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Bayerische Meisterschaft beim KULT-Rennen
Breitensport, VeranstaltungenDie Triathlon-Saison neigt sich dem Ende zu. Auf bayerische Altersklassensportler*innen wartet jedoch noch ein Highlight: Beim Allgäu Triathlon geht es um die Bayerischen Meistertitel auf der Mitteldistanz. „Wir freuen uns ganz besonders diese Wertung beim ältesten Rennen Deutschlands austragen zu dürfen“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker.
Das „Kult“-Rennen startet am Sonntag im Alpsee. Fast 200 Athletinnen und knapp 1.000 Athleten sind insgesamt gemeldet. Vorentschieden wird das Rennen sicherlich auf der selektiven Radstrecke durch das Voralpenvorland. 1.230 Höhenmeter, darunter zwei Mal der legendäre Kalvarienberg, sind zu überwinden. Ob der Vorsprung dann schon reicht, zeigt sich natürlich erst auf den 21 Laufkilometern am Alpsee.
Cross Duathlon BM im Oktober
Mit dem Wettkampf findet die BM-Triathlon-Saison 2022 ihren Abschluss. Die Sieger auf der Sprint-Distanz wurden im Rahmen des Triathlon Erding im Juni ermittelt und heißen Margit Elfers und Fabian Schaffert. Auf der Kurzdistanz wurde beim Mainfrankentriathlon in Kitzingen um die Plätze gekämpft. Heike Uhl/Laura Zimmermann (Pro) und Lukas Stengel entschieden das Rennen für sich.
Freundinnen und Freunde des Multisports kommen am 9. Oktober noch beim Crossduathlon im oberpfälzer Burglengenfeld auf ihre Kosten. Gehörlose Sportler*innen finden ihre Meister*innen am Steinberger See am 4. September
Fotos: ueberall.eu / Allgäu Triathlon/ Dominik Berchtold
Medaillenregen für Altersklassen-Starterinnen und -Starter in München
BreitensportÜber 200 deutsche Triathletinnen und Triathleten konnten im Rahmen der Altersklassen-Sprint-Europameisterschaft in München EM-Luft schnuppern. Mit insgesamt 27 von 90 möglichen Medaillen, darunter elf Goldene, überzeugte das Team der Deutschen Triathlon Union nicht nur mit der größten deutschen Mannschaft, die jemals bei internationalen Altersklassen-Wettkämpfen teilgenommen hat, sondern auch mit entsprechenden Resultaten. Auch BTV-Athletinnen und Athleten stachen mit ihren Leistungen heraus.
Die Europameisterschaft auf der Triathlon-Sprintdistanz der Altersklassen fand über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen statt. Geschwommen wurde im Karlsfelder See im Nordwesten von München. Von dort ging es mit dem Rad Richtung Olympiapark, wo der abschließende Lauf rund um das olympische Areal von 1972 führte.
Renate Forstner siegt in ihrer AK
Die Rosenheimerin Renate Forstner, seit Jahrzehnten im Triathlon so aktiv wie erfolgreich, ließ sich das Fast-Heimspiel nicht nehmen. In der AK 45 bis 49 siegte sie in 1:11:03 Stunden. „Das Rennen lief super, vom Start weg gab es keine Probleme“, berichtet sie. „Nach dem Ausstieg aus dem Wasser war ich Erste und hatte dann ab Kilometer fünf mit Sione und Lena eine gute Radgruppe, bei der auch alle gut arbeiteten. Ich kenne Sione als spitzen Radlerin aus meiner Elitezeit und dachte mir schon vorher, dass sie auf mich aufschließen würde. Beim Laufen konnte ich sie dann aber bei Kilometer drei überholen und den knappen Vorsprung bis ins Ziel halten. Die selektive Laufstrecke fand ich sehr gut und fair für alle. Ich hatte den Wunsch unter die besten Drei zu kommen, da ich München und den Olympiapark durch mein Sportstudium dort gut kenne. Deshalb wollte ich mein Bestes geben – aber einen Sieg zu planen geht nie. Die Atmosphäre war grandios und die Zuschauer an der Strecke gaben eine riesige Motivation.“
Jannik Hoffmann – von der 2. Bundesliga auf’s EM-Treppchen
Jannik Hoffmann (TV 1848 Erlangen) gelang im Gesamttableau der Männer mit einer Zeit von 59:59 Minuten der Sprung auf das Treppchen. Er wurde hinter dem Tschechen Lukáš Juránek (AK 20-24; 59:31) und dem Belgier Pieter Vanderhenst (AK 20-24; 59:56) Dritter.
„Es war meine erste Teilnahme bei einem internationalen Rennen,“ berichtet der Sportler. „Sonst starte ich eigentlich nur 2. Bundesliga Süd für das Team Erlangen. Ich hatte keine Ahnung wie das Niveau bei einer Age-Group-EM sein würde. Mit meinem Trainer Thomas Voit habe ich mich deshalb sehr gut auf das Rennen vorbereitet. In der aktuellen Saison konnte ich auch schon gute Resultate einfahren und somit liebäugelte ich mit einem Podiumsplatz. Von Anfang an lief es dann solide. Ich kam weit vorne aus dem Wasser. und da ich einer der Wenigen war, der keinen Neoprenanzug anhatte, konnte ich sehr schnell wechseln. So konnte ich mit einem Tschechen noch die Lücke auf den Ersten zufahren. Zu dritt bildeten wir dann eine Radgruppe. Leider hat das Radfahren in der Gruppe nicht so gut harmoniert, sodass ich sehr viel Führungsarbeit gemacht habe. Dementsprechend waren meine Beine dann beim Laufen erschöpft. Erst auf dem letzten Drittel musste ich meine Kontrahenten ziehen lassen. Mit dem 3. Platz in der AK und in der Gesamtwertung bin ich dennoch zufrieden. – Mal schauen, ob ich in Hamburg bei der Age Group WM an den Start gehe.“
Auf die Frage, wie er die Atmosphäre des Rennens empfand, antwortet er: „Am Beeindruckendsten fand ich auf jeden Fall den Zieleinlauf auf dem Blauen-Teppich, wie bei der Elite. Und die anspruchsvolle Laufstrecke mit der ‚Besteigung‘ des Olympiaberges, die mit einem tollen Ausblick belohnt wurde, den ich aber leider nicht so lange genießen konnte. Eine besondere Atmosphäre entstand auch durch die Teilnahme vieler Nationen.“
„Eine gelungene Veranstaltung“
„Allgemein finde ich die European Championships eine rundum gelungene Veranstaltung, mit den verschiedenen Hotspots in München verteilt“, meint Jannik Hoffmann. Natürlich ist das Eventgelände im Olympiapark ein Highlight. Hier habe ich ein Teil des Frauen Elite Triathlon-Rennen verfolgen können. Dadurch, dass die Rundkursstrecken sehr kurzgehalten sind, kommen die Athletinnen öfter vorbei, was das ganze sehr Zuschauerfreundlich macht. Sehr gut gefiel mir auch, dass die Strecken von Schwimmen, Radfahren und Laufen so eng beieinander lagen, dass man als Zuschauer fast nicht sein Platz wechseln musste und so alle drei Disziplinen von einem Ort beobachten konnte.“
Hier finden Sie alle Ergebnisse.
Fotos: DTU/ Oliver Kraus
Deutsche Mixed-Staffel krönt Aufholjagd mit Silber
LeistungssportDie deutsche Mixed-Staffel hat im abschließenden Triathlon-Wettbewerb der Europameisterschaft 2022 in München die Silber-Medaille gewonnen. Valentin Wernz, Nina Eim, BTV-Athlet Simon Henseleit und Laura Lindemann sicherten damit der Deutschen Triathlon Union zum dritten Mal in Folge den zweiten Platz bei einer EM-Entscheidung im Mixed Relay.
Dieses Mal überquerte das schwarz-rot-goldene Quartett nach 1:26:03 Stunden und damit 33 Sekunden nach Frankreich vor einem frenetisch feiernden Munich 2022-Tribünen-Publikum die Ziellinie. Die Équipe Tricolore sicherte sich nur wenige Wochen nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Montreal in der Kombination Léo Bergere, Emma Lombardi, Dorian Coninx und Cassandre Beaugrand auch den Europameister-Titel (1:25:30). Rang drei ging an die Schweizer Max Studer, Cathia Schär, Simon Westermann und Julie Derron (1:26:19).
„Das Rennen werde ich sicher noch lange in Erinnerung behalten!“, meint Simon Henseleit. „Ich war definitiv etwas nervös, wollte die Chance der Nominierung aber nutzen und zeigen was ich drauf habe. Auch wenn wir nicht von Anfang an mit um die Medaillen gekämpft haben, sind wir cool geblieben und haben uns wieder nach vorne gekämpft. Mit meiner Leistung bin ich super zufrieden und auch das ganze Setting war einfach Wahnsinn.“
Entscheidend für den erneuten europäischen Vize-Meistertitel des DTU-Quartetts war einmal mehr die Fähigkeit der deutschen Starterinnen und Starter, im Vollgas-Format der Mixed Relay über vier Mal 300 Meter Schwimmen, 7,2 Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen (1,8 Kilometer für die Schlussathletin) alles aus sich rauszuholen.
Denn nachdem Starter Valentin Wernz nach einem für ihn enttäuschenden Auftakt mit Rückstand übergeben musste, standen seine Teamkollegen unter Zugzwang. „Es lief nicht so, wie ich es mir ausgemalt hatte“, gab der amtierende Sprint-Europameister unumwunden zu. „Ich habe Anfang der zweiten Runde versucht, mich vorne einzuordnen, war dann aber vor dem Wendepunkt zu weit innen und musste die Lücke wieder schließen. Dann war ich aber, als die Post abging, so voll mit Laktakt, dass ich die Kräfte nicht mehr hatte. Aber die anderen haben es gut gemacht.“
Als Erste nahm Nina Eim die Herausforderung Aufholjagd an. Und wie bei ihrem vierten Platz vom vergangenen Freitag zeigte die 24-Jährige einmal mehr ihr Qualitäten auf dem Rad und der Laufstrecke. Sekunde um Sekunde, Meter um Meter machte Eim auf die Konkurrenz gut und schob sich von Platz neun nach dem Schwimmen noch vor auf Rang drei.
Simon Henseleit „mega zugrieden“
Simon Henseleit nahm dann die Verfolgung des an Rang zwei platzierten Schweizers Westermann auf. Der in Nürnberg wohnhafte Nachwuchskader-Athlet, der erst vor Kurzem in seiner Heimatstadt sein erstes Bundesligarennen gewonnen hatte, stürmte, getragen von den erneut mehr als 20.000 Zuschauern entlang der Strecke im Olympiapark, an seinen Kontrahenten heran, stellte ihn und übergab mit wenigen Sekunden Vorsprung den virtuellen Staffelstab.
„Ich bin mega zufrieden mit meiner Aufholjagd, auch wenn das Laufen hinten raus hart war. Ich wollte die Lücke schließen und hatte gute Beine. Wir haben dann gut zusammengearbeitet, wodurch ich mich ein bisschen für das Laufen erholen konnte“, sagte Henseleit.
Schluss-Athletin Laura Lindemann präsentierte sich dann im Grand Finale bärenstark. Zwar konnte Eidgenössin Derron zwischenzeitlich auf dem Rad noch einmal die Lücke schließen, doch auf der Laufstrecke ließ die 26-Jährige, die bereits am Freitag zu Silber im Einzelrennen gestürmt war, ihrer Rivalin im Kampf um die Vize-Meisterschaft keine Chance.
„Ich habe gar nicht realisiert, dass die Lücke so schnell da war. Normalerweise hört man, wo die andere hinter einem ist, aber hier hört man nichts. Ich konnte es überhaupt nicht einschätzen, erst als es über die Brücke ging, konnte ich zurückschauen. Es ist unglaublich, so eine Stimmung habe ich beim Triathlon bislang noch nicht erlebt. Hamburg ist richtig cool und ähnlich, aber das war hier schon krass.“
Ein ähnliches Fazit zog auch DTU-Präsident Prof. Dr. Martin Engelhardt: „Es war ein perfektes Wochenende, Werbung für München, Werbung für Deutschland, perfekte Werbung für Triathlon. Es war genau das, was wir uns erhofft hatten. Wir waren gute Gastgeber, und unsere Athletinnen und Athleten haben sich in einem wirklich spektakulären Feld toll geschlagen. Das ist nach Hamburg eine weitere spektakuläre Veranstaltung, die wir im Triathlon-Geschehen haben. Wir können stolz sein!“
Ergebnis
Die komplette Ergebnisliste steht hier zur Verfügung.
Text: DTU; Fotos: DTU / Petko Beier
Jonas Schomburg Siebter der Europameisterschaft in München
LeistungssportIm zweiten Triathlon-Wettbewerb der Europameisterschaft 2022 in München hat Jonas Schomburg als Siebter des Männer-Einzelrennens über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) für das vierte Top-10-Ergebnis des deutschen Teams in München gesorgt. Einen Tag nach Silber von Laura Lindemann zeigte der Hannoveraner beim Dreifach-Triumph der Franzosen Léo Bergere (1:41:09), Pierre le Corre (1:41:17) und Dorian Coninx (1:41:24), dass auch die deutschen Männer zur europäischen Spitze gehören. Nach 1:42:08 Stunden beendete der 28-Jährige unter dem frenetischen Jubel der vollbesetzten Tribüne seinen Auftritt in München – und freute sich am Ende über das beste EM-Resultat seiner bisherigen Karriere. Bayerische Athleten waren nicht am Start.
„Ich muss ein großes Dankeschön an die Zuschauer sagen“, meint Schomburg. „Es war ein Spektakel. Sowas gibt es im Weltzirkus ganz selten. München hat sich von der besten Seite gezeigt.“
Wie gestern hatten auch heute wieder über 20.000 Zuschauer die kontinentale Elite entlang der Strecke angefeuert und für ein wahres Triathlonfest gesorgt.
Auf sein eigenes Ergebnis angesprochen antwortete Schomburg: „Natürlich wäre ein bisschen mehr besser gewesen. Von einer Medaille darf man ja träumen. Aber ich habe mein bislang bestes EM-Ergebnis erreicht. Außerdem ist es das erste Mal in diesem Jahr, dass ich wieder vorne mit dabei war. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen, nachdem ich zuletzt nicht das abrufen konnte, was ich drauf habe.“
Die Grundlage für seine starke Platzierung legte der 1,90 m große Olympionike bereits im Wasser sowie auf den anschließenden acht Radrunden, die er gemeinsam mit Teamkollege Tim Hellwig in der Spitzengruppe verbrachte
Anders als Hellwig, der beim Laufen dem hohen Tempo Tribut zollen musste und schlussendlich 21ter wurde (1:44:07), konnte Schomburg lange Zeit Sichtkontakt halten. Erst auf der dritten von vier Laufrunden durch den Olympiapark, als der spätere Titelträger Bergere im Anstieg zum Olympiaberg, der wie am Vortag mit seiner herausfordernden Streckenführung den Scharfrichter gab, die entscheidende Attacke setzte, musste er endgültig reißen und die drei Franzosen sowie den später viertplatzierten Csongor Lehmann (1:41:30) ziehen lassen.
„Ich kenne die Jungs ja, habe zwei, drei Jahre mit ihnen trainiert. Von daher war es wirklich eine coole Sache, mit denen vorne mit dabei zu sein. Die Zuschauer haben uns zwar den Berg hochgetragen, aber es war sehr hart. Auch wenn die Franzosen in der Weltspitze vorne dabei sind, musste ich mich nicht verstecken.“
Lührs kämpft sich in die Top-20
Mit Lasse Lührs schaffte es ein weiterer Athlet der Deutschen Triathlon Union in die Top-20. Mit einer Minute Rückstand war der 26-Jährige in die Wechselzone gekommen, in der er sich zu allem Überfluss eine Zeitstrafe für zu frühes Aufsteigen einhandelte. Zwar konnte er dann in der Verfolgergruppe ein wenig Zeit auf die Führenden gut machen, doch den Penalty von 15 Sekunden musste Lührs kurz vor der Ziellinie noch absitzen. Mit großem Einsatz sicherte er am Ende aber dennoch Platz 18 (1:43:38):
„Ich bin schon enttäuscht, aber so ist es eben manchmal. Da läuft es einmal nicht richtig und schon ist man weit weg vom Podium. Ich weiß gar nicht genau, woran es gelegen hat, aber heute war einfach nicht mehr drin. Ich habe mich nicht schlecht gefühlt, aber eben auch nicht 100% fit. Und dann geht es eben schnell, dass man nicht vorne mitmischt, sondern im Mittelfeld.“ Einmal in der Analyse angekommen, schob Lührs nach: „Es ist natürlich bitter, dass ich hier bei dieser Stimmung nicht alles zeigen konnte. Das ist hier schon sehr besonders gewesen. Ich habe selten so etwas erlebt. Es war trotzdem, auch wenn ich nicht meinen besten Tag hatte, eine super coole Laufstrecke. Ich hoffe, dass die Veranstalter zukünftig häufiger so etwas einbauen, denn das macht es spannend.“
Jannik Schaufler, kam als 35ter in Ziel (1:45:41), während Lasse Priester nach der zweiten Laufrunde verletzungsbedingt aussteigen musste.
Mixed Relay mit Simon Henseleit zum Abschluss
Im morgigen letzten Triathlon-Wettbewerb der Europameisterschaften geht es im Mixed-Relay um Gold, Silber und Bronze. Das deutsche Quartett, das im Titelrennen ein Wörtchen mitreden will, besteht aus Valentin Wernz, Nina Eim, Simon Henseleit sowie Laura Lindemann.
Bei den beiden vergangenen Europameisterschaften hatte Deutschland jeweils Silber geholt.
Zeitplan
Mixed Relay, Sonntag, 14. August, 18:00 Uhr, ab ca. 17.45 Uhr in der ARD
Text: DTU; Fotos: DTU/Petko Beier
Pech für Anabel Knoll beim EM-Rennen in München
LeistungssportDeutsche Athletinnen und Athleten fiebern dem Heimspiel entgegen
Es hätte ein Heimspiel-Highlight werden sollen. Stattdessen musste sie Ingolstädterin Anabel Knoll gestern eine herbe Niederlage verkraften – nicht im Rennen, sondern bereits im Vorfeld. Die Olympiastarterin von Tokio 2021 hatte auf der Hinfahrt zum Eventgelände einen Hubbel übersehen und war, nachdem es ihr den Lenker aus der Hand geschlagen hatte, zu Fall gekommen. Beim Sturz verletzte sich die 26-Jährige am rechten Knie, biss aber auf die Zähne und fightete vor der lautstarken Kulisse unermüdlich.
Nach starker Schwimm- und Radperformance musste die Ingolstädterin dann aber ihrer schmerzhaften Verletzung Tribut zollen und stieg aus: „Ich bin losgelaufen, auch wenn es auf dem Rad schon sehr weh tat. Ich wollte es einfach versuchen, obwohl ich wusste, dass es eigentlich keinen Sinn macht. Es hat leider überhaupt nicht funktioniert. Ich hätte vielleicht zehn Kilometer durchhumpeln können, aber da stellt sich dann auch die Frage, ob es das wert ist.“
Lindemann sorgt für Medaille
Im ersten Triathlon-Wettbewerb der Europameisterschaft 2022 in München sorgte stattdessen Laura Lindemann für die erste deutsche Medaille. Im Frauen-Einzelrennen über die Olympische Distanz belohnte sich die 26-Jährige für einen imposanten Auftritt mit Silber. Lindemann, die vom Schwimmstart weg das Rennen an der Spitze eindrucksvoll mitbestimmt hatte, musste sich nach aufopferungsvollen Kampf nur der Britin Non Stanford geschlagen geben (1:52:10), die in Runde drei im Anstieg zum Olympiaberg den Turbo zündete und ein Loch reißen konnte. Am Ende fehlten der Potsdamerin neun Sekunden zu Gold (1:52:19). Rang drei ging an die Französin Emma Lombardi (1:52:22), die Lindemann im Zielsprint hatte abschütteln können.
„Es war ein megagutes Rennen für mich. Von vorne bis hinten ist alles gut gelaufen. Ich habe mich gut gefühlt und bin jetzt einfach glücklich, den Vizemeistertitel geholt zu haben. Mein Ziel war eine Medaille, von daher Ziel erreicht, auch wenn ich natürlich mit Gold noch zufriedener wäre, aber Non Stanford war einfach stärker“, sagte Lindemann, die nicht nur lobende Worte für die Titelträgerin, sondern auch für das frenetisch unterstützende Publikum fand:
„Es waren sehr viele Menschen da. Vor allem auf dem Olympiaberg oben; es war unglaublich, wie laut es dort war. Es hat Spaß gemacht, das Rennen hier zu machen.“ Und das, obwohl der Kurs mit den zähen Anstiegen auf der vier Mal zu absolvierenden Laufrunde äußerst fordernd war.
„Es war natürlich nicht einfach, aber durch die ganzen Zuschauer wurde es uns einfacher gemacht. Wenn am Sonntag beim Mixed-Rennen mindestens genauso viele Zuschauer sind, dann wird es Spaß machen. Ich denke, dass die deutsche Staffel richtig gute Chancen hat, hier gut abzuschneiden.“
Eim mit grandioser Aufholjagd zu Rang vier
Etwas weniger als 30 Sekunden nach dem Spitzen-Trio des Tages überquerte Nina Eim als Vierte die Ziellinie (1:52:51). Die 24-Jährige war nach dem Schwimmen auf dem acht Mal zu umfahrenden Rad-Rundkurs maßgeblich an der Führungsarbeit der Verfolgergruppe beteiligt gewesen war und hatte dann auf der Laufstrecke ihre Qualitäten voll ausspielen können.
„Ich bin wirklich sehr glücklich über die Platzierung“, freute sich Eim über ihre geglückte Aufholjagd. „Ich denke, dass ich für meine Verhältnisse ganz gut aus dem Wasser gekommen bin. Auf dem Rad haben wir dann ganz gut zusammengearbeitet und hatten sie dann ganz zum Schluss fast. Beim Laufen habe ich die ersten beiden Runden versucht, meinen eigenen Rhythmus zu laufen. Das hat sich sehr gut angefühlt. Ich habe immer versucht, den Abstand zu den ersten dreien zu minimieren, aber auf der letzten Runde habe ich gesehen, dass der Abstand wächst. Ich habe dann versucht, einfach so schnell es geht zu laufen und den vierten Platz ins Ziel zu bringen.“
Annika Koch als Zehnte (1:53:44) und Lisa Tertsch als 13te (1:54:03) trugen ebenfalls zum starken deutschen Mannschaftsergebnis bei, das Marlene Gomez-Göggel, die auf der letzten Radrunde weggerutscht und gestürzt war und zudem noch die Kette verloren hatte, als 19te (1:56:13) komplettierte.
Die deutschen Ergebnisse:
Platz 2 – Laura Lindemann
Platz 4 – Nina Eim
Platz 10 – Annika Koch
Platz 13 – Lisa Tertsch
Platz 19 – Marlene Gomez-Göggel
DNF – Anabel Knoll
Die komplette Ergebnisübersicht steht hier zur Verfügung.
Fünf deutsche Männer gegen starke internationale Konkurrenz
Die deutschen Männer kämpfen am heutigen Samstag ab 16:00 Uhr (live auf ZDF) um Top-Platzierungen. Neben Lasse Lührs, dieses Jahr zweimal in den Top-Ten bei Rennen der WTC-Serie, sind dies Lasse Priester, im vergangenen Jahr Sieger des Weltcups in Karlsbad über die Olympische Distanz, Tim Hellwig, U23-Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz 2021, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler.
Große Chance Mixed Relay
Im die Europameisterschaften abschließenden Mixed-Relay-Wettbewerb holte Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille. Top-Favorit auf den Titel ist Weltmeister Frankreich. Das deutsche Team gewann das Mixed-Relay-Rennen in diesem Jahr in Leeds und belegte in Hamburg – trotz zweier Zeitstrafen – Rang drei.
Für Deutschland starten Stand jetzt Laura Lindemann, Nina Eim, Simon Henseleit und Valentin Wernz.
Zeitplan
Männer, Samstag, 13. August, 16:00 Uhr, ab ca. 16 Uhr im ZDF
Mixed Relay, Sonntag, 14. August, 18:00 Uhr, ab ca. 17.45 Uhr in der ARD
Text: DTU; Fotos: DTU/Petko Beier
Sportler*innen testen EM-Kurs: „Ein wahnsinnig tolles Event!“
BreitensportEinmal fühlen wie die Weltklassesportler*innen bei der Triathlon Europameisterschaft – das durften gestern einige Athletinnen und Athleten auf dem EC2022-Kurs in München. Um der Elite in den folgenden Tagen ein perfektes Rennen bieten zu können, wurde auf den Original-Strecken rund um das Olympiastadion ein Testrennen veranstaltet. Die Starter*innen, die sich im Vorfeld beworben hatten, waren begeistert.
„Es war ein super Erlebnis“, schwärmt Patrick Göll. „Wir waren vier Athleten der SG Poing und haben die Veranstaltung sehr genossen. Schließlich bekommt man so eine Chance nicht alle Tage, so nah bei den Profis zu sein und dieses super schöne Drumherum zu erleben. – Einfach super!“
„Manche fanden die Wassertemperatur recht warm, aber ich fand, alles war super organisiert. Damit ist wirklich alles bereit für das große EM-Rennen!“, meldet Leon Pfeiffer.
Besonderes Rennen zum 100. Triathlon
„Es war auf jeden Fall eine große Ehre und Freude, das Rennen mit komplettem Profi-Setup von Anfang bis Ende selbst als Teilnehmer miterleben zu können“, berichtet Niki Abel vom TSV Altenfurt. „Ich bin mit dem Zug und Rad angereist und schon vorher kurz auf der abgesperrten Radstrecke zum Olympiapark gefahren. Spätestens, wenn man dann die Brücke über den See, den blauen Teppich, die Zuschauertribüne und die ganzen Schilder mit European Championships Munich 2022 sieht, beginnt es zu kribbeln und die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Die Strecken sind toll und machen Spaß, und dass es dann auch noch ein richtiges Rennen wurde und ich nicht jeder aufgrund zu großer Leistungsunterschiede alleine unterwegs war, tat noch sein Übriges. Für mich war es sowieso ein besonderes Rennen da es mein 100. Triathlon war. Einen besseren Rahmen hätte ich mir nicht vorstellen können und das wird ewig in Erinnerung bleiben.“
Martin Müller (Triathlon Günzburg e.V.) stimmt dem nur zu: „Es war natürlich etwas Besonderes, die Wettkampfstrecken der Elite testen zu dürfen. Der Kurs ist auch sehr beeindruckend und toll: Die Schwimmstrecke im Olympiasee lässt sich gut schwimmen. Die Radstrecke auf breiten Straßen ist ein schneller Kurs und das Laufen über den Olympiaberg ist das anstrengende Highlight, wo sich das Rennen der Profis möglicherweise entscheiden wird. Zum Zieleinlauf vor der Tribüne kann ich nur sagen: spektakulär! Insgesamt also ein tolles Rennen – dennoch gut, dass wir noch ein Testrennen gemacht haben, denn die Orga hatte noch einiges zu klären – einen Fehlstart zum Beispiel.
Fotos: privat
Saisonhöhepunkt naht: Europameisterschaften in München
LeistungssportEin Saisonhöhepunkt für die deutschen Kurzdistanz-Athletinnen und –Athleten steht an: Bei den Europameisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) in München hoffen die elf Sportlerinnen und Sportler der DTU ab Freitag bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden zu können. Die EM-Wettbewerbe im Einzel für Frauen und Männer sowie der Mixed-Relay-Wettbewerb finden im Rahmen der European Championships statt.
Den Auftakt beim Heimspiel in München machen am Freitag (12. August) die Frauen. Ab 17.15 Uhr heißt es für Laura Lindemann, Anabel Knoll, Lisa Tertsch, Marlene Gomez-Göggel, Annika Koch und Nina Eim nicht nur das besondere Flair einer Heim-EM aufzusaugen, sondern sich vor allem auch bestmöglich in Szene zu setzen.
Neben der Olympia-Achten und Deutschen Meisterin Lindemann hat aus deutscher Sicht vor allem Lisa Tertsch gute Aussichten auf eine Top-Platzierung. Die 23-Jährige belegte beim Rennen der World Triathlon Championships Series (WTCS) in Hamburg im Juli Rang drei über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und zeigte drei Wochen vor der EM mit Rang zwei beim Weltcup in Pontevedra (Spanien), dass auch auf der Olympischen Distanz mit ihr zu rechnen ist.
Koch reist als U23-Vize-Europameisterin und WM-Dritte auf der Olympischen Distanz nach München und auch Anabel Knoll hat dieses Jahr einige Top-Ten-Resultate in WTCS-Rennen auf der Sprintdistanz erreicht.
Im Kampf um die Medaillen mitmischen werden Rachel Klamer (Niederlande), Olympia-Vierte von Tokio, Cassandre Beaugrand (Frankreich), Gewinnerin des Rennens WTCS-Rennens in Leeds dieses Jahr, ihre Landsfrau Leonie Periault, Non Stanford (Großbritannien), Siegerin des WTCS Rennens in Hamburg 2019, oder Petra Kurikova (Tschechien), Erste des Weltcups in Pontevedra.
Fünf deutsche Männer gegen starke internationale Konkurrenz
Die deutschen Männer kämpfen am Samstag ab 16:00 Uhr um Top-Platzierungen. Neben Lasse Lührs, dieses Jahr zweimal in den Top-Ten bei Rennen der WTC-Serie, sind dies Lasse Priester, im vergangenen Jahr Sieger des Weltcups in Karlsbad über die Olympische Distanz, Tim Hellwig, U23-Vize-Weltmeister über die Olympische Distanz 2021, Olympia-Starter Jonas Schomburg sowie Jannik Schaufler.
Die deutschen Männer müssen sich mit starker internationaler Konkurrenz auseinandersetzen. Für Frankreich starten unter anderem Léo Bergere, zuletzt einige Male auf dem Podium in der WTC-Serie, und Vincent Luis, Weltmeister 2020, für Belgien Marten Van Riel und Jelle Geens, für Spanien Sergio Baxter Cabrera, Sieger des Weltcups in Pontevedra, und Mario Mola, dreimaliger Weltmeister auf der Kurzdistanz. Zudem sind mit Max Studer (Schweiz) der Olympia-Neunte und mit Vasco Vilaca (Portugal) der Vize-Weltmeister von 2020 am Start.
Große Chance Mixed Relay
Im die Europameisterschaften abschließenden Mixed-Relay-Wettbewerb holte Deutschland bei den vergangenen beiden Europameisterschaften jeweils die Silbermedaille. Top-Favorit auf den Titel ist Weltmeister Frankreich. Das deutsche Team gewann das Mixed-Relay-Rennen in diesem Jahr in Leeds und belegte in Hamburg – trotz zweier Zeitstrafen – Rang drei.
Für Deutschland starten Laura Lindemann, Nina Eim, Simon Henseleit und Valentin Wernz.
Zeitplan
Text: DTU; Fotos: DTU/Steffen Hoffmann
Tolle Atmosphäre bei Kurzdistanz-BM in Kitzingen
Breitensport, Veranstaltungen„Mega Stimmung“, jubelt Dieter Göpfert, Organisator des Mainfranken Triathlon. Am Wochenende begaben sich bei besten Bedingungen knapp 500 Teilnehmende auf die Strecken rund um Kitzingen. Neben Sprintdistanz und Landesliga lockte vor allem die Kurzdistanz mit den Bayerischen Meisterschaften. Die Krone holten sich dort Laura Zimmermann als erste Profi-Dame und Heike Uhl (CIS Amberg) als erste Altersklassenathletin, sowie Lukas Stengel (Arriba Göppersdorf).
„Aufgrund der Starterliste habe ich nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr schon mit dem Sieg geliebäugelt“, gibt der spätere Sieger, Lukas Stengel, zu. Der 22-jährige ließ im Rennen dann auch keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Als Führender ging er auf die Radstrecke, wo er als einziger Athlet unter der Marke von einer Stunde blieb und auch beim Laufen legte er die schnellste Zeit hin. „Das Streckenprofil der Rad- und Laufstrecke entspricht mit den vielen kurven und ein kleinen Anstiegen genau meinen Vorstellungen“, meint er und freut sich über den Erfolg: „Dass es mit dem Sieg dann auch geklappt hat und ich das Rennen mit größerem Vorsprung gewinnen konnte, freut mich natürlich umso mehr. Mir hat der Wettkampf in Kitzingen wie die letzten Jahre gut gefallen, die Atmosphäre am Main und die vielen Zuschauer haben das nochmal unterstrichen.“
Hinter ihm blieb Carl Sommer vom SV Würzburg 05 noch unter der Zwei-Stunden-Marke. Auf Platz drei der BM-Wertung folgte Frank Heckel vom TSV Mitterfels.
Man muss in der Ergebnisliste nicht weit schauen, um die erste Frau zu finden – schon auf dem sechsten Rang der BM-Gesamtwertung steht die Würzburger Profi-Athletin Laura Zimmermann. Als erste AK-lerin feierte Heike Uhl nur wenig später ihren Zieldurchlauf. Die weiteren Plätze gingen an die starken Frauen vom SV Würzburg 05 Sarah Karollus und Eleisa Haag.
Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.
Fotos: Dieter Göpfert
Der BTV sucht Unterstützung
Nachrichten des BTVZwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.
Hier geht es zur Ausschreibung
„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“
Hier geht es zur Ausschreibung
„BUNDESFREIWILLIGENSTELLE„
Simon Henseleit gewinnt Bundesliga-Rennen in Nürnberg
Leistungssport, Veranstaltungen„Überragend, dass mir das hier zu Hause gelingt“, sagte Simon Henseleit zu seinem Sieg beim Rennen der 1. Triathlon Bundesliga am Sonntag: „Das ist auf jeden Fall eines der bisherigen Top-drei-Ergebnisse meiner Karriere.“ Der seit acht Jahren in Nürnberg lebende U23-Europameister hatte sich bei dem aus einem Prolog (250 m Schwimmen, 6,1 km Radfahren, 1,5 km Laufen) und einem zwei Stunden später folgenden Verfolgungsrennen (500 m Schwimmen, 12,2 km Radfahren, 3,5 km Laufen) bestehenden Wettkampf schon im Prolog einen Vorsprung von 22 Sekunden herausgearbeitet. Den verteidigte der für sein starkes Radfahren bekannte Athlet in der Verfolgung und siegte vor Wernz und Vogel.
Für das hep Team SUN, für das Henseleit startet, sah es damit lange sogar nach dem ersten Sieg in der Geschichte der 1. Triathlon-Bundesliga aus. Am Ende gelang der Mannschaft mit Rang zwei das dritte Podium in diesem Jahr. Den Sieg trug erneut das EJOT Team TV Buschhütten davon, das nach drei Siegen aus vier Rennen nun mit 78 Punkten ganz oben steht. Auf Rang zwei folgt der Titelverteidiger Hylo Team Saar. Die Saarländer, die mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet waren, erreichten nach Rang fünf vor drei Wochen am Schliersee nun Platz drei.
EJOT Team macht Meisterrennen spannend
Bei den Frauen gehen das EJOT Team TV Buschhütten und Triathlon Potsdam punktgleich (78 Zähler) in den fünften Saisonwettkampf am 3. September in Hannover. Allerdings hat Titelverteidiger Buschhütten die bessere Ausgangssituation aufgrund der etwas besseren Platzziffer (48 zu 58).
Buschhütten siegte in Nürnberg durch einen „Sweep“ von Lena Meißner, Natalie Van Coevorden und Lisa Tertsch mit der Minimalplatzziffer sechs vor Potsdam (19). Rang drei in der Tageswertung ging an das Triathlon Team DSW Darmstadt und das TRO KTT 01 (jeweils 49). Beide Mannschaften erreichten damit das beste Ergebnis dieser Saison. Die Kölnerinnen machten damit in der Tabelle die drei Punkte Rückstand auf triathlon.one Witten wett. Somit ist auch im Kampf um Gesamtrang drei Spannung im Saisonfinale geboten.
Meißner war bereits im Prolog die Schnellste und konnte sich im Verfolger auf der Laufstrecke von Van Coevorden lösen. Tertsch platzierte sich als Beste der Verfolgergruppe. Für Meißner war es der zweite Bundesliga-Einzelsieg ihrer Karriere. „Ich freue mich, dass mir der Erfolg gelungen ist. Die vergangenen Wochen und Monate liefen, was die Wettkämpfe angeht, nicht immer gut für mich. Der Sieg gibt mir sehr viel Selbstvertrauen.“
Knapp 550 Triathletinnen und Triathleten im Jedermann-Rennen
Nachdem im Vorjahr coronabedingt nur die beiden Rennen der Bundesliga in Nürnberg ausgetragen werden konnten, war diesen Sommer auch ein Start von Altersklassen-Athletinnen und –Athleten über Kurz- und Sprintdistanz möglich. Von den über 400 Amateuren gingen knapp 200 Frauen und Männer bei strahlend blauem Himmel auf der beliebten Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) an den Start.
Am schnellsten meisterte diese Herausforderung Kilian Bauer. Der Triathlet des SV Wacker Burghausen/enduranceshop bewältigte die Kurzdistanz in 1:50:29 Stunden. Damit war der Zweitliga-erfahrene Athlet nur etwas mehr als eine Minute schneller als Mattia Weßling (1:51:33). Der Starter des SSF Bonn Triathlon, ebenfalls schon in der 2. Triathlon-Bundesliga in Erscheinung getreten, hatte noch nach dem Schwimmen in Front gelegen, ehe Bauer ihn auf der Radstrecke stellte und dann auf dem abschließenden 10km-Lauf davonzog. Rang drei ging an Niklas Ludwig vom TSV Jahn Freising 1861 (1:56:26), der damit ebenfalls noch unter der Zwei-Stunden-Schallmauer blieb.
Bei den Damen setzte sich Sophia Ramsauer vom Team Wohlleben durch, die zwar hinter der späteren zweitplatzierten Belgierin Isabel Gillain vom Datagroup & Friends Endurance Team (2:21:10) aus dem Wasser kam, dann aber richtig in die Vollen ging. Vor allem auf der Radstrecke ließ Ramsauer der Konkurrenz keine Chance und feierte schlussendlich mit mehr als zehn Minuten Vorsprung ihren Sieg (2:11:06). Mit einer Zeit von 2:24:59 Stunden rundete Emma Roßdeutscher vom Team Optimum / RC Wendelstein das Frauenpodium als Dritte ab.
Die Hälfte der Distanz hatten die Athletinnen und Athleten auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) zu absolvieren. Hier setzten sich Daniel Reindl vom FC Sindlbach – Triathlon (58:35 Minuten) und Franziska Richartz vom Team Fitter TEC (1:06:55) durch.Rang zwei ging an den Franzosen Amaury Parrot von adidas (1:02:19) sowie Antje Ungewickell vom Team Berlin / TuS Neukölln Berlin (1:07:45). Platz drei sicherten sich Ivan Golenko (1:02:44) und Lokalmatadorin Michelle Rosenthal (1:08:37).
Fotos: DTU/Marcel Hilger