Ins Trainingslager fliegen, durch das Verbandsgebiet zu Rennen düsen, Startergeschenke mit nach Hause nehmen – dass Triathlon, wie viele andere liebgewonnene Dinge, oft nicht ressourcenschonend ist, rückt immer mehr ins Bewusstsein. Doch genau dieses Bewusstsein bietet eine Chance. „Man kann seine Gewohnheiten dann aktiv überdenken und Entscheidungen treffen“, meint der Zuständige für Sportentwicklung in Bayern, Tim Feuerlein. Für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen haben sich auch Gerhard Budy und sein Team entschieden. Der Organisator des Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl hat seine Veranstaltung sogar zertifizieren lassen – und ist mit diesem Zeichen ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Event-Organisation.
Bayerische Meisterschaft Mitteldistanz mit Stars der Szene
Das beliebte Rennen in Süddeutschland ist am 9. Juni auch Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz. Über 1.000 Athletinnen und Athleten sind bereits über die Strecke gemeldet. Darunter sind Tim Groose Freese und Elena Illeditsch, die die MD letztes Jahr gewannen, Maria Paulig und Maja Betz, die Deutsche Meisterin auf der Langdistanz. Mit Lukas Stengel ist zudem der Titelverteidiger der BM aus 2023 gemeldet.
Doch zurück zum Thema Nachhaltigkeit: ISO 20121 steht auf dem Zertifikat, auf das Budy und sein Team zurecht stolz sind. Diese erst einmal nichtssagende Nummer steht für den freiwilligen internationalen Standard für nachhaltiges Eventmanagement, der von der Internationalen Organisation für Normung erstellt wurde. Der Standard soll Organisationen dabei unterstützen, die Nachhaltigkeit während des gesamten Event-Management-Zyklus zu verbessern.
Hallo Gerhard, mit der ISO Zertifizierung ist der Triathlon Ingolstadt ein Vorreiter in Sachen nachhaltigem Eventmanagement. Was musstet ihr leisten, um dieses Zertifikat zu erhalten?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Nachhaltigkeit (inas GmbH) haben wir ein Konzept für unsere Sportveranstaltung entwickelt. Damit verfolgen wir vier strategische Ziele:Einen kreislauffähigen Triathlon entwickeln, CO2-Emissionen reduzieren, einen fairen Umgang miteinander und einen fairen Wettkampf sicherstellen und eine wertschöpfende Veranstaltung für alle Beteiligten schaffen. Mehr dazu findet Ihr hier.
Alle unsere Entscheidung überprüfen wir nach den vier strategischen Zielen. Besonders im Bereich Beschaffung überprüfen wir Produkte, Artikel und Ausrüstungsgegenstände – sprich alles was für den Triathlon Tag in Einsatz kommt – nach folgenden Leitprinzipien:
Vermeidung: Benötigen wir das Produkt überhaupt? Gibt es das Produkt auch ohne Einwegverpackung? Kann das Produkt wiederverwendet werden oder ausgeliehen werden?
Reduzierung: Können wir den Materialeinsatz reduzieren?
Recycling: Kann das Produkt nach Gebrauch recycelt werden?
Das grundlegende Prinzip für eine nachhaltigere Sportveranstaltung bekennen wir in unserer Grundsatzerklärung. Mittlerweile sind wir schon im zweiten Jahr in Folge offiziell nach DIN ISO 20121 für ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement zertifiziert worden.
Tim, Du bist zuständig für den Bereich Sportentwicklung im BTV. In die Zuständigkeiten dieser Stelle wurde auch der Bereich Nachhaltigkeit aufgenommen. Was ist dein Ziel? Welche Visionen möchtest Du im Rahmen deiner ehrenamtlichen Arbeit im Verband umsetzen?
Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass gerade nach den letzten schwierigen Jahren nicht noch eine zusätzliche Belastung auf Veranstalter dazukommt. Dennoch wäre es falsch, dem Thema Nachhaltigkeit keine Beachtung zu schenken. Meine Vision, und ein Stück weit auch meine Aufgabe ist es, gewisse Rahmenbedingungen für nachhaltiges Eventmanagement in Triathlon-Bayern zu definieren. Diese sollen so umsetzbar sein, dass sie durch gut funktionierende Konzepte übernommen werden können. Letztendlich möchten wir damit als Verband für das Thema sensibilisieren und Anregungen für Veranstalter schaffen.
Wie könnte Nachhaltigkeit im Triathlon weiter vorangetrieben werden, ohne dass das Erlebnis an Reiz einbüßt?
Tim: Das Thema Mobilität ist aktuell sehr stark im Wandel und wird sich zukünftig noch weiter verändern. Persönlich hoffe ich, dass es mehr regionale mutige Veranstalter geben wird und die Athleten auch außerhalb der „großen“ Rennen, diesen kleineren Events wieder mehr Beachtung schenken.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/triathlon_ingolstadt_zielkanal_Foto_CR-scaled.jpg17072560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-18 10:00:042024-05-18 13:21:37Triathlon Ingolstadt: Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement bei der BM Mitteldistanz im Fokus
Im Wettkampfkalender des ambitionierten bayerischen Nachwuchs geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt des DTU Jugendcups in Halle ging es am vergangenen Wochenende in Forst erneut zur Sache. Das Nachwuchsteam rund um die BTV Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf reiste mit großen Ambitionen und guten Erinnerungen an. Am Ende sprangen zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für bayerische Athletinnen und Athleten heraus.“Alle haben das aus dem Rennen rausgeholt, was an diesem Tag drin war“, ordnet Stephen Bibow die Leistungen ein, und ergänzt: „Das ist schonmal ein Erfolg und freut mich!“ „Im Vorfeld hatten wir leider ein paar krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle, auch von potentiellen Podiumskandidaten und Kandidatinnen“, bedauert allerdings Johnny Zipf.
In ihrer Leistung stachen Jonas Seling und Joseph Hof in der Jungend B hervor, die mit den Plätzen 2 und 4 richtig gute Ergebnisse erreichen konnten. Auch bei den Athletinnen der Jugend B gab es ein erfreuliches Resultat: Nach längerer Verletzungsphase ist Josefine Doseth zurück auf der Erfolgsspur und holte sich Platz 3. Moritz Hägel erkämpfte sich in der Jugend A in einem extrem harten Rennen Platz 2. In der gleichen AK arbeitete Moritz Hartmann auf dem Rad stark mit. Bei den weiblichen A-Jugendlichen blieb zwar dieses Mal ein Spitzenplatz aus, doch mit Platz 9 zeigte Giulia Göttler, dass sie sich im vergangenen Jahr stark verbessert hat.
Joseph Hof
Jonas Seling: Bei Cup-Premiere mit perfektem Lauf gestartet
„Mein Schwimmen war für meine Verhältnisse ganz gut, weswegen ich direkt in die erste Radgruppe kam. Der Wechsel war auch in Ordnung, aber noch nicht perfekt“, analysiert der junge Athlet das Rennen. „Das Radfahren war gut, ich musste nie ganz vorne fahren und konnte so noch Kräfte fürs Laufen aufsparen. Glücklicherweise hatte ich beim Laufen keine Wadenkrämpfe, wie noch eine Woche zuvor in Weiden. Wahrscheinlich war es sogar der beste Lauf bisher, obwohl der Wechsel vom Rad nicht gut war. Im Nachgang bin ich einfach sehr glücklich, da es mein erster DTU-Cup überhaupt war und erst der zweite Wettkampf nach Weiden in zwei Jahren.“
Moritz Hägel: Nach hartem Radfahren ins Ziel gerettet
Moritz Hägel ordnet sein Rennen so ein: „Ich bin beim Schwimmen sehr gut weggekommen, leider bin ich nicht die optimale Linie geschwommen, so dass ich bei der ersten Boje nur im Mittelfeld war, bis zur nächsten Boje könnte ich mich deutlich vorarbeiten, ich kam dann mit 40 Sekunden Rückstand auf den Ersten aus dem Wasser, was Platz 16 bedeutete. Nach einem guten Wechsel habe ich leider wieder die erste Radgruppe verpasst. Die ersten zwei Runden waren extrem hart, in Runde drei konnte meine Gruppe zum Glück auf die erste Gruppe auffahren und ich konnte als Erster auf die Laufstrecke wechseln. Die ersten zwei Laufrunden hab ich mich noch ziemlich gut gefühlt, aber in Runde 3 hab ich dann die Beine vom kräftezehrenden Rad fahren gemerkt und konnte nicht mehr mit Christian mithalten. So kam ich in einem echt starken Feld als glücklicher Zweiter ins Ziel. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung vor allem nach dem harten Radfahren. Natürlich will ich noch weiter nach vorne kommen und wenn ich den Sprung in die erste Radgruppe schaffe, ist, denke ich, noch Luft nach oben.“
Jan Semmler und Luis Rühl
Manuel Lessing mit viel Pech
Bei den Junioren hatte Manuel Lessing Pech und musste zwei Zeitstrafen verbüßen, die ihm mutmaßlich einen Podiumsplatz kosteten. Nach längerer Krankheit konnte Jan Semmler mit Platz vier schon wieder stark performen, hinter ihm zeigte Luis Rühl ein gutes Rennen. Chiara Göttler arbeitete sich im Rennen der Juniorinnen Runde für Runde beim Laufen nach vorne. Am Ende konnte sie einen driten Platz feiern.
„Die Rennen hingen in diesem Jahr sehr stark von der Laufperformance ab, da sich auf der Radstrecke jeweils ein großes Hauptfeld bildete. In diesem Rahmen haben unsere Athletinnen und Athleten das maximum rausgeholt. Beim anstehenden Rennen am Rothsee könnte die Renndynamik schon wieder anders aussehen,“ schätzt Stephen Bibow ein. „Wir freuen uns deshalb umso mehr auf das anstehende Heimspiel.“
Fotos: DTU/Sven Seele
Die Ergebnisse in der Übersicht
Jugend B weiblich Platz 3: Josefine Doseth Platz 8: Matylda Jozwiak Platz 9: Nina Mayer
Jugend B männlich Platz 2: Jonas Seling Platz 4: Joseph Hof Platz 5: Alexander Tresselt
Jugend A weiblich Platz 9: Giulia Göttler Platz 10: Anna Brugger
Jugend A männlich Platz 2: Moritz Hägel
Juniorinnen Platz 3: Chiara Göttler Platz 10: Charlotte Doseth
Junioren Platz 4: Jan Semmler Platz 5: Luis Rühl Platz 7: Manuel Lessing Platz 8: Tim Semmler
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/DTU-Jugendcup-Forst-2.png9171174Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-16 05:54:202024-05-22 08:27:39DTU Jugendcup in Forst: Zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für den Nachwuchs
Rund 15 Teilnehmende fanden sich zum ersten BTV Community-Event des RC Wendelstein ein. Geboten war einiges: Am Test-Stand von NewBalance gab es die Möglichkeit Laufschuhe auszuprobieren, ein gemütlicher Lauf in unterschiedlichen Gruppen sorgte für den sportlichen Teil und zum Abschluss machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Grillgut und Getränken am Lagerfeuer einen schönen Abend.
„Es waren viele Neue vom Laufanfänger bis zum Wiedereinsteiger dabei, was uns sehr gefreut hat“, berichtet Abteilungsleiter Tim Feuerlein. Das junge Team des RC Wendelstein ist auch sonst aktiv in der Werbung von neuen Mitgliedern. Der Community-Event zeigte wieder, dass sich solche Bemühungen lohnen. Fünf Damen schlossen sich der „Ladies Only“-Gruppe an. In einer weiteren Gruppe liefen zu Beginn sogar zwei Kinder mit ihrem Vater mit. Viele Teilnehmende hatten zudem die Möglichkeit genutzt, einen Testschuh für die Runde auszuprobieren.
Neben dem gemeinsamen Sporttreiben wird in dem Verein die Gemeinschaft besonders großgeschrieben. Deshalb war es für die Ausrichtenden auch klar, dass nach dem Lauf ein gemeinsamer Abend in schöner Atmosphäre sein muss. So wurde der Grill aufgebaut und ein Lagerfeuer geschürt. „Ein voller Erfolg“, fanden Teilnehmende und Organisierende am Ende.
Wie die Jahre zuvor startete auch in diesem Jahr die Ligasaison für die Regional-, Bayern- und Landesliga Nord wieder in Weiden. Diesjähriges Novum: Nie zuvor sind in den bayerischen Ligen so viele Teams gemeldet gewesen.
Spannende Formate eröffnen Kampf um Rangliste
Für die Regional- sowie Bayernliga standen am Vormittag ein Supersprint (bestehend aus 330 m schwimmen, 9,6 km radeln sowie 1,7 km laufen) an, den die Athleten einzeln mit Windschattenverbot absolvieren mussten. Aus den Einzelzeiten errechnete sich das Mannschaftsergebnis für den Jagdstart am Nachmittag, wo im Team die gleichen Schwimm- und Radkilometer, jedoch 3,1 km Laufkilometer zurückgelegt werden mussten. Bei der Landesliga Nord begann die Saison hingegen mit einer Sprintdistanz und Windschattenfreigabe, hier wurden 770 m geschwommen, 19,2 km geradelt und 4,5 km gelaufen.
Die Wassertemperatur betrug knapp 16 Grad Celsius, sodass bereits am Morgen im See geschwommen werden konnte. Einige unerschrockene Athletinnen starteten sogar ohne einen Kälteschutzanzug, was bei etwa 12 Grad Aussentemperatur mit Bewölkung und Sprühregen für anerkennende Blicke sorgte. Das Wetter wurde zum Glück im Laufe des Vormittags besser, sodass später zur Siegerehrung sogar die Sonne zu sehen war.
Rother Teams stark
Bei den Regionalliga Frauen konnten sich am Vormittag die TSG 08 Roth mit 6 Sekunden Vorsprung auf den MRRC München den ersten Platz sichern. Die TG Viktoria Augsburg II erreichte mit weiteren 31 Sekunden Abstand den dritten Platz. Nach der Mannschaftsverfolgung am Nachmittag tauschten die ersten beiden Plätze, sodass der MRRC München sich den Sieg sichern konnte, die TSG 08 Roth mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel kam und die TG Viktoria Augsburg II mit 1:17 min Rückstand Platz drei belegte.
In der Bayernliga der Frauen schaffte es die neue Startgemeinschaft SG Donau-Ries am Vormittag direkt auf Platz eins, mit 11 Sekunden dahinter kam die zweite Mannschaft des TV Planegg-Krailling ins Ziel, kurz darauf mit weiteren 12 Sekunden der SSV Forchheim II. Am Nachmittag konnte das Team aus Planegg-Krailling weiter nach vorne laufen und sicherte sich so den Sieg, die SG Donau-Ries kam mit 1:01 min Abstand auf dem zweiten Platz ins Ziel. Von vormittags Platz fünf konnte die zweite Mannschaft des MRRC München am Nachmittag bis auf Rang drei vorlaufen und erreichte somit ebenfalls einen Podiumsplatz.
Am Vormittag dominierte bei in der Regionalliga der Männer die TSG 08 Roth II, gefolgt von TWin Neumarkt mit 31 Sekunden Abstand. Den dritten Platz mit weiteren 12 Sekunden erreichte das Team der IfL Hof. Am Nachmittag konnte die TSG 08 Roth II ihr Ergebnis vom Vormittag verteidigen und gewann mit 48 Sekunden Vorsprung vor TWin Neumarkt. Die IfL Hof musste sich dem Puma Team Erlangen II geschlagen geben, welche Platz drei belegten und das Podium komplett machten.
In der Bayernliga der Männer gewann der SV Würzburg III den Vormittag mit 26 Sekunden Vorsprung vor dem RSC Kempten II. Der WSV Bad Tölz, frisch aus der Landesliga Süd aufgestiegen, konnte den dritten Platz mit 25 Sekunden Abstand belegen. Auch am Nachmittag baute der SV Würzburg III seinen Vorsprung weiter aus und erreichte mit über einer Minute Abstand als erstes Team die Ziellinie. Der RSC Kempten II belegte erneut Platz zwei, dicht gefolgt vom SSV Forchheim und TSV Gaimersheim, die mit weniger als einer Sekunde Abstand Platz drei und vier belegten.
In der Landesliga Nord gab es dieses Jahr ebenfalls ein paar Änderungen: da die Landesliga Süd seit Jahren voll besetzt ist und mit Wartelistenplätzen gearbeitet wird, wechselten einige Teams aus der Landesliga Süd in die Landesliga Nord. Dieser Wechsel zahlte sich für den SC Delphin Ingolstadt auch direkt aus, denn sie konnten mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung das erste Saisonrennen beenden. Den zweiten Platz belegte TWin Neumarkt II, gefolgt vom ASC Kronach-Frankenwald.
Nicht nur die Athleten sondern auch der Ligaausschuss, der Einsatzleiter und der Technischer Delegierte freuten sich sehr über einen gelungenen Saisonauftakt ohne Stürze oder sonstige Zwischenfälle.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_0570-scaled.jpeg19202560Bayerische Triathlon Ligahttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngBayerische Triathlon Liga2024-05-14 05:28:042024-05-14 05:28:04Auftakt der Regional-, Bayern- und Landesliga in Weiden
Der Wörthsee-Triathlon ist einer der traditionsreichsten Triathlons überhaupt und findet seit 1985 regelmäßig jeden Sommer am Wörthsee statt. Einer der schönsten Seen des 5-Seen-Landes dient als Dreh- und Angelort. Trotz über 800 teilnehmender Sportler und 250 Helfer zeichnet er sich durch seine familiäre Atmosphäre und das freundschaftliche Miteinander aus. Dass Tradition und Großveranstaltung auch Nachhaltigkeit berücksichtigen können, beweist die Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeits-Label des BTV.
Doch wie setzt man nachhaltige Ideen um? Wie transportiert man sie ins Team und zu den Sportlern? Wir haben die Veranstalter gefragt.
Hallo! Wie seid Ihr auf das Label aufmerksam geworden und wie kam es zu der Idee, euch zu bewerben?
Wir sind durch die Vorstellung des Konzepts in der Bezirksversammlung aufmerksam geworden. Da wir schon seit einigen Jahren versuchen, den Triathlon möglichst nachhaltig zu gestalten, lag es auf der Hand, mitzumachen.
Ihr verzichtet nicht auf ein Finnischer-Shirt, sondern bietet eine Bestellmöglichkeit für ein Bio-Baumwollshirt an. Ist das neu oder habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht? Wird die Menge genau bestellt und im Nachgang das Shirt versandt oder wie geht die Logistik vonstatten?
Wir haben bereits letztes Jahr darauf umgestellt, dass es ein Finnisher T-Shirt nur auf Vorbestellung gibt. Klar, am nachhaltigsten wäre es, kein T-Shirt anzubieten. Aufgrund entsprechender Teilnehmer-Rückmeldungen haben wir uns aber dafür entschieden, weiterhin ein T-Shirt aufzulegen. Wir legen dabei Wert auf Qualität – das Shirt ist aus 100% Bio-Baumwolle, wird in Europa produziert und wir verzichten auf Werbeaufdrucke – so wird es von den Teilnehmern dauerhaft getragen. Bei der Anmeldung zum Triathlon kann das T-Shirt vorbestellt werden. Die T-Shirts werden dann von uns dann in entsprechender Menge bestellt und bei der Startnummernausgabe mit ausgegeben.
In Sachen Verpflegung fahrt ihr das volle Nachhaltigkeitsprogramm: Regionale und saisonale Speisen in Mehrweggeschirr, Abgabe von Resten an gemeinnützige Organisationen. Habt ihr Partner, die euch unterstützen, oder stemmt der Verein das selbst?
Wir haben ein sehr engagiertes Team aus dem Naturkostfachhandel, die ihre Erfahrung und Kontakte für uns nutzen und die Versorgung der Sportler nach dem Wettkampf übernehmen. Zudem haben wir auch einen professionellen Bio-Caterer vor Ort.
Euer Rennen hat Tradition und gehört mit über 800 Teilnehmenden und rund 250 Helfenden zu den größten im Verbandsgebiet. Macht es die Menge an Menschen einfacher oder eher komplizierter in Sachen Nachhaltigkeit? Wie gehen Veranstaltungs-Routiniers mit den Neuerungen um?
Es ist natürlich so: Je mehr Teilnehmer eine Veranstaltung hat, desto größer sind die Auswirkungen auch von kleinen Maßnahmen in Richtung Nachhaltigkeit. Wichtig ist es, die Veranstaltung Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten, statt alles auf einmal ändern zu wollen. So lassen sich auch Routiniers für Änderungen gewinnen und wir entwickeln uns gemeinsam Jahr für Jahr weiter. Letztes Jahr haben wir beispielsweise auf komplett vegetarische Teilnehmerverpflegung umgestellt und auch vegane Alternativen angeboten – statt Salami gab es Hummus auf dem Brot – was sehr gut angenommen wurde. Dieses Jahr wollen wir auch beim Catering komplett auf vegetarisch umstellen.
Wie habt ihr das Mehrweg-Becher-Problem gelöst?
Wir haben uns schon vor einigen Jahren Mehrwegbecher zugelegt. Sie werden vom Versorgungs-Team gleich nach der Veranstaltung gereinigt und getrocknet. Dafür stehen uns zwei Spülstationen zur Verfügung.
Danke für eueren Einsatz und weiterhin viel Erfolg!
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/WoeTriathlon_2023-100-scaled.jpg17032560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-09 05:34:002024-05-07 14:36:05Wörthsee-Triathlon: Tradition und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus
Bestes Wettkampf-Wetter und ein Teilnehmerfeld mit rund 350 Athletinnen und Athleten. So feierte der Duathlon Planegg-Krailling sein 30. Jubiläum. „Wir hatten einen rundum perfekten Tag mit so vielen Startern vie seit langem nicht“, freute sich Organisator Maximilian Wechner. Im Rahmen des Traditionsrennens wurden auch die Meistertitel über die Duathlon-Kurzdistanz vergeben. Bei den Frauen wurde lang um die Führung gerungen und am Ende entschied Nelly Rassman ihr Heimspiel für sich. Bei den Männern setzte sich Stefan Wiessner deutlich durch.
Spannender Rennverlauf bei den Damen
10,2 Kilometer Laufen, 39 Kilometer Radfahren und weitere 5,1 Kilometer Laufen waren auf der Kurzdistanz zu absolvieren. Im Damenrennen konnte sich zunächst keine Sportlerin so recht absetzen. Nach dem Radfahren waren noch vier Konkurrentinnen auf der Jagd nach dem Sieg. Erst beim abschließenden Lauf konnte sich Anja Kobs (TSV Alling) durchsetzen. Hauchdünne sechs Sekunden später lief die neue Bayerische Meisterin Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling) über die Ziellinie. Mit noch unter einer Minute Abstand folgte Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth. „Mit dem bayerischen Meistertitel habe ich nicht gerechnet,“ berichtet Nelly Rassmann. „Es war ein echt hartes und spannendes Rennen, weil wir sehr viel um die Plätze rotiert sind. Bei dem Super Wetter, der Strecke u der 1-A Organisation war es auf jeden Fall ein mega Tag und hat super viel Spaß gemacht!. Das Rennen in Krailling habe ich auch in Vorbereitung auf die DM/EM in Arlsdorf gemacht und es hat mir noch einmal Sicherheit gegeben, was sich beim Pacing in den Läufen ausgezahlt hat.“
Deutlicher ging es da im Männerrennen zu. Schon auf der Radstrecke machte Stefan Wiessner die Sache klar. Die schnellste Radzeit von 52:27.21 Minuten brachte ihm ein komfortables Polster, das er auf dem zweiten Laufabschnitt noch ausbaute. So lief er rund eineinhalb Minuten vor Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach) über die Ziellinie. Das Treppchen komplettierte Thomas Tietz (Vfl Kaufering Triathlon).
„In diesem Jahr hatten wir einmal darauf geschaut unseren Müll zu reduzieren und Müll zu trennen,“ berichtet Maximilian Wechner von einem Schauplatz am Rande. „Am Ende hatten wir eine halbe Tüte Restmüll zu verzeichnen, was natürlich schon ein Erfolg war.“
Sandro Loy gewinnt die jüngste AK: „Das Rennen lief nach meinem ständigen Verletzungspech mehr als Positiv für mich.“
Ergebnisse
Gesamtwertung
1. Platz: Stefan Wiessner (MRRC München) 2. Platz: Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach) 3. Platz: Thomas Tietz (VfL Kaufering Triathlon)
AK 25 RASSMANN Nelly (TV Planegg-Krailling) AK 30 HEINRICHS Lisa (SV Würzburg 05) AK 35 PONKOWSKY Lena (SV Solidarität Ismaning) AK 40 ESEFELD Katrin (LG Mettenheim) AK 45 NEUMANN Verena (TSV Grünwald) AK 55 BREGULLA-LINKE (Claudia SC Riederau) AK 60 KÖHLER Gabriele (Schwimmerbund BAYERN 07 e.V.)
AK 18-20 LOY Sandro (GEH-PUNKT Weißenburg) AK 20 JETZT Lucas (Volllast TriTeam Schongau) AK 25 STENGEL Jonas (Arriba Göppersdorf) AK 30 MICHELS Lukas (Wasserfreunde Pullach) AK 35 WIESSNER Stefan (MRRC München) AK 40 LAUBEL Stefan AK 45 STELZLE Florian (SC 53 Landshut/zweiradcenter Dingolfing) AK 50 SCHMADERER Hermann (Schwimmverein Straubing) AK 55 ALBRECHT Jürgen (Arriba Göppersdorf) AK 60 BÜTTNER Andreas (TSV Ottobrunn) AK 65 FENDT Werner (Radsport-Club Aichach 1977 e.V) AK 70 MAYER Michael (TSV Gräfelfing) AK 75 JOAS Reinhard Herrieder Aquathleten
Das nordrhein-westfälische Alsdorf war am Wochenende Gast der europäischen und deutschen Duathlon-Konkurrenz. Über die Duathlon-Mitteldistanz wurden Europa- und Deutsche Meister gesucht. In dem Rennen um gleich zwei Titel schlugen sich die bayerischen Athletinnen und Athleten gut. Marco Sahm (IfA nonstop Bamberg) wurde Deutscher Meister und Europa Vizemeister. Podiumsplatzierungen gab es zudem von Milena Oppelt (Böhnlein Sports Bamberg), Sandra Morawitz (ASK Muenchen Sued e.V.), Edi Kunz (TV Memmingen) und Sandra Herbst (Tristar Regensburg).
Marco Sahm
„Das Rennen war für mich in der Tat ein erster Saisonhöhepunkt“, berichtet Marco Sahm. „Nachdem ich 2023 an gleicher Stelle über dieselben Strecken bereits Deutscher Seniorenmeister der AK 50-54 geworden war, wollte ich heuer natürlich gerne meinen Titel verteidigen und gleichzeitig auch die Chance auf eine EM-Medaille ergreifen.
Der Bamberger freute sich über ein gut organisiertes Rennen, kurze Wege und gute Stimmung. „Wenngleich natürlich nicht vergleichbar mit den großen Triathlon-Rennen in Roth oder Frankfurt oder auch nur Ingolstadt oder Erlangen“, gibt er zu. Seinen Erfolg musste er sich jedoch hart erkämpfen. Denn das Rennen in der Altersklasse 50 war extrem eng und entschied sich erst auf der allerletzten Laufrunde. Zwischen Platz 1 und 4 lagen bei einer Gesamtzeit von rund 2:46 h am Ende nur 24 Sekunden. „Während ich mich bei der EM mit nur zwei Sekunden Rückstand auf den belgischen Sieger Michael Kirch und 13 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Briten Simon Brace mit Platz zwei zufrieden geben musste, konnte ich zum Trost die DM mit 22 Sekunden Vorsprung auf den Berliner Stephan Leuendorff für mich entscheiden.“
EM-Platzierungen
2. Platz | AK 50 | Marco Sahm / IfA nonstop Bamberg
3. Platz | AK 20 | Milena Oppelt / Böhnlein Sports Bamberg
3. Platz | AK 45 | Sandra Morawitz / ASK Muenchen Sued e.V.
3. Platz | AK 65 | Edi Kunz / TV Memmingen
4. Platz | AK 50 | Sandra Herbst / Tristar Regensburg
5. Platz | AK 65 | Josef Bäurle / Triathlon Günzburg
8. Platz | Elite | Nelly Rassmann/ TV Planegg-Krailling
15. Platz | AK 55 | Oliver Popp / MaliCrew e.V. Bayreuth
18. Platz | AK 40 | Johannes Seidenspinner / TSG Kleinostheim
DM Platzierungen
1. Platz | AK 50 | Marco Sahm / IfA nonstop Bamberg
3. Platz | AK 20 | Milena Oppelt / Böhnlein Sports Bamberg
2. Platz | AK 65 | Edi Kunz / TV Memmingen
3. Platz | AK 45 | Sandra Morawitz / ASK Muenchen Sued e.V.
3. Platz | AK 50 | Sandra Herbst / Tristar Regensburg
4. Platz | AK 65 | Josef Bäurle / Triathlon Günzburg
7. Platz | AK 40 | Sebastian Heinze / TV 1848 Coburg
8. Platz | AK 65 | Ingo Spiegel / RC-Allgäu
12. Platz | AK 55 | Oliver Popp / MaliCrew e.V. Bayreuth
14. Platz | AK 40 | Johannes Seidenspinner / TSG Kleinostheim
20. Platz | AK 55 | Martin Holler / Laufteam Fürth 2010
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/DM.jpg9571280Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-07 05:56:162024-05-07 06:01:20Powerman Alsdorf: Bayern schlagen sich unter europäischer und deutscher Konkurrenz gut
Ein bisschen nostalgisch können Sportfreunde werden, wenn sie frühmorgens zum Eventgeläde des triathlon.de Cup München kommen. Die immensen Tribünenanlagen bieten einen beeindruckenden Rahmen, der bei genauem Hinsehen an den Olympia-Glanz vergangener Tage erinnert. Schon bevor man überhaupt gestartet ist, meint man hier das tosende Publikum noch zu hören. Gut, bei dem Rennen mit dieser besonderen Wettkampfkulisse und -strecke sind vielleicht ein paar Zuschauer weniger da, als zu den Ruderwettbewerben 1972. Dennoch ist der triathlon.de Cup München ein Highlight, das in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert.
Rund um die Ruderregattastrecke in Unterschließheim finden an gleich drei Tagen Rennen statt, die vom Einsteiger, über den Hobbyathleten und Routinier, bis hin zum sportlichen Nimmersatt etwas bietet. Los geht es schon am Donnerstag, dem 9.5. mit dem Volks-Triathlon und der Jugend und Junioren-Wertung. Wer an diesem Tag an den Start geht, hat die Möglichkeit sich für die Trippel-Tri-Wertung anzumelden und jeweils am Donnerstag, Samstag und Sonntag Renn-Action zu erleben. Absolvieren musst du dazu die Volks-, Olympische- und Mittel-Distanz.
Ein beeindruckendes Mehrtagesevent, über das wir uns mit Organisator Ralph Schick unterhalten haben.
Hallo Ralph, wie wirde eigentlich die Idee zu einem Rennen in München geboren?
Ich hatte schon sehr lange die Idee, einen Triathlon in oder um München zu organisieren. triathlon.de ist ja Anbieter für Informationen rund um Triathlon, Triathlon-Produkte und Trainings-Dienstleistungen wie Bike Fittings, Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung. Einen eigenen Triathlon für unsere Athleten zu veranstalten war eigentlich der logische nächste Schritt. Als dann Martin Schönfelder auf uns zukam, ob wir den TUM Schüler- und Jugend-Triathlon übernehmen könnten bzw. wollten, waren wir natürlich sofort begeistert. Seitdem sind die Schüler und Jugendlichen immer ein wichtiger Bestandteil unseres Rennens geblieben.
Wer ist Veranstalter des Rennens, wer steht hinter dem Wettkampf und wiegenden die zahlreichen Aufgaben aufgeteilt und abgearbeitet?
Veranstalter ist die triathlon.de GmbH. Als Geschäftsführer bin ich in München immer der Leiter der Veranstaltung gewesen. Unser Kern-Organisationsteam besteht aus vier Personen, die sich um alle Themen rund um Kommunikation, Logistik, Design, Sponsoring, Dienstleister etc. kümmern.
Das erweiterte Organisationsteam besteht aus unseren neun Team-Leitern, die bereits seit vielen Jahren mit dabei sind und mit viel Begeisterung dafür sorgen, dass vor allem an den Wettkampftagen alles super läuft. Aber auch im Vorfeld findet hier schon sehr viel Kommunikation statt, wie z.B. Ortsbegehungen, Briefing der Helfer und Aufbau der Veranstaltung.
Last not least unterstützten uns ca. 100 freiwillige Helfer beim triathlon.de CUP München. Viele sind auch schon seit Jahren mit dabei. Für diese Unterstützung bin ich wirklich sehr dankbar, denn ohne diese Helfer wäre die Veranstaltung nicht denkbar. Unsere Helfer bekommen jedes Jahr ein attraktives Helferpaket (z.B. Laufschuhe, T-Shirt, Kappe, Rucksack etc.). Ein eigenes Team kümmert sich darum, dass es unseren Helfern am Wettkampf so gut wie möglich geht. Wenn der Triathlon vorbei ist, feiern wir immer gemeinsam mit allen Helfern und Unterstützern, was wir gemeinsam geschafft haben.
Was macht eure Strecken und euren Kurs aus?
Persönlich finde ich die Regattastrecke in Oberschleißheim eine wunderschöne Anlage, wo ich auch privat gern trainiere.
Das Besondere sind aber – meines Meinung nach – die Zuschauerfreundlichkeit und die schnellen Strecken. Daher macht der triathlon.de CUP München sowohl den Athleten bei der Jagd auf neue Bestzeiten, als auch den Zuschauern, weil Sie die Athleten immer wieder sehen und auch den Rennverlauf schön überblicken können, Spaß.
Was macht euer Rennen besonders?
Wir haben mit Schnupper-, Volks-, Olympischer- und Mittel-Distanz sukzessive vier Erwachsenen-Distanzen rund um die Schüler und Jugendlichen gebaut. D.h. bei uns ist sowohl der absolute Triathlon-Neuling zuhause, als auch der leistungsorientierte, ambitionierte Athlet. So dürfen wir bei uns auch immer wieder hochkarätige Triathleten begrüßen. Sei es der Profi-Athlet, der bei uns die Mitteldistanz zur Vorbereitung absolviert, die Athleten die bei uns im Rahmen des „DTU-Jugendcups“, der Deutschen Meisterschaft im „Team Relay“ oder auf einem Liga-Rennen starten. All diese Formate hatten wir in den letzten Jahren bei uns zu Gast. Viele Athleten aus oder um München haben aber auch ihre Triathlon-Karriere bei uns begonnen.
Unsere zwei Leitbilder zeichnen uns – glaube ich – besonders aus. Zum einen wollen wir, dass alle Personen beim triathlon.de CUP, also Teilnehmer, Helfer, Kampfrichter oder Zuschauer einen tollen Tag haben. Wir versuchen jedes Jahr besser zu werden und etwas Besonderes zu kreieren, damit alle gesund und zufrieden nach Hause gehen. In diesem Jahr ist unsere 10. Auflage, die „TEN“ unser Aufhänger. Diese „TEN“ und unser „Key Visual“ werden die Athleten und Zuschauer das ganze Wochenende begleiten.
Das zweite Leitbild und tatsächlich Wichtigere ist bei uns das Thema Sicherheit. Wir wollen – wie schon gesagt, dass alle heil und gesund nach Hause gehen. Auch hier versuchen wir jedes Jahr besser zu werden und investieren viel Zeit und Geld.
Gibt es neben dem Rennen Angebote?
Ja, wir bieten unseren Athleten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit uns auf den Triathlon vorzubereiten. Dazu finden sich auf triathlon.de sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Informationen und Angebote rund um die Themen Training, Bike Fitting, Aero Fitting, Leistungsdiagnostik und Schwimmseminare.
Für alle, denen es nach dem triathlon.de CUP München noch nicht reicht, bieten wir In diesem Jahr außerdem erstmals den triathlon.de CUP Landshut am 23. Juni 2024 an. Hier sind wir schon fast ausgebucht. Alle Athleten, die in München und in Landshut starten, werden übrigens automatisch in die Gesamtwertung für beide Events aufgenommen.
Eine besonders schöne/ kuriose/ bemerkenswerte Geschichte aus den letzten 10 Jahren:
Da fallen mir natürlich einige Geschichten ein. Besonders ist mir aber 2013, unser erstes Jahr, in Erinnerung geblieben: Bisher hatten wir (fast) immer ziemliches Glück mit unserem Wetter beim triathlon.de CUP München. Allerdings im zweiten Jahr hat es „Hunde und Katzen“ geregnet. Damals waren wir noch mit Wechselzone, Start und Ziel vor der Tribüne. Dort befindet sich ein ca. 10m breiter Grasstreifen mit einer leichten Vertiefung in der Mitte. Diese Vertiefung hat sich langsam zum Bach entwickelt und unsere Helfer mussten durch z.T. fast knietiefes Wasser. Trotzdem haben alle an diesem bescheidenen Tag voll durchgezogen und viele sind auch heute noch als Helfer mit dabei. Seitdem esse ich aber die zwei Wochen vor dem CUP IMMER ALLES auf, zünde täglich drei Kerzen an und sende regelmäßig Stoßgebete an Petrus. Toi, toi, toi bisher sind wir von weiteren Wetterkapriolen zum Glück verschont geblieben.
Was würdet ihr euch für die Zukunft des Rennens wünschen?
Wie schon gesagt, wir wünschen uns, dass alle heil und gesund wieder nach Hause gehen. Wenn dann noch Teilnehmer, Zuschauer, Helfer, kurz alle Beteiligten sagen: “Das hat echt Spaß gemacht und es war ein toller Tag!“, dann haben wir alles erreicht. Wenn wir das in Zukunft in München, in Landshut und vielleicht auch an dem einen oder anderen Wettkampfort hinbekommen, dann wäre ich sehr zufrieden!
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/cup_18mai19_4756-1800px.jpg12861800Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-03 05:18:002024-05-07 13:55:1110 Jahre triathlon.de Cup München: Das Rennen mit dem besonderen Eventgelände
Der Rothsee Triathlon ist ein Rennen mit Tradition. Dieses Jahr ist der Wettkampf sowohl Teil des BTV Memmert Nachwuchscups, als auch des Deutschen Jugend Cups und bietet damit die Möglichkeit, die schnellen Jungs und Mädelshautnah an der Strecke zu erleben. Auch einige bayerische Talente werden am Start sein. Das BTV Community-Event am 22. Juni lädt alle ein, die unsere Top-Sportlerinnen und Sportler lautstark unterstützen möchten.
Was steht an?
Trommeln, klatschen, Lärm machen, damit andere Höchstleistung erzielen können. Dieses Community-Event fordert dir weniger sportliche Leistung, als vielmehr Stimmgewalt ab. Melde dich jetzt an und sei am 22.06. ein Teil des BTV Community-Stimmungsnests! Treffpunkt ist nach dem Schüler- und Jugend B-Rennen am Vormittag am Eingang des Mini-Golf-Platzes. Die Teilnahme ist auch spontan und ohne Anmeldung möglich.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_2826-scaled-e1714638906750.jpg12801920Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-02 10:41:332024-05-02 13:34:42BTV Community-Event am 22. Juni beim Rothsee Triathlon
Monatelang hat man darauf hingearbeitet und endlich ist es so weit: Die ersten Triathlon-Rennen der Saison stehen an. Im Mai ist zwar die Auswahl an Wettkämpfen noch gering, dafür lockt aber schon das ein oder andere Highlight. Wir stellen dir vor, bei welchen Veranstaltungen im Verbandsgebiet du deine ersten Formtests machen kannst.
Fast schon traditionell lockt der Triathlon Weiden zum Saisonauftakt in die Oberpfalz. Am 4. Mai kannst du dort über die Super Sprint-, Sprint- oder Olympische Distanz starten. Das Rennen bietet auch den Liga-Teams der Bayern und Regionalliga die erste Chance zu testen, wo sie in diesem Jahr stehen. Dabei ist zu erwarten, dass im Supersprint mit Mannschaftsverfolgung um jede Sekunde und jede Platzziffer gekämpft wird. Link zum Triathlon Weiden.
Zwei mal zehnjähriges Jubiläum
Der Naturafit Triathlon Höchstadt feiert am Tag darauf, am 5. Mai, Jubiläum. Seit zehn Jahren kannst du in dem mittelfränkischen Städtchen eine Jedermann oder eine Olympische Distanz absolvieren. Gestartet wird im Freibad, was den Auftakt gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger erleichtert. Link zum Triathlon Höchstadt.
Am Wochenende darauf gibt es am 11. Mai die seltene Chance einen Cross-Triathlon zu machen. Im schwäbischen Günzburg geht es über 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren im Gelände und 5 km Laufen. Geschwommen wird im Waldbad. Neben den Erwachsenen können auch Kinder und Jugendliche teilnehmen – ein Event für die ganze Familie. Link zum Günzburger Cross-Triathlon.
Noch ein Jubiläum gibt es beim triathlon.de Cup in München zu feiern. Das Event ist das wohl einzige im Verbandsgebiet, das so viel Möglichkeiten bietet, wie kein anderes. Über drei Tage hinweg kannst du zwischen sechs verschiedenen Rennen wählen. Da ist für jede Vorbereitung oder jedes Level etwas dabei. Los geht es schon am Donnerstag, dem 9.5. mit dem Volks-Triathlon und der Jugend und Junioren-Wertung. Wer an diesem Tag an den Start geht, hat die Möglichkeit sich für die Trippel-Tri-Wertung anzumelden und jeweils am Donnerstag, Samstag und Sonntag Renn-Action zu erleben. Absolvieren musst du dazu die Volks-, Olympische- und Mittel-Distanz. Weiter geht es am Samstag, dem 11.05. mit der Olympischen Distanz und am Sonntag wird die Reihe mit der ersten Mittel Distanz des Jahres abgeschlossen. Link zum triathlon.de Cup.
Ende Mai gibt es schließlich noch den Deggendorfer Triathlon über die Sprint- und die Olympische-Distanz. Am 19.5.2024 können Hackerweiher Stauffendorf Kinder, Jugendliche und Erwachsene Wettkampfkilometer sammeln. Link zum Deggendorfer Triathlon.
Wir wünschen allen Starterinnen und Startern viel Spaß und den Veranstaltern ein gutes Rennen.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/k-Triathlon_Weiden_2023_RLM_1._Rennen_239kktg1.jpg7601215Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-01 15:35:112024-05-02 05:36:17Wettkämpfe im Mai: Die Triathlon-Saison startet!
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Triathlon Ingolstadt: Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement bei der BM Mitteldistanz im Fokus
VeranstaltungenIns Trainingslager fliegen, durch das Verbandsgebiet zu Rennen düsen, Startergeschenke mit nach Hause nehmen – dass Triathlon, wie viele andere liebgewonnene Dinge, oft nicht ressourcenschonend ist, rückt immer mehr ins Bewusstsein. Doch genau dieses Bewusstsein bietet eine Chance. „Man kann seine Gewohnheiten dann aktiv überdenken und Entscheidungen treffen“, meint der Zuständige für Sportentwicklung in Bayern, Tim Feuerlein. Für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen haben sich auch Gerhard Budy und sein Team entschieden. Der Organisator des Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl hat seine Veranstaltung sogar zertifizieren lassen – und ist mit diesem Zeichen ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Event-Organisation.
Bayerische Meisterschaft Mitteldistanz mit Stars der Szene
Das beliebte Rennen in Süddeutschland ist am 9. Juni auch Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz. Über 1.000 Athletinnen und Athleten sind bereits über die Strecke gemeldet. Darunter sind Tim Groose Freese und Elena Illeditsch, die die MD letztes Jahr gewannen, Maria Paulig und Maja Betz, die Deutsche Meisterin auf der Langdistanz. Mit Lukas Stengel ist zudem der Titelverteidiger der BM aus 2023 gemeldet.
Doch zurück zum Thema Nachhaltigkeit: ISO 20121 steht auf dem Zertifikat, auf das Budy und sein Team zurecht stolz sind. Diese erst einmal nichtssagende Nummer steht für den freiwilligen internationalen Standard für nachhaltiges Eventmanagement, der von der Internationalen Organisation für Normung erstellt wurde. Der Standard soll Organisationen dabei unterstützen, die Nachhaltigkeit während des gesamten Event-Management-Zyklus zu verbessern.
Hallo Gerhard, mit der ISO Zertifizierung ist der Triathlon Ingolstadt ein Vorreiter in Sachen nachhaltigem Eventmanagement. Was musstet ihr leisten, um dieses Zertifikat zu erhalten?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Nachhaltigkeit (inas GmbH) haben wir ein Konzept für unsere Sportveranstaltung entwickelt. Damit verfolgen wir vier strategische Ziele: Einen kreislauffähigen Triathlon entwickeln, CO2-Emissionen reduzieren, einen fairen Umgang miteinander und einen fairen Wettkampf sicherstellen und eine wertschöpfende Veranstaltung für alle Beteiligten schaffen. Mehr dazu findet Ihr hier.
Alle unsere Entscheidung überprüfen wir nach den vier strategischen Zielen. Besonders im Bereich Beschaffung überprüfen wir Produkte, Artikel und Ausrüstungsgegenstände – sprich alles was für den Triathlon Tag in Einsatz kommt – nach folgenden Leitprinzipien:
Das grundlegende Prinzip für eine nachhaltigere Sportveranstaltung bekennen wir in unserer Grundsatzerklärung. Mittlerweile sind wir schon im zweiten Jahr in Folge offiziell nach DIN ISO 20121 für ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement zertifiziert worden.
Tim, Du bist zuständig für den Bereich Sportentwicklung im BTV. In die Zuständigkeiten dieser Stelle wurde auch der Bereich Nachhaltigkeit aufgenommen. Was ist dein Ziel? Welche Visionen möchtest Du im Rahmen deiner ehrenamtlichen Arbeit im Verband umsetzen?
Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass gerade nach den letzten schwierigen Jahren nicht noch eine zusätzliche Belastung auf Veranstalter dazukommt. Dennoch wäre es falsch, dem Thema Nachhaltigkeit keine Beachtung zu schenken. Meine Vision, und ein Stück weit auch meine Aufgabe ist es, gewisse Rahmenbedingungen für nachhaltiges Eventmanagement in Triathlon-Bayern zu definieren. Diese sollen so umsetzbar sein, dass sie durch gut funktionierende Konzepte übernommen werden können. Letztendlich möchten wir damit als Verband für das Thema sensibilisieren und Anregungen für Veranstalter schaffen.
Wie könnte Nachhaltigkeit im Triathlon weiter vorangetrieben werden, ohne dass das Erlebnis an Reiz einbüßt?
Tim: Das Thema Mobilität ist aktuell sehr stark im Wandel und wird sich zukünftig noch weiter verändern. Persönlich hoffe ich, dass es mehr regionale mutige Veranstalter geben wird und die Athleten auch außerhalb der „großen“ Rennen, diesen kleineren Events wieder mehr Beachtung schenken.
Link zur Website des Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl
Fotos: Christoph Raithel
DTU Jugendcup in Forst: Zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für den Nachwuchs
Jugendsport, LeistungssportIm Wettkampfkalender des ambitionierten bayerischen Nachwuchs geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt des DTU Jugendcups in Halle ging es am vergangenen Wochenende in Forst erneut zur Sache. Das Nachwuchsteam rund um die BTV Trainer Stephen Bibow und Johnny Zipf reiste mit großen Ambitionen und guten Erinnerungen an. Am Ende sprangen zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für bayerische Athletinnen und Athleten heraus.“Alle haben das aus dem Rennen rausgeholt, was an diesem Tag drin war“, ordnet Stephen Bibow die Leistungen ein, und ergänzt: „Das ist schonmal ein Erfolg und freut mich!“ „Im Vorfeld hatten wir leider ein paar krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle, auch von potentiellen Podiumskandidaten und Kandidatinnen“, bedauert allerdings Johnny Zipf.
In ihrer Leistung stachen Jonas Seling und Joseph Hof in der Jungend B hervor, die mit den Plätzen 2 und 4 richtig gute Ergebnisse erreichen konnten. Auch bei den Athletinnen der Jugend B gab es ein erfreuliches Resultat: Nach längerer Verletzungsphase ist Josefine Doseth zurück auf der Erfolgsspur und holte sich Platz 3. Moritz Hägel erkämpfte sich in der Jugend A in einem extrem harten Rennen Platz 2. In der gleichen AK arbeitete Moritz Hartmann auf dem Rad stark mit. Bei den weiblichen A-Jugendlichen blieb zwar dieses Mal ein Spitzenplatz aus, doch mit Platz 9 zeigte Giulia Göttler, dass sie sich im vergangenen Jahr stark verbessert hat.
Jonas Seling: Bei Cup-Premiere mit perfektem Lauf gestartet
„Mein Schwimmen war für meine Verhältnisse ganz gut, weswegen ich direkt in die erste Radgruppe kam. Der Wechsel war auch in Ordnung, aber noch nicht perfekt“, analysiert der junge Athlet das Rennen. „Das Radfahren war gut, ich musste nie ganz vorne fahren und konnte so noch Kräfte fürs Laufen aufsparen. Glücklicherweise hatte ich beim Laufen keine Wadenkrämpfe, wie noch eine Woche zuvor in Weiden. Wahrscheinlich war es sogar der beste Lauf bisher, obwohl der Wechsel vom Rad nicht gut war. Im Nachgang bin ich einfach sehr glücklich, da es mein erster DTU-Cup überhaupt war und erst der zweite Wettkampf nach Weiden in zwei Jahren.“
Moritz Hägel: Nach hartem Radfahren ins Ziel gerettet
Moritz Hägel ordnet sein Rennen so ein: „Ich bin beim Schwimmen sehr gut weggekommen, leider bin ich nicht die optimale Linie geschwommen, so dass ich bei der ersten Boje nur im Mittelfeld war, bis zur nächsten Boje könnte ich mich deutlich vorarbeiten, ich kam dann mit 40 Sekunden Rückstand auf den Ersten aus dem Wasser, was Platz 16 bedeutete. Nach einem guten Wechsel habe ich leider wieder die erste Radgruppe verpasst. Die ersten zwei Runden waren extrem hart, in Runde drei konnte meine Gruppe zum Glück auf die erste Gruppe auffahren und ich konnte als Erster auf die Laufstrecke wechseln. Die ersten zwei Laufrunden hab ich mich noch ziemlich gut gefühlt, aber in Runde 3 hab ich dann die Beine vom kräftezehrenden Rad fahren gemerkt und konnte nicht mehr mit Christian mithalten. So kam ich in einem echt starken Feld als glücklicher Zweiter ins Ziel. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung vor allem nach dem harten Radfahren. Natürlich will ich noch weiter nach vorne kommen und wenn ich den Sprung in die erste Radgruppe schaffe, ist, denke ich, noch Luft nach oben.“
Manuel Lessing mit viel Pech
Bei den Junioren hatte Manuel Lessing Pech und musste zwei Zeitstrafen verbüßen, die ihm mutmaßlich einen Podiumsplatz kosteten. Nach längerer Krankheit konnte Jan Semmler mit Platz vier schon wieder stark performen, hinter ihm zeigte Luis Rühl ein gutes Rennen. Chiara Göttler arbeitete sich im Rennen der Juniorinnen Runde für Runde beim Laufen nach vorne. Am Ende konnte sie einen driten Platz feiern.
„Die Rennen hingen in diesem Jahr sehr stark von der Laufperformance ab, da sich auf der Radstrecke jeweils ein großes Hauptfeld bildete. In diesem Rahmen haben unsere Athletinnen und Athleten das maximum rausgeholt. Beim anstehenden Rennen am Rothsee könnte die Renndynamik schon wieder anders aussehen,“ schätzt Stephen Bibow ein. „Wir freuen uns deshalb umso mehr auf das anstehende Heimspiel.“
Fotos: DTU/Sven Seele
Die Ergebnisse in der Übersicht
Jugend B weiblich
Platz 3: Josefine Doseth
Platz 8: Matylda Jozwiak
Platz 9: Nina Mayer
Jugend B männlich
Platz 2: Jonas Seling
Platz 4: Joseph Hof
Platz 5: Alexander Tresselt
Jugend A weiblich
Platz 9: Giulia Göttler
Platz 10: Anna Brugger
Jugend A männlich
Platz 2: Moritz Hägel
Juniorinnen
Platz 3: Chiara Göttler
Platz 10: Charlotte Doseth
Junioren
Platz 4: Jan Semmler
Platz 5: Luis Rühl
Platz 7: Manuel Lessing
Platz 8: Tim Semmler
Link zu den Ergebnissen.
BTV Community-Event des RC Wendelstein: Lauf-Spaß und entspannter Lagerfeuer-Abend
BTV Community-EventsRund 15 Teilnehmende fanden sich zum ersten BTV Community-Event des RC Wendelstein ein. Geboten war einiges: Am Test-Stand von NewBalance gab es die Möglichkeit Laufschuhe auszuprobieren, ein gemütlicher Lauf in unterschiedlichen Gruppen sorgte für den sportlichen Teil und zum Abschluss machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Grillgut und Getränken am Lagerfeuer einen schönen Abend.
„Es waren viele Neue vom Laufanfänger bis zum Wiedereinsteiger dabei, was uns sehr gefreut hat“, berichtet Abteilungsleiter Tim Feuerlein. Das junge Team des RC Wendelstein ist auch sonst aktiv in der Werbung von neuen Mitgliedern. Der Community-Event zeigte wieder, dass sich solche Bemühungen lohnen. Fünf Damen schlossen sich der „Ladies Only“-Gruppe an. In einer weiteren Gruppe liefen zu Beginn sogar zwei Kinder mit ihrem Vater mit. Viele Teilnehmende hatten zudem die Möglichkeit genutzt, einen Testschuh für die Runde auszuprobieren.
Neben dem gemeinsamen Sporttreiben wird in dem Verein die Gemeinschaft besonders großgeschrieben. Deshalb war es für die Ausrichtenden auch klar, dass nach dem Lauf ein gemeinsamer Abend in schöner Atmosphäre sein muss. So wurde der Grill aufgebaut und ein Lagerfeuer geschürt. „Ein voller Erfolg“, fanden Teilnehmende und Organisierende am Ende.
Lust auf ein BTV Community-Event? Hier gibt’s mehr (Link)!
Link zur Website des RC Wendelstein/ Team Optimum.
Foto: RC Wendelstein
Auftakt der Regional-, Bayern- und Landesliga in Weiden
LigaWie die Jahre zuvor startete auch in diesem Jahr die Ligasaison für die Regional-, Bayern- und Landesliga Nord wieder in Weiden. Diesjähriges Novum: Nie zuvor sind in den bayerischen Ligen so viele Teams gemeldet gewesen.
Spannende Formate eröffnen Kampf um Rangliste
Für die Regional- sowie Bayernliga standen am Vormittag ein Supersprint (bestehend aus 330 m schwimmen, 9,6 km radeln sowie 1,7 km laufen) an, den die Athleten einzeln mit Windschattenverbot absolvieren mussten. Aus den Einzelzeiten errechnete sich das Mannschaftsergebnis für den Jagdstart am Nachmittag, wo im Team die gleichen Schwimm- und Radkilometer, jedoch 3,1 km Laufkilometer zurückgelegt werden mussten. Bei der Landesliga Nord begann die Saison hingegen mit einer Sprintdistanz und Windschattenfreigabe, hier wurden 770 m geschwommen, 19,2 km geradelt und 4,5 km gelaufen.
Die Wassertemperatur betrug knapp 16 Grad Celsius, sodass bereits am Morgen im See geschwommen werden konnte. Einige unerschrockene Athletinnen starteten sogar ohne einen Kälteschutzanzug, was bei etwa 12 Grad Aussentemperatur mit Bewölkung und Sprühregen für anerkennende Blicke sorgte. Das Wetter wurde zum Glück im Laufe des Vormittags besser, sodass später zur Siegerehrung sogar die Sonne zu sehen war.
Rother Teams stark
Bei den Regionalliga Frauen konnten sich am Vormittag die TSG 08 Roth mit 6 Sekunden Vorsprung auf den MRRC München den ersten Platz sichern. Die TG Viktoria Augsburg II erreichte mit weiteren 31 Sekunden Abstand den dritten Platz. Nach der Mannschaftsverfolgung am Nachmittag tauschten die ersten beiden Plätze, sodass der MRRC München sich den Sieg sichern konnte, die TSG 08 Roth mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel kam und die TG Viktoria Augsburg II mit 1:17 min Rückstand Platz drei belegte.
In der Bayernliga der Frauen schaffte es die neue Startgemeinschaft SG Donau-Ries am Vormittag direkt auf Platz eins, mit 11 Sekunden dahinter kam die zweite Mannschaft des TV Planegg-Krailling ins Ziel, kurz darauf mit weiteren 12 Sekunden der SSV Forchheim II. Am Nachmittag konnte das Team aus Planegg-Krailling weiter nach vorne laufen und sicherte sich so den Sieg, die SG Donau-Ries kam mit 1:01 min Abstand auf dem zweiten Platz ins Ziel. Von vormittags Platz fünf konnte die zweite Mannschaft des MRRC München am Nachmittag bis auf Rang drei vorlaufen und erreichte somit ebenfalls einen Podiumsplatz.
Am Vormittag dominierte bei in der Regionalliga der Männer die TSG 08 Roth II, gefolgt von TWin Neumarkt mit 31 Sekunden Abstand. Den dritten Platz mit weiteren 12 Sekunden erreichte das Team der IfL Hof. Am Nachmittag konnte die TSG 08 Roth II ihr Ergebnis vom Vormittag verteidigen und gewann mit 48 Sekunden Vorsprung vor TWin Neumarkt. Die IfL Hof musste sich dem Puma Team Erlangen II geschlagen geben, welche Platz drei belegten und das Podium komplett machten.
In der Bayernliga der Männer gewann der SV Würzburg III den Vormittag mit 26 Sekunden Vorsprung vor dem RSC Kempten II. Der WSV Bad Tölz, frisch aus der Landesliga Süd aufgestiegen, konnte den dritten Platz mit 25 Sekunden Abstand belegen. Auch am Nachmittag baute der SV Würzburg III seinen Vorsprung weiter aus und erreichte mit über einer Minute Abstand als erstes Team die Ziellinie. Der RSC Kempten II belegte erneut Platz zwei, dicht gefolgt vom SSV Forchheim und TSV Gaimersheim, die mit weniger als einer Sekunde Abstand Platz drei und vier belegten.
In der Landesliga Nord gab es dieses Jahr ebenfalls ein paar Änderungen: da die Landesliga Süd seit Jahren voll besetzt ist und mit Wartelistenplätzen gearbeitet wird, wechselten einige Teams aus der Landesliga Süd in die Landesliga Nord. Dieser Wechsel zahlte sich für den SC Delphin Ingolstadt auch direkt aus, denn sie konnten mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung das erste Saisonrennen beenden. Den zweiten Platz belegte TWin Neumarkt II, gefolgt vom ASC Kronach-Frankenwald.
Nicht nur die Athleten sondern auch der Ligaausschuss, der Einsatzleiter und der Technischer Delegierte freuten sich sehr über einen gelungenen Saisonauftakt ohne Stürze oder sonstige Zwischenfälle.
Link zu den Ergebnissen.
Wörthsee-Triathlon: Tradition und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus
SportentwicklungDer Wörthsee-Triathlon ist einer der traditionsreichsten Triathlons überhaupt und findet seit 1985 regelmäßig jeden Sommer am Wörthsee statt. Einer der schönsten Seen des 5-Seen-Landes dient als Dreh- und Angelort. Trotz über 800 teilnehmender Sportler und 250 Helfer zeichnet er sich durch seine familiäre Atmosphäre und das freundschaftliche Miteinander aus. Dass Tradition und Großveranstaltung auch Nachhaltigkeit berücksichtigen können, beweist die Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeits-Label des BTV.
Doch wie setzt man nachhaltige Ideen um? Wie transportiert man sie ins Team und zu den Sportlern? Wir haben die Veranstalter gefragt.
Hallo!
Wie seid Ihr auf das Label aufmerksam geworden und wie kam es zu der Idee, euch zu bewerben?
Wir sind durch die Vorstellung des Konzepts in der Bezirksversammlung aufmerksam geworden. Da wir schon seit einigen Jahren versuchen, den Triathlon möglichst nachhaltig zu gestalten, lag es auf der Hand, mitzumachen.
Ihr verzichtet nicht auf ein Finnischer-Shirt, sondern bietet eine Bestellmöglichkeit für ein Bio-Baumwollshirt an. Ist das neu oder habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht? Wird die Menge genau bestellt und im Nachgang das Shirt versandt oder wie geht die Logistik vonstatten?
Wir haben bereits letztes Jahr darauf umgestellt, dass es ein Finnisher T-Shirt nur auf Vorbestellung gibt. Klar, am nachhaltigsten wäre es, kein T-Shirt anzubieten. Aufgrund entsprechender Teilnehmer-Rückmeldungen haben wir uns aber dafür entschieden, weiterhin ein T-Shirt aufzulegen. Wir legen dabei Wert auf Qualität – das Shirt ist aus 100% Bio-Baumwolle, wird in Europa produziert und wir verzichten auf Werbeaufdrucke – so wird es von den Teilnehmern dauerhaft getragen. Bei der Anmeldung zum Triathlon kann das T-Shirt vorbestellt werden. Die T-Shirts werden dann von uns dann in entsprechender Menge bestellt und bei der Startnummernausgabe mit ausgegeben.
In Sachen Verpflegung fahrt ihr das volle Nachhaltigkeitsprogramm: Regionale und saisonale Speisen in Mehrweggeschirr, Abgabe von Resten an gemeinnützige Organisationen. Habt ihr Partner, die euch unterstützen, oder stemmt der Verein das selbst?
Wir haben ein sehr engagiertes Team aus dem Naturkostfachhandel, die ihre Erfahrung und Kontakte für uns nutzen und die Versorgung der Sportler nach dem Wettkampf übernehmen. Zudem haben wir auch einen professionellen Bio-Caterer vor Ort.
Euer Rennen hat Tradition und gehört mit über 800 Teilnehmenden und rund 250 Helfenden zu den größten im Verbandsgebiet. Macht es die Menge an Menschen einfacher oder eher komplizierter in Sachen Nachhaltigkeit? Wie gehen Veranstaltungs-Routiniers mit den Neuerungen um?
Es ist natürlich so: Je mehr Teilnehmer eine Veranstaltung hat, desto größer sind die Auswirkungen auch von kleinen Maßnahmen in Richtung Nachhaltigkeit. Wichtig ist es, die Veranstaltung Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten, statt alles auf einmal ändern zu wollen. So lassen sich auch Routiniers für Änderungen gewinnen und wir entwickeln uns gemeinsam Jahr für Jahr weiter. Letztes Jahr haben wir beispielsweise auf komplett vegetarische Teilnehmerverpflegung umgestellt und auch vegane Alternativen angeboten – statt Salami gab es Hummus auf dem Brot – was sehr gut angenommen wurde. Dieses Jahr wollen wir auch beim Catering komplett auf vegetarisch umstellen.
Wie habt ihr das Mehrweg-Becher-Problem gelöst?
Wir haben uns schon vor einigen Jahren Mehrwegbecher zugelegt. Sie werden vom Versorgungs-Team gleich nach der Veranstaltung gereinigt und getrocknet. Dafür stehen uns zwei Spülstationen zur Verfügung.
Danke für eueren Einsatz und weiterhin viel Erfolg!
Link zur Website der Veranstaltung.
Fotos: Wörthsee Triahtlon
Nelly Rassmann und Stefan Wiessner Bayerische Duathlon-Meister
Breitensport, VeranstaltungenBestes Wettkampf-Wetter und ein Teilnehmerfeld mit rund 350 Athletinnen und Athleten. So feierte der Duathlon Planegg-Krailling sein 30. Jubiläum. „Wir hatten einen rundum perfekten Tag mit so vielen Startern vie seit langem nicht“, freute sich Organisator Maximilian Wechner. Im Rahmen des Traditionsrennens wurden auch die Meistertitel über die Duathlon-Kurzdistanz vergeben. Bei den Frauen wurde lang um die Führung gerungen und am Ende entschied Nelly Rassman ihr Heimspiel für sich. Bei den Männern setzte sich Stefan Wiessner deutlich durch.
Spannender Rennverlauf bei den Damen
10,2 Kilometer Laufen, 39 Kilometer Radfahren und weitere 5,1 Kilometer Laufen waren auf der Kurzdistanz zu absolvieren. Im Damenrennen konnte sich zunächst keine Sportlerin so recht absetzen. Nach dem Radfahren waren noch vier Konkurrentinnen auf der Jagd nach dem Sieg. Erst beim abschließenden Lauf konnte sich Anja Kobs (TSV Alling) durchsetzen. Hauchdünne sechs Sekunden später lief die neue Bayerische Meisterin Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling) über die Ziellinie. Mit noch unter einer Minute Abstand folgte Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth. „Mit dem bayerischen Meistertitel habe ich nicht gerechnet,“ berichtet Nelly Rassmann. „Es war ein echt hartes und spannendes Rennen, weil wir sehr viel um die Plätze rotiert sind. Bei dem Super Wetter, der Strecke u der 1-A Organisation war es auf jeden Fall ein mega Tag und hat super viel Spaß gemacht!. Das Rennen in Krailling habe ich auch in Vorbereitung auf die DM/EM in Arlsdorf gemacht und es hat mir noch einmal Sicherheit gegeben, was sich beim Pacing in den Läufen ausgezahlt hat.“
Deutlicher ging es da im Männerrennen zu. Schon auf der Radstrecke machte Stefan Wiessner die Sache klar. Die schnellste Radzeit von 52:27.21 Minuten brachte ihm ein komfortables Polster, das er auf dem zweiten Laufabschnitt noch ausbaute. So lief er rund eineinhalb Minuten vor Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach) über die Ziellinie. Das Treppchen komplettierte Thomas Tietz (Vfl Kaufering Triathlon).
„In diesem Jahr hatten wir einmal darauf geschaut unseren Müll zu reduzieren und Müll zu trennen,“ berichtet Maximilian Wechner von einem Schauplatz am Rande. „Am Ende hatten wir eine halbe Tüte Restmüll zu verzeichnen, was natürlich schon ein Erfolg war.“
Ergebnisse
Gesamtwertung
1. Platz: Stefan Wiessner (MRRC München)
2. Platz: Lukas Michels (Wasserfreunde Pullach)
3. Platz: Thomas Tietz (VfL Kaufering Triathlon)
1. Platz: Nelly Rassmann (TV Planegg-Krailling)
2. Platz: Vanessa Aberham TSG 08 Roth e.V.
3. Platz: Helen Graf (TV Planegg Krailling)
Bayerische Meisterinnen und Meister
AK 25 RASSMANN Nelly (TV Planegg-Krailling)
AK 30 HEINRICHS Lisa (SV Würzburg 05)
AK 35 PONKOWSKY Lena (SV Solidarität Ismaning)
AK 40 ESEFELD Katrin (LG Mettenheim)
AK 45 NEUMANN Verena (TSV Grünwald)
AK 55 BREGULLA-LINKE (Claudia SC Riederau)
AK 60 KÖHLER Gabriele (Schwimmerbund BAYERN 07 e.V.)
AK 18-20 LOY Sandro (GEH-PUNKT Weißenburg)
AK 20 JETZT Lucas (Volllast TriTeam Schongau)
AK 25 STENGEL Jonas (Arriba Göppersdorf)
AK 30 MICHELS Lukas (Wasserfreunde Pullach)
AK 35 WIESSNER Stefan (MRRC München)
AK 40 LAUBEL Stefan
AK 45 STELZLE Florian (SC 53 Landshut/zweiradcenter Dingolfing)
AK 50 SCHMADERER Hermann (Schwimmverein Straubing)
AK 55 ALBRECHT Jürgen (Arriba Göppersdorf)
AK 60 BÜTTNER Andreas (TSV Ottobrunn)
AK 65 FENDT Werner (Radsport-Club Aichach 1977 e.V)
AK 70 MAYER Michael (TSV Gräfelfing)
AK 75 JOAS Reinhard Herrieder Aquathleten
Fotos: private Aufnahmen
Powerman Alsdorf: Bayern schlagen sich unter europäischer und deutscher Konkurrenz gut
BreitensportDas nordrhein-westfälische Alsdorf war am Wochenende Gast der europäischen und deutschen Duathlon-Konkurrenz. Über die Duathlon-Mitteldistanz wurden Europa- und Deutsche Meister gesucht. In dem Rennen um gleich zwei Titel schlugen sich die bayerischen Athletinnen und Athleten gut. Marco Sahm (IfA nonstop Bamberg) wurde Deutscher Meister und Europa Vizemeister. Podiumsplatzierungen gab es zudem von Milena Oppelt (Böhnlein Sports Bamberg), Sandra Morawitz (ASK Muenchen Sued e.V.), Edi Kunz (TV Memmingen) und Sandra Herbst (Tristar Regensburg).
„Das Rennen war für mich in der Tat ein erster Saisonhöhepunkt“, berichtet Marco Sahm. „Nachdem ich 2023 an gleicher Stelle über dieselben Strecken bereits Deutscher Seniorenmeister der AK 50-54 geworden war, wollte ich heuer natürlich gerne meinen Titel verteidigen und gleichzeitig auch die Chance auf eine EM-Medaille ergreifen.
Der Bamberger freute sich über ein gut organisiertes Rennen, kurze Wege und gute Stimmung. „Wenngleich natürlich nicht vergleichbar mit den großen Triathlon-Rennen in Roth oder Frankfurt oder auch nur Ingolstadt oder Erlangen“, gibt er zu. Seinen Erfolg musste er sich jedoch hart erkämpfen. Denn das Rennen in der Altersklasse 50 war extrem eng und entschied sich erst auf der allerletzten Laufrunde. Zwischen Platz 1 und 4 lagen bei einer Gesamtzeit von rund 2:46 h am Ende nur 24 Sekunden. „Während ich mich bei der EM mit nur zwei Sekunden Rückstand auf den belgischen Sieger Michael Kirch und 13 Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Briten Simon Brace mit Platz zwei zufrieden geben musste, konnte ich zum Trost die DM mit 22 Sekunden Vorsprung auf den Berliner Stephan Leuendorff für mich entscheiden.“
EM-Platzierungen
DM Platzierungen
Zu den Ergebnissen.
Fotos: private Aufnahmen
10 Jahre triathlon.de Cup München: Das Rennen mit dem besonderen Eventgelände
VeranstaltungenEin bisschen nostalgisch können Sportfreunde werden, wenn sie frühmorgens zum Eventgeläde des triathlon.de Cup München kommen. Die immensen Tribünenanlagen bieten einen beeindruckenden Rahmen, der bei genauem Hinsehen an den Olympia-Glanz vergangener Tage erinnert. Schon bevor man überhaupt gestartet ist, meint man hier das tosende Publikum noch zu hören. Gut, bei dem Rennen mit dieser besonderen Wettkampfkulisse und -strecke sind vielleicht ein paar Zuschauer weniger da, als zu den Ruderwettbewerben 1972. Dennoch ist der triathlon.de Cup München ein Highlight, das in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert.
Rund um die Ruderregattastrecke in Unterschließheim finden an gleich drei Tagen Rennen statt, die vom Einsteiger, über den Hobbyathleten und Routinier, bis hin zum sportlichen Nimmersatt etwas bietet. Los geht es schon am Donnerstag, dem 9.5. mit dem Volks-Triathlon und der Jugend und Junioren-Wertung. Wer an diesem Tag an den Start geht, hat die Möglichkeit sich für die Trippel-Tri-Wertung anzumelden und jeweils am Donnerstag, Samstag und Sonntag Renn-Action zu erleben. Absolvieren musst du dazu die Volks-, Olympische- und Mittel-Distanz.
Ein beeindruckendes Mehrtagesevent, über das wir uns mit Organisator Ralph Schick unterhalten haben.
Hallo Ralph,
wie wirde eigentlich die Idee zu einem Rennen in München geboren?
Ich hatte schon sehr lange die Idee, einen Triathlon in oder um München zu organisieren. triathlon.de ist ja Anbieter für Informationen rund um Triathlon, Triathlon-Produkte und Trainings-Dienstleistungen wie Bike Fittings, Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung. Einen eigenen Triathlon für unsere Athleten zu veranstalten war eigentlich der logische nächste Schritt. Als dann Martin Schönfelder auf uns zukam, ob wir den TUM Schüler- und Jugend-Triathlon übernehmen könnten bzw. wollten, waren wir natürlich sofort begeistert. Seitdem sind die Schüler und Jugendlichen immer ein wichtiger Bestandteil unseres Rennens geblieben.
Wer ist Veranstalter des Rennens, wer steht hinter dem Wettkampf und wiegenden die zahlreichen Aufgaben aufgeteilt und abgearbeitet?
Veranstalter ist die triathlon.de GmbH. Als Geschäftsführer bin ich in München immer der Leiter der Veranstaltung gewesen. Unser Kern-Organisationsteam besteht aus vier Personen, die sich um alle Themen rund um Kommunikation, Logistik, Design, Sponsoring, Dienstleister etc. kümmern.
Das erweiterte Organisationsteam besteht aus unseren neun Team-Leitern, die bereits seit vielen Jahren mit dabei sind und mit viel Begeisterung dafür sorgen, dass vor allem an den Wettkampftagen alles super läuft. Aber auch im Vorfeld findet hier schon sehr viel Kommunikation statt, wie z.B. Ortsbegehungen, Briefing der Helfer und Aufbau der Veranstaltung.
Last not least unterstützten uns ca. 100 freiwillige Helfer beim triathlon.de CUP München. Viele sind auch schon seit Jahren mit dabei. Für diese Unterstützung bin ich wirklich sehr dankbar, denn ohne diese Helfer wäre die Veranstaltung nicht denkbar. Unsere Helfer bekommen jedes Jahr ein attraktives Helferpaket (z.B. Laufschuhe, T-Shirt, Kappe, Rucksack etc.). Ein eigenes Team kümmert sich darum, dass es unseren Helfern am Wettkampf so gut wie möglich geht. Wenn der Triathlon vorbei ist, feiern wir immer gemeinsam mit allen Helfern und Unterstützern, was wir gemeinsam geschafft haben.
Was macht eure Strecken und euren Kurs aus?
Persönlich finde ich die Regattastrecke in Oberschleißheim eine wunderschöne Anlage, wo ich auch privat gern trainiere.
Das Besondere sind aber – meines Meinung nach – die Zuschauerfreundlichkeit und die schnellen Strecken. Daher macht der triathlon.de CUP München sowohl den Athleten bei der Jagd auf neue Bestzeiten, als auch den Zuschauern, weil Sie die Athleten immer wieder sehen und auch den Rennverlauf schön überblicken können, Spaß.
Was macht euer Rennen besonders?
Wir haben mit Schnupper-, Volks-, Olympischer- und Mittel-Distanz sukzessive vier Erwachsenen-Distanzen rund um die Schüler und Jugendlichen gebaut. D.h. bei uns ist sowohl der absolute Triathlon-Neuling zuhause, als auch der leistungsorientierte, ambitionierte Athlet. So dürfen wir bei uns auch immer wieder hochkarätige Triathleten begrüßen. Sei es der Profi-Athlet, der bei uns die Mitteldistanz zur Vorbereitung absolviert, die Athleten die bei uns im Rahmen des „DTU-Jugendcups“, der Deutschen Meisterschaft im „Team Relay“ oder auf einem Liga-Rennen starten. All diese Formate hatten wir in den letzten Jahren bei uns zu Gast. Viele Athleten aus oder um München haben aber auch ihre Triathlon-Karriere bei uns begonnen.
Unsere zwei Leitbilder zeichnen uns – glaube ich – besonders aus. Zum einen wollen wir, dass alle Personen beim triathlon.de CUP, also Teilnehmer, Helfer, Kampfrichter oder Zuschauer einen tollen Tag haben. Wir versuchen jedes Jahr besser zu werden und etwas Besonderes zu kreieren, damit alle gesund und zufrieden nach Hause gehen. In diesem Jahr ist unsere 10. Auflage, die „TEN“ unser Aufhänger. Diese „TEN“ und unser „Key Visual“ werden die Athleten und Zuschauer das ganze Wochenende begleiten.
Das zweite Leitbild und tatsächlich Wichtigere ist bei uns das Thema Sicherheit. Wir wollen – wie schon gesagt, dass alle heil und gesund nach Hause gehen. Auch hier versuchen wir jedes Jahr besser zu werden und investieren viel Zeit und Geld.
Gibt es neben dem Rennen Angebote?
Ja, wir bieten unseren Athleten die Möglichkeit, sich gemeinsam mit uns auf den Triathlon vorzubereiten. Dazu finden sich auf triathlon.de sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Informationen und Angebote rund um die Themen Training, Bike Fitting, Aero Fitting, Leistungsdiagnostik und Schwimmseminare.
Für alle, denen es nach dem triathlon.de CUP München noch nicht reicht, bieten wir In diesem Jahr außerdem erstmals den triathlon.de CUP Landshut am 23. Juni 2024 an. Hier sind wir schon fast ausgebucht. Alle Athleten, die in München und in Landshut starten, werden übrigens automatisch in die Gesamtwertung für beide Events aufgenommen.
Eine besonders schöne/ kuriose/ bemerkenswerte Geschichte aus den letzten 10 Jahren:
Da fallen mir natürlich einige Geschichten ein. Besonders ist mir aber 2013, unser erstes Jahr, in Erinnerung geblieben: Bisher hatten wir (fast) immer ziemliches Glück mit unserem Wetter beim triathlon.de CUP München. Allerdings im zweiten Jahr hat es „Hunde und Katzen“ geregnet. Damals waren wir noch mit Wechselzone, Start und Ziel vor der Tribüne. Dort befindet sich ein ca. 10m breiter Grasstreifen mit einer leichten Vertiefung in der Mitte. Diese Vertiefung hat sich langsam zum Bach entwickelt und unsere Helfer mussten durch z.T. fast knietiefes Wasser. Trotzdem haben alle an diesem bescheidenen Tag voll durchgezogen und viele sind auch heute noch als Helfer mit dabei. Seitdem esse ich aber die zwei Wochen vor dem CUP IMMER ALLES auf, zünde täglich drei Kerzen an und sende regelmäßig Stoßgebete an Petrus. Toi, toi, toi bisher sind wir von weiteren Wetterkapriolen zum Glück verschont geblieben.
Was würdet ihr euch für die Zukunft des Rennens wünschen?
Wie schon gesagt, wir wünschen uns, dass alle heil und gesund wieder nach Hause gehen. Wenn dann noch Teilnehmer, Zuschauer, Helfer, kurz alle Beteiligten sagen: “Das hat echt Spaß gemacht und es war ein toller Tag!“, dann haben wir alles erreicht. Wenn wir das in Zukunft in München, in Landshut und vielleicht auch an dem einen oder anderen Wettkampfort hinbekommen, dann wäre ich sehr zufrieden!
Fotos: Michael Kuhlmann/triathlon.de
BTV Community-Event am 22. Juni beim Rothsee Triathlon
SportentwicklungDer Rothsee Triathlon ist ein Rennen mit Tradition. Dieses Jahr ist der Wettkampf sowohl Teil des BTV Memmert Nachwuchscups, als auch des Deutschen Jugend Cups und bietet damit die Möglichkeit, die schnellen Jungs und Mädelshautnah an der Strecke zu erleben. Auch einige bayerische Talente werden am Start sein. Das BTV Community-Event am 22. Juni lädt alle ein, die unsere Top-Sportlerinnen und Sportler lautstark unterstützen möchten.
Was steht an?
Trommeln, klatschen, Lärm machen, damit andere Höchstleistung erzielen können. Dieses Community-Event fordert dir weniger sportliche Leistung, als vielmehr Stimmgewalt ab. Melde dich jetzt an und sei am 22.06. ein Teil des BTV Community-Stimmungsnests! Treffpunkt ist nach dem Schüler- und Jugend B-Rennen am Vormittag am Eingang des Mini-Golf-Platzes. Die Teilnahme ist auch spontan und ohne Anmeldung möglich.
Wann?
Samstag, 22. Juni 2024, Treffpunkt um 11:00 Uhr
Wo?
vor dem Familygolf Minigolf am Rothsee,
Am Rothsee 13,
91161 Hilpoltstein
Link zur Anmeldung.
Foto: BTV
Wettkämpfe im Mai: Die Triathlon-Saison startet!
VeranstaltungenMonatelang hat man darauf hingearbeitet und endlich ist es so weit: Die ersten Triathlon-Rennen der Saison stehen an. Im Mai ist zwar die Auswahl an Wettkämpfen noch gering, dafür lockt aber schon das ein oder andere Highlight. Wir stellen dir vor, bei welchen Veranstaltungen im Verbandsgebiet du deine ersten Formtests machen kannst.
Fast schon traditionell lockt der Triathlon Weiden zum Saisonauftakt in die Oberpfalz. Am 4. Mai kannst du dort über die Super Sprint-, Sprint- oder Olympische Distanz starten. Das Rennen bietet auch den Liga-Teams der Bayern und Regionalliga die erste Chance zu testen, wo sie in diesem Jahr stehen. Dabei ist zu erwarten, dass im Supersprint mit Mannschaftsverfolgung um jede Sekunde und jede Platzziffer gekämpft wird. Link zum Triathlon Weiden.
Zwei mal zehnjähriges Jubiläum
Der Naturafit Triathlon Höchstadt feiert am Tag darauf, am 5. Mai, Jubiläum. Seit zehn Jahren kannst du in dem mittelfränkischen Städtchen eine Jedermann oder eine Olympische Distanz absolvieren. Gestartet wird im Freibad, was den Auftakt gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger erleichtert. Link zum Triathlon Höchstadt.
Am Wochenende darauf gibt es am 11. Mai die seltene Chance einen Cross-Triathlon zu machen. Im schwäbischen Günzburg geht es über 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren im Gelände und 5 km Laufen. Geschwommen wird im Waldbad. Neben den Erwachsenen können auch Kinder und Jugendliche teilnehmen – ein Event für die ganze Familie. Link zum Günzburger Cross-Triathlon.
Noch ein Jubiläum gibt es beim triathlon.de Cup in München zu feiern. Das Event ist das wohl einzige im Verbandsgebiet, das so viel Möglichkeiten bietet, wie kein anderes. Über drei Tage hinweg kannst du zwischen sechs verschiedenen Rennen wählen. Da ist für jede Vorbereitung oder jedes Level etwas dabei. Los geht es schon am Donnerstag, dem 9.5. mit dem Volks-Triathlon und der Jugend und Junioren-Wertung. Wer an diesem Tag an den Start geht, hat die Möglichkeit sich für die Trippel-Tri-Wertung anzumelden und jeweils am Donnerstag, Samstag und Sonntag Renn-Action zu erleben. Absolvieren musst du dazu die Volks-, Olympische- und Mittel-Distanz.
Weiter geht es am Samstag, dem 11.05. mit der Olympischen Distanz und am Sonntag wird die Reihe mit der ersten Mittel Distanz des Jahres abgeschlossen. Link zum triathlon.de Cup.
Ende Mai gibt es schließlich noch den Deggendorfer Triathlon über die Sprint- und die Olympische-Distanz. Am 19.5.2024 können Hackerweiher Stauffendorf Kinder, Jugendliche und Erwachsene Wettkampfkilometer sammeln. Link zum Deggendorfer Triathlon.
Wir wünschen allen Starterinnen und Startern viel Spaß und den Veranstaltern ein gutes Rennen.
Foto: Ausdauerakademie