Lachen, Ausprobieren und jede Menge Bewegung im Wasser: Bei der gemeinsamen Schwimmsichtung des Bayerischen Triathlon-Verbandes und des Bayerischen Schwimmverbandes wurde das Langwasserbad zurm Testfeld für junge Nachwuchstalente. Zahlreiche Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren zeigten mit viel Freude und Mut, was bereits in ihnen steckt.

Ob Schweben, Tauchen, Springen oder natürlich auch Schwimmen, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten die unterschiedlichen Aufgaben mit Begeisterung und beeindruckendem Einsatz. Dabei standen nicht nur sportliche Fähigkeiten im Mittelpunkt, sondern vor allem der Spaß an der Bewegung im Wasser.

Dank der tollen Zusammenarbeit beider Verbände und der Unterstützung vieler engagierter Helferinnen und Helfer verlief die Veranstaltung reibungslos und sorgte für viele strahlende Gesichter am Beckenrand. Organisiert wurde die Schwimmsichtung von Roland Knoll vom Bayerischen Triathlonverband und Christiane Brandner vom Bayerischen Schwimmverband.

„Solche Aktionen leisten einen wichtigen Beitrag, um Kinder frühzeitig ans Wasser heranzuführen und langfristig für den Schwimm- und Ausdauersport zu begeistern“, ziehen die Veranwortlichen Fazit.

Beim Europe-Triathlon-Cup im italienischen Caorle stand für die drei bayerischen Nachwuchsathletinnen und -athleten Chiara Göttler, Jan Semmler und Luis Rühl der nächste internationale Härtetest der Saison auf dem Programm. Die technisch anspruchsvolle Strecke mit vielen Wendepunkten auf dem Rad sowie die anspruchsvollen Bedingungen im offenen Wasser verlangten den Athletinnen und Athleten alles ab. Trotzdem fiel das Fazit nach dem Rennen durchweg positiv aus. Chiara Göttler und Luis Rühl belegten jeweils einen starken 19. Platz, Jan Semmler kam auf Rang 24 ins Ziel. Vor allem mit Blick auf die Entwicklung im Saisonverlauf konnten alle drei wichtige Schritte machen.

Chiara Göttler

Trainer Johnny Zipf betonte die besonderen Herausforderungen des Rennens gerade für die bayerischen Sportler: Das Schwimmen im offenen Meer lasse sich im Training nur schwer simulieren, gerade Athletinnen und Athleten aus Küstenregionen hätten dort oft Vorteile. Der technisch sehr anspruchsvolle Radkurs sorgte zusätzlich immer wieder für neue Rennsituationen und selektierte das Feld kontinuierlich.
„Insgesamt bin ich aber wirklich super zufrieden“, bilanzierte der Coach nach dem Rennen. Besonders Chiara Göttlers Leistung hob er hervor. Nach einem schwierigen Saisonauftakt zeigte sie in Caorle einen deutlichen Fortschritt. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs positionierte sie sich diesmal von Beginn an deutlich besser und blieb so direkt in der ersten Gruppe. Mit einer starken Laufleistung – unter anderem der 14. Laufzeit im Feld der U23 – arbeitete sie sich bis auf Platz 19 nach vorne.

Luis Rühl

Auch Luis Rühl überzeugte trotz eines nicht optimalen Schwimmens. Gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Athleten fuhr er auf dem Rad eine der schnellsten Zeiten des Tages und kämpfte sich damit weit nach vorne. Für den U23-Athleten war es ein weiterer wichtiger Schritt auf internationalem Parkett.

Jan Semmler zeigte ebenfalls eine Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Rennen. Nach einem starken Schwimmen konnte er sich früh in der Verfolgergruppe etablieren und lag lange aussichtsreich im Rennen. Erst auf den letzten Laufkilometern musste er etwas Tempo herausnehmen, dennoch stand am Ende ein 24. Platz zu Buche.

Fotos: Christine Rühl

 

Der ASV Triathlon Kulmbach lädt am 11. Juli 2026 erneut zum Inklusions-Triathlon-Tag ins Freibad nach Stadtsteinach ein. Organisiert wird die Veranstaltung von Alexander Meile, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement für inklusive Sportangebote im Triathlon einsetzt. Er und sein Team zeigen, wie unkompliziert und selbstverständlich gemeinsamer Sport funktionieren kann.

Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame Spaß an der Bewegung. Menschen mit und ohne Behinderung absolvieren einen kleinen Triathlon über 100 Meter Schwimmen, eine Radstrecke sowie einen abschließenden Lauf über rund 600 Meter. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Bestzeiten, sondern um das gemeinsame Erlebnis und die Freude am Sport.

Damit möglichst viele teilnehmen können, sind individuelle Anpassungen ebenso möglich wie Staffel-Lösungen. Wer einzelne Disziplinen nicht allein bewältigen kann oder möchte, kann gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern an den Start gehen. Genau diese Offenheit macht die Veranstaltung seit Jahren zu etwas Besonderem.

Das Freibad in Stadtsteinach bietet dafür den passenden Rahmen: kurze Wege, eine entspannte Atmosphäre und viele helfende Hände sorgen dafür, dass sich Teilnehmende, Familien und Zuschauer gleichermaßen willkommen fühlen.

Bei Fragen oder Interesse der Teilnahme, steht Alexander Meile zur Verfügung.

 

Traditionell fällt beim Triathlon in Weiden der erste Triathlon-Startschuss des Jahres. Neben zahlreichen Jedermännern und -Frauen ist damit auch die Bayerische Triathlon Liga in die neue Saison gestartet. Nicht nur deshalb ist das Rennen besonders: Was Pierre Jander und sein Team in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, ist ein wahres Saison-Start-Fest. Mit Bayernliga, Regionalliga und Landesliga der Damen und Herren waren insgesamt sechs Ligabereiche vertreten. Hinzu kamen offene Rennen über die Supersprint-, Sprint- und olympische Distanz.

„Die Veranstaltung hat sich enorm entwickelt“, sagte Moderator Andreas Groß, der seit vielen Jahren in Weiden vor Ort ist. Besonders die kompakte Anlage prägt den Charakter der Veranstaltung. „Du musst dir das vorstellen wie eine kleine Arena. Vor dir der See, den du komplett überblicken kannst. Rundherum die Laufstrecke. Die Zuschauer sind hautnah dabei.“

Genau daraus entsteht in Weiden eine Dynamik, die Athletinnen, Athleten und Zuschauer mitnimmt. Rund um das Gelände reihten sich Pavillons und „Teamstützpunkte“ aneinander, dazwischen wurde gefachsimpelt, vorbereitet, angefeuert und regeneriert. Die Massagebereiche der Töpfer-Schulen lagen mitten im Geschehen. Trotz des Ernstes im Kampf um Punkte und Sekunden wirkte der gesamte Renntag  entspannt. „Inzwischen fühlt sich das alles wie eine große Familie an“, meinte Groß. „Die Teams reisen mit ihren Pavillons an, daraus entsteht fast eine kleine Zeltstadt. Alles wirkt offen und freundschaftlich – und gleichzeitig geht es sportlich um absolute Spitzenleistungen.“

Volles Programm und knappe Rennen zum Auftakt

Dabei war das Programm alles andere als klein. Mit Bayernliga, Regionalliga und Landesliga der Damen und Herren waren insgesamt sechs Ligarennen vertreten. Dazu kamen offene Wettkämpfe über die Supersprint-, Sprint- und olympische Distanz. Schon am Morgen zeigte sich, wie eingespielt die Abläufe inzwischen sind. Der Einzelsprint mit Zehn-Sekunden-Startabständen lief ohne größere Verzögerungen durch. „Alle waren pünktlich am Start und extrem diszipliniert. Das muss man wirklich loben“, so Groß. Dass ein Renntag mit dieser Größe trotzdem so ruhig ablief, blieb für viele eines der auffälligsten Merkmale. Wechselzonen, Zielbereich und Laufstrecke waren über Stunden stark frequentiert – Hektik entstand dennoch kaum. „Eigentlich perfekte Voraussetzungen für Chaos“, meinte Groß rückblickend. „Aber genau das Gegenteil war der Fall. Alle haben aufeinander Rücksicht genommen. Kein Stress, kein lautes Wort.“

Eventgelände mit grüner Wiese, Menschen und See im Hintergrund

In der Regionalliga waren am Ende die Frauen der TSG 08 Roth I erfolgreich nachdem Laura Mederer und Anne Schmidhuber schon in der Prolog-Einzelwertung die ersten zwei Plätze belegten und dann auch die Mannschaftsverfolgung knapp für sich entschieden. Im Männer-Prolog der Regionalliga sah es zunächst ähnlich aus: Kilian Bauer und Jan Pluta von der TSG 08 Roth belegten die ersten beiden Treppchenplätze vor Lukas Stengel (TV 1848 Erlangen). In der Mannschaftsverfolgung setzten sich dann jedoch die Erlangener durch.

Am Stärksten in der Bayernliga präsentierten sich die Damen des SSV Forchheim II dank einer geschlossenen Teamleistung und während die Herren des MRRC München II nach dem Prolog noch auf Platz zwei lagen, erkämpften sie sich in der Mannschaftsverfolgung den Sieg.

Besonders stark präsentierten sich die Teilnehmerinnen der erstmals ausgetragene Landesliga der Frauen. Fast 15 Teams gingen an den Start und fügten sich perfekt in den Ligabetrieb ein. „Die Frauen wirkten direkt, als wären sie schon seit Jahren Teil der Liga“, sagte Groß. „Professionell, gleichzeitig locker und familiär. Das hat richtig Spaß gemacht.“ Die stärkste Mannschaftsleistung zeigt an diesem Tag das Team TV 1848 Erlangen II. In der Wertung der Landesliga Nord der Männer war dank den Plätzen 1,2 und 4 der Mannschaftssieg von „run& bike Kehlheim“ unvermeidbar.

Auch BTV-Präsident Gerd Rucker verfolgte das Geschehen vor Ort und sprach über die Entwicklung des Sports in Bayern. Dabei würdigte er nicht nur die Arbeit des Organisationsteams um Pierre Jander, sondern auch die positive Entwicklung des Triathlonsports insgesamt.

Alle Ergebnisse des Rennens im Detail gibt es hier.

Fotos: Andreas Groß

Schon zum fünften Mal versammelt sich am 17. Mai die Triathlon-Szene in Schweinfurt beim MainCity Triathlon. Dabei wird das Rennen zur Bühne gleich mehrerer Titelkämpfe: Neben der Bayerischen Meisterschaft über die Sprintdistanz und der Bayerischen Meisterschaft im Para-Triathlon Sprint ist das Team der TG 48 Schweinfurt auch Gastgeber für die DACH-Meisterschaft im Para Triathlon. Der Zuschlag kam unerwartet, nachdem die Meisterschaft ursprünglich in Österreich hätte stattfinden sollen. Dass sie nun bereits zum zweiten Mal nach Unterfranken geht, ist kein Zufall, sondern ehrt das große Engagement des gesamten Orga-Teams.

Mit viel Herzblut organisiert

Denn seit jeher gelingt es den Schweinfurtern, eine Spitzenveranstaltung mit dem gewissen Etwas auf die Beine zu stellen. Das zeigt sich auch in den Starterzahlen zum kleinen Jubiläum: Fast alle Plätze der Sprint- und Kurzdistanz sind vergeben, rund 800 Athletinnen und Athleten werden Mitte Mai erwartet. „Als Starter habe ich eine Reihe von Namen aus dem Vorjahr wiedergefunden – auch mit längerer Anfahrt, zum Beispiel aus der Schweiz. Und die Deutsche Behinderten Sportjugend kommt zur Teilnahme am Staffelwettbewerb. Das wird ebenfalls ein Wiedersehen in Schweinfurt“, freut sich einer der Orga-Leiter,Norbert Huhn.

Von Beginn an haben sich die Verantwortlichen zudem dem Thema Inklusion verschrieben. Breite, voll gesperrte Strecken, barrierefreie Wechselzonen und durchdachte Abläufe ermöglichen es auch Para-Athletinnen und -Athleten, unter fairen und sicheren Bedingungen zu starten. Oft sind es dabei die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: „Es ist immer wieder spannend, auch mit welchen Kleinigkeiten wir Inklusion einfacher machen können. Das fängt bei Bänken am Schwimmausstieg und in der Wechselzone an und geht bis hin zu einer kleinen Rampe für den Bordstein auf der Laufstrecke“, erklärt Andreas Vollert, der im Verein als Ideengeber und Ansprechpartner für inklusive Lösungen gilt.

Dass dieser Weg nicht selbstverständlich ist, beschreibt auch Elke Huhn, die das Organisationsteam koordiniert: „Natürlich gab und gibt es Berührungsängste, einfach weil Para-Sport auf vielen Veranstaltungen nicht stattfindet. Für uns war es anfangs neu, Rennrollstühle oder Laufprothesen zu sehen – und wenn Hilfe angefragt wird, auch mit anzufassen.“ Gerade diese Offenheit hat jedoch dazu beigetragen, dass sich der MainCity Triathlon zu einer festen Größe im inklusiven Sportkalender entwickelt hat.

Auch innerhalb des Teams wächst mit jeder Ausgabe die Begeisterung für den Para-Sport. „Erst einmal sind wir alle Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten“, sagt Martin Ackermann, Abteilungsleiter und verantwortlich für die Zeitnahme. „Welche Leistungen im Para-Triathlon zu erleben sind, ist beeindruckend – ich denke da an das Tempo der Handbikes oder das Vertrauen der sehbeeinträchtigten Athletinnen und Athleten mit ihren Guides beim Schwimmen, auf dem Tandem und beim Laufen.“

Bayern stark vertreten

Mit insgesamt neun Para-Starterinnen und -Startern stellt Bayern in Schweinfurt  ein starkes Aufgebot. Für den BTV gehen Annalena Tank (PTS2, LLC Marathon Regensburg), Michelle Wagner mit Guide Delia Bless (PTVI B1, Post SV Nürnberg), Valentin Hanzer (PTS3, 1. FCN Schwimmen), Matthias Schindler (PTS3, 1. FCN Schwimmen), Christopher Kolbeck (PTS4, TV Burglengenfeld), Lukas Reissig (PTS4, Arriba Göppersdorf) und Lars Konek (PTS5, Tri-Team Schongau) an den Start. In den sehbeeinträchtigten Klassen vertreten zudem Julian Winter gemeinsam mit Guide Tim Wolf sowie Lasse Hasselbring mit Guide Torben Liebers (beide PTVI B3, Post SV Nürnberg) die bayerischen Farben.

Wie selbstverständlich das Miteinander inzwischen geworden ist, zeigt sich auch in vielen persönlichen Geschichten rund um die Veranstaltung. „Mein Mann nimmt jedes Jahr mit seinem sehbehinderten Freund als Staffel teil, übernimmt das Schwimmen und sitzt dann vorne auf dem Tandem“, erzählt Birgit Diemer, die im Vorfeld Anfragen beantwortet und bei der Startnummernausgabe unterstützt. „Ich finde es großartig, dass wir Para-Sportler einfach mit einbeziehen können – und dass so viele von ihnen diese Gelegenheit nutzen. Darauf freue ich mich jedes Jahr.“

Sportlich verspricht die diesjährige Ausgabe Spannung auf schnellen Strecken. Der Baggersee, eingebettet in ein stadtnahes Freizeitareal, sorgt für kurze Wege, Übersicht und eine besondere Atmosphäre. Start, Wechselzone und Ziel liegen eng beieinander. Die flache, komplett gesperrte Radstrecke mit Wendepunkt lädt zum Tempo machen ein, bevor der abschließende Fünf-Kilometer-Lauf entlang des Sees und über befestigte Wege zurück ins Ziel führt. Was den MainCity Triathlon am Ende auszeichnet, ist die Mischung aus sportlicher Qualität und familiärer Atmosphäre. Viele Teilnehmende sprechen von einem „Wettkampf von Sportlern für Sportler“, getragen von Ehrenamt und Liebe zum Detail. Zusammen mit dem MainCityRun am Vortag entsteht so ein ganzes Wochenende im Zeichen des Ausdauersports.

Alle Infos zu dem Rennen gibt es hier.

Foto: Benno Vollert

Der VitaPULS Triathlon im Donaubad Neu-Ulm geht am 16. Mai 2026 in seine zweite Runde und verzeichnet bereits im Vorfeld ein deutliches Wachstum. Während bei der Premiere im Jahr 2025 noch 75 Teilnehmer an den Start gingen, ist das diesjährige Kontingent von 250 Plätzen innerhalb von sechs Wochen ausgebucht worden. Mit einer Warteliste von aktuell rund 145 Personen stößt die Veranstaltung an ihre Kapazitätsgrenzen, was das Interesse an dem speziellen Wettkampfformat auf jeden Fall unterstreicht.

Das Konzept ist nämlich durchaus ungewöhnlich: Es setzt auf eine Kombination aus Freibad-Wettbewerb und stationären Elementen. Die Athleten absolvieren zunächst 750 Meter Schwimmen im Donau-Freibad, bevor sie für die 20 Kilometer lange Radstrecke auf Indoor-Cycling-Bikes wechseln. Der abschließende 5-Kilometer-Lauf findet wieder im Freien statt. „Dieses Format bietet vor allem zwei Vorteile“, findet der Organisator Vincenzo La Blunda: „Die Radstrecke ist unabhängig von Verkehrsregeln oder Witterungseinflüssen, und das Rennen bleibt kompakt auf dem Gelände des Donaubads konzentriert.“

Lachende Frau mit Startnummer

Triathlon etwas anders: Beim VitaPuls Triathlon wird auf stationären Rädern geradelt.

Ein neuer Bestandteil des Programms ist der Nachwuchswettbewerb. Beim Kindertriathlon, unterstützt von der AOK Bayern, liegt der Fokus bewusst nicht auf der klassischen Ausdauerleistung. Stattdessen werden koordinative und motorische Fähigkeiten in den Vordergrund gestellt. In Parcours, die Elemente wie Springen, Kriechen oder Sackhüpfen enthalten, sollen Kinder spielerisch an sportliche Bewegung herangeführt werden, ohne den Druck eines reinen Zeitnahme-Wettkampfs.

Rund um die Wechselzone wird das Donaubad zum Treffpunkt. In der Expo-Area geht es dabei weniger um Schaufensterbummel als um handfeste Unterstützung für den Renntag: Bei Laufsinn können Kurzentschlossene Neoprenanzüge direkt einem Härtetest unterziehen, während die Recovery-Boots von VitaPULS und das Inhalationsangebot von Kinderluft Neu-Ulm darauf warten, die beanspruchte Muskulatur wieder auf Kurs zu bringen. Für die nötige Verpflegung sind die Devils Neu-Ulm zuständig. Die gute Laune auf dem Gelände wird von Radio Sunray FM akustisch untermalt.

Alle Infos zu dem Rennen gibt es hier.

Fotos: TriathlonVitaPuls

Die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 schreiben Geschichte: Zum ersten Mal findet ein olympisches Event auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die Deutsche Sportjugend (dsj) begleitet dieses besondere Ereignis erneut mit dem dsj academy camp – und du kannst dabei sein!

Ob als Teilnehmer*in oder als Mitglied des Leitungsteams: Dich erwartet eine einmalige Erfahrung im internationalen Sportkontext, politische und pädagogische Bildung sowie ein starkes Netzwerk engagierter junger Menschen.

Was ist das dsj academy camp?

Das dsj academy camp richtet sich an ehrenamtlich Engagierte im Sport, die über den Tellerrand hinausblicken möchten. Vor Ort in Dakar erwartet euch ein vielfältiges Programm mit Workshops zu sportpolitischen Themen, zur Olympischen Bewegung, Jugendbeteiligung und internationaler Jugendarbeit. Begegnungen mit Expert*innen aus Sport, Politik und Gesellschaft, der Austausch mit senegalesischen Jugendlichen, Wettkampfbesuche sowie ein abwechslungsreiches Kultur- und Rahmenprogramm machen das dsj academy camp zu einem intensiven Lern- und Erlebnisraum

Als Teilnehmer*in: Lernen, vernetzen, international erleben

Du bist zwischen 18 und 26 Jahre alt und engagierst dich ehrenamtlich im Sport – zum Beispiel im Verein, Verband oder Jugendgremium? Dann bietet dir das dsj academy camp die Möglichkeit, deine fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln, internationale Jugendarbeit kennenzulernen, Teil eines starken Netzwerks junger Engagierter zu werden und die Olympische Idee direkt am Austragungsort der Olympischen Jugendspiele zu erleben. Du wirst aktiv in die Programmgestaltung eingebunden, kannst eigene Perspektiven einbringen und neue Impulse für dein Engagement mitnehmen – weit über Dakar hinaus.
Im Bewerbungsportal für Teilnehmende findest du die Ausschreibung sowie weitere Informationen zur Bewerbung: Bewerbungsportal dsj academy camp Dakar 2026 – Teilnehmende

Bewerbungsschluss ist der 14. Juni 2026.

Als Leitungsteamer*in: Verantwortung übernehmen und junge Engagierte begleiten

Für das dsj academy camp sucht die dsj außerdem zwei engagierte Personen für das ehrenamtliche Leitungsteam. Als Leitungsteamer*in gestaltest du das dsj academy camp aktiv mit – von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung – und begleitest die Gruppe fachlich und pädagogisch vor Ort. Du bringst idealerweise Erfahrung im Sport (ehren- oder hauptamtlich), in der internationalen Jugendarbeit sowie Freude an Bildungsarbeit mit? Dann bietet dir diese Rolle die Chance, Workshops eigenständig zu planen und umzusetzen, junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, Verantwortung in einem internationalen Projekt zu übernehmen und das dsj academy camp inhaltlich und pädagogisch zu prägen.
Im Bewerbungsportal für das Leitungsteam findest du die Ausschreibung sowie weitere Informationen zur Bewerbung: Bewerbungsportal dsj academy camp Dakar 2026 – Leitungsteam

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026.

 

Der BTV und der Bayerische Schwimmverband (BSV) kooperieren in der Nachwuchsförderung: Am Donnerstag, den 14. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt) laden die beiden Verbände gemeinsam zum Sichtungstag im Langwasserbad Nürnberg ein. Ziel ist es, talentierte Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren für die Trainingsgruppen an den Landes- und Bundesstützpunkten Nürnberg zu entdecken und gezielt zu fördern.

Kinder, die bereits sicher eine Bahn (50 Meter) schwimmen können und Spaß an Bewegung, Training und Wettkampf haben, sind herzlich eingeladen, sich ohne Voranmeldung im Langwasserbad Nürnberg (Treffpunkt: Anmeldetisch im Eingangsbereich, Zugang über die Gleiwitzer Straße) einzufinden. Los geht’s um 10:15 Uhr.

Im Rahmen der Sichtung werden grundlegende schwimmerische Fähigkeiten wie Gleiten, Atmen, Tauchen, Springen sowie erste Technikformen im Kraul- und Rückenschwimmen überprüft. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Im Anschluss erhalten die Kinder die Möglichkeit, ein vierwöchiges Schnuppertraining in einer passenden Trainingsgruppe zu absolvieren.

Zwei starke Partner – ein gemeinsames Ziel

Die Sichtung ist ein Auftakt für die noch engere Zusammenarbeit zweier Sportverbände: BSV und BTV bündeln ihre Kräfte, um junge Talente frühzeitig zu erkennen und ihnen optimale Entwicklungschancen zu bieten – sowohl im klassischen Schwimmsport als auch im Triathlon. Die gemeinsame Arbeit an den Nürnberger Stützpunkten zeigt, wie durch sportartenübergreifende Kooperation leistungsorientierter Nachwuchs gezielt gefördert werden kann.

Wir freuen uns auf zahlreiche motivierte Kinder und interessierte Eltern!

Kontakt für Rückfragen:
brandner@bayerischer-schwimmverband.de

Der Mai nimmt in Bayerns Triathlon-Saison Fahrt auf. Zwischen Oberpfalz, Schwaben und Niederbayern erwartet Athletinnen und Athleten eine abwechslungsreiche Mischung aus etablierten Klassikern, spannenden Meisterschaftsrennen und besonderen Formaten. Vom Crosstriathlon bis zum Ligaauftakt ist alles dabei – beste Voraussetzungen also, um früh in der Saison Form zu testen oder erste Highlights mitzunehmen.

Liga legt in Weiden los

Gleich zum Monatsauftakt am 9. Mai rückt Weiden in den Fokus. Der Triathlon Weiden hat sich längst als feste Größe im bayerischen Rennkalender etabliert und markiert auch in diesem Jahr einen wichtigen Termin für den Ligabetrieb. Mit Rennen der Bayernliga und Landesliga steht hier nicht nur der individuelle Wettkampf im Mittelpunkt, sondern auch der Teamgedanke. Zum Saisonbeginn zeigt sich hier, wer seine Mannschaft schon jetzt gut aufgestellt hat. Weiden ist der erste Gradmesser für das Ranking – entsprechend hoch ist die Dynamik im Feld. Gleichzeitig bleibt die Veranstaltung ihrem Charme treu und bietet auch Einzelstarterinnen und -startern beste Bedingungen.

Ebenfalls am 9. Mai geht es in Günzburg deutlich naturverbundener zur Sache: Der Günzburger Crosstriathlon feiert sein erstes rundes Jubiläum. Die zehnte Ausgabe steht für ein Format, das sich in den vergangenen Jahren eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Abseits klassischer Straßenrennen verlangt der Crosstriathlon den Teilnehmenden mit Offroad-Strecken und wechselnden Untergründen einiges ab. Zum zweiten Mal gibt’s dort auch die Kinder- und Jugendwertung.

HandbikerIn Schweinfurt geht es auch für die Para-Sportler um wichtige Titel. Foto: MainCityTriathlon Schweinfurt

DACH- und Bayerische Meisterschaften in Schweinfurt

Eine Woche später, am 17. Mai, verdichtet sich dann das Geschehen in Triathlonbayern: Gleich mehrere Veranstaltungen laden zum Start ein. Besonders im Fokus steht dann der MainCityTriathlon in Schweinfurt. Die Veranstaltung setzt sportlich Maßstäbe,  engagiert sich aber auch konsequent im Bereich Nachhaltigkeit und ist deshalb mit dem BTV-Nachhaltigkeits-Label ausgezeichnet. Gleichzeitig ist der Wettkampf Austragungsort mehrerer Meisterschaften. Gesucht werden dort die DACH-Meister im Para Triathlon und ebenfalls im Programm sind die Bayerischen Meisterschaften im Sprint und Para Sprint – ein Highlight!

Parallel dazu lockt mittlerweile in seiner 33. Auflage der Regental Triathlon nach Nittenau. Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Regentals, überzeugt die Veranstaltung mit viel Herzblut in der Organisation. Viele Starterinnen und Starter kehren Jahr für Jahr zurück, was nicht zuletzt an der Stimmung liegt.

Ebenfalls am 17. Mai steht in Deggendorf ein Jubiläum an: Der Deggendorfer Triathlon geht in seine 20. Runde. Zwei Jahrzehnte Triathlonsport an der Donau mit Olympischer-, Sprint, Schüler- und Jugenddistanz. Die Veranstaltung hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt, ist bereits ausgebucht und nur noch mit etwas Glück über die Warteliste zugänglich.

Und dann steigt noch der triathlon.de CUP an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim. Es ist das Rennen mit sicherlich den vielfältigsten Angeboten in Bayern: Neben „ganz normalen Triathlondistanzen“ für jedes Alter und jede Ambition gibt es in diesem Jahr neu eine Grand Prix-Wertung mit vier Durchläufen und Ausscheidungsformat. Schon etabliert ist der Trippel-Tri mit drei Rennen über drei Distanzen. Auch am Start ist dort die Landesliga Süd.

Der BTV wünscht allen Veranstaltern eine erfolgreiche Durchführung und allen Athletinnen und Athleten einen guten Start in die Saison!

Alle Rennen findet ihr stets im Wettkampffinder https://triathlonbayern.de/veranstaltungen/wettkampffinder/

Foto: triathlon.de Cup München; Michael Kuhlmann/triathlon.de

Bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon Sprint in Halle stellten sich Athleten aus ganz Deutschland dem kurzen aber intensiven Rennen über 5 km Laufen, 21 km Radfahren und 3 km Laufen. Aus bayerischer Sicht gab es mehrere erfreuliche Ergebnisse: Insgesamt vier Altersklassensiege, ein zweiter und zwei dritte Plätze sprangen im Altersklassenrennen heraus.

Erfolgreicher DM Debütant Ben Czirnich

Florian Puchta (IfL-Hof) überzeugte mit einem starken Wettkampf und sicherte sich in der Altersklasse M30 den Sieg. Mit einer konstanten Leistung über alle drei Disziplinen zeigte er eine der besten bayerischen Tagesleistungen. Ebenfalls ganz oben auf dem Podium stand Ben Czirnich (TV Schweinheim), der die Jugendklasse (MJA) für sich entscheiden konnte. Besonders auf der Radstrecke konnte er sich entscheidend positionieren. Im Nachgang resümiert der Nachwuchssportler: „Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Rennverlauf, weil die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte sehr gut geklappt haben. Ich wollte einen kontrollierten ersten Lauf machen, saubere Wechsel hinlegen und unfallfreies Fahren in einer hoffentlich starken Gruppe. Für den abschließenden zweiten Lauf habe ich ein bisschen auf meine Laufstärke gesetzt. Insgesamt bin ich sehr glücklich, dass mein Debüt bei einer Deutschen Meisterschaft dieses tolle Ergebnis gebracht hat.“
Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten) gewann bereits zum dritten Mal souverän die Altersklasse M75 und unterstrich damit seine Erfahrung und Ausdauer. Wolfgang Janisch (SV Langenbach) rundete das bayerische Ergebnis mit Rang drei in dieser Altersklasse ab.

Bei den Frauen zeigte harlotte Doseth (SV Würzburg 05) ein herausragendes Rennen und sicherte sich in der Altersklasse AK20 souverän den Deutschen Meistertitel. Mit der starken Gesamtleistung war sie zudem die viertschnellste Athletin des Tages.

Stefan Doseth (SV Würzburg 05) sicherte sich nach 1:14:20 Stunden mit Rang zwei in der Altersklasse M55 die einzige Silbermedaille aus bayerischer Sicht.

Auch in der Altersklasse AK50 gab es Grund zur Freude: Nadine Zidek (Tristar Regensburg) belegte einen starken dritten Platz und erreichte damit den einzigen bayerischen Podiumsrang drei.

Felix Bydkiewski (Team Oberpfalz) zeigte in der Altersklasse M65 eine engagierte Leistung und belegte Rang sieben. Martin Holler (Laufteam Fürth 2010) erreichte in der Altersklasse M55 einen sechsten Platz, Bastian Metz (TV1848 Erlangen) erreichte in der stark besetzten Altersklasse M20 einen soliden achten Platz.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Foto: © DTU/Winni Penno