Die Bayerische Triathlonjugend ist für die Belange von Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Ihre Ausrichtung ist breitensportlicher Natur und orientiert sich in ihrem Leitbild an den Vorgaben der Deutschen Sportjugend (dsj). Zu den Aufgaben zählt die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung überfachlicher Aufgaben der Jugendbildung, -erziehung und -hilfe, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der Satzung des BTV.

Ein Feiertag ohne Schule und stattdessen ein Tag voller Triathlon? Genau darum geht es beim TRI-Team-Day am Mittwoch, 18. November, in Ingolstadt. Zum Buß- und Bettag sind Schülerinnen und Schüler aus den bayerischen Triathlonvereinen eingeladen, gemeinsam einen sportlichen Tag zu verbringen, spannende Aufgaben zu lösen und dabei einmal über den eigenen Vereinsrand hinauszuschauen.

TriTeam Herausforderung

Im Mittelpunkt steht dabei nicht der nächste Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis. In gemischten Teams geht es an diesem Tag um verschiedene Aufgaben im Wasser und an Land. Gefragt sind dabei nicht nur Schwimm- und Laufgeschwindigkeit, sondern auch Geschick, Zusammenarbeit und ein bisschen Tüftelei. Wer mit wem im Team landet, wird erst vor Ort entschieden: Aus den angemeldeten Kindern und Jugendlichen werden altersgerecht gemischte Dreier- oder Viererteams zusammengestellt.

Mitmachen können Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis 2016. Je nach Alter wird in drei Gruppen gestartet: Die Jahrgänge 2015/16 bilden Gruppe A, die Jahrgänge 2013/14 Gruppe B und die Jahrgänge 2010 bis 2012 Gruppe C.

Neben den sportlichen Aufgaben bietet der TriTeamDay auch Gelegenheit, andere junge Triathletinnen und Triathleten kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig soll der Tag Impulse für die weitere Arbeit in den Vereinen und Bezirken geben. Denn Triathlon lebt nicht nur vom Training im eigenen Verein, sondern auch davon, dass Kinder und Jugendliche gemeinsame Erlebnisse sammeln und sich untereinander vernetzen.

Die wichtigsten Infos

Los geht es um 8:30 Uhr auf der Bezirkssportanlage und im Hallenbad Ingolstadt Südwest. Das Ende ist gegen 16:45 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagessen ist für alle Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer und Betreuende ebenfalls inklusive. Wer möchte, kann vor Ort freiwillig etwas für die Veranstaltung spenden.

Für die Teilnahme sollten die Kinder und Jugendlichen mindestens zwei Schwimmlagen beherrschen, 50 Meter Kraul problemlos schwimmen und 200 Meter ohne Pause in verschiedenen Schwimmlagen bewältigen können. Außerdem gehören Tauchen über etwa 1,80 Meter Tiefe und sechs bis acht Meter Weite sowie ein Sprung ins Wasser zu den Voraussetzungen. Bei den jüngeren Jahrgängen erfolgt der Sprung vom Beckenrand, ab Jahrgang 2014 vom Startblock.

Schwimmbrille, Badekappe, zwei Badehosen beziehungsweise Badeanzüge und zwei Handtücher gehören ebenso ins Gepäck wie Hallenschuhe und Sportbekleidung für das Hallentraining. Auch Fahrradhelm und Startnummernband werden benötigt. Für den Tag sollten außerdem eine Trinkflasche – bitte kein Glas – und kleine Snacks eingepackt werden.

Die Plätze sind auf 120 Sportlerinnen und Sportler begrenzt. Anmeldungen sind bis Mittwoch, 11. November 2026, über Spoferan möglich.

Die Ausschreibung als PDF.

Beim vorletzten Wertungsrennen des BTV Memmert Nachwuchscups ging es in Burglengenfeld über Stock, Stein und Hindernisse. Rund 250 Nachwuchsathletinnen und -athleten sorgten bei der Premiere der Wuidsaujagd im Cup für spannende Rennen. In Deining fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung, wer 2026 die Cup-Siegerinnen und Sieger sind.

Cross statt klassischer Triathlon

Diesmal war kein Schwimmstart gefragt. Beim vorletzten Wertungsrennen des BTV Memmert Nachwuchscups wartete in Burglengenfeld eine Strecke, die vor allem eines verlangte: sicher über Stock und Stein zu kommen.

Die Schüler B waren bei der Wuidsaujagd mit einem großen Feld vertreten. 25 Jungen gingen bei der „Spofakljagd“ an den Start und absolvierten 1.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und 400 Meter Laufen. An der Spitze gab es einen Doppelsieg für den RSC Kelheim: Felix Schäffer setzte sich vor seinem Bruder Lukas Schäffer durch, Rang drei ging an Enzo Thoulouze vom TSV Gaimersheim.
Auch bei den Schülerinnen B war das Feld mit zwölf Starterinnen gut besetzt. Am schnellsten war Amalia Friedberger vom RSC Waldkirchen. Sie setzte sich vor Verena Griesbeck vom TV Furth im Wald-Triathlon und Magdalena Kreitmair von run & bike Kelheim durch.

Die Schüler A und die Jugend B starteten gemeinsam bei der „Überläuferjagd“. Über 2.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und einen abschließenden Kilometer Laufen war von Beginn an Spannung im Rennen. Bei den Jungen setzte sich in der Jugend B Lando Spielberger von der Sektion Hersbruck des DAV durch. Hannes Schmaußer vom TV Burglengenfeld blieb ihm dicht auf den Fersen und sicherte sich zwanzig Sekunden später Rang zwei vor Felix Bleisteiner vom RSC Neukirchen.
Bei den Mädchen ging der Sieg in der Jugend B an Jana Maas vom TSV Gaimersheim. Sie überzeugte mit einem Start-Ziel-Sieg. Sophia Grießemer vom TSV Katzwang 05 wurde Zweite, Josephine Kujala vom La Carrera Triteam Rothsee Dritte. Auf den weiteren Plätzen folgten Inara Zeiner vom TV 1848 Erlangen und Franziska Hopfensperger vom RSC Kelheim.

In der Schüler-A-Wertung sorgte Norah Adler für einen Erfolg aus Sicht der Gastgeber. Die Athletin des TV Burglengenfeld fuhr die schnellste Radzeit ihrer Altersklasse und sicherte sich so den ersten Platz. Hinter ihr erreichte Matthilda Kujala (La Carrera Team Rothsee) mit sicherem Abstand vor Leonie Schardt von der CIS Amberg das Ziel.
Spannend war das Rennen der Schüler A: Den Sieg bei den Jungen holte Jakob Friedberger vom RSC Waldkirchen. Er hatte sich deutlich durchgesetzt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen belegten Hugo Seidel vom 1. FCN Schwimmen und Josef Hopfensperger vom RSC Kelheim mit nur hauchdünnem Abstand die Plätze zwei und drei.

Joel Westphal vom TSV Harburg kam mit 37:08 Minuten als Schnellster der Jugend A ins Ziel. Dahinter folgten Jonathan Schulze und Linus Morbach, beide vom TV 1848 Erlangen.
Bei den Mädchen setzte sich Anne Weigel vom La Carrera Triteam Rothsee durch. Sie gewann die Wertung vor Lara Landmann vom TV 1848 Erlangen und Sophie Dierl vom 1. FC Deining.

Serienfinale in Deining

Lediglich ein Wertungsrennen bleibt noch, im BTV Memmert Nachwuchscup: In Deining geht es am kommenden Wochenende um die letzten Punkte und damit um die endgültige Platzierung.

Ergebisse des Tages in der Übersicht:

Schüler B

  1. Felix Schäffer, (RSC Kelheim e. V.)
  2. Lukas Schäffer, (RSC Kelheim e. V.)
  3. Enzo Thoulouze, (TSV Gaimersheim)

Schülerinnen B

  1. Amalia Friedberger, (RSC Waldkirchen)
  2. Verena Griesbeck, (TV Furth im Wald-Triathlon)
  3. Magdalena Kreitmair, (run & bike Kelheim e. V.);

Schüler A

  1. Jakob Friedberger, (RSC Waldkirchen)
  2. Hugo Seidel, (1. FCN Schwimmen)
  3. Josef Hopfensperger, (RSC Kelheim e. V.)

Schülerinnen A

  1. Norah Adler, (TV Burglengenfeld 1875 e. V.)
  2. Mathilda Kujala, (La Carrera Triteam Rothsee)
  3. Leonie Schardt, (CIS Amberg)

Jugend B männlich

  1. Lando Spielberger, (Sektion Hersbruck des DAV e. V.)
  2. Hannes Schmaußer, (TV Burglengenfeld 1875 e. V.)
  3. Felix Bleisteiner, (RSC Neukirchen)

Jugend B weiblich

  1. Jana Maas, (TSV Gaimersheim)
  2. Sophia Grießer, (TSV Katzwang 05)
  3. Josephine Kujala, (La Carrera Triteam Rothsee)

Jugend A männlich

  1. Joel Westphal, (TSV Harburg)
  2. Jonathan Schulze, (TV 1848 Erlangen)
  3. Linus Morbach, (TV 1848 Erlangen)

Jugend A weiblich

  1. Anne Weigel, (La Carrera Triteam Rothsee)
  2. Lara Landmann, (TV 1848 Erlangen)
  3. Sophie Dierl, (1. FC Deining)

Fotos: Franz Pretzl

Kaiserwetter, anspruchsvolle Strecken und ein Lokalmatador, der das Rennen nach einem frühen Zweikampf schließlich allein bestimmte: Bei der 13. Wuidsaujagd in Burglengenfeld wurden die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen. Michi Fuchs vom TV Burglengenfeld nutzte seinen Heimvorteil und holte sich nach Platz drei im Vorjahr erstmals den bayerischen Meistertitel. Bei den Frauen wiederholte Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim ihren Vorjahressieg. Knapp 400 Ausdauersportler waren bei der Veranstaltung des TV Burglengenfeld am Start.

Zum siebten Mal richtete die Triathlongruppe des TV Burglengenfeld die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon aus. Nach den Deutschen Meisterschaften 2022 und 2023 war die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals auch Teil des BTV Memmert Nachwuchscups. Für den Nachwuchs bedeutete das einen zusätzlichen sportlichen Anreiz, für die Veranstalter eine weitere große Startgruppe auf dem ohnehin gut gefüllten Lanzenanger.

Dort spielte sich ein Großteil des Geschehens unmittelbar vor den Augen der Zuschauer ab. Start und Ziel, Wechselzone und Teile des Hindernisparcours lagen kompakt auf dem Veranstaltungsgelände. Besonders der „Fuchsbau“ mit seinen Hindernissen forderte den Athleten neben Kondition auch Geschick auf dem Rad ab.

Gebhard mit Defekt, Fuchs setzt sich durch

Um 12.15 Uhr ging es für die Elite auf die 6,0 Kilometer lange Laufstrecke. Anschließend warteten 22,8 Kilometer Mountainbike und zum Abschluss weitere 3,6 Kilometer Laufen. Im Männerfeld bildeten sich zunächst zwei Spitzenreiter: Martin Gebhard vom RC Wendelstein, Vizemeister des Vorjahres, und Lokalmatador Michi Fuchs liefen gemeinsam an der Spitze und wechselten nahezu zeitgleich aufs Mountainbike. Dann kam für Gebhard das Aus: ein Defekt beendete seinen Wettkampf.

Fuchs war damit allein unterwegs und baute seinen Vorsprung auf dem Mountainbike kontinuierlich aus. Als er nach insgesamt 1:35 Stunden mit rund zehn Minuten Vorsprung den Lanzenanger wieder erreichte, war der Ausgang längst entschieden. Mit der Wuidsaumaske auf dem Kopf durfte sich der Lokalmatador erstmals Bayerischer Meister nennen. Nach Organisationschef Thomas Kerner, der 2015 gewonnen hatte, blieb der Titel damit zum zweiten Mal beim ausrichtenden TV Burglengenfeld.

Dahinter entwickelte sich ein deutlich engeres Rennen. Jakob Grünwald von den Pedalrittern Birgland setzte sich als nicht Bayer in 1:45:42 Stunden gegen Mathias Seitz vom La Carrera Team Rothsee durch. Seitz wurde damit dennoch bayerischer Vizemeister. Dominik Mages, ebenfalls vom La Carrera Team Rothsee, komplettierte als Vierter des Gesamtrennens das Meisterschaftspodium.

Griesche nicht zu schlagen

Bei den Frauen fehlte mit Paula Leupold die Cross-Spezialistin des TV Burglengenfeld und die amtierende Deutsche Meisterin verletzungsbedingt. Cornelia Griesche nutzte die Gelegenheit konsequent. Die Vorjahressiegerin legte bereits auf dem ersten Laufabschnitt die Grundlage für ihren Erfolg und behauptete die Führung über die gesamte Distanz.

„Das Rennen lief besser als erwartet und ich bin sehr glücklich, dass mir die Titelverteidigung gelungen ist“, sagte Griesche nach dem Rennen. Über die sechs Kilometer fand sie schnell ihr Tempo und verschaffte sich bereits auf dem ersten Laufabschnitt einen komfortablen Vorsprung. „In der Wechselzone habe ich mitbekommen, dass ich schon einen guten Vorsprung habe.“

Auf dem Mountainbike blieb die Titelverteidigerin zunächst etwas vorsichtiger. Nach der Triathlonsaison war die spezifische MTB-Vorbereitung erneut etwas kurz ausgefallen. Nach der zweiten Runde bemerkte Griesche allerdings, dass ihr Vorsprung kleiner wurde – und erhöhte das Tempo. Runde für Runde wurde sie schneller und fuhr die letzte Runde nochmals deutlich zügiger. Insgesamt hatte sie dabei „total viel Spaß“ auf der anspruchsvollen Strecke und war nach eigener Aussage so schnell wie noch nie in Burglengenfeld unterwegs.

Auch auf den abschließenden 3,6 Kilometern ließ Griesche nichts mehr anbrennen. Sie konnte den Lauf zügig und kontrolliert zu Ende bringen, ihren Vorsprung sogar noch ausbauen und sich damit erneut den bayerischen Meistertitel sichern. Birner wurde Vizemeisterin, Rang drei ging an Anja Bertleff von der RSG Ansbach. Dahinter folgte mit Pam Mittermeier die nächste Athletin des gastgebenden TV Burglengenfeld. Für sie gab es zusätzlich Gold in der Altersklasse W 45.

Für Griesche gehörte zum Erfolg aber nicht nur das Ergebnis. Der Zieleinlauf mit der Wildschweinmaske war auch diesmal ein besonderer Moment. „Im Ziel war ich ziemlich erleichtert und glücklich, dass ich dieses Mal richtig gut durchgekommen bin, ohne Sturz oder andere Probleme.“ Die familiäre Atmosphäre und die Stimmung entlang der Strecke und im Fuchsbau machten den Crossduathlon für sie erneut zu einem besonderen Event. „Es hat mir mal wieder Spaß gemacht, beim Zeitfahrrad gegen das MTB zu tauschen“, so Griesche. Ihren Start in Burglengenfeld will sie im kommenden Jahr wiederholen.

Die Burglengenfelder waren damit nicht nur mit den Ergebnissen des Renntages zufrieden, sondern auch mit dem gesamten Verlauf der Veranstaltung. Am Wettkampftag waren mehr als 100 Helfer im Einsatz. Unterstützt wurde der Verein von der Stadt, der BRK-Bereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreichen Helfern aus den Abteilungen Triathlon, Radsport und Leichtathletik. Burglengenfelds Bürgermeister und Schirmherr Martin Antretter machte sich ebenso vor Ort ein Bild vom Geschehen wie BTV-Präsident Gerd Rucker, der gemeinsam mit Antretter die Siegertrophäen überreichte.

Die Bayerischen Meisterinnen und Meister

Männer
AK 20: 1; Michael Fuchs, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 25: 1; Paul Hollerbach, (DAV Hersbruck Triathlon)
AK 30: 1; Fabian Deml, (ATSV Kallmünz)
AK 35: 1; Bernd Erlat, (MTC)
AK 40: 1; Matthias Seitz, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 45: 1; Dominik Mages, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 50: 1; Oliver Arera von Imhoff, (Forstenrieder SC)
AK 55: 1; Jürgen Langhans, (RSC Neukirchen)
AK 60: 1; Thomas Blum, (TV 1860 Immenstadt)
AK 65: 1; Georg Haas, (TV 1848 Schwabach)
AK 70: 1; Josef Schmid, (run & bike Kelheim e. V.)
AK 75: 1; Reinhard Joas, (Herrieder Aquathleten)

Frauen
AK 20: 1; Laetitia Birner, (TB Weiden)
AK 25: 1; Anja Bertleff, (RSG Ansbach)
AK 30: 1; Cornelia Griesche, (TSV Gaimersheim)
AK 40: 1; Silvia Gebhard, (RC 1913 Wendelstein)
AK 45: 1; Pamela Mittermeier, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 60: 1; Rita Härteis, (WSV Bad Tölz)

Fotos: Franz Pretzl

Am 3. Oktober wird es auf dem Sportgelände des 1. FC Deining wieder actionreich: Beim Crossduathlon treffen Bayerns Nachwuchsathletinnen und -athleten aufeinander. Die Strecke passt zum Format. Statt Asphalt und langen Geraden warten beim Radfahren Wiesen, Schotter, Waldwege und Hindernisse auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Je nach Altersklasse werden zwischen 800 Metern und 9,2 Kilometern mit dem Mountainbike zurückgelegt. Dazu kommen zwei Laufabschnitte. Technik ist dabei genauso gefragt wie Kondition – und ein bisschen Spaß gehört natürlich immer dazu dazu.

Wer holt sich die Titel?

Für die Klassen Schüler A, Jugend B und Jugend A geht es um die Bayerischen Meistertitel. Gleichzeitig ist das Rennen die letzte Station des BTV Memmert Nachwuchscups 2026. Eine Besonderheit des Deininger Rennens: Daneben werden auch die Oberpfalzmeisterschaft, die Kreismeisterschaft Neumarkt sowie die Deininger Vereins- und Gemeindemeisterschaft ausgetragen. Für die Athletinnen und Athleten gibt es damit an einem Nachmittag gleich mehrere Gründe, sich auf der Strecke ins Zeug zu legen.

Dabei beginnt der Wettkampftag lange bevor die älteren Jahrgänge um Meisterschaftsmedaillen kämpfen. Die Kleinsten können beim Bambinilauf oder bei der Laufrad-Challenge erste Wettkampfluft schnuppern. Für Schüler D bis Junioren gibt es altersgerechte Crossduathlon-Distanzen, außerdem können Teams in einer Staffel antreten.

Das Konzept hat sich bewährt. In den vergangenen Jahren kamen regelmäßig weit mehr als 150 Kinder und Jugendliche nach Deining. Die Veranstaltung lebt dabei nicht nur vom sportlichen Programm, sondern auch von der Arbeit des Teams um Harald Kaunz und die vielen Helferinnen und Helfer des 1. FC Deining. Die Crossstrecke mit ihren Hindernissen gehört ebenso zum Markenzeichen wie die familiäre Atmosphäre rund um das Sportgelände.

Die Anmeldung ist noch möglich.

Link zur Website des Rennens.

Foto: Guntram Rudolph

Wie kann Nachwuchsarbeit in einer Region gemeinsam stärker werden? Genau darum geht es bei den TriPoints. Der Bayerische Triathlon-Verband entwickelt das Netzwerk für die Förderperiode 2026–2028 weiter und sucht sechs bis zehn Vereine, die als regionale Kompetenzzentren Verantwortung für die Nachwuchsentwicklung in ihrem Bezirk übernehmen möchten.

Aus den bislang weit über 20 TriPoints soll künftig ein kleineres, stärker verbundes Netzwerk entstehen. Dazu wird pro Bezirk ein TriPoint für zwei Jahre benannt. Was sich nicht verändert: Im Mittelpunkt stehen die Nachwuchsarbeit vor Ort, die Vernetzung der Vereine und gemeinsame Angebote für Kinder und Jugendliche. „Wir haben das Konzept bewusst noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Die bisherigen TriPoints haben gezeigt, welches Potenzial in der Idee steckt. Künftig möchten wir die Standorte noch stärker als Kompetenzzentren für ihren Bezirk entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen fördern“, erklärt Hanna Krauss, Ansprechpartnerin für das Projekt beim BTV.

Gemeinsam Nachwuchs entwickeln

TriPoints sollen gute Nachwuchsarbeit nicht nur im eigenen Verein anbieten, sondern Impulse in die Region geben. Dazu gehören der Austausch zwischen Vereinen und Trainern, gemeinsame Trainingsangebote, Kooperationen mit Schulen und Ganztagsangeboten sowie neue Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche für Triathlon zu begeistern.

Ein wichtiges Element bleiben die TriPointDays. Mindestens einmal jährlich organisiert jeder TriPoint einen solchen vereinsübergreifenden Aktionstag. Training, Begegnung und – sofern möglich – Wettkampf können dabei miteinander verbunden werden. Das Format bleibt bewusst offen und kann an die regionalen Gegebenheiten angepasst werden. „Ein TriPoint muss nicht in allen Bereichen perfekt aufgestellt sein“ erklärt Hanna Krauss. „Entscheidend sind eine funktionierende Nachwuchsarbeit, engagierte Menschen und die Bereitschaft, gemeinsam mit anderen Vereinen etwas für den Nachwuchs im Bezirk zu entwickeln.“

Unterstützung durch den BTV

Damit das auch sinnvoll klappt, stellt der BTV 800 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Mittel können beispielsweise für TriPointDays, Schnupper- und Mitmachangebote oder Trainer- und Referentenhonorare eingesetzt werden. Darüber hinaus begleitet der BTV die TriPoints fachlich und organisatorisch, unterstützt bei Planung, Umsetzung und Kommunikation. Regelmäßige digitale Treffen ermöglichen zudem den Austausch zwischen den TriPoints in ganz Bayern.

Wer kann sich bewerben?

Gesucht werden BTV-Vereine mit aktiver Nachwuchsarbeit und Interesse daran, die Entwicklung der Nachwuchsarbeit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus mitzugestalten.

Voraussetzungen sind unter anderem das Benennen einer zuverlässigen festen Ansprechperson, geeignete Trainings- und Veranstaltungsstätten oder entsprechende Kooperationen sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Vereinen, Bezirk und BTV. In der Bewerbung geht es nicht nur um den aktuellen Stand, sondern auch um die Perspektiven für die Zukunft: Wo steht die Nachwuchsarbeit heute? Welche Herausforderungen gibt es? Was soll sich in den kommenden zwei Jahren entwickeln? Und wie kann die Region davon profitieren?

Jetzt bewerben

Wer Nachwuchsarbeit im eigenen Bezirk mitgestalten und gemeinsam mit anderen Vereinen weiterentwickeln möchte, ist eingeladen, sich zu bewerben. https://forms.cloud.microsoft/e/9JeF1VdWbX

Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2026

Ansprechpartnerin: Hanna Krauss

Foto: Michael Lapp

Am 26. September wird es in Burglengenfeld wieder wuid: Bei der 13. Auflage der „Jag de Wuidsau“ geht es nicht nur um schnelle Zeiten und spektakuläre Trails, sondern auch um die Bayerischen Meistertitel im Crossduathlon. Auf dem Lanzenanger trifft sich die bayerische Crossduathlon-Szene zum Saisonfinale und der TV Burglengenfeld sorgt einmal mehr dafür, dass daraus ein ganz besonderer Wettkampftag wird.

Im Mittelpunkt steht die natürlich Wuidsaujagd, bei der die Bayerischen Meisterinnen und Meister ab der Altersklasse 18/19 ermittelt werden. 6,0 Kilometer Laufen, 22,8 Kilometer Mountainbike und abschließend vier Kilometer Laufen führen über die anspruchsvolle Strecke mit Trails und Hindernissen. Start und Ziel sowie einige der spektakulärsten Streckenpassagen liegen direkt am Lanzenanger – beste Voraussetzungen also auch für Zuschauerinnen und Zuschauer.

Griesche und Fuchs mit Titelambitionen

Bei den Frauen geht Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) als klare Favoritin an den Start. Die 32-Jährige hat sich hier schon in den letzten beiden Jahren die Wuidsau-Krone geholt und zielt sicher auf das Tripple ab. Die Saisonbilanz der für den TSV Gaimersheim startenden Athletin mit Siegen lässt auch kaum Zweifel daran, dass das klappen könnte.
Bei den Männern dürfte das Rennen deutlich offener werden. Michael „Michi“ Fuchs vom TV Burglengenfeld zählt nach seinen starken Auftritten der vergangenen Jahre zu den Favoriten und geht mit einem frischen Deutschen Meister-Titel im Crosstriathlon aus 2026 ins Rennen. Mit Martin Gebhard, dem Deutschen Meister von 2024, steht allerdings ein weiterer erfahrener Crossduathlet auf der aktuellen Meldeliste.

Mountainbike Rennen

Auch als Staffel kann man mitmachen. Sie bietet viel Spaß bei Jag de Wuidsau.

Nachwuchs eröffnet den Wettkampftag

Bevor die Erwachsenen auf die Wuidsaujagd gehen, gehört der Lanzenanger dem Nachwuchs. Mit dem Frischlingsrun, der Spofakljagd und der Überläuferjagd gibt es gleich drei Formate für die jüngeren Jahrgänge. Besonders die Crossduathlon-Rennen für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche sind inzwischen fester Bestandteil der Veranstaltung. 2026 gehört die „Wuidsau“ zudem zum BTV Memmert Nachwuchscup.

Den Abschluss bildet die Schnupperjagd. Sie richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger sowie an Jugendliche und bietet die Möglichkeit, das Crossduathlon-Format auf einer kürzeren Strecke kennenzulernen. Auch bei der großen Wuidsaujagd können Teams als Staffel antreten – eine Variante, die den Einstieg in den Sport erleichtert und zugleich für zusätzliche Dynamik sorgt.

Sportfest mit Nachhaltigkeitsanspruch

Dass die „Jag de Wuidsau“ längst mehr ist als ein Rennen, zeigt sich auch abseits der Strecke. Der TV Burglengenfeld hat die Veranstaltung bewusst als familienfreundliches Sportfest weiterentwickelt. Während die Kinder am Vormittag ihre Rennen bestreiten, können Eltern und Begleiter das Geschehen verfolgen, selbst an den Start gehen oder sich auf dem Veranstaltungsgelände treffen. Kurze Wege und die Konzentration der Wettbewerbe rund um den Lanzenanger machen das Zuschauen unkompliziert.

Dabei gehört Nachhaltigkeit seit Jahren zum Veranstaltungskonzept. Die „Jag de Wuidsau“ ist mit dem Nachhaltigkeitslabel des Bayerischen Triathlon-Verbands ausgezeichnet. Dazu gehören unter anderem die Förderung einer umweltverträglichen Anreise, regionale Partner, Mehrwegangebote, Mülltrennung, die Wiederverwendung von Materialien und der Verzicht auf unnötige Give-aways. Bereits seit der ersten Austragung arbeitet das Organisationsteam daran, das Rennen möglichst naturnah und ressourcenschonend umzusetzen.

Aktuell stehen 238 Starterinnen und Starter inklusive Staffeln auf der Meldeliste. Und noch ist Zeit, das Starterfeld zu erweitern: Für die Bayerische Meisterschaft läuft die Anmeldung bis zum 13. September, für die übrigen Wettbewerbe bis zum 20. September.

Link zur Website der Veranstaltung.

Fotos: Franz Pretzl

Schwimmen, Radfahren, Laufen und ganz viel Spaß mit anderen Nachwuchstriathletinnen und -triathleten: Auch in der Saison 2026/27 bietet der Bayerische Triathlon-Verband mehrere Nachwuchscamps an. Fünf Termine von den Herbstferien bis zu den Pfingstferien stehen bereits fest.

Die BTV-Nachwuchscamps sind dabei mehr als ein paar Trainingstage. Gemeinsam bewegen, mal Neues ausprobieren, sich mit anderen Athletinnen und Athleten austauschen und einfach eine gute Zeit haben: Genau diese Mischung macht den besonderen Charakter der Camps aus. Im Mittelpunkt steht die Freude am Sport. Auch das Miteinander spielt eine wichtige Rolle. Gerade weil die Nachwuchsszene in Bayern über viele Vereine und Regionen verteilt ist, entstehen bei den Camps Kontakte über die eigenen Trainingsgruppen hinaus. Gemeinsame Spiele, Freizeit und natürlich die obligatorischen Gespräche nach dem Training gehören deshalb genauso dazu wie Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten.
Merkt euch jetzt schonmal fünf Camps, vier verschiedene Orte und jede Menge Möglichkeiten, gemeinsam zu trainieren vor!

  • Herbstferien: Saisonauftakt in Inzell 30. Oktober bis 2. November 2026 | Inzell
    Den Auftakt macht das Herbstcamp in Inzell. Zum Ende der ersten Ferienwochen geht es gemeinsam in den Chiemgau. Der Termin bietet die Gelegenheit, nach der Wettkampfsaison neue Trainingsreize zu setzen, an den Grundlagen zu arbeiten und gleichzeitig mit viel Bewegung in die neue Saison zu starten.
  • Weihnachten: Laufen statt Plätzchensnacken 27. bis 30. Dezember 2026 | Inzell
    Auch zwischen den Jahren geht es weiter: Das Weihnachtscamp findet erneut in Inzell statt. Vier Tage gemeinsames Training und eine willkommene Abwechslung zum Feiertagsprogramm – für alle, die auch nach Weihnachten Lust auf Bewegung und Triathlon haben. Der Termin eignet sich außerdem bestens, um das alte Jahr sportlich abzuschließen und gemeinsam ins neue zu starten.
  • Fasching: Trainingslager mit Winterbonus 5. bis 9. Februar 2027 | Oberhaching
    Mit fünf Tagen ist das Faschingscamp das längste der bisher angekündigten Camps. In der Sportschule Oberhaching stehen damit beste Voraussetzungen für ein gemeinsames Trainingsprogramm zur Verfügung. Gerade in der frühen Saisonphase bietet das Camp viel Zeit, um an Technik, Ausdauer und Koordination zu arbeiten – und natürlich auch, um als Gruppe zusammenzuwachsen.
  • Pfingsten: Ab nach Furth im Wald 14. bis 18. Mai 2027 | Furth im Wald
    Zum Start in die Pfingstferien zieht es den BTV-Nachwuchs nach Furth im Wald. Der Termin liegt mitten in der Vorbereitungsphase auf die Triathlonsaison und bietet damit die Möglichkeit, verschiedene Trainingsinhalte miteinander zu verbinden.
  • Sommer: | Ort und Termin folgen
    Auch für die Sommerferien ist ein Nachwuchscamp geplant. Wo und wann genau trainiert wird, steht noch nicht fest. Der Termin wird ergänzt, sobald die Planung abgeschlossen ist.

Die Ausschreibungen sind hier zu finden (Link).

Die Anmeldung erfolgt jeweils auf Spoferan.

Wo sonst eine unscheinbare Wiese an der Wörnitz liegt, fand sich am vergangenen Sonntag ein Spektakel für den Triathlon-Nachwuchs. Der TSV Harburg richtete zum mittlerweile achten Mal den Harburger Schüler- und Jugendtriathlon aus. Das eingespielte Organisationsteam um Leiter Jochen Rühl hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet, wieder ein professionelles Rennen für den bayerischen Triathlon-Nachwuchs vorzubereiten. Die jungen Triathleten konnten dort weitere wertvolle Punkte für den BTV-Nachwuchscup und die bayerische Meisterschaft im Triathlon sammeln. Im letzten Triathlon in der diesjährigen Rennserie gaben die Nachwuchstalente entsprechend noch einmal alles, um sich in der Gesamtwertung gut zu platzieren.

Trotz eines heftigen, einstündigen Regenschauers vor dem Start blieb die Stimmung unter den Athleten und mitgereisten Familien, Trainern und Betreuern exzellent. Zur offiziellen Messung um 09:15 Uhr zeigte das Thermometer dann zwar eine kühle Lufttemperatur von 18 Grad, demgegenüber stand jedoch ein überraschend warmer Wörnitz-Fluss mit einer Wassertemperatur von 23 Grad. Obwohl das Reglement aufgrund der Luftwerte das Tragen von Neoprenanzügen gestattet hätte, verzichteten alle Athletinnen und Athleten darauf.

Nachdem der Regen schließlich aufgehört hatte, gingen die Junioren und die Jugend A um 10:30 Uhr mit einer kleinen Verzögerung gemeinsam an den Start. Es entwickelte sich ein hochspannendes Rennen über 400 m Schwimmen, 12 km Radfahren (3 Runden) und 3 km Laufen (2 Runden) mit extrem schnellen Radzeiten auf der noch nassen Straße. Bei den Junioren siegten Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim) gefolgt von Leo Österlein (TSV Harburg) und Noah Hopf (TSV Zirndorf).

Die Wertung der Jugend A entschieden Josefine Doseth (SV Würzburg 05) und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee) für sich gefolgt von Nina Mayer (TSV Harburg) und Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau). Rang 3 belegten Magdalena Penkert (TSG 08 Roth) und Joel Westphal (TSV Harburg).

Im Anschluss folgten die weiteren Starts Schlag auf Schlag: Die Jugend B und Schüler A starteten ab 11:20 Uhr über 250 m Schwimmen, 7 km Radfahren (2 Runden) und 1,6 km Laufen (2 Runden). Das Rennen der Jugend B entschieden Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) und Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.) für sich, gefolgt von Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth). Bronze sicherten sich Mathilda Zapf (SV Bayreuth) und Lukas Mundt (LV Deggendorf). In dieser Altersklasse gab es einen Radsturz beim Abstieg. Der gestürzte Athlet wurde vor Ort umgehend erstversorgt und anschließend zur Routineüberprüfung ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Nach Freigabe der Strecke starteten die Schüler A. Gold ging an Mathilda Kujala (LaCarrera Tri Team Rothsee) und Tom Weinbrenner (ohne Verein). Silber sicherten sich Zoe Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Hugo Seidel (1. FCN Schwimmen). Rang 3 belegten Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) und Hendrik Gerdes (Post SV Nürnberg).

Die Schüler B absolvierten um 13:10 Uhr jeweils eine Runde (150 m Schwimmen, 3 km Radfahren, 800 m Laufen). Es siegten Lena Sitta (TSV Oettingen) und Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) vor Clara Gerdes (Post SV Nürnberg) und Dominik Bayerle (TSV Oettingen). Das Podium komplettierten Sophia Schaffer (TSV Oettingen) und Mika Rüger (ASC Marktrodach).

Den Abschluss der Einzelstarts machten die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2015 – 2016) in der Altersklasse Schülern C um 13:40 Uhr (100 m Schwimmen, 2,5 km Radfahren in 2 Runden, 400 m Laufen). Hier zeigte sich die starke Nachwuchsarbeit des Trainerteams um Jugendwart Robert Rieger des TSV Harburg. Bereits nach 14:27,21 Minuten konnte Hannah Richter im Ziel als Siegerin beglückwünscht werden. Ihr Teamkollege Jonas Bauer erreichte als erster der Jungs das Ziel. Über Platz 2 freuten Mira Anna Dorothea Liepold (SC Delphin) und Fabian Lindner (TSV Harburg). Bronze erreichten Bernadette Blaar (TSV Harburg) und Valentin Meyr (TSV Oettingen).

Single Mixed Relay – Staffelformat mit hoher Spannung

Ein absolutes Highlight bildete um 15:00 Uhr das Rennen der Single Mixed Relay. Insgesamt 35 Staffeln gingen hier an den Start und sorgten für ein extrem spannendes, dynamisches und sehr zuschauerfreundliches Format, das das Publikum hautnah mitfiebern ließ. Ein Team bestand aus einem Mädchen und einem Jungen, die abwechselnd jeweils zweimal die Distanz von 75 m Schwimmen, 1,5 km Radfahren und 400 m Laufen absolvierten.

In der Kategorie Schüler B & A – Jugend B waren 24 Staffeln am Start. Es siegte das Team SV Bayreuth / TV 1848 Coburg mit Mathilda Zapf und Lando Spielberger. Rang zwei ging an das Team TSV Katzwang 05 / TSG 08 Roth e.V. mit Sophia Grießemer und Maximilian Rudolph. Auf Rang drei folgte das Team LV Deggendorf / TSV Eintracht Karlsfeld mit Leni Arthofer und Lukas Mundt. Staffeln TSV Harburg: Platz 12 Laura Rieger und Quinn Ellrich, Platz 13 Melek Erdogan und Levin Gentner sowie Platz 23 Laura Reinsch und Julian Bock.

In der Kategorie Jugend B & A – Junioren waren 11 Staffeln am Start. Gold ging an das Team SV Würzburg 05 mit Josefine Doseth und Lennart Walter. Silber holte sich das seit Jahren eingespielte Team der beiden Harburger Landeskaderathleten Nina Mayer und Joel Westphal. Bronze ging an das Team TV 1848 Erlangen / TSV Harburg mit Inara Zeiner und Leo Österlein. Auf Platz 4 folgte das Team Harburg 1.3 mit Julia Weiland und Simon Naschwitz.

Mit der Siegerehrung ging ein langer, aber sehr erfolgreicher Wettkampftag zu Ende. Jochen Rühl resümiert: „Die fleißigen Helfer haben Unglaubliches geleistet. Dass der Regen uns kurz vor dem Start erwischt hat, tat der Stimmung keinen Abbruch. Der 8. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon war ein voller Erfolg.“

Fotos: Karin Haupt

Das Gelände rund um den Untreusee bei Hof verwandelte sich am vergangenen Wochenende zwei Tage lang in einen Treffpunkt für Bayerns Triathlonfamilie. Das XXL-Triathlon-Wochenende wartete mit der Bayerischen Meisterschaft Team Relay, Liga-Rennen, dem BTV Memmert Nachwuchscup und Rennen für Jedermann und -frau aus. Bei der Bayerischen Meisterschaft Team Relay wurde aus drei Einzelrennen eine gemeinsame Leistung und auch der Nachwuchs demonstrierte eindrucksvoll, dass Triathlon weit mehr ist als eine Einzelsportart. Am Sonntag verlagerte sich der Fokus dann auf die Liga-Wettkämpfe und offene Rennen.

Bayerische Meisterschaft Team Relay: Sekunden entscheiden über Gold

Am Samstag standen die Bayerischen Meisterschaften im Team Relay im Mittelpunkt des Programms. Drei Athletinnen beziehungsweise Athleten pro Mannschaft absolvierten nacheinander einen kompletten Supersprint – jeder Wechsel musste sitzen, jeder Fehler kostete wertvolle Sekunden. Entsprechend eng und taktisch geprägt verliefen die Entscheidungen.

Bei den Männern sicherte sich Timeless Planet TG Viktoria Augsburg in 55:08 Minuten den Bayerischen Meistertitel. Felix Schiller, Philipp Meyer und Maximilian Lippert setzten sich mit einer konstant starken Mannschaftsleistung gegen den Post SV Nürnberg (Nick Wolfarth, Tobias Heining, Henning Hubbert) durch. Bronze ging an den TSV Harburg mit Simon Naschwitz, Joel Westphal und Leo Österlein.

Auch das Frauenrennen bot Spannung. Bayerische Meisterinnen wurde das Team des RSC AUTO BROSCH Kempten. Anna Weizenegger, Julia Heim und Sandra Echteler gewannen nach drei nahezu fehlerfreien Einzelrennen in 1:04:53 Stunden vor dem TV Planegg-Krailling und dem TSV Harburg. Gut 30 Sekunden trennten Gold und Silber.

Klassische Triathlon-Formate am Sonntag

Nach dem Relay am Samstag rückten am Sonntag wieder die klassischen Ligaformate in den Mittelpunkt.

In der Regionalliga der Männer sicherte sich Kilian Bauer (TSG 08 Roth II by guttenberger lichtwerbung) den Tagessieg vor Philipp Meyer (Timeless Planet TG Viktoria Augsburg) und Tian Densa (TV Planegg-Krailling). Den Sieg in der Mannschaftswertung holte sich jedoch Timeless Planet TG Viktoria Augsburg. Mit den Einzelplatzierungen zwei, vier, sechs, acht und neun zeigte das Team Ausgeglichenheit und verwies die TSG 08 Roth II sowie den Post SV Nürnberg auf die weiteren Podestplätze.

Auch die Regionalliga der Frauen stand ganz im Zeichen einer starken Teamleistung. Laura Mederer (TSG 08 Roth I) setzte sich vor ihrer Teamkollegin Anne Schmidhuber (TSG 08 Roth I) durch und machte den Doppelsieg für die Mittelfränkinnen perfekt. Rang drei ging an Pia Gutsmiedl (TV Planegg-Krailling). Mit den Plätzen eins, zwei und acht war der Tagessieg in der Mannschaftswertung für die TSG 08 Roth I ungefährdet. Der TV Planegg-Krailling belegte Rang zwei vor dem RSC AUTO BROSCH Kempten.

Ebenso spannend verliefen die Entscheidungen in der Bayernliga. Bei den Männern setzte sich die MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung durch. Zwar gewann Noah Treptow (TWin Neumarkt II) die Einzelwertung, doch mit den Plätzen zwei, drei und elf sammelten die Rosenheimer die entscheidenden Punkte für den Mannschaftserfolg. Der TWin Neumarkt II wurde Zweiter, während sich der TSV Gaimersheim und der SV Bayreuth mit jeweils 38 Team-Punkten punktgleich Rang drei teilten – es geht eng zu, in der Bayernliga.

Die Wettbewerbe der Bayernliga Frauen rundeten das umfangreiche Ligaprogramm in Hof ab. Hier siegte Larissa Bauer vom TRISTAR Regensburg II vor Elena Heinloth ‚(Post SV Weilheim) und Teamkameradin Clara-Maria Bader. Der Team-Sieg ging an den Post SV Nürnberg vor den Frauen Würzburg.

Nachwuchs einzeln und im Team stark

Mindestens ebenso sehenswert waren die Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. In allen Altersklassen wurden vom ersten Meter an offensiv und mutig die Rennen gestaltet.

Bei den Schülerinnen A setzte sich Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) vor Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Norah Adler (TV 1875 Burglengenfeld) durch. Das Rennen der Schüler A gewann Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) vor Maximilian Tack (SC Wasserfreunde München) und Tom Weinbrenner.

Enzo Thouluze (TSV Gaimersheim gewann bei den Schülern B klar vor Mika Rüker (ASC Marktrodach) und Jonah Unden (SSV Forchheim). Bei den Schülerinnen B feierte Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) einen ungefährdeten Sieg vor Lara Loos (SSV Forchheim) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg).

In der Jugend B behauptete sich Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen). Bei den Jungen machte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) das Rennen vor Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth).

Bei den Jugend-A-Mädchen führte kein Weg an Annika Fink (SV Straubing) vorbei. Dahinter belegten Viktoria Meier-Schnabel (1. FC Deining) und Andrea Gradl (1. FC Deining) die weiteren Podiumsplätze. Alexander Tresselt vom Tri Team Schongau setzte sich gegen Joel Westphal und Kilian Wanninger durch.

Als ein Highlight der Nachwuchsrennen sorgte die Mixed Team Relay für beste Stimmung. Jede Sekunde zählte, auch für die jungen Sportlerinnen udn Sportler, die sich ein bisschen fühlen durften, wie ihre Vorbilder, die am Tag darauf in Hamburg ihr Rennen machen sollten. Besonders eng verlief das Rennen der Altersklassen Schüler A und Jugend B. Gerade einmal 23 Sekunden trennten am Ende die beiden besten Staffeln. Den Sieg holte sich das Team „GUTE KÄSE“ mit Julius Wöhler, Josephine Kujala, Lando Spielberger und Inara Zeiner. Platz zwei sicherten sich die „RENNSCHNECKEN“ mit Maximilian Rudolph, Mathilda Kujala, Ben Dyker und Sophia Grießemer, Rang drei ging an „TEAM PULS 180“ mit Ludwig Ramian, Mathilda Zapf, Lukas Mundt und Lia Sophie Fuchs. Auch bei den älteren Nachwuchsathletinnen und -athleten fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Die TRIRITTER ROTHSEE mit Tizian Träger, Elisabeth Poplawski, Leander Träger und Viktoria Meier setzten sich nach einem spannenden Staffelrennen vor LECH-DONAU-XTREME mit Alexander Tresselt, Alicia Tresselt, Silas Ott und Andrea Gradl durch. Lediglich zwölf Sekunden lagen zwischen beiden Teams.

Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch war das Wochenende rundum gelungen. Rund 1.000 Starterinnen und Starter sorgten an beiden Wettkampftagen für ein volles Gelände rund um den Untreusee. Erstmals wurde die Versorgungszone aus der Wechselzone heraus verlegt, wodurch die Abläufe entzerrt und Kreuzungspunkte auf der Strecke reduziert wurden. Veranstaltungsleiter Helmut Dorsch zog bereits während des Rennwochenendes ein positives Fazit und lobte insbesondere das Zusammenspiel der zahlreichen Helferinnen und Helfer von DLRG, BRK, THW, Feuerwehr und Polizei.

Fotos: Guntram Rudolph

 

Kaum eine Veranstaltung vereint so viele Facetten des Triathlonsports wie der 43. GEALAN Triathlon der IfL Hof. Wenn am 11. und 12. Juli das große Triathlon-Wochenende an den Untreusee lockt, stehen Bayerische Meisterschaften, Ligawettkämpfe, Nachwuchsrennen und Breitensport auf dem Programm. Für die Zuschauer bedeutet das zwei Tage voller abwechslungsreicher Rennen, für die Athletinnen und Athleten geht es um Titel, Ligapunkte, Cupwertungen und persönliche Bestleistungen.

Den sportlichen Höhepunkt des Samstags bildet die Bayerische Meisterschaft Team Relay. Das rasante Staffel-Format zählt zu den zuschauerfreundlichsten Varianten des Triathlonsports: Drei Athletinnen beziehungsweise drei Athleten eines Vereins absolvieren nacheinander einen kurzen, intensiven Triathlon, ehe sie ihre Teamkollegin oder ihren Teamkollegen auf die Strecke schicken. Schnelle Wechsel, Windschattenfreigabe auf der Radstrecke und ständig wechselnde Rennsituationen garantieren Spannung bis zum Schluss. Für die Vereine geht es dabei nicht nur um die Meistertitel, sondern auch um Prestige in einer Disziplin, in der Teamgeist und taktisches Geschick ebenso gefragt sind wie individuelle Stärke.

Für die Mannschaften der Regional- und Bayernliga markiert das Staffelrennen gleichzeitig den Auftakt eines harten Doppelrennens. Die Ergebnisse der Team Relay fließen gemeinsam mit der Kurzdistanz am Sonntag in die Ligawertung ein. Dieses Format verlangt den Teams einiges ab: Während am Samstag Geschlossenheit und perfekt abgestimmte Wechsel gefragt sind, entscheidet am Sonntag auf der Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen die Leistung jedes einzelnen Teammitglieds. Erst die Kombination beider Rennen ergibt das Gesamtergebnis – und macht Hof seit Jahren zu einer besonderen Herausforderung im bayerischen Ligakalender.

BM Team Relay in Hof

Nicht weniger spannend wird es am Samstag für den Triathlon-Nachwuchs. Der BTV Memmert Nachwuchscup macht erneut Station in Oberfranken und bringt Bayerns beste jungen Triathletinnen und Triathleten an den Untreusee. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Jugendklassen geht es um wichtige Punkte in der Cupwertung. Auch für sie gibt es das Programm mit Team-Relay, bei der ebenfalls Teamgeist und Renndynamik im Mittelpunkt stehen, und Einzelwettkampf.

Traditionell gehören natürlich auch die Jedermann-Wettbewerbe zu den tragenden Säulen der Veranstaltung in Hof. Ob Kinderrennen, oder Erwachsene auf der Volks-, Sprint- oder Kurzdistanz, als Einzelstarter oder in der Staffel – das Wettkampfangebot richtet sich immer auch an ambitionierte Hobbytriathletinnen und Hobbytriathleten sowie an Einsteiger, die erstmals Wettkampfluft schnuppern möchten.

Fotos: Elea Bayreuther