Eine besondere Auszeichnung für einen besonderen Athleten: Simon Henseleit wurde mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten staatlichen Auszeichnung im deutschen Sport, geehrt. Die feierliche Verleihung fand im Bundeskanzleramt in Berlin statt und würdigte herausragende sportliche Erfolge auf internationalem Niveau.

Das Silberne Lorbeerblatt wird vom Bundespräsidenten an Athletinnen und Athleten verliehen, die durch außergewöhnliche Leistungen bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen Maßstäbe gesetzt haben. Simon Henseleit erhielt diese Ehrung für seine zwei Weltmeistertitel aus dem Jahr 2023, mit denen er sich nachhaltig in der internationalen Triathlon-Spitze etablierte und zu den erfolgreichsten deutschen Triathleten seiner Generation zählte.

Besondere Erinnerung

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Auszeichnung: Henseleit erhielt das Silberne Lorbeerblatt nach dem Ende seiner aktiven Profikarriere. Die Ehrung markiert damit nicht nur den Höhepunkt einer erfolgreichen Laufbahn, sondern auch einen bewussten Übergang in einen neuen Abschnitt seines Wirkens im Triathlonsport. Heute bringt Simon Henseleit seine Erfahrung, sein Fachwissen und seine internationale Perspektive als Trainer im Bayerischen Triathlon-Verband ein. In dieser Rolle begleitet er Nachwuchssportler auf ihrem Weg und gibt seine langjährige Expertise aus dem Weltklasse-Triathlon gezielt an die nächste Generation weiter.

„Die Auszeichnung mit dem silbernen Lorbeerblatt des Sports bedeutet mir wirklich sehr viel“, kommentiert Henseleit die Auszeichnung. „Dass ich sie jetzt nach meiner aktiven Karriere für meine zwei WM-Titel aus 2023 bekomme, lässt ihr umso mehr Bedeutung zukommen, da ich ab jetzt keinen Lorbeeren mehr hinterhertrage, sondern mich um andere Aufgaben im Triathlon kümmere. Das gesamte Event im Bundeskanzleramt war schon sehr besonders und ein schöner Anlass, die Zeit als Profitriathlet noch einmal Revue passieren zu lassen.“

Mit der Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts wird somit nicht nur eine außergewöhnliche sportliche Karriere gewürdigt, sondern auch ein Athlet, der dem Triathlonsport weiterhin in verantwortungsvoller Funktion erhalten bleibt.

Foto: (Titel:) Laurin Schmid/bundesfoto

 

Für alle Jugendlichen, die Interesse am Schnuppern in den Triathlonssport haben, oder auch schon länger dabei sind, führt der Bezirk Oberfranken im und rund um das SVB Hallenbad einen Trainingsnachmittag durch. Mitmachen können Kinder, die das Brustschwimmern sicher beherrschen und zwischen 7 und 17 Jahre alt sind. Wir freuen uns, mit euch einen bewegungsintensiven Nachmittag zu verbringen, bei dem der Spaß natürlich nicht zu kurz kommt.

  • Teilnehmerlimit: 20 Jugendliche
  • Unkostenbeitrag: 10€
  • Treffpunkt: 08.02.26 um 14:00Uhr im Eingangsbereich des SV Bayreuth Hallenbads

Folgender Ablauf ist geplant:

  • 14:00 – 14:45 Uhr: Lauftraining
  • 14:45 – 15:30 Uhr: Athletik- und Koordinationstraining
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Pause
  • 16:00 – 18:00 Uhr: Schwimmtraining
  • Ab 18:00 Uhr: Verabschiedung

Mitzubringen sind:

  • Dem Wetter angepasste funktionelle Laufbekleidung
  • Badehose/Badeanzug, Schwimmbrille sowie Pullkick, Flossen evtl. Schnorchel

In euerer Anmeldung, die Ihr bitte bis spätestens bis 4.2.26 bei untenstehender Emailadresse einreicht, nennt ihr bitte euren Verein, euer Geburtsdatum sowie euer Schwimmniveau: Beginner, Youngster, Tristar.

Wir freuen uns sehr mit euch einen schönen, lehrreichen und bewegungsintensiven Tag mit viel Spiel und Spaß zu gestalten.

Sportliche Grüße!
Patrick Pirhala-Moritz

Zum PDF mit Ausschreibung.

 

Mit dem 1. Februar erwacht die Triathlon-Szene in Bayern aus dem Winterschlaf. Mitten in Würzburg, im Wolfgang-Adami-Bad und im Sieboldswäldchen, steigt der erste Wettkampf des Jahres: Der 13. Swim & Run Würzburg lädt zum Sprung in die neue Saison ein. Das Rennen ist längst zu einem festen Termin für bayerische Nachwuchstriathleten geworden, die beim Hallenschwimmen und dem anschließenden Lauf im Jagdstartmodus die Gelegenheit wahrnehmen, ihren aktuellen Trainingsstand zu überprüfen und eine Portion Nervenkitzel zu tanken.

Startschuss für den BTV Memmert Nachwuchscup

Als Auftakt der Swim & Run-Serie und zugleich erste offizielle Station im BTV Memmert Nachwuchscup lädt der Winterklassiker Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren ein, ihre Form zu testen – noch ohne den Druck, der einem Rennen mitten in der Saison oft eigen ist. Es geht vor allem darum, erste Reize zu setzen und Routinen einzuüben. Schon seit über einem Jahrzehnt bietet der ausrichtende SV Würzburg 05 jungen Athleten diese sportliche Plattform und damit ein wertvolles Testfeld.

Doch damit nicht genug – besonders stolz sind die Veranstalter auf eine Neuerung in diesem Jahr: Der Swim & Run wird inklusiv! „Wir öffnen das Rennen explizit für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung und freuen uns auf ein buntes, gemeinsames Sporterlebnis“, kündigt Tobias Mey an.

Terminübersicht

  • Wann: 1. Februar 2026
  • Wo: Würzburg (Wolfgang-Adami-Bad & Sieboldswäldchen)
  • Für wen: Kinder, Jugendliche, Eltern und Betreuer
  • Zur Website und Anmeldung.

Gleichgesinnte treffen, Spaß haben und hochklassigen Triathlon erleben. All das erwartet Jugendliche beim Camp der Deutschen Triathlonjugend im Rahmen des SUZUKI World Triathlon Hamburg presented by HAMBURG WASSER.

Das viertägige Jugendcamp 2026 findet vom 10. bis 13. Juli statt. Auch in diesem Jahr verspricht das Camp viel Action, Spannung und vielseitige Einblicke in die Welt des Triathlons. Egal ob mit Freundinnen und Freunden, Vereinsmitglieder oder allein, das Camp bietet eine abwechslungsreiche Zeit in der Hansestadt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Das Camp richtet sich an 14- bis 17-Jährige und beinhaltet unter anderem den Besuch der Wettkämpfe, Workshops zu ausgewählten Themen sowie Bewegungsangebote.

Die Ausschreibung ist auf der Seite der DTJ hier zu finden.

Zur Anmeldung. 

Text und Bild: DTJ/ Mirco Beyer

Ein Industriegebiet irgendwo in Město Touškov, Tschechien. Kein großes Firmenschild, kein Schaufenster, das sofort verrät, was sich hier verbirgt. Was von außen unscheinbar wirkt, entpuppt sich hinter den Mauern als die Fahrradmanufaktur Duratec. Präsident Gerd Rucker und Vizepräsident Leistungssport Thomas Burger mussten ein paar Schritte mehr gehen und sehr genau hinschauen, bevor sie sicher waren: Hier sind sie richtig, um die neuen Tandems des BTV in Empfang zu nehmen.

Die beiden Räder, die anschließend ihren Weg nach Nürnberg antreten sollten, sind echte Maßanfertigungen – handmade und custom made, exakt abgestimmt auf ihre künftigen Einsatzzwecke. Bei Duratec wird gebaut, geschweißt und angepasst, alles in Handarbeit und jedes Stück ein Unikat. Entsprechend verlief auch die Übergabe: persönlich, herzlich und ganz im Sinne der Manufaktur.

Para Triathlon noch besser fördern

Angeschafft wurden die beiden Rennrad-Tandems, um interessierten Menschen mit Beeinträchtigung einen offenen und unkomplizierten Zugang zum Triathlonsport zu ermöglichen und ihnen die Chance zu geben, diese Sportart aktiv und gemeinschaftlich zu erleben. Ein Exemplar wird zunächst leihweise an den blinden Athleten Julian Winter aus Nürnberg übergeben, der damit künftig im Training und bei Wettkämpfen unterwegs sein wird. Das zweite Rad steht für Trainingsangebote sowie Schnuppermaßnahmen bereit, damit Menschen mit Einschränkungen den Einstieg in den Triathlonsport ausprobieren können.

Ermöglicht wurde die Anschaffung durch engagierte Förderer: Das erste Rad konnte mit Unterstützung von Aktion Mensch realisiert werden, das zweite mithilfe der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg. Dafür sagen wir an dieser Stelle herzlichen Dank. Mit den neuen Tandems erweitert Triathlon Bayern seine Möglichkeiten, die Para-Sport-Förderung weiter auszubauen.

Traditionell findet zwischen den Jahren das Harburger Weihnachtsschwimmen statt. Im Harburger Hallenbad können die Strecken 100m und 400m absolviert werden. Für Spannung war in diesem Jahr besonders gesorgt, trafen doch mittlerweile Athleten aus dem Nationalkader (Nina Mayer, Luis Rühl) auf Athleten aus dem Landeskader (Joel Westphal, Luca Schreitmüller) und aus den Regionalliga-Teams. Die weiteste Anreise (aus Coburg) nahm dabei David Wölfel auf sich, der in der Saison 2026 für das Regionalliga-Team der Harburger starten wird.

Spannende Duelle und viele persönliche Bestzeiten

Als Erstes fanden die Rennen über die kürzere Distanz statt – schon hier zeigte sich die hervorragende Arbeit von Jugendwart Robert Rieger und seinem Team. Angefeuert von den vielen Zuschauern in der Halle, absolvierten viele Kinder ihren ersten Schwimmwettkampf und hatten strahlende Augen, als sie aus dem Becken stiegen.

In der Damen-Konkurrenz lieferten sich Julia Weiland (1:07:31 min) und Nina Mayer (1:07:74 min) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg, während Svenja Bauer (1:12:89 min) und Elisabeth Haupt (1:13:95 min) um den dritten Platz kämpften. Auf den weiteren Plätzen folgten Laura Rieger, Louisa Wagenknecht, Laura Reinsch und Diana Naschwitz.

Bei den Männern konnte sich Luis Rühl (59:13 Sek.) vor dem überzeugenden Simon Naschwitz (59:95 Sek.) durchsetzen. Den dritten Platz sicherte sich Luca Schreitmüller, gefolgt von Joel Westphal, David Wölfel und Newcomer Leo Österlein.

Nach einer kurzen Pause standen dann die 400 Meter Freistil auf dem Programm. Bei den Mädchen konnte Nina Mayer dieses Mal den Spieß umdrehen. In einer Zeit von 5:08 min siegte sie vor Julia Weiland (5:09 min) und Svenja Bauer (5:48 min). Auf weiteren Plätzen folgten Elisabeth Haupt, Diana Naschwitz und Melek Erdogan.

Menschen mit orangenen T-Shirts

Die Sieger Luis Rühl, Nina Mayer, die Zweiten Joel Westphal, Julia Weiland sowie die Dritten Simon Naschwitz, Svenja Bauer, Trainer Jochen Rühl

Bei den Männern gab es heuer ein Novum: Gleich drei Schwimmer blieben unter der magischen Marke von fünf Minuten. Den Sieg sicherte sich Luis Rühl in 4:24 min; der Perspektivkader-Athlet konnte seine Bestzeit aus dem Vorjahr nochmals nach unten drücken. Ein perfektes Rennen lieferten auch Joel Westphal (4:46 min) auf dem 2. Platz und Simon Naschwitz (4:59 min) mit Platz drei. Beide verbesserten ihre bestehende Bestzeit um über 20 Sekunden. Auf den Plätzen folgten Luca Schreitmüller, Leo Österlein und David Wölfel.

In den jüngeren Jahrgängen konnten auch Levin Gentner und Quinn Ellrich deutliche Leistungssteigerungen verzeichnen.

Insgesamt zeigte sich das Organisationsteam um Jochen Rühl sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Nach der Siegerehrung ließen die Harburger Triathleten das sehr erfolgreiche Jahr beim gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.

Fotos: Bianca Westphal

Auch 2025 war für den bayerischen Triathlon ein Jahr, in dem viele Ziele erreicht wurden. Triathlonbayern war wieder vielfältig und breit aufgestellt, der Rennkalender war so dicht gepackt wie ein Radständer in der Wechselzone. Athletinnen und Athleten konnten vom Swim&Run zu Jahresbeginn über Duathlons und Cross-Duathlons bis hin zu Triathlon-Wettbewerben auf allen Distanzen aus dem großen und attraktiven Angebot wählen. Daneben bieten die Vereine im Verbandsgebiet schier unendliche Möglichkeiten gemeinsam aktiv zu sein. Wer 2025 in Bayern Triathlon machen wollte, hatte garantiert keine Langeweile – höchstens müde Beine.

Ein Verband in Bewegung

Über 4.000 Startpassinhaberinnen und Startpassinhaber waren in der Saison in Bayern registriert. Über 370 lizenzierte Trainerinnen und Trainer sorgen dafür, dass Athleten aller Leistungsstufen in den Vereinen und Gruppen betreut sind. Doch nicht nur im Alltäglichen Trainings- und Wettkampfbetrieb wurde viel geleistet. Auch im Spitzenbereich: Bei Meisterschaften glänzten bayerische Athletinnen und Athleten nicht nur in der Elite, sondern auch in den AKs.

Ein Bereich, in dem sich aktuell besonders viel tut, ist der Para Triathlon. Valentin Hanzer stand bei mehreren Weltcups auf dem Podium, Anja Renner und Guide Maria Paulig holten bei der WM in Wollongong eine Medaille. Und als bekannt wurde, dass 2026 ein World Triathlon Para Cup am Tegernsee stattfinden wird, war klar: Bayern ist beim Thema Inklusion nicht nur dabei, sondern vorneweg.

Nachwuchs und Jugend: Volle Energie voraus

Der BTV Memmert Nachwuchscup führte auch 2025 durch ganz Bayern: vom Cross-Duathlon in Deining bis zum großen Finale in Harburg, wo trotz Regens die Begeisterung überwog. Über 100 junge Talente stellten sich beim Kadertest in Nürnberg den Disziplinen Schwimmen und Laufen. Viele von ihnen schafften es im Jahresverlauf auf Podeste.
Bei der Junioren-WM in Wollongong sorgten Carlotta Bülck und Kjara Reckmann mit Top-Ten-Platzierungen für Furore, während die Team-Leistungen bei den  Deutschen Meisterschaften für gleich vier Mannschaftstitel sorgten.
Dabei blieb auch die Freude am Sport im Fokus: Der Verband diskutierte beispielsweise beim Thementag, wie Kinder spielerisch trainieren können, ohne dass der Spaß verloren geht.

Schulsport: Wenn Triathlon schulfrei macht

Im Schulsport herrschte 2025 regelrecht Festivalstimmung. Beim Erlanger Schülertriathlon gingen über tausend Kinder an den Start und bekamen obendrein schulfrei. Auch in Fürth und Höchstadt waren die Schülertriathlons ausgebucht und sorgten für Begeisterung auf den etwas anderen Pausenhöfen. Viele weitere bayerische Schulen nutzten die Zeit vor den Ferien, um Triathlon in die Schulen zu bringen. Sogar ein inklusives Schul-Event gab es. Das Apian-Gymnasium Ingolstadt vertrat Bayern beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“.

Blick auf ein Schwimmbad mit bunten Luftballons und jungen Sportlern

Community und Nachhaltigkeit: Gemeinsam stark

Über den Wettkampfbetrieb hinaus stellte der BTV weiterhin die Themen Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.

Das beginnt schon im Kinder- und Jugendalter, wo die Nachwuchs-Camps für vereinsübergreifende Freundschaften, Zusammenhalt und Freude am Sport stehen und damit eine Basis für nachhaltige Sportbegeisterung, gegenseitige Fairness und Zusammenhalt sorgen.

Mit dem Programm „Community-Events“ konnten Vereine Unterstützung für offene Trainingstage und gemeinsame Aktionen erhalten. Das Ergebnis: volle Strecken, fröhliche Gruppenfahrten und jede Menge Vereinsleben. Besonders beliebt war das Community-Event am Brombachsee – kurz darauf war der dortige Triathlon komplett ausgebucht.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit ging es voran. Weitere organisatoren konsultierten den BTV-Leitfaden für umweltfreundliche Veranstaltungen, dachten darüber nach, ihre Events ökologischer und sozialer zu gestalten und erlangten das Nachhaltigkeitslabel.

 

Euch in den Vereinen und Abteilungen wünchen wir einen guten Rutsch in ein Jahr voller Energie, Tatkraft und Enthusiasmus!

Fotos: DTU/ Winni Penno

Gute Nachrichten für den Triathlon-Nachwuchs in und um München: Ab dem 15. Januar startet ein offenes Stützpunkt-Training des Bayerischen Triathlon-Verbandes für Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2014 bis 2008. Das Besondere daran: Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich!

Das Training richtet sich an sportlich motivierte Talente, die Lust haben, sich weiterzuentwickeln und unter professionellen Bedingungen zu trainieren. Geleitet werden die Einheiten von erfahrenen Trainerinnen und Trainern des BTV, die ihr Know-how gezielt weitergeben.

Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem Schwimmtraining. Jeden Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr wird im Schwimmbad Welzenbachstraße in München trainiert. Zusätzlich gibt es samstags von 17:00 bis 19:00 Uhr eine weitere Schwimmeinheit in der Engadiner Straße. Ein Lauftraining ist bereits in Planung und wird demnächst in der Werner-von-Linde-Halle angeboten.

Du hast Lust auf strukturiertes Training, neue Impulse und Triathlon auf Stützpunkt-Niveau? Dann nutze die Chance und werde Teil des neuen offenen Stützpunkt-Trainings in München!

Alle Informationen gibt’s im Flyer.

Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme erfolgt nach dem Leistungsprinzip und ist abhängig von der Verfügbarkeit der Plätze, das Angebot selbst ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Interessierte senden bitte eine E-Mail mit Name, Jahrgang, E-Mail-Adresse sowie Angaben zum Verein und Vereinstrainer an
stuetzpunkt.muenchen@triathlonbayern.de

Liebe Freundinnen und Freunde des Triathlons,

ein ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken mit Stolz und Dankbarkeit auf die vergangenen Monate zurück.

Mit rund 80 Rennen in ganz Bayern und einigen spannenden neuen Wettkämpfen war für jede und jeden etwas dabei. Dazu kamen Wettkampfhöhepunkte wie die Deutsche Meisterschaft Jugend A und Junioren am Rothsee oder die DACH-Meisterschaften im Para Triathlon in Schweinfurt. Dort und auch international haben unsere Para-Athleten begeistert – allen voran Valentin Hanzer, der einen echten Senkrechtstart hingelegt hat.

Auf internationalem Parkett haben unsere Athletinnen und Athleten auch 2025 geglänzt: Bei der Junioren-Europameisterschaft in Melilla glänzten Luis Rühl (TSV Harburg) und Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen) mit herausragenden Top-5-Platzierungen. Und auch unsere Altersklassen-Athletinnen und -Athleten haben bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften mit großartigen Leistungen für Aufsehen gesorgt.

Auch im Nachwuchsbereich gibt es Grund zur Freude: Die Schulsportevents boomen wie nie zuvor, und unsere Kinder- und Jugendcamps bleiben ein Erfolgsmodell, das viele junge Talente für den Triathlon begeistert.

Besonders freut uns, dass Simon Henseleit, erfolgreicher Athlet, nun als Teil unseres Trainer-Teams sein Wissen an die nächste Generation weitergibt.

All das zeigt: Triathlon in Bayern lebt und wächst weiter!

Wir danken Euch dafür: den Athletinnen und Athleten, Vereinen, Trainerinnen und Trainern, Bezirken, Helferinnen und Helfern sowie Partnerinnen und Partnern für Eure Leidenschaft und Euer Engagement.

Mit viel Vorfreude blicken wir ins neue Jahr und freuen uns auf weitere packende Wettkämpfe, starke Leistungen und viele gemeinsame Momente.

Wir wünschen Euch und Euren Familien frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen sportlich erfolgreichen Start ins Jahr 2026!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Präsidiums

Gerd Rucker

Zum großen Finale des Adventskalenders erhaltet ihr ein praxisnahes Werkzeug für eure Arbeit in den Vereinen: den Hallenplaner zum Download. Damit steht einer abwechslungsreichen und kreativen Trainingsgestaltung in den nächsten Monaten nichts mehr im Weg.

So nutzt ihr den Planer optimal

Der Hallenplaner ist als praxisnahes Werkzeug für die Planung von Hallentrainingseinheiten gedacht und lässt und dabei bewusst genügend Raum für individuelle Ideen. Gerade in den Wintermonaten, wenn äußere Bedingungen das Training einschränken und Hallenzeiten oft knapp sind, hilft er dabei, vorhandene Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen und das Training abwechslungsreich, zielgerichtet und motivierend zu gestalten. Vielleicht motiviert euch das Tool quch mal alternative Inhalte einzubauen, die im Sommertraining oft weniger Raum finden. Koordination, Beweglichkeit, Stabilisation oder spielerische Wettkampfformen können gezielt in eure Routinen integriert werden und tragen zu einer ganzheitlichen sportlichen Entwicklung bei.

Keep it simple

Bei aller Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten gilt es jedoch, Stolperfallen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Gefahr besteht darin, einzelne Einheiten mit zu vielen Inhalten zu überfrachten. Bei der Nutzung empfiehlt es sich deshalb, jede Einheit mit einer klaren Zielsetzung zu beginnen. Ein definierter Schwerpunkt erleichtert die Planung und sorgt dafür, dass die Inhalte für die Trainingsgruppe nachvollziehbar bleiben. Ebenso wichtig ist es, Alter, Leistungsstand und Trainingsumfang der Athletinnen und Athleten im Blick zu behalten und die geplanten Übungen entsprechend anzupassen.

Auch die Belastungssteuerung verdient besondere Aufmerksamkeit: Intensive Richtungswechsel, Sprungformen oder spielerische Wettkämpfe können körperlich fordernder sein, als es auf den ersten Blick scheint. Eine bewusste Dosierung der Intensität, ausreichend Pausen und eine sinnvolle Abfolge der Übungen sind daher essenziell, um Verletzungen vorzubeugen und die Motivation hochzuhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Berücksichtigung individueller Unterschiede innerhalb der Trainingsgruppe. Der Hallenplaner sollte nicht dazu führen, dass Einheiten stur abgearbeitet werden. Vielmehr bietet er die Möglichkeit, Übungen zu variieren, alternative Schwierigkeitsstufen anzubieten und flexibel auf die Gruppe zu reagieren. Wie immer ist es auch wertvoll, Rückmeldungen der Athletinnen und Athleten aufzunehmen und diese in die weitere Planung einfließen zu lassen.

Viel Freude beim Ausprobieren und Umsetzen!

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