Du bist zwischen 10 und 15 Jahren alt, willst dich optimal auf die neue Triathlon-Saison vorbereiten, andere Triathleten aus Bayern kennenlernen und mit uns eine coole Zeit verbringen? Dann haben wir genau das Richtige für dich! 

Melde dich für unser Oster-Trainingslager vom 2.-6. April in Bischofsgrün an und freue dich auf vier Tage Mountainbiken, Schwimmen, Laufen aber auch Spiel und Spaß zusammen mit uns und vielen anderen motivierten Sportler*innen

Wir freuen uns auf dich!

Geeignet ist das Camp für Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren. Die Anmeldung erfolgt online (zum Anmeldeformular). Anmeldeschluss ist der 15. März 2023 oder wenn die maximale Zahl an Teilnehmenden erreicht ist.

Zur Ausschreibung mit Elternvertrag.

Wann?

02.04. bis 06.04.2023; Anreise ab 9.00 Uhr – Abreise: 16.00 Uhr

Wo?

Am Sportcamp 1, 95493 Bischofsgrün

Wer?

max. 20 Jugendliche zwischen 10-15 Jahren und 3 Betreuende

Kosten:

200€ pro Teilnehmer 

Inbegriffen: Unterkunft, alle Mahlzeiten inkl. Getränke und Snacks

Foto: Henrik Jörgens

Ende vergangenen Jahres wurde Simon Henseleit in Nürnberg zum Sportler des Jahres gekürt. Der gebürtige Steingadener ist damit der erste Triathlet, der seit 2010 in der ehrenwerten Liste geführt wird. Dass er nicht der letzte ist, daran wird am Bundesstützpunkt fleißig gearbeitet. Nur wenige Tage später wurden beispielsweise zwei Nachwuchstalente in das „Team Nürnberg“ aufgenommen: Tim Semmler und Mark Bittner freuen sich über die Förderung.

Tim Semmler
Tim Semmler

Volle Konzentration

Das „Team Nürnberg“ schafft unter dem Motto „Starke Wirtschaft. Starker Sport.“ Chancen und Möglichkeiten für junge Sportlerinnen und Sportlern, sowie Teams und Initiativen.

Tim Semmler erreichte im letzten Jahr den ersten Platz im stark besetzten Deutschland-Cup-Rennen in Forst und schaffte es am Ende der Saison zum dritten Platz in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups. Für die Saison wünscht er sich verletzungsfrei durch das Jahr zukommen und in der 1. Bundesliga und in Europacups erste Erfahrungen sammeln zu dürfen. Langfristig gesehen arbeitet der gebürtige Erlangener auf ein gutes Abitur und natürlich weitere sportliche Erfolge hin.

Für Mark Bittner war das schönste und größte sportliche Ereignis im letzten Jahr der dritte Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Lübeck. Außerdem war die Qualifikation und damit Teilnahme beim Junioren-EM-Qualifikationswettkampf in Kienbaum ein Highlight. Seine Ziele für nächstes Jahr sind vor allem ein erfolgreiches erstes Jahr bei den Junioren, sowie ein oder zwei Starts in der ersten Bundesliga.

„Unglaublich Wichtige Unterstützung!“

Was solch eine Förderung bedeuten kann, das weiß beispielsweise Bundeskader-Athlet Simon Henseleit aus eigener Erfahrung: „Solche Initiativen sind im Leistungssport wortwörtlich Gold wert! Durch Nachwuchsförderung werden nicht nur die Eltern finanziell entlastet, sondern man sammelt auch schon früh Erfahrung mit Förderern und Sponsoren, was extrem wichtig ist. Der Goldene Ring war auch einer meiner ersten Unterstützer und hat mir definitiv geholfen, ein Netzwerk in Nürnberg aufzubauen!“ Dass der gebürtige Oberbayer mittlerweile in Nürnberg angekommen ist, sieht man auch daran, dass er Ende des letzten Jahres zum „Sportler des Jahres“ in Nürnberg gekürt wurde. „Nürnberger „Sportler des Jahres“ zu werden hat mich natürlich sehr gefreut. Sportarten wie Triathlon haben es hier nicht ganz leicht, mit der medialen Aufmerksamkeit des 1. FC Nürnberg mitzuhalten. Wenn durch die Auszeichnung mehr Menschen mit Triathlon in Berührung kommen, hat das nur Positives!“

Simon Henseleit

„Fokus liegt auf der zweiten Saisonhälfte“

Der aussichtsreiche Jungprofi hatte, abgesehen von der Auszeichnung, einen eher holprigen Start in das Jahr. Die Erholungszeit nach einem Radsturz zieht sich und verlangt dem 22-jährigen einiges an Geduld ab. „Die Brüche sind zwar gut verheilt, aber durch die lange Trainingspause bin ich vor allem im Laufen noch nicht wieder auf der Höhe. Hier kämpfe ich gerade immer wieder mit kleineren Verletzungen und ich muss mich langsam wieder an die Laufumfänge von letztem Jahr herantasten.“ Entsprechend wird er sich auf Rennen in der zweiten Saisonhälfte konzentrieren und will bei internationalen Kurzdistanz Rennen starten und hofft bei der Sprint WM in Hamburg an den Start zu gehen.

Fotos: Georg Schneider, Theresa Baumgärtel

Bayerische Stadt- oder Gemeindeoberhäupter haben in diesem Jahr bei gleich zwei Veranstaltungen die Möglichkeit, sich auch sportlich hervorzutun. Fast schon traditionell werden die Bayerischen Meister*innen beim Triathlon in Feuchtwangen gesucht. Erstmalig wird es auch eine Deutsche Meisterschaft in Kitzingen geben. Meisterschaften für die Stadt- und Gemeindechefs gehen stets über die Triathlon-Sprintdistanz.

Die Idee, in Kitzingen eine Meisterschaft auszurichten, kam vom Oberbürgermeister selbst. Stefan Güntner ist nicht nur ein Fan des Mainfranken Triathlons, sondern wird auch an den Start gehen. Organisator Dieter Göpfert begann zu recherchieren und konnte nach kürzester Zeit die DM für sein Rennen ausschreiben. Wir haben uns mit dem Oberbürgermeister von Kitzingen unterhalten: Über Ambitionen und wichtiges Zeitmanagement, aber auch über Sport und Veranstaltungen.

Hallo Herr Güntner,
eine Bürgermeister-Meisterschaft in Kitzingen – wie kamen Sie auf die Idee?

Ich wurde 2014 zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Damals gab es eine Bayerische Meisterschaft in Dinkelsbühl. Da habe ich als leidenschaftlicher Sportler immer gerne teilgenommen. Vor diesem Hintergrund habe ich Dieter Göpfert gefragt, ob das nicht auch eine Idee für unseren Mainfranken Triathlon wäre.

Oberbürgermeister sein ist sicher nicht gerade ein 9-5-Job. Wie schaffen Sie es, dennoch Raum für Bewegung zu schaffen und was motiviert Sie?

Ich war schon immer sportlich sehr aktiv und möchte auch weiterhin körperlich einigermaßen fit bleiben. Der Vorteil des Jobs als Oberbürgermeister ist, dass man sich natürlich schon auch Zeit nehmen kann. Bei mir ist das in der Regel morgens, wenn die Kinder um kurz nach 7.00 Uhr im Schulbus sitzen.

Veranstaltungen wie ein Triathlon sind oft Mammutprojekte für eine ganze Stadt oder gar Region. Warum, denken Sie, lohnen sich Aufwand und Engagement dennoch?

Der Mainfranken Triathlon findet ja nunmehr bereits zum 14. Mal statt. Veranstalter und Bauhof der Stadt Kitzingen sind mittlerweile quasi schon ein eingespieltes Team. Von daher weiß jeder, was zu machen ist. Der Mainfranken Triathlon ist für uns eine Sportveranstaltung mit überregionaler Bedeutung. Das spiegelt sich auch im Teilnehmerfeld wider. Sicher wird der ein der andere Teilnehmer auch zu anderen Anlässen wieder gerne in unsere Region kommen.


Worauf freuen Sie sich besonders, wenn Sie an den Triathlon denken und warum sollten Ihre Kolleginnen und Kollegen unbedingt nach Kitzingen kommen?

Das Schwimmen im Main ist auch für mich jedes Jahr etwas Besonderes. Wir schwimmen auch mit der Strömung. Mit der Unterstützung des Mains sind selbst bei mir Bestzeiten im Wasser möglich 😉 Darüber hinaus ist es immer eine gute Sache mit Kolleginnen und Kollegen mal in einem anderen Rahmen auszutauschen.

Vielen Dank für das Interview.

Neben der Deutschen Meisterschaft für Bürgermeister bietet der Mainfrankentriathlon wieder eine Olympische Distanz und eine Sprintdistanz für alle, die die Reise in die idyllische unterfränkische Stadt unternehmen. Die Anmeldung für das Rennen am 5. August 2023 ist bereits geöffnet.

Link zur Website des Rennens.

Die erfahrene Athletin und lizenzierte Trainerin wird direkt in die Jugend-Themen des Bezirks Oberbayern einsteigen.

Liebe Ehrenamtliche in den Vereinen und Verbänden,liebe Veranstalterinnen und Veranstalter,liebe Triathletinnen und Triathleten, ein bewegtes Sportjahrjahr ist vergangen. Gleichermaßen geprägt von positiven aber auch traurigen Ereignissen und herausfordernden Situationen. Mit Bestürzung mussten wir die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Vizepräsident Finanzen Max Dachauer entgegennehmen, der im Juli im Alter von 79 Jahren von uns gegangen […]

Eine gute Basisernährung ist essenziell, um im Alltag gesund und energiegeladen zu sein und, um sportlich dauerhaft gute Leistung bringen zu können. Dass die Umsetzung gar nicht so schwer it und daneben auch Spaß macht, dass vermittelt Dir Ernährungsberaterin und Coach Heidi Sessner. Im Vortrag werden die Unterschiede zwischen der normalen und optimalen Basisernährung und der Ernährung vor und beim Training betrachtet. Damit kannst Du häufige Fehler umgehen!

Die Ehemalige Profi-Triathletin kombiniert die Theorie mit einem Praxis-Teil rund um Lauftechnik. Das Ziel diesen Teiles ist es, mit Mobility und Stability eine gute athletische Basis für das Lauftechniktraining zu schaffen. Dort dreht sich alles rund um die gute Lauftechnik, mit der sich Verletzungen vermeiden lassen.

Interessiert? Hier geht es zum Fortbildungs-Angebot.

Foto: Tom Mayer

Langlaufen, egal ob im klassischen oder Skating-Stil, ist die perfekte Alternative für Dein Wintertraining. Hier lassen sich Grundlage und Kraft auch bei kaltem Wetter und schwierigen Verhältnissen gut erarbeiten. Gemeinsam mit dem ehemaligen Profi-Langläufer Franz Göring geben wir Dir das Know-How für Deinen Einstieg in die Leupe.

Die Fortbildung vermittelt das Ski-Langlaufen in Praxis und Theorie als Alternativsport für Triathletinnen und Triathleten in der Wintervorbereitung. Wir vermiteln dir praxisnah die Grundtechniken für Skating und klassisches Langlaufen. Dabei greifen wir auf die Expertise von Ex-Langlaufprofi und
Olympiateilnehmer Franz Göring zurück. Neben der umfangreichen Praxis auf der Loipe geben wir Dir wichtige Tipps zu Material und Training in der Theorie. Am Samstagabend wartet ein wichtiger Praxisteil der Materialkunde auf Dich – es ist ein Ski-Wachskurs geplant, damit Deine Ski immer gut laufen.

Interessiert? Hier geht es zum Fortbildungs-Angebot.

Foto: Theresa Baumgärtel

Liebe Freundinnen und Freunde des Triathlon-Sports,

Sport verbindet – ein Fakt, der wichtiger ist, denn je. Jedes Jahr können wir das im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. an so vielen Stellen feststellen: Da helfen Vereinsmitglieder zusammen, um wunderbare Wettkämpfe auf die Beine zu stellen, da treffen sich Trainerinnen, Eltern, Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Trainieren, da reisen Athletinnen aus der ganzen Welt an, um gemeinsam ein Event zu meistern und zu erleben.

Wie verbindend, auch Disziplinen-übergreifend, Sport sein kann, das wurde in diesem Jahr besonders bei den European Championships in München deutlich – was für eine Stimmung! Welch Euphorie und Begeisterung für alle Teilnehmenden aller Sportarten!

Ich wünsche mir für uns alle, dass solche verbindenden Erlebnisse lange nachhallen, dass wir im nächsten Jahr viele freundschaftliche und friedliche Momente im Sport erleben – im Kleinen, wie im Großen – und dass dieser „Spirit“ auch in unserem Alltag etwas präsenter wird!

Bedanken möchte ich mich bei allen, die Sport, die Gemeinschaft, die ein Miteinander möglich machen!
Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!


Herzliche Grüße im Namen des gesamten Präsidiums

Gerd Rucker
Präsident Bayerischer Triathlon-Verband e. V.

Wir widmen unseren Adventskalender 2022 den starken Frauen im Sport. Von Sportlerin über Organisatorin bis Betreuerin und Trainerin.

Manchmal fällt der Schritt, sich einer Vereinsgruppe anzuschließen schwer: Fremde Menschen, die Unsicherheit mithalten zu können, eine Verpflichtung einzugehen. Wie es erfolgreich klappen kann, berichtet Bárbara Diesel Costa. Die gebürtige Brasilianerin ist neu im MTV München und hat dort einen echten Raketenstart hingelegt.

Hallo Barbara, du hast erst vor wenigen Wochen zum MTV München gefunden. Wie kam es dazu und warum hast Du dich für diesen Verein entschieden?

Ich bin seit Oktober beim MTV. Der Verein war am nächsten für mich, weil ich im Laim wohne. Außerdem, hat Stefan auf meine Anfrage sehr schnell geantwortet und er hat mich sehr freundlich beim MTV aufgenommen.

Wie kamst du zum Triathlon?

Seit ich 17 Jahre alt bin gehe ich gerne joggen. Ich komme aus Brasilien und dort habe ich immer mit meiner Tante gejoggt. Kurz bevor ich nach München gezogen bin, habe ich in Valencia (Spanien) gelebt. Da ist dieser Sport sehr populär. Man sieht jeden Tag jemanden mit dem Fahrrad unterwegs oder laufend in der Stadt. Ich habe dann einmal einen Wettkampf gesehen und es hat mich fasziniert. Ich fand die Energie der Athleten und der Zuschauer einfach toll und ich wollte dieses Gefühl auch spüren.

Bei deinem ersten Probetraining auf der Laufbahn musstest du dich noch durchkämpfen. Mittlerweile läuft es schon viel besser. Hast du damals überlegt, ob dass das Richtige für dich ist? Was ist deine Strategie, um dran zu bleiben?

Ich glaube, es gibt kein Geheimnis. Man muss einfach Konstanz im Training haben, sich gut ernähren und auch gut schlafen. Ich glaube, es hilft auch mit anderen Leuten zu trainieren. Bevor ich mich beim MTV angemeldet hatte, habe ich immer alleine trainiert. Ich laufe jetzt im gleichen Tempo wie meine Vereinskameradin Susi, und ich glaube wir helfen uns gegenseitig. Wenn eine ein bisschen schneller läuft, versucht die andere dran zu bleiben. Ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum ich mich für einen Verein entschlossen habe.

Inzwischen läufst du schon vorneweg und gehörst zu den besten Athleten im Training. Woher kommt das?

Das hängt natürlich mit den vorherigen Antwort zusammen. Außerdem habe ich 2019, als ich in Valencia gelebt habe, für Triathlon und für einen Marathon trainiert. Dann kam COVID und auch danach konnte ich aus persönlichen Gründen nicht mehr richtig trainieren. Am Anfang war ich also einfach nicht so fit, aber mittlerweile bin ich wieder fitter. 

Was sind deine Ziele im Triathlon?

Ich will nächstes Jahr einen Volkstriathlon und eine Olympische Distanz schaffen. Ende nächsten Jahres laufe ich noch einen Marathon.  Für 2024 will ich eine Mittel-Distanz und danach einen Ironman schaffen – ich glaube, Trainer Stefan weiß das noch gar nicht 😉

Was ist in deinem Leben neben dem Sport wichtig?

Neben dem Sport ist mir wichtig, dass es meiner Familie gut geht, meinem Freund gut geht und dass ich Zeit mit meinen Freunden verbringen kann. Außerdem ist mir wichtig, dass meine Arbeit mir Spaß macht, so wie es heute der Fall ist. Mir ist auch wichtig, dass ich gut esse und Zeit zum Verreisen habe. Wobei ich immer Sport treibe, auch wenn ich irgendwo anders bin.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.

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