Im Bayerischen Triathlon-Verband und seinen Bezirken sind ca. 380 Vereine mit Triathlon-Sparten gemeldet. Sie bieten vielfältige Angebote für jedes Alter und jede Leistungsstufe. Der DTU-Startpass kann über Vereine bezogen werden.

Wer an einem Frühsommertag am Kirchsee bei Sachsenkam steht, versteht schnell, warum der Tölzer Triathlon seit Jahren zu den besonderen Veranstaltungen im bayerischen Rennkalender zählt. Normalerweise liegt der See ruhig inmitten des Naturschutzgebiets, die Voralpen zeichnen sich am Horizont ab, doch einmal im Jahr herrscht dort geschäftiges Triathlon-Treiben. In diesem Jahr feiert der Tölzer Triathlon sein 35-jähriges Jubiläum – Zeit für ein Porträt!

Aus einer kleinen Triathlon-Abteilung entstand eine Erfolgsgeschichte

Die Wurzeln des Tölzer Triathlons sind eng verbunden mit der Entwicklung des Triathlonsports in Bad Tölz. Der Wassersportverein Bad Tölz wurde bereits 1953 gegründet und war zunächst ausschließlich dem Schwimmsport gewidmet. Erst 1985 kam mit der Gründung der Triathlon-Abteilung eine zweite Sparte hinzu. Zu dieser Zeit galt Triathlon in Deutschland noch als vergleichsweise junge Sportart.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Abteilung kontinuierlich weiter. Aus einer kleinen Gruppe begeisterter Ausdauersportler entstand eine lebendige Triathlon-Gemeinschaft, die nicht nur Ligamannschaften hervorbrachte, sondern mit dem Tölzer Triathlon auch eine Veranstaltung schuf, die heute über die Region hinaus bekannt ist. Besonders bemerkenswert: Während mancherorts Rennen von professionellen Agenturen organisiert werden, gilt in Bad Tölz bis heute das Motto „Von Triathleten für Triathleten“. Genau dieser Gedanke prägt die Veranstaltung.

Der Kirchsee als perfekte Bühne

Was den Tölzer Triathlon von vielen anderen Rennen unterscheidet, ist seine Kulisse. Der Wettkampf beginnt am Kirchsee bei Sachsenkam, einem der schönsten Naturseen Oberbayerns. Das Schwimmen findet mitten im Naturschutzgebiet statt – eine Seltenheit im Triathlonsport und für viele Teilnehmer eines der Highlights des Rennens.

Von dort führt der Kurs hinaus ins Tölzer Voralpenland. Die Radstrecke bietet alles, was die Region auszeichnet: sanfte Anstiege, schnelle Passagen und ständig wechselnde Ausblicke auf Wiesen, Wälder und die Berge des Alpenvorlands.

Der abschließende Lauf führt am Stadtrand entlang ins Grüne, ehe die Athletinnen und Athleten schließlich das Ziel am Sportplatz des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums Bad Tölz erreichen.

Herzstück des Rennens ist die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, knapp 40 Kilometern Radfahren und rund zehn Kilometern Laufen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Volkstriathlon sowie Staffelwettbewerbe.

Gerade diese Mischung macht den Reiz der Veranstaltung aus. Ambitionierte Athleten nutzen die Olympische Distanz als sportliche Standortbestimmung, während Einsteiger auf der Volksdistanz erste Erfahrungen im Dreikampf sammeln können. Viele Triathletinnen und Triathleten aus Oberbayern erinnern sich noch heute daran, dass ihre ersten Wettkampfschritte genau hier stattgefunden haben.

Schwimmer in See mit einem Stand Up Paddler

Mehr als nur ein Wettkampf

Der Tölzer Triathlon ist längst zu einem sportlichen Aushängeschild der Region geworden. Er verbindet die landschaftlichen Reize des Oberlandes mit der Leidenschaft einer engagierten Triathlon-Abteilung und schafft damit etwas, das viele Veranstaltungen anstreben, aber nur wenige erreichen: Authentizität.

Und diese Authentizität findet sich vor allem in den vielen kleinen Geschichten aus 35 Jahren. Einmal, beispielsweise, wäre fast der Zieleinlauf schiefgegangen: Denn zehn Minuten, bevor der erste Athlet im Zielbereich eintreffen sollte, war plötzlich der Strom weg. Der aufblasbare Zielbogen sank in sich zusammen und lag quer über der Ziellinie. Fieberhaft wurde nach der Ursache und dem Sicherungskasten am Sportplatz gesucht. Wie sich herausstellte, war jedoch lediglich eine Kabeltrommel nicht komplett abgewickelt worden und löste dadurch den Schutzschalter aus. In letzter Sekunde konnte der Zielbogen wieder aufgeblasen werden, bevor der Gesamtsieger ins Ziel lief.

Noch etwas brenzliger, im wahrsten Sinne, war es einmal am Wettkampftag kurz nach sieben Uhr morgens. Der Feuerwehrkommandant ruft den Orgaleiter an: „An der Radstrecke brennt es“. Der Orgaleiter berichtet: „Ich bin sofort hingefahren und vor Ort sehe ich, dass ein Haus am Straßenrand kurz vor dem Zielbereich brennt. Feuerwehrschläuche liegen quer über die Fahrbahn inklusive Schaumteppich. Nach Klärung der Lage mit dem Kommandanten meint er, dass er versucht die Straße bis zum Eintreffen des ersten Radlers wieder freizuräumen. Das hat dann tatsächlich auch geklappt und der Wettkampf konnte durchgeführt werden.“

Natürlich gibt es auch die amüsanten Geschichten: Zwei Teilnehmer hatten eine Wette verloren und wurden deshalb von ihren Freunden für ihren ersten Triathlon angemeldet. Dummerweise war am Vorabend eine große Party in Sachsenkam, die „Mexican Night“. Die Sporler in Spe waren bis in die frühen Morgenstunden auf der Party und gingen von da aus, noch nicht ganz nüchtern, direkt zum Start. Nach dem Schwimmen musste sich der erste den Vorabend nochmal durch den Kopf gehen lassen. Nach 15 Minuten in der Wechselzone war er endlich in der Lage auf das Rad zu steigen. Auf der Radstrecke wurde er dann noch von einem Radlerin mit Kinderanhänger überholt, die zufällig auf der Strecke war. „Als Schlußradler auf der Laufstrecke musste ich ihn permanent motivieren, wenigsten zu versuchen ein paar Meter zu laufen“, berichtet ein Helfer. Nach über drei Stunden auf der Sprintdistanz war er dann endlich im Ziel. Die beiden wurden nie wieder beim Triathlon gesehen.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Stefan Wengenmayr

 

 

Luca ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Triathlon-Community . Er ist aktiver Sportler, vor allem aber engagierter Trainer, Mitarbeiter im Verein und verlässlicher Ansprechpartner im Kinder- und Jugendtraining vor Ort. Nach einem schweren Unfall im April 2025 hat sich Lucas Leben schlagartig verändert. Seitdem ist er von der Brust abwärts querschnittsgelähmt und steht vor großen körperlichen und finanziellen Herausforderungen. Aktuell kämpft er sich mit derselben Disziplin und Willenskraft, die ihn zuvor im Sport ausgezeichnet haben, durch seine Rehabilitation.

Freunde und Wegbegleiter haben die Spendenaktion „Gemeinsam für Luca“ ins Leben gerufen, um ihn auf diesem Weg zu unterstützen – für notwendige Therapien, Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel, die ihm mehr Selbstständigkeit und Perspektive ermöglichen sollen.

Wir wünschen Luca viel Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg.

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden sich unter:
https://www.gofundme.com/f/gemeinsam-fuer-luca

Der MTV München blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme beim Wassersportfestival zurück. Die Nachfrage war in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor: Bereits nach fünf Tagen waren sämtliche Startplätze für die vier angebotenen Schnupper-Triathlons restlos ausgebucht. Ein neuer Rekord und ein Hinweis auf nach wie vor wachsendes Interesse am Triathlonsport.

Auffallend viele Einsteiger und ein starkes Nachwuchs-Feld

Obwohl der Fokus erneut auf einsteigerfreundlichen Formaten lag, konnten diesmal besonders viele sportlich bereits vorgebildete Triathloninteressierte begrüßt werden. Auch zahlreiche Kinder und Jugendliche wagten sich an den Start und überzeugten mit beeindruckenden Leistungen im Feld der Erwachsenen. „Diese positive Entwicklung möchten wir künftig noch stärker fördern“, berichtet Stefan Duschek.

Menschen auf Spinningbikes

Der Wettkampf: kompakt, übersichtlich und für alle machbar

Geschwommen wurden 200 Meter im Wettkampfbecken der Olympia-Schwimmhalle, auf einem klar markierten Rundkurs. Anschließend warteten zehn Minuten auf dem Spinning Bike direkt am Beckenrand, bevor es auf die Drei-Kilometer-Laufstrecke rund um den kleinen Olympiasee ging. Der Zieleinlauf führte die Teilnehmenden schließlich zurück in die Schwimmhalle.

Erstmals setzte der MTV München auf ein direktes Betreuungskonzept: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt einen persönlichen Ansprechpartner für Fragen, Unsicherheiten und organisatorische Abläufe. Gerade für die vielen Erststarter war dieses Angebot ein echter Gewinn: Die Athletinnen und Athleten fühlten sich bestens begleitet, blieben nach ihren Wettkämpfen noch lange vor Ort und nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich über unseren Sport zu informieren.

Niedrigschwelliger Einstieg wirkt Hemmschwellen entgegen

Trotz der ungebrochenen Popularität des Triathlons besteht in der breiten Bevölkerung weiterhin großer Respekt vor dieser vielseitigen Sportart. Darauf wollten Stefan Duschek und das MTV-Team reagieren: „Unser Ziel war es, genau diese Hemmschwelle zu senken und einen kontrollierten, sicheren und gut machbaren Rahmen zu schaffen, in dem jede und jeder erste Triathlonluft schnuppern kann.“
Das Konzept hat überzeugt und zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Angebote für den Zugang zur Triathlonwelt sind.

Fotos: MTV München von 1879 e.V.

Wenn am 16. November 2025 die Olympia-Schwimmhalle ihre Tore für das Münchner Wassersportfestival öffnet, ist auch die Triathlon-Abteilung des MTV München von 1879 e.V. wieder mit dabei und bringt Bewegung, Begeisterung und Motivation mit. Unter Organisation des Sportamts der Stadt München sprechen die MTVler und viele weitere Beteiligte eine Einladung an alle aus, die schon immer einmal Triathlon ausprobieren wollten, sich aber nie so recht getraut haben.

Triathlon, das klingt für viele immer noch nach Extremsport, nach schier endlosen Distanzen und eiserner Disziplin. Dass der Einstieg aber spielerisch, abwechslungsreich und mit viel Spaß gelingen kann, zeigt das Team des MTV München. In einer kompakten Variante können Interessierte selbst erleben, wie faszinierend der Wechsel von Schwimmen, Radfahren und Laufen ist – und dass niemand Angst vor dem großen Dreikampf haben muss.

Im Becken der Olympia-Schwimmhalle warten 200 Meter Schwimmen, anschließend geht es direkt auf die Indoor-Bikes am Beckenrand, wo in zehn Minuten ordentlich in die Pedale getreten wird. Nach einer kurzen Umziehpause folgt das Finale: Zwei Kilometer Laufen durch den Olympiapark, vorbei an herbstlichen Bäumen und neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauern. Nach rund einer Stunde erreichen alle das Ziel mit der Erkenntnis: „Triathlon ist gar nicht so schwer, wie ich dachte!“

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, einmal in den Triathlon hineinzuschnuppern, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über das Festivalportal empfohlen, und das Wichtigste ist mitzubringen: Spaß an der Bewegung und ein bisschen Neugier auf Neues. Das Team des MTV München freut sich darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen – und vielleicht den einen oder anderen Funken Triathlon-Leidenschaft zu entfachen.

Das Wassersportfestival bietet mit seiner Mischung aus Mitmachaktionen, Familienprogramm und Sportshow eine ideale Bühne, um neue Bewegungsformen auszuprobieren. Zwischen SUP-Yoga, Drachenbootrennen und Wasserfitness fügt sich der Triathlon-Stand des MTV perfekt ins bunte Treiben ein – als Brücke zwischen Wasser und Land, zwischen Neugier und sportlichem Ehrgeiz.

Link zur Website des Wassersportfestivals.

Wie kann Triathlon für Zuschauer, Sponsoren und Veranstalter gleichermaßen noch attraktiver werden? Beim Verbands- und Thementag des Bayerischen Triathlon-Verbandes am 8. November 2025 in Ingolstadt geht Referent Ulf Thaler als Geschäftsführer von Kauri Spirit dieser Frage auf den Grund. Er wirft einen Blick auf modernes Sportmarketing und interaktive Fan-Momente: Triathlon ist oft Emotion pur. Doch im digitalen Zeitalter muss das Erlebnis nicht an der Ziellinie enden.

Mit gezielten Interaktionen über Social Media, Live-Features und Gamification-Elementen können Veranstalter Fans zu aktiven Mitgestaltern machen – vor, während und nach dem Event. Das schafft nicht nur Nähe und Begeisterung, sondern öffnet neue Türen für Sponsoren und Partner.

Ulf Thaler ist Sportmarketer. In seinem Vortrag zeigt er, wie Veranstalter durch neue Formate das „magische Dreieck“ zwischen Veranstalter, Fan und Sponsor stärken können. Dadurch entstehen neue Chancen für Events, Engagement und Finanzierung. Zusätzlich eröffnen sich neue Möglichkeiten, Triathlon und Para-Triathlon zu kombinieren und dabei das Live-Erlebnis zu vermitteln. Schon jetzt öffnet er ein kleines Fenster zum Thema und lädt zum Entdecken ein.

Herr Thaler, was fasziniert Sie persönlich an der Verbindung von Sport, Marketing und digitalen Fan-Erlebnissen?

Ulf Thaler, Geschäftsführer von Kauri Spirit

Es fasziniert mich total, wie das Sportmarketing im Triathlon nicht nur Events, sondern gleich ganze Lebensstile in Szene setzt! Digitale Kanäle eröffnen Marken die Bühne, um die spannenden Geschichten von Athlet:innen zu erzählen, exklusive Trainingseinblicke zu gewähren und motivierende Impulse zu setzen. So entsteht eine tiefe emotionale Bindung zwischen den Fans und dem Sport, die der Marke „Triathlon“ langfristig Frische verleiht.

Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um das Thema „interaktive Fan-Momente“ im Triathlon voranzubringen?

Jetzt ist es besonders spannend, wie digitale Fan-Erlebnisse die Zuschauer zu aktiven Teilnehmern machen. Dank virtueller Fan-Momente, interaktiver Apps und Social-Media-Kampagnen tauchen Fans direkt ins Geschehen ein und werden selbst zum Teil des Rennens – so wird die Zuschauerrolle neu definiert und Triathlon lebendig erlebt. Weil nicht jeder Fan live an den Triathlon-Strecken dabei sein kann, werden alle von überall mit ins Geschehen eingebunden.

Gamification klingt spannend – können Sie ein Beispiel geben, wie spielerische Elemente bei einem Triathlon-Event aussehen könnten?

Im Vorfeld, während oder nach dem Triathlon könnten Fans an einer digitalen „Fan-Challenge“ bzw. „Fan-Quiz“ teilnehmen: Wer selbst die Fan-Momente richtig beantwortet bzw. Punkte sammelt, steigt im Ranking auf und schaltet seine Gewinnchance frei. Zusätzliche sorgen CTAs (Call-to-Actions mit personalisierten Sponsoren Links) dafür, dass Nutzer zu einer Handlung aufgefordert werden und so Leads für Veranstalter sowie Sponsoren entstehen. Auf diese Weise wird eine Verbindung zwischen dem Triathlon-Event und der Fan-Community hergestellt. Im Rahmen des Verbandstags werden wir Fan-Momente in Echtzeit präsentieren.

Sponsoren suchen heute mehr als nur Logos auf Bannern. Wie können interaktive Fan-Momente echten Mehrwert für Sponsoren schaffen?

Digitale Erlebnisse können Veranstaltungen umweltfreundlicher gestalten und zugleich neue Interaktionsformen ermöglichen – ein interessantes Spannungsfeld zwischen Innovation und Verantwortung. So kann man Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Triathlon-Marketing verbinden. Alle Fan-Momente sind zudem messbar, ähnlich wie bei einem Analysetool, und zeigen den ROI (Return on Investment) für die Sponsoren auf. Als Veranstalter bieten Sie frische, moderne und innovative Sponsoringpakete.

Mehr dazu gibt es unter www.kaurispirit.com/fanevents

Vielen Dank! Mehr zu dem Thema gibt es am 8. November in Ingolstadt.

Mehr zum Verbandstag und Anmeldung.

Foto: Tom Mayer/ Kauri Spirit

Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. (BTV) ruft seine Mitgliedsvereine dazu auf, bis zum 15. September Anträge auf Fördergelder für Inklusions-Veranstaltungen im Jahr 2026 einzureichen.

Inklusive Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag, um den Triathlonsport für alle Menschen erlebbar zu machen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Beeinträchtigung. Sie schaffen Räume der Begegnung, fördern den gegenseitigen Respekt und bauen Barrieren ab. Ob gemeinsames Training, Aktionstage, Wettkämpfe oder kreative Vereinsaktionen: Inklusion zeigt, wie vielfältig und bereichernd unser Sport sein kann.

Gefördert werden können unterschiedliche Maßnahmen – von Schnuppertagen für Menschen mit und ohne Behinderung über begleitete Trainingsangebote bis hin zu inklusiven Wettkämpfen. So haben Vereine die Chance, nicht nur sportliche Impulse zu setzen, sondern auch ein starkes gesellschaftliches Signal für Offenheit und Miteinander auszusenden.

Die Antragstellung ist unkompliziert und erfolgt per E-Mail an geschaeftsstelle@triathlonbayern.de

  • Name des Antragstellers
  • Name des Vereins
  • Telefonnummer
  • kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme mit Datum
  • veranschlagte Fördersumme

Antragsfrist: 15. September 2025

Auch in diesem Jahr haben Schulen und Vereine die Möglichkeit, mit Unterstützung des BTVs und Trainerin Hanna Krauss Triathlon-Aktionen vor Ort durchzuführen. Ziel ist es, langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen zu etablieren, um Kinder und Jugendliche für den Triathlonsport zu begeistern und ihnen nachhaltige Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Trainerinnen und Trainer sowie Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit einer Schule oder einem Verein für die Teilnahme an diesem Projekt bei Hanna Krauss zu melden. Die Zuständige im BTV übernimmt Koordination, Abstimmung und eine erste Durchführung von Aktionen. Die son entstandenen Kooperationen könnten langfristig dazu beitragen, dass Vereine das Training von Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) übernehmen, Projekttage mit Triathlonschwerpunkt anbieten und neue Mitglieder gewinnen.

Blick in Schwimmbecken mit drei Schwimmern

Vielfältige Angebote für Schulen und Vereine

Interessierte Schulen und Vereine können aus verschiedenen Angeboten wählen:

  • Projekttage im Triathlon: Abhängig von den vorhandenen Sportstätten können alle drei Disziplinen – Schwimmen, Radfahren und Laufen – integriert werden. Falls kein Schwimmbad verfügbar ist, sind auch alternative Formate mit Radfahren und Laufen möglich.
  • Vorbereitung auf „Jugend trainiert für Olympia“: Eine frühe Planung ist hier besonders wichtig, um gemeinsam mit einem Verein regelmäßige Trainingseinheiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Wettkampf zu ermöglichen.

Jetzt Termine sichern

Kinder auf PodiumInteressierte können sich ab sofort melden, um Termine für dieses Schuljahr zu vereinbaren. Falls derzeit noch kein Kontakt zu einer Schule oder einem Verein besteht, unterstützt der BTV gerne bei der Vernetzung.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anfragen und spannende gemeinsame Projekte im Triathlonsport!

Kontakt: Hanna Krauß; coachthecoach@triathlonbayern.de

Eine solide Sponsorenstrategie ist entscheidend für Triathlon-Veranstaltungen, Vereinsabteilungen oder Liga-Mannschaften. Doch oft bleibt ungenutztes Potenzial liegen. Dann könnte das Coaching-Programm „SponsorenMagnet“ genau das Richtige sein! Sponsoring-Expertin Julia Wiedemann bietet Mitgliedern im BTV ein erfolgsversprechendes Programm zum Sonderpreis. Drei Plätze für den Beginn im März sind exklusiv für Verbandsmitglieder reserviert.

Was erwartet Teilnehmer im Coaching-Programm?

Von März bis August 2025 sorgen Julia Wiedemann und die Teilnehmer gemeinsam dafür, dass sich Sponsoring-Bemühungen wirklich auszahlen. In sechs Monaten wird eine maßgeschneiderte Sponsoring-Strategie entwickelt, mit der Sponsoren gezielt angesprochen und Verhandlungen auf Augenhöhe geführt werden– für hochpreisige, langfristige Partnerschaften. Das Ziel: Insgesamt mindestens 10.000 € Sponsoring sichern – mit Sponsoren, die jeweils 3.000 € oder mehr zahlen.

Teilnehmende erhalten bewährte Strategien, Leitfäden und Vorlagen, individuelle Unterstützung durch die Expertin und direkte Ergebnisse. Ziel ist es, schon während des Coachings hochwertige und hochpreisige Sponsoren zu gewinnen. „Teilnehmer*innen meines Coachings haben es bereits geschafft, innerhalb von nur sechs Monaten Sponsoren für bis zu mittlere fünfstellige Beträge pro Saison zu gewinnen – sowohl durch neue Partner als auch durch deutlich höhere Beträge von bestehenden Sponsoren“, berichtet Julia Wiedemann.

Warum solltet ihr teilnehmen?

Julia Wiedemann ist seit Jahren als Sponsoring-Expertin in zahlreichen Sportverbänden tätig, u. a. für den Bayerischen Landessportverband (BLSV), den Landessportverband NRW und den Freiburger Kreis. Im letzten Herbst war sie auch als Referentin auf dem Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands eingeladen.

Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, Sponsoren zu finden, wissen aber nicht genau, wo sie anfangen sollen oder wie sie höhere Beträge erzielen können. Genau hier setzt das Coaching an – es gibt einen klaren Plan und die nötige Unterstützung, um Sponsoring endlich erfolgreich und profitabel umzusetzen. Mehr Infos gibt es unter www.juliawiedemann.de

Exklusiver Verbandsvorteil & begrenzte Plätze

Der Bayerische Triathlon-Verband hat für seine Mitglieder einen exklusiven Spezialpreis ausgehandelt: Regulär kostet das Coaching 2.999 €. Für Verbandsmitglieder beträgt der Preis nur 1.999 €

Schon mit einem einzigen Sponsor über 2.000 € hat sich die Teilnahme finanziell gelohnt – und das ist erst der Anfang. Erfahrungsgemäß erzielen viele Teilnehmer*innen deutlich höhere Beträge!

Start bereits im März

Interessierte melden sich noch im Februar bei Veranstaltervertreterin Christine Waitz unter veranstaltervertreter(at)triathlonbayern.de. Das Coaching-Programm startet im März.

Foto: Julia Wiedemann

„Der Herr der Triathleten“ titelte einmal eine Lokalzeitung ein Portrait von Heinz Rüger. Auf der einen Seite passend – Heinz Rüger hat den Sport über fast 40 Jahre hinweg begleitet, aufgebaut, entscheidend mitgestaltet. Auf der anderen Seite trifft der Titel die Persönlichkeit des Erlangeners so gar nicht. Heinz Rüger organisierte oder delegierte seine Vorhaben immer mit Ruhe und Entschlossenheit stand dabei aber nie gerne über anderen. Meist kümmerte er sich, während andere im Rampenlicht standen.

Bereits 1985 gab es in Erlangen einen Triathlon. Neun Sportler starteten im Röthelheimbad und finishten auf dem Vereinsgelände des TV 1884 Erlangen. Nur ein Jahr später war das Rennen schon größer und das Schwimmen fand erstmalig am Oberndorfer Weiher statt. Immer mit dabei, einen Fotoapparat im Gepäck: Heinz Rüger.

Rüger war selbst von Kindesbeinen an Sportler und schon als Jugendlicher auch Trainer. Aktiv war er im Ringen, im Laufen und später im Triathlon über Kurz- und Mitteldistanz. 1987 hob der heute 70-Jährige dann die Triathlon-Abteilung des TV 1884 Erlangen aus der Taufe. Der Start einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.
1990 ein weiterer Meilenstein, den Heinz Rüger begleitete: Erstmalig wurde durch den Verein eine Mitteldistanz mit Start im Main-Donau-Kanal ausgerichtet.

Als Veranstalter wollte Heinz Rüger auch in der Weiterentwicklung von Triathlon mitwirken. So wurde er Ende 1991 Ausrichtervertreter im Bayerischen Triathlon-Verband und damit zum Sprachrohr der bayerischen Veranstalter im Präsidium des Verbands. Dieses Amt begleitete er bis 2012. Zwischen 1992 und 1994 war er zudem Vizepräsident. Auch in der DTU war er in verschiedensten Gremien aktiv. Er war lange Jahre Vorsitzender der Anti-Doping-Kommission bei der DTU.

Mann in blauem shirt, Frau in rotem Shirt

Heinz Rüger und Ulrike Rabenstein beim Erlanger Triathlon 2013

Gestalten und das beste rausholen, war immer sein Anspruch und den verfolgte er, wie schon geschrieben, mit aller Ruhe, aber auch aller Durchsetzungskraft. In der Triathlon-Liga kamen diese Ansprüche ebenfalls zu Tage. Da wirkte er nicht nur an mehreren Stellen organisatorisch und konzeptionell mit, sondern betreute auch lange Jahre die Ligamannschaften des TV 1884. Er kümmerte sich um Sponsoren, organisierte Reisen, fuhr mit den Teams zu Rennen und wechselte auch noch wenige Minuten vor dem Rennen noch den Fahrradschlauch im Express-Tempo, wenn es die Umstände erforderten. Auf jeden Fall war er immer da, wenn es nötig war. 2012 gab er die Leitung der Triathlon-Abteilung in Erlangen ab, um sich ausschließlich dem Ligabtrieb im Verein zu widmen.

 

Hallo Heinz, an welche Momente aus über 40 Jahren Triathlon erinnerst du dich gerne zurück?

An den Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den Ligafrauen 2011, sowie einige erfolgreiche Ligawettkämpfe mit ihnen. Überhaupt war die Arbeit mit den Liga-Mannschaften immer eine besondere: beim TV 48 Erlangen sind Anja Beranek, Anne Haug, Kristin Moeller im Triathlon groß geworden. Unter anderen haben Rebecca Robisch und auch Christine Waitz aus Roth die Bundesliga-Damen ergänzt. Die Mitglieder der Mannschaft haben sich immer zu Höchstleistungen gepusht und das war toll zu erleben. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft gab es noch weitere beachtliche Ergebnisse mit starken Athletinnen wie Astrid Karnikowski, Ella Schmidt, Katharina Schörner, Sarah Neukam, Katharina Schmelz und später Sophia Warter und Theresa Neukam.

 

In all den Bereichen, in denen du dich engagiert hast. Gab es etwas, worauf du besonders stolz warst?

Besonders war für mich, als Anne Haug mit 23 Jahren als Nichttriathletiin zum TV Erlangen kam. Sie ist dann von dort aus durchgestartet in die Weltspitze. Zunächst über die erste Bundesliga in den Weltcup, zu Olympia bis hin zur WM auf Hawaii.

 

Du warst selbst Triathlet der ersten Stunde. Was hat dich an dem Sport fasziniert?

Vor 1978 wurden auf Hawaii in drei Einzelwettkämpfen – Schwimmen, Radfahren und Laufen – die besten Ausdauerathleten gekürt. Aus diesen drei Einzelwettkämpfen wurde dann 1978 der Triathlon geschaffen, mit einem „Ironman“ als Sieger. Der Beginn der Langdistanz im Triathlon, des Ironman – das fand ich äußerst spannend.

 

Mehr noch engagiertest du dich im Ehrenamt und investiertest unendlich viele Stunden und unendlich viel Herzblut in deine Arbeit. Was hat dir besonders viel Freude bereitet?

Der Erhalt des Jugendtriathlons in Erlangen: Heute nehmen 1200 Schülerinnen und Schüler beim Jahreswettkampf Ende Juli teil. Sie stärken die Jugendmannschaft im Verein. Mehrere Male hat die Triathlon-Jugend bei „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gewonnen, 2015 sogar die Weltmeisterschaft in Versailles.

 

Vielen Dank, Heinz!

Der Beitrag erschien im Rahmen der Serie „40 Jahre Triathlon in Bayern“. Alle Beiträge finden Sie hier.

Fotos: Bernd Räbiger/ Frank Übelhack

Ab Oktober betreut Roland Knoll die Sichtungsgruppe des Bayerischen Triathlon-Verbandes und widmet sich damit noch mehr der Förderung des Nachwuchssports. Er unterstützt damit auch Hanna Krauss, die mit dem TriPoint Projekt bereits stark in den Vereinen und auch Schulen vertreten ist und insbesondere Trainern vor Ort wertvolle Tipps zum aktuellen Stand von Nachwuchstraining mitgibt.

„Wir freuen uns, dass Roland Knoll sich bereit erklärt hat, seine große Erfahrung in der weiteren Entwicklung der Basis einzubringen“, sagt Vizepräsident Leistungssport, Thomas Burger. Die Basis, also Vereine und zunehmend auch Schulen, sollen weiterhin, wie schon in den letzten vier Jahren, von Angeboten profitieren, die die Qualität in der Nachwuchsarbeit noch steigern können. Erfahrungsaustausch steht dabei an erster Stelle der Ziele. Aber auch das Angebot von Handreichungen zum Training der jungen Sportler soll ausgebaut werden.

Seit dieser Woche beispielsweise, gibt es bereits Vorschläge für Schwimmpläne in einem eigens eingerichteten Cloud-Bereich, die Heimtrainer zur Orientierung nutzen können. In Zukunft sollen Trainings-Videos oder Anleitungen das Angebot sukzessive weiter ergänzen.

Foto: The groupmovement