Nachdem im vergangenen Jahr erstmals eine gemeinsame Veranstaltung von Para Triathletinnen und Triathleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich in der niederösterreichischen Landeshautstadt St. Pölten umgesetzt worden ist, finden die D-A-CH Meisterschaften Para 2023 in Altenkunstadt statt. In diese sind auch die Deutschen Meisterschaften Para Sprint integriert.

Im Rahmen des REGIOMED Main Triathlons treten am 28. Mai insgesamt 20 Para Sportlerinnen und Sportler über die Sprintdistanz an. Ab 12:30 Uhr sind am Pfingstsonntag 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und ein abschließender 7 Kilometer-Lauf zu bewältigen.

Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Geschwommen wird im Main in Altenkunstadt selbst, der dort – da nahezu stehend – eher einem ruhenden Gewässer gleich. Die Radstrecke wird auf einem zwei Mal zu befahrenden, durchaus selektiven Rundkurs zurückgelegt, der vorbei an Baiersdorf nach Weismain und über Prügel zurück zur Wechselzone führt. Der finale Abschnitt des Ausdauer-Dreikampfs führt ebenfalls nach Weismain, wo der Para Triathlon auf dem Marktplatz endet.

Das Feld der Teilnehmenden umfasst primär deutsche Aktive, die im Rahmen des internationalen Aufeinandertreffens die DM-Titel Sprint unter sich ausmachen. Aber auch fünf Para Triathletinnen und Triathleten aus Österreich beziehungsweise zwei aus der Schweiz haben gemeldet.

Bekannteste Vertretende der Deutschen Triathlon Union sind Max Gelhaar aus Leipzig sowie Elke van Engelen.

Der WM-Dritte 2022, der in der Klasse PTS3 an den Start gehen wird, hat Anfang Mai mit einem Sieg beim zweiten Rennen der World Triathlon Para Series im japanischen Yokohama seine Ambitionen auf einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris unterstrichen.

Die EM-Dritte von 2022 wird hingegen in der Klasse PTS4 angreifen und ihren ersten internationalen Wettkampf der neuen Saison bestreiten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Website des Rennens. 

Link zur Website des Regiomed Main Triathlons

Foto: Christine Waitz

Bereits zum 32. Mal findet am 25. Juni der Tölzer Triathlon statt. Damit ist das Rennen in Oberbayern eines der traditionsreichsten im Verband. Für Einsteiger*innen und Gelegenheitssportler*innen gibt es mit dem Volkstriathlon ebenso ein Angebot, wie für Routiniers auf der Olympischen Distanz und Ambitionierte in der Landesliga. Dass das Rennen im Voralpenland auch landschaftlich reizvoll ist, versteht sich von selbst: Schwimmen im Kirchsee, Radeln über Dietramszell, Habichtau, nach Bad Tölz und Lauf und Ziel ebendort. Was die Aktiven an diesem Tag nicht merken werden: Im Orga-Team des Rennens tut sich was. Nach sieben Jahren gibt Stefan Wengenmayr die Leitung in die Hände von Stefan Ege-Dustmann. Wir haben uns mit den beiden Organisatoren und dem 2. Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins WSV Bad Tölz, Maximilian Filipp, unterhalten.

Links: Stefan Ege-Dustmann; Mitte Maximilian Filipp; Rechts Stefan Wengenmayr 

Hallo alle miteinander,

32 Auflagen – eine echte Leistung! Was macht für euch persönlich den Reiz eures Rennens aus?

Erst mal die schöne Landschaft im Voralpenland und dann die familiäre Atmosphäre. Unsere Organisatoren und Helfer sind selbst Triathleten aus unserem Verein und sind dementsprechend begeistert dabei.

Auch, wenn sich nach so vielen Jahren einiges an Routine eingespielt haben dürfte, stellen sich immer wieder neue Herausforderungen. Was beschäftigt euch aktuell?

Der Straßenbelag soll auf einem Teil der Radstrecke erneuert werden. Bis vor kurzem war nicht klar, wann die Bauarbeiten beginnen. Deshalb mussten wir verschiedene Alternativen planen. Wir haben aber inzwischen Bescheid bekommen, dass die Arbeiten erst nach dem Triathlon starten, d.h. der Wettkampf kann unverändert stattfinden.

Würde man jemanden fragen, der alle Austragungen mitgemacht hat – was würde er als beständigstes Element eures Rennens nennen, was als tolle neue Errungenschaft?

Sicherlich die gute Atmosphäre beim Rennen und danach. Die neuen Errungenschaften lagen eher bei den Teilnehmern, von den Stahlrädern mit Hornlenkern zu den heutigen Carbon-Rennmaschinen.

Sieben Jahre lang warst du als Orga-Chef federführend für das Rennen verantwortlich, Stefan. Welche ist die schönste Erinnerung?

Ich kann keinen bestimmten Moment herausheben, aber es ist einerseits die Anspannung vor dem Rennen, ob alles klappt, und dann im Ziel, wenn alles gut gegangen ist und man die zufriedenen Gesichter der Athleten sieht.

Zumindest im Namen muss sich das Helfer*innen Team auf nichts Neues einstellen. Wie sieht es mit dem Rest der Orga-Leitung aus, Stefan? Planst Du Neuerungen?

Für das erste Jahr bin ich gottfroh, Stefan W. und all die alten Hasen der einzelnen Orga-Teams an meiner Seite zu haben. Sonst hätte ich die Verantwortung auch gescheut. Da wir uns wegen der oben genannten Straßenbauarbeiten einige Gedanken zu Alternativrouten gemacht haben, könnte man sich für 2024 überlegen, ob eine dieser Routen von sich aus einen Reiz hätte.

Als Verantwortlicher für Triathlon im Vorstand hast Du in jungen Jahren schon Verantwortung übernommen, Maximilian. Was macht Dir daran Spaß?

Es macht mir Spaß meine Begeisterung und Freude am Triathlon zu teilen und weiterzugeben. Außerdem ist es mir wichtig, Nachwuchssportlern im Verein eine Stimme zu geben und ihren Bedürfnissen besonders in der Triathlonsparte gerecht zu werden. Als Verantwortlicher im Vorstand freue ich mich über die Möglichkeit, Neues aufzubauen, wie zum Beispiel unsere neuen Triathlon-Ligamannschaften, und Veränderungen zu gestalten, damit wir sowohl uns als Verein als auch den Sport weiterentwickeln.

Was würdet ihr euch für die nächsten Jahre für euer Rennen oder den Sport wünschen?

Stefan E.-D.: Für das Rennen wünsche ich mir, dass die Bereitschaft der Vereinsmitglieder, bei der Austragung mitzuhelfen, so hoch bleibt. Und für den Sport wünsche ich mir, dass viele Freizeitathlet*innen aus dem Umland Lust haben, an diesem abwechslungsreichen Dreikampf teilzunehmen.

Maxi: Für unser Rennen: Dass alle Verantwortlichen und freiwilligen von Feuerwehr, Notärzte, Wasserwacht, Polizei weiterhin so gut mit uns zusammen arbeiten und vielleicht ja in Zukunft auch die Tölzer Stadt den Tölzer Triathlon mit uns gestaltet und diesen auf ein neues Niveau hebt. Für den Sport: Dass es mehr Teamwettbewerbe gibt wie die Team-Relay Wettkämpfe und dieses kurze neue Format weiterentwickelt und spannend gehalten wird. Teamwettkämpfe sind aus meiner Sicht umso wichtiger in einem eigentlich Einzelsportart

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Fotos: WSV Bad Tölz

Jubelnde Finisher, strahlende Gesichter, begeisterte Zuschauer und dazu ein sonniger Frühsommertag. Die knapp 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL 2023 feierten auf dem Paradeplatz vor dem Neuen Schloss ein stimmungsvolles Triathlon-Fest.

Bei fast schon warmen 17,4 Grad Wassertemperatur ging es Punkt acht Uhr mit den fünf Startwellen der Mitteldistanz über die 1,9 km Schwimmen, 81,2 km Radfahren und 20,5 km Laufen) am Ingolstädter Baggersee los. Der Rennverlauf im Männerrennen wurde einmal mehr vom 22-jährigen Finn Große-Freese bestimmt, der sich auf dem Radkurs, mit dem Wendepunkt am Weiler Hennenweidach, von seinen Kontrahenten deutlich absetzte und anschließend auch noch die beste Laufzeit folgen ließ. Der gebürtige Rostocker, der für den SV Bayreuth startet und im Vorjahr bereits Zweiter bei der Mitteldistanz DM in Ingolstadt war, lief nach 3:28:15 als umjubelter Sieger auf dem Ingolstädter Paradeplatz ein. „Es war ganz schön warm heute, und hat sich ganz schön gezogen,“ bilanzierte Große-Freese im Ziel, der das Rennen als letzten Belastungstest vor seiner Hamburger Ironman-Premiere nutzte. Dahinter schob sich der Bamberger Felix Hentschel (3:33:14) bei seinem Comeback-Rennen mit einem starken Lauf noch am Burghausener Kilian Bauer (3./3:33:59) vorbei, auf Rang zwei nach vorne.

Elena Illeditsch

Bei den Frauen wiederholte Elena Illeditsch in 4:10:06 Stunden ihren Erfolg aus dem Jahr 2021. Die Gredingerin profitierte allerdings auch von der unglücklichen Tatsache, dass die am Ende fünftplatzierte Sophia Ibert (Post SV Nürnberg) in Führung liegend zu früh zum Ziel abbog und so alle Siegchancen einbüßte. Eva Schien (Tristar Regensburg/4:11:59) und die Münchnerin Sina Heubel (4:13:22) komplettierten das Podium.

Lokalmatadorin siegt auf der Olympischen Distanz

Auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 42,6 km Radfahren, 10,5 km Laufen) feierte der favorisierte Kemptener Tom Hohenadl in 1:55:28 Stunden einen überlegenen Sieg vor dem Rother Alexander Richter (1:58:33) und Timo Schmitz (TSV Oettingen/2:00:21). Knapp dahinter folgte Lokalmatador Andreas Wittmann vom TSV Gaimersheim auf Rang vier. Bei den Frauen durfte Wittmanns Vereinskollegin Cornelia Griesche jubeln, die in 2:16:17 Stunden mit knapp vier Minuten Vorsprung vor Helen Graf (TV Planegg-Krailling/2:20:09) triumphierte. Franziska Richartz (DAV Triathlon Hersbruck/2:22:59) folgte auf Rang drei. 

Als letztes wurden die Athletinnen und Athleten der Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 19 km Radfahren, 5 km Laufen) auf die Strecke geschickt. Der Sieg bei den Männern ging an den Landshuter Tobias Ulbrich (58:18 min), der mit der absoluten Laufbestzeit seine Mitkonkurrenten Georg Schneider (TV 1848 Erlangen/59:19) und Claudio Schanze (1:00:28) auf die Ränge zwei und drei
verweisen konnte. Ebenfalls im Laufen machte die Berlinerin Severine Aubert (1:16:49) ihren Sprintsieg perfekt. Die Lokalmatadorin Angela Leberfinger (SC Delphin Ingolstadt/1:17:06) und Emma Waßmer (Ostfildern/1:17:40) folgten mit knappen Abständen auf den Rängen zwei und drei.

Den Triathlon zu den Menschen gebracht

Ein sehr positives Fazit zog Organisator Gerhard Budy. „Wenn man die Zuschauer in der Innenstadt gesehen hat, die teils in Zweier- und Dreierreihe an der Strecke standen, dann hat sich die Arbeit der letzten Jahre gelohnt, den Triathlon Ingolstadt endlich in die Stadt zu den Menschen zu bringen. Der Dank gilt unserem großen Helferteam, das diesen immensen logistischen Mehraufwand mitgetragen hat, den treuen Sponsoren, sowie dem Tourismus- und Standortmarketing der Stadt Ingolstadt, die die Idee des Stadt-Triathlons von Anfang an unterstützte.

Link zu den Ergebnissen des Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL 2023.

Text & Fotos: Harald Eggebrecht und Christoph Raithel

Am Mittwoch, den 24.05. dürfen sich rund 40 Schüler*innen des Ohm-Gymnasiums Erlangen auf eine besondere Trainings-Einheit freuen: Das Nachwuchs-Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes kommt in die Schule und sorgt für 90 Minuten Sport-Spaß. Triathlon in der Schule? Das ist man dort gewohnt. Schon seit Jahren vertreten Schüler*innen die Schule erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ und neuerdings darf sich das Gymnasium sogar „Partnerschule für den Sommersports“ nennen.

Am Schulsportplatz an der Hartmannstraße werden sich die Schüler*innen mit den Trainerinnen Hannah Krauss und Sofia Warter treffen. In zwei Gruppen werden ein koordinatives Lauftraining und ein Rad-Parcours absolviert. Die Räder sind dabei Leihräder, die in der Schule jedem zur Verfügung stehen, der sich für Triathlon interessiert. So wird die Einstiegs-Hürde gesenkt. Zum Abschluss gibt es eine Duathlon-Staffel, bei der jede*r seine Wechsle-Fähigkeiten unter Beweiß stellen darf.

Erfolgreiche Arbeit zahlt sich aus

Das Ohm-Gymnasium ist seit vielen Jahren Stützpunktschule Triathlon und eine Hochburg im Schultriathlon. In zehn Jahren wurde die Schule acht Mal bayerischer Meister im Mixed-Format und durfte damit auch acht Mal in Berlin bei den JTFO-Entscheidungen starten. Heraus kamen ein erster, ein zweiter und drei dritte Plätze. Die erfolgreiche Arbeit zahlt sich nicht nur bei Ergebnissen in Schulsport-Wettbewerben aus. „Wir haben eine intensive Zusammenarbeit und viele Sportarbeitsgemeinschaften mit dem Partnerverein TV 1848 Erlangen, organisiert durch den Jugendleiter Constantin Warter“, berichtet Lehrer Manfrad Reinhard. Es überrascht also nicht, dass gerade aus dem TV 1848 Erlangen immer wieder Talente hervorgehen.

Nun darf sich die Schule noch „Partnerschule für den Sommersports“ nennen. Nach dem Vorbild „Partnerschule des Wintersports“, die es schon seit Jahren gibt, soll auch für olympische Sommersportarten ein Fördermodell aufgebaut werden. Im ersten Jahr 2023/24 sind in Bayern zehn Schulen für das Pilotprojekt zugelassen. An den „Partnerschulen des Sommersports“ werden Talente an wenigen, vom Bayerischen Triathlonverband ausgewählten Standorten in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 heimatortnah gefördert. Ab der Jahrgangsstufe 9 wird dann die Bündelung herausragender Nachwuchssportler*innen an den beiden Eliteschule des Sommersports in Nürnberg oder München angestrebt. So sollen verheißungsvolle Talente schonend und in Vereinbarkeit mit schulischen Pflichten aufgebaut werden.

Foto: Hanna Krauss

Bereits zum fünften Mal verwandelte sich der Sportplatz im beschaulichen oberpfälzer Örtchen Deining zum Duathlon-Magneten für Nachwuchssportler*innen aus Bayern. Fast 200 Kinder, Jugendliche und deren Familien und Betreuende machten den Cross Duathlon Deining erneut zu einem erfolgreichen Event. Sieger waren alle, die durch das Ziel liefen. Einige Meister-Titel wurden jedoch auch vergeben: Die Bayerischen Meister*innen wurden ebenso ausgezeichnet, wie die Oberpfalz-, Landkreis- und Gemeindemeister*innen.

„Es war wieder eine tolle Veranstaltung“, schwärmt Orga-Leiter Harry Kaunz, der gemeinsam mit dem großen Team an Ehrenamtlichen des FC Deining das Ereignis auf die Beine stellte. „Trotz des Regenwetters beim Aufbau konnte ein erstklassiger Cross Duathlon durchgeführt werden.“ Von den Kleinsten bei den Bambini-Läufen, bis hin zu den Juniorinnen udn Junioren war für jede*n das passende dabei. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr ein Teilnehmerrekord erzielt wurde: Erstmalig waren über 200 Starter*innen dabei. Alle kamen zudem ins Ziel.

Ab der Klasse der Schüler*innen A wurde in Laufschuhen und auf dem Mountainbike um die Ränge und Titel zur Bayerischen Meisterschaft gekämpft. Die jüngste Titelträgerin heißt Emilia Kreuzer vom TWin Neumarkt. Bei den Schülern gewann Joel Westphal. In der Jugend B setzten sich Paula Kleindienst (TRI Club Lindenberg) und Tizian Träger (TWin Neumarkt) durch. Die nächst-ältere Klasse entschied der Nachwuchs aus Erlangen für sich Alba Warter-Rubio und Lennard Heinrich waren vorne (beide TV 1848 Erlangen). Über eine Minute Vorsprung hatte Juniorin Lena Gömmel vom SSV Forchheim. Für Junior Aaron Drechsler (SV Brannenburg) lohnte sich die lange Anreise aus Oberbayern.

Der Crossduathlon war daneben Wertungslauf für den BTV Memmert Nachwuchscup. Das nächste Rennen der Serie findet am 18. Juni in Erding statt.

Fotos: Dana Haußner

Bayerische Meister*innen

Schüler*innen A

  1. Platz: Emilia Kreuzer (TWin Neumarkt)
  1. Platz: Joel Westphal (TSV Harburg)

Jugend B

  1. Platz: Paula Kleindienst (TRI Club Lindenberg)
  1. Platz: Tizian Träger (TWin Neumarkt)

Jugend A

  1. Platz: Alba Warter-Rubio (TV 1848 Erlangen)
  1. Platz: Lennard Heinrich (TV 1848 Erlangen)

Junior*innen

  1. Platz: Lena Gömmel (SSV Forchheim)
  1. Platz: Aaron Drechsler (SV Brannenburg)

Link zu allen Ergebnissen.

Der DTU Jugendcup in Forst gilt als wichtiges Saisonziel. Schon im letzten Jahr zeigten dort bayerische Athletinnen und Athleten ihre Stärke. Auch dieses Mal glänzten sie. Allen voran Carlotta Bülck in der Jugend A und Isabel Altendorfer bei den Juniorinnen. Beide siegten. Herauszuheben sind zudem die Ergebnisse von Annika Bernhuber und Josefine Doseth, die in der Jugend B Rang drei und vier belegten. „Wir hatten ein sehr gutes Wochenende“, zeigt sich auch Trainer Johnny Zipf zufrieden.

Nicht ganz so, wie erwartet, begann der Renntag. Die Rennen der Junioren starteten zuerst und mit Justus Oeckl war ein Favorit am Start. Er jedoch erwischte, ebenso wie seine Teamkameraden, die erste Radgruppe nicht. Mit der besten Laufzeit arbeitete sich der Athlet des CIS Amberg noch auf Platz vier vor. „Es war trotzdem ein gutes Rennen“, analysiert Johnny Zipf.
Ebenso stark für die Rennumstände zeigten sich Ben Kaufmann und Sebastian Marx auf Rang sechs und sieben. „Die erste Radgruppe ohne bayerische Beteiligung arbeitete einfach auch perfekt zusammen, denn sie wussten um die Laufstärke unserer Athleten“, erklärt Zipf den Ausgang. Jonas Wechsler kämpfte sich trotz eines Schlages auf den Kopf beim Schwimmen ins Ziel.

Als nächste Startgruppe gingen die A-Jugendlichen an den Start. „Moritz und Moritz haben sehr gute Rennen gemacht“, sagt der Stützpunkttrainer zu den Ergebnissen von Moritz Hägel (5. Platz) und Moritz Hartmann (9. Platz). „Sie präsentierten sich in der zweiten Radgruppe gut, schlossen mit starkem Lauf ab und erzielten damit eine gute Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr.“

In der Jugend B erreichte Joseph Hof mit Platz sieben ein gutes Ergebnis.

Athletinnen räumten Podiumsplätze ab

Die Top-Ergebnisse an diesem Tag kamen jedoch von den Nachwuchssportlerinnen: Isabel Altendorfer setzte sich bei den Juniorinnen durch und feierte den Sieg. „Toll, dass der Anschluss beim Schwimmen nun geklappt hat“, freut sich der leitende Trainer Stephen Bibow. Die Athletin selbst ist besonders in Anbetracht der Vorbereitung zufrieden: „Das Rennen lief ganz gut. Ich war direkt nach dem Schwimmen in der ersten Radgruppe. Leider hat Diese aber nicht wirklich gut funktioniert.“ Auch, wenn es am Ende für den Sieg reichte, sieht die Sportlerin des FC Seeshaupt besonders beim Laufen noch Potenzial: „Meine Vorbereitungen liefen teilweise nicht optimal. Im Februar hatte ich Corona und im Trainingslager habe ich mir den Zeh gebrochen. Dafür war das Laufen dann ganz solide.“ Dazu kommt, dass Isabel Altendorfer mitten in den Abitur-Prüfungen steckt. „Ich bin also schon zufrieden, dass ich den ersten Platz machen konnte“, schließt sie die Analyse ab. Ihr nächster Wettkampf ist in Jena, wo sie auf jeden Fall auch vorne mitspielen möchte.

In der Jugend A gab es insgesamt starke Resultate der Bayerinnen: Carlotta Bülck triumphierte vor Chiara Göttler. „Das war eine herausragende Leistung“, lobt Stephen Bibow Carlotta Bülck. „Da bin ich sehr stolz drauf! Und auch Chiara, die seit acht Monaten am Stützpunkt trianiert, hat sich stark verbessert.“
Auf den Plätzen sechs, neun und elf folgten Anna Brugger, Charlotte Doseth und Sarah Walter. „Es freut mich, dass fast alle den Sprung in die erste Radgruppe geschafft haben. Das zeigt, dass auch im Training viel gut funktioniert hat“, zeigt sich der Trainer begeistert.

Und auch bei den B-Jugendlichen gab es ein Treppchen: Annika Bernhuber erreichte den dritten Platz. „Das Rennen lief aus meiner Sicht besser als gedacht“, berichtet sie selbst. „Ich durfte mir beim Schwimmstart den Platz aussuchen, was mir einen sehr guten Start ermöglichte, also keine Waschmaschine 🙂 Nach dem Wechsel schaffte ich es dann in die erste Radgruppe, in der ich mich mit meinen Kaderkolleginnen (Josefine und Giulia) und drei weiteren Athletinnen gut in der Führungsarbeit abwechseln konnte. Beim Laufen hatte ich von Beginn an gute Beine und konnte das Tempo am Ende des Rennens nochmals erhöhen, wodurch ich mir am Ende den dritten Platz sichern konnte.“ Auf die Frage, ob sie mit einem Treppchenplatz gerechnet hätte, antwortet die Athletin: „Ich konnte während der Wintermonate insgesamt gut und regelmäßig trainieren. Vorallem bei den Kader-Lehrgängen mit Teresa (Knoll) konnte ich die Wechsel intensiv üben und auch eine zunehmende Sicherheit auf dem Rad gewinnen. Nachdem ich bei den bisherigen Swim&Run-Wettkämpfen schon gute Ergebnisse erzielen konnte, ging ich entsprechend zuversichtlich und gut erholt in das Rennen in Forst. Mein Ziel war es, meinen 16. Platz aus dem Vorjahr zu verbessern.“

Gleich hinter ihr folgte Josefine Doseth. Guilia Göttler wurde Sechste.

Fotos: DTU/Jan Papenfuss

Ergebnisse in der Übersicht

Jugend B weiblich

3. Platz: Annika Bernhuber (IfL Hof)

4. Platz: Josefine Doseth (SV Würzburg)

6. Platz: Guilia Göttler (TSV Harburg)

16. Platz: Matylda Jozwiak (TSV Brannenburg)

23. Platz: Julia Weiland (TSV Harburg)

26. Platz: Anita Blersch (TSV Brannenburg)

Jugend B männlich

7. Platz: Joseph Hof (TV 1848 Erlangen)

25. Platz: Tom Kaebel (TV 1848 Coburg)

33. Platz: Luca Schreitmüller (TSV Harburg)

34. Platz: Mark Knabe (TSV Brannenburg)

43. Platz: Marty Silzle (Tri Team Landau)

Jugend A weiblich

1. Platz: Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen)

2. Platz: Chiara Göttler (TSV Harburg)

6. Platz: Anna Brugger (ASV Triathlon Kulmbach)

9. Platz: Charlotte Doseth (SV Würzburg)

11. Platz: Sarah Walter (TSV Brannenburg)

30. Platz: Milla Rudolph (Trisport Erding)

Jugend A männlich

5. Platz: Moritz Hägel (IfL Hof)

9. Platz: Moritz Hartmann (Post SV Weilheim)

19. Platz: Luis Rühl (TSV Harburg)

39. Platz: Benedikt Müller (Schwimmverein Straubing)

43. Platz: Frederik Fröhner (CIS Amberg)

Juniorinnen

1. Platz: Isabell Altendorfer (FC Seeshaupt)

11. Platz: Juliane Möllers (TV 1848 Erlangen)

Junioren

4. Platz: Justus Oeckl (CIS Amberg)

6. Platz: Ben Kaufmann (SSV Forchheim)

7. Platz: Sebastian Marx (IfL Hof)

12. Platz: Mark Bittner (Trisport Erding)

14. Platz: Luis Höra (TSG 08 Roth e.V.)

30. Platz: Jonas Wechsler (TSG 08 Roth e.V.)

Link zu allen Ergebnissen.

Es ist alles angerichtet für den Triathlon Ingolstadt am Sonntag, 21. Mai 2023. An die 2.200 Triathletinnen und Triathleten aus insgesamt 44 Nationen kommen in die Donaustadt und gehen auf den drei angebotenen Distanzen, von der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 81,2 km Radfahren, 20,5 km Laufen ), über die Olympische (1,5 km Schwimmen, 42,6 km Radfahren, 10,5 km Laufen), bis zur Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 19 km Radfahren, 5 km Laufen) an den Start.

Vielversprechende Wettervorhersage steigert die Vorfreude 

Entsprechend groß ist die Vorfreude bei Organisationsleiter Gerhard Budy und seinem Helferteam. Erstmals befindet sich das Ziel direkt in der historischen Ingolstädter Altstadt, wo die Finisher am Paradeplatz vor dem Neuen Schloss empfangen werden. Nach dem sehr unbeständigen Wetter der vergangenen Wochen dürfen sich am Sonntag laut der aktuellen Vorhersage die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch endlich auf sonniges Frühsommerwetter freuen. 

Sportlich wird es auf allen drei Wettkampfdistanzen richtig zur Sache gehen, wobei vor allem auf der Mittel- und Olympischen Distanz einige bekannte Namen der Szene an der Startlinie stehen werden.

Felix Hentschel feiert Comeback – Elena Illeditsch zurück in Ingolstadt 

So hat sich auf der Mitteldistanz der Bamberger Felix Hentschel (Ifa nonstop Bamberg) angekündigt, der 2021 bei der Challenge Roth mit einer sensationellen Marathonzeit noch aufs Podium lief. Konkurrenz bekommt Hentschel bei seinem Comeback nach längerer Verletzungspause von Finn Große-Freese (SV Bayreuth). Der Bayreuther war im Vorjahr in Ingolstadt bei der Mitteldistanz-DM bereits Zweiter und will nun den Sieg ins Visier nehmen. Dass seine Form stimmt, zeigte er gerade erst in Ingolstadt mit Rang drei beim Ingolstädter Halbmarathon. Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt des Nachwuchstalents Nicklas Ludwig (TSV Jahn Freising 1861). Der 20-Jährige, der eine Profikarriere anpeilt, war zuletzt bei der Challenge Gran Canaria bester Amateur und hat als großes Saisonziel die Ironman 70.3 WM in Lahti im Blick. Mit der Startnummer 1 darf allerdings TV- und Hörfunk-Moderator Florian Weiss ins Rennen gehen. Weitere Prominenz aus der Medien-Szene gibt’s durch den niederländischen Sky-Fußballexperten Erik Meijer. 

Elena Illeditsch

Bei den Frauen ist mit Elena Illeditsch (Team Dormero) die Siegerin von 2021 wieder mit dabei und geht als Topfavoritin ins Rennen. Die Profiathletin aus Neumarkt, im Vorjahr 26. beim Ironman Hawaii, musste zum Saisoneinstand beim Ironman 70.3 Lanzarote vorzeitig aufgeben. Entsprechend motiviert wird die 32-Jährige am Sonntag in Ingolstadt an den Start gehen. 

Auf der Olympischen Distanz geht Andreas Wittmann (TSV Gaimersheim) als Titelverteidiger ins Rennen. Gejagt wird der Lokalmatador u. a. von Tom Hohenadl (RSC AUTO BROSCH Kempten), Timo Schmitz (TSV Oettingen) und Timo Hackenjos (Sport-Union Neckarsulm).

Internationales Feld – umfangreiches Rahmenprogramm in der Innenstadt

Unter den 44 vertretenen Nationen sind auch Athletinnen und Athleten aus den Ingolstädter Partnerstädten Györ (Ungarn) und Grasse (Frankreich) dabei. Vor allem die mehrmalige französische Meisterin Céline Bousrez und der ebenfalls aus Grasse stammende Jeremy Beaudi, im Vorjahr Sieger der Militärwertung beim Ironman Hawaii, dürften auf der Mitteldistanz eine Rolle spielen.

Für die Fans, Zuschauer und Familienangehörigen gibt es in der Innenstadt (Innenhof des Neuen Schlosses, Paradeplatz und Rathausplatz) ein umfangreiches Rahmenprogramm. 

Die Startzeiten des Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL (Baggersee Ingolstadt) 

  • 8:00: Mitteldistanz – 5 Startgruppen – Starts alle 5 min
  • 10:30: Olympische Distanz – 4 Startgruppen – Starts alle 5 min
  • 12:00: Sprintdistanz – 3 Startgruppen – Starts alle 5 min 
  • Zieleinläufe am Paradeplatz ab ca. 11:20 Uhr (zuvor findet dort um 10:00 Uhr der „Goals for Kids“ Lauf statt, der mit 300 teilnehmenden Kindern komplett ausgebucht ist). 

Fotos: Harald Eggebrecht

Es war schon vor dem Start ein Erfolg: Vier bayerische Athleten stellten einen Großteil der deutschen Vertretung beim Europe Junior Cup in Caorle. Dass das Rennen dann vor allem lehrreich, und nicht so erfolgreich wie gehofft war, ließ Trainer und Sportler umso motivierter zurück. Die nächste Chance für die EM-Qualifikation bietet sich beim DTU Jugend-Cup in Jena.

„Die Analyse des Rennens“, so Trainer Stephen Bibow,“ ist nicht ganz einfach. Vier Vorläufe mit je 30 Startenden im Super-Sprint-Format waren zu begleiten. Das Besondere: Jeder europäische Verband musste seine WM-Quotenplätze dort bestätigen bzw. sich erarbeiten. „Es fühlte sich an, wie eine vorgezogene Europameisterschaft und das Leistungsniveau war extrem hoch“, berichtet der leitende Landestrainer, der mit vor Ort war.

Wer die erste Radgruppe verpasst, ist raus

Letztendlich gestaltete sich die Renndynamik bei allen vier Vorläufen ähnlich: Knapp zehn Athleten setzten sich schon beim Schwimmen mit rund bis zu 12 Sekunden zur Hauptgruppe ab und machten daraufhin die Vergabe der Plätze für den Finallauf unter sich aus. Je sieben Athleten kamen weiter. „Unsere Sportler waren leider nicht dabei“, bringt es Stephen Bibow auf den Punkt.

Nichts desto trotz ist er mit der Leistung von Jan und Tim Semmler, Jan Pluta und Moritz Göttler zufrieden: Alle waren in der ersten Verfolgergruppe sehr gut platziert. So war es ein sehr großer Lerneffekt für uns alle, was wir machen müssen und wo wir hinkommen müssen: Beim Schwimmen müssen wir es schaffen das Niveau zu erhöhen. Das Zweite ist, auch der Nachwuchs muss schon mehr bei Europacups starten. Und zuletzt muss Freiwasserschwimmen im Meer geübt werden.“

„Um es noch einmal deutlich zu machen“, sagt Bibow, „alle Vier haben ein sehr gutes Rennen gemacht. Sie haben alles auf den Tisch gelegt, haben keine groben Fehler gemacht und professionell abgeliefert. Sie haben trotz der schwierigen Situation eine kämpferische Einstellung gezeigt und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Darauf bin ich stolz.“

Neubert auf elf, Henseleit auf zwölf

Im Rennen der Elite belegten die für den TV 1848 Erlangen startende Tanja Neubert Rang elf. Simon Henseleit sicherte sich den zwölften Platz. Auch sein Rennverlauf war ähnlich dem der jüngeren Kollegen: Er verpasste die erste Schwimmgruppe ganz knapp und kam auf dem Rad nicht mehr nach vorne. Dank guter Strategie auf dem Rad konnte er noch eine sehr gute Laufleistung zeigen.

Fotos: Heike Neubert





Am Wochenende war im Bayerischen Triathlon Verband einiges los. Insgesamt sechs Wettkämpfe standen auf dem Kalender.

Im Bezirk Schwaben wurden der Wemdinger Waldsee Triathlon und der 7. Günzburger Alkoholfrei Cross- Triathlon ausgetragen.

Trotz niedriger Temperaturen gingen in Günzburg 225 Athleten an den Start und trotzten dem Wettergott. Etwa 50 Mütter durften sich am Muttertag über ihre aktiven Sprößlinge freuen und besonders stolz sein. Auf Grund der kühlen Außentemperatur musste der Schüler-Triathlon zwar zu einem Duathlon gewandelt werden, aber das tat der Freude am Sport keinen Abbruch.

Alle Wettkampf- Ergebnisse könnt ihr auf der Homepage der Veranstalter einsehen.

Für den Bezirk Schwaben geht es am 11. Juni in Lauingen weiter.

Am Sonntag wurde bei strahlendem Sonnenschein der Ausdauer- Event „Run Bike Rock“ in Illertissen ausgetragen. Über 2100 Sporter*innen kämpften auf verschiedenen Wettbewerben um die Medaillen. Erstmalig wurde der Duathlon 10 km Lauf- 39 km Rad- 5 km Lauf unter der Aufsicht der BTV Kampfrichter durchgeführt.

In der Wechselzone am Marktplatz standen hochwertige Triathlon Zeiträder neben Mtb’s mit Vollausstattung. Beim Run Bike Rock gehen ambitionierte Sportler genauso gerne an den Start wie Hobbysportler und Familien. Bereits nach 1:58 erreichte Thorsten Bauer von MaTriDu Gefrees unter großem Beifall das Ziel. Bei den Frauen gewann Victoria Halt vom Mack Team SF Dornstadt mit 2:16 den 1. Platz.

Die eingesetzten Kampfrichter waren sich am Ende einig, dass diese Veranstaltung viel Potential hat. Besonders hervorzuheben sind das Engagement des Organisationsteams und unzähliger ehrenamtlicher Helfer.