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Spannung pur vor drittem Saisonrennen der 1. Triathlon Bundesliga in Nürnberg
Leistungssport, VeranstaltungenSpannend wie selten geht es in der 1. Triathlon-Bundesliga vor dem dritten Rennen der Saison, das am Sonntag (8. August) in Nürnberg über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) stattfindet, zu. Nicht nur im Kampf um die Meisterschaft ist es bei Männern und Frauen so eng wie nur möglich. Im Kampf um Rang drei mischen jeweils noch vier Mannschaften mit. Das Rennen der Frauen beginnt um 10.15 Uhr, das der Männer um 12 Uhr. Viel spannender kann es im Rennen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters nicht zugehen: bei Männern und Frauen liegen jeweils zwei Mannschaften nach zwei Rennen punktgleich mit 39 Zählern auf Rang eins und zwei, getrennt nur durch die Platzziffer, also die Addition der Einzelergebnisse der jeweiligen Rennen.
Bei den Männern ist das Hylo Team Saar Spitzenreiter. Die Mannschaft aus dem Saarland hat diese Saison erstmals die Chance, den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters zu gewinnen, kann aber in Nürnberg nicht in Bestbesetzung antreten, da einige Athleten schon auf dem Weg zum Rennen der World Triathlon Championship Series in Montreal am Wochenende darauf sind. Auch der Titelverteidiger, das EJOT Team TV Buschhütten, muss auf seine deutschen Topstars um den Olympiastarter Justus Nieschlag verzichten. Für den Serienmeister starten unter anderem der Olympiateilnehmer Stefan Zachäus (Luxemburg) und der Franzose Anthony Pujades, der bereits drei Bundesligarennen gewinnen konnte.
Bei den Frauen hat sich die Mannschaft aus Buschhütten durch den Sieg im zweiten Saisonrennen in Potsdam knapp am Auftaktsieger Triathlon Potsdam vorbeigeschoben, nun also die etwas bessere Ausgangssituation im Titelrennen und auch die – vom Papier her – etwas stärke Aufstellung für Nürnberg gewählt. Unter anderem sind die Deutsche Meisterin Lisa Tertsch, die Olympiazwölfte Zsannett Bragmayer (Ungarn) und Annika Koch dabei. Potsdam hat die Olympiateilnehmerin Jolanda Annen (Schweiz) sowie die starken deutschen Nachwuchsathletinnen Julia Bröcker und Selina Klamt gemeldet.
Spannung auch im Kampf um Rang drei
Nicht nur der Kampf um Rang eins ist spannend. Auch Rang drei ist heiß umkämpft. Bei den Männern sind das hep Team Neckarsulm, das Triathlon Team DSW Darmstadt und das Team Berlin mit jeweils 33 Zählern punktgleich. Das WMF BKK-Team AST Süßen als Sechster ist mit 30 Punkten noch in Lauerstellung zum Podium.
Nicht weniger knapp geht es bei den Frauen zu. Auch hier haben noch vier Mannschaften gute Chancen, die Saison auf dem Podium abzuschließen: die SG Triathlon one Witten (34 Punkte), das Triathlon Team DSW Darmstadt (33), das ProAthletes KTT 01 und das SSF Bonn Triathlon Team (jeweils 32). Es wird spannend zu verfolgen, ob sich eine Mannschaft im Kampf um Rang drei in Nürnberg schon einen entscheidenden Vorteil erarbeiten kann.
Fünf Tokio-Teilnehmer*innen am Start
Gerecht wird die 1. Triathlon-Bundesliga in Nürnberg wieder ihrem Ruf als eine der stärksten Triathlonligen der Welt, in der sich hoffnungsvolle deutsche Nachwuchsathlet*innen mit Weltklassesportler*innen messen können. Mit Jolanda Annen, Jorik van Egdom (beide Triathlon Potsdam), Zsannet Bragmayer, Stefan Zachäus (beide EJOT Team TV Buschhütten) und Petra Kurikova (Triathlon one Witten) sind fünf Athlet*innen in Nürnberg dabei, die eine Woche zuvor noch bei den Olympischen Spielen in Tokio gestartet sind.
Mit ihnen messen sich unter anderem drei der vier deutschen Teilnehmer*innen der U23-WM im kanadischen Edmonton am 21. August (Lisa Tertsch, Annika Koch, Simon Henseleit) und neun der zehn deutschen Starter*innen der Junioren-Europameisterschaften in Kitzbühel im Juni, unter anderem die zweifache Europameisterin Jule Behrens.
Der Meister bei Männern beziehungsweise Frauen darf sich am Ende der Saison in einer der stärksten Triathlon-Ligen der Welt mit dem Titel Deutscher Mannschaftsmeister 2021 schmücken. Die Auf- und Abstiegsregelungen wurden für diese Saison aufgrund der ungleichen Trainingsbedingungen infolge der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt.
Die Rennen der Frauen und Männer sind auf dem Instagram-Live-Kanal der 1. Triathlon-Bundesliga ab dem Line up vor dem Rennen live zu verfolgen. Die Übertragung des Rennens der Frauen beginnt gegen 10 Uhr, die Übertragung des Wettbewerbs der Männer gegen 12 Uhr. Es wird Livebilder von allen drei Disziplinen geben, mitkommentiert von aktuellen Bundesligaathlet*innen sowie Zielinterviews.
© Text: 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga; Foto: Jörg Schüler [5.08.2021]
Olympia-Spezial mit Anabel Knoll
LeistungssportIm Mai 2021 holte die Ingolstädterin Anabel Knoll, die in Nürnberg lebt und dort am Bundesstützpunkt Triathlon trainiert, beim Entscheidungsrennen des Dachverbandes in Kienbaum die Olympia-Qualifikation. Die 25-jährige ist damit eine von zwei deutschen Damen, die in Tokio antreten dürfen. Hier tragen wir Links, Informationen und Nachrichten rund um Anabel Knoll und ihr Olympia-Rennen zusammen.
Wir wünschen viel Erfolg!
Aktuelles aus Tokio
Triathlon Ingolstadt am 12.09.2021: Letzte Startplätze werden vergeben
VeranstaltungenNach derzeitigem Stand wird der Triathlon Ingolstadt mit der Bayerischen Meisterschaft der Altersklassen auf der Mitteldistanz am 12. September 2021 mit einem leicht reduzierten Starterfeld stattfinden. Statt der normalerweise an die 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden aufgrund der Corona-Einschränkungen nur 2.000 Startplätze vergeben.
Aktuell sind für alle drei Distanzen (Sprint, Olympische und Mitteldistanz) noch einige Reststartplätze vorhanden. Wer also endlich wieder ein Triathlon-Rennen absolvieren will, der kann sich noch bis einschließlich 12.08.2021 anmelden, bzw. bis zur Erreichung des Teilnehmerlimits.
Eine kleine Änderung wird es bei der Radstrecke geben. Aufgrund einer Doppelbaustelle in der Neuburger Umgebung musste der Radkurs angepasst werden. Die geänderte Strecke ist mittlerweile in Form pinker Pfeile und Kilometerangaben auf dem Boden markiert. Die Distanzen sind dabei nahezu unverändert geblieben. Auf der Mitteldistanz werden jetzt 77 km gefahren, auf der Olympischen Distanz sind es 41,6 km und auf der Sprintdistanz wie bisher 20 km.
Die Streckenpläne können auf der Veranstalterwebsite unter http://www.triathlon-ingolstadt.de/streckenplaene.asp eingesehen werden.
Alle weiteren Infos inkl. Anmeldemöglichkeit gibt´s unter www.triathlon-ingolstadt.de
© Text und Foto: Harald Eggebrecht; [04.08.2021]
Oberbayerische Triathlon-Meisterschaft am Wörthsee
OberbayernMit fast 600 Teilnehmern war der Wörthsee-Triathlon am 1. August die bisher größte Veranstaltung in Oberbayern in diesem Jahr.
Das Wetter war diesmal eine besondere Herausforderung. Das Wasser war so warm, dass ohne Neo geschwommen wurde. Bei einer Lufttemperatur von 16 Grad und regnerischen Wetter waren die beiden anderen Disziplinen eine besondere Herausforderung für die Athleten, auch angesichts des welligen und kurvigen Radkurses und eines langen Anstiegs am Beginn der Laufstrecke.
Wie in den letzten Jahren wurden dieses Jahr wieder die oberbayerischen Triathlon-Meister gekürt.
Bei den Damen gab es einen überlegenen Gesamtsieg von Katrin Esefeld (LG Mettenheim), die ihrer langen Titelsammlung eine weitere Meisterschaft hinzufügen konnte. Platz 2 und 3 bei der Obb-Wertung belegten die beiden Athletinnen des TV Planegg-Krailling, Christina Castedello und Ursula Althoff.
Bei den Herren siegte ebenso überlegen Loza Kunzelmann vom Spoosty Pro.tri.team. Oberbayerischer Meister in der Gesamtwertung wurde Sven Pollert von der SG Poing, der damit seinen Titel von 2019 verteidigen konnte. Die Plätze 2 und 3 belegten Jakob Heindl (TSV 1880 Wasserburg) und Manuel Maier vom LC Buchendorf.
Aufgrund der Corona-Vorgaben konnte leider keine Siegerehrung stattfinden. Der Veranstalter hatte auch dieses Mal wieder sehr viel Wert darauf gelegt, eine weitgehend müllfreie Veranstaltung zu organisieren, z.B. mit wiederverwendbaren Trinkbechern auf der Laufstrecke – nachahmenswert!
Zu den Ergebnissen des Rennens (PDF).
© Text: Wolfgang Klinger; Foto: Regenwolken über der Wechselzone [03.08.2021]
3. Harburger Schüler- & Jugendtriathlon mit Bayerischer Meisterschaft
NachwuchscupZum dritten Mal fand der Harburger Schüler- und Jugendtriathlon statt. Das engagierte Team rund um Jochen Rühl hatte sich in diesem Jahr recht kurzfristig bereit erklärt die Bayerischen Meisterschaften der Schüler A bis Junioren auszurichten – und organisierte das Event perfekt auch unter herrschenden Bedingungen. In den jüngeren Klassen der Schüler B und C wurden Schwabens Beste gesucht. Insgesamt 160 Athlet*innen und 20 Staffeln fanden sich am Start ein.
„Mit dem Wetter hatten wir echt Glück!“, zeigte sich Organisator Jochen Rühl erleichtert. So stürzten sich pünktlich um 10:30 Uhr die ersten Junior*innen mit einem Sprung in die Wörnitz. „Der Einzelstart war spektakulär und hat den Kids auch riesigen Spaß gemacht.“ Zwischen 400 und 100m mussten die Junior*innen bzw. die Schüler*innen C hinter sich bringen, bevor es auf die Radstrecke ging. Dort galt es bis zu 12 Kilometer zu schaffen. Zum Abschluss standen bis zu drei Laufkilometer an. „Durch die wenigen Veranstaltung dieses Jahr, waren die einzelnen Rennen sehr schnell ausgebucht und es waren sehr viel talentierte Jung-Triathleten am Start“, bilanzierte der Veranstalter.
Herzlichen Glückwunsch den Bayerischen Meister*innen
Die Mixed Relay-Wertung der Schüler A / Jugend B ging an den TSV Brannenburg & Co, die der Jugend A und Junioren an das Team JIMM.
Ohne BM-Wertung fanden die Wettkämpfe der Schüler*innen B und A statt. Hier siegten Leni Tesche (DJK SG St. Ingbert) und Emilian Huber (SV Nikar Heidelberg), sowie Jonna Maunu (TSC Mering) und Julius Wöhler (TV 1848 Erlangen). Schwäbische Meister dürfen sich Joel Westphal (TSV Harburg), Elena Hauser (TSV Harburg) und Daniel Weiland (TSV Harburg) nennen.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
© Text: Christine Waitz; Foto: Klaus König [26.07.2021]
Praktikantin beim Trisport Erding: Herzblut und Zusammenhalt
Breitensport, VereineFünf Monate Praktikum bei Trisport Erding. Vollzeit, und unter Coronabedingungen weitgehend virtuell vom Homeoffice aus. Das war der Arbeitsschwerpunkt von Luisa Peintner von März bis Ende Juli dieses Jahres. Zum Abschluss revanchiert sich der Verein mit einem Interview bei der angehenden Sportwissenschaftlerin für ihr Engagement. Und sie sagt, was für sie den Verein ausmacht: Herzblut und Zusammenhalt.
Luisa Peintner studiert im vierten Semester Sportwissenschaft an der TU München und absolvierte zwischen März und Juli ihr Vollzeitpraktikum bei Trisport Erding. Am 23.07.2021 war ihr letzter Praktikumstag. Mit ihr sprach der langjährige Vereinsvorstand Winfried Kretschmer über ihre Erfahrungen und Eindrücke der letzten Monate.
Luisa, deine letzte Praktikumswoche hat begonnen – fünf Monate bei Trisport Erding, wie hat‘s dir denn gefallen?
Richtig gut. Ich hatte gar nicht so viele Erwartungen am Anfang, aber ich habe viele neue Eindrücke bekommen und durfte viele verschiedene Sachen machen. Es war eine sehr schöne und erfahrungsreiche Zeit.
Wie hat man sich denn ein Praktikum bei Trisport vorzustellen? Der Verein hat ja keine Geschäftsstelle, wo man sich am ersten Tag meldet und einen Arbeitsplatz zugewiesen bekommt …
Wir hatten jede Woche am Montag um 20:30 Uhr einen Jour Fixe online über Zoom. Das war immer mein wöchentlicher Termin zur Abstimmung – als die meisten wahrscheinlich schon mit der Arbeit fertig waren, ging es bei mir nochmal weiter. Gleich am ersten Tag habe ich mich am Montag mit meinen Praktikumsbetreuern Martin Schönfelder und Sirko Papperitz online zusammengesetzt und die ersten Aufgaben besprochen, und das haben wir dann jede Woche so gemacht. Vor allem am Anfang habe ich auch mit der Geschäftsstelle telefoniert und mit dem Vorstand, um mal alle kennenzulernen.
Es gab ja auch eine Aufgabenbeschreibung für dein Praktikum. Was waren denn die Aufgaben, die du erfüllen solltest, so im groben Überblick?
Von Beginn ausgemacht war, dass ich die wissenschaftlichen Texte für den Fortbildungskongress, für die Verlängerung von Trainerlizenzen, im September verfasse und dass ich beim Training und beim Trainingswochenende für die TriKids unterstütze – da durfte ich dann sogar paarmal das Lauftraining übernehmen. Daneben habe ich eine Sponsorenübersicht erarbeitet und eine Liste mit neuen Ideen für den Verein zusammengestellt. Das waren die vorab festgelegten Aufgaben, dann kamen aber auch einige andere Sachen hinzu. Anders als geplant, weil es sich einfach so ergeben hat.
Zum Beispiel der virtuelle Lauf: Das war am Anfang eher eine Idee, und ich sollte schauen, ob sie durchführbar wäre, schließlich habe ich dann viel an Planung, Durchführung und Nachbereitung übernehmen dürfen. Am Anfang war das ein kleiner Punkt, am Ende hat es über einen Monat meines Praktikums in Anspruch genommen. Aber das war eine sehr interessante und spannende Sache, die Spaß gemacht hat! Außerdem konnte ich mich in die Webseiten-Gestaltung einarbeiten.
In der Aufgabenbeschreibung für dein Praktikum findet sich auch der Begriff „New Normal“. Gemeint ist damit die neue Normalität, die sich mit der Coronapandemie eingestellt hat. Welche Herausforderungen birgt diese neue Normalität für Sportvereine? Und wie gehen diese damit um?
Durch die Pandemie musste das Training in fast allen Vereinen umgestellt werden. Die meisten haben sich die notwendige Ausrüstung angeschafft und Training online angeboten. Auch als Training in Präsenz wieder erlaubt war, wurden Änderungen vorgenommen. Es musste zum Beispiel in kleineren Gruppen trainiert werden. Bei dieser Aufgabe habe ich nicht nur Neuheiten, die durch die Pandemie entstanden sind, recherchiert, sondern auch geschaut, was andere Vereine machen und ob es neue Ideen gibt, die Trisport auch einführen könnte.
Eine Idee ist zum Beispiel ein Trisport-Adventskalender, der auf der Webseite veröffentlicht wird. Hinter jedem Türchen verbirgt sich dann eine Sportaufgabe oder Challenge. Außerdem ist die Idee aufgekommen, dass Strecken aus der Umgebung zum Laufen oder Radfahren auf der Webseite gezeigt werden. Das Ziel dabei ist, dass die Mitglieder neue Motivation für ihr Training bekommen, wenn sich nicht immer die gleiche Strecke fahren oder laufen.
Was würdest du sagen: Was macht den Verein Trisport Erding aus?
Erst einmal fand ich es schade, dass ich leider nur einen kleinen Teil persönlich kennenlernen konnte. Aber ich hatte total viel Spaß mit allen, vor allem beim Aufbau für den Triathlon und im Training mit den TriKids. Deswegen ein großes Dankeschön an alle, da mich fast jeder mal in irgendeiner Weise unterstützt hat. Ich hoffe, ich sehe ein paar von euch mal wieder.
© Text und Bild: Trisport Erding e.V.; [24.07.2021]
Zurückgekämpft in den Sport: Mit 73 wieder an der Startlinie
BreitensportAm 4. Juli 2021 konnte Konrad Puk nach langer Zeit wieder einen Mehrkampf erfolgreich absolvieren. Zwei Jahre nach seinem letzten Erfolg beim Challenge Roth, ein Jahr und 11 Monate nach einem schweren Radunfall auf der Spitzingseestraße und neun Monate nach drei Bänderrissen am rechten Außenknöchel konnte der 73-jährige bei den Bayrischen Meisterschaften im Duathlon in Krailling rechtzeitig die Ziellinie erreichen.
Für die insgesamt 55,6 Kilometer zu Fuß und auf dem Rad benötigte der Oberbayer 2:57:28 Stunden. „Es war so schön mit Freunden wieder einen Wettkampf zu bestreiten“, berichtet er. „Nach anfänglichem Regen schien bald die Sonne und ich genoss die Sonnenstrahlen auf meiner Haut beim Radeln und die vielen netten Gespräche vor und nach dem Wettkampf. Meine gewagte Hoffnung war, das Ziel in der vorgegebenen Zeit gesund und unfallfrei zu erreichen. Das habe ich super geschafft. Nach langer Reha-Zeit war das ein tolles Erlebnis für mich.“ An der Ziellinie war er zwar Letzter, aber überglücklich: „Dieser Platz war zwar für mich eine neue Erfahrung – ich war dennoch froh, so gut und so locker ins Ziel gekommen zu sein.“
Nächster Stopp: Roth
„Das alles hat mir Mut und Hoffnung gegeben, im September wieder beim Challenge Roth starten zu können. Dann will ich rechtzeitig ins Ziel kommen und mich freuen. Ich bin gespannt, ob ich es schaffe!“, sagt er voller Vorfreude. „Mein Motor läuft wieder einigermaßen, lediglich an einer etwas besseren Ausdauer und etwas höheren Umdrehungen muss ich noch feilen!“, meint der ambitionierte Altersklassenathlet zum Abschluss.
Der BTV wünscht viel Erfolg!
© Text: Christine Waitz/Konrad Puk; Foto: Robert Gerigk www.sportfoto.ws [20.07.2021]
Simon Henseleit schafft WM-Qualifikation
LeistungssportBeim Rennwochenende im ungarischen Tiszaujvaros konnte sich Simon Henseleit in zwei Rennen die WM-Qualifikation erkämpfen. Der 21-jährige darf nach einem starken sechsten Platz im Endranking im August nach Edmonton reisen und sich dort dem internationalen Spitzenfeld bei den Weltmeisterschaften stellen.
Am Samstag wurden zunächst Halbfinalrennen über die Sprintdistanz ausgetragen. Im Feld der Elite-Frauen erreichte Tanja Neubert (TV 48 Erlangen) Platz 16. Sie hatte damit den Einzug in das Finale geschafft. Sophie Rohr und Rico Bogen schieden nach den Halbfinalrennen leider aus. Für Simon Henseleit hingegen klappte der Auftakt perfekt: „Im ersten Rennen ging mein Plan voll auf und ich befand mich nach einem schnellen Schwimmen in einer achtköpfigen Spitzengruppe am Rad. Am Ende qualifizierte ich mich mit Platz vier fürs Finale.“
Hitzeschlacht Teil 2
Auch am Sonntag, dem Tag des Finales, stieg das Thermometer über 30°C. Simon Henseleit wurde beim Schwimmen an einer Boje getaucht und ausgebremst, konnte jedoch auf dem Rad seine Stärke beweisen. Nach einem guten Wechsel schaffte er es als Erster auf den Laufkurs zu gehen. Auf den abschließenden fünf Laufkilometern quälte die Hitze, doch der Kaderathlet biss sich durch und freute sich am Ende über Platz sechs und die beste Platzierung der deutschen Athleten. „Sicher kein perfektes Rennen, vor allem mit dem wirklich schlechten Schwimmen, aber die From ist definitiv da, und ich bin enorm happy mit dem Ausgang des Rennens!“, zieht der Sportler des Tri-Team Schongau nach dem Wochenende Bilanz.
Tanja Neubert belegte im Finale der Frauen Platz 21.
Die Ergebnisse des Rennens finden Sie hier.
© Text: Christine Waitz; Foto: T. Baumgärtel [20.07.2021]
Triathlon in Schongau muss sich den Wetterkapriolen beugen
VeranstaltungenDie Veranstalter des Triathlon in Schongau haben ihr Bestes gegeben und doch musste das Event abgebrochen werden. Bereits am Samstag mussten die Bayerischen Meisterschaften der Elite im Duathlon-Modus ausgetragen werden. Auch am Sonntag, an dem die Jugend und Junioren ihre Meister*innen hätten finden sollen, wurde zunächst kurzfristig das Schwimmen gestrichen und schlussendlich das Rennen aufgrund zahlreicher Stürze auf regennasser Strecke vorzeitig beendet.
Dauerregen am Samstag Abend ließen den „Saturday Night Triathlon“ zum Duathlon werden. Kein schöner Einstieg für die Organisatoren, die in kürzester Zeit ein überarbeitetes Rennkonzept hatten auf die Beine stellen müssen. Doch so konnten immerhin die Bayerischen Meister*innen bestimmt werden: Maria Paulig (Team Icehouse e.V.) und René Hüchenberger vom RSC Kempten waren an diesem Abend die Schnellsten. Es folgten Heike Uhl (CIS Amberg) und Jana Vollert (TG 48 Schweinfurt), sowie Yannic Baier und Tom Hohenadl, die für den RSC Kempten das Podium komplettierten.
Starke Leistung der Athleten des RSC Kempten.
Unkalkulierbare Wetterbedingungen am Sonntag
War am Samstag noch klar, dass das Schwimmen nicht möglich sein würde, zeigte sich die Situation am Sonntag zunächst positiv. Das Wasser war frei vom gefährlichen Treibgut, bevor die Situation blitzschnell umschlug. Also musste auch für die Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren ein Duathlon anberaumt werden. In der Folge kam es aufgrund der schlechten Wetterbedingungen und der anspruchsvollen Strecke auf dem Radkurs jedoch zu zahlreichen, teils schweren Stürzen. Die Rennleitung mit Vertretern der DTU und Kampfrichtern beschlossen den Wettkampf abzubrechen.
„Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten, die einen Sturz erlitten haben, gute und schnelle Besserung. Dass bei einem Rennen gleich so viele außergewöhnliche und erschwerende Ereignisse zusammentreffen ist für alle Beteiligten besonders bitter. Vor allem aber für die Nachwuchsathlet*innen, die aus ganz Deutschland angereist sind, um endlich wieder Rennfieber erleben zu dürfen“, sagt der Präsident des BTV, Gerd Rucker.
Die Ergebnisse des Rennens am Samstag finden Sie hier.
© Text: Christine Waitz; Bilder: Tom Meyer [19.07.2021]
Triathlon im Allgäu: Jan Frodeno gewinnt das Tri Battle Royale in neuer Weltrekordzeit
VeranstaltungenEs war ein Duell der Superlative: Ein Wettkampf Mann gegen Mann und dramatisch bis zum Schluss. Das Tri Battle Royale im Allgäu hat gehalten, was es versprochen hat.
Im Duell des deutschen Olympiasiegers und Hawaii-Champions Jan Frodeno und seinem kanadischen Herausforderer Lionel Sanders, dem Weltmeister auf der Triathlon-Langdistanz von 2017, blieb die Uhr nach 7 Stunden 27 Minuten und 53 Sekunden stehen.
Damit hat dieses einzigartige Event nicht nur mit schwierigen Wetterbedingungen für Dramatik und Spannung gesorgt, sondern darüber hinaus auch noch für einen neuen Weltrekord auf der Triathlon-Langdistanz. Diese bisherige Bestleistung von 7:35:39 Stunden hatte Frodeno 2016 bei der Challenge Roth selbst aufgestellt.
Die beiden Triathlon-Superstars traten auf der klassischen Triathlon-Langdistanz gegeneinander an. Das bedeutet, dass 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195 km Laufen für Frodeno und Sanders zu bewältigen waren.
Start-Ziel-Sieg für Jan Frodeno
Bereits nach den ersten Armzügen erarbeitete sich Frodeno in der Auftaktdisziplin Armlänge um Armlänge einen immer größeren Vorsprung auf seinen Kontrahenten Sanders. Nach einem Drittel der Schwimmstrecke hatte sich der weitere Rennverlauf eingestellt: Frodeno vorne, Sanders in der Verfolgung. So stieg der gebürtige Kölner nach 45 Minuten und 58 Sekunden auch als Erster aus dem Wasser und verfehlte seine eigene Schwimmbestzeit von 2016 nur um 18 Sekunden. Exakt 5 Minuten später – mit einer Zeit von 50:58 Minuten – erreichte auch Sanders das Ufer.
Die Hoffnung, dass es an diesem kühlen Tag im Juli wenigstens trocken bleiben würde, hatte sich nach den ersten Radkilometern in Luft aufgelöst. Gegen 11 Uhr und somit nach gerade einmal 60 der insgesamt 180 Radkilometern machte das Wetter unmissverständlich deutlich, dass es kein Mitleid mit den beiden Top-Athleten haben würde. Es regnete in Strömen.
Auch die Radstrecke war auf höchste Geschwindigkeit ausgelegt. Anders als die übliche Strecke des Allgäu-Triathlons wurden Passagen mit zu vielen Höhenmetern eliminiert, um den Kurs besonders schnell zu machen. Die Athleten absolvierten einen Großteil auf der autobahnähnlichen B 19, die mit dem “Canyon Turn”, einer speziell konstruierten Wendepunkt enthielt. Das 75m lange und 4,5m hohe Holz-Bauwerk wurde von einem Allgäuer Unternehmen entwickelt und ermöglichte eine konstant hohe Geschwindigkeit auf den einzelnen Runden.
Am Ende der 180 Kilometer blieb Frodenos Uhr nach weniger als 4 Stunden stehen. In 3:55 Stunden und damit mit über 45 km/h im Durchschnitt absolvierte er die Radstrecke schneller als sein Gegner Sanders und schneller als bei seiner bisherigen Weltrekord-Bestzeit vor fünf Jahren. Auch Sanders unterbot seinen bisherige Rad-Bestleistung in 4:01 Stunden, musste aber mit Ende der zweiten Disziplin einen Rückstand von gut acht Minuten hinnehmen.
Mit der Präzision eines Uhrwerks spulte Frodeno Kilometer um Kilometer der Marathon-Laufdistanz ab. Dabei wurde er auch auf der zweiten Marathonhälfte nur unwesentlich langsamer und fuhr am Ende einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Sein Verfolger Lionel Sanders überquerte die Ziellinie nach 7:43:28 Stunden und unterbot dabei knapp seine alte Bestzeit.
© Text und Fotos: tri-battle.com/Joern Pollex [19.07.2021]