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Challenge Roth: Bayerische Erfolgsgeschichten
BreitensportPatrick Lange und Anne Haug heißen die Gewinner des diesjährigen Challenge Roth. Das Traditionsrennen wurde unter Corona-Einschränkungen mit verringertem Teilnehmerfeld, mit leicht kürzerer Strecke, aber bei perfektem Spätsommerwetter ausgetragen. In strahlendem Sonnenschein überraschte vor allem Einer: Der ehemalige Hürdenläufer Felix Hentschel aus Bamberg wurde nach 7:31:12 Stunden Dritter hinter Patrick Lange und Nils Frommhold.
Im Feld der Frauen konnte die Bayreutherin Anne Haug ihre Konkurrenz regelrecht deklassieren: Die Zweitplatzierte Britin Laura Siddall hatte im Ziel einen Rückstand von mehr als 31 Minuten. Haug kommentierte die Nachfrage des Kommentators auf den großen Abstand trocken: „Langsamer Laufen bringt auch nichts – dann dauert es schließlich noch länger.“ Fenella Langridge, ebenfalls Britin, lief als Drittplatzierte ins Ziel.
„Es war einfach nur noch herrlich“
Felix Hentschel neben Nils Frommhold und Sieger Patrick Lange
„Ich habe sicherlich davon geträumt so ein Rennen hinzubekommen und die Trainingsleistungen in der letzten Zeit haben mir auch immer wieder gezeigt, dass der Traum nicht unrealistisch ist. Aber natürlich ist es dann noch einmal etwas anderes, wenn man den Tag dann genau so erwischt und die Leistung abrufen kann“, berichtet Felix Hentschel nach dem Rennen.
Den Rennverlauf schildert er so: „Für mich als eher schwachen Schwimmer, hatte ich gleich zu Beginn ein positives Erlebnis, als ich sah, dass ich mit Sebi Kienle und Franz Löschke in der Gruppe war. Entsprechend gut war die Ausgangssituation für das Radfahren.“
Etwas mehr als eine Runde konnte er so in der großen Verfolgergruppe verbringen, bevor er sich gemeinsam mit Franz Löschke daraus lösen konnte. „Ich hatte im Vorfeld damit gerechnet, dass ich viele Stunden auf dem Rad alleine sein muss. Trotz der regelkonformen Abstände konnte ich mir so natürlich wichtige Energie für meinen Lauf sparen. In dem Moment, als ich den ersten Fuß auf den Boden gesetzt hatte, habe ich schon gemerkt, dass die Beine nicht schlecht sind.“ Bis Kilometer 38 arbeitete sich der Bamberger mit starker Laufleistung zum Podiumsrang vor. „Ab dem Moment, an dem ich auf Platz drei lag, war es dann einfach nur noch herrlich. Der Weg ins Stadion hat sich zwar auch noch etwas gezogen, aber es waren definitiv die genussvollsten letzten Kilometer, die ich seit langem gelaufen bin.“
Bayerische Starter erfolgreich
Für bayerische Altersklassenathletinnen und -athleten war das Rennen trotz der ungewöhnlich spärlichen Zuschauerbeteiligung ein schönes Heimspiel, bei dem sechs Deutsche Meistertitel heraussprangen: Tim Freitag triumphierte in der AK20 und holte sich zudem den Titel des Europameisters. DM-Goldmedaillen gingen an Amelie Dornberger in der AK25, Marco Sahm (AK45) und Marion Sünkel (AK50). Beate Uebel (AK60) und Gerhard Müller feierten jeweils DM/EM Doppelerfolge. Übrigens liefen mit Konrad Puk (SVGW Holzkirchen) in der AK70 und Gerhard Müller in der AK75 mit die ältesten Teilnehmenden aus Bayern über die Ziellinie.
Deutsche Meister aus Bayern
AK20: Tim Freitag (TEAM TWENTY.SIX E.V.)
AK25: Amelie Dornberger (SV ALTENSCHÖNBACH);
AK45: Marco Sahm (IFA NONSTOP BAMBERG)
AK50: Marion Sünkel (TEAM KLINIKUM NÜRNBERG)
AK60: Beate Uebel (TB ERLANGEN)
AK75: Gerhard Müller (TDM-FRANKEN)
ETU Europameister aus Bayern
AK20: Tim Freitag (TEAM TWENTY.SIX E.V.)
AK60: Beate Uebel (TB ERLANGEN)
AK75: Gerhard Müller (TDM-FRANKEN)
© Text: Christine Waitz; [05.09.2021]; Fotos: DATEV Challenge Roth/Christoph Raithel
DM Jugend und Junioren in Jena: Moritz Göttler Deutscher Vizemeister
LeistungssportMoritz Göttler holte bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften am Sonntag in Jena den Vizemeister-Titel. In der „Saisonverlängerung“ erkämpfte sich der Sportler, der seit knapp zwei Jahren in Nürnberg lebt und trainiert, den Platz in der Laufentscheidung. Die Wettkämpfe in Jena waren kurzfristig, nach wetterbedingter Absage der DM Rennen in Schongau im Juli, auf Anfang September verschoben worden. Auch die Trainingskameraden des 17-jährigen lieferten gute Ergebnisse ab: Ben Kaufmann (Gealan TriTeam Hof) wurde Sechster, Justus Oeckl (CIS Amberg) wurde Achter, Jan Semmler (TV 1848 Erlangen) folgte ihm auf Platz neun. Für die A-Jugendlichen bedeuteten die Leistungen den Sieg in der Teamwertung.
„Die Vorbereitung war ziemlich kurz“
Das Feld ging fast gemeinsam auf die Laufstrecke.
„Nach der Verlegung der DM in den September, habe ich in Absprache mit meinen Coaches wie geplant drei Wochen Saisonpause gemacht, bevor das Training Mitte August mit einer Bikepacking-Tour mit Freunden wieder los ging“, berichtet Moritz Göttler. „Danach habe ich mich noch zwei Wochen etwas spezifischer in meiner Heimat Heidelberg vorbereitet und den Trainingsblock mit einem Testwettkampf in Saarbrücken abgeschlossen. Ich habe die Saison also eigentlich gar nicht verlängert, sondern kurzfristig wieder neu aufgebaut.“
Der Rennverlauf war, so erzählt er, ziemlich chaotisch. „Es sah erst einmal nicht so gut für mich aus.“ Nach einer guten ersten Schwimmrunde, verlor der Heidelberger beim Landgang den Anschluss und kam mit etwa zehn Sekunden Rückstand an Position vier aus dem Wasser. Auch der Wechsel verlief holprig, sodass er sich in der Verfolgergruppe wiederfand. Im Laufe des Rennens fuhren dann etwa 25 Athleten zu einer großen Spitzengruppe zusammen und eine Laufentscheidung stand an. Dort konnte er sich im Zielsprint den zweiten Platz sichern. „Damit kann ich sehr zufrieden sein“, zog er Bilanz, „vor allem, da ich mich mit dem Ergebnis für den NK1 qualifiziert habe. Das war von Anfang an mein Saison-Hauptziel.“
Weitere Plätze unter den besten Zehn ihrer Altersklasse sicherten sich Franca Henseleit (Tri-Team Schongau) bei den Junioren mit Platz acht und Isabel Altendorfer mit Platz neun in der Jugend A.
Team-Bild nach dem Rennen mit Juliane Möllers, , Jule Resselberger und Isabel Altendorfer.
Jugend B
Platz 26; Chiara Göttler
Platz 32; Alba Warter Rubio
Platz 29; Benedikt Müller
Jugend A
Platz 9; Isabel Altendorfer
Platz 12; Jule Resselberger
Platz 16; Juliane Möllers
Platz 2; Moritz Göttler
Platz 6; Ben Kaufmann
Platz 8; Justus Oeckl
Platz 9; Jan Semmler
Platz 11; Manuel Lessing
Platz 25; Tim Semmler
Platz 40; Sebastian Marx
Platz 56; Ludwig Sigl
Junior*innenen
Platz 8; Franca Henseleit
Platz 20; Amelie Hanf
Platz23; Cosima Rau
Platz 15; Valentin Hofmann
Platz 20; Leo Kreuzer
Platz 22; Valentin Krems
Platz 37; Maximilian Filipp
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
© Text: Christine Waitz; [02.09.2021]; Fotos: Eberhard Möllers
Interview mit Anabel Knoll: „Ich will versuchen, mich für Paris zu qualifizieren“
LeistungssportEin Mal bei den Olympischen Spielen dabei sein – der Traum vieler Sportlerinnen und Sportler. Für die Ingolstädterin Anabel Knoll wurde dieses Ziel Wirklichkeit. Nach den Rennen in Tokio berichtet die Athletin, die am Bundesstützpunkt Triathlon in Nürnberg trainiert, von ihrer ungewöhnlichen Reise.
Hallo Anabel,
die Eindrücke aus Tokio sind sicher noch frisch. Welche Momente haben dich am meisten bewegt?
An der olympischen Startlinie zu stehen ist für viele unerreichbar. Wie lautet dein sportliches Fazit aus Deinem Einzelrennen und aus dem Rennen der Mixed-Relay?
Ich habe im Einzelrennen nicht ganz das erreicht was ich mir vorgenommen habe. Ich denke im Nachhinein ist das sowohl meiner fehlenden Erfahrung, der schlechten Startposition als Letzte qualifizierte, als auch der Nervosität geschuldet.
Ich denke in der Mixed Team Relay haben wir Vier alles gegeben und das beste aus der Situation gemacht. Wir hätten natürlich gerne eine Medaille mit nach Hause gebracht, aber dafür hätten die Franzosen einen Fehler machen müssen. Ich denke, wir können mit einem sechsten Platz in der ersten Olympischen Staffel zufrieden sein.
Auch die Olympischen Spiele mussten sich auf die besonderen Gegebenheiten einstellen. Kaum Begleitpersonen, keine Zuschauende – wie würdest Du die Stimmung vor Ort beschreiben?
Ich kann es natürlich nicht vergleichen, da ich ja noch keine „normalen“ Spiele erlebt habe. Im Olympischen Dorf merkte man natürlich schon, dass es weniger Kontakt zu anderen Sportlern gab, da man ja versuchte Abstand zu halten. Im Wettkampf selbst war ich dann doch sehr überrascht wie viele Zuschauer an der Strecke standen. Bestimmt wären es unter anderen Umständen mehr gewesen, aber es war trotzdem schön zu sehen, dass das Interesse an den Spielen bei einigen Japanern da war.
Was geht einem durch den Kopf, wenn man an der Startlinie steht?
Ich habe versucht ruhig zu bleiben, aber natürlich lässt sich etwas Nervosität nicht verhindern. Dadurch, dass wir Frauen ja das Pech mit dem Sturm hatten, habe ich vor Start nur versucht, daran zu denken, mich warm zu halten und mir nicht allzu viele Gedanken über das Wetter zu machen. Kurz bevor der Startschuss dann fällt, hat es sich für mich so angefühlt, als wäre mein Kopf leer. Ich habe an nichts gedacht, mich voll konzentriert und alles andere ausgeblendet.
Als Zuschauer sieht man häufig nur die Glanzmomente der Sportlerinnen und Sportler. Doch in Wirklichkeit ist der Weg zu sportlichen Erfolgen stets steinig. Wie gehst Du mit schwierigen Situationen um? Was motiviert Dich dennoch dranzubleiben?
Was kommt nach Olympia? Welche Ziele möchtest Du als nächstes angehen?
Ich dachte eigentlich erstmal an Urlaub, aber nachdem ich Zuhause angekommen war, fühlte ich mich noch nicht nach Pause. Ich beschloss für mich, dass ich noch einmal versuchen will, mich für die Olympischen Spiele in Paris 2024 zu qualifizieren. Da ich hierfür aber sowohl noch einiges an Punkten, als auch an Erfahrung sammeln muss, beschloss ich, mit zu den WTCS Rennen nach Kanada zu kommen und dort mein WTCS Debüt zu geben. Nach zwei Wochen Quarantäne und Rennen, steht jetzt noch ein Trainingblock an, bevor es dann in München zur Super League und dann nach Hamburg geht.
Was danach kommt wird sich zeigen, aber irgendwann muss ich dann doch mal eine Pause einlegen, um mich nicht nur körperlich, sondern auch mental von den großen Ereignissen der letzten Wochen/ Monate zu erholen.
Viel Erfolg für die anstehenden Rennen, Anabel!
© Text: Christine Waitz; [30.08.2021]; Fotos: privat
4. Seenland Triathlon mit Bayerischer Meisterschaft der Gehörlosen
VeranstaltungenAm 12. September findet der 4. Seenland Triathlon powered by Volksbank Raiffeisenbank Schwandorf-Regensburg am Steinberger See statt. Im letzten Jahr musste der Ski-Club Schwandorf die Veranstaltung absagen. Nun jedoch möchten die Veranstalter den vielen Sportler*innen in der Region wieder etwas bieten. Als kleines Highlight wird im Rahmen des Rennens die Bayerische Meisterschaft der Gehörlosen auf der Sprintdistanz ausgetragen werden.
„Wir haben viel Zeit in die Ausarbeitung unterschiedlicher Durchführungskonzepte investiert“, lassen die beiden Hauptverantwortlichen Dieter Vogl und Christian Betzlbacher verlauten. Nun wird es einen Wettkampf unter Hygiene-Auflagen geben. Mit der mittlerweile vertrauten 3-G-Formel für die Teilnehmer, reduziertem Starterfeld, Hygiene- und Sicherheitsabständen sowie Mund-/Nasenschutz bis zum Start bzw. nach Zieleinlauf kann eine bedenkenlose Durchführung gewährleistet werden. Ebenso tragen dazu zeitlich versetzte Abläufe und verschiedene Wechselzonen bei. Als weiterer Service wird eine Teststation der DLRG vor Ort sein, damit sich Sportler und Angehörige testen lassen können.
Von Sportlern für Sportler
Weitere Details und Infos unter: www.seenland-triathlon.de
© Text: Steinberger See Triathlon/ Anpassungen Christine Waitz; [30.08.2021]; Foto: Birigt Kaiser
Blutkrebs lässt Paralympics-Traum platzen
ParatriathlonDer 36-jährige Benjamin Lenatz weiß, wie es ist am Boden zu sein und sich zurück ins Leben zu kämpfen. Seit einem Quadunfall im Alter von gerade einmal 18 Jahren ist der gebürtige Radevormwalder querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Er hat gelernt, mit dem Rollstuhl zu leben und zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Paratriathleten des Landes. Die Paralympischen Spiele in Tokio waren sein großer Traum, auf den er lange hingearbeitet hat. Doch bevor er sich dafür qualifizieren konnte, ist er an Blutkrebs erkrankt.
Zum zweiten Mal aus dem Leben gerissen
Profiparatriathlet Benjamin Lenatz ruft zur Registrierung auf
Glücklicherweise kann Benjamin seine CML-Erkrankung mit Medikamenten behandeln. Eine Stammzelltransplantation ist nicht nötig, sofern die vorhandenen Medikamente einschlagen. Die Nebenwirkungen machen ihm jedoch zu schaffen, sodass er seine Medikamente schon das zweite Mal wechseln musste. „Das erste Medikament ging stark auf die Schilddrüse und bei der Belastungsprobe sind Herzprobleme aufgetreten. Als Sportler ist das ein großes Problem“, sagt er. „Das zweite Medikament ging mit relativ starken Kopfschmerzen einher und ich musste Kortison nehmen – auch das ist kein Dauerzustand. Jetzt bin ich beim dritten Medikament und hoffe, dass die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten und mit meinem Leistungssport vereinbaren lassen.“
In der Zwischenzeit will sich Lenatz aktiv im Kampf gegen Blutkrebs engagieren und Erkrankten, die zum Überleben eine Stammzellspende benötigen bei der Suche nach einem passenden Spender oder einer passenden Spenderin helfen. Unter dkms.de/TEAMBenny kann jede:r gesunde Erwachsene seinem Aufruf folgen und sich ein Registrierungsset nach Hause bestellen – und so vielleicht ein Leben retten.
Nicht aufgeben
Bis es soweit ist, möchte er sich aber aktiv im Kampf gegen Blutkrebs engagieren und Erkrankten, die zum Überleben eine Stammzellspende benötigen bei der Suche nach einem passenden Spender oder einer passenden Spenderin helfen.
Hier geht es zur Registrierung.
© Text: DKMS; [30.08.2021]; Foto: DKMS
Bayerische Crossduathlon Meisterschaften in Burglengenfeld: Auf geht`s zur Wuidsaujagd
Veranstaltungen„Wuid, wuider Wuidsau“ heißt es in Burglengenfeld am 9. Oktober. Bereits zum 8. Mal findet der Crossduathlon „Jag de Wuidsau powered by Zurich“, ausgerichtet durch die Triatheten des TV Burglengenfeld, statt. Zum dritten Mal werden auf der Distanz über 5,2km Laufen, 21km Mountainbiken und 3,2km Laufen der Fischer-Fußfit Wuidsaujagd die bayerischen Meisterschaften ausgetragen. Hobbysportler können sich darüber hinaus auf der kürzeren Distanz, dem Asklepios-Klinik Jagdsprint, von 3,2 / 14,0 / 1,3 Kilometern austoben.
Erwartet werden bei der Veranstaltung, die ausschließlich im Freien stattfindet, über 200 Teilnehmende.
Mehr Informationen gibt es unter www.jagdewuidsau.de. Die Anmeldung ist bereits hier möglich.
© Text: Franz Pretzl; Anpassungen Christine Waitz [30.08.2021]; Fotos: Franz Pretzl
Bayerische Meisterschaft Kurzdistanz in Lauingen: Heinloth und Wittmann vorne
VeranstaltungenEin klein wenig Rücksicht nahm das fast schon herbstliche Wetter auf die Triathletinnen und Triathleten, die im schwäbischen Lauingen am Start waren. Während es frühmorgens noch regnete und auch tagsüber immer wieder dunkle Wolken durchzogen, blieb es zum Rennen trocken. Die neuen bayerischen Meister*innen, Elena Heinloth von der LG Staffelsee und Andreas Wittmann (TSV Gaimersheim), strahlen im Ziel.
Organisator Erich Gruber
Nicht nur das sorgte für glückliche und zufriedene Gesichter. Sondern vor allem, dass das Rennen überhaupt stattfinden konnte. „Ich bin wirklich froh, wenn wir auf die Durchführung zurückblicken können“, sagt Organisator Erich Gruber. „Die Corona-Vorschriften, die behördlichen Auflagen, die höheren Sicherheitsvorschriften haben die Organisation dramatisch erschwert. Wir mussten alles neu planen. Dabei ist es ohnehin schon nicht leicht, rund 700 Ausdauerathleten unter einen Hut zu bringen. Doch die Verantwortung war in diesem Jahr noch viel größer als sonst. Aber unser kleines Organisationsteam hat seine Aufgaben gemeistert. Dafür bin ich sehr dankbar, ebenso allen Helferinnen und Helfern.“
Doppelsieg für Wittmann-Brüder
An den Brüdern Wittmann kam keiner vorbei
Im Rolling-Start-Verfahren gingen die rund 600 Teilnehmenden am Lauinger Ausee in das Rennen. Bereits dort zeigte der spätere bayerische Meister, Andreas Wittmann, mit einer Schwimmzeit von 20:54 eine gute Leistung. Nur Simon Langwieser (Vollast Tri Team Schongau) und Christian Brader (TV Memmingen) waren schneller. „Schwimmen ist zwar nicht meine stärkste Disziplin, aber für den ersten Triathlon nach zwei Jahren lief es ganz gut“, bilanzierte der 20-jährige im Ziel. Am Rad überholte er dann jedoch mit der Zeit von 50:13 Minuten die Konkurrenz. Sein älterer Bruder Nico Wittmann tat es ihm gleich und setzte sich an Position zwei vor Christian Brader „Und beim Laufen gab ich dann eigentlich nur noch Vollgas“, berichtet der Sieger. Die Strategie zahlte sich aus. Weder sein Bruder Nico Wittmann, noch Christian Brader konnten als nächste Konkurrenten mithalten.
Jüngste im Feld holt Sieg
Als schnellste Frau lief an diesem Tag Ellen Janßen (Vitalhaus Achern) über die Ziellinie. Den Pokal für die Bayerische Meisterschaft nahm Juniorin Elena Heinloth freudestrahlend mit nach Hause. „Für mich war es ein durchgehend super Rennen. Ich habe mich gefreut dabei zu sein und dass es trocken blieb. Es hat einfach nur Spaß gemacht“, strahlte die Athletin der LG Staffelsee im Ziel. Mit ihrer Zielzeit von 2:22:34 hatte sie sich knapp gegen Susanne Hafner (LG Viktoria Augsburg) durchgesetzt. Auf Platz drei der Bayerischen Meisterschaft erreichte Annalena Smolka (Triathlon Günzburg) die Ziellinie.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
Die Bayerischen Meister*innen in den Altersklassen sind
Juniorinnen | Elena Heinloth (LG Staffelsee)
AK20 | Simon Langwieser (Vollast Tri Team Schongau)
AK25 | Annalena Smolka ( Triathlon Günzburg), Nico Wittmann (TSV Gaimersheim)
AK30 | Jennifer Stark (SG Reisensburg-Leinheim), Andreas Wittmann (TSV Gaimersheim)
AK35 | Susanne Hafner (TG Victoria Augsburg), Marcus Padrta (TV Immenstadt)
AK40 | Christian Brader (TV Memmingen)
AK45 | Anika Schneider (Exathlon München), Bertrand Thoulouze (ESV Ingolstadt Triathlon)
AK50 | Heike Kerlies-Marquardt (TSV Harburg), Benno Beckstein (run&bike Kehlheim)
AK55 | Simone Lechner (TSV Oettingen), Josef Bäurle (Triathlon Günzburg)
AK60 | Ingrid Patzak (MRRC München), Felix Bydkiewski (Laface-Team Weiden e.V.)
AK65 | Volker Dittmar (TV Fürth 1860)
AK70 | Dieter Herrmann-Soder (TWin Neumarkt)
© Text: Christine Waitz; [30.08.2021]; Foto: Christine Waitz, Hans Gusbeth
Top-Ten-Ergebnis für Simon Henseleit bei der WM in Edmonton
LeistungssportSimon Henseleit konnte in diesem Jahr einen großen Schritt machen. Denn in den Jugend- und Juniorenklassen Erfolge zu feiern ist eine Sache, diese starken Leistungen in den Elite-Klassen fortzusetzen, eine ganz andere. Am vergangenen Wochenende bewies der 21-jährige, dass mit ihm auch auf der Kurzdistanz zu rechnen ist. Bei der U23-Weltmeisterschaft im kanadischen Edmonton schaffte er bei seinem ITU-Premierenrennen über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen den Sprung unter die besten Zehn. Wir haben uns mit dem Athleten des Tri Team Schongau unterhalten.
Hallo Simon,
wie fühlst Du Dich nach deiner ersten Olympischen Distanz im obersten internationalen Rennzirkus?
Ziemlich erledigt! Unmittelbar nach dem Wettkampf konnte ich kaum gehen, weil meine Waden bei jedem Schritt gekrampft haben. Dazu kam dann noch die lange Rückreise, die mich ganz schön geschlaucht hat. Aber es überwiegt natürlich das gute Gefühl, denn mit meinem zehnten Platz bin ich sehr zufrieden!
Sich in Zeiten von Corona auf solch einen Übergang von Jugend- und Juniorenrennen rein in die U23 und Elite vorbereiten – hat das Vor- oder eher Nachteile?
Die Vorbereitung an sich bringt aktuell sicherlich keine Nachteile mit sich. Mein Trainingsumfeld hat sich durch die Pandemie kaum verändert und auch die Wettkämpfe im Elitebereich finden wie gewohnt statt. Problematischer ist das im Nachwuchsbereich. Hier sind durch Corona, vor allem letztes Jahr, fast alle Nachwuchsrennen ausgefallen und gerade in diesen Jahren entscheidet es sich, ob man den Sprung in den Elitebereich schafft oder nicht. Wenn ich 2019 nicht die Möglichkeit gehabt hätte, internationale Meisterschaften zu starten, würde ich jetzt vielleicht meinen Fokus auf das Studium legen. Ich kann mich also sehr glücklich schätzen noch ein gutes letztes Juniorenjahr gehabt zu haben.
Ich war schon ein bisschen nervöser als vor den letzten Wettkämpfen. Zum einen ist es eine Weltmeisterschaft, da ist man immer etwas angespannter, und zum anderen war es meine erste richtige olympische Distanz. Ich habe dann versucht an meine guten letzten Einheiten im Training zu denken und mich nicht verrückt zu machen.
Wenn Du an Deinen ersten Triathlon zurück denkst – welche Ratschläge würdest Du Dir selbst aus heutiger Sicht mit auf den Weg geben?
Da würde ich mich der Standardantwort auf eine solche Frage anschließen. Als Kind oder Jugendlicher sollte immer der Spaß am Training und dem Wettkampf im Vordergrund stehen. Natürlich war ich schon immer ehrgeizig und ich denke das ist auch in jeder Hinsicht förderlich. Man sollte aber nie zu verbissen an die ganze Sache rangehen und vor allem geduldig mit sich selbst sein. Um im Triathlon langfristig erfolgreich zu sein ist das meiner Meinung nach der richtige Weg.
Was sind deine Ziele nach dem erfolgreichen Auftakt in der U23 Klasse?
Aktuell steht bei mir einfach die weitere Entwicklung im Vordergrund. Natürlich will ich auch bei den letzten Wettkämpfen in dieser Saison gut performen, aber danach stehen dann auch relativ schnell der Winter und die neue Saisonvorbereitung vor der Tür. Wenn man hier eine gute Grundlage für die nächste Saison legen kann, sollte diese dann im Normalfall auch gut laufen. Hier ist es dann mein Ziel, bei Europa – und Weltcups vorne mitzukämpfen und vielleicht auch mein erstes WTCS Rennen zu machen.
Ebenfalls in Edmonton am Start war Anabel Knoll, die 23. wurde.
Zu den Ergebnissen.
© Text: Christine Waitz; [27.08.2021]; Fotos: Baumgärtel, Carla Nagel
Bayerische Meisterschaften Kurzdistanz in Lauingen finden im Grünen statt
Breitensport, VeranstaltungenMitten in der historischen Altstadt jubeln normalerweise beim Triathlon Lauingen die Finisherinnen und Finisher. In diesem Jahr zieht das Traditionsrennen, das zum 15. Mal stattfindet, jedoch vollständig an den Auwaldsee am grünen Stadtrand. Den Sportler*innen, die auch um die Titel der Bayerischen und Schwäbischen Meisterschaft auf der Kurzdistanz kämpfen, wird dennoch ein tolles Rennen geboten werden: „Wir freuen uns, dass der Wettkampf stattfindet“, betont BTV-Präsident Gerd Rucker.
Knapp über 600 Teilnehmende auf den drei Distanzen von der Mittel-, über die Olympische, bis hin zur Jugend- und Volksdistanz, werden am kommenden Sonntag an den Start gehen. Die seit 2019 amtierenden Titelhalter, Astrid Werner und Frederik Funk, sind nicht gemeldet, sodass die Titel neu vergeben werden.
© Text: Christine Waitz; [26.08.2021]; Foto: Hans Gusbeth
DTU bietet Broschüre zu Bewegungsideen für Kinder und Jugendliche
JugendsportDie Deutsche Triathlonjugend hat in Kooperation mit dem Hessischen Triathlon Verband eine Broschüre entwickelt, die Akteur*innen in Vereinen und Schulen eine Auswahl an Übungsformen an die Hand gibt, die unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln ein Sporttreiben ermöglichen soll. Zielstellung der kostenlosen Veröffentlichung ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer gesundheitlichen Entwicklung mittels Sport zu fördern, besonders in Zeiten eingeschränkter Möglichkeiten.
Der kostenfreie Download steht im DTU-Shop zur Verfügung.
© Text: DTU; [24.08.2021]; Bild: DTU