Um eine optimale sportliche Entwicklung junger Talente zu ermöglichen, bedarf es genauer und individueller Trainingsplanung. „Nur durch regelmäßige Leistungsdiagnostiken kann man die wichtigen Daten zur zuverlässigen Erfolgskontrolle und Steuerung des Trainings erhalten,“ erklärt Stephen Bibow, der am Bundesstützpunkt Triathlon die jungen Athletinnen und Athleten an den Leistungssport heranführt und auch für die Elite-Gruppe Roland Knolls die Diagnostiken plant und durchführt. Eine Kooperation mit Dr. med. Leonard Fraunberger und seiner sportmedizinischen Praxis iQ-Move in Erlangen bietet seit einiger Zeit die Chance regelmäßig Leistungsdiagnostiken durchzuführen, um so Daten für eine noch gezieltere Steuerung zu erhalten.
Wir haben uns mit Stephen Bibow und Dr. med. Leonard Fraunberger über die Kooperation unterhalten.
Hallo Stephen,
als Coach möchtest Du die sportliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten so perfekt wie möglich gestalten. Wie helfen Dir Leistungsdiagnostiken dabei?
Stephen Bibow während des Leistungstests
Eine Leistungsdiagnostik ist für mich ein Blick in die „Black Box“, die die Leistungszusammensetzung einer Athletin oder eines Athleten sonst ist. Im normalen Trainings- und Wettkampfbetrieb kann ich natürlich ein Ergebnis sehen und auswerten. Ich kann jedoch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich die erzielte Leistung zusammensetzt. Ich kann nicht sehen, welche Systeme und Stoffwechselwege bedient wurden, ich kann nicht abschätzen, welcher Teil des Ergebnisses körperlichem Vermögen zuzurechnen ist und welcher Teil möglicherweise auf die mentale Situation oder äußere Faktoren des Test- oder Rennens zurückgeht.
Eine Leistungsdiagnostik hingegen bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Diese Quasi-Objektivität kann dann als Grundlage für unsere Trainingssteuerung dienen und später als ein Parameter zur Beurteilung der Leistungsentwicklung wiederhergezogen werden.
Welche Erkenntnisse bringen Dir die Leistungsdiagnostiken und was erhoffst Du Dir davon?
Jede Athletin und jeder Athlet ist verschieden. Es mag sein, dass das gleiche Ergebnis in einem Feldtest oder Rennen physiologisch gesehen auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen ist. Eine Leistungsdiagnostik legt mir die individuellen leistungsphysiologischen Parameter dar, die dem Resultat zugrunde liegen. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass wir das Training der einzelnen Athletinnen und Athleten sehr gezielt anpassen können. Das Ziel ist natürlich, so eine optimale Leistungsentwicklung zu gewährleisten – eine Art Schlüssel-Schloss-Prinzip. Dies braucht jedoch viel Zeit, Erfahrungen und ein detailliertes Arbeiten.
Wie können die individuellen Unterschiede, die zu einer Leistung führen, aussehen und wie wirken sich die Unterschiede auf das Training aus?
Wir erstellen Schritt für Schritt ein umfangreiches metabolisches Profil der Athletinnen und Athleten. Wir sehen uns dabei unter anderem an, auf welche Art und Weise die Leistungen zustande kommen. Von Bedeutung ist, welche Systeme und Stoffwechselwege überwiegend genutzt werden und besonders welcher Teil dann die Limitierung nach oben hin darstellt. Es stellen sich beispielsweise die Fragen, wie stark das individuelle aerobe und das anaerobe Stoffwechselsystem ist. Oder welches „Kettenglied“ innerhalb eines dieser Systeme am schwächsten ist und die gesamte Leistung limitiert. Einfach gesagt: Wir messen und schätzen ab, wie der stark der „Motor des Menschen“ (aerobe und anaerobe Energiebereitstellung) ausgeprägt ist, wie er sich zusammensetzt und welche Stellschrauben zu bedienen sind, um weitere individuelle Fortschritte zu machen.
Die Trainingssteuerung erfolgt im Anschluss nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Verschiedene Trainingsmethoden führen zu unterschiedliche physiologische Trainingsanpassungen. Hierzu suchen wir tendenzielle Allgemeingültigkeiten, aber auch individuelle Antworten. Genau an diesem „Finetuning“ wird Schritt für Schritt gearbeitet. Wir versuchen herauszufinden, welches Training bei welchen Körpern bzw. metabolischen Profilen zu welchen leistungsphysiologischen Veränderungen in der aeroben und anaeroben Kapazität führt.
Was wir bereits feststellen konnten ist, dass wir drei Typen unterscheiden möchten: 1. aerobe Typen mit einer relativ starken anaeroben Komponente (tendenziell schnellkräftigere Triathleten), 2. sehr aerobe Typen mit einer schwächeren anaeroben Komponente und 3. tendenziell ausgeglichene Mischtypen (aerobe oder sehr aerobe Typen mit einer „optimalen“ anaeroben Komponente). Langfristig möchten wir möglichst genau definieren können, welche Trainingsmethoden bei den unterschiedlichen Typen welche Anpassungen bezogen auf das metabolische Profil bewirken. Muss beispielsweise die Laktatbildungsrate als ein Ausdruck der anaeroben Energiebereitstellungsmöglichkeit gesenkt oder erhöht werden, um auf der Sprintdistanz ganz vorne mit dabei zu sein? Welche Trainingsmethoden eignen sich dafür? Oder auch: Braucht eine Sportlerin oder ein Sportler mehr Training für die zentrale Ausdauer, um das Herzkreislauf-System, Atmung, Blut, Auswurffraktion des Herzens zu trainieren, oder eher für die periphere Ausdauer und damit für die Sauerstoffverwertung der Antriebsmuskeln?
Sicherlich hat man diese Individualisierung des Trainings bereits vorher betrieben. Die Basis dafür lag aber oft mehr in der Erfahrung und im Gefühl eines Trainers, was auch sehr gut funktionieren kann. Wir kennen sehr erfolgreiche Trainer, die ohne solche Diagnostiken erfolgreich sind. Die Kooperation mit iQ-Move bringt uns als Trainer jedoch mehr Sicherheit, das Training bestmöglich steuern zu können, ohne uns ausschließlich auf das Gefühl verlassen zu müssen. Sie bringt für den Athleten noch mehr Vertrauen, wenn man Leistung und Leistungsentwicklung sichtbar und erklärbar machen kann.
Hallo Herr Dr. Fraunberger,
bereits seit 2010 liegt einer der Fokusse von iQ-Move aufsportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Untersuchungen. Was macht die Zusammenarbeit mit Leistungssportlerinnen und -sportlern besonders interessant?
Im Leistungssport geht es im Trainings- und Wettkampfbetrieb oft um sehr hohe Belastungen für den Körper, aber auch für den Geist. Mit sportmedizinischen Untersuchungen können wir versuchen, die jeweiligen Auswirkungen der Belastungen auf möglichst vielen Ebenen abzubilden. Die Steuerung des Trainings ist von daher eine Gratwanderung zwischen einer möglichst hohen Belastung, um einen maximalen Trainingsfortschritt zu erzielen, aber auf der anderen Seite die Sportler auch nicht überzubelasten. Denn zu hohe Belastungen führen zum Trainingsausfall und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schädigungen z.B. am Herzen, am Muskel-/Sehnen-/Knochenapparat oder auch im Hormonhaushalt.
Mit der Sportmedizin können wir Trainern helfen die Belastungen in Kombination mit der erforderlichen Regeneration für jeden einzelnen optimal zu dosieren. Damit kann die physische, aber auch die psychisch-mentale Fitness dauerhaft gestärkt werden.
Die Zusammenarbeit im Team aus TrainerInnen, SportmedizinerInnen und SportlerInnen ist sehr interessant und macht auch sehr viel Spaß, da wir versuchen zusammen neue Methoden und Möglichkeiten der Diagnostik zu entwickeln und auszuprobieren. Denn nur ein gesunder Geist in einem gesunden Körper kann auch auf Dauer Höchstleistungen bringen und dann gut sein, wenn es drauf ankommt.
Wie unterscheiden sich Diagnostik, Auswertung und Empfehlungen von LeistungssportlerInnen zu Hobby- und BreitensportlerInnen?
Hobby- und BreitensportlerInnen profitieren von den Erkenntnissen aus dem Leistungssport, jeder Mensch reagiert auf die gesetzten Trainingsreize auch ähnlich. Wichtig ist eine vorsichtige, dem jeweiligen Trainings- und Gesundheitszustand angepasste Steuerung der Belastung. Jemand der neu mit regelmäßiger Bewegung/Sport anfangen möchte, v.a. Menschen älter als 35 Jahre und/oder WiedereinsteigerInnen, sollte sich möglichst vorher sportmedizinisch auf seine Sporttauglichkeit untersuchen lassen. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen deutlich, dieses kann damit evtl. vorher erkannt werden und weitere Maßnahmen (z.B. Herzkatheter) eingeleitet werden.
Für jeden Menschen ist wichtig, für sich das jeweils optimale Maß an Bewegung zu finden. Nach Empfehlung der WHO sollte dies mindestens 150 Minuten pro Woche betragen, z.B. regelmäßig mit dem Hund Gassi gehen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, etc. 3 x 50-60 Minuten bei ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz. Mit einer sportmedizinischen Untersuchung kann dies sehr genau, wie für die LeistungssportlerInnen, definiert werden. Weiterhin können auch Erfolge sichtbar gemacht werden und das motiviert dann nochmal auch dranzubleiben. Das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, eine Krebs- oder Demenzerkrankung wird mit regelmäßiger Bewegung um bis zu 50% reduziert, das schafft kein anderes Medikament! Auch das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer SARS-CoV-2-Infektion kann damit deutlich gesenkt werden!
Die Sportmedizin kann hier jedem Menschen helfen, ggf. Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen oder auch ganz zu vermeiden: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-25 00:54:412022-01-15 17:57:34BTV-Talente zur Leistungsdiagnostik bei iQ-move Erlangen
Nach wie vor ist ein gemeinsames Sporttreiben oder sogar Messen nicht möglich. Deshalb startet auch die Saison 2021 mit einigen virtuellen Wettkämpfen. Doch ist die individuelle Rekordjagd auf den heimischen Strecken überhaupt versichert? Eine Anfrage bei der ARAG Sportversicherung, bei der der BTV, und damit auch seine Mitgiedsvereine versichert sind, bringt Licht ins Dunkel.
Sämtliche Online-Trainingsangebote von Vereinen deckt der Versicherungsschutz der ARAG Sportversicherung ab. Auch für individuell durchgeführte Wettkämpfe signalisieren die Verantwortlichen grünes Licht. In der Anfrage des BTV heißt es: „Darüber hinaus besteht für die Dauer der „Corona-bedingten“ Einschränkungen für die Vereinsmitglieder auch Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung während der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Auch für virtuelle Triathlonveranstaltungen der bei der ARAG versicherten Landesverbände möchten wir den Versicherungsschutz bestätigen.“
Einige Bedingungen müssen erfüllt sein
Um einen zuverlässigen Schutz zu haben, muss der Veranstalter Mitgliedsverein im BTV sein, Teilnehmende müssen sich vorab online angemeldet haben und der Wettkampf muss einen klaren Rahmen (Datum, Distanz, Zeitfenster) haben.
Für detaillierte Informationen steht Mitgliedsvereinen die Geschäftsstelle des BTV zur Verfügung.
Auch der Nachwuchs-Leistungssport muss derzeit Alternativen finden. Nach der Absage des Jugendcups in Forst, der ursprünglich als Kriterium zur EM-Qualifikation der Jugend und Junioren hätte dienen sollen, werden EM-Plätze nun im Mai Rahmen eines Qualifikationswettkampfs in Kienbaum vergeben. Wer daran teilnehmen darf, das wurde am vergangenen Wochenende an den Olympiastützpunkten im Rahmen von internen Tests entschieden. Aus Nürnberg qualifizierten sich mit starken Ergebnissen Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems.
An den drei Bundesstützpunkten Triathlon in Nürnberg, Saarbrücken und Potsdam wurden die gruppeninternen Tests unter den Sportlerinnen und Sportlern der Jugend- und Juniorenklasse durchgeführt. Valentin Krems erhielt nach einer 800m-Schwimmleistung von 9:22,0 und einem 5000m-Lauf in 15:41,6 die Einladung zum Quali-Wettkampf. Amelie Hanf benötigte 10:52,5 für die Schwimm- und 18,18,9 für die Laufstrecke und erhielt ebenso die Chance zur Qualifikation wie Franca Henseleit (9:52,0; 17:52,7).
„Wir hoffen, bald wieder bayernweit NachwuchssportlerInnen einladen zu können“
Der leitende Landestrainer Stephen Bibow
Stephen Bibow, leitender Landestrainer Triathlon in Nürnberg, setzt der Analyse der Leistungen eine Nachricht an die bayerischen Nachwuchssportlerinnen und -sportler voraus: „Wir hätten natürlich gerne bayernweit eine Einladung zum Stützpunkt-Wettkampf ausgesprochen. Die Pläne dafür waren bereits ausgearbeitet, denn die landesweite Sichtung liegt natürlich in unserem Interesse. Leider sind nach wie vor die Möglichkeiten nicht gegeben, Externe einladen zu dürfen. Sobald gemeinsame Aktivitäten wieder möglich sind, werden wir hier Vollgas geben.“
Zu den Leistungen des Wochenendes sagt er: „Abseits der EM-Quali der Jugend und Junioren konnten wir sehen, dass die Gruppe Roland Knolls der Elite und U23-Athleten mit Anabel Knoll, Simon Henseleit und Max Sperl sehr gut durch den Winter kam und alle sehr gute Leistungen ablieferten. Diese sind hart erarbeitet und erkämpft.
Auch erfreulich ist die Entwicklung von Silas Schmidt im Vergleich zum letzten Jahr; Roland Knoll und er haben passende Trainingsmethoden gefunden und so Fortschritte erzielt.
Auch fast alle AthletInnen im Junioren- und Jugendbereich haben gute Leistungen gezeigt und sich verbessert. Besonders freue ich mich für Franca, Amelie und Valentin, die die Einladung zur EM-Quali in Kienbaum bekommen haben. Alle drei haben gezeigt, dass sie Wettkampftypen sind und haben ihre Zeiten alleine, ganz ohne direkte Konkurrenz und unmittelbaren Vergleich, erzielt. Daneben ist zu erwähnen, dass sich Valentin Hofmann seinen Bundeskader-Status zurückerkämpft hat.“
„In bin stolz auf meine Zeit“
Franca Henseleit, die neben dem Leistungssport derzeit ihre Abiturvorbereitung absolviert und so eine Doppelbelastung zu stemmen hat, sagt zu ihrer Performance: „Ich bin ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen. Gerade im Schwimmen habe ich mich sehr gefreut, dass ich meine Leistung gut abrufen konnte. Auch wenn die Laufzeit auf den ersten Blick hinter den schnellsten beiden Zeiten der anderen Mädels in meinem Jahrgang liegt, bin ich stolz auf meine Zeit. Nach einer langen Verletzungsphase im letzten Jahr und sehr geringen Trainingsumfängen seit Beginn der Saison, war es auf jeden Fall schon ein Erfolg die 5km mitlaufen zu können und mit dem bisherigen Training auch eine gute Leistung abzuliefern, auch wenn natürlich noch viel Luft nach oben ist und noch einiges an Arbeit ansteht. Aber jetzt weiß ich, wo ich gerade stehe und ich freue mich darauf mit dem Training wieder richtig loszulegen.“
Amelie Hanf hatte sich vorgenommen ein gutes Rennen zu machen und Zeiten zu verbessern. „Das habe ich weitgehend auch geschafft und war ziemlich zufrieden,“ sagt sie. „Dass ich mich dann für den Quali-Wettkampf in Kienbaum qualifiziert habe, kam sehr sehr unerwartet aber ich habe mich natürlich gefreut. Jetzt bin ich gespannt, was auf mich zukommt und freue mich auf die Erfahrung!“
Valentin Krems ging es ähnlich: „Vor dem Wettkampf wusste ich nicht genau wie ich meine Leistung nach einer so langen wettkampffreien Zeit einschätzen sollte und wie ich im deutschlandweiten Vergleich dastehe. Ich bin super zufrieden mit meinen Leistungen und freue mich in Kienbaum, beim ersten richtigen Triathlon seit langem, zu starten.“
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-23 00:01:442022-01-15 17:57:51Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems erhalten Einladung zur JEM-Qualifikation
Der Bezirk Oberfranken und die NADA bieten am Freitag, den 23. April 2021 ab 18:30 Uhr einen kostenfreien Info-Vortrag zum Thema Anti-Doping. Zu dem Online-Vortrag via Zoom sind alle interessierten Triathleten im Bezirk und auch darüber hinaus eingeladen.
„Am Bezirkstag kam der Wunsch nach einer Info-Veranstaltung auf,“ sagt Bezirksvorsitzender Stefan Leidenberger, „dem kamen wir natürlich gerne nach. Das Thema Doping-Prävention ist nicht nur für Liga-Starterinnen und Starter in unseren Vereinen interessant, sonder für alle Triathletinnen und Triathleten. Deshalb sind auch alle Interessierten eingeladen.“
Zur Teilnahme ist eine Registrierung bis spätestens Freitag, den 23. April, 9.00 Uhr erforderlich. Die Zoom Login-Daten werden am Freitag via E-Mail versandt.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.png00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-19 07:22:292022-03-19 12:41:01Anti-Doping: Info-Vortrag der NADA am 23. April
Eine Auflage des TriDays in der ersten Jahreshälfte wird es auch in diesem Jahr nicht geben.
Schweren Herzens müssen wir auch die diesjährige Frühjahrsausgabe des TriDays absagen. Eine Durchführbarkeit ist sehr unsicher bzw. nicht möglich. Außerdem würde der Grundgedanke des Austausches der Kinder, Jugendlichen und TrainerInnen untereinander durch ein Hygienekonzept nicht zustande kommen können. Wir setzten alles daran im Oktober wieder einen TriDay im gewohnten Format bzw. mit angepasstem Ablauf durchführen zu können.
so äußert sich der stellvertretende Jugendwart Christoph Gawens.
Bereits im letzten Frühjahr musste der TriDay im Frühjahr auf Grund des Lockdowns abgesagt werden. Im Oktober war eine Durchführung mit entsprechendem Hygienekonzept und somit verändertem Ablauf noch möglich. Statt einer Durchmischugn der Kinder/Jugendlichen wie sonst, wurden nur feste Trainingsgruppen mit ihren TrainerInnen zugelassen.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-08 14:50:042022-01-15 17:19:55TriDay erst wieder im Oktober
Auch über ein Jahr nach Beginn der Pandemie fehlt bayerischen Sportlerinnen und Sportlern das gemeinsame Training in Vereinen und Gruppen. Die ersten frühlingshaften Tage, blühende Blumen und das Osterfest helfen, die Hoffnung auf eine Besserung der Lage aufrecht zu erhalten.
„Wir wünschen allen Triathletinnen und Triathleten ein frohes Osterfest,“ sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Glücklicherweise können wir unseren Sport beim individuellen Radfahren und Laufen jederzeit genießen. Wir setzen weiterhin darauf, dass die Freude an der Bewegung und die damit verbundene Auszeit vom Alltag, Erleichterung schafft. Gleichzeitig sehnen wir natürlich gemeinsame Treffen und Wettkämpfe natürlich herbei.“
Der BTV bleibt in Bewegung – auch an diesen außergewöhnlichen Osterfeiertagen. Das gesamte Präsidium wünscht allen Sportlerinnen und Sportlern frohe Ostern.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.png273757Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-03-31 09:45:002022-04-25 19:08:15Fortbildung Athletiktraining am 15.10.2022 in Oberhaching
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_1144.jpg9001200Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-03-31 09:40:002022-04-25 19:09:16Fortbildung: Lauftraining in Theorie & Praxis am 14./ 15. Mai 2022 in Uhr Sportschule Oberhaching
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_1079.jpg9001200Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-03-31 09:35:002022-04-25 19:10:09Fortbildung: Optimale Regeneration als Schlüssel zum Erfolg im Triathlontraining am 17. Dezember 2022 online
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BTV-Talente zur Leistungsdiagnostik bei iQ-move Erlangen
LeistungssportUm eine optimale sportliche Entwicklung junger Talente zu ermöglichen, bedarf es genauer und individueller Trainingsplanung. „Nur durch regelmäßige Leistungsdiagnostiken kann man die wichtigen Daten zur zuverlässigen Erfolgskontrolle und Steuerung des Trainings erhalten,“ erklärt Stephen Bibow, der am Bundesstützpunkt Triathlon die jungen Athletinnen und Athleten an den Leistungssport heranführt und auch für die Elite-Gruppe Roland Knolls die Diagnostiken plant und durchführt. Eine Kooperation mit Dr. med. Leonard Fraunberger und seiner sportmedizinischen Praxis iQ-Move in Erlangen bietet seit einiger Zeit die Chance regelmäßig Leistungsdiagnostiken durchzuführen, um so Daten für eine noch gezieltere Steuerung zu erhalten.
Wir haben uns mit Stephen Bibow und Dr. med. Leonard Fraunberger über die Kooperation unterhalten.
Hallo Stephen,
als Coach möchtest Du die sportliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten so perfekt wie möglich gestalten. Wie helfen Dir Leistungsdiagnostiken dabei?
Stephen Bibow während des Leistungstests
Eine Leistungsdiagnostik ist für mich ein Blick in die „Black Box“, die die Leistungszusammensetzung einer Athletin oder eines Athleten sonst ist. Im normalen Trainings- und Wettkampfbetrieb kann ich natürlich ein Ergebnis sehen und auswerten. Ich kann jedoch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich die erzielte Leistung zusammensetzt. Ich kann nicht sehen, welche Systeme und Stoffwechselwege bedient wurden, ich kann nicht abschätzen, welcher Teil des Ergebnisses körperlichem Vermögen zuzurechnen ist und welcher Teil möglicherweise auf die mentale Situation oder äußere Faktoren des Test- oder Rennens zurückgeht.
Eine Leistungsdiagnostik hingegen bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Diese Quasi-Objektivität kann dann als Grundlage für unsere Trainingssteuerung dienen und später als ein Parameter zur Beurteilung der Leistungsentwicklung wiederhergezogen werden.
Welche Erkenntnisse bringen Dir die Leistungsdiagnostiken und was erhoffst Du Dir davon?
Jede Athletin und jeder Athlet ist verschieden. Es mag sein, dass das gleiche Ergebnis in einem Feldtest oder Rennen physiologisch gesehen auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen ist. Eine Leistungsdiagnostik legt mir die individuellen leistungsphysiologischen Parameter dar, die dem Resultat zugrunde liegen. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass wir das Training der einzelnen Athletinnen und Athleten sehr gezielt anpassen können. Das Ziel ist natürlich, so eine optimale Leistungsentwicklung zu gewährleisten – eine Art Schlüssel-Schloss-Prinzip. Dies braucht jedoch viel Zeit, Erfahrungen und ein detailliertes Arbeiten.
Wie können die individuellen Unterschiede, die zu einer Leistung führen, aussehen und wie wirken sich die Unterschiede auf das Training aus?
Wir erstellen Schritt für Schritt ein umfangreiches metabolisches Profil der Athletinnen und Athleten. Wir sehen uns dabei unter anderem an, auf welche Art und Weise die Leistungen zustande kommen. Von Bedeutung ist, welche Systeme und Stoffwechselwege überwiegend genutzt werden und besonders welcher Teil dann die Limitierung nach oben hin darstellt. Es stellen sich beispielsweise die Fragen, wie stark das individuelle aerobe und das anaerobe Stoffwechselsystem ist. Oder welches „Kettenglied“ innerhalb eines dieser Systeme am schwächsten ist und die gesamte Leistung limitiert. Einfach gesagt: Wir messen und schätzen ab, wie der stark der „Motor des Menschen“ (aerobe und anaerobe Energiebereitstellung) ausgeprägt ist, wie er sich zusammensetzt und welche Stellschrauben zu bedienen sind, um weitere individuelle Fortschritte zu machen.
Die Trainingssteuerung erfolgt im Anschluss nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Verschiedene Trainingsmethoden führen zu unterschiedliche physiologische Trainingsanpassungen. Hierzu suchen wir tendenzielle Allgemeingültigkeiten, aber auch individuelle Antworten. Genau an diesem „Finetuning“ wird Schritt für Schritt gearbeitet. Wir versuchen herauszufinden, welches Training bei welchen Körpern bzw. metabolischen Profilen zu welchen leistungsphysiologischen Veränderungen in der aeroben und anaeroben Kapazität führt.
Was wir bereits feststellen konnten ist, dass wir drei Typen unterscheiden möchten: 1. aerobe Typen mit einer relativ starken anaeroben Komponente (tendenziell schnellkräftigere Triathleten), 2. sehr aerobe Typen mit einer schwächeren anaeroben Komponente und 3. tendenziell ausgeglichene Mischtypen (aerobe oder sehr aerobe Typen mit einer „optimalen“ anaeroben Komponente). Langfristig möchten wir möglichst genau definieren können, welche Trainingsmethoden bei den unterschiedlichen Typen welche Anpassungen bezogen auf das metabolische Profil bewirken. Muss beispielsweise die Laktatbildungsrate als ein Ausdruck der anaeroben Energiebereitstellungsmöglichkeit gesenkt oder erhöht werden, um auf der Sprintdistanz ganz vorne mit dabei zu sein? Welche Trainingsmethoden eignen sich dafür? Oder auch: Braucht eine Sportlerin oder ein Sportler mehr Training für die zentrale Ausdauer, um das Herzkreislauf-System, Atmung, Blut, Auswurffraktion des Herzens zu trainieren, oder eher für die periphere Ausdauer und damit für die Sauerstoffverwertung der Antriebsmuskeln?
Sicherlich hat man diese Individualisierung des Trainings bereits vorher betrieben. Die Basis dafür lag aber oft mehr in der Erfahrung und im Gefühl eines Trainers, was auch sehr gut funktionieren kann. Wir kennen sehr erfolgreiche Trainer, die ohne solche Diagnostiken erfolgreich sind. Die Kooperation mit iQ-Move bringt uns als Trainer jedoch mehr Sicherheit, das Training bestmöglich steuern zu können, ohne uns ausschließlich auf das Gefühl verlassen zu müssen. Sie bringt für den Athleten noch mehr Vertrauen, wenn man Leistung und Leistungsentwicklung sichtbar und erklärbar machen kann.
Hallo Herr Dr. Fraunberger,
bereits seit 2010 liegt einer der Fokusse von iQ-Move auf sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Untersuchungen. Was macht die Zusammenarbeit mit Leistungssportlerinnen und -sportlern besonders interessant?
Im Leistungssport geht es im Trainings- und Wettkampfbetrieb oft um sehr hohe Belastungen für den Körper, aber auch für den Geist. Mit sportmedizinischen Untersuchungen können wir versuchen, die jeweiligen Auswirkungen der Belastungen auf möglichst vielen Ebenen abzubilden. Die Steuerung des Trainings ist von daher eine Gratwanderung zwischen einer möglichst hohen Belastung, um einen maximalen Trainingsfortschritt zu erzielen, aber auf der anderen Seite die Sportler auch nicht überzubelasten. Denn zu hohe Belastungen führen zum Trainingsausfall und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schädigungen z.B. am Herzen, am Muskel-/Sehnen-/Knochenapparat oder auch im Hormonhaushalt.
Mit der Sportmedizin können wir Trainern helfen die Belastungen in Kombination mit der erforderlichen Regeneration für jeden einzelnen optimal zu dosieren. Damit kann die physische, aber auch die psychisch-mentale Fitness dauerhaft gestärkt werden.
Die Zusammenarbeit im Team aus TrainerInnen, SportmedizinerInnen und SportlerInnen ist sehr interessant und macht auch sehr viel Spaß, da wir versuchen zusammen neue Methoden und Möglichkeiten der Diagnostik zu entwickeln und auszuprobieren. Denn nur ein gesunder Geist in einem gesunden Körper kann auch auf Dauer Höchstleistungen bringen und dann gut sein, wenn es drauf ankommt.
Wie unterscheiden sich Diagnostik, Auswertung und Empfehlungen von LeistungssportlerInnen zu Hobby- und BreitensportlerInnen?
Hobby- und BreitensportlerInnen profitieren von den Erkenntnissen aus dem Leistungssport, jeder Mensch reagiert auf die gesetzten Trainingsreize auch ähnlich. Wichtig ist eine vorsichtige, dem jeweiligen Trainings- und Gesundheitszustand angepasste Steuerung der Belastung. Jemand der neu mit regelmäßiger Bewegung/Sport anfangen möchte, v.a. Menschen älter als 35 Jahre und/oder WiedereinsteigerInnen, sollte sich möglichst vorher sportmedizinisch auf seine Sporttauglichkeit untersuchen lassen. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen deutlich, dieses kann damit evtl. vorher erkannt werden und weitere Maßnahmen (z.B. Herzkatheter) eingeleitet werden.
Für jeden Menschen ist wichtig, für sich das jeweils optimale Maß an Bewegung zu finden. Nach Empfehlung der WHO sollte dies mindestens 150 Minuten pro Woche betragen, z.B. regelmäßig mit dem Hund Gassi gehen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, etc. 3 x 50-60 Minuten bei ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz. Mit einer sportmedizinischen Untersuchung kann dies sehr genau, wie für die LeistungssportlerInnen, definiert werden. Weiterhin können auch Erfolge sichtbar gemacht werden und das motiviert dann nochmal auch dranzubleiben. Das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, eine Krebs- oder Demenzerkrankung wird mit regelmäßiger Bewegung um bis zu 50% reduziert, das schafft kein anderes Medikament! Auch das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer SARS-CoV-2-Infektion kann damit deutlich gesenkt werden!
Die Sportmedizin kann hier jedem Menschen helfen, ggf. Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen oder auch ganz zu vermeiden: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Bewegung ist Medizin!
Vielen Dank für das Interview!
© Text: Christine Waitz; Fotos: BTV [22.04.2021]
Versicherungsschutz für virtuelle Veranstaltungen
Nachrichten des BTVNach wie vor ist ein gemeinsames Sporttreiben oder sogar Messen nicht möglich. Deshalb startet auch die Saison 2021 mit einigen virtuellen Wettkämpfen. Doch ist die individuelle Rekordjagd auf den heimischen Strecken überhaupt versichert? Eine Anfrage bei der ARAG Sportversicherung, bei der der BTV, und damit auch seine Mitgiedsvereine versichert sind, bringt Licht ins Dunkel.
Sämtliche Online-Trainingsangebote von Vereinen deckt der Versicherungsschutz der ARAG Sportversicherung ab. Auch für individuell durchgeführte Wettkämpfe signalisieren die Verantwortlichen grünes Licht. In der Anfrage des BTV heißt es: „Darüber hinaus besteht für die Dauer der „Corona-bedingten“ Einschränkungen für die Vereinsmitglieder auch Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung während der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Auch für virtuelle Triathlonveranstaltungen der bei der ARAG versicherten Landesverbände möchten wir den Versicherungsschutz bestätigen.“
Einige Bedingungen müssen erfüllt sein
Um einen zuverlässigen Schutz zu haben, muss der Veranstalter Mitgliedsverein im BTV sein, Teilnehmende müssen sich vorab online angemeldet haben und der Wettkampf muss einen klaren Rahmen (Datum, Distanz, Zeitfenster) haben.
Für detaillierte Informationen steht Mitgliedsvereinen die Geschäftsstelle des BTV zur Verfügung.
© Text: Christine Waitz; [22.04.2021]; Bild: BTV
Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems erhalten Einladung zur JEM-Qualifikation
LeistungssportAuch der Nachwuchs-Leistungssport muss derzeit Alternativen finden. Nach der Absage des Jugendcups in Forst, der ursprünglich als Kriterium zur EM-Qualifikation der Jugend und Junioren hätte dienen sollen, werden EM-Plätze nun im Mai Rahmen eines Qualifikationswettkampfs in Kienbaum vergeben. Wer daran teilnehmen darf, das wurde am vergangenen Wochenende an den Olympiastützpunkten im Rahmen von internen Tests entschieden. Aus Nürnberg qualifizierten sich mit starken Ergebnissen Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems.
An den drei Bundesstützpunkten Triathlon in Nürnberg, Saarbrücken und Potsdam wurden die gruppeninternen Tests unter den Sportlerinnen und Sportlern der Jugend- und Juniorenklasse durchgeführt. Valentin Krems erhielt nach einer 800m-Schwimmleistung von 9:22,0 und einem 5000m-Lauf in 15:41,6 die Einladung zum Quali-Wettkampf. Amelie Hanf benötigte 10:52,5 für die Schwimm- und 18,18,9 für die Laufstrecke und erhielt ebenso die Chance zur Qualifikation wie Franca Henseleit (9:52,0; 17:52,7).
„Wir hoffen, bald wieder bayernweit NachwuchssportlerInnen einladen zu können“
Der leitende Landestrainer Stephen Bibow
Stephen Bibow, leitender Landestrainer Triathlon in Nürnberg, setzt der Analyse der Leistungen eine Nachricht an die bayerischen Nachwuchssportlerinnen und -sportler voraus: „Wir hätten natürlich gerne bayernweit eine Einladung zum Stützpunkt-Wettkampf ausgesprochen. Die Pläne dafür waren bereits ausgearbeitet, denn die landesweite Sichtung liegt natürlich in unserem Interesse. Leider sind nach wie vor die Möglichkeiten nicht gegeben, Externe einladen zu dürfen. Sobald gemeinsame Aktivitäten wieder möglich sind, werden wir hier Vollgas geben.“
Zu den Leistungen des Wochenendes sagt er: „Abseits der EM-Quali der Jugend und Junioren konnten wir sehen, dass die Gruppe Roland Knolls der Elite und U23-Athleten mit Anabel Knoll, Simon Henseleit und Max Sperl sehr gut durch den Winter kam und alle sehr gute Leistungen ablieferten. Diese sind hart erarbeitet und erkämpft.
Auch erfreulich ist die Entwicklung von Silas Schmidt im Vergleich zum letzten Jahr; Roland Knoll und er haben passende Trainingsmethoden gefunden und so Fortschritte erzielt.
Auch fast alle AthletInnen im Junioren- und Jugendbereich haben gute Leistungen gezeigt und sich verbessert. Besonders freue ich mich für Franca, Amelie und Valentin, die die Einladung zur EM-Quali in Kienbaum bekommen haben. Alle drei haben gezeigt, dass sie Wettkampftypen sind und haben ihre Zeiten alleine, ganz ohne direkte Konkurrenz und unmittelbaren Vergleich, erzielt. Daneben ist zu erwähnen, dass sich Valentin Hofmann seinen Bundeskader-Status zurückerkämpft hat.“
„In bin stolz auf meine Zeit“
Amelie Hanf hatte sich vorgenommen ein gutes Rennen zu machen und Zeiten zu verbessern. „Das habe ich weitgehend auch geschafft und war ziemlich zufrieden,“ sagt sie. „Dass ich mich dann für den Quali-Wettkampf in Kienbaum qualifiziert habe, kam sehr sehr unerwartet aber ich habe mich natürlich gefreut. Jetzt bin ich gespannt, was auf mich zukommt und freue mich auf die Erfahrung!“
Valentin Krems ging es ähnlich: „Vor dem Wettkampf wusste ich nicht genau wie ich meine Leistung nach einer so langen wettkampffreien Zeit einschätzen sollte und wie ich im deutschlandweiten Vergleich dastehe. Ich bin super zufrieden mit meinen Leistungen und freue mich in Kienbaum, beim ersten richtigen Triathlon seit langem, zu starten.“
© Text: Christine Waitz; Fotos: Theresa Baumgärtel [21.04.2021]
Anti-Doping: Info-Vortrag der NADA am 23. April
Anti-Doping und Prävention, OberfrankenDer Bezirk Oberfranken und die NADA bieten am Freitag, den 23. April 2021 ab 18:30 Uhr einen kostenfreien Info-Vortrag zum Thema Anti-Doping. Zu dem Online-Vortrag via Zoom sind alle interessierten Triathleten im Bezirk und auch darüber hinaus eingeladen.
„Am Bezirkstag kam der Wunsch nach einer Info-Veranstaltung auf,“ sagt Bezirksvorsitzender Stefan Leidenberger, „dem kamen wir natürlich gerne nach. Das Thema Doping-Prävention ist nicht nur für Liga-Starterinnen und Starter in unseren Vereinen interessant, sonder für alle Triathletinnen und Triathleten. Deshalb sind auch alle Interessierten eingeladen.“
Zur Teilnahme ist eine Registrierung bis spätestens Freitag, den 23. April, 9.00 Uhr erforderlich. Die Zoom Login-Daten werden am Freitag via E-Mail versandt.
Hier geht es zur Registrierung.
© Text: Christine Waitz; Bild: BTV [19.04.2021]
TriDay erst wieder im Oktober
Leistungssport, TriDaysEine Auflage des TriDays in der ersten Jahreshälfte wird es auch in diesem Jahr nicht geben.
so äußert sich der stellvertretende Jugendwart Christoph Gawens.
Bereits im letzten Frühjahr musste der TriDay im Frühjahr auf Grund des Lockdowns abgesagt werden. Im Oktober war eine Durchführung mit entsprechendem Hygienekonzept und somit verändertem Ablauf noch möglich. Statt einer Durchmischugn der Kinder/Jugendlichen wie sonst, wurden nur feste Trainingsgruppen mit ihren TrainerInnen zugelassen.
© Text: Christoph Gawens; Bild: BTV [08.04.2021]
Der BTV wünscht ein frohes Osterfest
Nachrichten des BTVAuch über ein Jahr nach Beginn der Pandemie fehlt bayerischen Sportlerinnen und Sportlern das gemeinsame Training in Vereinen und Gruppen. Die ersten frühlingshaften Tage, blühende Blumen und das Osterfest helfen, die Hoffnung auf eine Besserung der Lage aufrecht zu erhalten.
„Wir wünschen allen Triathletinnen und Triathleten ein frohes Osterfest,“ sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Glücklicherweise können wir unseren Sport beim individuellen Radfahren und Laufen jederzeit genießen. Wir setzen weiterhin darauf, dass die Freude an der Bewegung und die damit verbundene Auszeit vom Alltag, Erleichterung schafft. Gleichzeitig sehnen wir natürlich gemeinsame Treffen und Wettkämpfe natürlich herbei.“
Der BTV bleibt in Bewegung – auch an diesen außergewöhnlichen Osterfeiertagen. Das gesamte Präsidium wünscht allen Sportlerinnen und Sportlern frohe Ostern.
© Text: Christine Waitz; Bild: BTV [31.03.2021]
Fortbildung Athletiktraining am 15.10.2022 in Oberhaching
Aus- und Fortbildung, Kurse, Workshops, FortbildungenFortbildung: Lauftraining in Theorie & Praxis am 14./ 15. Mai 2022 in Uhr Sportschule Oberhaching
Aus- und Fortbildung, Kurse, Workshops, FortbildungenFortbildung: Optimale Regeneration als Schlüssel zum Erfolg im Triathlontraining am 17. Dezember 2022 online
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