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Bayerische Athleten überzeugen bei der Deutschen Meisterschaft Duathlon Sprint in Halle
BreitensportBei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon Sprint in Halle stellten sich Athleten aus ganz Deutschland dem kurzen aber intensiven Rennen über 5 km Laufen, 21 km Radfahren und 3 km Laufen. Aus bayerischer Sicht gab es mehrere erfreuliche Ergebnisse: Insgesamt vier Altersklassensiege, ein zweiter und zwei dritte Plätze sprangen im Altersklassenrennen heraus.
Erfolgreicher DM Debütant Ben Czirnich
Florian Puchta (IfL-Hof) überzeugte mit einem starken Wettkampf und sicherte sich in der Altersklasse M30 den Sieg. Mit einer konstanten Leistung über alle drei Disziplinen zeigte er eine der besten bayerischen Tagesleistungen. Ebenfalls ganz oben auf dem Podium stand Ben Czirnich (TV Schweinheim), der die Jugendklasse (MJA) für sich entscheiden konnte. Besonders auf der Radstrecke konnte er sich entscheidend positionieren. Im Nachgang resümiert der Nachwuchssportler: „Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Rennverlauf, weil die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte sehr gut geklappt haben. Ich wollte einen kontrollierten ersten Lauf machen, saubere Wechsel hinlegen und unfallfreies Fahren in einer hoffentlich starken Gruppe. Für den abschließenden zweiten Lauf habe ich ein bisschen auf meine Laufstärke gesetzt. Insgesamt bin ich sehr glücklich, dass mein Debüt bei einer Deutschen Meisterschaft dieses tolle Ergebnis gebracht hat.“
Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten) gewann bereits zum dritten Mal souverän die Altersklasse M75 und unterstrich damit seine Erfahrung und Ausdauer. Wolfgang Janisch (SV Langenbach) rundete das bayerische Ergebnis mit Rang drei in dieser Altersklasse ab.
Bei den Frauen zeigte harlotte Doseth (SV Würzburg 05) ein herausragendes Rennen und sicherte sich in der Altersklasse AK20 souverän den Deutschen Meistertitel. Mit der starken Gesamtleistung war sie zudem die viertschnellste Athletin des Tages.
Stefan Doseth (SV Würzburg 05) sicherte sich nach 1:14:20 Stunden mit Rang zwei in der Altersklasse M55 die einzige Silbermedaille aus bayerischer Sicht.
Auch in der Altersklasse AK50 gab es Grund zur Freude: Nadine Zidek (Tristar Regensburg) belegte einen starken dritten Platz und erreichte damit den einzigen bayerischen Podiumsrang drei.
Felix Bydkiewski (Team Oberpfalz) zeigte in der Altersklasse M65 eine engagierte Leistung und belegte Rang sieben. Martin Holler (Laufteam Fürth 2010) erreichte in der Altersklasse M55 einen sechsten Platz, Bastian Metz (TV1848 Erlangen) erreichte in der stark besetzten Altersklasse M20 einen soliden achten Platz.
Alle Ergebnisse sind hier zu finden.
Foto: © DTU/Winni Penno
BM Duathlon Krailling: Favoritinnensieg mit Spannung – Hug stoppt Hoffmann
Breitensport, VeranstaltungenEin perfekter Tag für die Duathlon-BM: Bei frischen Temperaturen am Morgen und zunehmend angenehmen Bedingungen im Tagesverlauf präsentierte sich der Duathlon in Krailling einmal mehr als früher Formtest mit spannenden Titelkämpfen. Die 32. Auflage des Rennens bot dabei wie so oft hochklassige Leistungen aber auch einige organisatorische Neuerungen. Am Ende feierte die Favoritin Cornelia Griesche einen hauchdünnen Sieg und Titelverteidiger Max Hoffmanns Pläne wurden von Tom Hug durchkreuzt.
Im Frauenrennen entwickelte sich von Beginn an ein spannender Zweikampf an der Spitze. Vanessa Aberham diktierte gleich im ersten Lauf das Tempo und konnte sich zunächst leicht von Cornelia Griesche absetzen. „Anfangs habe ich versucht, Anschluss zu halten, musste sie nach etwa fünf Kilometern aber ziehen lassen und mein eigenes Tempo finden – der Wettkampf war ja noch lang“, schilderte Griesche später.
Auf dem Rad wendete sich dann das Blatt: Mit starker Leistung holte die Athletin des TSV Gaimersheim den Rückstand nach rund zehn Kilometern wieder auf und suchte ihrerseits die Entscheidung. Doch Aberham ließ sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein Duell mit mehreren Führungswechseln, das beiden Athletinnen sichtlich Kraft abverlangte. „Die ständigen Antritte kosteten viel Energie, deshalb habe ich mich entschieden, mit etwas Abstand hinter ihr zu bleiben“, so Griesche. Gemeinsam erreichten sie schließlich die zweite Wechselzone.
Cornelia Griesche erkämpfte sich den Sieg
Auch auf dem abschließenden Lauf blieb das Rennen lange offen. Aberham forcierte erneut das Tempo, Griesche heftete sich an ihre Fersen und hielt den Kontakt. Erst auf dem letzten Kilometer konnte sich Aberham kurz lösen, ehe Griesche auf den finalen Metern noch einmal alles mobilisierte. Mit einem starken Schlussspurt fing sie ihre Konkurrentin tatsächlich noch ab und sicherte sich in 1:57:39 Stunden den Sieg sowie – nach 2023 und 2025 – erneut den Titel der Bayerischen Meisterin. Nur drei Sekunden dahinter lief Aberham (TSG 08 Roth) über die Ziellinie. Rang drei ging an Lokalmatadorin Helen Graf (TV Planegg-Krailling).
„Insgesamt lief das Rennen doch etwas anders, als ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte“, gab die Siegerin im Nachgang zu und ergänzt: „aber wenn man am Ende als erstes die Ziellinie überquert, ist der Rest Nebensache. Zwischenzeitlich hatte ich den Sieg auch nicht mehr für möglich gehalten, aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man über seine Grenzen gehen kann und dafür belohnt wird.“
Titelverteidigung wurde durchkreuzt
Titelverteidiger Maximilian Hoffmann ging im Rennen der Männer als einer der Favoriten ins Rennen. Doch schon beim ersten Lauf ließ sich erahnen, dass mit Tom Hug an diesem Tag ein ernsthafter Konkurrent am Start war. Der Profi setzte sich früh an die Spitze und legte gleich zu Beginn mit der schnellsten Laufzeit den Grundstein für seinen späteren Erfolg. Hug dominierte auch auf dem Rad und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Auch im abschließenden Lauf ließ er nichts mehr anbrennen und brachte seinen Vorsprung von am Ende über drei Minuten souverän ins Ziel. Dahinter zeigte Wolfgang Teuchner als schnellster Athlet der Altersklasse M40 eine starke Leistung und lief auf Rang drei der Gesamtwertung.
Sieger und Bayerischer Meister Tom Hug
„Der Duathlon in Krailling war mein erstes Rennen, nachdem ich vor gut einem Jahr einen schweren Radunfall hatte“, berichtet Sieger Tom Hug. „Entsprechend schwierig war es für mich einzuschätzen, wo ich aktuell stehe. Ich habe mir im Vorfeld bewusst nicht zu viel Druck gemacht und wollte das Rennen einfach solide und vor allem schmerzfrei durchbringen – und endlich wieder Wettkampfatmosphäre aufsaugen. Dass mein Comeback letztendlich so gut gelungen ist, macht mich natürlich umso glücklicher. Besonders gefreut hat mich außerdem, so viele bekannte Gesichter am Streckenrand zu sehen. Während meiner Zeit in München habe ich regelmäßig mit dem TV Planegg-Krailling trainiert. Damit hat es sich für mich fast wie ein Heimspiel angefühlt.“
Die Siegerehrung wurde erstmals in die Veranstaltungshalle verlegt und bot ein schönes Ambiente. Ein besonderer Moment war die Ehrung von Konrad Puk, der als ältester Starter des Feldes den Ehrenpreis „Legende des Rennens“ erhielt.
Alle Ergebnisse des Rennens sind hier zu finden.
Altersklassensiegerinnen
AK20: 1. Franziska Seifert (SSV Forchheim)
AK25: 1. Vanessa Aberham (TSG 08 Roth e.V.)
AK30: 1. Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)
AK35: 1. Nadine Reißner (TG Viktoria Augsburg)
AK40: 1. Katrin Esefeld (LG Mettenheim)
AK45: 1. Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen)
AK50: 1. Nicole Kufner (SVG Ruhstorf)
AK55: 1. Claudia Bregulla-Linke (SC Riederau)
AK60: 1. Christine Schrenker-Schöpf (TV 1848 Coburg)
AK65: 1. Susanne Sommer (SVG Ruhstorf)
Altersklassensieger
AK18-19: 1. Ferdinand Van Aaken (TV Planegg-Krailling)
AK20: 1. Alexander Rieckmann (ATSV Kirchseeon)
AK25: 1. Tom Hug (SV Grün-Weiß Holzkirchen)
AK30: 1. Maximilian Hoffmann (TSG 08 Roth e.V.)
AK35: 1. Christian Schwarz (LC Buchendorf)
AK40: 1. Wolfgang Teuchner (TuS Fürstenfeldbruck e.V.)
AK45: 1. Christian Jais (TuS Fürstenfeldbruck e.V.)
AK50: 1. Alexander Kirsch (TSV Grünwald)
AK55: 1. Hermann Schmaderer (Schwimmverein Straubing)
AK60: 1. Thomas Blum (TV 1860 Immenstadt)
AK65: 1. Andreas Büttner (TSV Ottobrunn)
AK70: 1. Werner Fendt (RSC Aichach 1977 e.V.)
AK75: 1. Konrad Puk (SV Grün-Weiß Holzkirchen)
Fotos: private Aufnahmen
Gelungener Auftakt für Bayerns Nachwuchs beim Jugendcup in Halle
LeistungssportDer erste Wettkampf der Jugendcup-Saison ist immer ein besonderer: Endlich wieder an der Startlinie stehen, endlich wieder das Knistern vor dem Rennen spüren. Für den deutschen Nachwuchs ist es aber auch die erste Standortbestimmung des Jahres, mit der man sich für internationale Rennen empfehlen kann. Mittendrin: zahlreiche bayerische Nachwuchsathletinnen und -athleten, die mit viel Einsatz, viel Freude und guten Ergebnissen in die Saison gestartet sind.
Die Mädels überzeugen geschlossen
Das Top-Ergebnis aus bayerischer Sicht gab es in der Jugend A weiblich: Josefine Doseth (SV Würzburg 05) holte sich den AK-Sieg. Obwohl sie zu den Jüngeren gehört, platzierte sie sich im kombinierten Wertungslauf mit den Juniorinnen auf Platz drei. „Das war schon top“, freut sich auch Trainer Johnny Zipf. Dass mit Matylda Jozwiak vom TSV Brannenburg auf Platz zwei direkt die nächste Bayerin folgte, machte das Ergebnis umso schöner. Dahinter lieferten Nina Mayer (Platz 8) und Eva-Maria Rauscher (Platz 14) solide Rennen ab.
Im gleichen Lauf gab es auch bei den Juniorinnen gute Resultate. Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen), die in den letzten Wochen mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, schwamm, fuhr und lief auf Platz zwei, dicht gefolgt von Annika Bernhuber (4.) und Giulia Göttler (6.), die ebenfalls in den Top-Ten mitmischten. Auch bei den Jüngeren war Bayern präsent. In der Jugend B weiblich landeten Luisa Zenk (8.) und Sophia Gießemer (13.) im Mittelfeld eines großen Teilnehmerinnenfeldes.
Da hat auch der Trainer nichts auszusetzen: „Bei den Mädels war’s insgesammt schon überragend.“
Junge Talente kommen nach
Damit hatte niemand gerechnet: In der Jugend A männlich kämpfte sich Alexander Tresselt mit besonders starker Rad- und guter Gesamtleistung aufs Podium, wurde Dritter und überraschte sogar die Trainer. Für Lennart Walter war es ersteinmal „nur“ Platz 12. zum Saisonauftakt – „da bin ich aber zuversichtlich, dass noch was geht“, setzt Johnny Zipf auf den Athleten. Paul Steurer sammelte mit Platz 20 wichtige Erfahrungen im nationalen Vergleich.
In der Jugend B männlich sorgte Lando Spielberger mit Platz drei ebenfalls für einen Podestplatz aus bayerischer Sicht. Dahinter zeigten Konstantin Koop (5.) und Leon Jozwiak (8.), dass die Leistungsdichte im Team stimmt und auch, dass junge Talente aus der Trainingsgruppe von Roland und Teresa Knoll nachkommen.
Bei den Junioren lief es zwar nicht ganz, wie gewünscht, aber am Ende kamen noch drei Plätze unter den besten Zehn heraus: Moritz Hartmann wurde mit guter Schwimm- und Radleistung sechster, Moritz Hägel, der mit Fachabitur-Vorbereitung aktuell stark schulisch eingebunden ist, siebter und Tom Kaebel als jüngerer im Jahrgang mit schon aussichtsreicher Schwimmleistung neunter. Lasse Reusch wurde 15.
„Das war schon ein gelungener Auftakt“, lautet das Gesamt-Fazit des BTV-Teams. „Noch nicht perfekt, nicht überall schon ausgereizt – aber mit vielen guten Ansätzen und der richtigen Stimmung im Team. Genau so darf es weitergehen.“
Alle Ergebnisse sind hier zu finden.
Foto: © DTU/Winni Penno
Feuchtwanger Triathlon erweitert sein Angebot und lädt zum Schüler- und Jugend-Cross-Triathlon
VeranstaltungenMit dem 1. Feuchtwanger Schüler- und Jugend-Cross-Triathlon am 14. Juni 2026 wächst in Mittelfranken ein Rennen heran, das auf bewährten Strukturen aufbaut. Parallel zur mittlerweile 12. Auflage des Feuchtwanger Triathlons für Erwachsene erweitert das Organisationsteam sein Angebot in Richtung Nachwuchs und bleibt dabei seiner Linie treu: Dem „Triathlon für alle“.
Der gesamte Wettkampftag steht im Zeichen eines Familienevents. Freier Eintritt ins Freibad sorgt für Stimmung, während ein reich bestücktes Obst- und Kuchenbuffet die nötige Energie liefert – natürlich nur für die Aktiven. Dazu kommen Preise für alle Altersklassen, sodass am Ende alle Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen.
Doch zunächst zum Wettkampf: Geschwommen wird im 50-Meter-Becken des Freibads, was gerade Einsteigern Sicherheit gibt und gleichzeitig echtes Wettkampffeeling aufkommen lässt. Direkt im Anschluss geht es auf die Cross-Radstrecke: Rund zwei Kilometer lang, über unbefestigte Wege und Wiesen führend und je nach Altersklasse mehrfach zu absolvieren. Zugelassen sind ausschließlich Mountainbikes oder vergleichbare Räder. Die Laufstrecke bleibt kompakt und zuschauerfreundlich. Auf einer etwa 500 Meter langen Wendepunktstrecke durch das Freibadgelände sammeln die Athletinnen und Athleten ihre Laufkilometer
„Wir freuen uns darauf, dass unser Event nun wirklich für die ganze Familie Möglichkeiten der Teilnahme wird“, meint Robert Schebesta aus dem Orga-Team.
Alle Infos zu dem Event gibt es unter www.triathlon-feuchtwangen.de
Foto: Feuchtwanger Triathlon
DTU Triathlon-Schultour macht Halt in Bayern
SchulsportIm Juli werden im Freistaat an einigen Orten an einigen Terminen die Klassenzimmer leer werden: Denn die DTU Triathlon-Schultour macht Station in triathlonbayern. Zwischen Ingolstadt, Deggendorf, Fürstenried und Nürnberg reiht sich ein Wettbewerb an den nächsten und bringt damit Bewegung in die letzten Tage des Schuljahres. Die zahlreichen Termine der DTU Triathlon-Schultour presented by SUZUKI in Bayern zeigen auch, wie breit aufgestellt und vielfältig Triathlon in der Schullandschaft hier ist.
Den Auftakt macht am 7. Juli der 7. Swim&Run des Gnadenthal-Gymnasiums in Ingolstadt. Eingebettet in die sportliche Tradition der Schule wird hier nicht nur geschwommen und gelaufen – es ist ein Einstieg in die Welt des Triathlons für viele junge Talente. Gerade die tolle Atmosphäre sorgt dafür, dass auch Einsteiger ihre ersten Wettkampferfahrungen sammeln können.
Nur wenige Tage später, am 10. Juli, folgt mit der 10. Deggendorfer Schulmeisterschaft im Triathlon bereits ein Jubiläum. Am Comenius-Gymnasium hat sich der Wettkampf längst etabliert. Die Strecken bieten beste Bedingungen und sorgen Jahr für Jahr für große Begeisterung bei Teilnehmenden und Zuschauern gleichermaßen.
Mit dem Sommertriathlon am 20. Juli am Gymnasium Fürstenried wird die Tour dann auch im Münchner Raum erlebbar. Für die Klasse mit den meisten Teilnehmenden ist dort sogar ein Sonderpreis ausgeschrieben.
Dann geht es Schlag auf Schlag weiter: Am 21. Juli lädt das Gymnasium Höchstadt zum Schülertriathlon. Der Schüler-Triathlon dort ist ein Großprojekt von allen beteiligten Schulen, der Stadt Höchstadt und dem Verein ESC Höchstadt und dessen Triathlon-Abteilung.
Der 22. Juli bringt gleich zwei Highlights: In Eckental findet der HeroKids Schüler-Triathlon statt, der seinem Namen alle Ehre macht. Parallel dazu läuft in Fürth der 21. Fürther Schultriathlon aus – eine Veranstaltung mit Tradition.
Am 24. Juli teilt sich die Aufmerksamkeit erneut: In Aschaffenburg geht der Triathlon am Kronberg-Gymnasium über die Bühne. Gleichzeitig findet in Erlangen bereits die 36. Auflage des Schüler-Triathlons des TV 1848 Erlangen statt – ein echtes Urgestein im bayerischen Schultriathlon, das mit Erfahrung, Professionalität und ganz viel Begeisterung punktet.
Zum Monatsende wird es dann noch einmal richtig actionreich: Am 28. Juli bringt der 6. Nürnberger Schülertriathlon an der Peter-Vischer-Schule frischen Wind in die Serie. Die noch junge Veranstaltung hat sich schnell einen Namen gemacht und steht exemplarisch für die tolle Entwicklung der Schultour in Bayern.
Den Schlusspunkt setzt am 29. Juli eine Premiere: Beim 1. Bike&Run des Gymnasiums Gaimersheim wird gesportelt und gejubelt.
„Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Termine der DTU Triathlon-Schultour presented by SUZUKI in Bayern“, sagt Vizepräsident Leistungssport Thomas Burger, der sich stark für Triathlon als Schulsport einsetzt. „Insbesondere, da es ja noch einige Rennen mehr in bayerischen Schulen gibt! An dieser Stelle gilt mein Dank allen Lehrerinnen und Lehrern, die diese Projekte mit viel Engagement umsetzen und den Kindern so ganz besondere Erlebnisse ermöglichen.“
Foto: Sophie Dowkes
Höchste Anerkennung erhalten: Jochen Rühl erhält die Ehrenmedaille verliehen
Nachrichten des BTVIn einem feierlichen Staatsakt in der Münchner Residenz ist Jochen Rühl mit der „Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern“ ausgezeichnet worden. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann würdigte damit ein Engagement, das im Triathlon weit über das Übliche hinausgeht und vor allem eines verkörpert: Ausdauer im besten Sinne.
Wenn im Triathlon von Ausdauer die Rede ist, denkt man zunächst an lange Distanzen und intensive Wettkämpfe. Bei Jochen Rühl steht der Begriff seit vielen Jahren für etwas anderes: für Verlässlichkeit, Kontinuität und den unermüdlichen Einsatz für den Nachwuchs. Der erfahrene Ausdauersportler kennt beide Seiten – als aktiver Athlet, der selbst bis hin zu Weltmeisterschaften auf Hawaii aktiv war, und als engagierter Gestalter im Hintergrund, der seine Erfahrungen weitergibt.
Seine sportliche Heimat ist seit jeher der TSV Harburg
Dort begann sein Weg im Ehrenamt bereits vor über 20 Jahren – zunächst bei der Moderation des vereinseigenen Duathlons. Was damals als punktuelles Engagement begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer tragenden Rolle innerhalb der Triathlon-Abteilung.
Ein zentraler Meilenstein folgte 2012 mit der Gründung der Tria-Kids. Rühl übernahm selbst die Trainingsarbeit und legte damit den Grundstein für eine nachhaltige Nachwuchsförderung. Mit viel Gespür für die Bedürfnisse junger Sportlerinnen und Sportler entstand ein Umfeld, in dem nicht allein Leistung, sondern vor allem Freude an Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Aufbauend darauf wurde 2019 mit dem „Schwaben-Rudel“ eine weiterführende Förderstruktur geschaffen, die ambitionierten Jugendlichen gezielte Perspektiven eröffnet – mit sichtbarem Erfolg bis hinein in überregionale Wettkampfebenen.
Parallel dazu prägte Rühl auch die Entwicklung von Veranstaltungen maßgeblich. Seit 2017 verantwortet er als Organisationsleiter den Harburger Triathlon, der sich längst als feste Größe im bayerischen Nachwuchskalender etabliert hat und 2026 bereits in seine achte Auflage geht. Darüber hinaus bringt er sich als Sportwart und Jugendleiter ein, betreut die Ligamannschaften und ist im Verein ein verlässlicher Ansprechpartner in allen Bereichen.
Sein Engagement reicht dabei über den Verein hinaus. Auch auf Bezirks- und Verbandsebene wirkt Rühl aktiv mit, unter anderem als Jugendwart im Triathlon-Bezirk Schwaben sowie in der Unterstützung von Maßnahmen des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Für viele Nachwuchsathletinnen und -athleten ist er dabei nicht nur Trainer, sondern ebenso Mentor und Vertrauensperson.
In seiner Laudatio betonte Joachim Herrmann die besondere Bedeutung solcher Persönlichkeiten für den Sport im Freistaat. Ehrenamtliche wie Jochen Rühl seien das Fundament, auf dem die sportliche Gemeinschaft aufbaue. Durch den Abend führte Tilmann Schöberl, der der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh.
Foto: Alexandra Beier – Bayerisches Innenministerium
Bayerische Meisterschaften im Duathlon Krailling: Klassiker mit Titeljagd
VeranstaltungenDer Duathlon in Krailling ist für bayerische Athletinnen und Athleten traditionell der erste Formtest der Saison. Denn wenn am 26. April gestartet wird, geht es nicht nur um einen gelungenen Einstieg in das Wettkampfjahr, sondern direkt um die Bayerischen Meistertitel über die Duathlon Kurzdistanz. Viel Zeit zum „Reinkommen“ bleibt also nicht.
Das Rennen selbst ist bekannt und ein bisschen gefürchtet. Die 10 Kilometer zum Auftakt sind schnell und wer den Anschluss verpasst, läuft dem Rennen meist schon früh hinterher. Danach geht es auf den Radkurs, der auf den ersten Blick simpel wirkt: Wendepunkt, flach, komplett gesperrt. In der Praxis heißt das aber vor allem: Druck, Tempo, keine Pause. Und wenn der Wind ins Spiel kommt, wird es schnell selektiv. Der abschließende 5-Kilometer-Lauf ist dann wahrlich der erste Formtest.
Meistertitel als klarer Fokus
Auch wenn der Duathlon Krailling seit jeher ein breitensportlich geprägtes Event ist, rückt auch deses Jahr die Bayerische Meisterschaft in den Mittelpunkt. Rund 180 Athletinnen und Athleten werden allein auf der Kurzdistanz erwartet – einige davon mit klarem Blick auf die Podestplätze.
Eine konkrete Favoritenrolle lässt sich in diesem Jahr schwer vergeben – zu ausgeglichen präsentiert sich das Feld. Viel spricht jedoch dafür, dass der Sieger aus einer kleinen Gruppe von Allroundern kommen wird, die sowohl im ersten Lauf als auch auf dem Rad keine Schwächen zeigen. Chancen auf den Tital dürfte jedoch Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth haben, die kürzlich bei der Duathlon EM in Alsdorf Silber holte. Mit in das Geschehen eingreifen könnten die Routiniers Katrin Esefeld oder auch Sandra Morawitz.
Bei den Männern fehlt Titelverteidiger Maximilian Hoffmann bisher in der Meldeliste, dafür dürfte der Zweite des letzten Jahres, Jakob Heindl, seine Chance wittern. Mit Stefan Wiessner ist auch der Letztjahresdritte vertreten.
Alle Infos zu dem Rennen gibt es auf www.tv-planegg-krailling.de/event/duathlon
Para Kader absolviert Lehrgang in Bayreuth
ParatriathlonDer Para-Kader des Bayerischen Triathlon-Verbands absolvierte in Bayreuth einen intensiven Trainingsblock. Unter der Leitung von Trainerin Julia Fankel standen dabei nicht nur umfangreiche Einheiten, sondern vor allem auch gezielte Maßnahmen zur individuellen Leistungsentwicklung im Mittelpunkt.
Bei guten äußeren Bedingungen wurde zum Auftakt eine fordernde Radeinheit über 78 Kilometer durch die fränkische Landschaft und das Wiesenttal absolviert. Im Anschluss ging es für die Athletinnen und Athleten noch ins Wasser, sodass ein abwechslungsreicher und anspruchsvoller Trainingstag erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Auch der darauffolgende Tag war voll: Zunächst stand eine Laufeinheit mit Laktatmessungen auf dem Programm, die wichtige Erkenntnisse zur Belastungssteuerung lieferte. Direkt im Anschluss sollte eigentlich eine weitere Radeinheit folgen, das April-Wetter machte diesem Plan jedoch einen Strich durch die Rechnung. Auch, wenn es dann nicht auf’s Rad ging, wurde es so noch einmal nass. Die Alternative war nämlich eine weitere Schwimmeinheit.
Unterstützt wurde der Lehrgang von workhouse endurance. Mit vor Ort war Lukas Scherl, der die Gruppe begleitete, die Radstrecken auswählte und die leistungsdiagnostischen Tests im Laufbereich durchführte. Die Kombination aus praxisorientiertem Training und fundierter Diagnostik bot für alle Beteiligten einen deutlichen Mehrwert – vor allem mit Blick auf die individuelle Trainingsplanung in den kommenden Wochen.
Mit dabei in Bayreuth waren unter anderem Michelle Wagner mit Guide Hannah Rossmann, Sarah Steinke, Lukas Reißig, Lars Konek, Annalena Tank sowie Lasse Hasselbring mit Guide Timm Spörlein. Zudem wurde die Trainingsgruppe durch Gastathletin Lena Herrmann ergänzt.
Foto: Julia Fankel
Cross-Duathlon in Kleinostheim feiert kleines Jubiläum
Veranstaltungen15 Jahre Rennspaß, oft matschig, immer voller Energie und Nachwuchsbegeisterung: Der Süwag Energie Cross-Duathlon in Kleinostheim hat sich über die Zeit vom kleinen Frühjahrstest zu einem festen Termin im bayerischen Rennkalender entwickelt. Was heute routiniert wirkt, begann ganz überschaubar mit einem engagierten Team der TSG Kleinostheim, einigen Dutzend Kindern und Jugendlichen und einer Strecke durch Wald und Wiesen. Daraus ist nach und nach eine kleine, aber feine Bühne für den Cross-Sport entstanden.
Jahr für Jahr wurde an Details gefeilt, wurden Abläufe verbessert und das Format behutsam erweitert. Aus dem familiären Format entwickelte sich ein verlässlicher Treffpunkt für Sportbegeisterte in Unterfranken, der zuletzt rund 80 Teilnehmende angezogen hat. Im Kern ist sich die Veranstaltung aber treu geblieben: erst laufen, dann aufs Rad, dann wieder laufen – Cross-Duathlon pur. Und das ausschließlich für den Nachwuchs. Nun steht die 15. Ausgabe an. Am 25. April 2026 geht es in Kleinostheim erneut auf die Strecke. Besonders ist dabei vor allem die Atmosphäre: Junge Einsteiger stehen neben Nachwuchstalenten, alle probieren sich aus, wachsen über sich hinaus und erleben den Wettkampf gemeinsam. Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis, warum sich das Rennen über so viele Jahre behauptet hat.
Zum kleinen Jubiläum richtet sich der Blick auch hinter die Kulissen. Denn ohne das Organisationsteam, das jedes Jahr mit viel Einsatz Strecke, Ablauf und Stimmung gestaltet, wäre dieser Termin längst nicht das, was er heute ist. Spannend ist dabei die Frage, wann eigentlich der Moment kam, in dem klar wurde: Das hier hat Zukunft. Wir haben nachgefragt und Orga-Leiter Niklas hat geantwortet.
15 Jahre Süwag Energie Cross-Duathlon – was war rückblickend der Moment, an dem ihr gemerkt habt: Das hier bleibt?
Einen einzelnen Moment gab es eigentlich gar nicht, vielmehr war es eine Entwicklung über die Jahre. Da wir bewusst eine überschaubare Veranstaltung sind, kennen wir viele der teilnehmenden Kinder persönlich und sehen, dass sie Jahr für Jahr wiederkommen. Das ist für uns die schönste Bestätigung, weiterzumachen. Gleichzeitig zeigt uns die langjährige Unterstützung durch unseren Hauptverein, die vielen engagierten Helferinnen und Helfer sowie unsere Sponsoren, dass wir etwas auf die Beine gestellt haben, das Bestand hat.
Was hat sich in all den Jahren am stärksten verändert – Organisation, Teilnehmerfeld oder Anspruch der Rennen?
Am stärksten verändert hat sich eine Mischung aus Organisation und Anspruch – sowohl bei uns als Veranstalter als auch bei den Teilnehmenden. Ein gutes Beispiel ist die Zeitnahme: Während wir anfangs noch per Hand gestoppt haben, arbeiten wir inzwischen mit elektronischer Zeitnahme via Transponder und dieses Jahr erstmals sogar mit Splitzeiten. Auch im Organisationsteam gibt es immer wieder Veränderungen – ich selbst bin beispielsweise erst im ersten Jahr in der Hauptverantwortung. Das bringt Herausforderungen mit sich, aber mindestens genauso viele neue Ideen.
Ohne das Orga-Team läuft natürlich nichts.
Wie gelingt euch der Spagat zwischen Einsteigerfreundlichkeit und sportlicher Herausforderung?
Das gelingt vor allem über die Streckenlängen und die Gestaltung der Kurse. Wir achten darauf, dass die Distanzen altersgerecht sind und niemand überfordert wird, gleichzeitig aber genügend Anspruch vorhanden ist, damit auch erfahrenere Teilnehmende gefordert werden. Ganz entscheidend ist dabei die Atmosphäre: Die soll bewusst offen, entspannt und familiär bleiben.
Familiär und für alle – das ist das große Ziel der Veranstalter.
Gibt es eine Anekdote oder Szene, die für euch typisch für das Rennen ist?
Ja, die gibt es auf jeden Fall. Da viele Vereine mit mehreren Altersklassen bei uns starten, stehen oft Kinder am Streckenrand und feuern ihre Freundinnen und Freunde lautstark an – und zwar unabhängig von der Platzierung. Grundsätzlich wird hier wirklich jede und jeder angefeuert, auch aus anderen Vereinen. Diese Stimmung ist etwas ganz Besonderes und davon könnten sich so manche Erwachsene manchmal durchaus eine Scheibe abschneiden.
Worauf freut ihr euch bei der 15. Ausgabe am meisten?
Am meisten freuen wir uns auf das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern, von Teilnehmenden über Eltern bis zu Trainerinnen und Trainern anderer Vereine, und auf glückliche, zufriedene Teilnehmende im Ziel. Und ganz ehrlich: Vielleicht auch auf den Moment danach – wenn alles reibungslos gelaufen ist, abgebaut wurde und man am Abend gemeinsam noch ein Stück Kuchen genießen kann.
Danke! Wir wünschen auch für die nächsten 15 Jahre gutes Gelingen.
Die Finals Hannover 2026: Anmeldung für Amateure startet am 15. April
BreitensportIm Rahmen der Multisport-Veranstaltung „Die Finals“ werden vom 23. bis 26. Juli in Hannover in 25 Sportarten die nationalen Meisterinnen und Meister ermittelt. Doch nur eine Disziplin bietet Breitensportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit, auf denselben Streckenabschnitten und Wettkampfstätten anzutreten wie die Elite: der Triathlon. Die Anmeldung für das Amateurrennen und die DM Sprintdistanz der Altersklassen startet am 15. April 2026.
Teilnehmende des Sprint Triathlons Steinhuder Meer können am Samstag, 25. Juli, zwischen dem Einzelrennen (750 m Schwimmen, 18 km Radfahren, 5 km Laufen) und einer Sprintstaffel wählen, bei der jeweils ein Teammitglied eine der drei Disziplinen absolviert. Ambitionierte Starterinnen und Starter können am Sonntag, 26. Juli, zudem bei den DTU Deutschen Meisterschaften Sprintdistanz der Altersklassen selbst um nationale Titel kämpfen. Voraussetzung ist der Besitz eines gültigen Startpasses der Deutschen Triathlon Union (DTU) sowie die deutsche Staatsbürgerschaft.
Geschwommen wird im Steinhuder Meer, bevor die Strecke auf einem abwechslungsreichen Radkurs entlang des Ufers des Steinhuder Meers führt – bis zum Hagenburger Kanal und durch das Naturschutzgebiet zurück in Richtung Altenhagen. Anschließend geht es weiter nach Wunstorf und durch den Ort Steinhude wieder zu den Strandterrassen. Die Laufstrecke verläuft zunächst durch den Ortskern von Steinhude und anschließend entlang der Promenade – ein stimmungsvolles Highlight für Aktive und Zuschauer gleichermaßen, zumal die Amateurinnen und Amateure mit Ausnahme des Naturschutzgebietes und einer etwas größeren Laufrunde auf identischen Strecken wie die Profis unterwegs sind.
DTU Veranstaltungsdirektor Oliver Schiek betont: „Der Triathlon nimmt bei den Finals eine besondere Rolle ein: Keine andere Sportart öffnet ihr Eventformat so konsequent für Amateurinnen und Amateure. Wer hier startet, erlebt den Spirit eines Multisport-Festivals aus nächster Nähe – auf größtenteils denselben Kursen, im selben Setting. Das macht unseren Sport einzigartig.“
Die Amateurrennen finden am Samstag, 25. Juli 2026, im Vorfeld des Eliterennens statt. Am Sonntag, 26. Juli 2026, werden – ebenfalls unmittelbar vor dem Elite-Wettbewerb – die DTU Deutschen Meisterschaften der Altersklassen ausgetragen. Der Start ist jeweils in Wellen zwischen 7:00 bis 7:45 Uhr geplant.
Die Anmeldung für das Triathlon-Highlight in der Region Hannover startet am 15. April 2026. Informationen zu Teilnahmebedingungen und Abläufen stehen hier zur Verfügung. Die Anmeldung ist hier möglich.
Foto: © DTU/Petko Beier