Beim TriDay des Trisport Erding e.V., der TU München und des Bayerischen Triathlon-Verbands (BTV) drehte sich in diesem Jahr alles um die oft unterschätzte vierte Disziplin im Triathlon: den Wechsel. Über 70 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus ganz Bayern folgten der Einladung an den modernen TUM Campus im Olympiapark München.

Praxisnahes Training am Olympiapark

Der Trisport Erding e.V. und die TU München organisierteb den Tag gemeinsam mit dem Bayerischen Triathlon-Verband e.V. Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen wichtige Wechseltechniken unter realistischen Bedingungen zu vermitteln. Gerade bei kurzen Distanzen – ob im Nachwuchs- oder Erwachsenenbereich – kann ein perfekter Wechsel entscheidende Sekunden bringen.

Sport-Test

Auch Balance-Tests wurden abgefragt.

Ein Team von Studierenden der Sportwissenschaften unter Leitung von Martin Schönfelder entwickelte mit Landestrainer Roland Knoll ein neues Testsystem. Dabei wurden die Wechsel mit simuliertem Schwimmen sowie kurzen Rad- und Laufstrecken kombiniert. Neben dem Praxistest standen auch ein Koordinations- und Geschicklichkeitstraining sowie sportmotorische Diagnostiken in den Laboren der TU München auf dem Programm.

Der TriDay bot den Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen und lieferte zudem spannende Daten für die weitere Trainingsarbeit. Der BTV bedankt sich bei allen Beteiligten für einen gelungenen Tag!

Fotos: Dr. Martin Schönfelder/ Trisport Erding e.V.

Der Nachwuchskader im Bayerischen Triathlon-Verband arbeitet seit Wochen auf dieses Ereignis hin: die Deutschen Meisterschaften für die Altersklassen der Jugend A und der Junioren beim Rothsee Triathlon – ein Heimspiel! Am Samstag, dem 21. Juni ist es nun endlich so weit und der Deutsche Nachwuchs trifft sich bei dem Traditionsrennen.

„Wir haben gut trainiert, die Athletinnen und Athleten kennen den Kurs und jetzt geht es nur noch darum, die Trainingsleistungen auf die Straße zu bekommen“, fasst Landestrainer Johnny Zipf die Situation zusammen. Am Samstag geht es ab 12.30 Uhr um die Plätze und für die Juniorinnen und Junioren auch um ein begehrtes EM-Ticket.
Alle Triathlon-Fans können im Rahmen des Community-Events anfeuern und mitfiebern. Mehr Informationen dazu gibt es hier (Link).

 

Kinder feuern Sportler an

22.06.2024 — Rothsee Triathlon 2024 — 35. Memmert Rothsee Triathlon — Foto: Sport-/Foto-Gold / OGo —

Länderparade am Freitag zur Einstimmung

Schon am Freitag, dem 20. Juni 2025, wartet ein ganz besonderes Highlight am Segelzentrum Rothsee. In feierlichem Rahmen findet eine Länderparade statt, bei der sich die Nachwuchselite aus allen Bundesländern dem Publikum, der Fachwelt und den Medien präsentiert. Von 18.00 bis 19.00 Uhr stehen die jungen Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland im Rampenlicht. Die Teams treten mit ihren Landesfarben auf die Bühne, stellen sich vor und geben einen spannenden Ausblick auf die kommenden Meisterschaftsrennen: Welche Bundesländer schicken die Favoriten ins Rennen? Wer bringt bereits Titel und Erfolge mit? Welche neuen Gesichter sollte man im Blick behalten?

Moderiert wird die Veranstaltung von Frank Heimerdinger, Bundestrainer Nachwuchs der Deutschen Triathlon Union, und Christine Waitz, Beauftragte für Presse- und Medienarbeit des Bayerischen Triathlon-Verbandes e.V. Mit ihrer Expertise und Begeisterung für den Sport sorgen sie für einen informativen wie unterhaltsamen Auftakt des Meisterschaftswochenendes.

Foto: Oliver Gold

Am 22. Juni 2025 wird der triathlon.de CUP Landshut erstmals Austragungsort der Bayerischen Meisterschaft über die Triathlon-Mittel-Distanz. Damit rückt die niederbayerische Stadt in den Fokus der bayerischen Triathlon-Szene. Die Strecke rund um das Naherholungsgebiet Gretlmühle bietet dafür ideale Voraussetzungen: abwechslungsreich, anspruchsvoll und landschaftlich reizvoll. Kein Wunder, dass das Starterfeld längst ausgebucht ist.

Läufer auf Feldweg

Auch landschaftlich hat die Bayerische Meisterschaft über die Mittel-Distanz in diesem Jahr viel zu bieten.

„Dass wir die Teilnehmerzahl innerhalb eines Jahres fast verdoppeln konnten, zeigt, wie gut unser Konzept ankommt – sportlich anspruchsvoll, aber gleichzeitig familiär, nahbar und professionell organisiert. Das motiviert uns ungemein, den triathlon.de CUP in Landshut weiterzuentwickeln und als festen Bestandteil im bayerischen Triathlonkalender zu etablieren“, sagt Ralph Schick, Renndirektor und Geschäftsführer von triathlon.de. Bereits bei der Premiere 2024 nahmen 500 Starterinnen und Starter teil – nun steht ein neuer Meilenstein bevor: Über 900 Athletinnen und Athleten sind bereits angemeldet, mit Nachmeldungen werden rund 1.000 Teilnehmer an der Gretlmühle erwartet.

Schnupper-, Volks-, Olympische und Mittel Distanz im Programm

Das Rennen bietet ein breites Spektrum an Distanzen für Einzelstarter und Staffeln. Die Athleten der Landesliga Süd absolvieren ihr drittes Liga-Rennen in diesem Jahr über die Volksdistanz im Rahmen des Triathlon Landshut. In diesem Jahr steht jedoch vor allem die BM auf der Mitteldistanz im Fokus: Der Wettkampf beginnt mit 1,9 Kilometern Schwimmen im klaren Wasser der Gretlmühle. Geschwommen wird über zwei Runden mit Landgang direkt an der Liegewiese.  Anschließend geht es auf die 80 Kilometer lange Radstrecke, die in vier Runden zu je 20 Kilometern gefahren wird. Dank kleinerer Veränderungen ist der Kurs in diesem Jahr etwas anspruchsvoller als bisher. Jede Runde fordert die Radfahrer mit rund 200 Höhenmetern, insgesamt sind also etwa 800 Höhenmeter zu bewältigen. Aber keine Sorge: durch die mehrfache Durchfahrt der Zuschauerzonen gibt es regelmäßig zusätzliche Motivation.
Die abschließende Laufstrecke führt über vier flache Runden vom Wechselgarten in Richtung des Isar-Stausees Altheim, dann entlang des Ufers zurück zur Wechselzone. Der Laufkurs ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch zuschauerfreundlich gestaltet, sodass Athletinnen und Athleten auch hier immer wieder Motivation tanken können.

Rund 70 Starterinnen und Starter sind für das Meisterschaftsrennen gemeldet. Sie werden sich unter die vollständig ausgebuchte Konkurrenz mischen. Im vergangenen Jahr sicherten sich der Bayreuther Finn Große-Freese und Dajana Pechtl aus München die Titel. In Abwesenheit des Titelverteidigers dürfte der frisch gebackene Deutsche Meister auf der Distanz, Maximilian Hoffmann von der TSG 08 Roth, auch beste Aussichten auf diesen Titel haben. Es wäre nach der BM Duathlon schon der Zweite in diesem Jahr. Auch bei den Frauen ist die Vorjahressiegerin nicht am Start und es dürfte ein spannendes Rennen geben.

Fotos: triathlon.de/ Claus Zettl

Der Trisport Erding e.V. und der BTV laden am Donnerstag, den 19. Juni 2025 (Fronleichnam) ca. 25-30 Kinder und Jugendliche zu einem gemeinsamen Trainingstag an den TUM Campus im Olympiapark ein. Die Veranstaltung wird geleitet von den Vereinstrainern Valentin Nusser (Trainer B Leistungssport) und Dr. Martin Schönfelder (Trainer A Leistungssport) in Zusammenarbeit mit unserem Landestrainer Roland Knoll.

Der Trainingstag wird von einer Studierendengruppe von angehenden Sportwissenschaftlern auf dem TUM Campus im Olympiapark angeboten. Es wird eine Kombination aus Training und Leistungsmessung geben. An diesem Tag habt Ihr die einmalige Gelegenheit auf einer der größten universitären Sportanlagen in Deutschland zu trainieren.

  • Wann? Donnerstag, 19.06.2025 (Fronleichnam)
  • Ausrichter? Trisport Erding e.V. / BTV
  • Treffpunkt/ Beginn: 10:00 Uhr; Ende gegen 16:00 Uhr
  • Wo? Zentrale Hochschulsportanlage der Technischen Universität München, Am Olympiacampus 11, 80809 München
  • Wer? 25-30 Kinder u. Jugendliche von Jahrgang 2013-2008,
    Schüler A (2012/13), Jugend B (2010/11), Jugend A (2008/2009)
  • Mitzubringen: Motivation für Sporttests, Rennrad (mit Klickpedale), Rennradschuhe, Radhelm, Startnummernband, Rad-/Lauf-/Triathlonbekleidung (indoor/outdoor), ggf. wetterfeste Bekleidung, Badekappe, Schwimmbrille, T-Shirt zum Drüberziehen, Laufschuhe mit Schnelleinstieg (Gummischürsenkel)
  • Verpflegung: bitte selbst mitbringen, kleiner Snack und ein Getränk werden gestellt.
  • Voraussetzung: Aufsteigen mit (Rad-)Schuhen am Fahrrad

Programm

  • Bis 9:45 Uhr: Anreise und Parken (siehe link)
  • 10:00-10:15 Uhr: Begrüßung und Gruppeneinteilung in zwei Gruppen
  • 10:15-12:30 Uhr: Zwei Paralleltest: Komplexer Wechseltest und verschiedene Labortest zu Koordination und Gleichgewicht
  • 12:30-13:00 Uhr: Mittagspause
  • 13:00-15:30 Uhr Gruppenwechsel
  • 15:30-16:00 Uhr: Abschluss und Verabschiedung

Anmeldung unter: https://trisport-erding.de/anmeldeformulare/anmeldung-tridaytum/

Der TSV Bad Gögging e.V. veranstaltet am Wochenende vom 21. und 22. Juni 2025 bereits zum dritten Mal den Neustädter Triathlon, diesmal mit einer Neuheit: Am Samstag, 21. Juni, um 10 Uhr feiert ein Kindertriathlon Premiere – ein eigenständiges Rennen für Nachwuchsathleten und die, die es werden möchten.

Die jungen Sportler der Jahrgänge 2015–2019 starten am Freibad Geibenstetten, wo sie je nach Altersklasse zwischen 50 m Schwimmen, bis zu 1.900 m Radfahren und 200–400 m Laufen absolvieren. Eine kindgerechte Wechselzone beim Feuerwehrhaus sowie Begleitende, Verpflegung und ein Finisher‑T‑Shirt sollen für ein gelungenes Gesamterlebnis sorgen. Denn der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund, Zeitmessung und Wertung gibt es bewusst nicht.  „Mit dem Kindertriathlon wollen wir unseren Nachwuchs spielerisch für den Sport begeistern und gleichzeitig das große Gemeinschaftsgefühl am Veranstaltungstag ausbauen“, erklärt Uwe Tuschke, Leiter der Triathlonabteilung. Organisatorin des Kindertriathlons ist seine TSV Bad Gögging-Abteilungskollegin Sylvia Treffer. Sie und ihr Team, das auch die DLRG OV Neustadt/Donau e.V., Fit & Fun Mühlhausen sowie die FFW Geibenstetten unterstützen, werden den Kids einen tollen Tag bieten.

Am Sonntag, 22. Juni, sporteln dann ab 9 Uhr die Erwachsenen beim 3. Neustädter Triathlon auf der  Sprintdistanz: 600 m Schwimmen im Stadtweiher, 21 km Radfahren und 5,5 km Laufen Richtung Rathausplatz Neustadt. Einzel- und Staffelstarter sind willkommen, insgesamt stehen 150 Plätze für Einzelstarter und 20 für Staffeln zur Verfügung.

Mehr Informationen gibt es auf der Website des Rennens unter tsv-bad-goegging.de

Am Sonntag, den 3. August, lädt der RC Wendelstein alle Sportbegeisterten zum nächsten BTV Community-Event ein. Mitten ins Herz des Fränkischen Seenlands. Direkt am Brombachsee habt ihr die Möglichkeit, gemeinsam die offizielle Radstrecke des neuen Brombachsee Triathlons kennenzulernen. Ganz entspannt, ohne Wettkampfdruck, dafür mit jeder Menge Spaß und Triathlon-Feeling.

Gefahren wird eine komplette Runde der Radstrecke in gemütlichem Tempo. Der Fokus liegt dabei auf dem Miteinander und dem Kennenlernen der Strecke – perfekt für alle, die beim Brombachsee Triathlon starten wollen oder einfach Lust auf eine gemeinsame Ausfahrt haben. Geleitet wird die Runde von Stefan Wehner, der euch mit Ortskenntnis und viel Erfahrung begleitet. Wer danach noch Energie hat, kann gemeinsam mit Florian Wenzel einen lockeren Koppellauf auf einem Teil der Laufstrecke dranhängen – ganz freiwillig, aber sicher eine schöne Gelegenheit, das Wechselgefühl zu testen.

Treffpunkt: 3. August; 08:30 Uhr
Ort: Seezentrum Allmannsdorf; Allmannsdorf 40; 91785 Pleinfeld
Start Radrunde: 09:00 Uhr
Gruppen: Max. 4 Gruppen mit je max 11 Sportlern plus Guide

Community Event für alle

Das Community-Event ist offen für alle. Egal, ob du beim Brombachsee Triathlon gemeldet bist oder einfach gerne draußen sportelst. Eingeladen sind sowohl erfahrene Athleten als auch Neugierige, die Triathlonluft schnuppern möchten. Hauptsache, du hast Lust auf Bewegung in netter Gesellschaft.Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachte aber, dass am Treffpunkt, dem Parkplatz beim Seezentrum Allmannsdorf, Parkgebühren anfallen, die selbst übernommen werden müssen. Vor Ort planen wir außerdem, gemeinsam mit dem Veranstaltungsteam, ein kleines Rahmenprogramm und Verpflegung, damit auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz kommt. Also: Rad geschnappt, Laufschuhe eingepackt und ab an den Brombachsee. Wir freuen uns auf dich!
Dieses Event ist Teil der BTV Community-Event-Reihe, die ganz unter dem Motto steht: gemeinsam unterwegs sein, sich austauschen, voneinander lernen und Spaß am Sport haben. Wer nach dem Streckencheck richtig Lust auf den Wettkampf bekommt, findet alle Infos zum Triathlon selbst unter:  www.brombachseetriathlon.com

Mehr zur Community-Event-Reihe und den nächsten Terminen findest du unter: www.triathlonbayern.de/veranstaltungen/btv-community-events

Im Oktober geht es beim TV Burglengenfeld wieder auf Wuidsau-Jagd. Die Oberpfälzer bieten nun allen Interessierten im Rahmen eines BTV Community-Events einen wuiden Tag zum reinschnuppern und kennenlernen. Am 20. Juli gibt es Mountainbike-Fahrtechnik-Kurse für jedes Level und einen relaxeten Grillabend. Sogar eine spannende Schlechtwetter-Option ist bereits geplant!

Ob Neuling oder Routinier, ob Athlet oder Athletin. Das Team des TVB bietet für jede und jeden das richtige an. So wird es je einen Kurs für Einsteiger, Fortgeschrittene und Frauen geben. Für den Fall, dass das Wetter zu schlecht ist, gibt es einen Trouble-Shooting-Workshop in der Bikewerkstatt sowie einen kurzweiligen Vortrag mit Fragen und Antworten.

Um Voranmeldung wird gebeten.  Anmeldeschluss: 17.07.2025

Link zur Anmeldung.

  • Veranstalter: TV Burglengenfeld Jag De Wuidsau Vereinsheim  
  • Datum: 20.07.2025 14:00 Uhr 
  • Kosten: Gratis, aber nicht umsonst. ggf. kleiner Unkosten-Beitrag für den BBQ   
  • Programm:
    – Fahrtechnik-Kurs für Einsteiger: Entspannt und Cool durch den Fuchsbau – Wir bauen für euch den Hindernis-Parcour unseres Events auf und führen euch Step-by-Step an die Hindernisse ran
    – Fahrtechnik-Kurs für Fortgeschrittene: Auf den Spuren der Wuidsau – Finde die Ideal-Linie auf der Strecke der Deutschen Meisterschaft und teste auch den Fuchsbau 
    – Wuider BBQ ab ca. 17:30: Zum Abschluss des Tages grillen wir in entspannter Atmosphäre und lecker Bierchen (mit und ohne Alkohol) und tauschen Erfahrungen und Gschichten untereinander aus.              
  • Alternativprogramm:
    – Trouble-Shooting – Werkstatt auf dem Trail und Off the Trail – Frage den Mechaniker!
    – Faszination CROSS-Multisport? ggf. kurzweiliger Vortrag mit Fragen und Antworten  

Link zur Anmeldung.

Link zur Website von „Jag de Wuidsau“.

Foto: Franz Pretzl

Triathlon ist schon längst nicht mehr nur eine Individualsportart. Bei den Spitzen-Profis ebenso wie im Nachwuchs-Bereich wird seit Jahren das Format der Team Mixed Relay immer beliebter. Auch in Bayern können sich Kinder und Jugendliche an dieser rasanten und spannenden Variante ausprobieren. Beim 10. Cube Schüler- & Jugendtriathlon am 5. Juli 2025 in Waldershof ist es gar das Highlight des Wochenendes.

Zum Jubiläum des beliebten Triathlons in der Oberpfalz findet bereits zum fünften Mal die Schüler- und Jugend Team Mixed Relay statt. Die kurzen Strecken, der Sprungstart vom Steg und das kompakte Format machen den Wettkampf nicht nur spannend für die Teilnehmenden, sondern auch besonders attraktiv für Zuschauer. Alles, was es dazu braucht sind Vierer-Teams, bestehend aus je zwei Mädchen und zwei Jungen.
Ein Team  kann innerhalb der Jahrgänge Schüler A / Jugend B und Jugend A / B / Junioren gebildet werden. Die Mannschaftsteilnehmer müssen nicht aus einem Verein kommen.

Der Wettbewerb ist Teil des BTV Memmert Nachwuchscups sowie der Rennserien in Oberfranken und der Oberpfalz und bringt junge Talente aus ganz Bayern zusammen – mit viel Teamgeist und sportlicher Energie!

Fotos: Olaf Korf

Bei den Deutschen Meisterschaften über die Triathlon-Mitteldistanz in Heilbronn sicherten sich zwei bayerische Athleten die nationalen Titel: Eleisa Haag vom SV Würzburg 05 und Max Hoffmann von der TSG 08 Roth triumphierten in ihren jeweiligen Wettbewerben. Über 1.500 Sportlerinnen und Sportler waren bei sommerlichen Temperaturen am Start. Die anspruchsvolle Strecke umfasste 1,9 km Schwimmen im Neckar, 83 km Radfahren durch das Zabergäu und 21,6 km Laufen entlang des Neckars und durch die Heilbronner Innenstadt.

Eleisa Haag vom SV Würzburg 05 sicherte sich überraschend den Titel bei den Frauen. Besonders auf der Radstrecke und beim abschließenden Lauf konnte sie ihre Stärken ausspielen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bei den Herren triumphierte Max Hoffmann von der TSG 08 Roth. Nach einem soliden Schwimmen konnte er auf dem Rad und beim Laufen seine Position verbessern und sich den Deutschen Meistertitel sichern.

Auch in den Altersklassen gab es starke bayerische Ergebnisse: In der AK 40 wurde Pablo Herrero (MRRC München) Zweiter, die AK 50 gewann Marco Sahm (Ifa nonstop Bamberg) und in der AK 70 wurde Volker Dittmar aus Oberasbach Zweiter.
Bei den Frauen sicherte sich in der AK30 Sarah Pwintinger von der TG Viktoria Augsburg Rang drei und Marion Sünkel (Team Klinikum Nürnberg e.V.) wurde Zweite in der AK55.

Herzlichen Glückwunsch zum Titel, Eleisa! Wie hast du dich auf dieses Rennen vorbereitet, und was war für dich der entscheidende Moment im Wettkampf?

Seit Oktober habe ich mein Radtraining fast ausschließlich auf der Rolle absolviert; dies ist bei einem Vollzeitjob für mich am effizientesten. Hier habe ich auch viele Indoor-Rennen auf diversen Plattformen gemacht. Beim Laufen hat mein Trainer den Fokus in erster Linie Grundlagenläufe gelegt, welche durch (kurze) Beranläufe/ VO2 max Training und „Stadtläufe“ ergänzt werden. Schwimmen gehe ich grundsätzlich drei mal die Woche in unser Vereinstraining und schwimme da in der Liga-Gruppe mit.

Im Wettkampf selbst war für mich ein kontrollierter Start in den Halbmarathon entscheidend. Ich habe von Anfang an auf ein gleichmäßiges Pacing geachtet, das hat sich letztlich ausgezahlt.

Gab es während des Rennens besondere Herausforderungen, und wie bist du damit umgegangen?

Die größte Herausforderung war definitiv das „schwül-warme“ Wetter; auch wenn ich grundsätzlich lieber bei warmen Temperaturen starte.  Damit ich meine bestmögliche Leistung abrufen konnte, habe ich jede Wasserstation genutzt, um mich abzukühlen. So konnte ich meinen Rhythmus beibehalten und einen Einbruch vermeiden.

Welche Ziele hast du dir für die restliche Saison gesetzt?

Als nächstes stehen einige Liga-Rennen mit meinem Team vom SV Würzburg 05 auf dem Programm. Außerdem plane ich noch eine Mitteldistanz im September; der genaue Wettkampf steht noch nicht fest, aber ich suche etwas mit hügeligem oder bergigem Profil.

Max beim VR Bank Triathlon Heilbronn powered by Audi am 01.06.2025. © DTU/Silas Stein

Gratulation zum Sieg, Max! Wie hast du das Rennen erlebt, und was waren für dich die Schlüsselmomente?

Es war ein wunderschöner Morgen, schwül-warm sommerlich – nachdem einem Sturm am Vorabend über die Stadt hinweg gezogen war. Das Schwimmen im Seitenarm des Neckars war von starker Strömung geprägt (ca. 1100m flussaufwärts und etwa 800m flussabwärts), sodass die Schwimmleistungen auf Papier schwer zu bewerten sind, aber mit drei Minuten Rückstand auf den Spitzenschwimmer (Vasileios Tekidis mit einer Bestzeit von 16:27 auf der Langbahn über 1500m in 2019) konnte ich als sechster ohne große Vorbelastung aus dem Wasser aufs Rad steigen.

Relativ schnell arbeiteten Samuel Möhler und ich uns an die Spitzengruppe vor, bis wir diese nach 15km eingefangen hatten, dann verlor ich aber auf der Abfahrt meine “Gel-Flasche” (also die Hälfte meiner Verpflegung), als wir vor dem Kreisverkehr über einen Schachtdeckel fuhren, und musste die Gruppe ziehen lassen und schnell umdrehen, um sie aufzuheben. Als ich sie jedoch fand, war sie bereits aufgeplatzt und fast leer…. ich arbeitete mich wieder zu Spitze vor, aber nun war der Führende (Nicolas Mehrer) vorne weg und nicht mehr einzuholen. Wir beendeten somit als Dreiergruppe (Julian Phillip Becker, Samuel Möhler und Ich) das Radfahren und gingen mit 2:30 Rückstand (zu N. Mehrer) auf die Laufstrecke.

Der erste Kilometer war mit einem Tempo von 3:16min/km definitiv zu hart und forderte schnell seinen Tribut. Wir bzw. ich lief(en) die ersten 7km unter 3:30/km und konnte den Führenden bereits auf der zweiten Runde überholen und ich meine Radgruppe langsam distanzieren. Ab hier vergrößerte sich der Abstand immer mehr und ich konnte das Tempo rausnehmen und auf der zweiten Hälfte der 22km langen Laufstrecke ein sicheres Tempo ins Ziel laufen.

Nach dem BM-Titel im Duathlon nun ein DM-Titel – was ist dein nächstes Ziel?

Ich bin derzeit noch ungläubig über diesen Deutschen Titel, aber gleichzeitig auch sehr dankbar für meine Entwicklung in den letzten zwei Jahren. Bei meinem Trainer Johnny Zipf habe ich deutliche Fortschritte gemacht was mein Trainingsvolumen betrifft und kann mittlerweile auf der längeren Strecke meine Kombination aus Rad- und Laufstärke viel besser zeigen als früher.

Als nächstes Rennen habe ich mir die Bayerischen Meisterschaften in Landshut vorgenommen, aber werde nochmal Rücksprache mit meinem Trainer halten was jetzt am meisten Sinn macht, mit Blick auf den Sommer/Herbst und den Start als Profi im nächsten Jahr. Darüber hinaus möchte ich bin Dresden bei der Deutschen Meisterschaft im Sprint an die Startlinie gehen und möglichst gut abschneiden.
Den Titel will ich jetzt auch nutzen, um mit neuen Partnern im Bereich der Nachhaltigkeit in Kontakt zu treten und Bewusstsein in der Triathlon-Szene für einen minimalistischen und umweltfreundlichen Lebensstil zu schaffen. Den Aktivismus an der Stelle werde ich nie ziehen lassen 🙂 auch meine eigenen Erfahrungen mit Depressionen möchte ich sinnvoll einbringen um anderen Wege oder Möglichkeiten für Besserung aufzuzeigen. Wie ich das genau mache weiß ich allerdings noch nicht.

Fotos: Julian Müller, DTU/Silas Stein

Mit der Saison 2025 gilt im deutschen Triathlonsport ein überarbeitetes Regelwerk. An sich nicht ungewöhnlich, doch in diesem Jahr hat die Deutsche Triathlon Union (DTU) ihre Sportordnung doch in wesentlichen Punkten angepasst. Besonders im Fokus steht dabei die Neuregelung von aerodynamischen Aufbauten und Flaschenhalterungen am Fahrrad – ein Thema, das in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen sorgte. Ziel der Überarbeitung, laut DTU, ist es, mehr Klarheit, Einheitlichkeit und Fairness für alle Athletinnen und Athleten zu schaffen und gleichzeitig den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern eine eindeutigere Grundlage für ihre Entscheidungen an die Hand zu geben.

Komplexer Prozess der Formulierung

Die wohl bedeutendste Neuerung betrifft die erlaubte Größe und Platzierung von Heckaufbauten am Rad. Ab sofort dürfen am hinteren Teil des Fahrrads – also hinter der Sattelstütze – Halterungen und Flaschensysteme maximal eine Fläche von 30 mal 30 Zentimetern einnehmen. Flaschen dürfen diesen Bereich zwar überragen, jedoch ist die Anzahl auf zwei begrenzt – mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils einem Liter. Auch integrierte Systeme im Rahmen dürfen künftig nicht mehr als zwei Liter Flüssigkeit beinhalten und die vertikale Linie durch die Hinterachse nicht überschreiten.

Diese Änderungen wurden nicht willkürlich festgelegt, sondern resultieren aus Rückmeldungen der Wettkampfpraxis, Abstimmungen mit dem Weltverband World Triathlon sowie Gesprächen mit Herstellern aus der Fahrradindustrie. Der Wunsch nach Regeln, die sich am Sichtkontrollprinzip orientieren – also für Kampfrichterinnen und Kampfrichter im Rennen tatsächlich überprüfbar sind – war dabei laut DTU ein zentraler Treiber. Denn bisherige Richtlinien ließen in vielen Fällen zu viel Interpretationsspielraum, insbesondere wenn es um individuelle Umbauten, Spezialanfertigungen oder neue aerodynamische Systeme ging, die dank 3D-Drucker in den letzten Jahren immer häufiger wurden.

Kampfrichter wurden geschult

Doch die neuen Regelungen bringen auch Herausforderungen mit sich – vor allem in der Übergangszeit. Kampfrichter müssen sich mit neuen Maßvorgaben und technischen Details auseinandersetzen, die im laufenden Renneinsatz schnell und sicher bewertet werden sollen. Gleichzeitig stehen auch Athletinnen und Athleten in der Verantwortung, sich frühzeitig über die neuen Vorgaben zu informieren und ihr Material entsprechend anzupassen.

Für die Kampfrichterinnen und Kampfrichter im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. ist diese Umstellung kein Neuland. Bereits in den letzten Wochen wurden sie  geschult und auf die neuen Regelungen vorbereitet. In Schulungseinheiten wurden Fallbeispiele diskutiert, technische Vorgaben erläutert und die Konsequenzen für die praktische Umsetzung durchgespielt. Um ein genaueres Bild von den ersten Einschätzungen aus der Praxis zu erhalten, haben wir mit Oliver Schmidt gesprochen. Als Regelbeauftragter Nord im BTV begleitet er die Umsetzung der neuen Sportordnung hautnah  und weiß, wo die größten Stolpersteine, aber auch die größten Chancen liegen.

Hallo Oliver,

Eigenkonstruktionen und Aufbauten waren in den letzten Jahren zunehmend heiß diskutiert und eine Regelung war notwendig. Wo siehst Du die größten Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung der neuen Vorgaben im Wettkampfalltag?

Dass sich etwas ändern muss, war spätestens nach den bereits emotional geführten Diskussionen beim ein oder anderen Check-In im letzten Jahr allen klar gewesen. Wie umfassend die Änderungen dann allerdings besonders im Rad-Material-Bereich werden würden, das war so nicht abzusehen gewesen.
Die größten Herausforderungen sehe ich aktuell beim Check-In auf  Mittel- und Langdistanzen, weniger auf Sprint- oder Kurzdistanzen. Denn bei diesen Veranstaltungen kommen Räder mit den betroffenen Cockpits und Trinksystemen überwiegend zum Einsatz. Einerseits, weil ja tatsächlich viel Verpflegung transportiert werden muss, andererseits, weil hier aerodynamische Effekte, die zweifelsohne oft ein Mitgrund für die Aufbauten waren und sind, natürlich auch ins Gewicht fallen. Zu erwarten ist, dass Kontrollen beim Check-In in diesem Jahr wahrscheinlich etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen werden. Wir, als Kampfrichterinnen und Kampfrichter haben uns jedoch versucht bestmöglich darauf vorzubereiten und hoffen, dass es die Sportlerinnen und Sportler ebenso tun!

Portrait

Regelbeauftragter Nord, Oliver Schmidt

Wie hast Du die neuen Regelungen in den Schulungen an Deine Kolleginnen und Kollegen vermittelt, und welche Rückmeldungen hast Du aus dem Kampfrichter-Team bekommen?

Auch unter uns waren die Anpassungen des Regelwerks ein in Teilen sehr heftig diskutiertes Thema. Viele sind selbst Sportler und können nachvollziehen, wie schwierig eine erneute Anpassung des Setups ist. Auch ist es uns wichtig, mit und für die Sportlerinnen und Sportler zu arbeiten. Beim Check-In dann einen Aufbau abzulehnen ist auch für uns nicht immer leicht.
Auf jeden Fall aber haben wir viel Zeit investiert, um die Regeln möglichst eindeutig und durchgängig umsetzen zu können. Ich habe nach beiden durch die DTU veröffentlichten Versionen der Sportordnung Schulungen durchgeführt – es gab ja doch erst recht spät eine weitere Änderung im Bereich der Lenker. Meine Schulungsunterlagen mussten also noch einmal angepasst und die bereits geschulten Kampfrichter über die neue Regel nochmals unterrichtet werden. Rückmeldungen sind bisher noch keine eingetroffen, da es bisher in Bayern nur Veranstaltungen gab, wo wenig Aufbauten notwendig waren.

Gab es bereits erste Erfahrungen oder Rückmeldungen von Athletinnen und Athleten zu den Änderungen?

Ich habe bisher nur im Internet und auf verschiedenen weiteren Kanälen Diskussionen verfolgt. Dabei geht es zum Beispiel über Orginal-Anbauteile, die Hersteller noch anbieten, die aber nach dem aktuell gültigen Regelwerk nicht genutzt werden dürfte. Das ist natürlich schwierig und verwirrend für alle.
Ich bin mir recht sicher, dass es in diesem Jahr nochmals Anpassungen der Sportordnung geben wird. Ob das gut sein wird, weiß ich nicht.

Worauf werden Du und Deine Kollegen beim Check-In besonders achten?

Ersteinmal wird der Check-In wie gewohnt ablaufen und die gewohnten Dinge werden kontrolliert werden, wie z.B., ob die Startnummer am Rad befestigt und die Rohrenden am Lenker (wenn Vorhanden) geschlossen sind. Dann wird der Fokus schon auf den Neuerungen liegen: wie und wo sind Radflaschen am Lenker und am Heck angebracht und passen diese in den vorgegebenen Rahmen? Alles, was auf dem Oberrohr befestigt werden darf, ist, glaube ich, sehr schnell überprüft.
Ich bin ehrlich: Was mir aktuell noch fehlt, ist eine einheitliche Richtlinie mit welchen Hilfsmitteln wir diese Maße überprüfen sollen. Dazu hätte ich mir eine Vorgabe gewünscht. Wenn man eine Vorgabe macht, sollten auch die Kampfrichter das entsprechende „Werkzeug“ dafür bekommen, mit denen sie diese zweifelsfrei umsetzen können. Das wäre im Interesse aller.

Beim Challenge Roth, das wurde nun bekannt, werden Ausnahmen gelten. Wie sehen diese aus und warum waren sie notwendig?

Das stimmt so nicht: Bei der Challenge gibt es keine Ausnahme. Der Bayerische Triathlon-Verband hat keine Ausnahmegenehmigung erteilt, da auch kein Ausnahmeantrag eingegangen ist. Das TeamChallenge hat seine Durchführungsbestimmungen angepasst. Im speziellen geht es dabei um die „Heckregel“ und um Toolboxes, welche vom Hersteller des Rades als Originalzubehör angeboten werden (als Beispiel BMC). Wenn sie fester Bestandteil des Rahmens sind ooder an- bzw. abmontiert ist, findet die Regel beim Challenge Roth keine Anwendung.
Hintergrund ist, dass kleine Farradrahmen mit diesen Toolboxen und ihrem Getränkehaltern in die von der DTU vorgegebenden Dimensionen von 30×30 cm reinpassen, Fahrräder mit größeren Rahmen müssten aber ihre Toolbox abbauen.
Es ist aber sowieso zu erwarten, dass sich die Sportordnung in diesem Bereich noch einmal ändern wird.

Vielen Dank!

Foto: Gerhard Müller