Zwei deutsche Para Aktive vertreten am Samstag beim Rennen der World Triathlon Para Series (WTPS) im italienischen Taranto die Deutsche Triathlon Union (DTU) und den BTV. Für Anja Renner (PTVI) ist es der zweite Start in der höchsten Para Rennklasse in diesem Jahr. Ebenfalls in Taranto dabei ist Valentin Hanzer (PTS3). Für ihn ist es nach drei guten Auftritten im Weltcup in den vergangenen acht Monaten der erste Start überhaupt in der World Triathlon Para Series.

Anja Renner, Dritte der Paralympischen Spiele von 2024, belegte Mitte Mai im japanischen Yokohama Rang zwei hinter der Italienerin Francesca Tarantello, die auch bei ihrem Heimspiel die schärfste Konkurrentin Renners ist. „Anja will ums Podium mitkämpfen. Die Konkurrenz ist sehr stark und gleicht einer WM oder den Paralympics“, erklärt Tom Kosmehl, Bundestrainer Para Triathlon.

Valentin Hanzer ist Senkrechstarter. Am vergangenen Wochenende siegte er in Schweinfurt und holte sich vor Max Gelhaar den DM-Titel. Auch international war er zuletzt mit er zwei Siegen und einen zweiten Platz erfolgreich. „Mal sehen, wie er sich schlägt. Er will an seine Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen“, sagt Kosmehl.

Zu den Startlisten geht es hier.

Was 1993 mit wenigen Teilnehmenden begann, ist heute ein überregionales Sportereignis, das sowohl Spitzen- als auch Breitensportler begeistert: Der 30. Stadttriathlon Erding lockte erneut rund 1.600 Athletinnen und Athleten in die Stadt, um sich auf verschiedenen Distanzen zu messen. Natürlich konnten wie gewohnt Stars auf der Kurzdistanz, Liga-Action und Nachwuchs-Sportler beim BTV Memmert Nachwuchscup verfolgt werden. Das Jubiläum stand aber auch im Zeichen der Inklusion: Erstmals wurden im Rahmen des Stadttriathlons die Bayerischen und Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen über die Volksdistanz ausgetragen. 

Fast jedoch, wäre es zum Duathlon gekommen, denn noch am Tag zuvor war das Wasser des Kronthaler Weihers zu kalt. Bei frischen 19,1 °C Wassertemperatur konnten am Renntag alle Teilnehmenden tief durchschnaufen und es konnte wie geplant geschwommen werden.

Nachwuchs kämpft um Cup-Punkte

Zahlreiche Kinder und Jugendliche waren am Start und nahmen häufig auch an der Wertung des BTV Memmert Nachwuchscups teil. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Ehrgeiz die jungen Athletinnen und Athleten dabei sind“, sagte ein Trainer vor Ort.
Die jüngste Klasse der Schüler D geaannen Simon Lisk (SV Ottobrunn) und Jelena Teuchner (o.V.). Thies Wißmann (Tri-Team Schongau) und Charlotte Veith (Tri-Force Fulda) setzten sich bei den Schülern C durch. Klar die Nase vorne hatten bei den Schülern B Jasim Al-Sultan (SC Wfr. München) und Magdalena Doege (SV Bayreuth). Lukas Mundt (LV Deggendorf) und Mathilda Kujala (La Carrera Team Rothsee) gewannen bei den Schülern A. In der ältesten Startklasse der Jugend und Junioren  waren Felix Feith (Tri Force Fulda) und Frederike Bülck (TV 1848 Erlangen) am schnellsten.

Das nächste Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups findet am 21. Juni beim Memmert Rothsee Triathlon statt.

Schwimmer kommen aus einem See

Im Hauptrennen mit Landesliga-Süd ging es heiß her, auch wenn das Wasser frisch war.

Dreitz dominiert das Hauptrennen

Prominentester Starter an diesem Tag war Triathlon-Profi Andreas Dreitz, der das Hauptrennen klar vor den ersten Finishern der Landesliga Süd erreichte. Schnellster Liga-Athlet war Hugo Hottebart vom MRRC München II gefolgt von Sven Pollert (SG Poing Triathlon).
Marie Pöllinger vom TRISTAR Regensburg setzte sich im Frauen-Feld gegen Routinier Kathrin Esefeld (LG Mettenheim) und Paulina Böhme (TSV Chieming Triathlon) durch.

Zeichen für mehr Teilhabe im Sport

17 Gehörlosensporlerinnen und -sportler nahmen an der Sprint-Distanz teil und suchten im Rahmen des Rennens ihre Deutschen und Bayerischen Meister. Stärkster Sportler an diesem Tag war Volker Marks (GBF München / SV Ismaning). Er freute sich besonders über den Sieg, nachdem er in den letzten Wochen noch auf längeren Distanzen unterwegs was: „Dass ich so gut von Mitteldistanz-Tempo auf Sprint umschalten kann, hat mich wirklich überrascht – ich bin sehr zufrieden!“ Er setzte sich gegen Max Zellmer und Sebastian Schölzel (beide GSBV Halle) durch.
Anette Schulze vom GTSV Essen behauptete sich bei den Frauen vor der Bayerischen Meisterin Claudia Platzeck (GSV Bayreuth) und Katrin Hanke (GSV Landshut).

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: Martin Schönfelder und Theresa Grasskamp

Es war die perfekte Bühne: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Wettkampfbedingungen feierten rund 3.000 Athletinnen und Athleten sowie zahlreiche Zuschauer ein Fest der Inklusion und sportlichen Höchstleistungen bei der vierten Auflage des MainCityTriathlons, organisiert von der Abteilung Laufen-Triathlon der TG 48 Schweinfurt. Der Höhepunkt des sportlichen Wochenendes waren die DACH und Deutschen Meisterschaften im Para-Triathlon aber auch die Bayerische Meisterschaft über die Sprint Distanz.

Topstars und internationale Gäste

Nach dem Rennen in Altenkunstadt 2023, war Bayern bereits das zweite Mal Gastgeber der DACH-Meisterschaften. Ein großes Para Feld hatte sich in Schweinfurt versammelt – insgesamt waren 36 Sporlerinnen und Sportler in sechs Klassen angetreten. Auch Österreichier und Schweizer hatten die weite Anreise auf sich genommen. Besonders die bayerischen Para Athletinnen und Athleten ließen sich natürlich einen Start beim Heimspiel nicht nehmen und zeigten am Ende des Tages starke Leistungen: Valentin Hanzer (1. FCN Schwimmen) siegte in der Klasse PTS3 vor Max Gelhaar, Chris Kolbeck (TV Burglengenfeld) dominierte die Klasse PTS4, Julian Winter (Post SV Nürnberg) holte Gold in der PTVI. Bei den Frauen zeigte Sarah Steinke (Post SV Nürnberg)starke Leistung in der Klasse PTS5 und Paralympics-Starterin Anja Renner (1. FCN Schwimmen) gewann deutlich die PTVI.

Tandem Sportler

Julian Winter und Tim Wolf

Dank an die Veranstalter

Ein großes Rennen mit Para und Special Olympics-Wertungen auszustatten ist zwar nicht so kompliziert, wie man sich vorstellen mag, es fordert dennoch Mut und Engagement. „Den Veranstaltern gebührt gerade dafür besonderer Dank“, drückt BTV Präsident Gerd Rucker aus. Die TG 48 Schweinfurt wurde für ihr Engagement im inklusiven Sport schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem zweiten Preis bei der Aktion „Zeichen setzen“ der Mediengruppe Main-Post und dem „Felix“-Sonderpreis der Stadt Schweinfurt.Diese Ehrungen unterstreichen die Vorreiterrolle des Vereins in der Förderung von Vielfalt und Teilhabe im Sport.
Zumal das Organisieren solch einer Großveranstaltung zunehmend mehr Engagement erfordert. Vor Ort war es in diesem Jahr besonders arbeitsaufwändig die vollgesperrte Radstrecke genehmig zu bekommen. Bis zuletzt war man mit den Behörden im Gespräch.

BM-Titel gehen nach Augsburg und Würzburg

Parallel wurden auch die Bayerischen Meisterschaften auf der Sprintdistanz ausgetragen. In der Gesamtwertung der Männer setzte sich Carl Sommer (SV Würzburg 05) souverän durch. Mit einer konstant starken Pace und einem kraftvollen Schlussspurt sicherte sich der Würzburger Athlet den ersten Platz in 57:06 Minuten. Knapp dahinter folgte der junge Lorenz Rumpel (Tuttlinger Sportfreunde), der als Vertreter der männlichen Jugend A mit 58:07 Minuten ein echtes Ausrufezeichen setzte. Auf Rang drei lief Sebastian Kern vom TV 1848 Erlangen (AK 35) ein, der mit 59:24 Minuten ebenfalls unter der Marke von einer Stunde blieb.

Frau läuft

Magdalena Mayer

Bei den Frauen überzeugte Magdalena Mayer von der TG Viktoria Augsburg. Die Juniorin zeigte ein bemerkenswertes Rennen, in dem sie von Beginn an das Tempo bestimmte und mit einer Zeit von 1:05:32 Stunden die Frauenwertung für sich entschied.“Nach langen Fokus auf meine Abitur Prüfungen war mein großes Ziel für den Wettkampf einfach Spaß zu haben und ihn zu genießen“, berichtet sie. „Für meinen ersten Triathlon dieses Jahr waren meine Ambitionen tatsächlich eher niedrig und als Juniorin mit dem Sieg in der Damenwertung hatte ich auf keinen Fall gerechnet. Aber es macht mich unglaublich glücklich und zufrieden. Das Rennen verlief auch Dank der super Organisation sehr gut, und trotzdem nehme ich für mich natürlich Sachen mit, an denen ich gerne arbeiten möchte.“

Antonia Sommer (SV Würzburg 05) belegte mit 1:07:27 Stunden den zweiten Platz. Komplettiert wurde das Podium von Astrid Zunner (Twin Neumarkt, AK 50), die mit einer starken Zeit von 1:08:47 Stunden finishte.

Alle Ergebnisse inklusive der AK-Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: Tim Wolf und Julia Fankel

Jana Uderstadt und Nils Huckschlag, die beide für den DSW 12 Darmstadt starten, haben das Eliterennen beim Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 86 km Radfahren, 20 km Laufen) gewonnen und sich die 2.500 Euro Siegprämie gesichert. Huckschlag, im Vorjahr noch Zweiter, stellte die Weichen im abschließenden Lauf auf Siegkurs. Zuvor gab es mehrere Führungswechsel. Nach dem Schwimmen hatte wie erwartet Schwimmspezialist Lukasz Wojt das Feld angeführt. Die Soloflucht des Würzburgers war allerdings bald beendet und auf dem Rad setzten Laurin Wehrle (beste Radzeit: 1:56:32) vom AST Süßen, Niclas Ludwig (TSV Jahn Freising) und Huckschlag die Akzente.

„Nicht glauben, dass der Vorsprung reicht“

Nachdem Ludwig noch knapp vor Wehrle in die Laufschuhe wechselte, war anschließend Nils Huckschlag (Siegzeit: 3:38:20) trotz zwischenzeitlicher Beinkrämpfe nicht mehr zu halten. Mit der zweitbesten Laufzeit (1:12:44) verwies er Niclas Ludwig noch klar auf Rang zwei. „Siegessicher war ich mir allerdings erst auf der finalen Runde durch den Klenzepark. Ich versuche immer möglichst lange mental stabil zu bleiben und nicht vorab zu glauben, dass der Vorsprung reicht. Einfach weiterkämpfen und investieren war meine Devise,“ erklärte Nils Huckschlag im Ziel.

Während Laurin Wehrle bis auf Rang fünf zurückfiel, lief der Bamberger Felix Hentschel mit Laufbestzeit kurz vor dem Ziel noch an Alexander Richter (TSG 08 Roth) vorbei und auf den letzten freien Podiumsplatz.

Jana Uderstadt verliert ihre Kette

Jana Uderstadt kam zusammen mit der Jenaerin Carolin Meyer und der Schweizerin Alice Fritzsche aus dem Wasser. Anschließend kristallisierte sich ein Radduell zwischen Uderstadt und Meyer heraus. Durch einen Kettenabwurf von Uderstadt enteilte Meyer zwischenzeitlich, bevor beide doch wieder gemeinsam, nur um wenige Sekunden voneinander getrennt, die zweite Wechselzone erreichten. Jana Uderstadt gelang ein Blitzwechsel und schnappte sich so die alleinige Führung. Die 29-jährige gebürtige Wormserin, die sich Ende März mit Rang sechs beim Ironman Südafrika die Qualifikation für den Ironman Hawaii gesichert hatte, lief in 4:01:22 Stunden zum überlegenen Sieg vor Carolin Meyer (4:05:06). Dahinter sicherte sich die Schweizerin Olivia Keiser (4:15:04) mit der besten Laufzeit (1:15:52) Rang drei.

„Auf dem Rad habe ich mich anfangs nicht so gut gefühlt und dann hatte ich am Anstieg vor der Wende noch einen Kettenabwurf. Da war Caro (Meyer) dann erstmal weg. Ich musste ordentlich investieren, um die 40 Sekunden Rückstand wieder zuzufahren. Ich konnte dann die Battle um die Einfahrt in Richtung T2 für mich entscheiden. Mit einem sehr schnellen Wechsel ging ich in Führung und konnte den Vorsprung dann ausbauen“, resümierte die Siegerin Jana Uderstadt ihr Rennen.

Schwimmstart Triathlon mit rotem Bogen

Schwimmstart der Mitteldistanz

Lokalmatadorin jubelt auf der Olympischen Distanz

Über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) setzte sich Jakob Schmaus (RSC Aichach 1977) durch. Die Entscheidung zum Sieg in 1:53:47 Stunden fiel auf der Laufstrecke, als Schmaus dem zweitplatzierten Tom Hohenadl (RSC Auto Brosch Kempten/1:54:44) die entscheidenden Meter abnehmen konnte. Rang drei sicherte sich wie im Vorjahr Hans-Jörg Stolz (Triathlon Grassau/1:57:30). In der  Frauenkonkurrenz durfte die Lokalmatadorin Cornelia Griesche jubeln. Die Athletin des TSV Gaimersheim, die bereits 2023 in Ingolstadt über die Olympische Distanz triumphierte, siegte in 2:15:23 Stunden knapp vor der Österreicherin Yasmin Rieger (TRI-X-Kufstein/2:16:49) und der Vorjahressiegerin Sina Böhne (Innsbruck/2:17:09).

Auf der Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) sorgten Philipp Meyer (1:00:18) und Maximilian Lippert (1:02:53) für einen Doppelsieg für die TG Victoria Augsburg. Dennis Born (Endurance Unlimited/1:06:50) komplettierte das Podium.Bei den Frauen stürmte die Juniorenathletin Franka Fleckenstein vom ESV Gemünden dank der besten Laufzeit in 1:11:49 Stunden zum Sieg. Mit nur gut 40 Sekunden Rückstand folgte Johanna Schubert (TSV Gaimersheim/1:12:33) auf Rang zwei. Die Jugend A-Athletin Katharina Lorenz (TSG 08 Roth/1:13:36) wurde Dritte.

Wetterglück in Ingolstadt – 750 Helfer für die 2.200 Teilnehmenden

Nachdem während der Rennen der Himmel über Ingolstadt noch wechselnd bewölkt war und es zeitweise auch leicht regnete, war zu den stimmungsvollen Siegerehrungen auf der Klenzepark-Wiese strahlender Sonnenschein angesagt. Entsprechend positiv fiel auch das Fazit von Rennorganisator Gerhard Budy aus: „Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Die Prognose mit dem Starkregen und Gewitter ist nicht eingetroffen. Die Temperaturen waren ideal. Das Wasser im Baggersee hatte 21 Grad und die Außentemperatur war perfekt. Es kam zwar etwas Regen auf, aber ab 13 Uhr hat die Sonne wieder gestrahlt. Es war sehr schön, dass  dann noch so viele Athletinnen und Athleten bei den Siegerehrungen anwesend waren. Unser großer Dank gilt unserem super Helferteam, ohne die so ein Tag wie heute nicht möglich wäre. 750 Personen waren im Einsatz. Von unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus den Vereinen, bis zu den Ordnungs- und Rettungskräften der Polizei, der Feuerwehren, dem BRK und der Wasserwacht.“

Nächstes Jahr am 14. Juni

Bekannt ist auch schon der nächste Austragungstermin. Der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL findet am 14. Juni 2026 statt.

Text und Bild: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL

Was passiert, wenn ein austrainierter Triathlet und ein überzeugter Schreibtischtäter sich gemeinsam auf eine außergewöhnliche Reise begeben? Richtig: Es wird spannend – und dient einem guten Zweck. Aus einer spontanen zweier Menschen entstand eine Challenge, wie sie verrückter kaum sein könnte: Ingo, passionierter bayerischer Triathlet mit unzähligen Kilometern in den Beinen, trifft auf Frank, Anwalt und bekennender Bürostuhlakrobat. Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nun vereint sie ein Ziel: Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen zu helfen.

Von Bayern bis in die Hauptstadt mit dem Rad

Um das zu schaffen, begaben die beiden sich auf eine Spendenfahrt. Die Strecke ist ebenso ambitioniert wie symbolträchtig: Von Waakirchen in Oberbayern geht es in sieben Tagen über 640 Kilometer und rund 4.500 Höhenmeter bis nach Berlin. Die „Tour the Berlin – Die Wahnsinntour“ ist dabei weit mehr als ein sportliches Abenteuer. Sie ist ein Statement für Zusammenhalt, Mut, Durchhaltevermögen und für soziales Engagement.

Spenden für den guten Zweck: jeder Kilometer zählt

Unterstützt wird die Aktion durch eine eigens eingerichtete Website: https://wahnsinn.raser-anwalt.de/

Hier kann jeder, der die beiden auf ihrem Weg unterstützen möchte, spenden – transparent, unkompliziert und mit Einblick in das Spendenziel. Auch auf Facebook unter „Tour the Berlin – die Wahnsinntour“ wird regelmäßig über den aktuellen Stand der Tour berichtet.

Die gesammelten Gelder kommen Einrichtungen zugute, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Jeder gespendete Euro hilft – und macht die Mühen auf dem Rad doppelt wertvoll. „Wir wollten raus aus der Komfortzone – und rein in ein Abenteuer, das nicht nur uns verändert, sondern vielleicht auch ein klein wenig die Welt“, sagt Frank. Und Ingo ergänzt: „Es geht nicht darum, wer fitter ist. Es geht darum, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Fotos: private Aufnahmen

Am 24. Mai 2025 gingen vier Nachwuchsathletinnen und -athleten des Bayerischen Triathlon-Verbands beim Europe Triathlon Junior Cup im polnischen Olsztyn an den Start. Die Veranstaltung bot eine anspruchsvolle Bühne: Bei kühlen Außentemperaturen und kaltem Wasser war insbesondere das Schwimmen eine mentale und körperliche Herausforderung.

Das Männerrennen gewann um Haaresbreite der Schweizer Thibault Rivier. Doch schon eine Sekunde dahinter folgte BTV-Sportler Luis Rühl. Hinter ihm komplettierte der Pole Jakub Suchan das Podium.

„Ich bin ohne große Erwartungen angereist“, gibt Luis Rühl zu. „Für mich war es vor allem ein weiterer Wettkampf zur Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft und eine gute Gelegenheit, internationale Erfahrung zu sammeln. Aber die Location war richtig cool: Schwimmen im eiskalten See mit nur 14,4 Grad, eine anspruchsvolle Radstrecke mit einem Berg und einem technischen Abschnitt durch die Wechselzone, und auch beim Laufen ging’s nochmal den Berg rauf. Ich kam als Achter aus dem Wasser, konnte durch einen schnellen Wechsel in die erste Radgruppe springen und dort viel Tempoarbeit machen. Nach einem guten zweiten Wechsel bin ich als Erster auf die Laufstrecke gegangen und konnte bis zum Ziel vorne mitlaufen. Am Ende wurde es Platz zwei – damit bin ich super zufrieden, vor allem weil ich ohne Erwartungen ins Rennen gegangen bin.“

Das Ergebnis des Frauenrennens ließt sich ähnlich: Die Schweizerin Anouk Danna siegt dort eindeutig vor Carlotta Bülck und der Polin Hanna Foltyniewicz.

Sportlerin mit BEademütze und Schwimmbrille

Charlotta Bülck

Carlotta Bülck berichtet zufrieden von ihrem anspruchsvollen Rennen: „Ich denke, wir sind alle mit der Erwartung angereist, dass wir internationale Rennerfahrung sammeln. Das war auch mit dem Bundestrainer so abgesprochen. Dass es dann so gut wurde, ist aber natürlich umso schöner! Die Location war toll, die Strecke fand ich persönlich ganz cool. Der See war aber mit 13 Grad sehr, sehr kalt. Trotzdem: Mit meinem Rennen bin sehr zufrieden, es verlief sehr gut, auch, wenn ich mir das ein oder andere anders gewünscht hätte. Zum Beispiel waren wir eine relativ große Radgruppe und haben versucht, ein bisschen wegzufahren, aber das hat nicht ganz geklappt. Am Ende lief es dann auf eine Laufentscheidung hinaus. Aber das hat ja dann gut geklappt.“

Auch Sarah Walter zeigte mit Platz vier eine beeindruckende Leistung. Trotz einer späten Startplatz-Zuteilung gelang es ihr, sich in die erste Radgruppe einzureihen. Beim abschließenden Lauf musste sie lediglich die spätere Drittplatzierte aus Polen ziehen lassen. Sarah resümiert: „Ich habe mich sehr auf das Wochenende gefreut, da es für mich schon großartig war, überhaupt dabei sein zu dürfen. Die Location war sehr schön. Ich war sehr aufgeregt, da ich seit zwei Jahren kein internationales Rennen mehr gestartet bin. Obwohl ich als drittletzte aufgerufen wurde und somit keine große Startplatz-Auswahl mehr hatte, bin ich trotzdem gut weggekommen und habe es in die erste Radgruppe geschafft. Das Laufen hat sich sehr gut angefühlt, auch wenn ich die halb so große Drittplatzierte aus Polen am Berg ziehen lassen musste. Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen und freue mich auf die kommenden!“

Alle Ergebnisse des Rennens sind hier zu finden (Link).

Fotos: private Aufnahme/ DTU; Winnie Penno

Am 24. Mai 2025 triumphierte der bayerische Para-Triathlet Valentin Hanzer beim World Triathlon Para Cup in Samarkand, Usbekistan, und sicherte sich die Goldmedaille. Trotz herausfordernder Bedingungen mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius und böigem Wind zeigte Hanzer eine beeindruckende Leistung. Bereits beim Schwimmen setzte Hanzer ein Ausrufezeichen und verließ das Wasser als Erster. Auf der 20 Kilometer langen Radstrecke musste er jedoch den ehemaligen Weltmeister Viktor Chebotarev passieren lassen, der ihm rund 30 Sekunden abnahm. Doch Hanzer bewies Kampfgeist: Nach nur zwei Kilometern auf der Laufstrecke holte er Chebotarev wieder ein und übernahm die Führung. Mit einem starken Finish sicherte er sich schließlich den Sieg.

Mit diesem Erfolg verbessert sich Hanzer in der Weltrangliste auf Platz 11. Zuvor hatte er bereits beim Saisonauftakt in Abu Dhabi im Februar 2025 den zweiten Platz belegt, hinter dem Briten Ryan Taylor.

Valentin Hanzer, der im Oktober 2024 seine Para-Weltcup-Premiere im portugiesischen Alhandra mit einem Sieg feierte, etabliert sich damit weiter in der internationalen Spitze der PTS3-Klasse. Seine kontinuierlichen Top-Leistungen machen ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für weitere internationale Rennen. Der World Triathlon Para Cup in Samarkand war Teil einer Serie von internationalen Wettkämpfen, die Athleten aus aller Welt die Möglichkeit bieten, sich auf höchstem Niveau zu messen und wichtige Punkte für die Weltrangliste zu sammeln.

Hanzer selbst zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Obwohl die Bedingungen nicht einfach waren, konnte ich meine Strategie umsetzen und bin stolz auf meine Leistung. Es motiviert mich, weiter hart zu arbeiten und mich auf die nächsten Herausforderungen vorzubereiten.“

 

Nürnberg – Strahlende Gesichter, engagierte Trainer und viele talentierte Kinder: Die Schwimmsichtung im Langwasser Bad Nürnberg am Donnerstag, dem 29. Mai war ein voller Erfolg. 61 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren hatten die Gelegenheit, ihr können im Wasser unter Beweis zu stellen und wurden dabei von einem bestens organisierten Team unterstützt. Veranstaltet wurde die Sichtung in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Triathlon-Verband und dem Bayerischen Schwimmverband. Gemeinsam mit einem engagierten Trainerteam und zahlreichen Helferinnen und Helfern wurde ein reibungsloser Ablauf sichergestellt . Die Veranstaltung bot den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur erste Einblicke in den leistungsorientierten Schwimmsport sondern auch jede Menge Spaß und Motivation.

Starke Kooperation zwischen Bayerischem Triathlon-Verband und Bayerischem Schwimmverband

Die Zusammenarbeit der beiden Verbände war in dieser Form ein Novum und hat sich gleich gelohnt: Die Sichtung zeigte, wie Nachwuchsförderung sportartenübergreifend funktionieren kann. Auch die Eltern waren begeistert, denn die Mischung aus professioneller Struktur und kindgerechtem Zugang war an diesem Tag perfekt abgestimmt.

Neben Technikübungen und kleinen Wettkampfformaten stand vor allem die Freude an der Bewegung im Wasser im Vordergrund. Gleichzeitig konnten die Trainer vielversprechende kleine Talente sichten, die künftig gezielt gefördert werden sollen- sei es im Triathlon oder im Schwimmsport. „Solche Sichtungen sind ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsarbeit. Gerade in den jungen Altersklassen ist es wichtig, Freude am Sport zu wecken und gleichzeitig gezielt Kinder zu fördern, die besondere Fähigkeiten mitbringen“, sind sich die Verantwortlichen beider Verbände einig.

Mit Blick auf die Zukunft soll die Zusammenarbeit deshalb auch weiter intensiviert werden, um möglichst vielen Kindern einen erfolgreichen und freudvollen Einstieg in den Schwimm- und Triathlonsport zu ermöglichen. Denn: „Wenn alle an einem Strang ziehen, profitieren vor allem die Kinder- und damit die Zukunft des Sports“, lautete das Fazit.

Text & Bild: Christiane Brandner

Erstmals ist der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL am kommenden Sonntag, 01. Juni 2025, ein Rennen mit Bronze-Status der Professional Triathletes Organisation (PTO). Unter den Podiumsplatzierten wird ein Preisgeld von 10.000 EUR ausgeschüttet und zudem geht es um wertvolle Punkte im PTO World Ranking. Los geht der vollgepackte Triathlon-Sonntag in der Donaustadt mit 2.200 Teilnehmenden um Punkt 08:00 Uhr. Dann gibt Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern den Startschuss für die Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 86 km Radfahren und 20 km Laufen.

Wer holt sich das Preisgeld?

In Abwesenheit des Vorjahressiegers Finn Große-Freese gilt der Vorjahreszweite Nils Huckschlag vom DSW12 Darmstadt Triathlon zum Kreis der Topfavoriten. Für den Hessen wird es aber ganz sicher kein Alleingang werden. Ein Quartett mit Fabian Günther (ProEnzym Tri Team Hamburg), Lukasz Wojt (Pewag Racing Team/SV Würzburg 05), Felix Hentschel (IfA Nonstop Bamberg) und Alexander Richter (Team Memmert/TSG 08 Roth) wird Huckschlag das Rennen schwer machen. Wojt, der 2017 in Ingolstadt auf der Mitteldistanz triumphierte, gilt trotz seiner 43 Jahre als bester Schwimmer im Feld. Hentschel, im Jahr 2023 Zweiter, könnte mit seiner Laufstärke den Unterschied machen. Spannend wird auch der Auftritt von Richter, der im Vorjahr die Olympische Distanz für sich entschied, und am Sonntag erstmals mit einer Profilizenz an der Startlinie steht.

Im Elitefeld der Frauen musste Svenja Thoes ihren geplanten Start leider absagen. Die Favoritenrolle hat nun Jana Uderstadt (DSW12 Darmstadt) inne, die sich Ende März beim  Ironman Südafrika mit einem herausragenden sechsten Platz die Qualifikation für den Ironman Hawaii sicherte. Ihre direkten Konkurrentinnen sind Carolin Meyer (Triathlon Jena), sowie ein Schweizer Duo mit Alice Fritzsche und Olivia Keiser. Mit der Kroatin Dajana Pechtl (MRRC München), ist zudem die Vorjahressiegerin mit dabei, die als Altersklassenathletin an den Start gehen wird.

Auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) sind mit Jonas Wechsler (TSG 08 Roth) und Hans-Jörg Stolz (Triathlon Grassau) der Vorjahreszweite und -dritte gemeldet. Dazu kommt Tom Hohenadl (RSC Auto BROSCH Kempten), der 2023 über die Olympische Distanz gewann. Bei den Frauen könnte es zwischen Sina Böhne und der Lokalmatadorin Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim zum Duell der Siegerinnen aus den beiden Vorjahren kommen.

Die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) steht ganz im Zeichen der Einsteiger, die in den Triathlon-Sport hineinschnuppern. Besonders beliebt ist in diesem Jahr die wieder eingeführte Sprint-Staffel. Über 40 Staffelteams sind gemeldet, darunter 10 vom Titelsponsor Audi. Zu den Ehrengästen wird am Sonntag deshalb auch Audi Personalvorstand Xavier Ros zählen, der die Siegerehrung mit vornehmen wird.

Erneut großer Zuspruch für den Goals for Kids RUN

Bevor am Sonntagmittag die Triathletinnen und Triathleten ins Ziel im historischen Klenzepark einlaufen, sind die Jüngsten beim Goals for Kids RUN an der Reihe. Über 500 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren sind aktuell gemeldet und gehen über 750 bzw. 1.500 m an den Start.

Hautnah dabei im Livestream ab 7:45 Uhr

Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr steht auch diesmal wieder ein Livestream für die Zuschauer und Fans zur Verfügung. Ab 07:45 Uhr läuft die Liveübertragung. Als Neuerung gibt es diesmal eine Video-Leinwand im Zielbereich auf der Klenzeparkwiese, wo die Zuschauer die Livebilder von der Strecke verfolgen können.

Fotos: Triathlon Ingolstadt

Der Juni 2025 bringt nicht nur Sonne und lange Tage, er bringt vor allem Training, Wettkämpfe und ganz viel Begeisterung! Denn im Verbandsgebiet des Bayerischen Triathlon-Verbandes jagt ein Event das nächste. Vom 1. bis zum 29. Juni stehen in allen Regionen Bayerns spannende Rennen auf dem Plan – für Profis, Einsteiger, Kinder und Inklusionssportler. Besonders ins Rampenlicht rückt dabei Schweinfurt, das mit einem einzigartigen Triathlon-Doppel punktet. Ein Überblick, der Lust aufs Mitmachen oder Anfeuern macht.

Ein fulminanter Start: Schweinfurt zeigt, wie’s geht

Gleich am 1. Juni steht ein echtes Highlight an: In Schweinfurt steigt der MainCityTriathlon – und das gleich mit mehreren wichtigen Wertungen. Das Event startet mit einem Kurzdistanz-Rennen. Dann wird es besonders: Mittags gehört die Bühne den Parasportlern und Special Olympics Startern. Dabei geht es bei der DACH-Meisterschaft für Parasportler auf der Sprintdistanz auch um Titel. Am Nachmittag geht’s dann mit der Bayerischen Meisterschaft über die Sprintdistanz weiter. Es locken ein rasanter Kurs, flache, schnelle Radstrecken und ein stimmungsvoller Zieleinlauf am Schweinfurter Baggersee. Schweinfurt macht vor, wie moderner Triathlon aussieht: offen, inklusiv und mitreißend.

Auch in Forchheim wird am 1. Juni in die Saison gestartet. Beim StadtTriathlon, der übrigens mit dem Nachhaltigkeits-Label des BTV ausgezeichnet ist, geht es rund um die Altstadt und das Königsbad. Mit am Start ist hier auch die Landesliga Nord. Ebenfalls am selben Tag versammelt sich in Ingolstadt deutsche und internationale Triathlon-Elite zum Audi Triathlon, bei dem auf Mittel Distanz, Olympischer Distanz und Sprint alles geboten wird, was das Triathleten-Herz begehrt. Erstmalig werden hier auch Top-Profis um Punkte für die PTO Rankings kömpfen. Nicht weniger aufregend, aber auch stimmungsvoll geht es beim 30. Stadttriathlon Erding zu. Auf Sportlerinnen und Sportler wartet eine Jubiläumsausgabe mit Kultstatus. Hier trifft Jedermann-Charme auf sportliche Klasse, denn der BTV Memmert Nachwuchscup ist bei dem Traditionsrennen ebenso am Start wie die Landesliga Süd.

Zielkanal eines Triathlon Rennens

Der Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchel ist eines der großen Highlights im Juni; Foto: Christoph Raithel

Bayerns Vielfalt: Von Kallmünz bis Lauingen

Am 7. Juni folgt mit dem Kallmünzer Sparkassen-Triathlon ein weiteres Traditionsrennen. Die Strecke führt durch die malerische Oberpfalz, und wer’s etwas hügeliger mag, ist hier genau richtig. Mitte des Monats, am 15. Juni, zeigen dann zwei Städte, wie vielseitig Triathlon sein kann: In Würzburg/Erlabrunn bietet der Lifestyle Triathlon bekannte und ungewöhnliche Formate – neu ist zum Beispiel die Aquabike-Wertung, während im schwäbischen Lauingen beim VR Triathlon familiäre Atmosphäre und Donaublick überzeugen.

Am 21. Juni steht der Nachwuchs im Mittelpunkt: In Bad Gögging findet der 1. Neustädter Kindertriathlon statt. Liebevoll organisiert, mit viel Herzblut und einem klaren Ziel: Spaß an Bewegung. Nur einen Tag später, am 22. Juni, verwandelt sich der Neustadt an der Donau zum Hotspot für Ausdauersport: Der 3. Neustädter Triathlon bietet eine knackige Sprintdistanz. Zeitgleich lädt der triathlon.de CUP in Landshut zum Leistungsvergleich. Das Rennen hält von der Sprint, über Kurz- bis hin zur Mitteldistanz alle bereit, was Triathleten-Herzen höher schlagen lässt. Das Highlight: Wer in den Kampf um die Bayerische Meisterschaft Mitteldistanz einsteigen möchte, der sollte sich schnell noch anmelden.
Zugegeben, an diesem Wochenende kann man sich kaum entscheiden. Denn auch das Rothsee Triathlon Festival bietet über zwei Tage hinweg spektakuläre Rennen. In diesem Jahr mit noch weiterreichender überregionaler Strahlkraftdank der erstmaligen Austragung der Deutschen Meisterschaften der Jugend A und Junioren. Am Samstag stehen die Nachwuchsathleten im Fokus. Kinder- und Jugendrennen ab 6 Jahren sowie der Jedermann-Triathlon bieten ideale Einstiegsmöglichkeiten. Zudem messen sich Teams der 2. Triathlon-Bundesliga Süd in spannenden Wettkämpfen. Der Sonntag ist der Olympischen Distanz gewidmet. Dieses Rennen zählt gleichzeitig als Mittelfränkische Meisterschaft und zieht sowohl ambitionierte Amateure als auch erfahrene Athleten an.
Wer es urig und etwas ruhiger mag, ist zeitgleich beim Zusser Schwarzbräu Nullinger Triathlon gut aufgehoben: Naturbadesee, schnelle Radstrecke und vielleicht ein kühles Bier im Ziel – bayerischer geht’s kaum.

Triathleten kommen aus dem Wasser

Tradition am Trebgaster Badeseee

Endspurt mit viel Auswahl

Das letzte Juni-Wochenende (28.–29. Juni) bringt noch einmal Triathlon-Möglichkeiten in allen Himmelsrichtungen. Für die Jüngsten startet am 28. Juni in Furth im Wald der Kinder- & Jugend-Drachenduathlon, während am gleichen Tag in Ottobeuren der Unterallgäuer Triathlon mit herrlichem Voralpen-Flair lockt. Der Wemdinger Waldsee Triathlon am 29. Juni bietet Natur pur, der Powertriathlon Trebgast bringt wieder einmal mit Schnupper-, Volks, Kurzdistanz und Regionalliga-Action auf die Strecke, und beim Hersbrucker Volkstriathlon kommt auch der letzte Hobbysportler in Fahrt. In Feuchtwangen wartet ein entspannter, bodenständiger Abschluss, während der Drachentriathlon in Furth im Wald mit seiner besonderen Kulisse punktet. Und wer’s ganz klassisch mag, findet beim 38. Puma Herzoman ein familiäres Event mit viel Herzblut.

Unser Fazit zum Juni-Programm: Jetzt ist Triathlon-Zeit! Ob Sprint oder Mitteldistanz, ob Volksrennen oder Profi-Event, ob Kids, Inklusionssportler oder Routinier; der Juni 2025 bietet im BTV-Verbandsgebiet für alle etwas.

Fotos: Oliver Gold, Christoph Raithel, Triathlon Liga Bayern