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Herbst-Sitzung 2023
MittelfrankenTermin: 24.10.2023 um 19:00 Uhr
Ort: Gasthaus „Bernstein Burger“ – Feucht – Waldstraße 12
Einladung mit der Tagesordnung folgt!
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Inklusions-Triathlon-Tag in Kulmbach bringt Bewegung
ParatriathlonIm Rahmen der Sportwoche für alle fand am Wochenende zum wiederholten Mal ein Triathlon-Tag mit Inklusionscharakter statt. Der ASV Kulmbach bot als Gastgeber einen tollen Rahmen für die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Rund 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Einschränkungen fanden sich am Sportplatz bei strahlendem Sonnenschein ein.
Ein kleines Aufwärmprogramm brachte die Teilnehmer allen Alters in Bewegung. Neben der Gruppe aus Kulmbach, in der sich regelmäßig zahlreiche Sportler mit geistiger Behinderung am Training beteiligen, kamen ein großes Team aus Bayreuth und eine Teilnehmerin aus Roth. Im Anschluss ging es im DTU-Bewegungsparcours rund: Jeder absolvierte den Trocken-Triathlon einmal individuell, bevor es in zwei Mannschaften um die Wette ging. Der Sieg wurde am Ende knapp entschieden, eine Medaille gab es dennoch für jeden.
Während sich Sportler und Begleiter beim Mittagessen stärkten, fand bereits der Aufbau zum Kessellauf statt. Um 14.00 Uhr standen dann alle am Start: Kinder, Jugendliche, Erwachsene – egal, ob mit oder ohne geistige Behinderung.
Strahlende Gesichter und gemeinsam Freude an der Bewegung: Das Ziel der Veranstaltung ging voll auf. Am Ende stand erneut fest, dass der Inklusionstag wiederholt werden soll. Herzlichen Dank an das Team des ASV Kulmbach für die Gastfreundschaft!
Nächste Termine
Bereits am 23. September gibt’s im Rahmen der Sport-Woche für alle den Para-Trainingstag in Nürnberg. (Link zu mehr Infos).
Am 15.10.23 findet in Bayreuth ein Swim & Run mit Inklusionswertung statt (Link zur Website des Rennens).
Fotos: Alex Meile und Christine Waitz
Fortbildungsmöglichkeiten im Herbst
Aus- und FortbildungDie Off-Season ist doch der perfekte Zeitpunkt, um sich fortzubilden. Die Angebote des BTV stehen Trainerinnen und Trainern ebenso wie Interessierten offen. Neben Online-Formaten gibt es auch Präsenzkurse. Die Themen reichen von Trainingssteuerung über Leistungsdiagnostik bis hin zum beliebten 5×2 Format mit namenhaften Referenten. Auch die Hospitation beim Triday in Nürnberg kann zur Lizenzverlängerung genutzt werden.
Neue, übersichtliche Seite mit Angeboten
Neu ist die Möglichkeit die Kurse im übersichtlichen Magazin-Format unter triathlonbayern.de/aus-und-fortbildung/ zu durchstöbern. Von hier aus geht es auch mit einem Klick zum Anmeldeportal Phoenix. Dargestellt sind dort erstmalig auch die Angebote anderer Landesverbände.
Die Kurse im Herbst
01.10.2023; Nürnberg
Am 01. Oktober 2023 findet der nächste TriDay statt. Junge Sportlerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus bayerischen Vereinen werden an diesem Tag von erfahrenen Trainern des BTV gecoacht und begleitet. Der Tag dient auch dem Erfahrungsaustausch und der Planung zukünftiger Aktivitäten für Trainerinnen, Eltern und Betreuende. Im Rahmen der C-Trainer Fortbildung werden auch mehrere Vereinstrainer aktiv in den Ablauf des TriDays eingebunden.
Link zur Anmeldung.
18. November 2023, ca. 9.30 bis 16.30 Uhr; Garmisch
Ziel des Workshops ist es Einblick in verschiedene Methoden der Leistungsdiagnostik zu erhalten und diese sowohl in der Theorie zu erarbeiten und zu diskutieren sowie zum Teil in der Praxis umzusetzen und auszuprobieren.
Link zur Anmeldung.
16. Dezember 2023, ca. 9.30 bis 15.30 Uhr; online
Ziel des Online-Workshops ist es Einblick in aktuelle Methoden und Programme zur Trainingsplanung und -steuerung zur Erhalten und diese in Praxisaufgaben/Fallbeispielen zu erarbeiten und zu diskutieren.
Link zur Anmeldung.
5×2 Fortbildungsreihe
An fünf Abend-Terminen referieren Gastsprecherinnen und Gastsprecher online zu verschiedensten Themen aus dem Triathlon-Sport. Das Online-Seminar wird zur Lizenzverlängerung mit 8 UE für C-Trainerinnen und C-Trainer mit 8 UE angerechnet.
Link zur Anmeldung.
Alle Angebote können im Detail auch unter unter triathlonbayern.de/aus-und-fortbildung/ angesehen und gebucht werden.
Special Olympics-Trainingstag in Kulmbach und Talenttag Para Triathlon in Nürnberg
Paratriathlon, SportentwicklungIm Rahmen der deutschlandweiten „Sport Woche für alle“ veranstaltet der BTV gemeinsam mit dem ASV Kulmbach und dem bayerischen Para Schwimmen gleich zwei Trainingstage für Menschen mit Behinderung. Am 16. September gibt es einen Special Olympics Inklusionstag in Kulmbach, am 23. September treffen sich Para Triathleten und Para Schwimmer zu einem Talenttag in Nürnberg. Stets willkommen sind natürlich auch interessierte Vereinsvertreter und Coaches.
Inklusion beim Kessellauf in Kulmbach
Beim ASV Kulmbach wird Inklusion bereits gelebt.
Deshalb lädt der Verein in Zusammenarbeit mit dem BTV am 16. September ab 10.00 Uhr zum Special Olympics-Trainingstag.
Am Vormittag gibt es einen Bewegungs-Parcours, der auch zum Hineinschnuppern einlädt. Ein gemeinsames Mittagessen sorgt für Stärkung, bevor im Rahmen des Kessellaufs gemeinsam eine kurze Laufstrecke absolviert wird. Als Veranstaltungsort dient das Vereinsgelände an der Alten Forstlahmer Straße 16, Kulmbach.
Zur Anmeldung.
Para Sport-Tag in Nürnberg
Am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg sind am Samstag, den 23. September Interessierte und Para Sportler*innen eingeladen in den Triathlonsport hineinzuschnuppern, sich über bereits gewonnene Erfahrungen auszutauschen oder einen gemeinsamen Trainingstag zu erleben. Ab 10.00 Uhr wird im Hallenbad Langwasser geschwommen, bevor es zu einem gemeinsamen Mittagessen geht. Nachmittags wird ein Triathlon-Programm an der Bertolt-Brecht-Schule angeboten, das für Jede*n geeignet ist.
Zur Anmeldung.
„Wir freuen uns auf absolute Neulinge, Interessierte und Begleiter*innen ebenso wie über Athlet*innen, die bereits Erfahrung haben“, sagt der Beauftragte für Sportentwicklung, Tim Feuerlein. Mit ihm stehen der Landestrainer Para Schwimmen im BVS Bayern, Christian Balaun, und Christine Waitz, als erfahrene Trainer zur Verfügung.
Mit der „SportWoche für Alle“, die vom 22. bis 29. September 2023 im gesamten Bundesgebiet stattfindet, soll auf das umfangreiche und vielseitige Sportangebot für Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht und für neue Angebote geworben werden. Mehr Informationen und weitere Angebote finden sich auf der Website des Deutschen Behindertensportverbandes (Link).
Para Triathlon Wochenende für Athleten mit Sehbeeinträchtigung
Ein spezielles Wochenende für sehbehinderte Athletinnen und Athleten bieten die DTU und der BTV im Oktober. Vom „blutigen“ Anfänger bis „ausgereiften“ Fortgeschrittenen ist sind alle willkommen. Zielstellung sind der gemeinsame Erfahrungsaustausch sowie das Vernetzen in unserer Sportart. Für alle Athlet*innen mit einem gültigen DTU-Startpass werden die Kosten für Übernachtung und Frühstück von der DTU übernommen. Optimal wäre, wenn der Guide, der dann auch die Rennen mit absolvieren soll, zum Wochenende mitkommt.
Termin: Freitag, den 13.10.23 (Anreise bis 18:00 Uhr) bis Sonntag (Abreise ab 12:00 Uhr)
Unterbringung: Hotel Averna Messe, Bertolt-Brecht-Straße 2, 90471 Nürnberg
Kosten: für DTU-Startpass Inhaber übernimmt die DTU die Übernachtung und Frühstück
Für weitere Teilnehmer: 170,00 € für die Übernachtung und Frühstück
Mitzubringen: Trainingssachen für alle Disziplinen, Tandem (wenn vorhanden), Spaß
Rückmeldung: bis zum 20.08.23 per Mail an Nadine Rucktäschel (rucktaeschel@triathlondeutschland.de)
Hart erkämpfte Erfolge in Zofingen
BreitensportDuathlon in Zofingen – das bedeutet viele Höhenmeter und harte Kämpfe in stark besetztem Feld. Auch die 34. Auflage des schweizer Traditionsrennens lockte bayerische Starter an. Die diesjährige ITU-Weltmeisterschaft im Duathlon fand bei bestem Wetter und einer neuen Streckenführung mit etwas weniger Höhenmetern statt. Katrin Esefeld (LG Minettenheim), Lars Reußer (Tri-Team Frankenalb) und Konrad Puk (SV Grün-Weiß Holzkirchen) feierten Gold.
Unerwarteter Sieg für Katrin Esefeld
„Für mich lief es sehr gut und mir hat es von Anfang bis Ende sehr viel Spaß gemacht“, berichtet Katrin Esefeld (LG Mettenheim). Dabei hatte die Ärztin gar nicht mit dem Erfolg gerechnet. „Beruflich bedingt habe ich ja kaum mehr Zeit zu trainieren und schon gar keine Chance auf ein geregeltes und strukturiertes Trainingsprogramm. Daher hab ich mich ehrlicherweise überhaupt nicht gezielt auf den Wettkampf vorbereitet und bin ohne große Erwartungen in das Rennen gegangen. Umso mehr freue ich mich über mein Ergebnis.“
Bereits im ersten zehn Kilometer langen Lauf führte die Münchenerin das Agegroupfeld der Frauen an. Etwas erstaunt berichtet sie im Nachgang: „Es hat sich für mich ganz locker angefühlt – das ist sonst eher selten der Fall.“ Auch auf dem Rad setzte sich der Glanztag fort. Das erwartete Überholmanöver der Konkurrenz, darunter auch eine Radsportlerin, blieb aus und Katrin Esefeld konnte ihren Vorsprung sogar noch ausbauen. In der zweiten Wechselzone waren es mehr als zehn Minuten – uneinholbar.
Lars Reußler feiert langersehnten Erfolg
„Nach zwei harten Rückschlägen und damit verbundenen langen Trainingsausfällen durch unverschuldete schwere Verkehrsunfälle 2019 während des Trainings und 2021 beim Rennen in Zofingen, konnte ich nun endlich meinen Erfolg als Sieger in der ITU AK 40-44 und achter Platz bei den ITU Age Groupern erreichen“, freut sich Lars Reußer. Der Sportler des Tri-Team Frankenalb ging den ersten Lauf geplant moderat an. Beim Radfahren konnte er sich innerhalb der ersten 95 Kilometer von Platz sieben auf den ersten Platz vorarbeiten. Beim zweiten Lauf konnte er seine letzten Kraftreserven mobilisieren und die vier Laufrunden in relativ hohem Tempo konstant durchlaufen. Letztendlich lief er mit 15 Minuten Vorsprung und einer Gesamtzeit von unter sieben Stunden ins Ziel. „Besonders die letzten vier bis sechs Wochen vor dem Tapering mit den hochintensiven Intervallen und großen Umfängen auf dem Rad und beim Laufen waren sehr herausfordernd. Schließlich haben sich die tausende Kilometer seit Jahresbeginn und in den Vorjahren gelohnt. Sie wurden optimal von meinem Trainer Michael Kraus mit Fokus auf diesem Wettkampf ausgerichtet“, zieht er Fazit.
Konrad Puk ist der älteste Teilnehmer, der je in Zofingen finishte
Auch mit seiner sechsten erfolgreichen Teilnahme an der Powerman WM war Konrad Puk sehr zufrieden und glücklich. „Es war immer ein ‚“‚Ritt auf der Rasierklinge‘, staunt er. Zweimal hätte ich fast die Straße verlassen müssen.“
Nach 11:30 Stunden kam der 75-Jährige dennoch zufrieden mit einem Strahlen ins Ziel. Damit war er letzter Mann beim Powerman Zofingen und Weltmeister in seiner Altersklasse 75+. „Sehr gefreut habe ich mich über unsere sehr erfolgreiche und familiäre Alterklassen-Nationalmannschaft. Es ist einfach schön, mit den jüngeren Athletinnen und Athleten zusammen so ein Fest zu begehen! Neue Bekanntschaften habe ich gemacht, die ich im nächsten Jahr in Zofingen wieder aufleben lassen will. Ich bedanke mich bei allen, die mir das ermöglicht haben. Insbesondere meine Frau Heike Wellisch, meine Trainerin und mein Freund und Altersgenosse Gerd Fischer, der mir im Jahr 2014 die Initialzündung für den Powerman in Zofingen gegeben hat. Dank auch an die BGU in Murnau und meine beiden Heimatvereine, den RSLC Holzkirchen und den SV Grün-Weiß Holzkirchen.“
Ergebnisse in der Übersicht
1. Platz: Katrin Esefeld AK 40 in 07:34:59
1. Platz: Konrad Puk AK 75 in 11:30:00 1
1. Platz: Lars Reußer AK 40 in 06:57:23
4. Platz: Maja Betz Elite Women in 07:00:11
5. Platz: Stefan Opel AK 50 in 07:48:08
6. Platz: Nelly Rassmann Elite Women in 07:14:07
Fotos: alphafoto.com und private Aufnahmen
Triathlon-Tradition in Bamberg: 30. Jubiläum am Wochenende
VeranstaltungenVor 30 Jahren sah Triathlon noch etwas anders aus: Nur wenige wagten sich damals an den außergewöhnlichen Sport heran und das Material war alles andere als spezialisiert. Erfinderreichtum war gefragt. In Bamberg, besser gesagt Breitengüßbach, gab es damals eine Premiere. Nach einigen Umzügen wird in diesem Jahr Jubiläum in Ebing gefeiert. Der Verein der IfA Bamberg organisiert mit Herzblut und wenige Tage vor dem Rennen haben wir uns mit ihnen unterhalten.
Wie viele Starter waren bei der ersten Auflage dabei? Wie viele sind es heute?
Bei der ersten Auflage – damals gab es nur eine Olympische Distanz – waren 38 Leute am Start. Es wurde am Baggersee in Breitengüßbach gestartet. Später zogen wir mit dem Rennen nach Bamberg um, zwischenzeitlich mussten wir nach Baunach ausweichen. Dann waren wir wieder in Bamberg im Hain, bis dort ein seltener Vogel zu brüten begann. Zwei Mal war die Veranstaltung dann auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bamberg. Zum 30. Triathlon ziehen wir nun erstmals nach Ebing in den Landkreis. Wir rechnen mit ca. 250 Teilnehmern am Sonntag zur Olympischen Distanz und zum Sprint. Zu Spitzenzeiten, als wir auch die Regionalliga und Bayernliga am Start hatten und Kinderrennen ausrichteten, hatten wir bis zu 600 Teilnehmer im Rennen.
Was hat sich im Unterschied zur Premierenveranstaltung verändert?
Die Unterschiede zu heute sind gar nicht so groß: Allerdings wurde in den Anfängen die Zeit noch mit Stoppuhren gemessen. Einer sagt die Zeiten durch, der zweite die Startnummern, der dritte notiert das alles auf einem Zettel. Und die Gänge am Fahrrad wurden noch am Rahmen geschaltet. Neoprenanzüge waren auch selten, viele starteten in Badehosen oder bunten Badeanzügen. Triathlon damals war exotisch.
Was zeichnet euer Rennen aus?
Unser Triathlon ist keine kommerzielle Veranstaltung. Wir haben keinen Namens-Sponsor, wir werden in der Regel von kleinen, regionalen Firmen unterstützt. Unser Verein hat ca. 130 Mitglieder, am Wettkampftag sind sehr viele von ihnen als Helfer dabei. Wir sind ein familiärer Verein. Wir sind vor allem immer wieder stolz auf das Feedback unserer Teilnehmer, die unsere Organisation und die Strecken loben.
Worauf legt ihr besonders wert/ worauf seid ihr stolz?
Obwohl wir im Gegensatz zur lokalen „Konkurrenz“ unseren Mitgliedern keinen finanziellen Anreiz bieten bei uns zu sein, haben wir doch beachtliche sportliche Erfolge vorzuweisen. Zum Beispiel konnten unsere Mitglieder dieses Jahr drei Bayerische Meister-Titel in ihren AKs Erlangen holen. Wir sind auch stolz auf zwei Deutsche Meister-Titel in der AK im Triathlon und Duathlon durch Marko Sahm oder den 3. Gesamtplatz durch Felix Hentschel beim Challenge Roth 2021.
Vielen Dank und viel Erfolg!
Neues Format feiert Premiere beim 1. SwimRun Poing
Breitensport, Oberbayern, VeranstaltungenDie diesjährige Triathlon-Saison in Oberbayern hat schon ein paar Highlights gesehen – und doch kommt im September ein neues hinzu: der 1. SwimRun in Poing am 10. September. Zum ersten Mal findet diese Veranstaltung im Osten von München statt und wir haben Organisator Patrick Göll eine Woche vor dem Event gebeten, uns ein paar Fragen zu beantworten:
Was hat Dich zu dieser neuen Veranstaltung motiviert?
Unsere Trainingsgruppe der SG Poing hat sich in den letzten Jahren immer mal wieder an kleinen Wettrennen ausprobiert. Das machte uns so viel Spaß, dass wir auf die Idee kamen, ein offizielles Sport-Event zu planen. Zum Einstieg veranstalten wir nun einen SwimRun und können es kaum erwarten, dass es endlich soweit ist! Wir wollen damit den Interessierten aus der Umgebung zeigen, wie viel Spaß unser Sport macht – und natürlich auch für unsere tolle Trainingsgruppe der SG Poing werben 🙂
Wie lief die Vorbereitung?
Da es unsere erste offizielle Veranstaltung ist, haben wir uns im Vorfeld viel Zeit für die Planung genommen und uns langsam herangetastet. Jetzt kann das Event kommen!
Beschreibe die Strecke: ist sie anspruchsvoll, hast Du sie selbst verprobt?
Den Bergfeldsee nutzen viele unserer Triathleten regelmäßig im Training. Da der See nicht so groß ist, kann man sich gut orientieren und die Wassertemperatur ist gerade im Hochsommer perfekt fürs Training. Die Laufstrecke führt um den See herum. Die ist natürlich auch bestens von uns erprobt und auch immer wieder Teil unseres Lauftrainings.
Zum Setting des Bewerbs: was ist das Highlight, warum soll man unbedingt teilnehmen?
Die SG Poing ist noch ein eher kleiner Verein – jeder kennt jeden – und genau diese familiäre Atmosphäre wird es auch bei unserem SwimRun geben: Klein aber fein! Wir wollen gemeinsam mit allen Teilnehmenden Spaß haben und einen schönen Sporttag verbringen.
Für wen ist das Format besonders gut geeignet?
Unser SwimRun ist ein Familienevent, d.h. es ist für jeden etwas dabei: für Kinder haben wir einen Wettlauf mit Wasserhindernis, für die, die es einfach mal ausprobieren wollen, eine Volksdistanz und für die Ambitionierten das Hauptrennen.
Zur Belohnung haben wir leckeres Essen und Trinken und für die kleinen Gäste wird es eine Hüpfburg geben.
Soll das Event jedes Jahr stattfinden?
Wir hoffen, dass wir Teilnehmende und Gäste mit unserem SwimRun begeistern und wir die Veranstaltung dann nächstes Jahr wiederholen können. Vielleicht bauen wir den SwimRun auch zum Triathlon aus und werden zu einem festen Bestandteil im Rennkalender vieler SwimRun- bzw. Tri-Athleten.
Vielen Dank, Patrick. Eure Begeisterung ist wirklich spürbar und nun regnet es hoffentlich reichlich Anmeldungen. Hier gibt’s die Infos zum SwimRun am 10.09.2023 in Poing.
Jubiläum beim Allgäu Triathlon: Gerhard Müller macht die 500 voll
Breitensport500 Wettkämpfe erfolgreich gefinisht: Gerhard Müller ist seit jahrzehnten im Triathlon aktiv und dokumentiert seine Leistungen akribisch. Der Jubiläums-Wettkampf des 77-jährigen fand im Rahmen des Allgäu Triathlon in Immenstadt statt. Nach dem Rennen über die Olympische Distanz gratulierten Renndirektor Hannes Blaschke und der Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbandes Gerd Rucker.
1988 absolvierte Gerhard Müller seinen ersten Triathlon. Damals war der Athlet des TDM Franken 42 Jahre jung. Nun, 36 Triathlon-Sommer später, mit 77 Jahren, also das Jubiläum. Genauer gesagt sind es 455 Triathlon- und 45 Duathlon-Rennen, führt er auf. Davon 17 Langdistanzen, 34 Mitteldistanzen, 345 Olympische Distanzen, 104 Multisport-Events wie Cross- oder Wintertriathlon-Rennen. An 140 verschiedenen Wettkampforten in Deutschland und darüber hinaus war der Franke unterwegs.
Beeindruckende Zahlen
Noch mehr Zahlen hat Gerhard Müller parat. Die für 2023 sind noch vorläufig, „da ich noch weitere fünf Wettkämpfe bestreite“, begründet er. „Aber es wird sich so auf 610 Kilometer Schwimmen, 21.400 Kilometer Radfahren und 5.500 km Laufen – also ca. 27.510 Kilometer Gesamtumfang aufsummieren. Dazu kommen die Trainingskilometer. „Aber die sind geheim“, lacht er. Im Durchschnitt finishte der 77-jährige 14 Wettkämpfe pro Jahr. Auf die Frage, wie das geht bei 17 bis 20 Wochenenden antwortet er: „Ganz einfach, ich war schon auch einmal Samstag und Sonntag oder bei Tripple-Rennen am Start.“ Und eines setzt er noch drauf: Das DTU-Sportabzeichen in Gold wird er im Dezember zum 36. Mal erhalten.
Wer nun Zweifel an diesen Zahlen hat, dem entgegenet Gerhard Müller: „Komm vorbei, denn alle Urkunden, Ergebnislisten und T-Shirts sind fein säuberlich abgelegt und dokumentieren die Erfolge.
Multisport-EM lockt Medaillen-Routiniers
BreitensportBis ins belgische Menen mussten bayerische Sportler in diesem Jahr reisen, wenn sie um die EM-Titel im Aquathlon, Aquabike und auf der Triathlon-Mitteldistanz kämpfen wollten. Doch wie schon in den vergangenen Jahren lohnte sich der Aufwand. Besonders die Routiniers kamen erneut mit Medaillen nach Hause zurück. Gabriele Keck (CIS Amberg) bewies sich im Aquabike-Rennen und holte Gold, Oliver Rau, der zuletzt Doppel-Deutsche-Meister im Swim&Run wurde (wir berichteten), sicherte sich Silber. Christiane Göttner, die in diesem Jahr bereits Vize-Europameisterin auf der Kurzdistanz wurde (wir berichteten), war auf der Mitteldistanz dieses Mal sogar schnellste Sportlerin der AK 70.
Bayerische EM-Beteiligung
Mitteldistanz
1. Platz AK 70 Christiane Göttner (TuS Fürstenfeldbruck)
10. Platz AK 20 Marchelo Kunzelmann (TRISTAR Regensburg)
10. Platz AK 55 David Lembrich (TSV Bad Endorf)
5. Platz AK 35 Rita Steger (SSV Forchheim)
11. Platz AK 50 Antje Weinreich (RSC Kempten)
Aquabike
6. Platz AK 35 Christian Dürr (TV Ochsenfurt)
1. Platz AK 50 Gabi Keck (CIS Amberg)
2. Platz AK 50 Oliver Rau (SC 53 Landshut)
16. Platz AK 60 Andreas Seliger (MRRC München)
13. Platz AK 55 Carsten Wink (SSV Forchheim)
Aquathlon
7. Platz AK 50 Oliver Rau (SC 53 Landshut)
Foto: Simon Drexl
Drei DM-Titel in Viernheim
BreitensportZum 39. Mal fand der Viernheimer Triathlon bereits statt. Nach einigen Jahren Pause wurde das Traditionsrennen auch wieder über die Olympische Distanz ausgetragen und war zugleich Gastgeber der Deutschen Meisterschaften. Für Bayerische Athleten sollte auch dieses Rennen von Erfolg gekrönt sein: Im Rennen der Frauen triumphierte Lea Cagol (SV Würzburg 05) mit der schnellsten Zeit des Tages.
Laufstarker Vereinskameradin getrotzt
„Ich hatte im Vorfeld absolut nicht damit gerechnet den Titel zu holen“, freut sich Lea Cagol nach dem Rennen. „Ich wusste, dass Kathrin Halter und meine Vereinkollegin Eleisa Haag am Start sind und das Rennen wahrscheinlich zwischen uns dreien entschieden wird. Ich bin dennoch unvoreingenommen in das Rennen gegangen.“
Das Schwimmen lief sehr gut für die Athletein der AK25. „Ich konnte mich an eine Gruppe Männer hängen und mitschwimmen. Am Ende des Schwimmens habe ich gesehen, dass ich direkt An den Füßen von Sebastian Kienle bin und konnte letztendlich direkt nach ihm aus dem Wasser kommen“, berichtet sie. Auf dem Rad musste sie in der ersten Runde Kathrin Halter ziehen lassen, die bis zum Wechsel zwei Minuten Vorsprung herausfuhr. Zunächst dachte Cagol:“Die Sache war für mich eigentlich klar, dass ich da nicht mehr rankomme.“ Doch es sollte anders kommen: Auch die laufstarke Konkurrentin Eleisa Haag konnte sie auf Distanz halten und ein Kilometer vor dem Ziel schaffte die Würzburgerin es dann doch Kathrin Halter zu überholen und zu gewinnen. „Das ganze Rennen lief mehr als optimal für mich. Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte beim Laufen nochmal richtig Gas geben“, freut sie sich über den Titel.
Zwei weitere Titel gab es zu feiern: Elias Schipperges, der in diesem Jahr beim Ironman Frankfurt bereits ein Spitzen-Rennen abgeliefert hatte, gewann die Altersklasse 30 und Astrid Zunner holte sich den Titel in der AK 45.
Elias Schipperges war über seine eigene Leistung erstaunt: „Erst wenige Tage vor dem Wettkampf habe ich den Startplatz von einem Vereinskollegen übernommen. Daher habe nicht mit dem Titel gerechnet. Es war mir bis kurz vor der Siegerehrung auch gar nicht bewusst, dass es sich in Viernheim um Deutsche Meisterschaften handelte. Umso schöner, dass es dafür gereicht hat! Mit Platz sieben in der Gesamtwertung, war es auch ein Stück weit Glück, dass die Konkurrenz jünger oder bereits älter war.
Astrid Zunner war ebenfalls ohne Ambitionen angereist: „Chancen auf den Titel hatte ich mir nicht ausgerechnet Ich bin da mittlerweile recht entspannt und genieße es einfach an verschiedenen Orten in Deutschland unterwegs zu sein. Das Ganze hat für meinen Mann, er war auch am Start, und mich mittlerweile eine Art Ausflugscharakter. Viernheim, hatte ich schon immer gehört, hat eine anspruchsvolle Radstrecke und für mich als Bergfahrerin natürlich seinen Reiz. Leider ging es aber nicht komplett in den Odenwald wegen mehreren Baustellen. Die Strecke durch den Tunnel machte es aber dennoch zu einem beeindruckenden Erlebnis.“
Nicht ganz glücklich war die Deutsche-Junioren-Meisterin auf der Sprintdistanz, Anne Schmidthuber. „Irgendwie hat mir heute von Anfang an die Energie gefehlt, schon beim Schwimmen habe ich gemerkt, dass dies heute nicht mein Tag wird. Radfahren und Laufen verliefen ebenfalls nicht wie ich mir es vorstellte. Am Ende bin ich dann aber doch mit dem Ergebnis sehr zufrieden, Platz 2 in meiner Altersklasse, mehr war heute einfach nicht zu holen.“
Altersklassen-Ergebnisse:
1. Platz AK 25: Lea Cagol (SV Würzburg 05)
1. Platz AK 30: Elias Schipperges (TG 48 Schweinfurt)
1. Platz AK 45: Astrid Zunner (Twin Neumarkt)
2. Platz Junioren: Anne Schmidhuber (TSV 1929 Essleben e.V.)
2. Platz AK 40: Anna-Lena Klee (TSV Mellrichstadt)
2. Platz AK 75: Gerhard Müller (TDM Franken)
3. Platz AK 25: Eleisa Haag (SV Würzburg 05)
3. Platz AK 30: Alexander Klimek (TG Viktoria Augsburg)
3. Platz: AK 55: Daniela Fälschle (SG Reisensburg-Leinheim)
3. Platz AK 50: Lars Bogott (RSC Kempten)
Fotos: ladler_photography/ privat/ Daniela Firsching