Die Wettkampflandschaft in Bayern bietet Triathletinnen und Triathleten die volle Bandbreite an Herausforderungen. Von Angeboten für Einsteiger*innen, über traditionsreiche Veranstaltungen über die Olympische Distanz und die Mitteldistanz, bis hin zur größten Triathlon Langdistanz der Welt, dem Challenge Roth.

Die Saison nähert sich ihrem Höhepunkt: Im Juli gibt es 26 Wettkämpfe im gesamten Verbandsgebiet. Dabei sind alle Formen von Triathlon: vom Mega-Event bis hin zu kleinen und familiären Rennen. Der Monat beginnt laut und aufregend: Der Challenge Roth zieht wie jedes Jahr Klasse und Masse an und lockt zudem noch Zuschauer an die berühmten Strecken. Definitiv ein gebührender Auftakt!

Im Rahmenprogramm des Weltklasse-Events findet sich bereits ab 5. Juli der Challenge for All, der Kinder, Jugendliche und Jedermännern die Chance gibt, Rother Triathlon-Luft zu schnuppern. Am Tag darauf geht der BTV Memmert Nachwuchscup in Marktredwitz in die nächste Runde. Neben Einzelrennen gibt es dort auch das spannende Team Relay-Format. Am selben Tag findet der 33. Altmühltriathlon Leutershausen statt – eine feine Veranstaltung mit Volkstriathlon. Neben dem Challenge Roth können Sportlerinnen und Sportler am Sonntag beim Tegernsee Triathlon starten.

Toller Jahresausklang beim Schultriathlon

Einige Schulen nehmen kurz vor den Sommerferien an Schultriathlons teil. Veranstaltungen gibt es am 10. Juli beim Schüler Swim & Run im Geomaris Gerolzhofen, am 12. Juli beim Schultriathlon Deggendorf, am 16. Juli beim Schülertriathlon Höchstadt und parallel beim 1. Schülertriathlon in Höchstadt, sowie am 19. Juli beim Erlanger Schüler-Triathlon.
Auch sonst gibt es gerade für Kinder und Jugendliche in diesem Monat einige attraktive Rennen: den 3. Zeidler Schüler- Jugend- Crosstriathlon (13. Juli), den Stadtwerke Schüler- u. Jugendtriathlon IfL Hof (13. Juli), den Harburger Schüler und Jugend Triathlon mit BTV Memmert Nachwuchscup-Wertung (21. Juli) und den Amberger Piratentriathlon (27. Juli).

Die schnellste Bayerische Meisterschaft des Jahres

Das wohl rasanteste BM-Rennen des Jahres wartet am 13. Juli beim GEALAN Triathlon der IfL Hof auf Vereins-Mannschaften. Bei der BM Team Relay geht es um Speed und Taktik.
Tempo und Strategie sind auch bei den Liga-Rennen im Juli entscheidend: Die Landesliga Süd startet am 13. Juli beim Ammersee-Triathlon. Bayernliga und Regionalliga kämpfen in Hof bei gleich zwei Renndurchläufen um die Punkte und schon in der Woche darauf, am 21. Juli, geht es für sie in Schongau weiter.

Volle Auswahl im Rennkalender

Doch damit nicht genug. zahlreiche weitere Veranstaltungen bieten Triathleten und denen, die es werden wollen, attraktive Rennen. Darunter der 24. Ammerseetriathlon, der 16. Karlstadter Swim&Run, der 10. Wuggi-Triathlon, der 34. Karlsfelder Triathlon, der 14. Hensel Recycling Churfranken Triathlon, der 37. Velburger Kirchweihtriathlon, der 33. M-net Erlanger Triathlon, der Höglwörther-See-Triathlon, der 31. Hofheimer Triathlon und der 38. Wörthsee-Triathlon.

Alle Veranstaltungen finden sich im Wettkampfkalender (Link).

Foto: Challenge Roth/ Christoph Raithel

Wenn der ausrichtende Verein der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz den Sieger stellt, ist das natürlich ein Grund zur Freude bei den heimischen Triathlon-Fans. In diesem Fall ist der Sieger, der Mitglied in der TSG 08 Roth ist, zwar ein “Zugereister”, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Weder dem lokalen Team, noch dem Sieger selbst. Im Gegenteil: Sebastian Neef fühlt sich gleich doppelt wohl. Wir haben nachgefragt.

Die Ergebnisse der Herrenrennen der Bayerischen Meisterschaft Kurzdistanz am Rothsee (klicken, um mehr zu sehen)

Gesamtwertung:

1. Platz: Sebastian Neef (TSG 08 Roth e.V.)
2. Platz: Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf)
3. Platz: Tim Frisch (La Carrera TriTeam Rothsee)

AK18/19 Jan Fischer (TSV Gaimersheim)

AK 20 Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf)

AK 25 Tim Frisch (La Carrera TriTeam Rothsee)

AK30 Adrian Lober (La Carrera TriTeam Rothsee)

AK 35 Sebastian Neef (TSG 08 Roth e.V.)

AK40 Johannes Egelseer (TSG 08 Roth e.V.)

AK 45 Kristian Karacic (SC Delphin Ingolstad)

AK 50 Tom Weikert (VfL Kaufering Triathlon)

AK 55 Markus Schattner (TSG 08 Roth e.V.)

AK 60 Peter Bochenek (RSC Kelheim)

AK 65 Peter Beck (RC88 Neustadt und Umgebung)

AK 70 Wilfried Zerrahn (TV 1848 Erlangen)

AK 75 Gerhard Müller (TDM-Franken)

Das Rennen am Rothsee ist eines der ältesten im Verbandsgebiet. Was gefällt dir daran?

Einfach die Tatsache, dass ein Verein dahinter steht und es ein Rennen im absoluten Triathlon-Epizentrum ist. Man merkt überall, dass es ein Event von Triathleten für Triathleten ist und die Stimmung ist einfach bombastisch.. immer ein super Trommelfell-Test vor dem Challenge Roth (lacht).

Was auch noch anders ist, als bei anderen Rennen, ist die Zahl der Teilnehmer. Über 1.000 Starter auf einer Olympischen Distanz ist schon satt und sucht seinesgleichen. Das muss logistisch erstmal gemeistert werden. Aber die vielen freiwilligen Helfer schaffen es Jahr für Jahr wieder, dass alles reibungslos und koordiniert läuft. Danke dafür!

Sportler klatscht Zuschauer ab

Du startest für den ausrichtenden Verein TSG 08 Roth. Wie kam es dazu, du bist ja kein Rother?

Mein alter Verein, Tristar Regensburg, hat leider vor zwei Jahren das Bundesliga-Team aufgelöst und nachdem ich ins Allgäu gezogen bin, hatte ich nicht mehr so den Draht zum Verein. Ich habe dann mitbekommen, dass die TSG in der Bundesliga richtig Gas geben will, auch mit dem Ziel, den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen. Das war natürlich eine riesengroße Chance für mich. Zudem ist es einfach ein Verein, in dem Triathlon gelebt wird und in dem auch die Jugend- und Einsteiger Programme super laufen! Das gefiel mir und gefällt mir auch heute noch.

In den letzten Jahren hattest du auch einen Fokus auf Cross-Triathlon. Hat sich dein Fokus wieder verlagert?

Das nicht. Hauptfokus auch in diesem Jahr ist auf jeden Fall der XTERRA Weltcup. Aber Bundesliga und das ein oder andere Straßenrennen passen da sehr gut ins Programm. Ich habe nur keine Lust mehr auf riesen Veranstaltungen mit teilweise über 100 Profis, bei denen es oft ein Würfelspiel ist, ob man ein halbwegs faires Rennen bekommt, oder nicht.

Sportler kommt aus dem Wasser

Wie lief das Rennen am Sonntag für dich und was bedeutet dir der BM-Titel?

Das Rennen lief bis auf das Radfahren sehr gut für mich. Vor allem, dass das Laufen noch so stark war, hat mich sehr gefreut. Das war in der Vergangenheit oft mein Pferdefuß. Trotzdem es war das Rennen bis zuletzt spannend, denn mit den anderen schnellen Jungs war auf jeden Fall die bayerische Elite gut vertreten. Insofern bedeutet mir der Titel sehr viel, anders als wenn ich mit zehn Minuten Vorsprung gewonnen hätte,

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Fotos: Katharina L. @kslo111

Der Rothsee Triathlon ist für Rebecca Robisch nicht irgend ein Rennen – es ist ihr Heimspiel. Und obwohl sie schon im Kindesalter in Roth Triathlon mit Triathlon begann, war sie dort noch gar nicht so oft am Start. Das liegt daran, dass sie jahrelang in der nationalen und internationalen Wettkampfszene unterwegs war. Dafür wurde ihr Sieg dort in diesem Jahr sogar mit dem Bayerischen Meistertitel belohnt. “Dass ich nochmal Bayerische Meisterin werden darf auf meine alten Tage – herrlich!”, witzelt die Sportlerin, die zahlreiche nationale und internationale Titel in ihrer Vita stehen hat. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Die Ergebnisse der Damenrennen der Bayerischen Meisterschaft Kurzdistanz am Rothsee (klicken, um mehr zu sehen)

Gesamtwertung:

1. Platz: Rebecca Robisch (Radfreunde Hilpoltstein)
2. Platz: Laura Mederer (TSG 08 Roth e.V.)
3. Platz: Verena Dormehl (TG Viktoria Augsburg)

AK18/19 Hannah Baysal (TB Erlangen)

AK 20 Laura Mederer (TSG 08 Roth e.V)

AK 25 Sarah Karollus (SV Würzburg 05)

AK30 Verena Dormehl (TG Viktoria Augsburg)

AK 35 Rebecca Robisch (Radfreunde Hilpoltstein)

AK40 Katrin Esefeld (LG Mettenheim)

AK 45 Johanna Köhler (TSV Grünwald)

AK 50 Julia Skutschik (SV Bayreuth)

AK 55 Marion Sünkel (Team Klinikum Nürnberg)

AK 60 Gabriele Köhler (Schwimmerbund Bayern 07 e.V.)

AK 65 Kordula Kraus (Exathlon München)

Hallo Rebecca,
Du hattest eine längere Wettkampfpause und bist in diesem Jahr wieder voll durchgestartet – was hat dich dazu bewogen?

Frau mit verschränkten Armen

2022, als ich beim Challenge Roth am Rand stand, und meine zwei Athleten supportet habe, da hat mich irgendwie wieder das Triathlon-Fieber gepackt und ich habe an diesem Tag beschlossen, 2024 selbst zu starten. Damit ich ein Mal in meinem Leben auch eine Langdistanz gemacht habe. Und was gibt es Schöneres, als die in der Heimat, sozusagen vor der Haustür, machen zu können. 2023 habe ich dann wieder mit strukturiertem Training angefangen und meine erste Mitteldistanz gemacht und wieder versucht in den Triathlon Trainings-Alltag reinzukommen.

Und jetzt stehe ich wieder topfit da, nach zwei Jahren Vorbereitung! Ich denke, es gibt wenige Athleten, die so viel Fans/Support/Familie und Freunde auf der Strecke haben wie ich, wenn ich in Roth starte. Ich möchte mit meinem Start allen danken, die mich während meiner Profi-Karriere auf der Kurzdistanz unterstützt haben und nach 22 Jahren Triathlon-Leben einen Karriere-Abschied feiern.

Den Rothsee Triathlon kennst du schon von Kindesbeinen an. Welche Erinnerungen verbindest du mit dem Rennen?

Ich habe 1998 meinen ersten Schnuppertriathlon am Rothsee gemacht und war dort auch gleich erfolgreich. Dort hat also alles angefangen… es war ein langer und steiniger Weg in den Profisport mit vielen Ups and Downs, aber es war mein Leben und meine Leidenschaft seit diesem ersten Triathlon am Rothsee. Und ich bin froh, dass ich meine Leidenschaft so lange ausleben durfte und immer noch darf. Wer weiß, was ich heute machen würde, wenn ich damals, im Alter von zehn Jahren nicht dort gestartet wäre… Man kann sagen, dieser Triathlon hat mein weiteres Leben bestimmt 🙂
Mit dem Rothsee Triathlon verbinde ich das Gefühl von Freude und Leidenschaft.

Wie lief das Rennen am Wochenende für dich?

Ich hatte einen super Tag und habe im Schwimmen und Radfahren nochmal richtig Gas gegeben. Beim Laufen habe ich dann nicht mehr gepusht. Erstens, weil ich genügend Vorsprung hatte. Zweitens wollte ich mich nicht mehr zu müde machen. Ich hatte die Tage vor dem Rothsee noch sehr viel trainiert und wollte in der heißen Phase vor dem Challenge Roth kein Risiko eingehen. Es war toll mit meiner Familie und meinen Freunden den Tag am Rothsee feiern zu können und dazu noch den BM Titel zu holen.

Der BM-Titel ist nur einer unter vielen in deiner Vita und dann noch ein kleiner im Vergleich zu anderen. Legt man darauf überhaupt noch Wert? 

Da ich ja sieben Jahre Triathlon-Pause hatte, bedeutet mir dieser Titel viel. Ich habe ja schon ewig keinen Titel mehr geholt. Außerdem waren die früheren Titel alle auf der Sprint- und Kurzdistanz mit Windschattenfahren. Es kommt es mir manchmal vor wie eine andere Sportart, da ich ja jetzt alleine 40km mit dem Zeitfahrrad fahren musste 😉 

Du startest beim Challenge Roth. Worauf freust du dich da besonders?

Ich freue mich besonders auf den abschließenden Marathon, wenn auch mit etwas Respekt, da es ja meine erste Langdistanz ist. Ich bin den Marathon schon etliche Male in der Staffel gelaufen und hatte da schon immer Gänsehaut, wenn ich durch die Fan-Hotspots gelaufen bin. Diesmal werden so viel Freunde aus ganz Deutschland kommen, um mich anzufeuern und meine Familie wird mich den ganzen Tag unterstützen. Darauf freue ich mich riesig und hoffe, dass ich mir selbst einen einmaligen Tag bereiten kann. Auf die Finishline freue ich mich dann aber wahrscheinlich am meisten.

Wir wünschen dir viel Erfolg und einen tollen Tag!

Fotos: private Aufnahmen

„Noch nie zuvor hatten wir ein solch großes Starterfeld in Trebgast zu Gast”, freuen sich Kilian und Benedikt Deichsel. Die beiden Hauptorganisatoren des Traditionsrennens sind überaus zufrieden mit den Teilnehmerzahlen. Knapp 700 Starter werden am 30. Juni 2024 um die Ränge kämpfen. Der Startschuss fällt um 9 Uhr und wie schon in den letzten Jahren konzentriert sich das Sportgeschehen rund um den Trebgaster Badesee.

„Es freut uns riesig, dass unser familiärer Triathlon im Herzen Frankens so gut bei den Teilnehmern ankommt. Es zeigt uns, dass das Herzblut, das von allen ehrenamtlichen Helfern in den Triathlon gesteckt wird, überaus wertgeschätzt wird. Auch das Zielbuffet, in dem es neben Obst ausschließlich selbstgebackene Kuchen gibt, sucht in Bayern seinesgleichen!“

Vom Einsteiger bis zum Liga-Routinier

Ab 9 Uhr gibt es für die Zuschauer wieder rasante Renn-Action, dienn die Athleten der 2. Triathlon Bundesliga Süd und der Regionalliga sind wieder am Start. Die Triathlon-Routiniers werden in Startwellen etwa jede halbe Stunde ins Wasser springen, so dass für die Zuschauer durchgängig sportliche Highlights geboten sind. Ab 11 Uhr werden dann zunächst die Triathlonneulinge, sowie die jüngsten Teilnehmer über die Schnupperdistanz an den Start gehen, bevor es mit der Volks- und Kurzdistanz weitergeht. Wer gerne als Zuschauer dabei sein möchte, findet direkt am Trebgster Badesee den Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung. Hier kommen die Athleten während ihres Wettkampfes bis zu 12 Mal vorbei.

Nachmeldungen sind auf Grund des Teilnehmerrekords auf allen Strecken nur noch begrenzt möglich. Kurzentschlossene können ihr Glück am Sonntag direkt vor Ort versuchen.

Weitere Informationen rund um den TenneT POWERTRIATHLON Trebgast sind auf www.triathlon-trebgast.de zu finden.

Fotos: TenneT Power Triathlon Trebgast

Endlich Triathlon-Saison! Der bayerische Sport-Nachwuchs hatte bereits einige Rennen im Swim & Run-Format hinter sich, bevor es am Wochenende erstmals in allen drei Disziplinen darum ging, das Können unter Beweis zu stellen. Dabei muss es nicht immer um Spitzen-Platzierungen gehen. Allein das Finish zählt. Über 200 Nachwuchsathleten, von 6 bis 17 Jahren, wagten sich insgesamt an die altersgerechten Strecken.

Für den Veranstalter Trisport Erding e.V. ist der Nachwuchssport ein besonderes Anliegen. Parallel zum BTV Memmert Nachwuchscup gibt es auch für den oberbayerischen Nachwuchs eine Sonderwertung. Neben dem Schüler- und Jugend-Event im Rahmen des großen und traditionsreichen Erdinger Stadttriathlons wird auch unter dem Jahr viel Engagement investiert.

Doch zurück zum Rennen: Bei den Schülern A sicherte sich Finn Jasinski (TSG 08 Roth) den Sieg in 38:06 Min. Bei den Schülerinnen A stand Lotta Rüger (TSV Brannenburg) ganz oben auf dem Treppchen. In der nächsthöheren Klasse siegten Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) in 34:13 Min. und Matylda Jozwiak (TSV Brannenburg) in 36:37. Die Jugend A startete zusammen mit der Volksdistanz über 400 m, 20 km, 5 km. Ganz oben auf dem Treppchen standen am Ende Moritz Kaunz (1. FC Deining) in 57:32 min und Milla Rudolf (Trisport Erding e.V.) in 1:06:49

Die nächste Station des BTV Memmert Nachwuchscup ist direkt am kommenden Wochenende am 22. Juni im Rahmen des Memmert Rothsee Triathlons. Auf Teilnehmende uns Zuschauer wartet ein sportliches Großereignis mit zahlreichen Highlights (wir berichteten – Link).

Schüler A

1. Platz: Lotta Rüger (TSV Brannenburg)
1. Platz: Finn Jasinski (TSG 08 Roth)

Jugend B

1. Platz: Matylda Jozwiak (TSV Brannenburg)
1. Platz: Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau)


Jugend A

1. Platz: Milla Rudolf (Trisport Erding e.V.)
1. Platz: Moritz Kaunz (1. FC Deining)

Alle Ergebnisse des 29. Stadttriathlon Erding gibt es hier.

Fotos: Hans Sterr und Stadttriathlon Erding

“Ein richtig tolles Wochenende,” schwärmte Thomas Burger, der Vizepräsident Leistungssport des BTV, der den MainCity Triathlon besuchte. Die Veranstaltung, die durch die TG 48 Schweinfurt, Abteilung Laufen-Triathlon, ausgerichtet wurde, zog rund 450 Triathletinnen und Triathleten an. Am Tag zuvor waren schon runs 3.000 Läuferinnen und Läufer unterwegs. Im Rahmen des Großevents wurden am Sonntag auch die Bayerischen Meister im Para Triathlon ermittelt.

Triathletin läuft vor Publikum

Die Bedingungen dazu waren gut: blauer Himmel und Sonnenschein bei nicht allzu hohen Temperaturen boten eine perfekte Kulisse. Geschwommen wurde im Schweinfurter Baggersee, eine Wendepunktstrecke im Grünen bot schnelle Radzeiten und der Lauf zwischen See und Wald machte den Abschluss.
Mit Jordan Tissink gewann eine für den SV Würzburg 05 startende Südafrikanerin das Kurzdistanzrennen an diesem Tag. Bei den Männern war Alexander Richter von der TSG 08 Roth am schnellsten. Auch auf der Jedermanndistanz zeigten die Mitglieder des SV Würzburg 05 ihre Klasse. Jannis Hippe und Katharina Schmidt setzten sich gegen die Konkurrenz durch.

Para und SOD-Sportler am Start

Dass beim MainCity Triathlon sportliche Leistungen, Teamgeist und Freude an der Sache perfekt kombiniert werden, das merkt man an jeder Ecke. Rührend wurde sich um Athleten gekümmert, wurden Fragen beantwortet, wurde Versorgung geleistet. Die Stimmung im großen Team ist bestens. Besonders fällt das auf, wenn die Sportlerinnen und Sportler mit Handicap unterwegs sind. Sechs Para Athleten, teils mit ihren Guides, drei Special Olympics (SOD) Starter und weitere drei SOD-Staffeln waren in verschiedenen Klassen am Start.

Chris Kolbeck (PTS4; TV Burglengenfeld ), Julian Winter, Julian (PTVI3; Post SV Nürnberg), Jan Froede (PTWC2; LAZ Mosbach/Elztal e.V.), Annalena Tank (PTS2; LLC Marathon Regensburg Sarah Steinke (PTS5; Post SV Nürnberg) und Michelle Wagner (PTVI1; Post SV Nürnberg) gewannen jeweils ihre Klassen.
Bei den Special Olympica Athleten freuten sich Stefan Welt (Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren), Stefan Weidner (Mainfränkische Werkstätten Würzburg) und Roman Wachter (Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren) über das Finish.

“Es ist einfach großartig gelaufen!,” zieht am Ende auch Mitorganisator Norbert Huhn das Fazit und freut sich schon auf das nächste Jahr.

Fotos: TG 48 Schweinfurt

Sportler rennt ins Wasser

Seit 35 Jahren bereits gibt es den Rothsee Triathlon. Damit gehört das Rennen im Fränkischen zu den ältesten im Verbandsgebiet. In seinen Anfängen wurde, wie beim Challenge Roth, noch im Main-Donau-Kanal geschwommen, bevor der Start an den Rothsee verlegt wurde. Auch der Zielort hat sich in all den Jahren verändert. Von Roth direkt an das Ufer des Rothsees nach Hilpoltstein. Doch eines ist gleich geblieben: die Faszination, Gastfreundschaft und Begeisterung aller Beteiligten. Zum Jubiläum des Traditionsrennens am 22. und 23. Juni 2024 wird es ein Sport-Wochenende der Superlative geben. Neben den gewohnten Rennen werden Spitzensportler aus ganz Deutschland um Plätze in Sonderwertungen kämpfen – darunter auch die Bayerische Meisterschaft Kurzdistanz.

Frank Kräker und Matthias Fritsch, die den Memmert Rothsee Triathlon federführend organisieren, hatten in den vergangenen Monaten viel Koordinationsarbeit zu leisten. Gleich drei Meisterschaftsrennen galt es zusätzlich in das Programm einzuarbeiten. Erstmalig wird die Bayerische Meisterschaft auf der Kurzdistanz am Rothsee ausgetragen. Daneben suchen Polizisten in der Polizeimeisterschaft die schnellsten Kollegen. Fast schon angestammt wird auch die Mittelfränkische Meisterschaft durchgeführt. Dem allen nicht genug ist auch die 2. Bundesliga Süd zu Gast.

Zwei Sportler laufen über Wiese

Natürlich nehmen die Wertungen nur einen kleinen Teil der Veranstaltung ein. Denn der Großteil der Sportlerinnen und Sportler wird das Mitmachen bei familiärem Ambiente und schöner Umgebung einfach nur genießen. Den Start machen am Samstag die Kinder- und Jugendwertungen, die Liga legt ein schnelles Intermezzo ein, bevor bei der Jedermann-Wertung in den Triathlon hineingeschnuppert werden kann. Am Sonntag geht es traditionell über die Kurzdistanz.

Nachwuchs ganz groß

Ein besonderes Augenmerk wird am 22. Juni auf dem Nachwuchs liegen. Die höchste deutsche Nachwuchs-Serie, der DTU Nachwuchscup, wird ambitionierte und leistungsstarke Jungsportler an den Rothsee bringen. Auch für bayerische Youngsters lohnt sich das Kommen. Erstmals ist das mittelfränkische Traditionsrennen Teil des BTV Memmert Nachwuchscup.

Community Event: Anfeuern und Spaß haben

Das BTV Community-Event im Rahmen des Rothsee Triathlons am 22. Juni lädt alle ein, die die Top-Sportlerinnen und Sportler im Nachwuchsbereich lautstark unterstützen möchten. Trommeln, klatschen, Lärm machen, damit andere Höchstleistung erzielen können. Das Community-Event fordert weniger sportliche Leistung, als vielmehr Stimmgewalt ab. Treffpunkt ist gegen 11.00 Uhr nach dem Schüler- und Jugend B-Rennen am Eingang des Mini-Golf-Platzes. Die Teilnahme ist auch spontan und ohne Anmeldung möglich.

Link zur Anmeldung.

Fotos: Memmert Rothsee Triathlon

Anker im Hochwasser

Die Folgen des Jahrhundert-Hochwassers treffen nun auch den Lauinger Traditions-Triathlon. Der für das kommende Wochenende (15./16. Juni) geplante 18. VR-Triathlon kann zum geplanten Zeitpunkt nicht stattfinden. Er muß auf 27./28. Juli verschoben werden.

Das teilte Erich Gruber, Chef des TV Lauingen Triathlon schweren Herzens nach Gesprächen mit den Verantwortlichen von Stadt und Feuerwehr mit. Das von den Wassermassen betroffene Gelände um den Auwaldsee und Richtung Weisingen könne noch nicht für eine derartige Großveranstaltung wie den Triathlon genutzt werden. Zudem seien die Kapazitäten der Helfer und Helferinnen vom Bauhof bis zur Feuerwehr durch die Folgen des Hochwasser noch zu stark eingeschränkt. Auch die Wasserqualität des Auwaldsees sei noch höchst problematisch. Selbst Treibholz sei dort noch vorzufinden. Die Ergebnisse von Wasserproben würden aber erst am Donnerstag zur Verfügung stehen.

Der 27./28. Juli war nach Angaben von Gruber “der einzige so kurzfristig noch mögliche Termin”. Ansonsten hätte die Großveranstaltung, zu der bislang über 600 Teilnehmer zugesagt hatten, ausfallen müssen. Sportler, die keine Zeit haben, können ihren Startplatz einem anderen überschreiben.

Text und Foto: Lauinger Triathlon

Der Organisator gab heute den Ersatztermin für den Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL bekannt. Der hochwasserbedingt abgesagte Triathlon wird am 22. September 2024 nachgeholt. Der neue Termin wurde in intensiver Abstimmung mit der Stadt Ingolstadt und den zuständigen Behörden festgelegt. Vor der neuen Terminansetzung musste zudem die Verfügbarkeit aller externen Dienstleister sichergestellt werden.

Entsprechend erleichtert über die schnelle Fixierung des Ersatztermins ist Rennleiter Gerhard Budy von der veranstaltenden Endurance Sportevents GmbH: „Zunächst möchten wir uns bei den Athletinnen und Athleten für die Geduld und das Verständnis in dieser außergewöhnlichen Situation bedanken. Die positiven Kommentare und Nachrichten, die uns per E-Mail und über die sozialen Medien erreicht haben, haben uns überwältigt und gezeigt, wie stark und solidarisch unsere Triathlon-Community ist. Es macht uns stolz, eine so großartige Gemeinschaft hinter uns zu wissen.“

Athletinnen und Athleten sind automatisch für den neuen Termin registriert – flexible Lösung für Nichtstarter

Für die gemeldeten Athletinnen und Athleten wurde folgende Regelung getroffen. Alle die für den ursprünglichen Termin am 09. Juni gemeldet waren, sind automatisch für den neuen Termin am 22. September registriert und müssen nichts weiter unternehmen. „Es wäre für uns das Schönste, wenn wir euch alle im September begrüßen dürfen und miteinander zum Ende des Sommers ein unvergessliches Event erleben.“

Für die Athletinnen und Athleten, die am neuen Termin leider nicht starten können, bietet der Veranstalter eine flexible Lösung an. Die Details dazu gingen bereits per E-Mail an alle Gemeldeten.

Gute Erfahrung mit dem September-Termin – krönender Saisonabschluss

Mit dem neuen September-Termin soll das Rennen jetzt zum spannenden Saisonabschluss werden. Bereits im zweiten Corona-Jahr 2021 wurde der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL in den September verlegt und konnte bei besten Bedingungen durchgeführt werden.

„Aus dem geplanten Saisonstart wird nun ein spannender Saisonabschluss. Seht den neuen Termin als den krönenden Abschluss des Triathlon-Jahres 2024, bei dem wir gemeinsam die Saison ausklingen lassen und auf das Erreichte zurückblicken können,“ blickt Budy voraus und zugleich auf die verheerenden Hochwassertage zurück: „Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte und Helfer, die in den letzten Tagen unermüdlich im Einsatz waren und weiterhin benötigt werden. Euer Engagement verdient größten Respekt und Anerkennung.“

Foto: Christoph Raithel

Der für den kommenden Sonntag, 09.06.2024 geplante Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL ist aufgrund des aktuellen Hochwassers abgesagt.

Die seit dem vergangenen Wochenende in Ingolstadt bestehende Hochwasserlage ist weiterhin kritisch. Besonders betroffen ist das Naherholungsgebiet am Baggersee, wo auch die Schwimmstrecke, Wechselzone und die Startunterlagenausgabe unter Wasser stehen. Das Equipment des Veranstalters ist ebenfalls betroffen und aktuell teils unbrauchbar. Auch Teile der Laufstrecke stehen unter Wasser. Das Regengebiet ist mittlerweile abgezogen, trotzdem wird der Pegelhöchststand der Donau erst für den heutigen Dienstag erwartet. Derzeit ist noch nicht absehbar, ab wann das Gelände wieder begehbar ist und welche Schäden das Hochwasser hinterlassen wird. 

Zudem sind die für den Triathlon eingeplanten Einsatzkräfte und Helfer seit Tagen im Dauereinsatz und werden auch weiterhin dringend für die Hochwasserhilfe in der Region benötigt. Viele von ihnen sind außerdem selbst von den Überschwemmungen betroffen. “Unser herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern, die seit dem Wochenende unermüdlich Tag und Nacht im Einsatz sind. Dieses Engagement verdient größtmöglichen Respekt,” betont Rennleiter Gerhard Budy.

Aktuell befinden sich die Organisatoren uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Stadt Ingolstadt, um einen Ausweichtermin für den Triathlon in der Saison 2024 zu finden. Alle gemeldeten Athletinnen und Athleten wurden über die Absage bereits informiert und erhalten in den nächsten Tagen detaillierte Informationen zu einem möglichen Ersatztermin und den weiteren Abläufen. 

“Wir verstehen, dass die Absage der Wettbewerbe für alle Triathletinnen und Triathleten nach der monatelangen Vorbereitung und all der Vorfreude eine große Enttäuschung ist. Die vielen bereits erhalten positiven Kommentare und aufmunternden Nachrichten zur Hochwassersituation haben uns sehr berührt und zeigen den starken Zusammenhalt in unserer Triathlon-Community”, sagt Gerhard Budy. “Es tut uns sehr leid, dass wir die Entscheidung zur Absage treffen mussten, aber die Sicherheit und das Wohl aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.”

Text: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Foto: Christoph Raithel