Hier finden Sie die Nachrichten aus dem Präsidium, offizielle Informationen oder Nachrichten von Dach- und Partnerverbänden.

Die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 schreiben Geschichte: Zum ersten Mal findet ein olympisches Event auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die Deutsche Sportjugend (dsj) begleitet dieses besondere Ereignis erneut mit dem dsj academy camp – und du kannst dabei sein!

Ob als Teilnehmer*in oder als Mitglied des Leitungsteams: Dich erwartet eine einmalige Erfahrung im internationalen Sportkontext, politische und pädagogische Bildung sowie ein starkes Netzwerk engagierter junger Menschen.

Was ist das dsj academy camp?

Das dsj academy camp richtet sich an ehrenamtlich Engagierte im Sport, die über den Tellerrand hinausblicken möchten. Vor Ort in Dakar erwartet euch ein vielfältiges Programm mit Workshops zu sportpolitischen Themen, zur Olympischen Bewegung, Jugendbeteiligung und internationaler Jugendarbeit. Begegnungen mit Expert*innen aus Sport, Politik und Gesellschaft, der Austausch mit senegalesischen Jugendlichen, Wettkampfbesuche sowie ein abwechslungsreiches Kultur- und Rahmenprogramm machen das dsj academy camp zu einem intensiven Lern- und Erlebnisraum

Als Teilnehmer*in: Lernen, vernetzen, international erleben

Du bist zwischen 18 und 26 Jahre alt und engagierst dich ehrenamtlich im Sport – zum Beispiel im Verein, Verband oder Jugendgremium? Dann bietet dir das dsj academy camp die Möglichkeit, deine fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln, internationale Jugendarbeit kennenzulernen, Teil eines starken Netzwerks junger Engagierter zu werden und die Olympische Idee direkt am Austragungsort der Olympischen Jugendspiele zu erleben. Du wirst aktiv in die Programmgestaltung eingebunden, kannst eigene Perspektiven einbringen und neue Impulse für dein Engagement mitnehmen – weit über Dakar hinaus.
Im Bewerbungsportal für Teilnehmende findest du die Ausschreibung sowie weitere Informationen zur Bewerbung: Bewerbungsportal dsj academy camp Dakar 2026 – Teilnehmende

Bewerbungsschluss ist der 14. Juni 2026.

Als Leitungsteamer*in: Verantwortung übernehmen und junge Engagierte begleiten

Für das dsj academy camp sucht die dsj außerdem zwei engagierte Personen für das ehrenamtliche Leitungsteam. Als Leitungsteamer*in gestaltest du das dsj academy camp aktiv mit – von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung – und begleitest die Gruppe fachlich und pädagogisch vor Ort. Du bringst idealerweise Erfahrung im Sport (ehren- oder hauptamtlich), in der internationalen Jugendarbeit sowie Freude an Bildungsarbeit mit? Dann bietet dir diese Rolle die Chance, Workshops eigenständig zu planen und umzusetzen, junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, Verantwortung in einem internationalen Projekt zu übernehmen und das dsj academy camp inhaltlich und pädagogisch zu prägen.
Im Bewerbungsportal für das Leitungsteam findest du die Ausschreibung sowie weitere Informationen zur Bewerbung: Bewerbungsportal dsj academy camp Dakar 2026 – Leitungsteam

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026.

 

In einem feierlichen Staatsakt in der Münchner Residenz ist Jochen Rühl mit der „Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern“ ausgezeichnet worden. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann würdigte damit ein Engagement, das im Triathlon weit über das Übliche hinausgeht und vor allem eines verkörpert: Ausdauer im besten Sinne.

Wenn im Triathlon von Ausdauer die Rede ist, denkt man zunächst an lange Distanzen und intensive Wettkämpfe. Bei Jochen Rühl steht der Begriff seit vielen Jahren für etwas anderes: für Verlässlichkeit, Kontinuität und den unermüdlichen Einsatz für den Nachwuchs. Der erfahrene Ausdauersportler kennt beide Seiten – als aktiver Athlet, der selbst bis hin zu Weltmeisterschaften auf Hawaii aktiv war, und als engagierter Gestalter im Hintergrund, der seine Erfahrungen weitergibt.

Seine sportliche Heimat ist seit jeher der TSV Harburg

Dort begann sein Weg im Ehrenamt bereits vor über 20 Jahren – zunächst bei der Moderation des vereinseigenen Duathlons. Was damals als punktuelles Engagement begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer tragenden Rolle innerhalb der Triathlon-Abteilung.

Ein zentraler Meilenstein folgte 2012 mit der Gründung der Tria-Kids. Rühl übernahm selbst die Trainingsarbeit und legte damit den Grundstein für eine nachhaltige Nachwuchsförderung. Mit viel Gespür für die Bedürfnisse junger Sportlerinnen und Sportler entstand ein Umfeld, in dem nicht allein Leistung, sondern vor allem Freude an Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Aufbauend darauf wurde 2019 mit dem „Schwaben-Rudel“ eine weiterführende Förderstruktur geschaffen, die ambitionierten Jugendlichen gezielte Perspektiven eröffnet – mit sichtbarem Erfolg bis hinein in überregionale Wettkampfebenen.

Parallel dazu prägte Rühl auch die Entwicklung von Veranstaltungen maßgeblich. Seit 2017 verantwortet er als Organisationsleiter den Harburger Triathlon, der sich längst als feste Größe im bayerischen Nachwuchskalender etabliert hat und 2026 bereits in seine achte Auflage geht. Darüber hinaus bringt er sich als Sportwart und Jugendleiter ein, betreut die Ligamannschaften und ist im Verein ein verlässlicher Ansprechpartner in allen Bereichen.

Sein Engagement reicht dabei über den Verein hinaus. Auch auf Bezirks- und Verbandsebene wirkt Rühl aktiv mit, unter anderem als Jugendwart im Triathlon-Bezirk Schwaben sowie in der Unterstützung von Maßnahmen des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Für viele Nachwuchsathletinnen und -athleten ist er dabei nicht nur Trainer, sondern ebenso Mentor und Vertrauensperson.

In seiner Laudatio betonte Joachim Herrmann die besondere Bedeutung solcher Persönlichkeiten für den Sport im Freistaat. Ehrenamtliche wie Jochen Rühl seien das Fundament, auf dem die sportliche Gemeinschaft aufbaue. Durch den Abend führte Tilmann Schöberl, der der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh.

Foto: Alexandra Beier – Bayerisches Innenministerium

Am Samstag, den 11. April 2026 fand der Bezirkstag Oberbayern in München statt.

Highlight der diesjährigen Sitzung war die Verabschiedung von Stefan Pohl aus dem Amt des Kampfichter-Obmann und die Ernennung seiner Nachfolgers Marcus Engelke. Die Position ist bis zur nächsten Vorstandswahl im Frühjahr 2028 kommissarisch besetzt. Stefan Pohl wurde nach über 10 Jahren als Kampfrichter und jeweils zwei Amtszeiten in Oberfranken und Oberbayern als Kampfrichter-Obmann vom BTV-Präsidenten Gerd Rucker und der Regelbeauftragten-Süd Michaela Bock gebührend verabschiedet.

Ebenfalls verabschiedet wurde Rolf Nöding, ein Kampfrichter-Urgestein in Oberbayern. Rolf hat über mehrere Jahrzehnte bei oberbayerischen Veranstaltungen mit Sachverstand und Feingefühl allen Athleten zu fairen Bedingungen im Wettbewerb verholfen.

Weiterhin werden InteressentInnen für die Position des Jugendwarts im Bezirk gesucht.

Infos und Anfragen nimmt der Vorstand immer gerne entgegen. vizevorstand-obb@triathlonbayern.de

Der Bayerische Triathlon-Verband gedenkt Heinz Rüger. Mit seinem Tod verliert der Triathlonsport in Bayern und darüber hinaus eine prägende Persönlichkeit, einen leidenschaftlichen Gestalter und einen Menschen, der den Sport über Jahrzehnte hinweg mit viel Herz und unermüdlichem Einsatz geprägt hat.

Seit den 1980er Jahren war Heinz Rüger ein Macher in der deutschen Triathlonszene. Als Mitbegründer der Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen im Januar 1987 legte er den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute nachwirkt. Der Erlanger Triathlon, den er bis 2003 als Chef maßgeblich aufbaute, trägt seine Handschrift, ebenso wie die Abteilung selbst, die er bis 2012 mit großem Engagement leitete.
Als sportlicher Leiter schaffte er es mit den Damen des TV Erlangen über Jahre hinweg Erfolge zu feiern und erreichte 2011 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft einen verdienten Höhepunkt. Unter seiner Leitung und mit seinem feinen Gespür für Talent entwickelten sich Athletinnen wie Anne Haug, Anja Beranek, Kristin Möller, Sophia Saller und Tanja Neubert zu international erfolgreichen Sportlerinnen. Er förderte  nicht nur, sondern begleitete als Mentor, Organisator und Wegbereiter.

Auch über Erlangen hinaus übernahm Heinz Rüger Verantwortung: im Bayerischen Triathlon-Verband als Vizepräsident, Ausrichtervertreter und Kampfrichter ebenso wie in der Deutschen Triathlon Union. Sein Wirken als Funktionär war geprägt von Zuverlässigkeit, Weitblick und immer dem festen Willen, den Triathlonsport weiterzuentwickeln.

Was ihn besonders auszeichnete, war seine Persönlichkeit: seine Direktheit, seine Leidenschaft, sein Humor, seine Ausdauer und seine Verbundenheit mit dem Triathlonsport. Er war jemand, der Dinge anpackte, bewegte und bleibende Spuren hinterlässt.

Der Bayerische Triathlon-Verband wird Heinz Rüger ein ehrendes Andenken bewahren. Sein Engagement, seine Energie und seine Art werden fehlen.

Foto: Frank Übelhack

Ostern bedeutet Zeit mit Familie und Freunden – und für viele Triathletinnen und Triathleten auch: gemeinsam trainieren. Kurz vor dem Saisonstart werden die Feiertage gerne genutzt, um noch einmal ein paar schöne und intensive Trainingsstunden in der Gruppe zu verbringen. Ob auf dem Rad, in den Laufschuhen oder vielleicht sogar schon im Wasser – zusammen macht die Vorbereitung einfach am meisten Spaß, bevor es danach zum gemütlichen Teil mit der Familie geht.

Die Vorfreude auf die kommende Saison ist spürbar, die Form nimmt Gestalt an und die ersten Wettkämpfe stehen schon vor der Tür.

Der Bayerische Triathlon-Verband wünscht allen Athletinnen und Athleten eine weiterhin gute und vor allem verletzungsfreie Vorbereitung, viele motivierende Trainingseinheiten und natürlich frohe sowie erholsame Osterfeiertage.

 

Mit dem April beginnt für Bayerns Triathletinnen und Triathleten die Phase, in der endlich Wettkampfluft weht. Vor den Aktiven steht eine Saison, die mit über 80 Rennen, Meisterschaften und Höhepunkten für alle das etwas bereithält.

Während im BTV Memmert Nachwuchscup in Würzburg, Coburg und Nürnberg bereits die ersten Swim & Runs absolviert wurden, steht der nächste Test für die Talente am 12. April in Rothenburg ob der Tauber an. Auch der Kampf um die bayerischen Meistertitel startet bereits am 26. April beim Duathlon in Krailling. Kurz darauf rückt Schweinfurt in den Fokus des Geschehens: Der MainCity Triathlon am 17. Mai beheimatet die BM im Sprint und Para-Triathlon und bietet den Rahmen für die DACH-Meisterschaft der Para-Athleten.

Vom Weltklasse-Event bis zur ersten Triathlon-Erfahrung

In den Folgemonaten verdichtet sich das Programm merklich. Während Ingolstadt Mitte Juni  die BM Kurzdistanz ausrichtet, folgt am 5. Juli das internationale Spitzenrennen mit Weltklasse-Starterfeld: Der Challenge Roth.

Kurz darauf verlangt der Wettkampf in Hof echtes Teamplay bei den Meisterschaften der Team Relay. Die Mitteldistanz-Spezialisten kommen am 26. Juli beim Triathlon Niederbayern auf ihre Kosten, während die Entscheidung im Gelände traditionell später fällt: Ende September ermittelt „Jag de Wuidsau“ in Burglengenfeld die bayerischen Meister im Cross Duathlon.

Flankiert wird dieses Programm von der Liga-Saison. Die fünf verschiedenen bayerischen Ligen versprechen rasante Rennen, während die Gastspiele der Bundesliga für nationales Spitzenniveau sorgen. Immenstadt im Allgäu ist Schauplatz der 1. Bundesliga, während die zweite Liga am Rothsee und in Trebgast gastiert.

Besonders bemerkenswert sind zudem schon jetzt die Meldezahlen bei den Schultriathlons in Bayern. Hier bahnt sich ein Rekordjahr an.

Foto: Elea Bayreuther

Auch 2025 war für den bayerischen Triathlon ein Jahr, in dem viele Ziele erreicht wurden. Triathlonbayern war wieder vielfältig und breit aufgestellt, der Rennkalender war so dicht gepackt wie ein Radständer in der Wechselzone. Athletinnen und Athleten konnten vom Swim&Run zu Jahresbeginn über Duathlons und Cross-Duathlons bis hin zu Triathlon-Wettbewerben auf allen Distanzen aus dem großen und attraktiven Angebot wählen. Daneben bieten die Vereine im Verbandsgebiet schier unendliche Möglichkeiten gemeinsam aktiv zu sein. Wer 2025 in Bayern Triathlon machen wollte, hatte garantiert keine Langeweile – höchstens müde Beine.

Ein Verband in Bewegung

Über 4.000 Startpassinhaberinnen und Startpassinhaber waren in der Saison in Bayern registriert. Über 370 lizenzierte Trainerinnen und Trainer sorgen dafür, dass Athleten aller Leistungsstufen in den Vereinen und Gruppen betreut sind. Doch nicht nur im Alltäglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb wurde viel geleistet. Auch im Spitzenbereich: Bei Meisterschaften glänzten bayerische Athletinnen und Athleten nicht nur in der Elite, sondern auch in den AKs.

Ein Bereich, in dem sich aktuell besonders viel tut, ist der Para Triathlon. Valentin Hanzer stand bei mehreren Weltcups auf dem Podium, Anja Renner und Guide Maria Paulig holten bei der WM in Wollongong eine Medaille. Und als bekannt wurde, dass 2026 ein World Triathlon Para Cup am Tegernsee stattfinden wird, war klar: Bayern ist beim Thema Inklusion nicht nur dabei, sondern vorneweg.

Nachwuchs und Jugend: Volle Energie voraus

Der BTV Memmert Nachwuchscup führte auch 2025 durch ganz Bayern: vom Cross-Duathlon in Deining bis zum großen Finale in Harburg, wo trotz Regens die Begeisterung überwog. Über 100 junge Talente stellten sich beim Kadertest in Nürnberg den Disziplinen Schwimmen und Laufen. Viele von ihnen schafften es im Jahresverlauf auf Podeste.
Bei der Junioren-WM in Wollongong sorgten Carlotta Bülck und Kjara Reckmann mit Top-Ten-Platzierungen für Furore, während die Team-Leistungen bei den  Deutschen Meisterschaften für gleich vier Mannschaftstitel sorgten.
Dabei blieb auch die Freude am Sport im Fokus: Der Verband diskutierte beispielsweise beim Thementag, wie Kinder spielerisch trainieren können, ohne dass der Spaß verloren geht.

Schulsport: Wenn Triathlon schulfrei macht

Im Schulsport herrschte 2025 regelrecht Festivalstimmung. Beim Erlanger Schülertriathlon gingen über tausend Kinder an den Start und bekamen obendrein schulfrei. Auch in Fürth und Höchstadt waren die Schülertriathlons ausgebucht und sorgten für Begeisterung auf den etwas anderen Pausenhöfen. Viele weitere bayerische Schulen nutzten die Zeit vor den Ferien, um Triathlon in die Schulen zu bringen. Sogar ein inklusives Schul-Event gab es. Das Apian-Gymnasium Ingolstadt vertrat Bayern beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“.

Blick auf ein Schwimmbad mit bunten Luftballons und jungen Sportlern

Community und Nachhaltigkeit: Gemeinsam stark

Über den Wettkampfbetrieb hinaus stellte der BTV weiterhin die Themen Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.

Das beginnt schon im Kinder- und Jugendalter, wo die Nachwuchs-Camps für vereinsübergreifende Freundschaften, Zusammenhalt und Freude am Sport stehen und damit eine Basis für nachhaltige Sportbegeisterung, gegenseitige Fairness und Zusammenhalt sorgen.

Mit dem Programm „Community-Events“ konnten Vereine Unterstützung für offene Trainingstage und gemeinsame Aktionen erhalten. Das Ergebnis: volle Strecken, fröhliche Gruppenfahrten und jede Menge Vereinsleben. Besonders beliebt war das Community-Event am Brombachsee – kurz darauf war der dortige Triathlon komplett ausgebucht.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit ging es voran. Weitere organisatoren konsultierten den BTV-Leitfaden für umweltfreundliche Veranstaltungen, dachten darüber nach, ihre Events ökologischer und sozialer zu gestalten und erlangten das Nachhaltigkeitslabel.

 

Euch in den Vereinen und Abteilungen wünchen wir einen guten Rutsch in ein Jahr voller Energie, Tatkraft und Enthusiasmus!

Fotos: DTU/ Winni Penno

Liebe Freundinnen und Freunde des Triathlons,

ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken mit Stolz und Dankbarkeit auf die vergangenen Monate zurück.

Mit rund 80 Rennen in ganz Bayern und einigen spannenden neuen Wettkämpfen war für jede und jeden etwas dabei. Dazu kamen Wettkampfhöhepunkte wie die Deutsche Meisterschaft Jugend A und Junioren am Rothsee oder die DACH-Meisterschaften im Para Triathlon in Schweinfurt. Dort und auch international haben unsere Para-Athleten begeistert – allen voran Valentin Hanzer, der einen echten Senkrechtstart hingelegt hat.

Auf internationalem Parkett haben unsere Athletinnen und Athleten auch 2025 geglänzt: Bei der Junioren-Europameisterschaft in Melilla glänzten Luis Rühl (TSV Harburg) und Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen) mit herausragenden Top-5-Platzierungen. Und auch unsere Altersklassen-Athletinnen und -Athleten haben bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften mit großartigen Leistungen für Aufsehen gesorgt.

Auch im Nachwuchsbereich gibt es Grund zur Freude: Die Schulsportevents boomen wie nie zuvor, und unsere Kinder- und Jugendcamps bleiben ein Erfolgsmodell, das viele junge Talente für den Triathlon begeistert.

Besonders freut uns, dass Simon Henseleit, erfolgreicher Athlet, nun als Teil unseres Trainer-Teams sein Wissen an die nächste Generation weitergibt.

All das zeigt: Triathlon in Bayern lebt und wächst weiter!

Wir danken Euch dafür: den Athletinnen und Athleten, Vereinen, Trainerinnen und Trainern, Bezirken, Helferinnen und Helfern sowie Partnerinnen und Partnern für Eure Leidenschaft und Euer Engagement.

Mit viel Vorfreude blicken wir ins neue Jahr und freuen uns auf weitere packende Wettkämpfe, starke Leistungen und viele gemeinsame Momente.

Wir wünschen Euch und Euren Familien frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen sportlich erfolgreichen Start ins Jahr 2026!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Präsidiums

Gerd Rucker

Luca ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der bayerischen Triathlon-Community . Er ist aktiver Sportler, vor allem aber engagierter Trainer, Mitarbeiter im Verein und verlässlicher Ansprechpartner im Kinder- und Jugendtraining vor Ort. Nach einem schweren Unfall im April 2025 hat sich Lucas Leben schlagartig verändert. Seitdem ist er von der Brust abwärts querschnittsgelähmt und steht vor großen körperlichen und finanziellen Herausforderungen. Aktuell kämpft er sich mit derselben Disziplin und Willenskraft, die ihn zuvor im Sport ausgezeichnet haben, durch seine Rehabilitation.

Freunde und Wegbegleiter haben die Spendenaktion „Gemeinsam für Luca“ ins Leben gerufen, um ihn auf diesem Weg zu unterstützen – für notwendige Therapien, Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel, die ihm mehr Selbstständigkeit und Perspektive ermöglichen sollen.

Wir wünschen Luca viel Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg.

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden sich unter:
https://www.gofundme.com/f/gemeinsam-fuer-luca

Für die Saison 2026 kann ab sofort das Zweitstartrecht beantragt werden. Dieses bietet Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, in einer deutschen Triathlon-Liga für einen anderen Verein zu starten, unabhängig davon, bei welchem Verein der DTU-Startpass geführt wird.

Zu beachten ist: Das Zweitstartrecht kann pro Saison nur einmal vergeben werden und gilt ausschließlich für einen einzigen weiteren Verein. Gleichzeitig darf in der laufenden Saison nur für ein Team in den Ligen gestartet werden – entweder für den Erst- oder den Zweitverein. Der Antrag muss vollständig online eingereicht und bis spätestens 30. April von beiden beteiligten Vereinen freigegeben sein. Erst nach dieser Freigabe erfolgt die endgültige Genehmigung durch die Deutsche Triathlon Union. Mit der Erteilung des Zweitstartrechts erlischt automatisch das Startrecht für den Erstverein in allen Ligamannschaften für den Rest des Jahres.

Details zur Beantragung gibt es bei der DTU (Link).

Foto: Julian Rohn