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BTV Memmert Nachwuchscup in Marktredwitz: Unwetter war schneller als die Nawuchs-Teams
NachwuchscupEs hätte eine durchwegs erfolgreiche Veranstaltung werden können, doch am Ende sollte ein Unwetter dem Rennen einen Strich durch die Rechnung machen. Der 9. Cube Schüler und Jugend Triathlon in Marktredwitz hatte mit 188 Einzelstartern und 15 angemeldeten Teams aus ganz Bayern und dem benachbarten Tschechien einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Daneben freute sich der veranstaltende Verein RSC Marktredwitz über eine deutlich gestiegene Anzahl an Teilnehmern aus der Region, die Triathlonluft schnuppern wollten. Und auch an Zuschauer-Support fehlte es nicht: Knapp 500 Eltern und Zuschauer applaudierten in der „Triathlonarena“ und auf der Strecke. Bis das Gewitter aufzog.
Der Tag begann so, wie ein Triathlon-Tag beginnen muss. Die Einzelrennen konnten noch gestartet werden. Dann jedoch zog ein Gewitter auf, das die Fortführung der Veranstaltung unmöglich machte. „Glücklicherweise konnten einige Altersklassen, inklusive der Jüngsten, ihr Rennen noch vor dem Abbruch erfolgreich beenden“, blickt Orgaleiter Olaf Korf zurück. Über 30 sechs- und siebenjährige, vorrangig aus der Region um Marktredwitz, absolvierten ihren teilweise ersten Triathlon mit großer Begeisterung. Dem Unwetter zum Opfer fielen in der Folge allerdings die Läufe der Schüler B und C und die abschließend geplante spektakuläre Team Mixed Relay.
Wertung des BTV Memmert Nachwuchscup wird angepasst
Die fehlenden Ergebnisse haben nun auch Auswirkung auf die Serienwertung. In Absprache mit den Verantwortlichen des Bayerischen Triathlon-Verbandes wurde folgende Regelung gefunden.
Durch den Ausfall des Staffelrennens erhalten alle Starter, die im Einzelrennen gestartet sind, UND für das Staffelrennen gemeldet waren, einen Punkt bzw. den Haken für ein absolviertes Staffelrennen. In der Klasse der Schüler B bleibt die Anzahl an Pflichtrennen, die in die Wertung eingehen, wie vorgesehen bestehen.
Ausblick auf 2025
Enttäuscht und traurig über den Abbruch der Veranstaltung, aber beruhigt, dass keine Personen zu Schaden kamen, blicken die Organisatoren des RSC Marktredwitz optimistisch auf ein Jubiläumsjahr nach vorne. Am 5. Juli 2025 wird die zehnte Auflage des Schüler- und Jugendtriathlons mit der fünften Team Mixed Relay stattfinden. Weitere Aktionen des RSC Marktredwitz anlässlich seines 40-jährigen Bestehens sind ebenfalls in Vorbereitung.
Zu den Ergebnissen des Rennens (Link).
Fotos: RSC Marktredwitz
Trisport Erding e.V. und Technische Universität München (TUM) veranstalten TriDay
TriDaysAn der Uni sind normalerweise vor allem junge Erwachsene zu finden. Am vergangenen Sonntag, den 30.06.2024 war das anders: Zahlreiche sortliche Kids fanden sich am Campus der Technischen Universität München (TUM) ein, um gemeinsam zu trainieren. Auf Initiative des Trisport Erding e.V. waren die Kinder und Jugendlichen zu dem Trainingstag an den Universitätscampus nach München eingeladen. Die Veranstaltung wurde maßgeblich von Studierenden der Sportwissenschaft zusammen mit Ihren Betreuern Valentin Nusser und Dr. Martin Schönfelder organisiert.
Studentinnen und Studenten erheben Daten
Die beiden Betreuer Valentin Nusser und Dr. Martin Schönfelder sind neben ihrer beruflichen Tätigkeit an der TUM selbst auch als Triathlon-Trainer tätig. Den Trainingstag auf dem TUM Campus im Olympiapark haben sie aus gleich mehreren Gründen initiiert. Die Studentinnen und Studenten gestalteten diesen Tag im Rahmen des Unterrichtsfaches „Sportwissenschaft in einer Sommersportart“. Es wurde nicht nur trainiert, sondern es wurden auch sportmotorische Testungen und Daten zu Sprintleistungen beim Radfahren und Laufen erhoben. Im Rahmen eines Crossduathlons wurden zudem wettkampfnahe Leistungsdaten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeiten, Bodenkontaktzeiten und vieles mehr gesammelt.
Gerade bei dem Crossduathlon stand nicht nur die schnellste Leistung im Vordergrund. Besonders beim Radfahren mussten die Kinder technische Fertigkeiten auf dem Mountainbike unter Beweis stellen, denn die Strecke war gespickt mit Hindernissen, Treppen, Slalom-Abschnitten und Rampen. Durch ein vorangegangenes Radtechniktraining und unterschiedliche Laufspiele waren die jungen Sportler aber optimal auf den Parkour vorbereitet.
Gesunde Ernährung gehört dazu
Ergänzt wurde die Kombination aus Training, Leistungsmessung, Cross-Duathlon und Spielen durch eine gesunde Ernährung. Neben einem reichhaltigen Obst-Buffet konnten die Kinder in der TUM-Lehrküche selbst leckere Obst-Smoothies herstellen. Zudem gab es zum Abschluss des Tages noch ein sogenanntes PowerBall-Rätsel, bei dem die Kinder aus verschiedenen leckeren Fruchtbällchen deren natürliche Inhaltsstoffe herausschmecken mussten, um die Rätselfragen lösen zu können.
„Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag am TUM Campus im Olympiapark“, ziehen die Organisatoren Fazit. Für die Studierenden steht nun noch die Auswertung der Ergebnisse an, die sie am Ende des Semesters präsentieren werden. Die Kinder, darunter auch viele Sportler des Trisport Erding e.V., dürfen sich von einem erlebnisreichen Tag erholen und sich auf eine Wiederholung des Trainingstags im nächsten Jahr freuen.
Fotos: Martin Schönfelder, Trisport Erding e.V.
Bezirk Oberfranken sucht Breitensportwart
OberfrankenDer Bezirk Oberfranken sucht eine engagierte und motivierte Person für die Position des Breitensportwarts. Diese Rolle bietet die Möglichkeit, die Breitensportaktivitäten im Bereich Triathlon in der Region zu fördern und zu unterstützen.
Die Aufgaben eines Breitensportwarts sind vielfältig und können folgende Bereiche umfassen:
Anforderungen:
Bewerbung:
Interessierte Personen werden gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 01.08.2024 per E-Mail an oberfranken@triathlonbayern.de zu senden.
Für Rückfragen stehen stehen die Bezirksvorsitzenden Pauline Schweens und Kristina Grieger gerne zur Verfügung.
Bezirks-meister Sprintdistanz
MittelfrankenAm 30.Juni wurden die Bezirksmeister über die Sprintdistanz beim 36. Hersbrucker Volkstriathlon ermittelt. In einem engen Sprintfinish sicherte sich Martin Gebhard (Team OPTIMUM) den Tagessieg vor Roland Ziegaus (TV 1897 Velburg). Damit gewann er auch den Titel des mittelfränkischen Meisters. Platz zwei in der mittelfränkischen Wertung errang Alexander Rupprecht (Ski Club Lauf) vor Christoph Dowalil (Halber Hai).
Bei den Damen siegte Lena Götzenberger (TSV Zirndorf) souverän vor Elena Hillenbrand und Hannah Stocker beide vom gastgebendem DAV Hersbruck.
Die Ehrungen wurden vom 1. Vorstand des Bezirk Mittelfranken im BTV Michael Reiwe vorgenommen.
v.l.n.r.: Michael Reiwe, Hannah Stocker, Elena Hillenbrand, Lena Götzenberger, Alexander Rupprecht, Martin Gebhard
Fotos: Daniel Decombe, Chris Düll (DAV Hersbruck)
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Regionalliga-Krimi bei den Windspielen von Trebgast
LigaAm Renntag war die Stimmung toll, das Wetter perfekt. Dafür, dass der Traditionstriathlon in Trebgast wieder ein perferkter Wettkampf wurde, musste das Orga-Team jedoch eine Frühschicht einlegen. In der Nacht zuvor hatte ein Sturm allerlei durcheinander gebracht. Am Morgen war davon für die Sportlerinnen und Sportler schon kaum mehr etwas zu bemerken. So kämpften Regionalliga-Teams und Teams der 2. Triathlon Bundesliga, ebenso wie Schnupper-, Volks- und Kurzdistanz-Sportler bei besten Bedingungen um die Plätze
Regionalliga: Macht die Bö den Sieg zunichte?
Vom Durcheinander durch den nächtlichen Sturm war zwar kaum mehr etwas zu bemerken, dennoch hatte der Wind einen Einfluss auf das Rennen: Die Damen des MRRC München hatten, auf den ersten Blick, einen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Doch dann begann ein Krimi, in dem der Wind eine Hauptrolle spielte. In der ersten Wechselzone war der Helm einer MRRC-Starterin unbemerkt vom Rad geweht worden. Die Kampfrichter sahen nur den herumliegenden Helm und sanktionierten die Unordnung mit einer Zeitstrafe. Die Athletin bemerkte und berücksichtigte diese nicht und wäre im Ziel vor einer Disqualifikation gestanden, hätten die Kampfrichter nicht eingelenkt und dem windigen Wetter Tribut gezollt.
Am Ende ging der Regionalliga-Sieg an diesem Tag an das Team MRRC München mit Laura John, Rebekka Adelhardt, Sophie Arzberger und Michelle Janus. Platz zwei holten die Frauen der TSG 08 Roth (Laura Mederer/ Margit Wegler / Madlin Bußinger / Vanessa Aberham) vor dem TSV Gaimersheim.
Bei den Männern erinnerte sich das Gealan Tri Team IfL Hof an die Leistungen des Vorjahres, wo sie die Bayernliga-Wertung dominiert hatten und gewannen auch in der Regionalliga souverän. Sebastian Marx, Paul Schönberger, Florian Puchta, Tobias Schmutzler und Moritz Silberbauer ließen der Mannschaft der TSG 08 Roth (Jonas Wechsler, Stefan Betz, Raphael Junghans, Sebastian Rehm, Philipp Christl) keine Chance. Platz drei ging an das Team von TWin Neumarkt.
2. Bundesliga Süd: Bayerische Vereine an der Spitze
In der 2. Bundesliga Süd, die ebenfalls in Trebgast am Start war, setzte sich im Frauenrennen mit dem TV 1848 Erlangen ein bayerischer Verein durch. Ihnen folgten die Teams von TSV Amicitia Viernheim und von TSV Mannheim. Und auch bei den Männern triumphierten die bayerischen Starter: Die TSG 08 Roth, die auf den Aufstieg in die 1. Triathlon Bundesliga hofft, gewann vor dem Triathlon Team DSW Darmstadt II und dem SV Ludwigsburg 08.
Neben den Liga-Wettkämpfen gab es natürlich auch die Volks-, Schnupper und Kurzdistanz-Rennen. Stürmisch drückt es auch Organisator Benedikt Deichsel aus: „Mega, Mega, Mega! Mega tolle Sportler, Mega Helferteam und Mega Glück mit dem Wetter (das hat sich vor und nach dem Wettkampf ausgetobt). Wir finden es super, dass die Liga jedes Jahr wieder den Weg zu uns nach Trebgast findet und so begeistert von unserer Veranstaltung ist, das ehrt uns sehr. Wir würden uns freuen, wenn ihr am 29. Juni 2025 wieder dabei seid!“
Alle Ergebnisse finden sich hier (Link).
Fotos:Triathlon Liga Bayern
Wettkämpfe im Juli: Volles Programm im gesamten Verbandsgebiet
VeranstaltungenDie Saison nähert sich ihrem Höhepunkt: Im Juli gibt es 26 Wettkämpfe im gesamten Verbandsgebiet. Dabei sind alle Formen von Triathlon: vom Mega-Event bis hin zu kleinen und familiären Rennen. Der Monat beginnt laut und aufregend: Der Challenge Roth zieht wie jedes Jahr Klasse und Masse an und lockt zudem noch Zuschauer an die berühmten Strecken. Definitiv ein gebührender Auftakt!
Im Rahmenprogramm des Weltklasse-Events findet sich bereits ab 5. Juli der Challenge for All, der Kinder, Jugendliche und Jedermännern die Chance gibt, Rother Triathlon-Luft zu schnuppern. Am Tag darauf geht der BTV Memmert Nachwuchscup in Marktredwitz in die nächste Runde. Neben Einzelrennen gibt es dort auch das spannende Team Relay-Format. Am selben Tag findet der 33. Altmühltriathlon Leutershausen statt – eine feine Veranstaltung mit Volkstriathlon. Neben dem Challenge Roth können Sportlerinnen und Sportler am Sonntag beim Tegernsee Triathlon starten.
Toller Jahresausklang beim Schultriathlon
Einige Schulen nehmen kurz vor den Sommerferien an Schultriathlons teil. Veranstaltungen gibt es am 10. Juli beim Schüler Swim & Run im Geomaris Gerolzhofen, am 12. Juli beim Schultriathlon Deggendorf, am 16. Juli beim Schülertriathlon Höchstadt und parallel beim 1. Schülertriathlon in Höchstadt, sowie am 19. Juli beim Erlanger Schüler-Triathlon.
Auch sonst gibt es gerade für Kinder und Jugendliche in diesem Monat einige attraktive Rennen: den 3. Zeidler Schüler- Jugend- Crosstriathlon (13. Juli), den Stadtwerke Schüler- u. Jugendtriathlon IfL Hof (13. Juli), den Harburger Schüler und Jugend Triathlon mit BTV Memmert Nachwuchscup-Wertung (21. Juli) und den Amberger Piratentriathlon (27. Juli).
Die schnellste Bayerische Meisterschaft des Jahres
Das wohl rasanteste BM-Rennen des Jahres wartet am 13. Juli beim GEALAN Triathlon der IfL Hof auf Vereins-Mannschaften. Bei der BM Team Relay geht es um Speed und Taktik.
Tempo und Strategie sind auch bei den Liga-Rennen im Juli entscheidend: Die Landesliga Süd startet am 13. Juli beim Ammersee-Triathlon. Bayernliga und Regionalliga kämpfen in Hof bei gleich zwei Renndurchläufen um die Punkte und schon in der Woche darauf, am 21. Juli, geht es für sie in Schongau weiter.
Volle Auswahl im Rennkalender
Doch damit nicht genug. zahlreiche weitere Veranstaltungen bieten Triathleten und denen, die es werden wollen, attraktive Rennen. Darunter der 24. Ammerseetriathlon, der 16. Karlstadter Swim&Run, der 10. Wuggi-Triathlon, der 34. Karlsfelder Triathlon, der 14. Hensel Recycling Churfranken Triathlon, der 37. Velburger Kirchweihtriathlon, der 33. M-net Erlanger Triathlon, der Höglwörther-See-Triathlon, der 31. Hofheimer Triathlon und der 38. Wörthsee-Triathlon.
Alle Veranstaltungen finden sich im Wettkampfkalender (Link).
Foto: Challenge Roth/ Christoph Raithel
Zwei Deutsche Meister-Titel bei der DM Kurzdistanz
BreitensportLeonie Kleine-Bley und Julian Becker waren am Wochenende Tagesschnellste bei den Deutschen Meisterschaften Kurzdistanz in Münster, die im Rahmen des 17. Sparda-Münster City Triathlons ausgetragen wurden. Rita Steger vom SSV Forchheim, die das Ziel nach 2:08:51 Stunden erreichte, wurde bei dem Rennen Gesamt-Dritte und gewann die Altersklasse 40. Auch bei den Männern gab es einen bayerischen DM-Titel zu feiern: Manfred Theis (RSG Vilstal) war schnellster Sportler in der AK 75.
Geschwommen wurde in Münsters Hafenbecken. Im Anschluss ging es raus auf dem Hafenplatz, durch die Wechselzone und zur Radstrecke in Richtung B51. Dort galt es, zwei Runden auf einem Hochgeschwindigkeitskurs zu absolvieren, der extra für die Deutschen Meisterschaften von zwölf auf 20 Kilometer erweitert wurde. Zum Schluss liefen die Triathletinnen und Triathleten zwei Mal einen 5km-Rundkurs am Dortmund-Ems-Kanal entlang.
Sieg beim Come-Back
„Für mich waren es die ersten Deutschen Meisterschaften im Triathlon seit 2008. Dementsprechend wusste ich nicht, was mich erwartet und konnte und wollte die Konkurrenz auch nicht einschätzen,“ erzählt Rita Steger. „Das Schwimmen lief ganz ok und ich bin als Gesamtvierte aufs Rad. Auf dem sehr schnellen Kurs kam ich trotz der vielen 180 Grad-Wenden sehr gut zurecht. Ich bin dann als sechsplatzierte auf die Laufstrecke und konnte mich dank eines sehr soliden Laufes noch auf Platz drei im Gesamtranking vorarbeiten. Ich bin sehr überrascht gewesen, da ich erst im Ziel mitbekommen habe, wo ich wirklich lag. Von daher war und ist die Freude sowohl übers Gesamtpodium als auch über den AK-Sieg sehr groß!“
Manfred Theis: „Nie mit Sport aufhören
„Mein Rennen lief gut“, berichtet auch Manfred Theis. „Das Schwimmen mit gutem Wasserschatten, es gab optimale Hilfe beim Rausziehen aus dem Wasser. Nur die über 300m lange Laufstrecke mit Radschuhen bis zum Austieg war beschwerlich. Auf dem flachen Radsplit waren die sechs Wenden schwierig und mit dem Zeitfahrrad doch sehr eng. Aber der Lauf in der Hitze war dann problemlos bis ins Ziel.“
Mit 75 Jahren noch so fit. Wie klappt das? „Bewegungsmangel ist bekanntlich Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten und auch Demenz,“ erklärt der Senior. „Jeder sollte versuchen besonders im Alter fit zu bleiben und nie mit dem Sport aufzuhören. Ich denke, jeder kann walken oder aquajoggen und auch Triathlon ist optimal, da, abhängig vom Wetter und Beschwerden, eine von den drei Sportarten meist machbar ist.“
Zu den Ergebnissen geht es hier.
Die Siegerinnen und Sieger der Altersklassen
Frauen
Juniorinnen Annika Niederau
AK 20 Annika Faber (PV Triathlon TG Witten)
AK 25 Laura Berkenberg (SSC Berlin Triathlon)
AK 30 Leonie Kleine-Bley (Tri Finish Münster)
AK 35 Theresa Lowinus (Tri Team Freiburg)
AK 40 Rita Steger (SSV Forchheim)
AK 45 Nadine Böger (Leichtertriathlon)
AK 50 Anke Schmitz-Elvenich (Erdinger Active Team)
AK 55 Bettina Lange (TSV Bargteheide Tri)
AK 60 Katjana Quest-Altrogge (Krefelder Kanu-Club)
AK 65 Sylvia Wöscher (Triathlon Team Rheinberg)
AK 75 Inge Stettner (Triathlon Potsdam)
Männer
Junioren Samuel Engelhardt (SC Bayer 05 Uerdingen)
AK 20 Julian Becker (REA Card Team VfL Münster)
AK 25 Malte Thode (Team Triathlon Hamburger Hochschulen)
AK 30 Markus Rühlmann (HanseMondial Tri Team Hamburg)
AK 35 Jens Gosebrink (Triathlon Team Rheinberg)
AK 40 Hendrik Becker (TG TriZack Rostock)
AK 45 Mirko Witte (ASC Göttingen Triathlon Team)
AK 50 Claudius Pyrlik (Tri Team Gießen)
AK 55 Udo van Stevendaal (SV Großhansdorf)
AK 60 Markus Wille (1. Tri-Club Paderborn)
AK 65 Ralf Laermann (M.Gladbacher TV 1848 e.V.)
AK 70 Lothar Stall (TSG 07 Burg Gretesch)
AK 75 Manfred Theis (RSG Vilstal)
AK 80 Werner Nesseler (TSG Kaiserslautern)
Foto: private Aufnahme
Bezirks-meister Kurzdistanz, Schüler und Jugend
MittelfrankenDie Bezirksmeister auf der Kurzdistanz und die Meister bei den Schüler- und Jugendklassen 2024 wurden beim 35. Memmert Rothsee Triathlon ermittelt. Die Ehrungen wurden vorgenommen von Michael Reiwe (1. Vorstand Bezirk Mittelfranken im BTV) und Gerd Rucker (Präsident des Bayerischen Triathlon Verbandes).
Bei den Damen gewann Rebecca Robisch (Radfreunde Hilpoltstein) vor Laura Mederer (TSG 08 Roth e.V.) und Michelle Rosenthal (Turn- und Sportverein Altenfurt e.V.). Rebecca Robisch und Laura Mederer belegten auch die ersten beiden Plätze bei der Bayerischen Meisterschaft.
v.l.n.r.: Rebecca Robisch, Laura Mederer, Verena Dormehl (3. Platz Bayerische Meisterschaft), Anne Schmidhuber (4. Platz Bayerische Meisterschaft), Michelle Rosenthal
Sebastian Neef (TSG 08 Roth e.V.) ist der Bezirksmeister bei den Männern vor Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf) und Tim Frisch (La Carrera TriTeam Rothsee). Das identische Podium gab es auch bei der Bayerischen Meisterschaft.
v.l.n.r.: Gerd Rucker, Michael Reiwe, Alexander Richter (4. Platz Bayerische Meisterschaft), Tim Frisch, Lukas Stengel, Sebastian Neef
Den Teamwettbewerb bei den Frauen entschied die TSG 08 Roth e.V. für sich bei den Männern war ebenfalls die TSG 08 Roth e.V. I siegreich.
Bei den Schülern A gewannen Anna-Lena Karasek (1. FCN-Schwimmen) und Lando Spielberger (DAV Triathlon Hersbruck). In der Klasse Schüler B waren Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) und Maximilian Lorenz (TSG 08 Roth e.V.) erfolgreich. Eva Satsevich (TV Fürth 1860) und Elyas Rückert (TSV Zirndorf) sind die Meister bei den Schülern C und Mia Dyker (TSG 08 Roth e.V.) und Jannes Grübel (TSG 08 Roth e.V.) bei den Schülern D.
In der Jugendklasse A waren Josefine Mendler (TSV 1861 Zirndorf) und Robert Gould (TV 1848 Erlangen) erfolgreich. Meister in der Jugend B wurden Magdalena Penkert (TSG 08 Roth e.V.) und Pal Nagy (TV 1848 Erlangen).
Bei den Junioren siegten Nele Bott (TSG 08 Roth e.V.) und Luis Bittner (TSG 08 Roth e.V.).
Alle Platzierten gibt es hier!
Geehrt wurde auch Gerhard Müller (TDM-Franken) als ältester Starter und Bayerischer Meister in der AK 75.
v.l.n.r.: ????, Michael Reiwe, Gerhard Müller, Gerd Rucker, Thomas Fritsch
Fotos: Gerhard Müller
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Interview mit dem Bayerischen Meister Sebastian Neef: „Es war bis zuletzt spannend“
Breitensport, VeranstaltungenWenn der ausrichtende Verein der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz den Sieger stellt, ist das natürlich ein Grund zur Freude bei den heimischen Triathlon-Fans. In diesem Fall ist der Sieger, der Mitglied in der TSG 08 Roth ist, zwar ein „Zugereister“, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Weder dem lokalen Team, noch dem Sieger selbst. Im Gegenteil: Sebastian Neef fühlt sich gleich doppelt wohl. Wir haben nachgefragt.
Die Ergebnisse der Herrenrennen der Bayerischen Meisterschaft Kurzdistanz am Rothsee (klicken, um mehr zu sehen)
Gesamtwertung:
1. Platz: Sebastian Neef (TSG 08 Roth e.V.)
2. Platz: Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf)
3. Platz: Tim Frisch (La Carrera TriTeam Rothsee)
AK18/19 Jan Fischer (TSV Gaimersheim)
AK 20 Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf)
AK 25 Tim Frisch (La Carrera TriTeam Rothsee)
AK30 Adrian Lober (La Carrera TriTeam Rothsee)
AK 35 Sebastian Neef (TSG 08 Roth e.V.)
AK40 Johannes Egelseer (TSG 08 Roth e.V.)
AK 45 Kristian Karacic (SC Delphin Ingolstad)
AK 50 Tom Weikert (VfL Kaufering Triathlon)
AK 55 Markus Schattner (TSG 08 Roth e.V.)
AK 60 Peter Bochenek (RSC Kelheim)
AK 65 Peter Beck (RC88 Neustadt und Umgebung)
AK 70 Wilfried Zerrahn (TV 1848 Erlangen)
AK 75 Gerhard Müller (TDM-Franken)
Das Rennen am Rothsee ist eines der ältesten im Verbandsgebiet. Was gefällt dir daran?
Einfach die Tatsache, dass ein Verein dahinter steht und es ein Rennen im absoluten Triathlon-Epizentrum ist. Man merkt überall, dass es ein Event von Triathleten für Triathleten ist und die Stimmung ist einfach bombastisch.. immer ein super Trommelfell-Test vor dem Challenge Roth (lacht).
Was auch noch anders ist, als bei anderen Rennen, ist die Zahl der Teilnehmer. Über 1.000 Starter auf einer Olympischen Distanz ist schon satt und sucht seinesgleichen. Das muss logistisch erstmal gemeistert werden. Aber die vielen freiwilligen Helfer schaffen es Jahr für Jahr wieder, dass alles reibungslos und koordiniert läuft. Danke dafür!
Du startest für den ausrichtenden Verein TSG 08 Roth. Wie kam es dazu, du bist ja kein Rother?
Mein alter Verein, Tristar Regensburg, hat leider vor zwei Jahren das Bundesliga-Team aufgelöst und nachdem ich ins Allgäu gezogen bin, hatte ich nicht mehr so den Draht zum Verein. Ich habe dann mitbekommen, dass die TSG in der Bundesliga richtig Gas geben will, auch mit dem Ziel, den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen. Das war natürlich eine riesengroße Chance für mich. Zudem ist es einfach ein Verein, in dem Triathlon gelebt wird und in dem auch die Jugend- und Einsteiger Programme super laufen! Das gefiel mir und gefällt mir auch heute noch.
In den letzten Jahren hattest du auch einen Fokus auf Cross-Triathlon. Hat sich dein Fokus wieder verlagert?
Das nicht. Hauptfokus auch in diesem Jahr ist auf jeden Fall der XTERRA Weltcup. Aber Bundesliga und das ein oder andere Straßenrennen passen da sehr gut ins Programm. Ich habe nur keine Lust mehr auf riesen Veranstaltungen mit teilweise über 100 Profis, bei denen es oft ein Würfelspiel ist, ob man ein halbwegs faires Rennen bekommt, oder nicht.
Wie lief das Rennen am Sonntag für dich und was bedeutet dir der BM-Titel?
Das Rennen lief bis auf das Radfahren sehr gut für mich. Vor allem, dass das Laufen noch so stark war, hat mich sehr gefreut. Das war in der Vergangenheit oft mein Pferdefuß. Trotzdem es war das Rennen bis zuletzt spannend, denn mit den anderen schnellen Jungs war auf jeden Fall die bayerische Elite gut vertreten. Insofern bedeutet mir der Titel sehr viel, anders als wenn ich mit zehn Minuten Vorsprung gewonnen hätte,
Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!
Fotos: Katharina L. @kslo111
Interview mit der Bayerischen Meisterin Rebecca Robisch: „Man kann sagen, dieser Triathlon hat mein weiteres Leben bestimmt“
Breitensport, VeranstaltungenDer Rothsee Triathlon ist für Rebecca Robisch nicht irgend ein Rennen – es ist ihr Heimspiel. Und obwohl sie schon im Kindesalter in Roth Triathlon mit Triathlon begann, war sie dort noch gar nicht so oft am Start. Das liegt daran, dass sie jahrelang in der nationalen und internationalen Wettkampfszene unterwegs war. Dafür wurde ihr Sieg dort in diesem Jahr sogar mit dem Bayerischen Meistertitel belohnt. „Dass ich nochmal Bayerische Meisterin werden darf auf meine alten Tage – herrlich!“, witzelt die Sportlerin, die zahlreiche nationale und internationale Titel in ihrer Vita stehen hat. Wir haben uns mit ihr unterhalten.
Die Ergebnisse der Damenrennen der Bayerischen Meisterschaft Kurzdistanz am Rothsee (klicken, um mehr zu sehen)
Gesamtwertung:
1. Platz: Rebecca Robisch (Radfreunde Hilpoltstein)
2. Platz: Laura Mederer (TSG 08 Roth e.V.)
3. Platz: Verena Dormehl (TG Viktoria Augsburg)
AK18/19 Hannah Baysal (TB Erlangen)
AK 20 Laura Mederer (TSG 08 Roth e.V)
AK 25 Sarah Karollus (SV Würzburg 05)
AK30 Verena Dormehl (TG Viktoria Augsburg)
AK 35 Rebecca Robisch (Radfreunde Hilpoltstein)
AK40 Katrin Esefeld (LG Mettenheim)
AK 45 Johanna Köhler (TSV Grünwald)
AK 50 Julia Skutschik (SV Bayreuth)
AK 55 Marion Sünkel (Team Klinikum Nürnberg)
AK 60 Gabriele Köhler (Schwimmerbund Bayern 07 e.V.)
AK 65 Kordula Kraus (Exathlon München)
Hallo Rebecca,
Du hattest eine längere Wettkampfpause und bist in diesem Jahr wieder voll durchgestartet – was hat dich dazu bewogen?
2022, als ich beim Challenge Roth am Rand stand, und meine zwei Athleten supportet habe, da hat mich irgendwie wieder das Triathlon-Fieber gepackt und ich habe an diesem Tag beschlossen, 2024 selbst zu starten. Damit ich ein Mal in meinem Leben auch eine Langdistanz gemacht habe. Und was gibt es Schöneres, als die in der Heimat, sozusagen vor der Haustür, machen zu können. 2023 habe ich dann wieder mit strukturiertem Training angefangen und meine erste Mitteldistanz gemacht und wieder versucht in den Triathlon Trainings-Alltag reinzukommen.
Und jetzt stehe ich wieder topfit da, nach zwei Jahren Vorbereitung! Ich denke, es gibt wenige Athleten, die so viel Fans/Support/Familie und Freunde auf der Strecke haben wie ich, wenn ich in Roth starte. Ich möchte mit meinem Start allen danken, die mich während meiner Profi-Karriere auf der Kurzdistanz unterstützt haben und nach 22 Jahren Triathlon-Leben einen Karriere-Abschied feiern.
Den Rothsee Triathlon kennst du schon von Kindesbeinen an. Welche Erinnerungen verbindest du mit dem Rennen?
Ich habe 1998 meinen ersten Schnuppertriathlon am Rothsee gemacht und war dort auch gleich erfolgreich. Dort hat also alles angefangen… es war ein langer und steiniger Weg in den Profisport mit vielen Ups and Downs, aber es war mein Leben und meine Leidenschaft seit diesem ersten Triathlon am Rothsee. Und ich bin froh, dass ich meine Leidenschaft so lange ausleben durfte und immer noch darf. Wer weiß, was ich heute machen würde, wenn ich damals, im Alter von zehn Jahren nicht dort gestartet wäre… Man kann sagen, dieser Triathlon hat mein weiteres Leben bestimmt 🙂
Mit dem Rothsee Triathlon verbinde ich das Gefühl von Freude und Leidenschaft.
Wie lief das Rennen am Wochenende für dich?
Ich hatte einen super Tag und habe im Schwimmen und Radfahren nochmal richtig Gas gegeben. Beim Laufen habe ich dann nicht mehr gepusht. Erstens, weil ich genügend Vorsprung hatte. Zweitens wollte ich mich nicht mehr zu müde machen. Ich hatte die Tage vor dem Rothsee noch sehr viel trainiert und wollte in der heißen Phase vor dem Challenge Roth kein Risiko eingehen. Es war toll mit meiner Familie und meinen Freunden den Tag am Rothsee feiern zu können und dazu noch den BM Titel zu holen.
Der BM-Titel ist nur einer unter vielen in deiner Vita und dann noch ein kleiner im Vergleich zu anderen. Legt man darauf überhaupt noch Wert?
Da ich ja sieben Jahre Triathlon-Pause hatte, bedeutet mir dieser Titel viel. Ich habe ja schon ewig keinen Titel mehr geholt. Außerdem waren die früheren Titel alle auf der Sprint- und Kurzdistanz mit Windschattenfahren. Es kommt es mir manchmal vor wie eine andere Sportart, da ich ja jetzt alleine 40km mit dem Zeitfahrrad fahren musste 😉
Du startest beim Challenge Roth. Worauf freust du dich da besonders?
Ich freue mich besonders auf den abschließenden Marathon, wenn auch mit etwas Respekt, da es ja meine erste Langdistanz ist. Ich bin den Marathon schon etliche Male in der Staffel gelaufen und hatte da schon immer Gänsehaut, wenn ich durch die Fan-Hotspots gelaufen bin. Diesmal werden so viel Freunde aus ganz Deutschland kommen, um mich anzufeuern und meine Familie wird mich den ganzen Tag unterstützen. Darauf freue ich mich riesig und hoffe, dass ich mir selbst einen einmaligen Tag bereiten kann. Auf die Finishline freue ich mich dann aber wahrscheinlich am meisten.
Wir wünschen dir viel Erfolg und einen tollen Tag!
Fotos: private Aufnahmen