Das Ressort Sportentwicklung kümmert sich um Belange des Breitensports.
Dabei geht es neben der Interessenvertretung für Vereine und den Paratriathlon auch darum, aktuelle Fragen von Prävention und Gesundheit, Gleichstellung, Folgen des demographischen Wandels und Herausforderungen der Integration und des Umweltschutzes zu beantworten.

Am 23. und 24. August 2025 stand die Ruderregatta in Oberschleißheim ganz im Zeichen „Triathlon für alle“. Am Samstag zeigten fast 500 Athletinnen und Athleten – viele von ihnen zum ersten Mal – ihr Können auf der Sprint-Distanz. Der Sonntag dann war eine echte Herausforderung auf der „Olympischen“, denn sowohl die Schwimmstrecke bei 19 Grad, wie auch das Radfahren und Laufen zum Teil unter sengender Sonne, hatten es in sich.

Erstmals war der GEMEINSAM GEGEN DOPING Infostand der NADA (Nationale Anti Doping Agentur Deutschland ) vor Ort. Athleten, Trainer, Eltern und Zuschauer konnten sich über das Thema Dopingprävention informieren. Die beiden Referenten gaben allen Interessierten Auskunft zu Fragen über Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten, Verhalten im Krankheitsfall, richtiger Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln, Ablauf einer Dopingkontrolle und informierten, wie man Dopingfallen vermeidet. Bei einem Wissensquiz konnten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse rund um die Anti-Doping-Thematik unter Beweis stellen. Broschüren für unterschiedliche Zielgruppen  und  tolle Giveaways gab es direkt zum Mitnehmen.

Sehr zufrieden äußerte sich die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz. „Mit diesem Info-Angebot bei Veranstaltungen können wir hoffentlich für das Thema Prävention sensibilisieren. Wir sind überzeugt, dass die Wirkung nicht ausbleibt, wenn wir möglichst häufig mit Athletinnen und Athleten aller Altersklassen und ihrem direkten Umfeld ins Gespräch kommen.“

Auch der Veranstalter des 3MUC Triathlons, Alexander Fricke, zeigte sich beeindruckt von dem Zuspruch der Initiative. Die Referenten der NADA haben viele Eindrücke aus den beiden Tagen mitgenommen, die sicherlich in nächste Veranstaltungen fließen werden.

Gruppenbild Sportler

Bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon, die bei der O-SEE Challenge inklusive der XTERRA European Championships am 16. August in Zittau stattfanden, sorgten die bayerischen Athletinnen und Athleten für herausragende Ergebnisse. In der Eliteklasse setzte sich Sebastian Neef von der TSG 08 Roth erneut souverän mit dem DM-Titel bei den Herren durch. Nach starken Leistungen im Schwimmen, Mountainbiken und Laufen überquert er den Zielstrich in 2:48:31 Stunden – bereits sein dritter deutscher Meistertitel in Folge. Bei den Elite-Damen triumphierte Lorena Erl vom Tristar Regensburg mit deutlichem Abstand vor Annika Hartmann.

Paula Leupold schneller als die Profis

Auch im Bereich der Altersklassen zeigten sich die Bayerinnen und Bayern äußerst erfolgreich: Paula Leupold vom TV Burglengenfeld gewann in der AK 20 den Titel. Eine Leistung, die umso bemerkenswerter ist, da sie als schnellste Amateurin ins Ziel kam und sogar schneller war als die Elite-Meisterin Lorena Erl. Zweite in der AK wurde Theresa Beraus vom 1. FC Deining.
In der AK 20 der Männer sicherte sich Michael Fuchs, ebenfalls vom TV Burglengenfeld, den DM-Titel – er war darüber hinaus der insgesamt drittschnellste Deutsche, inklusive der Eliteherren.

Doch die Titelsammlung der bayerischen Stars geht noch weiter: Eva Dengler (RSC Neukirchen) wurde Deutsche Meisterin in der AK 25. In der AK 40 glänzte Pamela Mittermeier (TV Burglengenfeld).
Auf der Männerseite siegten Julian Müller (SV Würzburg 05) in der AK 30, Olaf Borsutzky (TSV Gaimersheim) in der AK 50, Josef Diepold (SC Delphin Ingolstadt) in der AK 60 und Felix Bydkiewski (DJK Weiden) in der AK 65.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: Franz Pretzl

Beste Stimmung, kein Dauerregen und motivierte Gruppen auf zwei Rädern. So lässt sich der vergangene Sonntag am Brombachsee zusammenfassen. Beim BTV Community-Event wurde gemeinsam die Radstrecke des neuen Brombachsee Triathlons unter die Lupe genommen. Mit dabei: zahlreiche Triathlon-Begeisterte und das Team Optimum Wendelstein.

Der Community Ride bot die perfekte Gelegenheit, die Strecke des neuen fränkischen Triathlons kennenzulernen: Denn der Radkurs des Brombachsee Triathlons hat einiges zu bieten. Auf rund 40 Kilometern geht es durch die hügelige Landschaft des Fränkischen Seenlands. Startpunkt ist direkt am Großen Brombachsee, von dort führt die Strecke über ruhige Landstraßen und durch malerische Ortschaften – perfekt, um ordentlich Tempo aufzunehmen und dennoch die Aussicht zu genießen. Kleine Anstiege sorgen für Abwechslung und einige Höhenmeter – für Einsteiger und Fortgeschrittene ist das Rennen trotzdem gleichermaßen geeignet. Ein Highlight: der Blick über den See bei der Rückfahrt Richtung Wechselzone – ein kurzer Gänsehautmoment, bevor es in die Laufschuhe geht.

Sportler warten

Das Community Event bot aber auch die Chance, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und die Vorfreude auf das Rennen zu steigern. Ob Neuling oder erfahrener Athlet – jeder kam auf seine Kosten. Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt. Bei Snacks, Getränken und netten Gesprächen klang der Vormittag entspannt aus.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden sowie an das Team Optimum Wendelstein für die tolle Organisation und Begleitung. Das Community Event hat Lust auf mehr gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf den 1. Brombachsee Triathlon!

Mehr Infos zur Strecke und zum Event gibt’s hier

Fotos: Baboons

Am 23. und 24. August 2025 stehen beim 3MUC Triathlon in Oberschleißheim sportliche Leistung und Freude am Triathlon im Mittelpunkt. Erstmals wird auch das Thema Prävention eine Rolle spielen und die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) mit einem Informationsstand vor Ort sein.

Initiiert wurde die Maßnahme durch die Beauftragte für Sportentwicklung der Deutschen Triathlon Union (DTU), Ulla Chwalisz, mit dem Ziel, das Bewusstsein für sauberen Sport auch im Breitensport weiter zu stärken. „Wir möchten das Thema Prävention dort platzieren, wo die Athletinnen und Athleten unterwegs sind, mitten im Geschehen. Der 3MUC Triathlon bietet dafür eine ideale Bühne“, so die Verantwortliche der DTU.

Alexander Fricke, Veranstalter des 3MUC Triathlons, begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Ich finde es großartig, dass unsere Teilnehmenden direkt mit der NADA ins Gespräch kommen können. Der Dialog ist wichtig, um das Vertrauen in fairen und sauberen Sport zu festigen.“

Der NADA-Stand wird an beiden Tagen gut sichtbar auf dem Veranstaltungsgelände zu finden sein und steht allen Interessierten offen.

Bei der Bayerischen Meisterschaft über die Kurzdistanz kämpften Athletinnen und Athleten in schönster Umgebung beim Mainfranken Triathlon um Sekunden, Titel und Ruhm. Während manche bereits beim Schwimmstart ihre Konkurrenten im Wasserschatten verfolgten, wurden auf der doch selektiven Radstrecke mit zwei Anstiegen Wattwerte ausgespielt, bevor es auf der zuschauerfreundlichen Laufstrecke entlang des Mains richtig ernst wurde.

Bei den Männern setzte sich mit Blick auf die BM-Wertung Marco Sahm (IfA Nonstop Bamberg) in 2:01:15 Stunden durch. Der Routinier aus der TM50-Altersklasse schlug sich stark gegen die jüngere Konkurrenz. Mit 2:05:03 Stunden folgte bei seinem Heimspiel Florian Bock (TG Kitzingen), der sich zugleich den Titel in der TM40 sicherte. Rang drei ging an Matthias Ries (Herrieder Aquathleten, 2:05:54), ebenfalls TM40, der insbesondere mit einer schnellen Schlussrunde auf sich aufmerksam machte. Schnellster Mann an diesem Tag war Lukas Stengel von der Arriba Göppersdorf, der jedoch nicht für die BM gemeldet war.
Marco Sahm war deshalb auch etwas erstaunt über den Titelgewinn: „Der Erfolg in Kitzingen kam, ehrlich gesagt, total überraschend für mich“, berichtet der neue Bayerische Meister. „Ich hatte in dem Rennen über die Olympische Distanz, an dem auch die Athleten der Landesliga Nord teilnahmen, insgesamt ja ’nur‘ die siebtschnellste Zeit. Als Starter der AK 50 habe ich mich über dieses Top-Ten Ergebnis im Ziel ebenso wie über den Sieg in der Altersklasse natürlich riesig gefreut. Weil die ersten beiden der Olympischen Distanz als Nachmelder und auch die vier Liga-Starter, die vor mir waren nicht für die Bayerische Meisterschaft gewertet wurden, bin ich dann bei der Siegerehrung zu meinem großen Erstaunen sogar in der Gesamtwertung zum Bayerischen Meister overall geehrt worden.“

Ein schnelles Schwimmen mit der Strömung des Mains bestimmte das Rennen. Auf der anfangs flachen Radstrecke formierte sich hinter den Führenden Landesliga-Sportlern, die nicht in der BM gewertet werden, nach etwa zehn Kilometern vierköpfige Verfolgergruppe. Mehrere Führungswechsel im anspruchsvollen Streckenteil hielten die Spannung hoch. Anfangs positionierte sich der spätere Meister Marco Sahm beim abschließenden Lauf noch auf Rang 5, musste dann aber zwei schnellere Läufer vorbeiziehen lassen und erreichte das Ziel als Siebter im Gesamteinlauf.

Sportler läuft

Florian Bock beim Mainfranken Triathlon

Auch der BM zweite, Florian Bock, berichtet: „Als Kitzinger kenne ich natürlich jeden Zentimeter der Strecke, was mir hier sicherlich zugute kommt. Auf der Schwimmstrecke schwammen viele Athleten bei der Streckenhälfte weit links am Rand. Ich wählte eher eine Linie in der Mitte, da dort die größte Strömung ist, was mir ein, zwei Plätze brachte. Für mich ebenfalls positiv war, dass das Wasser mit etwa 20°C für diese Jahreszeit eher kühl war. Auf dem Rad wollte ich kontrolliert angehen, denn es stehen im Verlauf der Radstrecke erst ein langgezogener und dann noch ein sehr steiler Berg an, an denen ich immer etwa zwei Plätze gut machen konnte. Aber es war draußen ziemlich windig, so dass man gerade beim Gegenwind zu Beginn des Radkurses schon ordentlich drücken musste. Beim Lauf waren die Bedingungen top. Auf dem Stadtkurs war es leicht windig bei Temperaturen um die 25°C. Auf den zwei Runden muss man vier mal den Main über Brücken queren, was der Laufmuskulatur etwas Abwechslung verschaffte. Ein Wiesenstück, Pflaster und Treppen machen den Laufkurs nicht zum Highspeed-Kurs, aber abwechslungsreich und schön in der Stadt gelegen. Hier gelang mir meine beste Laufzeit bisher beim Mainfrankentriathlon, sodass insgesamt ein 5. Platz, 2. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften und jeweils AK-Siege insgesamt und in der BM herauskam.“

BM-Titel als große Motivation

Vier Frauen mit SiegeruhrkundenAuch in der Frauenkonkurrenz war eine nicht BM-Starterin die Tagesschnellste. Laura Mederer von der TSG 08 Roth gewann. Den BM-Titel holte Anne Schmidhuber (TSV 1928 Essleben e. V.). Die 21-Jährige war in 2:06:58 Stunden die Schnellste der Wertung.“Auch wenn ich auf dem Rad nicht ganz die Leistung abrufen konnte, die ich mir vorgenommen hatte, war ich dennoch solide unterwegs“, rekapituliert sie ihr Rennen. „Beim Laufen bin ich gut in meinen Rhythmus gekommen und konnte auf den ersten Kilometern ein solides Tempo anschlagen. Gegen Ende des Laufs habe ich das Rennen sogar richtig genießen können – die Stimmung an der Strecke und die Unterstützung der Zuschauer haben für einen besonders schönen Abschluss gesorgt. Die Gesamtsiegerin Laura Mederer, die sich kurzfristig nachgemeldet hatte, war an diesem Tag leider außerhalb meines Blickfelds – umso mehr freue ich mich aber, den bayerischen Meistertitel mit nach Hause zu nehmen. Es ist ein besonderer Moment und ein weiterer motivierender Schritt auf meinem Weg.“

Platz zwei belegte Anna Liepold (TSV Gaimersheim, 2:14:48), dicht gefolgt von Marie Pöllinger (Tristar Regensburg, 2:16:16). Die Vizemeisterin musste vor allem auf der Laufstrecke nochmal beißen: „Beim Laufen, meiner stärksten Disziplin hieß es Zähne zusammenbeißen. Die Beine waren schwer, aber ich wusste, dass ich vorne mit dabei bin, was mich noch einmal motivierte. Die letzten Kilometer waren hart, aber ich kam schließlich als Vierte des gesamten Rennens und bayerische Vizemeisterin ins Ziel und alle Anstrengung war vergessen.“

Auch jenseits der Spitzenplatzierungen überzeugte das gesamte Feld mit beherzten Leistungen und fairen Positionskämpfen. Die Meisterschaft profitierte von einer reibungslosen Organisation und zahlreichen Helferinnen und Helfern, die für sichere Strecken und motivierende Unterstützung sorgten. Das bayerische Triathlon-Präsidium zeigte sich mit dem Ablauf rundum zufrieden und gratulierte allen Titelträgerinnen und Titelträgern.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: Marco Sahm, Anne Schmidthuber

Die Bayerischen Athletinnen und Athleten zeigten bei den Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz in Dresden starke Leistungen. Auch die Altersklssenrennen waren ein Teil der Finals 2025, bei denen über 40 Entscheidungen in verschiedensten Sportarten fielen. Die Glanzleistungen aus blau-weißer Sicht: Alexander Saul vom TSV Gaimersheim siegte in der AK35, Christiane Bardenheuer aus Weiden wurde Deutsche Meisterin in der AK65. Deutscher Vizemeister wurde Tom Kaebel (TV 1848 Coburg) in der M18. Auch Astrid Zunner vom TWinNeumarkt fügte Ihrer Sammlung einen weiteren Deutschen Vizemeister-Titel hinzu.

Sportler läuft

Tom Kaebel bei der DM Sprintdistanz in Dresden

Doppelte Spitzenleistung bei den Jüngsten: Hinter Tom Kaebel landete mit Lasse Reusch vom SSV Forchheim (3. Platz, 58:38 Min) ein weiterer Bayer auf dem Podium. Auch in der Altersklasse W18 glänzten bayerische Starterinnen: Die Schwestern Josefine (3. Platz, 1:06:13 Std) und Charlotte Doseth (4. Platz, 1:06:34 Std), beide vom SV Würzburg 05, zeigten ein starkes Familien-Ergebnis. Eine Spitzenplatzierung erreichte auch Maja Zidek vom Tri-Team Schongau mit Rang 6 (1:07:46 Std).

In der Klasse M20 holte sich Tim Mahl von TG Viktoria Augsburg mit einer Zeit von 57:49 Minuten den starken 3. Platz. Alexander Dietl (ASV Cham, 6. Platz) und Aaron Drechsler (TSV Brannenburg, 7. Platz) reihten sich ebenfalls mit starken Leistungen unter den besten zehn dieser Altersklasse ein. In der W20 überzeugte Milena Oppelt von Böhnlein Sports Bamberg mit Platz 7 in einer Zeit von 1:13:29 Stunden.
In der AK 45 schaffte Routinierin Renate Forstner Renate Forstner (Bader Mainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) mit Platz drei den Sprung auf das Podium.
Silber wurde es auch für Oliver Rau vom SC 53 Landshut in der AK55, nur knapp am Podium vorbei schrammte Jürgen Tschierske (TV Planegg Krailing Triathlon). In der AK70 gab es für Karl-Heinz Oberhuber von der RC Germania Weißenburg ebenfalls einen Treppchenplatz.

Weitere Ergebnisse:

AK 35

7. Platz: Daniel Schleinitz (MTC München)
19. Platz: Johannes Schöpper (RFK Nürnberg)

AK40

12. Platz: Matthias Gieck ( TV 1848 Erlangen)
19. Platz: Ralf Zenker (SC Delphin Ingolstadt)

AK45

8. Platz: Przemyslaw Lukasz Czamara (TSV Ottobrunn)

AK 50

5. Platz: Steffen Kunkel (SV Dachau)
7. Platz: Janusz Pluta (SSV Forchheim)
9. Platz: Stefan Doseth (SV Würzburg 05)

AK55

8. Platz: Christian Wolfarth (TWinNeumarkt)
9. Platz: Thomas Seltmann (Radfreunde Hilpoltstein 1993 e.V.)
10. Platz: Heiko Ziemainz (TV 1848 Erlange)
23. Platz: Peter Steinleitner  (TSV Eintracht Karlsfeld)

10. Platz: Sylvia Miller (TSV Eintracht Karlsfeld)

AK60:

9. Platz: Peter Bochenek (RSC Kelheim e. V)
12. Platz: Wolfgang Ahrens (Tri-Team Schongau)
15. Platz: Siegfried Augustin (Arriba Göppersdorf)
17. Platz: Stefan Pohl (Exathlon München von 2008 e.V)
20. Platz: Thomas Heid (Ski-Club Rothenberg Schnaittach e.V.)

AK65

11. Platz: Frank-Thomas Winter (TSV Jahn Freising 1861 Triathlon
15. Platz Jörg Kuhn (TV Landau)

AK75

6. Platz: Wolfgang Janisch (SV Langenbach)

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Foto: © DTU/Petko Beier, Tom Kaebel

Seit 2009 startet in Kitzingen alljährlich ein besonderes Rennen: Der Mainfrankentriathlon. Dass jedes Jahr aufs Neue so viele Sportler in die historische Stadt inmitten des unterfränkischen Weinlandkreises kommen, hat viele Gründe. Einer ist jedoch sicherlich die landschaftlich schöne Strecke. In diesem Jahr gibt es noch einen weiteren: Die Bayerische Meisterschaft der Altersklassenathleten über die Kurzdistanz und auch die Athleten der Landesliga Nord gehen an den Start. In der wohl außergewöhnlichsten Wertung kämpfen deutsche Bürgermeister um den Meistertitel.

Der Startschuss zu dem unterfränkischen Rennen fällt im Main. Danach geht es flussabwärts zum ersten Wechsel am Mainufer. Mit Blick auf das Wasser und auf Kitzingens malerische Weinberge wird geradelt. Auch beim Laufen begleitet Sportler*innen der Main, bis es über eine Brücke hinweg hinein in die historische Altstadt geht. Los geht es für die Landesliga und Kurzdistanz um 13.00 Uhr. Gegen 13.25 Uhr findet sich zudem eine Sprintdistanz im Rahmenprogramm.

„Ich habe Größten Respekt vor den Leistungen“

„Ich bin gespannt, welche Sportlerinnen und Sportler den Sprung auf das Treppchen schaffen“, sagt Tim Feuerlein, Beauftragter für Sportentwicklung im Bayerischen Triathlon-Verband, der das Thema Breitensport unter sich hat. „Als Altersklassensportler weiß ich selbst, wie viel Zeit man in Training investiert und habe größten Respekt vor den Leistungen.“

Nachhaltige Veranstaltung

Der Mainfranken Triathlon zählt zu den ersten bayerischen Triathlon-Events, das erfolgreich das Nachhaltigkeits-Label des Bayerischen Triathlon-Verbands erhalten hat. Schon in früheren Jahren wurde konsequent auf eine ressourcenschonende Organisation gesetzt – so kam das Orga-Team während der Covid-Jahre mit gerade einmal drei Müllsäcken aus, und Müllvermeidung ist bis heute ein zentrales Element des Konzepts. Zu den weiteren Maßnahmen zählen u. a. Förderung der Teilnehmer zur Fahrgemeinschaftsbildung , Verzicht auf Einwegtrinkbecher und Nutzung regionaler Verpflegung (Kuchen vom Blech, Obst aus der Region). Die Auszeichnung verdeutlicht das kontinuierliche Bestreben der Veranstalter, Nachhaltigkeit im Sport sichtbarer zu machen – und als Impulsgeber für andere Events in Bayern voranzugehen.

Zur Website des Rennens.

Foto: Mainfranken Triathlon

 

Am 13. Juli 2025 wurden beim World Triathlon Hamburg auch die Deutschen Meisterschaften im Para‑Triathlon über die Kurzdistanz ausgetragen. Mehrere bayerische Athletinnen und Athleten waren am Start und feierten in der Hansestadt Erfolge.

Bereits um 7:20 Uhr fiel der Startschuss in der Alster: 1,5 km Schwimmen, anschließend 40 km auf dem Rad und 10 km Laufen standen an. Für sie war der frühe Start kein Problem: Annalena Tank dominierte in der Startklasse PTS 2 mit einer Zeit von 3:36:11 Stunden und sicherte sich somit den Deutschen Meistertitel.
Das Engagement der Regensburger Athletin geht weit über den Sport hinaus: Als Trainerin einerinklusiven Para‑Schwimmgruppe  gestaltet sie aktiv den Aufbau von Strukturen im Para‑Sport. In ihrem Verein ist sie wesentlich daran beteiligt, Barrieren abzubauen und Inklusion zu fördern.

Lars Konek (Tri Team Schongau) erreichte im Rennen der Männer in der Startklasse PTS 5 den zweiten Platz und erzielte eine Zeit von 2:54:57 Stunden, dicht hinter dem Deutschen Meister Wolfgang Probst. Konecht macht bereits seit 1997 und wechselte nach einem Unfall zum Para Triathlon. „Letztes Jahr habe ich eine Auszeit genommen“, berichtet er, „und das Rennen lief nach der Auszeit gut. In Hamburg bin ich schon ein paar Mal gestartet und sogar aufs Stockel gekommen!“

Para‑Triathlon in Bayern: Mehr Sichtbarkeit, Förderung und Perspektiven

Der Bayerische Triathlon‑Verband engagiert sich intensiv im Para Triathlon: Mit Schnupper‑ und Inklusionstagen ermöglicht er Einstiegsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung im Breitensport. Gleichzeitig fördert der Verband gezielt den Leistungssport durch den Landeskader Para, betreut von Trainerin Julia Fankel. Bereits beim Para Triathlon‑Kader‑Test Bayern im Frühjahr zeigte das bayerische Team trotz kleiner Besetzung große Leistungsbereitschaft und konnte in der Laufenden Saison einige Male bestätigen, dass die Form stimmt.

Foto: private Aufnahme

Bei bestem Sommerwetter gingen am vergangenen Wochenende rund 140 Kinder im Alter von fünf bis 11 Jahren beim allerersten BTV Community-Event im Kids-Bereich an den Start und erlebten einen Tag voller Bewegung, Begeisterung und unvergesslicher Triathlon-Momente. Möglich hatte dies die Triathlon-Abteilung des TSV Brannenburg e.V. gemacht, die das Event organisierte.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, stand bei dem Schnupper-Triathlon nicht der sportliche Wettkampf, sondern vor allem der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt. Das war dann auch an allen Ecken der Veranstaltung deutlich spürbar. Ob beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen: die Kinder waren mit vollem Einsatz und einem Lächeln auf dem Gesicht dabei. Viele von ihnen standen zum ersten Mal bei einem Triathlon-Format an der Startlinie.

Sitzende Kinder

Ein besonderes Erlebnis für kleine Triathletinnen und Triathleten

Das Community-Event zeigte, wie niederschwellig und gleichzeitig wirkungsvoll der Einstieg in den Triathlonsport gestaltet werden kann und damit bleibt zu hoffen, dass dieses Event ein Vorbild für viele weitere kindgerechte Triathlon-Angebote in Bayern darstellt. Denn die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Zahlreiche Eltern und Kinder lobten die Organisation, die entspannte Atmosphäre und das kindgerechte Konzept. „Man hat einfach gemerkt, dass es um die Freude an der Bewegung geht – und nicht um Platzierungen oder Zeiten“, so das Fazit einer Mutter.

Mehr Informationen zu BTV Community-Events gibt es hier.

Die Triathlon-Abteilung des TSV Brannenburg e.V. lädt herzlich ein zum Schnupper-Triathlon für Kids und damit auch zum ersten BTV Community-Event speziell für Kinder! Am Sonntag, den 20. Juli, wird das Gelände rund um das Freibad Großholzhausen zur Bewegungsarena für junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 5 bis 10 Jahren.

Schwimmen, radeln, laufen: Ob alleine, zu zweit oder als Staffel-Team – beim Schnupper-Triathlon steht der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt. Ohne Leistungsdruck, aber mit jeder Menge Action dürfen Kinder erste Triathlon-Luft schnuppern und ein kleines Sportabenteuer erleben. Die zwei angebotenen Distanzen sind dem Alter angepasst. Jedes Kind bekommt eine Teilnehmer-Medaille, und die besten drei jeder Altersklasse erhalten zusätzlich kleine Preise. Vor Ort erwarten euch außerdem hausgemachte Verpflegung, eine Tombola mit tollen Gewinnen und eine herzliche, familiäre Atmosphäre. Der TSV Brannenburg freut sich auf einen sportlich-fröhlichen Vormittag mit vielen kleinen Triathlonhelden.

Das Event ist Teil der BTV Community-Event-Reihe, einer Initiative des Bayerischen Triathlon-Verbands, die den Gemeinschaftssinn im Triathlon stärken möchte – mit Veranstaltungen, bei denen die Freude an der Bewegung und das Miteinander im Vordergrund stehen. Mehr dazu unter https://triathlonbayern.de/veranstaltungen/btv-community-events/

Der Termin in der Übersicht:

Wann: Sonntag, 20.07.2025, ab 9.00 Uhr
Wo: Freibad Großholzhausen
Anmeldung unter: https://spoferan.com/events/schnupper-triathlon-fuer-kinder-in-grossholzhausen-2025

Bild: TSV Brannenburg