Das Ressort Sportentwicklung kümmert sich um Belange des Breitensports.
Dabei geht es neben der Interessenvertretung für Vereine und den Paratriathlon auch darum, aktuelle Fragen von Prävention und Gesundheit, Gleichstellung, Folgen des demographischen Wandels und Herausforderungen der Integration und des Umweltschutzes zu beantworten.

Der 37. Memmert Rothsee Triathlon stand am vergangenen Wochenende auch im Zeichen der DM-Titelkämpfe. Bei hochsommerlichen Bedingungen wurden bei dem bayerischen Triathlon-Klassiker die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über die Kurzdistanz ausgetragen. Über die Distanzen von 1,5 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen setzten sich Jonas Wechsler und Laura Mederer als Tagesschnellste durch und sicherten sich die begehrten Meistertitel.

Im Rennen der Männer zeigte Lokalmatador Jonas Wechsler (TSG 08 Roth) eine beeindruckende Leistung vor heimischem Publikum. Bereits beim Schwimmen distanzierte er die Konkurrenz und stieg mit einem komfortablen Vorsprung von rund eineinhalb Minuten aus dem Rothsee. Auf dem Rad baute der Rother seine Führung kontinuierlich aus und ließ auch auf der abschließenden Laufstrecke am Kanal nichts mehr anbrennen. Nach 1:56:09 Stunden überquerte er die Ziellinie als neuer Deutscher Meister. „Mega cooles Rennen heute – ich habe mich von Anfang an richtig gut gefühlt und konnte mein Ding durchziehen. Dass am Ende der Sieg dabei rauskommt, macht es natürlich nochmal extra schön“, meinte er im Nachgang. Den zweiten Gesamtplatz sicherte sich Felix Schiller (Team Ausdauercoach). Das Gesamtopodiuum komplettierte Matthias Betz (TG 48 Schweinfurt) in 2:01:50 Stunden.

Bei den Frauen entwickelte sich ein taktisch geprägtes Rennen, das Laura Mederer (TSG 08 Roth) auf dem Rad zu ihren Gunsten entschied. Nach dem Schwimmen noch auf Rang drei liegend, drückte sie auf der Radstrecke mächtig aufs Tempo und übernahm die Spitzenposition. Mit einem kontrollierten Zehn-Kilometer-Lauf verteidigte sie ihren Vorsprung und krönte sich nach 2:12:56 Stunden zur nationalen Championess. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Theresa Lowinus (Tri Team Freiburg; 2:15:31 Stunden) und Eva Estler (Post SV Tübingen; 2:16:03 Stunden).

Laura Mederer triumphierte bei ihrem Heimrennen

Die Siegerin nach dem Rennen: „Auf den Rothsee-Triathlon hatte ich mich schon lange gefreut – und es war wieder ein besonderer Tag. Das Schwimmen ist zwar nach wie vor nicht meine Paradedisziplin, aber die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass die Entwicklung stimmt. Auf dem Rad habe ich mich sehr wohlgefühlt und konnte meine Stärken ausspielen. Als klar wurde, dass ich in Führung liege, hat mir das zusätzlich Rückenwind gegeben. Die Stimmung entlang der Strecke mit den vielen Zuschauern, Freunden und Familienmitgliedern war wie immer großartig. Die Hitze hat das Rennen allerdings extrem anspruchsvoll gemacht und vor allem auf dem Lauf viel Kraft gekostet. Umso mehr freue ich mich über das gute Gefühl, wieder mittendrin zu sein und mit viel Freude und Motivation auf die kommenden Wettkämpfe zu blicken.“

Zahlreiche bayerische Altersklassen-Champions

Neben den Gesamtsiegen im Elite-Feld spiegelte sich die bayerische Dominanz auch in den einzelnen Altersklassenwertungen wider. Zahlreiche Athleten aus dem Freistaat nutzten den Heimvorteil am Rothsee und sicherten sich die Goldmedaille in ihren Kategorien.

Bei den Männern gingen fast alle Titel im jüngeren und mittleren Alterssegment nach Bayern: Moritz Kaunz (1. FC Deining) siegte in der AK 18–19 mit einer Zeit von 2:11:12 Stunden. Jonas Wechsler (TSG 08 Roth) gewann neben dem Gesamtsieg auch die AK 20. In der AK 30 triumphierte Jonas Endres vom La Carrera TriTeam Rothsee in 2:04:09 Stunden, dicht gefolgt von Bastian Glockshuber (TSV 1862 Neuburg), der die AK 35 in 2:04:15 Stunden für sich entschied. Matthias Grosser (TSG 08 Roth; 2:10:22 Stunden) in der AK 40, Niki Abel (TSV Altenfurt; 2:10:48 Stunden) in der AK 45 und Volker Dittmar (TSV Zirndorf; 2:59:36 Stunden) in der AK 70 komplettierten die starke bayerische Bilanz der Männer.

Auch bei den Frauen blieben viele Meistertitel im Freistaat. Anna Liepold (TSV Gaimersheim) holte Gold in der AK 20 mit einer Endzeit von 2:29:52 Stunden. Gesamtsiegerin Laura Mederer (TSG 08 Roth) stand zeitgleich in der AK 25 ganz oben auf dem Podest. In der AK 30 setzte sich Sophia Ibert (Post SV Nürnberg) in 2:21:57 Stunden durch. Weitere bayerische Titelträgerinnen des Wochenendes sind Rita Stegler (SSV Forchheim; 2:29:02 Stunden) in der AK 40, Renate Forstner (TSV 1860 Rosenheim; 2:31:09 Stunden) in der AK 45 sowie Astrid Zunner (Twin Neumarkt; 2:36:05 Stunden) in der AK 50.

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

 

Nachwuchs begeistert am Rothsee – starke Leistungen beim BTV Memmert Nachwuchscup

Doch der Rothsee Triathlon bot nicht nur den Erwachsenen eine große Bühne – auch der bayerische Triathlon-Nachwuchs zeigte beim BTV Memmert Nachwuchscup eindrucksvoll sein Können. Bei großartiger Atmosphäre entlang der Strecke kämpften die jungen Athletinnen und Athleten in den Altersklassen Schüler B bis hin zu den Juniorinnen und Junioren um jede Sekunde.

Mit viel Begeisterung und beeindruckendem Einsatz gingen die Schülerinnen und Schüler B an den Start. Bei den Jungen setzte sich in der Altersklasse Lasse Müller (TSV Katzwang 05) souverän durch. Dahinter komplettierten Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Matteo Malavolta (TSV Gaimersheim) das Podium.
Bei den Mädchen war Lara Loos (SSV Forchheim) die Schnellste der Altersklasse. Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) und Lena Sitta (TSV Oettingen) sicherten sich die weiteren Podestplätze.

In der Schüler-A-Klasse wurde bereits deutlich, wie hoch das Niveau im bayerischen Nachwuchstriathlon ist. Bei den Jungen gewann Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) knapp vor Jasim Al Sultan (SC Wfr. München) und Timo Stecher (TV 1848 Erlangen). I
Bei den Mädchen sicherte sich Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) den Sieg vor Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Leni Arthofer (TSV Eintracht Karlsfeld).

Bei den Jungen der Jugend B entwickelte sich ein spannendes Rennen, das Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.) knapp vor Konstantin Koop (TSV Eintracht Karlsfeld) gewann. Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth e.V.) sicherte sich Rang drei.
Bei den Mädchen ließ Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) nichts anbrennen und gewann vor Josephine Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee). Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen) komplettierte das Podium.

Die Jugend-A-Athleten zeigten starke Rennen. Bei den Jungen setzte sich Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) durch. Joel Westphal (TSV Harburg) und Kilian Wanninger (TV 1881 Furth im Wald) folgten auf den weiteren Podestplätzen.
Bei den Mädchen gewann Maja Zidek (Tri-Team Schongau) mit einer starken Gesamtleistung. Raija Pollermann und Franca Pollermann, beide vom TWin Neumarkt, belegten die Plätze zwei und drei.

Den Abschluss des BTV Memmert Nachwuchscups bildeten die Rennen der Juniorinnen und Junioren, die bereits mit viel Rennerfahrung und hohem Tempo unterwegs waren. Bei den Juniorinnen gewann Sophia Bäuml vor Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Lilly Hiebinger (La Carrera TriTeam Rothsee).
Bei den Junioren setzte sich Noah Hopf (TSV Zirndorf) durch. Jonas Beyer (TV Planegg-Krailling) und Leander Träger (SV Postbauer) erreichten die Plätze zwei und drei.

Fotos: Guntram Rudolph

Ein noch etwas kühler Sommermorgen, dafür aber eine perfekt vorbereitete Olympische Distanz und ein hochklassig besetztes Starterfeld: Beim Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL wurden am 14. Juni die Bayerischen Meisterschaften über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen ausgetragen. Über den Tag hinweg entwickelte sich ein Rennen, in dem vor allem an der Spitze starke Leistungen zu sehen waren.

Bei den Männern gelang Alexander Richter von der TSG 08 Roth ein nahezu perfekter Wettkampf. Bereits nach dem Wechsel auf die Radstrecke etablierte er sich in der Spitzengruppe und ließ der Konkurrenz im weiteren Rennverlauf keine Möglichkeit mehr, entscheidend heranzukommen. Mit einer Gesamtzeit von 1:51:25 Stunden sicherte er sich souverän den Gesamtsieg der Bayerischen Meisterschaften.
„Ingolstadt war zwar nicht mein Saisonhighlight“, gab der Sieger zu, „aber eines meiner Lieblingsrennen – und die Chance auf den bayerischen Meistertitel wollte ich nutzen. Mit einer normalen Trainingswoche in den Beinen musste ich beim Laufen zwar kämpfen, freue mich aber besonders über den ersten Platz nach dem Schwimmen. Das motiviert mich, weiter an meiner Schwimmstärke zu arbeiten, um künftig auch in Profi-Feldern den Anschluss an die Führungsgruppe zu schaffen.“

Hinter ihm entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Philipp Meyer von der TG Viktoria Augsburg behauptete sich und erreichte nach 1:56:09 Stunden als Zweiter das Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Michael Victor vom SSV Ulm 1846 Triathlon, der nach 2:00:41 Stunden noch unter der Zwei-Stunden-Marke blieb. Dahinter folgte ein dicht gestaffeltes Verfolgerfeld mit Bastian Glockshuber (TSV 1862 Neuburg) und Florian Schaar (TSV Chieming Triathlon), die ebenfalls mit schnellen Zeiten überzeugten.

Heimsieg für Griesche

Auch im Frauenrennen gab es eine klare Entscheidung an der Spitze. Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim zeigte einen konstant starken Wettkampf über alle drei Disziplinen und gewann die Gesamtwertung der Frauen in 2:13:00 Stunden. Damit setzte sie sich deutlich gegen ihre Verfolgerinnen durch und holte nach dem BM-Sieg in Krailling schon den zweiten Titel der Saison.

„Der Sieg auf der Olympischen Distanz und der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft bei meinem Heimrennen bedeuten mir unglaublich viel“, freut sich Griesche. „Es war einer dieser Tage, an denen nahezu alles zusammengepasst hat. Nach einem guten Schwimmen konnte ich auf dem Rad trotz schwieriger Windverhältnisse meinen Rhythmus finden und beim Laufen schließlich die Führung übernehmen. Besonders die Unterstützung von Familie, Freunden, Vereinskollegen und den vielen Zuschauern entlang der Strecke hat mich getragen. Als ich auf die Zielgerade einbog, wusste ich, dass mir der Sieg nicht mehr zu nehmen war und konnte die letzten Meter richtig genießen. Für einen besonders schönen Moment sorgte dann das Zielband: Da ich über zwei Minuten schneller war als im Vorjahr, war es noch nicht gespannt. Weil mein Vorsprung groß genug war, ging ich kurzerhand ein paar Schritte zurück und durfte anschließend als Siegerin doch noch durch das Zielband laufen – und wurde dabei gleich ein zweites Mal von den Zuschauern gefeiert.“

Cornelia Griesche auf der Laufstrecke

Den Silber-Rang sicherte sich Elena Heinloth vom Post SV Weilheim. Nach 2:15:39 Stunden erreichte sie das Ziel, 2:39 Minuten hinter der Siegerin und hielt damit den Abstand zur Spitze in Grenzen. Das Podium komplettierte Anna Liepold vom TSV Gaimersheim in 2:18:16 Stunden. Mit zwei Athletinnen auf dem Treppchen war der TSV Gaimersheim damit auch im Frauenrennen der erfolgreichste Verein des Tages.

Ausgebuchte Rennen auch abseits der Bayerischen Meisterschaft

Neben der Kurzdistanz bot der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL auch auf den weiteren Strecken hochklassigen Sport. Auf der Mitteldistanz stellte Finn Große-Freese (SV Bayreuth), der kurzfristig gemeldet hatte, in 3:32:04 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Der deutsche Langdistanz-Rekordhalter dominierte das Rennen von Beginn an und gewann mit mehr als sieben Minuten Vorsprung.

Bei den Frauen setzte sich Nathalie Krause (TG Victoria Augsburg) in 4:19:26 Stunden durch. Die seit dieser Saison mit Profilizenz startende Athletin machte ihren Sieg auf der Laufstrecke perfekt.

Auf der Sprintdistanz siegten Tim Mahl (TG Victoria Augsburg) und Franka Fleckenstein (ESV Gemünden/VfL Münster ReaCard). Für besondere Stimmung sorgte zudem der „Goals for Kids Run“, bei dem über 500 Kinder für den guten Zweck an den Start gingen.

Podest Gesamtwertung BM Männer

Alexander Richter – TSG 08 Roth e.V. – 1:51:25 Stunden
Philipp Meyer – TG Viktoria Augsburg – 1:56:09 Stunden
Michael Victor – SSV Ulm 1846 Triathlon – 2:00:41 Stunden

Podest Gesamtwertung BM Frauen

Cornelia Griesche – TSV Gaimersheim – 2:13:00 Stunden
Elena Heinloth – Post SV Weilheim – 2:15:39 Stunden
Anna Liepold – TSV Gaimersheim – 2:18:16 Stunden

Podestplätze Bayerische Meisterschaften AK 2026

Junioren

  1. Platz: Leonard Hammerer – TSV 1862 Neuburg

Juniorinnen

  1. Platz: Antonia Knoll – Arriba Göppersdorf

AK 20 männlich

  1. Platz: Jan Fischer – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Maximilian Zech – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Tom Benker – Arriba Göppersdorf

AK 20 weiblich

  1. Platz: Elena Heinloth – Post SV Weilheim
  2. Platz: Anna Liepold – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Theresa Beraus – 1. FC Deining

AK 25 männlich

  1. Platz: Alexander Richter – TSG 08 Roth e.V.
  2. Platz: Philipp Meyer – TG Viktoria Augsburg
  3. Platz: Florian Schaar – TSV Chieming Triathlon

AK 25 weiblich

  1. Platz: Emily Eckstein – TV 1848 Erlangen
  2. Platz: Lisa-Marie Karl – Munich Triathlon Club
  3. Platz: Anja Poferl – Triathlon Augsburg

AK 30 männlich

  1. Platz: Marc Bernreuther – MRRC München
  2. Platz: Lucas Speck – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Thomas Knodt – TSV Gaimersheim

AK 30 weiblich

  1. Platz: Cornelia Griesche – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Conny Beiche – SC Delphin Ingolstadt
  3. Platz: Nienke Buters – Sportgemeinschaft Poing

AK 35 männlich

  1. Platz: Bastian Glockshuber – TSV 1862 Neuburg
  2. Platz: Alexander Saul – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Thomas Kirstein – SC Delphin Ingolstadt

AK 35 weiblich

  1. Platz: Barbara Hirsch – TSV 1862 Neuburg
  2. Platz: Elise Devaux – MTV 1879 München e.V.
  3. Platz: Nadja Dietz – TG Viktoria Augsburg

AK 40 männlich

  1. Platz: Stephan Nuck – SC Delphin Ingolstadt
  2. Platz: Martin Brandl – Sportgemeinschaft Poing
  3. Platz: Dominic Wimmer – Post SV Weilheim

AK 40 weiblich

  1. Platz: Christina Hauf – Schwimmerbund BAYERN 07 e.V.
  2. Platz: Stefanie Peinkofer – LV Deggendorf

AK 45 männlich

  1. Platz: Florian Bock – TG Kitzingen
  2. Platz: Stefan Rupprecht – TSV 1862 Neuburg
  3. Platz: Thomas Legominski – TV 1848 Erlangen

AK 45 weiblich

  1. Platz: Marie Schwagerova – TB Erlangen
  2. Platz: Paula Creamer – MTV 1879 München e.V.
  3. Platz: Lisa Harrison – Turnerschaft Herzogenaurach

AK 50 männlich

  1. Platz: Olaf Borsutzky – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Markus Blatt – SV Marienstein
  3. Platz: Ingo Schneider – Post SV Nürnberg

AK 50 weiblich

  1. Platz: Alex Dech – HALBERHAI E.V.
  2. Platz: Katinka Temme – TG Viktoria Augsburg
  3. Platz: Annette Radauer – WSV Otterskirchen

AK 55 männlich

  1. Platz: Andreas Klem – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Benno Beckstein – run & bike Kelheim e.V.
  3. Platz: Holger Ewen – TV Fürth 1860

AK 55 weiblich

  1. Platz: Petra Sticker – Turnerschaft Herzogenaurach
  2. Platz: Beate Meilinger – SC Delphin Ingolstadt

AK 60 männlich

  1. Platz: Peter Bochenek – RSC Kelheim
  2. Platz: Reinhold Schweiger – TV Fürth 1860
  3. Platz: Heinz Krenn – WSV Otterskirchen

AK 60 weiblich

  1. Platz: Karin Braun – ASC Tria Ingolstadt
  2. Platz: Sabine Stölzle – ASV Hegge

AK 65 männlich

  1. Platz: Bernhard Schröppl – TSV Bad Gögging
  2. Platz: Rudi Schädler – TSV Jahn Freising 1861
  3. Platz: Peter Schechtl – LG Mettenheim

AK 70 männlich

  1. Platz: Theo Däxl – TSV Eintracht Karlsfeld
  2. Platz: Bertram Wehner – Sektion Hersbruck des DAV
  3. Platz: Dieter Seewald – TSV 1860 Staffelstein

AK 70 weiblich

  1. Platz: Christiane Göttner – TuS Fürstenfeldbruck e.V.

Fotos: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Harald Eggebrecht

Bei den Para-Triathlon-Europameisterschaften im spanischen Tarragona hat sich der bayerische Para-Triathlet Valentin Hanzer mit einer starken Vorstellung die Bronzemedaille gesichert. In einem Rennen, das bis zur Ziellinie von engen Abständen und spannenden Positionskämpfen geprägt war, bewies der Deutsche, der erst seit kurzem im internationalen Triathlon unterwegs ist, Klasse. Für eine weitere deutsche Bronzemedaille sorgte Anja Renner gemeinsam mit ihrer Guide Maria Paulig in der Klasse PTVI.

Bei hochsommerlichen Bedingungen präsentierte sich Hanzer über die gesamte Renndistanz auf Augenhöhe mit der europäischen Spitze. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen stoppte die Uhr für den Bayern nach 1:06:52 Stunden. Damit sicherte er sich hinter dem Briten Henry Urand (1:05:55 Stunden) und dem Spanier Daniel Molina (1:06:09 Stunden) den dritten Platz. Besonders bemerkenswert: Das Rennen blieb von Beginn an offen und umkämpft, sodass jede Disziplin über die Medaillenvergabe entschied. Umso größer war die Zufriedenheit bei Hanzer im Ziel: „Das war das erste Rennen, das richtig Bock gemacht hat, weil alle sehr eng beisammen waren.“

Renner trotz Verletzung auf Podest

Die Paralympics-Dritte von Paris 2024 trotzte den schwierigen Bedingungen in Tarragona und erreichte nach 1:08:23 Stunden den dritten Rang. Besonders bemerkenswert: Renner war angeschlagen in die Europameisterschaft gereist, nachdem sie sich kurz vor der Abreise einen Kapselabriss am Zeh zugezogen hatte. „Wir haben ein gutes Resultat erzielt. Wir können stolz auf uns sein“, sagte Renner der DTU nach dem Rennen. „Es war wirklich sehr heiß, aber Maria hat einen guten Job gemacht, ich musste mich nur an sie halten. Beim Laufen habe ich allerdings gut gelitten.“

Im Nachgang des Rennens haben wir uns mit Newcomer Valentin Hanzer unterhalten.

Valentin Hanzer

Hallo Valentin,
Du hast gesagt, dass es das erste Rennen war, das „richtig Bock gemacht hat“. Was hat dieses Rennen für dich so besonders gemacht?

Die Leistungsdichte war extrem hoch, fast alle Athleten aus meiner Startklasse waren auch im Oktober bei der WM dabei. Diesmal konnte ich beim Radfahren länger an der Spitzengruppe dranbleiben und somit auf einer guten Position in den Lauf starten. Es hat besonders Spaß gemacht, die Gegner sowohl auf der Rad als auch auf der Laufstrecke sehen zu können. Das hat mich unheimlich motiviert und am Ende dazu geführt, dass ich mich beim Laufen auf den letzten drei Kilometern von Platz 5 auf Platz 3 vorarbeiten konnte.

Wenn du auf deine Entwicklung der vergangenen Monate blickst: Was hat dich auf dieses Niveau gebracht?

Auf jeden Fall die mentale Arbeit und die Stärkung des Mindsets. Ich habe in keiner der Disziplinen riesige Sprünge gemacht, aber meine beste Leistung in dieser Weise im Wettkampf abrufen zu können, hat am Ende zu diesem Ergebnis geführt.

Was planst du für deinen weiteren Saisonverlauf?

Jetzt heißt es Kopf nach vorne und voller Fokus. Die Saison ist noch lang und die nächsten Wochen werden nicht einfach: Am 27.06. steht das World Triathlon Para Series Rennen in Montreal, Kanada, an und zwei Wochen danach schon das World Triathlon Para Series Rennen in Hamburg. Ich hoffe, dass ich hier weiterhin Punkte sammeln kann, um mir somit den Traum der WM-Quali auch dieses Jahr erfüllen zu können.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Zwei Veranstaltungstage mit zahlreichen Starts, vielen Helferinnen und Helfern sowie mehreren Teilnehmendenrekorden prägten das Wochenende in Schweinfurt. Der MainCityRun und der MainCityTriathlon am Schweinfurter Baggersee waren erneut ein voller Erfolg. Neben den DACH Meisterschaften im Para Triathlon war insbesondere die BM Sprint ein Highlight.

Schon der Samstag stand ganz im Zeichen des Laufsports. Bereits am Morgen gingen die Teilnehmenden über zehn Kilometer und die Halbmarathondistanz an den Start. Bei noch kühlen Temperaturen herrschte früh eine gute Stimmung auf dem Gelände. Besonders erfolgreich verlief das Rennen über 10 Kilometer für die TG 48 Schweinfurt: Jana Vollert gewann die Frauenwertung in 37:15 Minuten, Ahmed Hussein Nur setzte sich bei den Männern in 32:46 Minuten durch. Im Anschluss rückten die Schülerläufe in den Mittelpunkt. Mehr als 700 Kinder der ersten bis vierten Klassen absolvierten die 1,3 Kilometer lange Strecke. Bei den älteren Jahrgängen gingen nahezu ebenso viele Schülerinnen und Schüler über 3,1 Kilometer an den Start. Dazwischen sorgte der Bambini-Lauf erneut für einen besonderen Moment auf dem Eventgelände. Zum Abschluss des Lauftages wurde beim Firmenlauf über 5,3 Kilometer ein neuer Teilnehmendenrekord verzeichnet. Rund 1200 Läuferinnen und Läufer gingen auf die Strecke.

Multisport-Sonntag mit mehreren Highlights

Der Sonntag brachte den Wechsel zum Multisport beim MainCityTriathlon. Trotz der niedrigen Temperaturen wurde das Schwimmen planmäßig ausgetragen.

Bei den bayerischen Meisterschaften auf der Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) wurden die Titel in den Altersklassen vergeben. Bei der weiblichen Jugend A siegte Dana Schörner (IfL Hof) mit einer Endzeit von 1:06:08 Stunden vor Katharina Lorenz (TSG 08 Roth) in 1:08:09 Stunden und Andrea Gradl (1.FC Deining), die nach 1:26:30 Stunden das Podium komplettierte. Die Altersklasse 20 der Frauen entschied Charlotte Doseth (SV Würzburg 05) in 1:04:56 Stunden für sich; hier belegte die Schweinfurterin Pia Diemer den zweiten Platz, während Julia Sterk (SV Würzburg 05) in 1:09:39 Stunden Rang drei erreichte. In der AK 25 blieb Antonia Sommer (SV Würzburg 05) mit einer Zeit von 1:08:22 Stunden ohne Konkurrenz auf dem Podium. Ein ähnliches Bild zeigte sich in der AK 30, die Lea Cagol (SV Würzburg 05) in 1:04:39 Stunden vor Susanne Wachter (TB Erlangen, 1:24:04 Stunden) gewann.

In den höheren Klassen der Frauen waren die Felder dünner besetzt, was die erbrachten Leistungen bei den kühlen Bedingungen jedoch nicht schmälert. In der AK 45 war Indira Leyk (TS Herzogenaurach) die einzige Starterin und finishte nach 1:24:43 Stunden. Auch in der AK 50 gab es mit Astrid Zunner (Twin Neumarkt) nur eine Athletin im Ziel, die eine Zeit von 1:10:07 Stunden vorlegte. Die AK 55 ging an Petra Sticker (TS Herzogenaurach) in 1:19:48 Stunden, gefolgt von Sabine Schörner (IfL Hof) in 1:23:47 Stunden. Drei Finisherinnen verzeichnete die AK 60: Christine Schrenker-Schöpf (TV 1848 Coburg) holte sich den Klassensieg in 1:21:59 Stunden vor Walburga Dieterich (TB Erlangen, 1:25:13 Stunden) und Annette Hofmann (TS Herzogenaurach, 1:30:32 Stunden).

Frau und Mann auf Rad vor grünem Hintergrund

Auch die Titel in den Männerklassen waren heiß umkämpft. Bei den Junioren setzte sich Moritz Kaunz (1.FC Deining) in 1:00:21 Stunden durch, während die Plätze zwei und drei an das Duo des TSV Zirndorf gingen, namentlich Tim Dudziak (1:05:04 Stunden) und Noah Hopf (1:06:53 Stunden). Ein einsames Rennen an der Spitze der AK 20 lief Georg Schneider (TV 1848 Erlangen), der nach 58:01 Minuten ins Ziel kam. Die AK 25 brachte die Tagesbestzeit des gesamten Meisterschaftsfeldes hervor: Carl Sommer (SV Würzburg 05) siegte in 56:39 Minuten vor Alber Maximilian von der TG 48 Schweinfurt (58:59 Minuten) und Nicolas Albrecht (BSV Flughafen München, 1:11:02 Stunden). Nur knapp dahinter sortierte sich der Sieger der AK 30 ein: Thomas Wittmann (Twin Neumarkt) benötigte 56:54 Minuten und verwies Manuel Stottele (TC Hofheim, 1:07:06 Stunden) sowie Jan Teigelkötter (TV Schweinheim 1885, 1:14:05 Stunden) auf die Plätze zwei und drei. In der AK 35 gab es eine knappe Entscheidung, die Florian Ziegler (TSV Hawaii Gerbrunn) in 1:11:51 Stunden mit lediglich fünf Sekunden Vorsprung vor Michael Spick (SSV Forchheim, 1:11:56 Stunden) für sich entschied; Dritter wurde hier Florian Döll (TSV Karlstadt-Triathlon) in 1:13:03 Stunden.

Die AK 40 sah Dominic Wimmer (Post SV Weilheim) in 1:03:08 Stunden ganz vorne, gefolgt von Patrick Göll (SG Poing, 1:05:08 Stunden) und Frank Weber (La Carrera TriTeam Rothsee, 1:06:05 Stunden). Ein größeres Feld bot die AK 45, in der Florian Bock (TG Kitzingen) nach 1:03:16 Stunden den Titel gewann. Roman Binner (TV 1848 Erlangen) folgte auf dem zweiten Platz in 1:04:15 Stunden, während Schramm Sören (TSV Katzwang 05) mit einer Zeit von 1:06:07 Stunden Rang drei belegte. Steffen Kunkel (SV Dachau) sicherte sich den Sieg in der AK 50 nach 1:04:01 Stunden vor Albrecht Waschke (SV Herschfeld, 1:06:26 Stunden) und Martin Woerner (SG Poing, 1:08:24 Stunden). In der AK 55 reichten zwei Starter für das Klassement: Geirg Harbauer (LG Würzburg) gewann in 1:11:25 Stunden vor Andreas Roos (TV Haibach, 1:16:34 Stunden).

In den älteren Klassen setzten sich die Routiniers durch. Christian Wolfarth (Twin Neumarkt) entschied die AK 60 in 1:09:00 Stunden für sich, deutlicher vor Martin Seitz (TV Haibach, 1:20:46 Stunden) und Thomas Heid (Ski-Club Rothenberg Schnaittach e.V., 1:24:51 Stunden). Hans-Eberhard Wolff (TS Lichtenfels) war in der AK 65 alleiniger Finisher in 1:13:33 Stunden. In der AK 70 gewann Theo Däxl (TSV Eintracht Karlsfeld) in 1:19:45 Stunden vor Dieter Seewald (TSV 1860 Staffelstein, 1:42:45 Stunden). Die AK 75 verzeichnete drei Athleten auf dem Podium: Joachim Masatz (ESC Höchstadt/Aisch) siegte in 1:25:20 Stunden vor Dieter Nußgräber (ASV Triathlon Kulmbach, 1:32:06 Stunden) und Wolfgang Janisch (SV Langenbach, 1:39:09 Stunden). Den Erfolg mit den meisten Jahren und wahrscheinlich meisten gefinishten Rennen erzielte schließlich Gerhard Müller (TDM-Franken), der in der AK 80 nach 2:02:47 Stunden das Ziel erreichte.

„Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die sowohl an den Veranstaltungstagen als auch in der Vorbereitung im Einsatz waren. Ebenso trugen das Technische Hilfswerk, die Freiwillige Feuerwehr Schonungen, das BRK und die Wasserwacht zum reibungslosen Ablauf bei. Auch die Sponsoren leisteten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Veranstaltung“, betonen die Organisatoren.

Altersklassensieger:innen BM Sprint

Frauen

  • Jugend A: Dana Schörner – IfL Hof
  • AK 20: Charlotte Doseth – SV Würzburg 05
  • AK 25: Antonia Sommer – SV Würzburg 05
  • AK 30: Lea Cagol – SV Würzburg 05
  • AK 45: Indira Leyk – TS Herzogenaurach
  • AK 50: Astrid Zunner – Twin Neumarkt
  • AK 55: Petra Sticker – TS Herzogenaurach
  • AK 60: Christine Schrenker-Schöpf – TV 1848 Coburg

Männer

  • Junioren: Moritz Kaunz – 1.FC Deining
  • AK 20: Georg Schneider – TV 1848 Erlangen
  • AK 25: Carl Sommer – SV Würzburg 05
  • AK 30: Thomas Wittmann – Twin Neumarkt
  • AK 35: Florian Ziegler – TSV Hawaii Gerbrunn
  • AK 40: Dominic Wimmer – Post SV Weilheim
  • AK 45: Florian Bock – TG Kitzingen
  • AK 50: Steffen Kunkel – SV Dachau
  • AK 55: Geirg Harbauer – LG Würzburg
  • AK 60: Christian Wolfarth – Twin Neumarkt
  • AK 65: Hans-Eberhard Wolff – TS Lichtenfels
  • AK 70: Theo Däxl – TSV Eintracht Karlsfeld
  • AK 75: Joachim Masatz – ESC Höchstadt/Aisch
  • AK 80: Gerhard Müller – TDM-Franken

Fotos: TG48 Schweinfurt

Am Montagmittag rollte ein auffällig sportlichesRad in  das Haus der Kunden der Sparkasse Nürnberg am Lorenzer Platz. Zwei Athleten des Bayerischen Triathlon-Verbandes begleiteten diese etwas andere Tour: Para-Triathlet Julian Winter und Para-Triathletin Michelle Wagner präsentierten in der Hauptstelle des Kreditinstituts ein Renn-Tandem, das künftig für Training und Wettkampf im Para-Triathlon eingesetzt wird.

Beide starten in der Klasse PTVI für blinde und sehbehinderte Sportler und sind dabei auf ihre Guides angewiesen. Im Wettkampf sitzen sie gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf dem Tandem — ein Sportgerät, das im Para-Triathlon unverzichtbar, gleichzeitig aber kostenintensiv ist. Möglich gemacht wurde die Anschaffung des speziellen Rades durch die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, die den Kauf mit 10.000 Euro unterstützt hat. Dr. Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnbergließ sich von den Para-Athleten und Thomas Burger, Vizepräsident Leistungssport des Bayerischen Triathlon-Verbandes die Besonderheiten des Sportgefährts erklären Zum Beispiel hat das Tandem verstärkte Bremsscheiben, um das Gewicht von zwei Fahrern abbremsen zu können.

Für den BTV ist das Rad weit mehr als nur neues Material. Denn gerade im Para-Sport entscheiden geeignete Trainingsmöglichkeiten oft darüber, ob sportliche Entwicklung überhaupt möglich wird. Tandems in wettkampftauglicher Ausstattung sind teuer, zugleich aber unverzichtbar für sehbehinderte und blinde Athleten.

Wie wichtig leistungsfähiges Material ist, zeigte sich erst tags zuvor bei den D-A-CH-Meisterschaften und den Bayerischen Meisterschaften im Para Sprint beim MainCityTriathlon Schweinfurt. Bereits zum dritten Mal war Bayern Gastgeber der internationalen Meisterschaften. Aus bayerischer Sicht verlief das Wochenende äußerst erfolgreich. In der Klasse PTVI erzielte Julian Winter vom Post SV Nürnberg gemeinsam mit Guide Tim die schnellste Zeit des Tages und gewann seine Klasse souverän. Michelle Wagner, begleitet von Guide Delia Bleass, holte ebenfalls Gold.

Konkurrenzfähig dank idealem Setup

Julian Winter und Michelle Wagner freuen sich über das neue Tandem

Entsprechend groß war die Freude über das neue Tandem in Nürnberg. Julian Winter zeigte sich besonders begeistert von den technischen Details: „Das neue Tandem ist super. Besonders gefällt mir die maßangefertigte Geometrie und das große Kettenblatt“, erklärte er bei der Übergabe. Das verlängerte Oberrohr ermögliche dem Piloten eine aerodynamischere Position, das Kettenblatt sei auf die hohen Geschwindigkeiten im Tandemsport ausgelegt. „Dadurch werden die Einstiegshürden in den Parasport erheblich reduziert und wir können uns auch international mit konkurrenzfähigem Material mit anderen Tandemteams messen.“

Auch für Michelle Wagner bedeutet die Unterstützung deutlich mehr als nur bessere Trainingsbedingungen. „Der Sport ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag“, sagte sie. „Hier habe ich den perfekten Ausgleich zu meiner Arbeit im Büro.“ Gleichzeitig werde so ein Raum geschaffen, in dem nicht die Einschränkung im Mittelpunkt stehe, sondern die eigene Leistung. Die materielle Unterstützung sei deshalb enorm wertvoll: „Dadurch habe ich die Möglichkeit, Trainings, Lehrgänge und Wettkämpfe gemeinsam mit meiner Guidein durchzuführen und mich bestmöglich auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten.“

Der Para-Triathlon hat in Bayern in den vergangenen Jahren spürbar an Aufmerksamkeit gewonnen — nicht zuletzt durch den Paralympics-Erfolg von Anja Renner und Guide Maria Paulig in Paris, zwei Athletinnen, die vom Der GOLDENE RING e. V. – ebenfalls einer Sparkassen-Initiative – gefördert werden. Mit dem neuen Tandem soll nun ein weiterer Beitrag geleistet werden, um inklusive Strukturen im Triathlon nachhaltig auszubauen und Athleten den Zugang zum Leistungssport zu erleichtern.

Das Tandem wird künftig in Nürnberg stationiert sein und dort Para-Sportlern für Training und Wettkämpfe zur Verfügung stehen.

 

Fotos: Sparkasse Nürnberg

Bereits zum dritten Mal war Bayern Gastgeber der D-A-CH-Meisterschaften im Para-Triathlon. Daneben wurden auch die bayerischen Meister im Para Sprint gesucht. Beim MainCityTriathlon Schweinfurt trafen dazu beste Organisation, sportliche Qualität und ideale Bedingungen aufeinander. Ein bisschen Glück war auch dabei: Der Regen blieb aus, die Temperaturen passten, lediglich das Wasser zeigte sich noch frisch und der Neopren war deshalb Pflicht.

Insgesamt gingen 36 Para Starterinnen und Starter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Rennen.
Aus deutscher und bayerischer Sicht verlief das Wochenende besonders erfolgreich. Die bayerischen Athletinnen und Athleten prägten viele der Rennen und sorgten bei den internationalen Meisterschaften für gute Resultate: In der PTVI-Kategorie legte Julian Winter vom Post SV Nürnberg mit Guide Tim Wolf in 1:00:02 Stunden die schnellste Zeit des Tages hin und gewann seine Klasse souverän. Ebenfalls Gold holten Valentin Hanzer (PTS3), Chris Kolbeck (PTS4) und Michelle Wagner in der Klasse PTVI. Wagner wurde von Delia Bleass begleitet. Lukas Reissig, der erst kürzlich in die Klasse PTS3 klassifiziert wurde, belegte bei den Deutschen Meisterschaften Rang zwei seiner Klasse und wurde bei den Bayerischen Meisterschaften Vizemeister. Matthias Schindler komplettierte als Dritter das starke bayerische Ergebnis in der PTS3.

Bayerisches Para Team zufrieden

Zwei Frauen mit Tandem in blauen AnzügenBei den Bayerischen Meisterschaften im Para-Sprint gewann Valentin Hanzer die Klasse PTS3 vor Lukas Reissig und Matthias Schindler. Chris Kolbeck gewann die PTS4-Klasse, während Lars Konek sich in der PTS5 zum Meister krönte. Julian Winter siegte in der PTVI-Klasse vor Lasse Hasselbring, Michelle Wagner setzte sich bei den Frauen deutlich durch. Annalena Tank kletterte in der PTS2 auf den Spitzenplatz.

Im Team Bayern war die Stimmung über das gesamte Wochenende spürbar gut. Der Austausch unter den Athletinnen und Athleten funktionierte und erfahrene Sportler unterstützten die unerfahreneren Starter. Mit Matthias Schindler und Chris Kolbeck gehören inzwischen zwei erfolgreiche und erfahrene Para-Athleten fest zum Team Bayern. Auch Landestrainerin Julia Fankel zog nach dem Wochenende ein positives Fazit: „Die Organisation war gut, wir hatten top Wetter und gute Leistungen.“ Gleichzeitig machte sie deutlich, wie viel Engagement hinter der Entwicklung des Para-Triathlons steckt: „Ich glaube, wir kommen gut voran.“

Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Fotos: Julia Fankel

Der ASV Triathlon Kulmbach lädt am 11. Juli 2026 erneut zum Inklusions-Triathlon-Tag ins Freibad nach Stadtsteinach ein. Organisiert wird die Veranstaltung von Alexander Meile, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement für inklusive Sportangebote im Triathlon einsetzt. Er und sein Team zeigen, wie unkompliziert und selbstverständlich gemeinsamer Sport funktionieren kann.

Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame Spaß an der Bewegung. Menschen mit und ohne Behinderung absolvieren einen kleinen Triathlon über 100 Meter Schwimmen, eine Radstrecke sowie einen abschließenden Lauf über rund 600 Meter. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Bestzeiten, sondern um das gemeinsame Erlebnis und die Freude am Sport.

Damit möglichst viele teilnehmen können, sind individuelle Anpassungen ebenso möglich wie Staffel-Lösungen. Wer einzelne Disziplinen nicht allein bewältigen kann oder möchte, kann gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern an den Start gehen. Genau diese Offenheit macht die Veranstaltung seit Jahren zu etwas Besonderem.

Das Freibad in Stadtsteinach bietet dafür den passenden Rahmen: kurze Wege, eine entspannte Atmosphäre und viele helfende Hände sorgen dafür, dass sich Teilnehmende, Familien und Zuschauer gleichermaßen willkommen fühlen.

Bei Fragen oder Interesse der Teilnahme, steht Alexander Meile zur Verfügung.

 

Schon zum fünften Mal versammelt sich am 17. Mai die Triathlon-Szene in Schweinfurt beim MainCity Triathlon. Dabei wird das Rennen zur Bühne gleich mehrerer Titelkämpfe: Neben der Bayerischen Meisterschaft über die Sprintdistanz und der Bayerischen Meisterschaft im Para-Triathlon Sprint ist das Team der TG 48 Schweinfurt auch Gastgeber für die DACH-Meisterschaft im Para Triathlon. Der Zuschlag kam unerwartet, nachdem die Meisterschaft ursprünglich in Österreich hätte stattfinden sollen. Dass sie nun bereits zum zweiten Mal nach Unterfranken geht, ist kein Zufall, sondern ehrt das große Engagement des gesamten Orga-Teams.

Mit viel Herzblut organisiert

Denn seit jeher gelingt es den Schweinfurtern, eine Spitzenveranstaltung mit dem gewissen Etwas auf die Beine zu stellen. Das zeigt sich auch in den Starterzahlen zum kleinen Jubiläum: Fast alle Plätze der Sprint- und Kurzdistanz sind vergeben, rund 800 Athletinnen und Athleten werden Mitte Mai erwartet. „Als Starter habe ich eine Reihe von Namen aus dem Vorjahr wiedergefunden – auch mit längerer Anfahrt, zum Beispiel aus der Schweiz. Und die Deutsche Behinderten Sportjugend kommt zur Teilnahme am Staffelwettbewerb. Das wird ebenfalls ein Wiedersehen in Schweinfurt“, freut sich einer der Orga-Leiter,Norbert Huhn.

Von Beginn an haben sich die Verantwortlichen zudem dem Thema Inklusion verschrieben. Breite, voll gesperrte Strecken, barrierefreie Wechselzonen und durchdachte Abläufe ermöglichen es auch Para-Athletinnen und -Athleten, unter fairen und sicheren Bedingungen zu starten. Oft sind es dabei die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: „Es ist immer wieder spannend, auch mit welchen Kleinigkeiten wir Inklusion einfacher machen können. Das fängt bei Bänken am Schwimmausstieg und in der Wechselzone an und geht bis hin zu einer kleinen Rampe für den Bordstein auf der Laufstrecke“, erklärt Andreas Vollert, der im Verein als Ideengeber und Ansprechpartner für inklusive Lösungen gilt.

Dass dieser Weg nicht selbstverständlich ist, beschreibt auch Elke Huhn, die das Organisationsteam koordiniert: „Natürlich gab und gibt es Berührungsängste, einfach weil Para-Sport auf vielen Veranstaltungen nicht stattfindet. Für uns war es anfangs neu, Rennrollstühle oder Laufprothesen zu sehen – und wenn Hilfe angefragt wird, auch mit anzufassen.“ Gerade diese Offenheit hat jedoch dazu beigetragen, dass sich der MainCity Triathlon zu einer festen Größe im inklusiven Sportkalender entwickelt hat.

Auch innerhalb des Teams wächst mit jeder Ausgabe die Begeisterung für den Para-Sport. „Erst einmal sind wir alle Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten“, sagt Martin Ackermann, Abteilungsleiter und verantwortlich für die Zeitnahme. „Welche Leistungen im Para-Triathlon zu erleben sind, ist beeindruckend – ich denke da an das Tempo der Handbikes oder das Vertrauen der sehbeeinträchtigten Athletinnen und Athleten mit ihren Guides beim Schwimmen, auf dem Tandem und beim Laufen.“

Bayern stark vertreten

Mit insgesamt neun Para-Starterinnen und -Startern stellt Bayern in Schweinfurt  ein starkes Aufgebot. Für den BTV gehen Annalena Tank (PTS2, LLC Marathon Regensburg), Michelle Wagner mit Guide Delia Bless (PTVI B1, Post SV Nürnberg), Valentin Hanzer (PTS3, 1. FCN Schwimmen), Matthias Schindler (PTS3, 1. FCN Schwimmen), Christopher Kolbeck (PTS4, TV Burglengenfeld), Lukas Reissig (PTS4, Arriba Göppersdorf) und Lars Konek (PTS5, Tri-Team Schongau) an den Start. In den sehbeeinträchtigten Klassen vertreten zudem Julian Winter gemeinsam mit Guide Tim Wolf sowie Lasse Hasselbring mit Guide Torben Liebers (beide PTVI B3, Post SV Nürnberg) die bayerischen Farben.

Wie selbstverständlich das Miteinander inzwischen geworden ist, zeigt sich auch in vielen persönlichen Geschichten rund um die Veranstaltung. „Mein Mann nimmt jedes Jahr mit seinem sehbehinderten Freund als Staffel teil, übernimmt das Schwimmen und sitzt dann vorne auf dem Tandem“, erzählt Birgit Diemer, die im Vorfeld Anfragen beantwortet und bei der Startnummernausgabe unterstützt. „Ich finde es großartig, dass wir Para-Sportler einfach mit einbeziehen können – und dass so viele von ihnen diese Gelegenheit nutzen. Darauf freue ich mich jedes Jahr.“

Sportlich verspricht die diesjährige Ausgabe Spannung auf schnellen Strecken. Der Baggersee, eingebettet in ein stadtnahes Freizeitareal, sorgt für kurze Wege, Übersicht und eine besondere Atmosphäre. Start, Wechselzone und Ziel liegen eng beieinander. Die flache, komplett gesperrte Radstrecke mit Wendepunkt lädt zum Tempo machen ein, bevor der abschließende Fünf-Kilometer-Lauf entlang des Sees und über befestigte Wege zurück ins Ziel führt. Was den MainCity Triathlon am Ende auszeichnet, ist die Mischung aus sportlicher Qualität und familiärer Atmosphäre. Viele Teilnehmende sprechen von einem „Wettkampf von Sportlern für Sportler“, getragen von Ehrenamt und Liebe zum Detail. Zusammen mit dem MainCityRun am Vortag entsteht so ein ganzes Wochenende im Zeichen des Ausdauersports.

Alle Infos zu dem Rennen gibt es hier.

Foto: Benno Vollert

Bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon Sprint in Halle stellten sich Athleten aus ganz Deutschland dem kurzen aber intensiven Rennen über 5 km Laufen, 21 km Radfahren und 3 km Laufen. Aus bayerischer Sicht gab es mehrere erfreuliche Ergebnisse: Insgesamt vier Altersklassensiege, ein zweiter und zwei dritte Plätze sprangen im Altersklassenrennen heraus.

Erfolgreicher DM Debütant Ben Czirnich

Florian Puchta (IfL-Hof) überzeugte mit einem starken Wettkampf und sicherte sich in der Altersklasse M30 den Sieg. Mit einer konstanten Leistung über alle drei Disziplinen zeigte er eine der besten bayerischen Tagesleistungen. Ebenfalls ganz oben auf dem Podium stand Ben Czirnich (TV Schweinheim), der die Jugendklasse (MJA) für sich entscheiden konnte. Besonders auf der Radstrecke konnte er sich entscheidend positionieren. Im Nachgang resümiert der Nachwuchssportler: „Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Rennverlauf, weil die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte sehr gut geklappt haben. Ich wollte einen kontrollierten ersten Lauf machen, saubere Wechsel hinlegen und unfallfreies Fahren in einer hoffentlich starken Gruppe. Für den abschließenden zweiten Lauf habe ich ein bisschen auf meine Laufstärke gesetzt. Insgesamt bin ich sehr glücklich, dass mein Debüt bei einer Deutschen Meisterschaft dieses tolle Ergebnis gebracht hat.“
Reinhard Joas (Herrieder Aquathleten) gewann bereits zum dritten Mal souverän die Altersklasse M75 und unterstrich damit seine Erfahrung und Ausdauer. Wolfgang Janisch (SV Langenbach) rundete das bayerische Ergebnis mit Rang drei in dieser Altersklasse ab.

Bei den Frauen zeigte harlotte Doseth (SV Würzburg 05) ein herausragendes Rennen und sicherte sich in der Altersklasse AK20 souverän den Deutschen Meistertitel. Mit der starken Gesamtleistung war sie zudem die viertschnellste Athletin des Tages.

Stefan Doseth (SV Würzburg 05) sicherte sich nach 1:14:20 Stunden mit Rang zwei in der Altersklasse M55 die einzige Silbermedaille aus bayerischer Sicht.

Auch in der Altersklasse AK50 gab es Grund zur Freude: Nadine Zidek (Tristar Regensburg) belegte einen starken dritten Platz und erreichte damit den einzigen bayerischen Podiumsrang drei.

Felix Bydkiewski (Team Oberpfalz) zeigte in der Altersklasse M65 eine engagierte Leistung und belegte Rang sieben. Martin Holler (Laufteam Fürth 2010) erreichte in der Altersklasse M55 einen sechsten Platz, Bastian Metz (TV1848 Erlangen) erreichte in der stark besetzten Altersklasse M20 einen soliden achten Platz.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Foto: © DTU/Winni Penno

Ein perfekter Tag für die Duathlon-BM: Bei frischen Temperaturen am Morgen und zunehmend angenehmen Bedingungen im Tagesverlauf präsentierte sich der Duathlon in Krailling einmal mehr als früher Formtest mit spannenden Titelkämpfen. Die 32. Auflage des Rennens bot dabei wie so oft hochklassige Leistungen aber auch einige organisatorische Neuerungen. Am Ende feierte die Favoritin Cornelia Griesche einen hauchdünnen Sieg und Titelverteidiger Max Hoffmanns Pläne wurden von Tom Hug durchkreuzt.

Im Frauenrennen entwickelte sich von Beginn an ein spannender Zweikampf an der Spitze. Vanessa Aberham diktierte gleich im ersten Lauf das Tempo und konnte sich zunächst leicht von Cornelia Griesche absetzen. „Anfangs habe ich versucht, Anschluss zu halten, musste sie nach etwa fünf Kilometern aber ziehen lassen und mein eigenes Tempo finden – der Wettkampf war ja noch lang“, schilderte Griesche später.
Auf dem Rad wendete sich dann das Blatt: Mit starker Leistung holte die Athletin des TSV Gaimersheim den Rückstand nach rund zehn Kilometern wieder auf und suchte ihrerseits die Entscheidung. Doch Aberham ließ sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein  Duell mit mehreren Führungswechseln, das beiden Athletinnen sichtlich Kraft abverlangte. „Die ständigen Antritte kosteten viel Energie, deshalb habe ich mich entschieden, mit etwas Abstand hinter ihr zu bleiben“, so Griesche. Gemeinsam erreichten sie schließlich die zweite Wechselzone.

Frau läuft vor grüner Wiese

Cornelia Griesche erkämpfte sich den Sieg

Auch auf dem abschließenden Lauf blieb das Rennen lange offen. Aberham forcierte erneut das Tempo, Griesche heftete sich an ihre Fersen und hielt den Kontakt. Erst auf dem letzten Kilometer konnte sich Aberham kurz lösen, ehe Griesche auf den finalen Metern noch einmal alles mobilisierte. Mit einem starken Schlussspurt fing sie ihre Konkurrentin tatsächlich noch ab und sicherte sich in 1:57:39 Stunden den Sieg sowie – nach 2023 und 2025 – erneut den Titel der Bayerischen Meisterin. Nur drei Sekunden dahinter lief Aberham (TSG 08 Roth) über die Ziellinie. Rang drei ging an Lokalmatadorin Helen Graf (TV Planegg-Krailling).

„Insgesamt lief das Rennen doch etwas anders, als ich es mir im Vorfeld vorgestellt hatte“, gab die Siegerin im Nachgang zu und ergänzt: „aber wenn man am Ende als erstes die Ziellinie überquert, ist der Rest Nebensache. Zwischenzeitlich hatte ich den Sieg auch nicht mehr für möglich gehalten, aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man über seine Grenzen gehen kann und dafür belohnt wird.“

Titelverteidigung wurde durchkreuzt

Titelverteidiger Maximilian Hoffmann ging im Rennen der Männer als einer der Favoriten ins Rennen. Doch schon beim ersten Lauf ließ sich erahnen, dass mit Tom Hug an diesem Tag ein ernsthafter Konkurrent am Start war. Der Profi setzte sich früh an die Spitze und legte gleich zu Beginn mit der schnellsten Laufzeit den Grundstein für seinen späteren Erfolg. Hug dominierte auch auf dem Rad und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Auch im abschließenden Lauf ließ er nichts mehr anbrennen und brachte seinen Vorsprung von am Ende über drei Minuten souverän ins Ziel. Dahinter zeigte Wolfgang Teuchner als schnellster Athlet der Altersklasse M40 eine starke Leistung und lief auf Rang drei der Gesamtwertung.

Sieger und Bayerischer Meister Tom Hug

„Der Duathlon in Krailling war mein erstes Rennen, nachdem ich vor gut einem Jahr einen schweren Radunfall hatte“, berichtet Sieger Tom Hug. „Entsprechend schwierig war es für mich einzuschätzen, wo ich aktuell stehe. Ich habe mir im Vorfeld bewusst nicht zu viel Druck gemacht und wollte das Rennen einfach solide und vor allem schmerzfrei durchbringen – und endlich wieder Wettkampfatmosphäre aufsaugen. Dass mein Comeback letztendlich so gut gelungen ist, macht mich natürlich umso glücklicher. Besonders gefreut hat mich außerdem, so viele bekannte Gesichter am Streckenrand zu sehen. Während meiner Zeit in München habe ich regelmäßig mit dem TV Planegg-Krailling trainiert. Damit hat es sich für mich fast wie ein Heimspiel angefühlt.“

Die Siegerehrung wurde erstmals in die Veranstaltungshalle verlegt und bot ein schönes Ambiente. Ein besonderer Moment war die Ehrung von Konrad Puk, der als ältester Starter des Feldes den Ehrenpreis „Legende des Rennens“ erhielt.

Alle Ergebnisse des Rennens sind hier zu finden.

Altersklassensiegerinnen

AK20: 1. Franziska Seifert (SSV Forchheim)
AK25: 1. Vanessa Aberham (TSG 08 Roth e.V.)
AK30: 1. Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim)
AK35: 1. Nadine Reißner (TG Viktoria Augsburg)
AK40: 1. Katrin Esefeld (LG Mettenheim)
AK45: 1. Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen)
AK50: 1. Nicole Kufner (SVG Ruhstorf)
AK55: 1. Claudia Bregulla-Linke (SC Riederau)
AK60: 1. Christine Schrenker-Schöpf (TV 1848 Coburg)
AK65: 1. Susanne Sommer (SVG Ruhstorf)

Altersklassensieger

AK18-19: 1. Ferdinand Van Aaken (TV Planegg-Krailling)
AK20: 1. Alexander Rieckmann (ATSV Kirchseeon)
AK25: 1. Tom Hug (SV Grün-Weiß Holzkirchen)
AK30: 1. Maximilian Hoffmann (TSG 08 Roth e.V.)
AK35: 1. Christian Schwarz (LC Buchendorf)
AK40: 1. Wolfgang Teuchner (TuS Fürstenfeldbruck e.V.)
AK45: 1. Christian Jais (TuS Fürstenfeldbruck e.V.)
AK50: 1. Alexander Kirsch (TSV Grünwald)
AK55: 1. Hermann Schmaderer (Schwimmverein Straubing)
AK60: 1. Thomas Blum (TV 1860 Immenstadt)
AK65: 1. Andreas Büttner (TSV Ottobrunn)
AK70: 1. Werner Fendt (RSC Aichach 1977 e.V.)
AK75: 1. Konrad Puk (SV Grün-Weiß Holzkirchen)

Fotos: private Aufnahmen