„Das Motto des MTV München ist gezielt eine breitensportliche Ausrichtung. Breitensport bedeutet nicht, dass wir kein wettkampf- und leistungsorientiertes Training bieten, ganz im Gegenteil. Aber wir wollen jedem die Möglichkeit zum Einstieg in diesen wundervollen Sport geben – jedem nach seinen Möglichkeiten“, erklärt der sportliche Leiter Stefan Duschek. Diese Herangehensweise zieht viele Mitglieder an. vor allem Frauen.

„Ich kann mich selbst noch erinnern, welche abschreckenden Leistungshürden mir vor Jahren bei der Vereinssuche in den Weg gestellt wurden. Schwimmzeiten oder Paces als Aufnahmekriterium gibt es bei uns nicht. Dafür aber jede Menge Spaß und Teamgeist“, berichtet Stefan Duschek und fährt fort: „Dieser zwanglose und nicht krampfhaft auf Leistung ausgelegte Ansatz ist vielleicht auch der Grund, warum wir einen Frauenanteil von 60% haben. Bei uns gibt es keinen Grund, Berührungsängste mit Triathlon haben zu müssen.“

Wir haben uns mit Ana unterhalten, die berichtet, wie die Gemeinschaft im Verein für sie ist.

Hallo Ana, 
Du bist  Mutter von zwei kleinen Kindern, arbeitest als Internistin in einer niedergelassenen Praxis und machst aktuell die Fortbildung zur Sportmedizinerin – wie schaffst du es, neben solch einem Mammutprogramm gleich drei Sportarten zu trainieren?

Das frage ich mich manchmal auch… ich denke, wenn man etwas wirklich will, dann schafft man mehr als man gedacht hätte. Ich nütze Lücken im Alltag, binde die Kinder mit ein (sie radeln mit, wenn ich laufe, ich schwimme, während sie beim Schwimmkurs sind..) und ehrlicherweise habe ich einfach viel Unterstützung von meinem Mann und meinen Eltern.

Im Verein hältst du darüber hinaus eine Vortragsserie zu verschiedenen medizinischen Themen, z.B. Sport nach Corona, Einführung in die Leistungsdiagnostik u.s.w. Was gefällt dir besonders an dem Engagement im Verein?

Sportvereine sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, vor allem für Kinder und Jugendliche. Deswegen finde ich es gut, einen Verein zu unterstützen. Meine Kinder sind im selben Verein beim Turnen und beim Klettern. Unabhängig davon haben wir bei uns in der MTV Triathlonabteilung sehr nette Leute und der Austausch und das gemeinsame Sporteln machen Spaß. Da bringt man sich gerne ein. 

Auch dein Wettkampfkalender ist voll: dieses Jahr hast du gleich mehrere Triathlons bestritten, darunter deine erste Olympische Distanz und zwei Marathons in nur wenigen Wochen Abstand. Wie hat es dir gefallen?

Herrlich war’s! Meine eigenen Grenzen zu sprengen, ist ein tolles Gefühl.  Nach jedem Wettkampf denke ich als Erstes: „Das will ich nochmal!“

Du trainierst oft in den frühen Morgenstunden, weil es organisatorisch nicht anders machbar ist. Hand auf’s Herz – bist du nie müde oder lustlos?

Absolut ja! Ich schlafe häufig schon um 20 Uhr ein. Der Vorteil ist, der Sport ist und bleibt ein Hobby. Wenn es mal keinen Spaß macht, dann kann ich es auch sein lassen.

Welche Strategie würdest du anderen Sportlerinnen empfehlen, die sich überlegen sportlich zu engagieren?

Traut euch und lasst nicht einschüchtern! Ich denke, Vereine freuen sich immer über Engagement – einfach fragen lohnt sich. Wer in München wohnt, kann gerne bei uns im MTV vorbeischauen! Ich wirke bei einer online Community mit, „Fräulein Triathlon“, da geht es darum, dass sich Frauen im Triathlon gegenseitig motivieren, fordern und unterstützen. So eine Plattform kann auch ein guter erster Schritt für ein Engagement sein.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.

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Teresa Knoll betreut den Landeskader 2 im Bayerischen Triathlon-Verband. Sie führt die Kinder und Jugendlichen an ambitioniertere Ziele heran und vermittelt dabei vor allem die Freude am Sport. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Hallo Teresa,
Du bist seit Jahren im Nachwuchssport aktiv. Was ist deine Aufgabe beim Bayerischen Triathlon-Verband und wie kamst du dazu?  

Ich bin als Landestrainerin für den Landeskader 2 zuständig. Das heißt, für die meist jüngeren Kids der Schüler A und Jugend B sowie ältere Quereinsteiger. Neben der Durchführung von regelmäßigen Lehrgängen mit dem Landekader 2, gehört die Sichtung von neuen Talenten zu meinen Hauptaufgaben.
Ich bin durch dazu gekommen, als klar wurde, dass es eine Gruppe zwischen dem LK1 und dem Jugendsport geben muss, um die jüngeren Kids etwas früher aber mit viel Spaß an den Leistungssport heranzuführen. Da ich zu dem Zeitpunkt gerade nach einer neuen Herausforderung als Triathlontrainerin im Nachwuchsbereich suchte – ohne mich dabei fix an einen Ort oder Verein zu binden – war das vor über sechs Jahren ein wirklich glücklicher Zufall.

Als Trainerin des LK2 bekommst du viel von den Kindern mit. Was ist besonders bei den Mädchen die Motivation zum Sport, warum steigen dennoch viele im Jugendalter aus? 

Ich glaube, dass es in der Motivation grundsätzlich keinen Unterschied zwischen Jungs und Mädchen gibt. Beide Geschlechter haben einfach den Ehrgeiz sich sportlich zu vergleichen und sich durch Training soweit zu verbessern, dass sie eben der Beste/ die Beste werden. Diese intrinisische Motivation ist auch das Wichtigste, um langfristig dabei zu bleiben.

Allerdings ist es ebenso so, dass ab der Jugend A die Distanzen länger werden, und damit das Training deutlich gesteigert werden muss. Das trifft bei den Mädchen meist auf die Zeit, wo durch die Pubertät die meisten körperlichen Änderungen geschehen und das macht das Training komplexer und erfordert nochmal ein ganz anderes Maß an Durchhaltevermögen. Dieses Durchhaltevermögen macht dann am Ende meist den Unterschied zu denen, die diesen Aufwand (durchaus verständlicherweise) nicht mehr betreiben wollen oder können. Es gibt aber auch immer einige Jungs, die zu diesem Zeitpunkt andere Prioritäten setzten. Das heißt, so groß ist der Unterschied dann am Ende gar nicht.

Vor fünf Jahren war es z.B. so, dass im Juniorinnenbereich die nationalen Wettkämpfe sehr schwach mit 15 Starterinnen besetzt waren – wohingegen die Junioren Starterfelder von 40 oder mehr Athleten hatten. Im Jahr 2022 ist dieser Unterschied schon deutlich geringer: bis zu 30 Starterinnen zeichnen sich im Juniorinnen-Bereich ab. Es freut mich, dass also die Unterschiede deutlich abnehmen.

Trotzdem gebe ich den Jugendlichen immer mit auf den Weg, dass es eben nicht jede/r zum Leistungssportler schaffen kann, sondern es einfach wichtig ist, dass sie Spaß an Bewegung haben und dies ihr Leben lang behalten sollen. Und die Tür zum Leistungssport schließt sich ja vielleicht auch nicht für immer, sondern man kann ja später immer noch einen Versuch starten, ob man nicht einen Fuß in die Tür bekommt. Viele ermuntere ich auch, sich als Trainer auszuprobieren – hier hoffe ich, dass wir in den nächsten Jahren auch noch mehr weibliche Triathlontrainer in den Vereinen und im Verband bekommen.

Bist du selbst auch sportlich aktiv?  

Ich mache noch alle drei Sportarten – also Schwimmen, Radfahren, aber v.a. eher Offroad mit dem Gravelbike sowie natürlich Laufen. Ich bin aber auch viel Outdoor unterwegs z.B. beim Langlaufen oder Wandern. Nur auf Wettkämpfe habe ich, zumindest derzeit, wenig Lust – auch weil ich dann das Ganze mit mehr Ernsthaftigkeit verfolgen müsste 🙂

Oft vermittelst du zwischen Breiten- und Leistungssport: Kinder kommen aus den Vereinen zu dir und wachsen in den Leistungssport hinein. Welche Unterstützung brauchen Kinder und Jugendliche dann?

Ich passe das Training individuell an die entsprechenden Fähigkeiten und/oder die erforderliche Wettkampfdistanz an – dadurch habe ich während des Trainings oftmals Geschlecht-gemischte Untergruppen. Auch zwischen Leistungs- und Breitensport sehe ich im Bereich der Schüler A und ersten Jugend Jahre noch einen großen fließenden Übergang. D.h. der Sprung vom Breitensport zum Leistungssport ist relativ klein – das ist ja auch im Vereinstraining gar nicht anders zu handhaben. Dort haben die Trainer ja selten eine so homogene Trainingsgruppe oder eben 3-4 Untergruppen wie ich bei meinen Lehrgängen.

Wichtig ist mir hier nochmal zu betonen, dass man keinesfalls das Erwachsenentraining auf Kinder- und Jugendtraining runter brechen kann, sondern vielseitiges, altersgerechtes Training mit einem hohen Spaßfaktor anbieten sollte – Ernst wird es früh genug ;). Dabei sollte v.a. das Schwimmen fokussiert werden, da das Schwimmen später einfach schwieriger zu erlernen ist, aber gleichzeitig die Grundvoraussetzung für eine solide Leistung im Triathlon ist.

Was macht dir an der Arbeit besonders Spaß?

Ich finde es einfach schön, die Kids am Anfang ihrer sportlichen Entwicklung zu begleiten und verfolge sie und ihre Entwicklung dann natürlich auch weiterhin. Das schönste ist für mich, wenn sich Sportler Jahre später an mich wenden und sich bedanken, dass ich sie eben auf ihrem Weg motiviert und unterstützt habe. 

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.

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Foto: Carla Nagel

Nach der erfolgreichen Premiere der Doppelveranstaltung in diesem Jahr, laufen die Vorbereitungen des Orga-Teams der Abteilung Laufen-Triathlon der TG 48 Schweinfurt für seine zweite Auflage auf Hochtouren. Am 20. und 21. Mai 2023 sind wieder Läufer und Triathletinnen eingeladen, sich am Schweinfurter Baggersee zum teilnehmergrößten Sportereignis der Region zu treffen.

Das Streckenangebot beim AOK-MainCityRun am Samstag, dem 20. Mai, mit Start und Ziel am Schweinfurter Baggersee, ist vielfältig. Mit dem Bambinilauf für die Kleinsten, den beliebten Schülerläufen über ein und drei Kilometer, dem gefragten Firmenlauf über fünf Kilometer und den 10 und 21 Kilometer langen Strecken für die ambitionierteren Läuferinnen und Läufer werden alle angesprochen, die Spaß an einem gemeinsamen Lauferlebnis haben wollen: Familien, Firmen, Schulen, Behörden, Vereine.

Am Sonntag, den 21. Mai, fällt dann zum zweiten Mal der Startschuss zum ZF-MainCityTriathlon. Es werden wieder bis zu 300 Athletinnen und Athleten erwartet, die sich vielleicht überhaupt erstmalig auf der Sprintstrecke an einen Triathlon wagen oder aber die Saison mit einer frühen Teilnahme an einer Olympischen Distanz einläuten.

Auch Para-Triathleten sind am Start
links Wolfgang Tremer, blinder Teilnehmer beim Triathlon und rechts sein Begleiter Matthias Diemer

Para-Triathleten und Special Olympics Sportlerinnen am Start

Angeregt durch die Teilnahme einzelner Sportler mit Einschränkung am Triathlon in diesem Jahr und dem Grundverständnis der Organisatoren folgend, eine Sportveranstaltung für alle zu ermöglichen, wird es im nächsten Jahr Wertungen sowohl für Triathleten mit körperlicher Einschränkung als auch für Läufer und Triathletinnen mit geistiger Einschränkung geben. Erste Anmeldungen sind eingegangen, so dass auch diese Athletinnen und Athleten für ihre Siege und Platzierungen auf der Bühne geehrt werden.

Starke Partner für ein großes Event

Ermöglicht wird diese Sportveranstaltung durch die Stadt Schweinfurt, das Landratsamt, die Gemeinden und ihre Feuerwehren und die Sponsoren. Wieder an Bord sind die zwei Hauptsponsoren und Namensgeber, der Schweinfurter Technologiekonzern ZF und die AOK Schweinfurt, die hier stellvertretend für alle Unterstützer genannt werden.

Für alle Wettkämpfe kann man sich auf der Homepage www.laufen-triathlon.de anmelden. Dort sind auch alle Informationen zu den Strecken, Startzeiten und Wertungen zu finden.

Fotos: Benno Vollert und Emilia Huhn

Durchsetzungskraft, Geduld und einen langen Atem. Wer als Profisportlerin erfolgreich sein will, muss das und viel mehr beweisen. Anabel Knoll hat längst gezeigt, dass sie alle Qualitäten einer Weltklassesportlerin hat. Ihr größter Erfolg: Der Start bei den Olympischen Spielen 2021. In diesem Jahr schaffte sie unter anderem bei den Arena Games in München den Sprung auf das Podium.

Doch wie ist es, sich voll auf den Sport zu konzentrieren? Wir haben Anabel Knoll gefragt.

Hallo Anabel,
dein Name findet sich noch gar nicht so lang in Triathlon-Ergebnislisten. Wann hast du dich dazu entschlossen in den Sport einzusteigen und was bewog dich dazu?

Ich habe mich eigentlich gar nicht bewusst dafür entschieden, sondern bin eher hineingerutscht. Ich war dann nicht allzu schlecht und habe weitergemacht.

Leistungssport bedeutet oft völlige Konzentration auf eine Sache. Wie hältst du das durch? Was motiviert dich, wenn es schwer ist?

Oft ist es gut, neben dem Sport noch einen Ausgleich zu haben. Für mich ist das mein Studium der Biologie. Dort kann ich auch mal abschalten und das Erlebte verdauen. Motivation ist bei mir oft gar kein Problem, sondern kommt wie von selbst dadurch, dass ich Spaß an dem habe, was ich mache. Das, denke ich, ist auch das Wichtigste, da man nur das gut und motiviert tut, was man gerne macht.

Im Triathlon erhalten Frauen und Männer das gleiche Preisgeld. Die Medienpräsenz der Frauen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht, ist jedoch sicher noch nicht ausgeglichen. Wie empfindest du die Position von Profi-Frauen? Was läuft schon gut, wo braucht es noch Arbeit?

Ich glaube, dass es im Kurzdistanz-Triathlon keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern mehr gibt. Wir bekommen das gleiche Geld, die gleiche Fernsehzeit und auch die gleiche Wertschätzung und Achtung. Ich glaube, dort gibt es wirklich nichts mehr zu verbessern.

Was beschäftigt dich neben dem Sport?

Neben dem Sport ist das Thema Klima, Natur- und Tierschutz ein großes Thema für mich. Ich studiere nicht nur etwas in die Richtung, sondern setze mich auch dort ein, wie z.B. als Teil des NABU.

Welche Ziele hast du dir im Sport gesetzt, welche daneben?

Ich versuche mir meist keine Ziele zu setzen, sondern einfach mein Möglichstes zu geben und im Idealfall immer besser zu werden. Ich finde, dass Ziele einen oft abhalten, da man bei einem Rückschlag dann demotiviert wird.

Vielen Dank für das Interview!

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Foto: Carla Nagel

Ein Schwimmseminar nur für Frauen – das Angebot des Bayerischen Triathlon-Verbandes nahmen zahlreiche Sportler*innen an. Am Samstag nun geht es ins Becken. Am Rand wird Julia Seibt stehen. Sie ist hauptberuflicher Coach. Sie unterstützt Sportlerinnen und Sportler dabei, Ziele zu erreichen. Doch warum braucht es dazu spezielle Angebote für Frauen? Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Hallo Julia,
am Samstag betreust Du ein Schwimmseminar nur für Frauen des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Weshalb denkst Du, ist solch ein Angebot wichtig?

Ganz in mir drin glaube ich, dass wir solche Angebote eigentlich gar nicht brauchen, weil wir vor allem im Triathlon so viele Powerfrauen haben. Leider sind sie trotzdem manchmal nicht selbstbewusst genug und stehen zu ihrem Können. Deswegen denke ich, dass viele Frauen nicht zu einem Seminar gemeinsam mit Männern gehen würden, weil Frau ja vielleicht zu schlecht dafür ist. Und da sind wir an dem Punkt, wo wir dann tatsächlich Veranstaltungen nur für Frauen brauchen! Damit sich einfach mehr Frauen trauen, an Seminaren und Weiterbildungen teilzunehmen, ohne Angst davor haben zu müssen, im Vergleich zu Männern schlecht dazustehen. Dazu gibt es meiner Meinung nach aber gar keinen Grund, also hier an alle Frauen: Traut euch da auch einfach mal mehr zu! 

An der Stelle aber auch noch eine kleine Anmerkung nebenbei, und ich glaube, weil ich eine Frau bin, darf ich das auch sagen: Seminare nur für Männer wären auch eine gute Idee. Ich kann mir nämlich auch vorstellen, dass sich viele Männer nicht trauen in ein gemischtes Seminar zu gehen, weil man eventuell schlechter sein könnte als teilnehmende Frauen. 

Schwimmen ist für Triathletinnen und Triathleten oft die ungeliebte Disziplin. Wie lässt sich das aus deiner Sicht ändern? Woran hakt es?

Das größte Problem am Schwimmen ist, dass die meisten Altersklassen-Athleten oder auch Quereinsteiger, die spät mit Triathlon angefangen haben, nie wirklich Schwimmen gelernt haben. Je älter man ist, desto schwieriger wird es aber das Element Wasser lieben zu lernen. Kalt, nass, ungewohnte Umgebung, das sind alles keine verlockenden Parameter. Dann kommen noch die Schwimmbedingungen dazu, die oft aus vollen Bahnen bzw. zu wenig Platz zum Schwimmen und einer langen Anfahrt und damit viel Zeitaufwand bestehen. 

Wenn dann mal die Hürde genommen ist, ist das Beste, was die Sportler*innen tun können, so oft wie möglich ins Wasser zu gehen. Am besten ist da wirklich mindestens dreimal pro Woche. Je öfter man ins Wasser geht, desto besser wird das Wassergefühl, desto leichter wird es, sich im Wasser fortzubewegen. Und dann muss man einfach dran bleiben, auch wenn es am Anfang zäh ist.

Als Coach betreust Du zahlreiche Sportlerinnen und Sportler. Wie groß sind die Unterschiede in Herangehensweisen zwischen Männern und Frauen wirklich? Was ist speziell bei der Betreuung von Athletinnen zu beachten?

Natürlich ist jede Sportlerin und jeder Sportler generell unterschiedlich. Deswegen ist es schwierig, eine Aussage zu treffen, die wirklich auf alle Frauen oder alle Männer zutrifft. Es zeichnet sich aber ab, dass Frauen sehr viel betreuungsintensiver sind. Während Männer oft ihren Trainingsplan einfach nur abarbeiten, muss ich bei Frauen sehr viel mehr kommunizieren und auch viel öfter deutlich machen, dass es ok ist, wenn Einheiten mal nicht ganz rund laufen. Frauen sind viel verkopfter als Männer. Aber ich trainiere auch Frauen, die genau das Gegenteil sind, oder auch Männer, die in dem Fall ticken wie die meisten Frauen. Ich unterscheide beim Coaching nicht zwischen Geschlechtern, es sind eben alles Individuen, von denen jede Person ihren eigenen Körper, Ecken und Kanten und ihre Eigenheiten hat, da muss man als Coach einfach individuell agieren. 

Du hast dich schon in deiner Jugend als Trainerin engagiert. Welche Lichtseiten hat der Beruf, welche Schattenseiten?

Für mich hat der Beruf Trainerin keine Schattenseiten – ich wollte schon immer Trainerin sein und bin schon früh eingestiegen. Klar läuft man als junges Mädel, bei einem vor allem durch Männer dominierten Beruf (vor allem im Triathlon), ab und zu gegen Wände, aber ich habe alles immer als Herausforderung gesehen und bin daran gewachsen. Ohne manch dämlichen Kommentar oder Seitenhiebe, die ich einstecken musste, wäre ich jetzt vielleicht nicht die Trainerin, die ich heute bin. Triathlontrainerin sein, ist so abwechslungsreich und fordernd, da ist jeder Tag anders und man kann sich als Mensch immer weiterentwickeln. Was manche vielleicht als Schattenseite sehen würden, ich aber nicht tue, ist, dass es eben ein Fulltime-Job ist. Coach sein kann man nicht einfach so abstellen, ich zumindest nicht, ich bin immer mit einem kleinen Teil von meinem Kopf bei meinen Sportlern. 

Als Landestrainerin betreutest du schon acht Jahre lang Nachwuchs. Welchen Tipp würdest du Trainerinnen und Trainern mit auf den Weg geben, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zum Sport zu bringen und dort zu halten?

Als Trainer*in im Kinder und Jugendbereich ist es ganz wichtig, den Kids Spaß an der Sportart zu vermitteln und nicht schon zu früh zu viel zu wollen, auch wenn ein Kind sehr talentiert ist. Da muss man auch ganz vorsichtig sein bei übermotivierten Eltern, die ihre Kinder mehr oder weniger zum Sport zwingen. Das kann gut gehen, meist tut es das aber nicht. Deswegen sollte man die Kinder unterstützen, wenn man merkt, dass das Kind nur den Sport macht, weil die Eltern es möchten.

Dann ist vor allem eine vielseitige allgemeine Grundausbildung wichtig. Also nicht alles nur auf Schwimmen, Rennradfahren und Laufen beschränken. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Kids sportlich nach vorne zu bringen. Das reine Triathlontraining kommt noch früh genug und wenn von Anfang an Freude dabei ist, kommt auch der Erfolg. Mit dem Erfolg bleiben die meisten dann auch lange unserer schönen Sportart treu.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.

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Nach der erfolgreichen Durchführung der ersten Breitensport-Rennen im Rahmen des DATAGROUP Triathlon Nürnberg im vergangenen Sommer steht der Termin für das kommende Jahr fest. Die Stadt Nürnberg sowie die ausrichtende Deutsche Triathlon gGmbH haben sich auf den 13. August 2023 verständigt. Die Online-Anmeldung öffnet bereits am 16. Dezember 2022.

Rennen über Sprint- und Kurzdistanz

Einsteigerinnen und Einsteiger sowie erfahrene Triathletinnen und Triathleten bekommen erneut die Chance, in der Frankenmetropole ein In-City-Set-up mit Ziel auf dem Hauptmarkt in Angriff zu nehmen; entweder auf der bei Rookies beliebten Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen oder auf der Kurzdistanz (1,5 km; 40 km und 10 km). Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über beide Distanzen mit einer Staffel zu starten; erstmals wird auch das Format der Familienstaffel angeboten.

Die Anmeldung ist ab dem 16. Dezember 2022 möglich. Die Schnellsten im Anmeldeprozess profitieren von günstigeren Konditionen. Sobald die ersten 100 Startplätze vergeben sind, greift die nächste Preisstufe. Weitere Informationen zur Anmeldung beziehungsweise den Startgebühren finden sich hier.

2. Triathlon Bundesliga zu Gast

2023 vereint der DATAGROUP Triathlon Nürnberg zudem erneut Breiten- und Spitzensport. Nächsten Sommer gastiert die 2. Triathlon-Bundesliga Süd mit einem Stopp der Serie in der Triathlon-Hochburg.

Cornelia Trinkl, Referentin für Schule und Sport der Stadt Nürnberg erklärt mit Blick auf 2023: „Für die Premiere des DATAGROUP Triathlon Nürnberg gab es von den 550 Triathletinnen und Triathleten überwiegend ein sehr positives Feedback. Für 2023 wollen wir noch mehr Breitensportlerinnen und Breitensportler zum Mitmachen motivieren. Ziel ist es, bis zu 1.000 Aktive für diesen City-Triathlon zu begeistern.“

Weitere Informationen rund um den DATAGROUP Triathlon Nürnberg stehen auf der Veranstaltungswebsite zur Verfügung

Foto: DTU/MarcelHilger

Dass in den Medienberichten heute sowohl Männer als auch Frauen-Sport Beachtung findet ist mittlerweile zwar ein gewohntes Bild, jedoch hart erkämpft. Vor exakt 100 Jahren beispielsweise, mussten Frauen in Monte Carlo noch ihre eigene „Frauen-Olympiade“ durchführen, da sie in den meisten Disziplinen der Weltspiele nicht zugelassen waren. Und auch heute noch kämpfen Frauen um eine gleichberechtigte Sportberichterstattung. Wir haben uns mit Nina Probst unterhalten, die ein Portal für Nachrichten über Frauen im Sport betreibt.

Hallo Frau Probst,
unter sportfrauen.net finden sich sportliche Nachrichten von Frauen über Frauen. Man möchte meinen, dass starke Sportlerinnen in den vergangenen 100 Jahren erfolgreich für Gleichberechtigung gekämpft haben. Woran sehen Sie, dass es noch hapert?

Da gibt es viele Anhaltspunkte, ein besonders großes Manko – und deswegen gibt es ja auch Sportfrauen – sehe ich in der Berichterstattung. Das bestätigen sogar Studien. Nur fünf Prozent der Sportmedien berichten über Frauen, wenn nicht gerade Olympia stattfindet. Natürlich gibt es auch Männersportarten, die hinter dem Fußball anstehen und auch nicht entsprechend vertreten sind. Aber Frauen grundsätzlich kommen viel zu selten in den Medien vor, und das, obwohl sie so tolle Leistungen zeigen. Das haben wir ja jetzt bei Olympia wieder deutlich gesehen. Und diese Leistungen sollten entsprechend gewürdigt werden, finde ich. Die geringe Berichterstattung führt meiner Meinung nach noch zu weiteren Ungleichheiten im deutschen Spitzensport. Weniger Sponsoren, weniger Fans, weniger professionelle Umstände. Viele Sportlerinnen müssen neben dem Profisport ja noch arbeiten gehen oder studieren. Diese Doppelbelastung zu meistern ist sicher enorm und kann natürlich nicht immer zu Höchstleistungen führen.

Die „Gender Pay Gap“, also die Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern im Sport, ist in vielen Sportarten zumindest bei Preisgeldern geschlossen. Für einen Sieg erhalten Frauen und Männer meist den gleichen Lohn. Und doch klafft die Lücke in der Realität teils massiv auseinander. Wie könnte man diesen Missstand in Ihren Augen beheben?

Da komme ich wieder auf die Berichterstattung zurück. Zum einen muss über diese Missstände berichtet werden, denn ich glaube, viele Menschen wissen davon nichts. Zum anderen kann eine qualitativ hochwertige und regelmäßige Berichterstattung Sponsoren und andere Geldgeber dazu motivieren, mehr in den Frauensport zu investieren. Aber das verlangt auch von den Sportlerinnen, dass sie aufstehen und sich für Equal Pay starkmachen. Ich habe leider schon manchmal gehört, dass Sportlerinnen gesagt haben: Wir sind ja auch nicht so gut wie die Männer, dann verdienen wir auch nicht dasselbe Geld. Das halte ich für absolut falsch. Einerseits sollte man Männer- und Frauensport nie direkt gegenüberstellen was die Leistung angeht, das macht ja schon aus anatomischen Gründen keinen Sinn. Andererseits strengen sich die Mädchen und Frauen genauso an, geben oft sogar noch mehr für den Traum der Profisportlerin auf – und dass muss auch entsprechend entlohnt werden.

Profisport ist heute weit mehr als Sportlersein. PR, Social Media, Sponsorenakquise und -pflege – um diese Bereiche perfekt zu beherrschen braucht es entweder ein gutes Händchen oder aber professionelle Unterstützung. Was würden Sie angehenden Profisportlerinnen raten?

Die vielen jungen Sportlerinnen kennen sich zum Glück schon gut mit Social Media aus und viele von ihnen nutzen die Plattformen, um sich selbst zu vermarkten. Und das scheint bei einigen von ihnen auch ganz gut zu funktionieren. Trotzdem würde ich raten, zumindest zu Beginn das Gespräch mit PR-Fachleuten zu suchen, die auch den Umgang mit Journalistinnen und Journalisten erklären können. Hier könnten einige Sportlerinnen sicher noch professioneller an die Sache herangehen und sich besser vermarkten. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad macht es auch durchaus Sinn, sich nicht mehr selbst um das Thema der Öffentlichkeitsarbeit zu kümmern. Natürlich ist das auch wieder eine Frage des Geldes, aber die Sportlerinnen sollten sich nicht scheuen, sich bei diesen Themen Hilfe zu holen.

Vielen Dank für das Interview!

www.sportfrauen.net

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Foto: sportfrauen.net

Sofia Warter Rubio Ist beim TV 1848 Erlangen als Nachwuchstrainerin stark engagiert. Die 23-jährige profitiert dabei von vielen eigenen Erfahrungen. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Hallo Sofia,
warum engagierst du dich neben deinem Alltag und dem eigenen Sport im Triathlon?

Als Athletin, die Triathlon seit Jugendzeiten betreibt, und Trainerin, konte ich verschiedene Perspektiven des Sports bereits kennenlernen. Als Jugendliche habe ich selber an Trainingscamps, Feriencamps und natürlich den BTV-Jugendcups teilgenommen. Das hilft, um zu verstehen, worauf es dabei ankommt. Als Trainerin beim TV Erlangen habe ich Kontakt zu vielen jungen Sportler*innen und mir macht es sehr viel Spaß den Nachwuchs auf seinem Weg zu begleiten

Du hast vorbildliche Vereins- und Verbandsarbeit selbst erfahren: Beim TV 1848 Erlangen wurde und wird seit jeher viel Engagement in die Ausbildung des Triathlon-Nachwuchs investiert. Später warst du Kaderathletin im Bayerischen Triathlon-Verband. Was hast Du aus dieser Zeit für dich an wertvollen Erfahrungen mitgenommen?

Ich denke die Eindrücke aus dem eigenen Training, sowohl von meinem ersten Trainer im Verein, wie dann auch von Roland Knoll und Ute Schäfer, und die Erfahrungen, die ich als Trainerin im Verein gemacht habe, haben mich auf jeden Fall geprägt. Vieles bekomme ich auch über meinen Vater mit, der als Jugendleiter der Jugendabteilung des TV Erlangen sehr viel Zeit in Organisation und Planung investiert. Man merkt aber auch direkt, dass gute Arbeit sich auszahlt. Wichtig ist ein strukturiertes Vorgehen, am besten, ohne dass es die jungen Triathleten merken. Für Sie sollen der Spaß und die Freude am Sport im Vordergrund stehen.

Du bist selbst noch sportlich aktiv. Welchen Stellenwert hat Sport heute noch für Dich?

Seitdem ich 2013 vom Leistungsturnen zum Triathlon gewechselt bin, habe ich auch nicht mehr damit aufgehört. Sport steht also schon immer ziemlich weit oben auf meiner Liste. Vor allem die Coronapandemie, als ich auf einmal wieder mehr Zeit hatte, hat mich extrem motiviert, wieder strukturiert zu trainieren. Das hatte dann natürlich auch Auswirkungen auf die Wettkämpfe. Dieses Jahr habe ich mich einem spanischen Erstligateam angeschlossen und dort sehr schöne Wettkämpfe absolviert. Auch die Teilnahme bei den Finals in Berlin war ein Highlight mit dem tollen Starterfeld, auch wenn ich am Tag danach richtig krank war und daher wohl auch im Wettkampf nicht wirklich gut war.

Welche ist die schönste sportliche Erfahrung, an die Du Dich gerne zurückerinnerst?

Da gibt es Einige die ich nennen könnte… Meine Teilnahme am Junior Europacup in Kitzbühel 2016 fällt mir spontan ein, wo ich zum ersten Mal im Internationalen Feld an den Start gegangen bin, mit großen Namen wie zum Beispiel Taylor Knibb. Das Ligafinale in A Coruña mit dem Spanischen Team,  aber auch die eine Woche beim Bundesfinale in Berlin mit der Schulmannschaft des Ohmgymnasiums Erlangen, wo ich das Team begleiten und betreuen durfte. 

Vielen Dank für das Interview!

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2018 wurden im Sportentwicklungsbericht für Deutschland Stichproben-Zahlen zu Vorständen in Vereinen erhoben und veröffentlicht. In der Erhebung zeigte sich, dass weniger als 30% der Vorstandsmitglieder in deutschen Vereinen weiblich sind. Warum ist das so? Wir haben uns mit Sylvia Rigler vom RC Wendelstein unterhalten. Sie ist eine von wenigen Ersten Vorsitzenden eines Vereins.

Hallo Sylvia,
du bist seit März 2015 1. Vorsitzende des RC Wendelstein. Was macht dir an der Ausübung des Amtes besonders Spaß?

Ich bin mit dem Verein quasi aufgewachsen und er liegt mir sehr am Herzen. Ich finde es spannend, zu sehen, wie sich der Verein immer weiterentwickelt und ich freue mich darüber, dass ich dazu meinen Teil beitragen kann.

Sylvia Rigler

Das Engagement im Verein liegt bei euch praktisch im Blut: Dein Vater ist aktiv und schon Jahre vorher warst Du Jugendleiterin des Vereins und außerdem Abteilungsleiterin der Sparte Einrad. Was sind deine ersten, was deine schönsten Erinnerungen an die Vereins-Familie?

Nicht nur mein Vater ist im Verein sehr engagiert; auch meine Mutter war für den Verein viele Jahre als Kassiererin tätig. Daher kommt wahrscheinlich auch meine Liebe zum Radlerclub.
Die ersten Erinnerungen sind meine eigenen sportlichen Anfänge beim Radlerclub und die schönsten sind die Erinnerung an die Aktivitäten rund um den Verein. Als Kinder durften wir z. B. großartige Zeltlager oder Radausflüge erleben.

Warst du neben dem ehrenamtlichen Engagement auch selbst sportlich aktiv?

Ich bin vor fast 40 Jahren, eben durch meine Eltern, zum Verein gekommen und war damals einige Jahre selbst als Kunstradfahrerin sportlich aktiv. Mit ca. 20 Jahren wollte ich dann nochmal sportlich einsteigen und hatte zugleich die Möglichkeit meinen Trainerschein zu machen. Damals habe ich dann auch die Einradgruppe als Trainerin übernommen und seit ca. zehn Jahren bin ich jetzt auch Kunstradtrainerin.

Ein Ehrenamt geht auch immer mit Pflichten einher. Was sind deine hauptsächlichen Aufgaben und wie gehst du mit der zusätzlichen Belastung im Alltag um?

Hauptsächlich vertrete ich den Verein nach außen. Innerhalb des Vereins habe ich viele organisatorische Tätigkeiten. Aber ich habe im Team, mit der gesamten Vorstandschaft inkl. den Trainern und den Abteilungsleitern, viele weitere ehrenamtlich Engagierte, die mich bei meinen Aufgaben unterstützen; allen voran natürlich weiterhin mein Vater. Ich sehe das gar nicht als Belastung; es macht mir Freude, mich um die Belange des Vereins zu kümmern. Und natürlich unterstützt mich auch meine Familie und hält mir, wenn es mal stressiger wird, den Rücken frei. 

Als Vorständin bist du eher der Exot in der bayerischen Vereinslandschaft. Warum, denkst du, ist das so und was kann man tun, um mehr Frauen zu motivieren?

Ich denke, das ist nach wie vor alten Traditionen geschuldet. Früher wurden die Vorstände in Vereinen von Männern mit Männern besetzt. So wie es in der Arbeitswelt eben auch lange Zeit der Fall war. Es braucht leider einfach seine Zeit, bis eingefahrenen Strukturen geändert werden können. Ich denke, man muss bereits bei der Jugend anfangen, diese zu motivieren, und die Mädchen an solche Aufgaben heranführen, damit sie später mal keine Hemmungen haben, sich solchen Tätigkeiten zu stellen. Und man muss es ihnen einfach vorleben…

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.

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„The World’s Biggest Tri“. 2023 finden Weltmeisterschaften in Hamburg statt und die Deutsche Triathlonjugend will mit Euch diese verrückten Tage gemeinsam gestalten und erleben. Seid dabei, wenn neben den weltbesten Profi-Athletinnen mehrere tausende Triathletinnen die Stadt in ein riesiges Sportfest verwandeln. Auf Euch warten nicht nur die Profi-Wettkämpfe, sondern auch ein abwechslungsreiches Programm.

Eingeladen teilzunehmen sind Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren. Die Teilnahmegebühr enthält Unterkunfts- und Programmkosten sowie Halbpension. Die An- und Abreise erfolgt eigenständig. Die Teilnahme am Programm ist verpflichtend. Die Anmeldung endet am 28.04.2023 oder bei vorherigem Erreichen der Teilnehmendenplätze.

  • Ort: Jugendherberge „Am Stintfang“; Alfred-Wegener-Weg 5; 20459 Hamburg
  • Termin: Beginn: Freitag, 14.07. um 17 Uhr; Ende: Sonntag, 16.07. um 10 Uhr
  • Kosten: 98€ pro Person

Zur Ausschreibung der DTJ mit Anmeldeformular.

Foto: Mirco Beyer