Der Bayerische Triathlon-Verband untergliedert sich in die sieben Bezirke Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben. In den Bezirken werden Meisterschaften, Nachwuchsserien und regionale Ligawertungen ausgetragen.

Am 25.10. lud Kampfrichter-Obmann in Oberbayern Stefan Pohl die KampfrichterInnen des Bezirks zum traditionellen Saisonabschluss-Treffen ein. Im Vereinsheim des Obstgartenvereins in Weilheim wurden am Nachmittag intensiv alle Besonderheiten und Kuriositäten der oberbayerischen Saison diskutiert. Der Austausch unter den 18 Kampfrichterinnen und Kampfrichter ist eine willkommene Gelegenheit, mehr über jene Veranstaltungen zu erfahren, die man selbst nicht betreuen konnte. So können Akzente gesetzt und Kritisches beim Kampfrichterobmann plaziert werden, um noch besser für die kommende Saison gewappnet zu sein.

Nach der Durchsprache aller diesjahrigen Veranstaltungen, wird ein Blick auf die kommende Saison geworfen. Manche Veranstalter haben bereits Neuerungen im Ablauf angekündigt, auf die mit ausreichend Vorlauf gut reagiert werden kann. Für alle Teilnehmenden stand das Thema Sicherheit und Fairness  an vorderster Stelle. Dadurch wird es für einige der Veranstaltungen wieder Streckenbesichtigungen im Vorfeld einer Genehmigung geben.

Obwohl Oberbayern derzeit über einen erfahrenen Stamm an KampfrichterInnen verfügt, wird es im Frühjahr wieder wichtig sein, neue InteressentInnen für die Ausbildung zu gewinnen. Insbesondere Vereine mit über 20 Startpässen und eigener Liga-Mannschaft sind aufgerufen, KampfrichterkandidatInnen zur Ausbildung im kommenden März zu schicken. Das entlastet die Stammbelegschaft, verhindert, dass mehr als 3 Einsätze pro Sasion gemacht werden müssen und reduziert Anfahrtzeiten und dadurch die Kosten für Veranstalter.

Ehrung von Toni Morböck

Unser Gastgeber in Weilheim, Toni Morböck, ist gleichzeitg einer der dienstältestens Kampfrichter in Oberbayern. In diesem Jahr lies er uns wissen, dass „ich nach insgesamt 38 Jahre als Kampfrichter diese schöne und unvergessene Zeit“ nun abschließen möchte. Der gesamte Vorstand und die anwesenden KampfrichterInnen bedankten sich bei Toni für die vielen Jahre kollegialer Zusammenarbeit.

Mit großer Vorfreude schauen der Bezirksvorstand und die Kampfrichter einer spannenden Saison 2026 entgegen.

 

 

 

Dass ein Herz richtig funktioniert, ist die Grundvoraussetzung nicht nur für sportliche Aktivität, sondern für das gesamte Leben. Doch was passiert, wenn dieses zentrale Organ schwer erkrankt? In manchen Fällen kann nur noch eine Herztransplantation helfen. Eine solche Operation bedeutet medizinisch wie emotional einen tiefen Einschnitt in das Leben von Betroffenen. Aber sie kann auch der Beginn eines neuen Kapitels sein, geprägt von Lebensqualität, neuer Energie und sogar sportlichen Erfolgen. Regina Richtmann ist ein Beispiel dafür. Die Starnbergerin erhielt vor rund zwei Jahren nach langer Krankheitsgeschichte ein Spenderherz – und hat sich seitdem Schritt für Schritt zurück ins aktive Leben und in den Wettkampfsport gekämpft.

Schon als Neugeborene wurde bei ihr eine Verdickung des Herzmuskels diagnostiziert, es folgten Jahre voller medizinischer und körperlicher Einschränkungen. 2022 kam sie auf die Hochdringlichkeitsliste, wenig später wurde sie transplantiert. Nur ein Jahr später nahm sie bereits beim Organspendelauf teil. 2025 ging sie bei weiteren Wettbewerben an den Start, unter anderem der Organspendenlauf in München sowie dem Sprintdistanz Triathlon der World Transplant Games in Dresden über 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.

Das ist eine immense persönliche Leistung. Die Geschichte zeigt aber auch, dass Leistungssport nicht nur Medaillen bedeutet: Er kann neue Energie schenken, Struktur geben und Perspektiven eröffnen, gerade nach einschneidenden Erlebnissen wie einer Organtransplantation. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Regina, wie würdest du deinen Weg von der Diagnose bis zu deiner Rückkehr in den Sport zusammenfassen?

Sportlerin und Sportler mit Medaille

Regina Richtmann mit Felix Friedrich aus Starnberg, ein lebertranspantierter Triathlet, der bei den World Transplant Games in seiner Altersklasse Gold holen konnte.

Der Weg von der Diagnose bis zu meiner Rückkehr in den Sport war eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod – begleitet von Angst, Unsicherheit und Momenten tiefer Verzweiflung. Immer wieder bin ich gestolpert, habe Kraft verloren und musste mich neu aufrichten. Doch dank meiner Familie, medizinischem Fachpersonal und meinen Freunden hatte ich Menschen an meiner Seite, die mich getragen und mir Mut gegeben haben, wenn ich selbst keinen mehr hatte.
Ohne diese Unterstützung hätte ich diesen Weg nicht bis ans Ziel geschafft. Heute, nach meiner Transplantation, blicke ich mit Dankbarkeit und Stolz zurück. Ich habe gelernt, dass wahre Stärke nicht bedeutet, alles allein zu schaffen, sondern weiterzugehen – trotz Rückschlägen.
Mit meinem Spenderherz lebe ich nicht nur für mich, sondern auch für meine*n Spender*in. Ich treibe Sport, um meine Gesundheit zu stärken, aber auch, um anderen zu zeigen: Es gibt immer Hoffnung – und es lohnt sich, niemals aufzugeben.

Was hat dich motiviert, so schnell wieder sportlich aktiv zu werden?

Als ich selbst keinen Sport machen konnte, habe ich immer die Menschen bewundert, die Sport treiben. Ich habe zu ihnen aufgeschaut und mir gesagt, dass ich eines Tages auch ohne Ängste und Sorgen in völliger Freiheit Sport machen kann. Jetzt, wo es so weit ist, möchte ich für die, die es selbst nicht mehr können, Schwimmen, Radeln und Laufen.

Plötzlich klingelt das Telefon. Jetzt geht es los. Welche Gedanken gingen dir durch den Kopf, als du die Nachricht von der Transplantation erhalten hast?

Durch die Wartezeit von drei Jahren und vier Monaten dachte ich, dass ich mich gut auf den Zeitpunkt vorbereiten konnte. Doch als der Moment kam und mir nach vier Monaten auf Intensivstation in der Nacht um 3:30 gesagt wurde, dass ein Spenderherz für mich da ist, konnte ich nicht anders als in Tränen auszubrechen. Der Moment, auf den ich so viele Jahre hoffte, war greifbar nah. Plötzlich traute ich mich wieder darüber nachzudenken, wie es wohl sein wird, dank meines Spenderherzens zu laufen, Treppen zu steigen, ohne Pausen nach jeder Stufe einlegen zu müssen oder einfach mit meiner Familie im See zu schwimmen. Ich hatte viele Träume als es für mich in den OP ging, aber das größte war es, 10 Meter am Stück zu laufen, ohne Angst um mein Leben haben zu müssen. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass ich nur eineinhalb Jahre später meinen ersten Triathlon mache.

Triathlon mit Spenderherz – geht das überhaupt? Welche medizinischen Rahmenbedingungen musst du heute im Training besonders beachten?

Als ich meine Kardiologin aus der Transplantationsambulanz fragte, auf was ich beim Sport – insbesondere Leistungssport – achten sollte, lächelte sie mich verschmitzt an und sagte: „Wenn sie nicht mehr können, werden sie das schon merken.“ Nach dem Motto mache ich Sport – also eigentlich so wie jede*r andere auch.
In unserer Gesellschaft besteht leider nach wie vor der Irrglaube, dass man ein transplantiertes Organ schonen muss. Ganz im Gegenteil aber kann der Sport wie eine Art Medizin für Transplantierte angesehen werden. Jede Art von Bewegung – egal in welchem Ausmaß und Rhythmus – sind wichtig für unseren Körper und das Spenderorgan.
Im Fall der Herztransplantation werden die Nerven zum Herz gekappt, was bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Hirn und Spenderherz nicht funktioniert. Erst durch Adrenalin, das der Körper zum Beispiel beim Sport ausschüttet, merkt das Herz, dass es schneller schlagen muss. Durch Sport werden also regelmäßig Impulse an das Spenderherz gegeben, was dazu führen kann, dass die Nervenbahnen zwischen Gehirn und Spenderherz teilweise wiederhergestellt werden können. Sportmediziner und Kardiologen sind sich in meinem Fall einig, da mein Puls so schnell ansteigt, dass zumindest ein paar Nerven wiederhergestellt sein müssen, was wahrhaftig ein Wunder ist.

Radfahrerin

Regina Richtmann beim Tegernsee Triathlon © www.sportshot.de

Welche sportlichen Ziele hast du dir für die nächsten Jahre gesetzt?

Die meisten ambitionierten Sportler arbeiten auf eine Medaille oder eine neue Bestzeit hin und da möchte ich mich nicht ausschließen. Natürlich versuche auch ich meine Zeiten zu optimieren und eventuell die ein oder andere Medaille mit nach Hause zu nehmen. Aber selbst wenn ich das nicht schaffe, bin ich nicht enttäuscht, denn wenn ich ehrlich bin, trage ich die wertvollste Medaille schon eine Weile in meiner Brust.
Mein größtes Ziel für die nächsten Jahre ist es zu zeigen, dass wir Transplantierte nicht wie ein rohes Ei behandelt werden müssen, sondern auch ein ganz normales Leben führen können. Ich möchte eine Motivation für Wartepatienten oder bereits Transplantierte sein und den verbliebenen Angehörigen verschiedenster Spenderfamilien zu zeigen, dass ihre Entscheidung zur Organfreigabe nicht umsonst war. Deshalb steht für mich als nächstes eine Mitteldistanz an, auf die ich mich schon fleißig vorbereite.

Was bedeutet dir der Sport heute im Vergleich zu der Zeit vor deiner Transplantation?

Der Sport bedeutet für mich Freiheit und lebendig sein. Vor meiner Transplantation wäre nicht ansatzweise an Sport – geschweige denn Leistungssport – zu denken gewesen. Jetzt kann ich, wann immer ich möchte, ohne Einschränkungen Sport treiben und diese Freiheit in vollen Zügen genießen, die mir meine ganze Kindheit und Jugend verwehrt blieb.
Früher war der Begriff Sport für mich etwas Unerreichbares, was ich immer nur bei anderen sehen konnte, aber nie selbst erleben durfte. Dank meines Spenders/ meiner Spenderin darf ich nicht nur mein zweites Leben genießen, sondern auch erfahren, wie sich der Körper anfühlt, wenn man an sein Limit geht und alles gibt.
Vor der Transplantation bedeutete ein Puls von über 120 Angst vor dem nächsten Kammerflimmern, Angst vor dem Tod, dem ich so viele Male nur knapp entkommen bin. Deshalb gibt es kein größeres Geschenk als das Spenderherz in meinem Kopf schlagen zu spüren, das mir zeigt: ich bin am Leben.

Lächelnde Sportlerin

Regina Richtmann beim Tegernsee Triathlon 2025 © www.sportshot.de

Welche Botschaft möchtest du anderen Menschen mit auf den Weg geben, die selbst gesundheitliche Herausforderungen meistern müssen?

Gesundheitliche Herausforderungen zwingen uns oft neu zu denken – über das Leben, über uns selbst und über das, was wirklich zählt. Ich wünsche jeder Person, die gerade kämpft, dass sie nicht den Mut verliert. Es ist okay, schwach zu sein, es ist okay, Hilfe anzunehmen und es ist völlig in Ordnung, neue Wege zu gehen. Es gibt immer Hoffnung und manchmal beginnt die Stärke genau dort, wo wir dachten, keine mehr zu haben.

Vielen Dank und weiterhin viel Freude am Sport!

Fotos: ©️WTG2025/YesVideography, ©www.sportshot.de und private Aufnahme

Strahlende Gesichter, sportliche Höchstleistungen und tolle Stimmung am Seeufer: Der Brombachseetriathlon feierte am vergangenen Wochenende seine erfolgreiche Premiere. Rund 1.000 Sportler gingen an den Start und stellten sich der Mitteldistanz im Fränkischen Seenland. Die Athleten lobten die hervorragende Organisation, die landschaftlich reizvolle Strecke sowie die motivierende Atmosphäre entlang der gesamten Route.

Bei optimalen Bedingungen fanden sowohl ambitionierte Athleten als auch Breitensportler ideale Voraussetzungen vor. Besonderes Highlight waren die vielen Zuschauer, die die Sportler mit Applaus, Musik und Begeisterung ins Ziel trugen. Neben den sportlichen Spitzenleistungen bot die Veranstaltung ein stimmungsvolles Rahmenprogramm mit Musik, kulinarischen Angeboten und Aktionen am See.

Für das sportliche Highlight sorgte Lokalmatador Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf), der mit einer Siegerzeit von 3:50:35 Stunden die Premiere für sich entschied. Sein Heimatverein verwandelte Göppersdorf in einen wahren Triathlon-Stimmungshotspot – zahlreiche Fans begleiteten ihn lautstark an die Spitze und machten das Rennen zu einem unvergesslichen Erlebnis.v Auf Platz zwei folgte Jakob Heeß (SV Ludwigsburg, 3:56:18), der vor allem auf der Radstrecke seine Stärke zeigte. Felix Schiller (Team Ausdauercoach) komplettierte in 3:58:55 Stunden das Podium.
Knapp dahinter belegte Sebastian Schiele (RSC Auto Brosch Kempten) mit 4:00:51 Stunden Rang vier. Der fünfte Platz ging an den erfahrenen Athleten Per van Vlerken (LC Dübener Heide).

Bei den Frauen setzte sich Eleisa Haag (SV Würzburg 05) in 4:23:37 Stunden hauchdünn vor Laura Mederer (TSG 08 Roth, 4:23:41) durch. Dritte wurde Tina Grieger (MaliCrew e.V., 4:31:51), gefolgt von Inès Mommen (TCA, 4:37:23) und der jungen Hanna Pfannes (MRRC München, 4:38:14). In der Staffelwertung siegte Team ToJoMo in 3:56:56 Stunden, vor GEO-Drohne (4:02:57) und Chri-Do-Se (4:09:55). Knapp dahinter landeten FitterTec (4:18:02) und der DAV Hersbruck (4:21:55) auf den Plätzen vier und fünf.

 

Wechselzone Brombachsee Triathlon

Premiere des Brombachsee Triathlons 2025

Neuauflage 2026 noch ungewiss

Aktuell gibt es noch keine konkreten Vorbereitungen für eine Fortsetzung des Brombachseetriathlons auch im nächsten Jahr. Das positive Echo von Sportlern, Zuschauern und Partnern zeigt jedoch, dass das Rennen großes Potenzial hat.

Christoph Döbler vom Veranstalter OAI e.V. zeigt sich auch überaus zufrieden mit der Veranstaltung: „Wir möchten uns von Herzen bei allen Helfern, den Feuerwehren, der Wasserwacht, allen weiteren Rettungskräften, den beteiligten Behörden und der Polizei bedanken – ohne dieses große Miteinander wäre eine Premiere in dieser Form nicht möglich gewesen. Wir sind glücklich, dass es den Teilnehmern so gut gefallen hat und wir so viel positives Feedback bekommen haben. Jetzt müssen wir aber erst einmal durchschnaufen und die Veranstaltung intern in Ruhe reviewen. Danach schauen wir weiter, wie es mit dem Brombachseetriathlon in Zukunft weitergehen kann.“

Fotos: Baboons/ Ingo Kutsche

Am 23. und 24. August 2025 stand die Ruderregatta in Oberschleißheim ganz im Zeichen „Triathlon für alle“. Am Samstag zeigten fast 500 Athletinnen und Athleten – viele von ihnen zum ersten Mal – ihr Können auf der Sprint-Distanz. Der Sonntag dann war eine echte Herausforderung auf der „Olympischen“, denn sowohl die Schwimmstrecke bei 19 Grad, wie auch das Radfahren und Laufen zum Teil unter sengender Sonne, hatten es in sich.

Erstmals war der GEMEINSAM GEGEN DOPING Infostand der NADA (Nationale Anti Doping Agentur Deutschland ) vor Ort. Athleten, Trainer, Eltern und Zuschauer konnten sich über das Thema Dopingprävention informieren. Die beiden Referenten gaben allen Interessierten Auskunft zu Fragen über Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten, Verhalten im Krankheitsfall, richtiger Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln, Ablauf einer Dopingkontrolle und informierten, wie man Dopingfallen vermeidet. Bei einem Wissensquiz konnten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse rund um die Anti-Doping-Thematik unter Beweis stellen. Broschüren für unterschiedliche Zielgruppen  und  tolle Giveaways gab es direkt zum Mitnehmen.

Sehr zufrieden äußerte sich die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz. „Mit diesem Info-Angebot bei Veranstaltungen können wir hoffentlich für das Thema Prävention sensibilisieren. Wir sind überzeugt, dass die Wirkung nicht ausbleibt, wenn wir möglichst häufig mit Athletinnen und Athleten aller Altersklassen und ihrem direkten Umfeld ins Gespräch kommen.“

Auch der Veranstalter des 3MUC Triathlons, Alexander Fricke, zeigte sich beeindruckt von dem Zuspruch der Initiative. Die Referenten der NADA haben viele Eindrücke aus den beiden Tagen mitgenommen, die sicherlich in nächste Veranstaltungen fließen werden.

Am 23. und 24. August 2025 stehen beim 3MUC Triathlon in Oberschleißheim sportliche Leistung und Freude am Triathlon im Mittelpunkt. Erstmals wird auch das Thema Prävention eine Rolle spielen und die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) mit einem Informationsstand vor Ort sein.

Initiiert wurde die Maßnahme durch die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz, mit dem Ziel, das Bewusstsein für sauberen Sport auch im Breitensport weiter zu stärken. „Wir möchten das Thema Prävention dort platzieren, wo die Athletinnen und Athleten unterwegs sind, mitten im Geschehen. Der 3MUC Triathlon bietet dafür eine ideale Bühne“, so die Verantwortliche der DTU.

Alexander Fricke, Veranstalter des 3MUC Triathlons, begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Ich finde es großartig, dass unsere Teilnehmenden direkt mit der NADA ins Gespräch kommen können. Der Dialog ist wichtig, um das Vertrauen in fairen und sauberen Sport zu festigen.“

Der NADA-Stand wird an beiden Tagen gut sichtbar auf dem Veranstaltungsgelände zu finden sein und steht allen Interessierten offen.

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen zog der Wemdinger Waldsee-Triathlon in seiner vierten Auflage rund 190 Sportlerinnen und Sportler an, darunter auch zahlreiche Staffeln. Vor allem die Athletinnen und Athleten des TSV Harburg beeindruckten mit starken Ergebnissen.

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen setzten sich Harburger Starter souverän durch. Besonders stark präsentierte sich Lukas Berger, der nach einem ausgeglichenen Rennen auf der Rad- und Laufstrecke zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg holte. Auch sein Teamkollege Leo Österlein zeigte eine starke Leistung und erreichte kurz darauf das Ziel. Bei den Frauen kam es zu einem spannenden Familienduell, das Chiara Göttler knapp für sich entschied – dicht gefolgt von ihrer Schwester Giulia. Auf Rang drei lief Anna Berger ein, die sich ebenfalls im TSV-Trikot präsentierte.

Die Veranstaltung überzeugte  besonders durch ihre familiäre Atmosphäre. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und sorgten für lautstarke Unterstützung. Besonders viel Applaus erhielt die älteste Teilnehmerin des Tages: Mit 74 Jahren absolvierte Helga Johnson Rieger erstmals einen Triathlon und wurde im Ziel herzlich empfangen.
Zum Ausklang des Tages versammelten sich Teilnehmende und Gäste am Waldsee zu einem kleinen Fest mit Musik und Erfrischungen. Ein stimmiger Abschluss für einen rundum gelungenen Sporttag, der nicht zuletzt dank engagierter Helfer stattfinden kann.

In nur wenigen Monaten auf die Beine gestellt, kamen zum 1. Indersdorfer Swim & Run am 22.3.2025 auf dem Gelände der Mittelschule schon über 100 Athletinnen und Athleten aus ganz Oberbayern.

Blick in ein Hallenbad mit Menschen

Nach dem Schwimmen im Hallenbad der Schule ging es per Jagdstart auf die Laufstrecke. Aus dem Schulgelände Richtung Wald waren für die älteren LäuferInnen anspruchsvolle 4 km auf Landwirtschaftswegen zu bewältigen. Bei schönstem Frühlingswetter sagten die zufriedenen und strahlenden Gesichter im Ziel eigenlich schon alles: „Was für eine schöne Veranstaltung“ schwärmten die Teilnehmenden aller Altersklassen, wie auch die Gäste und sogar das Orga- und das Helferteam waren mehr als zufrieden.

Viele Menschen

Tim Hayo von der SG Indersdorf bedankte sich herzlich bei seinen Unterstützern vom TSV Indersdorfer Haie und der Wasserwacht Dachau, die einen nahezu reibungslosen Ablauf möglich gemacht haben. So kann man auf eine 2. Auflage des Indersdorfer Swim & Run im nächten Jahr hoffen.

Fotos: Wolfgang Klinger/ Ulla Chwalisz

Am 15.03.2025 fand in der Sportschule Oberhaching der Bezirkstag Oberbayern des Bayerischen Triathlon Verbands statt.

Den Auftakt bildete der Vortrag von Anja Renner über ihren beeindruckenden Weg zur Bronzemedaille bei den Paralympischen Spielen in Paris 2024. Wieviel Mut und Durchhaltevermögen, gepaart mit einem außergewöhnlichen Talent und besonderer Willenskraft, dazu gehören, um dieses Ziel innerhalb weniger Jahre zu realisieren, wurde den Zuhörenden sehr anschaulich beschrieben.

Der zweite Vortrag des Tages befasste sich mit dem Thema Doping-Prävention und wurde von Anthony Schwarz, Referent für Prävention bei der NADA, präsentiert. Anthony vermittelte sehr informative und hilfreiche Hinweise zu möglichen Fallen bei Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten. Ergänzend wurde auf die Angebote der NADA hingewiesen, die von Vereinen oder Veranstaltern wahrgenommen werden können, um AthletInnen, TrainerInnen und Eltern möglichst sicher durch dieses komplexe Thema zu begleiten.

Kernstück des Oberbayrischen Bezirkstages bildeten die turnusmäßigen Vorstandswahlen – diesmal unter der Leitung des BTV-Präsidenten Gerd Rucker – bei denen der aktuelle Vorstand, sowie der Kassenprüfer für weitere 4 Jahre in seinen Funktionen bestätigt wurden. Leider konnte die Position des Jugendwarts noch nicht besetzt werden. Interessierte an dieser Aufgabe können sich auch unterjährig beim Vorstand melden.

Den Abschluss bildete der Ausblick auf die kommende Triathlonsaison mit den anstehenden Kampfrichter Aus- und Weiterbildungen, sowie den 16 Veranstaltungen im Bezirk. Weitere Nachrichten zu den Aktivitäten des Bezirks werden hier oder in regelmäßigen Newslettern an die Vereine, Kampfrichter und Veranstalter in Oberbayern vermittelt.

Jedes Jahr verwandelt sich das Städtchen Velburg in der Oberpfalz in ein kleines Zentrum des Ausdauersports, wenn der traditionelle Kirchweihtriathlon stattfindet. Die Veranstaltung lockt zahlreiche Athleten aus der Region und darüber hinaus an, die sich messen. Am 19. Juli ist es in diesem Jahr so weit: Der Trunverein und alle Gäste feiern 40 Jahre Kirchweihtriathlon in Velburg. Ganz stolz ist Vereinsvorstand Willi Graf, dass sein kleiner, familiärer Triathlon in der Oberpfalz diese lange Tradition hat.

Der Triathlon bietet verschiedene Distanzen und Wettkampfformate, sodass sowohl erfahrene Triathleten als auch Einsteiger und der Nachwuchs auf ihre Kosten kommen. Am Vormittag starten die Kinder und Jugendlichen beim Cross Triathlon, welcher heuer zum ersten Mal auch Teil des BTV Memmert Nachwuchscups ist. Am Nachmittag wird für die Erwachsenen eine Olympische Distanz und eine Sprintdistanz ausgetragen.

Kirchweihtriathlon Velburg

Besonders die landschaftlich reizvolle Strecke durch die hügelige Oberpfalz macht den Wettkampf zu einem Erlebnis. Neben dem sportlichen Ehrgeiz steht in Velburg vor allem das Gemeinschaftsgefühl im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wird von zahlreichen Helfern und lokalen Vereinen unterstützt, die für eine reibungslose Organisation und beste Bedingungen für die Athleten sorgen. Zuschauer entlang der Strecke feuern die Sportler begeistert an und sorgen für eine tolle Atmosphäre.

Der Kirchweihtriathlon in Velburg ist längst mehr als nur ein Wettkampf – er ist ein sportliches Highlight, das den Teamgeist, die Herausforderung und die Freude am Triathlon vereint.

Fotos: Kirchweihtriathlon Velburg