Die DTU Triathlon-Schultour powered by Suzuki besteht in diesem Jahr aus 45 Veranstaltungen und wird über 15.000 Mädchen und Jungen an den Ausdauerdreikampf heranführen. Wie schon im Vorjahr fördert dabei Suzuki Deutschland den Triathlonsport auf Schulebene. Auch in Bayern sind viele Schulen aktiv, darunter die Peter Vischer Schule in Nürnberg, das Apian Gymnasium in Ingolstadt, Schulen in Fürth, Erlangen und Höchstadt. Neu sind der Herokids-Triathlon in Heroldsberg und Kehlheim als inklusive Veranstaltung.

Im Rahmen der Schultour haben Schülerinnen und Schüler zwischen Mitte Mai und Ende September 2025 die Chance, Triathlonluft zu schnuppern und ein Zeichen gegen Bewegungsarmut zu setzen. „Bewegung spielt eine entscheidende Rolle für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern“, sagt Daniel Schnell, Deputy Managing Director der Suzuki Deutschland GmbH. „Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, gemeinsam mit der DTU das Thema Triathlon weiterhin proaktiv in die Schulen zu tragen – und so neben dem Spaßfaktor auch einen Beitrag zur Förderung der nächsten Generation von Triathletinnen und Triathleten in Deutschland zu leisten.“

Spas an Bewegung finden und gemeinsam Ziele erreichen

Bei der Schultour steht der Spaß am Sport im Vordergrund: „Es geht nicht darum, wer individuell der oder die Beste ist, sondern darum, aufzuzeigen, was man gemeinsam im Klassenverband erreichen kann“, erklärt Mirco Beyer, Jugendsekretär der Deutschen Triathlon Union, und fügt an: „Wir fiebern den diesjährigen Schultour-Veranstaltungen mit großer Vorfreude entgegen und sind uns sicher, dass die Schülerinnen und Schüler tolle Erlebnisse rund ums Schwimmen, Radfahren und Laufen mitnehmen werden.“ Auch der Vizepräsident Leistungssport des BTV freut sich auf die Veranstaltungen: „Es ist toll zu sehen, dass sich so viele im Schul- und Vereinsbetrieb für den Sport engagieren und unterstützen diese Bemühungen im Verband durch Förderung jeder Veranstaltungauch in diesem Jahr.“

Schulen als Bewegungsort fördern

Ziel der DTU Triathlon-Schultour powered by Suzuki ist es, den aus Schwimmen, Radfahren und Laufen bestehenden Ausdauerdreikampf noch häufiger in Deutschlands Schulen zu bringen. Die Teilnahme steht allen Schulformen offen. Möglich sind Triathlon-, Duathlon- oder Swim&Run-Wettbewerbe auf altersgerechten Strecken, im Einzel- oder im Staffelformat, schulintern oder schulübergreifend. Die Deutsche Triathlonjugend (DTJ) und der BTV fördern Kooperationen von Vereinen und Schulen mit finanziellen Mitteln und attraktiven Angeboten.

Weitere Informationen der DTU gibt es hier.
Weitere Informationen des BTV gibt es hier.

Foto: Ina Al-Sultan

Am vergangenen Wochenende machte der DTU Jugend Cup Station im badischen Forst und der bayerische Triathlon-Nachwuchs zeigte sich von seiner besten Seite. Auch wenn das große Ziel, ein Ticket zur Jugend-Europameisterschaft, diesmal (noch) nicht erreicht wurde, konnten die Athletinnen und Athleten des Bayerischen Triathlon-Verbands mit starken Leistungen überzeugen. „Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind“, resümiert Landestrainer Johnny Zipf. „Natürlich wollten wir in Forst schon eines der beiden EM-Tickets holen, aber wir bleiben positiv – der Rothsee Triathlon kommt!“

Bayerns Juniorinnen glänzen mit Podiumsplätzen, Solide Platzierungen in der Jugend A

In der Juniorinnen-Klasse lieferten die bayerischen Athletinnen eine gute Team-Leistung: Kjara Reckmann stürmte auf Platz 2, Sarah Walter komplettierte das Podium mit Rang 3. Dicht dahinter finishte Carlotta Bülck auf dem vierten Platz. Auch Chiara Göttler überzeugte mit Rang 7.

Bei den weiblichen Jugend A-Starterinnen platzierte sich Giulia Göttler auf Rang 4 und schrammte nur knapp am Podiumsplatz vorbei. Annika Bernhuber und Nina Mayer komplettierten das solide Ergebnis auf den Plätzen 9 und 10.

Athletin auf Fahrrad fährt um Wende

Starker Auftritt bei den Junioren

Auch die bayerischen Junioren zeigten sich in aussichtsreicher Form für die anstehenden Rennen: Luis Rühl verpasste mit Platz 4 knapp das Podium. Dahinter kamen Moritz Nägel (Platz 6) und Moritz Hartmann (Platz 12) ins Ziel. In der Jugend B konnte Alexander Tresselt mit Platz 10 ein weiteres Top-10-Ergebnis für Bayern sichern, Lando Spielberger wurde 14.

Bei den männlichen Athleten der Jugend A landete Vincent Weiß mit einem starken Rennen auf Platz 4, Lasse Reusch wurde Neunter, Lennart Walter Zehnter und Jonas Selig kam auf Rang 11 ins Ziel.

Blick voraus auf das Heimrennen am Rothsee

Trotz der verpassten EM-Nominierungen zeigt sich das Team optimistisch. Der nächste Halt im Rennkalender ist das Heimspiel am Rothsee, bei dem gleichzeitig auch die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Dort wird es eine weitere Chance auf die heiß begehrten EM-Tickets geben. „Wir nehmen das Positive aus Forst mit und freuen uns auf das Heimrennen“, so Zipf weiter. „Die Mädels und Jungs haben gezeigt, dass sie das Potenzial haben – jetzt gilt es, in Roth nochmal einen draufzusetzen.“

Alle Ergebnisse des Rennens findest Du hier (Link).

Fotos: DTU/Winni Penno

Es sind die vielen kleinen Geschichten, die den Kinder-Cross-Triathlon in Schongau so besonders machen. Keine große Show, keine überbordende Kulisse – dafür ein familiäres Miteinander und die Begeisterung, die von den ersten Schwimmzügen bis zum Zieleinlauf spürbar ist. Seit nunmehr zwanzig Jahren trägt der TSV Schongau die Veranstaltung, die für viele der Nachwuchssportler der erste Schritt in die Welt des Triathlons war und ist – oder einfach nur ein unvergesslicher Tag voller Abenteuer.

Nachwuchsarbeit als zentrales Thema

Kind steigt auf FahrradDie Idee dazu wurde aus der eigenen Leidenschaft geboren. Nachwuchsarbeit war im Verein schon immer ein zentrales Thema. Doch es fehlte ein passendes Angebot, bei dem die Kinder direkt vor der eigenen Haustüre einen Wettkampf erleben konnten – auf Augenhöhe, ohne große Barrieren. Also entschloss man sich, einen Triathlon auf die Beine zu stellen, der anders war als die damals gängigen Formate. Statt auf teure Rennräder zu setzen, fiel die bewusste Entscheidung für Mountainbikes. Ein Schritt, der nicht nur Chancengleichheit schuf, sondern auch den Spaß und die Zugänglichkeit in den Vordergrund stellte. Gerade für die Altersklassen der Jugend B sollte ein eigener Wettbewerb entstehen – oft endete das Angebot für Schüler A, danach mussten die Jugendlichen in die Jedermann-Distanzen wechseln. In Schongau wollte man die Lücke schließen – und gleichzeitig die Talente aus der Region entdecken.

Über viele Jahre prägte Wolfgang Ahrens als Hauptorganisator das Bild des Kindertriathlons. Zwischen 2004 und 2017 hielt er die Fäden in der Hand, brachte die Veranstaltung Jahr für Jahr mit viel Herzblut auf die Beine. Als er 2018 aus beruflichen und privaten Gründen kürzertreten musste, sprang Ramona Breunig ein – ein Schritt, der sich fast wie ein Kreis schloss. Denn Ramona selbst war seit der zweiten Auflage 2005 regelmäßig als Teilnehmerin am Start gewesen. Der Kindertriathlon hatte sie sportlich mit geprägt, und so war es für sie eine Ehrensache, die Organisation zu übernehmen. Heute ist sie die treibende Kraft im Hintergrund, getragen von einem Team aus Vereinsmitgliedern und Freunden, die alle eines eint: Die Begeisterung, Kindern diese besondere Erfahrung zu ermöglichen.

Kids ein tolles Elebnis bieten

Anders als beim „großen“ Schongauer Triathlon, der ebenfalls im Verein organisiert wird, bleibt beim Kindercrossrennen alles eine Spur näher, eine Spur familiärer. Die Helfer kennen die Kinder oft persönlich, feuern sie namentlich an, fiebern mit, wenn die kleinen Athletinnen und Athleten aufgeregt die Wechselzone im Eisstadion stürmen. Genau diese Nähe, dieser vertraute Rahmen, ist es, der den Schongauer Kindertriathlon so einzigartig macht. Und das Konzept geht auf: Bis zu 140 Starterinnen und Starter wurden in Hochzeiten gezählt, im Schnitt gehen rund 100 Kinder an den Start – eine Zahl, die für eine lokale Veranstaltung von beachtlicher Größe spricht.

Eine Besonderheit sticht besonders hervor: In Schongau wird nach der sogenannten Gundersen-Methode gestartet. Das bedeutet, dass die Kinder nach dem Schwimmen entsprechend ihrer Schwimmzeit auf die Radstrecke geschickt werden – so wird das Rennen übersichtlicher, der Einstieg in den Triathlonsport leichter, und jedes Kind hat die realistische Chance auf ein faires und motivierendes Rennen. Die Wechselzone im Eisstadion, die Möglichkeit für Eltern und Freunde von der Tribüne aus zuzuschauen, macht das Erlebnis auch für die Zuschauer zu etwas Besonderem.

Kinder auf Fahrrädern mit Zuschauern

Warten auf den Radpart beim Kinder Crosstriathlon Schongau

Über zwei Jahrzehnte hinweg haben viele große Karrieren hier ihren Ursprung genommen. Moritz und Marie Horn, Franca und Simon Henseleit – Namen, die heute in der deutschen Triathlon-Szene bekannt sind, tauchten einst auf den Startlisten des Kindertriathlons auf. Aber nicht nur im Triathlon: Auch Simon Jocher, inzwischen Mitglied des alpinen Ski-Weltcupteams, stand hier als Junge an der Startlinie. Und immer wieder gibt es diese kleinen Anekdoten, die zeigen, dass im Sport manchmal die Uhren anders ticken: Wenn der Führungsradfahrer vom schnellsten Kind überholt wird, etwa – ein charmantes Sinnbild für den Elan und die Begeisterung, die hier alles antreiben.

Der BTV wünscht eine erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung!

Fotos: Kinder Crosstriathlon Schongau

Rund 30 sportbegeisterte Kinder tauchten am vergangenen Wochenende beim TriDay Nürnberg ganz tief in die Welt des Triathlons ein – und das im wahrsten Sinne des Wortes. In vier leistungsgerechten Gruppen lernten die jungen Talente unter der Anleitung von Roland Knoll und dem engagierten Helferteam aus der BTV-Jugend die Feinheiten der Sportart kennen. Schließlich geht es mehr als „nur“ um Schwimmen, Radfahren und Laufen. Vom Startsprung bis zum schnellen Schuhwechsel wurde alles geübt – und das bei bestem Wetter, das sich pünktlich zum Beginn der Veranstaltung von seiner sonnigen Seite zeigte.

„Es ist einfach toll zu sehen, mit wie viel Freude und Neugier die Kinder dabei sind“, freute sich Roland Knoll. Unterstützt wurde der Coach, der für den Nachwuchs im Verband zuständig ist, nicht nur von motivierten Helfern aus dem Ressort der BTV-Jugend, sondern auch von sechs Hospitanten aus der bayerischen Trainerschaft sowie mehreren Vereinstrainern, die den Tag für Austausch und neue Impulse nutzten.Kinder auf Sportplatz

An mehreren Stationen konnten die Kinder praxisnah die Basics des Triathlons erproben: Im Wasser standen Starttechniken, Wenden und das Bojenschwimmen auf dem Programm, an Land drehte sich alles um das Anziehen der Schuhe, das Aufsetzen des Helms, das Schieben und Aufsteigen auf das Rad – sowie natürlich um das Kombinieren der Disziplinen mit fliegenden Wechseln zwischen Rad- und Laufstrecke.

Zur Stärkung gab es in der Mittagspause Pizza – die bei kleinen Sportlerinnen und Sportlern mindestens genauso gut ankam wie die abwechslungsreichen Trainingsformen. „Die Kinder hatten riesigen Spaß, und die Trainer nehmen viele neue Ideen mit“, resümierte Jugendleiterin Sophie Rohr zufrieden.

Nächster TriDay in Zusammenarbeit der TUM

Der nächste TriDay steht bereits in den Startlöchern: Im Sommer geht es an der Technischen Universität München weiter. In Zusammenarbeit mit Dr. Martin Schönfelder und seinem studentischen Team wird insbesondere die Verknüpfung von Sportpraxis und Wissenschaft eine zentrale Rolle spielen. „Wir wollen ein Konzept für die Zukunft entwickeln, in dem wir die Nachwuchsarbeit im Sport mit der wissenschaftlichen Arbeit hier an der TUM verknüpfen. Schon im vergangenen Jahr haben wir mit einer Veranstaltung erste Ideen erprobt – darauf wollen wir nun gemeinsam mit dem BTV, allen voran mit der immensen Erfahrung von Roland Knoll, aufbauen“, erklärt Dr. Martin Schönfelder.

Am Sonntag, den 4. Mai 2025, wurden im Rahmen des Duathlon Krailling die Bayerischen Meisterschaften über die Kurzdistanz ausgetragen. Rund 100 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung bei eher typischem April-, denn Maiwetter mit kühlen Temperaturen und gelegentlichem Regen. Die Strecke umfasste 10,2 km Laufen, 37,5 km Radfahren sowie 5,1 km Laufen zum Abschluss.

In einem kalt-nassen Rennen sicherte sich Maximilian Hoffmann (TSG 08 Roth e.V.) den Titel des Bayerischen Meisters mit einer Gesamtzeit von 1:47:19 Stunden. Er legte die erste Laufstrecke (10,2km) in 34:58 Minuten zurück, absolvierte die Radstrecke (37,5km) in 54:00 Minuten und den abschließenden Lauf (5,1km) in 18:20 Minuten. Den zweiten Platz belegte Jakob Heindl (TSV 1880 Wasserburg) mit 1:48:47 Stunden gefolgt von Stefan Wiessner (MRRC München) mit 1:49:29 Stunden.

Bayerischer Meister Max Hoffmann mit Blick zum Himmel.

„Ich freue mich sehr über meinen ersten bayerischen Titel, bei meinem ersten Duathlon in der neuen Saison 2025 – und dann auch noch bei meinem ersten Start für meinen neuen Verein TSG 08 Roth e.V.”, äußert sich der neue Bayerische Meister im Nachgang. „Ich konnte ein selbstbestimmtes Rennen von vorne laufen und fahren, sodass ich jetzt mit etwas Rückenwind in die Sommersaison starte. Mein nächstes großes Rennen wird die Deutsche Meisterschaft auf der Mitteldistanz  am 1. Juni in Heilbronn sein. Wenn es gut läuft kann ich am kommenden Wochenende mit der TSG in der Regionalliga in Weiden einen weiteren  Auftakt mit dem neuen Team feiern.” Der ambitionierte Triathlet strebt für das kommende Jahr eine professionelle Karriere an – nicht um jeden Preis, sondern mit einem klaren ethischen Kompass. Statt Trainingslagern auf Mallorca, setzte er im Winter bewusst auf klimafreundliches Training zuhause in München. Sein Ziel: den ersten großen Sieg einem verstorbenen Freund zu widmen – Lukas Reitschuster seinem Vorgänger im Umweltreferat der TU München. Lukas engagierte sich für Gleichberechtigung und Umweltschutz, verlor jedoch im September 2024 nach langer Depression den Kampf gegen gesellschaftlichen Druck und der empfundenen emotionalen Belastung – bedingt durch die globale Klimakrise. Der junge Sportler möchte Lukas‘ Werte weitertragen: ein nachhaltiger Lebensstil mit Rücksicht auf die eigene Umwelt. Sein Weg soll zeigen, dass Spitzensport auch im Einklang mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung gelingen kann.

Frau auf Rennrad

Cornelia Griesche beim Duathlon Krailling

Bei den Frauen triumphierte Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) und wurde Bayerische Meisterin mit einer Gesamtzeit von 2:03:52.02 Stunden. Sie absolvierte die erste Laufstrecke in 40:28 Minuten, die Radstrecke in 1:03:52 Stunden und den zweiten Lauf in 19:31 Minuten. Katrin Esefeld (LG Mettenheim) erreichte mit 2:06:15.34 Stunden den zweiten Platz, während Alexia Fontaine (MRRC München) mit 2:10:11.46 Stunden Dritte wurde.

Ich habe mich total über den Sieg der Kurzdistanz gefreut, denn das Zielbanner als Erste zu durchlaufen ist immer etwas ganz besonderes“, beschreibt sie ihre Gefühle im Nachgang. „2023 wurde ich bei ähnlichen Bedingungen das erste Mal Bayerische Duathlon-Meisterin. Daher wusste ich, dass ich mit dem Wetter zurecht komme. Die ersten 10,2 km liefen dann auch direkt richtig gut. Gemeinsam mit der späteren Drittplatzierten und einem männlichen Starter hatte ich eine starke Gruppe. Das Radfahren war aufgrund der Nässe und Kälte etwas ungemütlich. Zusätzlich musste man bei den vielen Wendepunkten aufpassen, nicht wegzurutschen. Aber bei mir klappte alles und ich freute mich auf die abschließende Laufstrecke. Das schwierigste war jedoch der Wechsel zuvor. Meine Finger waren komplett taub, sodass ich erhebliche Probleme hatte, die Schnalle von meinem Helm zu öffnen und meine nassen Laufschuhe anzuziehen. Beim Laufen wurde mir dann auch endlich wieder warm und der Zieleinlauf war ein sehr schöner und emotionaler Moment, da mein Freund hinter der Ziellinie wartete. Ein großes Dankeschön geht von mir an die Organisation der Veranstaltung und an die vielen Helfer und Zuschauer, die trotz der schlechten Wetterbedingungen so fleißig angefeuert haben.“

Bei den Frauen gewannen Alexia Fontaine, Cornelia Griesche, Katrin Esefeld, Patricia Popp, Viola Schaeffer, Claudia Bregulla-Linke, Christine Schrenker-Schöpf und Gabriele Köhler ihre Altersklassenwertungen. Die Altersklassensieger bei den Männern sind: Alexander Rieckmann, Maximilian Hoffmann, Jakob Heindl, Stefan Wiessner, Dominic Wimmer, Florian Greckl, Philipp Storm, Max Hagen, Klaus Bumiller, Werner Fendt, Eugen-Johann Kanzi und Konrad Puk.

Die nächsten Bayerischen Meisterschaften sind ein echtes Highlight: Beim MainCity Triathlon Schweinfurt finden neben der BM Triathlon Sprint-Distanz nämlich auch die DACH-Meisterschaften und die BM Para Triathlonstatt.

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: Florian Thomas, Thomas Bauer

Ergebnisse BM Gesamtwertung:

Männer

  1. Maximilian Hoffmann (TSG 08 Roth)
  2. Jakob Heindl (TSV 1880 Wasserburg)
  3. Stefan Wiessner (MRRC München)

Frauen

  1. Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)
  2. Katrin Esefeld (LG Mettenheim)
  3. Alexia Fontaine (MRRC München)

Ergebnisse der Altersklassen:

Männer

AK M20

  1. Alexander Rieckmann (ATSV Kirchseeon e.V.)

  2. Aaron Drechsler (TSV Brannenburg )

AK M25

  1. Maximilian Hoffmann (TSG 08 Roth )
  2. Jasper Püschel (Munich Triathlon Club)
  3.  Michael Köhnlein (TSV 1860 Staffelstein)

AK M30

  1. Jakob Heindl (TSV 1880 Wasserburg)

  2. Leonhard Mandl (TSV 1860 Rosenheim)

  3. Johannes Strohmaier (RSV Freilassing)

AK M35

  1. Stefan Wiessner (MRRC München)

  2. Micha Juhnke (MTV 1879 München e.V. )

  3. Maximilian Zellner (SV Dachau)

AK M40

  1. Dominic Wimmer (Post SV Weilheim)

  2. Christian Kudler (SV Solidarität Ismaning )

  3. Michael Werner (Ausdauer Sport Club Tria Ingolstadt)

AK M45

  1. Florian Greckl (SC 53 Landshut )

  2. Christian Jais (TuS Fürstenfeldbruck)

  3. Florian Stelzle (SC 53 Landshut )

AK M50

  1. Philipp Storm (Triathlon Gräfelfing e.V. )

  2. Alexander Kirsch (TSV Grünwald)

AK M55

  1. Max Hagen (SVG Ruhstorf )

  2. Jürgen Tschierske (TV Planegg-Krailling)

  3. Thomas Blum ( TV 1860 Immenstadt )

AK M60

  1. Klaus Bumiller (SV Allianz Private Krankenversicher)

  2. Michael Schropp (TG Viktoria Augsburg)

AK M65

  1. Werner Fendt Radsport-Club Aichach 1977 e.V. )

  2. Frank-Thomas Winter (SV Jahn Freising 1861)

AK M70

  1. Eugen-Johann Kanzi (Forstenrieder SC)

AK M75

  1. Konrad Puk (SV Grün-Weiß Holzkirchen )

Frauen

AK W25

  1. Alexia Fontaine (MRRC München)

AK W30

  1. Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)

  2. Carolin Ilg (Triathlon Augsburg)

AK W40

  1. Katrin Esefeld (LG Mettenheim)

  2. Lena Ponkowsky (SV Solidarität Ismaning)

  3. Sabrina Loy (Geh-Punkt Weissenburg)

AK W45

  1. Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen)

  2. Sunday Fruth (ATSV Kallmünz)

AK W50

  1. Viola Schaeffer (TSV Jahn Freising 1861)

AK W55

  1. Claudia Bregulla-Linke (SC Riederau)

AK W60

  1. Christine Schrenker-Schöpf (TV 1848 Coburg)

AK W65

  1. Gabriele Köhler (Sektion Hersbruck des DAV e. V.)

Am 17. Mai 2025 feiert in Neu-Ulm eine neue Triathlonveranstaltung ihre Premiere: der VitaPuls Triathlon. Organisiert vom engagierten Team des Fitnessstudios VitaPuls. Inhaber Vincenzo LaBlunda bringt mit dem kleinen aber feinen Angebot frischen Wind in die bayerisch-schwäbische Ausdauersportszene.

Besonders ist das Wettkampfformat: Die Teilnehmenden absolvieren 750 Meter Schwimmen im Freibad des Donaubads, gefolgt von 20 Kilometern auf hochwertigen IndoorBikes direkt am Beckenrand oder bei schlechtem Wetter im Studio. Den Abschluss bildet ein 5-Kilometer-Lauf unter freiem Himmel. Die Nettozeit wird individuell erfasst, klassische Wechselzonen wie bei traditionellen Triathlons gibt es hier nicht – das ermöglicht einen stressfreien Ablauf, insbesondere für Einsteigerinnen und Einsteiger. Der VitaPuls Triathlon richtet sich damit bewusst nicht nur an ambitionierte Wettkämpfer, sondern auch an Fitnessbegeisterte, die in den Triathlonsport hineinschnuppern möchten – ganz ohne Druck, aber mit viel Motivation.

Das Team rund um Studioleiter und Veranstalter Vincenzo LaBlunda zeigt vollen Einsatz, um den Teilnehmenden ein professionelles und zugleich persönliches Wettkampferlebnis zu bieten. Wir haben uns mit ihm unterhalten

Hallo Vincenzo,

Was war deine Motivation, den VitaPuls Triathlon ins Leben zu rufen?

Meine Motivation waren vor allem unsere Kraulkurs-Teilnehmenden. Seit Jahren bieten wir Kraulkurse für Anfänger*innen bis Fortgeschrittene an – und immer wieder kam die Frage nach einem internen Triathlon auf, um sich der Herausforderung der drei Disziplinen zu stellen. Letztes Jahr haben wir dann im Team beschlossen, den VitaPuls-Triathlon ins Leben zu rufen.

Wie kam die Idee zustande, Indoor-Radfahren in das Triathlon-Format zu integrieren?

Unsere Intention war von Anfang an klar: Wir wollten ein Event schaffen, bei dem wirklich jeder mitmachen kann – egal ob Triathlon-Erfahrung vorhanden ist oder nicht. Für Einsteiger*innen, die kein teures Rennrad besitzen, haben wir eine Alternative gesucht und uns deshalb für Indoor-Cycling-Bikes entschieden. Gleichzeitig bieten wir erfahrenen Athlet*innen die Möglichkeit, ihren Leistungsstand zu testen – mit geringerem Verletzungsrisiko. So können alle dabei sein!

Welche Rolle spielt das VitaPuls-Team bei der Organisation und Betreuung während des Wettkampfs?

Das VitaPuls-Team übernimmt eine zentrale Rolle bei der Organisation – sowohl im Vorfeld als auch am Tag des Events selbst. Unser großer Vorteil: Als Fitnessstudio haben wir nicht nur motiviertes, sondern auch erfahrenes Personal, darunter auch Triathlet*innen. Das ermöglicht uns eine professionelle Betreuung der Teilnehmenden vor, während und nach dem Wettkampf – und sogar eine Art internes „Kampfrichter“-Know-how.

Was erhoffen Sie sich für die Zukunft des VitaPuls Triathlons – soll daraus ein fester Termin im Triathlonkalender werden?

Mit dem diesjährigen VitaPuls-Triathlon betreten wir Neuland – es ist ein Pilotprojekt. Unser Ziel ist es, daraus einen jährlich stattfindenden, festen Wettkampf in Ulm/Neu-Ulm zu entwickeln. Ob uns das gelingt, kann ich spätestens nach dem 17. Mai 2025 sagen 😊

Gibt es besondere Highlights oder Angebote für Zuschauer und Begleitpersonen?

In diesem Jahr halten wir uns mit Angeboten für Zuschauerinnen noch eher zurück, da der Fokus klar auf den Teilnehmenden liegt. Dennoch wird es eine kleine Sponsoren-Messe geben, auf der sich unsere Partner präsentieren – vom Fahrradhändler TREK aus Ulm, über Laufsinn bis hin zum Supplementhersteller Biotech USA. Sollte sich das Event etablieren, wird es künftig auch Angebote wie z. B. Kinderunterhaltung geben. Für Stimmung und Motivation durch Zuschauer*innen sind wir aber natürlich schon dieses Jahr sehr dankbar – denn die Leistung eines Athleten oder einer Athletin wächst bekanntlich mit der Begeisterung am Streckenrand. 😊
Das Restaurant DANY’s öffnet für uns übrigens extra früher den Kiosk – niemand muss hungern oder verdursten!

Vielen Dank und viel Erfolg!

Mehr Informationen zu dem Wettkampf gibt es auf der Website www.vitapuls-ulm.de

Bild: VitaPuls

Am 12. und 13. Juli 2025 lädt die IfL Hof e.V. zum 42. Gealan Triathlon ein – einem der ältesten ehrenamtlich organisierten Triathlon-Events Deutschlands. Seit über vier Jahrzehnten begeistert der Wettkampf mit seiner Mischung aus sportlichem Anspruch, familiärer Atmosphäre und professioneller Organisation. Die Durchführung des Traditionsrennens liegt in den bewährten Händen der IfL Hof, unterstützt von rund 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Neu im Team ist in diesem Jahr der erfahrene Organisator Helmut Dorsch, der mit seiner Expertise frische Impulse einbringt.​ Die Anfrage zur Zusammenarbeit hätte ihn jedoch fast vor ein Problem gestellt…

Schwimmen beim 39. GEALAN Triathlon Hof

Schwimmen im Untreusee

Wie gewohnt bietet das Triathlon-Wochenende in Oberfranken ein breites Spektrum an Wettkämpfen:​ Am Samstag, dem 12. Juli  geht es in der Mixed Team Relay (0,25 km Schwimmen, 5 km Radfahren, 1,5 km Laufen) mit Bayerischer Meisterschaft, Regional- und Bayernliga rasant zu. Eigentlich hätte Helmut Dorsch die Events als Sprecher begleiten sollen – gemeinsam mit Andreas Groß ist er schließlich seit Jahren eine der Stimmen der Liga. Doch es kam anders: „Als mich das Orga-Team anrief und um meine Unterstützung bat, musste ich auf die Suche nach einem anderen Kommentator gehen. Glücklicherweise habe ich mit Sigi Katholing schnell jemanden gefunden. So bin ich aus meinem Veranstalter-Ruhestand zurück in der Action“, lacht der Burgkunstadter.

Am Sonntag, dem 13. Juli warten dann die Einzelwettkämpfe über die Volksdistanz (0,35 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen), Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen), sowie Staffelwettkämpfe auf beiden Distanzen auf Sportbegeisterte. Für den Nachwuchs findet zudem der 25. Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon am Samstag statt.

Jetzt anmelden und Teil der Triathlon-Tradition werden

Die Anmeldung für den 42. GEALAN Triathlon ist bereits geöffnet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der offiziellen Website unter www.ifl-hof.de/gealan-triathlon.html.

Fotos: Elea Bayreuther

Am Samstag, den 17. Mai 2025, verwandelt sich das Sportgelände des 1. FC Deining erneut in ein Zentrum des Nachwuchssports. Der Cross Duathlon Deining steht an – ein Event, das nicht nur die Bayerische Meisterschaft im Cross-Duathlon für Schüler A bis Jugend A umfasst, sondern auch Teil des BTV Memmert Nachwuchscups ist. Das Datum der Veranstaltung liegt zwar in diesem Jahr ungewohnt früh in der Saison, für den Nachwuchs ist das jedoch kein Problem – schließlich wurde im Winter und Frühjahr viel Zeit auf Crossrad und Mountainbike verbracht.

Bayerische Meisterschaft für den Nachwuchs

Das Rennen ist für alle Kinder und Jugendliche ein echtes Highligth. Schon die Kleinsten kommen beim Bambini-Lauf oder bei der Laufrad-Challenge auf ihre Kosten. Die Größeren stellen sich dann schon der Cross-Strecke mit dem ein oder anderen Hindernis. Gleichzeitig wird die Bayerische Meisterschaft im Cross-Duathlon in den Altersklassen Schüler A bis Jugend A ausgetragen. Die Strecken rund um das Gelände des 1. FC Deining bieten dazu beste Bedingungen.

Hinter dem Erfolg des Cross Duathlons steht Harald Kaunz, Vorsitzender des 1. FC Deining und Abteilungsleiter Breitensport. Gemeinsam mit seinem Team organisiert er das Event mit großer Hingabe. Die Veranstaltung zeichnet sich vor allem durch sein Engagement mit einer familiären Atmosphäre und professioneller Durchführung aus.

Interessierte können sich bis zum 10. Mai anmelden. Link zur Website des Rennens

Der Mai 2025 verspricht Frühlingsgefühle für alle Triathlon- und Duathlon-Begeisterten in Bayern. Die Vorfreude auf eine Vielzahl an Veranstaltungen, die von traditionellen Klassikern bis hin zu innovativen Formaten reichen, sorgt für mächtig Kribbeln im Bauch. Fest steht: es ist für jede und jeden etwas dabei. Vom traditionellen Klassiker, über das Meisterschaftsrennen bis hin zu innovativen Formaten.

Am 4. Mai startet der Monat mit dem Kraillinger Duathlon. Die Traditionsveranstaltung, organisiert vom TV Planegg-Krailling, bietet eine ideale Gelegenheit für Einsteiger und erfahrene Athleten, die Saison zu beginnen. Die Strecke führt durch die malerischen Landschaften rund um Krailling und verspricht sowohl landschaftlichen Genuss als auch sportliche Herausforderung – immerhin geht es auf der Duathon-Kurzdistanz um die ersten BM-Titel des Jahres. Ebenfalls am 4. Mai findet der 4. Mainduathlon in Miltenberg am äußersten Rande Bayerns statt. Entlang des Mains, bietet das Event eine flache und schnelle Strecke für alle, die ihre Form testen wollen. Auch Kids sind hier richtig. Besonders: die Jüngsten starten sogar kostenfrei, alle anderen für nur sehr geringe Teilnahmegebühren.

Am 10. Mai lädt der Triathlon Weiden in der Oberpfalz zum triathletischen Saisonauftakt ein. Seit 2009 hat sich dieses Event zu einem festen Bestandteil des bayerischen Triathlon-Kalenders entwickelt. Nicht nur Jedermann und Jederfrau können hier die erste Wettkampfluft schnuppern. Für Regional- und Bayernliga geht es im Supersprint mit Mannschaftsverfolgung gleich in die Vollen. Zu erwarten sind spannende und rasante Rennen, in denen um jeden Punkt gekämpft wird. Ebenfalls am 10. Mai findet der 9. Günzburger Alkoholfrei Crosstriathlon im Norden von Günzburg statt. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Einführung einer eigenen Gravelbike-Wertung, die neue Teilnehmergruppen anspricht. Auch neu ist die Wertung zum Kinder- und Jugend Cross-Triathlon.

Der 17. Mai steht ganz im Zeichen des Nachwuchses und der Meisterschaften. Beim 20. Schongauer Kindercrosstriathlon haben junge Athleten die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Parallel dazu findet die Bayerische Meisterschaft im Cross Duathlon 2025 für Schüler A bis Jugend A in Deining statt. Organisiert vom 1. FC Deining, bietet dieses Event tolle Stimmung. Die Meisterschaft verspricht spannende Wettkämpfe. Dort geht es auch um weitere Punkte für den BTV Memmert Nachwuchscup.
Neu in diesem Jahr ist der VitaPuls Triathlon am gleichen Termin mit toller Kulisse und spannenden Wettkämpfen in Ulm, nahe der bayerischen Grenze.
Am 18. Mai geht es weiter mit dem 19. Deggendorfer Triathlon. Diese Veranstaltung bietet eine abwechslungsreiche Strecke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entlang der Donau und durch die Stadt Deggendorf. Mit verschiedenen Distanzen ist für jeden Athleten etwas dabei.

Tölzer Triathlon

Der 25. Mai hält gleich mehrere Traditions-Highlights bereit, zwischen denen sich Triathletinnen und Triathleten sich entscheiden müssen. Der 34. Tölzer Triathlon ist einer der etabliertesten Triathlons in Bayern – keine Überraschung also, dass das Rennen schon längst ausgebucht ist. Mit Strecken durch das malerische Voralpenland und einem Schwimmstart im Kirchsee bietet dieses Event sowohl landschaftliche Reize als auch sportliche Herausforderungen. Am gleichen Termin findet der 32. Regental Triathlon in Nittenau statt. Auch die Oberpfälzer stecken seit Jahrzehnten viel Herzblut in die kleine und familiäre Veranstaltung. Die neue Rad- und Laufstrecke soll laut Veranstalter vor allem Einsteigerinnen und Einsteiger anlocken. Damit nicht genug: Der 31. IfA Nonstop Triathlon in Bamberg bietet ebenfalls besondere Herausforderung. Mit einem kompakten Kurs und einer schnellen Strecke ist das Event ideal für Athleten, die schon früh in der Saison ihre persönliche Bestzeit angreifen möchten. Die Landesliga Nord und der BTV Memmert Nachwuchscup sind hier zu Gast. Besonders ist auch: Das Rennen ist mit dem Nachhaltigkeits-Label des BTV ausgezeichnet.

Zum Monatsende findet am 24. und 25. Mai der 11. triathlon.de CUP München statt. Auf der traditionsreichen Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim bietet das Triathlon-Festival ein vollgepacktes Wochenende für die ganze Familie. Vom Schnuppertriathlon bis hin zur Mitteldistanz ist für jeden etwas dabei. Ein besonderes Angebot ist der Trippel-Tri Ultimate, bei dem Athleten an zwei Tagen vier verschiedene Distanzen absolvieren können. Allerdings sind auch hier die meisten Startplätze bereits vergeben.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und Freude bei den bevorstehenden Wettkämpfen!

Fotos: Tom Mayer und Tölzer Triathlon

Am vergangenen Wochenende war Alsdorf im Rheinland Schauplatz einer der bedeutendsten Duathlon-Veranstaltungen des Jahres: Beim Powerman Alsdorf wurden sowohl die Weltmeistertitel über die Duathlon-Mitteldistanz als auch die Deutschen Meistertitel vergeben. Neben der nationalen und internationalen Elite standen vor allem die Agegroup-Athletinnen und -Athleten im Fokus – die Bayern überzeugten mit zahlreichen starken Platzierungen.

Weltmeisterschaft im Duathlon

Auf der schnellen Strecke über 10 km Laufen, 60 km Radfahren und 10 km Laufen kämpfte die Weltelite um die WM-Krone. In einem stark besetzten Feld zeigten auch einige deutsche Athletinnen und Athleten hervorragende Leistungen. Während Merle Brunnée (Post-SV Tübingen) bei den Frauen ihrer Favoritinnenrolle gerecht wurde, überraschte Madlen Kappeler (Kölner Triathlon-Team 01 e.V.) mit dem dritten Platz. Simon Huckestein (SG Wenden) wurde bei den Männern starker Fünfter.

Für die Starterinnen und Starter aus Bayern war die Teilnahme an der WM und DM auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis.
Für Maja Betz, die in der Elite-Wertung Vierte wurde, bot der Powerman Alsdorf in diesem Jahr nahezu perfekte Bedingungen: „Traumhaftes Wetter mit strahlendem Sonnenschein begleitete uns durch den ganzen Wettkampf“, berichtet sie im Anschluss. Die Strecke und das Event selbst waren für sie keine Unbekannten – bereits 2022 und 2023 hatte sie in Alsdorf teilgenommen, wobei sie im vergangenen Jahr sogar den Sieg inklusive Streckenrekord feiern konnte. Nach einer sportlichen Umstellung im Jahr 2024, in dem sie ohne feste Trainingsplanung unterwegs ist, entschied sich Betz eher spontan zur Teilnahme – ohne große Erwartungen an sich selbst. Umso schöner war es für sie, viele altbekannte Gesichter wiederzutreffen und die vertraute Wettkampfatmosphäre zu genießen. Trotz der gelockerten Vorbereitung zeigte Betz ein beeindruckendes Rennen: Mit der schnellsten zweiten Laufzeit bewies sie ihre Klasse und setzte kurz vor dem Ziel noch ein Ausrufezeichen, als sie in einem entscheidenden Überholvorgang eine weitere Platzierung gutmachte. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und der Platzierung“, zog sie ein rundum positives Fazit.

Reinhard Joas, mit 76 Jahren einer der ältesten Teilnehmer im Feld, erfüllte sich einen Traum: Zu seiner beeindruckenden Titelsammlung fügte er endlich auch einen Weltmeistertitel hinzu. Trotz einiger Hindernisse in der ganz gezielten Vorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt, unter anderem einer Bronchitis und einer Kollision mit einem Auto, stand er topfit am Start und zog am Ende das Fazit: “Ich War mit meiner Leistung hoch zufrieden. Die harten Trainingsumfänge haben sich auf jeden Fall gelohnt!“

Deutsche Meisterschaft: Bayerische Erfolge im Überblick

Im Rahmen des Powerman Alsdorf wurden auch die Deutschen Meisterschaften ausgetragen – und hier zeigten die bayerischen Athletinnen und Athleten eindrucksvoll ihr Können:

Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth sicherte sich den Deutschen Meistertitel in der Altersklasse 25. Mit einem couragierten Rennen ließ sie ihre Konkurrenz hinter sich und feierte einen verdienten Erfolg. „Das Rennen lief sehr gut, dafür dass es meine erste längere Distanz bisher war“, berichtet sie. „Erwartungen hatte ich nicht direkt, da das Rennformat für mich neu war. Allerdings wusste ich, dass ich gut in Form bin und in dem vorderen Teil des Feldes somit sicherlich mitmischen kann. Das dann diese Platzierung bei einer WM rauskommt, war natürlich sehr erfreulich und der Sieg in der AK eine persönliche Überraschung.“

In der Altersklasse 75 dominierte Reinhard Joas von den Herrieder Aquathleten und holte ebenfalls den Deutschen Meistertitel.

Auch die weiteren Platzierungen der bayerischen Starter können sich sehen lassen: Katrin Esefeld (LG Mettenheim) belegte einen starken zweiten Platz in der AK40. „Für mich lief mein Rennen rundum sehr gut und es hat großen Spaß gemacht. Es war mein erster Duathlon seit nun einem Jahr und meine persönlichen Erwartungen wurden übertroffen. Ich war zum ersten Mal in Alsdorf am Start und es war wirklich eine absolut top organisierte Veranstaltung, bei obendrein bestem Wetter,“ freute sich die routinierte Athletin und freut sich auf die anstehenden Rennen: „Mein erster Saisonhöhepunkt 2025 ist der Ironman Frankfurt Ende Juni, bei dem ich mich für Hawaii qualifizieren möchte.Davor werde ich noch bei kleineren Wettkämpfen starten (u.a. beim Duathlon Krailling und beim Triathlon Erding).“

Über einen dritten Platz durften sich freuen:, Milena Oppelt (Böhnlein Sports Bamberg e.V., AK20), Johanna Henke (TSV 2000 Rothenburg, AK25), Michael Schmidkonz (RSC Kempten, AK30), Ingo Spiegel (RC Allgäu, AK70)

Knapp am Podest vorbei, aber dennoch mit hervorragenden Leistungen auf Platz vier landeten: Armin Reif (TV Zwiesel, AK30), Matthias Ries (Herrieder Aquathleten, AK40) und Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen, AK45). Ebenfalls unter den Top fünf ihrer Altersklassen platzierten sich: Sebastian Heinze (TV 1848 Coburg, 5. Platz AK40) und Josef Bäurle (Triathlon Günzburg, 5. Platz AK60)

Platzierungen in der Übersicht

1.Platz AK25: Vanessa Aberham (TSG 08 Roth e.V.)
1. Platz AK75: Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten e. V.)

2. Platz AK40: Katrin Esefeld (LG Mettenheim)

3. Platz AK20: Milena Oppelt (Böhnlein Sports Bamberg e.V.)
3. Platz AK25: Johanna Henke (TSV 2000 Rothenburg)
3. Platz AK30: Michael Schmidkonz (RSC Kempten)
3. Platz AK70: Ingo Spiegel (RC Allgäu)

4. Platz AK30: Armin Reif (TV Zwiesel)
4. Platz AK40: Matthias Ries (Herrieder Aquathleten e. V.)
4. Platz AK45: Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen)

5. Platz AK40: Sebastian Heinze (TV 1848 Coburg)
5. Platz AK60: Josef Bäurle (Triathlon Günzburg)

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Fotos: DTU/ Ingo Kutsche