Die bayerische Triathlon- und Duathlon-Szene blickt mit Spannung auf die Saison 2026: fünf Meisterschaften, fünf Austragungsorte, fünfmal  Wettkampfatmosphäre. Vom traditionsreichen Auftakt in Krailling über das Triathlon-Festival in Ingolstadt bis zum abenteuerlichen Finale bei „Jag de Wuidsau“ – jedes Rennen hat seinen eigenen Charakter und seine besonderen Reize. Fest steht: Die Bayerischen Meisterschaften versprechen auch 2026 tolle Rennen und packende Titelentscheidungen.

BM Duathlon Kurzdistanz – 26.04.2026, Krailling

Die Saison beginnt traditionell mit der Bayerischen Meisterschaft im Duathlon über die Kurzdistanz in Krailling. Laufen, Radfahren, Laufen – kompakt, fordernd und eingebettet in die vertraute Atmosphäre am Rand von München. Ob Neuling oder erfahrener Altersklassenathlet: Der Kraillinger Duathlon überzeugt durch schnelle Strecken, reibungslose Organisation und kurze Wege. Wer früh in der Saison seine Form beweisen will, findet hier den perfekten Startpunkt und die Richtungsentscheidung für die kommenden Wochen.

Offizielle Veranstaltungsseite: tv-planegg-krailling.de/triathlon-ausdauersport/#Duathlon

BM Triathlon Sprint – 17.05.2026, Schweinfurt

Zum Auftakt der Triathlonmeisterschaften geht es für die BM über die Sprintdistanz nach Schweinfurt zum MainCity Triathlon. Das Rennen ist für beste Organisation, kurze Wege und eine tolle Wettkampfatmosphäre bekannt und bietet über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen eine perfekte Gelegenheit, früh in der Saison Tempogefühl und Wettkampfform zu testen. Die flache, schnelle Strecke macht das Event zu einem echten Highlight für Fans der kurzen Belastung. Mit seiner engagierten Veranstaltungsmannschaft ist Schweinfurt auf jeden Fall ein idealer Schauplatz für die Titelentscheidungen über die Sprintdistanz.

Webseite: maincitytriathlon.de

BM Triathlon Kurzdistanz – 14.06.2026, Ingolstadt

Mit dem Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL steht am 14. Juni eines der großen Rennen des Jahres im Kalender. Für die Bayerische Meisterschaft über die Kurzdistanz bedeutet das: ein starkes Starterfeld, anspruchsvolle Konkurrenz und eine Atmosphäre, die Gänsehaut garantiert. Das Zusammenspiel aus routinierter Organisation, urbaner Kulisse und begeistertem Publikum macht den Wettkampf einzigartig. Ideal für schnelle Athletinnen und Athleten – und für alle, die ihre Frühform unter perfekten Rennbedingungen testen wollen.

Webseite: triathlon-ingolstadt.de

 

BM Team Relay in Hof

BM Triathlon Team-Relay – 11.07.2026, Hof

Am 11. Juli trifft sich die bayerische Vereinselite am Untreusee zur Meisterschaft in der Team-Relay. Drei Athletinnen oder Athleten, ein gemeinsames Ziel – hier zählen Taktik, Abstimmung und Vertrauen ebenso wie Tempo. Die kompakte Strecke rund um den See bietet kurze Wege für Zuschauer und sorgt für beste Stimmung am Streckenrand. Ein Wettkampf, der Teamgeist sichtbar macht und für viele Vereine zum emotionalen Höhepunkt der Saison wird.

Weitere Infos: ifl-hof.de/gealan-triathlon.html

BM Triathlon Mitteldistanz – 26.07.2026, Niederbayern

Am 26. Juli steht mit dem Triathlon Niederbayern die Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz auf dem Programm. Das Rennen fordert echte Ausdauerqualitäten und ist eine Herausforderung für alle, die mehr wollen als nur Tempo. Die Strecke führt durch abwechslungsreiches Terrain und verlangt Athletinnen und Athleten auf allen Ebenen alles ab.

Webseite: spoferan.com/events/triathlon-niederbayern

BM Crossduathlon – 26.09.2026, „Jag de Wuidsau“

Zum Saisonfinale ruft am 26. September „Jag de Wuidsau“ in Burglengenfeld – Austragungsort der Bayerischen Meisterschaft im Crossduathlon. Schlamm, Trails und Hindernisse machen das Rennen zu einem echten Abenteuer. Hier zählt nicht allein die Geschwindigkeit, sondern auch Technik, Kraft und Durchhaltevermögen. Die Kombination aus Naturerlebnis, sportlicher Herausforderung und mitreißender Stimmung sorgt Jahr für Jahr für ein besonderes Saisonende – und 2026 für einen würdigen Schlusspunkt der Meisterschaftsserie.

Offizielle Seite: jagdewuidsau.de/

Noch in Abstimmung ist das Rennen der Bayerischen Meisterschaften Para Triathlon;

Foto: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL; Elea Bayreuther

Ingolstadt, 8. November 2025– Der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) lud am Wochenende zum Verbands- und Thementag 2025 in Ingolstadt ein. Zahlreiche Vereinsvertreterinnen und -vertreter, Funktionsträgerinnen und Funktionsträger sowie Gäste aus Sport, Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und den Weg für die Zukunft des bayerischen Triathlonsports zu ebnen.

Gruppenbild mit drei Männern

Prof. Dr. Martin Engelhardt (llinks), Gerd Rucker (mitte), Jörg Ammon (rechts)

Mit dem Präsidenten des Bayerischen Landessportverbands (BLSV), Jörg Ammon, und dem Präsidenten der Deutschen Triathlon Union (DTU), Prof. Dr. Martin Engelhardt, konnte der BTV zwei hochrangige Gäste begrüßen. Beide unterstrichen in ihren Grußworten die gesellschaftliche Bedeutung des Sports aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Jörg Ammon betonte die Relevanz der Zustimmung zur Olympiabewerbung und attraktiver Veranstaltungen in Bayern und sprach über deren nachhaltigen Einfluss auf die Sportentwicklung im Freistaat. Sie seien, so Ammon, nicht nur Motor für den Spitzensport, sondern auch Antrieb für Ehrenamt, Vereinsentwicklung und Sportinfrastruktur.
Prof. Dr. Martin Engelhardt widmete sich in seinem Beitrag unter anderem der gesundheitlichen Bedeutung des Sports für Kinder und Jugendliche sowie der Rolle des Ehrenamts in einer Zeit des Wandels. Er sprach über die Notwendigkeit, den Sport stärker in den Alltag des Nachwuchses integrieren und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bewegung und Bildung gleichermaßen fördern.

Präsidium bestätigt; neue Regelbeauftragte Süd

Im Mittelpunkt des Verbandstags stand die turnusmäßige Wahl des Präsidiums. Die Delegierten sprachen dem bisherigen Vorstand mit überwältigender Mehrheit das Vertrauen aus und bestätigten ihn in unveränderter Besetzung für weitere vier Jahre. Damit setzt der Verband auf Kontinuität und Stabilität. Lediglich im Bereich des Regelwesens gab es eine Veränderung: Der bisherige Regelbeauftragte Süd, Stefan Langer, stand nach langjährigem Engagement nicht mehr zur Wiederwahl. Seine Nachfolge tritt Michaela Bock, bisherige Kampfrichterkoordinatorin, an. Sie wurde von den Delegierten einstimmig gewählt. Stefan Langer wurde mit großem Dank für seine Arbeit verabschiedet, bleibt dem BTV als Mitglied des Verbandsgerichts und Kampfrichter aber erhalten.

In seiner Ansprache skizzierte Präsident Gerd Rucker die Schwerpunkte der kommenden Legislaturperiode. Im Mittelpunkt stehen die konsequente Weiterentwicklung der digitalen Strukturen, eine noch stärkere Präsenz des bayerischen Triathlons in der Öffentlichkeit sowie die Förderung eines Sports, der Nachhaltigkeit, Inklusion und Offenheit lebt. Der Verband wolle, so das gesamte Präsidium, den Vereinen und Veranstaltern weiterhin verlässlicher Partner sein und den Sport in Bayern so mitgestalten, dass er für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus zugänglich bleibt.

 

Blick in Seminarraum

Mit über 60 Gästen war der Verbandstag gut besucht.

Verdiente Ehrenamtliche wurden geehrt

Ein Höhepunkt des Verbandstags war die Ehrung langjährig engagierter Mitglieder. Helmut Dorsch wurde für seinen unermüdlichen Einsatz als Veranstalter ausgezeichnet. Er unterstützt seit Jahren immer wieder spontan Traditionswettkämpfe und trägt damit wesentlich zum Erhalt der bayerischen Triathlonlandschaft bei. Harald Kaunz, Vereinsvorsitzender und Veranstalter, erhielt eine Ehrung für seine Verdienste um den Nachwuchssport und seine Unterstützung bei der Auswertung des BTV Memmert Nachwuchscups. Ebenfalls geehrt wurde Ingo Macher, der seit vielen Jahren die Triathlonliga Bayern mitgestaltet und wesentlich zu deren Organisation und Erfolg beiträgt.

Thementag zog Interessierte an

Neben den verbandspolitischen Themen bot der Thementag ein vielseitiges Programm mit Workshops, Diskussionsrunden und Fachforen. Themen wie nachhaltige Veranstaltungsplanung, moderne Kommunikationswege und aktuelle Tipps für Training im Kinder- und Jugendbereich sowie für Frauen in der Peri- und Postmenopause stießen auf großes Interesse. Gut besucht waren auch das Veranstalter- und das Kampfrichtertreffen, bei denen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Wettkampfbetrieb erörtert wurden. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um sich zu vernetzen und Impulse für ihre Vereinsarbeit mitzunehmen. Die positive Resonanz zeigte, dass der gemeinsame Austausch über alle Ebenen hinweg ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des Triathlons in Bayern bleibt.

Am Ende des Tages zog BTV-Präsident, Gerd Rucker, ein positives Fazit. Der Verbandstag habe gezeigt, dass der bayerische Triathlonsport auf einem starken Fundament stehe und mit Zuversicht in die kommenden Jahre blicken könne. Mit einem engagierten Präsidium, motivierten Ehrenamtlichen und einer lebendigen Vereinslandschaft sei der BTV bestens aufgestellt, um die Zukunft des Sports im Freistaat aktiv zu gestalten.

Zusammenfassungen der Themen, den Jahresbericht und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Liebe Triathlon-Sportfreunde,

der Bezirk Mittelfranken lädt zum Bezirkstag sehr herzlich ein.

Datum:            Dienstag, den 11. November 2025 – um 19:00 Uhr  (!!)

Ort:                 Vereins-Gaststätte des  TSG  R o t h – Ostring 28

 

 

T A G E S O R D N U N G

 

  • TOP  – 01 –      Eröffnung  &  Begrüßung, Feststellen der ordnungsgemäßen Einberufung
  •                         1.1 Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP  – 02 –      Bericht des Bezirks-Vorstand über 2025
  •                                          (mit Planung 2026)
  • TOP  – 03 –      Begründungen der ausgeschiedenen Vorstände (Protokoll vom Febr. 2025)
  • TOP  – 04 –      Termine für Triathlon- & Duathlon-Wettkämpfe in Mittelfranken 2026
  •                                                Mittelfränkische Meisterschaften (Sprint – OD – MD)
  • TOP  – 05 –      Info´s über die BTV-Verbands-Sitzung (Sa. 08.11. in Ingolstadt)  
  • TOP  – 06 –      Kampfrichter-Situation                    
  • TOP  – 07 –      Ehrungen
  • TOP  – 08 –      NEUWAHLEN  – Bezirksvorstand – (4 Jahre)
  • TOP  – 09 –      verschiedenes & Termin der  FRÜHJAHRS-Sitzung 2026

 

Der Start in die Triathlonsaison 2026 beginnt jetzt: Ab sofort kann der DTU-Startpass für das kommende Jahr beantragt werden. Wer seinen Pass rechtzeitig verlängert oder neu beantragt, ist bestens vorbereitet für die Wettkämpfe im nächsten Jahr.

Wichtige Eckdaten:

  • Der Antrag erfolgt online in der Datenbank Phoenix II.
  • Zeitraum: 1. November 2025 bis 30. September 2026.
  • Wer bereits einen bestehenden Startpass hat und diesen verlängert, muss keinen neuen Antrag stellen – die Verlängerung erfolgt automatisch.
  • Beim erstmaligen Beantragen oder bei Vereinswechsel gilt: Antrag durch den Athleten selbst, Vereinsadministrator erhält Mail zur Freigabe.
  • Minderjährige benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
  • Voraussetzung: Mit­gliedschaft in einem Verein, der einem Landesverband der DTU angeschlossen ist (also z. B. einem bayerischen Verein des BTV).

Dein Vorteil:

Der Startpass ist Voraussetzung für die Teilnahme an DTU- Wettkämpfen und sichert alle Vorteile – Basispass oder Premium-Pass –, die mit der Lizenzierung verbunden sind. Wer rechtzeitig beantragt ist optimal vorbereitet für die Saison 2026.

Tipp:
Nutze die Zeit bis Jahresende, um dein Passfoto ggf. zu aktualisieren: Im November und Dezember 2025 besteht die Möglichkeit, das Foto in der Startpassdatenbank und der TriathlonD-App auszutauschen. Das Gesicht muss klar und deutlich erkennbar sein.

 

Wenn am 16. November 2025 die Olympia-Schwimmhalle ihre Tore für das Münchner Wassersportfestival öffnet, ist auch die Triathlon-Abteilung des MTV München von 1879 e.V. wieder mit dabei und bringt Bewegung, Begeisterung und Motivation mit. Unter Organisation des Sportamts der Stadt München sprechen die MTVler und viele weitere Beteiligte eine Einladung an alle aus, die schon immer einmal Triathlon ausprobieren wollten, sich aber nie so recht getraut haben.

Triathlon, das klingt für viele immer noch nach Extremsport, nach schier endlosen Distanzen und eiserner Disziplin. Dass der Einstieg aber spielerisch, abwechslungsreich und mit viel Spaß gelingen kann, zeigt das Team des MTV München. In einer kompakten Variante können Interessierte selbst erleben, wie faszinierend der Wechsel von Schwimmen, Radfahren und Laufen ist – und dass niemand Angst vor dem großen Dreikampf haben muss.

Im Becken der Olympia-Schwimmhalle warten 200 Meter Schwimmen, anschließend geht es direkt auf die Indoor-Bikes am Beckenrand, wo in zehn Minuten ordentlich in die Pedale getreten wird. Nach einer kurzen Umziehpause folgt das Finale: Zwei Kilometer Laufen durch den Olympiapark, vorbei an herbstlichen Bäumen und neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauern. Nach rund einer Stunde erreichen alle das Ziel mit der Erkenntnis: „Triathlon ist gar nicht so schwer, wie ich dachte!“

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, einmal in den Triathlon hineinzuschnuppern, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über das Festivalportal empfohlen, und das Wichtigste ist mitzubringen: Spaß an der Bewegung und ein bisschen Neugier auf Neues. Das Team des MTV München freut sich darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen – und vielleicht den einen oder anderen Funken Triathlon-Leidenschaft zu entfachen.

Das Wassersportfestival bietet mit seiner Mischung aus Mitmachaktionen, Familienprogramm und Sportshow eine ideale Bühne, um neue Bewegungsformen auszuprobieren. Zwischen SUP-Yoga, Drachenbootrennen und Wasserfitness fügt sich der Triathlon-Stand des MTV perfekt ins bunte Treiben ein – als Brücke zwischen Wasser und Land, zwischen Neugier und sportlichem Ehrgeiz.

Link zur Website des Wassersportfestivals.

Am 25.10. lud Kampfrichter-Obmann in Oberbayern Stefan Pohl die KampfrichterInnen des Bezirks zum traditionellen Saisonabschluss-Treffen ein. Im Vereinsheim des Obstgartenvereins in Weilheim wurden am Nachmittag intensiv alle Besonderheiten und Kuriositäten der oberbayerischen Saison diskutiert. Der Austausch unter den 18 Kampfrichterinnen und Kampfrichter ist eine willkommene Gelegenheit, mehr über jene Veranstaltungen zu erfahren, die man selbst nicht betreuen konnte. So können Akzente gesetzt und Kritisches beim Kampfrichterobmann plaziert werden, um noch besser für die kommende Saison gewappnet zu sein.

Nach der Durchsprache aller diesjahrigen Veranstaltungen, wird ein Blick auf die kommende Saison geworfen. Manche Veranstalter haben bereits Neuerungen im Ablauf angekündigt, auf die mit ausreichend Vorlauf gut reagiert werden kann. Für alle Teilnehmenden stand das Thema Sicherheit und Fairness  an vorderster Stelle. Dadurch wird es für einige der Veranstaltungen wieder Streckenbesichtigungen im Vorfeld einer Genehmigung geben.

Obwohl Oberbayern derzeit über einen erfahrenen Stamm an KampfrichterInnen verfügt, wird es im Frühjahr wieder wichtig sein, neue InteressentInnen für die Ausbildung zu gewinnen. Insbesondere Vereine mit über 20 Startpässen und eigener Liga-Mannschaft sind aufgerufen, KampfrichterkandidatInnen zur Ausbildung im kommenden März zu schicken. Das entlastet die Stammbelegschaft, verhindert, dass mehr als 3 Einsätze pro Sasion gemacht werden müssen und reduziert Anfahrtzeiten und dadurch die Kosten für Veranstalter.

Ehrung von Toni Morböck

Unser Gastgeber in Weilheim, Toni Morböck, ist gleichzeitg einer der dienstältestens Kampfrichter in Oberbayern. In diesem Jahr lies er uns wissen, dass „ich nach insgesamt 38 Jahre als Kampfrichter diese schöne und unvergessene Zeit“ nun abschließen möchte. Der gesamte Vorstand und die anwesenden KampfrichterInnen bedankten sich bei Toni für die vielen Jahre kollegialer Zusammenarbeit.

Mit großer Vorfreude schauen der Bezirksvorstand und die Kampfrichter einer spannenden Saison 2026 entgegen.

 

 

 

Ein Wochenende, drei Trainingsformen und viele neue Impulse – am 6. und 7. Dezember 2025 laden BVS Landestrainer Para Schwimmen, Christian Balaun, und BTV Landestrainerin Para Triathlon, Julia Fankel, zu einer verbandsübergreifenden Sichtungsveranstaltung für Para-Ausdauersportlerinnen und -sportler jeden Alters nach Nürnberg ein.
Das Angebot richtet sich gezielt an Rollstuhlfahrende, die Freude an Bewegung haben und den Para-Ausdauersport näher kennenlernen möchten. In einer offenen, praxisnahen Runde können Teilnehmende erste Erfahrungen im Wasser, im Athletikbereich und im Rollitraining sammeln. Der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Ausprobieren und dem Austausch – ohne Leistungsdruck, und mit dem Ziel, Neues zu entdecken.

Die Verbände verfolgen damit das Ziel, frühzeitig Kontakte zu Familien und Interessierten zu knüpfen, sportliche Kompetenzen zu vermitteln und langfristig Strukturen im Para-Ausdauersport weiterzuentwickeln. Auch wenn die Veranstaltung kurzfristig terminiert ist, soll sie ein klares Signal setzen: „Rollifahrer legen los, geben Gas, können viel erreichen.“

Übersicht des Angebots:

Veranstaltung: Sichtung / niederschwelliger Einstieg in den Para-Ausdauersport

  • Zielgruppe: Rollstuhlfahrende
  • Termin: Samstag, 06.12.2025 und Sonntag, 07.12.2025
  • Ort / Rahmenprogramm:
    • Samstag – Anreise ab 16:00
      • Begrüßung ab 17:00 im Langwasserbad Nürnberg
      • anschließend Abendessen und Q&A im VfL-Sportheim
    • Sonntag
      • Trocken/Athletiktraining ab 09:00 (1 h) Sporthalle in der BBS
      • dann Trocken2/Rollitraining ca. 10:00-11:30 (1,5 h) im selben Raum
      • Abschluss um ca. 12:00
  • Selbstkostenbeitrag: 20 Euro; Abendessen und weitere Verpflegung auf eigene Kosten
  • Unterkunftsempfehlung: Arvena Park Hotel, Görlitzer Straße 5, 90473 Nürnberg, Telefon +49 (0) 911 89 22-107

Anmeldung unter Einladung Para Ausdauersport – Formular ausfüllen

Meine erste Teilnahme an den World Triathlon Championships – was für ein Erlebnis! Es war nicht nur meine erste Weltmeisterschaft, sondern auch das erste Mal, dass ich gemeinsam mit dem gesamten deutschen Team bestehend aus U23, Junior*innen und Elite zu einem internationalen Wettkampf gereist bin. Was mir besonders gut gefallen hat, war das gemeinsame Leben als gesamtes Team – Para und Nicht-Para zusammen. Im internationalen Vergleich ist das nicht selbstverständlich, und genau das macht es so wertvoll. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten, im Training oder einfach zwischendurch hatte man immer wieder die Gelegenheit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Dieses Miteinander hat für eine tolle Atmosphäre gesorgt und den Teamgeist unglaublich gestärkt.

Der Wettkampf

Natürlich war ich im Vorfeld sehr nervös. Eine zusätzliche Herausforderung kam dann auch noch dazu: Am Tag vor dem Rennen habe ich mir eine Entzündung am rechten Bein zugezogen. Das war natürlich alles andere als ideal und hat die Nervosität nicht gerade gemindert. Trotzdem habe ich versucht, den Fokus zu behalten und mich auf das Rennen zu freuen.

Zwei Triathleten im Ziel

Beim Schwimmen lief es richtig gut: ich kam als Zweiter aus dem Wasser und konnte damit optimal ins Rennen starten. Auf dem Rad habe ich alles gegeben, musste aber einige Plätze abgeben. Als es auf die Laufstrecke ging, habe ich die Schmerzen im Bein plötzlich deutlich gespürt. In der ersten von drei Runde war ich mir nicht sicher, ob ich das Rennen überhaupt zu Ende bringen könnte. Aber Aufgeben war keine Option. Ich habe mich durchgebissen, weitergekämpft und in der letzten Runde konnte ich sogar noch einen Konkurrenten überholen. Am Ende wurde ich Sechster und bin mit diesem Ergebnis wirklich super zufrieden.

Mit Rückenwind in die Off-Season

Diese Erfahrung hat mir unglaublich viel gegeben. Ich habe gemerkt, wie viel in mir steckt, auch wenn nicht alles perfekt läuft. Vor allem aber hat mir diese Weltmeisterschaft enorm viel Motivation und Selbstvertrauen gegeben. Davon werde ich in den kommenden Trainingsmonaten noch lange profitieren.

Ein besonderes Highlight abseits des Wettkampfs war unser gemeinsamer Whale-Watching-Ausflug vier Tage vor dem Rennen. Das war ein tolles Erlebnis und eine gute Gelegenheit, den Kopf freizubekommen und mal nicht ständig an den Wettkampf zu denken.

Insgesamt war diese Reise nach Australien ein unvergessliches Erlebnis – sportlich, emotional und menschlich. Ich nehme viele Eindrücke, Motivation und Energie mit und freue mich jetzt schon auf die kommende Saison.

Jetzt genieße ich aber erstmal die Off-Season, bevor es im November wieder richtig losgeht. Ich freue mich darauf, Dinge zu machen, für die während der Saison kaum Zeit bleibt: zum Beispiel mit Freunden Klettern zu gehen, Padel-Tennis zu spielen und einfach mal den Kopf freizubekommen. Und ja, meine Masterarbeit sollte ich wohl auch endlich fertig schreiben – Abgabe ist im Dezember.

Fotos: private Aufnahmen

Kinder, die sich kaum bewegen, und andere, die schon im Grundschulalter hart trainieren – beide Extreme sind im Sportalltag Realität. Wie schaffen es Trainerinnen, Trainer und Vereine, junge Athletinnen und Athleten langfristig für den Triathlon zu begeistern, ohne den Spaß aus den Augen zu verlieren? Beim Verbands- und Thementag des Bayerischen Triathlon-Verbandes e.V. widmet sich Hanna Krauss dieser zentralen Frage. Die Trainerin und Inhaberin eines Kinder-Sport-Clubs berichtet aus jahrelanger Erfahrung, wie der Spagat zwischen Freude, Motivation und Leistungsorientierung im Kinder- und Jugendtriathlon gelingen kann.

Im Vortrag zeigt sie, wie Trainings- und Wettkampfgestaltung kindgerecht, motivierend und entwicklungsfördernd gelingen kann. Zum Mitnehmen gibt es viele praktischen Beispiele und Ideen für den Umgang mit Kindern und Eltern. Denn Motivation entsteht nicht durch Druck, sondern durch Erfolgserlebnisse, Gemeinschaft und Begeisterung. Ziel ist es, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen – egal, ob sie einfach Spaß an Bewegung haben oder ambitioniert Ziele verfolgen.

Hanna, was hat dich dazu gebracht, dich mit Motivation im Kinder- und Jugendtriathlon zu beschäftigen?

Sportwissenschaftlerin Hanna Krauß

Ich habe über die Jahre gemerkt, dass Kinder eine ganz andere Motivation haben als Erwachsene. Sie trainieren nicht, um fit zu bleiben oder gesund zu leben – sie trainieren, um sich zu messen, etwas zu erleben, sich zu beweisen. Kinder lieben Wettkämpfe, und das gilt nicht nur für die Schnellsten. Auch Kinder, die vielleicht nicht die sportlich Besten sind, messen sich gern – wenn sie die Chance bekommen, auch mal Erfolg zu erleben. Genau das liegt in der Verantwortung der Trainer: das Training so zu gestalten, dass jedes Kind seine Erfolgsmomente hat. Es geht nicht darum, wer der oder die Schnellste ist, sondern darum, dass jedes Kind merkt: Ich kann etwas schaffen. Diese Mischung aus Freude, Ziel und Erlebnis hat mich dazu gebracht, mich intensiver mit kindlicher Motivation im Triathlon zu beschäftigen.

Welche typischen Fehler passieren im Umgang mit kindlicher Motivation und wie kann man sie vermeiden?

Ein häufiger Fehler ist, kindliche Wettkampflust entweder zu unterdrücken oder zu übertreiben. Viele Erwachsene haben Angst, dass Kinder zu sehr unter Druck geraten – andere wiederum legen zu viel Gewicht auf Ergebnisse. Beides ist schädlich. Kinder brauchen Herausforderungen, die erreichbar sind, und die Erfahrung, dass Anstrengung sich lohnt. Motivation entsteht, wenn Kinder sich gesehen fühlen, Fortschritte wahrnehmen und Erfolge feiern dürfen – ganz egal, ob sie auf dem Podest stehen oder einfach eine persönliche Hürde gemeistert haben. Wenn wir das schaffen, bleibt der Spaß erhalten und die Motivation wächst von innen heraus.

Warum ist das Thema gerade heute so wichtig?

In einer Zeit, in der Bewegung oft zu kurz kommt und viele Kinder Schwierigkeiten haben, sich langfristig für Sport zu begeistern, ist Motivation entscheidend. Leistungssport hat für viele Eltern einen negativen Beigeschmack bekommen – zu Unrecht, finde ich. Denn richtig gestaltet, kann leistungsorientiertes Training Kindern unglaublich viel geben: Disziplin, Teamgeist, Selbstvertrauen, Umgang mit Rückschlägen und das Erleben, dass Anstrengung sich lohnt. Diese Werte sind heute wichtiger denn je und gehen im Alltag oft verloren. Kindgerechter Leistungssport ist also nicht das Problem – er ist ein Teil der Lösung.

Vielen Dank! Mehr zu dem Thema gibt es am 8. November in Ingolstadt.

Mehr zum Verbandstag und Anmeldung.

Foto: Guntram Rudolph

Wie kann Triathlon für Zuschauer, Sponsoren und Veranstalter gleichermaßen noch attraktiver werden? Beim Verbands- und Thementag des Bayerischen Triathlon-Verbandes am 8. November 2025 in Ingolstadt geht Referent Ulf Thaler als Geschäftsführer von Kauri Spirit dieser Frage auf den Grund. Er wirft einen Blick auf modernes Sportmarketing und interaktive Fan-Momente: Triathlon ist oft Emotion pur. Doch im digitalen Zeitalter muss das Erlebnis nicht an der Ziellinie enden.

Mit gezielten Interaktionen über Social Media, Live-Features und Gamification-Elementen können Veranstalter Fans zu aktiven Mitgestaltern machen – vor, während und nach dem Event. Das schafft nicht nur Nähe und Begeisterung, sondern öffnet neue Türen für Sponsoren und Partner.

Ulf Thaler ist Sportmarketer. In seinem Vortrag zeigt er, wie Veranstalter durch neue Formate das „magische Dreieck“ zwischen Veranstalter, Fan und Sponsor stärken können. Dadurch entstehen neue Chancen für Events, Engagement und Finanzierung. Zusätzlich eröffnen sich neue Möglichkeiten, Triathlon und Para-Triathlon zu kombinieren und dabei das Live-Erlebnis zu vermitteln. Schon jetzt öffnet er ein kleines Fenster zum Thema und lädt zum Entdecken ein.

Herr Thaler, was fasziniert Sie persönlich an der Verbindung von Sport, Marketing und digitalen Fan-Erlebnissen?

Ulf Thaler, Geschäftsführer von Kauri Spirit

Es fasziniert mich total, wie das Sportmarketing im Triathlon nicht nur Events, sondern gleich ganze Lebensstile in Szene setzt! Digitale Kanäle eröffnen Marken die Bühne, um die spannenden Geschichten von Athlet:innen zu erzählen, exklusive Trainingseinblicke zu gewähren und motivierende Impulse zu setzen. So entsteht eine tiefe emotionale Bindung zwischen den Fans und dem Sport, die der Marke „Triathlon“ langfristig Frische verleiht.

Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um das Thema „interaktive Fan-Momente“ im Triathlon voranzubringen?

Jetzt ist es besonders spannend, wie digitale Fan-Erlebnisse die Zuschauer zu aktiven Teilnehmern machen. Dank virtueller Fan-Momente, interaktiver Apps und Social-Media-Kampagnen tauchen Fans direkt ins Geschehen ein und werden selbst zum Teil des Rennens – so wird die Zuschauerrolle neu definiert und Triathlon lebendig erlebt. Weil nicht jeder Fan live an den Triathlon-Strecken dabei sein kann, werden alle von überall mit ins Geschehen eingebunden.

Gamification klingt spannend – können Sie ein Beispiel geben, wie spielerische Elemente bei einem Triathlon-Event aussehen könnten?

Im Vorfeld, während oder nach dem Triathlon könnten Fans an einer digitalen „Fan-Challenge“ bzw. „Fan-Quiz“ teilnehmen: Wer selbst die Fan-Momente richtig beantwortet bzw. Punkte sammelt, steigt im Ranking auf und schaltet seine Gewinnchance frei. Zusätzliche sorgen CTAs (Call-to-Actions mit personalisierten Sponsoren Links) dafür, dass Nutzer zu einer Handlung aufgefordert werden und so Leads für Veranstalter sowie Sponsoren entstehen. Auf diese Weise wird eine Verbindung zwischen dem Triathlon-Event und der Fan-Community hergestellt. Im Rahmen des Verbandstags werden wir Fan-Momente in Echtzeit präsentieren.

Sponsoren suchen heute mehr als nur Logos auf Bannern. Wie können interaktive Fan-Momente echten Mehrwert für Sponsoren schaffen?

Digitale Erlebnisse können Veranstaltungen umweltfreundlicher gestalten und zugleich neue Interaktionsformen ermöglichen – ein interessantes Spannungsfeld zwischen Innovation und Verantwortung. So kann man Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Triathlon-Marketing verbinden. Alle Fan-Momente sind zudem messbar, ähnlich wie bei einem Analysetool, und zeigen den ROI (Return on Investment) für die Sponsoren auf. Als Veranstalter bieten Sie frische, moderne und innovative Sponsoringpakete.

Mehr dazu gibt es unter www.kaurispirit.com/fanevents

Vielen Dank! Mehr zu dem Thema gibt es am 8. November in Ingolstadt.

Mehr zum Verbandstag und Anmeldung.

Foto: Tom Mayer/ Kauri Spirit