Bayerische Nachwuchsathleten zeigen Aufwärtstrend beim Europe Triathlon Cup in Caorle
Beim Europe-Triathlon-Cup im italienischen Caorle stand für die drei bayerischen Nachwuchsathletinnen und -athleten Chiara Göttler, Jan Semmler und Luis Rühl der nächste internationale Härtetest der Saison auf dem Programm. Die technisch anspruchsvolle Strecke mit vielen Wendepunkten auf dem Rad sowie die anspruchsvollen Bedingungen im offenen Wasser verlangten den Athletinnen und Athleten alles ab. Trotzdem fiel das Fazit nach dem Rennen durchweg positiv aus. Chiara Göttler und Luis Rühl belegten jeweils einen starken 19. Platz, Jan Semmler kam auf Rang 24 ins Ziel. Vor allem mit Blick auf die Entwicklung im Saisonverlauf konnten alle drei wichtige Schritte machen.
Trainer Johnny Zipf betonte die besonderen Herausforderungen des Rennens gerade für die bayerischen Sportler: Das Schwimmen im offenen Meer lasse sich im Training nur schwer simulieren, gerade Athletinnen und Athleten aus Küstenregionen hätten dort oft Vorteile. Der technisch sehr anspruchsvolle Radkurs sorgte zusätzlich immer wieder für neue Rennsituationen und selektierte das Feld kontinuierlich.
„Insgesamt bin ich aber wirklich super zufrieden“, bilanzierte der Coach nach dem Rennen. Besonders Chiara Göttlers Leistung hob er hervor. Nach einem schwierigen Saisonauftakt zeigte sie in Caorle einen deutlichen Fortschritt. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs positionierte sie sich diesmal von Beginn an deutlich besser und blieb so direkt in der ersten Gruppe. Mit einer starken Laufleistung – unter anderem der 14. Laufzeit im Feld der U23 – arbeitete sie sich bis auf Platz 19 nach vorne.
Auch Luis Rühl überzeugte trotz eines nicht optimalen Schwimmens. Gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Athleten fuhr er auf dem Rad eine der schnellsten Zeiten des Tages und kämpfte sich damit weit nach vorne. Für den U23-Athleten war es ein weiterer wichtiger Schritt auf internationalem Parkett.
Jan Semmler zeigte ebenfalls eine Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Rennen. Nach einem starken Schwimmen konnte er sich früh in der Verfolgergruppe etablieren und lag lange aussichtsreich im Rennen. Erst auf den letzten Laufkilometern musste er etwas Tempo herausnehmen, dennoch stand am Ende ein 24. Platz zu Buche.
Fotos: Christine Rühl

private Aufnahme, frei


Alexander Meile, frei