Die Termine der 1. Triathlon-Bundesliga stehen fest: fünf Rennen zwischen Mai und September, verteilt über ganz Deutschland. Alle bayerischen Triathlonfreunde sollten ihren Blick ins Allgäu richten. Dort macht die Liga am 21. August Station beim legendären Allgäu Triathlon und freut sich auf einen spektakulären Kurs mit ganz eigener Dynamik.

Doch von vorne: Ende Mai startet die höchste deutsche Liga im Kraichgau in Ubstadt-Weiher. Im Juli folgen Tübingen und das Rennen im Rahmen von „Die Finals“ am Steinhuder Meer. Anfang September fällt dann die Entscheidung um die Meistertitel am Maschsee in Hannover. Doch bevor es dort um alles geht, macht der Tross im Allgäu halt.

Was den „Kult Triathlon“ im Bundesliga-Kalender so interessant macht, ist die Mischung aus anspruchsvollem Profil und Traditionsrennen. Im Alpsee steigt wie gewohnt der Auftakt über die 750m der Sprintdistanz. Auf den 19,4 Radkilometern zeigt sich dann, welche Teams ihren Plan durchziehen können und spätestens am Kuhsteig wird deutlich, wer das stärkste Team hat.

Wer Bundesliga-Atmosphäre erleben möchte, sollte sich den Termin vormerken.

Weitere Informationen zur 1. Triathlon-Bundesliga stehen online zur Verfügung.

Foto: Tom Mayer

Wenn am 17. Mai 2026 der Startschuss im unterfränkischen Schweinfurt fällt, dann schaut wie schon im letzten Jahr die Para-Triathlon-Szene auf den MainCityTriathlon. Ursprünglich war der Blick für 2026 eher Richtung Österreich gerichtet, doch da die Suche nach einem Ausrichter dort erfolglos blieb, beweisen die Schweinfurter Organisatoren echte Sportsfreundschaft. Sie springen kurzerhand ein und bieten den Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erneut die Bühne für die D-A-CH-Meisterschaften.

Das Besondere an diesem Renntag ist nicht nur der Kampf um Meisterschaften oder die Vergabe der deutschen Meistertitel im Sprint. Es ist vor allem die Einbettung in den MainCityTriathlon. Para-Sport ist kein Randprogramm, sondern findet mitten im Geschehen statt. Während Altersklassen-Athleten, Firmenstaffeln und Nachwuchstalente ihre Rennen machen und sich die Stadt in eine Fanzone verwandeln, sind die Para-Triathleten ein Teil der tollen Atmosphäre. Das Betont auch der Ansprechpartner für Inklusion, Norbert Huhn: „Wir haben von Anfang an als Ziel gehabt, jedem eine Teilnahme zu ermöglichen und die Einführung unserer gesperrten Radstrecke macht es für Special Olympics und Para Triathlon wesentlich einfacher. So ist die Vergabe einer D-A-CH Meisterschaft an uns die Bestätigung, dass unser Engagement gerne angenommen wird.“ Schweinfurt zeigt so, dass Triathlon ein Sport für absolut jeden ist.

Erfolgreiche Kooperation

Die Tradition der Zusammenarbeit der Verbände im Para Sport über Grenzen hinweg ist noch jung, aber bereits extrem wertvoll. Was im Jahr 2022 als Pilotprojekt begann, hat sich über verschiedene Stationen, darunter auch das oberfränkische Altenkunstadt, schon zu einem echten Highlight entwickelt. „Schon die Eröffnung mit den Para-Teilnehmenden im Rahmen des Abendessens mit den Helfern der TG 1848 Schweinfurt als ausrichtenden Verein war 2025 ein schönes Familienerlebnis, dass wir auch in diesem Jahr gerne wiederholen möchten“, freuen sich Andreas Vollert und Elke Huhn aus dem Orga-Team bereits jetzt auf das Event.

Zusätzlich BM-Wertung

Für bayerische Sportlerinnen und Sportler lohnt sich der Start gleich doppelt, denn das Rennen ist gleichzeitig Bayerische Meisterschaft im Para Sprint.

 

Wettkämpfe sind oft laut und durcheinander. Ein klein wenig leiser, aber nicht weniger turbulent, wird es wieder am Sonntag, den 14. Juni 2026 in Erding. Dann werden in der Herzogstadt die Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen im Sprint-Triathlon ausgetragen. Nachdem die Veranstaltung dort bereits 2025 erfolgreich stattfand, kehren die Titelkämpfe damit an einen bewährten Standort zurück, der für seine schnellen Strecken und fairen Wettkampfbedingungen bekannt ist.

Es geht um weit mehr als nur den sportlichen Vergleich auf nationalem Spitzenniveau. Die Meisterschaften bieten der gesamten Gehörlosen-Community eine wichtige Bühne und sind gleichzeitig ein zentraler Treffpunkt für Vereine aus ganz Deutschland. Um optimale Bedingungen für alle Teilnehmenden zu schaffen, setzt die Organisation auf ein bewährtes Konzept: Klare visuelle Startsignale und die konsequente Einbindung von Gebärdensprache sorgen dafür, dass Barrieren abgebaut werden und sich die Athletinnen und Athleten voll und ganz auf ihr Rennen konzentrieren können.

Eingeladen sind Triathleten aller Leistungsstufen – vom Einsteiger bis hin zum Routinier. Ob es um die Jagd nach persönlichen Bestzeiten, den Kampf um die Meistertitel oder das gemeinsame Erlebnis geht, steht dabei jedem offen. Erding freut sich auf ein tolles Event, das auf sportlichen Zusammenhalt und die Vielfalt im Triathlon setzt.

Ausschreibung & Anmeldung: https://trisport-erding.de/stadttriathlon/information-stadttriathlon/

Foto: Sportshot

Mit „Ironmade“ erscheint im Mai eine Autobiografie, die Triathlon-Geschichte lebendig werden lässt. Anne Haug, Weltmeisterin, Olympiateilnehmerin und Siegerin der Challenge Roth, blickt darin auf ihren Weg an die Weltspitze zurück.

2019 schrieb sie Sportgeschichte: Als erste deutsche Triathletin gewann sie den legendären Ironman World Championship auf Hawaii. Ein Triumph, der das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit war und alles andere als selbstverständlich. Denn ihre Karriere verlief keineswegs geradlinig. Erst mit 20 Jahren lernte Haug sportschwimmen, kämpfte sich dennoch bis zu den Olympischen Spielen und musste dort schmerzhafte Rückschläge verkraften.

Anstatt aufzugeben, stellte sie sich neu auf und konzentrierte sich fortan auf die Langdistanz. Dieser mutige Schritt zahlte sich aus mit dem historischen Sieg auf Hawaii als Krönung ihrer Laufbahn.

In „Ironmade“ gewährt Haug nun erstmals tiefe Einblicke in die Höhen und Tiefen ihrer Karriere. Sie spricht über Zweifel, Druck, Neuanfänge und über die bewusste Entscheidung, ihre aktive Karriere zu beenden. Das Buch ist damit weit mehr als ein sportlicher Rückblick: Es ist ein inspirierendes Plädoyer für Willensstärke, Selbstvertrauen und den Mut, neue Wege zu gehen.

Erscheinungstermin ist der 19. Mai 2026

Hier findest du Links zu Online-Shops, wo du das Buch kaufen kannst: https://riva-store.de/ironmade/

Exklusiv signiert bekommst du die Ausgebe in dieser Aktion: https://www.graff.de/shop/item/9783742329868/ironmade-von-anne-kucera-haug

Der Startschuss für das Sportjahr ist auch beim Para Kader des Bayerischen Triathlon-Verbandes gefallen: Das Team traf sich am vergangenen Wochenende in Nürnberg zur ersten gemeinsamen Trainingsmaßnahme des Jahres. Unter der Leitung von Para-Landestrainerin Julia Fankel legten die Athletinnen und Athleten mit Fokus auf technischem Feinschliff und neuen Reizen im Athletikbereich den Grundstein für eine spannende Saison.

Auch wenn die Grippewelle vor dem Kader nicht Halt machte und das Team krankheitsbedingt etwas kleiner ausfiel als ursprünglich geplant, tat dies der Motivation der Anwesenden keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die intensive Betreuung in der kleineren Gruppe ermöglichte eine besonders individuelle Arbeit an den sportlichen Grundlagen.

Fokus im Wasser und auf athletischer Vielseitigkeit

Unter den wachsamen Augen von Julia Fankel stand vor allem das Element Wasser im Mittelpunkt. Insgesamt drei Schwimmeinheiten absolvierten die Athletinnen und Athleten im Nürnberger Becken. Dabei ging es nicht nur um das Sammeln von Kilometern, sondern vor allem um die technische Präzision. Gerade im Para-Sport, wo individuelle körperliche Voraussetzungen maßgeschneiderte Lösungen erfordern, ist diese Arbeit essenziell.

Doch Triathlon besteht nicht nur aus Ausdauer. Um die Belastungen der kommenden Monate verletzungsfrei und leistungsstark bewältigen zu können, setzte Julia Fankel gezielte Schwerpunkte im Bereich der Kräftigung. In den Athletik-Sessions wurden „neue Reize“ gesetzt. Ergänzt wurde das Programm durch Grundlagenarbeit im Laufen, bei der das Team trotz der winterlichen Temperaturen die Basis für diese Disziplin legte.

Den Blick nach vorne gerichtet: Bayreuth und Schweinfurt im Visier

„Es ist wichtig, früh im Jahr zusammenzukommen, um den Teamgeist zu stärken und die Marschroute für die kommenden Monate festzulegen“, resümierte die Landestrainerin zufrieden. Der Lehrgang in Nürnberg war dabei erst der Auftakt einer strukturierten Vorbereitung.

Die Planung für das Frühjahr steht bereits: Im April zieht es den Kader zu einer weiteren Trainingsmaßnahme nach Bayreuth. Dort wird der Fokus auf dem Radfahren liegen, um nach den Wintermonaten auf der Rolle endlich wieder die nötige Sicherheit und Druck auf die Pedale im Freien zu gewinnen.

Ein besonderes Highlight wartet zudem kurz vor den DACH-Meisterschaften in Schweinfurt: Hier plant der Verband einen gezielten Trainingstag zum Thema Wechseltraining. Da im Para-Triathlon der reibungslose Ablauf in der Wechselzone – oft unter Einsatz von Prothesen oder speziellen Hilfsmitteln – über wichtige Sekunden entscheiden kann, soll dieser Tag den Athleten die nötige Routine und Gelassenheit geben.

Werde Teil des Teams!

Der bayerische Para-Triathlon wächst. Wer selbst eine körperliche Beeinträchtigung hat und den Sport ausprobieren möchte, egal ob Einsteiger oder ambitionierter Sportler, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Der BTV bietet ein starkes Netzwerk, kompetente Trainer und eine Gemeinschaft, in der Inklusion und sportliche Leidenschaft Hand in Hand gehen.

Interessierte können sich jederzeit direkt beim Verband melden, um Informationen zu den kommenden Maßnahmen und Einstiegsmöglichkeiten zu erhalten.

Nach dem furiosen Auftakt in Würzburg steht für Bayerns Triathlon-Nachwuchs direkt das nächste Highlight im Kalender. Am 28. Februar verwandelt sich Coburg in das Zentrum der bayerischen Swim&Run-Szene. Beim zweiten Wertungslauf des BTV Memmert-Nachwuchscups geht es um wertvolle Punkte, schnelle Bahnen und eine ordentliche Portion Stadion-Atmosphäre.

Wer beim Saisonauftakt in Würzburg dabei war, hat gespürt: Die bayerischen Talente brennen darauf, endlich wieder Rennluft zu schnuppern. Jetzt zieht der Wettkampfbetrieb weiter Richtung Norden, wo der TV 1848 Coburg zum vierten Mal den Swim&Run ausrichtet. Für viele Athletinnen und Athleten ist das die perfekte Gelegenheit, die in Würzburg gezeigte Form zu bestätigen oder nach dem Jagdstart im Wolfgang-Adami-Bad nun im Coburger Aquaria voll anzugreifen.

Erst Aquaria, dann Stadion-Stimmung

Die Rennen in Coburg versprechen wieder Spannung. Zuerst geht es ins Sportbecken des Aquaria Coburg. Auf der 25-Meter-Bahn wird um jede Sekunde gekämpft, bevor es nach einer kurzen Verschnaufpause zum entscheidenden Part geht.

Die Laufentscheidungen fallen nur einen Steinwurf entfernt: Das Dr.-Eugen-Stocke-Stadion bietet mit seiner 400-Meter-Rundbahn die perfekte Bühne für packende Duelle Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Während die Jüngsten (Schüler D) über 200 Meter ihre ersten Erfahrungen sammeln, geht es für die „Großen“ (Jugend A und Junioren) über die volle Distanz von 3.000 Metern auf der Laufbahn zur Sache. Dank des Stadions haben Zuschauer die Athleten dauerhaft im Blick – Anfeuerungsrufe und Gänsehaut-Atmosphäre inklusive!

Inklusionswertung: die Besonderheit

Auch wenn der Fokus stark auf dem leistungsorientierten Nachwuchs liegt, bietet das Rennen in Coburg eine Besonderheit: Die Inklusionswertung lädt Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigung ein, die besondere Atmosphäre ebenfalls zu genießen und sich auszuprobieren.

Die Vorbereitungen des Organisationsteams rund um Marcus Kaebel laufen auf Hochtouren. Mit der gewohnten Herzlichkeit und einer top-organisierten Infrastruktur ist alles angerichtet für einen sportlichen Samstag in Oberfranken.

Wer wird sich im BTV Memmert-Nachwuchscup an die Spitze setzen? Wer zeigt die schnellsten Beine auf der Tartanbahn? Wir freuen uns auf spannende Rennen, faire Wettkämpfe und viele strahlende Gesichter im Ziel!

Alle Infos zum Zeitplan und den Startlisten findet ihr auf der Website des TV 1848 Coburg.

Foto: TV1848 Coburg

Während Athletinnen und Athleten im Training aktuell die Grundlagen für den Sommer legen, hat auch hinter den Kulissen die Vorbereitung auf die Saison Fahrt aufgenommen. Mit zwei erfolgreichen Ausbildungsterminen in Wernsdorf und Ingolstadt bekommt das bayerische Kampfrichter-Team tatkräftige Unterstützung: 20 neue Gesichter sorgen künftig dafür, dass es auf unseren Strecken fair, sicher und sportlich zugeht.

Unsere Kampfrichterinnen und Kampfrichter sind bei jedem Wettkampf mit vollem Einsatz dabei. Dass das Interesse an diesem Ehrenamt ungebrochen ist, bewiesen die ersten Wochen des neuen Jahres, in denen zwei Kampfrichter-Neuausbildungen stattfanden. Den Auftakt machten sieben motivierte Teilnehmer am 24. Januar in Wernsdorf, bevor am 7. Februar in Ingolstadt weitere 13 Anwärter die Schulbank drückten.

Ein bunter Mix aus ganz Bayern

Besonders erfreulich: Der Nachwuchs mit der gelben Weste ist kein regionales Phänomen. Die 20 frischgebackenen Kampfrichterinnen und Kampfrichter verteilen sich über alle bayerischen Bezirke. Von Unterfranken bis Oberbayern, von der Oberpfalz bis Schwaben – überall sind nun neue Ehrenamtliche am Start, die den „Blickwechsel“ gewagt haben.

„Es ist klasse zu sehen, dass sich Sportler, Eltern und Triathlon-Begeisterte dazu entscheiden, die Perspektive zu wechseln“, mein das Ausbildungsteam Oliver Schmidt und Michaela Bock unisono. Denn wer einmal die Seiten gewechselt hat, versteht nicht nur das Regelwerk besser, sondern entwickelt oft ein ganz neues Gespür für die Dynamik der Rennen.

Mehr als nur „Strafkarten verteilen“

Wer denkt, der Job eines Kampfrichters bestünde nur darin, Zeitstrafen zu verhängen, täuscht sich gewaltig. In den intensiven Ausbildungseinheiten in Wernsdorf und Ingolstadt ging es um viel mehr: Sicherheit, Unterstützung der Veranstalter und die Rolle als Ansprechpartner. Ein guter Kampfrichter ist vor allem ein Ermöglicher – er sorgt dafür, dass am Ende des Tages das sportliche Ergebnis zählt und jeder Teilnehmer die gleichen fairen Bedingungen vorfindet.

Die Mischung aus Theorie-Büffeln und praxisnahen Beispielen bereitete die 20 Neulinge optimal auf ihre ersten Einsätze vor, die schon bald im Rahmen der ersten Frühjahrswettkämpfe anstehen. Wir wünschen alles Gute und viel Freude im Team!

Werde Teil des Teams!

Du hast auch Lust bekommen, den Triathlon-Sport aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben und einen wertvollen Beitrag für die Community zu leisten? Wir können Verstärkung immer gebrauchen! Als Kampfrichter bist du mittendrin statt nur dabei, lernst die Szene von einer anderen Seite kennen und wirst Teil eines tollen Teams.

Alle Infos zum Job, den Voraussetzungen und den nächsten Ausbildungsterminen findest du auf unserer Kampfrichter-Infoseite.

Der Winterschlaf ist offiziell beendet: Am 1. Februar verwandelte sich das Würzburger Wolfgang-Adami-Bad wieder in das Epizentrum des bayerischen Triathlon-Nachwuchses. Zum 13. Mal lud der SV Würzburg 05 zum Swim & Run, und über 200 Athletinnen und Athleten folgten dem Ruf, um beim ersten Formtest der Saison wichtige Punkte für den BTV Memmert Nachwuchscup zu sammeln.

Die winterlichen Bedingungen in der Rennwoche stellten das Orga-Team allerdings zunächst vor eine große Herausforderung: An einen Lauf im Sieboldswäldchen war nach den starken Schneefällen nicht zu denken. Das Team musste kurzfristig reagieren und eine Lösung finden. Um eine Absage zu vermeiden, wurde die Laufstrecke kurzerhand auf die Straße verlegt, die am Samstag mit vereinten Kräften von Schnee und Eis befreit werden musste. Die Teilnehmer absolvierten dort im Jagdstartmodus, nach einer kurzen Pause nach dem Schwimmen, zusätzliche Runden im Oberen Bogenweg, um die Distanzvorgaben ihrer jeweiligen Altersklasse zu erreichen.

Schnelle Bahnen und flinke Beine: Ergebnisse in den Schülerklassen

Laufendes Kind vor MenschenmengeSchon am Vormittag zeigten die Jüngsten, dass sie über den Winter nichts an Spritzigkeit verloren haben. Bei den Schülern D (Jahrgang 2019/2020) sicherte sich Jonas Grünewald mit einer starken Endzeit von 01:52,00 Minuten den Sieg , gefolgt von Julius Thomann vom Team Stegaurach (02:16,00) und Hannes Schädle von der TSG Estenfeld (02:30,00).
Bei den Mädchen derselben Altersklasse triumphierte Frieda Götz vom SV Bayreuth in 01:33,90 Minuten. Den zweiten Platz erkämpfte sich Wilhelmine von Koskull (01:47,60), während Johanna Seubert (01:50,00) – beide vom heimischen SV Würzburg 05 – das Podium komplettierten.

In der Altersklasse Schüler C zeigte Ole Müller vom TSV Katzwang 05 eine starke Leistung und gewann in 02:48,30 Minuten. Er verwies Lenny Götz (SV Bayreuth, 03:08,90) und Lenn Hammer (TriaTuS Feuchtwangen, 03:13,40) auf die weiteren Plätze. Auch bei den Schülerinnen C wurde hart gekämpft: Hier siegte Magdalena Göller (IfA Nonstop Bamberg) vor Sophia König und Line Koberstein (ESV Gemünden).

Besonders spannend wurde es bei den Schülern B, die dieses Jahr knappe Entscheidungen ausfochten. Hier erkämpfte sich Balduin von Kostkull im Heimspiel den obersten Podestplatz, dicht gefolgt von Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) und mit etwas Abstand Timm Giehler. In der weiblichen Konkurrenz der Schüler B setzte sich Lotte Fankel vom SV Bayreuth Triathlon gegen gegen Constanze Doseth (SV Würzburg 05) und Mia Schöffel (SV Postbauer) durch.

Talente machen Formtest

Je älter die Starter, desto taktischer wurden die Rennen. Bei den Schülern A dominierten Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) bei den Mädchen und Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) bei den Jungen das Geschehen. In der Kategorie Jugend B  zeigte Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld eine beeindruckende Leistung und sicherte sich in 11:03,60 Minuten den ersten Rang. Es folgten Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) und Leon Jozwiak (TSV Brannenburg).
Bei den Frauen sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen) den Sieg.

In der Klasse der Jugend A glänzten Josefine Doseth vom heimischen SV Würzburg 05 und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee). Platz 2 und 3 gingen an Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) und Joseph Hof vom TV 1848 Erlangen. Die älteste Startergruppe gewannen Moritz Hägel und Annika Bernhuber, beide vom IfL Hof.

Eltern und Betreuer: Vorbilder am Start

Mit Faris Al Sultan war auch ein Promi-Starter dabei

Abgerundet wurde der Tag durch das Rennen der Eltern und Betreuer, die bewiesen, dass der Triathlon-Virus ansteckend ist. Bei den Frauen war Sonja Müller vom TSV Katzwang 05 nicht zu schlagen; sie finishte nach 13:20,10 Minuten. Birgit Doseth (SV Würzburg 05, 14:00,10) und Sonia Schleußinger (Technik Eintracht Karlsfeld, 16:11,50) folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den Männern gab es einen sehr prominenten Sieger: Faris Al Sultan (SC Wfr. München) ließ Constantin Wenzlik von der TG Viktoria Augsburg und Roman Binner (TV 1848 Erlangen) keine Chance.

Würzburg macht Lust auf mehr

„Der 13. Swim & Run war eine rundum gelungene Sportveranstaltung“, meint auch BTV-Trainerin Hanna Krauss. „Top organisiert vom SV Würzburg 05, eine volle Halle und sportliche Leistungen, die Lust auf die kommenden Wettkämpfe machen.“ Der Grundstein für ein erfolgreiches Triathlon-Jahr 2026 ist gelegt.

Alle weiteren Rennen findet ihr unter triathlonbayern.de/btv-nachwuchscup

Fotos: Oliver Schmidt

Der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) lädt alle Mitgliedsvereine ein, sich für die Förderung von Community-Events 2026 zu bewerben. Die Initiative bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Triathlon-Begeisterten das Vereinsleben zu stärken, den Sport weiterzuentwickeln und die bayerische Triathlon-Community nachhaltig zu fördern.

Was sind Community-Events?

Community-Events sollen Menschen zusammenbringen, die Leidenschaft für den Triathlon wecken und Vereinsstrukturen stärken. Egal ob ihr neue Mitglieder gewinnen möchtet, bestehende Athlet*innen motivieren oder spezielle Zielgruppen ansprechen wollt – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Events können so vielfältig sein wie die Vereine selbst: von Schnuppertagen über Trainingsevents bis hin zu innovativen Formaten, die das Gemeinschaftsgefühl in den Mittelpunkt stellen.

Spezielle Community-Events:

  1. Förderung von Vereins-Kooperationen: Wenn ihr zusammen mit einem oder mehreren anderen Vereinen ein Community-Event organisiert, könnt ihr die doppelte Fördersumme beantragen! Das soll nicht nur größere Events ermöglichen, sondern auch den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Vereinen fördern. Nutzt die Chance, eure Kräfte zu bündeln und gemeinsam etwas Einzigartiges für eure Region zu schaffen!
  2. Pro-Events für ambitionierte Athlet*innen Neben den klassischen Community-Events, die sich an Neulinge und Einsteiger*innen richten, gibt es die Community Pro-Events. Diese richten sich speziell an routinierte und ambitionierte Triathlet*innen, die sich fortbilden und weiterentwickeln möchten. Hier sind Events gefragt, die gezielt auf die Bedürfnisse fortgeschrittener Athlet*innen eingehen, z. B.:
    • Technik- und Leistungsschulungen (z. B. Kraultechnik, Radtraining)
    • Workshops zu Ernährung, Trainingsplanung oder Wettkampfstrategien
    • Info-Tage zu Themen wie Sportpsychologie oder Verletzungsprävention Maximal die Hälfte der Fördersumme des BTV kann für Community Pro-Events aufgewandt werden.

Was bietet der BTV?

Der Bayerische Triathlon-Verband unterstützt euch mit finanziellen Mitteln, Fachwissen und der passenden Plattform, um eure Ideen erfolgreich umzusetzen.

  • Fördersummen: Die Höhe der Unterstützung orientiert sich an euren Projektzielen und dem Umfang eures Events. Maximal können pro Verein/ Jahr 500€ Fördergelder beantragt werden
  • Beratung und Begleitung: Der BTV steht euch bei der Planung und einigen organisatorischen Grundelementen (zB. Anmeldung) zur Seite.
  • Vernetzung: Nutzt die Gelegenheit, euch mit anderen Vereinen und Akteur*innen in der Triathlon-Community auszutauschen.

So funktioniert die Beantragung

  1. Informieren: Alle Details zu den Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten findet ihr auf der Website unter BTV Community-Events.
  2. Planen: Entwickelt eine kreative Idee für ein Community-Event oder Pro-Event. Überlegt, wie ihr möglichst viele Menschen ansprechen oder neue Zielgruppen einbinden könnt.
  3. Beantragen: Reicht euren Antrag rechtzeitig ein und beschreibt darin, was ihr vorhabt und welche Unterstützung ihr benötigt.

Warum mitmachen?

Community-Events sind eine einzigartige Gelegenheit, um:

  • die Begeisterung für Triathlon in eurer Region zu steigern,
  • eure Vereinsarbeit sichtbarer zu machen,
  • neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende Athlet*innen zu motivieren,
  • die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen zu stärken,
  • und das bayerische Triathlon-Jahr 2025 gemeinsam mitzugestalten.

Jetzt Infos lesen und beantragen unter BTV Community-Events.

Gleich zum Jahresbeginn gilt es, einen Sprint hinzulegen. Denn die Nachfrage nach Startplätzen beim StadtTriathlon Erding ist in diesem Jahr besonders hoch. Der Volkstriathlon war bereits nach nur 18 Tagen komplett ausgebucht, auf der Olympischen Distanz sind inzwischen rund 80 Prozent der Startplätze vergeben und auch bei den Startplätzen im Nachwuchsbereich wird es langsam eng. Wer also noch mit einem Start liebäugelt und sich dort Punkte für den BTV Memmert Nachwuchscup sichern will, sollte nicht mehr allzu lange warten.

Nachwuchs-Kontingent ist noch verfügbar

Für die Sprintdistanz der Junioren sowie der Jugend A wurde glücklicherweise durch die Veranstalter ein eigenes Kontingent von 60 Startplätzen eingerichtet. Das soll gezielt den jungen Athletinnen und Athleten zugutekommen – perspektivisch müssen jedoch nicht genutzte Startplätze freigegeben werden. Eine zeitnahe Anmeldung ist daher dringend empfohlen.

Bei den Schülerklassen A bis D sowie der Jugend B ist die Situation derzeit noch entspannt, dennoch gilt auch hier: erfahrungsgemäß ziehen die Anmeldezahlen in den kommenden Wochen weiter an.

Unser Appell an alle Vereine, Trainerinnen und Trainer sowie Eltern deshalb: Bitte macht euren Nachwuchs auf die Startmöglichkeiten aufmerksam und motiviert sie zur Anmeldung. Besonders attraktiv ist der Wettkampf in Erding für den Nachwuchs auch deshalb, weil er Teil des BTV Memmert Nachwuchscups ist und damit wertvolle Punkte für die Cupwertung gesammelt werden können.

Jetzt anmelden und Startplatz sichern! Link zur Website des Rennens.

Foto: Antoni Labryga