Am 15. Mai findet ab 9 Uhr das erste oberbayerische Veranstalter-Treffen statt.
Wir wollen die – noch – wettkampffreie Zeit nutzen, um mit den Wettkampf-Veranstaltern über ihre aktuellen Probleme bei der Organisation in dieser zweiten „Corona-Saison“ zu sprechen, einen Austausch zwischen den Veranstaltern zu ermöglichen und schauen, wo wir sie als Bezirk unterstützen können.
Unter den gegebenen Umständen kann das Treffen leider nur als Videokonferenz statt finden. Wir wünschen uns, dass dies keine einmalige Veranstaltung bleiben wird.
Die neue kommissarische BTV-Veranstalter-Vertreterin Christine Waitz wird mit dabei sein.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-05-10 22:33:192022-01-15 16:55:47Erstes oberbayerisches Veranstalter-Treffen am 15. Mai
Um die Vorfreude auf den 1. Corona Stadttriathlon zu vergrößern, und den Teilnehmern vorab ein bisschen Wettkampfgefühl bieten zu können, veranstaltet der Trisport Erding e.V. am Sonntag, den 16.05.2021, einen virtuellen Test Lauf für den 1. Corona Stadttriathlon. Mitlaufen darf jeder, der Lust hat, sich mal wieder ein bisschen zu verausgaben – oder vielleicht einen neuen Motivationsschub für das Triathlontraining benötigt.
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die Homepage des Vereins. Zwei Distanzen stehen für den virtuellen Testlauf zur Verfügung – 2,5 oder 10 km. Wo die Distanz gelaufen wird ist jedem selbst überlassen. So kann jeder seine Lieblingsstrecke in (hoffentlich) neuer Bestzeit absolvieren. Damit das Laufergebnis aber offiziell gewertet werden und in die Ergebnisliste aufgenommen werden kann, muss der Lauf mit einer Sportuhr oder App aufgezeichnet und im Anschluss an den absolvierten Lauf auf der Webseite des Trisport Erding hochgeladen werden. Die Kosten für den Lauf betragen 5€. Sollten die Einnahmen aus den Startgeldern den entstandenen Aufwand übersteigen, darf sich die Sankt Nikolaus Schule über eine Spende des Trisport Erding freuen.
Sollte die Infektionslage die Umsetzung des für den 13.06.2021 geplanten 1. Corona Stadttriathlons erschweren bzw. unmöglich machen, ist für den Ausdauersportverein eine virtuelle Triathlon-Veranstaltung auch eine denkbare Alternative – damit es kein weiteres Jahr ohne „richtigen“ Stadttriathlon gibt!
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-05-09 07:38:452022-01-15 16:56:04Virtueller Test-Lauf für den 1. Corona Stadttriathlon des Trisport Erding
Um Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen und für Sport zu begeistern, braucht es altersgerechte Angebote. Viele bayerische Vereine haben Gruppen, in denen der Nachwuchs spielerisch sporttreiben kann und an den Triathlonsport herangeführt wird. Das Training soll vor allem Spaß machen und vielfältige Fähigkeiten schulen. Dabei sind Wettbewerbe auch für Kinder und Jugendliche oft das Highlight, auf das zielstrebig hingearbeitet wird.
Wir haben uns mit den Veranstaltern des BTV Memmert Nachwuchscup unterhalten. In einer Interviewserie sprechen wir über Nachwuchsarbeit im Verein, über den Ehrgeiz von Kindern und Jugendlichen und über die Hoffnung, bald wieder gemeinsam sporttreiben zu können.
Derzeit sind die Planungen für den Memmert Nachwuchscup 2021 noch auf Eis gelegt – zu unabsehbar ist die Situation besonders für euch als Veranstaltende. Wie geht ihr damit um? Plant ihr Alternativen?
Jochen Rühl, TSV Harburg: Momentan gehen wir noch davon aus, dass unsere Veranstaltung wie geplant am 25. Juli stattfinden wird. In welcher Form der Triathlon dann durchgeführt werden kann ist noch offen. Allerdings wird es keine Verschiebung in den Herbst geben. Alternativen bzw. coronafähige Formate wären ein begrenztes Teilnehmerfeld, Rolling- oder Einzelstarts.
Harald Kaunz, Duathlon Deining: Da unser Termin erst am 25.09. geplant ist und wir ca. sechs Wochen vorab zur finalen Planung benötigen, hoffen wir, dass die Impfstrategie und auch der erneute Lockdown greifen. Eine alternative als virtuelle Veranstaltung streben wir nicht an.
Noah Treptow, CIS Amberg: Für uns ist es natürlich sehr schwer, da viel Vorbereitung und Planung in die Veranstaltungen fließt. Deshalb richtet sich unser Blick mehr auf Alternativen, die einfacher und flexibler umsetzbar sind. Aktionen wie das Abnehmen des Triathlonabzeichens sind Ideen, die im Raum stehen.
Olaf Korf, RSC Marktredwitz: Wir hatten uns den 1. Mai als „Deadline“ gesetzt und uns diese Woche schweren Herzens entschieden, den für den 10.7.2021 geplanten Schüler – und Jugendtriathlon abzusagen. Wir hoffen alle im kommenden Jahr am 9.7.2022 im Waldershofer Kösseinebad wieder persönlich begrüßen zu dürfen. Zu einer möglichen Online-Alternative sind wir aktuell noch in Abstimmung.
Welche Situation aus den letzten Jahren des Memmert BTV Nachwuchscup motiviert euch, trotz aller Hürden an einer möglichen Durchführung festzuhalten?
Jochen Rühl, TSV Harburg: Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Es muss unsere Aufgabe als Veranstalter sein, den Kindern und Jugendlichen wieder Perspektiven zu bieten. Genau diese Altergruppe, sicherlich die wichtigste in unserer Gesellschaft, sind die großen Verlierer der Coronapandemie.
Olaf Korf, RSC Marktredwitz: Wenn die „wilde Herde“ beim „Massenstarts“ der Kleinsten gemeinsam los flitzt oder schwimmt, sind alle (Eltern, Zuschauer und Helfer) aus dem Häuschen und die Stimmung kocht. Stolz sind wir auch auf die 1. Schüler und Jugend Team Mixed Relay im Jahr 2019, da konnte man sehen, dass Triathlon auch ein toller Mannschaftssport sein kann.
Harald Kaunz, Duathlon Deining: Die Motivation ziehen wir nicht nur aus den BTV Nachwuchscup. Eher daraus, endlich wieder sportlich etwas für die Kinder, Schüler und Jugendlichen zu tun und ihnen für 2021 ein sportliches Ziel zu geben.
Nach über fünf Jahren ehrenamtlichem Engagement gab Martin Wunderlich in diesem Jahr das Amt des Veranstaltervertreters ab. In der vergangenen Woche wurde Christine Waitz im Rahmen eines außerordentlichen Treffens der Veranstalter zu seiner Nachfolgerin gewählt und durch das Präsidium des BTV kommissarisch ernannt.
Meist führt und veröffentlicht Christine Waitz, als Zuständige für Presse- und Medienarbeit, die Interviews auf der Website des BTV. Heute übernimmt Martin Wunderlich die Position des Fragestellers.
Hallo Christine,
Du bist seit vielen Jahren im BTV aktiv. Du durftest das neue Logo des BTV gestalten, hast an vielen Stellen die grafische Überarbeitung des Verbandsauftritts übernommen und kümmerst Dich vor allem um die Presse- und Medienarbeit im Verband. Wie kamst Du ursprünglich zu dem Ehrenamt?
Ich war als Jugendliche im Nachwuchskader des BTV. Ich habe aus dieser Zeit viel für mich mitgenommen und bin heute noch dankbar dafür, dass mir das ermöglicht wurde. Das Engagement war und ist für mich die Möglichkeit etwas zurückzugeben.
Christine Waitz
Seit einiger Zeit betreust Du die Presse- und Medienarbeit professionell. Mit der Wahl zur Veranstaltervertreterin kommt nun noch ein neues Ehrenamt dazu. Warum hast Du Dich entschlossen dafür zu kandidieren?
Ich habe viele Jahre im Rahmen von Triathlonveranstaltungen gearbeitet. Ich war für Layouts, Presse- und Medienarbeit zuständig und in der Eventdurchführung eingebunden. Gleichzeitig hatte ich die Position im Verband. Ich kenne also beide Seiten – die eines Veranstalters und die des Verbands.
Gerade dann, wenn es um Kommunikation egal in welche Richtung geht, helfen diese Einblicke, um Verständnis für Meinungen, Positionen, Anfragen und Wünsche zu haben und gegebenenfalls vermitteln zu können.
Hast Du Dir schon Gedanken über die Schwerpunkte und Inhalte Deiner Arbeit gemacht?
Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam in Bayern die Wettkämpfe halten, wieder aufleben lassen oder vielleicht neu etablieren können, die kleine Zielgruppen haben und deshalb oft schwer umzusetzen sind: Kinder-Rennen und Rennen für Para-Triathlet*Innen, beispielsweise. Dazu müssen viele Stellen an einem Strang ziehen.
Ganz grundsätzlich ist mir eine rege und offene Kommunikation wichtig, an der sich so viele wie möglich beteiligen.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-05-05 16:21:302022-01-15 16:23:33Martin Wunderlich übergibt Amt des Veranstaltervertreters an Christine Waitz
Ein WG-Kühlschrank ist ein besonderer Ort. Besonders dann, wenn man jung ist und wenn man Leistungssport betreibt. Es ist der Ort, der mehrmals täglich von höchster Wichtigkeit ist, um den sich die WG-Mitglieder nach dem Training versammeln und bei dessen Inhalt Qualität und Quantität hoch sein müssen – letzteres ist im Training fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Dass der Kühlschrank der Triathlon-WG in Nürnberg schon längere Zeit all diese Bedingungen erfüllt, dafür sorgten Franca und Simon Henseleit. Aus ihrer Heimat, dem Schongau, brachten sie Schmankerl der Schönegger Käse-Alm mit. Auch die Versorgung in Mittagspausen von Trainingslehrgängen war dank der langjährigen Partnerschaft der Geschwister stets mit den Produkten des Familienunternehmens aus dem Schongauer Dörfchen Prem gesichert.
Mittlerweile hat die Schönegger Käse-Alm ihre Unterstützung ausgeweitet. Nachwuchsathletinnen und -athleten, insbesondere in der Triathlon-WG, aber auch bei Lehrgängen und Veranstaltungen, können die Lebensmittel der Käse Alm genießen. Neben Milchprodukten sind das Brot- und Teigwaren oder Brotaufstriche.
„Wir freuen uns, dass wir die Triathletinnen und Triathleten mit unseren Schmankerln unterstützen und somit einen kleinen Beitrag zu ihrem sportlichen Erfolg leisten können,“ sagt Sepp Krönauer, Inhaber der Schönegger Käse-Alm.
Schönegger Käse-Alm-Produkte probieren
Wer die Spezialitäten einmal probieren möchte, der bekommt nun die Chance dazu: Mit dem Code „‚ #Triathlon “ kann jeder Kunde einmalig gratis ein 250g-Stück des Allgäuzeller Hartkäse bestellen: Die Aktion läuft bis 31. Mai 2020.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-05-04 16:57:502022-01-15 17:57:19Sportlerinnen und Sportler gut versorgt von der Schönegger Käse-Alm
Um eine optimale sportliche Entwicklung junger Talente zu ermöglichen, bedarf es genauer und individueller Trainingsplanung. „Nur durch regelmäßige Leistungsdiagnostiken kann man die wichtigen Daten zur zuverlässigen Erfolgskontrolle und Steuerung des Trainings erhalten,“ erklärt Stephen Bibow, der am Bundesstützpunkt Triathlon die jungen Athletinnen und Athleten an den Leistungssport heranführt und auch für die Elite-Gruppe Roland Knolls die Diagnostiken plant und durchführt. Eine Kooperation mit Dr. med. Leonard Fraunberger und seiner sportmedizinischen Praxis iQ-Move in Erlangen bietet seit einiger Zeit die Chance regelmäßig Leistungsdiagnostiken durchzuführen, um so Daten für eine noch gezieltere Steuerung zu erhalten.
Wir haben uns mit Stephen Bibow und Dr. med. Leonard Fraunberger über die Kooperation unterhalten.
Hallo Stephen,
als Coach möchtest Du die sportliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten so perfekt wie möglich gestalten. Wie helfen Dir Leistungsdiagnostiken dabei?
Stephen Bibow während des Leistungstests
Eine Leistungsdiagnostik ist für mich ein Blick in die „Black Box“, die die Leistungszusammensetzung einer Athletin oder eines Athleten sonst ist. Im normalen Trainings- und Wettkampfbetrieb kann ich natürlich ein Ergebnis sehen und auswerten. Ich kann jedoch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich die erzielte Leistung zusammensetzt. Ich kann nicht sehen, welche Systeme und Stoffwechselwege bedient wurden, ich kann nicht abschätzen, welcher Teil des Ergebnisses körperlichem Vermögen zuzurechnen ist und welcher Teil möglicherweise auf die mentale Situation oder äußere Faktoren des Test- oder Rennens zurückgeht.
Eine Leistungsdiagnostik hingegen bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Diese Quasi-Objektivität kann dann als Grundlage für unsere Trainingssteuerung dienen und später als ein Parameter zur Beurteilung der Leistungsentwicklung wiederhergezogen werden.
Welche Erkenntnisse bringen Dir die Leistungsdiagnostiken und was erhoffst Du Dir davon?
Jede Athletin und jeder Athlet ist verschieden. Es mag sein, dass das gleiche Ergebnis in einem Feldtest oder Rennen physiologisch gesehen auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen ist. Eine Leistungsdiagnostik legt mir die individuellen leistungsphysiologischen Parameter dar, die dem Resultat zugrunde liegen. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass wir das Training der einzelnen Athletinnen und Athleten sehr gezielt anpassen können. Das Ziel ist natürlich, so eine optimale Leistungsentwicklung zu gewährleisten – eine Art Schlüssel-Schloss-Prinzip. Dies braucht jedoch viel Zeit, Erfahrungen und ein detailliertes Arbeiten.
Wie können die individuellen Unterschiede, die zu einer Leistung führen, aussehen und wie wirken sich die Unterschiede auf das Training aus?
Wir erstellen Schritt für Schritt ein umfangreiches metabolisches Profil der Athletinnen und Athleten. Wir sehen uns dabei unter anderem an, auf welche Art und Weise die Leistungen zustande kommen. Von Bedeutung ist, welche Systeme und Stoffwechselwege überwiegend genutzt werden und besonders welcher Teil dann die Limitierung nach oben hin darstellt. Es stellen sich beispielsweise die Fragen, wie stark das individuelle aerobe und das anaerobe Stoffwechselsystem ist. Oder welches „Kettenglied“ innerhalb eines dieser Systeme am schwächsten ist und die gesamte Leistung limitiert. Einfach gesagt: Wir messen und schätzen ab, wie der stark der „Motor des Menschen“ (aerobe und anaerobe Energiebereitstellung) ausgeprägt ist, wie er sich zusammensetzt und welche Stellschrauben zu bedienen sind, um weitere individuelle Fortschritte zu machen.
Die Trainingssteuerung erfolgt im Anschluss nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Verschiedene Trainingsmethoden führen zu unterschiedliche physiologische Trainingsanpassungen. Hierzu suchen wir tendenzielle Allgemeingültigkeiten, aber auch individuelle Antworten. Genau an diesem „Finetuning“ wird Schritt für Schritt gearbeitet. Wir versuchen herauszufinden, welches Training bei welchen Körpern bzw. metabolischen Profilen zu welchen leistungsphysiologischen Veränderungen in der aeroben und anaeroben Kapazität führt.
Was wir bereits feststellen konnten ist, dass wir drei Typen unterscheiden möchten: 1. aerobe Typen mit einer relativ starken anaeroben Komponente (tendenziell schnellkräftigere Triathleten), 2. sehr aerobe Typen mit einer schwächeren anaeroben Komponente und 3. tendenziell ausgeglichene Mischtypen (aerobe oder sehr aerobe Typen mit einer „optimalen“ anaeroben Komponente). Langfristig möchten wir möglichst genau definieren können, welche Trainingsmethoden bei den unterschiedlichen Typen welche Anpassungen bezogen auf das metabolische Profil bewirken. Muss beispielsweise die Laktatbildungsrate als ein Ausdruck der anaeroben Energiebereitstellungsmöglichkeit gesenkt oder erhöht werden, um auf der Sprintdistanz ganz vorne mit dabei zu sein? Welche Trainingsmethoden eignen sich dafür? Oder auch: Braucht eine Sportlerin oder ein Sportler mehr Training für die zentrale Ausdauer, um das Herzkreislauf-System, Atmung, Blut, Auswurffraktion des Herzens zu trainieren, oder eher für die periphere Ausdauer und damit für die Sauerstoffverwertung der Antriebsmuskeln?
Sicherlich hat man diese Individualisierung des Trainings bereits vorher betrieben. Die Basis dafür lag aber oft mehr in der Erfahrung und im Gefühl eines Trainers, was auch sehr gut funktionieren kann. Wir kennen sehr erfolgreiche Trainer, die ohne solche Diagnostiken erfolgreich sind. Die Kooperation mit iQ-Move bringt uns als Trainer jedoch mehr Sicherheit, das Training bestmöglich steuern zu können, ohne uns ausschließlich auf das Gefühl verlassen zu müssen. Sie bringt für den Athleten noch mehr Vertrauen, wenn man Leistung und Leistungsentwicklung sichtbar und erklärbar machen kann.
Hallo Herr Dr. Fraunberger,
bereits seit 2010 liegt einer der Fokusse von iQ-Move aufsportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Untersuchungen. Was macht die Zusammenarbeit mit Leistungssportlerinnen und -sportlern besonders interessant?
Im Leistungssport geht es im Trainings- und Wettkampfbetrieb oft um sehr hohe Belastungen für den Körper, aber auch für den Geist. Mit sportmedizinischen Untersuchungen können wir versuchen, die jeweiligen Auswirkungen der Belastungen auf möglichst vielen Ebenen abzubilden. Die Steuerung des Trainings ist von daher eine Gratwanderung zwischen einer möglichst hohen Belastung, um einen maximalen Trainingsfortschritt zu erzielen, aber auf der anderen Seite die Sportler auch nicht überzubelasten. Denn zu hohe Belastungen führen zum Trainingsausfall und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schädigungen z.B. am Herzen, am Muskel-/Sehnen-/Knochenapparat oder auch im Hormonhaushalt.
Mit der Sportmedizin können wir Trainern helfen die Belastungen in Kombination mit der erforderlichen Regeneration für jeden einzelnen optimal zu dosieren. Damit kann die physische, aber auch die psychisch-mentale Fitness dauerhaft gestärkt werden.
Die Zusammenarbeit im Team aus TrainerInnen, SportmedizinerInnen und SportlerInnen ist sehr interessant und macht auch sehr viel Spaß, da wir versuchen zusammen neue Methoden und Möglichkeiten der Diagnostik zu entwickeln und auszuprobieren. Denn nur ein gesunder Geist in einem gesunden Körper kann auch auf Dauer Höchstleistungen bringen und dann gut sein, wenn es drauf ankommt.
Wie unterscheiden sich Diagnostik, Auswertung und Empfehlungen von LeistungssportlerInnen zu Hobby- und BreitensportlerInnen?
Hobby- und BreitensportlerInnen profitieren von den Erkenntnissen aus dem Leistungssport, jeder Mensch reagiert auf die gesetzten Trainingsreize auch ähnlich. Wichtig ist eine vorsichtige, dem jeweiligen Trainings- und Gesundheitszustand angepasste Steuerung der Belastung. Jemand der neu mit regelmäßiger Bewegung/Sport anfangen möchte, v.a. Menschen älter als 35 Jahre und/oder WiedereinsteigerInnen, sollte sich möglichst vorher sportmedizinisch auf seine Sporttauglichkeit untersuchen lassen. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen deutlich, dieses kann damit evtl. vorher erkannt werden und weitere Maßnahmen (z.B. Herzkatheter) eingeleitet werden.
Für jeden Menschen ist wichtig, für sich das jeweils optimale Maß an Bewegung zu finden. Nach Empfehlung der WHO sollte dies mindestens 150 Minuten pro Woche betragen, z.B. regelmäßig mit dem Hund Gassi gehen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, etc. 3 x 50-60 Minuten bei ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz. Mit einer sportmedizinischen Untersuchung kann dies sehr genau, wie für die LeistungssportlerInnen, definiert werden. Weiterhin können auch Erfolge sichtbar gemacht werden und das motiviert dann nochmal auch dranzubleiben. Das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, eine Krebs- oder Demenzerkrankung wird mit regelmäßiger Bewegung um bis zu 50% reduziert, das schafft kein anderes Medikament! Auch das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer SARS-CoV-2-Infektion kann damit deutlich gesenkt werden!
Die Sportmedizin kann hier jedem Menschen helfen, ggf. Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen oder auch ganz zu vermeiden: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-25 00:54:412022-01-15 17:57:34BTV-Talente zur Leistungsdiagnostik bei iQ-move Erlangen
Nach wie vor ist ein gemeinsames Sporttreiben oder sogar Messen nicht möglich. Deshalb startet auch die Saison 2021 mit einigen virtuellen Wettkämpfen. Doch ist die individuelle Rekordjagd auf den heimischen Strecken überhaupt versichert? Eine Anfrage bei der ARAG Sportversicherung, bei der der BTV, und damit auch seine Mitgiedsvereine versichert sind, bringt Licht ins Dunkel.
Sämtliche Online-Trainingsangebote von Vereinen deckt der Versicherungsschutz der ARAG Sportversicherung ab. Auch für individuell durchgeführte Wettkämpfe signalisieren die Verantwortlichen grünes Licht. In der Anfrage des BTV heißt es: „Darüber hinaus besteht für die Dauer der „Corona-bedingten“ Einschränkungen für die Vereinsmitglieder auch Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung während der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Auch für virtuelle Triathlonveranstaltungen der bei der ARAG versicherten Landesverbände möchten wir den Versicherungsschutz bestätigen.“
Einige Bedingungen müssen erfüllt sein
Um einen zuverlässigen Schutz zu haben, muss der Veranstalter Mitgliedsverein im BTV sein, Teilnehmende müssen sich vorab online angemeldet haben und der Wettkampf muss einen klaren Rahmen (Datum, Distanz, Zeitfenster) haben.
Für detaillierte Informationen steht Mitgliedsvereinen die Geschäftsstelle des BTV zur Verfügung.
Auch der Nachwuchs-Leistungssport muss derzeit Alternativen finden. Nach der Absage des Jugendcups in Forst, der ursprünglich als Kriterium zur EM-Qualifikation der Jugend und Junioren hätte dienen sollen, werden EM-Plätze nun im Mai Rahmen eines Qualifikationswettkampfs in Kienbaum vergeben. Wer daran teilnehmen darf, das wurde am vergangenen Wochenende an den Olympiastützpunkten im Rahmen von internen Tests entschieden. Aus Nürnberg qualifizierten sich mit starken Ergebnissen Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems.
An den drei Bundesstützpunkten Triathlon in Nürnberg, Saarbrücken und Potsdam wurden die gruppeninternen Tests unter den Sportlerinnen und Sportlern der Jugend- und Juniorenklasse durchgeführt. Valentin Krems erhielt nach einer 800m-Schwimmleistung von 9:22,0 und einem 5000m-Lauf in 15:41,6 die Einladung zum Quali-Wettkampf. Amelie Hanf benötigte 10:52,5 für die Schwimm- und 18,18,9 für die Laufstrecke und erhielt ebenso die Chance zur Qualifikation wie Franca Henseleit (9:52,0; 17:52,7).
„Wir hoffen, bald wieder bayernweit NachwuchssportlerInnen einladen zu können“
Der leitende Landestrainer Stephen Bibow
Stephen Bibow, leitender Landestrainer Triathlon in Nürnberg, setzt der Analyse der Leistungen eine Nachricht an die bayerischen Nachwuchssportlerinnen und -sportler voraus: „Wir hätten natürlich gerne bayernweit eine Einladung zum Stützpunkt-Wettkampf ausgesprochen. Die Pläne dafür waren bereits ausgearbeitet, denn die landesweite Sichtung liegt natürlich in unserem Interesse. Leider sind nach wie vor die Möglichkeiten nicht gegeben, Externe einladen zu dürfen. Sobald gemeinsame Aktivitäten wieder möglich sind, werden wir hier Vollgas geben.“
Zu den Leistungen des Wochenendes sagt er: „Abseits der EM-Quali der Jugend und Junioren konnten wir sehen, dass die Gruppe Roland Knolls der Elite und U23-Athleten mit Anabel Knoll, Simon Henseleit und Max Sperl sehr gut durch den Winter kam und alle sehr gute Leistungen ablieferten. Diese sind hart erarbeitet und erkämpft.
Auch erfreulich ist die Entwicklung von Silas Schmidt im Vergleich zum letzten Jahr; Roland Knoll und er haben passende Trainingsmethoden gefunden und so Fortschritte erzielt.
Auch fast alle AthletInnen im Junioren- und Jugendbereich haben gute Leistungen gezeigt und sich verbessert. Besonders freue ich mich für Franca, Amelie und Valentin, die die Einladung zur EM-Quali in Kienbaum bekommen haben. Alle drei haben gezeigt, dass sie Wettkampftypen sind und haben ihre Zeiten alleine, ganz ohne direkte Konkurrenz und unmittelbaren Vergleich, erzielt. Daneben ist zu erwähnen, dass sich Valentin Hofmann seinen Bundeskader-Status zurückerkämpft hat.“
„In bin stolz auf meine Zeit“
Franca Henseleit, die neben dem Leistungssport derzeit ihre Abiturvorbereitung absolviert und so eine Doppelbelastung zu stemmen hat, sagt zu ihrer Performance: „Ich bin ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen. Gerade im Schwimmen habe ich mich sehr gefreut, dass ich meine Leistung gut abrufen konnte. Auch wenn die Laufzeit auf den ersten Blick hinter den schnellsten beiden Zeiten der anderen Mädels in meinem Jahrgang liegt, bin ich stolz auf meine Zeit. Nach einer langen Verletzungsphase im letzten Jahr und sehr geringen Trainingsumfängen seit Beginn der Saison, war es auf jeden Fall schon ein Erfolg die 5km mitlaufen zu können und mit dem bisherigen Training auch eine gute Leistung abzuliefern, auch wenn natürlich noch viel Luft nach oben ist und noch einiges an Arbeit ansteht. Aber jetzt weiß ich, wo ich gerade stehe und ich freue mich darauf mit dem Training wieder richtig loszulegen.“
Amelie Hanf hatte sich vorgenommen ein gutes Rennen zu machen und Zeiten zu verbessern. „Das habe ich weitgehend auch geschafft und war ziemlich zufrieden,“ sagt sie. „Dass ich mich dann für den Quali-Wettkampf in Kienbaum qualifiziert habe, kam sehr sehr unerwartet aber ich habe mich natürlich gefreut. Jetzt bin ich gespannt, was auf mich zukommt und freue mich auf die Erfahrung!“
Valentin Krems ging es ähnlich: „Vor dem Wettkampf wusste ich nicht genau wie ich meine Leistung nach einer so langen wettkampffreien Zeit einschätzen sollte und wie ich im deutschlandweiten Vergleich dastehe. Ich bin super zufrieden mit meinen Leistungen und freue mich in Kienbaum, beim ersten richtigen Triathlon seit langem, zu starten.“
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-23 00:01:442022-01-15 17:57:51Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems erhalten Einladung zur JEM-Qualifikation
Der Bezirk Oberfranken und die NADA bieten am Freitag, den 23. April 2021 ab 18:30 Uhr einen kostenfreien Info-Vortrag zum Thema Anti-Doping. Zu dem Online-Vortrag via Zoom sind alle interessierten Triathleten im Bezirk und auch darüber hinaus eingeladen.
„Am Bezirkstag kam der Wunsch nach einer Info-Veranstaltung auf,“ sagt Bezirksvorsitzender Stefan Leidenberger, „dem kamen wir natürlich gerne nach. Das Thema Doping-Prävention ist nicht nur für Liga-Starterinnen und Starter in unseren Vereinen interessant, sonder für alle Triathletinnen und Triathleten. Deshalb sind auch alle Interessierten eingeladen.“
Zur Teilnahme ist eine Registrierung bis spätestens Freitag, den 23. April, 9.00 Uhr erforderlich. Die Zoom Login-Daten werden am Freitag via E-Mail versandt.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.png00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-19 07:22:292022-03-19 12:41:01Anti-Doping: Info-Vortrag der NADA am 23. April
Eine Auflage des TriDays in der ersten Jahreshälfte wird es auch in diesem Jahr nicht geben.
Schweren Herzens müssen wir auch die diesjährige Frühjahrsausgabe des TriDays absagen. Eine Durchführbarkeit ist sehr unsicher bzw. nicht möglich. Außerdem würde der Grundgedanke des Austausches der Kinder, Jugendlichen und TrainerInnen untereinander durch ein Hygienekonzept nicht zustande kommen können. Wir setzten alles daran im Oktober wieder einen TriDay im gewohnten Format bzw. mit angepasstem Ablauf durchführen zu können.
so äußert sich der stellvertretende Jugendwart Christoph Gawens.
Bereits im letzten Frühjahr musste der TriDay im Frühjahr auf Grund des Lockdowns abgesagt werden. Im Oktober war eine Durchführung mit entsprechendem Hygienekonzept und somit verändertem Ablauf noch möglich. Statt einer Durchmischugn der Kinder/Jugendlichen wie sonst, wurden nur feste Trainingsgruppen mit ihren TrainerInnen zugelassen.
00Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2021-04-08 14:50:042022-01-15 17:19:55TriDay erst wieder im Oktober
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Erstes oberbayerisches Veranstalter-Treffen am 15. Mai
OberbayernAm 15. Mai findet ab 9 Uhr das erste oberbayerische Veranstalter-Treffen statt.
Wir wollen die – noch – wettkampffreie Zeit nutzen, um mit den Wettkampf-Veranstaltern über ihre aktuellen Probleme bei der Organisation in dieser zweiten „Corona-Saison“ zu sprechen, einen Austausch zwischen den Veranstaltern zu ermöglichen und schauen, wo wir sie als Bezirk unterstützen können.
Unter den gegebenen Umständen kann das Treffen leider nur als Videokonferenz statt finden. Wir wünschen uns, dass dies keine einmalige Veranstaltung bleiben wird.
Die neue kommissarische BTV-Veranstalter-Vertreterin Christine Waitz wird mit dabei sein.
© Text: Wolfgang Klinger; Bild: BTV [10.05.2021]
Virtueller Test-Lauf für den 1. Corona Stadttriathlon des Trisport Erding
VereineUm die Vorfreude auf den 1. Corona Stadttriathlon zu vergrößern, und den Teilnehmern vorab ein bisschen Wettkampfgefühl bieten zu können, veranstaltet der Trisport Erding e.V. am Sonntag, den 16.05.2021, einen virtuellen Test Lauf für den 1. Corona Stadttriathlon. Mitlaufen darf jeder, der Lust hat, sich mal wieder ein bisschen zu verausgaben – oder vielleicht einen neuen Motivationsschub für das Triathlontraining benötigt.
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die Homepage des Vereins. Zwei Distanzen stehen für den virtuellen Testlauf zur Verfügung – 2,5 oder 10 km. Wo die Distanz gelaufen wird ist jedem selbst überlassen. So kann jeder seine Lieblingsstrecke in (hoffentlich) neuer Bestzeit absolvieren. Damit das Laufergebnis aber offiziell gewertet werden und in die Ergebnisliste aufgenommen werden kann, muss der Lauf mit einer Sportuhr oder App aufgezeichnet und im Anschluss an den absolvierten Lauf auf der Webseite des Trisport Erding hochgeladen werden. Die Kosten für den Lauf betragen 5€. Sollten die Einnahmen aus den Startgeldern den entstandenen Aufwand übersteigen, darf sich die Sankt Nikolaus Schule über eine Spende des Trisport Erding freuen.
Sollte die Infektionslage die Umsetzung des für den 13.06.2021 geplanten 1. Corona Stadttriathlons erschweren bzw. unmöglich machen, ist für den Ausdauersportverein eine virtuelle Triathlon-Veranstaltung auch eine denkbare Alternative – damit es kein weiteres Jahr ohne „richtigen“ Stadttriathlon gibt!
© Text: Trisport Erding; Foto: Harald Bronold [09.05.2021]
Memmert Nachwuchscup-Veranstalter im Interview – Teil 1
NachwuchscupUm Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen und für Sport zu begeistern, braucht es altersgerechte Angebote. Viele bayerische Vereine haben Gruppen, in denen der Nachwuchs spielerisch sporttreiben kann und an den Triathlonsport herangeführt wird. Das Training soll vor allem Spaß machen und vielfältige Fähigkeiten schulen. Dabei sind Wettbewerbe auch für Kinder und Jugendliche oft das Highlight, auf das zielstrebig hingearbeitet wird.
Wir haben uns mit den Veranstaltern des BTV Memmert Nachwuchscup unterhalten. In einer Interviewserie sprechen wir über Nachwuchsarbeit im Verein, über den Ehrgeiz von Kindern und Jugendlichen und über die Hoffnung, bald wieder gemeinsam sporttreiben zu können.
Derzeit sind die Planungen für den Memmert Nachwuchscup 2021 noch auf Eis gelegt – zu unabsehbar ist die Situation besonders für euch als Veranstaltende. Wie geht ihr damit um? Plant ihr Alternativen?
Welche Situation aus den letzten Jahren des Memmert BTV Nachwuchscup motiviert euch, trotz aller Hürden an einer möglichen Durchführung festzuhalten?
Lesen Sie hier den zweiten Teil der Serie.
Lesen Sie hier den dritten Teil der Serie.
© Text: Christine Waitz; Fotos: privat/ Nicolas Keckl [05.05.2021]
Martin Wunderlich übergibt Amt des Veranstaltervertreters an Christine Waitz
Nachrichten des BTVNach über fünf Jahren ehrenamtlichem Engagement gab Martin Wunderlich in diesem Jahr das Amt des Veranstaltervertreters ab. In der vergangenen Woche wurde Christine Waitz im Rahmen eines außerordentlichen Treffens der Veranstalter zu seiner Nachfolgerin gewählt und durch das Präsidium des BTV kommissarisch ernannt.
Meist führt und veröffentlicht Christine Waitz, als Zuständige für Presse- und Medienarbeit, die Interviews auf der Website des BTV. Heute übernimmt Martin Wunderlich die Position des Fragestellers.
Hallo Christine,
Du bist seit vielen Jahren im BTV aktiv. Du durftest das neue Logo des BTV gestalten, hast an vielen Stellen die grafische Überarbeitung des Verbandsauftritts übernommen und kümmerst Dich vor allem um die Presse- und Medienarbeit im Verband. Wie kamst Du ursprünglich zu dem Ehrenamt?
Ich war als Jugendliche im Nachwuchskader des BTV. Ich habe aus dieser Zeit viel für mich mitgenommen und bin heute noch dankbar dafür, dass mir das ermöglicht wurde. Das Engagement war und ist für mich die Möglichkeit etwas zurückzugeben.
Christine Waitz
Seit einiger Zeit betreust Du die Presse- und Medienarbeit professionell. Mit der Wahl zur Veranstaltervertreterin kommt nun noch ein neues Ehrenamt dazu. Warum hast Du Dich entschlossen dafür zu kandidieren?
Ich habe viele Jahre im Rahmen von Triathlonveranstaltungen gearbeitet. Ich war für Layouts, Presse- und Medienarbeit zuständig und in der Eventdurchführung eingebunden. Gleichzeitig hatte ich die Position im Verband. Ich kenne also beide Seiten – die eines Veranstalters und die des Verbands.
Gerade dann, wenn es um Kommunikation egal in welche Richtung geht, helfen diese Einblicke, um Verständnis für Meinungen, Positionen, Anfragen und Wünsche zu haben und gegebenenfalls vermitteln zu können.
Hast Du Dir schon Gedanken über die Schwerpunkte und Inhalte Deiner Arbeit gemacht?
Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam in Bayern die Wettkämpfe halten, wieder aufleben lassen oder vielleicht neu etablieren können, die kleine Zielgruppen haben und deshalb oft schwer umzusetzen sind: Kinder-Rennen und Rennen für Para-Triathlet*Innen, beispielsweise. Dazu müssen viele Stellen an einem Strang ziehen.
Ganz grundsätzlich ist mir eine rege und offene Kommunikation wichtig, an der sich so viele wie möglich beteiligen.
© Text: Martin Wunderlich; Foto: Thomas Futterknecht/ privat [04.05.2021]
Sportlerinnen und Sportler gut versorgt von der Schönegger Käse-Alm
Nachrichten des BTVEin WG-Kühlschrank ist ein besonderer Ort. Besonders dann, wenn man jung ist und wenn man Leistungssport betreibt. Es ist der Ort, der mehrmals täglich von höchster Wichtigkeit ist, um den sich die WG-Mitglieder nach dem Training versammeln und bei dessen Inhalt Qualität und Quantität hoch sein müssen – letzteres ist im Training fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Dass der Kühlschrank der Triathlon-WG in Nürnberg schon längere Zeit all diese Bedingungen erfüllt, dafür sorgten Franca und Simon Henseleit. Aus ihrer Heimat, dem Schongau, brachten sie Schmankerl der Schönegger Käse-Alm mit. Auch die Versorgung in Mittagspausen von Trainingslehrgängen war dank der langjährigen Partnerschaft der Geschwister stets mit den Produkten des Familienunternehmens aus dem Schongauer Dörfchen Prem gesichert.
„Wir freuen uns, dass wir die Triathletinnen und Triathleten mit unseren Schmankerln unterstützen und somit einen kleinen Beitrag zu ihrem sportlichen Erfolg leisten können,“ sagt Sepp Krönauer, Inhaber der Schönegger Käse-Alm.
Schönegger Käse-Alm-Produkte probieren
Wer die Spezialitäten einmal probieren möchte, der bekommt nun die Chance dazu: Mit dem Code „‚ #Triathlon “ kann jeder Kunde einmalig gratis ein 250g-Stück des Allgäuzeller Hartkäse bestellen: Die Aktion läuft bis 31. Mai 2020.
Zur Website der Schönegger Käse-Alm.
© Text: Christine Waitz; Fotos: BTV [22.04.2021]
BTV-Talente zur Leistungsdiagnostik bei iQ-move Erlangen
LeistungssportUm eine optimale sportliche Entwicklung junger Talente zu ermöglichen, bedarf es genauer und individueller Trainingsplanung. „Nur durch regelmäßige Leistungsdiagnostiken kann man die wichtigen Daten zur zuverlässigen Erfolgskontrolle und Steuerung des Trainings erhalten,“ erklärt Stephen Bibow, der am Bundesstützpunkt Triathlon die jungen Athletinnen und Athleten an den Leistungssport heranführt und auch für die Elite-Gruppe Roland Knolls die Diagnostiken plant und durchführt. Eine Kooperation mit Dr. med. Leonard Fraunberger und seiner sportmedizinischen Praxis iQ-Move in Erlangen bietet seit einiger Zeit die Chance regelmäßig Leistungsdiagnostiken durchzuführen, um so Daten für eine noch gezieltere Steuerung zu erhalten.
Wir haben uns mit Stephen Bibow und Dr. med. Leonard Fraunberger über die Kooperation unterhalten.
Hallo Stephen,
als Coach möchtest Du die sportliche Entwicklung der Athletinnen und Athleten so perfekt wie möglich gestalten. Wie helfen Dir Leistungsdiagnostiken dabei?
Stephen Bibow während des Leistungstests
Eine Leistungsdiagnostik ist für mich ein Blick in die „Black Box“, die die Leistungszusammensetzung einer Athletin oder eines Athleten sonst ist. Im normalen Trainings- und Wettkampfbetrieb kann ich natürlich ein Ergebnis sehen und auswerten. Ich kann jedoch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich die erzielte Leistung zusammensetzt. Ich kann nicht sehen, welche Systeme und Stoffwechselwege bedient wurden, ich kann nicht abschätzen, welcher Teil des Ergebnisses körperlichem Vermögen zuzurechnen ist und welcher Teil möglicherweise auf die mentale Situation oder äußere Faktoren des Test- oder Rennens zurückgeht.
Eine Leistungsdiagnostik hingegen bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Diese Quasi-Objektivität kann dann als Grundlage für unsere Trainingssteuerung dienen und später als ein Parameter zur Beurteilung der Leistungsentwicklung wiederhergezogen werden.
Welche Erkenntnisse bringen Dir die Leistungsdiagnostiken und was erhoffst Du Dir davon?
Jede Athletin und jeder Athlet ist verschieden. Es mag sein, dass das gleiche Ergebnis in einem Feldtest oder Rennen physiologisch gesehen auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen ist. Eine Leistungsdiagnostik legt mir die individuellen leistungsphysiologischen Parameter dar, die dem Resultat zugrunde liegen. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass wir das Training der einzelnen Athletinnen und Athleten sehr gezielt anpassen können. Das Ziel ist natürlich, so eine optimale Leistungsentwicklung zu gewährleisten – eine Art Schlüssel-Schloss-Prinzip. Dies braucht jedoch viel Zeit, Erfahrungen und ein detailliertes Arbeiten.
Wie können die individuellen Unterschiede, die zu einer Leistung führen, aussehen und wie wirken sich die Unterschiede auf das Training aus?
Wir erstellen Schritt für Schritt ein umfangreiches metabolisches Profil der Athletinnen und Athleten. Wir sehen uns dabei unter anderem an, auf welche Art und Weise die Leistungen zustande kommen. Von Bedeutung ist, welche Systeme und Stoffwechselwege überwiegend genutzt werden und besonders welcher Teil dann die Limitierung nach oben hin darstellt. Es stellen sich beispielsweise die Fragen, wie stark das individuelle aerobe und das anaerobe Stoffwechselsystem ist. Oder welches „Kettenglied“ innerhalb eines dieser Systeme am schwächsten ist und die gesamte Leistung limitiert. Einfach gesagt: Wir messen und schätzen ab, wie der stark der „Motor des Menschen“ (aerobe und anaerobe Energiebereitstellung) ausgeprägt ist, wie er sich zusammensetzt und welche Stellschrauben zu bedienen sind, um weitere individuelle Fortschritte zu machen.
Die Trainingssteuerung erfolgt im Anschluss nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Verschiedene Trainingsmethoden führen zu unterschiedliche physiologische Trainingsanpassungen. Hierzu suchen wir tendenzielle Allgemeingültigkeiten, aber auch individuelle Antworten. Genau an diesem „Finetuning“ wird Schritt für Schritt gearbeitet. Wir versuchen herauszufinden, welches Training bei welchen Körpern bzw. metabolischen Profilen zu welchen leistungsphysiologischen Veränderungen in der aeroben und anaeroben Kapazität führt.
Was wir bereits feststellen konnten ist, dass wir drei Typen unterscheiden möchten: 1. aerobe Typen mit einer relativ starken anaeroben Komponente (tendenziell schnellkräftigere Triathleten), 2. sehr aerobe Typen mit einer schwächeren anaeroben Komponente und 3. tendenziell ausgeglichene Mischtypen (aerobe oder sehr aerobe Typen mit einer „optimalen“ anaeroben Komponente). Langfristig möchten wir möglichst genau definieren können, welche Trainingsmethoden bei den unterschiedlichen Typen welche Anpassungen bezogen auf das metabolische Profil bewirken. Muss beispielsweise die Laktatbildungsrate als ein Ausdruck der anaeroben Energiebereitstellungsmöglichkeit gesenkt oder erhöht werden, um auf der Sprintdistanz ganz vorne mit dabei zu sein? Welche Trainingsmethoden eignen sich dafür? Oder auch: Braucht eine Sportlerin oder ein Sportler mehr Training für die zentrale Ausdauer, um das Herzkreislauf-System, Atmung, Blut, Auswurffraktion des Herzens zu trainieren, oder eher für die periphere Ausdauer und damit für die Sauerstoffverwertung der Antriebsmuskeln?
Sicherlich hat man diese Individualisierung des Trainings bereits vorher betrieben. Die Basis dafür lag aber oft mehr in der Erfahrung und im Gefühl eines Trainers, was auch sehr gut funktionieren kann. Wir kennen sehr erfolgreiche Trainer, die ohne solche Diagnostiken erfolgreich sind. Die Kooperation mit iQ-Move bringt uns als Trainer jedoch mehr Sicherheit, das Training bestmöglich steuern zu können, ohne uns ausschließlich auf das Gefühl verlassen zu müssen. Sie bringt für den Athleten noch mehr Vertrauen, wenn man Leistung und Leistungsentwicklung sichtbar und erklärbar machen kann.
Hallo Herr Dr. Fraunberger,
bereits seit 2010 liegt einer der Fokusse von iQ-Move auf sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Untersuchungen. Was macht die Zusammenarbeit mit Leistungssportlerinnen und -sportlern besonders interessant?
Im Leistungssport geht es im Trainings- und Wettkampfbetrieb oft um sehr hohe Belastungen für den Körper, aber auch für den Geist. Mit sportmedizinischen Untersuchungen können wir versuchen, die jeweiligen Auswirkungen der Belastungen auf möglichst vielen Ebenen abzubilden. Die Steuerung des Trainings ist von daher eine Gratwanderung zwischen einer möglichst hohen Belastung, um einen maximalen Trainingsfortschritt zu erzielen, aber auf der anderen Seite die Sportler auch nicht überzubelasten. Denn zu hohe Belastungen führen zum Trainingsausfall und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schädigungen z.B. am Herzen, am Muskel-/Sehnen-/Knochenapparat oder auch im Hormonhaushalt.
Mit der Sportmedizin können wir Trainern helfen die Belastungen in Kombination mit der erforderlichen Regeneration für jeden einzelnen optimal zu dosieren. Damit kann die physische, aber auch die psychisch-mentale Fitness dauerhaft gestärkt werden.
Die Zusammenarbeit im Team aus TrainerInnen, SportmedizinerInnen und SportlerInnen ist sehr interessant und macht auch sehr viel Spaß, da wir versuchen zusammen neue Methoden und Möglichkeiten der Diagnostik zu entwickeln und auszuprobieren. Denn nur ein gesunder Geist in einem gesunden Körper kann auch auf Dauer Höchstleistungen bringen und dann gut sein, wenn es drauf ankommt.
Wie unterscheiden sich Diagnostik, Auswertung und Empfehlungen von LeistungssportlerInnen zu Hobby- und BreitensportlerInnen?
Hobby- und BreitensportlerInnen profitieren von den Erkenntnissen aus dem Leistungssport, jeder Mensch reagiert auf die gesetzten Trainingsreize auch ähnlich. Wichtig ist eine vorsichtige, dem jeweiligen Trainings- und Gesundheitszustand angepasste Steuerung der Belastung. Jemand der neu mit regelmäßiger Bewegung/Sport anfangen möchte, v.a. Menschen älter als 35 Jahre und/oder WiedereinsteigerInnen, sollte sich möglichst vorher sportmedizinisch auf seine Sporttauglichkeit untersuchen lassen. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen deutlich, dieses kann damit evtl. vorher erkannt werden und weitere Maßnahmen (z.B. Herzkatheter) eingeleitet werden.
Für jeden Menschen ist wichtig, für sich das jeweils optimale Maß an Bewegung zu finden. Nach Empfehlung der WHO sollte dies mindestens 150 Minuten pro Woche betragen, z.B. regelmäßig mit dem Hund Gassi gehen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, etc. 3 x 50-60 Minuten bei ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz. Mit einer sportmedizinischen Untersuchung kann dies sehr genau, wie für die LeistungssportlerInnen, definiert werden. Weiterhin können auch Erfolge sichtbar gemacht werden und das motiviert dann nochmal auch dranzubleiben. Das Risiko für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, eine Krebs- oder Demenzerkrankung wird mit regelmäßiger Bewegung um bis zu 50% reduziert, das schafft kein anderes Medikament! Auch das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer SARS-CoV-2-Infektion kann damit deutlich gesenkt werden!
Die Sportmedizin kann hier jedem Menschen helfen, ggf. Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen oder auch ganz zu vermeiden: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Bewegung ist Medizin!
Vielen Dank für das Interview!
© Text: Christine Waitz; Fotos: BTV [22.04.2021]
Versicherungsschutz für virtuelle Veranstaltungen
Nachrichten des BTVNach wie vor ist ein gemeinsames Sporttreiben oder sogar Messen nicht möglich. Deshalb startet auch die Saison 2021 mit einigen virtuellen Wettkämpfen. Doch ist die individuelle Rekordjagd auf den heimischen Strecken überhaupt versichert? Eine Anfrage bei der ARAG Sportversicherung, bei der der BTV, und damit auch seine Mitgiedsvereine versichert sind, bringt Licht ins Dunkel.
Sämtliche Online-Trainingsangebote von Vereinen deckt der Versicherungsschutz der ARAG Sportversicherung ab. Auch für individuell durchgeführte Wettkämpfe signalisieren die Verantwortlichen grünes Licht. In der Anfrage des BTV heißt es: „Darüber hinaus besteht für die Dauer der „Corona-bedingten“ Einschränkungen für die Vereinsmitglieder auch Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung während der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Auch für virtuelle Triathlonveranstaltungen der bei der ARAG versicherten Landesverbände möchten wir den Versicherungsschutz bestätigen.“
Einige Bedingungen müssen erfüllt sein
Um einen zuverlässigen Schutz zu haben, muss der Veranstalter Mitgliedsverein im BTV sein, Teilnehmende müssen sich vorab online angemeldet haben und der Wettkampf muss einen klaren Rahmen (Datum, Distanz, Zeitfenster) haben.
Für detaillierte Informationen steht Mitgliedsvereinen die Geschäftsstelle des BTV zur Verfügung.
© Text: Christine Waitz; [22.04.2021]; Bild: BTV
Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems erhalten Einladung zur JEM-Qualifikation
LeistungssportAuch der Nachwuchs-Leistungssport muss derzeit Alternativen finden. Nach der Absage des Jugendcups in Forst, der ursprünglich als Kriterium zur EM-Qualifikation der Jugend und Junioren hätte dienen sollen, werden EM-Plätze nun im Mai Rahmen eines Qualifikationswettkampfs in Kienbaum vergeben. Wer daran teilnehmen darf, das wurde am vergangenen Wochenende an den Olympiastützpunkten im Rahmen von internen Tests entschieden. Aus Nürnberg qualifizierten sich mit starken Ergebnissen Amelie Hanf, Franca Henseleit und Valentin Krems.
An den drei Bundesstützpunkten Triathlon in Nürnberg, Saarbrücken und Potsdam wurden die gruppeninternen Tests unter den Sportlerinnen und Sportlern der Jugend- und Juniorenklasse durchgeführt. Valentin Krems erhielt nach einer 800m-Schwimmleistung von 9:22,0 und einem 5000m-Lauf in 15:41,6 die Einladung zum Quali-Wettkampf. Amelie Hanf benötigte 10:52,5 für die Schwimm- und 18,18,9 für die Laufstrecke und erhielt ebenso die Chance zur Qualifikation wie Franca Henseleit (9:52,0; 17:52,7).
„Wir hoffen, bald wieder bayernweit NachwuchssportlerInnen einladen zu können“
Der leitende Landestrainer Stephen Bibow
Stephen Bibow, leitender Landestrainer Triathlon in Nürnberg, setzt der Analyse der Leistungen eine Nachricht an die bayerischen Nachwuchssportlerinnen und -sportler voraus: „Wir hätten natürlich gerne bayernweit eine Einladung zum Stützpunkt-Wettkampf ausgesprochen. Die Pläne dafür waren bereits ausgearbeitet, denn die landesweite Sichtung liegt natürlich in unserem Interesse. Leider sind nach wie vor die Möglichkeiten nicht gegeben, Externe einladen zu dürfen. Sobald gemeinsame Aktivitäten wieder möglich sind, werden wir hier Vollgas geben.“
Zu den Leistungen des Wochenendes sagt er: „Abseits der EM-Quali der Jugend und Junioren konnten wir sehen, dass die Gruppe Roland Knolls der Elite und U23-Athleten mit Anabel Knoll, Simon Henseleit und Max Sperl sehr gut durch den Winter kam und alle sehr gute Leistungen ablieferten. Diese sind hart erarbeitet und erkämpft.
Auch erfreulich ist die Entwicklung von Silas Schmidt im Vergleich zum letzten Jahr; Roland Knoll und er haben passende Trainingsmethoden gefunden und so Fortschritte erzielt.
Auch fast alle AthletInnen im Junioren- und Jugendbereich haben gute Leistungen gezeigt und sich verbessert. Besonders freue ich mich für Franca, Amelie und Valentin, die die Einladung zur EM-Quali in Kienbaum bekommen haben. Alle drei haben gezeigt, dass sie Wettkampftypen sind und haben ihre Zeiten alleine, ganz ohne direkte Konkurrenz und unmittelbaren Vergleich, erzielt. Daneben ist zu erwähnen, dass sich Valentin Hofmann seinen Bundeskader-Status zurückerkämpft hat.“
„In bin stolz auf meine Zeit“
Amelie Hanf hatte sich vorgenommen ein gutes Rennen zu machen und Zeiten zu verbessern. „Das habe ich weitgehend auch geschafft und war ziemlich zufrieden,“ sagt sie. „Dass ich mich dann für den Quali-Wettkampf in Kienbaum qualifiziert habe, kam sehr sehr unerwartet aber ich habe mich natürlich gefreut. Jetzt bin ich gespannt, was auf mich zukommt und freue mich auf die Erfahrung!“
Valentin Krems ging es ähnlich: „Vor dem Wettkampf wusste ich nicht genau wie ich meine Leistung nach einer so langen wettkampffreien Zeit einschätzen sollte und wie ich im deutschlandweiten Vergleich dastehe. Ich bin super zufrieden mit meinen Leistungen und freue mich in Kienbaum, beim ersten richtigen Triathlon seit langem, zu starten.“
© Text: Christine Waitz; Fotos: Theresa Baumgärtel [21.04.2021]
Anti-Doping: Info-Vortrag der NADA am 23. April
Anti-Doping und Prävention, OberfrankenDer Bezirk Oberfranken und die NADA bieten am Freitag, den 23. April 2021 ab 18:30 Uhr einen kostenfreien Info-Vortrag zum Thema Anti-Doping. Zu dem Online-Vortrag via Zoom sind alle interessierten Triathleten im Bezirk und auch darüber hinaus eingeladen.
„Am Bezirkstag kam der Wunsch nach einer Info-Veranstaltung auf,“ sagt Bezirksvorsitzender Stefan Leidenberger, „dem kamen wir natürlich gerne nach. Das Thema Doping-Prävention ist nicht nur für Liga-Starterinnen und Starter in unseren Vereinen interessant, sonder für alle Triathletinnen und Triathleten. Deshalb sind auch alle Interessierten eingeladen.“
Zur Teilnahme ist eine Registrierung bis spätestens Freitag, den 23. April, 9.00 Uhr erforderlich. Die Zoom Login-Daten werden am Freitag via E-Mail versandt.
Hier geht es zur Registrierung.
© Text: Christine Waitz; Bild: BTV [19.04.2021]
TriDay erst wieder im Oktober
Leistungssport, TriDaysEine Auflage des TriDays in der ersten Jahreshälfte wird es auch in diesem Jahr nicht geben.
so äußert sich der stellvertretende Jugendwart Christoph Gawens.
Bereits im letzten Frühjahr musste der TriDay im Frühjahr auf Grund des Lockdowns abgesagt werden. Im Oktober war eine Durchführung mit entsprechendem Hygienekonzept und somit verändertem Ablauf noch möglich. Statt einer Durchmischugn der Kinder/Jugendlichen wie sonst, wurden nur feste Trainingsgruppen mit ihren TrainerInnen zugelassen.
© Text: Christoph Gawens; Bild: BTV [08.04.2021]