Am 7. September 2024 findet in Hannover die DM Sprintdistanz der Elite statt. Ein echtes Wettkampf-Highlight. Die Meisterschaften werden in einem gemeinsamen Wettbewerb mit dem Rennen der 1. Bundesliga ausgetragen. Zehn Startplätze (weiblich/männlich) werden in diesem Rennen für Athletinnen oder Athleten vergeben, die nicht in einem Bundesligateam starten.

Die Bewerbung für einen Startplatz erfolgt zunächst ausschließlich über den BTV. Die Startplätze werden final durch das stimmberechtigte Gremium des DTU-Leistungssportausschusses vergeben. Athleten oder Athletinnen, die im Rahmen dieser Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften starten, werden für ihren Erstverein gemäß Startpass gewertet und finden keinen Eingang in die Tagesergebnisse der 1. Bundesliga, auch wenn sie einem Bundesligateam angehören.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Bewerbungsschluss ist der 21.08.2024.

Der DTU-Leistungssportausschuss entscheidet bis 27.08.2024 über die Startplatzvergabe und orientiert sich dabei an den folgenden Voraussetzungen:

  • vier Plätze für Athleten der AK Juniorinnen unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Qualifikation zur Junioren Weltmeisterschaft im Oktober 2024; DM Jugend/Junioren in Jena; DTU-Jugendcup am Rothsee und ggf. Forst;
  • drei Plätze für Athleten der AK U23 unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Wettkampfergebnis mit der höchsten individuellen Punktzahl im World Triathlon Ranking vom 11.05.-18.08.2024; Position im World Triathlon Ranking zum Stand 19.08.2024; Bundesliga Gesamteinzelwertung zum Stand 19.08.2024 (siehe § 31 der Durchführungsbestimmungen);
  • ein Platz für je einen Athleten der Elite unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Wettkampfergebnis mit der höchsten individuellen Punktzahl im World Triathlon Ranking vom 11.05.-18.08.2024; Position im World Triathlon Ranking zum Stand 19.08.2024; Bundesliga Gesamteinzelwertung zum Stand 19.08.2024 (siehe § 31 der Durchführungsbestimmungen);
  • zwei Plätze: Vergabe einer Wildcard (z. B. Athletinnen Langdistanz, Athletinnen mit Verletzung, Bundeskader-Athlet*innen U23/Elite ohne Bundesliga-Team).

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Foto: Lisa Heinrichs

Am Renntag war die Stimmung toll, das Wetter perfekt. Dafür, dass der Traditionstriathlon in Trebgast wieder ein perferkter Wettkampf wurde, musste das Orga-Team jedoch eine Frühschicht einlegen. In der Nacht zuvor hatte ein Sturm allerlei durcheinander gebracht. Am Morgen war davon für die Sportlerinnen und Sportler schon kaum mehr etwas zu bemerken. So kämpften Regionalliga-Teams und Teams der 2. Triathlon Bundesliga, ebenso wie Schnupper-, Volks- und Kurzdistanz-Sportler bei besten Bedingungen um die Plätze

Regionalliga: Macht die Bö den Sieg zunichte?

Vom Durcheinander durch den nächtlichen Sturm war zwar kaum mehr etwas zu bemerken, dennoch hatte der Wind einen Einfluss auf das Rennen: Die Damen des MRRC München hatten, auf den ersten Blick, einen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Doch dann begann ein Krimi, in dem der Wind eine Hauptrolle spielte. In der ersten Wechselzone war der Helm einer MRRC-Starterin unbemerkt vom Rad geweht worden. Die Kampfrichter sahen nur den herumliegenden Helm und sanktionierten die Unordnung mit einer Zeitstrafe. Die Athletin bemerkte und berücksichtigte diese nicht und wäre im Ziel vor einer Disqualifikation gestanden, hätten die Kampfrichter nicht eingelenkt und dem windigen Wetter Tribut gezollt.
Am Ende ging der Regionalliga-Sieg an diesem Tag an das Team MRRC München mit Laura John, Rebekka Adelhardt, Sophie Arzberger und Michelle Janus. Platz zwei holten die Frauen der TSG 08 Roth (Laura Mederer/ Margit Wegler / Madlin Bußinger / Vanessa Aberham) vor dem TSV Gaimersheim.

Schwimmstart bei einem Triathlon

Bei den Männern erinnerte sich das Gealan Tri Team IfL Hof an die Leistungen des Vorjahres, wo sie die Bayernliga-Wertung dominiert hatten und gewannen auch in der Regionalliga souverän. Sebastian Marx, Paul Schönberger, Florian Puchta, Tobias Schmutzler und Moritz Silberbauer ließen der Mannschaft der TSG 08 Roth (Jonas Wechsler, Stefan Betz, Raphael Junghans, Sebastian Rehm, Philipp Christl) keine Chance. Platz drei ging an das Team von TWin Neumarkt.

2. Bundesliga Süd: Bayerische Vereine an der Spitze

In der 2. Bundesliga Süd, die ebenfalls in Trebgast am Start war, setzte sich im Frauenrennen mit dem TV 1848 Erlangen ein bayerischer Verein durch. Ihnen folgten die Teams von TSV Amicitia Viernheim und von TSV Mannheim. Und auch bei den Männern triumphierten die bayerischen Starter: Die TSG 08 Roth, die auf den Aufstieg in die 1. Triathlon Bundesliga hofft, gewann vor dem Triathlon Team DSW Darmstadt II und dem SV Ludwigsburg 08.

Neben den Liga-Wettkämpfen gab es natürlich auch die Volks-, Schnupper und Kurzdistanz-Rennen. Stürmisch drückt es auch Organisator Benedikt Deichsel aus: “Mega, Mega, Mega! Mega tolle Sportler, Mega Helferteam und Mega Glück mit dem Wetter (das hat sich vor und nach dem Wettkampf ausgetobt). Wir finden es super, dass die Liga jedes Jahr wieder den Weg zu uns nach Trebgast findet und so begeistert von unserer Veranstaltung ist, das ehrt uns sehr. Wir würden uns freuen, wenn ihr am 29. Juni 2025 wieder dabei seid!”

Alle Ergebnisse finden sich hier (Link).

Fotos:Triathlon Liga Bayern

„Noch nie zuvor hatten wir ein solch großes Starterfeld in Trebgast zu Gast”, freuen sich Kilian und Benedikt Deichsel. Die beiden Hauptorganisatoren des Traditionsrennens sind überaus zufrieden mit den Teilnehmerzahlen. Knapp 700 Starter werden am 30. Juni 2024 um die Ränge kämpfen. Der Startschuss fällt um 9 Uhr und wie schon in den letzten Jahren konzentriert sich das Sportgeschehen rund um den Trebgaster Badesee.

„Es freut uns riesig, dass unser familiärer Triathlon im Herzen Frankens so gut bei den Teilnehmern ankommt. Es zeigt uns, dass das Herzblut, das von allen ehrenamtlichen Helfern in den Triathlon gesteckt wird, überaus wertgeschätzt wird. Auch das Zielbuffet, in dem es neben Obst ausschließlich selbstgebackene Kuchen gibt, sucht in Bayern seinesgleichen!“

Vom Einsteiger bis zum Liga-Routinier

Ab 9 Uhr gibt es für die Zuschauer wieder rasante Renn-Action, dienn die Athleten der 2. Triathlon Bundesliga Süd und der Regionalliga sind wieder am Start. Die Triathlon-Routiniers werden in Startwellen etwa jede halbe Stunde ins Wasser springen, so dass für die Zuschauer durchgängig sportliche Highlights geboten sind. Ab 11 Uhr werden dann zunächst die Triathlonneulinge, sowie die jüngsten Teilnehmer über die Schnupperdistanz an den Start gehen, bevor es mit der Volks- und Kurzdistanz weitergeht. Wer gerne als Zuschauer dabei sein möchte, findet direkt am Trebgster Badesee den Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung. Hier kommen die Athleten während ihres Wettkampfes bis zu 12 Mal vorbei.

Nachmeldungen sind auf Grund des Teilnehmerrekords auf allen Strecken nur noch begrenzt möglich. Kurzentschlossene können ihr Glück am Sonntag direkt vor Ort versuchen.

Weitere Informationen rund um den TenneT POWERTRIATHLON Trebgast sind auf www.triathlon-trebgast.de zu finden.

Fotos: TenneT Power Triathlon Trebgast

84 Teams aus dem gesamten Verbandsgebiet sind mittlerweile in der Triathlon-Liga Bayern vertreten. Sie kämpfen in der Regional-, Bayern- und in zwei Landesligen um Platzierungen und Punkte. Einer kennt sie alle – und das seit nunmehr 25 Jahren: Moderator Andreas Groß. Zeit für eine Vorstellung!

Hallo Andreas,
seit mehreren Jahrzehnten begleitest du die Liga-Wettbewerbe in Bayern. In welchen Situationen wirst du dir dessen bewusst?

Zum Beispiel gerade jetzt, wo du mich das fragst (lacht). Aber im Ernst: Eben hieß Raider heißt noch Twix – das muss so 1990 gewesen sein – zu der Zeit war ich schon etliche Jahre aktiv. Und plötzlich stellst du erstaunt fest, dass mittlerweile Töchter und Söhne meiner ehemaligen Wettkampfgenossen in der Liga performen. Viele der jungen Sportlerinnen und Sportler nehmen gar nicht so richtig wahr, dass die Triathlon Liga Bayern schon seit Jahrzehnten von einer Stimme und einem Gesicht begleitet wird. Eben meinem, Andreas „Anderl“ Groß. Ich werde seit ebenso langer Zeit unterstützt von Helmut Dorsch, der ein sehr erfahrener Athlet und Veranstalter ist.

Mann mit Mikrofon
Moderator Andreas Groß

Wie kamst du dazu, die Liga zu moderieren?

Ich bin Triathlet der ersten Stunden und war in den späten 80er / frühen 90ern auf Europaniveau für Triathlon Karlsfeld unterwegs. Später habe ich dann meine Passion für Triathlon mit meiner Leidenschaft für Fernsehen und Radio verbunden.
Seitdem bin ich als Moderator bei den großen und internationalen Sportveranstaltungen am Mikrofon: Roth, Frankfurt, Wiesbaden, Regensburg, Heilbronn, Berlin, Hamburg und viele andere mehr.
Und die Liga-Sportler als die bayerischen Vorzeigetriathleten durch die Saison zu begleiten, ist mir seit vielen Jahren eine Ehre und ein persönliches Anliegen.
Und wenn ich nicht als Sportmoderator unterwegs bin, erkläre ich als Börsenmoderator denen, die es wissen wollen, die Welt der Finanzen.

Was macht den Job als Moderator so besonders?

Ich liebe es, kleine und große Geschichten zu erzählen. Geschichten über unseren großartigen Sport, über Leistung und Leidenschaft. Über euch. Ich liebe es, aus Menschen, die gut schwimmen, Rad fahren und laufen können, große und kleine Helden zu machen. Und daher meine Bitte an euch: Versorgt mich und meine Kollegen am Mikrofon mit diesen Geschichten und Episoden. Das ist es, was unseren Sport so einzigartig macht. Und das ist auch Stück weit mein Markenzeichen, mit echter Leidenschaft einen Triathlontag zu einem Event zu machen.

Welche Episoden sind dir besonders in Erinnerung geblieben?

Jeder Wettkampf hat seine eigenen Geschichten und Besonderheiten. Manchmal geht was schief, da musst du als Moderator locker bleiben und die richtige Mischung aus Information und Gelassenheit rüberbringen. Gar nicht so einfach, wenn sich der Start verzögert, weil das SEK der Polizei erst noch einen Typen mit einer Waffe ruhigstellen muss. Absolut genial dagegen sind Veranstaltungen mit kleinen Kindern, das ist Spaß pur und geht ans Herz, du musst nur die aufgeregten Eltern beruhigen. Oder die Finishlines der großen Events in Roth, Frankfurt, Wiesbaden oder Regensburg, wo sich am Ende alle Moderatoren, DJ, Veranstalter usw. fix und fertig aber glücklich in den Armen liegen und wissen: Das war die geilste Finishline aller Zeiten. Wir hatten die glücklichsten Athleten aller Zeiten.
Und beim nächsten Wettkampf legst du wieder eine Schippe drauf und gibst wieder alles. Die durchtrainierten Jungs und Mädels machen das ja auch.

Ich bin Andi “Anderl” Groß, die Stimme des Triathlon und sorge dafür, dass ihr einen großartigen Tag habt.

Fotos: Torsten de Souza Santos / Michael von Aichberger / Christoph Raithel

Wie die Jahre zuvor startete auch in diesem Jahr die Ligasaison für die Regional-, Bayern- und Landesliga Nord wieder in Weiden. Diesjähriges Novum: Nie zuvor sind in den bayerischen Ligen so viele Teams gemeldet gewesen. 

Spannende Formate eröffnen Kampf um Rangliste

Für die Regional- sowie Bayernliga standen am Vormittag ein Supersprint (bestehend aus 330 m schwimmen, 9,6 km radeln sowie 1,7 km laufen) an, den die Athleten einzeln mit Windschattenverbot absolvieren mussten. Aus den Einzelzeiten errechnete sich das Mannschaftsergebnis für den Jagdstart am Nachmittag, wo im Team die gleichen Schwimm- und Radkilometer, jedoch 3,1 km Laufkilometer zurückgelegt werden mussten. Bei der Landesliga Nord begann die Saison hingegen mit einer Sprintdistanz und Windschattenfreigabe, hier wurden 770 m geschwommen, 19,2 km geradelt und 4,5 km gelaufen.

Die Wassertemperatur betrug knapp 16 Grad Celsius, sodass bereits am Morgen im See geschwommen werden konnte. Einige unerschrockene Athletinnen starteten sogar ohne einen Kälteschutzanzug, was bei etwa 12 Grad Aussentemperatur mit Bewölkung und Sprühregen für anerkennende Blicke sorgte. Das Wetter wurde zum Glück im Laufe des Vormittags besser, sodass später zur Siegerehrung sogar die Sonne zu sehen war.

Rother Teams stark

Bei den Regionalliga Frauen konnten sich am Vormittag die TSG 08 Roth mit 6 Sekunden Vorsprung auf den MRRC München den ersten Platz sichern. Die TG Viktoria Augsburg II erreichte mit weiteren 31 Sekunden Abstand den dritten Platz. Nach der Mannschaftsverfolgung am Nachmittag tauschten die ersten beiden Plätze, sodass der MRRC München sich den Sieg sichern konnte, die TSG 08 Roth mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel kam und die TG Viktoria Augsburg II mit 1:17 min Rückstand Platz drei belegte.

In der Bayernliga der Frauen schaffte es die neue Startgemeinschaft SG Donau-Ries am Vormittag direkt auf Platz eins, mit 11 Sekunden dahinter kam die zweite Mannschaft des TV Planegg-Krailling ins Ziel, kurz darauf mit weiteren 12 Sekunden der SSV Forchheim II. Am Nachmittag konnte das Team aus Planegg-Krailling weiter nach vorne laufen und sicherte sich so den Sieg, die SG Donau-Ries kam mit 1:01 min Abstand auf dem zweiten Platz ins Ziel. Von vormittags Platz fünf konnte die zweite Mannschaft des MRRC München am Nachmittag bis auf Rang drei vorlaufen und erreichte somit ebenfalls einen Podiumsplatz.

Am Vormittag dominierte bei in der Regionalliga der Männer die TSG 08 Roth II, gefolgt von TWin Neumarkt mit 31 Sekunden Abstand. Den dritten Platz mit weiteren 12 Sekunden erreichte das Team der IfL Hof. Am Nachmittag konnte die TSG 08 Roth II ihr Ergebnis vom Vormittag verteidigen und gewann mit 48 Sekunden Vorsprung vor TWin Neumarkt. Die IfL Hof musste sich dem Puma Team Erlangen II geschlagen geben, welche Platz drei belegten und das Podium komplett machten.

In der Bayernliga der Männer gewann der SV Würzburg III den Vormittag mit 26 Sekunden Vorsprung vor dem RSC Kempten II. Der WSV Bad Tölz, frisch aus der Landesliga Süd aufgestiegen, konnte den dritten Platz mit 25 Sekunden Abstand belegen. Auch am Nachmittag baute der SV Würzburg III seinen Vorsprung weiter aus und erreichte mit über einer Minute Abstand als erstes Team die Ziellinie. Der RSC Kempten II belegte erneut Platz zwei, dicht gefolgt vom SSV Forchheim und TSV Gaimersheim, die mit weniger als einer Sekunde Abstand Platz drei und vier belegten.

In der Landesliga Nord gab es dieses Jahr ebenfalls ein paar Änderungen: da die Landesliga Süd seit Jahren voll besetzt ist und mit Wartelistenplätzen gearbeitet wird, wechselten einige Teams aus der Landesliga Süd in die Landesliga Nord. Dieser Wechsel zahlte sich für den SC Delphin Ingolstadt auch direkt aus, denn sie konnten mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung das erste Saisonrennen beenden. Den zweiten Platz belegte TWin Neumarkt II, gefolgt vom ASC Kronach-Frankenwald.

Nicht nur die Athleten sondern auch der Ligaausschuss, der Einsatzleiter und der Technischer Delegierte freuten sich sehr über einen gelungenen Saisonauftakt ohne Stürze oder sonstige Zwischenfälle.

Link zu den Ergebnissen.

Nicht mehr lange und der Startschuss in die Triathlon-Saison fällt. Schon seit Jahren ist der Triathlon Weiden das erste Event im Kalender. Aktuell jedoch, kann man sich noch kaum vorstellen, in den See zu steigen – blühen doch morgens noch die Eisblumen. Aufgrund der aktuellen Temperaturen arbeitet der ausrichtende Verein, Team Oberpfalz e.V., deshalb an der Verlagerung der Schwimmstrecke vom Badesee in das beheizte 50m-Becken, welches nach dem Umbau seit dem Sommer 2023 im neuen Glanz erstrahlt. Sollte der Weiher, trotz dem erwarteten Temperaturanstieg der nächsten Tage, die vorgeschriebenen Wassertemperaturen nicht erreichen, wird die Option im Becken zum Tragen kommen.

17. Auflage des Rennens

Der Triathlon im Weidener Schätzlerbad findet am Samstag, dem 04. Mai bereits zum 17. Mal statt. Die Radstrecke führt auf einem für den Verkehr komplett gesperrten flachen neun Kilometer langen Wendekurs entlang, bevor es auf die ebenfalls flache 1,5 Kilometer lange und zuschauerfreundliche Laufstrecke geht. Im Ziel dürfen sich die Teilnehmenden auf ein Obst und Kuchenbuffet, sowie eine Teilnahmemedaille freuen.

Neben Breitensportlern sind auch die Mannschaften der Landesliga, Bayernliga und Regionalliga in Weiden vertreten. Im Supersprint mit Mannschaftsverfolgung geht es um eine erste Einordnung der Team-Form. Dabei sind rasante Wettkämpfe zu erwarten.

Hinweis für Liga-Mannschaften: Diese Infos gelten nicht für die Liga. Ein Neoprenanzug ist mitzubringen.

Angeboten werden die Distanzen Supersprint (0,2-9-2,5), Sprint inkl. Staffel (0,4-18-5) und Olympisch (1,2-36-9). Anmeldungen sind bis zum 28. April unter www.triathlon-weiden.de noch möglich.

Link zur Website der Veranstaltung.

Der TSV Harburg gehört zu den aktivsten Vereinen im Landesverband – besonders in der Nachwuchsarbeit. TriPoint und eigenes Nachwuchsrennen, sowie eine gute Trainingsgruppe sorgen für zahlreichen Nachwuchs. Da ist es fast schon konsequent, das irgendwann eine Liga-Mannschaft aufgestellt wird. Für die Schwaben war es in diesem Jahr so weit: Premiere in der Landesliga Süd. Wie es war, haben wir den sportlichen Leiter Jochen Rühl gefragt.

Hallo Jochen,
na, habt ihr eueren Saison-Erfolg schon gefeiert?

Na klar haben wir das gefeiert! Allerdings war es für mich, als Sportlichen Leiter schon etwas kurios: Letztlich hat sich die Mannschaft für Pommes Frites mit alkoholfreiem Bier nach dem letzten Schwimmtraining im Freibad entschieden. Lustig war es trotzdem (lacht)!

Bevor wir verraten, wie ihr abgeschnitten habt, erst zurück zum Start. Wie kam es, dass ihr eine Liga-Mannschaft zusammengestellt habt? Was waren die Herausforderungen im Vorfeld?

Wir betreiben schon seit einigen Jahren eine sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Meine Intention war es, dass die jungen Athleten direkt den Anschluss in den Erwachsenenbereich finden.
Die Distanzen und Formate in den Ligarennen sind meist auch schon für Jugend A-Athleten geeignet, bzw. kennen sie sie vom BTV Nachwuchscup. Liebend gerne würden wir auch unsere Athleten, die am Olympiastützpunkt Nürnberg – das sind mittlerweile vier – trainieren, in die Mannschaft(en) integrieren. Aber meist “spechten” schon Vereine aus der ersten oder zweiten Bundesliga auf diese Talente!
Trotzdem haben wir mit einer homogenen Mannschaft, auch für uns überraschend, den zweiten Platz in der Landesliga belegt, der uns zum Aufstieg in die Bayernliga gereicht hat.

Gab es auch in der Saison Hürden zu meistern und was würdet ihr anderen Vereinen raten, die mit dem Gedanken spielen, in die Liga einzusteigen?

Ein Thema in einer Mannschaft ist, dass jeder Athlet auch individuelle Ziele hat und dann eventuell der Mannschaft nicht zur Verfügung steht. Gleiches gilt für Verletzungen oder Krankheit.
Meiner Meinung nach ist es wichtig, einen Kader mit mindestens acht bis zehn Athleten zu haben.

Jetzt zu den schönen Dingen: Was hat euch besonders viel Spaß gemacht?

Ganz klar und das haben mir alle Athleten bestätigt: Gemeinsam ein Ziel zu erreichen! Ligarennen haben einen komplett anderen Charakter, gerade bei den Mannschafts-Formaten bringt es nichts, wenn ein Athlet gut performt, es zählt das Kollektiv. Für uns meist individualistisch veranlagte Triathleten eine neue (schöne) Erfahrung!

Ob es im nächsten Jahr weiter geht, diese Frage stellt sich nicht. Denn ihr habt auf Anhieb den Aufstieg in die Bayernliga geschafft. Was ist das Geheimnis eures Erfolgs und was sind die Ziele für 2024?

Wir als Verein bieten unseren Athleten drei Schwimmtrainings pro Woche – gerade bei den Ligarennen ist es wichtig, sich schon in der Auftakt-Disziplin gut zu positionieren.
Auch sind in diesen Trainings alle Altersklassen mit dabei. Unsere schnellen, jungen Athleten aus dem BTV Nachwuchscup profitieren von der Erfahrung unserer arrivierten Athleten und andersherum!
Als Ziel, nach der erfolgreichen “Männersaison”, wollten wir auch unbedingt ein Frauenteam zusammenstellen – das ist uns zusammen mit dem TSV Oettingen gelungen. Die SG Triathlon Team Donau Ries ist bereits für die Saison 2024 gemeldet und ich bin guter Dinge, dass auch diese Mannschaft sehr erfolgreich sein wird! Am meisten freuen sich die Athletinnen und Athleten, dass wir zusammen bei den Bayernliga-Rennen antreten und uns auch gegenseitig anfeuern können.

Was war das lustigste oder kurioseste Team Erlebnis in diesem Jahr?

Eine Woche vor dem ersten Mannschafts-Wettkampf in Oberschleißheim, habe ich ein Team Schwimm-Rad-Training angesetzt. Ich habe während eines Trainings noch nie so viel Chaos erlebt – da hat so gut wie nichts geklappt. Ich dachte mir, das kann nichts werden! Trotzdem haben unsere Athleten gleich bei diesem Wettkampf den ersten Platz belegt!
Na ja und die Geschichte mit dem alkoholfreien Bier bei unserer Siegesfeier hab ich schon erzählt. Ok, erfolgreiche Triathleten trinken während der Saison keinen Alkohol – kann ich verstehen. Aber dass sich dann ein Athlet aus unserer Mannschaft (keine Namen!) unmittelbar vor dem wichtigsten Saisonrennen, als regenerative Maßnahme, jeden Abend eine Goaß’n-Maß (Dunkles Bier, Cola, Kirsch) genehmigt, das hatte ich in meiner langen Zeit im Triathlon auch noch nicht gehört (lacht).

Danke für das Interview und viel Erfolg für Eure neuen Ziele.

Alles rund um Triathlon und „erste Male” gibt es in der Übersicht unseres Adventskalenders.

Link zur Adventskalender-Übersicht.

Fotos: Jochen Rühl

Der Ligabetrieb in Bayern ist mit Bayern- und Regional- und Landesliga, 13 Stationen und insgesamt fast 70 Mannschaften – darunter 18 Frauen Teams – ein umfangreiches Unterfangen. All dem steht Andrea Becker-Pennrich als Ligaausschussvorsitzende vor – und das im Ehrenamt. Wie sie das gemeinsam mit einem starken Team neben einem fordernden Berufsalltag schafft und was sie motiviert, haben wir sie im Interview gefragt.

Hallo Andrea,
Du bist Ligavorsitzende im Bayerischen Triathlon-Verband. Was sind Deine Aufgaben?

Puh, das sind eigentlich viele Kleinigkeiten: Einmal bilde ich mit Gerd zusammen die Schnittstelle zur Geschäftsstelle. Außerdem koordiniere ich mit Björn, welcher die Landesligen betreut, die Abstimmung mit den Veranstaltern zu Formaten, Terminen, und eben allem was den Ligawettkampf betrifft. Zusätzlich kümmere ich mich um An- und Abmeldungen der Ligateilnehmer, die Ligenzusammensetzung am Saisonbeginn (das ist tatsächlich deutlich mehr Arbeit, als man denkt), kommuniziere mit der DTU wegen Zweistartrechten aber auch wegen der Bundesliga. Außerdem kümmere ich mich vor Ort um einen reibungslosen Ablauf und bin die Schnittstelle zwischen Ligaathleten und Veranstalter.

Ligaausschussvorsitzende Andrea Becker-Pennrich

Du bist selbst Triathletin und warst auch schon im Ligabetrieb aktiv. Was machen die Einsätze im Team so besonders? 

Ich mache zwar seit 2020 keinen Triathlon mehr, davor habe ich mich aber zunehmend auf die Teamrennen konzentriert. Einfach weil es mir viel mehr Freude bereitet mit Freundinnen zu starten und um eine gute Platzierung zu kämpfen, als alleine. Bei einem guten Ergebnis war die Freude dann natürlich umso größer und viel schöner zu teilen.

Denkst du, dass es Unterschiede in den Männer- und Frauen-Teams gibt?

Ich habe oft das Gefühl, dass die Frauen-Teams ein wenig entspannter an die Rennen gehen bzw. der Wettbewerbsgedanke hier nicht ganz so hoch, wie bei den Männer-Teams ist. Besonders in der Regionalliga sehe ich hier aber schon Unterschiede, denn die Männer-Teams haben hier 5 statt 4 Starter, und wir haben mehr Teams als bei den Frauen. Ich denke also, dass es im Männer-Team deutlich mehr Sinn macht gemeinsam zu trainieren und das Windschattenfahren zu üben. Wir sehen hier eine sehr enge und hohe Leistungsdichte, sodass sich meistens große Radgruppen ergeben. Sowas will geübt sein.

Wie kommt man eigentlich in ein Liga-Team?

Das ist ganz einfach: Wir haben auf der BTV-Webseite unter dem Punkt „Liga“ alle wichtigen Dokumente verlinkt. Hier findet man den Antrag zur Teilnahme am Ligabetrieb oder aber für eine Startgemeinschaft. Das Dokument wird ausgefüllt und einmal per Email an den Ligaausschuss gesendet und per Post in die Geschäftsstelle.

Neben dem Sport bist du beruflich auch sehr stark eingebunden, forschst an der LMU München. Warum bist du daneben noch ehrenamtlich tätig und wie managst du solch einen vollen Zeitplan?

Das frage ich mich auch manchmal :D. Nein, ich bin sehr froh, das unser Ligaausschuss sehr stark besetzt ist und wir uns alle aufeinander verlassen können. Ich habe mich auch gefreut, letzte Saison endlich viele mal wieder persönlich zu sehen und wir konnten unsere Klausurtagung Ende Oktober ebenfalls wieder in Präsenz machen. Unser Absprachen untereinander sind meistens pragmatisch und gehen schnell, das erleichtert vieles.

Mir hat das Starten in der Liga immer Spaß gemacht und als Athlet hat man ja oft nochmal einen anderen Blickwinkel auf alles (weshalb ich übrigens auch dankbar bin, dass alle im Ligaausschuss entweder selbst Athleten sind oder waren). Daher wollte ich mich gerne einbringen und werde versuchen das auch noch so lang es geht weiter zu machen. 

Vielen Dank und weiterhin viel Freude an dem Engagement!

Die Bayerische Triathlon-Liga rüstet um. Deshalb steht der Liga-Anhänger inklusive des enthaltenen Materials zu verkauf. Um Chancengleichheit zwischen allen Interessenten zu wahren, wird der Anhänger inkl. Inhalt versteigert. Das Startgebot beträgt 2.500 €. Die Auktion endet am 20.11.2022 um 23:59 Uhr. Bei Interesse senden Sie bitte Ihr Angebot per Email an vorsitz@triathlonliga-bayern.de.

Der Inhalt des Anhängers umfasst:

  • Zielbogen in neutralem weiß mit Halterung für die Uhr des Zeitnehmers
  • Aluplatten mit Magnetstreifen im Design des Anhängers (ohne Liga-Logo) zum einfachen
    Anklippen an den Zielbogen (Sponsoren Aufkleber könne auf den Aluplatten angebracht
    werden)
  • Liga-Aufstecker für den Zielbogen
  • Drei Siegerpodeste in unterschiedlichen Größen für die Plätze 1-3 inkl. Banderolen
    (neutrales Design, Bayerische Meisterschaft, Liga)
  • Sponsorenwand
  • Große Magnettafel (bisher für das Aushängen von Liga-Informationen sowie Ergebnissen
    verwendet worden)
  • Kleine Magnettafel (bisher als Penalty Box verwendet worden)
  • Kleinigkeiten: Magnete, Leiter, Expander, Beachflags, …
    Der Hänger verfügt über einen neuen TÜV (11/24). Ein Deichselschloss ist vorhanden.
    Neupreis: ca. 7.000 €
    Um Chancengleichheit zwischen allen Interessenten zu wahren, wird der Anhänger inkl.
    Inhalt versteigert. Das Startgebot beträgt 2.500 €. Die Auktion endet am 20.11.2022 um
    23:59 Uhr.
    Bei Interesse senden Sie bitte Ihr Angebot per Email an vorsitz@triathlonliga-bayern.de.
    Rückfragen bitte an vorsitz@triathlonliga-bayern.de.

Zwei Jahre konnte der Bühler Beilngries Triathlon im Naturpark Altmühltal aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Gestern feierte der beliebte Wettkampf bei besten äußeren Bedingungen ein gelungenes Comeback. Knapp 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten für die Wettbewerbe inklusive der Ligarennen des Bayerischen Triathlon Verbandes gemeldet.

Los ging es am Beilngrieser Yachthafen. Genau dort, wo vor exakt 30 Jahren der finale Kanaldurchstich des Main-Donau-Kanals stattfand, starteten die Ligaathletinnen und -athleten bei gut 23 Grad Wassertemperatur in Ihren Teamwettkampf über die Sprintdistanz. Bei den Männern holte sich das Quintett des RSC Kempten den Tagessieg in der Regionalliga. In der Bayernliga gewann das Team Fischer Automobile Twin Neumarkt. In der Frauenkonkurrenz der Regionalliga setze sich der TSV Altenfurt durch und die Bayernliga-Wertung gewannen hier die Frauen der TSG 08 Roth.

Alexander Richter

Alexander Richter macht beim Laufen alles klar

Auf der Olympischen Distanz über 1,5 km Schwimmen, 39,2 km Radfahren und 10 km Laufen gab es bei den Männern einen packenden Zweikampf um den Sieg. Nach dem Schwimmen führte Julian Müller vom SV 05 Würzburg, dem auf dem zweimal zu durchfahrenden Rundkurs bald Alexander Richter von der TSG 08 Roth im Nacken saß. Das Duo blieb auf dem Rad als einzige im Feld unter einer Stunde. Müller wechselte noch mit einer knappen Minute Vorsprung auf die Laufstrecke durch die Beilngrieser Altstadt. Richter, der das Rennen vor vier Jahren noch zusammen mit seinem Vater in der Staffel absolvierte hatte, überrannte dann mit der Laufbestzeit des Tages seinen Konkurrenten und lief in 1:58:44 Stunden zum Sieg. Müller (2:00:15) folgte als Zweiter. Rang drei ging in 2:03:21 Stunden an Roland Ziegaus vom TV 1897 Velburg/Team Oberpfalz. 

„Beilngries ist einfach immer superschön. Vor allem die Radstrecke vom Altmühltal hinauf auf die Hochfläche macht einfach super Spaß und ist auch besonders anspruchsvoll. Aber auch die Location hier in der Altstadt ist top,“ erklärte der Sieger im Ziel.

Sarah Schönfelder

Sarah Schönfelder Gesamtvierte 

Fünf Minuten später war dann auch schon die erste Frau im Ziel. Sarah Schönfelder, die kurzfristig aufgrund der Absage des Ironman 70.3-Dresden nachgemeldet hatte, machte ihren Sieg beim Radfahren perfekt. Die junge Athletin von Triathlon Grassau kam knapp hinter der favorisierten Neumarkterin Elena Illeditsch aus dem Wasser des Main-Donau-Kanals, bevor sie auf dem Rad eine Soloflucht inszenierte. Bereits bei der ersten Auffahrt in Richtung Hirschberg setzte sich Schönfelder an die Spitze und fuhr über drei Minuten Vorsprung heraus, von dem sie beim Laufen nichts mehr abgab. Als Gesamtvierte holte sich Schönfelder in 2:08:56 Stunden den Sieg vor Illeditsch, die das Rennen von 2016 bis 2018 dreimal in Serie gewinnen konnte und sich aktuell nach einer überstandenen Corona Infektion noch im Formaufbau befindet. Das Podium komplettierte Margrit Elfers (2:14:06) von Böhnlein Sports Bamberg, die bis zum Laufen noch in Schlagdistanz zu Illeditsch lag. „Erst einmal vielen Dank an die Veranstalter, dass sie mir so kurzfristig noch einen Startplatz zur Verfügung stellen konnten. Elena (Illeditsch) ist eine super Läuferin und sie hat mich nicht mehr eingeholt. Meine Laufform ist in dieser Saison also wohl besser geworden,“ sagte Sarah Schönfelder im Zielinterview.

Auf der Sprintdistanz über 0,75 km Schwimmen, 21,6 km Radfahren und 5 km Laufen siegte Martin Janousek (Eintracht Frankfurt Triathlon) in 1:06:21 Stunden vor Valentin Kammerloher (Tristar Regensburg/1:07:01) und Oliver Rau (SC53 Landshut/1:09:19). Bei den Frauen sicherte sich Birgit Nixdorf vom Lifepark Max Ingolstadt in 1:19:27 Stunden den Sieg, gefolgt von Johanna Henke (TSV 2000 Rothenburg ob der Tauber/1:22:26) und Linda Pilz (1:23:26) aus Riemerling auf den Plätzen zwei und drei. 

„Top Wetter, begeisterte Athleten und viele Zuschauer – was will man mehr“ 

Entsprechend positiv fiel auch das Fazit von Gerhard Budy von der veranstaltenden Endurance-Sportevents GmbH aus: „Wir freuen uns riesig, dass der Bühler Beilngries Triathlon wieder stattfinden konnte und die Resonanz insgesamt super war. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Athleten waren begeistert und auch der Zuschauerzuspruch war super. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen sind wir sehr froh und stolz, dass jetzt inklusive der Liga-Wettbewerbe doch noch fast 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei waren. Was will man mehr. Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die heute ein so tolles Triathlon-Fest ermöglicht haben.“

Text: Harald Eggebrecht; Fotos: Christoph Raithel