Kontakt
-
Dutzendteichstraße 24
90478 Nürnberg
- Telefon: 0911/810313-24
- E-Mail: geschaeftsstelle@triathlonbayern.de
Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmst du die Verwendung von Cookies zu.
AkzeptierenAblehnenEinstellungenWir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.
Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.
Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.
Google Webfont Einstellungen:
Google Maps Einstellungen:
Google reCaptcha Einstellungen:
Vimeo und YouTube Einstellungen:
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.

Erlangener Schülertriathlon: Erfolgreiche Kooperation
SchulsportDie Kooperation zwischen dem Team des Erlanger Schülertriathlons und dem Team des Erlanger Triathlons bewärte sich bereits im vierten Jahr. „Miteinander gestalten – voneinander profitieren – gemeinsam Sport treiben“. Unter diesem Motto standen die Sportgroßveranstaltungen auch in diesem Jahr und wurden zu einem unvergesslichen Erlebnis für Triathletinnen und Triathleten aller Altersgruppen.
Am Freitag, den 21. Juli 2023 waren mehr als 1.000 Starterinnen und Schüler aus den Erlanger Grund- und Mittelschulen, den Realschulen, der Erlanger Wirtschaftsschule und der Gymnasien im Westbad am Start. Sie fuhren am Kanal Rad und liefen und schließlich auf dem Gelände des TV 48 durch den Zielbogen. An jeder Erlanger Schule hatten die jungen Triathletinnen und Triathleten die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Schülertriathlon-Kontaktlehrkräfte der Schule per Sammelanmeldung anzumelden.
In diesem Jahr war der TV 1848 Erlangen erstmals Co-Veranstalter. Die Triathlonabteilung veranstaltete zudem extra für den Schülertriathlon an verschiedenen Tagen ein Vorbereitungstraining.
Der erste Start der Wettkampfklasse A der Grundschulen erfolgte um 09.00 Uhr im Westbad, der letzte Start um 13.09 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2014 und jünger schwammen 50m, fuhren 2 km Rad und liefen 0,5 km. Die Wettkampfklasse B (Jahrgänge 2012 und 2013) brachten 100m Schwimmen, 4 km Radfahren und 1 km Laufen hinter sich. 200m Schwimmen, 8 km Radfahren, 2 km Laufen war das Programm für die Jahrgänge 2010 und 2011. Die Wettkampfklasse C (Jahrgänge 2007 bis 2009) war mit 300m Schwimmen, 12 km Radfahren und 3 km Laufen beschäftigt.
Dank der Max- und Justine-Elsner-Stiftung erhielten alle Finisher beim Zieleinlauf auf dem TV-Gelände eine Finishermedaille. Zusätzlich wurden die ersten drei Sieger der Jahrgänge 2007 bis 2011 je Jahrgang (m/w) vor Ort mit Urkunden ausgezeichnet. Der schnellste Finisher dieser Jahrgänge wurde prämiert. Zudem verlieh die Max und Justine Elsner-Stiftung der Schule mit den meisten Schülerinnen und Schülern im Ziel (im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl) zwei Sonderpreise. Diese konnten in diesem Jahr die Hermann-Hedenus-GS und die GS Dechsendorf entgegennehmen.
Text und Fotos: Anja Ritter
Duathlon Wendelstein mit ambitionierter Premiere: „Wir wollen ein Highlight schaffen!“
Nachwuchscup, VeranstaltungenAm 17. September veranstaltet die Triathlon-Abteilung des RC Wendelstein erstmalig einen Duathlon. Das noch junge Abteilungs-Team hat ein ambitioniertes Ziel: „Wir wollen ein Highlight zum Saisonabschluss schaffen!“, sagt Abteilungsleiter Tim Feuerlein. So soll für jede*n etwas dabei sein – von Klein bis Groß, vom ambitionierten Athleten bis zur Familie.
Natürlich dreht sich vieles in der Planung und auch am Wettkampftag um das Rennen der Erwachsenen: 8 km Laufen, 30 km Radfahren und noch einmal 3 km Laufen gilt es rund um das Vereinsheim des RC Wendelstein zu absolvieren. Um 9 Uhr sind Ambitionierte, aber auch Schnupperer eingeladen, sich der Herausforderung zu stellen. Wem die Distanzen allein zu viel sind, der kann sich auch Staffelpartner*innen suchen.
Einsatz für den Nachwuchs
Besonderen Einsatz zeigt das Orga-Team jedoch für den Nachwuchs. Der darf mit dem Mountainbike beim Cross-Duathlon um die letzten Punkte der Serienwertung im BTV Memmert Nachwuchscup kämpfen. Daneben wird Kids ab sechs Jahren aber auch ein tolles Rahmenprogramm geboten: Schon ab 15. September ist das Jugend-Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes vor Ort und bietet ein Camp an, das den Kids gemeinsamen Bewegung-Spaß und großartige Erlebnisse ermöglicht.
Nach dem Rennen am Sonntag stehen beim Abschlussfest echte Triathlon-Stars Rede und Antwort. Ex-Profi, Blogger und Podcast-Star Niclas Bock, zum Beispiel. Oder der frisch gebackene Team Relay-Weltmeister Simon Henseleit.
Familienfreundliches und nachhaltiges Rennen
„Uns ist es wichtig, nicht nur einen schönen Wettkampf mit Platzkämpfen zu bieten“, betont Tim Feuerlein. „Wir wollen einen tollen Tag für die ganze Familie schaffen. Vielleicht auch noch mehr Menschen aus der Region begeistern, die noch nicht mit dem Sport in Kontakt sind. Das Label „Familienfreundlicher Triathlon“, das wir von der DTU erhalten haben, war uns deshalb wichtig.
Bei all dem Aufwand bemüht sich das gesamte Team um möglichst nachhaltige Arbeit. So wird weitestgehend auf Druckprodukte verzichtet, werden im Catering möglichst regionale Produkte genutzt, die die ehrenamtlichen Helfer*innen aus dem Verein verkaufen. Der Erlös kommt wiederum der Abteilung zugute.
„Klar, wir haben uns viel vorgenommen,“ ist sich der Orga-Chef bewusst, „aber wir haben auch richtig Lust auf die Veranstaltung und hoffen, dass am 17. September viele Sportler*innen dieses Erlebnis mit uns teilen!“
Die Anmeldung ist unter spoferan.com/events/duathlon-wendelstein möglich.
Tina Sendel und Lukas Stengel Bayerische Meister auf der Mitteldistanz
VeranstaltungenEin klarer Sieg bei den Damen und ein Favoritensieg bei den Herren – das ist das Ergebnis der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz. Im Rahmen des Erlangener Triathlons liefen Tina Sendel (Mali Crew e.V. Bayreuth) und Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf) als schnellste bayerische Starter über die Ziellinie am Schlossplatz in Erlangen. Das Rennen fand ganz unter dem Zeichen der Jubiläumsfeier des TV 1848 Erlangen statt.
Oberbürgermeister Dr. Florian Janik hatte sich zum Jubiläum den Zieleinlauf der Traditionsveranstaltung in der Innenstadt gewünscht. Für das ehrenamtliche Orga-Team bot das einerseits eine noch bessere Sichtbarkeit, andererseits auch einen hohen organisatorischen Mehraufwand. Der jedoch, lohnte sich: „Ihr habt ein unglaubliches Event für Athlet*innen, Zuschauer*innen und die ganze Stadt auf die Beine gestellt. Es war wirklich großartig daran teilzunehmen und zu sehen, wie gut das angenommen wurde“, schwärmte Erlangens Oberbürgermeister. Ein Teilnehmer schreibt: „Klasse Organisation! Es war fantastisch! Großer Dank auch an die vielen freiwilligen Helfer. Das Ziel im Schlossgarten schreit nach Wiederholung. Besser kann man die Zuschauer nicht für dieses tolle Event mobilisieren.“
Tina Sendel trumpft auf
„Ich hatte die Woche vor dem Rennen die Startliste angesehen und mir gedacht, dass das Feld richtig stark besetzt ist und ich einfach mein Bestes geben werde. Aber an den Titel habe ich nie gedacht“, sagt Tina Sendel nach ihrem überlegenen Rennen. 4:18:46 benötigte die Sportlerin und nahm damit sogar der Favoritin auf den Gesamtsieg, Elena Illeditsch, fast sechs Minuten ab.
Den entscheidenden Vorsprung erarbeite sie sich auf der Radstrecke. „Beim Schwimmen bin ich recht gut durchgekommen und freute mich richtig auf das Radfahren,“ berichtet sie im Nachgang. „Dort lief es dann einfach richtig richtig gut. Ich konnte die drei Frauen, die vor mir aus den Wasser kamen, einsammeln, und wechselte kurz vor Sofia Ibert auf die Laufstrecke. Das war dann richtig hart. Der Wind unten am Kanal kostete mich einige Körner und ich konnte gar nicht glauben, dass ich so viel Vorsprung hatte. Deswegen versuchte ich einfach mein Tempo zu halten. Beim Zieleinlauf konnte ich immer noch nicht so ganz glauben, was da heute passiert war.“
Die zweitschnellste Bayerin war Sophia Ibert (Post SV Nürnberg) vor Katja Stöcker (Team Icehouse e.V.).
Lukas Stengel, im Vorfeld schon aufgrund seiner Leistungen auf der Kurzdistanz des Allgäu Triathlon im letzten Jahr mit in der Favoritenrolle, setzte sich im Kampf um den Bayerischen-Meister-Titel gegen Marius Theuerer (Ifa Nonstop Mamberg) und Kilian Bauer (TV 1848 Erlangen) durch.
Am Ende standen nicht nur viele glückliche Finisher*innen am Erlangener Schlossplatz, sondern auch das Angebot des Oberbürgermeisters, das Ziel im nächsten Jahr erneut dort aufzubauen. „Wir sind rundum zufrieden. Es hat alles prima geklappt und wir haben sehr viel Lob für unsere Veranstaltung bekommen“, freut sich Orga-Leiterin Stefanie Guillon.
„Der Ziel-Einlauf im Schlossgarten mit der Ehren-Runde um den Hugenottenbrunnen war einfach mega-schön und das absolute Highlight! Ob wir noch einmal den Mehraufwand stemmen können und den Ziel-Einlauf in den Schlossgarten verlegen, werde ich jetzt in den nächsten Wochen mit meinem Team besprechen.“
BM-Ergebnisse der Altersklassen
AK18-19
Anne Schmidhuber (TSV Essleben)
AK20
Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf)
Regina Schweiger (Post SV Weilheim)
AK25
Kilian Bauer (TV 1848 Erlangen)
Sophia Ibert (Post SV Nürnberg)
AK30
Marius Theuerer (Ifa Nonstap Bamberg)
Jessica Ittner (TSV 1860 Staffelstein)
AK35
Martin Brandl (SG Poing)
Kristina Sendel (MaliCrew e.V. Bayreuth)
AK40
Daniel Haußner (Ifa Nonstop Bamberg)
Katja Stöcker (Team Icehouse e.V.)
AK45
Bernd Hagen (Team twenty.six e.V. Roth)
Doris Jambor (Triathlon Günzburg)
AK50
Marco Sahm (Ifa Nonstop Bamberg)
Marion Sünkel (Team Klinikum Nürnberg)
AK55
Claus Regenberg (Team M-net)
Susanne Schubardt (TV 1848 Erlangen)
AK60
Wolfgang Schmatz ((Team twenty.six e.V. Roth)
Cordula Gruber (Herrieder Aquathleten e.V.)
AK65
Johannes Bergmann (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim)
AK70
Walter Ullrich (Team Klinikum Nürnberg e.V.)
Fotos: Sven Vollberg, Cara Berg
Wuidsau-Jagd fiebert auf Jubiläum zu
VeranstaltungenHabt ihr auch so große Lust wie wir, auf die 10. Auflage der Veranstaltung ‚Jag de Wuidsau‘?“, fragen die Veranstalter in ihrer aktuellen Pressemeldung. Die Wahrscheinlichkeit, dass viele Athletinnen und Athleten darauf mit „Ja!“ antworten, ist groß. Bereits zum zehnten Mal wird am 07. Oktober 2023 die Veranstaltung in Burglengenfeld ausgetragen und hat sich in den vergangenen Jahren zum echten Magneten entwickelt. Ein Highligt ist in diesem Jahr die Austragung der Deutschen Meisterschaft.
Wie in der Vergangenheit warten verschiedenste Herausforderungen auf begeisterte Sportler*innnen: Die Jüngsten dürfen sich wieder auf den abwechslungsreichen Frischlingsrun mit vielen Hindernissen freuen. Neu ist die verkürzte und entschärfte Strecke der Schupperjagd, die sich perfekt auch zum Reinschnuppern für Einsteiger und Staffeln eignet. Hier werden im Rahmen der Städtedreiecksmeisterschaft die schnellsten Einsteiger-Crossduathlon-Staffeln des Städtedreiecks ermittelt. Es gibt viele verschiedene Wertungsklassen, auch eine Jugendwertung ab 14 Jahren! Auf der Strecke der Wuidsaujagd finden ambitionierte Hobbyathleten und Profis ihre Herausforderung. Erstmals wird in Burglengenfeld um die Titel der Deutschen Meister im Crossduathlon gekämpft – auch in der Mannschaftswertung.
Neu ist der Trailrun auf dem Original-MTB-Kurs der Deutschen Meisterschaften. Im ersten Wettbewerb des Tages geht es im Laufschritt auf den Pfaden und Trails rauf auf den Kreuzberg, runter zum Lanzenanger, raus nach Greinhof und zum Schluss durch den Fuchsbau ins Ziel, wo ihr von den Crossduathleten, die ihrem Start entgegenfiebern, empfangen werdet.
Der Lanzenanger ist dieses Jahr nicht nur Dreh- und Angelpunkt während des Wettkampfes. Nach den Strapazen kann in der Party-Area im beheizten Bierzelt gleich weitergefeiert werden.
Bis zum 31.08.2023 könnt ihr von der vergünstigten Startgebühr profitieren. Der Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ist bereits am 24.09.2023.
Link zur Anmeldung.
Fotos: TV Burglengenfeld, Franz Pretzl
BM Mixed Team Relay Hof: Harter Kampf um die Vereinsmeisterschaft
VeranstaltungenMit über 600 Sportlerinnen und Sportlern fand in Hof die Jubiläumsveranstaltung des Gealan Triathlon statt. Die 40. Auflage lockte Athlet*innen und Zuschauer*innen aus der Region und darüber hinaus an und bot spannende Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. Nur ein Highlight des diesjährigen Triathlons war zweifelsohne die Bayerische Meisterschaft im Mixed Team Relay-Format. Vier Vereine stellten sich der neuen Herausforderung und lieferten den Zuschauern packende Wettkämpfe.
1:24:01, 1:24:25, 1:24:44 – nur Sekunden trennten die ersten Drei Plätze voneinander. Das Mixed Team Relay-Format ist eine spannende Variante, bei der jeweils vier Athleten eines Teams nacheinander ihre Rennen absolvieren. Jeder Athlet absolviert dabei einen Super-Sprint, bestehend aus 250 Metern Schwimmen, 5 Kilometern Radfahren und einem abschließenden 1,2 Kilometer langen Lauf. Die Spannung steigt, da die Teams in engem Kontakt die Staffelübergaben vornehmen und so für mitreißende Wettkämpfe sorgen.
In dem packenden Wettkampf am Untreusee konnten sich am Ende die Sportlerinnen und Sportler des 1848 Erlangen den Titel der Bayerischen Meister im Mixed Team Relay sichern. Sofia Warter Rubio, Pablo Warter Rubio, Alba Warter Rubio und Gabriel Bauernfeind zeigten beeindruckende Leistungen und konnten ihre Konkurrenz mit Teamdynamik und hervorragenden Einzelleistungen hinter sich lassen. Dem Heim-Team des IfL Hof mit Mia Langheinrich, Moritz Hägel, Nadja Schörner und Paul Schönberger nutzte der Vorteil nicht. Sie wurden Zweite, gefolgt vom Team des SV Würzburg mit Sarah Karollus, Yannis Hippe, Katharina Schmidt und Jan Eyring.
Neben der Bayerischen Meisterschaft bot das Traditionsrennen auch die gewohnten Wettkämpfe über Kinder und Jugenddistanzen am Samstag, Volks-, Sprint- und Kurzdistanz am Sonntag an, was für ein breites Teilnehmerfeld und spannende Rennen sorgte. Durch die Präsenz von Bayern-, Regional- und Landesliga waren Athletinnen und Athleten aller Altersklassen und Leistungsniveaus vertreten, was die Veranstaltung zu einem Erlebnis für die ganze Familie machte.
Link zu den Ergebnissen.
Fotos: Elea Bernreuther
Die besten Nachwuchs Triathleten Bayerns starteten in Harburg
Nachwuchscup, SchwabenDer 5. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon fand am vergangenen Sonntag in Harburg statt und sorgte für viele glückliche Gesichter bei den jungen Dreikämpfern. Aus ganz Bayern und darüber hinaus fanden über 170 Starter den Weg in die Burgstadt. Der Harburger Triathlon gehört schon einige Jahre zum BTV Memmert Nachwuchscups und hat sich mittlerweile zu einem der größten und teilnehmerstärksten Kinder-Triathlons in Bayern entwickelt. Übrigens: Den Tagespokal für die Meistbeteiligung sicherten sich die Kids von der TSG 08 Roth mit 14 Startern.
Die richtige Bühne bot dazu das Sportgelände des TSV Harburg, hier gab es für die zahlreichen Zuschauer die Möglichkeit, die Nachwuchssportler in allen drei Disziplinen anzufeuern. Organisationsleiter Jochen Rühl dankte allen Unterstützern für ihr Engagement, danach schickten Bürgermeister Christoph Schmidt und der TSV-Vorsitzende Jürgen Deg die erste Startgruppe auf die Schwimmstrecke in die Wörnitz. Die Athleten wurden per Einzelstart über einen Steg ins Rennen geschickt, hier kam es teils zu spektakulären Flugeinlagen. Auch die selektiv und technisch anspruchsvolle Radstrecke verlangte von den Athleten eine gute Rad-Performance.
Starker Nachwuchs feiert Erfolge
Gleich im ersten Rennen reichte es für Henri Schröppel zu einem Podestplatz (3.) sein Teamkollege Lino Tatz erreichte den sechsten Platz. Es siegte Moritz Kaunz (1. FC Deining) und Charlotte Doseth (SV Würzburg). Das Rennen in der Wertung Jugend B konnte sich Giulia Göttler und Luca Schreitmüller jeweils den zweiten Platz sichern. Durch die konstant guten Leistungen haben beide die Möglichkeit bekommen, zum neuen Schuljahr an den Olympiastützpunkt nach Nürnberg zu wechseln. Julia Weiland, Nina Mayer und Elisabeth Haupt erreichten Plätze 5, 6 und 14., es siegten Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) und Annika Bernhuber (IfL Hof).
Im Schüler A Rennen gingen die Siege an den Schongauer Alexander Tresselt und Elena Gutierrez Steinhauer (TV 1848 Erlangen) Auch hier konnte sich ein Harburger einen “Stockerlplatz” sichern, Joel Westphal zeigte ein beherztes Rennen und wurde knapp Zweiter. Melek Erdogan absolvierte mutig ihren ersten Triathlon und erreichte Platz 17.
Im Schüler B Rennen waren 26 Kinder am Start, es siegten Max Schedel (ASV Kulmbach) und Mathilda Kujala (Hilpoltstein). Mit Quinn Ellrich, Levin Gentner, Julian Bock, Dominik Bach, Louisa Wagenknecht, Maya Joachim und Jana Graf waren bei diesem Rennen die meisten TSV Kinder am Start.
In der Einstiegsklasse Schüler C konnte sich Anna Lernhard den Silberplatz sichern, Maxime Westphal wurde siebter. Es siegten Anton Binder (TuS Feuchtwangen) und Elisabeth Ramian (Karlsfeld).
Spektakulärer Team-Wettkampf
Nach den Einzelrennen folgte noch der Teamwettkampf. Bei der spektakulären und rasanten „Single Mixed Relay“ sind schnelle Wechsel und viel Durchhaltevermögen gefragt. Hier war ein Rekord Teilnehmerfeld von 33 Staffeln gemeldet. Bei diesem Format bilden ein Mädchen und ein Junge ein Team, beide müssen zwei Mini-Triathlons (75m-1500m-400m) im Wechsel absolvieren.
Das schnellste Team in der Jugendwertung waren in der Besetzung Charlotte Doseth (Würzburg) und Robert Quinn Gould (Erlangen). Als bestes reines Vereinsteam schaffte es das Team TSV Harburg 1 (Göttler/Schreitmüller) auf den dritten Platz Gesamtrang. In der Schüler-Wertung sicherte sich das Team TVE – TSG Roth, in der Besetzung Steinhauser/Rudolph, den ersten Platz. Den jungen Sportlern war die Begeisterung für diesen Teamwettbewerb in jeder Phase des Rennens anzumerken.
„Investition in die Zukunft“
Die Arbeit hinter einer Veranstaltung, wie dem Harburger Triathlon, sieht Organisationsleiter Jochen Rühl als eine Investition in die Zukunft: “Die ausgezeichneten Leistungen der Nachwuchssportler aus den verschiedenen Vereinen wären ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Trainer und Helfer nicht möglich”. “Einige der Nachwuchssportler, die bei uns mal ganz klein angefangen haben, trainieren mittlerweile am Olympiastützpunkt in Nürnberg, oder engagieren sich in unserer eigenen Abteilung als Nachwuchstrainer”.
Der 5. Harburger Schüler und Jugendtriathlon kann somit als voller Erfolg gewertet werden, trägt er doch erheblich dazu bei, dass die Sportart “Triathlon” an öffentlicher Präsenz gewinnt und junge Menschen an den drei ursprünglichsten Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen Spaß haben können.
Fotos: Klaus König
Bezirks-Meister 2023
Bezirke, MittelfrankenDie Meister im Bezirk Mittelfranken für 2023 stehen fest.
Die Meister in den Schüler und Jugendklassen wurden beim 34. Memmert Rothsee Triathlon ermittelt.
Bei den Schülern A gewannen Lia Puzichna(TV 1848 Erlangen) und Maximilian Rudolph(TSG 08 Roth e.V.). In der Klasse Schüler B waren Mathilda Kujala(TV 1879 Hilpoltstein) und Sebastian Preißner(TSG 08 Roth e.V.) erfolgreich. Eva Satsevich(TV Fürth 1860) und Lasse Müller(TSV Katzwang 05) sind die Meister bei den Schülern C und Carla Tröger(TSG 08 Roth e.V.) und Jannes Grübel(TSG 08 Roth e.V.) bei den Schülern D.
In der Jugendklasse A waren Josefine Mendler(TSV 1861 Zirndorf) und Luis Bittner(TSG 08 Roth e.V.) erfolgreich. Meister in der Jugend B wurden Katarina Lorenz(TSG 08 Roth e.V.) und Noah Emmerlich-Mace(TV 1848 Erlangen).
Bei den Junioren siegten Lena Gömmel(TSV 1861 Zirndorf) und Ben Wechsler(GEH-PUNKT Weißenburg).
Die Meister auf der Sprintdistanz wurden beim 35. Hersbrucker Volkstriathlon bestimmt.
Bei den Frauen gewann Franziska Richartz(DAV Hersbruck) und bei den Männern war Martin Gebhard(TSV Katzwang 05) erfolgreich.
Die Bezirksmeisterschaften über die Kurzdistanz wurden beim 34. Memmert Rothsee Triathlon ausgetragen.
Rebecca Robisch(Radfreunde Hilpoltstein) ist die Meisterin bei den Frauen und Sebastian Neef(TSG 08 Roth e.V.) ist der neue Bezirksmeister bei den Männern.
Den Teamwettbewerb bei den Frauen entschied die Turnerschaft Herzogenaurach für sich bei den Männern war Arriba Göppersdorf siegreich.
Alle Platzierten gibt es hier.
Die Meister auf der Sprintdistanz.
v.l.n.r. Franziska Richartz, Martin Gebhard, Rebecca Büttner, Johanna Henke, Claudio Schanze, Jonas Schüler, Michael Reiwe(Bezirksvorstand)
<<Zurück>>
Julian Winter: im zweiten Rennen zum zweiten DM-Titel
ParatriathlonPara-Athlet Julian Winter siegt in Hamburg bei den Deutschen Para Triathlon-Meisterschaften auf der Kurzdistanz. Der Nürnberger holt sich damit in seinem zweiten Triathlon-Rennen den zweiten Deutschen Meister-Titel. Eine Leistung, die für den Sportler mit Sehbehinderung mit ordentlich Aufregung verbunden war.
Vom ersten Triathlon im beschaulichen Altenkunstadt ging es für Julian Winter und seinem Tandem-Piloten Christian Schinkel geradewegs zum größten Triathlon der Welt in Hamburg. Vor weniger als vier Wochen hatte der 24-Jährige seine Triathlon-Premiere gegeben. Die Orientierung im Freiwasser gemeinsam mit seinem Guide fällt noch schwer, das Aufsteigen auf das Tandem und Fahren in Zeitfahrposition ist noch etwas wacklig – und dennoch gewann er in Hamburg in 2:19:40 Stunden.
Am Morgen noch war die Aufregung jedoch groß: „Es wäre fast eine Katastrophe geworden“, berichtet Julian Winter nach dem Rennen. „Beim Auseinanderbauen hatte ich mangels Erfahrung die Bremszüge aufgeschraubt und gelockert, um die Räder herauszubekommen. Das musste dann am Rennmorgen in der Hektik noch festgeschraubt werden. Dabei ist eines der Gewinde kaputtgegangen. In letzter Minute half uns der Bike-Service am Start. Da war der Puls natürlich schon am Anschlag. Zu allem Übel wurde der Start noch vorverlegt. So schafften wir es gerade so zum Countdown ins Wasser.“ Was holprig begann wendete sich im Rennen dann jedoch zum Guten: „Ansonsten lief es dann eigentlich ganz gut und obwohl es lange Zeit nicht so aussah, kamen wir gut ins Ziel. Auf jeden Fall haben wir viele Erfahrungen gesammelt“, lacht er.
Für Julian Winter und Christian Schinkel geht es als nächstes zum Heimspiel in Nürnberg, bevor noch ein Rennen in Viernheim ansteht.
Foto: DTU/Jan Papenfuss
Triathlon Erlangen mit Bayerischer Meisterschaft Mitteldistanz: 32 Jahre Tradition
VeranstaltungenAm 15. Juni 1985, so steht es in der Vereins-Historie des TV 1848 Erlangen, fand in der Traglufthalle des Röthelheimbad der erste Erlangener Triathlon statt. Neun Teilnehmer waren dabei. Freilich unter vollkommen anderen Bedingungen, als man sie heute kennt. Ohne spezielles Material, ohne Wechselzone und viele Helfer. Die Faszination fasste dennoch Fuß und währte fort. In diesem Jahr feiert der Erlanger Triathlon seine 32. Auflage und vor allem das 175-jährige Jubiläum des Hauptvereins. Das verschafft ihm einen Zieleinlauf im Schlossgarten und zum wiederholten Mal die Austragung der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz.
Wie ging es nun weiter nach der Premiere 1985? Bis Ende 1986 wurden bereits sieben Triathlons über 0,7 km Schwimmen, 21 km Radfahren und 7,5 km Laufen veranstaltet. Die Teilnehmerzahlen stiegen kontinuierlich und so wurde im Januar 1987 eine eigene Triathlon-Abteilung gegründet, der zunächst Hubert Schwark, bald aber schon Heinz Rüger vorstand. Letzterer leitete über zweieinhalb Jahrzehnte lang die Geschicke der Abteilung. Ihm kann man einen großen Anteil an den Erfolgen der Abteilung und damit verbunden, dem Rennen, zuschreiben. 1987 gab es erstmalig eine Kurzdistanz, in den Folgejahren bereits Stadtmeisterschaften und Anfang August 1990 schließlich den 1. Erlanger Mitteltriathlon.
Ehrenamtliches Team stemmt Triathlon-Wochenende
Die Organisation des Traditionsrennens wird auch heute noch von einem ehrenamtlichen Team bewältigt. Auf Orga-Chef Heinz Rüger folgten 2004 Ulrike Rabenstein, 2017 Jennifer Steib und heute steht Stephanie Guillon an der Spitze der Großveranstaltung. Diese zieht sich mittlerweile über drei Tage. Bereits am Freitag nutzen Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung die Infrastrukturen des Rennens beim Erlanger Schülertriathlon. Samstag gibt es die Startunterlagen und Wettkampfbesprechung, bevor sich am Sonntag über 800 Kurz- und Mitteldistanzstarter*innen in den Rennen messen. Die Favoriten für das Wochenende? Die sind schwer auszumachen. Lukas Stengel (Arriba Göpperdorf), war letztes Jahr beim Allgäu Triathlon auf der Kurzdistanz Zweiter, Kilian Bauer (TV 48 Erlangen) hatte dort auf der Mitteldistanz den AK-BM-Titel geholt. Bei den Damen ist Elena Illeditsch klar in der Favoritinnenrolle.
Für alle aber wartet am Ende das große Highlight: Aufgrund des Jubiläums findet der Zieleinlauf im Schlossgarten inmitten Erlangens statt.
Link zur Website des Rennens.
Fotos: ETM Daniel Böhm und TV 1848 Erlangen/ Krista Mikk
Weltmeisterschaft in Hamburg: Henseleit wird in der Team Relay Weltmeister
LeistungssportDas deutsche Team mit Simon Henseleit hat bei den World Triathlon Championships in Hamburg die Goldmedaille in der Mixed-Relay der Elite gewonnen. Die Mannschaft aus dem Gastgeberland setzte sich nach 1:22:08 Stunden vor Neuseeland (1:22:27) und der Schweiz (1:22:35) durch. Für Deutschland war es das erste Mixed-Relay-Edelmetall seit 2019 und der erste WM-Titel in dem spannenden und rasanten Staffelformat seit 2013.
Tim Hellwig, Annika Koch, Simon Henseleit und Laura Lindemann waren in dem rasanten Team-Wettbewerb am Start. „Wir hatten uns als Ziel gesetzt, hier zu gewinnen“, verriet Hellwig: „Aber man muss es auch schaffen, das dann umzusetzen. Da muss alles passen.“ Bei Hellwig jedenfalls passte viel: Deutschland war von Beginn des Rennens in der Spitzengruppe vertreten. „Es ist so krass, wenn man hier als Erste losläuft“, erklärte Koch. Und Henseleit fügte an: „Es ist geil, vor solch einer Kulisse solch einen Erfolg feiern zu dürfen. Ich war mir zur Hälfte des Radparts von Laura eigentlich sicher, dass wir gewinnen werden.“ Durch einen komfortablen Vorsprung von rund 20 Sekunden gerieten die letzten Minuten des Rennens zu einem Triumph-Lauf für Lindemann und das ganze Team. „Es ist solch eine Ehre, den WM-Titel nach zehn Jahren wieder nach Deutschland zurückbringen zu drüfen“, schreibt Simon Henseleit im Nachgang.
Henseleit und Knoll präsentieren sich auch im Einzelrennen stark
An den Vortagen wurden die Einzel-Wettbewerbe erstmalig im neuen Eliminator-Format über die Supersprintdistanz (300 Metern Schwimmen, 7,5 Kilometern Radfahren und 1,6 Kilometern Laufen) ausgetragen. Hierbei folgen auf einen Vorlauf und einen Hoffnungslauf drei Finalrunden, wobei am Ende der ersten beiden Final-Durchgänge jeweils die zehn Langsamsten ausscheiden.
Bei den Frauen ging der Titel an die Französin Cassandre Beaugrand (21:35). Die Zweite der WM des Vorjahres war vor allem im Laufen die mit Abstand stärkste Athletin und siegte vor der Britin Beth Potter (21:45). Laura Lindemann (21:47) setzte sich früh auf der Laufstrecke an Position drei – und gab diese bis zum Zielstrich nicht mehr ab. Ziemlich überraschend folgten auf die EM-Zweite von 2022 dann bereits Annika Koch (21:52) auf Rang vier und Marlene Gomez-Göggel (21:55) auf Platz fünf. Anabel Knoll schaffte es bis in die zweite Runde, schied dort allerdings als 15. aus.
Weltmeister wurde Hayden Wilde aus Neuseeland (19:26), der schon im Vorjahr in Hamburg triumphiert hatte. Hinter ihm liefen der Portugiese Vasco Vilaca und der britische Weltmeister von 2022, Alex Yee (beide 19:28), durch das Ziel. Simon Henseleit hatte das Finale der besten Zehn knapp verpasst, war dennoch sehr zufrieden mit seiner Leistung: „Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis und darauf, wie ich im moment Rennen gestalten kann.“ Das starke Abschneiden im Individualrennen hatte ihm auch den Startplatz in der Mixed Team Relay am Tag darauf verschafft.
Youngsters schlagen sich wacker
Jan Pluta und Tim Semmler, die ihr erstes großes internationales Rennen bestritten, hatten sich bereits am Donnerstag gut geschlagen, auch wenn Jan Pluta nicht ganz glücklich nach Hause fährt: „Ich kann mit meinem Rennen leider nicht ganz zufrieden sein“, berichtet er. „Nachdem ich beim Schwimmen zunächst erfahren durfte, was mit ‚internationaler Härte‘ gemeint ist, verpasste ich das Hauptfeld um wenige Sekunden. Dadurch musste ich in einer kleinen Gruppe die großen Radgruppen verfolgen, was mich viel Zeit und Energie kostete. Dementsprechend war das Laufen dann ehr ein Überlebenskampf anstatt einer Aufholjagd, die ich mit meiner Laufstärke sonst so gerne aufnehme.“
Dennoch war der Start vor dem Heimpublikum eine einmalige Erfahrung, gibt er zu: „Die Stimmung am Streckenrand und die Unterstützung der Zuschauer war unfassbar, als deutscher Athlet wurde man hier natürlich nochmal besonders angefeuert. Unerwartet war auch die Nähe zu den Profis, die man als Juniorenathlet hatte. Man übernachtete im selben Hotel, sah die Profis beim Essen und konnte sich mit einzelnen Elite-Athleten sogar nach ihrem Rennen noch unterhalten. Für mich war die Woche in Hamburg ein unvergessliches Erlebnis, das ich trotz des Verlaufs des Rennens positiv in Erinnerung behalten werde.“
Glücklicher war Tim Semmler: „Mein Rennen war echt solide. Im Schwimmen musste ich ganz schön kämpfen, um nach vorne zu kommen, am Ende bin ich so um Platz 30 aus dem Wasser gekommen und lag damit im Hauptfeld. Auf dem Rad konnte ich mit der Gruppe ein gutes Stück nach vorne kommen. So sind wir dann in einem riesigen Pulk abgestiegen (47 Athleten) und hatten 45 Sekunden Rückstand auf eine 4er-Gruppe. Laufen war dann echt hart! Am Ende hat es für Platz 40 gereicht. Dafür, dass ich keine spezifische Vorbereitung, und mich eigentlich auf ein kürzeres und schnelleres Format für die Junioren-EM vorbereitet hatte, war das Rennen echt zufriedenstellend. Die Woche war auch echt cool und lehrreich. Ich konnte bei meinem eigenen Rennen einiges an Erfahrung dazugewinnen. Außerdem konnten wir uns die Rennen der Profis anschauen und auch dort einiges für die Zukunft mitnehmen. Allgemein war es eine wunderschöne Woche, an die man sich sicher noch oft erinnern wird.“
Über 250.000 Zuschauer feuern Aktive an
Die Atmosphäre auf dem Hamburger Rathausmarkt und den Strecken Mitten im Herzen der Hansestadt, war – wie so oft in den vergangenen Jahren – auch bei der 21. Auflage von „the world’s biggest tri“ wieder sensationell. Über 250.000 Zusehenden verfolgten an den vier Wettkampf-Tagen die Rennen – was nicht nur bei den knapp 10.000 Athletinnen und Athleten, die bei den Welt-Titelkämpfen der Elite, des Nachwuchses und der Altersklassen aber auch in den Open Races sowie den Deutschen Meisterschaften der Para-Aktiven am Start waren, für große Freude sorgte.
Darüber hinaus gab es 26 Medaillen für die Altersklassen-Nationalmannschaft im Einzelrennen und acht Mal Edelmetall in den Mixed-Relay-Wettbewerben zu feiern.
Link zu den Ergebnissen der Rennen.
Titelbild: © DTU/Henning Angerer