2008 fand der 1. Oberpfälzer Seenland Triathlon statt. Das Rennen inmitten des ehemaligen Braunkohle-Abbaugebiets, das heute der Naherholung dient, wurde durch Sven Hindl initiiert und durchgeführt. „Eine absolut tolle Idee“, wie Christian Betzlbacher noch heute findet. Damals bot der Organisator auch ein Einsteigerprogramm an. Heute sind die Einsteiger von damals aktive Mitglieder in der bayerischen Nachwuchsförderungs- und Renngemeinde.

Die Rookies blieben dabei

Das Rookieprogramm für Einsteiger, das von Dieter als Fitness- und Lauftrainer betreut wurde, führte Christian an den Sport heran und brachte ihn zum ersten Triathlon. Dieter hatte bis dahin schon länger ambitioniert Triathlon betrieben und war unter anderem beim Ironman Regensburg erfolgreich. Aus dem Projekt „von 0 auf Triathlon“ entwickelte sich nicht nur eine tolle Freundschaft der beiden ehemaligen Fußballer, sondern vor allem eine gemeinsame Begeisterung für den Triathlonsport. 2013 finishte Christian mit Hilfe der Betreuung Dieters den Challenge Roth. „Ein absolutes Highlight“, schwärmt der Schwandorfer heute.

Damals am Steinberger See

Verein fördert Triathlonsport

Zwischenzeitlich musste der Oberpfälzer Seenland Triathlon dann eingestellt werden. Zu schwer war es für den Organisator ohne einen Ausdauer- oder Triathlon-Verein vor Ort das Projekt zu halten.

Die, die jedoch vom Triathlon-Virus infiziert waren, ließen sich vom sporteln nicht abhalten und so fand sich eine erste lose Gruppe zum Lauftraining mit Dieter. Wenig später übernahm Christian den Vorstand im Ski-Club Schwandorf, Dieter wurde sportlicher Leiter und Christians Bruder, ein ambitionierter Läufer, wurde Kassier im Verein. So kam es zur Gründung einer Ausdauersparte mit Läufern und einheimischen Triathleten.

Seitdem besteht ein regelmäßiges Trainingsangebot mit Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die mittlerweile ausgebildeten Triathlon-Trainer Christian und Dieter engagieren sich besonders in der (Vereins-) Nachwuchsarbeit und auch der Wunsch nach dem Wiederauflebenlassen des Wettkampfes wird immer größer.

Heute am Steinberger See

Triathlon-Revival

2016 gab es deshalb einen ersten „Probedurchgang“. Der durchgeführte „Swim & Run“ bewährte sich und so wurde im Jahr darauf der 1. Seenland Triathlon in Steinberg am See durchgeführt. Aus den Reihen der aktiven Vereinssportler bildete sich ein sehr engagiertes Orga- und Helferteam, welches heute ein wesentlicher Bestandteil des Wettkampfes ist. 2019 fanden sich schon 400 Startende ein und im vergangenen Jahr hatte das Rennen mit der Bayerischen Meisterschaft der Gehörlosen sogar ein weiteres Highlight im Programm. 2022 findet das Rennen erneut mit der BM der Gehörlosen und der ein oder anderen Neuerung am 04. September statt.

Mehr Informationen finden Sie unter www.seenland-triathlon.de

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© Text: Christine Waitz; Fotos: Dieter Vogel [7.12.2021]

Seit 2001 gibt es den Triathlon im Kommunaldreieck Burgkurstadt – Altenkurstadt – Weismain. Zwei Jahre lang musste das Rennen nun pausieren, doch im nächsten Jahr geht Organisator Helmut Dorsch mit seinem Team die zwanzigste Ausgabe des oberfränkischen Wettkampfs an. „Das Orga Team des TV Strössendorf freut sich zum Jubiläum auf zahlreiche Anmeldungen!“, strahlt er.

Die Impressionen des Rennens versprechen eine familiäre Atmosphäre: In der geschäftigen Wechselzone trifft man sich vor und nach dem Wettkampf zum Erfahrungsaustausch und Fachsimpeln.

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Die Turngemeinde Schweinfurt 1848 e.V. gehört zu den ältesten und größten Breitensportvereinen in Bayern und besteht aus mehr als 20 verschiedenen Abteilungen. Der Verein stemmt im nächsten Jahr unter der Initiative der Laufabteilung ein Ausdauer-Wochenende. Der MainCityRun wird dann zum achten Mal der ausgetragen werden. Am Sonntag, den 15. Mai, findet dann die Premiere des MainCityTriathlon statt. Beide Veranstaltungen haben ihr Start und Ziel am Schweinfurter Baggersee.

Die Abteilung Laufen/Triathlon entstand aus einer früheren Laufgruppe, die in den 1990er Jahren ein eher loser Zusammenschluss von Läuferinnen und Läufern aus Schweinfurt war. Zwei Mal pro Woche schnürten sie die Laufschuhe. In den vergangenen Jahren wuchs die Abteilung stark, sowohl was die Anzahl der Mitglieder als auch die Trainingsangebote anbelangt. Mittlerweile haben sich über 200 im Lauf- oder Triathlonsport aktive Mitglieder gefunden. Die Trainingsangebote erreichen das komplette Altersspektrum. Schon die Kleinsten sind im Tria-Kids Team aktiv. Daneben gibt es die Jugendlichen im Junior-Running Team, sehr erfolgreiche Junioren in den Damen- und Herren-Ligamannschaften (Regional- und Landesliga) und Erwachsene aller Altersklassen, die bei regionalen- und überregionalen Lauf- und Triathlonveranstaltungen starten. Allein im Jahr 2021 gab es sechs Athleten und Athletinnen, die ihr Debüt auf der Triathlon Langdistanz feierten und hierbei von „alten Hasen“ unterstützt und angefeuert wurden.

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Das Wachstum der Abteilung war nur durch ein großes Team von sehr engagierten Übungsleitern möglich, die die knapp 20 Trainingsangebote pro Woche mit großer Zuverlässigkeit leiten. Den nötigen finanziellen Spielraum konnte sich die Abteilung in den letzten Jahren durch die Veranstaltung des MainCityRuns, der größten Breitensportveranstaltung in der Region Main-Rhön mit über 2.600 Teilnehmern im Jahr 2019, erarbeiten. Hierdurch bestehen auch sehr gute Kontakte zu den Behörden und zu vielen Sponsoren, so dass nun mit einer eigenen Triathlonveranstaltung, dem MainCityTriathlon, ein neues Highlight für die Ausdauersportler*innen geschaffen werden soll.

Der MainCityRun soll zum achten Mal der ausgetragen werden, diesmal am Samstag, den 14. Mai. Am Sonntag, den 15. Mai findet dann der erste MainCityTriathlon statt. Beide Veranstaltungen haben ihr Start und Ziel am Schweinfurter Baggersee.

Gewinne einen Startplatz

Wir verlosen pünktlich zum Weihnachtsfest einen Startplatz. Zur Teilnahme füllen Sie das Formular aus. Das Los entscheidet über den/die Gewinner*in. Der/ die Gewinner*in wird per E-Mail benachrichtigt.

Teilnahmezeitraum: 19. Dezember 2021 bis 4. Januar 2022

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© Turngemeinde Schweinfurt 1848 e.V.; Foto: Turngemeinde Schweinfurt 1848 e.V. [15.12.2021]

„Das sieht ja idyllisch aus“, mag man sich bei den Bildern denken. Nun ist Ihre Vorstellungskraft gefragt: Denken Sie sich eine wuselnde Menge an Triathletinnen und Triathleten in diese traumhafte Kulisse. Eben das wird am 19. Juni 2022 hier, in Pocking, nämlich passieren. Mit der Premiere des Niederbayern Triathlon wird der bayerische Wettkampfkalender dann um ein Event reicher sein.

„Weil es die perfekte Stadt für einen Triathlon ist!“ Mit dieser Aussage begründet Christian Teringl, einer der beiden Organisatoren, die Wahl der Stadt Pocking als Austragungsort für den ersten Mitteldistanz-Triathlon in ganz Niederbayern. Der Wettkampf ist damit der Längste im südöstlichen Bayern. Geschwommen wird im Pockinger Badesee über 1,9 Kilometer, danach folgt eine 45 Kilometer lange anspruchsvolle Radstrecke durch das Rottal, die zweimal zu fahren ist, und am Ende laufen die Teilnehmer*innen einen Halbmarathon über 21 Kilometer in Pocking. Der Zieleinlauf ist im Herzen der Stadt, im Pockinger Stadtpark, direkt vor der Stadthalle geplant.

Die Laufstrecke des Niederbayern Triathlon.

Neben der Mitteldistanz werden beim Triathlon Niederbayern zeitversetzt auch eine Volksdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sowie eine Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen ausgetragen. Zudem wird auf allen Distanzen jeweils eine Staffel angeboten, damit auch Schwimmer*innen, Radfahrer*innen und Läufer*innen erste Triathlon-Luft schnuppern können. Die Staffel kann zu zweit oder zu dritt absolviert werden.

Gewinne einen Startplatz

Wir verlosen pünktlich zum Weihnachtsfest einen Startplatz für die Mitteldistanz. Zur Teilnahme füllen Sie das Formular aus. Das Los entscheidet über den/die Gewinner*in. Der/ die Gewinner*in wird per E-Mail benachrichtigt.

Teilnahmezeitraum: 18. Dezember 2021 bis 4. Januar 2022

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© Text: Spoferan/ Christine Waitz; Fotos: Spoferan  [4.12.2021]

Die Deutsche Triathlon Union (DTU), der Österreichische Triathlonverband (ÖTRV) und Swiss Triathlon werden ihre nationalen Meisterschaften über die Paralympische Distanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) im Para Triathlon in den kommenden drei Jahren gemeinsam austragen. Darauf haben sich die drei Dachverbände verständigt.

2023 in Deutschland

Der Wettbewerb wird 2022 in Österreich, 2023 in Deutschland und 2024 in der Schweiz stattfinden. Als erster Austragungsort steht bereits St. Pölten fest, Termin der Titelkämpfe ist der 11. September 2022. Die nationalen Para-Meisterschaften über die Sprintdistanz werden gemeinsam durchgeführt, es gibt allerdings eine getrennte Wertung nach Nationen und Startklassen.
„Wir freuen uns, dass es für unsere Athleten und Athletinnen diese Möglichkeit gibt, sich im Rahmen der Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz mit weiteren Sportler*innen anderer Nationen zu messen“, sagte Alfred Lipp, Beauftragter für Para Triathlon bei der Deutschen Triathlon Union: „Ich finde es toll, dass es den drei Verbänden gelungen ist, solch eine einmalige Kooperation ins Leben zu rufen.“

Ziel der Zusammenarbeit sind quantitativ größere Starter*innenfelder und die Möglichkeit des Austausches der Sportler*innen untereinander – vor allem für diejenigen, die nicht regelmäßig oder (noch) nicht international starten. „Wir hoffen, dass der Austausch unter den Athletinnen und Athleten gefördert wird und die Titelkämpfe ihnen die Chance geben, Kontakte zu knüpfen“, sagt Lipp.
Die Idee ist im Rahmen eines internationalen Wettkampfes im Spätsommer des Jahres 2021 endstanden und wurde von Tom Kosmehl, Bundestrainer Para Triathlon der DTU, maßgeblich vorangetrieben.

© Text: DTU; Foto: World Triathlon [17.12.2021]

Seit 2018 gibt es den Schüler- und Jugend-Cross-Duathlon Deining. Damit ist der Wettkampf einer der wenigen reinen Nachwuchsveranstaltungen im Verbandsgebiet. Doch eben zu diesem Zweck wurde die Veranstaltung überhaupt ins Leben gerufen. Das Ziel, Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen, klappte auch in diesem Jahr.

„Wir wollten für die Kinder und Jugendlichen eine Veranstaltung organisieren, bei der jeder mitmachen kann und eine Chance hat sich auszuprobieren“, erzählt Orga-Leiter Harald Kaunz. „So kamen wir auf den Duathlon. Denn Radfahren und Laufen können fast alle, beim Schwimmen wird es durch die wenigen Möglichkeiten zu trainieren wieder etwas enger. Wir wollen aber allen Kindern ein Ziel geben, wollen sie sportlich motivieren und ihnen ein unvergessliches schönes Event bieten.“

Bayerische Meister*innen gesucht

2019 startete das Rennen in der Oberpfalz mit 66 Teilnehmer*innen. 2019 waren es 88. 2020 wurde durch Corona bedingt eine interne kleine Vereinsmeisterschaft mit 25 Kids vom 1.FC Deining durchgeführt. 2021 waren es mit der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft 144 Starter*innen. Die Wertung soll auch 2022 wieder viele Sportler*innen nach Deining ziehen.
„Im Laufe der Jahre haben sich auch die Strecken verändert“, berichtet Harald Kaunz. „Am Anfang war es noch eine simple Wendpunktstrecke. Heute haben wir zwei getrennte Rundkurse für das MTB und den Lauf mit Cross-Elementen und Hindernissen.“

Besser werden – Ein Ziel nicht nur für Triathleten*innen

Das Ziel des organisierenden Vereins 1. FC Deining ist es, ein besonderes und einzigartiges Schüler- und Jugend-Event zu veranstalten, das sich Jahr zu Jahr etwas verändert und immer professioneller wird. „Auch für 2022 haben wir Verbesserungen und Neues geplant. – Seid gespannt, wir freuen uns auf euch am 21.05.2022“, lädt der Organisator ein. „Wir wünschen euch allen schöne Weihnachten ein sportliches erfolgreiches Jahr 2022 bleibt gesund, wir sehen uns an der Finish Line in Deining.“

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© Text: Christine Waitz; Foto: Nicolas Keckl [3.12.2021]

Aus Kulmbach, Coburg, Bayreuth, Erlangen und Hof kamen Nachwuchstriathletinnen und –triathleten in das oberfränkische Küps zum gemeinsamen Trainingstag. „Die Aktion war ein voller Erfolg“, zog Bezirksjugendwart und Initiator Patrick Pirhala das Fazit. „Die Kinder aus verschiedenen Vereinen konnten sich zum Training treffen und austauschen, was gerade aktuell unglaublich wichtig ist. Wenn es die Situation wieder zulässt, können wir auch mehr als 20 Kinder einladen. Die Nachfrage ist jedenfalls da und das ist ein gutes Zeichen für den Sport.“

In zwei kleinen Gruppen ging es zunächst zum Lauftraining. Trainer Andi Klupp forderte den Nachwuchs mit koordinativen Aufgaben, Lauf-ABC-Übungen und Schnelligkeitstraining. Nicht fehlen durfte da natürlich ein Staffelspiel, das die Motivation hoch hielt.
In der Sporthalle hatte Trainer Patrick Pirhala außerdem einen Hallentriathlon vorbereitet. Mit kleinen Spielen und verschiedenen Aufgaben werden so Wechselprozesse eingeübt.
Auch beim Schwimmen im schuleigenen Hallenbad der Grund- und Mittelschule Küps kam dank dem abwechslungsreichen Programm mit Elementen des Schnelligkeitstrainings, Technikübungen und Lagenschwimmen keine Langeweile auf. Den Abschluss bildete erneut ein Staffelspiel.

© Text: Patrick Pirhala/ Christine Waitz; Fotos: Patrick Pirhala [15.12.2021]

 

„Eine Gemeinschaft für Kinder, Jugendliche und Breitensportler schaffen.“ Mit diesem Gedanken wurde Ende 1987 nicht nur die Triathlonabteilung des damaligen SC Roth 1952 gegründet, sondern auch die Idee zum Rothsee-Triathlon geboren. Knapp eineinhalb Jahre arbeiteten die sechs Gründungsmitglieder daraufhin mit Abteilungsleiter Dietmar Schuster daran, den ersten Triathlon umzusetzen. „Dabei war unser Anspruch, wie die Veranstaltung abzulaufen hatte, und was sie den Teilnehmern bieten solle, hoch“, erinnert sich Dietmar Schuster heute.

Premiere mit 300 Teilnehmenden

Während Dietmar Schuster selbst bereits einige Triathlonrennen absolviert hatte, wussten sowohl Mitorganisatoren, als auch Helfer noch nicht im Detail, was ‚Triathlon‘ eigentlich bedeutet. „Vielleicht bekamen die Meisten noch hin, welche Sportarten zu absolvieren sind. Spätestens jedoch, bei der Frage nach der Reihenfolge, hätten viele keine Antwort mehr gehabt.“
Entsprechend gefordert war der Orga-Leiter als einziger Ansprechpartner vor der Premiere: Am Main-Donau-Kanal, der Schwimmstätte, die zu der Zeit noch im Bau war, gab es weder Trinkwasser-, noch Stromversorgung. Das benötigte Material, wie Radständer, war im Vorfeld selbst ausgeklügelt und gemeinsam gebaut worden. Das Team musste angelernt werden.
Sportliche Herausforderung und Neugierde zogen im Sommer 1989 schließlich 330 Mutige an. Sogar internationale Beteiligung aus Amerika, den Niederlanden, der DDR und Polen gab es. Über die Leistung der Teilnehmer war ebenfalls wenig bekannt – Favoriten gab es nicht. So siegte der junge Stephan Bormann aus der zweiten Startgruppe vor SC Mitglied Thomas Bernreuther. Bei den Damen gewann Claudia Hiereth (heute Dorr).

Die Wechselzone des Rothsee Triathlon heute.

Bereits 1987 digitale Auswertung

Die Auswertung lief übrigens auch damals bereits digital ab: mit einer Commodore 64 Spielekonsole und 64KB Arbeitsspeicher. „Wir sahen häufiger die Sanduhr, als die Ergebnisse auf dem Bildschirm“, kann Dietmar Schuster heute über die Schwierigkeiten im Premierenjahr lachen. Urkunden gab es für jeden Finisher handgeschrieben. Am Ende saß der Orga-Leiter „fix und fertig“ im Ziel. Doch das Niveau der Veranstaltung sprach sich schnell herum. So war der Grundstein für den Rothsee-Triathlon erfolgreich gelegt.

Als ob ein Rennen nicht genug Aufregung bedeutet hätte: Neben dem Rothsee-Triathlon wagte sich das Team direkt bei der Erstauflage auch an einen Schüler- und Schnupper-Triathlon heran, der mit 125 Startenden als gleich zu deutschlands größter Nachwuchsveranstaltung aufstieg.

Das Triathlon-Wochenende

Im nächsten Jahr findet das Rennen am 18. und 19. Juni statt und bietet Kindern, Jugendlichen, Einsteigern*innen, Routinierten und Ligaathleten wieder ein volles Triathlon-Programm.

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© Memmert Rothsee Triathlon/ Christine Waitz; Foto: Rothsee-Triathlon [2.12.2021]

Seit 2009 startet in Kitzingen alljährlich ein besonderes Rennen: Der Mainfrankentriathlon. Auch 2021 konnte das Rennen stattfinden – nach langem Bangen und mit zahlreichen Änderungen und Anpassungen. „Das Rennen muss man dann wirklich unter einem anderen Blickwinkel sehen“, sagt Organisator Dieter Göpfert. „Wenn es einem die Auflagen schwer machen, es am Tag der Veranstaltung regnet und am Ende doch viele glückliche Gesichter durch das Ziel laufen.“

Einer der glücklichen Finisher war 2021 Kitzingens Oberbürgermeister. Die Stadt Kitzingen stand voll hinter der Veranstaltung – trotz aller Schwierigkeiten.

 

Das markante Wahrzeichen von Lauingen bildet in normalen Jahren die Kulisse für den Triathlon Lauingen. Rund um den Schimmelturm, der Wehrturm, der den Marktplatz 54 Meter überragt, radeln Triathletinnen und Triathleten um die Wette. In diesem Jahr war bei dem Rennen im bayerischen Schwaben am Rande der Schwäbischen Alb jedoch auch alles etwas anders.

Nach einem virtuellen Dreikönigslauf und einem virtuellen Duathlon gelang Orga-Chef Erich Gruber Ende August nach zweimaliger Verschiebung doch noch ein realer Triathlon. „Ein organisatorischer Kraftakt“, wie er betonte. Das Schwimmen fand wie immer im Ausee statt. Nach dem Wechsel auf dem Sportplatz des TV Lauingen ging es jedoch nicht in die malerische Innenstadt, sondern auf überwiegend flacher Strecke durch die Umgebung. Auch der abschließende Lauf konzentrierte sich auf das Gelände zwischen Ausee und Sportplatz.

Alles, was zählt, ist ein Wettkampf

Die Änderungen bei der 15. Auflage des schwäbischen Rennens taten dem Spaß am wettkämpfen jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Nach langer Abstinenz freuten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass gemeinsames Sporttreiben überhaupt möglich war. „Unter der Maske lachen wir“, sagte das Triathlon-Pärchen auf dem Foto.

Der 16. Triathlon Lauingen ist für Sonntag, den 12. Juni 2022 geplant.

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© Text: Hans Gusbeth/Christine Waitz; Fotos: Hans Gusbeth [4.12.2021]