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Zwei Bezirkstrainingstage in Oberfranken laden Kinder und Jugendliche ein
Jugendsport, OberfrankenDer Bezirk Oberfranken lädt Kinder und Jugendliche zu gleich zwei Trainingstagen mit verschiedenen Themen ein. Los geht es mit dem Thema Radsicherheit am Sonntag, dem 02. Juni 2024 in Bayreuth.
Am Samstag, dem 8. Juni 2024 geht es rund um die Themen Freiwasserschwimmen und Wechseltraining. Als ideale Location dient der Trebgaster Badesee. Wenn du Lust auf tolle Trainings hast und zwischen elf und 16 Jahren alt bist, dann solltest du dir die Termine notieren.
Beide Angebote sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Infos dazu gibt es in den Ausschreibungen.
Termin 1: 02. Juni 2024 in Bayreuth
Bevor es mit den Triathlons in Bayern so richtig rund geht, gibt es einen kurzen Trainingstag in Bayreuth zum Thema Radsicherheit und -beherrschung an. Richtiges Schalten, effektives Bremsen, Kurvenfahren, schnelles Auf- und Absteigen sollte vor dem ersten Wettkampf sitzen. Teilnehmen können alle Kinder- und Jugendlichen zwischen elf und 16 Jahren. Für alle Teilnehmer gilt Helmpflicht. Alle Teilnehmer die zu den Jahrgängen Schüler B oder jünger gehören, nehmen mit dem MTB teil.
Teilnehmerlimit: 20 Jugendliche
Treffpunkt: 02.06.24 um 10:00 Uhr am SV Bayreuth Hallenbad bis ca. 12:30 Uhr
Mitzubringen sind:
Zur Ausschreibung.
Termin 2: 08. Juni 2024 am Trebgaster Badesee
Hauptziel des Trainingstags ist die Gewöhnung und Vertiefung der schwimmerischen Fähigkeiten im Freiwasser sowie das Schwimmen in der Gruppe. Für alle Teilnehmer besteht die Pflicht eine Schwimmboje zu tragen die wir zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf dich!
Teilnehmerlimit: 25 Jugendliche
Mittagsverpflegung: Am See im Sun Valley (Selbstbeteiligung 10€)
Treffpunkt: 08.06.24 um 10:00Uhr am Trebgaster Badesee (95367, Trebgast)
Grober Ablaufplan: 10:00 bis ca. 15:00 Uhr
Mitzubringen sind:
Zur Ausschreibung.
Foto: Henrik Jörgens
Forchheimer Stadttriathlon mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Inklusion
Paratriathlon, VeranstaltungenAm 16. Juni ist es wieder so weit: Der Stadttriathlon Forchheim lädt zu einem sportlichen Wettkampf ein, der nicht nur durch spannende Distanzen, sondern auch durch sein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Seit letztem Jahr trägt der Stadttriathlon das Nachhaltigkeitslabel des Bayerischen Triathlon-Verbandes, das die Veranstaltung als besonders umweltfreundlich auszeichnet.
Vielseitige Distanzen für alle Altersgruppen
Der Triathlon bietet verschiedene Distanzen, die sowohl für erfahrene Athletinnen und Athleten als auch für Einsteiger und Schüler geeignet sind. Die Sprintdistanz umfasst 500 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen, verteilt auf zwei Laufrunden. Für Teams gibt es die Möglichkeit, die Sprintdistanz als Staffel zu absolvieren. Bei der Schüler- und Fitnessdistanz können sich die Athleten auf 300 Metern Schwimmen, 9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometern Laufen austoben. Gestartet wird mit dem Schwimmen als Rolling Start im Abstand von zehn Sekunden im Außenbecken des Königsbades.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der Stadttriathlon Forchheim setzt die Richtlinien des BTV konsequent um. Der ökologische Fußabdruck wird durch folgende Maßnahmen reduziert: Der zentral gelegene Veranstaltungsort kann gut durch umweltfreundliche Transportmittel wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden. Darüber hinaus werden wiederverwendbare und umweltfreundliche Materialien genutzt, um Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Die lokale Wirtschaft wird unterstützt, indem regionale und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen auch im Catering-Bereich angeboten werden.
Der Stadttriathlon Forchheim ist barrierefrei gestaltet, um allen Zuschauenden eine Teilnahme zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Inklusion von Starterinnen und Startern.
Ein besonderes Highlight: Der blinde Starter Florian Ramer
Ein besonderes Beispiel für gelebte Inklusion beim Stadttriathlon Forchheim ist der 41-jährige Florian Ramer, der blind ist. Das zweite Jahr in Folge startet Florian auf der Sprintdistanz. Dafür bekommt er eine eigene Schwimmbahn gestellt. Am Beckenrand erwartet ihn seine Frau, die ihn an der Hand zum gemeinsamen Tandem führt. Auf dem Tandem übernimmt seine Frau das Lenken, während Florian in die Pedale tritt. Beim Laufen wird er von der Chefin des DJK Gaustadt begleitet. Mit einem 1,5 Meter langen Seil verbunden, sorgt sie dafür, dass er nicht vom Weg abkommt.
Florian Ramer freut sich auf den Stadttriathlon und lobt die gute Organisation sowie die hervorragende Umsetzung der Inklusionsmaßnahmen.
Der Stadttriathlon Forchheim bietet ein unvergessliches Erlebnis für Sportbegeisterte und Zuschauer. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findest du auf der Website: www.stadttriathlon-forchheim.de (Link)
Text: Stadttriathlon Forchheim; Foto: Christian Mahr
TriPoint Day in Schweinfurt
TriPointDer TriPoint der TG 48 Schweinfurt plant und präsentiert gemeinsam mit Hanna Krauss am 28. Juni 2024 einen TriPoint Day in Schweinfurt. Der offene Trainingstag für Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahren soll Jugendliche jeder Leistungsklasse versammeln und auch Neulinge und Interessierte einladen.
Details und weitere Informationen erhalten gemeldete Teilnehmer vor der jeweiligen Veranstaltung durch Hanna Krauss.
TriPoint Day Schweinfurt am 28. Juni 2024 von 13:30 bis 17:00 Uhr
Ansprechpartner ist Jürgen Röder, Jugendleiter der TG48 Schweinfurt Laufen/Triathlon, jugendleitung@laufen-triathlon.de
Link zur Anmeldung.
Foto: Sophie Rohr
Bayreuther Schulen absolvieren gemeinsames Wechseltraining
SchulsportTriathlon in der Schule – das macht besonders dann Spaß, wenn viele mitmachen. Vor kurzem fand in Bayreuth deshalb ein gemeinsames Wechseltraining mit den Gymnasien WWG Bayreuth und GMG Bayreuth statt. Das Ziel: Eine Vorbereitung auf die anstehenden Qualifikationsveranstaltungen für „Jugend trainiert für Olympia“.
Die Trainer und Betreuer Julia Skutschik und Bernd Biermann waren federführend für das gemeinsame Training verantwortlich und hatten sich nach der Schule des am Sportplatz Graf Münster Gymnasiums verabredet. Beide Gymnasien sind für den Schüler-Triathlon in Weiden am 12. Juni gemeldet und die Schülerinnen und Schüler, von denen einige das erste Mal einen Triathlon absolvieren wollen, sollten insbesondere die Wechselabläufe im Triathlon üben.
Das Schwimmen wurde simuliert, bevor es auf die Radrunde und zum abschließenden Lauf ging. Der kleine Einblick in die Abläufe war eine gute Vorbereitung auf das anstehende Event und heizte die Vorfreude an. Die Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit einem gemieteten Bus nach Weiden fahren und bei der Fahrt und hoffentlich auch beim Wettkampf viel Spaß haben. Jeweils acht Kinder des WWG Bayreuth und sechs Kinder des GMG Bayreuth werden in der Mixed Staffel starten.
Triathlon Ingolstadt: Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement bei der BM Mitteldistanz im Fokus
VeranstaltungenIns Trainingslager fliegen, durch das Verbandsgebiet zu Rennen düsen, Startergeschenke mit nach Hause nehmen – dass Triathlon, wie viele andere liebgewonnene Dinge, oft nicht ressourcenschonend ist, rückt immer mehr ins Bewusstsein. Doch genau dieses Bewusstsein bietet eine Chance. „Man kann seine Gewohnheiten dann aktiv überdenken und Entscheidungen treffen“, meint der Zuständige für Sportentwicklung in Bayern, Tim Feuerlein. Für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen haben sich auch Gerhard Budy und sein Team entschieden. Der Organisator des Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl hat seine Veranstaltung sogar zertifizieren lassen – und ist mit diesem Zeichen ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Event-Organisation.
Bayerische Meisterschaft Mitteldistanz mit Stars der Szene
Das beliebte Rennen in Süddeutschland ist am 9. Juni auch Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz. Über 1.000 Athletinnen und Athleten sind bereits über die Strecke gemeldet. Darunter sind Tim Groose Freese und Elena Illeditsch, die die MD letztes Jahr gewannen, Maria Paulig und Maja Betz, die Deutsche Meisterin auf der Langdistanz. Mit Lukas Stengel ist zudem der Titelverteidiger der BM aus 2023 gemeldet.
Doch zurück zum Thema Nachhaltigkeit: ISO 20121 steht auf dem Zertifikat, auf das Budy und sein Team zurecht stolz sind. Diese erst einmal nichtssagende Nummer steht für den freiwilligen internationalen Standard für nachhaltiges Eventmanagement, der von der Internationalen Organisation für Normung erstellt wurde. Der Standard soll Organisationen dabei unterstützen, die Nachhaltigkeit während des gesamten Event-Management-Zyklus zu verbessern.
Hallo Gerhard, mit der ISO Zertifizierung ist der Triathlon Ingolstadt ein Vorreiter in Sachen nachhaltigem Eventmanagement. Was musstet ihr leisten, um dieses Zertifikat zu erhalten?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Nachhaltigkeit (inas GmbH) haben wir ein Konzept für unsere Sportveranstaltung entwickelt. Damit verfolgen wir vier strategische Ziele: Einen kreislauffähigen Triathlon entwickeln, CO2-Emissionen reduzieren, einen fairen Umgang miteinander und einen fairen Wettkampf sicherstellen und eine wertschöpfende Veranstaltung für alle Beteiligten schaffen. Mehr dazu findet Ihr hier.
Alle unsere Entscheidung überprüfen wir nach den vier strategischen Zielen. Besonders im Bereich Beschaffung überprüfen wir Produkte, Artikel und Ausrüstungsgegenstände – sprich alles was für den Triathlon Tag in Einsatz kommt – nach folgenden Leitprinzipien:
Das grundlegende Prinzip für eine nachhaltigere Sportveranstaltung bekennen wir in unserer Grundsatzerklärung. Mittlerweile sind wir schon im zweiten Jahr in Folge offiziell nach DIN ISO 20121 für ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement zertifiziert worden.
Tim, Du bist zuständig für den Bereich Sportentwicklung im BTV. In die Zuständigkeiten dieser Stelle wurde auch der Bereich Nachhaltigkeit aufgenommen. Was ist dein Ziel? Welche Visionen möchtest Du im Rahmen deiner ehrenamtlichen Arbeit im Verband umsetzen?
Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass gerade nach den letzten schwierigen Jahren nicht noch eine zusätzliche Belastung auf Veranstalter dazukommt. Dennoch wäre es falsch, dem Thema Nachhaltigkeit keine Beachtung zu schenken. Meine Vision, und ein Stück weit auch meine Aufgabe ist es, gewisse Rahmenbedingungen für nachhaltiges Eventmanagement in Triathlon-Bayern zu definieren. Diese sollen so umsetzbar sein, dass sie durch gut funktionierende Konzepte übernommen werden können. Letztendlich möchten wir damit als Verband für das Thema sensibilisieren und Anregungen für Veranstalter schaffen.
Wie könnte Nachhaltigkeit im Triathlon weiter vorangetrieben werden, ohne dass das Erlebnis an Reiz einbüßt?
Tim: Das Thema Mobilität ist aktuell sehr stark im Wandel und wird sich zukünftig noch weiter verändern. Persönlich hoffe ich, dass es mehr regionale mutige Veranstalter geben wird und die Athleten auch außerhalb der „großen“ Rennen, diesen kleineren Events wieder mehr Beachtung schenken.
Link zur Website des Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl
Fotos: Christoph Raithel
DTU Jugendcup in Forst: Zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für den Nachwuchs
Jugendsport, LeistungssportIm Wettkampfkalender des ambitionierten bayerischen Nachwuchs geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt des DTU Jugendcups in Halle ging es am vergangenen Wochenende in Forst erneut zur Sache. Das Nachwuchsteam rund um die BTV Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf reiste mit großen Ambitionen und guten Erinnerungen an. Am Ende sprangen zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für bayerische Athletinnen und Athleten heraus.“Alle haben das aus dem Rennen rausgeholt, was an diesem Tag drin war“, ordnet Stephen Bibow die Leistungen ein, und ergänzt: „Das ist schonmal ein Erfolg und freut mich!“ „Im Vorfeld hatten wir leider ein paar krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle, auch von potentiellen Podiumskandidaten und Kandidatinnen“, bedauert allerdings Johnny Zipf.
In ihrer Leistung stachen Jonas Seling und Joseph Hof in der Jungend B hervor, die mit den Plätzen 2 und 4 richtig gute Ergebnisse erreichen konnten. Auch bei den Athletinnen der Jugend B gab es ein erfreuliches Resultat: Nach längerer Verletzungsphase ist Josefine Doseth zurück auf der Erfolgsspur und holte sich Platz 3. Moritz Hägel erkämpfte sich in der Jugend A in einem extrem harten Rennen Platz 2. In der gleichen AK arbeitete Moritz Hartmann auf dem Rad stark mit. Bei den weiblichen A-Jugendlichen blieb zwar dieses Mal ein Spitzenplatz aus, doch mit Platz 9 zeigte Giulia Göttler, dass sie sich im vergangenen Jahr stark verbessert hat.
Jonas Seling: Bei Cup-Premiere mit perfektem Lauf gestartet
„Mein Schwimmen war für meine Verhältnisse ganz gut, weswegen ich direkt in die erste Radgruppe kam. Der Wechsel war auch in Ordnung, aber noch nicht perfekt“, analysiert der junge Athlet das Rennen. „Das Radfahren war gut, ich musste nie ganz vorne fahren und konnte so noch Kräfte fürs Laufen aufsparen. Glücklicherweise hatte ich beim Laufen keine Wadenkrämpfe, wie noch eine Woche zuvor in Weiden. Wahrscheinlich war es sogar der beste Lauf bisher, obwohl der Wechsel vom Rad nicht gut war. Im Nachgang bin ich einfach sehr glücklich, da es mein erster DTU-Cup überhaupt war und erst der zweite Wettkampf nach Weiden in zwei Jahren.“
Moritz Hägel: Nach hartem Radfahren ins Ziel gerettet
Moritz Hägel ordnet sein Rennen so ein: „Ich bin beim Schwimmen sehr gut weggekommen, leider bin ich nicht die optimale Linie geschwommen, so dass ich bei der ersten Boje nur im Mittelfeld war, bis zur nächsten Boje könnte ich mich deutlich vorarbeiten, ich kam dann mit 40 Sekunden Rückstand auf den Ersten aus dem Wasser, was Platz 16 bedeutete. Nach einem guten Wechsel habe ich leider wieder die erste Radgruppe verpasst. Die ersten zwei Runden waren extrem hart, in Runde drei konnte meine Gruppe zum Glück auf die erste Gruppe auffahren und ich konnte als Erster auf die Laufstrecke wechseln. Die ersten zwei Laufrunden hab ich mich noch ziemlich gut gefühlt, aber in Runde 3 hab ich dann die Beine vom kräftezehrenden Rad fahren gemerkt und konnte nicht mehr mit Christian mithalten. So kam ich in einem echt starken Feld als glücklicher Zweiter ins Ziel. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung vor allem nach dem harten Radfahren. Natürlich will ich noch weiter nach vorne kommen und wenn ich den Sprung in die erste Radgruppe schaffe, ist, denke ich, noch Luft nach oben.“
Manuel Lessing mit viel Pech
Bei den Junioren hatte Manuel Lessing Pech und musste zwei Zeitstrafen verbüßen, die ihm mutmaßlich einen Podiumsplatz kosteten. Nach längerer Krankheit konnte Jan Semmler mit Platz vier schon wieder stark performen, hinter ihm zeigte Luis Rühl ein gutes Rennen. Chiara Göttler arbeitete sich im Rennen der Juniorinnen Runde für Runde beim Laufen nach vorne. Am Ende konnte sie einen driten Platz feiern.
„Die Rennen hingen in diesem Jahr sehr stark von der Laufperformance ab, da sich auf der Radstrecke jeweils ein großes Hauptfeld bildete. In diesem Rahmen haben unsere Athletinnen und Athleten das maximum rausgeholt. Beim anstehenden Rennen am Rothsee könnte die Renndynamik schon wieder anders aussehen,“ schätzt Stephen Bibow ein. „Wir freuen uns deshalb umso mehr auf das anstehende Heimspiel.“
Fotos: DTU/Sven Seele
Die Ergebnisse in der Übersicht
Jugend B weiblich
Platz 3: Josefine Doseth
Platz 8: Matylda Jozwiak
Platz 9: Nina Mayer
Jugend B männlich
Platz 2: Jonas Seling
Platz 4: Joseph Hof
Platz 5: Alexander Tresselt
Jugend A weiblich
Platz 9: Giulia Göttler
Platz 10: Anna Brugger
Jugend A männlich
Platz 2: Moritz Hägel
Juniorinnen
Platz 3: Chiara Göttler
Platz 10: Charlotte Doseth
Junioren
Platz 4: Jan Semmler
Platz 5: Luis Rühl
Platz 7: Manuel Lessing
Platz 8: Tim Semmler
Link zu den Ergebnissen.
BTV Community-Event des RC Wendelstein: Lauf-Spaß und entspannter Lagerfeuer-Abend
BTV Community-EventsRund 15 Teilnehmende fanden sich zum ersten BTV Community-Event des RC Wendelstein ein. Geboten war einiges: Am Test-Stand von NewBalance gab es die Möglichkeit Laufschuhe auszuprobieren, ein gemütlicher Lauf in unterschiedlichen Gruppen sorgte für den sportlichen Teil und zum Abschluss machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Grillgut und Getränken am Lagerfeuer einen schönen Abend.
„Es waren viele Neue vom Laufanfänger bis zum Wiedereinsteiger dabei, was uns sehr gefreut hat“, berichtet Abteilungsleiter Tim Feuerlein. Das junge Team des RC Wendelstein ist auch sonst aktiv in der Werbung von neuen Mitgliedern. Der Community-Event zeigte wieder, dass sich solche Bemühungen lohnen. Fünf Damen schlossen sich der „Ladies Only“-Gruppe an. In einer weiteren Gruppe liefen zu Beginn sogar zwei Kinder mit ihrem Vater mit. Viele Teilnehmende hatten zudem die Möglichkeit genutzt, einen Testschuh für die Runde auszuprobieren.
Neben dem gemeinsamen Sporttreiben wird in dem Verein die Gemeinschaft besonders großgeschrieben. Deshalb war es für die Ausrichtenden auch klar, dass nach dem Lauf ein gemeinsamer Abend in schöner Atmosphäre sein muss. So wurde der Grill aufgebaut und ein Lagerfeuer geschürt. „Ein voller Erfolg“, fanden Teilnehmende und Organisierende am Ende.
Lust auf ein BTV Community-Event? Hier gibt’s mehr (Link)!
Link zur Website des RC Wendelstein/ Team Optimum.
Foto: RC Wendelstein
Auftakt der Regional-, Bayern- und Landesliga in Weiden
LigaWie die Jahre zuvor startete auch in diesem Jahr die Ligasaison für die Regional-, Bayern- und Landesliga Nord wieder in Weiden. Diesjähriges Novum: Nie zuvor sind in den bayerischen Ligen so viele Teams gemeldet gewesen.
Spannende Formate eröffnen Kampf um Rangliste
Für die Regional- sowie Bayernliga standen am Vormittag ein Supersprint (bestehend aus 330 m schwimmen, 9,6 km radeln sowie 1,7 km laufen) an, den die Athleten einzeln mit Windschattenverbot absolvieren mussten. Aus den Einzelzeiten errechnete sich das Mannschaftsergebnis für den Jagdstart am Nachmittag, wo im Team die gleichen Schwimm- und Radkilometer, jedoch 3,1 km Laufkilometer zurückgelegt werden mussten. Bei der Landesliga Nord begann die Saison hingegen mit einer Sprintdistanz und Windschattenfreigabe, hier wurden 770 m geschwommen, 19,2 km geradelt und 4,5 km gelaufen.
Die Wassertemperatur betrug knapp 16 Grad Celsius, sodass bereits am Morgen im See geschwommen werden konnte. Einige unerschrockene Athletinnen starteten sogar ohne einen Kälteschutzanzug, was bei etwa 12 Grad Aussentemperatur mit Bewölkung und Sprühregen für anerkennende Blicke sorgte. Das Wetter wurde zum Glück im Laufe des Vormittags besser, sodass später zur Siegerehrung sogar die Sonne zu sehen war.
Rother Teams stark
Bei den Regionalliga Frauen konnten sich am Vormittag die TSG 08 Roth mit 6 Sekunden Vorsprung auf den MRRC München den ersten Platz sichern. Die TG Viktoria Augsburg II erreichte mit weiteren 31 Sekunden Abstand den dritten Platz. Nach der Mannschaftsverfolgung am Nachmittag tauschten die ersten beiden Plätze, sodass der MRRC München sich den Sieg sichern konnte, die TSG 08 Roth mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel kam und die TG Viktoria Augsburg II mit 1:17 min Rückstand Platz drei belegte.
In der Bayernliga der Frauen schaffte es die neue Startgemeinschaft SG Donau-Ries am Vormittag direkt auf Platz eins, mit 11 Sekunden dahinter kam die zweite Mannschaft des TV Planegg-Krailling ins Ziel, kurz darauf mit weiteren 12 Sekunden der SSV Forchheim II. Am Nachmittag konnte das Team aus Planegg-Krailling weiter nach vorne laufen und sicherte sich so den Sieg, die SG Donau-Ries kam mit 1:01 min Abstand auf dem zweiten Platz ins Ziel. Von vormittags Platz fünf konnte die zweite Mannschaft des MRRC München am Nachmittag bis auf Rang drei vorlaufen und erreichte somit ebenfalls einen Podiumsplatz.
Am Vormittag dominierte bei in der Regionalliga der Männer die TSG 08 Roth II, gefolgt von TWin Neumarkt mit 31 Sekunden Abstand. Den dritten Platz mit weiteren 12 Sekunden erreichte das Team der IfL Hof. Am Nachmittag konnte die TSG 08 Roth II ihr Ergebnis vom Vormittag verteidigen und gewann mit 48 Sekunden Vorsprung vor TWin Neumarkt. Die IfL Hof musste sich dem Puma Team Erlangen II geschlagen geben, welche Platz drei belegten und das Podium komplett machten.
In der Bayernliga der Männer gewann der SV Würzburg III den Vormittag mit 26 Sekunden Vorsprung vor dem RSC Kempten II. Der WSV Bad Tölz, frisch aus der Landesliga Süd aufgestiegen, konnte den dritten Platz mit 25 Sekunden Abstand belegen. Auch am Nachmittag baute der SV Würzburg III seinen Vorsprung weiter aus und erreichte mit über einer Minute Abstand als erstes Team die Ziellinie. Der RSC Kempten II belegte erneut Platz zwei, dicht gefolgt vom SSV Forchheim und TSV Gaimersheim, die mit weniger als einer Sekunde Abstand Platz drei und vier belegten.
In der Landesliga Nord gab es dieses Jahr ebenfalls ein paar Änderungen: da die Landesliga Süd seit Jahren voll besetzt ist und mit Wartelistenplätzen gearbeitet wird, wechselten einige Teams aus der Landesliga Süd in die Landesliga Nord. Dieser Wechsel zahlte sich für den SC Delphin Ingolstadt auch direkt aus, denn sie konnten mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung das erste Saisonrennen beenden. Den zweiten Platz belegte TWin Neumarkt II, gefolgt vom ASC Kronach-Frankenwald.
Nicht nur die Athleten sondern auch der Ligaausschuss, der Einsatzleiter und der Technischer Delegierte freuten sich sehr über einen gelungenen Saisonauftakt ohne Stürze oder sonstige Zwischenfälle.
Link zu den Ergebnissen.
Wörthsee-Triathlon: Tradition und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus
SportentwicklungDer Wörthsee-Triathlon ist einer der traditionsreichsten Triathlons überhaupt und findet seit 1985 regelmäßig jeden Sommer am Wörthsee statt. Einer der schönsten Seen des 5-Seen-Landes dient als Dreh- und Angelort. Trotz über 800 teilnehmender Sportler und 250 Helfer zeichnet er sich durch seine familiäre Atmosphäre und das freundschaftliche Miteinander aus. Dass Tradition und Großveranstaltung auch Nachhaltigkeit berücksichtigen können, beweist die Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeits-Label des BTV.
Doch wie setzt man nachhaltige Ideen um? Wie transportiert man sie ins Team und zu den Sportlern? Wir haben die Veranstalter gefragt.
Hallo!
Wie seid Ihr auf das Label aufmerksam geworden und wie kam es zu der Idee, euch zu bewerben?
Wir sind durch die Vorstellung des Konzepts in der Bezirksversammlung aufmerksam geworden. Da wir schon seit einigen Jahren versuchen, den Triathlon möglichst nachhaltig zu gestalten, lag es auf der Hand, mitzumachen.
Ihr verzichtet nicht auf ein Finnischer-Shirt, sondern bietet eine Bestellmöglichkeit für ein Bio-Baumwollshirt an. Ist das neu oder habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht? Wird die Menge genau bestellt und im Nachgang das Shirt versandt oder wie geht die Logistik vonstatten?
Wir haben bereits letztes Jahr darauf umgestellt, dass es ein Finnisher T-Shirt nur auf Vorbestellung gibt. Klar, am nachhaltigsten wäre es, kein T-Shirt anzubieten. Aufgrund entsprechender Teilnehmer-Rückmeldungen haben wir uns aber dafür entschieden, weiterhin ein T-Shirt aufzulegen. Wir legen dabei Wert auf Qualität – das Shirt ist aus 100% Bio-Baumwolle, wird in Europa produziert und wir verzichten auf Werbeaufdrucke – so wird es von den Teilnehmern dauerhaft getragen. Bei der Anmeldung zum Triathlon kann das T-Shirt vorbestellt werden. Die T-Shirts werden dann von uns dann in entsprechender Menge bestellt und bei der Startnummernausgabe mit ausgegeben.
In Sachen Verpflegung fahrt ihr das volle Nachhaltigkeitsprogramm: Regionale und saisonale Speisen in Mehrweggeschirr, Abgabe von Resten an gemeinnützige Organisationen. Habt ihr Partner, die euch unterstützen, oder stemmt der Verein das selbst?
Wir haben ein sehr engagiertes Team aus dem Naturkostfachhandel, die ihre Erfahrung und Kontakte für uns nutzen und die Versorgung der Sportler nach dem Wettkampf übernehmen. Zudem haben wir auch einen professionellen Bio-Caterer vor Ort.
Euer Rennen hat Tradition und gehört mit über 800 Teilnehmenden und rund 250 Helfenden zu den größten im Verbandsgebiet. Macht es die Menge an Menschen einfacher oder eher komplizierter in Sachen Nachhaltigkeit? Wie gehen Veranstaltungs-Routiniers mit den Neuerungen um?
Es ist natürlich so: Je mehr Teilnehmer eine Veranstaltung hat, desto größer sind die Auswirkungen auch von kleinen Maßnahmen in Richtung Nachhaltigkeit. Wichtig ist es, die Veranstaltung Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten, statt alles auf einmal ändern zu wollen. So lassen sich auch Routiniers für Änderungen gewinnen und wir entwickeln uns gemeinsam Jahr für Jahr weiter. Letztes Jahr haben wir beispielsweise auf komplett vegetarische Teilnehmerverpflegung umgestellt und auch vegane Alternativen angeboten – statt Salami gab es Hummus auf dem Brot – was sehr gut angenommen wurde. Dieses Jahr wollen wir auch beim Catering komplett auf vegetarisch umstellen.
Wie habt ihr das Mehrweg-Becher-Problem gelöst?
Wir haben uns schon vor einigen Jahren Mehrwegbecher zugelegt. Sie werden vom Versorgungs-Team gleich nach der Veranstaltung gereinigt und getrocknet. Dafür stehen uns zwei Spülstationen zur Verfügung.
Danke für eueren Einsatz und weiterhin viel Erfolg!
Link zur Website der Veranstaltung.
Fotos: Wörthsee Triahtlon
Nelly Rassmann und Stefan Wiessner Bayerische Duathlon-Meister
Breitensport, VeranstaltungenBestes Wettkampf-Wetter und ein Teilnehmerfeld mit rund 350 Athletinnen und Athleten. So feierte der Duathlon Planegg-Krailling sein 30. Jubiläum. „Wir hatten einen rundum perfekten Tag mit so vielen Startern vie seit langem nicht“, freute sich Organisator Maximilian Wechner. Im Rahmen des Traditionsrennens wurden auch die Meistertitel über die Duathlon-Kurzdistanz vergeben. Bei den Frauen wurde lang um die Führung gerungen und am Ende entschied Nelly Rassman ihr Heimspiel für sich. Bei den Männern setzte sich Stefan Wiessner deutlich durch.
Spannender Rennverlauf bei den Damen
10,2 Kilometer Laufen, 39 Kilometer Radfahren und weitere 5,1 Kilometer Laufen waren auf der Kurzdistanz zu absolvieren. Im Damenrennen konnte sich zunächst keine Sportlerin so recht absetzen. Nach dem Radfahren waren noch vier Konkurrentinnen auf der Jagd nach dem Sieg. Erst beim abschließenden Lauf konnte sich Anja Kobs (TSV Alling) durchsetzen. Hauchdünne sechs Sekunden später lief die neue Bayerische Meisterin Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling) über die Ziellinie. Mit noch unter einer Minute Abstand folgte Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth. „Mit dem bayerischen Meistertitel habe ich nicht gerechnet,“ berichtet Nelly Rassmann. „Es war ein echt hartes und spannendes Rennen, weil wir sehr viel um die Plätze rotiert sind. Bei dem Super Wetter, der Strecke u der 1-A Organisation war es auf jeden Fall ein mega Tag und hat super viel Spaß gemacht!. Das Rennen in Krailling habe ich auch in Vorbereitung auf die DM/EM in Arlsdorf gemacht und es hat mir noch einmal Sicherheit gegeben, was sich beim Pacing in den Läufen ausgezahlt hat.“
Deutlicher ging es da im Männerrennen zu. Schon auf der Radstrecke machte Stefan Wiessner die Sache klar. Die schnellste Radzeit von 52:27.21 Minuten brachte ihm ein komfortables Polster, das er auf dem zweiten Laufabschnitt noch ausbaute. So lief er rund eineinhalb Minuten vor Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach) über die Ziellinie. Das Treppchen komplettierte Thomas Tietz (Vfl Kaufering Triathlon).
„In diesem Jahr hatten wir einmal darauf geschaut unseren Müll zu reduzieren und Müll zu trennen,“ berichtet Maximilian Wechner von einem Schauplatz am Rande. „Am Ende hatten wir eine halbe Tüte Restmüll zu verzeichnen, was natürlich schon ein Erfolg war.“
Ergebnisse
Gesamtwertung
1. Platz: Stefan Wiessner (MRRC München)
2. Platz: Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach)
3. Platz: Thomas Tietz (VfL Kaufering Triathlon)
1. Platz: Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling)
2. Platz: Vanessa Aberham TSG 08 Roth e.V.
3. Platz: Helen Graf (TV Planegg Krailling)
Bayerische Meisterinnen und Meister
AK 25 RASSMANN Nelly (TV Planegg-Krailling)
AK 30 HEINRICHS Lisa (SV Würzburg 05)
AK 35 PONKOWSKY Lena (SV Solidarität Ismaning)
AK 40 ESEFELD Katrin (LG Mettenheim)
AK 45 NEUMANN Verena (TSV Grünwald)
AK 55 BREGULLA-LINKE (Claudia SC Riederau)
AK 60 KÖHLER Gabriele (Schwimmerbund BAYERN 07 e.V.)
AK 18-20 LOY Sandro (GEH-PUNKT Weißenburg)
AK 20 JETZT Lucas (Volllast TriTeam Schongau)
AK 25 STENGEL Jonas (Arriba Göppersdorf)
AK 30 MICHELS Lukas (Wasserfreunde Pullach)
AK 35 WIESSNER Stefan (MRRC München)
AK 40 LAUBEL Stefan
AK 45 STELZLE Florian (SC 53 Landshut/zweiradcenter Dingolfing)
AK 50 SCHMADERER Hermann (Schwimmverein Straubing)
AK 55 ALBRECHT Jürgen (Arriba Göppersdorf)
AK 60 BÜTTNER Andreas (TSV Ottobrunn)
AK 65 FENDT Werner (Radsport-Club Aichach 1977 e.V)
AK 70 MAYER Michael (TSV Gräfelfing)
AK 75 JOAS Reinhard Herrieder Aquathleten
Fotos: private Aufnahmen