schliersee verspielte der Titelverteidiger diesen Vorsprung jedoch – und hat nun zwei Zähler Rückstand auf das EJOT Team TV Buschhütten. 

Das Hylo Team Saar, dementsprechend schon zum Siegen verdammt, tritt mit Valentin Wernz, dem Deutschen Meister von 2019, und Ian Manthey (Irland), Vierter im Kraichgau, und Chris Ziehmer an. Das EJOT Team TV Buschhütten möchte mit Johannes Vogel, Dritter am Schliersee, Joao Silva, Zweiter in Berlin 2019, Max Sperl und Till Kramp den nächsten Schritt zum Titel machen.

Gute Chancen auf Rang drei hat das hep Team SUN, das unter anderem mit dem in Nürnberg lebenden Simon Henseleit antritt. Die Mannschaft aus Neckarsulm würde mit einer Podestplatzierung einen großen Schritt hin zu einem Rang unter den Top drei im Endklassement machen. Im Kampf um das

Geschwommen wird im Wöhrder See, im Anschluss geht es mit dem Rad auf einen Wendepunktkurs auf der Bundestraße 19, ehe die Laufstrecke alle entlang der Pegnitz auf einem mehrfach zu absolvierenden Rundkurs zum Hauptmarkt in den Stadtkern der Frankenmetropole führt. 

Fast 600 Altersklassenportler*innen erwartet

Neben den rund 150 Bundesliga-Profis werden fast 600 Hobby-Triathletinnen und –Triathleten erwartet, wovon über 250 die Kurzdistanz bewältigen wollen und rund 200 die auch für Rookies geeignete Sprintdistanz. Alle anderen verteilen sich auf Staffeln, die sich auf den unterschiedlichen Distanzen den Weg teilen.
Der erste Start erfolgt um 8:30 Uhr für die Kurzdistanz-Athletinnen und –Athleten, zwei Stunden später folgt der für die Startenden über die Sprintdistanz. 

Um 13:00 Uhr gehen die Bundesliga-Frauen erstmals im Rahmen des Prologs ins Wasser, der 20 Minuten danach für die Schnellsten bereits wieder vorbei ist. Die männlichen Profis absolvieren ihren Vorkampf, den die Besten in knapp 15 Minuten bewältigen dürften, um 14:00 Uhr. Das Verfolgungsrennen beginnt dann um 15:10 Uhr mit den Frauen, die Männer starten ab 16:15 Uhr.

Text: DTU; Fotos: DTU/Marcel Hilger

Das Ohm-Gymnasium Erlangen hat es wieder geschafft: Das Erfolgsteam aus Schülerinnen und Schülern fährt zum Herbstfinale von Jugend trainiert für Olympia, das von 13. bis 17. September 2022 in Berlin stattfindet. Qualifiziert haben sie sich dafür letzte Woche beim Landesfinale in Ingolstadt, wo je Wertung die drei schnellsten Mannschaften aus Nord- und Südbayern teilnahmen.  

Gleich drei Teams brachte die Schule, die eng mit den lokalen Sportvereinen TB 1888 Erlangen (Schwimmen) und TV 1848 Erlangen (Triathlon) kooperiert, an den Start. In diesem Fall ist Masse durchaus auch Klasse: Die Erlangener Mädchen werden in der Wertung IV Bayerische Meisterinnen. Die Mannschaft in der Wertung Mixed III wird ebenfalls Bayerischer Meister und qualifiziert sich damit für das JTFO-Bundesfinale. Die Wertung der Jungen IV gewann das heimische Apian-Gymnasium Ingolstadt.

„Endlich wieder Triathlon in der Schule“, freut sich der Beauftragte für Leistungssport des BTV, Thomas Burger und lobt: „Das Landesfinale wurde von der Fachschaft Sport des Apian Gymnasiums Ingolstadt hervorragend organisiert. Wir freuen uns auf starke bayerische Vertreter beim Bundesfinale im September in Berlin.“

Das Finale der 100. JTFO findet in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien in Berlin statt. Die Sportler*innen reisen dann zusammen mit bayerischen Finalisten anderer Sportarten per Zug an. 

Die Ergebnisse des JTFO Landesentscheids

Mädchen IV

  1. Ohm-Gymnasium Erlangen 1
  2. Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld 1
  3. Robert-Koch-Gymnasium 1

Jungen IV

  1. Apian-Gymnasium Ingolstadt 1
  2. ISAR-Gymnasium München 1
  3. Ohm-Gymnasium Erlangen 1

Mannschaftswertung Mixed

  1. Ohm-Gymnasium Erlangen 1
  2. ISAR-Gymnasium München 1
  3. Apian-Gymnasium Ingolstadt 1

Foto: Ina Al-Sultan