Der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) bietet Trainerinnen vielfältige Möglichkeiten, sich im Bereich der Triathlon-spezifischen Ausbildung zu qualifizieren oder ihre bestehenden Lizenzen zu verlängern.Auch im Herbst gibt es wieder zahlreiche spannende und informative Themen.

Grundlage bildet die C-Trainer-Lizenz, die regelmäßig in mehreren Modulen angeboten wird. Diese Ausbildung ist die Basis für alle, die als Trainerinnen und Trainer in Vereinen tätig werden möchten. Die aktuelle C-Trainer-Ausbildung ist bereits ausgebucht, die nächste Ausbildungsrunde startet im Frühjahr 2026. Für Lehrer*innen ist zudem eine spezielle C-Trainer-Ausbildung vorgesehen, die voraussichtlich 2026 erneut angeboten wird.

Neben den Grundausbildungen legt der BTV großen Wert auf praxisnahe Fortbildungen. Diese dienen der Verlängerung bestehender Lizenzen und bieten neue Impulse für die Trainingsarbeit. Die Fortbildungen finden in Form von Hospitationen, Präsenzlehrgängen oder Online-Seminaren statt und greifen aktuelle Themen auf.

Aktuelle Aus- und Fortbildungsangebote im Überblick:

Für die Fortbildung und Verlängerung bestehender C-Lizenzen stehen im Herbst 2025 mehrere attraktive Angebote zur Auswahl. Am 28. September können Trainerinnen und Trainer im Rahmen des TriDay Nürnberg hospitieren. Eine weitere Hospitation wird am 19. November beim TriDay in Ingolstadt angeboten. Am 10. Oktober gibt es in Garmisch-Partenkirchen eine Veranstaltung zu praxisorientiertem Outdoor-Training für Kinder und Erwachsene. In Augsburg steht am 15. November ein kombiniertes Theorie- und Praxisseminar zum Thema Radtraining in der Radsporthalle auf dem Programm (8 UE). Den Jahresabschluss bildet ein Online-Seminar zur Trainingsplanung und -steuerung am 20. Dezember, das ebenfalls mit acht UE zur Lizenzverlängerung anerkannt wird.

Darüber hinaus sind weitere Fortbildungen für den Herbst 2025 in Vorbereitung. Geplant ist auchdie beliebte 5×2 Reihe mit fünf zweistündigen Online-Seminaren.

Übersicht:

  • TriDay Nürnberg (28.09.2025)
  • TriDay Ingolstadt (19.11.2025)
  • Outdoor-Training Garmisch (10.10.2025)
  • Radtraining Augsburg (15.11.2025)
  • Online-Seminar Trainingsplanung (20.12.2025)
  • Weitere Online- und Präsenzfortbildungen im Herbst 2025

Alle Infos gibt es stets aktuell hier (Link).

Am 23. und 24. August 2025 stand die Ruderregatta in Oberschleißheim ganz im Zeichen „Triathlon für alle“. Am Samstag zeigten fast 500 Athletinnen und Athleten – viele von ihnen zum ersten Mal – ihr Können auf der Sprint-Distanz. Der Sonntag dann war eine echte Herausforderung auf der „Olympischen“, denn sowohl die Schwimmstrecke bei 19 Grad, wie auch das Radfahren und Laufen zum Teil unter sengender Sonne, hatten es in sich.

Erstmals war der GEMEINSAM GEGEN DOPING Infostand der NADA (Nationale Anti Doping Agentur Deutschland ) vor Ort. Athleten, Trainer, Eltern und Zuschauer konnten sich über das Thema Dopingprävention informieren. Die beiden Referenten gaben allen Interessierten Auskunft zu Fragen über Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten, Verhalten im Krankheitsfall, richtiger Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln, Ablauf einer Dopingkontrolle und informierten, wie man Dopingfallen vermeidet. Bei einem Wissensquiz konnten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse rund um die Anti-Doping-Thematik unter Beweis stellen. Broschüren für unterschiedliche Zielgruppen  und  tolle Giveaways gab es direkt zum Mitnehmen.

Sehr zufrieden äußerte sich die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz. „Mit diesem Info-Angebot bei Veranstaltungen können wir hoffentlich für das Thema Prävention sensibilisieren. Wir sind überzeugt, dass die Wirkung nicht ausbleibt, wenn wir möglichst häufig mit Athletinnen und Athleten aller Altersklassen und ihrem direkten Umfeld ins Gespräch kommen.“

Auch der Veranstalter des 3MUC Triathlons, Alexander Fricke, zeigte sich beeindruckt von dem Zuspruch der Initiative. Die Referenten der NADA haben viele Eindrücke aus den beiden Tagen mitgenommen, die sicherlich in nächste Veranstaltungen fließen werden.

Gruppenbild Sportler

Bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon, die bei der O-SEE Challenge inklusive der XTERRA European Championships am 16. August in Zittau stattfanden, sorgten die bayerischen Athletinnen und Athleten für herausragende Ergebnisse. In der Eliteklasse setzte sich Sebastian Neef von der TSG 08 Roth erneut souverän mit dem DM-Titel bei den Herren durch. Nach starken Leistungen im Schwimmen, Mountainbiken und Laufen überquert er den Zielstrich in 2:48:31 Stunden – bereits sein dritter deutscher Meistertitel in Folge. Bei den Elite-Damen triumphierte Lorena Erl vom Tristar Regensburg mit deutlichem Abstand vor Annika Hartmann.

Paula Leupold schneller als die Profis

Auch im Bereich der Altersklassen zeigten sich die Bayerinnen und Bayern äußerst erfolgreich: Paula Leupold vom TV Burglengenfeld gewann in der AK 20 den Titel. Eine Leistung, die umso bemerkenswerter ist, da sie als schnellste Amateurin ins Ziel kam und sogar schneller war als die Elite-Meisterin Lorena Erl. Zweite in der AK wurde Theresa Beraus vom 1. FC Deining.
In der AK 20 der Männer sicherte sich Michael Fuchs, ebenfalls vom TV Burglengenfeld, den DM-Titel – er war darüber hinaus der insgesamt drittschnellste Deutsche, inklusive der Eliteherren.

Doch die Titelsammlung der bayerischen Stars geht noch weiter: Eva Dengler (RSC Neukirchen) wurde Deutsche Meisterin in der AK 25. In der AK 40 glänzte Pamela Mittermeier (TV Burglengenfeld).
Auf der Männerseite siegten Julian Müller (SV Würzburg 05) in der AK 30, Olaf Borsutzky (TSV Gaimersheim) in der AK 50, Josef Diepold (SC Delphin Ingolstadt) in der AK 60 und Felix Bydkiewski (DJK Weiden) in der AK 65.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: Franz Pretzl

Anfang August habe ich mit meiner Freundin eine Woche Campingurlaub auf Menorca gemacht. Klingt erstmal traumhaft – Sonne, Meer, Strand – und war es auch. Nur lag dieser Urlaub mitten in meiner Saison. Der nächste große Wettkampf steht am 7. September in Portugal an. Also stellte sich die Frage: Wie bekomme ich Urlaub und Wettkampfvorbereitung unter einen Hut?

Für mich war klar: Erholung ist nicht nur für den Körper wichtig, sondern auch für den Kopf. Ohne Pausen fehlt irgendwann die Motivation, um weiter hart zu trainieren. Also wollte ich den Urlaub auf keinen Fall absagen. Mein Trainer hat mir ebenfalls grünes Licht gegeben und so stand der Reise nach Menorca nichts mehr im Weg.

Planung ist alles

Weil der Urlaub fix in die erste Augustwoche fallen musste, habe ich gemeinsam mit meinem Coach Toni Lopez eine Strategie entwickelt: Die zwei Wochen vor der Abreise wurden zu einem kleinen „Trainingslager zu Hause“ – viele intensive Einheiten, hohe Umfänge – und die Urlaubswoche selbst haben wir dann bewusst als Entlastungswoche eingeplant.

Natürlich bin ich nicht ganz ohne Sportgepäck angereist: Laufprothesen, Zweitrad und Schwimmsachen waren dabei. Insgesamt habe ich in dieser Woche rund neun Stunden trainiert, wobei die meisten Einheiten auf den Formerhalt und die aktive Regenerierung abzielten. Doch ich konnte auch die Gegebenheiten vor Ort für ein paar spezifische Einheiten nutzen: das Meer war perfekt für Open-Water-Training. So konnte an meiner Orientierung und den Bojen-Wenden arbeiten – beides Skills, die man im Becken einfach nicht so realistisch trainieren kann.

Mein Fazit

Der Urlaub hat mir gezeigt, dass man mitten in der Saison durchaus eine Auszeit nehmen kann, wenn man sie gut vorbereitet und strukturiert nutzt. Ich konnte die Zeit genießen, neue Energie tanken und habe trotzdem nichts an Form eingebüßt. Jetzt stehen noch zwei Wochen mit hoher Intensität an, bevor es in Portugal ernst wird.

Du willst mehr lesen? Hier findest du die Ünersicht über Valentins bisherige Blogs.

Beste Stimmung, kein Dauerregen und motivierte Gruppen auf zwei Rädern. So lässt sich der vergangene Sonntag am Brombachsee zusammenfassen. Beim BTV Community-Event wurde gemeinsam die Radstrecke des neuen Brombachsee Triathlons unter die Lupe genommen. Mit dabei: zahlreiche Triathlon-Begeisterte und das Team Optimum Wendelstein.

Der Community Ride bot die perfekte Gelegenheit, die Strecke des neuen fränkischen Triathlons kennenzulernen: Denn der Radkurs des Brombachsee Triathlons hat einiges zu bieten. Auf rund 40 Kilometern geht es durch die hügelige Landschaft des Fränkischen Seenlands. Startpunkt ist direkt am Großen Brombachsee, von dort führt die Strecke über ruhige Landstraßen und durch malerische Ortschaften – perfekt, um ordentlich Tempo aufzunehmen und dennoch die Aussicht zu genießen. Kleine Anstiege sorgen für Abwechslung und einige Höhenmeter – für Einsteiger und Fortgeschrittene ist das Rennen trotzdem gleichermaßen geeignet. Ein Highlight: der Blick über den See bei der Rückfahrt Richtung Wechselzone – ein kurzer Gänsehautmoment, bevor es in die Laufschuhe geht.

Sportler warten

Das Community Event bot aber auch die Chance, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und die Vorfreude auf das Rennen zu steigern. Ob Neuling oder erfahrener Athlet – jeder kam auf seine Kosten. Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt. Bei Snacks, Getränken und netten Gesprächen klang der Vormittag entspannt aus.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden sowie an das Team Optimum Wendelstein für die tolle Organisation und Begleitung. Das Community Event hat Lust auf mehr gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf den 1. Brombachsee Triathlon!

Mehr Infos zur Strecke und zum Event gibt’s hier

Fotos: Baboons

Am 23. und 24. August 2025 stehen beim 3MUC Triathlon in Oberschleißheim sportliche Leistung und Freude am Triathlon im Mittelpunkt. Erstmals wird auch das Thema Prävention eine Rolle spielen und die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) mit einem Informationsstand vor Ort sein.

Initiiert wurde die Maßnahme durch die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz, mit dem Ziel, das Bewusstsein für sauberen Sport auch im Breitensport weiter zu stärken. „Wir möchten das Thema Prävention dort platzieren, wo die Athletinnen und Athleten unterwegs sind, mitten im Geschehen. Der 3MUC Triathlon bietet dafür eine ideale Bühne“, so die Verantwortliche der DTU.

Alexander Fricke, Veranstalter des 3MUC Triathlons, begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Ich finde es großartig, dass unsere Teilnehmenden direkt mit der NADA ins Gespräch kommen können. Der Dialog ist wichtig, um das Vertrauen in fairen und sauberen Sport zu festigen.“

Der NADA-Stand wird an beiden Tagen gut sichtbar auf dem Veranstaltungsgelände zu finden sein und steht allen Interessierten offen.

Für die Erlanger Schülerinnen und Schüler ist es jedes Jahr ein ganz besonderer Tag. Denn wer es sich zutraut den Schüler-Triathlon zu meistern, bekommt nicht nur eine coole Finisher-Medaille sonder sogar einen Tag schulfrei! 1024 Nachwuchs-Triathleten der Jahrgänge 2017 bis 2009 aus den Erlanger Grund- und Mittelschulen, den Realschulen, der Erlanger Wirtschaftsschule und der Erlanger Gymnasien hatten sich seit April für die 35. Ausgabe des Triathlons angemeldet. Und wieder waren die Startplätze so schnell vergeben, dass sogar eine Nachrücker-Liste eingerichtet wurde für den Fall, daß Kinder abgemeldet wurden.

Kind schiebt Fahrrad

Die Räder werden in der Wechselzone bis zur Aufstiegslinie geschoben und dann geht’s los auf die Radstrecke Richtung Kanal…

 

Alle helfen mit

Das Konzept der erfolgreichen Nachwuchs-Veranstaltung steht seit vielen Jahren: Geschwommen wird im Erlanger Westbad, die Radstrecke verläuft entlang des Main-Donau-Kanals und die Laufstrecke am Kanal und im Waldgebiet der Mönau endet mit einem großen Ziel-Einlauf im TV48-Stadion.
Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein ging es schon  früh los: das Westbad war voll und die Stimmung leicht angespannt. Aber das legte sich schnell! 16 Startgruppen waren geplant und vor jedem Start sorgte ein gemeinsames Aufwärm-Programm mit Musik für viel Spaß und gute Laune bei allen. Da durfte das „Turnerla“, das vereinseigene Maskottchen, natürlich nicht fehlen und hüpfte fleißig mit.

Außerdem im Einsatz: rund 60 Lehrkräfte und 200-Schüler-Helfer sowie viele weitere ehrenamtliche Helfer – verteilt an den Strecken sowie im Start- und Ziel-Bereich, denn nur so lässt sich eine solche Groß-Veranstaltung reibungslos “wuppen”. Für die Sicherheit der Athletinnen und Athleten sorgten  zudem Einsatzkräfte der Polizei, des BRK und der Wasserwacht. „Vielen herzlichen Dank an das gesamte Helfer-Team!“, betont Steffi Guillon vom Gastgeberverein  TV 1848 Erlangen.

Blick in Freibad mit vielen Menschen

Ein volles Freibad: alle machen mit beim gemeinsamen Aufwärm-Programm

Gewinnen wie die Großen

Das große Ziel-Tor, durch das auch die Athleten des M-net Erlanger-Triathlons am Sonntag laufen, wird für die Schülerwettbewerbe extra schonfrüher  aufgebaut, damit auch die Nachwuchs-Athleten in den Genuss dieses Ziel-Einlaufs kommen. 916 Schülerinnen und Schüler schafften es stolz ins Ziel und erhielten ihre Finisher-Medaille, viele davon überreichte das Turnerla. Danach hieß es erst einmal: relaxen und die leeren Speicher mit kühlen Getränken, Obst und Kuchen füllen.

Organisiert wurde der Wettkampftag dieses Jahr zum ersten Mal von einem neuen Lehrer-Trio. Drei Grundschullehrerinnen der Max-und-Justine-Elsner Grundschule – Bruck, der Adalbert-Stifter Grundschule und der Mönau-Grundschule, die mit großem Engagement und viel Herzblut schon bei den Vorplanungen dabei waren, und maßgeblich zum Erfolg dieser Veranstaltung beitrugen, waren am Ende froh, dass alles gut verlief.
Der Erlanger Schüler-Triathlon war übrigens zum zweiten Mal Teil der DTU Triathlon-Schul-Tour.

Ein großes Dankeschön geht an die Partner des Schüler-Triathlos sowie die Justine Elsner Stiftung, die den Wettkampf nicht nur finanziell sondern auch mit Material, Wissen und Zeit unterstützt haben!

Text: Steffi Guillon; Fotos: Uwe Friedrich

Bei der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz kämpften Athletinnen und Athleten in schönster Umgebung beim Mainfranken Triathlon um Sekunden, Titel und Ruhm. Während manche bereits beim Schwimmstart ihre Konkurrenten im Wasserschatten verfolgten, wurden auf der doch selektiven Radstrecke mit zwei Anstiegen Wattwerte ausgespielt, bevor es auf der zuschauerfreundlichen Laufstrecke entlang des Mains richtig ernst wurde.

Bei den Männern setzte sich mit Blick auf die BM-Wertung Marco Sahm (IfA Nonstop Bamberg) in 2:01:15 Stunden durch. Der Routinier aus der TM50-Altersklasse schlug sich stark gegen die jüngere Konkurrenz. Mit 2:05:03 Stunden folgte bei seinem Heimspiel Florian Bock (TG Kitzingen), der sich zugleich den Titel in der TM40 sicherte. Rang drei ging an Matthias Ries (Herrieder Aquathleten, 2:05:54), ebenfalls TM40, der insbesondere mit einer schnellen Schlussrunde auf sich aufmerksam machte. Schnellster Mann an diesem Tag war Lukas Stengel von der Arriba Göppersdorf, der jedoch nicht für die BM gemeldet war.
Marco Sahm war deshalb auch etwas erstaunt über den Titelgewinn: „Der Erfolg in Kitzingen kam, ehrlich gesagt, total überraschend für mich“, berichtet der neue Bayerische Meister. „Ich hatte in dem Rennen über die Olympische Distanz, an dem auch die Athleten der Landesliga Nord teilnahmen, insgesamt ja ’nur‘ die siebtschnellste Zeit. Als Starter der AK 50 habe ich mich über dieses Top-Ten Ergebnis im Ziel ebenso wie über den Sieg in der Altersklasse natürlich riesig gefreut. Weil die ersten beiden der Olympischen Distanz als Nachmelder und auch die vier Liga-Starter, die vor mir waren nicht für die Bayerische Meisterschaft gewertet wurden, bin ich dann bei der Siegerehrung zu meinem großen Erstaunen sogar in der Gesamtwertung zum Bayerischen Meister overall geehrt worden.“

Ein schnelles Schwimmen mit der Strömung des Mains bestimmte das Rennen. Auf der anfangs flachen Radstrecke formierte sich hinter den Führenden Landesliga-Sportlern, die nicht in der BM gewertet werden, nach etwa zehn Kilometern vierköpfige Verfolgergruppe. Mehrere Führungswechsel im anspruchsvollen Streckenteil hielten die Spannung hoch. Anfangs positionierte sich der spätere Meister Marco Sahm beim abschließenden Lauf noch auf Rang 5, musste dann aber zwei schnellere Läufer vorbeiziehen lassen und erreichte das Ziel als Siebter im Gesamteinlauf.

Sportler läuft

Florian Bock beim Mainfranken Triathlon

Auch der BM zweite, Florian Bock, berichtet: „Als Kitzinger kenne ich natürlich jeden Zentimeter der Strecke, was mir hier sicherlich zugute kommt. Auf der Schwimmstrecke schwammen viele Athleten bei der Streckenhälfte weit links am Rand. Ich wählte eher eine Linie in der Mitte, da dort die größte Strömung ist, was mir ein, zwei Plätze brachte. Für mich ebenfalls positiv war, dass das Wasser mit etwa 20°C für diese Jahreszeit eher kühl war. Auf dem Rad wollte ich kontrolliert angehen, denn es stehen im Verlauf der Radstrecke erst ein langgezogener und dann noch ein sehr steiler Berg an, an denen ich immer etwa zwei Plätze gut machen konnte. Aber es war draußen ziemlich windig, so dass man gerade beim Gegenwind zu Beginn des Radkurses schon ordentlich drücken musste. Beim Lauf waren die Bedingungen top. Auf dem Stadtkurs war es leicht windig bei Temperaturen um die 25°C. Auf den zwei Runden muss man vier mal den Main über Brücken queren, was der Laufmuskulatur etwas Abwechslung verschaffte. Ein Wiesenstück, Pflaster und Treppen machen den Laufkurs nicht zum Highspeed-Kurs, aber abwechslungsreich und schön in der Stadt gelegen. Hier gelang mir meine beste Laufzeit bisher beim Mainfrankentriathlon, sodass insgesamt ein 5. Platz, 2. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften und jeweils AK-Siege insgesamt und in der BM herauskam.“

BM-Titel als große Motivation

Vier Frauen mit SiegeruhrkundenAuch in der Frauenkonkurrenz war eine nicht BM-Starterin die Tagesschnellste. Laura Mederer von der TSG 08 Roth gewann. Den BM-Titel holte Anne Schmidhuber (TSV 1928 Essleben e. V.). Die 21-Jährige war in 2:06:58 Stunden die Schnellste der Wertung.“Auch wenn ich auf dem Rad nicht ganz die Leistung abrufen konnte, die ich mir vorgenommen hatte, war ich dennoch solide unterwegs“, rekapituliert sie ihr Rennen. „Beim Laufen bin ich gut in meinen Rhythmus gekommen und konnte auf den ersten Kilometern ein solides Tempo anschlagen. Gegen Ende des Laufs habe ich das Rennen sogar richtig genießen können – die Stimmung an der Strecke und die Unterstützung der Zuschauer haben für einen besonders schönen Abschluss gesorgt. Die Gesamtsiegerin Laura Mederer, die sich kurzfristig nachgemeldet hatte, war an diesem Tag leider außerhalb meines Blickfelds – umso mehr freue ich mich aber, den bayerischen Meistertitel mit nach Hause zu nehmen. Es ist ein besonderer Moment und ein weiterer motivierender Schritt auf meinem Weg.“

Platz zwei belegte Anna Liepold (TSV Gaimersheim, 2:14:48), dicht gefolgt von Marie Pöllinger (Tristar Regensburg, 2:16:16). Die Vizemeisterin musste vor allem auf der Laufstrecke nochmal beißen: „Beim Laufen, meiner stärksten Disziplin hieß es Zähne zusammenbeißen. Die Beine waren schwer, aber ich wusste, dass ich vorne mit dabei bin, was mich noch einmal motivierte. Die letzten Kilometer waren hart, aber ich kam schließlich als Vierte des gesamten Rennens und bayerische Vizemeisterin ins Ziel und alle Anstrengung war vergessen.“

Auch jenseits der Spitzenplatzierungen überzeugte das gesamte Feld mit beherzten Leistungen und fairen Positionskämpfen. Die Meisterschaft profitierte von einer reibungslosen Organisation und zahlreichen Helferinnen und Helfern, die für sichere Strecken und motivierende Unterstützung sorgten. Das bayerische Triathlon-Präsidium zeigte sich mit dem Ablauf rundum zufrieden und gratulierte allen Titelträgerinnen und Titelträgern.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: Marco Sahm, Anne Schmidthuber

Wettkämpfen zwische Stars und Sternchen – ein absolutes Highlight für den Nachwuchs. Über 40 Titel-Entscheidungen verschiedenster Disziplinen standen in diesem Jahr bei den Finals in Dresden auf dem Programm. Darunter auch die Triathlon Elite- und U23-Wettkämpfe sowie die Deutschen Meisterschaften der Jugend B. Die bayerische Delegation konnte volle Motivation umsetzen und mit guten Einzelleistungen glänzen. Am Ende sicherten sich die Jungs sogar den Deutschen Mannschaftsmeistertitel.

Der Wettkampf führte die jungen Athletinnen und Athleten über 400 m Schwimmen im Alberthafen, 9 km auf dem Rad und einen abschließenden 2,5 km-Lauf mit Ziel auf dem Theaterplatz im Herzen der Stadt. Die Kulisse: spektakulär. Die Stimmung: elektrisierend. Besonders die bayerischen Jungs zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) überzeugte mit einem starken 5. Platz, dicht gefolgt von Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.), der auf Rang 8 ins Ziel kam. Joel Westphal (TSV Harburg; Platz 18), Konstantin Koop (TSV Eintracht Karlsfeld; Platz 19) und Leon Jozwiak (TSV Brannenburg; Platz 21) rundeten das Teamergebnis ab. Die Platzierungen bedeuteten am Ende verdient den Titel als Deutscher Mannschaftsmeister Jugend B.

Auch bei den Mädels gingen mit Elena Trinkerl (SSV Forchheim; Platz 27) und Nora Bots (TSV Brannenburg; Platz 29) zwei Athletinnen für Bayern an den Start und schlugen sich wacker in der starken Konkurrenz.

Für Josephine Kuala, Laura Binder, Maximilian Rudolph und Julian Doseth waren es die ersten Deutschen Meisterschaften überhaupt. Bei ihnen ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.
Nicht wie gewünscht lief es für die talentierte Frederike Bülck, die aufgrund einer Verletzung das Rennen aufgeben musste und für Simeon Funck, der in einen Sturz verwickelt wurde. „Als guter Läufer wäre für ihn auch ein Top20 Ergebnis möglich gewesen“, meint Trainer Roland Knoll. „Insgesamt war das trotzdem ein rundum gelungener Wettkampftag für unseren Triathlon-Nachwuchs“, meint er. „Die Kombination aus Spitzensport, einer professionellen Organisation und der besonderen Atmosphäre der Finals sorgte natürlich auch für ein besonderes und sicher motivierendes Erlebnis.“

U23 überzeugt mit Podium und Top-Platzierungen

Auch in der U23-Klasse zeigten die bayerischen Athletinnen und Athleten, dass mit ihnen zu rechnen ist. Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen) erkämpfte sich mit einem beherzten Rennen einen starken 3. Platz und stand damit auf dem Podium. Sarah Walter (TSV Brannenburg) belegte Rang 7, Kjara Reckmann (RC 1913 Wendelstein) wurde 15. Bei den Männern zeigte Jan Semmler (TV 1848 Erlangen) eine beeindruckende Leistung und verpasste das Podium nur knapp mit einem 4. Platz. Bruder und Vereinskollege Tim Semmler komplettierte das gute Ergebnis mit Platz 10.

In der stark besetzten Elite-Kategorie sicherte sich Tanja Neubert (TV 1848 Erlangen) den 3. Platz.

Foto: © DTU/Petko Beier

Die Bayerischen Athletinnen und Athleten zeigten bei den Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz in Dresden starke Leistungen. Auch die Altersklssenrennen waren ein Teil der Finals 2025, bei denen über 40 Entscheidungen in verschiedensten Sportarten fielen. Die Glanzleistungen aus blau-weißer Sicht: Alexander Saul vom TSV Gaimersheim siegte in der AK35, Christiane Bardenheuer aus Weiden wurde Deutsche Meisterin in der AK65. Deutscher Vizemeister wurde Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) in der M18. Auch Astrid Zunner vom TWinNeumarkt fügte Ihrer Sammlung einen weiteren Deutschen Vizemeister-Titel hinzu.

Sportler läuft

Tom Kaebel bei der DM Sprintdistanz in Dresden

Doppelte Spitzenleistung bei den Jüngsten: Hinter Tom Kaebel landete mit Lasse Reusch vom SSV Forchheim (3. Platz, 58:38 Min) ein weiterer Bayer auf dem Podium. Auch in der Altersklasse W18 glänzten bayerische Starterinnen: Die Schwestern Josefine (3. Platz, 1:06:13 Std) und Charlotte Doseth (4. Platz, 1:06:34 Std), beide vom SV Würzburg 05, zeigten ein starkes Familien-Ergebnis. Eine Spitzenplatzierung erreichte auch Maja Zidek vom Tri-Team Schongau mit Rang 6 (1:07:46 Std).

In der Klasse M20 holte sich Tim Mahl von TG Viktoria Augsburg mit einer Zeit von 57:49 Minuten den starken 3. Platz. Alexander Dietl (ASV Cham, 6. Platz) und Aaron Drechsler (TSV Brannenburg, 7. Platz) reihten sich ebenfalls mit starken Leistungen unter den besten zehn dieser Altersklasse ein. In der W20 überzeugte Milena Oppelt von Böhnlein Sports Bamberg mit Platz 7 in einer Zeit von 1:13:29 Stunden.
In der AK 45 schaffte Routinierin Renate Forstner Renate Forstner (Bader Mainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) mit Platz drei den Sprung auf das Podium.
Silber wurde es auch für Oliver Rau vom SC 53 Landshut in der AK55, nur knapp am Podium vorbei schrammte Jürgen Tschierske (TV Planegg Krailing Triathlon). In der AK70 gab es für Karl-Heinz Oberhuber von der RC Germania Weißenburg ebenfalls einen Treppchenplatz.

Weitere Ergebnisse:

AK 35

7. Platz: Daniel Schleinitz (MTC München)
19. Platz: Johannes Schöpper (RFK Nürnberg)

AK40

12. Platz: Matthias Gieck ( TV 1848 Erlangen)
19. Platz: Ralf Zenker (SC Delphin Ingolstadt)

AK45

8. Platz: Przemyslaw Lukasz Czamara (TSV Ottobrunn)

AK 50

5. Platz: Steffen Kunkel (SV Dachau)
7. Platz: Janusz Pluta (SSV Forchheim)
9. Platz: Stefan Doseth (SV Würzburg 05)

AK55

8. Platz: Christian Wolfarth (TWinNeumarkt)
9. Platz: Thomas Seltmann (Radfreunde Hilpoltstein 1993 e.V.)
10. Platz: Heiko Ziemainz (TV 1848 Erlange)
23. Platz: Peter Steinleitner  (TSV Eintracht Karlsfeld)

10. Platz: Sylvia Miller (TSV Eintracht Karlsfeld)

AK60:

9. Platz: Peter Bochenek (RSC Kelheim e. V)
12. Platz: Wolfgang Ahrens (Tri-Team Schongau)
15. Platz: Siegfried Augustin (Arriba Göppersdorf)
17. Platz: Stefan Pohl (Exathlon München von 2008 e.V)
20. Platz: Thomas Heid (Ski-Club Rothenberg Schnaittach e.V.)

AK65

11. Platz: Frank-Thomas Winter (TSV Jahn Freising 1861 Triathlon
15. Platz Jörg Kuhn (TV Landau)

AK75

6. Platz: Wolfgang Janisch (SV Langenbach)

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: © DTU/Petko Beier, Tom Kaebel