Strömender Regen, nasse Straßen, ein Kampf gegen die Elemente. Das war der diesjährige Triathlon in Harburg. Die Nachwuchssportler aus ganz Bayern ließen sich davon aber nicht abhalten und holten noch einmal alles raus, um im Finale des BTV Memmert Nachwuchscups Punkte zu holen.
Bereits am Samstag hatten viele fleißige Helfer zusammen mit dem Orgateam des TSV Harburg eine Triathlon Arena auf der Wiese an der Brünseer Straße aufgebaut. Die Vorbereitungen liefen reibungslos, und viele Athleten reisten bereits mit Eltern und Betreuern an, um sich auf den Wettkampf einzustimmen und die Strecken zu besichtigen. Die Vorfreude auf das letzte Rennen der Saison war deutlich spürbar, auch, wenn aufgrund der Wetterprognosen mit Starkregen und Gewittern der Wettkampf in einen Duathlon umgewandelt wurde.
Am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr füllte sich das Wettkampfgelände allmählich mit Leben. Startunterlagen abholen, Abrolllängenkontrolle der Räder und Check-In im Wechselgarten. Für einige Nachwuchstriathleten war es der erste Wettkampf. Die Aufregung war groß. Um 10:00 Uhr war es dann soweit: im zentralen Bereich fand die Wettkampfbesprechung statt. Die Begrüßungsworte von Bürgermeister Christoph Schmidt, Sportreferent Bernd Spielberger und dem Vorsitzenden des TSV Harburg, Jürgen Deg, setzten ein positives Zeichen für den Tag. Helmut König, Vorsitzender der Triathlon Abteilung und Jochen Rühl, Hauptorganisator des Harburger Triathlon erklärten nochmals wichtige Dinge im Ablauf.
Rekord Teilnehmerzahlen sorgen für Freude
Besonders erfreulich war die Tatsache, dass die Teilnehmerzahl erneut Rekordwerte erreichte: 165 Einzelstarter und 35 Staffeln waren gemeldet – so viele wie noch nie zuvor. Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht, was die große Begeisterung für den Nachwuchssport in Bayern unterstreicht. Der Wanderpokal für die meisten Beteiligten ging erneut an die TSG Roth, während der TSV Harburg traditionell die meisten Teilnehmer stellt – allerdings außer Konkurrenz.
Um 10.15 Uhr warteten die Junioren und Juniorinnen sowie die Athleten und Athletinnen der Jugend A auf ihren Start. Plötzlich regnete es in Strömen. Nach einem kurzen, schnellen Lauf ging es auf die Räder. Trotz des Regen und der nassen Fahrbahn wurde ein sehr hohes Tempo gefahren. Bei den Junioren siegte David Wölfel vom TV 1848 Coburg in 21:24,26 Minuten vor Tim Dudziak vom TSV Zirndorf, seine Teamkollegin Josefine Mendler erreichte Platz 1 der Juniorinnen in 36:48,27 gefolgt von Magdalena Meier vom TSV 1860 Rosenheim. In der Altersklasse Jugend A siegte Nina Mayer vom TSV Harburg vor heimischem Publikum in 35:58,89 Minuten sowie Tom Kaebel vom TV 1848 Coburg (30:57,43). Auf Platz 2 folgten Josefine Doseth (SV Würzburg 05) sowie Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim). Platz 3 belegten Julia Weiland und Luca Schreitmüller gefolgt von Elisabeth Haupt auf Platz 4 (alle 3 TSV Harburg).
Bedingungen besserten sich im Tagesverlauf
Im 2. Rennen startete die Jugend B (Jahrgänge 2010/2011). Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und die Straße war etwas getrocknet. Beim letzten Lauf setzte sich Alexander Tresselt vom Tri-Team Schongau an die Spitze der 29 Athleten und siegte in 19:16,03 Minuten. Ihm folgte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.). Joel Westphal vom TSV Harburg musste verletzungsbedingt abreisen lassen, komplettierte das Podium aber mit Platz 3 in 20:13,03 Minuten. Bei der weiblichen Jugend B siegte Frederike Bülck vom TV 1848 Erlangen in 22:10,69 Minuten gefolgt von Nora Bots (TSV Brannenburg e.V.) und Alicia Krogmeier (TSG 08 Roth). Melek Erdogan vom TSV Harburg erreichte Platz 9.
Stark besetzt war auch das Feld der Schüler A (Jahrgänge 2012 /2013). Es siegten Ole Steinbuß (TV 1848 Erlangen) und Jana Maas (TSV Geimersheim). Silber ging an Aaron Weigel (La Carrera TriTeam) und Lia Sophie Fuchs (TV Fürth 1860). Über Bronze freuten sich Lukas Mundt (LV Deggendorf) und Zoè Thoulouze (TSV Gaimersheim). Weitere Starter des TSV Harburg: Levin Gentner Platz 9, Quinn Ellrich Platz 10, Laura Reinsch und Julian Bock Platz 11 sowie Daniel Weiland Platz 12.
Zügig erfolgte der Start für die Schüler B (Jahrgang 2014 / 2015). Platz 1 erreichten Lasse Müller (TSV Katzwang 05) in 12:54,35 Minuten und Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) in 14:40,50 Minuten. Auf Platz 2 dominierte der TSV Eintracht Karlsfeld mit Oskar Stubbe und Elisabeth Ramian. Das Podium komplettierten Leonard Thomann (Team Stegaurach) und Lena Sitta (TSV Oettingen). Weitere Starter des TSV Harburg: Georg Blaar Platz 8, Maxime Westphal Platz 12 und Maximilian Kristen Platz 13.
Den letzten Einzelstart des Tages hatten die jüngsten Teilnehmer der Altersklasse Schüler C (Jahrgang 2016/2017). Hier gab es ebenfalls eifrige Schlusssprints. Gewonnen haben Lorenz Thomann (Team Stegaurach) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg). Platz 2 erreichten Leo Gentner (TSV Harburg) und Constanze Doseth (SV Würzburg 05) gefolgt von Ole Müller (TSV Katzwang 05) und Hannah Richter (TSV Harburg). Weitere Starterinnen des TSV Harburg: Bernadette Blaar Platz 6, Jule Gentner Platz 8, Meyra Erdogan Platz 9, Pia Wiedemann Platz 10, Karlotta Treimer Platz 12 und Philippa Nordmo Platz 15.

Mixed Relay: Racen wie die Profis
Zügig folgte das Highlight des Tages: Die Mixed Relay. Eine Staffel, bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen. Zeitgleich starteten 35 Mädchen, absolvierten einen Miniduathlon und übergaben an ihren Staffelpartner. Der absolvierte ebenfalls einen Miniduathlon und dann das ganze noch einmal von vorne. Schnell zeigte sich, das Orange, die Farbe des TSV Harburg, das Feld anführt. Julia Weiland und Nina Mayer übergaben nach ihrem zweiten Rennen fast zeitgleich an Leo Österlein und Joel Westphal auf Platz 1 und 2. Die Jungs an der Spitze machten ordentlich Druck und lieferten ein Foto-Finish. Die Athleten und Athletinnen zeigten die Ergebnisse der tollen Vereinsarbeit und die hohe Qualität des Trainings. Voller Stolz ehrten Helmut König und Jochen Rühl ihre Schützlinge: Platz 1 Julia Weiland und Leo Österlein, Platz 2 Nina Mayer und Joel Westphal und Platz 3 Elisabeth Haupt und Simon Naschwitz. Bei den jüngeren Jahrgängen siegte das Tri-Team Nürnberger Land mit Frederike Bülck und Lando Spielberger, gefolgt vom Tri-Team Schongau mit Alicia und Alexander Tresselt. Platz drei erreichte das Team Powermix TC 1848 Coburg + TV Fürth 1860 mit Lia Sophie Fuchs und Max Schedel. Team TSV Harburg 1.6 Mit Laura Rieger und Quinn Ellrich erreichte Platz 10, Team TSV Harburg 1.4 mit Melek Erdogan und Levin Gentner erreichte Platz 11.
Alle Ergebnisse sind online verfügbar unter: https://my.raceresult.com/331552/results
Fotos: Andreas Weigel
Übersicht Camp-Angebote
Camp-Angebote, JugendsportMit dem Ziel, den Triathlon-Nachwuchs in Bayern zu fördern, bietet der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) für Nachwuchsathlen mehrmals im Jahr perfekt organisierte Sport- und Trainingscamps an. Sophie Rohr, Hanna Krauss, Julian Wohlfart und Paul Schönberger sind inzwischen für viele Kinder und Jugendliche der bayerischen Triathlon-Szene ein Begriff. Die Sportler organisieren die Angebote regelmäßig im Auftrag des BTV.
Auch in den nächsten Monaten bietet die BTV-Jugend eine Vielzahl von Camp-Angeboten. Dabei geht es um Spaß an der Bewegung und gemeinsame gute Zeit. Der Flyer gibt eine Übersicht über geplante Camps.
Neben einem gemeinsamen „strukturierten“ Training, ist ein pädagogisches Ziel der Camps, den Teenies ein Umfeld aufzubauen, in welchem sie sich auch außerhalb der Vereinsstrukturen wohlfühlen.
Link zum Flyer als PDF.
Bayerische Meisterschaft beim Mainfranken Triathlon: Wettkämpfen in schönster Umgebung
Breitensport, VeranstaltungenSeit 2009 startet in Kitzingen alljährlich ein besonderes Rennen: Der Mainfrankentriathlon. Dass jedes Jahr aufs Neue so viele Sportler in die historische Stadt inmitten des unterfränkischen Weinlandkreises kommen, hat viele Gründe. Einer ist jedoch sicherlich die landschaftlich schöne Strecke. In diesem Jahr gibt es noch einen weiteren: Die Bayerische Meisterschaft der Altersklassenathleten über die Kurzdistanz und auch die Athleten der Landesliga Nord gehen an den Start. In der wohl außergewöhnlichsten Wertung kämpfen deutsche Bürgermeister um den Meistertitel.
Der Startschuss zu dem unterfränkischen Rennen fällt im Main. Danach geht es flussabwärts zum ersten Wechsel am Mainufer. Mit Blick auf das Wasser und auf Kitzingens malerische Weinberge wird geradelt. Auch beim Laufen begleitet Sportler*innen der Main, bis es über eine Brücke hinweg hinein in die historische Altstadt geht. Los geht es für die Landesliga und Kurzdistanz um 13.00 Uhr. Gegen 13.25 Uhr findet sich zudem eine Sprintdistanz im Rahmenprogramm.
„Ich habe Größten Respekt vor den Leistungen“
„Ich bin gespannt, welche Sportlerinnen und Sportler den Sprung auf das Treppchen schaffen“, sagt Tim Feuerlein, Beauftragter für Sportentwicklung im Bayerischen Triathlon-Verband, der das Thema Breitensport unter sich hat. „Als Altersklassensportler weiß ich selbst, wie viel Zeit man in Training investiert und habe größten Respekt vor den Leistungen.“
Nachhaltige Veranstaltung
Der Mainfranken Triathlon zählt zu den ersten bayerischen Triathlon-Events, das erfolgreich das Nachhaltigkeits-Label des Bayerischen Triathlon-Verbands erhalten hat. Schon in früheren Jahren wurde konsequent auf eine ressourcenschonende Organisation gesetzt – so kam das Orga-Team während der Covid-Jahre mit gerade einmal drei Müllsäcken aus, und Müllvermeidung ist bis heute ein zentrales Element des Konzepts. Zu den weiteren Maßnahmen zählen u. a. Förderung der Teilnehmer zur Fahrgemeinschaftsbildung , Verzicht auf Einwegtrinkbecher und Nutzung regionaler Verpflegung (Kuchen vom Blech, Obst aus der Region). Die Auszeichnung verdeutlicht das kontinuierliche Bestreben der Veranstalter, Nachhaltigkeit im Sport sichtbarer zu machen – und als Impulsgeber für andere Events in Bayern voranzugehen.
Zur Website des Rennens.
Foto: Mainfranken Triathlon
Triathlonmonat August: Die Saison ist noch nicht vorbei!
VeranstaltungenZugegeben, es wird etwas ruhiger in Seen, Freibädern, auf Radstrecken und Laufkursen. Aber ganz am Ende ist die Saison noch nicht! Wir finden sogar, im August schlägt das Herz der bayerischen Triathlon-Community noch einmal besonders kräftig. Im ganzen Landesverband warten noch einmal abwechslungsreiche Wettkämpfe, tolle Kulissen und sportliche Highlights auf Teilnehmer und Zuschauer. Hier kommen die wichtigsten Rennen des Monats im Überblick.
Super-Sonntag mit fünf Rennen
Der Monats-Startschuss fällt am 2. August mit dem eology Mainfrankentriathlon in Kitzingen – in diesem Jahr Bayerische Meisterschaft Kurzdistanz. Direkt am Main gelegen, bietet das Rennen eine herrliche Kombination aus historischem Stadtflair und schneller Strecke. Besonders ist auch der Zielbereich direkt an der Promenade, wo sich Athletinnen und Athleten vor schöner Kulisse und bei toller Stimmung ins Ziel tragen lassen können.
Nur einen Tag später, am 3. August, wird es dann richtig voll im bayerischen Wettkampfkalender. Gleich fünf Veranstaltungen stehen an, und jede davon bringt ihren ganz eigenen Charme mit.
In Oettingen lockt der Triathlon mit familiärem Charakter und einer schnellen Strecke.
Am idyllischen Wörthsee findet am selben Tag der bereits 39. Wörthsee-Triathlon statt. Die Lage inmitten des Fünfseenlandes und die hervorragende Wasserqualität machen das Schwimmen dort zu einem echten Genuss. Rad- und Laufstrecke führen durch grüne Landschaften und bieten sportlich wie optisch eine Menge.
Ebenfalls am 3. August startet der traditionsreiche Regensburger Triathlon. Die Strecke entlang der Donau hat diesem Event weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Die Kulisse der UNESCO-Welterbestadt sorgt zusätzlich für Gänsehautmomente.
Für Einsteiger und Hobbyathleten ist die Premiere des Nagler See Jedermanntriathlon eine wunderbare Gelegenheit, Triathlonluft zu schnuppern. Am gleichnamigen See gelegen, überzeugt der Wettkampf durch seine entspannte Atmosphäre und eine Strecke, die auch für Neulinge gut zu bewältigen ist.
Blick auf die Radstrecke beim Allgäu Triathlon
City-Triathlon in der Frankenmetropole
Am 10. August geht es dann in Nürnberg zur Sache. Das Schwimmen im Wöhrder See, die Radstrecke entlang breiter Straßen und der abschließende Lauf durchs Stadtgrün machen das Rennen abwechslungsreich. Für Zuschauer ist das Event ideal, da viele Passagen zentral gelegen und gut erreichbar sind.
Am 17. August zieht es viele Triathlonfans ins Allgäu. Der legendäre Allgäu Triathlon in Immenstadt zählt zu den ältesten und emotionalsten Rennen Deutschlands. Der Schwimmstart im Großen Alpsee, die anspruchsvolle Radstrecke mit knackigen Anstiegen und die einzigartige Stimmung entlang der Strecke machen diesen Tag für viele zum Saisonhöhepunkt. Wer hier antritt, nimmt unvergessliche Eindrücke mit nach Hause. Erstmalig kann man hier in diesem Jahr die Sportlerinnen und Sportler der 1- Triathlon Bundesliga anfeuern.
Am 23. August steht dann München im Fokus. Der 3MUC Triathlon bietet ein breites Format für alle Leistungsklassen, vom Einsteiger bis zum ambitionierten Age-Grouper. Austragungsort ist das Olympiagelände Oberschleißheim, das mit seiner geschichtsträchtigen Kulisse für ein ganz besonderes Flair sorgt.
Stimmungsvolles Finale am letzten Augusttag
Zum Monatsende am 31. August warten gleich zwei Veranstaltungen auf Sportbegeisterte. Beim ersten Brombachseetriathlon geht es sportlich, aber entspannt zu. Die Veranstaltung am Großen Brombachsee im Fränkischen Seenland feiert Premiere und überzeugt sicherlich durch landschaftliche Schönheit.
Ebenfalls am 31. August findet der Aischgrund TRIathlon in Neustadt an der Aisch statt. Hier erwartet die Teilnehmenden ein familiäres Event mit Herz. Auch hier geht es durch das leicht hügelige fränkische Umland, das landschaftlich einiges zu bieten hat.
Eine Übersicht aller Veranstaltungen gibt es stets im Wetkampffinder (Link).
Foto: Tom Mayer
Harburger Duathlon trotzt Wetterkapriolen – Rekordbeteiligung und spannende Wettkämpfe beim Saisonfinale
Nachwuchscup, VeranstaltungenStrömender Regen, nasse Straßen, ein Kampf gegen die Elemente. Das war der diesjährige Triathlon in Harburg. Die Nachwuchssportler aus ganz Bayern ließen sich davon aber nicht abhalten und holten noch einmal alles raus, um im Finale des BTV Memmert Nachwuchscups Punkte zu holen.
Bereits am Samstag hatten viele fleißige Helfer zusammen mit dem Orgateam des TSV Harburg eine Triathlon Arena auf der Wiese an der Brünseer Straße aufgebaut. Die Vorbereitungen liefen reibungslos, und viele Athleten reisten bereits mit Eltern und Betreuern an, um sich auf den Wettkampf einzustimmen und die Strecken zu besichtigen. Die Vorfreude auf das letzte Rennen der Saison war deutlich spürbar, auch, wenn aufgrund der Wetterprognosen mit Starkregen und Gewittern der Wettkampf in einen Duathlon umgewandelt wurde.
Am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr füllte sich das Wettkampfgelände allmählich mit Leben. Startunterlagen abholen, Abrolllängenkontrolle der Räder und Check-In im Wechselgarten. Für einige Nachwuchstriathleten war es der erste Wettkampf. Die Aufregung war groß. Um 10:00 Uhr war es dann soweit: im zentralen Bereich fand die Wettkampfbesprechung statt. Die Begrüßungsworte von Bürgermeister Christoph Schmidt, Sportreferent Bernd Spielberger und dem Vorsitzenden des TSV Harburg, Jürgen Deg, setzten ein positives Zeichen für den Tag. Helmut König, Vorsitzender der Triathlon Abteilung und Jochen Rühl, Hauptorganisator des Harburger Triathlon erklärten nochmals wichtige Dinge im Ablauf.
Rekord Teilnehmerzahlen sorgen für Freude
Besonders erfreulich war die Tatsache, dass die Teilnehmerzahl erneut Rekordwerte erreichte: 165 Einzelstarter und 35 Staffeln waren gemeldet – so viele wie noch nie zuvor. Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht, was die große Begeisterung für den Nachwuchssport in Bayern unterstreicht. Der Wanderpokal für die meisten Beteiligten ging erneut an die TSG Roth, während der TSV Harburg traditionell die meisten Teilnehmer stellt – allerdings außer Konkurrenz.
Bedingungen besserten sich im Tagesverlauf
Im 2. Rennen startete die Jugend B (Jahrgänge 2010/2011). Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und die Straße war etwas getrocknet. Beim letzten Lauf setzte sich Alexander Tresselt vom Tri-Team Schongau an die Spitze der 29 Athleten und siegte in 19:16,03 Minuten. Ihm folgte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.). Joel Westphal vom TSV Harburg musste verletzungsbedingt abreisen lassen, komplettierte das Podium aber mit Platz 3 in 20:13,03 Minuten. Bei der weiblichen Jugend B siegte Frederike Bülck vom TV 1848 Erlangen in 22:10,69 Minuten gefolgt von Nora Bots (TSV Brannenburg e.V.) und Alicia Krogmeier (TSG 08 Roth). Melek Erdogan vom TSV Harburg erreichte Platz 9.
Stark besetzt war auch das Feld der Schüler A (Jahrgänge 2012 /2013). Es siegten Ole Steinbuß (TV 1848 Erlangen) und Jana Maas (TSV Geimersheim). Silber ging an Aaron Weigel (La Carrera TriTeam) und Lia Sophie Fuchs (TV Fürth 1860). Über Bronze freuten sich Lukas Mundt (LV Deggendorf) und Zoè Thoulouze (TSV Gaimersheim). Weitere Starter des TSV Harburg: Levin Gentner Platz 9, Quinn Ellrich Platz 10, Laura Reinsch und Julian Bock Platz 11 sowie Daniel Weiland Platz 12.
Zügig erfolgte der Start für die Schüler B (Jahrgang 2014 / 2015). Platz 1 erreichten Lasse Müller (TSV Katzwang 05) in 12:54,35 Minuten und Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) in 14:40,50 Minuten. Auf Platz 2 dominierte der TSV Eintracht Karlsfeld mit Oskar Stubbe und Elisabeth Ramian. Das Podium komplettierten Leonard Thomann (Team Stegaurach) und Lena Sitta (TSV Oettingen). Weitere Starter des TSV Harburg: Georg Blaar Platz 8, Maxime Westphal Platz 12 und Maximilian Kristen Platz 13.
Den letzten Einzelstart des Tages hatten die jüngsten Teilnehmer der Altersklasse Schüler C (Jahrgang 2016/2017). Hier gab es ebenfalls eifrige Schlusssprints. Gewonnen haben Lorenz Thomann (Team Stegaurach) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg). Platz 2 erreichten Leo Gentner (TSV Harburg) und Constanze Doseth (SV Würzburg 05) gefolgt von Ole Müller (TSV Katzwang 05) und Hannah Richter (TSV Harburg). Weitere Starterinnen des TSV Harburg: Bernadette Blaar Platz 6, Jule Gentner Platz 8, Meyra Erdogan Platz 9, Pia Wiedemann Platz 10, Karlotta Treimer Platz 12 und Philippa Nordmo Platz 15.
Mixed Relay: Racen wie die Profis
Zügig folgte das Highlight des Tages: Die Mixed Relay. Eine Staffel, bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen. Zeitgleich starteten 35 Mädchen, absolvierten einen Miniduathlon und übergaben an ihren Staffelpartner. Der absolvierte ebenfalls einen Miniduathlon und dann das ganze noch einmal von vorne. Schnell zeigte sich, das Orange, die Farbe des TSV Harburg, das Feld anführt. Julia Weiland und Nina Mayer übergaben nach ihrem zweiten Rennen fast zeitgleich an Leo Österlein und Joel Westphal auf Platz 1 und 2. Die Jungs an der Spitze machten ordentlich Druck und lieferten ein Foto-Finish. Die Athleten und Athletinnen zeigten die Ergebnisse der tollen Vereinsarbeit und die hohe Qualität des Trainings. Voller Stolz ehrten Helmut König und Jochen Rühl ihre Schützlinge: Platz 1 Julia Weiland und Leo Österlein, Platz 2 Nina Mayer und Joel Westphal und Platz 3 Elisabeth Haupt und Simon Naschwitz. Bei den jüngeren Jahrgängen siegte das Tri-Team Nürnberger Land mit Frederike Bülck und Lando Spielberger, gefolgt vom Tri-Team Schongau mit Alicia und Alexander Tresselt. Platz drei erreichte das Team Powermix TC 1848 Coburg + TV Fürth 1860 mit Lia Sophie Fuchs und Max Schedel. Team TSV Harburg 1.6 Mit Laura Rieger und Quinn Ellrich erreichte Platz 10, Team TSV Harburg 1.4 mit Melek Erdogan und Levin Gentner erreichte Platz 11.
Alle Ergebnisse sind online verfügbar unter: https://my.raceresult.com/331552/results
Fotos: Andreas Weigel
Liga-Finale in Schongau: Mischung aus überzeugenden Favoriten und Überraschungsplatzierungen
LigaDas große Liga-Finale in Schongau bot alles, was das Triathlon-Herz begehrt – nur eben kein Schwimmen. Der Lech führte derart viel Wasser, dass der sonst für das Schwimmen genutzte Abschnitt nicht wie geplant gestaut werden konnte. Damit war früh klar: Aus dem Triathlon wird ein Duathlon. Schon einige Tage vor dem Finale mussten die Veranstalter schweren Herzens das Schwimmen streichen. Die Wassermassen, die aus den Bergen herabströmten, machten eine sichere Durchführung unmöglich. Die Ligastarterinnen und Starter nahmen die Anpassung sportlich. Andreas Groß fasste vor Ort treffend zusammen: „Wenn du siehst, was da für Wassermassen durchgehen und welcher Zug da drauf ist – da brauchst du acht Stunden für 1,5 Kilometer.“
Trotzdem: „Es war ein geniales Finale“, schwärmte Moderator Andreas Groß, der die Saison über die Rennen begleitete. „Manche Wertung war total klar, manche Platzierung wurde hauchdünn erkämpft.“ Für die Teams ging es noch einmal im Mannschaftswettkampf über die Sprintdistanz. Trotz des untypischen Duathlon-Formats wurde die Strecke ihrem Ruf gerecht. Direkt nach dem Radstart wartete ein knackiger Anstieg. Wer da nicht schnell in die Schuhe kam, hatte das Nachsehen. Die Athletinnen und Athleten meisterten die technischen Anforderungen mit Bravour. Kleinere Stürze blieben glücklicherweise ohne größere Folgen. Die Stimmung an der Strecke: familiär und herzlich und damit typisch Schongau.
Regionalliga Männer: Neumarkt dominiert die Saison
Sportlich legten die Männer vom Triathlon Team Neumarkt eine eindrucksvolle Saison hin. Als Favoriten ins Finale gestartet, machten sie in Schongau mit dem Tagessieg nach 1:02:48 Stunden auch den Gesamtsieg klar und steigen verdient in die 2. Bundesliga auf. Auch die weiteren Podestplätze wurden mit starken Leistungen untermauert und sorgten für ein rundum spannendes Finale in der höchsten bayerischen Liga. Der MRRC München kam nur fünf Sekunden hinter den Neumarktern ins Ziel. Auf Platz drei folgte das La Carrera Triteam Rothsee mit gutem Saisonabschluss.
Regionalliga Frauen: Würzburg zittert sich zum Titel
Deutlich spannender ging es bei den Damen zu: Nach vier souveränen Siegen geriet Würzburg beim Liga-Finale ins Straucheln. Mit Platz acht in der Tageswertung wurde der Saisonsieg zur Zitterpartie. Am Ende reichte es mit hauchdünnem Vorsprung noch für Pokal. An diesem Tag legten die Kemptener Frauen eine klasse Vorstellung hin. Das Team aus Roth versuchte auch mit einem Vormarsch von Topathletin Vanessa Aberham dagegenzuhalten, musste sich aber am Ende um einen Wimpernschlag geschlagen geben. Ein echtes Krimi-Finale! Den dritten Podestplatz sichere sich der TSV Gaimersheim.
Bayernliga Männer: Kirchseeon überrascht
In der Bayernliga der Männer war Spannung garantiert: Harburg, der Munich Triathlon Club und Würzburg gingen fast punktgleich ins Rennen. Während Harburg nicht den besten Tag erwischte und sich mit Platz fünf aus dem Rennen um den Saisonsieg katapultierte, nutzte der ATSV Kirchseeon die Gunst der Stunde. Mit einem überraschenden Tagessieg sicherte sich das Team aus dem Münchner Umland wichtige Punkte und schob sich damit weit nach vorne. Die Saisonkrone holte sich schließlich der Munich Triathlon Club, dem eine konstante Saison und Tagesplatz zwei den Gesamtsieg bescherte. Es folgte das Team SV Würzburg 05 III.
Bayernliga Damen: Klarer Sieg für den Munich Triathlon Club
Bei den Damen war der Fall klar: Der Munich Triathlon Club dominierte die Saison nach Belieben. Mit drei Siegen in drei Rennen ließen hatten sie bis dato schon keinen Zweifel an ihrer Klasse aufkommen lassen. Auch in Schongau blieben sie ungeschlagen: „Souverän, souverän – ein verdienter Gesamtsieg!“ kommentierte Andreas Groß. Knapper war an diesem Tag der Kampf um Platz zwei und drei, den schlussendlich die SG Allgäu-Chiemgau um 14 Sekunden gegen den TWin Neumarkt verteidigte.
Moderator Andreas, der bereits zum 13. Mal in Schongau mit dabei war, brachte es abschließend auf den Punkt: „Konstanz zahlt sich aus. Nichtsdestotrotz war es toll zu sehen, dass immer wieder Teams mit grandiosen Tagesleistungen dazwischenfunkten!“
Die finalen Ergebnisse sowie alle Auf- und Absteiger der Ligen finden sich wie gewohnt unter: https://triathlonbayern.de/liga/
Die Ergebnisse aus Schongau gibt es unter https://my.raceresult.com/322257/results
Foto: Tom Mayer
15. August: Bundesliga-Rennen erstmals beim Allgäu Triathlon
VeranstaltungenDer Rennkalender der laufenden Saison der 1. Triathlon-Bundesliga ist nun komplett. Das vierte von fünf Rennen der Serie findet am 15. August im Allgäu statt. Erstmals in ihrer Geschichte ist die Bundesliga Teil des traditionsreichen Allgäu Triathlons, der 2025 seine 43. Auflage feiert.
„Wir sind stolz, einen Wettkampf unseres Premiumprodukts Triathlon-Bundesliga im Rahmen eines so traditionsreichen Leuchtturmevents wie dem Allgäu Triathlon auszurichten“, sagt Oliver Schiek, Veranstaltungsdirektor der Deutschen Triathlon Union (DTU).
„Mit dem Bundesliga-Rennen im Allgäu bringen wir Spitzensport in eine Region mit großer Triathlon-Tradition. Die Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe verspricht packende Rennen, und die Kulisse rund um den Kuhsteig wird zur idealen Bühne für einen echten Höhepunkt der Saison“, sagt Christoph Fürleger, Renndirektor des Allgäu Triathlons.
In der Bundesliga-Saison sind mit den Rennen im Kraichgau und in Tübingen bereits zwei Wettbewerbe absolviert worden. Die Rennen im Allgäu sind für 16:30 Uhr (Frauen) und 18:00 Uhr (Männer) angesetzt. Neben dem Rennen dort stehen außerdem noch die Rennen in Dresden am 2./3. August und in Hannover am 6. September an.
Foto: Tom Mayer
Highlights zum Schuljahresende: Schülertriathlons in Fürth und Höchstadt mit Rekord-Teilnahme
SchulsportMit knapp 800 Teilnehmenden aus sechs Höchstädter Einrichtungen war der diesjährige Schultriathlon am Dienstag, den 22. Juli 2025, ein sportlicher Höhepunkt zum Schuljahresabschluss. 230 Staffeln und 30 Einzelstarter sorgten für buntes und energiegeladenes Treiben im und um das Höchstädter Freibad, ganz im Zeichen des Teamgedankens und sportlichen Miteinanders. Daran änderte auch das regnerische Wetter nichts. Triathlonpower gab es am Tag darauf auch in Fürth: 1.800 Einzelstarter waren beim Schülertriathlon in der Kleeblattstadt am Start.
Perfekte Organisation und engagierte Helferteams in Höchstadt
Dank der guten Organisation und der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer aus allen teilnehmenden Schulen konnte der Triathlon in Höchstadt reibungslos und sicher durchgeführt werden. Jede Schule startete in einem eigenen Zeitfenster, die Wechsel zwischen den Disziplinen waren minutiös abgestimmt: Während eine Startgruppe ins Becken sprang, warteten die Radfahrerinnen dieser Gruppe bereits an der Übergabestelle. Die Räder wurden von Helfenden übergeben und nach dem Radpart auch wieder entgegengenommen. Der fließende Wechsel zum Laufen funktionierte dank der eingespielten Abläufe hervorragend.
Je nach Altersklasse variierten die Strecken: Von 50 m Schwimmen, 2 km Radfahren und 600 m Laufen bei den Jüngsten bis hin zu 200 m Schwimmen, 6 km Radfahren und 800 m Laufen für die älteren Schüler. Die besten drei Staffeln jeder Wettkampfklasse wurden mit Pokalen und Preisen ausgezeichnet. Ein besonderes Schmankerl: Unter allen Finishern wurde ein hochwertiges Mountainbike verlost, das für zusätzliche Motivation sorgte.
Teilnehmerrekord in Fürth
Nur einen Tag später ging es in Fürth sportlich weiter: Beim Fürther Schülertriathlon stellten sich unglaubliche 1.800 junge Einzelstarter der Herausforderung und setzten damit ein starkes Zeichen für den Schulsport in Bayern.
Unterstützt wurde das Großevent mit viel Engagement vom Sportservice der Stadt Fürth sowie dem TV Fürth 1860, der mit seinem Team tatkräftig unterstützte. Der Aufbau für das Event startete bereits am Vortag, und am Veranstaltungstag selbst waren die Helfer von früh morgens um 6:30 Uhr bis in den Abend hinein im Einsatz – eine logistische Meisterleistung, die reibungslose Abläufe und ein großartiges Erlebnis für alle Schülerinnen und Schüler ermöglichte.
Foto: Michaela Bock
Erster Brombachseetriathlon bereits Wochen vor Meldeschluss ausgebucht
VeranstaltungenDer erste Brombachseetriathlon, der am 31. August 2025 in und rund um den Großen Brombachsee im Fränkischen Seenland ausgetragen wird, ist bereits mehrere Wochen vor dem offiziellen Meldeschluss restlos ausgebucht. Start, Wechselzone und Zielbereich der neuen Veranstaltung befinden sich am Seezentrum Allmannsdorf. Die enorme Nachfrage nach der Premiere über die klassische Mitteldistanz hat selbst die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen.
Der Brombachseetriathlon führt über die Mitteldistanz: Nach dem Start im Wasser des Großen Brombachsees gilt es zunächst 1,9 Kilometer zu schwimmen. Im Anschluss folgen 90 Kilometer auf dem Rad, verteilt auf drei Runden durch die abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Region des Fränkischen Seenlands, bevor zum Abschluss ein Halbmarathon über 21 Kilometer entlang der Uferwege des Sees absolviert wird. Die Kombination aus sportlichem Anspruch und naturnaher Umgebung macht den Reiz dieser neuen Veranstaltung aus.
„Wir sind überwältigt von der Resonanz auf unsere erste Ausgabe des Brombachseetriathlons“, erklärt Bastian Schöner vom Organisationsteam. „Dass wir bereits lange vor dem Meldeschluss ausgebucht sind, zeigt, wie groß das Interesse an weiteren hochkarätigen Veranstaltung im deutschen Triathlonkalender ist. Für uns ist das ein starkes Zeichen – und Motivation zugleich. Unser besonderer Dank gilt Landrat und Schirmherrn Manuel Westphal, dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, der Gemeinde Pleinfeld, der Polizei sowie den örtlichen Feuerwehren für die bisherige großartige Unterstützung. Ohne diesen Rückhalt auf kommunaler und organisatorischer Ebene wäre eine Veranstaltung in dieser Form nicht umsetzbar.“
Wartelisten eingerichtet
Sowohl die Einzelstartplätze als auch die Staffelplätze sind vollständig vergeben. Für beide Kategorien wurden separate Wartelisten eingerichtet. Interessenten werden bei entsprechender Verfügbarkeit persönlich benachrichtigt.
Vorbereitungsevent am 3. August
Als Vorbereitung auf den Wettkampf findet am Sonntag, den 3. August, ein BTV Community-Event am Brombachsee statt. Dabei können Sportbegeisterte gemeinsam und ganz ohne Wettkampfdruck die originale Radstrecke des Brombachseetriathlons kennenlernen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter https://triathlonbayern.de sowie auf der offiziellen Veranstaltungsseite.
Alle Informationen rund um die Veranstaltung, die Strecke, den Ablauf sowie zu den Wartelisten sind auf der offiziellen Website des Brombachseetriathlons unter www.brombachseetriathlon.com zu finden. Dort gibt es außerdem regelmäßig aktuelle Hinweise und weitere Neuigkeiten rund um den Brombachseetriathlon.
Text und Bilder: BABOONS
Deutsche Meisterschaften für 2026 vergeben: Rothsee Triathlon richtet Kurzdistanz-Meisterschaft aus
VeranstaltungenDie Deutsche Triathlon Union (DTU) hat zahlreiche Ausrichter der DTU Deutschen Meisterschaften Triathlon und Duathlon für das Jahr 2026 festgelegt. Wieder mit dabei sind bewährte Veranstaltungen wie der Rothsee Triathlon und die O-SEE Challenge. Das Herzstück bilden aber einmal mehr Die Finals, die 2026 vom 23. bis 26. Juli in Hannover gastieren. Die DTU Deutschen Meisterschaften Sprintdistanz werden traditionell im Rahmen des Multisport-Großereignisses ausgetragen, das eine ideale Bühne für die deutsche Elite bietet.
Neben den Einzelrennen der besten nationalen Triathletinnen und Triathleten, die auch als Stopp der 1. Triathlon-Bundesliga zählen, stehen auch die Altersklassen-Aktiven im Blickpunkt. Außerdem werden in der Landeshauptstadt Niedersachsens die Deutschen Mannschaftsmeister gesucht.
DTU Jugendcup an drei Standorten
Auch die Stopps des DTU Triathlon-Jugendcups, die zentrale Nachwuchsserie im deutschen Triathlonsport, wurden vom Präsidium vergeben. 2026 stehen wieder drei Standorte im Fokus. Stationen sind der GISAduathlon Halle, der Heideseetriathlon Forst sowie der 35. Jenaer Duathlon. Der Jugendcup bietet Nachwuchstalenten aus den Landesverbänden eine wertvolle Plattform zur Entwicklung und dient zugleich als Sichtungs- und Qualifikationsserie für internationale Einsätze.
„Mit der erneuten Vergabe der Meisterschaften an etablierte Ausrichter setzen wir auf Qualität und Verlässlichkeit“, erklärt Jan Philipp Krawczyk, DTU Vizepräsident für Kampfrichter- und Veranstaltungswesen. „Gleichzeitig freuen wir uns, neue starke Partner gewonnen zu haben. Die Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen stärkt den Triathlon- und Duathlonsport sowie den Para Sport in der Breite wie in der Spitze.“
Die DTU DM-Termine im Überblick
DM Triathlon Kurzdistanz (AK) – Memmert Rothsee Triathlon, 21. Juni 2026
DM Triathlon Mitteldistanz (Elite & AK) – Viking Triathlon Schleswig, 21. Juni 2026
DM Triathlon Jugend & Junioren – 7 Türme Triathlon Lübeck, 13. und 14. Juni 2026
DM Crosstriathlon (Elite & AK) – O-SEE Challenge Zittau, 14. bis 16. August 2026
DM Crossduathlon (AK) – X Duathlon Trier, 1. März 2026
DM Duathlon Sprintdistanz (Elite & AK) – GISAduathlon Halle, 25. und 26. April 2026
DM Para Triathlon Supersprintdistanz – V-Card Triathlon Viernheim, 22. August 2026
DM Para Triathlon Sprintdistanz – Vergabe im Rahmen der DACH-Meisterschaften, tbd
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Bayernbeteiligung bei den Deutschen Para‑Triathlon‑Meisterschaften in Hamburg: Annalena Tank und Lars Konek in Topform
ParatriathlonAm 13. Juli 2025 wurden beim World Triathlon Hamburg auch die Deutschen Meisterschaften im Para‑Triathlon über die Kurzdistanz ausgetragen. Mehrere bayerische Athletinnen und Athleten waren am Start und feierten in der Hansestadt Erfolge.
Bereits um 7:20 Uhr fiel der Startschuss in der Alster: 1,5 km Schwimmen, anschließend 40 km auf dem Rad und 10 km Laufen standen an. Für sie war der frühe Start kein Problem: Annalena Tank dominierte in der Startklasse PTS 2 mit einer Zeit von 3:36:11 Stunden und sicherte sich somit den Deutschen Meistertitel.
Das Engagement der Regensburger Athletin geht weit über den Sport hinaus: Als Trainerin einerinklusiven Para‑Schwimmgruppe gestaltet sie aktiv den Aufbau von Strukturen im Para‑Sport. In ihrem Verein ist sie wesentlich daran beteiligt, Barrieren abzubauen und Inklusion zu fördern.
Lars Konek (Tri Team Schongau) erreichte im Rennen der Männer in der Startklasse PTS 5 den zweiten Platz und erzielte eine Zeit von 2:54:57 Stunden, dicht hinter dem Deutschen Meister Wolfgang Probst. Konecht macht bereits seit 1997 und wechselte nach einem Unfall zum Para Triathlon. „Letztes Jahr habe ich eine Auszeit genommen“, berichtet er, „und das Rennen lief nach der Auszeit gut. In Hamburg bin ich schon ein paar Mal gestartet und sogar aufs Stockel gekommen!“
Para‑Triathlon in Bayern: Mehr Sichtbarkeit, Förderung und Perspektiven
Der Bayerische Triathlon‑Verband engagiert sich intensiv im Para Triathlon: Mit Schnupper‑ und Inklusionstagen ermöglicht er Einstiegsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung im Breitensport. Gleichzeitig fördert der Verband gezielt den Leistungssport durch den Landeskader Para, betreut von Trainerin Julia Fankel. Bereits beim Para Triathlon‑Kader‑Test Bayern im Frühjahr zeigte das bayerische Team trotz kleiner Besetzung große Leistungsbereitschaft und konnte in der Laufenden Saison einige Male bestätigen, dass die Form stimmt.
Foto: private Aufnahme