Das Ressort Sportentwicklung kümmert sich um Belange des Breitensports.
Dabei geht es neben der Interessenvertretung für Vereine und den Paratriathlon auch darum, aktuelle Fragen von Prävention und Gesundheit, Gleichstellung, Folgen des demographischen Wandels und Herausforderungen der Integration und des Umweltschutzes zu beantworten.

41 Stunden, 34 Minuten und 40 Sekunden. So lange war Lisa Helm bei der Triple-Ultra-Triathlon-Weltmeisterschaft in Bad Radkersburg unterwegs. Nach 11,4 Kilometern Schwimmen, 540,6 Kilometern auf dem Rad und 126 Kilometern Laufen stand fest: Helm ist Weltmeisterin. Ein Jahr zuvor hatte sie bereits den WM-Titel über die Double-Distanz gewonnen. Von der zweifachen zur dreifachen Langdistanz – kaum jemand kann sich überhaupt vorstellen, wie das klappen mag. Denn was hinter einem Wettkampf über mehr als 40 Stunden steckt, lässt sich an Ergebnislisten sicher nicht ablesen. Deshalb haben wir mit Lisa Helm und auch mit einer ihrer Betreuerinnen gesprochen.

Hallo Lisa,

Du bist 2025 Weltmeisterin über die Double-Distanz geworden und hast jetzt auf Triple erhöht. Was hat dich zu diesem nächsten Schritt gebracht?

Ich denke, jeder Sportler kennt diese Momente, an denen man sich und seine Entscheidungen hinterfragt. Weshalb tue ich mir das an und was mache ich hier eigentlich … Aber das gehört auch irgendwie mit zum Sport. Natürlich ist der mentale Kampf bei einem Triple-Ultra-Triathlon ein ganz neuer, da man noch mehr Zeit hat, über alles nachzudenken. Vor allem die beiden Nächte durchzustehen, war hart. Aber ich wusste, dass mein Team am Beckenrand sowie nach jeder Rad- und Laufrunde auf mich wartet und mich unterstützt. Das hilft sehr.

Gab es einen Moment, an dem du gedacht hast: Das wird heute nichts – oder warst du bis zum Ende davon überzeugt, dass du durchkommst?

An ein Aufgeben habe ich tatsächlich nie gedacht. Ich wusste, dass ich das schaffen werde.

Wenn du heute auf die 41:34 Stunden zurückblickst: Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

Da muss ich echt lange nachdenken. Ich hatte ein eingespieltes Supporterteam dabei. Auch logistisch hatten wir alles dabei, was man so braucht. Zusammengefasst in etwa die Ausrüstung für eine Woche Campingurlaub. Auf den Wettkampf selbst bezogen würde ich nichts anders machen. Man kann vieles planen, aber bei solchen Distanzen kann einiges passieren. Deshalb plane ich so etwas wie Pausen oder Verpflegung nicht vorher, sondern höre auf meinen Körper.

Du hast jetzt zwei Jahre hintereinander einen Weltmeistertitel über Ultra-Distanzen gewonnen. Was reizt dich an diesen extrem langen Rennen?

Ja, wenn mir vor drei Jahren jemand erzählt hätte, dass ich diese beiden Titel jetzt tragen würde, hätte ich diese Person für verrückt erklärt. Jetzt, als Ultra-Triathletin, wird man selbst öfter mal als solche bezeichnet. Aber so verrückt ist dieser Sport gar nicht. Die Athleten sind unfassbar freundlich, motivierend und die entspanntesten Menschen, die man sich vorstellen kann. Es ist eine tolle Community, in der man sich sofort willkommen fühlt. Jeder unterstützt hier jeden. Es macht einfach Spaß, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und sich zusammen durch eine solche Distanz zu kämpfen.

Welche Rolle spielt das Team bei einem solchen Wettkampf? Was musst du als Athletin selbst im Griff haben und was gibst du bewusst an die Betreuer ab?

Das Supporterteam ist definitiv nicht wegzudenken. Ich hatte das riesige Glück, dass mich gleich zwei meiner engsten Freundinnen und mein Partner begleitet haben. Es hilft, vor allem in den schwierigen Phasen des Rennens zu wissen, dass jemand für dich da ist. Immer mit Getränken, Snacks und motivierenden Worten. Die Einteilung, also wann wer an der Strecke steht, habe ich meinem Team überlassen. Die Vorbereitung von Verpflegung und Material habe ich selbst übernommen. Für jede Disziplin habe ich Kisten und Taschen gepackt und beschriftet, sodass alles bei Bedarf schnell von außen gefunden werden kann.

In dem Moment, in dem Lisa Helm über die Ziellinie läuft, haben bei solch einem Projekt stets mehr Menschen als „nur“ die Sportlerin gewonnen. Denn ohne ein zuverlässiges und fürsorgliches Team im Hintergrund geht es nicht. Dieses Mal war auch Alexandra Ittner mit dabei. Sie sorgte dafür, dass die Athletin stets gut versorgt und motiviert war und alles reibungslos klappte. Auch sie haben wir gefragt. Warum macht man so etwas eigentlich?

Hallo Alex,

Wie bereitet man ein Team auf einen Wettkampf vor, der mehr als 40 Stunden dauert?

Ganz wichtig war die Vorbereitung vorab. Wir konnten uns zu 100 Prozent darauf verlassen, dass Lisa wirklich an alles gedacht hatte und nicht nur für sich, sondern auch für ihr Versorgerteam alles vorbereitet hatte. Egal, ob Camper zum Übernachten, Pavillons gegen Sonne und Regen oder Verpflegung. Natürlich haben wir uns selbst auch noch mal einen Einkaufszettel geschrieben und vor Ort noch Essen und Getränke gekauft. Während eines so langen Wettkampfs muss man sich neben dem Athleten auch um sich selbst kümmern und darauf achten, ausreichend zu essen und zu trinken. Nur dann kann man auch für seine Sportlerin ein guter Supporter sein.

Woran merkt ihr als Betreuer, dass es Lisa gerade gut oder schlecht geht?

Bei Lisa ist es zum Glück relativ leicht zu erkennen, wie sie gerade drauf ist. Wenn die Gespräche immer kürzer werden, wissen wir meist schon, dass sie gerade mehr zu kämpfen hat. Solange sie noch scherzt, erzählt und mit uns kommuniziert, ist das oft ein gutes Zeichen.

Was sehen die Zuschauer bei einem Triple-Ultra-Triathlon eigentlich nicht?

Die langen Nächte, die intensive Vorbereitung im Hintergrund, die vielen kleinen organisatorischen Aufgaben und natürlich auch die Kosten, die mit so einem Event verbunden sind. Es ist schade, dass ein solches Event ein Nischendasein hat und die meisten Starter spätestens zwei Tage nach einer so großartigen Leistung wieder in ihre 40-Stunden-Jobs zurückkehren, als wäre nichts gewesen.

Was war dein Highlight?

Definitiv die besondere Community innerhalb des Events. Wenn man als Supporter ein ganzes Wochenende miteinander verbringt, lernt man sich schnell besser kennen. Egal, ob Athleten und Teams aus Polen, Kroatien, England, Deutschland oder Österreich kommen: Nach der ersten Nacht kennt man die meisten beim Namen, weiß, wer die besten Snacks dabeihat und wer die kreativsten Motivationstechniken nutzt.

Außerdem wurde ich überrascht. Als Lisa mich gefragt hat, ob ich sie supporten möchte, war ich zunächst skeptisch. Für mich klang das Ganze nach einem verrückten, überzogenen und fast schon unverantwortlichen Event. Nach diesem Wochenende musste ich meine Vorurteile jedoch komplett revidieren. Alle Athleten wussten genau, worauf sie sich einlassen, kannten ihre Grenzen und hatten ein beeindruckendes Gespür dafür, wozu ihr Körper in der Lage ist. Tatsächlich habe ich nach einem Stadtmarathon oder einer klassischen Langdistanz schon deutlich mehr erschöpfte und herumstolpernde Sportler gesehen als nach diesem Event in Bad Radkersburg.

Kaiserwetter, anspruchsvolle Strecken und ein Lokalmatador, der das Rennen nach einem frühen Zweikampf schließlich allein bestimmte: Bei der 13. Wuidsaujagd in Burglengenfeld wurden die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen. Michi Fuchs vom TV Burglengenfeld nutzte seinen Heimvorteil und holte sich nach Platz drei im Vorjahr erstmals den bayerischen Meistertitel. Bei den Frauen wiederholte Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim ihren Vorjahressieg. Knapp 400 Ausdauersportler waren bei der Veranstaltung des TV Burglengenfeld am Start.

Zum siebten Mal richtete die Triathlongruppe des TV Burglengenfeld die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon aus. Nach den Deutschen Meisterschaften 2022 und 2023 war die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals auch Teil des BTV Memmert Nachwuchscups. Für den Nachwuchs bedeutete das einen zusätzlichen sportlichen Anreiz, für die Veranstalter eine weitere große Startgruppe auf dem ohnehin gut gefüllten Lanzenanger.

Dort spielte sich ein Großteil des Geschehens unmittelbar vor den Augen der Zuschauer ab. Start und Ziel, Wechselzone und Teile des Hindernisparcours lagen kompakt auf dem Veranstaltungsgelände. Besonders der „Fuchsbau“ mit seinen Hindernissen forderte den Athleten neben Kondition auch Geschick auf dem Rad ab.

Gebhard mit Defekt, Fuchs setzt sich durch

Um 12.15 Uhr ging es für die Elite auf die 6,0 Kilometer lange Laufstrecke. Anschließend warteten 22,8 Kilometer Mountainbike und zum Abschluss weitere 3,6 Kilometer Laufen. Im Männerfeld bildeten sich zunächst zwei Spitzenreiter: Martin Gebhard vom RC Wendelstein, Vizemeister des Vorjahres, und Lokalmatador Michi Fuchs liefen gemeinsam an der Spitze und wechselten nahezu zeitgleich aufs Mountainbike. Dann kam für Gebhard das Aus: ein Defekt beendete seinen Wettkampf.

Fuchs war damit allein unterwegs und baute seinen Vorsprung auf dem Mountainbike kontinuierlich aus. Als er nach insgesamt 1:35 Stunden mit rund zehn Minuten Vorsprung den Lanzenanger wieder erreichte, war der Ausgang längst entschieden. Mit der Wuidsaumaske auf dem Kopf durfte sich der Lokalmatador erstmals Bayerischer Meister nennen. Nach Organisationschef Thomas Kerner, der 2015 gewonnen hatte, blieb der Titel damit zum zweiten Mal beim ausrichtenden TV Burglengenfeld.

Dahinter entwickelte sich ein deutlich engeres Rennen. Jakob Grünwald von den Pedalrittern Birgland setzte sich als nicht Bayer in 1:45:42 Stunden gegen Mathias Seitz vom La Carrera Team Rothsee durch. Seitz wurde damit dennoch bayerischer Vizemeister. Dominik Mages, ebenfalls vom La Carrera Team Rothsee, komplettierte als Vierter des Gesamtrennens das Meisterschaftspodium.

Griesche nicht zu schlagen

Bei den Frauen fehlte mit Paula Leupold die Cross-Spezialistin des TV Burglengenfeld und die amtierende Deutsche Meisterin verletzungsbedingt. Cornelia Griesche nutzte die Gelegenheit konsequent. Die Vorjahressiegerin legte bereits auf dem ersten Laufabschnitt die Grundlage für ihren Erfolg und behauptete die Führung über die gesamte Distanz.

„Das Rennen lief besser als erwartet und ich bin sehr glücklich, dass mir die Titelverteidigung gelungen ist“, sagte Griesche nach dem Rennen. Über die sechs Kilometer fand sie schnell ihr Tempo und verschaffte sich bereits auf dem ersten Laufabschnitt einen komfortablen Vorsprung. „In der Wechselzone habe ich mitbekommen, dass ich schon einen guten Vorsprung habe.“

Auf dem Mountainbike blieb die Titelverteidigerin zunächst etwas vorsichtiger. Nach der Triathlonsaison war die spezifische MTB-Vorbereitung erneut etwas kurz ausgefallen. Nach der zweiten Runde bemerkte Griesche allerdings, dass ihr Vorsprung kleiner wurde – und erhöhte das Tempo. Runde für Runde wurde sie schneller und fuhr die letzte Runde nochmals deutlich zügiger. Insgesamt hatte sie dabei „total viel Spaß“ auf der anspruchsvollen Strecke und war nach eigener Aussage so schnell wie noch nie in Burglengenfeld unterwegs.

Auch auf den abschließenden 3,6 Kilometern ließ Griesche nichts mehr anbrennen. Sie konnte den Lauf zügig und kontrolliert zu Ende bringen, ihren Vorsprung sogar noch ausbauen und sich damit erneut den bayerischen Meistertitel sichern. Birner wurde Vizemeisterin, Rang drei ging an Anja Bertleff von der RSG Ansbach. Dahinter folgte mit Pam Mittermeier die nächste Athletin des gastgebenden TV Burglengenfeld. Für sie gab es zusätzlich Gold in der Altersklasse W 45.

Für Griesche gehörte zum Erfolg aber nicht nur das Ergebnis. Der Zieleinlauf mit der Wildschweinmaske war auch diesmal ein besonderer Moment. „Im Ziel war ich ziemlich erleichtert und glücklich, dass ich dieses Mal richtig gut durchgekommen bin, ohne Sturz oder andere Probleme.“ Die familiäre Atmosphäre und die Stimmung entlang der Strecke und im Fuchsbau machten den Crossduathlon für sie erneut zu einem besonderen Event. „Es hat mir mal wieder Spaß gemacht, beim Zeitfahrrad gegen das MTB zu tauschen“, so Griesche. Ihren Start in Burglengenfeld will sie im kommenden Jahr wiederholen.

Die Burglengenfelder waren damit nicht nur mit den Ergebnissen des Renntages zufrieden, sondern auch mit dem gesamten Verlauf der Veranstaltung. Am Wettkampftag waren mehr als 100 Helfer im Einsatz. Unterstützt wurde der Verein von der Stadt, der BRK-Bereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreichen Helfern aus den Abteilungen Triathlon, Radsport und Leichtathletik. Burglengenfelds Bürgermeister und Schirmherr Martin Antretter machte sich ebenso vor Ort ein Bild vom Geschehen wie BTV-Präsident Gerd Rucker, der gemeinsam mit Antretter die Siegertrophäen überreichte.

Die Bayerischen Meisterinnen und Meister

Männer
AK 20: 1; Michael Fuchs, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 25: 1; Paul Hollerbach, (DAV Hersbruck Triathlon)
AK 30: 1; Fabian Deml, (ATSV Kallmünz)
AK 35: 1; Bernd Erlat, (MTC)
AK 40: 1; Matthias Seitz, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 45: 1; Dominik Mages, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 50: 1; Oliver Arera von Imhoff, (Forstenrieder SC)
AK 55: 1; Jürgen Langhans, (RSC Neukirchen)
AK 60: 1; Thomas Blum, (TV 1860 Immenstadt)
AK 65: 1; Georg Haas, (TV 1848 Schwabach)
AK 70: 1; Josef Schmid, (run & bike Kelheim e. V.)
AK 75: 1; Reinhard Joas, (Herrieder Aquathleten)

Frauen
AK 20: 1; Laetitia Birner, (TB Weiden)
AK 25: 1; Anja Bertleff, (RSG Ansbach)
AK 30: 1; Cornelia Griesche, (TSV Gaimersheim)
AK 40: 1; Silvia Gebhard, (RC 1913 Wendelstein)
AK 45: 1; Pamela Mittermeier, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 60: 1; Rita Härteis, (WSV Bad Tölz)

Fotos: Franz Pretzl

Die deutschen Para Triathletinnen und Para Triathleten haben bei den World Triathlon Championship Finals im spanischen Pontevedra zwei Medaillen gewonnen. Anja Renner und Guide Maria Paulig erkämpften sich in der Klasse PTVI Bronze. Martin Schulz sicherte sich in der Klasse PTS5 die Silbermedaille und verpasste seinen fünften Weltmeistertitel nur knapp. Valentin Hanzer fehlten als Vierter der Klasse PTS3 lediglich drei Sekunden zu einem weiteren Podiumsplatz.

Nach einem verhaltenen Schwimmen hatte sich Anja Renner mit ihrer Guidin Maria Paulig auf dem Rad und vor allem beim Laufen kontinuierlich nach vornegearbeitet und den Rückstand auf die Konkurrenz Schritt für Schritt verkürzt. Nach 1:09:44 Stunden wurde die 40-Jährige mit der Bronzemedaille belohnt. Damit wiederholte das deutsche Duo den Podestplatz, den es bereits im Vorjahr bei den WM-Finals im australischen Wollongong erreicht hatte. „Mit dem Resultat können wir mehr als zufrieden sein, vor allem weil ich heute keinen so guten Tag hatte. Das hat man schon beim Schwimmen gemerkt. Das war so lala. Ich war am Ende echt erleichtert, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es noch für den dritten Platz reichen würde“, sagte Renner im Zielinterview.

Gold gewann erneut die Spanierin Susana Rodriguez (B1) in 1:06:37 Stunden. Aufgrund ihrer Klassifizierung als vollständig sehbehinderte Athletin ging die Lokalmatadorin mit einem Zeitkompensationsvorsprung von 3:21 Minuten auf die Athletinnen der Klassen B2 und B3 ins Rennen. Silber sicherte sich die Italienerin Francesca Tarantello (B3), die wie Renner als moderat sehbehindert eingestuft ist und nach 1:08:30 Stunden das Ziel erreichte.

Hanzer fehlen drei Sekunden zum Podium

In der Klasse PTS3 hat Valentin Hanzer bei seiner zweiten Para Triathlon-Weltmeisterschaft das Podium nur knapp verpasst. Der Münchner lag nach dem Schwimmen und zu Beginn der Radstrecke noch in Schlagdistanz zu den Medaillenrängen, verlor auf dem schnellen Radkurs jedoch zwischenzeitlich etwas Boden.

Auf den abschließenden drei Laufrunden kämpfte sich Hanzer noch einmal zurück und verkürzte den Rückstand auf die Konkurrenz deutlich. Nach 1:10:16 Stunden überquerte der WM-Sechste des Vorjahres die Ziellinie auf Rang vier. Zum Bronzerang des Griechen Stylianos Malakopoulos (1:10:13 Stunden) fehlten ihm lediglich drei Sekunden. Den Weltmeistertitel sicherte sich der Brite Henry Urand in 1:07:17 Stunden.

In der Klasse PTS2 belegte Neele Ludwig beim Sieg der US-Amerikanerin Hailey Danz (1:19:37) nach 1:32:50 Stunden Rang sieben und komplettierte damit das deutsche Ergebnis bei den Para Weltmeisterschaften.

Foto:  DTU/ Nils Arnecke

Beim Powerman Zofingen trifft sich alljährlich die internationale Duathlon-Elite. Für Bayern gab es bei der Weltmeisterschaft gleich dreimal Grund zum Feiern. Auf anspruchsvollen 10 Kilometern Laufen, 150 Kilometern auf dem Rad und anschließend noch einmal 30 Kilometern zu Fuß gab es zwei goldene und eine bronzene Medaille.

Erneut stand Katrin Esefeld ganz oben auf dem Podium: Die Bayerin verteidigte in der Altersklasse W40-44 ihren Weltmeistertitel und bewältigte die Distanz in 7:32:44 Stunden. Dabei legte sie bereits auf dem Rad den Grundstein für ihren erneuten Erfolg: Mit 4:38:01 Stunden fuhr Esefeld nicht nur die schnellste Radzeit ihrer Altersklasse, sondern die schnellste aller Agegroup-Frauen im gesamten Rennen. Auch über die abschließenden rund 30 Laufkilometer blieb sie an der Spitze und brachte ihren Vorsprung sicher ins Ziel.
Für Esefeld ist Zofingen ein besonders gutes Pflaster. Schon 2025 hatte sie ihre Altersklasse gewonnen und dabei mit 7:42:57 Stunden sogar die schnellste Zeit aller weiblichen Agegrouper erzielt. Ein Jahr später gelang nun die Titelverteidigung mit einer nochmals schnelleren Zeit. Bemerkenswert ist dabei, dass die Münchenerin sich im Vorfeld wenig Druck machte: „Mir ging es über das komplette Rennen sehr gut und ich hatte richtig viel Spaß dabei. Ich mag das Rennen in Zofingen sehr gerne – zum einen wegen der selektiven Strecken, zum anderen wegen der tollen und familiären Atmosphäre. Und obendrein hatten wir ja auch noch richtig gutes Wetter. Ich bin ohne besondere Erwartungen ins Rennen gegangen und wollte einfach ein gutes Rennen machen und dabei Spaß haben. Ich denke, das ist ganz gut gelungen. Zumindest bin ich sehr zufrieden und dankbar. Und natürlich bin ich glücklich, dass ich meinen Titel verteidigen konnte.“

Athlet mit weißem Bart in Deutschland-Rennanzug

Konrad Puk beim Powerman Zofingen 2025

Fast so weit zurück reicht die Zofingen-Geschichte von Konrad Puk. Er gehört inzwischen zu den festen Größen des Rennens und hat die Langdistanz-Weltmeisterschaft zum neunten Mal ins Ziel gebracht. In der Altersklasse M75-79 benötigte Puk 11:52:12 Stunden und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Bereits im vergangenen Jahr war er als ältester Starter des Feldes über die Ziellinie gelaufen. „Es war mal wieder ein gigantisches Event für mich und die vielen Teilnehmer. Ich habe als zweitältester Teilnehmer die hervorragende Organisation, die vielen herzlichen Begegnungen und die sportliche Herausforderung in einem Alter von 78 Jahren erleben dürfen. Als letzter Sportler wurde ich im Ziel mit einer Laola- Welle von den Helfern und Organisatoren super empfangen“, berichtet der Holzkirchener.

Das dritte Edelmetall für Bayern ging an Markus Mayers. Der Bamberger kam in der Altersklasse M55-59 nach 7:37:38 Stunden ins Ziel und sicherte sich damit Bronze. Er absolvierte die 150 Kilometer lange Radstrecke in 4:41:29 Stunden und lief die zweite Laufstrecke noch in 2:06:11 Stunden. In seiner Altersklasse musste er sich lediglich dem Italiener Pietro Carrara und dem Algerier Karim Nezzar geschlagen geben.

An der Spitze des Elitefeldes schrieb unterdessen Merle Brunnée ihre eigene Zofingen-Geschichte. Die Deutsche gewann nach 6:45:51 Stunden ihren fünften Weltmeistertitel und ist damit alleinige Rekordsiegerin des Powerman Zofingen. Dabei hatte sie sich durch einen Sturz zu Beginn des Rennens zunächst selbst aus dem Rhythmus gebracht, kämpfte sich auf dem Rad aber zurück an die Spitze und ließ auch auf den abschließenden Kilometern keine Zweifel mehr am Ausgang des Rennens aufkommen.

Fotos: AlphaFoto.com

Am Ende wurde es erneut Silber: Michelle Wagner und ihr Guide Delia Blaess haben beim Weltcup in Alhandra den Sprung aufs Podium geschafft. Für Wagner war es damit bereits die dritte Silbermedaille bei einem Weltcup-Rennen. In Tata im Juli 2026 und zuvor in Alanya im Oktober 2025 hatte sie ebenfalls Rang zwei erreicht.

Nach dem Schwimmen lag das Duo bereits auf Rang zwei. Auf der Radstrecke blieb der Abstand zur Spitze überschaubar und auch beim abschließenden Lauf konnten Wagner und Blaess die Position halten. Nach 1:15:14 Stunden war dann die Silbermedaille gesichert. An der Spitze setzte sich Francesca Tarantello durch. Die Italienerin gewann die PTVI-Klasse in 1:02:57 Stunden. Hinter Wagner und Blaess belegte die Schwedin Emelie Lindeborg in 1:39:45 Stunden den dritten Platz.

Für Wagner begann der Wettkampf allerdings bereits am Vortag mit einer besonderen Herausforderung: „Für mich ist es am Tag vor dem Rennen besonders wertvoll, an den offiziellen Streckenbesichtigungen teilzunehmen. Dabei versuche ich, mir den Rennkurs so gut wie möglich einzuprägen. Das Testschwimmen im Tagus stellte mich wegen der für mich ungewohnten und starken Strömung zunächst vor eine Herausforderung. Umso zufriedener war ich im Wettkampf, dass ich die Schwimmstrecke souverän bewältigen konnte.“

Nach dem Schwimmen warteten 19 wellige Radkilometer mit Anstiegen und Abfahrten, bevor es auf die Laufstrecke ging. Dort wurde der Wettkampf bei Temperaturen von rund 39 Grad zur härtesten Prüfung. „Am härtesten war für mich aber definitiv das Laufen. Bei rund 39 Grad wurde es zu einer echten Hitzeschlacht – gefühlt wie ein Lauf durch die Wüste. Unter diesen schwierigen Temperaturbedingungen bin ich mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden.“ Einen besonderen Anteil am erneuten Podiumsplatz hat für Wagner ihre Guide Delia Blaess. „Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Guide Delia Blaess, die mich während des gesamten Wettkampfs gepusht und immer wieder positiv bestärkt hat.“

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt dem Duo nicht. Ende Oktober steht mit dem Para-Weltcup in Alanya in der Türkei bereits das nächste gemeinsame Rennen auf dem Programm. „Unser Ziel bleibt, die Leistung Schritt für Schritt zu verbessern und weiter wertvolle Rennerfahrung zu sammeln.“

Fotos: private Aufnahmen

Zweimal Gold für Bayern bei den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz: Nathalie Krause von der TG Viktoria Augsburg und Wolfgang Teuchner von der TuS Fürstenfeldbruck haben sich beim Nordschwarzwald Triathlon in Nagold die deutschen Meistertitel gesichert und sorgten für einen bayerischen Doppelsieg.

Krause mit DM-Titel beim Debüt

Siegerin Nathalie Krause

Für Nathalie Krause endete die allererste Langdistanz nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon nach 9:49:41 Stunden mit dem Deutschen Meistertitel. Dabei war die Augsburgerin vor dem Start keineswegs frei von Respekt: „Das Rennen war meine erste Langdistanz und entsprechend nervös war ich. Ich wollte mich daher einfach ein Stück weit auf das Abenteuer Langdistanz einlassen.“ Das Abenteuer nahm dann schneller Fahrt auf als geplant. Nach einem gelungenen Schwimmen konnte Krause als Führende aufs Rad wechseln. Nach rund 25 Kilometern folgte allerdings ein Sturz. „Ich bin doch zu zügig in einen Kreisverkehr reingefahren, in dem mir dann das Hinterrad weggerutscht ist und ich erstmal mitsamt Rad über den Asphalt in den Graben gerutscht bin.“ Bis auf einige Schürfwunden und einen beschädigten Einteiler blieb die Augsburgerin glücklicherweise unverletzt. Nach kurzen Reparaturen am Rad ging es weiter.

Der Sturz kostete allerdings Zeit, die Krause möglichst schnell wieder aufholen wollte. „Zugegeben, etwas mit Adrenalin geladen, bin ich die ersten Kilometer ziemlich losgebraust, um die verlorene Zeit durch den Sturz wieder gut zu machen.“ Beim Aufholmanöver folgte jedoch die nächste Herausforderung: Weil sie zu dicht auf einen anderen Athleten auffuhr, musste Krause eine Drei-Minuten-Strafe absitzen. Auch der Marathon wurde zur Bewährungsprobe. „Beim abschließenden Lauf hab ich dann wirklich zu spüren bekommen, dass Marathon laufen im Rahmen einer Langdistanz eben nicht vergleichbar ist mit ‚reinem‘ Marathon-Laufen.“ Ab der dritten Runde musste sie deshalb zunehmend kämpfen. Unterstützung kam von den Athletinnen und Athleten im Rennen sowie den Zuschauern an der Strecke, deren Zurufe sie schließlich bis ins Ziel brachten. Nach 9:49:41 Stunden war das Premierenrennen tatsächlich mit dem deutschen Meistertitel gekrönt. „Unterm Strich war es wirklich eine gelungene, gut organisierte Veranstaltung“, lautet Krauses Fazit. Und dass die erste Langdistanz nicht ihre letzte gewesen sein dürfte, deutet sie selbst bereits an: „Für mich persönlich war das aber auch erst der Anfang für meine ‚Karriere‘ auf dieser Distanz.“

Hawaii-Feeling für Wolfgang Teuchner in Nagold: Auf der Laufstrecke wurde es mächtig schwül.

Für den späteren Sieger Wolfgang Teuchner begann der Tag eher entspannt: „Das Tempo beim Schwimmen in der ersten Gruppe war gemütlich. Mit Blick auf die folgende Hitze wollte ich hier noch keine Kraft vergeuden“, beschreibt er seine Taktik. Nach 57 Minuten war er wieder an Land. Auf dem Rad dauerte es dann allerdings nicht lange, bis der Fürstenfeldbrucker die Führung übernahm. Rund sieben Minuten Vorsprung fuhr Teuchner heraus. Einfach wurde die 180-Kilometer-Strecke dadurch allerdings nicht. Lange Anstiege wechselten sich mit schnellen Abfahrten ab, gleichzeitig nahm die Schwüle zu. „Die Aussicht gegen Ende des Radfahrens, jetzt noch einen Marathon zu laufen, rief wenig Optimismus hervor“, erzählt Teuchner. Inzwischen waren die Temperaturen auf über 30 Grad gestiegen, die vorherigen Regenschauer hatten zusätzlich für hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt.

Der abschließende Marathon führte über einen welligen Rundkurs mit sechs Runden, abwechselnd durch die Nagolder Innenstadt und über eine schattenlose Landstraße. Teuchner lief zunächst ein ähnliches Tempo wie sein ärgster Konkurrent, konnte sich im weiteren Rennverlauf aber entscheidend absetzen. „Der Zweitplatzierte lief in ähnlichem Tempo wie ich an, ging dann aber hitzebedingt etwas früher und stärker als ich ein“, berichtet der neue Deutsche Meister. Nach 30 Kilometern betrug sein Vorsprung bereits rund 15 Minuten. Viel Reserve blieb dennoch nicht: „Mit massiv nachlassenden Kräften und immer schwereren Schritten“ brachte Teuchner den Vorsprung schließlich bis ins Ziel.

Nach 8:31:07 Stunden war der Titel erkämpft. Hinter Teuchner folgten Lennard Peters (SV Teuto Riesenbeck, 8:47:31) und Bennet Breitenbach (TSG Kleinostheim, 8:51:24). Für Teuchner war es zugleich der Titel in der AK 40.

Sein Fazit zur Veranstaltung fällt entsprechend positiv aus: „Insgesamt war es eine top organisierte DM Langdistanz, die Strecken könnten nicht besser sein.“ Trotz der erst dritten Auflage habe das Rennen bereits viele Zuschauer an die Strecke gelockt. Teuchner hofft deshalb, dass sich der Nordschwarzwald Triathlon „über die Jahre zu einem Fixpunkt im deutschen Rennkalender etablieren wird“. Für den Fürstenfeldbrucker ist die Saison damit allerdings noch nicht beendet. Nach der nun anstehenden Erholung wartet mit dem Ironman Florida bereits das Saisonfinale.

Auch hinter den beiden bayerischen Gesamtsiegern gab es weitere Erfolge aus dem Freistaat. Claudia Bregulla-Linke vom SC Riederau Triathlon gewann die AK 55 der Frauen, bei den Männern setzte sich Benno Beckstein von run & bike Kelheim in der AK 55 durch. Johannes Kammerer (Trifit Vallried) holte den deutschen Meistertitel in der AK 70.

Fotos: Tim Schlindwein

33 Grad, 1.049 Höhenmeter auf dem Mountainbike und ein Trailrun, der noch einmal knapp 200 Höhenmeter bereithielt: Die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon bei der O-SEE Challenge in Zittau hatten es in sich. Auf der XTERRA-Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 37 Kilometern Mountainbike und 10,8 Kilometern Laufen ging es neben den Elite- auch um 21 Deutsche Meistertitel in den Altersklassen. Für die bayerischen Athletinnen und Athleten gab es dabei gleich mehrfach Grund zur Freude.

Fuchs mit stärkster Radzeit

Den Auftakt der Erfolgsserie machten Paula Leupold und Michael Fuchs vom TV Burglengenfeld. Beide gingen in der Elite an den Start und beide kamen als Deutsche Meister ins Ziel. Dabei erwischte Fuchs einen starken Tag und legte auf dem Mountainbike den Grundstein für seinen Erfolg. Mit gutem Schwimmen und der schnellsten Radzeit des gesamten Feldes arbeitete er sich an die Spitze. Etwa fünf Kilometer vor der Wechselzone schloss er zu den bis dahin Führenden Jens Roth und Arthur Serrières auf. Serrières hielt sich aus der Entscheidung um den deutschen Meistertitel heraus, sodass sich zwischen Fuchs und Roth ein enges Duell entwickelte. „Jens und ich haben uns ein richtig cooles Battle geliefert“, blickt Fuchs auf die gemeinsame Fahrt zurück. Mehrfach versuchte er, sich am Rad abzusetzen, doch beide wechselten schließlich gemeinsam an der Spitze auf die Laufstrecke. Dort hatte Roth zunächst den besseren Start und konnte eine Lücke reißen. „Da dachte ich kurz: Wenn das so weitergeht, wird es heute richtig schwierig“, erzählt Fuchs. An einem längeren Anstieg änderte sich das Bild jedoch. Fuchs konnte zu Roth aufschließen, passieren und sich im anschließenden Downhill absetzen. Die Hitze machte den Lauf für beide zur Herausforderung, Fuchs brachte seinen Vorsprung aber sicher ins Ziel. Nach 2:52:49 Stunden war der Titel perfekt. „Vor sieben Jahren habe ich hier in Zittau meinen ersten richtigen Crosstriathlon gemacht, damals noch beim Kinderrennen am Sonntag“, erzählt er. Seitdem war er jedes Jahr bei der O-SEE Challenge am Start. „Jetzt in meiner ersten Elite-Saison genau hier Deutscher Meister zu werden, bedeutet mir deshalb extrem viel.“

Leupold trotz Vorsicht souverän

Auch Paula Leupold musste sich ihren Sieg hart erarbeiten. Ihr Ziel vor dem Start war zunächst ein Platz auf dem Podium. Nach dem Schwimmen lag sie noch nicht dort, doch auf dem Mountainbike änderte sich das Rennen. Mit dem zweitschnellsten Radsplit arbeitete sich die Burglengenfelderin nach vorne und übernahm die Führung in der DM-Wertung. Die Bedingungen machten es ihr dabei nicht leichter: Die Hitze forderte ihren Tribut, zudem hatte Leupold zu Beginn des Rennens mit Atemproblemen zu kämpfen. Sie fand jedoch ihren Rhythmus, behauptete die Führung auch auf den Trails und durfte nach 3:24:11 Stunden über ihren ersten deutschen Elite-Titel im Crosstriathlon jubeln. „Den Deutschen Meistertitel gleich in meinem ersten Elite-Jahr zu holen, war mein großer Traum“, freut sie sich über den Erfolg. „Ich bin das Rennen vorsichtig und mit großem Respekt vor den Hitzebedingungen angegangen. Die Priorität war Kühlen, Trinken, gut Durchkommen. Das hat sich ausgezahlt und nachdem ich auf dem Rad bereits meine Stärke zeigen konnte, hatte ich überraschenderweise noch richtig Power für den Lauf übrig. Ich bin super zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis. Besonders freue ich mich, gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Michael Fuchs den Deutschen Meistertitel feiern zu dürfen.“

Besonders bei den Frauen gab es zahlreiche Titel.

Weitere Titel bleiben in Bayern

Doch die gute bayerische Bilanz in Zittau beschränkte sich nicht auf die Ergebnisse der Elite. In den Altersklassen wurden insgesamt 21 Deutsche Meistertitel vergeben und auch hier mischten bayerische Athletinnen und Athleten vorne mit.

In den ersten drei Altersklassen der Frauen gab es jeweils bayerische Erfolge: Bei den Juniorinnen siegte Paula Kleindienst vom TSV Harburg, in der AK 20 gewann Theresa Beraus vom 1. FC Deining. In der AK 25 ging der Titel an Eva Dengler vom RSC Neukirchen. In der AK 35 setzte sich Johanna Schmitt vom SV Würzburg 05 durch. Pamela Mittermeier vom TV Burglengenfeld gelang zudem die Titelverteidigung in der AK 45. Schon im vergangenen Jahr hatte sie in Zittau ganz oben gestanden, nun wiederholte sie ihren Erfolg auf der anspruchsvollen Strecke.

Auch bei den Männern gab es einen Deutschen Meister aus Bayern: Josef Diepold vom SC Delphin Ingolstadt gewann die AK 60.

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: Franz Pretzl

zwei Personen stehen auf der Bühne und lächeln in die Kamera

Gerhard Müller betreibt Triathlon ohne Unterbrechung seit 1988 – allein das ist eine Leistung, die wenige für sich in Anspruch nehmen können. Beim Erlanger Triathlon erreichte der Mittelfranke nun allerdings einen Meilenstein, den bislang wahrscheinlich kein anderer deutscher Triathlet vor ihm geschafft hat: sein 500. Triathlon-Finish.Wir haben uns mit dem 80-jährigen Ausdauersportler des TDM Franken unterhalten.

Doch zunächst zurück zum Start: Müllers sportlicher Weg begann lange vor dem ersten Triathlon. Bereits als Marathonläufer machte er auf sich aufmerksam. Mehr als 50 Marathons stehen heute in seiner Statistik, seine persönliche Bestzeit von 2:44:46 Stunden stammt aus dem Jahr 1969. Später wurde er Deutscher Marathon-Vizemeister mit der Mannschaft in der Altersklasse M60 und sammelte darüber hinaus auch dort zahlreiche Siege und Podestplätze. Mit dem Wechsel zum Dreisport begann 1988 eine außergewöhnliche Geschichte. Seitdem absolvierte Müller Jahr für Jahr zwischen zehn und 21 Triathlonwettkämpfe – Saison für Saison, vom späten Frühjahr bis in den September. Hinzu kommen weitere Ausdauersportevents.

Gerhard Müller mit dem Finisher-Shirt aus 1988

Doch damit nicht genug: Seit 47 Jahren legt er ohne Unterbrechung sowohl das Bayerische als auch das Deutsche Sportabzeichen ab. Im Keller zeugt ein eigener Raum mit Finisherhirts, Urkunden und Medaillen von diesem besonderen Engagement. Neben seinen sportlichen Erfolgen hat Gerhard Müller den Triathlonsport über Jahrzehnte auch ehrenamtlich mitgestaltet. Von 1988 bis 2002 gründete und leitete er die Triathlonabteilung des TB Erlangen und legte damit den Grundstein für viele Jahre erfolgreicher Vereinsarbeit. Seit 1991 engagiert er sich zudem im Vorstand des Triathlon-Bezirks Mittelfranken als Schriftführer. Von 2002 bis 2014 war er Senioren-Sportwart des Bayerischen Triathlon-Verbands, seit 2005 steht er als Vorsitzender an der Spitze des TDM Franken, der mit rund 50 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Seniorenvereinen Deutschlands zählt. Seit 2015 bringt Müller seine Erfahrung außerdem als Beauftragter für das Ehrenamt in der Deutschen Triathlon Union ein.

Doch wie bleibt man so lange am Ball? Wir haben ihn gefragt.

Kannst du dich noch an deinen ersten Triathlon 1988 erinnern? Hättest du damals jemals gedacht, einmal 500 Triathlons zu finishen?

Natürlich erinnere ich mich daran. Und das Schöne ist: Es war genau wie mein Jubiläums-Triathlon in Erlangen. Weil ich alle meine Finisher-Shirts sorgfältig aufbewahrt habe, konnte ich beim 500. Triathlon sogar mit dem T-Shirt meines ersten Wettkampfs von 1988 ins Ziel laufen.

Es war die 2. Erlanger Stadtmeisterschaft am 18. September 1988. Das achtseitige Programmheft im DIN-A5-Format sorgt heute noch für ein Schmunzeln. Man konnte sich sogar noch mit der Schreibmaschine anmelden und das Startgeld entweder überweisen oder persönlich beim TV Erlangen vorbeibringen.

Auch der Zeitungsbericht ist mir noch in Erinnerung geblieben: „Schwimmer hetzte Rogge.“ Der Schwimmer war Christof Wandratsch, Roland Böller wurde Dritter und bei den Frauen gewann Susanne Meyer. Von 86 Startern erreichten damals 73 das Ziel.

An 100 oder gar 500 Triathlons habe ich damals überhaupt nicht gedacht. Dass es einmal so viele werden würden, habe ich eigentlich meiner Frau zu verdanken. Nach den Wettkämpfen sagte sie oft: „Ach, wie schön hier – das könnten wir doch künftig immer mit einem Kurzurlaub verbinden.“ So wurden aus Rennen gemeinsame Erlebnisse. Zusammen mit meinen 47 Duathlons bin ich inzwischen an 148 verschiedenen Wettkampforten gestartet – von Hamburg bis Bad Reichenhall, von Trier bis Dresden sowie in Österreich, der Schweiz, Italien und den Niederlanden.

Außerdem möchte ich den Triathlon am Schliersee erwähnen. Dort war ich bereits bei der ersten Austragung am Start. Die Wasserqualität, die traumhafte Radstrecke und der Zieleinlauf am Spitzingsee machten ihn zu meinem absoluten Lieblingswettkampf. Ich bin ihm 35 Jahre treu geblieben, bis die Veranstaltung leider eingestellt wurde. Der Erlanger Triathlon folgt mit inzwischen 27 Teilnahmen direkt dahinter.

Was hat dich über all die Jahre motiviert, Saison für Saison an der Startlinie zu stehen?

Wenn man etwas wirklich liebt, braucht man keine Motivation.

Dazu kommen die vielen Freundschaften, die über den Sport entstanden sind. Mit vielen Athleten und ihren Familien haben wir bis heute Kontakt. Selbst wenn jemand längst keine Wettkämpfe mehr macht, kommt er oft an die Strecke, wenn ein Rennen in seiner Nähe stattfindet. Diese Gemeinschaft ist für mich genauso wertvoll wie der Sport selbst.

Gibt es ein Rennen, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist – und wenn ja, warum?

Das war ganz klar der Schliersee-Triathlon. Dort hat einfach alles gepasst: die Landschaft, die Strecken und die besondere Atmosphäre. Deshalb bin ich dort 35 Jahre lang immer wieder gestartet. Solche Wettkämpfe vergisst man nicht.

Wie hat sich der Triathlonsport aus deiner Sicht seit deinen Anfängen verändert?

Der Sport ist mit der Zeit gegangen. Früher standen vielleicht 100 Athleten am Start, heute sind es oft 1.000.

Damals gab es vieles noch nicht, was heute selbstverständlich ist. Regeln und Vorgaben waren deutlich lockerer. Ich erinnere mich an den Schliersee mit 14 Grad Wassertemperatur. Wer keinen Neoprenanzug hatte, drehte nach 200 Metern wieder um – aber er hatte es wenigstens versucht.

Auch untereinander war vieles unkomplizierter. Hatte jemand eine Reifenpanne, fragte man ganz selbstverständlich: „Kann ich dir helfen? Brauchst du etwas?“ Diese Zeiten sind zwar vorbei, aber ich freue mich, sie erlebt zu haben.

Welche Bedeutung hat der 500. Triathlon für dich?

Die Zahl 500 ist natürlich etwas Besonderes. Noch wichtiger ist für mich aber, dass ich inzwischen seit 39 Jahren ohne Unterbrechung körperlich und geistig in der Lage war, meine Wettkämpfe zu finishen.

Ich musste in all den Jahren nur drei Wettkämpfe bereits im Vorfeld absagen und habe lediglich zwei Rennen nicht beendet. Einmal war das in Ingolstadt nach einem Wettersturz. Nach dem Schwimmen war alles durchnässt – Schuhe, Socken, einfach alles. Auf der Mitteldistanz musste ich schließlich aufgeben, weil meine Finger vor Kälte kaum noch bremsen konnten.

Das zweite Mal war vergangenes Jahr beim Seeland-Triathlon in Schwandorf. Nach einem Wolkenbruch direkt nach dem Schwimmen erinnerte ich mich sofort an Ingolstadt. Ich zitterte am ganzen Körper und entschied mich diesmal bewusst dafür, nicht weiterzumachen. Früher hätte ich wahrscheinlich einfach weitergemacht – heute höre ich auf meinen Körper.

Was hat dir geholfen, über so viele Jahre gesund zu bleiben und die Freude am Wettkampfsport nicht zu verlieren?

Ich ernähre mich gesund, kenne die Bedeutung von Regeneration und passe heute noch in meine Anzüge von 1966.

Außerdem gehe ich zweimal pro Woche mit meiner – immer noch ersten – Angetrauten zu Kieser und mache dort ein vernünftiges Krafttraining.

Und nach einem Wettkampf gönne ich mir etwas, was ich sonst nie mache: Ich kaufe mir zwei Hamburger bei McDonald’s. Dann sage ich mir: „Das ist ungesund – aber heute ist mir das egal.“ Dabei muss ich jedes Mal lächeln und freue mich schon auf das nächste Wochenende. Denn die Anmeldungen für die Saison sind meistens schon von Januar bis April erledigt und bezahlt.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute, Gerhard!

Mit einem Teilnehmerrekord und der Bayerischen Meisterschaft über die Mitteldistanz war der Triathlon Niederbayern in Pocking in diesem Jahr ein kleiner aber feiner Höhepunkt im bayerischen Rennkalender. Auf der anspruchsvollen Strecke setzten sich bei sommerlichen Bedingungen Hanna Pfannes und Wolfgang Teichner durch und sicherten sich neben dem Gesamtsieg auch die bayerischen Meistertitel.

Bereits das Schwimmen im warmen Pockinger Badesee verlangte den Athletinnen und Athleten einiges ab. Auf den Neoprenanzug musste verzichtet werden, ehe die wellige und komplett gesperrte Radstrecke sowie ein abwechslungsreicher Laufkurs über Sieg und Platzierungen entschieden.

Bei den Männern setzte sich Wolfgang Teichner souverän durch. Der Titelverteidiger nutzte das Rennen als Formtest für die Deutsche Meisterschaft über die Langdistanz in drei Wochen und ging bewusst ohne Tapering an den Start.

„Das Rennen war als Vorbereitung für die DM Langdistanz in drei Wochen eingeplant, daher bestritt ich es ohne viel Erholung aus dem Training heraus und hoffte natürlich, dass es auch so zum Sieg reicht, was dann glücklicherweise geklappt hat. Schwimmen war im Rahmen des Erwartbaren und ohne Neo im überraschend warmen Wasser sehr angenehm. Die Radstrecke haben die Veranstalter gut hinbekommen – schön wellig, komplett gesperrt und schnell zu fahren. Beim Laufen ging es teils crossähnlich zu, das liegt mir nicht so, aber dafür war es kurzweilig. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung abseits der bekannten großen Rennen, die einer Meisterschaft würdig ist.“

Hinter Teichner, der nach 3:39:15 Stunden im Ziel war, entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Rang zwei ging an den Challenge-Roth-Finisher Luis Schulz, der nach eigener Aussage nicht in Bestform an den Start gegangen war. Bronze sicherte sich weniger als eine halbe Minute später Patrick Graf.

„Nach meiner Challenge Roth vor drei Wochen wusste ich, dass ich nicht meine optimale Form haben würde,“ berichtet der Zweite. „Ein Podiumsplatz schien aber realistisch. Leider konnte ich meine Radstärke nicht wie erhofft ausspielen. Dafür konnte ich beim Laufen – trotz eines für meine Verhältnisse eher langsamen Tempos – bis auf Wolfgang alle Konkurrenten überholen beziehungsweise hinter mir halten. Es hat mir große Freude bereitet, mich erstmals der Bayerischen Meisterschaft zu stellen. Nächstes Jahr möchte ich gerne noch weiter nach vorne.“

Hanna Pfannes gewinnt souverän

Bei den Frauen war der Sieg eindeutig. Hanna Pfannes setzte bereits im Schwimmen die entscheidende Attacke, verteidigte ihren Vorsprung auf dem Rad und baute ihn auf der Laufstrecke sogar noch weiter aus.

„Ich habe Pocking vor allem in meinen Rennkalender aufgenommen, um vor der 70.3-Weltmeisterschaft in Nizza noch einmal eine Mitteldistanz zu absolvieren. Dass gleichzeitig die Bayerischen Meisterschaften stattfanden, war ein zusätzlicher Anreiz. Mein Plan war, mich beim Schwimmen möglichst weit abzusetzen und den Vorsprung auf dem Rad zu verteidigen. Das hat hervorragend funktioniert. Der Lauf war dann wirklich grandios und hat sich fast wie Fliegen angefühlt. Ich bin auf einer Mitteldistanz noch nie so eine schnelle Pace gelaufen und war richtig froh, zeigen zu können, was beim Laufen in mir steckt. Dass es am Ende zum Gesamtsieg gereicht hat, macht mich natürlich sehr glücklich. Der Formtest vor der WM ist damit geglückt. Außerdem war es schön zu erleben, dass auch kleinere Veranstaltungen ihren ganz eigenen Charme haben – es muss nicht immer ein Ironman sein.“

Hanna Pfannes läuft zum souveränen Sieg

Natalie Krause gewann Silber bei der Bayerischen Meisterschaft, Bronze ging an Theresa Zahorka. Natalie Krause berichtet im Nachgang: „Für mich war Pocking vor allem ein Vorbereitungswettkampf für meine erste Langdistanz bei der Deutschen Meisterschaft im Schwarzwald. Nach einem schwierigen Schwimmstart konnte ich auf dem Rad wieder etwas Boden gutmachen, musste Hanna beim Laufen aber den Vortritt lassen. Mit Platz zwei bin ich trotzdem sehr zufrieden. Besonders gefallen hat mir die technisch anspruchsvolle Radstrecke – solche Kurse machen mir deutlich mehr Spaß als einfach nur geradeaus zu fahren.“

Mit einem rekordverdächtigen Teilnehmerfeld, einer abwechslungsreichen Strecke und einer rundum gelungenen Organisation bestätigte der Triathlon Niederbayern seinen Stellenwert im bayerischen Rennkalender – das fand auch der Beauftragte für Sportentwicklung im BTV, Tim Feuerlein: „Das Rennen hat absolut Potenzial und bot den passenden Rahmen für ambitionierte Altersklassenathletinnen und -athleten sowie zahlreiche Starterinnen und Starter, die den familiären Charakter der Veranstaltung zu schätzen wussten.“

Die Bayerischen Altersklassenmeisterinnen und -meister

TW20 Hanna Pfannes; MRRC München

TM25 Luis Schulz; SV Bayreuth
TW25 Nathalie Krause, TG Viktoria Augsburg

TM30 Patrick Graf; TV Planegg-Krailling
TW30 Michaela Freudenstein; SV Schalding-Heining

TM35 Robin Dafinger; Trisport Erding
TW35 Mareike Wessalowski; SC Prinz Eugen München

TM40 Wolfgang Teuchner; TuS Fürstenfeldbruck

TM45 Martin Janousek; ATSV Kirchseeon
TW45 Kerstin Hagerer; CIS Amberg

TM50 Thomas Brüderl; TSV Altenmarkt/Alz
TW50 Nicole Kufner; SVG Ruhstorf/Rott

TM55 Benno Beckstein; run & bike Kelheim
TW55 Sabine Hochwimmer; WSV Otterskirchen

TM60 Thomas Griesbeck; TRISTAR Regensburg
TW60 Nadja Thiel ;TSV Jahn Freising 1861

TM65 Friedrich Graf ;TRISTAR Regensburg

TM70 Dieter Seewald; TSV 1860 Staffelstein

Alle Ergebnisse des Tages gibt es hier (Link).

Fotos: private Aufnahmen

Noch ist es ruhig am Pockinger Baggersee. Das Wasser liegt spiegelglatt, Helfer ziehen letzte Absperrbänder straff und in der Wechselzone stehen die Radständer schon sauber aufgereiht. Noch deutet wenig darauf hin, dass hier bald hunderte Athletinnen und Athleten einen Triathlon-Tag in Angriff nehmen werden. Wenn am Sonntag der Startschuss fällt, werden auf dem Gelände rund um das Pockinger Naturfreibad so viele Starter wie nie zuvor ins Wasser springen. Zudem ist der Triathlon Niederbayern erstmals Gastgeber der Bayerischen Meisterschaft über die Mitteldistanz.

Mit viel Engagement und Liebe zum Detail entwickelten die Organisatoren um Christian Teringl und Ferdinand Frank in den letzten Jahren eine Veranstaltung, die sich schnell einen Namen gemacht hat. Das Rennen, damals die erste Mitteldistanz in Niederbayern, wuchs mit jedem Jahr weiter. Ein familiäres Umfeld, professionelle Organisation und eine Strecke mit viel Tempo, aber auch landschaftlichem Reiz sprechen sich herum.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht am Sonntag natürlich die Mitteldistanz. Spannend verspricht vor allem der Kampf um die Titel zu werden. Die Vorjahressieger Maximilian Hoffmann und Antonia Reich, stehen in diesem Jahr nicht auf der Startliste. Damit ist der Weg frei für zwei neue Bayerische Meister. Ein klarer Favorit ist im Vorfeld weder bei den Männern noch bei den Frauen auszumachen.

 

Neben dem Meisterschaftsrennen stehen Sprint- und Kurzdistanz sowie Staffelwettbewerbe auf dem Programm. Geschwommen wird im Naturbad am Rottal-Stadion, ehe die Radstrecke durch das leicht wellige niederbayerische Umland führt. Sie gilt als schnell, verlangt aber mit ihren ständigen Rhythmuswechseln mehr Aufmerksamkeit, als das Streckenprofil zunächst vermuten lässt. Der abschließende Lauf führt mehrfach durch den Zielbereich. Für die Zuschauer entstehen dadurch immer wieder Begegnungen mit den Athletinnen und Athleten, während diese sich von der Stimmung tragen lassen können – gerade auf den letzten Kilometern ein nicht zu unterschätzender Faktor. Überhaupt lebt der Triathlon Niederbayern von seiner besonderen Atmosphäre. Viele Helferinnen und Helfer stammen aus den örtlichen Vereinen, Familien begleiten die Rennen entlang der Strecke und der Zielbereich entwickelt sich Jahr für Jahr zum Treffpunkt für Aktive und Zuschauer gleichermaßen.

„Wir freuen uns unglaublich darüber, dass so viele Athletinnen und Athleten aus Bayern und darüber hinaus nach Pocking kommen“, meint Organisator Christian Teringl mit Blick auf den neuen Teilnehmerrekord, der erwartet wird. „Für uns ist das eine große Chance, nicht nur einen schönen Wettkampf zu organisieren, sondern die ganze Region mit ihrer Sportbegeisterung, ihrer Gastfreundschaft und ihrer besonderen Lage sichtbar zu machen.“

Fotos: Triathlon Niederbayern