Schwimmtraining im Kindes- und Jugendalter ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung, um im Wasser sicher zu sein. Es legt auch die Grundlagen für das schwimmerische Können im Erwachsenenalter. Dabei darf das Training stets Spaß machen und actionreich sein – Kinder lernen am besten spielerisch. Für genau so ein Training sucht der TSV Brannenburg neue Trainerinnen und Trainer.

„Leider stehen uns ab September eine Schwimmtrainerin wegen neuer Arbeitszeiten und ein Schwimmtrainer wegen Wechsel des Arbeitsorts nicht mehr zur Verfügung“, berichtet die Verantwortliche. „Aus unserem aktuellen Trainerstamm kann leider auch niemand das Training zusätzlich zu dem bisherigen Pensum stemmen.“

Um das Training aufrecht zu erhalten wird deshalb engagiertes Personal zu folgenden Zeiten an folgenden Orten gesucht.

  • 1. Schwimmeinheit
    Ort: Polizeibad Bad Endorf, 3 Bahnen
    Trainingszeit: Dienstags, 16.00-17.30 Uhr
    Schüler B/C (10-12 Kinder)
    => Es sind immer 1-2 „Hilfstrainer“ (Eltern) mit vor Ort, die unterstützen
  • 2. Schwimmeinheit
    Ort: Klepperbad Rosenheim, 1 Bahn
    Trainingszeit: Donnerstags, 15.50-17.45 Uhr
    Schüler A/Jugend B (6-8 Kinder)

Voraussetzungen:

  • Rettungsschwimmer Bronze oder Silber
  • Idealerweise Erfahrung als Trainer und/oder aktiver Schwimmer/Triathlet
  • Spaß an der Arbeit mit Kids & Teens
  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • Unterschriebener Ehrenkodex der DTU

Der Verein bietet:

  • Aufwandsentschädigung von 20 € pro Stunde
  • Supernette, motivierte Trikids und Youngsters
  • Ein buntes und erfahrenes Trainerteam 
  • Eine aktive Abteilung mit 50+ Trikids & Youngsters

Interessierte können sich per E-Mail an Triathlon-Leitung(at)tsv-brannenburg.de wenden.

Foto: Gutnram Rudolph

Alle sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen der Jahrgänge 2007 bis 2018 dürfen sich auf den 22. Amberger Piratentriathlon freuen. Am 27. Juli wird wieder geschwommen, gelaufen und geradelt werden. Doch schon zuvor können Interessierte reinschnuppern: Am 17. Juli bieten die Organisatoren ein kostenloses Schnuppertraining an.

„Uns liegt besonders am Herzen, dass beim Piratentriathlon der Spaßfaktor im Vordergrund steht – ganz besonders bei den ganz Kleinen. Die Nachwuchsathleten sollen die Möglichkeit haben, sich mit Gleichaltrigen zu bewegen, dabei ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern und sich vielleicht für den Triathlonsport zu begeistern. Ganz egal, welche Zeit letztendlich auf der Stoppuhr steht, jeder Finisher wird am Ende ein Sieger sein und erhält einen Sachpreis. Die ersten Drei jeder Altersklasse werden zusätzlich geehrt“, verkündet das Orga-Team.

Damit jeder bestens vorbereitet ist und weiß, was ihn erwartet, gibt es am 17. Juli ein kostenloses Schnuppertraining an. Alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer Leistungsstufe, sind eingeladen. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr am Kurfürstenbad in Amberg. Die Veranstaltung endet gegen 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitzubringen sind Schwimmkleidung, Sportschuhe und ein Fahrrad.

Anmeldung und Informationen unter: 22. Amberger Piratentriathlon

Link zur Ausschreibung: 22. Amberger Piratentriathlon Ausschreibung

Fotos: CIS Amberg

Die deutschen Para Triathleten haben am Samstag beim Weltcup im ungarischen Tata über die paralympische Distanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) drei Podiumsplatzierungen erreicht. Darunter war mit Sarah Steinke (PTS5) auch eine Bayerische Athletin, die das erste internationale Podium in ihrer Karriere holte. Auch Julian Winter gab sein internationales Debüt und legte ein starkes Rennen hin.

Erst auf der Laufstrecke Führung abgegeben

Für Sarah Steinke war der Weltcup in Tata das erste internationale Rennen überhaupt. Nach 1:16:57 Stunden musste sie sich nur knapp der im Laufen stärkeren Ungarin Petra Lévay (1:16:20) geschlagen geben. „Es er sehr sehr heiß“, berichtet sie, „und erst nach 3,5 Kilometern auf der Laufstrecke hat mich die Siegerin aus Ungarn, Petra Levay, überholt.“

Julian Winter: „Total zufrieden“

Bei seiner internationalen Premiere erreichte Julian Winter (PTVI) Rang fünf. Der Deutsche Para Meister auf der Sprintdistanz erreichte das Ziel nach 1:05:21 Stunden und hatte damit rund sechs Minuten Rückstand auf Sieger Lazar Filipovic (SRB; 59:36). „Mein Rennen war wirklich sehr cool. Ich bin zufrieden, denn bereits vor dem Rennen hatte ich mir die Zeiten der Konkurrenz angesehen und mir einen fünften Platz ausgerechnet. Im Schwimmen und Radfahren konnten wir, mein Guide Tim und ich, sehr gut mithalten. Mein Laufen hat sich zwar gut entwickelt, aber es war klar, dass ich da noch nicht ganz vorne mitlaufen kann. Auch toll war, dass man sich mal die Abläufe ansehen konnte, die andere Tandems haben. Da können wir auf jeden Fall noch einiges verbessern!“

Die Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: Nadine Rucktäschel

Seit 2022 gibt es im Para Triathlon eine gemeinsame DACH Meisterschaft. In diesem Jahr wurde das Rennen im schweizerischen Notwil ausgetragen. 15 deutsche Para Athleten waren am Start, davon kamen vier aus Bayern.

Sarah Steinke wurde nach 1:29:21 Stunden in der Klasse PTS5 zweite. „Es war sehr kalt und nass“, berichtet die Athletin. „Das Schwimmen war recht schön – durch die kalten Aussentemperaturen war es im Wasser schön warm. Die Radstrecke bestand aus zwei Runden, einmal bergauf zum Wendepunkt und wieder zurück und dann das ganze nochmal. Dort war es doch sehr rutschig und gefährlich, vor allem bergab. Die Laufstrecke war für mich sehr herausfordernd. Es gab ganz schön viele Kurven und Winkel, es ging bergauf, bergab. Das war für mich und mein Sprunggelenk tatsächlich nicht so gut, aber da mussten ja alle durch (lacht).

Annalena Tank wurde Zweite in der Klasse PTS2 hinter Paralympics-Aspirantin Neele Ludwig. Für sie war die DM-Para Triathlon am Sempachersee in der Schweiz ein besonderes Ereignis: „Das Rennen war erst mein zweiter Triathlon überhaupt und der erste mit einer offiziellen nationalen Klassifizierung war. Trotz der herausfordernden Bedingungen mit Nieselregen und frischen 13°C zum Start war es ein unvergessliches Erlebnis. Ich lernte einige AthletInnen neu kennen und traf gleichzeitig auch auf bekannte Gesichter aus dem Paraschwimmen. Gemeinsam meisterten wir die Herausforderungen des Wettkampfs. Mein Ziel habe ich dabei erreicht: 750m Schwimmen, 20km auf dem Rad und 5km Laufen in unter zwei Stunden zu absolvieren, auch wenn es zum Schluss knapp wurde. 
Dieser Triathlon hat mir gezeigt, wie viel Potenzial in dem vielseitigen Sport steckt und wie wichtig es ist, kontinuierlich Wettkampferfahrung zu sammeln. Diese möchte ich in diesem Jahr noch auf verschiedenen (Para-)triathlonveranstaltungen aufbauen und dabei Stück für Stück meine Leistung steigern. Es bleibt spannend zu sehen, welche Möglichkeiten sich in Zukunft ergeben und welche Erfolge ich noch erzielen kann.“ 

Ebenso holte sich Michelle Wagner einen Vize-Titel. Sie musste gemeinsam mit ihrem Guide Lunel van de Merve nach 1:34:32 in der PTVI nur Routinier Lena Dieter den Vortritt lassen. „Rundum war es ein gelungener und erlebnisreicher Wettkampf“, berichtet Michelle Wagner. „Die deutsche Meisterschaft war für mich der zweite Start im Para Triathlon. Aufgrund der regnerischen Wetterbedingungen waren die Voraussetzungen etwas erschwert, z.B. beim Tandemfahren. Das Publikum und die Motivation meiner Guidin Lunel haben aber einen erfolgreichen Zieleinlauf ermöglicht. Ein riesen Dank geht an meine Gudin, die den sportlichen Weg gemeinsam mit mir bestreitet und den Teamspirit in den Vordergrund stellt. Mein Ziel für die kommenden Triathlonwettkämpfe ist es, Erfahrungen zu sammeln und die Leistung vor allem im Schwimmen kontinuierlich zu verbessern.“

Mit der schnellsten Zeit des Tages gewannen Julian Winter und Guide Tim Wolf bei den Männern in 1:12:58 Stunden. Julian Winter verteidigte damit seinen Titel aus dem letzten Jahr.

Fotos: Nadine Rucktäschel

Nach 8:02:38 Stunden blieb die Uhr im Triathlon Stadion im Rother Stadtgarten für Anne Haug stehen. Weltbestzeit! Erst im vergangenen Jahr hatte die Schweizerin Daniela Ryf den bis dato unangefochtenen, zwölf Jahre alten Rekord von Chrissie Wellington mit einer Zeit von 8:08:21 Stunden geknackt. Ryf war mit dem erklärten Ziel der Rekordjagd in das Rennen gegangen. Anders sah es bei der Bayreutherin Anne Haug aus. Sie hatte erst am Dienstag vor dem Rennen kurzfristig nachgemeldet. „Während der Saison ändern sich oftmals die Pläne“, sagte sie bei der Pressekonferenz.

Ganz überraschend kam die Fabelzeit natürlich nicht. Schon bei ihrem Saisonauftakt beim Ironman Lanzarote hatte sie, nach einer Krankheitsphase im Frühjahr, gezeigt, dass sie noch stärker zurück ist. Schon auf dem Rad fiel dort der Streckenrekord auf dem anspruchsvollen Kurs über die Lavainsel. Dieser Leistung folgte ein Marathon in 2:49:08 Stunden, ein Sieg mit über 40 Minuten Vorsprung und eben eine neue Kurs-Bestzeit.

Doch zurück nach Roth: 52:37 Schwimm-Minuten, 4:27:58 Stunden auf dem Rad und ein abschließender Marathon in fabelhaften 2:38:52 führten zu dem Rekord-Ergebnis. Die Zweite, Laura Philipp, folgte in 8:14:13, die Dritte, Els Visser weitere zehn Minuten später.

Wir haben uns mit Anne über den außergewöhnlichen Tag unterhalten.

Hallo Anne,
für einen Sportler ist ja jeder Sieg wertvoll. Was bedeutet dir die Weltbestzeit?

Das ist schon ein einmaliger Meilenstein in einer Sportlerkarriere. Sowas ist nicht planbar, sondern passiert einfach an einem perfekten Tag.

Bist du schon mit der Hoffnung auf eine Fabelzeit ins Rennen gegangen oder gab es im Rennen einen Moment, an dem du realisiert hast, dass heute einfach der Tag ist?

Nein. Ich habe genau dasselbe gemacht, wie bei jedem anderen Rennen der letzten 20 Jahre auch. Vom ersten bis zum letzten Kilometer mein absolut Bestes gegeben. Natürlich hat dieser Tag schon sehr gut mit dem Schwimmen begonnen. Das hat mich in eine Position gebracht, wo ich das Rennen nach meinen Vorstellungen gestalten konnte.

Als fränkische Athletin beim Heimrennen zu triumphieren, das ist außergewöhnlich. Gibt es eine Situation, an die du dich für immer erinnern wirst?

Heimrennen haben immer eine besondere Magie. Sie bringen auf unerklärliche Weise das Beste in einem zum Vorschein. Ich bin hier aufgewachsen und mit dem Rennen groß geworden. Hier dreimal ganz oben zu stehen und dann auch noch mit Weltbestzeit, ist schon ein wahr gewordener Traum. Eine einzige Situation, die mir besonders in Erinnerung bleiben wird, kann ich gar nicht rauspicken. Es gibt so viele Stimmungsnester überall auf der Strecke, die einen mit Extra-Energie versorgen und dann natürlich der Einlauf in das eigens erbaute Stadion. Das sind schon Momente, die sich für immer ins Gedächtnis einbrennen.

Du hattest im Frühjahr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So etwas kennen auch viele Altersklassen-Sportler. Wie hältst du dich einerseits motiviert, bremst dich auf der anderen Seite ein, sodass der Körper die nötige Zeit zur Regeneration erhält?

In schwierigen Zeiten, wie am Anfang des Jahres, wird mir immer wieder bewusst, was für ein außergewöhnliches Team ich um mich habe. Sie haben mit absoluter Leidenschaft und Einsatz jeden Tag mit mir gearbeitet, gehofft und nie die Ziele des Jahres aus den Augen verloren, um es wieder zurückzuschaffen. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen und ich bin wirklich überglücklich, ihnen heute mit dieser Weltbestzeit „Danke“ zu sagen.

Danke für das Interview!

Fotos: DATEV Callenge Roth/ Simon Fischer, Bernhard Bergauer und Christoph Raithel

Am 7. September 2024 findet in Hannover die DM Sprintdistanz der Elite statt. Ein echtes Wettkampf-Highlight. Die Meisterschaften werden in einem gemeinsamen Wettbewerb mit dem Rennen der 1. Bundesliga ausgetragen. Zehn Startplätze (weiblich/männlich) werden in diesem Rennen für Athletinnen oder Athleten vergeben, die nicht in einem Bundesligateam starten.

Die Bewerbung für einen Startplatz erfolgt zunächst ausschließlich über den BTV. Die Startplätze werden final durch das stimmberechtigte Gremium des DTU-Leistungssportausschusses vergeben. Athleten oder Athletinnen, die im Rahmen dieser Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften starten, werden für ihren Erstverein gemäß Startpass gewertet und finden keinen Eingang in die Tagesergebnisse der 1. Bundesliga, auch wenn sie einem Bundesligateam angehören.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Bewerbungsschluss ist der 21.08.2024.

Der DTU-Leistungssportausschuss entscheidet bis 27.08.2024 über die Startplatzvergabe und orientiert sich dabei an den folgenden Voraussetzungen:

  • vier Plätze für Athleten der AK Juniorinnen unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Qualifikation zur Junioren Weltmeisterschaft im Oktober 2024; DM Jugend/Junioren in Jena; DTU-Jugendcup am Rothsee und ggf. Forst;
  • drei Plätze für Athleten der AK U23 unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Wettkampfergebnis mit der höchsten individuellen Punktzahl im World Triathlon Ranking vom 11.05.-18.08.2024; Position im World Triathlon Ranking zum Stand 19.08.2024; Bundesliga Gesamteinzelwertung zum Stand 19.08.2024 (siehe § 31 der Durchführungsbestimmungen);
  • ein Platz für je einen Athleten der Elite unter Einbeziehung der Platzierungen bei den folgenden Wettkämpfen in dieser Reihenfolge: Wettkampfergebnis mit der höchsten individuellen Punktzahl im World Triathlon Ranking vom 11.05.-18.08.2024; Position im World Triathlon Ranking zum Stand 19.08.2024; Bundesliga Gesamteinzelwertung zum Stand 19.08.2024 (siehe § 31 der Durchführungsbestimmungen);
  • zwei Plätze: Vergabe einer Wildcard (z. B. Athletinnen Langdistanz, Athletinnen mit Verletzung, Bundeskader-Athlet*innen U23/Elite ohne Bundesliga-Team).

Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Foto: Lisa Heinrichs

Es hätte eine durchwegs erfolgreiche Veranstaltung werden können, doch am Ende sollte ein Unwetter dem Rennen einen Strich durch die Rechnung machen. Der 9. Cube Schüler und Jugend Triathlon in Marktredwitz hatte mit 188 Einzelstartern und 15 angemeldeten Teams aus ganz Bayern und dem benachbarten Tschechien einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Daneben freute sich der veranstaltende Verein RSC Marktredwitz über eine deutlich gestiegene Anzahl an Teilnehmern aus der Region, die Triathlonluft schnuppern wollten. Und auch an Zuschauer-Support fehlte es nicht: Knapp 500 Eltern und Zuschauer applaudierten in der „Triathlonarena“ und auf der Strecke. Bis das Gewitter aufzog.

Der Tag begann so, wie ein Triathlon-Tag beginnen muss. Die Einzelrennen konnten noch gestartet werden. Dann jedoch zog ein Gewitter auf, das die Fortführung der Veranstaltung unmöglich machte. „Glücklicherweise konnten einige Altersklassen, inklusive der Jüngsten, ihr Rennen noch vor dem Abbruch erfolgreich beenden“, blickt Orgaleiter Olaf Korf zurück. Über 30 sechs- und siebenjährige, vorrangig aus der Region um Marktredwitz, absolvierten ihren teilweise ersten Triathlon mit großer Begeisterung. Dem Unwetter zum Opfer fielen in der Folge allerdings die Läufe der Schüler B und C und die abschließend geplante spektakuläre Team Mixed Relay.

Wertung des BTV Memmert Nachwuchscup wird angepasst

Die fehlenden Ergebnisse haben nun auch Auswirkung auf die Serienwertung. In Absprache mit den Verantwortlichen des Bayerischen Triathlon-Verbandes wurde folgende Regelung gefunden.
Durch den Ausfall des Staffelrennens erhalten alle Starter, die im Einzelrennen gestartet sind, UND für das Staffelrennen gemeldet waren, einen Punkt bzw. den Haken für ein absolviertes Staffelrennen. In der Klasse der Schüler B bleibt die Anzahl an Pflichtrennen, die in die Wertung eingehen, wie vorgesehen bestehen.

Ausblick auf 2025

Enttäuscht und traurig über den Abbruch der Veranstaltung, aber beruhigt, dass keine Personen zu Schaden kamen, blicken die Organisatoren des RSC Marktredwitz optimistisch auf ein Jubiläumsjahr nach vorne. Am 5. Juli 2025 wird die zehnte Auflage des Schüler- und Jugendtriathlons mit der fünften Team Mixed Relay stattfinden. Weitere Aktionen des RSC Marktredwitz anlässlich seines 40-jährigen Bestehens sind ebenfalls in Vorbereitung.   

Zu den Ergebnissen des Rennens (Link).

Fotos: RSC Marktredwitz

An der Uni sind normalerweise vor allem junge Erwachsene zu finden. Am vergangenen Sonntag, den 30.06.2024 war das anders: Zahlreiche sortliche Kids fanden sich am Campus der Technischen Universität München (TUM) ein, um gemeinsam zu trainieren. Auf Initiative des Trisport Erding e.V. waren die Kinder und Jugendlichen zu dem Trainingstag an den Universitätscampus nach München eingeladen. Die Veranstaltung wurde maßgeblich von Studierenden der Sportwissenschaft zusammen mit Ihren Betreuern Valentin Nusser und Dr. Martin Schönfelder organisiert.

Studentinnen und Studenten erheben Daten

Die beiden Betreuer Valentin Nusser und Dr. Martin Schönfelder sind neben ihrer beruflichen Tätigkeit an der TUM selbst auch als Triathlon-Trainer tätig. Den Trainingstag auf dem TUM Campus im Olympiapark haben sie aus gleich mehreren Gründen initiiert. Die Studentinnen und Studenten gestalteten diesen Tag im Rahmen des Unterrichtsfaches „Sportwissenschaft in einer Sommersportart“. Es wurde nicht nur trainiert, sondern es wurden auch sportmotorische Testungen und Daten zu Sprintleistungen beim Radfahren und Laufen erhoben. Im Rahmen eines Crossduathlons wurden zudem wettkampfnahe Leistungsdaten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeiten, Bodenkontaktzeiten und vieles mehr gesammelt.

Gerade bei dem Crossduathlon stand nicht nur die schnellste Leistung im Vordergrund. Besonders beim Radfahren mussten die Kinder technische Fertigkeiten auf dem Mountainbike unter Beweis stellen, denn die Strecke war gespickt mit Hindernissen, Treppen, Slalom-Abschnitten und Rampen. Durch ein vorangegangenes Radtechniktraining und unterschiedliche Laufspiele waren die jungen Sportler aber optimal auf den Parkour vorbereitet.

Gesunde Ernährung gehört dazu

Ergänzt wurde die Kombination aus Training, Leistungsmessung, Cross-Duathlon und Spielen durch eine gesunde Ernährung. Neben einem reichhaltigen Obst-Buffet konnten die Kinder in der TUM-Lehrküche selbst leckere Obst-Smoothies herstellen. Zudem gab es zum Abschluss des Tages noch ein sogenanntes PowerBall-Rätsel, bei dem die Kinder aus verschiedenen leckeren Fruchtbällchen deren natürliche Inhaltsstoffe herausschmecken mussten, um die Rätselfragen lösen zu können.

„Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag am TUM Campus im Olympiapark“, ziehen die Organisatoren Fazit. Für die Studierenden steht nun noch die Auswertung der Ergebnisse an, die sie am Ende des Semesters präsentieren werden. Die Kinder, darunter auch viele Sportler des Trisport Erding e.V., dürfen sich von einem erlebnisreichen Tag erholen und sich auf eine Wiederholung des Trainingstags im nächsten Jahr freuen.

Fotos: Martin Schönfelder, Trisport Erding e.V.

Der Bezirk Oberfranken sucht eine engagierte und motivierte Person für die Position des Breitensportwarts. Diese Rolle bietet die Möglichkeit, die Breitensportaktivitäten im Bereich Triathlon in der Region zu fördern und zu unterstützen.

Die Aufgaben eines Breitensportwarts sind vielfältig und können folgende Bereiche umfassen:

  • Entwicklung und Umsetzung von Breitensportinitiativen, um die Teilnahme am Triathlon in Oberfranken zu fördern.
  • Organisation und Koordination von Breitensportveranstaltungen, Trainingscamps und -workshops.
  • Ansprechpartner für Vereine, Trainer und Athleten im Bereich Breitensport.

Anforderungen:

  • Begeisterung für den Triathlonsport und Erfahrung im Breitensportbereich.
  • Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit.
  • Organisationstalent und Fähigkeit zur Selbstorganisation.

Bewerbung:

Interessierte Personen werden gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 01.08.2024 per E-Mail an oberfranken@triathlonbayern.de zu senden.

Für Rückfragen stehen stehen die Bezirksvorsitzenden Pauline Schweens und Kristina Grieger gerne zur Verfügung.

Am 30.Juni wurden die Bezirksmeister über die Sprintdistanz beim 36. Hersbrucker Volkstriathlon ermittelt. In einem engen Sprintfinish sicherte sich Martin Gebhard (Team OPTIMUM) den Tagessieg vor Roland Ziegaus (TV 1897 Velburg). Damit gewann er auch den Titel des mittelfränkischen Meisters. Platz zwei in der mittelfränkischen Wertung errang Alexander Rupprecht (Ski Club Lauf) vor Christoph Dowalil (Halber Hai).

Bei den Damen siegte Lena Götzenberger (TSV Zirndorf) souverän vor Elena Hillenbrand und Hannah Stocker beide vom gastgebendem DAV Hersbruck.

Die Ehrungen wurden vom 1. Vorstand des Bezirk Mittelfranken im BTV Michael Reiwe vorgenommen.

Bezirksmeister Mittelfranken 2024 Sprintdistanz

v.l.n.r.: Michael Reiwe, Hannah Stocker, Elena Hillenbrand, Lena Götzenberger, Alexander Rupprecht, Martin Gebhard

Fotos: Daniel Decombe, Chris Düll (DAV Hersbruck)

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