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In Kitzingen wird an der Nachhaltigkeit gearbeitet
Sportentwicklung, Veranstaltungen„Wir haben aus den Corona-Jahren viel gelernt“, sagt Organisator des Mainfranken Triathlons, Dieter Göpfert. „Interessanterweise auch, was Müllvermeidung betrifft. Wir hatten nur drei Müllsäcke im Rahmen der Veranstaltung. Mehr nicht!“ Natürlich kann keine Veranstaltung ganz ohne Müll auskommen. Doch machen sich mittlerweile viele Veranstalterinnen und Veranstalter Gedanken, wie sich Events umweltschonender gestalten lassen.
Für Dieter Göpfert führten die Erkenntnisse der vergangenen Jahre zu neuen Überlegungen. Deshalb wird 2023 erstmals eine Möglichkeit der Organisation gemeinsamer Anreise angeboten. Mit Hilfe der Anwendung „Ride2Go“ können Sportler*innen eigenständig Fahrgemeinschaften anbieten und suchen. Stößt eine Anzeige auf Interesse, können sich die Nutzer*innen direkt kontaktieren.
„Wir haben die besten Voraussetzungen für gemeinsame Anfahrt“
Als Citytriathlon in Stadtnähe hat der Triathlon Kitzingen beste Voraussetzungen für solch eine Initiative. „Wir haben kurze Wege zu allen wettkampfrelevanten Örtlichkeiten, der Bahnhof Kitzingen ist nur zwei Kilometer vom Renngeschehen entfernt, es gibt einen Großparkplatz ganz in der Nähe, von dem aus alles zu Fuß erreichbar ist“, sagt der Organisator.
Daneben steht an vielen anderen Stellen Nachhaltigkeit im Fokus – ohne, dass der Athlet dadurch etwas vermisst: Die Müllvermeidung wird durch Einsparen von Einweggeschirr oder Wechseltüten erreicht. In Verpflegung und Catering werden regionale Produkte angeboten. Veranstaltungsmaterial wird mehrere Jahre genutzt und zum Beispiel nicht mit Datum bedruckt.
„Wir hoffen, dass das Angebot zum Carpooling – so die englische Bezeichnung für die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeuges für den Transport von Personen von einem Ort zum nächsten – rege genutzt wird“, betont Göpfert.
Link zu den Informationen auf der Website des Mainfranken Triathlon Kitzingen.
Daniel König: Ein Mal auf Hawaii starten – und dann?
BreitensportEin Mal beim Ironman Hawaii an den Start gehen. Für viele Triathletinnen und Triathleten ist das ein Traum. Die Weltmeisterschaft auf Big Island wurde auch durch bildgewaltige Sport-Geschichten zu einem Wettkampf-Mythos: Titelkämpfe, körperlicher Einsatz bist auf’s Letzte, unbändige Freude im Ziel. Doch wie ist es, das Rennen tatsächlich zu erleben? Wir haben uns mit Daniel König unterhalten, der in diesem Jahr das erste Mal als Altersklassenathlet starten konnte. Mit der gesamten Familie reiste der Abenberger nach Kona und erlebte einen harten, aber einmaligen Tag.
Hallo Daniel, seit wann war es Dein Ziel einmal auf Hawaii zu starten?
Mein Ziel, auf Hawaii zu starten, stand schon seit 2019 fest, als ich mich beim IRONMAN Hamburg, meiner ersten Langdistanz, qualifizieren konnte. Durch Corona wurde der Start dann leider um zwei Jahre verschoben.
Du durftest das Rennen bereits am Donnerstag bestreiten. Wie lief es?
Das Rennen lief soweit ok. Es war keine sportliche Höchstleistung, aber den Umständen entsprechend darf ich mich über mein Ergebnis wirklich nicht beschweren.
Es gab viel Kritik an den zwei Rennen und dem aufgeblähten Starterfeld. Wie war Dein Eindruck von der Insel, dem Programm und der Stimmung?
Die Kritik an den zwei Tagen ist vollkommen rechtens. Es wurde zwar ein super Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, und es lief alles wirklich super ab, jedoch war das kleine Örtchen Kona einfach überfüllt. Dass mein Start, als einer der jüngsten Jahrgänge, am Donnerstag in der letzten Startgruppe war, dazu will ich nichts sagen, das war nicht gut. Dazu kommen die horrenden Preise, welche dieses Event nur noch einem kleinen Teil an Agegroupern zugänglich machen.
Ein paar gute Freunde habe ich getroffen und die ein oder andere positive Bekanntschaft hat sich auch ergeben. Gefühlt bestand das Starterfeld jedoch aus egozentrischen Athleten, die sich irgendwas selbst beweisen müssen. Vor allem am Wettkampftag selbst hat man bei einigen gemerkt, dass es hier nicht ums sportliche Miteinander geht, sondern nur um die eigene Profilierung.
Die Insel selbst ist auf jeden Fall einen Urlaub wert, für mich in Zukunft jedoch ohne den Triathlonzirkus.
Du warst mit Deiner Familie vor Ort und warst im Vorfeld schon zur Akklimatisierung angereist. Was bedeutete es für dich, dass alle dabei waren?
Natürlich ist es etwas ganz besonderes, von seiner Familie diese Form von Rückhalt zu bekommen. Es ja ein sehr kostenintensiver und zeitlich aufwendiger Urlaub. Glücklicherweise konnten wir das Meiste bereits buchen, bevor die Preise explodiert sind, sonst wäre dies gar nicht möglich gewesen.
Ich bin sehr glücklich darüber, dass mich meine Familie, so gut es geht, im Sport unterstützt!
Du bist in der TSG 08 Roth schon seit dem Jugendalter aktiv. Welchen Anteil hat die Vereinsumgebung möglicherweise an Deinen Erfolgen?
Vor allem über das Kinder-und Jugendtraining im Verein darf ich mich sehr glücklich schätzen! Es war immer eine sehr gute Gemeinschaft und man wurde perfekt an die größeren Distanzen herangeführt. Leider ist es etwas schade, dass die Trainingspartner dann in höherem Leistungsbereich etwas knapp werden. Trotzdem konnte ich mit einigen TSG Mitgliedern immer wieder Unterstützung bei den Einheiten finden.
Die meisten Triathleten können sich nicht so glücklich schätzen, eine derartig gute Vereinsstruktur um sich herum zu haben und den Vorteil der Gemeinschaft beim Training nutzen zu können.
Was sind deine nächsten Pläne?
Theoretisch bin ich noch für den Challenge Roth nächstes Jahr angemeldet. Momentan bin ich jedoch mental mit Triathlon erst einmal durch. Ein Grund: Das ist nicht mehr die Sportwelt, in die ich vor 15 Jahren reingewachsen bin, und die Entwicklung gefällt mir nicht. Jetzt heißt es erstmal arbeiten und die Hawaii-Reise wieder reinwirtschaften. Mein Zeitrad steht auch zum Verkauf – wer weiß wann ich das wieder sinnvoll nutze?
Danke und alles Gute!
Fotos: Finisherpix
BTV auf Kurs: Verbandstag belegt den Vorwärtsdrang
Nachrichten des BTVZukunftsweisende Arbeit – das hatte sich das Präsidium des Bayerischen Triathlon-Verbandes im vergangenen Jahr im Rahmen der Vorstellungen vor den Neuwahlen auf die Fahnen geschrieben. Nach einem Jahr lassen sich erste Erfolge erkennen: Der neue Ablauf der Abrechnungen für Veranstaltungen hat sich bereits eine Saison lang bewährt, eine Plattform für die Koordination von Kampfrichtereinsätzen steht in den Startlöchern und auch weitere Digitalisierungsschritte sind bereits geplant.
Der Verbandstag fand sowohl in Präsenz im Landratsamt Roth, als auch online statt. Präsident Gerd Rucker warf einen zufriedenen Blick zurück auf das vergangene Jahr, auch wenn das Gefühl von der Schweigeminute für den verstorbenen langjährigen Vizepräsidenten Finanzen, Max Dachauer, überschattet wurde.
Volle Leistung voraus
Im Leistungssport läuft es rund: Vor allem die B-Jugendlichen dominierten in diesem Jahr die Konkurrenz. Die Ergebnisse des Nachwuchs, aber auch die immer breiter werdende Arbeit des Leistungssport-Teams, lassen Vizepräsidenten Thomas Burger positiv in die Zukunft blicken. Neben der Spitzensport-Förderung wird mit Hilfe von TriDays, TriPoints, Vereins- und Schulkooperationen an der Sicherung von Nachwuchs an der Basis gearbeitet. Die Ressorts Schulsport und Ausbildung unterstützen diese Anstrengungen unter anderem durch Aus- und Weiterbildung von Trainer*innen und Lehrkräften.
Fast Hand in Hand geht die Arbeit des Leistungssports mit der der BTV-Jugend. Camps zur EC2022 oder zur Super League waren die Highlights der Saison, bei weitem aber nicht die einzigen Aktionen. „Dass Initiativen von festen Mitarbeiterinnen geplant und durchgeführt werden, hat sich gut bewährt“, findet Jugendleiter Henrik Jörgens. „Vor allem, weil sich – wie in allen Ehrenämtern – nur schwer Freiwillige zur Mitarbeit finden. Das sieht man an unserem Jugendgremium.“ Der Münchener will sich zum nächsten Jugendverbandstag aus der Leitungsposition zurückziehen und hofft das Amt des Jugendwarts an Jüngere übergeben zu können.
Die Regelbeauftragten freuten sich über das neue und einheitliche Erscheinungsbild der 144 Kampfrichter*innen. Dank neuer Kleidung erhofft man sich bessere Sichtbarkeit. Gemeinsam mit weiteren Werbeaktionen soll so auch im nächsten Jahr verstärkt nach dringend benötigtem Nachwuchs gesucht werden.
Dabei könnte auch die Digitalisierung des Kampfrichterwesens helfen: Eine neue Plattform wurde bereits erarbeitet und soll 2023 Einsätze effektiver plan- und durchführbar machen.
Mehr Kommunikation erforderlich
Der neu geschaffene Bereich Sportentwicklung muss sich unter der Leitung von Tim Feuerlein noch Anfangshürden stellen. Geplante Einsteiger-, Lauf- und Frauenseminare und Workshops mussten aufgrund zu geringer Anmeldezahlen abgesagt werden. Als ein möglicher Grund wurden die noch nicht vorhandenen Verteiler in Vereine und zu Sportler*innen identifiziert. Auf den Aufbau dieser soll in Zukunft ein besonderes Augenmerk gelegt werden.
Rund um Kommunikation drehte sich auch die Arbeit der Veranstaltervertreterin. Erstmalig wurde, neben den regelmäßigen Veranstalter-Talks, ein Workshop durchgeführt. Denn der Veranstaltungsbereich hatte trotz weitestgehend wegfallender Einschränkungen mit Problemen zu kämpfen: Kleine Starterfelder, zu wenig Helfer*innen, steigende Kosten und schwer zu erfüllende Auflagen. An Lösungen soll in Zukunft verstärkt gemeinsam gearbeitet werden.
Bezirks-Workshop für bessere Vernetzung
Bereits am Tag vor dem Verbandstag trafen sich Vertreter*innen aus den Bezirken zu einem Workshop. Wo und wie kann Zusammenarbeit besser funktionieren? Welche Prozesse müssen neu gedacht werden, um Vereine und Veranstalter mitzunehmen? Vier Stunden wurden Ideen gesammelt und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Auch hier soll die Mischung aus Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichen Kräften und einer regelmäßigen Kommunikation aller Beteiligten Fortschritte erzielen.
Inklusions Tri-Kids Day in Bayreuth
Jugendsport, Paratriathlon, TriPointAm 20. November 2022 bietet der SV Bayreuth einen inklusiven Triathlon-Tag an. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung zwischen 8 und 16 Jahren können dann in ein tolles Sport-Programm hineinschnuppern. Am Vormittag ab 10.00 Uhr gibt es Trainings-Spaß in der Turnhalle, bevor am Nachmittag ins Schwimmbad gewechselt wird.
Mitmachen können alle, die schwimmen können. Eine Anmeldung muss bis spätestens 13. November 2022 erfolgen und sollte folgende Informationen enthalten: Vorname, Name, Emailadresse, Verein, Geburtsdatum sowie das aktuelle Trainingsniveau (Beginner, Youngster, Tristar). Die Kontaktdaten zur Anmeldung finden sie in der Einladung.
PDF mit der vollständigen Einladung und Zeitplan.
Anne Haug übergibt Bayerischen Sportpreis an Organisatoren des Challenge Roth
VeranstaltungenAm Samstag, 22. Oktober wurde der Bayerische Sportpreis 2022 in insgesamt acht Kategorien vergeben. Zum ersten Mal in der zwanzigjährigen Geschichte des Preises ging dabei der Preis an eine Sportveranstaltung. In der Kategorie „Herausragende Förderung des Sports“ wurde der Triathlon in Roth, das größte One-Day-Sport-Event in Bayern, gewürdigt. Niemand Geringeres als die zweifache Roth-Siegerin Anne Haug übergab den Preis im feierlichen Rahmen in der BMW-Welt München an Alice, Kathrin und Felix Walchshöfer vom Organisationsteam, sowie Landrat Herbert Eckstein und den Bürgermeister der Stadt Roth Andreas Buckreus, stellvertretend für alle Städte und Gemeinden im Landkreis Roth.
„Was für eine hervorragende Organisation!“
Anne Haug sprach in ihrer Laudatio über die Einzigartigkeit des Events und die vielen Helferinnen und Helfer, die den Challenge Roth zu dem machen, was es ist. „Wenn man Sportlerinnen und Sportler fragt, die hier, beim größten Triathlon der Welt, bereits gestartet sind, ist die Antwort meistens gleich: Was für eine hervorragende Organisation! Ohne Familie Walchshöfer, die Stadt Roth, den Landkreis wäre das alles nämlich gar nicht möglich. Am Tag der Challenge koordinieren Sie tausende Helfer, das Ehrenamt, Wettkampfrichter und, und, und. Ihr Einsatz macht die Challenge Roth überhaupt erst zu dem strahlenden Event, als welches diese überall wahrgenommen wird.“
Die Preisverleihung im TV und in der BR Mediathek
Am Sonntag, 23. Oktober, 22.05 Uhr, zeigt das BR Fernsehen die Verleihung des Bayerischen Sportpreises 2022. Die Aufzeichnung ist danach auch abrufbar in der BR Mediathek.
Unter den Ausgezeichneten sind neben dem Triathlon in Roth auch Rennrodlerin Natalie Geisenberger und das Doppelsitzer-Duo Tobias Arlt/Tobias Wendl, die jeweils für ihre „herausragende bayerische Sportkarriere“ prämiert werden, außerdem die bei den European Championships sensationell Gold-dekorierten Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Alexandra Burghardt. Preisträger in der Kategorie „Bayerische Sportgeschichte“ ist Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder. Der persönliche Preis des Ministerpräsidenten geht an FC Bayern-Fußballprofi Thomas Müller, der mit nun elf deutschen Meistertiteln einen Bundesligarekord aufgestellt hat.
Text: Challenge Roth; Fotos: TEAMCHALLENGE / Heiko Wörrlein
BTV JUGEND-CAMP zu SILVESTER
JugendsportDu willst fit ins neue Jahr starten? Dann aufgepasst!
Wir wollen mit Dir zusammen die letzten Tage des alten Jahres genießen und 2022 gemeinsam abschließen. Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. bietet für maximal 20 Jugendliche und drei Betreuer*innen ein Camp im BLSV Sportcamp in Inzell an. Der Fokus der Veranstaltung liegt zum Einen auf dem Vorsilvesterlauf in Aschau am 29. Dezember, aber auch auf gemeinsamen Trainieren und vor allem viel Spiel & Spaß.
Geeignet ist das Camp für Jugendliche zwischen 10-14 Jahren. Die Anmeldung erfolgt online (zum Anmeldeformular). Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2022 oder wenn die maximale Zahl an Teilnehmenden erreicht ist.
Zur Ausschreibung mit Elternvertrag.
Spannende BM- Rennen beim Crossduathlon Jag de Wuidsau: Felix Wagner Bayerischer Meister
VeranstaltungenBestes Wettkampfwetter und packende Kämpfe gab es bei der Wuidsaujagd in Burglengenfeld mit den Bayerischen Meisterschaften. Anna Schmidt (TV 48 Erlangen) kürte sich mit einem Start-Zielsieg erstmals zur „Wuidsaukönigin“. Der weitgereiste, mittlerweile als Profi startende, Scott Anderson (ESV Eintracht Hammeln) wiederholte seinen Vorjahreserfolg. Knapp dahinter finishte Felix Wagner vom ausrichtenden Verein TV Burglengenfeld als Gesamtzweiter und neuer Bayerischer Meister.
Im Dunst der farbigen Nebelkerzen starteten die Sportler*innen beim Hauptwettkampf der Wuidsaujagd hinaus in die Flur. Wie schon 2021 setzte sich der letztjährige ITU-Weltmeister Scott Anderson gleich an die Spitze des Feldes. Mit zwei Laufbestzeiten und zweitbester MTB-Zeit finishte er als Erster. Einen starken Eindruck hinterließ TV-ler Felix Wagner, der langsam begann und dann mit Radbestzeit Anderson nahe kam. Nach tollem Kampf lief er freudestrahlend als Zweiter und neuer Bayerischer Meister ins Ziel. Der Dritte, Jonas Rabenstein, finishte schon mit fünf Minuten Rückstand als Bayerischer Vizemeister.
Das hochkarätig besetzte Damenrennen entschied die ehemalige Kaderathletin Anna Schmidt klar für sich. Mit Bestzeiten auf beiden Laufstrecken setzte sie sich klar in Front und finishte erstmals mit der Wuidsaumaske, sowie als neue bayerische Meisterin. Mit toller Radbestzeit pedalierte sich die Siegerin von 2018, Katja Walz, auf Rang 2 und gab diesen bis ins Ziel nicht mehr her. Dauersiegerin Claudia Mai vom CIS Amberg, nach dem ersten Lauf Part noch auf Rang 2, musste diesmal mit der Bronzemedaille vorliebnehmen. Pech hatte das TV-Mädel Emma Roidl. Für die letztjährige Zweite waren nach einem Platten alle Chancen vorbei.
Ein Novum gab es bei den Staffeln, wo das erste Team mit Markus Gleißl und Michel Venus, sowie auch das zweite Team mit Markus und Johannes Ostfalk erstmals in der 9-jährigen Wuidsaugeschichte schneller waren als die Einzelstarter. Die Frauen Konkurrenz gewann hier Mira Lang – Theresa Hagn.
Burglengenfelder Nachwuchs im Sprint stark
Bei der kleinen Ausgabe, dem Jagdsprint, dominierte der Nachwuchs des TV Burglengenfeld mit einem Dreifacherfolg durch Ludwig Sigl, Michi Schoyerer und Max Conrad.
Bei den Staffeln sicherte sich das Duo Nele Leibelt/ Max Stefan als Zweite die Städtedreiecksmeisterschaft hinter dem Siegerduo Martin und Max Schimmelpfennig. Levi und Zoe Schmalzbauer sicherten sich als Dritte die Städtedreiecksmeisterschaft bei der Jugend, hinter dem Siegerduo Liam Parker/Quirin Bach und den Zweiten Emma Leupold/Nico Kronburger.
Einen tollen Job erledigte die Crew der FFW Burglengenfeld bei der Streckenabsicherung und für den Fall der Fälle stand ein starker Fahrzeugtross der BRK-Bereitschaft Burglengenfeld zur Stelle. Daneben sorgten die rund 100 Helfer des TV Burglengenfeld dafür das es den Sportlern an nichts fehlte.
Alle Ergebnisse unter http://jagdewuidsau.de/
Deutsche Meisterschaft Crossduathlon 2023 in Burglengenfeld
Breitensport, VeranstaltungenDie Deutsche Triathlon Union (DTU) hat den Großteil der Deutschen Meisterschaften für 2023 vergeben. Besonders erfreulich ist die Vergabe der Deutschen Meisterschaften Crossduathlon nach Burglengenfeld. Die Organisatoren des „Jag de Wuidsau“-Rennen, das in diesem Jahr noch ansteht und Bayerische Meisterschaften austrägt, werden so auch für ihre engagierte und leidenschaftliche Arbeit der vergangenen Jahre ausgezeichnet. Am 30. September 2023 werden Sportler*innen beim Jag de Wuidsau – Burglengfelder CrossDuathlon um Titel kämpfen.
Titelrennen zwischen April und September
Die ersten Meisterschaftsehren werden im Duathlon vergeben. Am 30. April 2023 fällt nicht nur in Alsdorf im Rahmen des POWERMAN der Startschuss zu den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz, sondern auch in Halle (Saale) bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend sowie Juniorinnen und Junioren, die im Rahmen des GISAduathlon ausgetragen werden.
Richtig Fahrt nimmt die DM-Saison dann aber im Sommer auf. Neben den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz, die im Rahmen des 16. indeland Triathlons in Düren für die Altersklassenathletinnen und –athleten sowie die Elite ausgerichtet werden (18. Juni 2023), finden auch die DM der Elite-Aktiven über die Sprintdistanz in Nordrhein-Westfalen statt – und zwar vom 6. bis 9. Juli 2023 in Düsseldorf als Teil des Multisport-Events „Die Finals“.
Die Besten über die Langdistanz (AK, Elite) werden am 6. August erneut beim OstseeMan in Glücksburg gesucht, die schnellsten AK-Sportlerinnen und –Sportler über die Kurzdistanz am 27. August 2023 beim V-Card-Triathlon in Viernheim, bei dem tags zuvor die Para-Triathleten ihre nationalen Sieger über die Supersprintdistanz küren werden. Die Deutschen Meisterschaften der AK-Athletinnen und –Athleten über die Sprintdistanz werden am 13. August in Bremen ausgetragen.
Die Deutschen Meisterschaften im Swim and Run steigen am 5. August in Halle (Saale). Am 19. August 2023 werden die Deutschen Meistertitel (AK, Elite) im Crosstriathlon vergeben.
„Wir sind froh, dass wir erneut zeitnah einen Großteil der DM-Veranstaltungen vergeben konnten, um so frühzeitig allen Aktiven die bestmögliche Saisonvorbereitung zu ermöglichen“, sagt Rüdiger Sauer, Leiter Veranstaltungswesen bei der Deutschen Triathlon Union. Allerdings könnten weitere Termine in den kommenden Wochen noch hinzukommen: „Es sind noch nicht alle Deutschen Meisterschaften vergeben. Für einige führen wir aber bereits aussichtsreiche Gespräche, bei anderen nehmen wir noch Bewerbungen an.“
Jugend-Termine ebenfalls fixiert
Außerdem bestätigte die DTU die Termine für den Triathlon-Jugendcup sowie die Deutschen Meisterschaften der Jugend sowie Juniorinnen und Junioren.
Bereits am 14. Mai 2023 steigt wie 2022 das erste Jugendcup-Rennen in Forst. Außerdem findet am 11. Juni 2023 wieder eines in Jena statt. Als weiterer Saisonhöhepunkt werden am 13. August 2023 im Rahmen des gochNESSTRIathlon die Deutschen Meisterschaften der Jugend sowie Juniorinnen und Junioren abgehalten.
TriDay Nürnberg: Abwechslung, Spaß und Sport
Jugendsport, TriDaysAus Brannenburg, Karlsfeld, Würzburg, Hof oder Schongau – aus ganz Bayern kamen am 3. Oktober Kinder und Jugendliche zum Triday. Viele „Tristars“, also die, die schon im Triathlon aktiv sind, aber auch „Youngstars“ und „Beginner“ besuchten das Trainingsangebot des Bayerischen Triathlon-Verbands in Nürnberg. Dabei ging es an diesem Tag vor allem um den Spaß an der Bewegung.
Spielerisch Spaß am Sport
Im Schwimmbad brachten morgens mehrere Stationen Abwechslung in den Bewgungs-Alltag. Bei Technik, Wassergefühl und Koordination musste auch mit Köpfchen geschwommen werden. Entlastung gab es bei der Station mit Spielen, Staffeln und Tauchen und an Station drei lockte ein kleines Schwimmprogramm. Auch am Nachmittag wurde Lauftraining spielerisch umgesetzt: Beim Dribbel-Spaß an der Koordinations-Leiter, beim Balance-Parcours oder beim Ballspiel.
Trainer*innen nehmen Impulse mit
Im Rahmen des TriDay nutzen regelmäßig auch Trainer*innen die Gelegenheit Impulse für das Vereinstraining mitzunehmen. Denn Triathlon-Training für Kinder und Jugendliche muss sich von dem von erwachsenen unterscheiden, muss viele verschiedene Elemente enthalten, muss Koordination und Schnelligkeit fördern. Das demonstrieren die zahlreichen Spielformen der zwei Mal im Jahr stattfindenden TriDays.
„Es war ein super abwechslungsreicher Trainingstag und trotz der vielen krankheitsbedingten Ausfälle waren knapp 50 Kinder aus ganz Bayern mit dabei! Alle waren sehr motiviert, das hat es dem Trainerteam sehr einfach gemacht. Wir freuen uns jetzt schon auf das BTV Herbstcamp vom 28. Oktober bis 1. November – auch dann wird Triathlon wieder spielerisch und mit viel Spaß praktiziert“, sagt Hanna Kraus, TriPoint-Koordinatorin im BTV.
Fotos: Andreas Müller
Erster Wendelstein Cross-Duathlon im Sportpark Brannenburg – große Erfolge für die heimischen Sportler
Oberbayern, VeranstaltungenZum ersten Mal organisierte die Triathlon-Abteilung des TSV Brannenburg im Sportpark Brannenburg eine Cross-Duathlon-Veranstaltung. Trotz widriger Wetterbedingungen gingen mehr als 130 Sportler*innen allen Alters aus Deutschland und Österreich an den Start. Viele Kinder sammelten die letzten wichtigen Punkte für ihre Wertungen im Oberbayern-Kids-Cup, und im ASVÖ Kinder-Triathlon-Zug Tirol oder wollten um die bberbayerischen Meistertitel im Cross-Duathlon mitkämpfen.
Herausfordernde Strecke rund um den Sportpark
Der Organisationsleiter Mario Blersch plante zusammen mit seinem großen Helferteam eine herausfordernde Strecke: Nach dem ersten Lauf rund um den Sportpark Brannenburg wechselten die Athlet*innen auf eine anspruchsvolle Radstrecke Richtung Hawaiisee, den Innauen und wieder zurück in den Sportpark. Nach der Absolvierung der zweiten Laufrunde erfolgte der Zieleinlauf für alle Altersklassen, angefeuert von den Zuschauern, direkt vor der Tribüne.
Als erstes gingen im strömenden Regen am Morgen die erwachsenen Sportler*innen an den Start. Auf sie warteten 5 km Laufen, 22 km Radfahren und 2,4 km Laufen. Der schnellste Starter Fabian Mottl (RADsyndikat Rosenheim) absolvierte diese Strecke in nur 1:10:16 Stunden, gefolgt von Benedikt Feuerecker (MRRC München) und Alexander Pachler (Schwimmteam Oberland). Schnellste Frau wurde Daniela Arthofer (TSV Eintracht Karlsfeld – Triathlon). Aaron Drechsler vom TSV Brannenburg ging als einziger Sportler der Jugend A auf die Strecke und erkämpfte sich gegen Wind und Starkregen die Goldmedaille.
Fast 20 Sportler gingen anschließend in der Jugend B (Jg. 2007/2008) an den Start und bezwangen 2 km Laufen, 7,5 km Rad und 1 km Laufen. In dem schnellen Rennen konnte Salomo Schuhböck (TSV Palling) bei den Jungen und Rosa Schmidt-Moll (Triathlonverein Kitzbühel) die Goldmedaille erringen. Der Brannenburg Mark Knabe verpasste das Stockerl knapp auf Platz 4.
Unter noch immer dunklen Wolken startete die Schülerklasse A (Jg. 2009/2010) über dieselbe Distanz wie die Jugend B. Bei den Mädchen dominierten hier die Brannenburger Athletinnen das Feld: Anita Blersch konnte mit einer starken Leistung auch alle Jungen hinter sich lassen und erkämpfte sich einmal mehr souverän die Goldmedaille, Matylda Jozwiak wurde starke Silbergewinnerin. Nora Bots folgte auf Platz 4. Bei den Jungs setzte sich Jonas Hümmer vom TSV Brannenburg von Anfang an an die Spitze und konnte sich die Goldmedaille sichern.
Noch vormittags wurden die Athleten der Schülerklasse B (Jg. 2011/2012) auf die Strecke von 2 km Laufen, 5 km Radfahren und 1 km Laufen geschickt. Auch hier konnten die Brannenburger noch einmal Medaillen erreichen: Lotta Rüger musste sich nur Leni Lapper (RS Oberland/TV Miesbach) geschlagen geben und gewann so Silber, Lotta Schmidberger errang Bronze. Mia Pohlmann finishte auf Platz 5, Leni Maier auf Platz 8. Bei den Jungs gewann Sebastian Jeremadse vom TSV Bad Tölz.
Nach einer kurzen Umbaupause hieß es dann Bahn frei für die mehr als 30 Starter der Schüler C (Jg. 2013/2014). Hier lieferte sich Maxim Blersch auf den 400 m Run – 1,8 km Bike – 400 m Run einen harten Fight mit seinem Vereinskollegen Emil Schmidberger. Am Ende domierte Maxim und sicherte sich die Goldmedaille vor Emil. Matty Knabe verpasste das Stockerl knapp auf Platz 4. Bei den Mädchen siegte Sofie Lapper (RS Oberland). Die Brannenburgerin Rosalie Schröppel Bronze konnte erringen.
Weitere Medaillen für den TSV Brannenburg gab es auf 200 m Run – 900 m Bike – 200 m Run in der Schülerklasse D (2015/2016): Niklas Bots hatte bei den Jungs die Nase vorn und gewann Gold, sein Vereinskollege Lenas Lackinger sicherte sich Bronze. Auch für Lena Pohlmann gab es Gold. Olivia Sillimann kam auf Platz 4.
Den Abschluss machten die allerjüngsten der Schülerklasse E (Jg. 2017/2018) mit 100 m Laufen, 400 m Rad und 100 m Sprint ins Ziel. Unter dem Jubel der Zuschauer kamen die sieben kleinen Starter erfolgreich ins Ziel. Gewinner bei den Jungen war der Brannenburger Moritz Schmidberger vor Johannes Braun.
Bei der anschließenden großen Siegerehrung am Sportheim fand auch die Abschluss-Ehrung des Oberbayerischen Kids-Cups 2020/21 statt. Alle Triathleten, die an mindestens drei Veranstaltungen der Wettkampfserie teilgenommen hatten, kamen hier in die Wertung.
Dank geht an die Förderung durch den Bayerischen Aktionsplan Jugend sowie an die Hilfe Verwandten, Freunden und der Feuerwehr Flintsbach. So konnte eine gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt werden. Für 2023 ist eine Wiederholung geplant.
Alle Ergebnisse und Zeiten finden sich auf der Vereins-Website www.triathlon-brannenburg.com.
Text und Fotos: Petra Bots