Die Bayerische Triathlonjugend ist für die Belange von Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Ihre Ausrichtung ist breitensportlicher Natur und orientiert sich in ihrem Leitbild an den Vorgaben der Deutschen Sportjugend (dsj). Zu den Aufgaben zählt die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung überfachlicher Aufgaben der Jugendbildung, -erziehung und -hilfe, sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Sinne der Satzung des BTV.

Der Winter ist da, die Tage sind kurz, die Trainingsmotivation gelegentlich eingeschneit. Doch genau jetzt beginnt die beste Zeit, um an Kraft, Technik und Teamgeist zu feilen. Deshalb gibt’s bei uns dieses Jahr etwas ganz Besonderes: Während andere Plätzchen zählen, zählen wir Wiederholungen! Mit dem BTV Adventskalender für Trainingsgruppen, TriKids, YoungStars, Masters schenken wir euch Impulse für das nächste Vereinstraining.

Hinter jedem Türchen wartet ein kleiner Trainings-Booster mit Übungsvorschlägen für euer Vereinstraining. Mal spielerisch, mal technikorientiert, mal richtig knackig. Perfekt für den Nachwuchs, aber auch ideal für Erwachsene, die etwas Schwung in ihren Trainings-Trott bringen möchten.

Viele der Einheiten stammen aus keinem geringeren Werk als dem Trainings-Büchlein von Roland Knoll – randgefüllt mit jahrzehntelanger Erfahrung. Und wer noch mehr kreative Trainingsimpulse erwartet, darf sich freuen: Auch Trainerin Hanna Krauss und einige Vereine haben ihre besten Ideen beigesteuert.

Also: Schuhe binden, Trikot überziehen und los geht es – jeden Tag eine neue Einheit, direkt nutzbar für euer Wintertraining.
Das sind eure Türchen:

  1. Dezember: 1. Adventskalender-Türchen: Vier kreative Trainingsformen für dein Hallentraining aus Roland Knolls Ideen-Kiste
  2. Dezember: 2. Adventskalender-Türchen: Leiterspiel mit Athletik-Aufgaben
  3. Dezember: 3. Adventskalender-Türchen: Leiterspiel mit Lauf-Aufgaben
  4. Dezember: 4. Adventskalender-Türchen: Lauf- und Konditionsparcours
  5. Dezember: 5. Adventskalender-Türchen: Karlsfelder 6-Tage-Rennen
  6. Dezember: 6. Adventskalender-Türchen: Ausdauer- & Koordinationsparcours
  7. Dezember: 7. Adventskalender-Türchen: Langbankzirkel
  8. Dezember: 8. Adventskalender-Türchen: Trampolin-Parcours
  9. Dezember: 9. Adventskalender-Türchen: Reifen-Parcours
  10. Dezember: 10. Adventskalender-Türchen: Synchronspringen
  11. Dezember: 11. Adventskalender-Türchen: Memory-Staffel
  12. Dezember: 12. Adventskalender-Türchen: Formel 1 in der Halle
  13. Dezember: 13. Adventskalender-Türchen: Orientierungssprint
  14. Dezember: 14. Adventskalender-Türchen: Hockey-Parcours
  15. Dezember: 15. Adventskalender-Türchen: Reaktions- und Jonglierparcours
  16. Dezember: 16. Adventskalender-Türchen: Ballzirkel
  17. Dezember: 17. Adventskalender-Türchen: Partnerübungen für das Schwimmtraining
  18. Dezember: 18. Adventskalender-Türchen: Perfektioniere Deinen Brustbeinschlag
  19. Dezember: 19. Adventskalender-Türchen: Piraten-Abenteuer
  20. Dezember: 20. Adventskalender-Türchen: Trockenübung für deine erste Rollwende
  21. Dezember: 21. Adventskalender-Türchen: Dschungel-Abenteuer
  22. Dezember: 22. Adventskalender-Türchen: Balance-Battle
  23. Dezember: 23. Adventskalender-Türchen: (Fast) alles, was ihr für euer Nachwuchstraining braucht
  24. Dezember: 24. Adventskalender-Türchen: Bringt eure Ideen in das nächste Training ein!

 

Kinder, die sich kaum bewegen, und andere, die schon im Grundschulalter hart trainieren – beide Extreme sind im Sportalltag Realität. Wie schaffen es Trainerinnen, Trainer und Vereine, junge Athletinnen und Athleten langfristig für den Triathlon zu begeistern, ohne den Spaß aus den Augen zu verlieren? Beim Verbands- und Thementag des Bayerischen Triathlon-Verbandes e.V. widmet sich Hanna Krauss dieser zentralen Frage. Die Trainerin und Inhaberin eines Kinder-Sport-Clubs berichtet aus jahrelanger Erfahrung, wie der Spagat zwischen Freude, Motivation und Leistungsorientierung im Kinder- und Jugendtriathlon gelingen kann.

Im Vortrag zeigt sie, wie Trainings- und Wettkampfgestaltung kindgerecht, motivierend und entwicklungsfördernd gelingen kann. Zum Mitnehmen gibt es viele praktischen Beispiele und Ideen für den Umgang mit Kindern und Eltern. Denn Motivation entsteht nicht durch Druck, sondern durch Erfolgserlebnisse, Gemeinschaft und Begeisterung. Ziel ist es, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen – egal, ob sie einfach Spaß an Bewegung haben oder ambitioniert Ziele verfolgen.

Hanna, was hat dich dazu gebracht, dich mit Motivation im Kinder- und Jugendtriathlon zu beschäftigen?

Sportwissenschaftlerin Hanna Krauß

Ich habe über die Jahre gemerkt, dass Kinder eine ganz andere Motivation haben als Erwachsene. Sie trainieren nicht, um fit zu bleiben oder gesund zu leben – sie trainieren, um sich zu messen, etwas zu erleben, sich zu beweisen. Kinder lieben Wettkämpfe, und das gilt nicht nur für die Schnellsten. Auch Kinder, die vielleicht nicht die sportlich Besten sind, messen sich gern – wenn sie die Chance bekommen, auch mal Erfolg zu erleben. Genau das liegt in der Verantwortung der Trainer: das Training so zu gestalten, dass jedes Kind seine Erfolgsmomente hat. Es geht nicht darum, wer der oder die Schnellste ist, sondern darum, dass jedes Kind merkt: Ich kann etwas schaffen. Diese Mischung aus Freude, Ziel und Erlebnis hat mich dazu gebracht, mich intensiver mit kindlicher Motivation im Triathlon zu beschäftigen.

Welche typischen Fehler passieren im Umgang mit kindlicher Motivation und wie kann man sie vermeiden?

Ein häufiger Fehler ist, kindliche Wettkampflust entweder zu unterdrücken oder zu übertreiben. Viele Erwachsene haben Angst, dass Kinder zu sehr unter Druck geraten – andere wiederum legen zu viel Gewicht auf Ergebnisse. Beides ist schädlich. Kinder brauchen Herausforderungen, die erreichbar sind, und die Erfahrung, dass Anstrengung sich lohnt. Motivation entsteht, wenn Kinder sich gesehen fühlen, Fortschritte wahrnehmen und Erfolge feiern dürfen – ganz egal, ob sie auf dem Podest stehen oder einfach eine persönliche Hürde gemeistert haben. Wenn wir das schaffen, bleibt der Spaß erhalten und die Motivation wächst von innen heraus.

Warum ist das Thema gerade heute so wichtig?

In einer Zeit, in der Bewegung oft zu kurz kommt und viele Kinder Schwierigkeiten haben, sich langfristig für Sport zu begeistern, ist Motivation entscheidend. Leistungssport hat für viele Eltern einen negativen Beigeschmack bekommen – zu Unrecht, finde ich. Denn richtig gestaltet, kann leistungsorientiertes Training Kindern unglaublich viel geben: Disziplin, Teamgeist, Selbstvertrauen, Umgang mit Rückschlägen und das Erleben, dass Anstrengung sich lohnt. Diese Werte sind heute wichtiger denn je und gehen im Alltag oft verloren. Kindgerechter Leistungssport ist also nicht das Problem – er ist ein Teil der Lösung.

Vielen Dank! Mehr zu dem Thema gibt es am 8. November in Ingolstadt.

Mehr zum Verbandstag und Anmeldung.

Foto: Guntram Rudolph

Was für ein Finale! Beim letzten Stopp des BTV Memmert Nachwuchscups ging es in Harburg noch einmal richtig heiß her – nicht nur wettertechnisch. Die Bayerischen Meisterschaften im Triathlon der Nachwuchsklassen Schüler A, Jugend B und Jugend A brachten spannende Rennen, eine ereignisreiche Saison und viel Sport-Begeisterung mit sich. „Nach einer langen Saison mit Bewerben von Anfang Februar bis Ende Juli stehen die Podiumsplatzierten der einzelnen Klassen fest – herzlichen Glückwunsch an alle Medalliengewinner. Aber auch an alle sonstigen Teilnehmer die den Cup in der Wertung beendet haben, denn sechs Monate konsequent durchzuhalten mit Training und Wettkämpfen im Schüler- und Jugendalter ist auf alle Fälle eine tolle und anerkennenswerte Leistung“, lobt Landestrainer Roland Knoll.

Meister wurden über Serienwertung ermittelt

In den vergangenen Monaten sammelten die jungen Athletinnen und Athleten bei bis zu sechs Wertungsrennen eifrig Punkte. Gewertet wurden die drei besten Ergebnisse aus maximal vier Teilnahmen – die mit der geringsten Punktzahl kürten schließlich die Bayerischen Meisterinnen und Meister. Und wie eng es dabei zuging, zeigte sich einmal mehr im Finalranking.

Bei den Schülern A setzte sich Lukas Mundt (LV Deggendorf) souverän an die Spitze. Der junge Deggendorfer zeigte über die Saison hinweg beeindruckende Konstanz. Hinter ihm folgten Ole Steinbuß (TV48 Erlangen) und Max Schedel (TV 1848 Coburg).
Bei den Mädchen feierte Mathilda Zapf (SV Bayreuth) einen eindeutigen Erfolg. Mit schnellen Beinen und cleverer Einteilung sicherte sie sich den Titel der Bayerischen Meisterin vor dem Geimersheimer Duo Jana Maas und Zoé Thoulouze.

Kinder mit Urkunden auf dem Podium

In der Jugend B ließ Alexander Tresselt (Volllast Tri-Team Schongau) nichts anbrennen. Der Allgäuer dominierte bei allen angetretenen Cup-Rennen und krönte sich zum Landesmeister vor Lando Spielberger (DAV Triathlon Hersbruck) und Joel Westphal (TSV Harburg).
Bei den Mädels zeigte Frederike Bülck (TV 1884 Erlangen), dass an ihr kein Weg vorbei geht – sie gewann mit einer starken Vorstellung den Titel der Bayerischen Meisterin. Das Treppchen ergänzten Luisa Zenk (SG Reisensburg-Leinheim) und Nora Nora vom TSV Brannenburg e.V.

Bei den ältesten Nachwuchstriathleten triumphierte Max Schweinberger (TSV Eintracht Karlsfeld). Die Krone der Jugend A weiblich sicherte sich Julia Weiland (TSV Harburg). Sie setzte sich gegen die Konkurrenz Raija Pollermann vom SV Postbauer und Elisabeth Haupt (TSV Harburg) durch.

Übersicht der Cup-Gewinnerinnen und Gewinner

  • Schüler A: Lukas Mundt (LV Deggendorf)
  • Schülerinnen A: Mathilda Zapf (SV Bayreuth)
  • Jugend B: Alexander Tresselt (Volllast Tri-Team Schongau)
  • Jugend B: Frederike Bülck (TV 1884 Erlangen)
  • Jugend A: Max Schweinberger (TSV Eintracht Karlsfeld)
  • Jugend A: Julia Weiland (TSV Harburg)

Planungen für 2026 laufen bereits

Roland Knoll und das gesamte Team im Hintergrund haben bereits eine Analyse der vergangenen Saison durchgeführt und planen die neue Runde: „Insgesamt hatten wir eine gute Aufteilung der Wettkämpfe des Nachwuchscups. Es gab die Swim&Run-Bewerbe im Winter und Frühjahr, den Cross-Duathlon zum Übergang in die Freiluftsaison mit seinen fahrtechnischen Herausforderungen und die anschließende Triathlonsaison. Es gab einen stimmungsvollen Abschlüss und Höhepunkte mit der Mixed Team Relay und der Single Mixed Relay im Juli. Noch einmal einen herzlichen Dank an die Veranstalter, ohne die es nicht möglich wäre eine solche Verbandsserie anzubieten.“

Doch auch Entwicklungspotenzial sieht Roland Knoll: „Insgesamt würde ich mir noch mehr Teilnehmer in allen Klassen wünschen. Wichtig ist zu sagen, dass man nicht alle Wettbewerbe machen muss, um in die Wertung zum Memmert BTV Nachwuchscup zu kommen. Auch gilt es mehr Kids von den jetzt zahlreichen Schultriathlons durch aktive Nachwuchsarbeit in den Triathlonvereinen in den Nachwuchscup überzuführen.“

„Ein weiteres unserer Ziele ist, die Radstrecken der Triathlonveranstaltungen technisch anspruchsvoller zu gestalten – hier sind wir bereits in einem guten Kontakt mit den Veranstaltern. Zusätzlich versuchen wir im kommenden Jahr die Termine möglichst sinnvoll zwischen den einzelnen Trainingsangeboten des BTV in den Jugendcamps, den Leistungssportmassnahmen und in den älteren Jahrgängen auch unter Berücksichtigung der DTU Jugendcuptermine zu intergrieren. Gewisse Überschneidungen speziell mit letzterem lassen sich allerdings nicht vermeiden.“

Fotos: Theresa Zipf

„Berlin calling“ hieß es in diesem Jahr erstmalig für das Apian-Gymnasium aus Ingolstadt. Das Team trat beim Herbst-Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ an, wo Ende September die besten Schul-Triathletinnen und -triathleten Deutschlands im Olympiapark aufeinandertrafen. Für die Schule hatte der Weg dorthin zuvor über die Regionalentscheide geführt: die Teams qualifizierten sich im Nordbayernfinale in Hilpoltstein oder im Südbayernfinale (Erding) sowie im bayerischen Landesfinale in Ingolstadt, bei dem das Apian-Team ganz oben stand.

Für das Apian-Gymnasium war die Teilnahme ein echter Meilenstein: Zum ersten Mal durfte die Ingolstädter Mannschaft Bayern beim Bundesfinale vertreten. Die „Apianer“ gaben alles – auch wenn sie in Berlin leider nicht vom Glück verfolgt waren. Schon am ersten Wettkampftag kam es knüppeldick: Einer der stärksten Athleten stürzte unglücklich auf dem Rad und fiel dadurch für beide Wettbewerbe – Einzel wie Staffel – aus. Dazu kam eine 10-Sekunden-Penalty wegen vermeintlich verspäteten Absteigens beim Radwechsel. Dennoch hielt sich das Team nach den Einzelläufen mit Platz 8 in der Gesamtwertung in einer guten Ausgangsposition für die Staffel-Entscheidung am zweiten Tag.

Viel Pech dabei

Jugend trainiert für Olympia (Triathlon) am 23. September 2025 in Berlin

Doch auch dieser verlief nicht wie erhofft. Die erste Staffel wurde nach einem Missverständnis disqualifiziert: Ein Athlet fuhr durch ein Handzeichen eines Kampfrichters verunsichert eine Runde zu wenig Rad und bog zu früh in die Wechselzone ab. Das Ergebnis war bitter – die Staffel erhielt die langsamste Zeit plus 90 Sekunden Strafe, wodurch das Ziel einer einstelligen Platzierung unerreichbar wurde.

Trotz all dieser Rückschläge bewies das Team Moral und kämpfte bis zum letzten Meter. In der Endabrechnung belegte das Apian-Gymnasium den 12. Platz mit einer Gesamtzeit von 3:13:22. Bei den Einzelstarts waren Jakob Sengl (Platz 13), Jan Walter (Platz 18) und Felix Dachs (Platz 19) die bestplatzierten; auch die Mädchen schlugen sich bei der Premiere auf nationalem Parkett wacker (u. a. Greta Hanselmann Platz 11, Sophia Frank Platz 35, Paulina Heuschmid Platz 38).

Den Sieg sicherte sich die CJD Christophorusschule Rostock, die ihren Vorjahreserfolg eindrucksvoll wiederholte. Für das Apian-Gymnasium bleibt trotz aller Pechsträhne ein klar positives Fazit: Die Premiere auf Bundesebene war eine wertvolle Erfahrung, das Team hat Charakter bewiesen und gezeigt, dass es mit den besten Sportklassen Deutschlands mithalten kann. Zudem machte die Reise nach Berlin spürbar Lust auf mehr – auch wenn die ältesten Jahrgänge (2010) im kommenden Jahr nicht mehr startberechtigt sind, ist die Motivation im Team groß, neue Talente heranzuführen und 2026 vielleicht erneut den berühmten Satz zu hören: „Wir fahren nach Berlin.“

Der TriDay Nürnberg war ein voller Erfolg bei bestem Wetter. Rund 50 Kinder nahmen teil und konnten einen ganzen Tag lang Triathlon spielerisch und abwechslungsreich erleben. Unterstützt wurden sie dabei von den zahlreichen Trainerinnen und Trainern des Bayerischen Triathlon-Verbandes, aber auch von acht Hospitantinnen und Hospitanten, die engagiert Gruppenleitungen übernahmen und Stationen betreuten.

Am Vormittag drehte sich an der Bertolt-Brecht-Schule alles um Rad, Lauf und Athletik. In fünf alters- und leistungsgerecht eingeteilten Gruppen absolvierten die Kinder und Jugendlichen insgesamt fünf Stationen: zwei mit dem Rad und drei mit Lauf, Athletik und Spiel. So war für jede Menge Abwechslung gesorgt, bevor es zur Mittagspause Pizza gab.

Kinder mit dem Mountainbike

Beim TriDay Nürnberg konnte spielerisch die richtige Technik eingeübt werden.

Gestärkt ging es dann am Nachmittag ins Langwasserbad. Dort warteten erneut fünf Stationen. Diesmal wurde es jedoch nass: Technikübungen, Tauchen, Koordination, Wasserball und Bojenschwimmen standen auf dem Programm. Mit viel Spaß probierten die Kinder alles aus und konnten ihre Fähigkeiten im Element Wasser erweitern.

Das Feedback der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprach für sich: „Es war total toll, so viele verschiedene Dinge auszuprobieren“, meinte ein Kind begeistert. Aber auch der Vizepräsident Leistungssport, Thomas Burger war zufrieden: „Die Gruppengrößen waren ideal und auch dank des Einsatzes unseres tollen Teams und der Hospitantinnen und Hospitanten, lief alles bestens. Freude und Motivation waren spürbar und das ist genau das, was den Triday ausmacht.“

Gleich anmelden

Der nächste TriDay steht übrigens schon in den Startlöchern! Auch dann warten wieder spannende Stationen, viel Abwechslung und jede Menge Spaß auf alle Kinder und Jugendlichen, die Lust haben, Triathlon spielerisch zu entdecken. Also: 19. November; 8.30 bis 16.45 Uhr in Ingolstadt vormerken, dabei sein und Triathlon von seiner vielseitigsten Seite erleben! Link zur Anmeldung.

Fotos: Hanna Krauss

Gemeinsamer Trainingstag für bayerische Triathlon-Schüler- u. Jugendgruppen aus Vereinen mit Heim- und Vereinstrainern

Die Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen werden an diesem Tag von erfahrenen Trainern des BTV gecoacht und über den Tag begleitet. Der Tag dient auch dem Erfahrungsaustausch und der Planung zukünftiger Aktivitäten.

  • Datum: Mittwoch, 19.11.2025 (Buß- und Bettag); Treffpunkt 8:30 Uhr / Ende 16:45 Uhr
  • Ort: Bezirkssportanlage und Hallenbad Südwest, Lindberghstraße 71, 85051 Ingolstadt
  • Kosten: kostenfrei
  • Teilnehmende:  Interessierte Kinder und Jugendliche zwischen Jahrgang 2009 – 2014; Voraussetzung: Beherrschen mindestens zweier verschiedener Schwimmlagen, Schwimmen von 50m Kraul ohne Probleme, 200m Schwimmen ohne Pause, Tauchen (1,80m tief und 6-8m weit), Sprung vom Beckenrand
  • Teilnehmerlimit: 80 Teilnehmende (inkl. Trainer*innen, Betreuer*innen)                   
  • Anmeldung: https://spoferan.com/events/triday-ingolstadt-november-2025
  • Material: Schwimmbrille, Badekappe, 2 Badehosen/Badeanzüge, 2 Handtücher, Hallenschuhe, Sportbekleidung für Hallentraining (auch Jacke), Trinkflasche (kein Glas), kleine Snacks (Riegel, Banane, Gummibären…)

Einteilung der Gruppen

Um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Heimtrainer, Betreuende oder Eltern eine realistische Einschätzung vorzunehmen, in welcher Trainingsgruppe der Nachwuchs am besten aufgehoben ist:

  • Beginners: wenig Triathlon-Erfahrung; mind. 2 Bahnen schwimmen ohne Pause
  • Youngstars: Beherrschen zwei Schwimmarten, Lauferfahrung u. Radfahren in der Gruppe
  • Tristars: Beherrschen Lagenschwimmen, Wk-Erfahrung im Lauf, sicheres Radfahren in der Gruppe

Ablauf

  • 8:30 Uhr: Treffpunkt
  • 8:45 – 10:15 Uhr: Schwimmen 1 (Technik, Koordination, Wassergefühl und vieles mehr)
  • 10:45 – 12:15 Uhr: Hallentraining 2 (Athletik, Koordination, Geschicklichkeit, und vieles mehr)
  • 12:30 -13:30 Uhr Mittagessen für alle
  • 13:45 – 15:00 Uhr Hallentraining 2 (Spiele, Staffeln, Biathlon…)
  • 15:30 – 16:30 Uhr Schwimmen 2 (Spiele, Staffeln…)
  • 16:45 Uhr: Ende

Link zur Anmeldung.

Mit dem Ziel, den Triathlon-Nachwuchs in Bayern zu fördern, bietet der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) für Nachwuchsathlen mehrmals im Jahr perfekt organisierte Sport- und Trainingscamps an. Sophie Rohr, Hanna Krauss, Julian Wohlfart und Paul Schönberger sind inzwischen für viele Kinder und Jugendliche der bayerischen Triathlon-Szene ein Begriff. Die Sportler organisieren die Angebote regelmäßig im Auftrag des BTV.

Auch in den nächsten Monaten bietet die BTV-Jugend eine Vielzahl von Camp-Angeboten. Dabei geht es um Spaß an der Bewegung und gemeinsame gute Zeit. Der Flyer gibt eine Übersicht über geplante Camps.

Neben einem gemeinsamen „strukturierten“ Training, ist ein pädagogisches Ziel der Camps, den Teenies ein Umfeld aufzubauen, in welchem sie sich auch außerhalb der Vereinsstrukturen wohlfühlen. 

Link zum Flyer als PDF.

Strömender Regen, nasse Straßen, ein Kampf gegen die Elemente. Das war der diesjährige Triathlon in Harburg. Die Nachwuchssportler aus ganz Bayern ließen sich davon aber nicht abhalten und holten noch einmal alles raus, um im Finale des BTV Memmert Nachwuchscups Punkte zu holen.

Bereits am Samstag hatten viele fleißige Helfer zusammen mit dem Orgateam des TSV Harburg eine Triathlon Arena auf der Wiese an der Brünseer Straße aufgebaut. Die Vorbereitungen liefen reibungslos, und viele Athleten reisten bereits mit Eltern und Betreuern an, um sich auf den Wettkampf einzustimmen und die Strecken zu besichtigen. Die Vorfreude auf das letzte Rennen der Saison war deutlich spürbar, auch, wenn  aufgrund der Wetterprognosen mit Starkregen und Gewittern der Wettkampf in einen Duathlon umgewandelt wurde.

Am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr füllte sich das Wettkampfgelände allmählich mit Leben. Startunterlagen abholen, Abrolllängenkontrolle der Räder und Check-In im Wechselgarten. Für einige Nachwuchstriathleten war es der erste Wettkampf. Die Aufregung war groß. Um 10:00 Uhr war es dann soweit: im zentralen Bereich fand die Wettkampfbesprechung statt. Die Begrüßungsworte von Bürgermeister Christoph Schmidt, Sportreferent Bernd Spielberger und dem Vorsitzenden des TSV Harburg, Jürgen Deg, setzten ein positives Zeichen für den Tag. Helmut König, Vorsitzender der Triathlon Abteilung und Jochen Rühl, Hauptorganisator des Harburger Triathlon erklärten nochmals wichtige Dinge im Ablauf.

Rekord Teilnehmerzahlen sorgen für Freude

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass die Teilnehmerzahl erneut Rekordwerte erreichte: 165 Einzelstarter und 35 Staffeln waren gemeldet – so viele wie noch nie zuvor. Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht, was die große Begeisterung für den Nachwuchssport in Bayern unterstreicht.  Der Wanderpokal für die meisten Beteiligten ging erneut an die TSG Roth, während der TSV Harburg traditionell die meisten Teilnehmer stellt – allerdings außer Konkurrenz.

Rennradfahrer auf nasser StraßeUm 10.15 Uhr warteten die Junioren und Juniorinnen sowie die Athleten und Athletinnen der Jugend A auf ihren Start. Plötzlich regnete es in Strömen. Nach einem kurzen, schnellen Lauf ging es auf die Räder. Trotz des Regen und der nassen Fahrbahn wurde ein sehr hohes Tempo gefahren. Bei den Junioren siegte David Wölfel vom TV 1848 Coburg in 21:24,26 Minuten vor Tim Dudziak vom TSV Zirndorf, seine Teamkollegin Josefine Mendler erreichte Platz 1 der Juniorinnen in 36:48,27 gefolgt von Magdalena Meier vom TSV 1860 Rosenheim. In der Altersklasse Jugend A siegte Nina Mayer vom TSV Harburg vor heimischem Publikum in 35:58,89 Minuten sowie Tom Kaebel vom TV 1848 Coburg (30:57,43). Auf Platz 2 folgten Josefine Doseth (SV Würzburg 05) sowie Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim). Platz 3 belegten Julia Weiland und Luca Schreitmüller gefolgt von Elisabeth Haupt auf Platz 4 (alle 3 TSV Harburg).

Bedingungen besserten sich im Tagesverlauf

Im 2. Rennen startete die Jugend B (Jahrgänge 2010/2011). Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und die Straße war etwas getrocknet. Beim letzten Lauf setzte sich Alexander Tresselt vom Tri-Team Schongau an die Spitze der 29 Athleten und siegte in 19:16,03 Minuten. Ihm folgte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.). Joel Westphal vom TSV Harburg musste verletzungsbedingt abreisen lassen, komplettierte das Podium aber mit Platz 3 in 20:13,03 Minuten. Bei der weiblichen Jugend B siegte Frederike Bülck vom TV 1848 Erlangen in 22:10,69 Minuten gefolgt von Nora Bots (TSV Brannenburg e.V.) und Alicia Krogmeier (TSG 08 Roth). Melek Erdogan vom TSV Harburg erreichte Platz 9.

 

Stark besetzt war auch das Feld der Schüler A (Jahrgänge 2012 /2013). Es siegten Ole Steinbuß (TV 1848 Erlangen) und Jana Maas (TSV Geimersheim). Silber ging an Aaron Weigel (La Carrera TriTeam) und Lia Sophie Fuchs (TV Fürth 1860). Über Bronze freuten sich Lukas Mundt (LV Deggendorf) und Zoè Thoulouze (TSV Gaimersheim). Weitere Starter des TSV Harburg: Levin Gentner Platz 9, Quinn Ellrich Platz 10, Laura Reinsch und Julian Bock Platz 11 sowie Daniel Weiland Platz 12.

Zügig erfolgte der Start für die Schüler B (Jahrgang 2014 / 2015). Platz 1 erreichten Lasse Müller (TSV Katzwang 05) in 12:54,35 Minuten und Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) in 14:40,50 Minuten. Auf Platz 2 dominierte der TSV Eintracht Karlsfeld mit Oskar Stubbe und Elisabeth Ramian. Das Podium komplettierten Leonard Thomann (Team Stegaurach) und Lena Sitta (TSV Oettingen). Weitere Starter des TSV Harburg: Georg Blaar Platz 8, Maxime Westphal Platz 12 und Maximilian Kristen Platz 13.

Den letzten Einzelstart des Tages hatten die jüngsten Teilnehmer der Altersklasse Schüler C (Jahrgang 2016/2017). Hier gab es ebenfalls eifrige Schlusssprints. Gewonnen haben Lorenz Thomann (Team Stegaurach) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg). Platz 2 erreichten Leo Gentner (TSV Harburg) und Constanze Doseth (SV Würzburg 05) gefolgt von Ole Müller (TSV Katzwang 05) und Hannah Richter (TSV Harburg). Weitere Starterinnen des TSV Harburg: Bernadette Blaar Platz 6, Jule Gentner Platz 8, Meyra Erdogan Platz 9, Pia Wiedemann Platz 10, Karlotta Treimer Platz 12 und Philippa Nordmo Platz 15.

Sportler auf Podium

Mixed Relay: Racen wie die Profis

Zügig folgte das Highlight des Tages: Die Mixed Relay. Eine Staffel, bestehend aus einem Jungen und einem Mädchen. Zeitgleich starteten 35 Mädchen, absolvierten einen Miniduathlon und übergaben an ihren Staffelpartner. Der absolvierte ebenfalls einen Miniduathlon und dann das ganze noch einmal von vorne. Schnell zeigte sich, das Orange, die Farbe des TSV Harburg, das Feld anführt. Julia Weiland und Nina Mayer übergaben nach ihrem zweiten Rennen fast zeitgleich an Leo Österlein und Joel Westphal auf Platz 1 und 2.  Die Jungs an der Spitze machten ordentlich Druck und lieferten ein Foto-Finish. Die Athleten und Athletinnen zeigten die Ergebnisse der tollen Vereinsarbeit und die hohe Qualität des Trainings. Voller Stolz ehrten Helmut König und Jochen Rühl ihre Schützlinge: Platz 1 Julia Weiland und Leo Österlein, Platz 2 Nina Mayer und Joel Westphal und Platz 3 Elisabeth Haupt und Simon Naschwitz. Bei den jüngeren Jahrgängen siegte das Tri-Team Nürnberger Land mit Frederike Bülck und Lando Spielberger, gefolgt vom Tri-Team Schongau mit Alicia und Alexander Tresselt. Platz drei erreichte das Team Powermix TC 1848 Coburg + TV Fürth 1860 mit Lia Sophie Fuchs und Max Schedel. Team TSV Harburg 1.6 Mit Laura Rieger und Quinn Ellrich erreichte Platz 10, Team TSV Harburg 1.4 mit Melek Erdogan und Levin Gentner erreichte Platz 11.

Alle Ergebnisse sind online verfügbar unter: https://my.raceresult.com/331552/results

Fotos: Andreas Weigel

Am 19. Juli 2025 feierte der TV Velburg das 40-jährige Jubiläum seines traditionsreichen Kirchweihtriathlons. In diesem Jahr wurde das Programm um ein besonderes Highlight erweitert: Erstmals war das Rennen für Kinder und Jugendlicheein Teil des BTV Memmert Nachwuchscup des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Und das kam gut an, denn das Cross-Rennen fordern  Können und  Geschich der Kids.

Nachwuchs kämpft mit Begeisterung um Medaillen

zwei junge Sportler auf MountainbikeIn den Altersklassen Schüler B und A, Jugend B und Jugend A maßen sich zahlreiche Nachwuchsathleten in einer Strecke über Stock und Stein und kämpften um die vorletzten Wertungspunkte des Nachwuchscups. Den Wettbewerb der jüngsten Cup-Teilnehmer gewann Oskar Stubbe vom TSV Eintracht Karlsfeld. Bei den Mädchen hatte Sophie Wallner die Nase vor der TV Futh im Wald-Vereinskameradin Verena Griesbeck. Bei den nächstälteren gewannen Mathilda Zapf (SV Bayreuth) mit hauchdünnem Vorsprung vor Norah Adler (TV Burglengenfeld) und Lukas Mundt (LV Deggendorf). In der Jugend B setzten sich Silas Ott (TSG 08 Roth) und Luisa Zenk von der SG Reisensburg-Leinheim durch, bei den A-Jugendlichen waren es Raija Pollermann und Tizian Träger (beide SV Postbauer).

Traditionsrennen zeigte Stärke

Aber auch im Hauptfeld auf der Kurzdistanz zeigten sich die Athleten des  Kirchweihtriathlons in Höchstform. Jonas Fischer vom Tristar Regensburg und Kristina Wagner (La Carrera TriTeam Rothsee) holten die Kirchweih-Krone. Im vollen Feld der Jedermanndistanz setzten sich Thomas Wittmann und Petra Stiegler, beide vom TWIN Neumarkt, durch.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Fotos: Andreas Weigel

Gemeinsamer Trainingstag für bayerische Triathlon-Schüler- u. Jugendgruppen aus Vereinen,  aus den Bezirken mit Heim- und Vereinstrainer*innen

Die Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen werden an diesem Tag von erfahrenen Trainern des BTV gecoacht und über den Tag begleitet. Der Tag dient auch dem Erfahrungsaustausch und der Planung zukünftiger Aktivitäten.

  • Datum: 28. September 2025; 09.00 bis ca. 16.30 Uhr
  • Ort: Hallenbad Langwasser, Bertolt-Brecht-Schule, Nürnberg
  • Kosten: kostenfrei
  • Teilnehmende:  Interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 8-13 Jahren; Voraussetzung: 100m sicheres Schwimmen am Stück
  • Teilnehmerlimit: 80 Teilnehmende (inkl. Trainer*innen, Betreuer*innen)                   
  • Anmeldung: https://spoferan.com/events/triday-nuernberg      
  • Material: Schwimm-, Rad- und Laufmaterial       

Einteilung der Gruppen

Um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Heimtrainer*innen, Betreuer*innen oder Eltern eine realistische Einschätzung vorzunehmen, in welcher Trainingsgruppe der Nachwuchs am besten aufgehoben ist:

  • Beginners: wenig Triathlon-Erfahrung; mind. 2 Bahnen schwimmen ohne Pause
  • Youngstars: Beherrschen zwei Schwimmarten, Lauferfahrung u. Radfahren in der Gruppe
  • Tristars: Beherrschen Lagenschwimmen, Wk-Erfahrung im Lauf, sicheres Radfahren in der Gruppe

Ablauf

Der TriDay wird aus einer Rad, Lauf- und Athletik-Einheit in den Trainingsstätten der Bertolt-Brecht-Schule am Vormittag, sowie einem Schwimmtraining im Hallenbad Langwasser am Nachmittag bestehen. Das Mittagessen findet in der Mensa der Bertolt-Brecht-Schule statt. Der detaillierte Zeitplan ergeht eine Woche vor dem TriDay an die Heimtrainer*innen, Betreuer*innen oder Eltern.

Details, wie benötigtes Material und Adressen finden Sie in der Aussschreibung (Link zum PDF).

Link zur Anmeldung.