Die Bayerische Triathlonjugend ist für die Belange von Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Ihre Ausrichtung ist breitensportlicher Natur und orientiert sich in ihrem Leitbild an den Vorgaben der Deutschen Sportjugend (dsj). Zu den Aufgaben zählt die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung überfachlicher Aufgaben der Jugendbildung, -erziehung und -hilfe, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der Satzung des BTV.

Wo sonst eine unscheinbare Wiese an der Wörnitz liegt, fand sich am vergangenen Sonntag ein Spektakel für den Triathlon-Nachwuchs. Der TSV Harburg richtete zum mittlerweile achten Mal den Harburger Schüler- und Jugendtriathlon aus. Das eingespielte Organisationsteam um Leiter Jochen Rühl hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet, wieder ein professionelles Rennen für den bayerischen Triathlon-Nachwuchs vorzubereiten. Die jungen Triathleten konnten dort weitere wertvolle Punkte für den BTV-Nachwuchscup und die bayerische Meisterschaft im Triathlon sammeln. Im letzten Triathlon in der diesjährigen Rennserie gaben die Nachwuchstalente entsprechend noch einmal alles, um sich in der Gesamtwertung gut zu platzieren.

Trotz eines heftigen, einstündigen Regenschauers vor dem Start blieb die Stimmung unter den Athleten und mitgereisten Familien, Trainern und Betreuern exzellent. Zur offiziellen Messung um 09:15 Uhr zeigte das Thermometer dann zwar eine kühle Lufttemperatur von 18 Grad, demgegenüber stand jedoch ein überraschend warmer Wörnitz-Fluss mit einer Wassertemperatur von 23 Grad. Obwohl das Reglement aufgrund der Luftwerte das Tragen von Neoprenanzügen gestattet hätte, verzichteten alle Athletinnen und Athleten darauf.

Nachdem der Regen schließlich aufgehört hatte, gingen die Junioren und die Jugend A um 10:30 Uhr mit einer kleinen Verzögerung gemeinsam an den Start. Es entwickelte sich ein hochspannendes Rennen über 400 m Schwimmen, 12 km Radfahren (3 Runden) und 3 km Laufen (2 Runden) mit extrem schnellen Radzeiten auf der noch nassen Straße. Bei den Junioren siegten Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim) gefolgt von Leo Österlein (TSV Harburg) und Noah Hopf (TSV Zirndorf).

Die Wertung der Jugend A entschieden Josefine Doseth (SV Würzburg 05) und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee) für sich gefolgt von Nina Mayer (TSV Harburg) und Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau). Rang 3 belegten Magdalena Penkert (TSG 08 Roth) und Joel Westphal (TSV Harburg).

Im Anschluss folgten die weiteren Starts Schlag auf Schlag: Die Jugend B und Schüler A starteten ab 11:20 Uhr über 250 m Schwimmen, 7 km Radfahren (2 Runden) und 1,6 km Laufen (2 Runden). Das Rennen der Jugend B entschieden Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) und Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.) für sich, gefolgt von Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth). Bronze sicherten sich Mathilda Zapf (SV Bayreuth) und Lukas Mundt (LV Deggendorf). In dieser Altersklasse gab es einen Radsturz beim Abstieg. Der gestürzte Athlet wurde vor Ort umgehend erstversorgt und anschließend zur Routineüberprüfung ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Nach Freigabe der Strecke starteten die Schüler A. Gold ging an Mathilda Kujala (LaCarrera Tri Team Rothsee) und Tom Weinbrenner (ohne Verein). Silber sicherten sich Zoe Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Hugo Seidel (1. FCN Schwimmen). Rang 3 belegten Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) und Hendrik Gerdes (Post SV Nürnberg).

Die Schüler B absolvierten um 13:10 Uhr jeweils eine Runde (150 m Schwimmen, 3 km Radfahren, 800 m Laufen). Es siegten Lena Sitta (TSV Oettingen) und Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) vor Clara Gerdes (Post SV Nürnberg) und Dominik Bayerle (TSV Oettingen). Das Podium komplettierten Sophia Schaffer (TSV Oettingen) und Mika Rüger (ASC Marktrodach).

Den Abschluss der Einzelstarts machten die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2015 – 2016) in der Altersklasse Schülern C um 13:40 Uhr (100 m Schwimmen, 2,5 km Radfahren in 2 Runden, 400 m Laufen). Hier zeigte sich die starke Nachwuchsarbeit des Trainerteams um Jugendwart Robert Rieger des TSV Harburg. Bereits nach 14:27,21 Minuten konnte Hannah Richter im Ziel als Siegerin beglückwünscht werden. Ihr Teamkollege Jonas Bauer erreichte als erster der Jungs das Ziel. Über Platz 2 freuten Mira Anna Dorothea Liepold (SC Delphin) und Fabian Lindner (TSV Harburg). Bronze erreichten Bernadette Blaar (TSV Harburg) und Valentin Meyr (TSV Oettingen).

Single Mixed Relay – Staffelformat mit hoher Spannung

Ein absolutes Highlight bildete um 15:00 Uhr das Rennen der Single Mixed Relay. Insgesamt 35 Staffeln gingen hier an den Start und sorgten für ein extrem spannendes, dynamisches und sehr zuschauerfreundliches Format, das das Publikum hautnah mitfiebern ließ. Ein Team bestand aus einem Mädchen und einem Jungen, die abwechselnd jeweils zweimal die Distanz von 75 m Schwimmen, 1,5 km Radfahren und 400 m Laufen absolvierten.

In der Kategorie Schüler B & A – Jugend B waren 24 Staffeln am Start. Es siegte das Team SV Bayreuth / TV 1848 Coburg mit Mathilda Zapf und Lando Spielberger. Rang zwei ging an das Team TSV Katzwang 05 / TSG 08 Roth e.V. mit Sophia Grießemer und Maximilian Rudolph. Auf Rang drei folgte das Team LV Deggendorf / TSV Eintracht Karlsfeld mit Leni Arthofer und Lukas Mundt. Staffeln TSV Harburg: Platz 12 Laura Rieger und Quinn Ellrich, Platz 13 Melek Erdogan und Levin Gentner sowie Platz 23 Laura Reinsch und Julian Bock.

In der Kategorie Jugend B & A – Junioren waren 11 Staffeln am Start. Gold ging an das Team SV Würzburg 05 mit Josefine Doseth und Lennart Walter. Silber holte sich das seit Jahren eingespielte Team der beiden Harburger Landeskaderathleten Nina Mayer und Joel Westphal. Bronze ging an das Team TV 1848 Erlangen / TSV Harburg mit Inara Zeiner und Leo Österlein. Auf Platz 4 folgte das Team Harburg 1.3 mit Julia Weiland und Simon Naschwitz.

Mit der Siegerehrung ging ein langer, aber sehr erfolgreicher Wettkampftag zu Ende. Jochen Rühl resümiert: „Die fleißigen Helfer haben Unglaubliches geleistet. Dass der Regen uns kurz vor dem Start erwischt hat, tat der Stimmung keinen Abbruch. Der 8. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon war ein voller Erfolg.“

Fotos: Karin Haupt

Das Gelände rund um den Untreusee bei Hof verwandelte sich am vergangenen Wochenende zwei Tage lang in einen Treffpunkt für Bayerns Triathlonfamilie. Das XXL-Triathlon-Wochenende wartete mit der Bayerischen Meisterschaft Team Relay, Liga-Rennen, dem BTV Memmert Nachwuchscup und Rennen für Jedermann und -frau aus. Bei der Bayerischen Meisterschaft Team Relay wurde aus drei Einzelrennen eine gemeinsame Leistung und auch der Nachwuchs demonstrierte eindrucksvoll, dass Triathlon weit mehr ist als eine Einzelsportart. Am Sonntag verlagerte sich der Fokus dann auf die Liga-Wettkämpfe und offene Rennen.

Bayerische Meisterschaft Team Relay: Sekunden entscheiden über Gold

Am Samstag standen die Bayerischen Meisterschaften im Team Relay im Mittelpunkt des Programms. Drei Athletinnen beziehungsweise Athleten pro Mannschaft absolvierten nacheinander einen kompletten Supersprint – jeder Wechsel musste sitzen, jeder Fehler kostete wertvolle Sekunden. Entsprechend eng und taktisch geprägt verliefen die Entscheidungen.

Bei den Männern sicherte sich Timeless Planet TG Viktoria Augsburg in 55:08 Minuten den Bayerischen Meistertitel. Felix Schiller, Philipp Meyer und Maximilian Lippert setzten sich mit einer konstant starken Mannschaftsleistung gegen den Post SV Nürnberg (Nick Wolfarth, Tobias Heining, Henning Hubbert) durch. Bronze ging an den TSV Harburg mit Simon Naschwitz, Joel Westphal und Leo Österlein.

Auch das Frauenrennen bot Spannung. Bayerische Meisterinnen wurde das Team des RSC AUTO BROSCH Kempten. Anna Weizenegger, Julia Heim und Sandra Echteler gewannen nach drei nahezu fehlerfreien Einzelrennen in 1:04:53 Stunden vor dem TV Planegg-Krailling und dem TSV Harburg. Gut 30 Sekunden trennten Gold und Silber.

Klassische Triathlon-Formate am Sonntag

Nach dem Relay am Samstag rückten am Sonntag wieder die klassischen Ligaformate in den Mittelpunkt.

In der Regionalliga der Männer sicherte sich Kilian Bauer (TSG 08 Roth II by guttenberger lichtwerbung) den Tagessieg vor Philipp Meyer (Timeless Planet TG Viktoria Augsburg) und Tian Densa (TV Planegg-Krailling). Den Sieg in der Mannschaftswertung holte sich jedoch Timeless Planet TG Viktoria Augsburg. Mit den Einzelplatzierungen zwei, vier, sechs, acht und neun zeigte das Team Ausgeglichenheit und verwies die TSG 08 Roth II sowie den Post SV Nürnberg auf die weiteren Podestplätze.

Auch die Regionalliga der Frauen stand ganz im Zeichen einer starken Teamleistung. Laura Mederer (TSG 08 Roth I) setzte sich vor ihrer Teamkollegin Anne Schmidhuber (TSG 08 Roth I) durch und machte den Doppelsieg für die Mittelfränkinnen perfekt. Rang drei ging an Pia Gutsmiedl (TV Planegg-Krailling). Mit den Plätzen eins, zwei und acht war der Tagessieg in der Mannschaftswertung für die TSG 08 Roth I ungefährdet. Der TV Planegg-Krailling belegte Rang zwei vor dem RSC AUTO BROSCH Kempten.

Ebenso spannend verliefen die Entscheidungen in der Bayernliga. Bei den Männern setzte sich die MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung durch. Zwar gewann Noah Treptow (TWin Neumarkt II) die Einzelwertung, doch mit den Plätzen zwei, drei und elf sammelten die Rosenheimer die entscheidenden Punkte für den Mannschaftserfolg. Der TWin Neumarkt II wurde Zweiter, während sich der TSV Gaimersheim und der SV Bayreuth mit jeweils 38 Team-Punkten punktgleich Rang drei teilten – es geht eng zu, in der Bayernliga.

Die Wettbewerbe der Bayernliga Frauen rundeten das umfangreiche Ligaprogramm in Hof ab. Hier siegte Larissa Bauer vom TRISTAR Regensburg II vor Elena Heinloth ‚(Post SV Weilheim) und Teamkameradin Clara-Maria Bader. Der Team-Sieg ging an den Post SV Nürnberg vor den Frauen Würzburg.

Nachwuchs einzeln und im Team stark

Mindestens ebenso sehenswert waren die Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. In allen Altersklassen wurden vom ersten Meter an offensiv und mutig die Rennen gestaltet.

Bei den Schülerinnen A setzte sich Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) vor Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Norah Adler (TV 1875 Burglengenfeld) durch. Das Rennen der Schüler A gewann Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) vor Maximilian Tack (SC Wasserfreunde München) und Tom Weinbrenner.

Enzo Thouluze (TSV Gaimersheim gewann bei den Schülern B klar vor Mika Rüker (ASC Marktrodach) und Jonah Unden (SSV Forchheim). Bei den Schülerinnen B feierte Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) einen ungefährdeten Sieg vor Lara Loos (SSV Forchheim) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg).

In der Jugend B behauptete sich Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen). Bei den Jungen machte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) das Rennen vor Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth).

Bei den Jugend-A-Mädchen führte kein Weg an Annika Fink (SV Straubing) vorbei. Dahinter belegten Viktoria Meier-Schnabel (1. FC Deining) und Andrea Gradl (1. FC Deining) die weiteren Podiumsplätze. Alexander Tresselt vom Tri Team Schongau setzte sich gegen Joel Westphal und Kilian Wanninger durch.

Als ein Highlight der Nachwuchsrennen sorgte die Mixed Team Relay für beste Stimmung. Jede Sekunde zählte, auch für die jungen Sportlerinnen udn Sportler, die sich ein bisschen fühlen durften, wie ihre Vorbilder, die am Tag darauf in Hamburg ihr Rennen machen sollten. Besonders eng verlief das Rennen der Altersklassen Schüler A und Jugend B. Gerade einmal 23 Sekunden trennten am Ende die beiden besten Staffeln. Den Sieg holte sich das Team „GUTE KÄSE“ mit Julius Wöhler, Josephine Kujala, Lando Spielberger und Inara Zeiner. Platz zwei sicherten sich die „RENNSCHNECKEN“ mit Maximilian Rudolph, Mathilda Kujala, Ben Dyker und Sophia Grießemer, Rang drei ging an „TEAM PULS 180“ mit Ludwig Ramian, Mathilda Zapf, Lukas Mundt und Lia Sophie Fuchs. Auch bei den älteren Nachwuchsathletinnen und -athleten fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Die TRIRITTER ROTHSEE mit Tizian Träger, Elisabeth Poplawski, Leander Träger und Viktoria Meier setzten sich nach einem spannenden Staffelrennen vor LECH-DONAU-XTREME mit Alexander Tresselt, Alicia Tresselt, Silas Ott und Andrea Gradl durch. Lediglich zwölf Sekunden lagen zwischen beiden Teams.

Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch war das Wochenende rundum gelungen. Rund 1.000 Starterinnen und Starter sorgten an beiden Wettkampftagen für ein volles Gelände rund um den Untreusee. Erstmals wurde die Versorgungszone aus der Wechselzone heraus verlegt, wodurch die Abläufe entzerrt und Kreuzungspunkte auf der Strecke reduziert wurden. Veranstaltungsleiter Helmut Dorsch zog bereits während des Rennwochenendes ein positives Fazit und lobte insbesondere das Zusammenspiel der zahlreichen Helferinnen und Helfer von DLRG, BRK, THW, Feuerwehr und Polizei.

Fotos: Guntram Rudolph

 

Kaum eine Veranstaltung vereint so viele Facetten des Triathlonsports wie der 43. GEALAN Triathlon der IfL Hof. Wenn am 11. und 12. Juli das große Triathlon-Wochenende an den Untreusee lockt, stehen Bayerische Meisterschaften, Ligawettkämpfe, Nachwuchsrennen und Breitensport auf dem Programm. Für die Zuschauer bedeutet das zwei Tage voller abwechslungsreicher Rennen, für die Athletinnen und Athleten geht es um Titel, Ligapunkte, Cupwertungen und persönliche Bestleistungen.

Den sportlichen Höhepunkt des Samstags bildet die Bayerische Meisterschaft Team Relay. Das rasante Staffel-Format zählt zu den zuschauerfreundlichsten Varianten des Triathlonsports: Drei Athletinnen beziehungsweise drei Athleten eines Vereins absolvieren nacheinander einen kurzen, intensiven Triathlon, ehe sie ihre Teamkollegin oder ihren Teamkollegen auf die Strecke schicken. Schnelle Wechsel, Windschattenfreigabe auf der Radstrecke und ständig wechselnde Rennsituationen garantieren Spannung bis zum Schluss. Für die Vereine geht es dabei nicht nur um die Meistertitel, sondern auch um Prestige in einer Disziplin, in der Teamgeist und taktisches Geschick ebenso gefragt sind wie individuelle Stärke.

Für die Mannschaften der Regional- und Bayernliga markiert das Staffelrennen gleichzeitig den Auftakt eines harten Doppelrennens. Die Ergebnisse der Team Relay fließen gemeinsam mit der Kurzdistanz am Sonntag in die Ligawertung ein. Dieses Format verlangt den Teams einiges ab: Während am Samstag Geschlossenheit und perfekt abgestimmte Wechsel gefragt sind, entscheidet am Sonntag auf der Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen die Leistung jedes einzelnen Teammitglieds. Erst die Kombination beider Rennen ergibt das Gesamtergebnis – und macht Hof seit Jahren zu einer besonderen Herausforderung im bayerischen Ligakalender.

BM Team Relay in Hof

Nicht weniger spannend wird es am Samstag für den Triathlon-Nachwuchs. Der BTV Memmert Nachwuchscup macht erneut Station in Oberfranken und bringt Bayerns beste jungen Triathletinnen und Triathleten an den Untreusee. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Jugendklassen geht es um wichtige Punkte in der Cupwertung. Auch für sie gibt es das Programm mit Team-Relay, bei der ebenfalls Teamgeist und Renndynamik im Mittelpunkt stehen, und Einzelwettkampf.

Traditionell gehören natürlich auch die Jedermann-Wettbewerbe zu den tragenden Säulen der Veranstaltung in Hof. Ob Kinderrennen, oder Erwachsene auf der Volks-, Sprint- oder Kurzdistanz, als Einzelstarter oder in der Staffel – das Wettkampfangebot richtet sich immer auch an ambitionierte Hobbytriathletinnen und Hobbytriathleten sowie an Einsteiger, die erstmals Wettkampfluft schnuppern möchten.

Fotos: Elea Bayreuther

Die TriDays des Bayerischen Triathlon-Verbands (BTV) sind feste Bestandteile im Nachwuchskalender: Bei den bayernweiten Trainingstagen treffen sich regelmäßig Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Vereinen, um gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für ihre sportliche Entwicklung mitzunehmen.

Wie bereits im vergangenen Jahr fand der TUM TriDay auf dem modernen Campus im Olympiapark der Technischen Universität München statt. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem Bayerischen Triathlon-Verband. Im Mittelpunkt stand erneut die „vierte Disziplin“ des Triathlons – der Wechsel zwischen Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Gerade im Nachwuchsbereich spielt ein schneller und sauberer Wechsel eine entscheidende Rolle. Je kürzer die Wettkampfdistanz, desto größer ist der Einfluss der Wechselzeit auf das Gesamtergebnis. Verlorene Sekunden lassen sich anschließend nur mit erheblichem Mehraufwand wieder aufholen. Deshalb ist es wichtig, neben den ausdauerrelevanten Fähigkeiten auch die technischen und koordinativen Abläufe in der Wechselzone gezielt zu trainieren. Unter Zeitdruck und körperlicher Belastung müssen die Bewegungsabläufe sicher, flüssig und effizient funktionieren.

Ein Erlebnis für alle Beteiligten: Der TUM Triaday war ein voller Erfolg

Passend dazu entwickelten Studierende der Sportwissenschaften unter der Leitung von Valentin Nusser und Martin Schönfelder gemeinsam mit dem BTV ein neues Testkonzept. Im Mittelpunkt stand ein speziell konzipierter Wechseltest, bei dem die Teilnehmenden nach einem simulierten Schwimmen kurze Rad- und Laufstrecken absolvierten. Ziel war es, die Handlungsabläufe während des Wechsels genauer zu analysieren und wertvolle Erkenntnisse für Training und Talententwicklung zu gewinnen. Ergänzt wurde das Programm durch weitere sportmotorische Untersuchungen, darunter Testverfahren des Deutschen Motorik-Tests, die in den Diagnoselaboren der TU München durchgeführt wurden.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Den Abschluss bildete ein abwechslungsreicher Cross-Duathlon über den Campus. Neben Lauf- und Radpassagen galt es zahlreiche Hindernisse wie Treppen, Erdwellen, Böschungen und Paletten zu überwinden. Diese abwechslungsreiche Streckenführung sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Teilnehmenden, sondern förderte gleichzeitig die Radbeherrschung und das sichere Fahren – Fähigkeiten, die sowohl im Wettkampf als auch im Straßenverkehr von großer Bedeutung sind.

Trotz der sommerlich hohen Temperaturen blicken alle Beteiligten auf einen rundum gelungenen TriDay zurück. Nun richtet sich der Blick gespannt auf die Auswertung der gewonnenen Messdaten – und natürlich bereits auf die nächste Auflage im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: TUM TriDay 2027.

Fotos: TUM

Der TV Fürth 1860 veranstaltet am Sonntag, den 12. Juli 2026, einen TriDay. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren, die den Triathlonsport unverbindlich kennenlernen möchten. Unabhängig davon, ob bereits sportliche Vorkenntnisse vorhanden sind oder es sich um absolute Einsteiger handelt, steht das gemeinsame Ausprobieren der drei Disziplinen unter Anleitung erfahrener Trainerinnen und Trainer im Vordergrund.

Der Aktionstag bietet Platz für rund 50 bis 60 Teilnehmende und umfasst ein tolles Programm, das die Grundlagen des Ausdauersports spielerisch vermittelt.

Der Ablauf

Treffpunkt für alle Angemeldeten ist um 12:00 Uhr das Julius-Hirsch-Sportzentrum (Kapellenstraße 41, 90762 Fürth). Von dort aus startet der erste Trainingsblock, der bis 15:30 Uhr anberaumt ist. In diesem Zeitraum absolvieren die Jugendlichen verschiedene Einheiten in den Bereichen Athletik, Laufen und Radfahren. Um die Belastung ausgewogen zu gestalten, sind regelmäßige Pausen fest integriert, in denen den Teilnehmenden Snacks und Getränke zur Stärkung bereitgestellt werden.

Um 15:30 Uhr erfolgt der Wechsel der Sportstätte: Die Gruppe fährt gemeinsam mit dem Fahrrad zum Hallenbad. Dort schließt sich von 16:00 bis 18:00 Uhr das spezifische Schwimmtraining an, mit dem der sportliche Teil des Tages endet.

Wichtige Hinweise für die Teilnahme

Für die Einheiten müssen die Teilnehmenden ihre eigene Ausrüstung mitbringen. Erforderlich sind ein funktionstüchtiges Fahrrad, ein passender Fahrradhelm, Laufschuhe sowie vollständige Schwimmsachen. Da ein Großteil des Programms im Freien stattfindet, gehören zudem eine eigene Trinkflasche mit Wasser und ausreichender Sonnenschutz auf die Packliste.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 Euro und ist am Veranstaltungstag (12.07.) passend in bar mitzubringen. Da die Plätze auf maximal 60 Personen limitiert sind, ist eine rechtzeitige Online-Registrierung notwendig. Der Anmeldeschluss für den Triday in Fürth ist am Freitag, den 10. Juli 2026.

Weitere Details zum Ablauf sowie die Anmeldung gibt’s unter https://spoferan.com/events/triday-fuerth-2026

Beim 31. Stadttriathlon Erding trafen rund um den Kronthaler Weiher erneut Breitensport, Liga-Wettkämpfe, Gehörlosen-Meisterschaften und Nachwuchssport aufeinander. Eine Mischung, die den traditionsreichen Wettkampf seit Jahren ganz besonders macht. Mitten im Geschehen: der BTV Memmert Nachwuchscup, der in Erding die nächste wichtige Station machte, sowie die Landesliga Süd der Männer und die Frauen-Landesliga.

Schon am Vormittag herrschte rund um Wechselzone und Zielbereich tolle Wettkampfstimmung. Trotz kühler Bedingungen am Morgen mit viel Wind, rund 19 Grad Wassertemperatur und erlaubtem, aber nicht verpflichtendem Neoprenanzug, entwickelte sich ein gelungener Wettkampftag. Im Verlauf setzte sich glücklicherweise dann auch die Sonne durch. Die Organisation mit dem Team des Trisport Erding sorgte für zufriedene Athletinnen und Athleten und einen reibungslosen Ablauf.

Die Radstrecke musste mit dem Mountainbike bewältigt werden

Den Auftakt im Nachwuchsbereich machten die jüngsten Starterinnen und Starter der Schüler D. Bei den Jungen spielte Andreas Kraatz (Eichenau) seine Stärke auf dem Rad aus und setzte sich vor Jonathan Wolf (VfL Waldkraiburg Leichtathletik) sowie Linus Leitmeier (SV Inning) durch. Bei den Mädchen dominierte Lea Weiss (SpVgg Röhrmoos) das Rennen und gewann vor Katharina Niedermeier (TSV Erding Abt. Schwimmen/Delphine) und Greta Zimmerer (TRI Team Schongau).

In der Schüler-C-Klasse setzte sich Jakob Rohrhofer (MRRC München) bei den Jungen nach starker Radleistung knapp vor Valentin Jung (SC53 Landshut) und Simon Lisk (SV Ottobrunn) durch. Bei den Mädchen überzeugte Solveig Kretschmann (SC Riederau) mit einem konstanten Rennen und verwies Valentina Auer (Bockhorn) sowie Jelena Teuchner (SG Neptun Germering) auf die Plätze.

Bei den Schülern B erwischte Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) einen nahezu perfekten Tag und gewann vor Hanno Wißmann (TRI Team Schongau) und Milan Mayr (Burggen). Das Rennen der Mädchen entschied Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) für sich, gefolgt von Nura Al-Sultan (SC Wasserfreunde München) und Verena Griesbeck (TV Furth im Wald – Triathlon).

In der Schüler-A-Klasse lief Max Tack (SC Wasserfreunde München) mit der schnellsten Laufzeit zum Sieg vor Mika Fankel (SV Bayreuth) und Jasim Al-Sultan (SC Wasserfreunde München). Bei den Schülerinnen gewann Mathilda Kujala (La Carrera Tri Team Rothsee 09 e.V.) vor Norah Adler (TV Burglengenfeld 1875 e.V.) und Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim).

Zum Abschluss des Nachwuchstages zeigte die Jugend B ihre Form. Lukas Mundt (LV Deggendorf) gewann bei den Jungen vor Julius Wöhler (TV 1848 Erlangen) und Lukas Wein (TV Burglengenfeld 1875 e.V.). Bei den Mädels entschied das Rennen Jana Maas (TSV Gaimersheim) deutlich für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Lotta Rüger (TSV Brannenburg) und Jana Wagner (TSV Zirndorf).

Bereits am kommenden Wochenende geht es beim Rothsee Triathlon in die nächste Wertungsrunde des BTV Memmert Nachwuchscups.

Liga-Starter setzen sich an die Spitze des Feldes

Neben dem Nachwuchscup standen auch die Wettkämpfe der Landesliga im BTV-Fokus. In Erding gingen die Landesliga Frauen (LLF) über die Olympische Distanz an den Start, während die Landesliga Süd Männer (LSM) die Volksdistanz absolvierte. Besonders bemerkenswert: Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gingen die Sieger der jeweiligen Liga gleichzeitig als Gesamtsieger hervor.

Bei den Frauen gewann Margrit Elfers (SV Bayreuth ZielOn) die gesamte Wertung der Olympischen Distanz in 2:08:39 Stunden und führte ihr Team zugleich zum Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg III und dem SC 53 Landshut.
Bei den Männern setzte sich Felix Michl (SV Grün-Weiß Holzkirchen) in 55:18 Minuten an die Spitze des Feldes und gewann damit die Gesamtwertung der Volksdistanz. In der Teamwertung der Landesliga Süd Männer sicherte sich der TSV Eintracht Karlsfeld den Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg II und dem VfL Kaufering Triathlon.

Fotos: Theresa Grasskamp, Trisport Erding

Die sogenannten TriDays des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) sind bayernweite Triathlontage, bei welchen sich Kinder und Jugendliche aus Bayern regelmäßig vereinsübergreifend treffen. Wie schon in den beiden letzten Jahren waren die Kinder und Jugendlichen zu Gast am neuen TUM Campus im Olympiapark der Technischen Universität München. Jetzt ist es wieder so weit! Die dritte Austragung des TUM TriDays steht an. Am Sonntag, 28. Juni 2026 von 9:30-16:00 Uhr gehört der TUM Campus wieder dem Triathlonnachwuchs.
Dieser Tag wird wie in den Jahren zuvor in Kooperation von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem BTV organisiert und durchgeführt. Der diesjährige Tag steht wieder ganz im Zeichen der vierten Disziplin im Triathlon, des Wechsels zwischen den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Warum ist diese vierte Disziplin gerade für Kinder und Jugendliche so wichtig?

Je kürzer die Wettkampfstrecken im Triathlon sind, desto wichtiger wird auch der Wechsel zwischen den Disziplinen, weil wir dabei viel Zeit verlieren können. Dieser Zeitverlust ist, wenn überhaupt, nur mit großer Anstrengung wieder aufzuholen. Das trifft nicht nur auf die Schüler- und Jugendwertungen zu, sondern gilt auch für Erwachsene bei Supersprinttriathlons. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht nur die ausdauerrelevanten Fähigkeiten, sondern auch die Abläufe beim Wechsel trainiert. Gerade beim Wechsel ist es wichtig, koordinative Abläufe auch unter Zeitdruck und körperlicher Belastung korrekt und flüssig zu absolvieren.

Ein Team aus Studierenden der Sportwissenschaften, unter der Leitung von Valentin Nußer und Martin Schönfelder, werden zusammen mit dem BTV ein neues Testsystem weiterentwickeln. Bei diesem Test geht es schwerpunktmäßig um die Handlungsabläufe beim Wechsel, die mit einem simulierten Schwimmen und kurzen Strecken aus Mountainbiken und Laufen gekoppelt werden. Neben diesem Test werden die Studierenden auch ein Geschicklichkeitstraining mit den Kindern und Jugendlichen durchführen. Um die Messungen abzurunden, dürfen die Kinder und Jugendlichen in den Diagnoselaboren der TU München auch weitere sportmotorische Tests absolvieren.

Alles in allem können wir uns wieder über einen interessanten Tag freuen. Der TUM TriDay richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von Schüler A und Jugend A/B.

Jetzt also schnell anmelden. Die Plätze sind begrenzt.

Lachen, Ausprobieren und jede Menge Bewegung im Wasser: Bei der gemeinsamen Schwimmsichtung des Bayerischen Triathlon-Verbandes und des Bayerischen Schwimmverbandes wurde das Langwasserbad zurm Testfeld für junge Nachwuchstalente. Zahlreiche Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren zeigten mit viel Freude und Mut, was bereits in ihnen steckt.

Ob Schweben, Tauchen, Springen oder natürlich auch Schwimmen, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten die unterschiedlichen Aufgaben mit Begeisterung und beeindruckendem Einsatz. Dabei standen nicht nur sportliche Fähigkeiten im Mittelpunkt, sondern vor allem der Spaß an der Bewegung im Wasser.

Dank der tollen Zusammenarbeit beider Verbände und der Unterstützung vieler engagierter Helferinnen und Helfer verlief die Veranstaltung reibungslos und sorgte für viele strahlende Gesichter am Beckenrand. Organisiert wurde die Schwimmsichtung von Roland Knoll vom Bayerischen Triathlonverband und Christiane Brandner vom Bayerischen Schwimmverband.

„Solche Aktionen leisten einen wichtigen Beitrag, um Kinder frühzeitig ans Wasser heranzuführen und langfristig für den Schwimm- und Ausdauersport zu begeistern“, ziehen die Veranwortlichen Fazit.

Der BTV und der Bayerische Schwimmverband (BSV) kooperieren in der Nachwuchsförderung: Am Donnerstag, den 14. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt) laden die beiden Verbände gemeinsam zum Sichtungstag im Langwasserbad Nürnberg ein. Ziel ist es, talentierte Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren für die Trainingsgruppen an den Landes- und Bundesstützpunkten Nürnberg zu entdecken und gezielt zu fördern.

Kinder, die bereits sicher eine Bahn (50 Meter) schwimmen können und Spaß an Bewegung, Training und Wettkampf haben, sind herzlich eingeladen, sich ohne Voranmeldung im Langwasserbad Nürnberg (Treffpunkt: Anmeldetisch im Eingangsbereich, Zugang über die Gleiwitzer Straße) einzufinden. Los geht’s um 10:15 Uhr.

Im Rahmen der Sichtung werden grundlegende schwimmerische Fähigkeiten wie Gleiten, Atmen, Tauchen, Springen sowie erste Technikformen im Kraul- und Rückenschwimmen überprüft. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Im Anschluss erhalten die Kinder die Möglichkeit, ein vierwöchiges Schnuppertraining in einer passenden Trainingsgruppe zu absolvieren.

Zwei starke Partner – ein gemeinsames Ziel

Die Sichtung ist ein Auftakt für die noch engere Zusammenarbeit zweier Sportverbände: BSV und BTV bündeln ihre Kräfte, um junge Talente frühzeitig zu erkennen und ihnen optimale Entwicklungschancen zu bieten – sowohl im klassischen Schwimmsport als auch im Triathlon. Die gemeinsame Arbeit an den Nürnberger Stützpunkten zeigt, wie durch sportartenübergreifende Kooperation leistungsorientierter Nachwuchs gezielt gefördert werden kann.

Wir freuen uns auf zahlreiche motivierte Kinder und interessierte Eltern!

Kontakt für Rückfragen:
brandner@bayerischer-schwimmverband.de

Zum Ende der Osterferien traf sich eine kleine, motivierte Gruppe junger Triathletinnen und Triathleten zum Jugendcamp des Bayerischen Triathlon-Verbands in Rothenburg ob der Tauber. Untergebracht in einer Jugendherberge mitten in der historischen Altstadt bot das Wochenende den perfekten Rahmen, um gemeinsam zu trainieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich gezielt auf den anstehenden Wettkampf des Memmert Cups vorzubereiten.

Der Auftakt am Freitag hätte kaum besser sein können: Bei einem lockeren Lauf durch die malerischen Gassen der Altstadt wurde direkt die besondere Atmosphäre Rothenburgs spürbar. Im Anschluss folgte ein ausführliches Lauf-ABC mit Sprints, Steigerungen und abwechslungsreichen Staffeln. Neben der Technik stand hier vor allem eines im Mittelpunkt: Spaß an der Bewegung und ein erster Hauch von Wettkampfgefühl. Der Abend klang entspannt mit gemeinsamen Spielen wie Werwolf und Tischtennis aus – eine ideale Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und den Teamgeist zu stärken.

Am Samstag stand zunächst eine Schwimmeinheit auf dem Programm. Mit Blick auf den Wettkampf wurde bewusst locker, aber dennoch mit gezielten intensiven Reizen trainiert. Der Vorteil der kleinen Gruppe zeigte sich dabei besonders deutlich: Die Trainer konnten individuell auf die Athletinnen und Athleten eingehen, gezielte Technikverbesserungen anstoßen und neue Impulse geben, die im regulären Vereinstraining oft zu kurz kommen. Nach dem Mittagessen wurde die gemeinsame Zeit mit Gesellschaftsspielen genutzt, bevor am Nachmittag ein kurzer Lauf folgte. Dabei wurde nicht nur die Wettkampfstrecke erkundet, sondern auch ein weiteres abwechslungsreiches Lauf-ABC absolviert. Aktivierungsläufe im geplanten Wettkampftempo sowie spielerische Reaktionsübungen sorgten für gute Stimmung und eine optimale Vorbereitung. Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Beim gemeinsamen Pizzaessen und einer wohlverdienten Kugel Eis – schließlich heißt es nicht umsonst „Eis macht schnell“ – wurde noch einmal Energie getankt. Anschließend gab es eine kurze interne Wettkampfbesprechung mit wertvollen Tipps vom Trainerteam, bevor der Tag traditionell mit einer letzten Runde Werwolf beendet wurde.

Am Sonntag war es dann so weit: Wettkampftag beim Swim & Run des Memmert Cups. Alle Teilnehmenden gingen hochmotiviert an den Start und zeigten tolle Leistungen. Das Schwimmen fand im Hallenbad statt, bevor es nach einer kurzen Pause in den Lauf ging – im Massenstart über eine anspruchsvolle Strecke durch das Taubertal. Die meisten Athletinnen und Athleten konnten mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein, vor allem aber stand der Spaß im Vordergrund. Eine rundum gelungene Organisation und die besondere Atmosphäre machten den Wettkampf zu einem würdigen Abschluss des Wochenendes.
Ein tolles Camp mit viel Spaß, wertvollen Trainingseinheiten, neuen Freundschaften und einer gelungenen Wettkampfvorbereitung. Genau so soll Jugendarbeit im Triathlon aussehen!
Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst dabei zu sein, sollte sich das nächste BTV Jugendcamp nicht entgehen lassen! Dieses findet zu Beginn der Pfingstferien in Furth im Wald statt – wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter!

Hier gibt es eine Übersicht der anstehenden Camp-Angebote (Link).

Foto: Andreas Weigel