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Anja Renner gewinnt Para-Weltcup in Paris
ParatriathlonDie bayerische Para-Triathletin Anja Renner hat am Samstag den Para-Weltcup in Paris in der Startklasse PTVI gewonnen. Für Renner war es in ihrem erst sechsten internationalen Rennen überhaupt der erste Weltcupsieg.
Aufgrund der unzureichenden Wasserqualität der Seine mussten die Rennen als Duathlon über 2,5 Kilometer Laufen, 18,5 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen ausgetragen werden. Bei ihrer internationalen Premiere mit ihrem neuen Guide Maria Paulig siegte das Duo in 1:03:16 Stunden vor der Französin Annouck Curzillat (1:04:06) und der Italienerin Francesca Tarantello (1:04:33). Das deutsche Duo halbierte dabei den vorgegeben Rückstand von knapp drei Minuten auf die vollblinden Konkurrentinnen bereits beim ersten Laufpart, übernahm auf der Radstrecke die Führung, das es auf der zweiten Laufstrecke auch nicht mehr abgaben.
„Sie haben ein richtig starkes Rennen gezeigt. Das Grinsen will ihnen nicht mehr aus dem Gesicht weichen, sie sind super happy und zufrieden“, sagte Bundestrainer Tom Kosmehl.
Text: DTU
Anne Schmidhuber Deutsche Altersklassen-Meisterin auf der Sprintdistanz
BreitensportIm Rahmen des 11. Gewoba City Triathlon ging es am vergangenen Sonntag für Altersklassen-Sportlerinnen und Sportler um die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz. Anne Schmidhuber (TSV Essleben) gewann souverän den Titel in der Altersklasse der Juniorinnen. Im Gesamtklassment belegte sie einen hervorragenden 4. Platz.
Geschwommen wurde im Hafenbecken des Europahafens, der mit seinem maritimen Flair auch als Wechselzone und Zieleinlauf diente. Die Radstrecke verlief auf einer komplett gesperrten Strecke einmal quer durch die Überseestadt, während die Laufstrecke entlang der beliebten Schlachte bis ins Ziel an das Hafenbecken führte. Insgesamt waren 229 Triathletinnen und Triathleten für die Altersklassenmeisterschaft angemeldet.
Starke Radleistung legt Basis für AK-Sieg
Nach dem 750m langen Schwimmen und dem ersten Wechsel lag Anne Schmidhuber noch mit einem deutlichen Rückstand auf Platz 36. In ihrer Paradedisziplin, dem Radfahren, fuhr die junge Eßlebenerin die mit Abstand schnellste Radzeit aller Frauen und konnte sich auf dem 20 Kilometer langen Rundkurs schon auf Platz 11 der Gesamtwertung vorarbeiten. Mit dem Wechsel auf das Laufen startete die Nachwuchssportlerin in ihre zweite starke Disziplin. Die Laufrunde von 2,5 km war zweimal zu absolvieren. In der zweiten Runde gab sie noch einmal alles und holte dabei nicht weniger als sieben Athletinnen ein.
Anne Schmidhuber beendete den Wettkampf insgesamt als Viertplatzierte und verpasste nur denkbar knapp das große Podest. In der Altersklasse der Juniorinnen war sie mit großem Abstand die schnellste Athletin und gewann so souverän den Titel der Deutschen Meisterin. „Auf die Deutsche Meisterschaft habe ich mich schon wochenlang gefreut und die „Magic Moments“ der letzten Wochen haben mich sehr beflügelt und motiviert. Ich bin wirklich stolz auf meine Leistung und freue mich schon auf den nächsten Wettkampf“, schwärmt sie im Nachgang.
Die nächsten geplanten Rennen: DM über die Olympische Distanz in Viernheim und ein Rennen in Bamberg.
Text: Stefan Schmidhuber; Anpassungen: Christine Waitz; Foto: Lisa Fischer
BTV-Team krönt die Saison mit überragendem Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft
LeistungssportEs hätte kaum besser kommen können: Die Nachwuchssportler*innen des Bayerischen Triathlon-Verbandes zeigten auch beim abschließenden Saison-Highlight überragende Leistungen. Bei den Deutschen Meisterschaften im nordrhein-westfälischen Goch gab es mit einer Ausnahme in jeder Altersklasse weiß-blaue Podiumsbeteiligung und zahlreiche weitere gute Platzierungen.
Carlotta Bülck hatte schon während der gesamten Saison kontinuierlich Erfolge abgeliefert: Zu Beginn entschied sie den Nachwuchscup in Forst für sich, im Juli wurde sie Dritte bei ihrem ersten Europacup-Start im tschechischen Tabor und nun krönte sie ihre Saison mit dem Deutschen Meister-Titel. Nur sieben Sekunden nach ihr stürmte Chiara Göttler über die Ziellinie. Auch Sarah Walter legte mit Platz fünf ein gutes Ergebnis hin. Mehr als „Top!“, fällt Stephen Bibow im ersten Moment zu diesen Leistungen auch gar nicht ein. „Besonders Chiara hat seit der Aufnahme am Stützpunkt im letzten Jahr wirklich eine fulminante Entwicklung hingelegt. Sie hat sich im Schwimmtraining kontinuierlich rangekämpft.“
Fast genauso beeindruckend sind die Einzel- und Teamleistung der männlichen A-Jugendlichen: Moritz Hägel wird Vize-Deutscher-Meister nach einem harten und gnadenlosen Rennen. Luis Rühl verpasst das Podium um zwei Sekunden nur hauchdünn und Moritz Hartmann wird Sechster. „Besonders Moritz hat eine ganz starke Radleistung gezeigt und hat mit dieser Performance einen großen Anteil am Erfolg seines Teamkameraden“, fügt der Coach ein Extra-Lob ein.
Überzeugende Junioren
Hier ist reserviert: Die Junioren zeigen erneut, dass auf den vorderen Plätzen kaum eine andere Farbe als Blau zu sehen ist.
„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, meint Stephen Bibow zur Renngestaltung der Semmler-Brüder. Am Ende zahlte sich die Risikobereitschaft aus: Von Platz zwei durch Tim Semmler belegen die bayerischen Athleten bis Platz fünf die vorderen Ränge. Jan Semmler, Jan Pluta und Justus Oeckl machen das Rennen fast unter sich aus. Mit Ben Kaufmann erreichte ein weiterer Athlet die besten Zehn.
Und auch bei den Juniorinnen darf Isabel Altendorfer erneut ein Podium feiern. Die Athletin des Post SV Wilheim hatte in diesem Jahr ebenfalls beim Deutschlandcup in Forst schon ganz oben gestanden und bewies sich nun erneut. „Über dieses Ergebnis freue ich mich wirklich“, berichtet der Trainer. „Sie hat über die letzten Jahre hinweg ganz hart am Schwimmen gearbeitet und dadurch konnte sie in diesem Jahr das Treppchen erreichen.“
Team-Erfolge
Keine Frage, bei so vielen starken Individualplatzierungen, gibt es auch für die Team-Leistungen Medaillen. Gold gab es für die Mädels der Jugend B (Annika Bernhuber, Matylda Jozwiak, Guilia Göttler), der Jugend A (Carlotta Bülck, Chiara Göttler, Sarah Walter) und ebenso für ihre Kollegen mit Moritz Hägel, Luis Rühl, Moritz Hartmann. Während die Juniorinnen (Isabel Altendorfer, Juliane Möllers, Jule Resselberger) auf Platz drei standen, gewannen die Junioren (Tim Semmler, Jan Semmler, Jan Pluta) überragend.
„Das Ergebnis war doch nahezu perfekt“, zieht Stephen Bibow Resümee. „Die Hauptarbeit lag darin, für jede*n einzelne*n die ideale Betreuung, das ideale Training zu finden. Auch die Athletinnen und Athleten verstehen das. Jede*r hat an sich gearbeitet. So kann solch eine Leistung zustande kommen.“
„Nun wollen wir die Athletinnen und Athleten vorsichtig individuell weiter aufbauen und doch hoffentlich an die Weltspitze heranführen.“
Nicht nur den Sportler*innen-Teams gebührt nach dieser Saison größte Anerkennung. Ebenso dem Team im Hintergrund, das diese Erfolge überhaupt mit möglich macht. Dem leitenden Stützpunkttrainer Stephen Bibow, Johnny Zipf, Teresa Knoll und Theresa Baumgärtel und auch den Heim-Trainer*innen und Vereinen und dem persönlichen Umfeld der Sportlerinnen und Sportler.
Fotos: DTU/Jan Rockahr
Ergebnisse:
Jugend A weiblich
1. Platz: Bülck, Carlotta (TV 1848 Erlangen)
2. Platz: Göttler, Chiara (TSV Harburg)
5. Platz: Walter, Sarah (TSV Brannenburg)
21. Platz: Doseth, Charlotte (SV Würzburg)
26. Platz: Rudolf, Milla (Trisport Erding)
Jugend A männlich
2. Platz: Hägel, Moritz (IfL Hof)
4. Platz: Rühl, Luis (TSV Harburg)
6. Platz: Hartmann, Moritz (Post SV Weilheim)
33. Platz: Müller, Benedikt (Schwimmverein Straubing)
36. Platz: Fröhner, Frederik (CIS Amberg)
Jugend B weiblich
5. Platz: Bernhuber, Annika (IfL Hof)
6. Platz: Jozwiak, Matylda (TSV Brannenburg)
11. Platz: Göttler, Guilia (TSV Harburg)
26. Platz: Doseth, Josefine (SV Würzburg)
37. Platz: Weiland, Julia (TSV Harburg)
Jugend B männlich
14. Platz; Kaebel, Tom (TV 1848 Coburg)
18. Platz: Hof, Joseph (TV 1848 Erlangen)
35. Platz: Schreitmüller, Luca (TSV Harburg)
38. Platz: Knabe, Mark (TV Brannenburg)
Juniorinnen
3. Platz: Altendorfer, Isabel (Post SV Weilheim)
11. Platz: Möllers, Juliane (TV 1848 Erlangen)
15. Platz: Resselberger, Jule (TV Lauingen)
Junioren
2. Platz: Semmler, Tim (TV 1848 Erlangen)
3. Platz: Semmler, Jan (TV 1848 Erlangen)
4. Platz: Pluta, Jan (SSV Forchheim)
5. Platz: Oeckl, Justus (CIS Amberg)
9. Platz: Kaufmann, Ben (SSV Forchheim)
12. Platz: Göttler, Moritz (TV 1848 Erlangen)
20. Platz: Marx, Sebastian (IfL Hof)
23. Platz: Bittner, Mark (Trisport Erding)
Leidenschaftliches Racing in der Frankenmetropole
VeranstaltungenMehr als 500 Triathletinnen und Triathleten haben sich beim Triathlon Nürnberg am 13. August der sportlichen Herausforderung gestellt. Dieses Jahr nicht wie üblich in drei Disziplinen, sondern in Form eines Duathlons. Die finale Überprüfung der Wasserqualität des Wöhrder Sees hatte ergeben, dass einer der drei Richtwerte die vom Triathlon-Weltverband vorgegebenen Standards nicht mehr erfüllte. Folglich kam Plan B ins Spiel: auf der Kurzdistanz begann das Rennen mit 10 Kilometern Laufen, bevor 40 Kilometer auf dem Rad bewältigt wurden, um abschließend noch einmal 5 Kilometer zu laufen.
„Ich wollte unbedingt hier starten!“
Um 9:10 Uhr begann der Wettkampf in der Norikusbucht. Die Sportlerinnen und Sportler gaben alles und zeigten eine leidenschaftliche Performance. Über den Sieg freuten sich schließlich Franziska Richartz (DAV Triathlon Hersbruck) und Matteo Wiedemann. Letztgenannter erreichte den Nürnberger Hauptmarkt mit einer Zeit von 1:58:56 Stunden. „Es ist mein erster Sieg bei einem Triathlon-Wettbewerb. Es ist wirklich sehr cool. Ich hätte nicht geglaubt, dass es heute passieren wird“, so Wiedemann.
Der Jura-Student aus Passau konnte trotz Krämpfen auf dem Rad die Strecke in der Frankenmetropole sehr genießen: „Die Zuschauer hier waren super. So konnte ich nochmal das letzte Quäntchen aus mir herausholen.“
Das Podium teilt er sich mit Lars Pelke (1:59:04 Stunden/POST SV Nürnberg Triathlon) und Stefan Rothdach (1:59:25 Stunden/SV Würzburg 05).
Die Siegerin auf der Kurzdistanz Franziska Richartz hatte bereits im vergangenen Jahr gute Erfahrungen mit dem Wettbewerb in Nürnberg gemacht: „Ich habe 2022, bei meinem zweiten Triathlon überhaupt, die Sprintdistanz gewonnen und wollte mich diesmal auf der Kurzdistanz ausprobieren.“ Mit einer Zeit von 2:08:37 Stunden kam die 25-Jährige fast 15 Minuten vor der Zweitplatzierten Franziska Geigl (2:23:32) ins Ziel. Das Treppchen komplettierte Sophie Arzberger (2:24:44/TSV Jahn Freising 1861). Dabei war ein heutiger Start für Richartz zunächst ungewiss: „Ich habe gestern noch überlegt, ob ich das Rennen absolviere, da ich mich nicht ganz fit gefühlt habe, aber ich wollte unbedingt, weil es beim letzten Mal so cool war.“
Die weiteren Ergebnisse sind hier zu finden.
Gaidamak und Digel gewinnen auf der Sprintdistanz
Ein paar Minuten später applaudierten die Zusehenden erneut einer jubelnden Gewinnerin. Johanna Gidamak (1:06:16/RSC AUTO BROSCH Kempten) war auf der Sprintdistanz (5 Kilometer Laufen, 20 Kilometer Radfahren, 2,5 Kilometer Laufen) die Schnellste. Platz zwei und drei belegten Anne Neidhardt (1:06:28 / Karlsruher Lemminge) sowie Jana Schmidt (1:09:18/ Datagroup & Friends).
In der Männer-Konkurrenz triumphierte Patrick Digel (0:57:54/MRRC München / Sugar and Pain). Der Silberrang ging an Amaury Parrot (0:58:20/Adidas), während Stefan Wachter (1:01:02/RSC AUTO BROSCH Kempten) sich Position drei sicherte.
Die weiteren Ergebnisse sind hier zu finden.
Neben der Altersklasse gingen die Aktiven (Ergebnisse Frauen und Ergebnisse Männer) der 2. Triathlon-Bundesliga Süd ebenso in Nürnberg an den Start und trugen ihr viertes Saison-Rennen aus.
Text & Fotos: DTU/Raphael Schmidt
Christine Schrenker-Schöpf und Thorsten Bauer Deutsche Meister auf der Langdistanz
Sportentwicklung3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen galt es am Wochenende beim Ostseeman zu überwinden, um im Kampf um die Deutschen Meister-Titel auf der Langdistanz mitmischen zu können. Mit Christine Schrenker-Schöpf (AK 55/TSV 1848 Coburg) und Thorsten Bauer (AK 50/Diesdorfer-Six-Pack e.V.) feierten zwei bayerische Sportler Siege in ihren Altersklassen.
Die Coburgerin hatte sich bereits im Vorfeld Chancen auf den Titel ausgerechnet und das Rennen lief am Ende auch wie erwartet: „Im extrem kalten Wasser bin ich bei 15 Grad wie immer nicht die Ideallinie geschwommen, sondern habe 300 Meter zu viel absolviert. Dafür war aber das Tempo für meine Schwimmkünste okay. Das Radfahren war angesichts der nassen Straßenverhältnisse auf den ersten 90 Kilometern nicht ganz einfach, danach wurde es glücklicherweise trockener. Aber die technisch schwierige Strecke hat mir meine ganze Aufmerksamkeit abverlangt. Das Laufen war dann wieder super – das ist meine Passion und ich genieße es immer. Insgesamt habe ich mir mein Rennen gut eingeteilt und hatte keinerlei Probleme.“
Doch was macht eigentlich den Reiz einer Langdistanz aus? Wie motiviert man sich weiterzumachen? Wir haben Christine Schrenker-Schöpf gefragt:
Was macht eigentlich den Reiz einer Langdistanz aus?
Ich habe schon immer Sport getrieben. Mit 41 habe ich meinen ersten Volkstriathlon gefinisht. Da ich damals vier noch sehr junge Kinder zu betreuen hatte und nebenbei noch gearbeitet habe, dauerte es zehn Jahre bis zur ersten Langdistanz im Jahr 2016. Das wollte ich aber unbedingt mal ausprobieren, ob mir das gelingen kann: Die Vorbereitung durchzuziehen, dabei gesund zu bleiben, die mentale Stärke testen.
Das war nun meine siebte Langdistanz in sieben Jahren. Auf einer Langdistanz lernt man sich selbst sehr gut kennen. Vollgas bringt da gar nichts, im Gegenteil man darf einen Gang runterschalten. So empfinde ich das. Dazu kommen die Spannung am Start früh am Morgen, die persönliche Herausforderung sich durchzukämpfen und dann natürlich das überragende Gefühl beim Erreichen der Ziellinie. Außerdem begegnet man auf der Strecke im Laufe des Tages vielen sympathischen Sportfreunden, gerade in der Leistungsklasse, in der ich mich bewege.
Wenn es schwer wird, wie motivierst Du Dich weiterzumachen?
Mein Ehemann nimmt extra mehrere Tage Urlaub für dieses Event, um mich zu betreuen, fährt mich viele Kilometer zum Ort des Geschehens, steht den ganzen Tag an der Stecke, feuert mich an, gibt alles. Das motiviert mich extrem durchzuhalten, denn dann bin ich mir seines weiteren Engagements in den nächsten Jahren sicher, und er hat sich nicht umsonst den ganzen Stress angetan.
Was sind Deine nächsten Ziele?
Ende August ist der Karwendelmarsch über 53 Kilometer geplant. Ein Halbmarathon in Kopenhagen Mitte September und im Oktober mein üblicher Herbstmarathon (Dresden oder Frankfurt). Der Ostseeman ist supercool, da war ich ja auch letztes Jahr schon dabei, und vielleicht nächstes Jahr wieder. Spätestens jedoch 2025 in der AK 60 möchte ich wieder dort starten.
Wie bringst Du das umfassende Training für eine Langdistanz im Alltag unter?
Ich verfüge über eine gewisse natürliche Grundkondition und trainiere das ganze Jahr über gleichmäßig moderat. Ich nehme an vielen Laufwettkämpfen teil. Die letzten drei Monate vor einer Langdistanz werde ich dann meistens nervös und forciere mein Training. Ich arbeite Vollzeit, 40 Stunden die Woche, daher gestalte ich mir mein Training individuell und ohne Trainer oder fixen Plan. Das würde mich zusätzlich stressen. In der Mittagspause gehe ich oft laufen oder ins Fitnessstudio. Der Rest spielt sich am späten Nachmittag ab. Dieses Jahr war keine Zeit für ein Trainingslager, aber die Wochenenden nutze ich stets für Sport. Mein Mann ist auch Triathlet und begleitet mich oft. Insgesamt könnte ich sicher intensiver an meiner Form arbeiten, aber dann hätte ich vielleicht nicht mehr soviel Spaß am Sport. So bin ich verletzungsfrei und fröhlich.
Viel Spaß weiterhin und viel Erfolg!
Fotos: Michael Burmester und Michael Strokosch meine-sportfotos.de
Hunderte Triathletinnen und Triathleten beim Triathlon Nürnberg erwartet
VeranstaltungenAm 13. August 2023 findet der DATAGROUP Triathlon Nürnberg zum dritten Mal in Serie statt. Auch in diesem Jahr nehmen wieder mehrere Hundert Breitensportlerinnen und Breitensportler das Abenteuer In-City-Triathlon in Angriff – und verwandeln so die Innenstadt der Frankenmetropole in ein Triathlon-Mekka. Abgerundet wird das Event durch die Teams der 2. Triathlon-Bundesliga Süd, die für ihren vierten Saisonstopp Station in Mittelfranken machen.
Attraktivere Radstrecke
Im Vergleich zum Set-up des Vorjahrs hat sich allerdings etwas geändert. Die Radstrecke wurde neu definiert. Während wie 2022 im Wöhrder See geschwommen wird und die Laufstrecke erneut von der Wechselzone auf dem Norikus-Parkplatz über die Wöhrder Wiese entlang der Pegnitz Richtung Innenstadt bis zum Ziel auf dem Hauptmarkt führt, wurde die Route der zweiten Teildisziplin angepasst, um eine attraktivere Strecke zu ermöglichen.
Diese führt zwar zunächst wieder über die Kressengartenstraße und den Wöhrder Talübergang über die Pegnitz, nimmt dann aber einen Schlenker über die Bartholomäusstraße zum ersten Wendepunkt. Von dort geht es zunächst zurück, ehe rechts Richtung Cramer-Klett-Park abgebogen wird. Über die Bayreutherstraße erreichen die Teilnehmenden dann den Stadtpark, der umfahren wird, bevor die Runde mit einem Abstecher über Marientorgraben und Prinzregentenufer wieder am Norikus-Parkplatz endet.
Rund 550 Startende
Knapp 550 Breitensportlerinnen und –sportler kommen in den Genuss des neuen, mit den örtlichen Behörden entwickelten Streckenkonzepts, durch das der Nahverkehr weniger beeinträchtigt wird.
Insgesamt verteilen sich die Startenden wie folgt: An die 200 Triathletinnen und Triathleten versuchen sich an der SUZUKI Sprintdistanz mit ihren 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Etwas mehr als 250 Aktive werden die doppelt so lange Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) bewältigen. Hinzu kommen rund zehn Staffeln über die SUZUKI Sprintdistanz und 20 über die Kurzdistanz.
Heimspiel für Teams der 2. Liga – TSG 08 Roth im Fokus
Die Athletinnen und Athleten der 2. Triathlon-Bundesliga, die ihren vierten von fünf Saison-Stopps in Nürnberg haben, bilden mit ihrem Auftritt das sportliche Highlight des DATAGROUP Triathlon Nürnberg.
Während zunächst alle vier Teammitgliederinnen und –mitglieder für sich 350 Meter im Staffelformat schwimmen, zählt dann Teamwork auf der 20 km-Radabschnitt und dem abschließenden 5 km-Laufen, da beide Disziplinen gemeinsam als Mannschaft absolviert werden.
Im Fokus steht dabei vor allem ein Männerteam: die TSG 08 Roth kann bei einem erfolgreich gestalteten Heimrennen einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Wer zu deren Konkurrenten gehört, und wer zu den Favoriten bei den Frauen zählt, ist hier nachzulesen.
Während die Männer das Rennen der 2. Bundesliga um 12:05 Uhr eröffnen, beginnt der Frauen-Wettkampf um 12:45 Uhr. Zuvor absolvieren die Breitensportlerinnen und –sportler ihre Wettbewerbe. Um 9:10 erfolgt der Startschuss für die Kurzdistanz, um 10:45 für die SUZUKI Sprintdistanz.
Weitere Informationen zum DATAGROUP Triathlon Nürnberg gibt es hier.
Text/Foto: © DTU/Marcel Hilger
Doppel-Deutsche Meister: Zahlreiche Medaillen bei der DM Swim&Run in Halle
Breitensport, SportentwicklungZum ersten Mal war die Triathlon-Abteilung des SV Halle am Wochenende Ausrichter der Deutschen Meisterschaft Swim&Run. Auf zwei Distanzen gab es Titel zu holen: Über 800 m Schwimmen und 5 Kilometer Laufen und 400 m Schwimmen und 3 Kilometer Laufen. Alle bayerischen Teilnehmer*innen waren Doppelstarter in beiden Rennen und schafften es noch dazu jeweils den Sieg zu feiern. Monika Soder (Twin Neumarkt), Lara Tonak (TSV Brannenburg) und Oliver Rau (SC53 Landshut) kamen als Doppel-Deutsche Meister nach Hause.
Ohne große Vorbereitungen und ohne Erwartungen gingen die beiden Frauen ins Rennen: „Bei der Anmeldung hatte ich nicht damit gerechnet einen DM-Titel zu holen. Die Teilnahme war sehr kurzfristig geplant, da wir unseren Start bei der EM Aquabike aufgrund eines Radunfalls meines Manns storniert hatten. Gut vorbereitet war ich auch nicht, da Laufen momentan nicht gerade meine Paradedisziplin ist. Und dann hatte ich am Freitag noch einen Nachtdienst , den ich leider nicht tauschen konnte“, berichtet Monika Soder. Laura Tonak ging es ähnlich: „Der Ausflug nach Halle war eher familiär spontan geplant, da meine Eltern dort aufgewachsen sind. Somit gab es auch keine große Vorbereitung oder Erwartung. Bei mir steht zudem im Moment eher das Studium im Fokus und Sport ist mein Ausgleich.“
Wenn die Sprache auf das Rennen kommt, sind sich jedoch alle einig: „Location, Streckenauswahl und deren Sicherung, Wechselzone, Anmeldeprozedere, Bewirtung, Livestream und zu guter Letzt auch das schöne Wetter sorgten für eine hervorragende und professionelle Deutsche Meisterschaft. Der SV Halle Triathlon hat ein wunderschönes Event aufgezogen.“
Doch nun zu den Rennverläufen
Oliver Rau: Gestartet wurde zunächst die kürzere Distanz mit dem Schwimmen in der 19 Grad kalten Saale. Geschwommen wurde in der kürzeren Version flussabwärts, auf der längeren Distanz später einen Teil der Strecke auch flussaufwärts. Die Zeiten waren entsprechend sehr schnell. Ich konnte das Wasser jeweils in der vorderen Gruppe verlassen. Der Wechsel mit nassen Füßen direkt in die Laufschuhe war dann etwas ungewohnt bzw. problembehaftet, was zum Glück nicht nur bei mir der Fall war. Im weiteren Verlauf wurde auf einer gut abgesperrten 1km Runde auf der Ziegelwiese die Laufdistanz absolviert. Auf der kürzeren Distanz kam ich in 16:36,0 als Gesamtsiebter und auf der längeren Distanz in 29:06,0 als Gesamtsechster ins Ziel. Die größte Herausforderung war die Ausbalancierung der beiden unmittelbar hintereinander stattfindenden Wettkämpfe, was mir im am Ende ganz gut gelungen ist.
Monika Soder: Beim ersten Wettkampf mit 400 m Schwimmen und 3 km Laufen wurden wir etwas spät ins Wasser gelassen, da die Wassertemperatur in der Saale nur 19,0 Grad betrug. Kaum waren alle im kühlen Nass, ertönte schon der Startschuss und es ging richtig schnell los. Als älteste Teilnehmerin in dieser Startgruppe konnte ich aber doch einigermaßen das Tempo mitgehen. Beim Laufen mussten drei Runden absolviert werden. Zum Teil verlief die Strecke auf einer Wiese und auf sehr beschädigtem Asphalt mit vielen Schlaglöchern. Aber ab der Rundenmitte war die Teerdecke sehr komfortabel zu bewältigen. Die Runden vergingen wie im Flug und schon war das Ziel erreicht. Nun hieß es für mich schnell umziehen und noch etwas Nahrung zu mir nehmen, da in 30 Minuten der 2. Start geplant war. Auf dem Weg zum Start bemerkte ich, dass ich den Zeitnahmechip nicht dabei hatte. Also bin ich schnell zurückgelaufen, hab den Chip geholt und als ich im Startbereich ankam, ging ich auch schon (außer Atem) ins Wasser. Jetzt musste ich beim Schwimmen erst mal einigermaßen zu Atem kommen und so glitt ich hinterher. Der Lauf über 5 Kilometer war um einiges langsamer als beim 1. Wettkampf. Mein Fazit trotz des Erfolges: Doppelstart wird’s für mich nicht mehr geben!
Lara Tonak: Ich wollte die Kurzstrecke zum Aufwärmen nutzen, da das Schwimmen ansonsten in der Saale verboten ist. Der Wassereinstieg war steinig und nachdem alle im trüben Wasser waren, ging es auch schon gleich mit fliegendem Start 400m flussabwärts, der Ausstieg war eine kleine Kletterpartie, der Wechselgarten über einen Teppich zu erreichen. Ohne Neoprenanzug war ich natürlich schnell auf der flachen Laufstrecke. Der Hauptbewerb 800m Schwimmen-5km Laufen startete 45min später und das Feld war überschaubar. Die Schwimmstrecke kannte ich bis dato aber eben nur zur Hälfte, jetzt hieß es 600m flussabwärts und nach der Wendeboje kräftezehrend 200m gegen den Strom, Wechsel in die Laufschuhe und die 5km in Angriff genommen. Da jeweils alle Altersklassen gemeinsam starteten war es spannend bis zum Schluss, es gab eben doch so einige Überholmanöver. Zur Siegerehrung war ich eher überrascht, dass es den deutschen Meistertitel über beide Strecken gab!
Schultriathlons sorgen für begeisterten Triathlon-Nachwuchs
Jugendsport, SchulsportDie letzten Schulwochen bieten die Möglichkeit auch einmal etwas Anderes in der Schule zu tun, als zu lernen. Viele Schulen in Bayern nutzen diese Chance, um Kindern und Jugendlichen auch sportliche Abwechslung zu bieten – mit einem Schultriathlon zum Beispiel. Manchmal wurde schon das gesamte Schuljahr über darauf hingearbeitet, manchmal kommen Schüler*innen das erste Mal mit dem Sport in Kontakt. Hanna Krauss besuchte in den vergangenen Wochen einige Schulen und war auch beim Schulfinale des JtfO (Jugend trainiert für Olympia) zu Gast. Wir haben uns mit ihr unterhalten.
Über 100 Kinder wuseln aufgeregt auf dem weitläufigen Sportgelände in Ingolstadt herum. Manchen von ihnen merkt man schon etwas Routine an. Manchen jedoch, sieht man an, dass der Trubel noch neu ist. Mitten unter ihnen: Hanna Krauss. Die Koordinatorin für Nachwuchsarbeit im BTV ist besonders in Vereinen und Schulen aktiv. Ist Ansprechpartnerin, ist aber auch aktiv vor Ort. Zuletzt war sie viel in Schulen zu Gast.
Hallo Hanna, Schule und Triathlon – klappt das, oder ist das schwer umzusetzen?
Ganz einfach ist es leider nicht. Letztes Jahr haben wir mit den Projekttagen begonnen und in diesem Jahr uns vor allem auf Schulen konzentriert, die bei den Schulwettbewerben gestartet sind. Damit sind wir, denke ich, auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Um das Ganze nachhaltig zu gestalten sind zwei Dinge besonders wichtig bzw. sogar Voraussetzung für das Gelingen: ein engagierter Lehrer mit Bezug zum Triathlon und ein Vereinstrainer mit Kontakt zur Schule.
Wenn diese beiden Personen gut zusammenarbeiten, können wir als BTV mit einem Projekttag einen guten Start initiieren. Die Hauptarbeit kann dann nur vor Ort über eine SAG oder andere regelmäßige Angebote gemacht werden. Wir als BTV versuchen dann vor allem bei Problemen und Hindernissen zu unterstützen.
Du warst in mehreren Schulen zu Gast. Was ist Dein Eindruck – haben die Schülerinnen und Schüler Lust auf Triathlon?
Egal inwelcher Schule wir waren, welches Alter die Kinder hatten und wie sportlich sie waren – es hat immer dem größten Teil der Gruppe sehr viel Spaß gemacht! Besonders das Radfahren – hier bauen wir einen Geschicklichkeitsparcours auf – ist für die Meisten das Highlight. Ob jemand dann langfristig Lust hat Triathlon im Verein zu machen, ist dann nochmal eine andere Sache und hier spielen viele andere Faktoren eine Rolle.
Was ist das Besondere am Schultriathlon?
Alle kämpfen bis zum Schluss und für ihr Team, auch die, die keine große Erfahrung im Triathlon haben. Hier treffen ja teilweise Kaderathlet*innen auf Kinder, die noch nie die drei Disziplinen hintereinander gemacht haben und auch nicht regelmäßig dafür trainieren. Das ist aber egal, denn ich bin mir sicher, jedes Kind kann durch so einen Wettkampf Motivation schöpfen, das eigene Selbstbewusstsein stärken oder einfach stolz sein.
Das sind die Gefühle, die durch Sport herbeigeführt werden und wenn ein Kind durch verschiedene Bedingungen/Voraussetzungen keinen Sport macht, ist es toll, wenn das durch den Schultriathlon möglich wird.
Das Landesfinale in Ingolstadt bot am Ende ein Bild, das mittlerweile schon Gewohnheit ist: Das Team rund um Manfred Reinhard vom Ohm-Gymnasium Erlangen holte sich zum wiederholten Mal den Titel und darf damit zum Bundesfinale nach Berlin fahren. Aber auch die Ingolstädter und Münchener Schulen zeigten sich stark.
Das Team Ohm-Gymnasium Erlangen siegte vor dem Team des Isar-Gymnasiums München und dem Comenius-Gymnasium Deggendorf bei den Mädchen.
Bei den Jungen hatte das Apian-Gymnasium Ingolstadt mit Heimspiel die Nase vor den Startern des Isar-Gymnasiums München und dem Gymnasium München Moosach.
Die Mixed-Wertung entschied wiederum das Ohm-Gymnasium Erlangen vor dem Johann-Michael-Fischer-Gymnasium und dem Isar-Gymnasium München.
Hanna, für wie wichtig hältst Du die Nachwuchsarbeit in Schulen?
Sehr wichtig und es ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit neue Kinder zu erreichen, die nicht gerade triathlonbegeisterte Eltern haben. In der Schule kann man alle erreichen und nicht nur die, die sich aktiv zu einer Triathlonveranstaltung anmelden.
Wie könnte man noch mehr Kinder für den Sport begeistern und was bräuchte es dafür?
Ich denke, der Weg über die Schulen ist bereits ein sehr Guter. Außerdem sind Angebote wichtig, die für alle zugänglich sind. (Triathlon-)Trainingstage, die sehr vielseitig aufgebaut sind, so wie zum Beispiel unser Triday. Also eher ein „vielseitiges Sportangebot“, in das Triathlon mit einfließt. Wenn man keinen Bezug zum Triathlon hat, wird man sein Kind nicht unbedingt dort anmelden. Bei einem Sporttag aber vielleicht viel eher. Dort kann dann Schwimmen, Radfahren Laufen integriert und einfach mal geschaut werden, welches Kind Lust darauf hat.
So ist auf jeden Fall unsere Einschätzung beim BTV und wir versuchen genau das umzusetzen und an die Vereine heranzutragen.
Danke, Hanna!
Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon Hof in herrlicher Kulisse und spannendem Format
Jugendsport, NachwuchscupAls Auftaktveranstaltung des Hofer XXL-Triathlonwochenendes fand der 24. Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon statt, der schon zum zweiten Mal am Untreusee ausgetragen wurde. Das herrliche Ambiente bot den über 100 Nachwuchssportlern die richtige Bühne, denn hier gab es für die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, diese in allen drei Disziplinen anzufeuern.
Am Start waren neben am Triathlonsport interessierten Neulingen, von denen sich einige erst kurz zuvor durch ein vom Verein angebotenes Schnuppertraining zum Start entschlossen hatten, auch die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten Bayerns, die hier im Wettbewerb um die bayerische Meisterschaft Punkte sammeln konnten. Der Hofer Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon gehört schon seit einigen Jahren zum BTV Memmert Nachwuchscup und stellt mit dem 2 XTRI – und 3 XTRI- Format, bei dem die Jugend B (Jahrgang 2008/09) einen doppelten Triathlon und die Jugend A (Jahrgang 2006/07) sogar einen dreifachen Triathlon absolvieren muss, einen Höhepunkt der Wettkampfserie dar.
Viele glückliche Gesichter
Schon bei den Jüngsten, den Schülern D (Jahrgang 2016/17), die nur 50 Meter im See schwimmen, anschließend 1,2 km Rad fahren und dann noch 200 Meter laufen mussten, gab es im Ziel viele glückliche Gesichter. Die Schnellsten waren Heinrich Reißer (Wasserfreunde Wuppertal) und Lotte Frankel (SV Bayreuth Triathlon).
Bei den Schülern C (Jahrgang 2014/15) siegten Mika Frankel (SV Bayreuth Triathlon) und Eva Satsevich (TV Fürth 1860). Hier stand auch mit Felix Lang (Platz 2) und Willy Vogel (Platz 3) der Hofer IfL- Nachwuchs auf dem Podest.
Sieger bei den Schülern B (Jahrgang 2012/13) wurden Sophie Vogel (IfL Hof) und Max Schedel (ASV Triathlon Kulmbach).
Bei den Schülern A (Jahrgang 2010/11) gewannen Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) und Elena Gutierrez Steinhauer (TV 1848 Erlangen).
Für den Zweifachtriathlon – 2x (200 m schwimmen, 3,7 km Rad fahren, 800 m laufen) – und Dreifachtriathlon – 3x (200 m schwimmen, 5,3 km Rad fahren, 1500 m laufen) – bestand Rennradpflicht. Nach der Beendigung des ersten Triathlons begann mit einem Sprung ins Wasser der zweite Triathlon und bei der Jugend A sogar ein dritter.
Diese Herausforderung meisterten Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) und Annika Bernhuber (IfL Hof) als Beste der Jugend B (Jahrgang 2008/09). Benedikt Müller (Schwimmverein Straubing) und Nadja Schörner (IfL Hof) waren die Schnellsten bei der Jugend A (Jahrgang 2006/07). Lena Schörner (IfL Hof) wurde Zweite.
Auch die zahlreichen Teilnehmer der Schulen aus Stadt und Landkreis Hof wurden belohnt: Das Gymnasium Münchberg gewann mit der stärksten Teilnehmerzahl, gefolgt vom Hofer Jean Paul Gymnasium und Christian Reinhart Gymnasium (beide Platz 2).
Bericht: Sabine Schörner; Fotos: Elea Bayreuther
Erlangener Schülertriathlon: Erfolgreiche Kooperation
SchulsportDie Kooperation zwischen dem Team des Erlanger Schülertriathlons und dem Team des Erlanger Triathlons bewärte sich bereits im vierten Jahr. „Miteinander gestalten – voneinander profitieren – gemeinsam Sport treiben“. Unter diesem Motto standen die Sportgroßveranstaltungen auch in diesem Jahr und wurden zu einem unvergesslichen Erlebnis für Triathletinnen und Triathleten aller Altersgruppen.
Am Freitag, den 21. Juli 2023 waren mehr als 1.000 Starterinnen und Schüler aus den Erlanger Grund- und Mittelschulen, den Realschulen, der Erlanger Wirtschaftsschule und der Gymnasien im Westbad am Start. Sie fuhren am Kanal Rad und liefen und schließlich auf dem Gelände des TV 48 durch den Zielbogen. An jeder Erlanger Schule hatten die jungen Triathletinnen und Triathleten die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Schülertriathlon-Kontaktlehrkräfte der Schule per Sammelanmeldung anzumelden.
In diesem Jahr war der TV 1848 Erlangen erstmals Co-Veranstalter. Die Triathlonabteilung veranstaltete zudem extra für den Schülertriathlon an verschiedenen Tagen ein Vorbereitungstraining.
Der erste Start der Wettkampfklasse A der Grundschulen erfolgte um 09.00 Uhr im Westbad, der letzte Start um 13.09 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2014 und jünger schwammen 50m, fuhren 2 km Rad und liefen 0,5 km. Die Wettkampfklasse B (Jahrgänge 2012 und 2013) brachten 100m Schwimmen, 4 km Radfahren und 1 km Laufen hinter sich. 200m Schwimmen, 8 km Radfahren, 2 km Laufen war das Programm für die Jahrgänge 2010 und 2011. Die Wettkampfklasse C (Jahrgänge 2007 bis 2009) war mit 300m Schwimmen, 12 km Radfahren und 3 km Laufen beschäftigt.
Dank der Max- und Justine-Elsner-Stiftung erhielten alle Finisher beim Zieleinlauf auf dem TV-Gelände eine Finishermedaille. Zusätzlich wurden die ersten drei Sieger der Jahrgänge 2007 bis 2011 je Jahrgang (m/w) vor Ort mit Urkunden ausgezeichnet. Der schnellste Finisher dieser Jahrgänge wurde prämiert. Zudem verlieh die Max und Justine Elsner-Stiftung der Schule mit den meisten Schülerinnen und Schülern im Ziel (im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl) zwei Sonderpreise. Diese konnten in diesem Jahr die Hermann-Hedenus-GS und die GS Dechsendorf entgegennehmen.
Text und Fotos: Anja Ritter