Die Wettkampflandschaft in Bayern bietet Triathletinnen und Triathleten die volle Bandbreite an Herausforderungen. Von Angeboten für Einsteiger*innen, über traditionsreiche Veranstaltungen über die Olympische Distanz und die Mitteldistanz, bis hin zur größten Triathlon Langdistanz der Welt, dem Challenge Roth.

Der BTV Memmert Nachwuchscup geht in die nächste Runde! Am 12. April 2026 haben junge Triathletinnen und Triathleten die Möglichkeit, sich in Rothenburg ob der Tauber beim vierten Rennen der Saison zu messen. Neben den sportlichen Herausforderungen erwartet Kinder und Jugendliche am gesamten Wochenende eine tolle Atmosphäre, in der Fairness, Spaß und Teamgeist im Mittelpunkt stehen.

Formtest oder Schnupper-Rennen?

Egal ob Teilnehmende schon Erfahrung im Triathlon haben oder erst in die Welt des Ausdauersports eintauchen – das Rennen in Rothenburg ist eine gute Gelegenheit, die aktuellen Fähigkeiten im Schwimmen und Laufen unter Beweis zu stellen. In verschiedenen Altersklassen treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unterschiedliche Distanzen an. Auch für Einsteiger und Hobbysportler gibt es mit der Jedermann-Kategorie eine spannende Möglichkeit, Wettkampfluft zu schnuppern.

kleiner Junge mit Startnummer läuftJugend-Camp bereitet perfekt vor

Wer noch mehr aus dem Wochenende herausholen möchte, hat die Chance, am BTV Jugend-Camp teilzunehmen. Vom 10. bis 12. April können junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 10 bis 15 Jahren unter professioneller Anleitung trainieren, ihre Technik verbessern und wertvolle Tipps für den Wettkampf bekommen. Das Camp beinhaltet nicht nur gezielte Trainingseinheiten, sondern auch die gemeinsame Teilnahme am Swim & Run.

Zur Camp-Anmeldung.

Zur Website der Veranstaltung.

Fotos: Andreas Weigel

Mit dem April beginnt für Bayerns Triathletinnen und Triathleten die Phase, in der endlich Wettkampfluft weht. Vor den Aktiven steht eine Saison, die mit über 80 Rennen, Meisterschaften und Höhepunkten für alle das etwas bereithält.

Während im BTV Memmert Nachwuchscup in Würzburg, Coburg und Nürnberg bereits die ersten Swim & Runs absolviert wurden, steht der nächste Test für die Talente am 12. April in Rothenburg ob der Tauber an. Auch der Kampf um die bayerischen Meistertitel startet bereits am 26. April beim Duathlon in Krailling. Kurz darauf rückt Schweinfurt in den Fokus des Geschehens: Der MainCity Triathlon am 17. Mai beheimatet die BM im Sprint und Para-Triathlon und bietet den Rahmen für die DACH-Meisterschaft der Para-Athleten.

Vom Weltklasse-Event bis zur ersten Triathlon-Erfahrung

In den Folgemonaten verdichtet sich das Programm merklich. Während Ingolstadt Mitte Juni  die BM Kurzdistanz ausrichtet, folgt am 5. Juli das internationale Spitzenrennen mit Weltklasse-Starterfeld: Der Challenge Roth.

Kurz darauf verlangt der Wettkampf in Hof echtes Teamplay bei den Meisterschaften der Team Relay. Die Mitteldistanz-Spezialisten kommen am 26. Juli beim Triathlon Niederbayern auf ihre Kosten, während die Entscheidung im Gelände traditionell später fällt: Ende September ermittelt „Jag de Wuidsau“ in Burglengenfeld die bayerischen Meister im Cross Duathlon.

Flankiert wird dieses Programm von der Liga-Saison. Die fünf verschiedenen bayerischen Ligen versprechen rasante Rennen, während die Gastspiele der Bundesliga für nationales Spitzenniveau sorgen. Immenstadt im Allgäu ist Schauplatz der 1. Bundesliga, während die zweite Liga am Rothsee und in Trebgast gastiert.

Besonders bemerkenswert sind zudem schon jetzt die Meldezahlen bei den Schultriathlons in Bayern. Hier bahnt sich ein Rekordjahr an.

Foto: Elea Bayreuther

Der 2. Indersdorfer Swim & Run bot oberbajerischen Sportlern einen perfekten Auftakt in die neue Wettkampfsaison, allerdings bei durchaus herausfordernden Wetterbedingungen. Bei kühlen 5 °C, spürbarem Wind, aber immerhin trockenem Wetter fanden sich deutlich mehr Athletinnen und Athleten ein als im Vorjahr.

Nach der gelungenen Premiere 2025 mit 125 Teilnehmenden verzeichnete die Veranstaltung, die von der SG Indersdorf zusammen mit der Wasserwacht Dachau und dem TSV Indersdorf, Abt. Schwimmen ausgetragen wird, in diesem Jahr einen weiteren Zuwachs: über 200 Sportlerinnen und Sportler ab 8 Jahren standen an den Startlinien und sorgten für volle Starterfelder im Hallenbad wie auf der Laufstrecke rund um Indersdorf. Besonders erfreulich war das große Nachwuchs-Starterfeld mit über 130 Teilnehmern.

Nachwuchs im Fokus

Ein Highlight war die erstmalige Austragung einer Oberbayerischen Kids Cup Wertung. Gewertet wurden die Nachwuchsklassen von Schüler C bis Jugend A aus der Region Oberbayern, sodass vor allem junge Talente eine zusätzliche sportliche Bühne erhielten. Der Indersdorfer Swim & Run stellt damit den ersten von insgesamt sechs Wettkämpfen im Rahmen des Obb.-Kids Cups dar.
Als Schmankerl verloste der Veranstalter unter allen Nachwuchsathleten ein MTB, das von einem großzügigen Sponsor bereitgestellt wurde.

Insgesamt präsentierte sich der zweite Auflage des Events als gelungener Mix aus motivierendem Nachwuchssport, engagierter Organisation und einer Atmosphäre, die trotz des kalten Frühjahrswetters für viel Begeisterung bei Teilnehmenden, Helfern und Zuschauern sorgte.

Am kommenden Samstag wird es voll im Nürnberger Langwasserbad: Mit über 160 gemeldeten Kindern und Jugendlichen verzeichnet der Swim&Run einen neuen Teilnehmerrekord. Bemerkenswert sind dabei vor allem die ausgeglichene Geschlechterverteilung sowie die Teilnahme von Para-Sportlern. Hinter dem Ansturm steht bei dem einen oder anderen mehr als nur Spaß am gegenseitigen Messen; denn die Veranstaltung ist einerseits der dritte Wertungslauf im BTV Memmert Nachwuchscup und dank gleichzeitig durchgeführter Sichtung auch Messinstrument für die sportliche Entwicklung im Freistaat.

Die Athleten erwarten zwei getrennte Wettkampfteile, deren Ergebnisse am Ende zusammengeführt werden. Am Vormittag finden zunächst die Schwimmwettbewerbe statt. Dabei geht es für die jüngeren Altersklassen nicht nur um reine Geschwindigkeit, sondern im Rahmen des integrierten Wasserkomplextests auch um technische Fertigkeiten im Wasser. Nach einer Pause verlagert sich das Geschehen für den zweiten Teil des Rennens auf das Gelände der Bertolt-Brecht-Schule. Der Lauf wird dort im Massenstart auf der Laufbahn ausgetragen.

Aktive Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Thomas Burger, Vizepräsident Leistungssport des BTV, sieht in der Resonanz eine Bestätigung der bisherigen Arbeit des gesamten Teams: „Die Teilnehmendenzahlen zeigen, dass unsere breit aufgestellte Arbeit in Nürnberg, an weiteren Stützpunkten sowie in den Vereinen und Schulen in ganz Bayern Früchte trägt. Damit unterstreicht die Veranstaltung, dass der bayerische Weg, Talente frühzeitig und vielseitig zu fördern, die nötige Tiefe erreicht hat, um den Sport nachhaltig in der Fläche zu verankern.“

Interessierte können die Wettbewerbe am 14. März vor Ort verfolgen, wenn die Athleten ab den Vormittagsstunden im Wasser und am Nachmittag auf der Laufbahn um wertvolle Punkte für die Cup-Wertung kämpfen.

Der Bayerische Triathlon-Verband setzt sich aktiv für Nachhaltigkeit im Sport ein und unterstützt Veranstalterinnen und Veranstalter mit einem speziellen Leitfaden, der praxisnahe Empfehlungen für umweltfreundliche Events bietet. Dabei stehen zentrale Themen wie Mobilität, Materialauswahl, Catering und Abfallmanagement im Fokus, um Veranstaltungen ressourcenschonend und zukunftsorientiert zu gestalten.

Ein besonderes Angebot des BTV ist das Nachhaltigkeits-Label, das an Veranstaltungen vergeben wird, die sich durch ein nachhaltiges Konzept auszeichnen. Interessierte können eine Checkliste ausfüllen, die verschiedene Kriterien umfasst, darunter die Förderung klimafreundlicher An- und Abreise, die Nutzung wiederverwendbarer Materialien oder die Bereitstellung von regionalen und vegetarischen Speisen. Das Label dient Sportlerinnen und Sportlern als Orientierung und stärkt zugleich die positive Außenwirkung der Events.

14 Veranstaltungen bereits ausgezeichnet

Nachhaltigkeitslabel des BTV

Das Nachhaltigkeitslabel des BTV

Bereits 14 Triathlonveranstaltungen in Bayern wurden mit dem Label ausgezeichnet. Der IfA Nonstop Bamberg Triathlon überzeugte mit kurzen Wegen zwischen den Veranstaltungsorten und dem konsequenten Einsatz wiederverwendbarer Materialien. Der traditionsreiche Wörthsee-Triathlon bewies, dass nachhaltige Konzepte und langjährige Event-Geschichte sich nicht ausschließen. Beim Triathlon Ingolstadt wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Nachhaltigkeit ein umfangreiches Konzept zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks entwickelt.

Der BTV ruft alle Veranstalterinnen und Veranstalter dazu auf, sich um das Nachhaltigkeits-Label zu bewerben und ein Zeichen für nachhaltige Sportveranstaltungen zu setzen. Der Leitfaden sowie die Checkliste stehen auf der BTV-Website zum Download bereit. Mit dem Nachhaltigkeits-Label bietet der Bayerische Triathlon-Verband eine wertvolle Orientierungshilfe für umweltfreundliche Events und setzt damit ein klares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft im Sport.

Kontakt für Rückfragen:
Tim Feuerlein
Beauftragter für Sportentwicklung
E-Mail: sportentwicklung@triathlonbayern.de
Mobil: 0152 31 98 85 89

Die Termine der 1. Triathlon-Bundesliga stehen fest: fünf Rennen zwischen Mai und September, verteilt über ganz Deutschland. Alle bayerischen Triathlonfreunde sollten ihren Blick ins Allgäu richten. Dort macht die Liga am 21. August Station beim legendären Allgäu Triathlon und freut sich auf einen spektakulären Kurs mit ganz eigener Dynamik.

Doch von vorne: Ende Mai startet die höchste deutsche Liga im Kraichgau in Ubstadt-Weiher. Im Juli folgen Tübingen und das Rennen im Rahmen von „Die Finals“ am Steinhuder Meer. Anfang September fällt dann die Entscheidung um die Meistertitel am Maschsee in Hannover. Doch bevor es dort um alles geht, macht der Tross im Allgäu halt.

Was den „Kult Triathlon“ im Bundesliga-Kalender so interessant macht, ist die Mischung aus anspruchsvollem Profil und Traditionsrennen. Im Alpsee steigt wie gewohnt der Auftakt über die 750m der Sprintdistanz. Auf den 19,4 Radkilometern zeigt sich dann, welche Teams ihren Plan durchziehen können und spätestens am Kuhsteig wird deutlich, wer das stärkste Team hat.

Wer Bundesliga-Atmosphäre erleben möchte, sollte sich den Termin vormerken.

Weitere Informationen zur 1. Triathlon-Bundesliga stehen online zur Verfügung.

Foto: Tom Mayer

Wenn am 17. Mai 2026 der Startschuss im unterfränkischen Schweinfurt fällt, dann schaut wie schon im letzten Jahr die Para-Triathlon-Szene auf den MainCityTriathlon. Ursprünglich war der Blick für 2026 eher Richtung Österreich gerichtet, doch da die Suche nach einem Ausrichter dort erfolglos blieb, beweisen die Schweinfurter Organisatoren echte Sportsfreundschaft. Sie springen kurzerhand ein und bieten den Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erneut die Bühne für die D-A-CH-Meisterschaften.

Das Besondere an diesem Renntag ist nicht nur der Kampf um Meisterschaften oder die Vergabe der deutschen Meistertitel im Sprint. Es ist vor allem die Einbettung in den MainCityTriathlon. Para-Sport ist kein Randprogramm, sondern findet mitten im Geschehen statt. Während Altersklassen-Athleten, Firmenstaffeln und Nachwuchstalente ihre Rennen machen und sich die Stadt in eine Fanzone verwandeln, sind die Para-Triathleten ein Teil der tollen Atmosphäre. Das Betont auch der Ansprechpartner für Inklusion, Norbert Huhn: „Wir haben von Anfang an als Ziel gehabt, jedem eine Teilnahme zu ermöglichen und die Einführung unserer gesperrten Radstrecke macht es für Special Olympics und Para Triathlon wesentlich einfacher. So ist die Vergabe einer D-A-CH Meisterschaft an uns die Bestätigung, dass unser Engagement gerne angenommen wird.“ Schweinfurt zeigt so, dass Triathlon ein Sport für absolut jeden ist.

Erfolgreiche Kooperation

Die Tradition der Zusammenarbeit der Verbände im Para Sport über Grenzen hinweg ist noch jung, aber bereits extrem wertvoll. Was im Jahr 2022 als Pilotprojekt begann, hat sich über verschiedene Stationen, darunter auch das oberfränkische Altenkunstadt, schon zu einem echten Highlight entwickelt. „Schon die Eröffnung mit den Para-Teilnehmenden im Rahmen des Abendessens mit den Helfern der TG 1848 Schweinfurt als ausrichtenden Verein war 2025 ein schönes Familienerlebnis, dass wir auch in diesem Jahr gerne wiederholen möchten“, freuen sich Andreas Vollert und Elke Huhn aus dem Orga-Team bereits jetzt auf das Event.

Zusätzlich BM-Wertung

Für bayerische Sportlerinnen und Sportler lohnt sich der Start gleich doppelt, denn das Rennen ist gleichzeitig Bayerische Meisterschaft im Para Sprint.

 

Wettkämpfe sind oft laut und durcheinander. Ein klein wenig leiser, aber nicht weniger turbulent, wird es wieder am Sonntag, den 14. Juni 2026 in Erding. Dann werden in der Herzogstadt die Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen im Sprint-Triathlon ausgetragen. Nachdem die Veranstaltung dort bereits 2025 erfolgreich stattfand, kehren die Titelkämpfe damit an einen bewährten Standort zurück, der für seine schnellen Strecken und fairen Wettkampfbedingungen bekannt ist.

Es geht um weit mehr als nur den sportlichen Vergleich auf nationalem Spitzenniveau. Die Meisterschaften bieten der gesamten Gehörlosen-Community eine wichtige Bühne und sind gleichzeitig ein zentraler Treffpunkt für Vereine aus ganz Deutschland. Um optimale Bedingungen für alle Teilnehmenden zu schaffen, setzt die Organisation auf ein bewährtes Konzept: Klare visuelle Startsignale und die konsequente Einbindung von Gebärdensprache sorgen dafür, dass Barrieren abgebaut werden und sich die Athletinnen und Athleten voll und ganz auf ihr Rennen konzentrieren können.

Eingeladen sind Triathleten aller Leistungsstufen – vom Einsteiger bis hin zum Routinier. Ob es um die Jagd nach persönlichen Bestzeiten, den Kampf um die Meistertitel oder das gemeinsame Erlebnis geht, steht dabei jedem offen. Erding freut sich auf ein tolles Event, das auf sportlichen Zusammenhalt und die Vielfalt im Triathlon setzt.

Ausschreibung & Anmeldung: https://trisport-erding.de/stadttriathlon/information-stadttriathlon/

Foto: Sportshot

Nach dem furiosen Auftakt in Würzburg steht für Bayerns Triathlon-Nachwuchs direkt das nächste Highlight im Kalender. Am 28. Februar verwandelt sich Coburg in das Zentrum der bayerischen Swim&Run-Szene. Beim zweiten Wertungslauf des BTV Memmert-Nachwuchscups geht es um wertvolle Punkte, schnelle Bahnen und eine ordentliche Portion Stadion-Atmosphäre.

Wer beim Saisonauftakt in Würzburg dabei war, hat gespürt: Die bayerischen Talente brennen darauf, endlich wieder Rennluft zu schnuppern. Jetzt zieht der Wettkampfbetrieb weiter Richtung Norden, wo der TV 1848 Coburg zum vierten Mal den Swim&Run ausrichtet. Für viele Athletinnen und Athleten ist das die perfekte Gelegenheit, die in Würzburg gezeigte Form zu bestätigen oder nach dem Jagdstart im Wolfgang-Adami-Bad nun im Coburger Aquaria voll anzugreifen.

Erst Aquaria, dann Stadion-Stimmung

Die Rennen in Coburg versprechen wieder Spannung. Zuerst geht es ins Sportbecken des Aquaria Coburg. Auf der 25-Meter-Bahn wird um jede Sekunde gekämpft, bevor es nach einer kurzen Verschnaufpause zum entscheidenden Part geht.

Die Laufentscheidungen fallen nur einen Steinwurf entfernt: Das Dr.-Eugen-Stocke-Stadion bietet mit seiner 400-Meter-Rundbahn die perfekte Bühne für packende Duelle Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Während die Jüngsten (Schüler D) über 200 Meter ihre ersten Erfahrungen sammeln, geht es für die „Großen“ (Jugend A und Junioren) über die volle Distanz von 3.000 Metern auf der Laufbahn zur Sache. Dank des Stadions haben Zuschauer die Athleten dauerhaft im Blick – Anfeuerungsrufe und Gänsehaut-Atmosphäre inklusive!

Inklusionswertung: die Besonderheit

Auch wenn der Fokus stark auf dem leistungsorientierten Nachwuchs liegt, bietet das Rennen in Coburg eine Besonderheit: Die Inklusionswertung lädt Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigung ein, die besondere Atmosphäre ebenfalls zu genießen und sich auszuprobieren.

Die Vorbereitungen des Organisationsteams rund um Marcus Kaebel laufen auf Hochtouren. Mit der gewohnten Herzlichkeit und einer top-organisierten Infrastruktur ist alles angerichtet für einen sportlichen Samstag in Oberfranken.

Wer wird sich im BTV Memmert-Nachwuchscup an die Spitze setzen? Wer zeigt die schnellsten Beine auf der Tartanbahn? Wir freuen uns auf spannende Rennen, faire Wettkämpfe und viele strahlende Gesichter im Ziel!

Alle Infos zum Zeitplan und den Startlisten findet ihr auf der Website des TV 1848 Coburg.

Foto: TV1848 Coburg

Der Winterschlaf ist offiziell beendet: Am 1. Februar verwandelte sich das Würzburger Wolfgang-Adami-Bad wieder in das Epizentrum des bayerischen Triathlon-Nachwuchses. Zum 13. Mal lud der SV Würzburg 05 zum Swim & Run, und über 200 Athletinnen und Athleten folgten dem Ruf, um beim ersten Formtest der Saison wichtige Punkte für den BTV Memmert Nachwuchscup zu sammeln.

Die winterlichen Bedingungen in der Rennwoche stellten das Orga-Team allerdings zunächst vor eine große Herausforderung: An einen Lauf im Sieboldswäldchen war nach den starken Schneefällen nicht zu denken. Das Team musste kurzfristig reagieren und eine Lösung finden. Um eine Absage zu vermeiden, wurde die Laufstrecke kurzerhand auf die Straße verlegt, die am Samstag mit vereinten Kräften von Schnee und Eis befreit werden musste. Die Teilnehmer absolvierten dort im Jagdstartmodus, nach einer kurzen Pause nach dem Schwimmen, zusätzliche Runden im Oberen Bogenweg, um die Distanzvorgaben ihrer jeweiligen Altersklasse zu erreichen.

Schnelle Bahnen und flinke Beine: Ergebnisse in den Schülerklassen

Laufendes Kind vor MenschenmengeSchon am Vormittag zeigten die Jüngsten, dass sie über den Winter nichts an Spritzigkeit verloren haben. Bei den Schülern D (Jahrgang 2019/2020) sicherte sich Jonas Grünewald mit einer starken Endzeit von 01:52,00 Minuten den Sieg , gefolgt von Julius Thomann vom Team Stegaurach (02:16,00) und Hannes Schädle von der TSG Estenfeld (02:30,00).
Bei den Mädchen derselben Altersklasse triumphierte Frieda Götz vom SV Bayreuth in 01:33,90 Minuten. Den zweiten Platz erkämpfte sich Wilhelmine von Koskull (01:47,60), während Johanna Seubert (01:50,00) – beide vom heimischen SV Würzburg 05 – das Podium komplettierten.

In der Altersklasse Schüler C zeigte Ole Müller vom TSV Katzwang 05 eine starke Leistung und gewann in 02:48,30 Minuten. Er verwies Lenny Götz (SV Bayreuth, 03:08,90) und Lenn Hammer (TriaTuS Feuchtwangen, 03:13,40) auf die weiteren Plätze. Auch bei den Schülerinnen C wurde hart gekämpft: Hier siegte Magdalena Göller (IfA Nonstop Bamberg) vor Sophia König und Line Koberstein (ESV Gemünden).

Besonders spannend wurde es bei den Schülern B, die dieses Jahr knappe Entscheidungen ausfochten. Hier erkämpfte sich Balduin von Kostkull im Heimspiel den obersten Podestplatz, dicht gefolgt von Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) und mit etwas Abstand Timm Giehler. In der weiblichen Konkurrenz der Schüler B setzte sich Lotte Fankel vom SV Bayreuth Triathlon gegen gegen Constanze Doseth (SV Würzburg 05) und Mia Schöffel (SV Postbauer) durch.

Talente machen Formtest

Je älter die Starter, desto taktischer wurden die Rennen. Bei den Schülern A dominierten Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) bei den Mädchen und Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) bei den Jungen das Geschehen. In der Kategorie Jugend B  zeigte Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld eine beeindruckende Leistung und sicherte sich in 11:03,60 Minuten den ersten Rang. Es folgten Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) und Leon Jozwiak (TSV Brannenburg).
Bei den Frauen sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen) den Sieg.

In der Klasse der Jugend A glänzten Josefine Doseth vom heimischen SV Würzburg 05 und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee). Platz 2 und 3 gingen an Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau) und Joseph Hof vom TV 1848 Erlangen. Die älteste Startergruppe gewannen Moritz Hägel und Annika Bernhuber, beide vom IfL Hof.

Eltern und Betreuer: Vorbilder am Start

Mit Faris Al Sultan war auch ein Promi-Starter dabei

Abgerundet wurde der Tag durch das Rennen der Eltern und Betreuer, die bewiesen, dass der Triathlon-Virus ansteckend ist. Bei den Frauen war Sonja Müller vom TSV Katzwang 05 nicht zu schlagen; sie finishte nach 13:20,10 Minuten. Birgit Doseth (SV Würzburg 05, 14:00,10) und Sonia Schleußinger (Technik Eintracht Karlsfeld, 16:11,50) folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den Männern gab es einen sehr prominenten Sieger: Faris Al Sultan (SC Wfr. München) ließ Constantin Wenzlik von der TG Viktoria Augsburg und Roman Binner (TV 1848 Erlangen) keine Chance.

Würzburg macht Lust auf mehr

„Der 13. Swim & Run war eine rundum gelungene Sportveranstaltung“, meint auch BTV-Trainerin Hanna Krauss. „Top organisiert vom SV Würzburg 05, eine volle Halle und sportliche Leistungen, die Lust auf die kommenden Wettkämpfe machen.“ Der Grundstein für ein erfolgreiches Triathlon-Jahr 2026 ist gelegt.

Alle weiteren Rennen findet ihr unter triathlonbayern.de/btv-nachwuchscup

Fotos: Oliver Schmidt