Die TriPoints im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. bilden ein starkes Netzwerk zwischen bayerischen Triathlon-Vereinen und -Abteilungen und dem Nachwuchs- und Nachwuchsleistungssport im Verband. Gemeinsam soll ein außergewöhnliches, ganzheitliches und nachhaltiges Fördersystem im Nachwuchssport geschaffen werden. Acht neue TriPoints erhielten in den letzten Tagen eine Material-Box, die den Trainerinnen und Trainern vor Ort ein vielfältiges und kreatives Trainingsangebot erleichtern soll.
Hütchen, Bälle, Hürden, Springseile und zahlreiche verschiedene Bälle. Leuchtend buntes Material findet sich auf der Box, die mit einem individuellen TriPoint-Aufkleber des Vereins gekennzeichnet ist.
Einer der neu ausgezeichneten Vereine ist der SV Bayreuth. Die Tri Kids Vereins trafen sich am Wochenende, wie jeden Sonntag, mit ihrem Lauftrainer Michael Doege zum gemeinsamen Training. Die neue Box wurde dort gleich bestaunt und ausgepackt. „Dank der tollen Trainingstools wird das Training auf jeden Fall nicht langweilig“, lautet der Tenor der Gruppe. „Vielen Dank an den BTV für die tolle Kiste, die allen Sportlern viel Spaß bereitet!“, meint das Trainer-Team.
Gleichzeitig möchte der neue TriPoint sportbegeisterte Kinder einladen, die Lust auf Bewegung und Sport haben – auch bei Wind und Wetter. Die Tri Kids des SV Bayreuth schwimmen zwei bis dreimal wöchentlich und treffen sich einmal pro Woche zum Lauftraining. Bei Interesse können sich Erziehungsberechtigte unter triathlon@svbayreuth.de melden. Weitere Vereine, die schwerpunktmäßig auch Nachwuchsförderung betreiben finden sich unter triathlonbayern.de/tripoints/
Franz Pretzl fand bereits in den 80er Jahren zum Triathlonsport. Zunächst waren es die ersten Wiesen- und Dorftriathlons, die dem Sportbegeisterten Herausforderung boten. Bald jedoch begann die Leidenschaft ihn in die Welt zu ziehen. „Ein Pionier der Multisport-Bewegung! Alles gemacht! Alles Erlebt!“, schreibt Tom Kerner, der heute viel mit seinem ehemaligen Trainer Franz Pretzl unterwegs ist und mit ihm jetzt als Trainergespann beim TV Burglengenfeld zusammenarbeitet.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/1-Pretzl-Franz-scaled.jpg17702560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-12-03 04:18:062024-12-03 05:26:01Franz Pretzl: Sprachrohr für den Triathlon in der Oberpfalz
Seit Herbst 2024 gibt es im Bayerischen Triathlon-Verband einen Kader für Para Triathletinnen und Triathleten. In den vergangenen Jahrenverzeichnete der Para Bereich immer mehr Zulauf, sodass der BTV in diesem Jahr nun Mitglied im Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BVS) Bayern wurde. Am 30. November fand der erste gemeinsame Trainingstag der Para Athleten gemeinsam mit der neuen Para Landestrainerin Julia Fankel statt.
Von links nach rechts : Elena (Guide), Tim Wolf (Guide), Michelle Wagner, Julian Winter, Sarah Steinke und Valentin Hanzer
Bei herrlichem Sonnenschein lernten sich Aktive und Trainer bei einer lockeren Laufeinheit kennen. Anschließen ging es in die Turnhalle, wo ein Athletiktraining absolviert wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es in die Schwimmhalle. Auf der 50m Bahn des Langwasserbades bot Trainerin Julia Fankel eine 90-minütige Schwimmeinheit.
„Wir haben sie Spitzen-Bedingungen in Nürnberg sehr genossen“, freute sich die Landestrainerin. „Es war ein wirklich gelungener erster kleiner Lehrgang und wir alle schauen positiv auf 2025 und hoffen, dass wir dann mehrere Lehrgänge durchführen können.“
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/image4-1-rotated.jpeg480640Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-12-02 06:42:022024-12-02 09:30:05Erster Trainingstag des Para Kaders des Bayerischen Triathlon-Verbandes
Der Bayerische Triathlon-Verband e.V. setzt sich aktiv für die Förderung von Para Triathlon ein – sowohl im Breitensport als auch im Leistungssport. Für Einsteigerinnen und Einsteiger organisiert der BTV zum Beispiel Schnupper- und Inklusionstage sowie offene Trainingsmaßnahmen. Diese Angebote schaffen einen barrierefreien Zugang zum Triathlonsport und ermöglichen Menschen mit Behinderung, die Vielfalt des Sports in einem sicheren und unterstützenden Umfeld zu erleben. Auch im Spitzensport engagiert sich der BTV. Mit dem Landeskader Para bietet der Verband talentierten Athletinnen und Athleten gezielte Fördermöglichkeiten und professionelle Unterstützung, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen und den Para Triathlon in Bayern auf höchstem Niveau zu entwickeln. Egal, ob ambitioniert oder neugierig – der BTV lädt alle ein, Teil der inklusiven Triathlon-Community zu werden!
Als Ansprechpartnerin steht seit Oktober Landestrainerin Julia Fankel zur Verfügung. Sie ist in 40 Jahren Triathlon die erste Landestrainerin im Para-Bereich. Wie es dazu kam, haben wir sie gefragt. Julia Fankel war selbst als Schwimmerin aktiv und hat es in Rheinland-Pfalz zu Landesmeisterschaftstiteln geschafft und an Deutschen Jahrgangsmeisterschaften teilgenommen. Sie ist jetzt immer noch in ihrer Freizeit täglich sportlich aktiv. „Sport und Bewegung ist für mich unverzichtbar“, sagt sie. „Ich gehe Schwimmen, Laufen und Radfahren, alleine oder mit der Familie.“
Wie kamst du dazu, Trainerin zu sein, und dich im Bereich Para zu engagieren?
Meine Jugendtrainerin brachte mich auf die Idee und half mir dabei im Bereich Para Schwimmen unterzukommen.
Was sind besondere Erfahrungen, die du im Trainer-Job gemacht hast? Wie beeinflussen sie dich heute?
Zu vielen Sportlern pflege ich noch heute Kontakt und besonders freut es mich, dass ich es geschafft habe, ihnen mit auf den Weg zu geben, dass Sport ein wichtiger Bestandteil im Leben ist. Mit vielen Athleten, die inzwischen erwachsen sind, treffe ich mich heute noch zum gemeinsamen Sport. Sie beeinflussen mich nach wie vor insofern, als es mein Ziel ist, ihnen etwas für das weitere Leben mitzugeben. Mir macht es einfach Spaß die Entwicklung von Menschen zu erleben, sportlich aber auch menschlich.
Was sind deine Ziele als Landestrainerin Para Triathlon?
Ich möchte Nachwuchs finden, ein gemeinsames Team formen, das als Team zusammenhält, individuelle Ziele mit einzelnen Triathleten erreichen (national und international), regelmäßige Lehrgänge und Trainingslager veranstalten, mit den Para Sportlern gemeinsam Kinder suchen und Veranstaltungen ins Leben rufen, die eingeschränkte Kinder für den Sport begeistern. Daneben liegen mir die Gründung eines Stützpunktes und inklusives Arbeiten mit den olympischen Sportlern am Herzen. Die Liste ist lang, Ideen gibt es viele, kleine und große. Wichtig ist mir auch die Beteiligung der Sportler an der Umsetzung. So will ich mich mit ihnen zusammensetzen, um mit ihnen zu besprechen, was sie sich wünschen und vorstellen.
Was würdest du Sport-Bayern wünschen, wen es um Inklusion geht?
Flexible, offene Vereine, die bereit sind, Kinder mit Handicap sofort aufzunehmen und versuchen, sie in den Trainingsbetrieb zu integrieren. Leider ist das nicht immer der Fall. Ich freue mich auf den Weg, der ansteht, und hoffe, dass wir in Zukunft ein Vorbild für andere Bundesländer sein können und Triathlon als junge Sportart auch für Kinder attraktiv gestalten können.
Der Beitrag erschien im Rahmen der Serie „40 Jahre Triathlon in Bayern“. Alle Beiträge finden Sie hier.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_8578.jpg8001200Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-12-02 04:09:032024-11-25 13:34:17Landestrainerin Para Triathlon Julia Fankel: „Ideen für gute Inklusion gibt es viele“
Erst kürzlich konnte Rudolf Puhe bei der Agegroup Weltmeisterschaft in Torremolinos, Spanien erneut einen Erfolg feiern: Auf der Sprintdistanz erreichte er in der Altersklasse 75-79 den 2. Platz. „Zum Abschluss Vizeweltmeister“ titelte die Lokalzeitung zum Karriereende des Burghausener nach 41 Jahren. Mit 75 Jahren blickt der ehemalige Chemiker auf eine beeindruckende Karriere im Ausdauersport zurück, die geprägt ist von Innovation, Reisen und einem unermüdlichen Kampfgeist.
Dr. Norbert Puhe (2. v. l.) bei den Triathlon-Weltmeisterschaft für Elite und Altersklassen in Torremolinos 2024
Der Beginn einer Leidenschaft
Dr. Rudolf Puhe zog 1977, frisch promoviert und voller Tatendrang, in die bayerische Sportstadt Burghausen. Ursprünglich lockten ihn die Berge und die Nähe zu den Skigebieten, doch aus einem leidenschaftlichen Skifahrer wurde bald ein begeisterter Skilangläufer und später ein Triathlet. „Das lange Chemiestudium ließ kaum Zeit für regelmäßigen Sport“, erinnert er sich. Doch die Wochenenden in den Alpen und die Teilnahme an Langlaufmarathons wie dem Wasalauf in Schweden (1986) legten den Grundstein für seine beeindruckende Ausdauer.
Der entscheidende Wendepunkt kam 1983, als er beim ersten München-Marathon an den Start ging. „Mit nur wenigen Laufkilometern Vorbereitung habe ich es locker ins Mittelfeld geschafft“, erzählt Puhe. Parallel dazu entdeckte er die sogenannten Ausdauer-Vierkämpfe – eine Art Vorläufer des Triathlons – die Disziplinen wie Skilanglauf, Radfahren, Schwimmen und Crosslauf kombinierten. Diese Events weckten seine Begeisterung für den Triathlon, der sechs Jahre nach dem legendären Ironman auf Hawaii auch in Deutschland Fuß fasste.
Sein erstes Triathlonrennen absolvierte er 1984 beim anspruchsvollen Schluchsee-Triathlon im Schwarzwald in Mittteldistanzlänge. „Die Bedingungen waren brutal: eiskaltes Wasser, Gewitter, Regen – und ich stand nur mit Badehose am Start“, erzählt er schmunzelnd. Trotz eines Pannen-Dramas auf der Radstrecke packte ihn der Triathlon-Virus, der ihn bis heute nicht losgelassen hat. „Die Umstellung vom Brustschwimmer zum Langstrecken-Kraulen hat allerdings etwas gedauert“, gibt er zu.
Gerne erinnert er sich aber auch an die in den Anfangsjahren bestens organisierten Triathlons des TV Landau zurück, die teilweise mit bayrischen Meisterschaften verbunden waren.
Pioniergeist und Innovation
Triathleten sind für ihre Experimentierfreude bekannt, und Dr. Puhe bildet da keine Ausnahme. Obwohl seine berufliche Tätigkeit als leitender Angestellter im Chemiebereich wenig Zeit für Materialtüfteleien ließ, erinnert er sich an ein ganz besonderes technisches Highlight. 1994, bei seinem Start beim Ironman auf Hawaii, tauschte er seine herkömmlichen Laufräder gegen damals neuartige Spinergy-Laufräder mit vier aerodynamischen Speichen. „Diese Räder umgingen das Scheibenradverbot auf Hawaii und waren eine echte Innovation“, erzählt er. Die Spinergy-Räder begleiteten ihn noch jahrelang, bis sie aus Sicherheitsgründen bei Wettkämpfen verboten wurden.
Der Ironman auf Hawaii war für Dr. Puhe ein Meilenstein: 1994 wurde er Vizeweltmeister in der Altersklasse 45-49. „Ich wurde nur von einem sehr schnellen US-Schwimmer geschlagen“, berichtet er stolz. Der Weg nach Hawaii führte damals ausschließlich über den Quelle-Ironman in Roth, dem einzigen Qualifikationswettkampf in Europa. Ein unvergessliches Erlebnis, das den Höhepunkt seiner sportlichen Karriere markiert.
Aber auch in anderen Bereichen probierten Triathleten viel, wie sich Puhe erinnert. Wettkampf-Ernährung, beispielsweise, war in den Anfängen noch ein heikles Experimentierfeld: „Ich habe damals mit zähen, hochkonzentrierten Powerbar-Riegeln ‚verdauungstechnisches Lehrgeld‘ bezahlt und habe in Roth den guten Vorsprung nach starkem Radfahren mehrfach auf ‚dem Örtchen sitzend‘ verloren. Heute kann der Routinier über solche Schwierigkeiten schmunzeln.
Besondere Begegnungen und bewegende Momente
41 Jahre Triathlon, der zwar Individualsport ist, aber dennoch kommunikativ, sorgen für viele besondere Begegnungen und bewegende Momente. An zwei erinnert sich Puhe ganz genau: „Eine besondere Begegnung hatte ich auf Hawaii mit Klaus Drescher, einem erfolgreichen deutschen Ausdauersportler“, erzählt er. Als Drescher ihn in einem Tölzer Finishershirt an der Bucht von Kona entdeckte, war seine Freude groß: „Er sagte, er habe immer gehofft, dass dieses Shirt einmal nach Hawaii kommen würde.“
Ein weiteres Highlight war die Begegnung mit Hannes Blaschke, dem ersten Deutschen auf dem Hawaii-Podium und Organisator des Allgäu-Triathlons. „Bei der Siegerehrung in Immenstadt 2018 machte er ein nostalgisches Selfie mit mir – ich trug bewusst meinen alten Pulli mit seinem Logo von 1994“, berichtet Puhe. Für Blaschke eine Erinnerung an seine Anfänge als Triathlet und Reiseveranstalter.
Reisen als Lebenselixier
Die Verbindung von Sport und Reisen ist für Dr. Puhe essenziell. Mit dem Wohnmobil erkundete er Wettkämpfe in ganz Europa – von Frankreich bis Spanien, von den Alpen bis nach Rügen. „Das Motto ‚Der Weg ist das Ziel‘ passt perfekt zu mir“, sagt er. Hawaii blieb sein einziger Übersee-Start, da der Aufwand, das Triathlonrad für Flüge zu zerlegen, enorm war.
Doch es sind nicht nur die großen internationalen Wettkämpfe, die ihn reizen. Oft wählt er gezielt kleinere, aber herausfordernde Veranstaltungen. „Auf Burghausen, meine Wahlheimat, wurde ich oft bei den Siegerehrungen als Altersklassensieger über die Vereinsnennung ‚SV Wacker Burghausen‘ angesprochen. Es ist schön, den Bekanntheitsgrad meiner Stadt auch sportlich zu repräsentieren“, erzählt er.
Das Geheimnis der Langlebigkeit
Auch im hohen Alter lässt Dr. Puhe nicht locker. 2015, mit 66 Jahren, gewann er nach einigen früheren Titeln bei der Deutschen Meisterschaft über die olympische Distanz in Peine trotz orthopädischer Probleme. „Ich bin nur noch hinkend ins Ziel gekommen, aber das Strahlen in meinem Gesicht zeigt, wie glücklich ich war“, erinnert er sich.
Sein Erfolgsgeheimnis? „Eine berg- und ausdauersportaffine Lebenspartnerin, ein sportkundiger Hausarzt und die Freude am Vergleich mit jüngeren Athleten“, fasst er zusammen. Noch mit 67 Jahren ließ er beim Ironman 70.3 auf Rügen zwei Drittel des jüngeren Starterfeldes hinter sich.
Doch mit den Jahren hat er sich durch den orthopädisch bedingten Verschleiß kürzeren Distanzen zugewandt. Die ebenfalls mit einem Vizetitel erfolgreiche Teilnahme an den Europameisterschaften 2023 in Vichy und der Weltmeisterschaft in Torremolinos markierten einen emotionalen Abschluss von 41 Jahren Triathlonsport. „Es war traurig zu sehen, wie in Spanien etliche Athleten in den AKs 75 und älter wegen Zeitüberschreitung trotz massiver Verlängerung der Schwimmstrecke durch sturmbedingtes Abtreiben der Wendebojen gnadenlos sofort aus dem Rennen genommen wurden“, sagt er. Doch die Freude überwiegt: „Es war ein würdiger Abschluss meiner aktiven Wettkampfphase.“
Ein Blick in die Zukunft
Auch wenn die Wettkampfintensität nachlässt, bleibt Dr. Puhe dem Sport treu. „Mit meiner erblichen Veranlagung zu Altersdiabetes muss ich weiterhin in Bewegung bleiben“, erklärt er. Dabei motiviert ihn vor allem der Vergleich mit früheren Zeiten: „Ich analysiere meine Wettkampfzeiten in Excel-Tabellen – das hält den Ehrgeiz wach.“
Dr. Rudolf Puhe ist der Beweis dafür, dass Leidenschaft keine Altersgrenze kennt.
Der Beitrag erschien im Rahmen der Serie „40 Jahre Triathlon in Bayern“. Alle Beiträge finden Sie hier.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/Dr.-Norbert-Puhe-Rad-e1732348445688.jpg7801267Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-12-01 06:37:382024-12-01 09:23:13Ein Leben voller Triathlon: Dr. Rudolf Puhe und seine Leidenschaft für den Ausdauersport
Am ersten Adventssonntag, dem 1. Dezember 2024, öffnet die Anmeldung für den Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL, der im kommenden Jahr am 1. Juni 2025 ausgetragen wird. Um Punkt 8:00 Uhr wird die Online-Anmeldung freigeschaltet.
Wahl zwischen Mittel-, Olympischer und Sprintdistanz
Das Wettkampfprogramm besteht auch 2025 aus den drei angebotenen Wettkampfdistanzen:
Die Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 86 km Radfahren und 20 km Laufen, die vor allem viele Triathletinnen und Triathleten in ihrer Saisonplanung haben, die einen ambitionierten Belastungstest für eine im Sommer geplante Langdistanz suchen. Neben der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) lockt die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen), die vor allem bei Einsteigern und ambitionierten Nachwuchsathleten beliebt ist.
Die Sprintstaffel ist zurück – ideal für Firmenteams
Beim Sprint wird es bei der 2025er Austragung auf Wunsch wieder eine Staffelkonkurrenz geben, als Ergänzung zu den bewährten Staffeln auf der Olympischen und Mitteldistanz. „Die kurze Sprintdistanz ist für jedes Fitnesslevel geeignet und ideal für Einsteiger, die erstmals echtes Triathlon-Feeling erleben wollen. In der Sprintstaffel wird es zudem eine Firmen-Wertung geben, um als Team noch enger zusammenzurücken und neue Motivation zu schöpfen,“ erklärt Veranstaltungschef Gerhard Budy. Insgesamt stehen über alle Distanzen 2300 Einzelstartplätze und 140 Staffelstartplätze zur Verfügung.
Die Startgebühren sind auch diesmal entsprechend des Meldeeingangs gestaffelt. Auf allen drei Distanzen kommen die ersten 200 Meldungen in den Genuss der günstigsten Meldestufe (Rang A).
Zieleinlauf und After-Race-Bereich wieder im historischen Klenzepark
Keine Änderungen wird es beim bewährten Streckenverlauf geben. Geschwommen wird im Ingolstädter Baggersee, bevor die Radstrecken als Wendepunktkurs in westlicher Richtung verlaufen. Auf der Mittel- und Olympischen Distanz geht es bis kurz vor Neuburg an der Donau, wo noch ein kleiner Rundkurs zu bewältigen ist. Nach dem zweiten Wechsel am Baggersee führt die Laufstrecke entlang der Donau in Richtung Ingolstädter Innenstadt. Hier dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder auf den stimmungsvollen Zieleinlauf im historischen Klenzepark freuen. „Das Gelände mit der großen Wiese lädt zum Verweilen nach den Wettbewerben ein und hat sich als ideal für den After-Race-Bereich erwiesen“, blickt Budy auf die gelungene Premiere bei der hochwasserbedingt in den September verlegten Veranstaltung zurück.
Ein Highlight des Rahmenprogramms wird auch 2025 der Goals for Kids Run sein. 2024 war der Lauf mit 700 Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren komplett ausgebucht. Die Startgelder gehen in voller Höhe an den gemeinnützigen Goals for Kids e.V. Verein, der sich in der Region Ingolstadt für in Not geratene Kinder und Jugendliche einsetzt.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/ATI_race24_md_sieger_grosse-freese-scaled.jpg17032560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-11-28 10:56:232024-11-28 10:56:23Meldestart beim Triathlon Ingolstadt am 1. Dezember
Auch 2025 können Nachwuchstalente im Triathlonsport ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen: Der BTV Memmert Nachwuchscup geht in eine neue Runde und bietet wieder spannende Wettkämpfe in ganz Bayern. Die beliebte Serie versammelt junge Athletinnen und Athleten und ermöglicht ihnen, sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.
Die Veranstaltungsreihe bleibt ihrem bewährten Format treu und bietet mit abwechslungsreichen Wettkämpfen optimale Gelegenheiten, wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln. Auch der Hauptsponsor Memmert unterstützt das Format weiterhin. Matthias Grosser sagt zu dem Engagement: „Wir freuen uns, den BTV Memmert Nachwuchscup auch im Jahr 2025 fortzusetzen und junge Talente auf ihrem sportlichen Weg zu unterstützen. Unsere Partnerschaft mit dem BTV ist für uns nicht nur ein Engagement für den Sport, sondern auch ein Beitrag zur Förderung von Teamgeist, Durchhaltevermögen und fairer Konkurrenz. Es ist inspirierend, die Leidenschaft und das Potenzial der Athletinnen und Athleten zu sehen, und wir sind stolz, ein Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein. Gemeinsam legen wir so die Grundlage für die Triathlon-Stars von morgen!“
Bereits jetzt können sich Starterinnen und Starter die folgenden Termine in den Kalender eintragen:
Termine BTV Memmert Nachwuchscup 2025
2. Februar 2025: Swim&Run Würzburg
8. Februar 2025: Swim&Run Coburg
16. März 2025: Swim&Run Nürnberg
6. April 2025: Swim&Run Rothenburg
17. Mai 2025: Cross Duathlon Deining
25. Mai 2025: Bamberg – mit abwechslungsreichen Multi-Format-Wettkämpfen
27. Juli 2025: Harburger Triathlon – mit aufregender Mixed-Relay
Der Nachwuchscup verspricht sportliche Highlights in den Wintermonaten, den Frühling und Sommer und richtet sich an alle, die Spaß am Schwimmen, Laufen und Radfahren haben – egal, ob ambitionierte Nachwuchssportler oder sportbegeisterte Einsteiger. Wir freuen uns auf hochklassige Leistungen, spannende Wettbewerbe und viele begeisterte junge Sportlerinnen und Sportler.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/BTV_XDeining_24-15-scaled.jpg17072560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-11-27 05:40:112024-11-25 14:10:22Start frei für den BTV Memmert Nachwuchscup 2025: Termine stehen fest
Die TG 48 Schweinfurt Abteilung Laufen-Triathlon erhielt eine besondere Würdigung ihrer Inklusions-Bemühungen: Sie wurde gleich zwei Mal ausgezeichnet. Bei der Aktion „Zeichen setzen“ der Mediengruppe Main-Post erhielt das Team den zweiten Preis. Bei der Sportgala der Stadt Schweinfurt gab es den Sonderpreis für soziale Bindung, den „Felix“, Die Auszeichnungen ehren das außergewöhnliche Engagement des Vereins für Inklusion und Barrierefreiheit im Sport. Mit einem Fokus auf die Integration von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen setzt die TG 48 Schweinfurt Maßstäbe in der regionalen und überregionalen Sportlandschaft.
Sport für alle: Der Weg der TG 48 Schweinfurt
Seit vielen Jahren ist der MainCityRun ein fester Bestandteil des Schweinfurter Sportkalenders. Besonders bemerkenswert ist die langjährige Teilnahme der Franziskusschule, eines Förderzentrums für geistige Entwicklung, an den Schülerläufen. Dies zeigt, dass Inklusion schon früh in den Veranstaltungen der TG 48 gelebt wird. Mit der Einführung spezieller Wertungen für Special Olympics-Teilnehmende und Para-Sportler im Jahr 2023 erreichte dieses Engagement einen neuen Höhepunkt.
Die eigene Wertung für Kinder bei den Schülerläufen des MainCityRun und die Erwachsenenwertung beim MainCityTriathlon geben Athletinnen und Athleten mit Einschränkungen die Chance, auf dem Podium zu stehen und Erfolge zu feiern. Diese Anerkennung auf Augenhöhe stärkt nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern inspiriert auch andere, Barrieren zu überwinden.
Inklusion im Triathlon: Barrierefrei und professionell
Der MainCityTriathlon der TG 48 Schweinfurt zeigt, wie Inklusion im Triathlon umgesetzt werden kann. Mit vollgesperrten Strecken, die ausreichend Platz für Handbikes, Rennrollstühle und Tandems bieten, und einer barrierefreien Wechselzone wurde ein Umfeld geschaffen, das den Bedürfnissen aller Teilnehmenden gerecht wird.
Im Jahr 2025 wird der MainCityTriathlon auch die Bayerische Meisterschaft im Para-Triathlon ausrichten. Besonders stolz aber, kann die TG 48 Schweinfurt auf die Vergabe der Deutschen Meisterschaft im Para-Triathlon Sprint durch die Deutsche Triathlon Union sein – eine Bestätigung ihrer herausragenden Arbeit.
Hinter diesem Erfolg steht ein engagiertes Team, das sich um alle Aspekte der Veranstaltung kümmert – von der Streckenplanung über die Zeitnahme bis hin zur Siegerehrung. An vorderster Front in Sachen Inklusion steht Norbert Huhn, der als Ansprechpartner innerhalb der Abteilung Laufen-Triathlon fungiert. Seine Leidenschaft und die Unterstützung der Abteilungsmitglieder machen das Projekt zu einem Vorbild für andere Vereine.
Mit Herzblut, Professionalität und Weitblick setzt der Verein nicht nur Zeichen für Barrierefreiheit, sondern auch für eine Gesellschaft, die Vielfalt als Stärke begreift.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/image0-8.jpeg17862560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-11-25 06:39:072024-11-25 06:39:07TG 48 Schweinfurt gewinnt zweiten Preis bei „Zeichen setzen“ und setzt Maßstäbe im inklusiven Sport
Im Sinne der Chancengleichheit, Sicherheit und zur Verringerung der Einstiegshürden im Schülertriathlon-Bereich, hat der BTV für den BTV Nachwuchscup 2025 für die Klasse Schüler B weitere Regeln für alle Bewerbe beschlossen. Insbesondere umfassen diese ein Verbot von Rennrädern.
Keine Rennräder bzw. keine Räder mit Dropbar (Rennlenker) – auch keine „Gravel-Bikes“
Mindestreifenbreite von 1,5 Zoll (38mm)
die maximale Reifengröße beträgt 29 Zoll (Innendurchmesser Reifen 622 mm)
ausschließliche Verwendung von rundum (längs und quer) Stollen bewährten Reifen, kein Slick- od. Semi-Slick-Reifen, eine gewisse Mindestprofiltiefe von augenscheinlich 2-3mm muss vorhanden sein.
nur „gerader“ MTB- oder Trekking-Lenker (Flatbar) sind erlaubt, ohne Lenker-Hörnchen jeglicher Art und/oder Aufliegern (Triathlonlenker)
das Fahrrad muss sich in technisch einwandfreiem Zustand (v.a. Bremsanlage, Verschraubungen) befinden.
aus Sicherheitsgründen sind Pedalkörbchen verboten
Klickpedale sind erlaubt
offene Lenkerenden müssen verschlossen werden
Die Einordnung und Abnahme der oben aufgeführten Punkte obliegen den Kampfrichtern/ Technischen Delegierten vor Ort
Somit sind alle Arten von Rädern erlaubt, mit 20 bis 29 Zoll Reifengröße, die obengenannte Kriterien erfüllen:
MTB Hardtail mit und ohne Federgabel,
MTB Fully,
Trekking Rad mit und ohne Federgabel, sofern mindestens 1,5 Zoll (38mm) Reifenbreite
auch Räder mit Schutzblechen, Lichtanlage und Gepäckträgern sind erlaubt, sofern diese Dinge nicht in irgendeiner Art eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellen.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/MG_2371_websize.jpg10671600Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-11-19 10:01:462024-11-22 09:29:21Neue Richtlinien für Radmaterial in der Klasse Schüler B
Am Samstag, dem 16. November fand in Bayreuth der dritte TriPoint Day Oberfranken statt. Dieses Mal war die Veranstaltung, die federführend durch den ASV Triathlon Kulmbach organisiert wurde, offen für alle Kinder und Sportler mit und ohne Einschränkung. 15 Sportbegeisterte fanden sich zu dem Termin ein, davon waren drei Sportler vom ASV Inklusionstriathlon Kulmbach.
Das Trainerteam um Julia Skutschik und Rainer Skutschik ergänzte BTV-Trainer Roland Knoll. Nach einem kurzem Lauf zum Auftakt der Veranstaltung wurde das Deck des Parkhauses neben dem Hallenbad kreativ zum Sport-Gelände umfunktioniert. Dort hatten die Kinder unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen: vom Lauf durch die Koordinationsleiter bis hin zu „Vier gewinnt“ konnten verschiedenste Bewegungsformen ausprobiert werden. Roland Knoll hatte interessante Aufgaben im Gepäck und die Kinder hatten viel Spaß mit viel Abwechslung.
Danach ging es in das SVB-Hallenbad zum Schwimmtraining. Auf zwei Bahnen boten Rainer Skutschik und Roland eindrucksvolles Training. Zum Abschluss gab es Kekse, die Alex Meile als Hauptverantwortlicher des befreundeten Inklusionstriathlon Kulmbach sponsorte.
Schon jetzt freuen sich die beteiligten auf den Trainings-Ausblick: Sobald im Fichtelgebirge genug Schnee liegt, will das Trainer-Team gemeinsam einen Langlauf-Tag planen.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_3391-rotated.jpg480640Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-11-19 06:56:322024-11-19 06:56:32Inklusiver TriPoint Day in Bayreuth: Sport, Spaß und Kekse
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Neue TriPoints bekommen Material für kreative Trainingsreize
TriPointDie TriPoints im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. bilden ein starkes Netzwerk zwischen bayerischen Triathlon-Vereinen und -Abteilungen und dem Nachwuchs- und Nachwuchsleistungssport im Verband. Gemeinsam soll ein außergewöhnliches, ganzheitliches und nachhaltiges Fördersystem im Nachwuchssport geschaffen werden. Acht neue TriPoints erhielten in den letzten Tagen eine Material-Box, die den Trainerinnen und Trainern vor Ort ein vielfältiges und kreatives Trainingsangebot erleichtern soll.
Hütchen, Bälle, Hürden, Springseile und zahlreiche verschiedene Bälle. Leuchtend buntes Material findet sich auf der Box, die mit einem individuellen TriPoint-Aufkleber des Vereins gekennzeichnet ist.
Einer der neu ausgezeichneten Vereine ist der SV Bayreuth. Die Tri Kids Vereins trafen sich am Wochenende, wie jeden Sonntag, mit ihrem Lauftrainer Michael Doege zum gemeinsamen Training. Die neue Box wurde dort gleich bestaunt und ausgepackt. „Dank der tollen Trainingstools wird das Training auf jeden Fall nicht langweilig“, lautet der Tenor der Gruppe. „Vielen Dank an den BTV für die tolle Kiste, die allen Sportlern viel Spaß bereitet!“, meint das Trainer-Team.
Gleichzeitig möchte der neue TriPoint sportbegeisterte Kinder einladen, die Lust auf Bewegung und Sport haben – auch bei Wind und Wetter. Die Tri Kids des SV Bayreuth schwimmen zwei bis dreimal wöchentlich und treffen sich einmal pro Woche zum Lauftraining. Bei Interesse können sich Erziehungsberechtigte unter triathlon@svbayreuth.de melden. Weitere Vereine, die schwerpunktmäßig auch Nachwuchsförderung betreiben finden sich unter triathlonbayern.de/tripoints/
Foto: SV Bayreuth
Franz Pretzl: Sprachrohr für den Triathlon in der Oberpfalz
40 Jahre Triathlon in BayernFranz Pretzl fand bereits in den 80er Jahren zum Triathlonsport. Zunächst waren es die ersten Wiesen- und Dorftriathlons, die dem Sportbegeisterten Herausforderung boten. Bald jedoch begann die Leidenschaft ihn in die Welt zu ziehen. „Ein Pionier der Multisport-Bewegung! Alles gemacht! Alles Erlebt!“, schreibt Tom Kerner, der heute viel mit seinem ehemaligen Trainer Franz Pretzl unterwegs ist und mit ihm jetzt als Trainergespann beim TV Burglengenfeld zusammenarbeitet.
Erster Trainingstag des Para Kaders des Bayerischen Triathlon-Verbandes
ParatriathlonVon links nach rechts :
Elena (Guide), Tim Wolf (Guide), Michelle Wagner, Julian Winter, Sarah Steinke und Valentin Hanzer
Bei herrlichem Sonnenschein lernten sich Aktive und Trainer bei einer lockeren Laufeinheit kennen. Anschließen ging es in die Turnhalle, wo ein Athletiktraining absolviert wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es in die Schwimmhalle. Auf der 50m Bahn des Langwasserbades bot Trainerin Julia Fankel eine 90-minütige Schwimmeinheit.
„Wir haben sie Spitzen-Bedingungen in Nürnberg sehr genossen“, freute sich die Landestrainerin. „Es war ein wirklich gelungener erster kleiner Lehrgang und wir alle schauen positiv auf 2025 und hoffen, dass wir dann mehrere Lehrgänge durchführen können.“
Fotos: Michael Lapp
Landestrainerin Para Triathlon Julia Fankel: „Ideen für gute Inklusion gibt es viele“
40 Jahre Triathlon in Bayern, ParatriathlonDer Bayerische Triathlon-Verband e.V. setzt sich aktiv für die Förderung von Para Triathlon ein – sowohl im Breitensport als auch im Leistungssport. Für Einsteigerinnen und Einsteiger organisiert der BTV zum Beispiel Schnupper- und Inklusionstage sowie offene Trainingsmaßnahmen. Diese Angebote schaffen einen barrierefreien Zugang zum Triathlonsport und ermöglichen Menschen mit Behinderung, die Vielfalt des Sports in einem sicheren und unterstützenden Umfeld zu erleben. Auch im Spitzensport engagiert sich der BTV. Mit dem Landeskader Para bietet der Verband talentierten Athletinnen und Athleten gezielte Fördermöglichkeiten und professionelle Unterstützung, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen und den Para Triathlon in Bayern auf höchstem Niveau zu entwickeln. Egal, ob ambitioniert oder neugierig – der BTV lädt alle ein, Teil der inklusiven Triathlon-Community zu werden!
Als Ansprechpartnerin steht seit Oktober Landestrainerin Julia Fankel zur Verfügung. Sie ist in 40 Jahren Triathlon die erste Landestrainerin im Para-Bereich. Wie es dazu kam, haben wir sie gefragt. Julia Fankel war selbst als Schwimmerin aktiv und hat es in Rheinland-Pfalz zu Landesmeisterschaftstiteln geschafft und an Deutschen Jahrgangsmeisterschaften teilgenommen. Sie ist jetzt immer noch in ihrer Freizeit täglich sportlich aktiv. „Sport und Bewegung ist für mich unverzichtbar“, sagt sie. „Ich gehe Schwimmen, Laufen und Radfahren, alleine oder mit der Familie.“
Meine Jugendtrainerin brachte mich auf die Idee und half mir dabei im Bereich Para Schwimmen unterzukommen.
Was sind besondere Erfahrungen, die du im Trainer-Job gemacht hast? Wie beeinflussen sie dich heute?
Zu vielen Sportlern pflege ich noch heute Kontakt und besonders freut es mich, dass ich es geschafft habe, ihnen mit auf den Weg zu geben, dass Sport ein wichtiger Bestandteil im Leben ist. Mit vielen Athleten, die inzwischen erwachsen sind, treffe ich mich heute noch zum gemeinsamen Sport. Sie beeinflussen mich nach wie vor insofern, als es mein Ziel ist, ihnen etwas für das weitere Leben mitzugeben. Mir macht es einfach Spaß die Entwicklung von Menschen zu erleben, sportlich aber auch menschlich.
Was sind deine Ziele als Landestrainerin Para Triathlon?
Ich möchte Nachwuchs finden, ein gemeinsames Team formen, das als Team zusammenhält, individuelle Ziele mit einzelnen Triathleten erreichen (national und international), regelmäßige Lehrgänge und Trainingslager veranstalten, mit den Para Sportlern gemeinsam Kinder suchen und Veranstaltungen ins Leben rufen, die eingeschränkte Kinder für den Sport begeistern. Daneben liegen mir die Gründung eines Stützpunktes und inklusives Arbeiten mit den olympischen Sportlern am Herzen. Die Liste ist lang, Ideen gibt es viele, kleine und große. Wichtig ist mir auch die Beteiligung der Sportler an der Umsetzung. So will ich mich mit ihnen zusammensetzen, um mit ihnen zu besprechen, was sie sich wünschen und vorstellen.
Was würdest du Sport-Bayern wünschen, wen es um Inklusion geht?
Flexible, offene Vereine, die bereit sind, Kinder mit Handicap sofort aufzunehmen und versuchen, sie in den Trainingsbetrieb zu integrieren. Leider ist das nicht immer der Fall. Ich freue mich auf den Weg, der ansteht, und hoffe, dass wir in Zukunft ein Vorbild für andere Bundesländer sein können und Triathlon als junge Sportart auch für Kinder attraktiv gestalten können.
Der Beitrag erschien im Rahmen der Serie „40 Jahre Triathlon in Bayern“. Alle Beiträge finden Sie hier.
Fotos: private Aufnahmen
Ein Leben voller Triathlon: Dr. Rudolf Puhe und seine Leidenschaft für den Ausdauersport
40 Jahre Triathlon in BayernErst kürzlich konnte Rudolf Puhe bei der Agegroup Weltmeisterschaft in Torremolinos, Spanien erneut einen Erfolg feiern: Auf der Sprintdistanz erreichte er in der Altersklasse 75-79 den 2. Platz. „Zum Abschluss Vizeweltmeister“ titelte die Lokalzeitung zum Karriereende des Burghausener nach 41 Jahren. Mit 75 Jahren blickt der ehemalige Chemiker auf eine beeindruckende Karriere im Ausdauersport zurück, die geprägt ist von Innovation, Reisen und einem unermüdlichen Kampfgeist.
Der Beginn einer Leidenschaft
Dr. Rudolf Puhe zog 1977, frisch promoviert und voller Tatendrang, in die bayerische Sportstadt Burghausen. Ursprünglich lockten ihn die Berge und die Nähe zu den Skigebieten, doch aus einem leidenschaftlichen Skifahrer wurde bald ein begeisterter Skilangläufer und später ein Triathlet. „Das lange Chemiestudium ließ kaum Zeit für regelmäßigen Sport“, erinnert er sich. Doch die Wochenenden in den Alpen und die Teilnahme an Langlaufmarathons wie dem Wasalauf in Schweden (1986) legten den Grundstein für seine beeindruckende Ausdauer.
Der entscheidende Wendepunkt kam 1983, als er beim ersten München-Marathon an den Start ging. „Mit nur wenigen Laufkilometern Vorbereitung habe ich es locker ins Mittelfeld geschafft“, erzählt Puhe. Parallel dazu entdeckte er die sogenannten Ausdauer-Vierkämpfe – eine Art Vorläufer des Triathlons – die Disziplinen wie Skilanglauf, Radfahren, Schwimmen und Crosslauf kombinierten. Diese Events weckten seine Begeisterung für den Triathlon, der sechs Jahre nach dem legendären Ironman auf Hawaii auch in Deutschland Fuß fasste.
Sein erstes Triathlonrennen absolvierte er 1984 beim anspruchsvollen Schluchsee-Triathlon im Schwarzwald in Mittteldistanzlänge. „Die Bedingungen waren brutal: eiskaltes Wasser, Gewitter, Regen – und ich stand nur mit Badehose am Start“, erzählt er schmunzelnd. Trotz eines Pannen-Dramas auf der Radstrecke packte ihn der Triathlon-Virus, der ihn bis heute nicht losgelassen hat. „Die Umstellung vom Brustschwimmer zum Langstrecken-Kraulen hat allerdings etwas gedauert“, gibt er zu.
Gerne erinnert er sich aber auch an die in den Anfangsjahren bestens organisierten Triathlons des TV Landau zurück, die teilweise mit bayrischen Meisterschaften verbunden waren.
Pioniergeist und Innovation
Triathleten sind für ihre Experimentierfreude bekannt, und Dr. Puhe bildet da keine Ausnahme. Obwohl seine berufliche Tätigkeit als leitender Angestellter im Chemiebereich wenig Zeit für Materialtüfteleien ließ, erinnert er sich an ein ganz besonderes technisches Highlight. 1994, bei seinem Start beim Ironman auf Hawaii, tauschte er seine herkömmlichen Laufräder gegen damals neuartige Spinergy-Laufräder mit vier aerodynamischen Speichen. „Diese Räder umgingen das Scheibenradverbot auf Hawaii und waren eine echte Innovation“, erzählt er. Die Spinergy-Räder begleiteten ihn noch jahrelang, bis sie aus Sicherheitsgründen bei Wettkämpfen verboten wurden.
Der Ironman auf Hawaii war für Dr. Puhe ein Meilenstein: 1994 wurde er Vizeweltmeister in der Altersklasse 45-49. „Ich wurde nur von einem sehr schnellen US-Schwimmer geschlagen“, berichtet er stolz. Der Weg nach Hawaii führte damals ausschließlich über den Quelle-Ironman in Roth, dem einzigen Qualifikationswettkampf in Europa. Ein unvergessliches Erlebnis, das den Höhepunkt seiner sportlichen Karriere markiert.
Aber auch in anderen Bereichen probierten Triathleten viel, wie sich Puhe erinnert. Wettkampf-Ernährung, beispielsweise, war in den Anfängen noch ein heikles Experimentierfeld: „Ich habe damals mit zähen, hochkonzentrierten Powerbar-Riegeln ‚verdauungstechnisches Lehrgeld‘ bezahlt und habe in Roth den guten Vorsprung nach starkem Radfahren mehrfach auf ‚dem Örtchen sitzend‘ verloren. Heute kann der Routinier über solche Schwierigkeiten schmunzeln.
Besondere Begegnungen und bewegende Momente
Ein weiteres Highlight war die Begegnung mit Hannes Blaschke, dem ersten Deutschen auf dem Hawaii-Podium und Organisator des Allgäu-Triathlons. „Bei der Siegerehrung in Immenstadt 2018 machte er ein nostalgisches Selfie mit mir – ich trug bewusst meinen alten Pulli mit seinem Logo von 1994“, berichtet Puhe. Für Blaschke eine Erinnerung an seine Anfänge als Triathlet und Reiseveranstalter.
Reisen als Lebenselixier
Die Verbindung von Sport und Reisen ist für Dr. Puhe essenziell. Mit dem Wohnmobil erkundete er Wettkämpfe in ganz Europa – von Frankreich bis Spanien, von den Alpen bis nach Rügen. „Das Motto ‚Der Weg ist das Ziel‘ passt perfekt zu mir“, sagt er. Hawaii blieb sein einziger Übersee-Start, da der Aufwand, das Triathlonrad für Flüge zu zerlegen, enorm war.
Doch es sind nicht nur die großen internationalen Wettkämpfe, die ihn reizen. Oft wählt er gezielt kleinere, aber herausfordernde Veranstaltungen. „Auf Burghausen, meine Wahlheimat, wurde ich oft bei den Siegerehrungen als Altersklassensieger über die Vereinsnennung ‚SV Wacker Burghausen‘ angesprochen. Es ist schön, den Bekanntheitsgrad meiner Stadt auch sportlich zu repräsentieren“, erzählt er.
Das Geheimnis der Langlebigkeit
Auch im hohen Alter lässt Dr. Puhe nicht locker. 2015, mit 66 Jahren, gewann er nach einigen früheren Titeln bei der Deutschen Meisterschaft über die olympische Distanz in Peine trotz orthopädischer Probleme. „Ich bin nur noch hinkend ins Ziel gekommen, aber das Strahlen in meinem Gesicht zeigt, wie glücklich ich war“, erinnert er sich.
Sein Erfolgsgeheimnis? „Eine berg- und ausdauersportaffine Lebenspartnerin, ein sportkundiger Hausarzt und die Freude am Vergleich mit jüngeren Athleten“, fasst er zusammen. Noch mit 67 Jahren ließ er beim Ironman 70.3 auf Rügen zwei Drittel des jüngeren Starterfeldes hinter sich.
Doch mit den Jahren hat er sich durch den orthopädisch bedingten Verschleiß kürzeren Distanzen zugewandt. Die ebenfalls mit einem Vizetitel erfolgreiche Teilnahme an den Europameisterschaften 2023 in Vichy und der Weltmeisterschaft in Torremolinos markierten einen emotionalen Abschluss von 41 Jahren Triathlonsport. „Es war traurig zu sehen, wie in Spanien etliche Athleten in den AKs 75 und älter wegen Zeitüberschreitung trotz massiver Verlängerung der Schwimmstrecke durch sturmbedingtes Abtreiben der Wendebojen gnadenlos sofort aus dem Rennen genommen wurden“, sagt er. Doch die Freude überwiegt: „Es war ein würdiger Abschluss meiner aktiven Wettkampfphase.“
Ein Blick in die Zukunft
Auch wenn die Wettkampfintensität nachlässt, bleibt Dr. Puhe dem Sport treu. „Mit meiner erblichen Veranlagung zu Altersdiabetes muss ich weiterhin in Bewegung bleiben“, erklärt er. Dabei motiviert ihn vor allem der Vergleich mit früheren Zeiten: „Ich analysiere meine Wettkampfzeiten in Excel-Tabellen – das hält den Ehrgeiz wach.“
Dr. Rudolf Puhe ist der Beweis dafür, dass Leidenschaft keine Altersgrenze kennt.
Der Beitrag erschien im Rahmen der Serie „40 Jahre Triathlon in Bayern“. Alle Beiträge finden Sie hier.
Fotos: private Aufnahmen
Meldestart beim Triathlon Ingolstadt am 1. Dezember
VeranstaltungenAm ersten Adventssonntag, dem 1. Dezember 2024, öffnet die Anmeldung für den Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL, der im kommenden Jahr am 1. Juni 2025 ausgetragen wird. Um Punkt 8:00 Uhr wird die Online-Anmeldung freigeschaltet.
Wahl zwischen Mittel-, Olympischer und Sprintdistanz
Das Wettkampfprogramm besteht auch 2025 aus den drei angebotenen Wettkampfdistanzen:
Die Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 86 km Radfahren und 20 km Laufen, die vor allem viele Triathletinnen und Triathleten in ihrer Saisonplanung haben, die einen ambitionierten Belastungstest für eine im Sommer geplante Langdistanz suchen. Neben der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) lockt die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen), die vor allem bei Einsteigern und ambitionierten Nachwuchsathleten beliebt ist.
Die Sprintstaffel ist zurück – ideal für Firmenteams
Beim Sprint wird es bei der 2025er Austragung auf Wunsch wieder eine Staffelkonkurrenz geben, als Ergänzung zu den bewährten Staffeln auf der Olympischen und Mitteldistanz. „Die kurze Sprintdistanz ist für jedes Fitnesslevel geeignet und ideal für Einsteiger, die erstmals echtes Triathlon-Feeling erleben wollen. In der Sprintstaffel wird es zudem eine Firmen-Wertung geben, um als Team noch enger zusammenzurücken und neue Motivation zu schöpfen,“ erklärt Veranstaltungschef Gerhard Budy. Insgesamt stehen über alle Distanzen 2300 Einzelstartplätze und 140 Staffelstartplätze zur Verfügung.
Die Startgebühren sind auch diesmal entsprechend des Meldeeingangs gestaffelt. Auf allen drei Distanzen kommen die ersten 200 Meldungen in den Genuss der günstigsten Meldestufe (Rang A).
Zieleinlauf und After-Race-Bereich wieder im historischen Klenzepark
Keine Änderungen wird es beim bewährten Streckenverlauf geben. Geschwommen wird im Ingolstädter Baggersee, bevor die Radstrecken als Wendepunktkurs in westlicher Richtung verlaufen. Auf der Mittel- und Olympischen Distanz geht es bis kurz vor Neuburg an der Donau, wo noch ein kleiner Rundkurs zu bewältigen ist. Nach dem zweiten Wechsel am Baggersee führt die Laufstrecke entlang der Donau in Richtung Ingolstädter Innenstadt. Hier dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder auf den stimmungsvollen Zieleinlauf im historischen Klenzepark freuen. „Das Gelände mit der großen Wiese lädt zum Verweilen nach den Wettbewerben ein und hat sich als ideal für den After-Race-Bereich erwiesen“, blickt Budy auf die gelungene Premiere bei der hochwasserbedingt in den September verlegten Veranstaltung zurück.
Ein Highlight des Rahmenprogramms wird auch 2025 der Goals for Kids Run sein. 2024 war der Lauf mit 700 Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren komplett ausgebucht. Die Startgelder gehen in voller Höhe an den gemeinnützigen Goals for Kids e.V. Verein, der sich in der Region Ingolstadt für in Not geratene Kinder und Jugendliche einsetzt.
Mehr Infos gibt es auf der Website der Veranstaltung (Link).
Foto: Harald Eggebrecht
Start frei für den BTV Memmert Nachwuchscup 2025: Termine stehen fest
NachwuchscupAuch 2025 können Nachwuchstalente im Triathlonsport ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen: Der BTV Memmert Nachwuchscup geht in eine neue Runde und bietet wieder spannende Wettkämpfe in ganz Bayern. Die beliebte Serie versammelt junge Athletinnen und Athleten und ermöglicht ihnen, sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.
Die Veranstaltungsreihe bleibt ihrem bewährten Format treu und bietet mit abwechslungsreichen Wettkämpfen optimale Gelegenheiten, wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln. Auch der Hauptsponsor Memmert unterstützt das Format weiterhin. Matthias Grosser sagt zu dem Engagement: „Wir freuen uns, den BTV Memmert Nachwuchscup auch im Jahr 2025 fortzusetzen und junge Talente auf ihrem sportlichen Weg zu unterstützen. Unsere Partnerschaft mit dem BTV ist für uns nicht nur ein Engagement für den Sport, sondern auch ein Beitrag zur Förderung von Teamgeist, Durchhaltevermögen und fairer Konkurrenz. Es ist inspirierend, die Leidenschaft und das Potenzial der Athletinnen und Athleten zu sehen, und wir sind stolz, ein Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein. Gemeinsam legen wir so die Grundlage für die Triathlon-Stars von morgen!“
Bereits jetzt können sich Starterinnen und Starter die folgenden Termine in den Kalender eintragen:
Termine BTV Memmert Nachwuchscup 2025
Der Nachwuchscup verspricht sportliche Highlights in den Wintermonaten, den Frühling und Sommer und richtet sich an alle, die Spaß am Schwimmen, Laufen und Radfahren haben – egal, ob ambitionierte Nachwuchssportler oder sportbegeisterte Einsteiger. Wir freuen uns auf hochklassige Leistungen, spannende Wettbewerbe und viele begeisterte junge Sportlerinnen und Sportler.
Alle Informationen, Materialbestimmungen und Wertungsmodi finden sich auf der Seite des BTV Memmert Nachwuchscup (Link).
Foto: Oliver Gold
TG 48 Schweinfurt gewinnt zweiten Preis bei „Zeichen setzen“ und setzt Maßstäbe im inklusiven Sport
Paratriathlon, VeranstaltungenDie TG 48 Schweinfurt Abteilung Laufen-Triathlon erhielt eine besondere Würdigung ihrer Inklusions-Bemühungen: Sie wurde gleich zwei Mal ausgezeichnet. Bei der Aktion „Zeichen setzen“ der Mediengruppe Main-Post erhielt das Team den zweiten Preis. Bei der Sportgala der Stadt Schweinfurt gab es den Sonderpreis für soziale Bindung, den „Felix“, Die Auszeichnungen ehren das außergewöhnliche Engagement des Vereins für Inklusion und Barrierefreiheit im Sport. Mit einem Fokus auf die Integration von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen setzt die TG 48 Schweinfurt Maßstäbe in der regionalen und überregionalen Sportlandschaft.
Sport für alle: Der Weg der TG 48 Schweinfurt
Seit vielen Jahren ist der MainCityRun ein fester Bestandteil des Schweinfurter Sportkalenders. Besonders bemerkenswert ist die langjährige Teilnahme der Franziskusschule, eines Förderzentrums für geistige Entwicklung, an den Schülerläufen. Dies zeigt, dass Inklusion schon früh in den Veranstaltungen der TG 48 gelebt wird. Mit der Einführung spezieller Wertungen für Special Olympics-Teilnehmende und Para-Sportler im Jahr 2023 erreichte dieses Engagement einen neuen Höhepunkt.
Die eigene Wertung für Kinder bei den Schülerläufen des MainCityRun und die Erwachsenenwertung beim MainCityTriathlon geben Athletinnen und Athleten mit Einschränkungen die Chance, auf dem Podium zu stehen und Erfolge zu feiern. Diese Anerkennung auf Augenhöhe stärkt nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern inspiriert auch andere, Barrieren zu überwinden.
Inklusion im Triathlon: Barrierefrei und professionell
Der MainCityTriathlon der TG 48 Schweinfurt zeigt, wie Inklusion im Triathlon umgesetzt werden kann. Mit vollgesperrten Strecken, die ausreichend Platz für Handbikes, Rennrollstühle und Tandems bieten, und einer barrierefreien Wechselzone wurde ein Umfeld geschaffen, das den Bedürfnissen aller Teilnehmenden gerecht wird.
Im Jahr 2025 wird der MainCityTriathlon auch die Bayerische Meisterschaft im Para-Triathlon ausrichten. Besonders stolz aber, kann die TG 48 Schweinfurt auf die Vergabe der Deutschen Meisterschaft im Para-Triathlon Sprint durch die Deutsche Triathlon Union sein – eine Bestätigung ihrer herausragenden Arbeit.
Hinter diesem Erfolg steht ein engagiertes Team, das sich um alle Aspekte der Veranstaltung kümmert – von der Streckenplanung über die Zeitnahme bis hin zur Siegerehrung. An vorderster Front in Sachen Inklusion steht Norbert Huhn, der als Ansprechpartner innerhalb der Abteilung Laufen-Triathlon fungiert. Seine Leidenschaft und die Unterstützung der Abteilungsmitglieder machen das Projekt zu einem Vorbild für andere Vereine.
Mit Herzblut, Professionalität und Weitblick setzt der Verein nicht nur Zeichen für Barrierefreiheit, sondern auch für eine Gesellschaft, die Vielfalt als Stärke begreift.
Fotos: MainCity Triathlon Schweinfurt
Neue Richtlinien für Radmaterial in der Klasse Schüler B
NachwuchscupIm Sinne der Chancengleichheit, Sicherheit und zur Verringerung der Einstiegshürden im Schülertriathlon-Bereich, hat der BTV für den BTV Nachwuchscup 2025 für die Klasse Schüler B weitere Regeln für alle Bewerbe beschlossen. Insbesondere umfassen diese ein Verbot von Rennrädern.
Hier lesen Sie die vollständige Richtlinie (Link zum PDF).
Für die Saison 2025 gilt folgendes:
Die Einordnung und Abnahme der oben aufgeführten Punkte obliegen den Kampfrichtern/ Technischen Delegierten vor Ort
Somit sind alle Arten von Rädern erlaubt, mit 20 bis 29 Zoll Reifengröße, die obengenannte Kriterien erfüllen:
Hier lesen Sie die vollständige Richtlinie (Link zum PDF).
Foto: Triathlon IfL Hof/ Elea Bayreuther
Inklusiver TriPoint Day in Bayreuth: Sport, Spaß und Kekse
Jugendsport, TriPointAm Samstag, dem 16. November fand in Bayreuth der dritte TriPoint Day Oberfranken statt. Dieses Mal war die Veranstaltung, die federführend durch den ASV Triathlon Kulmbach organisiert wurde, offen für alle Kinder und Sportler mit und ohne Einschränkung. 15 Sportbegeisterte fanden sich zu dem Termin ein, davon waren drei Sportler vom ASV Inklusionstriathlon Kulmbach.
Das Trainerteam um Julia Skutschik und Rainer Skutschik ergänzte BTV-Trainer Roland Knoll. Nach einem kurzem Lauf zum Auftakt der Veranstaltung wurde das Deck des Parkhauses neben dem Hallenbad kreativ zum Sport-Gelände umfunktioniert. Dort hatten die Kinder unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen: vom Lauf durch die Koordinationsleiter bis hin zu „Vier gewinnt“ konnten verschiedenste Bewegungsformen ausprobiert werden. Roland Knoll hatte interessante Aufgaben im Gepäck und die Kinder hatten viel Spaß mit viel Abwechslung.
Danach ging es in das SVB-Hallenbad zum Schwimmtraining. Auf zwei Bahnen boten Rainer Skutschik und Roland eindrucksvolles Training. Zum Abschluss gab es Kekse, die Alex Meile als Hauptverantwortlicher des befreundeten Inklusionstriathlon Kulmbach sponsorte.
Schon jetzt freuen sich die beteiligten auf den Trainings-Ausblick: Sobald im Fichtelgebirge genug Schnee liegt, will das Trainer-Team gemeinsam einen Langlauf-Tag planen.