Erstmalig war der SV Hörmannsdorf Gastgeber der Bayerische Meisterschaft im Duathlon auf der Kurzdistanz. Regnerisches Wetter begleitete die Premiere, die außerdem Auftakt der BM-Rennen der Saison 2023 war. Die Sportlerinnen und Sportler hatten dennoch Spaß. Neue Bayerische Meister über die Kurzdistanz sind Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) und Thomas Wittmann (TWin Neumarkt). Das Rennen der Herren gewann Profi-Triathlet Sebastian Neef.

„Das Rennen lief eigentlich fast so wie ich es erwartet hatte,“ berichtet der neue Bayerische Meister Thomas Wittmann. „Ich wusste das ich meine Laufstärke ausspielen musste, da ich Sebastian Neef von der TSG 08 Roth sowie Jonas Stengl (Arriba Göppersdorf) als stärkere Radfahrer einschätzte.“ Der Athlet des TWin Neumarkt holte bis zum ersten Wechsel so gut eine halbe Minute Vorsprung heraus und konnte auch auf dem Rad lange die Führung behaupten. Krämpfe und technische Schwierigkeiten führten dann dazu, dass Profiathlet Sebastian Neef und auch Jonas Stengel aufschließen konnten. „Beim abschließenden Lauf konnte ich aber wieder meine Laufstärke ausspielen und zumindest Jonas auf Distanz halten“, freut sich Wittmann. Auch auf Sebastian Neef machte er zwar noch Zeit gut, für den Tagessieg reichte es dennoch nicht mehr, wohl aber für den Titel, der unter den Altersklassenathleten vergeben wird.

Woher der Oberpfälzer um seine gute Laufform wusste? „Ich habe im Vorfeld schon Laufwettkämpfe bestritten, zum einen waren dies die Bayrischen Crosslauf Meisterschaften sowie 5.000m Oberpfalzmeisterschaften und ein 10km Straßenlauf in Kallmünz. Ich konnte die 5.000m auf 15:37 laufen sowie den Straßenlauf auf 32:30 Minuten“, verrät er im Gespräch. „Ich war daher schon zuversichtlich, dass eine Top 3 Platzierung möglich wäre.“

Thomas Wittmann auf dem Weg zur Bayerischen Meisterschaft

„Konnte endlich an meine alten Erfolge anknüpfen“

„Es war definitiv härter als ich es mir vorgestellt hatte, aber als ich als Siegerin über die Ziellinie lief, war ich überglücklich und stolz auf meine Leistung“, freut sich die Siegerin, Cornelia Griesche. „Ich bin mit dem Ziel ins Rennen gegangen, dieses zu gewinnen, aber da es mein erster Duathlon war und ich die Konkurrenz nicht gut kannte, wusste ich vor dem Rennen nicht, wie realistisch dies ist. 2018 hatte ich in der Leichtathletik über 10.000 meinen letzten Bayerischen Meistertitel feiern können und konnte nun endlich wieder dort anknüpfen.“

Mit 15 Sekunden Rückstand auf die zu diesem Zeitpunkt Führende Nelly Rassmann ging die Athletin des TSV Gaimersheim nach dem ersten Lauf in die Wechselzone. Nach rund fünf Kilometern auf der Radstrecke konnte sie die Führung übernehmen. Der immer stärker werdende Regen und die vielen Höhenmeter forderten Cornelia Griesche jedoch: „Meine Hände und Füße waren vor Kälte taub, weshalb ich in der Wechselzone dann etwas Probleme hatte, meine Schnalle vom Helm zu öffnen und in meine nassen Laufschuhe zu schlüpfen. Das ging aber vielen Teilnehmern genauso.“ Zu Beginn des Laufs lag die Zweitplatzierte ca. 20 Sekunden zurück. „Ich hab mich einfach durchgebissen und darauf vertraut, dass mich meine Beine ins Ziel tragen werden“, berichtet die Duathlon-Debütantin und neue Meisterin. „Dieses Jahr möchte ich im Triathlon vor allem Wettkampferfahrung sammeln. In meiner 1. Triathlonsaison letztes Jahr konnte ich verletzungsbedingt nur bei einem Wettkampf starten. Daher ist für mich vieles noch neu im Triathlon.“

Cornelia Griesche läuft durch das Ziel
Cornelia Griesche holt bei ihrem ersten Duathlon BM-Titel

Lob für die Veranstalter gab es vom Präsidenten des Bayerischen Triathlon-Verbandes, Gerd Rucker: „Ein sehr engagiertes Helferteam sorgte für einen problemlosen Ablauf der Veranstaltung. In zahlreichen Gesprächen mit Athletinnen und Athleten kam zudem viel Lob, was die selektive Lauf- und Radstrecke anbelangte.“

Zu den Ergebnissen.

Fotos: Daniel Reindl.

Die Bayerischen Meister*innen der Altersklassen (Kurzdistanz)

GESAMTSIEGER*innen

  1. Platz: Thomas Wittmann (TWin Neumarkt)
  2. Platz: Jonas Stengel (Arriba Göppersdorf) 
  3. Platz: Tim Freitag (Arriba Göppersdorf)

  1. Platz: Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)
  2. Platz: Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling)
  3. Platz: Katrin Esefeld (LG Mettenheim)

AK18/19

Paula Leupold (TV Burglengenfeld)

Michael Schoyerer (TV Burglengenfeld)

AK 20

Noah Treptow (CIS Amberg)

AK 25 

Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling)

Thomas Wittmann (TWin Neumarkt)

AK30

Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)

Roland Ziegaus (Team Oberpfalz)

AK 35

Aristides Schneider (Arriba Göppersdorf)

AK40

Katrin Esefeld (LG Mettenheim)

Matthias Ries (Herrieder Aquathleten)

AK 45

Doris Jambor (Triathlon Günzburg)

Bernd Hagen (Team twenty.six e.V. Roth)

AK 50

Marion Sünkel (Team Klinikum Nürnberg)

Matthias Müller (Tri-Team Frankenalb)

AK 55       

Monika Soder (TWin Neumarkt)

Ireneus Bohn (Ski-Club Schwandorf)

AK 60

Stephan Pollert (DJK Pressath)

AK 65

()

Werner Fendt (RSC Aichach)

AK 70

Josef Schmid (run & bike Kelheim)

AK 75

Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten)

Mit dem Ziel, den ambitionierten Triathlon-Nachwuchs in Bayern zu fördern, bietet der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) für Nachwuchsathlet*innen mehrmals im Jahr perfekt organisierte Sport- und Trainingscamps an. Sophie Rohr, Julian Wohlfart und Paul Schönberger sind inzwischen für viele Kinder und Jugendliche der bayerischen Triathlon-Szene ein Begriff. Die Studenten und ehemaligen Kader-Athlet*innen organisieren die Angebote regelmäßig im Auftrag des BTV. Angeboten werden die oft mehrtägigen Camps auch mit finanzieller Unterstützung des Triathlon-Verbands für kleines Geld an verschiedenen Orten in Bayern.

Konzept geht auf

„Wir sind für die Mädels und Jungs Betreuer*in, Coach, Trainer*in, Pädagog*in, Studierende und Freund*in gleichzeitig“, sagt Sophie Rohr und ergänzt: „manchmal fühlen wir uns beim Mitmachen fast selbst noch als Kinder“. Man merkt: die Drei lieben den Job mit den Triathlon-Kids. So geht das Konzept des BTV mit den drei begeisterten Sportstudenten auf: Der Nachwuchs, aber auch die Eltern, sind begeistert. Nicht nur, weil es sich um ein wertvolles (sport-)pädagogisches Angebot handelt, sondern auch, weil viele Impulse und Ideen mit nach Hause in die Vereine genommen werden. So wird Training in ganz Bayern noch weiter aufgewertet, vielfältiger und altersgerechter.

Rothenburg sportlich erleben

Nach Inzell, Oberhaching und Bischofsgrün bot am vergangenen Wochenende die mittelalterliche Stadt Rothenburg die Kulisse für das vorerst letzte Camp im ersten Halbjahr. Die Jugendherberge, eine 500 Jahre alte ehemalige Getreidemühle mit Fachwerk und dicken, muffigen Mauern, bot den Kindern und Jugendlichen drei Tage lang etwas vom romantischen Flair lang vergangener Zeiten.

Los ging es am Freitagnachmittag. Da die Sport-Camps ausgesprochen beliebt sind, und die Nachwuchsszene in Bayern überschaubar ist, hat sich bereits eine „Stamm-Gruppe“ an Teilnehmenden herausgebildet. Die meisten Teilnehmer*innen kennen sich bereits von Camps aus der Vergangenheit und sind über Messenger gut vernetzt. Nachdem sich alle in ihren Zimmern einquartiert hatten, gab es bei Sonne und Regen eine Laufeinheit ins Taubertal. Ein lockerer Lauf, viele „Lauf-ABC“-Übungen und eine kleine Vorbelastung standen auf dem Programm, um die Tri-Kids optimal auf den anstehenden Wettkampf des BTV Memmert Nachwuchscup am Sonntag vorzubereiten. Nach dem Abendessen wurde bei Kicker-, Tischtennis- und gemeinsamen Brettspielen das vereinsübergreifende Miteinander der Kinder und Jugendlichen gefördert.

Auch ein Ziel: Umfeld im Sport aufbauen und erweitern

Neben einem gemeinsamen „strukturierten“ Training, ist ein pädagogisches Ziel der Camps, den Teenies ein Umfeld aufzubauen, in welchem sie sich auch außerhalb der Vereinsstrukturen wohlfühlen. 

Am Samstag nach dem Frühstück stand eine lockere Schwimmeinheit mit dem Fokus auf Technikverbesserung, Wassergefühl und abschließenden Staffeln auf dem Fahrplan. Abends noch als Freunde und Mitspieler schlüpften die angehenden Lehrkräfte nun in die Rolle der Trainer, beobachteten die Kids im Wasser und gaben wertvolle Tipps und Hilfestellungen. 

Am Nachmittag stand als abschließendes Training vor dem Swim&Run ein lockerer Lauf mit vielen koordinativen Übungen und Herausforderungen an, die die Kids hoffentlich als Inspiration mit in ihr Vereinstraining nehmen können. Als Schmankerl, im sprichwörtlichen Sinne, besuchte ein Teil der Gruppe eine kleine Schokoladenmanufaktur und durften selbst Schokolade herstellen. Zur gleichen Zeit streifte die andere Gruppe durch die Altstadt und schlenderte auf einem Teil der begehbaren Stadtmauer. Interessant für alle, denn man bekommt nicht alle Tage eine so gut erhaltene mittelalterliche Stadt wie Rothenburg zu sehen.

Um 18:30 Uhr musste das inzwischen obligatorische Date mit der naheliegenden Pizzeria eingehalten werden, bevor das Trainerteam die letzten wichtigen Hinweise für den Renntag gab: Was ist die beste Ernährung, wie und wann sollte man sich aufwärmen und was ist die schlauste Taktik.

Spaß und Gemeinschaftsgefühl trotz Konkurrenz

„Am Abend vor dem Wettkampf ist es gar nicht so einfach mit Einschlafen“, erklärte eine Teilnehmerin. „Wir freuen uns zwar aufs Kräftemessen morgen, aber wir sind auch ganz schön aufgedreht“. Wann dann letztendlich beim letzten Youngster die Augen zugefallen sind, wird ein Geheimnis bleiben.

Im Laufe der Camps, aber auch am Renntag wird deutlich, worauf das Augenmerk des BTV in der Sportförderung liegt: Spaß und Gemeinschaftsgefühl!

Wer meint, dass die jungen Menschen im Triathlon-Training „verheizt“ werden, wurde beim Zuschauen eines Besseren belehrt. Der Spaß steht auch während des Camps im Vordergrund, denn schließlich soll auch die Eigenmotivation der Kinder gefördert werden. 

Trainer Paul Schönberger erklärt, „dass der Großteil des Trainings auf der Verbesserung und Festigung einer sauberen Technik liegt. Das sei „deutlich wertvoller, als mit einer falschen Technik Kilometer zu schrubben oder hohe Intensitäten zu trainieren.“ „Angepasst an Pubertät und Wachstum sollte man in dieser Altersgruppe vor allem auf die Stärkung der Rumpfkraft und Stabi-Training Wert legen, da das die Grundvoraussetzung für die Einhaltung einer sauberen Technik ist“, ergänzt Sophie Rohr. „Schließlich sind Kinder keine jungen Erwachsenen („Iron-Zwerge“) und sollen deshalb keinesfalls wie kleine Erwachsene trainiert werden“, so das Credo der Trainer.

Mehr oder weniger körperlich ausgepowert, aber mit zufriedenen Gesichtern traten sie, die 30 Teilnehmer*innen des dreitägigen Jugendendcamps spätestens nach der Siegerehrung in Rothenburg wieder ihre Rückreise nach Hause an und freuen sich auf das nächste Rennen oder anstehende Pfingstcamp des BTV vom 27.5.-31.5. im BLSV Sportcamp Inzell.

Über 30 Kinder und Jugendliche fanden sich an diesem Wochenende zum Jugend-Camp in Rothenburg ein. Zum Swim&Run aus dem BTV Memmert Nachwuchscup und zum TriDay reisten am Sonntag rund 50 weitere Sportbegeisterte an. Das Fazit zu den Veranstaltungen war durchwegs positiv.

Das Jugend-Camp, organisiert durch den Bayerischen Triathlon-Verband, machte bereits am Freitag den Auftakt zu drei Tagen voller Spaß und Sport. Neben Spielen und Training gab es auch einen Exkurs in die Kunst der Schokolatiers. Auch Jugendliche und Eltern begeistert das Angebot, wie Rückmeldungen zeigen: „Durch diese vereinsübergreifenden Veranstaltungen entsteht perfektes Teambuilding. Das hat sich auch beim Swim&Run wieder gezeigt. Jeder feuert jeden an und die Platzierungen rücken schon fast in den Hintergrund. Der Spaß steht und Vordergrund. Klar sind die Kinder ehrgeizig, aber nicht alleine und verbissen sondern gemeinsam im Team.“ (Mehr Informationen dazu gibt es hier).

Letzter Swim&Run der Serie

Mit dem letzten Swim&Run des BTV Memmert Nachwuchscup wurde es dann am Sonntag dann doch ambitioniert. Die Kinder und Jugendlichen schwammen und liefen, so schnell es ging. Motivation brachte vielleicht auch der Startschuss der Profi-Triathletin Carolin Lehrieder.

Geschwommen wurde als Massenstart im 25m Becken des Rothenburger Hallenbad, bevor nach einer zweistündigen Pause der Laufwettkampf im Format des Jagd-Starts abgewickelt wurde.

Eine äußerst anspruchsvolle und sehr fordernde Laufstrecke verlangte den Kids am Ende eines langen Tages noch einmal alles ab. Das im Laufe des Tages besser werdende Wetter und eine „super Stimmung“ unter den Athlet*innen und Supportern machten auch diesen Wettkampf zu einem tollen Renntag für alle Athleten.

In der ältesten Klasse der A-Jugendlichen siegten Chiara Göttler (TSV Harburg) und Moritz Barth (TV Planegg-Krailling) jeweils deutlich. Bei den B-Jugendlichen setzten sich Annika Bernhuber vom IfL Hof und Tom Kaebel vom TV 1848 Coburg ebenso klar durch. In der Schülerklasse A gewann Hellena Hugenberg (TV Bad Mergentheim) vor drei Teilnehmerinnen des TV 1848 Erlangen. Die Wertung der Schüler A entschied Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) knapp vor Joel Westphal (TSV Harburg) für sich. Auch bei den Schülern B ging es eng zu: Es siegten Mia Pohlmann TSV Brannenburg Triathlon) und Max Schedel (ASV Triathlon Kulmbach).

Nicht in der Wertung des BTV Memmert Nachwuchscup sind die jüngeren Klassen der Schüler*innen C und D. Hier sicherten sich Lia Hammer (TuS Feuchtwangen) und Oskar Stubbe (TSV Eintracht Karlsfeld), sowie Constanze Doseth (SV Würzburg 05) und Ben Ströbel (DLRG Burgbernheim) jeweils den ersten Platz.

„Ich bin eigentlich voll und ganz zufrieden“, sagt Initiator und Organisator Sebastian Vorherr. „Wir haben tolle Wettbewerbe gesehen und so machen knappen Zielsprint. Eine tolle Veranstaltung!“

Zu den Ergebnissen des Rennens.

TriDay bildet gelungenen Abschluss

Nach dem Rennen bot der DriDay dann noch einmal Möglichkeit für gemeinschaftlichen Spaß an der Bewegung und einen perfekten Abschluss des sportlichen Wochenendes.
Während der Nachwuchs sportelte hatten übrigens auch die Eltern ein attraktives Programm: Sie nahmen an einer Stadtführung teil.

Fotos: Günter Bauer

Der Frühjahrs-Bezirkstag in Oberbayern findet am Samstag, den 6. Mai 2023, ab 10:30 Uhr in den Räumen der TU München an der Connollystraße statt.

Schülerläufe, Firmenlauf, Hauptläufe über 10 und 21 km sowie die Triathlonwettkämpfe über Sprint- und olympische Distanz werden auch in diesem Jahr wieder viele Sportbegeisterte in das Naherholungsgelände am Schweinfurter Baggersee ziehen.

Bei der neunten Durchführung des MainCityRuns am 20. Mai werden die 1,4 und 3,2 km langen Schülerläufe, der 5,2 km-Firmenlauf, der 10 km-Lauf, der Halbmarathon und ein Bambinilauf angeboten. Start und Ziel sind auf dem Veranstaltungsgelände am Nordufer des Sees. Schöne naturnahe Strecken ohne nennenswerte Anstiege versprechen gemeinsamen Laufspaß und schnelle Zeiten für ambitionierte Sportler.

Am Sonntag, den 21. Mai, folgt dann an gleicher Stelle der MainCityTriathlon. Die Teilnahme an der olympischen Distanz ist die perfekte Gelegenheit für eine frühe Saisoneröffnung, während die Sprintdistanz auch für diejenigen gut geeignet ist, die einmal einen Triathlon auszuprobieren möchten. Dazu bietet auch die Variante, in einer Staffel teilzunehmen, eine gute Möglichkeit, bei der drei Athleten die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen nacheinander absolvieren. Eine Neuerung ist die für den Verkehr vollgesperrte Radstrecke, die nun eine noch höhere Sicherheit für die Athleten bietet. Auch die Laufstrecke wurde leicht abgeändert.

Die Organisatoren von der Turngemeinde Schweinfurt 1848 e.V. können sich schon über 1.000 Anmeldungen für das Wochenende freuen. Weitere Anmeldungen sind über die Homepage www.laufen-triathlon.de möglich.

Inklusiv und nachhaltig

Das Sportevent ist für alle Menschen konzipiert, deshalb wird die Teilnahme an den Wettkämpfen auch Athletinnen und Athleten mit Einschränkungen ermöglicht. Para-Triathleten und Special Olympics Athleten werden für ihre Siege auf der Bühne geehrt werden.

Vom Bayerische Triathlon Verband wurde dem MainCityTriathlon das Nachhaltigkeitslabel verliehen, mit dem gewürdigt wird, wenn die Veranstalter Umweltfreundlichkeit im Fokus haben und die entsprechenden Kriterien des Verbandes erfüllen, die die geringstmögliche Beeinträchtigung der Umwelt und Barrierefreiheit zum Ziel haben.

Starke Partner für ein großes Event

Die Stadt Schweinfurt, der Landkreis Schweinfurt, die Gemeinden Grafenrheinfeld, Gochsheim und Schwebheim machen mit ihrer Unterstützung die Durchführung der Wettkämpfe möglich. Dank ihnen, dank der Sponsoren und dank der zahlreichen Helferinnen und Helfer, die im Einsatz sein werden, wird dieses Wochenende wieder viel Freude und Begeisterung bei den Athletinnen und Athleten hervorrufen. 

An den beiden Sonntagen, den 07. Mai und 14. Mai, jeweils um 9 Uhr erwarten erfahrene Läuferinnen und Läufer der TG 48 Schweinfurt Interessierte zu Trainingsläufen über 5 und 10 Kilometer auf den Originallaufstrecken des MCR. Jede Läuferin und jeder Läufer ist herzlich willkommen, daran teilzunehmen. Treffpunkt ist am Steg am Nordufer des Sees. 

Foto: Benno Vollert

„Liebe Athletinnen und Athleten“, sagen die Organisatoren des Traditionsrennens nahe München, „wir laden Euch nach Krailling ein, um Euch zu herauszufordern! Dafür bieten wir die Kurzdistanz, eine Sprintdistanz (mit Bayerischer und Oberbayerischer Meisterschaft), eine Jedermanndistanz für alle, die nicht an der Meisterschaft teilnehmen wollen und eine Staffel für alle Teamplayer!“

Neue Laufstrecke seit 2022

Nun ist der Duathlon Krailling zwar ein echtes Traditionsrennen, doch auch hier darf es mal Neuerungen geben: Die 2022 neu eingeführte Laufstrecke beginnt am Bauhof. „Durch diese Umstellung haben wir es geschafft, den Duathlon näher an die Besucher und Betreuer heranzubringen“, sagt Dominik Hartl vom Orga-Team. „Das Feedback über die neue Streckenführung war im letzten Jahr sehr gut.“

Im Bauhof selbst befindet sich die Wechselzone. Das macht ihn zum zentralen Punkt des Kraillinger Duathlons: Hier haben die Athleten ihre wertvollen Sportgeräte deponiert, die Besucher und Betreuer finden hier die Möglichkeit der kulinarischen Versorgung.

Der Start befindet sich direkt bei der Startnummernausgabe am Rande der Sanatoriumswiese. Von dort aus geht es einmal um die Wiese auf einem feinen Schotterweg entlang. Zuschauende und Betreuende haben stets die Möglichkeit, ihre Läufer zu sehen. Danach geht es durch den Bauhof hindurch und die Athleten*innen können sich das erste Mal von den Zuschauern anpeitschen lassen und sich etwas erfrischen. Weiter führt der Kurs am Waldsanatorium vorbei in den Kreuzlinger Forst. In dem schönen Wald wird auf Waldwegen ein Dreieck gelaufen, bevor es zurück in den Bauhof geht.

Die Teilnehmer*innen der Sprintdistanz und Jedermann-Rennen dürfen dort in die Wechselzone abbiegen und direkt auf ihr Rad steigen. Die Kurzdistanzathleten laufen wieder durch den Bauhof durch, an der Wechselzone vorbei und dürfen die gleiche Runde nochmals durchlaufen. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer geht es in die zweite Runde oder auf die Radstrecke.

Vollständig gesperrte Radstrecke

In der Wechselzone muss das Rad bis auf die Pentenrieder Straße geschoben werden, erst dann darf die wilde Jagd nach Bestzeitenbeginnen – das gibt der Kurs nämlich her. Die Radstrecke besteht aus einem Stern und ist für den Verkehr komplett gesperrt. Der Belag ist gut asphaltiert und die Abschnitte zwischen den Wenden sind absolut gerade, sodass man absolut aerodynamisch zur nächsten Wende preschen kann. Je nach Wettkampfdistanz wird die Radstrecke zwei oder dreimal durchfahren.

Auch mit dem Rad kommt man immer wieder außerhalb des Bauhofes vorbei – damit können auch Zuschauer das Rennen gut verfolgen und die Athleten*innen bekommen eine regelmäßige Motivationsdusche für die nächste Runde. Bei allem Ehrgeiz müssen das Windschattenverbot und die Überholverbote beachtet werden. „Wir legen ja alle Wert auf einen fairen und sicheren Wettkampf“, wirft Dominik Hartl ein. „Auch bei den Wenden ist etwas Vorsicht geboten: lieber etwas behutsamer in die Kurve reinfahren und dafür kraftvoller rausbeschleunigen, als aus der Kurve zu fliegen.“

Schneller und familiärer Wettkampf

Nach der zweiten oder dritten Runde geht es dann wieder in die Wechselzone. Schnell das Rad am richtigen Platz abgestellt und wieder ab in die Laufschuhe schlüpfen! Jetzt wird die schon bekannte Laufrunde nochmals in Angriff genommen. Die meisten werden froh sein, dass man die Runde aber nur noch einmal durchlaufen muss. Für die Sprint- und Jedermann-Rennen Teilnehmer gibt es eine etwas verkürzte Runde, in der schon nach dem Waldsanatorium gewendet wird.
Für alle Teilnehmenden befindet sich das ersehnte Ziel im Bauhof. Hier erwarten alle gespannt ihre Athleten*innen und die vielen Betreuenden und freiwilligen Helfer*innen bejubeln jeden einzelnen Zieleinlauf.


Der Kraillinger Duathlon ist ein schneller sehr familiärer Wettkampf, er lebt von den großartigen Sportler*innen in unterschiedlichsten Leistungsstufen und seinen vielen freiwilligen Helfenden, die jedes Jahr alles Geben, um einen besonderen Tag für alle zu schaffen. Der Wettkampf ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins TV Planegg Krailling und jede*r Athlet*in unterstützt durch seine Teilnahme ein Projekt für den guten Zweck: https://bewect.com/laufend/
„Wir freuen uns, Euch am 07.05.2023 in Krailling begrüßen zu dürfen!,“ sagt Dominik Hartl stellvertretend für das gesamte Team.

Zur Website des Rennens.

Foto: Duathlon Krailling

Alle, die noch auf der Suche nach einem sportlichen Saisonziel sind, sollten sich Sonntag, den 13. August, rot im Kalender anstreichen. Dann heißt es bereits zum dritten Mal, Schwimmen, Radfahren und Laufen mitten in der Stadt beim DATAGROUP Triathlon Nürnberg.

Neben dem Rennen der Zweiten Bundesliga ist der DATAGROUP Triathlon eine wichtige Breitensportveranstaltung, die die drei wichtigen „Gesundheitssportarten“ in idealer Weise vereint.
Letztes Jahr waren bereits über 500 Athletinnen und Athleten am Start, darunter auch viele Triathlon-Neulinge („Rookies“).
„Natürlich ist ein Triathlon immer eine Herausforderung“, sagt Julia Trommershäuser vom Veranstalter Deutsche Triathlon gGmbH, „aber gerade die Sprintdistanz In Nürnberg bietet ideale Voraussetzungen für eine erste Teilnahme“. Mit ca. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen ist vor allem die kürzeste Distanz des DATAGROUP Triathlon Nürnberg mit der entsprechenden Vorbereitung auch für Einsteigerinnen und Einsteiger machbar.

Freistartplätze für zwei „Rookies“

Um den Einstieg für Neulinge zu erleichtern, bietet die Deutsche Triathlon gGmbH und der SportService der Stadt Nürnberg zwei kostenfreie Startplätze für die Sprintdistanz an. Doch damit nicht genug. Bei der Vorbereitung werden die beiden Rookies von zwei erfahrenen Breitensport-Trainerinnen und -Trainer unterstützt.

Jetzt bewerben!

Unter der E-Mail-Adresse sportservice@stadt.nuernberg.de können sich ab sofort Interessierte für einen der beiden Plätze bewerben. Einzige Voraussetzung: beide sollten noch an keinem Triathlon teilgenommen haben und nicht kamerascheu sein, da der Weg zum Wettkampf auch in den Sozialen Medien begleitet wird. Einige kurze Infos zur Person (Name, Alter, sportliche Vorerfahrung) und ein kurzer Satz zur Motivation genügen.
Bewerbungs-Deadline ist der 24. April, die Entscheidung fällt schon wenige Tage später.

Anmeldeportal ist geöffnet – noch genug Trainingszeit bis Sommer

Auch Cornelia Trinkl, Nürnbergs Referentin für Schule und Sport, unterstützt die Aktion: „Unser Ziel ist es, die Menschen zum Sporttreiben zu animieren. Es muss ja nicht gleich die komplette Triathlon-Distanz sein; mit einem Start in einer Staffel kann man sich den Triathlon zum Beispiel innerhalb der Familie oder der Firma aufteilen. Zusätzlich wollen wir in diesem Jahr auch Menschen mit Handicap einen Start bei der Veranstaltung ermöglichen“.

Noch ist genug Zeit sich für den DATAGROUP Triathlon Nürnberg vorzubereiten. Für diejenigen, die Gefallen am Triathlon finden, finden in Nürnberg auch nach dem Event ideale Voraussetzungen. Die Frankenmetropole hat eine breite Triathlon Szene, viele erfolgreiche Vereine (Post SV Nürnberg, Team Klinikum Nürnberg, Vfl Triteam Nürnberg)  und bietet gute Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten.

Alles Wissenswerte zum DATAGROUP Triathlon Nürnberg sowie Anmeldedetails sind auf www.nuernberg-triathlon.de zu finden.

Fotos: DTU/Marcel Hilger

Am 30. April lockt in Rothenburg für Kinder und Jugendliche ein Wochenende der Superlative. Gemeinsam mit den Veranstaltern des Swim&Run Rothenburg wurde ein Programm voller Sport, Gemeinsamsein, Spaß und Spiel auf die Beine gestellt. Während für der Nachwuchs bei TriCamp, TriDay und dem letzten Swim&Run des BTV Memmert Nachwuchscup aktiv ist, gibt’s für Trainer*innen die Möglichkeit der Fortbildung und für Eltern eine Stadtführung. Bei dem Angebot fiebern also alle dem Startschuss entgegen. Den übrigens, wird Profi-Triathletin Carolin Lehrieder geben. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Hallo Carolin,

Du bist seit neun Jahren als Profi-Triathletin auf den Rennen dieser Welt unterwegs. Wie findet man da überhaupt Zeit für solch eine Aktion, wie am Sonntag, den 30. April in Rothenburg?

Tatsächlich ist es manchmal nicht ganz leicht, solche Aktionen in den hektischen Trainings- und Wettkampfalltag zu integrieren. Wenn es allerdings passt, und ich gerade in der Heimat bin, nehme ich mir gerne Zeit. Ich finde es super, wenn ich die nächste Triathlon-Generation motivieren kann und vielleicht sogar ein Vorbild für diese bin – und auch für mich selbst ist es inspirierend, die Begeisterung in den Augen der Kids beim Sport zu sehen. 

Als Jugendliche spieltest du Basketball. Wie kommt man vom Team-Sport zum Individualsport und dann auch noch im Ausdauerbereich?

Wie bei so vielen – durch den Papa! Er war (eigentlich ist 😉 begeisterter Läufer und Triathlet und irgendwann habe ich neben dem Basketball-Training begonnen etwas zu laufen und spontan beim Halbmarathon in Würzburg teilgenommen. Ich brachte mir selbst das Schwimmen bei und zu meinem 18. Geburtstag bekam ich mein erstes Rennrad. So kam eines zum anderen und zwei Wochen später stand ich am Start meines ersten Triathlons in Gemünden. Wohin das alles mal führen würde, konnte man damals aber wirklich noch nicht ahnen… 😉

Während man als Triathlon-Profi die Welt bereist, kann es sicher auch einmal einsam werden. Was machen für dich das Team und die Freunde im Hintergrund aus? Wie hältst Du Kontakt zu Ihnen und was bedeuten sie Dir?

Der (Leistungs-)Sport gibt einem schon häufig das Gefühl, egoistisch seine Ziele zu verfolgen. Meine Familie und Freunde geben mir aber den nötigen Rückhalt und die Unterstützung, dass ich mich voll auf den Sport konzentrieren und meinen Traum leben kann. Glücklicherweise ist es heutzutage recht leicht, auch am anderen Ende der Welt Kontakt zu halten und im besten Fall habe ich Begleitung zu den mir wichtigsten Reisen. 

Im Wettkampf ist man natürlich komplett auf sich alleine gestellt, aber im Training bin ich der Überzeugung, dass Triathlon sehr gut als Team funktioniert. Ich habe einige Trainingspartner, meine Teamkollegen aus dem Team Erdinger Alkoholfrei und Vereinskameraden des SV Würzburg 05, um so wenig Einsamkeit wie möglich bei den vielen Trainingsstunden aufkommen zu lassen und gemeinsam besser zu werden.

Viele Kinder und Jugendliche haben große Vorbilder. Hattest Du auch Eines? Was würdest Du Deinem Jüngeren Ich aus heutiger Sicht dazu sagen?

Ein richtiges Vorbild hatte ich nie, weil ich das wenig greifbar finde und ich auch niemandem nacheifern möchte. Bewunderung habe ich aber für jeden, der seinen Weg geht, für seine Träume kämpft und sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt!

Danke für das Interview!

Fotos: David Williams

Was ist eigentlich Triathlon und wie fühlt es sich an, zu schwimmen, zu radeln und zu laufen? Der TSV Altenfurt e.V. und der Bayerische Triathlon-Verband e.V. bieten dir am 07. Mai 2023 die Chance, das zu testen.
Komm zum Schnuppertag für Kinder und Jugendliche, mach mit und stelle uns alle Deine Fragen! Auf dich warten  ein gemeinsames Schwimmen mit viel Spiel und Spaß, sowie ein Training auf dem Sportplatz mit tollen Übungen und Spielen, sowie kleinen Challenges.Wir wollen dir zeigen, was Triathlon bedeutet und wie viel Spaß das Training macht. JEDE*R zwischen 8 und 14 Jahren kann teilnehmen.

Link zur Anmeldung.

Wenn du dich gerne bewegst, gibt es keine weitere Voraussetzung. Wenn du bereits eine der drei Sportarten (Schwimmen, Radfahren, Laufen) besonders gut kannst, umso besser. Melde dich einfach an und sei dabei! Wenn dir der Tag Spaß macht, bekommst du anschließend eine Einladung für unser Vereinstraining.

  • Ort: Langwasserbad Nürnberg 2-3- Bahnen (50m) und Sportplatz Bertolt-Brecht-Straße 31, Nürnberg
  • Zeitplan:
    • 11:00 Uhr Treffen LW- Bad: Begrüßung/ Einführung
    • 13:00 Uhr Eigenständiger (!) Transfer zum Sportplatz
    • Mittagssnack
    • 13:30 – 16:00 Uhr Laufen, Athletik und Spiele
  • Teilnehmende: Kinder/ Jugendliche von 8 bis 14 Jahren
    mind. 5 – max. 20 Personen
  • Mitzubringen: Badeanzug/Badehose, Schwimmbrille, Sportschuhe, wetterfeste Sportkleidung

Deine Trainer:

Wenn du interessiert bist, aber am 07.05. keine Zeit hast, melde dich bei Hanna Krauss.

Falls Du Fragen hast, wende Dich gerne an Hanna Krauss unter coachthecoach@triathlonbayern.de oder unter 0176-61269953.

Wir freuen uns auf dich!

Link zur Anmeldung.


Am 30. April 2023 findet der nächste TriDay statt. Junge Sportler*innen im Alter von zehn bis 16 Jahren aus bayerischen Vereinen werden an diesem Tag von erfahrenen Trainern des BTV gecoacht und begleitet. Der Tag dient auch dem Erfahrungsaustausch und der Planung zukünftiger Aktivitäten für Trainer*innen, Eltern und Betreuende.

Im Rahmen der Lizenzverlängerung und C-Trainer Fortbildung können auch mehrere Vereinstrainer*innen aktiv in den Ablauf des TriDays eingebunden werden.

Inhalte der Hospitation

  • Vormittags: Gemeinsame Ausarbeitung und Vorbereitung für den TriDay am Nachmittag
  • Nachmittags: Leitung und Unterstützung Triday 
  • Dauer: Treffpunkt 8 Uhr; Ende ca. 17 Uhr.

Der detaillierte Ablauf sowie die Aufgabenbereiche der einzelnen Trainer*innen an den Übungs- und Trainingsstationen werden im Vorfeld bekanntgegeben und abstimmt.

Link zur Anmeldung auf dem Phoenix-Portal.

Foto: Guntram Rudolph