Triathlon ist im Programm von „Jugend trainiert für Olympia“ die am stärksten wachsende Sportart. Wie viele andere wird sie von der Landesstelle für den Schulsport gefördert. Deshalb wachsen die Bestrebungen, die Lehreraus- und fortbildung durchzuführen, um im Nachmittagsunterricht an mehr Schulen präsent zu sein und weitere Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) zu gründen.

Ein klassischer Triathlon im Einzelstart und eine Team Relay – gleich zwei Wettkämpfe hatten Schülerinnen und Schüler beim Herbstfinale bei Jugend trainiert für Olympia (JtfO) zu meistern. Für die Teilnehmenden des Ohm-Gymnasium Erlangen kein Problem. Denn hier ist Triathlon seit Jahren ein Teil des Schulprogramms. Nicht nur das, auch seit Jahren sind die Schulteams aus Mittelfranken bei JtfO erfolgreich. Beim 100. Jubiläum gelang ihnen der Sprung auf den zweiten Platz.

Die JtfO-Mannschaft aus Erlangen

„Wir wussten im Vorfeld, dass wir ein ganz starkes Team mit homogenem Leistungsniveau haben, und haben uns das Podium als Ziel ausgegeben. Dass es am Ende bei widrigen Bedingungen zu einem zweiten Platz gereicht hat, macht mich und die Schüler*innen überglücklich. Der Teamspirit bei den Staffeln am zweiten Wettkampftag war einfach super“, sagt Manfred Reinhard, der Lehrer, der die Schüler*innen trainiert und die Reise nach Berlin begleitet. Am Ende entschied über die Rangfolge die Addition der Jungen- und Mädchen-Zeiten aus den Einzelrennen an Tag 1 und die Addition der Zeiten der je zwei Schul-Staffeln am zweiten Tag. Dabei durchläuft Jede*r einzeln die drei Sportarten und schlägt nach einer Teildisziplin dann an den Nächsten ab, insgesamt gibt es also acht Wechsel, bei denen Einiges schiefgehen kann.  Bei den zwei gemischten Teams war eine kluge Strategie gefragt. „Im Nachhinein haben wir alles richtig gemacht“, ziehen die Erlangener Fazit. Ab der sechsten Teildisziplin hatte das Team zur Bremer Konkurrenz aufgeschlossen. Der Rückstand wurde egalisiert und am Ende nahmen die Schüler*innen den Verfolgern 18 Sekunden ab, so dass es klar zum zweiten Platz vor der Oberschule an der Ronzelenstraße Bremen reichte. Der Sieg ging an das Sportgymnasium Neubrandenburg.

Ina Al-Sultan, Beauftragte für Schulsport in Bayern, sagt: „Wir freuen uns, dass die Arbeit in der Schule in Erlangen so konstant Erfolge erzielt. Gemeinsam mit Hanna Kraus und ihrem Programm „Triathlon macht Schule“ versuchen wir weitere bayerische Schulen für Triathlon zu begeistern. Interessierte Lehrer*innen können sich gerne bei uns melden – denn Triathlon in der Schule ist einfacher umzusetzen als man denkt.“

Das Ohm-Gymnasium Erlangen hat es wieder geschafft: Das Erfolgsteam aus Schülerinnen und Schülern fährt zum Herbstfinale von Jugend trainiert für Olympia, das von 13. bis 17. September 2022 in Berlin stattfindet. Qualifiziert haben sie sich dafür letzte Woche beim Landesfinale in Ingolstadt, wo je Wertung die drei schnellsten Mannschaften aus Nord- und Südbayern teilnahmen.  

Gleich drei Teams brachte die Schule, die eng mit den lokalen Sportvereinen TB 1888 Erlangen (Schwimmen) und TV 1848 Erlangen (Triathlon) kooperiert, an den Start. In diesem Fall ist Masse durchaus auch Klasse: Die Erlangener Mädchen werden in der Wertung IV Bayerische Meisterinnen. Die Mannschaft in der Wertung Mixed III wird ebenfalls Bayerischer Meister und qualifiziert sich damit für das JTFO-Bundesfinale. Die Wertung der Jungen IV gewann das heimische Apian-Gymnasium Ingolstadt.

„Endlich wieder Triathlon in der Schule“, freut sich der Beauftragte für Leistungssport des BTV, Thomas Burger und lobt: „Das Landesfinale wurde von der Fachschaft Sport des Apian Gymnasiums Ingolstadt hervorragend organisiert. Wir freuen uns auf starke bayerische Vertreter beim Bundesfinale im September in Berlin.“

Das Finale der 100. JTFO findet in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien in Berlin statt. Die Sportler*innen reisen dann zusammen mit bayerischen Finalisten anderer Sportarten per Zug an. 

Die Ergebnisse des JTFO Landesentscheids

Mädchen IV

  1. Ohm-Gymnasium Erlangen 1
  2. Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld 1
  3. Robert-Koch-Gymnasium 1

Jungen IV

  1. Apian-Gymnasium Ingolstadt 1
  2. ISAR-Gymnasium München 1
  3. Ohm-Gymnasium Erlangen 1

Mannschaftswertung Mixed

  1. Ohm-Gymnasium Erlangen 1
  2. ISAR-Gymnasium München 1
  3. Apian-Gymnasium Ingolstadt 1

Foto: Ina Al-Sultan

Triathlon als Schulsport – seit Jahren ist die Sportart auch in Schulen eine willkommene Abwechslung zu gängigen Unterrichtsinhalten. In Bayern trägt die Arbeit dort sogar alljährlich Früchte: Bei den Wettbewerben im Rahmen von „Jugend Trainiert für Olympia“ schneiden bayerische Mannschaften fast schon traditionell gut ab. Und doch gibt es in Schulen noch viel Potenzial in Sachen Triathlon-AG, -Seminar oder SAGs (Schularbeitsgemeinschaften). Deshalb bietet das Lehrteam des BTV in Kooperation mit der LASPO und der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen erstmalig einen Kurs an, an dessen Ende der Erwerb der C-Trainer-Lizenz steht.

„Wir arbeiten seit Jahren auf die Etablierung der Fortbildung für Lehrer*innen hin und freuen uns, dass es im November endlich losgehen kann“, berichtet die Beauftragte für Schulsport des BTV, Ina Al-Sultan. Die Lehrerin aus München bringt selbst jahrelange Erfahrung aus dem Schulbetrieb mit ein.

Theorie und Praxis für die Schule

Lehrkräfte mit der Unterrichtsberechtigung Sport können im Rahmen der Fortbildung vom 7. November (10 Uhr) bis 11. November (16 Uhr) die Qualifikation zur Durchführung von differenziertem Sportunterricht und zur Leitung von Triathlon-SAGs/ Stützpunkten an Schulen erwerben. Bei erfolgreichem Lehrgangsabschluss erhält zudem jede*r Teilnehmende die Qualifikation des Triathlon C-Trainer. Dabei lernen Lehrkräfte die speziellen Inhalte der Sportart Triathlon abgestimmt auf den Rahmen des Schulsports kennen: Wie wird gewechselt? Wie kann das Mountainbike Training in der Schule umgesetzt werden? Welche Regeln gelten im Triathlon?

„Unser Ziel ist es Lehrer*innen zu ermutigen in den Schulen mehr Triathlonsport umzusetzen“, sagt Ina Al-Sultan. „Die abwechslungsreichen Inhalte bieten viele Möglichkeiten und die Aussicht auf einen Wettkampf ist für Schüler*innen immer motivierend, das Rennen selbst immer ein Highlight.“
Thomas Burger, Leistungssportdirektor des BTV, sieht auch für den Triathlon eine große Chance: „Die Aussicht darauf, in der Schule Interesse für den Sport zu wecken und so den Unterbau für erfolgreiche Talentsichtung zu legen, ist auch ein Grund, weshalb wir die Lehrerfortbildungen in den nächsten Jahren intensivieren möchten.

Mehr Informationen zum Angebot finden Sie hier.

Hier geht es zur Anmeldung.

Zum zweiten Mal organisiert das P-Seminar „Let’s TRI“ in diesem Jahr einen Schülertriathlon an der Peter-Vischer-Schule in Nürnberg. Am 27. Juli werden Schülerinnen und Schüler, die sich gerne ausprobieren und messen, mit kleinen Distanzen zum Triathlonmachen eingeladen.

Schwimmen gilt es im Becken des Westbads zu absolvieren, die Fahrradstrecke ist im angrenzenden Wiesengrund zu überwinden und eine die Laufstrecke ist entlang der Pegnitz zu meistern. Die Distanzen sind für Jede*n machbar und bewegen sich zwischen 50m Schwimmen, 4km Radfahren und 1km Laufen für die Jüngsten und 200m Schwimmen, 16km Radfahren und 4km Laufen für die Ältesten. Das Mindestalter zur Teilnahme ist 10 Jahre.

„Wir würden uns freuen, wenn am 27. Juli zahlreiche Jugendliche im Rahmen des Schulsports in den Triathlon hineinschnuppern würden“, sagt der Vizepräsident Leistungssport im BTV, Thomas Burger. Der Nürnberger unterstützt das Projekt aktiv und kümmert sich sogar um Wechselbeutel, die die Sportler*innen im Anschluss mit nach Hause nehmen dürfen.

Die Anmeldung zum Schülertriathlon ist noch möglich. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler jeden Alters (ab Jahrgang 2012) und jeder Schulform.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Bild: Peter-Vischer-Schule

Nach coronabedingter zweijähriger Zwangspause ist die Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend (DTJ) zurück. Gemeinsam mit Partner Zurich bietet die DTJ 2022 wieder tausenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Rahmen des Schulsports Triathlon kennenzulernen. Insgesamt nutzen 16 Schulen in elf Bundesländern in den kommenden drei Monaten die Möglichkeit, ihrer Schulgemeinde den in Deutschland weiter boomenden Ausdauersport näherzubringen. Zwei davon sind in Bayern.

„Wir freuen uns riesig, dass nach zwei Jahren Pandemie das Angebot wieder Fahrt aufnehmen kann. Uns und unseren Partnern ist es ein Anliegen, durch die Triathlon-Schultour den Klassenverband und die Identifikation mit der eigenen Schule zu stärken“, sagt Mirco Beyer, Jugendsekretär der DTU. Er unterstreicht zudem das Ziel, das mit dem Angebot an die Acht- bis 17-Jährigen verfolgt wird: „Natürlich soll mit der Teilnahme ein positives Erlebnis verknüpft werden, das bestenfalls zu einer langfristigen Kooperation von Schule und Verein führt. Aber in erster Linie geht es uns darum, Spaß und Freude an der Bewegung im Allgemeinen und im Speziellen am Triathlon zu vermitteln.

Unterschiedliche Angebote in ganz Deutschland

 
So verschieden die Zielgruppe ist, so verschieden sei zudem das Angebot an den unterschiedlichen Schulen, das von Swim-and-Run-Veranstaltungen über Duathlons bis hin zu Schultriathlons reicht. „Die diesjährigen Veranstaltungen machen Mut und zeigen auf, dass die Schulen offen für neue Angebotsformen sind, die ihre Schülerinnen und Schüler in Bewegung bringen. Denn wenn uns die vergangenen Jahre eines gelehrt haben, dann dass man die Bedeutung der Bewegung von Jugendlichen nicht vernachlässigen darf!“

Übersicht der Veranstaltungen in Bayern

  • 21. Höchstadter Schülertriathlon
  • 2. PVS Schülertriathlon Nürnberg

Weitere Informationen zur Zurich Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend stehen hier zur Verfügung.

Schulleitungen, die an einem Mitwirken im kommenden Jahr interessiert sind, können sich direkt an Mirco Beyer wenden. 

Foto: DTU/ Mirco Beyer

Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) sind Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen. Verantwortlich für dieses Kooperationsmodell zeigt sich das bayerische Landesamt für Schule. Das Ziel: Einerseits Schülerinnen und Schülern nach Ende des Schultages weitere Sportangebote bieten zu können, andererseits Vereine zu stärken und zu fördern. Die Antragsfrist für Vereine läuft bis 31. Oktober.

Einzige Voraussetzung für die Einrichtung einer Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) ist ein volljähriger Übungsleiter mit der Qualifikation für die entsprechende Sportart (z.B. C-Trainer). Mindestens 10 Schüler sollten für eine SAG gefunden werden, dabei können Schüler auch von mehreren Schulen kommen (schulübergreifende SAG). Zunächst ist das Sportangebot, das als verpflichtende Schulveranstaltung gilt, ein Schnupperangebot für Schülerinnen und Schüler. Mittel- bis langfristig können Vereine so jedoch Nachwuchs generieren. Auch besteht die Möglichkeit mit SAGs Hallenkapazitäten zu erlangen.

Die Vorteile der SAGs in der Übersicht:

(Quelle: LASPO)

für die Schülerinnen und Schüler:

  • freiwilliges Sportangebot
  • sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Erleben von Gemeinschaft
  • Sport als Grundlage einer gesunden Lebensführung

für den Verein:

  • Gewinnung neuer Mitglieder
  • Talentsichtung und -förderung
  • zusätzlicher staatlicher Zuschuss zur Vereinspauschale

Weitere Pluspunkte:

  • Alle SAGs sind Schulveranstaltungen. Damit sind alle beteiligten Kinder und Jugendlichen durch die gesetzliche Schülerunfallversicherung abgesichert.
  • Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich, sollte aber mittel- bis langfristig auf freiwilliger Basis angestrebt werden.

Mehr Informationen zu Durchführung und Beantragung finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; [1.10.2021]; Foto: Christoph-Felix Schmidt

Aus dem Wasser, aufs Fahrrad und in die Laufschuhe: Nach dem langen Lockdown können sich Nürnberger Schüler endlich wieder bei einem sportlichen Wettkampf messen. Am Montag, 26. Juli fällt im Westbad der Startschuss zum ersten schulübergreifenden Triathlon Nürnbergs. Veranstaltet wird er vom P-Seminar „Let´s TRI“ der Peter-Vischer-Schule. Jeder Teilnehmer gewinnt – vielleicht einen Pokal, auf jeden Fall aber sportliche Erfahrung und Gemeinschaftsgefühl.

Motivieren und Lichtblick geben

Das Event soll Nürnberger Schüler zu mehr Bewegung nach dem langen Corona-Lockdown animieren. Aus „Home-Schooling-Stubenhockern“ sportbegeisterte Triathleten zu machen ist die Devise von Seminarleiter Lukas Grießhammer und seinen neun 11. Klässlern. Anton Rotgängel, Leitung der IT-Abteilung, sagte mitten im zweiten Lockdown: „Es ist wichtig den Schülern in diesem Sommer durch ein Sportevent voller Spaß und Spannung einen motivierenden Lichtblick zur Bekämpfung der Corona-Trägheit zu bieten.“ Diese These ist nun das Motto des P-Seminars „Let´s TRI“. Auch Lukas Grießhammer spricht, als er für das P-Seminar wirbt: „Die Schüler brauchen wieder einen Anreiz, Sport zu treiben!“. Zu dem Zeitpunkt war noch unbekannt, dass es zu einem zweiten und noch längeren Lockdown kommen wird. So wird nun die Problematik von fehlender Bewegung bei Schülern noch höher geschätzt.

Die Anmeldungen laufen ab sofort über die Schulen. Das heißt, die Schüler, die teilnehmen wollen, sprechen das mit ihren eigenen Schulen ab und melden sich über das Anmeldeformular der Website der Peter-Vischer-Schule an. 200 Meter Schwimmen, 16 Kilometer Fahrradfahren und 4 Kilometer Laufen müssen bewältigt werden. Schüler haben die Möglichkeit, als Team (4er-Staffel) oder als Einzelkämpfer anzutreten.  Für diese Veranstaltung, zu der 300 Teilnehmer erwartet werden, steht das Westbad an diesem Vormittag ausschließlich den Teilnehmern des Wettkampfes zur Verfügung. Auch Teile des Pegnitzgrunds sind nur für die Triathleten zugänglich.

Das P-Seminar-Team steht mit vereinter Teamkraft hinter dem Projekt, hat in den vergangenen Monaten organisiert, geplant, zahlreiche Sponsoren gefunden und wichtige Kontakte geknüpft. Es existiert ein You-Tube-Promotion Video und ein Instagram-Account.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der PVS.
Zum Instagram-Account.

© Text: Ciara Cesal; Fotos: Peter-Vischer-Schule [2.07.2021]

Neben dem neu initiierten Tripoint und Coach-the-Coach-Projekt bietet das Leistungssport-Team des Bayerischen Triathlon-Verbands allen interessierten Nachwuchsathlet*innen und Trainer*innen ab sofort auf Anfrage einen Rahmentrainingsplan (RTP). Der Plan soll Sportler*innen und Trainer*innen in bayerischen Vereinen als Leitfaden durch die Saison dienen.

„Das gesammelte Wissen und die Erfahrungen der Trainer des Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg ist in diesen Plan eingeflossen“, berichtet Jonathan Zipf, der maßgeblich an der Erstellung des Plans beteiligt war. „Uns geht es darum, neue Impulse und Ideen zu liefern, um das Nachwuchstraining sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten.“

Die Initiative ist ein Teil der Idee, die Verbindung zwischen Vereinen, dem BTV-Nachwuchs und dem BTV Leistungssport zu stärken und ein aktives Netzwerk aufzubauen.

Interessierte können Ihre Anfrage per E-Mail an coachthecoach@triathlonbayern.de senden.

Folgende Infos müssen zum Erhalt des RTP enthalten sein:

  • Name des Athleten/des Trainers/des Vereins
  • Jahrgang/Jahrgänge des/der Athleten
  • für Athleten und Vereine: Name des Trainers
  • Anzahl der Athleten im Verein

Hinweis zum Datenschutz

Ziel dieser Abfrage ist es, Athlet*innen und Trainer*innen aus Vereinen passgenaue Unterstützung zukommen zu lassen. Die Antworten werden durch das Leistungssport-Team und Jugend-Team des Bayerischen Triathlon-Verbands ausgewertet. Informationen werden nicht weitergegeben oder ohne Einwilligung veröffentlicht.

Gemäß Datenschutz haben Sie das Recht auf Auskunft sowie Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an geschaeftsstelle@triathlonbayern.de. Nach erfolgtem Widerruf werden Ihre Daten gelöscht.

© Text: Christine Waitz; Foto: Theresa Baumgärtel; Video: Johnny Zipf   [11.06.2021]

 

Im Frühjahr 2022 finden die XXIV. Olympischen Winterspiele in der chinesische Hauptstadt Peking statt, genauer gesagt vom 4. bis 20. Februar 2022. Peking ist somit die erste Stadt, die nach den Olympischen Sommerspielen 2008 auch Olympische Winterspiele austrägt. Wie auch bei vergangenen Olympischen Spielen organisiert die Deutsche Sportjugend (dsj) wieder ein Jugendlager für Nachwuchsleistungssportler*innen und ehrenamtlich Engagierte im Alter von 16 bis 19 Jahren.

Das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) Peking findet vom 31. Januar bis 16. Februar 2022 parallel zu den Olympischen Winterspielen in Peking  statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche von Wettkämpfen und sportliche Aktivitäten, Workshops und Diskussionsrunden, sowie kulturelle Aktivitäten und interkultureller Austausch mit Jugendlichen aus China.

Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 8. August möglich. Weitere Infos gibt es in der Ausschreibung für die Teilnehmer*innen.

Außerdem stehen auch noch fünf Plätze im Leitungsteam zur Vergabe. Weitere Infos zu den Anforderungen gibt es in der Ausschreibung für das Leitungsteam. Die Bewerbungsfrist für das Leitungsteam endet bereits am 30. Juni!

 

© Text: DSJ/ DOA/ Christoph Gawens; Bilder: DSJ [01.06.2021]

München. „Unsere bayerischen Schulteams sind top in Form! Das beweisen sie bei nationalen und internationalen Schulsportwettbewerben: Mit Spitzenplätzen sind sie immer vorne mit dabei“, so Kultusminister Michael Piazolo gestern in München bei der Ehrung der 24 besten Schulsportmannschaften des vergangenen Schuljahres. Er würdigte ihre herausragenden Leistungen in den verschiedenen olympischen Disziplinen – vom Rudern und Schwimmen, über Triathlon bis zum Ski alpin – und lobte die hohe Motivation genauso wie den sportlichen Vorbildcharakter der Schülerinnen und Schüler. Seinen Dank sprach er ebenso den Betreuern und Lehrkräften sowie den Sportvereinen und Eltern aus, die die Kinder und Jugendlichen allzeit unterstützen.

Ohm-Gymnasium Erlangen wird als 3. Bundessieger geehrt

Sieben bayerische Bundessieger und Mannschaften, fünf 2. Bundessieger und acht 3. Bundessieger wurden im Rahmen der Veranstaltung geehrt. Darunter war auch das Mixed-Triathlon-Team des Ohm-Gymnasium Erlangen. (Wir berichteten über den Erfolg im Finale der Triahlon-Rennen). Besonders dürfte für die Schüler gewesen sein, dass Bundestrainer und Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan einen Teil der Ehrungen übernahm.

Der Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands, Gerd Rucker, war ebenfalls Gast und freute sich über die erfolgreiche Arbeit an Bayerns Schulen: „Das Engagement ist ein großer Gewinn für den Triathlon,“ sagte der Vohenstraußer und fügte hinzu: „Die heutige Veranstaltung war zudem eine rundum gute Werbung für unseren Sport!“

Die Mannschaft des Ohm-Gymnasium Erlangen mit Kultusminister Michael Piazolo; Foto: Andreas Gebert

Schulsport-Verdienstmedaille für sieben Lehrkräfte

Besonderes Engagement für den bayerischen Schulsport bewiesen sieben Lehrerinnen und Lehrer. Minister Piazolo überreichte ihnen dafür die Schulsport-Verdienstmedaille: „Mit bewundernswerter Begeisterung sind unsere Lehrerinnen und Lehrer täglich im Einsatz. Dabei bringen sie den Schulsport mit großem Engagement voran – im Sportunterricht, aber auch bei den Schulsportwettbewerben oder im Kooperationsmodell ‚Sport-nach-1‘. Die Auszeichnung mit der Schulsport-Verdienstmedaille ist eine Anerkennung von besonders herausragenden Leistungen. Dazu gratuliere ich den Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich.“

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

ist ein bundesweit organisierter leistungsorientierter Mannschaftswettbewerb der Schulen in insgesamt 19 olympischen Sportarten und sieben paralympischen Sportarten. Er gilt als weltgrößter Schulsportwettbewerb: Rund 800.000 Schülerinnen und Schüler aus allen 16 Bundesländern nahmen im vergangenen Schuljahr teil. Aus Bayern waren knapp 90.000 Schülerinnen und Schüler in rund 9.000 Schulmannschaften gemeldet. Unter den Landessiegern der Bundesländer wird im Rahmen der Bundesfinalveranstaltungen die beste Schulmannschaft Deutschlands in den verschiedenen Sportarten und Wettkampfklassen ermittelt. Das Bundesfinale im Frühjahr und Herbst findet traditionell in Berlin statt. Das Winterfinale wird an wechselnden Wintersportorten ausgerichtet. Im Winter 2019 war der Austragungsort Nesselwang (Bayern).

© Text: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus/ Christine Waitz; [09.01.2020] Fotos: Andreas Gebert