2.700 Triathletinnen und Triathleten aus über 30 Nationen gehen beim Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL am Sonntag, 29. Mai 2022, über die drei angebotenen Distanzen (Mittel-, Olympisch, Sprint) an den Start. Auf der Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20,9 km Laufen werden zudem die Deutschen Meistertitel in der Elite und in den Altersklassen vergeben.

Nach der kompletten Corona-Absage 2020 und der coronabedingten Terminverschiebung im Vorjahr, ist das Rennen nun am angestammten Termin zum Saisonstart zurück. Zudem dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie die Fans auf viel Neues freuen. Die Radstrecke führt erstmals in die Ingolstädter Innenstadt und wird zusammen mit der bereits im Vorjahr neu gestalteten Laufstrecke und dem umfangreichen Rahmenprogramm für ein neues Stimmungsnest sorgen. „Es war immer mein Ziel mit dem Triathlon Ingolstadt die Innenstadt wiederzubeleben,“ sagt Veranstaltungschef Gerhard Budy. Neu ist auch das umfangreiche Nachhaltigkeitskonzept, dass zusammen mit dem Institut für angewandte Nachhaltigkeit (inas) entwickelt wurde.

Kann Simon Huckestein seinen Vorjahressieg wiederholen?

Neu werden am Sonntag auch die Gesichter der deutschen Mitteldistanz-Meisterin und des deutschen Mitteldistanz-Meisters sein, da die DM-Titelverteidiger des Vorjahres (die DM fand 2021 in Heilbronn statt) nicht dabei sind. Dabei ist mit Simon Huckestein (raceextract Racing Team) aber der Ingolstadt-Vorjahressieger über die Mitteldistanz. Der Hesse zählt auch diesmal zu den Mitfavoriten. Allerdings ist die Konkurrenz stark besetzt. Jens Frommhold (Triathlon Potsdam), Fabian Reuter (TuS Griesheim), Per van Vlerken (LC Dübener Heide), Niclas Bock (RSC Kempten) und Finn Große-Freese (SV Bayreuth) wollen allesamt im Fight ums DM-Podium mitmischen. Im Rennen um den Gesamtsieg könnte auch der Deutsch-Schweizer Tom Hug (SV Bayreuth), der Anfang Mai zu Vorbereitung an gleicher Stelle den Ingolstädter Halbmarathon gewann, miteingreifen.

Bei den Frauen zählen Franzi Reng (Soprema Team TSV Mannheim), die im Vorjahr in Ingolstadt als Mitteldistanz-Zweite bereits auf dem Podium stand, Laura Chacon (Eintracht Frankfurt) und Maya Betz (SC Ostheim/Röhn), Zehnte der Challenge Roth 2021, zum Kreis der Topfavoriten auf den DM-Titel in der Eliteklasse. Im Fight um den Gesamtsieg dürfte auch Magda Nieuwoudt (Team Sirus Europe) gute Chancen haben. Die Südafrikanerin, die von der dreimaligen Ingolstadt-Siegerin Yvonne van Vlerken trainiert wird, stand in diesem Jahr als Dritte bereits auf dem Podium des Ironman South Africa.

10.125 km Anreise: Triathlon-Pionier aus Ecuador mit dabei

Eine besondere Geschichte bringt Nelson Bolívar Vásquez Reyes mit, der eigens aus Ecuador zum Triathlon nach Ingolstadt kommt, verbunden mit dem Besuch seines hier lebenden Sohnes. Der 60-jährige zählt in Ecuador zu den echten Triathlon-Pionieren und bestreitet seit über 30 Jahren Triathlon-Rennen. 2008 überlebte er im Vorfeld eines Triathlons auf den Galápagos-Inseln sogar einen Hai-Angriff. In Ingolstadt will Vasquez Reyes ein gutes Rennen abliefern und einmal mehr seinem Grundsatz -„das Leben ist zum Leben da“ – folgen.

Wettkampf-Zeitplan

Samstag, 28.05.: 
15:00 Uhr LadiesRUN über 5 km um den Ingolstädter Baggersee, mit Einlauf im Triathlonziel.

Sonntag:

08:00 Uhr: Start Mitteldistanz mit DM – Blockstarts alle 5 min

10:30 Uhr: Start Olympische Distanz – Blockstarts alle 5 min

12:00 Uhr: Start Sprintdistanz – Blockstarts alle 5 min

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Triathlon Ingolstadt.

Fotos: Harald Eggebrecht

„Die Stimmung nach dem Wettkampf war extrem gut“, freut sich Trainer Stephen Bibow. Kein Wunder – besonders die Athleten der Jugend A lieferten beim DTU Nachwuchscup in Forst starke Leistungen ab und dominierten das Feld.

„Tiptop“, fasst der Trainer das Ergebnis der Jugendlichen in aller Kürze zusammen. Die bayerischen Athleten belegten in ihrer Klasse Platz eins bis vier: Tim Semmler siegte vor Justus Oeckl, Jan Semmler und Manuel Lessing. Das starke Ergebnis komplettierten Luis Rühl auf Rang acht, Mark Bittner (10.) und Luis Hörra (15.). Auf der Radstrecke bildeten sich zwei Gruppen. Die bayerischen Athleten schafften es, auch dank der starken Führungsarbeit von Luis Hörra von der zweiten an die erste Gruppe heranzufahren. So gingen alle in der Spitze auf die Laufstrecke, wo sich recht schnell eine bayerische Dreiergruppe bildete, die den Sieg dann auch unter sich ausmachte. Luis Rühl rollte das Feld dann noch von hinten auf – eine starke Leistung als Jüngerer im Feld.

Bei den Junioren konnte Jan Pluta nach gesundheitlicher Durststrecke wieder am Start stehen. Kleinere Probleme in der Wechselzone kostete ihn zwar den Anschluss an die erste Radgruppe, das Ergebnis des Rennens war dennoch mit Platz elf ein Gutes.

Starkes Team-Ergebnis auch in anderen Klassen

In der Jugend A bzw. Juniorenklasse belegten Isabel Altendorfer und Sarah Walter jeweils Platz 6. „Isabel hat sich im Rennen wirklich verausgabt und trotz der vielen Verfolgerinnen an ihren Fersen einen kühlen Kopf bewiesen“, lobt Stephen Bibow. „Sarah meisterte ihre allererste Sprintdistanz herforragend. Sie bringt viel Talent mit und ich bin gespannt auf ihre weitere Entwicklung.“

Anna Brugger schwamm zwar als eine der wenigen Athletinnen der Jugend B ohne Neoprenanzug, kam dennoch als Erste aus dem Wasser. Die Radstrecke beendete sie auf Platz zwei liegend und gewann mit gutem Lauf das Rennen der Jugend B. „Ich freue mich über Annas Erfolg“, sagt der Trainer. „Als Quereinsteigerin vom Schwimmen würde ich mich freuen, wenn sie weiterhin im Triathlon Spaß findet und auch dort Erfolge sammeln kann!“ Charlotta Bülck belegte einen hervorragenden 8. Platz bei ihrem ersten Triathlonrennen überhaupt.

Moritz Hartmann war schnellster bayerischer Athlet in der Jugend B auf Platz 11 und zeigte ein solides Rennen in sehr starkem Feld.

„Es war ja für viele der erste Triathlon der Saison und für einige Athletinnen und Athleten überhaupt das erste nationale Rennen ihrer jungen Karrieren. Gerade deshalb bin ich mit den Leistungen meiner LK2- Athletinnen und Athleten extrem zufrieden. Alle haben an diesem Tag ihre beste Leistung gezeigt und bis zur Ziellinie gekämpft. Wir haben, denke ich, gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen,“ schließt Landestrainerin Teresa Knoll die Analyse ab. „Damit nehmen wir die Deutschen Meisterschaften in vier Wochen fest ins Visier und wollen bis dahinnoch einiges herausholen!“

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Fotos: DTU/ Jan Papenfuss & BTV Teresa Knoll/ Stephen Bibow

Die Triathlon-Abteilung der TuS Feuchtwangen stellt seit 2013 das Rennen über 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen auf die Beine. Neben der Volksdistanz gibt es seit 2017 ein Swim&Run Kinderrennen, bei dem es mehr um Spaß, als um Platzierungen geht – jeder ist Gewinner. Alljährlich treffen sich hier außerdem die sportlichsten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, um das schnellste Oberhaupt zu suchen. 2022 siegt Wolfgang Desel, Sigrid Reinfelder wird als einzige Bürgermeisterin Gesamtdritte.

Mit knapp 150 Starterinnen und Startern gehört der Wettkampf sicherlich zu den familiären Veranstaltungen in Bayern. Das Eventgelände findet sich im schön gelegenen und großen Naturfreibad, in dem Teilnehmende auch nach absolvierten Distanzen gerne verweilen. Den Tagessieg im Sprint holten sich Christian Dürr (TV Ochsenfurt) und Claudia Mai (CIS Amberg). Im Meisterschaftsrennen der Bürgermeister konnte Wolfgang Desel, 1. Bürgermeister der Gemeinde Strullendorf in Oberfranken, in 01:25:06 den Titel erringen. Zweiter wurde Michael Begrab von der Gemeinde Lisberg in 01:26:09. Als einzige weibliche Teilnehmerin wurde Sigrid Reinfelder Gesamtdritte in 01:30:05.

von links nach rechts: Helmut Bauz (Gemeinde Büchenbach) / Jonas Merzbacher (Gemeinde Gundelsheim) / Michael Bergrab (Gemeinde Lisberg) / Wolfgang Desel (Gemeinde Strullendorf) / Sigrid Reinfelder (Gemeinde Breitengrüßbach) / Karl Breitenbücher (3. BGM Bad Neustadt a.d. Saale) 

Insgesamt nahmen an der Meisterschaft sechs Gemeindeoberhäupter teil. Der einzige mittelfränkische Teilnehmer war aus Büchenbach bei Roth, 1. Bürgermeister Helmut Bauz. Bei allen bisherigen Bürgermeister-Meisterschaften war bisher 3. Bürgermeister Karl Breitenbücher aus Bad Neustadt a.d. Saale am Start. Er konnte in seiner Altersklasse (Triathlon-Gesamtwertung) einen dritten Platz erreichen. 

Fotos: TUS Feuchtwangen

Ein Event ganz im Zeichen des Nachwuchssports: Der Cross-Duathlon in Deining bot den Bayerischen Meisterschaften Schüler/ Jugend/ Junioren am gestrigen Samstag einen perfekten Rahmen. Die Stimmung am Sportplatz war eine ganz Besondere: während es für die Bambinis um den Spaß an der Bewegung ging, merkte man den älteren Sportler*innen schon die Anspannung im Kampf um die Titel an. Sie alle – egal ob groß oder klein – wurden von den Betreuenden, Eltern und Freunden des Sports beklatscht und angefeuert. „Ein rundum gelungenes Event“, freute sich Veranstaltervertreterin Christine Waitz.

Das Team rund um Harry Kaunz hatte sich für den Nachwuchs wie immer ins Zeug gelegt: Jede*r bekam ein schönes Startersäckchen, eine Cross-Strecke mit eigens gebauten Hindernissen brachte technischen Anspruch in den Kurs rund um den Sportplatz und ein Helfer*innen-Team war für jedes noch so kleine Problem der Nachwuchssportler*innen da. Die familiäre und ausgelassene Stimmung zeichnete den Wettkampf aus. Natürlich aber auch die Rennen um die Titel: Neben den Bayerischen Meisterschaften wurden die schnellsten Oberpfälzer*innen, die Landkreismeister*innen und Gemeindemeister*innen gesucht. Kein Wunder, dass der heimische FC Deining den Großteil der Startenden stellte.

Bei den Schüler*innen A waren Anita Blersch (TSV Brannenburg) und Joel Westphal (TSV Harburg) siegreich. In der Jugend B setzten sich Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Moritz Kaunz (1. FC Deining) durch. Theresa Beraus (1. FC Deining) und Ludwig Sigl (TV Burglengenfeld) wurden Bayerische Meister*in in der Jugend A. Die Klasse der Ältesten an diesem Tag, der Junioren, entschieden Lena Gömmel (TSV Zirndorf) und Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) für sich.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

„Die Mischung aus Breitensport und ambitioniertem Sport ist uns sehr wichtig“, sagt Olaf Korf. Der Marktredwitzer organisiert gemeinsam mit einem Team des RSC Marktredwitz Den lokalen Nachwuchs-Triathlon. In diesem Jahr findet das Rennen am 9. Juli statt. Die Anmeldung ist bereits eröffnet.

Rennen mit Tradition

Der Wettkampf des RSC Marktredwitz hat Tradition. Schon in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre fand dort einer der ersten Triathlons in Nordbayern statt. Die erfolgreiche Veranstaltung wurde aufgrund immer strenger werdender Auflagen nach einem Gastspiel der 2. Bundesliga 1996 eingestellt. Erst 2015 wagten sich die Oberfranken erneut an die Organisation eines Triathlons heran. Man entschied sich, ein Rennen für Schüler und Jugendliche auszurichten, das heute ein Teil des BTV Memmert Nachwuchscups ist. Möglich ist das auch dank der Unterstützung des Fahrradhersteller Cube, der in Waldershof seinen Stammsitz hat. 

„Unser Ziel ist es, ideale Bedingungen für Teilnehmende des Nachwuchscups zu schaffen“, erklärt Olaf Korf. „Gleichzeitig begeistern wir Einsteiger*innen mit Workshops im Vorfeld (3.6. und 1.7.) und arbeiten gezielt mit Kindergärten und Schulen zusammen, um den Nachwuchs für Triathlon zu begeistern.“

Das Konzept hat Erfolg. Seit Jahren finden sich auch Teilnehmende aus dem benachbarten Tschechien in den Starterlisten.

Perfekte Bedingungen

Neben viel organisatorischer Leidenschaft tragen auch die perfekten Bedingungen und die schöne Umgebung zum Erfolg des Rennens bei. Das Schwimmen findet im Kösseinebad Waldershof, einem der schönsten Naturbäder Bayerns, statt. Das Radfahren auf abgesperrter Staatsstraße bietet ausreichend Platz und ist für den Nachwuchs sicher. Die Laufstrecke rund um das Naturfreibad führt zurück in die schöne Natur.

Am 7. Juli geht es wieder rund: Um 13:30 Uhr ist der erste Start zum 7. Cube Schüler und Jugendtriathlon, Schüler D bis Junioren über die Supersprint-Distanz. Um 17:00 Uhr fällt der Startschuss zur 2. Cube Schüler und Jugend Team Mixed Relay der Schüler A bis Junioren.

Zur Website des Rennens.

Zur Anmeldung.

Fotos: RSC Marktredwitz

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) zeigt die Rennen des DTU-Jugendcups in Forst am Sonntag von 9 bis 12 Uhr im Livestream auf ihrem Instagram-Live-Kanal (@triathlondeutschland) und auf ihrem Youtube-Kanal (@triathlondeutschland)Der dreieinstündige Stream startet um 9 Uhr mit dem Rennen der Junioren. Es folgen die Wettbewerbe der Jugend A, Juniorinnen/Jugend A weiblich sowie der Jugend B männlich und weiblich. Neben Rennaction wird es auch Interviews mit Topathletinnen und Topathleten sowie Landestrainern geben.

Die DTU zeigt nicht nur die Entscheidung im Kampf um die Siege in den einzelnen Altersklassen. Dank drei Kameras an unterschiedlichen Standorten wird es Livebilder von allen Athletinnen und Athleten geben. Es sind also auch die Sportlerinnen und Sportler, die keine Topplatzierungen erreichen, mehrfach während ihres Rennens im Bild zu sehen.

So kannst du das Rennen verfolgen

Um die Rennen auf Youtube zu sehen, reicht es, Triathlondeutschland auf Youtube (oder in einer Suchmaschine) zu suchen. Ein Youtube-Konto ist keine Voraussetzung. 

Anders ist dies bei Instagram, hier ist ein Konto Voraussetzung. Wie man ein Konto bei Instagram eröffnet, erfährt man hier. Dann einfach der Deutschen Triathlon Union (@triathlondeutschland) auf Instagram folgen, am Sonntag ab 9 Uhr Instagram öffnen, dann sieht man oben in der Story-Leiste, dass die Deutsche Triathlon Union ein Livevideo zeigt. Einfach draufklicken – und schon ist man live dabei.

Text: DTU/Thorsten Eisenhofer; Foto: DTU/Jan Papenfuss

Nach coronabedingter zweijähriger Zwangspause ist die Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend (DTJ) zurück. Gemeinsam mit Partner Zurich bietet die DTJ 2022 wieder tausenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Rahmen des Schulsports Triathlon kennenzulernen. Insgesamt nutzen 16 Schulen in elf Bundesländern in den kommenden drei Monaten die Möglichkeit, ihrer Schulgemeinde den in Deutschland weiter boomenden Ausdauersport näherzubringen. Zwei davon sind in Bayern.

„Wir freuen uns riesig, dass nach zwei Jahren Pandemie das Angebot wieder Fahrt aufnehmen kann. Uns und unseren Partnern ist es ein Anliegen, durch die Triathlon-Schultour den Klassenverband und die Identifikation mit der eigenen Schule zu stärken“, sagt Mirco Beyer, Jugendsekretär der DTU. Er unterstreicht zudem das Ziel, das mit dem Angebot an die Acht- bis 17-Jährigen verfolgt wird: „Natürlich soll mit der Teilnahme ein positives Erlebnis verknüpft werden, das bestenfalls zu einer langfristigen Kooperation von Schule und Verein führt. Aber in erster Linie geht es uns darum, Spaß und Freude an der Bewegung im Allgemeinen und im Speziellen am Triathlon zu vermitteln.

Unterschiedliche Angebote in ganz Deutschland

 
So verschieden die Zielgruppe ist, so verschieden sei zudem das Angebot an den unterschiedlichen Schulen, das von Swim-and-Run-Veranstaltungen über Duathlons bis hin zu Schultriathlons reicht. „Die diesjährigen Veranstaltungen machen Mut und zeigen auf, dass die Schulen offen für neue Angebotsformen sind, die ihre Schülerinnen und Schüler in Bewegung bringen. Denn wenn uns die vergangenen Jahre eines gelehrt haben, dann dass man die Bedeutung der Bewegung von Jugendlichen nicht vernachlässigen darf!“

Übersicht der Veranstaltungen in Bayern

  • 21. Höchstadter Schülertriathlon
  • 2. PVS Schülertriathlon Nürnberg

Weitere Informationen zur Zurich Triathlon-Schultour der Deutschen Triathlonjugend stehen hier zur Verfügung.

Schulleitungen, die an einem Mitwirken im kommenden Jahr interessiert sind, können sich direkt an Mirco Beyer wenden. 

Foto: DTU/ Mirco Beyer

Auch alle Beteiligten der Triathlon-Liga Bayern fieberten auf die Wiederaufnahme des regulären Wettkampfbetriebs hin. Hier ist Triathlon mehr als Individualsportart. Hier geht es im Team näher bringen gute Mannschaftsleistungen, um eine passende Taktik und nicht zuletzt um den Spaß am gemeinsamen Bestreiten von Wettkämpfen.

Das erste Rennen der Saison für die Frauen- und Männerteams der Bayern- und Regionalliga fand in Weiden statt. Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen teils im anliegenden Freibad geschwommen wurde, wurden alle Wettkämpfe im See absolviert. Der Tag begann mit Jagdrennen: mit je fünf Sekunden Abstand wurden Sportler*innen in das rund 18 Grad kühle Wasser geschickt. Aufgrund der geringen Temperaturen entschied sich ein Großteil der Athletinnen und Athleten zumindest am Vormittag für einen Start mit Neoprenanzug. 

SSV Forchheim und RSC Kempten gehen in Führung

Den Prolog der Regionalliga gewannen die Frauen der SSV Forchheim. Sie feierten als Aufsteigerinnen aus der Bayernliga im letzten Jahr einen starken Einstand. Die Mannschaft des TSV Altenfurt erreichte Platz zwei. Auch das Team konnte zufrieden sein, nachdem im Vorjahr nur das Tabellenende erreicht wurde. Die Tabellenersten aus dem Vorjahr, die Frauen der SG Velosoph, starteten aufgrund eines Ausfalls im Team mit einer Zeitstrafe und fanden sich auf den hinteren Rängen wieder.

Wie erwartet konnten bei den Männern der RSC Kempten den Prolog mit 33 Sekunden Vorsprung gewinnen – immerhin ging das Team als Titelverteidiger an den Start. Die TSG 08 Roth II / Team 2Rad-Müller belegte den zweiten Platz.

Böhnlein Sports Bamberg und Team Puma Erlangen II in der Bayernliga vorne

Das neue Frauen-Team vom Böhnlein Sports Bamberg gewann auf Anhieb den Prolog der Bayernliga-Wertung. Gefolgt wurden sie von den Mannschaften aus Planegg-Krailling und vom MRRC München. Die SG Allgäu-Chiemgau musste leider auch mit einer Zeitstrafe starten, da ihnen die vierte Frau fehlte. 

Die Männer des Puma Team TV 1848 Erlangen II setzten sich im Prolog gegen Landesliga-Aufsteiger Twin Neumarkt durch. Die Mannschaften aus Würzburg und Planegg-Krailling lieferten sich einen heißen Kampf um den dritten Platz, den Würzburg mit nur einer Sekunde Vorsprung für sich entscheiden konnte. 

Zweiter Teil: Spannung im Super-Sprint

Eine Mannschaftsverfolgung über die Super-Sprint-Distanz brachte am Nachmittag mächtig Spannung.

Bei der RLF (Regionalliga Frauen) konnte der SSV Forchheim die Platzierung mit hauchdünnen 15 Sekunden Vorsprung halten. Die Frauen des TSV Altenfurt mussten sich mit Platz zwei begnügen. Dritte wurde das Puma Team TV 1848 Erlangen II. 

Liga-Verantwortliche und der Organisator des Triathlon Weiden

In der RLM, der Regionalliga der Männer, sah es ähnlich aus – auch hier konnte der RSC Kempten seinen Sieg verteidigen, wenn auch deutlicher. Mit 1:35 Minuten Vorsprung auf die TSG 08 Roth II / Team 2Rad-Müller behaupteten sich die Allgäuer, die wiederum komfortable zwei Minuten Vorsprung auf die Drittplatzierten Sportler der Arriba Göppersdorf hatten. Verletzungsbedingt konnte das Tri-Team Frankenalb am Nachmittag leider nicht mehr antreten.

Die Frauen des TV Planegg-Krailling konnten in der Bayernliga ihren zweiten Platz vom Vormittag verbessern und gewannen mit 22 Sekunden Vorsprung auf die Sportlerinnen aus Bamberg. Die retteten sich knappe 15 Sekunden vor dem MRRC München ins Ziel.

Bei den Männern ließ auch nachmittags das Puma Team TV 1848 Erlangen II nichts mehr anbrennen und belegte mit 1:13 Minuten Vorsprung den ersten Platz. Fischer Automobile TWIN Neumarkt kam als zweites in Ziel und konnte einen hervorragenden Saisonstart feiern. Böhnlein Sports Bamberg, ebenfalls ein Aufsteiger aus der Landesliga, zog noch an den Würzburger Herren und dem Team des Planegg-Krailling vorbei und sicherte sich den dritten Platz.

Landesliga Nord: Erlangen vor der TSG Roth

Des weiteren war die Landesliga Nord mit dem Rennen der Männer in Weiden zu Gast. Es gewannen die Sportler des TV 1848 Erlangen III vor der Mannschaft der TSG 08 Roth e.V. III mit SPE. Eine kleine Überraschung, denn beide Mannschaften hatten im Vorjahr im Mittelfeld der Landesliga Plätze erreicht. Die Herrieder Aquathleten wurden dritte, mit nur einem Punkt Vorsprung vor Böhnlein Sports Bamberg.


„Es war ein gelungener Saisonauftakt“, berichtet die Ligavorsitzende Andrea Becker-Pennrich. „Die Stimmung trübten nur zwei Stürzen im Team des LTV Naabtal und ein weiterer Sturz einer Bayernliga-Athletin. Wir wünschen allen Verletzten Sportlern und Sportlerinnen eine gute Besserung!“

Die aktuellen Tabellen und Wertungen finden Sie hier.

Fotos: Peter Wenger

Der Start in eine reguläre Triathlon-Saison wurde von vielen schwäbischen Triathletinnen und Triathleten, aber auch Gästen, mit Vorfreude erwartet. Zum Auftakt fanden gleich zwei Rennen am 15. Mai statt: im Waldbad Günzburg wurden der 6. Günzburger Alkoholfrei Cross Triathlon und der 4. Günzburger AOK Kinder- und Jugendtriathlon ausgetragen. Zeitgleich fand andernorts der 1. Wemdinger Waldsee Triathlon statt.

Doppelter Triathlon-Spaß in Günzburg

Zwei verschiedene Wettkämpfe gab es in Günzburg. Bei herrlichem Sonnenschein begaben sich 153 Teilnehmer auf die Cross-Triathlon-Distanz von 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren und fünf km Laufen. 

Kampfrichter*innen beim Triathlon Günzburg

Bei den Frauen erreichte Susanne Hafner von der TG Augsburg mit einer Gesamtzeit von 01:16:08.97 den ersten Platz vor Sandra Schwally von Mack Team SF Dornstadt (01:22:42.24) und Julia Strobel (01:25:23.19). Den Gesamtsieg der Männer eroberte Swen Lorenz, TSG Söflingen, mit einer Gesamtzeit von 01:10:10.95. Christian Mangold vom Cubestore Lindenberg sicherte sich mit 01:11:13.60 den zweiten Platz vor Thomas Lehner von Bike& More mit 01:13:28.06.
Der Bezirk Schwaben stellte sechs Kampfrichter um allen Teilnehmenden einen fairen und sicheren Wettkampf zu ermöglichen.

Am Kinder- und Jugendtriathlon nahmen 33 Schüler*innen und Jugendliche teil. Die jüngste Teilnehmerin feierte erst am Vortag ihren sechsten Geburtstag. Zahlreiche Helfer*innen unterstützten diesen Wettkampf und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Erstauflage in Wemding

Die LG Märchenwald/TSV Wemding veranstaltete in diesem Jahr erstmals einen Sprinttriathlon mit 94 Startenden. Siegerin war Theresa Griesbach von der LG Warching. Bei den Herren behauptete sich Lukas Stengel, der sich bis kurz vor der Ziellinie einen Kampf mit seinem Bruder Jonas lieferte. Beide starten für Arriba Göppersdorf. „Die Erstauflage war gut organisiert und verlief bestens,“ berichtet der Bezirksvorsitzende Stefan Rothmeier.

Der neue Partner des Datev Challenge Roth, die Techniker Krankenkasse, wird künftig den Athletinnen und Athleten sowie allen Triathlonfans in der Rennwoche und im ganzen Jahr vielfältige Angebote rund um das Thema Gesundheit näherbringen.

Zum Start der Partnerschaft bietet die Techniker bereits am 31. Mai allen Interessierten ein kostenloses Webinar zum Thema Motivation an. Referent ist kein geringerer als Andreas Niedrig. Der Zugang ist offen für alle. Passend zum Thema Motivation wird im Webinar sogar noch einer der heiß begehrten Staffelplätze für drei Personen für das längst ausverkaufte Rennen verlost. Im Rahmen der Rennwoche bietet die TK allen Besucherinnen und Besuchern in Roth Bike-Coaching, Bike-Fitting, eine aufregende VR-Experience und vieles mehr.

Partnerschaft für Gesundheit

„Zwei Jahre Coronapandemie und mehr Homeoffice haben den Alltag von vielen bewegungsärmer gemacht. Jede und jeder Dritte klagt in einer Umfrage mittlerweile über Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen“, sagt Thomas Aderhold, Leiter Kundenservice der TK Nürnberg. „Deshalb wollen wir mit Spaß die Menschen wieder zu mehr gesundheitsfördernder Bewegung motivieren. Damit reduzieren wir gleichzeitig das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden oder Übergewicht.“

Renndirektor Felix Walchshöfer zeigt sich begeistert über den Mehrwert, den die neue Partnerschaft mit sich bringt: „Für unsere Athletinnen und Athleten, aber auch für Helferinnen, Helfer oder Zuschauer bietet die Partnerschaft mit der TK unglaublich viel. Ob zum Thema Ernährung, Bewegung oder Verletzungsprävention: Die Techniker schafft viele Angebote, die wir bis dato überhaupt nicht abdecken können, die sich aber für unsere Community sehr lohnen können. Das macht diese Zusammenarbeit ungemein wertvoll, weswegen wir uns sehr freuen, dass wir mit der TK einen Partner gefunden haben, mit dem wir über lange Zeit zusammenarbeiten können.“

Foto: Christoph Raithel