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Fortbildung: Zwei Themen mit einer Klappe – Ernährung und Lauftechnik
Aus- und Fortbildung, Kurse, Workshops, FortbildungenEine gute Basisernährung ist essenziell, um im Alltag gesund und energiegeladen zu sein und, um sportlich dauerhaft gute Leistung bringen zu können. Dass die Umsetzung gar nicht so schwer it und daneben auch Spaß macht, dass vermittelt Dir Ernährungsberaterin und Coach Heidi Sessner. Im Vortrag werden die Unterschiede zwischen der normalen und optimalen Basisernährung und der Ernährung vor und beim Training betrachtet. Damit kannst Du häufige Fehler umgehen!
Die Ehemalige Profi-Triathletin kombiniert die Theorie mit einem Praxis-Teil rund um Lauftechnik. Das Ziel diesen Teiles ist es, mit Mobility und Stability eine gute athletische Basis für das Lauftechniktraining zu schaffen. Dort dreht sich alles rund um die gute Lauftechnik, mit der sich Verletzungen vermeiden lassen.
Interessiert? Hier geht es zum Fortbildungs-Angebot.
Foto: Tom Mayer
Ski-Langlauf für Triathleten – Die perfekte Alternative für den Winter
Aus- und Fortbildung, Kurse, Workshops, FortbildungenLanglaufen, egal ob im klassischen oder Skating-Stil, ist die perfekte Alternative für Dein Wintertraining. Hier lassen sich Grundlage und Kraft auch bei kaltem Wetter und schwierigen Verhältnissen gut erarbeiten. Gemeinsam mit dem ehemaligen Profi-Langläufer Franz Göring geben wir Dir das Know-How für Deinen Einstieg in die Leupe.
Die Fortbildung vermittelt das Ski-Langlaufen in Praxis und Theorie als Alternativsport für Triathletinnen und Triathleten in der Wintervorbereitung. Wir vermiteln dir praxisnah die Grundtechniken für Skating und klassisches Langlaufen. Dabei greifen wir auf die Expertise von Ex-Langlaufprofi und
Olympiateilnehmer Franz Göring zurück. Neben der umfangreichen Praxis auf der Loipe geben wir Dir wichtige Tipps zu Material und Training in der Theorie. Am Samstagabend wartet ein wichtiger Praxisteil der Materialkunde auf Dich – es ist ein Ski-Wachskurs geplant, damit Deine Ski immer gut laufen.
Interessiert? Hier geht es zum Fortbildungs-Angebot.
Foto: Theresa Baumgärtel
Frohe Weihnachten
AllgemeinLiebe Freundinnen und Freunde des Triathlon-Sports,
Sport verbindet – ein Fakt, der wichtiger ist, denn je. Jedes Jahr können wir das im Bayerischen Triathlon-Verband e.V. an so vielen Stellen feststellen: Da helfen Vereinsmitglieder zusammen, um wunderbare Wettkämpfe auf die Beine zu stellen, da treffen sich Trainerinnen, Eltern, Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Trainieren, da reisen Athletinnen aus der ganzen Welt an, um gemeinsam ein Event zu meistern und zu erleben.
Wie verbindend, auch Disziplinen-übergreifend, Sport sein kann, das wurde in diesem Jahr besonders bei den European Championships in München deutlich – was für eine Stimmung! Welch Euphorie und Begeisterung für alle Teilnehmenden aller Sportarten!
Ich wünsche mir für uns alle, dass solche verbindenden Erlebnisse lange nachhallen, dass wir im nächsten Jahr viele freundschaftliche und friedliche Momente im Sport erleben – im Kleinen, wie im Großen – und dass dieser „Spirit“ auch in unserem Alltag etwas präsenter wird!
Bedanken möchte ich mich bei allen, die Sport, die Gemeinschaft, die ein Miteinander möglich machen!
Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Präsidiums
Gerd Rucker
Präsident Bayerischer Triathlon-Verband e. V.
Adventskalender 2022: 24-mal Engagement im Sport
Breitensport, Gleichstellung, VereineWir widmen unseren Adventskalender 2022 den starken Frauen im Sport. Von Sportlerin über Organisatorin bis Betreuerin und Trainerin.
Bárbara Diesel Costa: Raketenstart im Verein
Breitensport, VereineManchmal fällt der Schritt, sich einer Vereinsgruppe anzuschließen schwer: Fremde Menschen, die Unsicherheit mithalten zu können, eine Verpflichtung einzugehen. Wie es erfolgreich klappen kann, berichtet Bárbara Diesel Costa. Die gebürtige Brasilianerin ist neu im MTV München und hat dort einen echten Raketenstart hingelegt.
Hallo Barbara, du hast erst vor wenigen Wochen zum MTV München gefunden. Wie kam es dazu und warum hast Du dich für diesen Verein entschieden?
Ich bin seit Oktober beim MTV. Der Verein war am nächsten für mich, weil ich im Laim wohne. Außerdem, hat Stefan auf meine Anfrage sehr schnell geantwortet und er hat mich sehr freundlich beim MTV aufgenommen.
Wie kamst du zum Triathlon?
Seit ich 17 Jahre alt bin gehe ich gerne joggen. Ich komme aus Brasilien und dort habe ich immer mit meiner Tante gejoggt. Kurz bevor ich nach München gezogen bin, habe ich in Valencia (Spanien) gelebt. Da ist dieser Sport sehr populär. Man sieht jeden Tag jemanden mit dem Fahrrad unterwegs oder laufend in der Stadt. Ich habe dann einmal einen Wettkampf gesehen und es hat mich fasziniert. Ich fand die Energie der Athleten und der Zuschauer einfach toll und ich wollte dieses Gefühl auch spüren.
Bei deinem ersten Probetraining auf der Laufbahn musstest du dich noch durchkämpfen. Mittlerweile läuft es schon viel besser. Hast du damals überlegt, ob dass das Richtige für dich ist? Was ist deine Strategie, um dran zu bleiben?
Ich glaube, es gibt kein Geheimnis. Man muss einfach Konstanz im Training haben, sich gut ernähren und auch gut schlafen. Ich glaube, es hilft auch mit anderen Leuten zu trainieren. Bevor ich mich beim MTV angemeldet hatte, habe ich immer alleine trainiert. Ich laufe jetzt im gleichen Tempo wie meine Vereinskameradin Susi, und ich glaube wir helfen uns gegenseitig. Wenn eine ein bisschen schneller läuft, versucht die andere dran zu bleiben. Ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum ich mich für einen Verein entschlossen habe.
Inzwischen läufst du schon vorneweg und gehörst zu den besten Athleten im Training. Woher kommt das?
Das hängt natürlich mit den vorherigen Antwort zusammen. Außerdem habe ich 2019, als ich in Valencia gelebt habe, für Triathlon und für einen Marathon trainiert. Dann kam COVID und auch danach konnte ich aus persönlichen Gründen nicht mehr richtig trainieren. Am Anfang war ich also einfach nicht so fit, aber mittlerweile bin ich wieder fitter.
Was sind deine Ziele im Triathlon?
Ich will nächstes Jahr einen Volkstriathlon und eine Olympische Distanz schaffen. Ende nächsten Jahres laufe ich noch einen Marathon. Für 2024 will ich eine Mittel-Distanz und danach einen Ironman schaffen – ich glaube, Trainer Stefan weiß das noch gar nicht 😉
Was ist in deinem Leben neben dem Sport wichtig?
Neben dem Sport ist mir wichtig, dass es meiner Familie gut geht, meinem Freund gut geht und dass ich Zeit mit meinen Freunden verbringen kann. Außerdem ist mir wichtig, dass meine Arbeit mir Spaß macht, so wie es heute der Fall ist. Mir ist auch wichtig, dass ich gut esse und Zeit zum Verreisen habe. Wobei ich immer Sport treibe, auch wenn ich irgendwo anders bin.
Vielen Dank für das Interview!
Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.
Link zur Übersichtsseite.
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Ina Al-Sultan: Kindern eine Alternative bieten
SchulsportHallo Ina,
Im BTV bist du für den Bereich Schultriathlon zuständig. Triathlon in der Schule – wie kann das denn klappen?
Es geht im Schulsport selbstverständlich nicht um Leistungs- oder gar Ironmantraining, sondern darum den Schülern technische Grundfertigkeiten, Schwimmen, Radbeherrschung, Lauftechnik und Wechseln beizubringen und das Ganze natürlich möglichst spielerisch.
Erstmalig gab es im Herbst eine Trainer-Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer. Was erhoffst Du Dir dadurch?
Die Lehrer sollen zum einen mehr Rüstzeug an die Hand bekommen, um eine Triathlon-AG sicher und abwechslungsreich gestalten zu können, zum anderen motiviert werden um Triathlon-Sportarbeitsgemeinschaften in Kooperation mit Vereinen anzubieten und um sich zu vernetzen.
Du bist selbst Lehrerin – wie nimmst Du Schulsport wahr? Wo gibt es Verbesserungsbedarf?
Zum einen sind wir an vielen Schulen materiell gut ausgestattet, aber leider gibt es immer wieder Probleme mit der Infrastruktur. Schulbäder sind zwar vorhanden, aber nicht nutzbar oder die Schulen sind so stark belegt, dass wir im Winter schlichtweg nicht genug Hallenplätze haben. Bei den Schülern besteht die Problematik, dass die jüngeren Altersstufen meist noch sehr sportbegeistert und wettkampfaffin sind, wir aber ab der Mittelstufe oft Motivationsschwierigkeiten feststellen. Auch im Kollegium wird die Bedeutung des Sportunterrichts als Impulsgeber für das Sporttreiben als wichtiger Bestandteil zur Gesunderhaltung des Menschen oft unterschätzt.
Nicht selten hängt der Erfolg des Schulsports vom Engagement des Lehrers oder der Lehrerin ab. Besonders gut kann man das im Rahmen der Aktion „Jugend trainiert für Olympia“ sehen. Warum lohnt sich der oft zusätzliche Einsatz für dich?
Es macht mir natürlich große Freude, Kinder für Sport im allgemeinen, besonders aber für den Triathlonsport, den ich selbst und meine Familie so lieben, zu begeistern und Kindern eine Alternative zu anderen Sportarten aber noch wichtiger zum Computerspielen zu bieten.
Wie kamst du selbst zum Triathlon und wie beeinflusst das deine Arbeit heute?
Ich habe schon sehr früh mit der Leichtathletik begonnen und mein Vater war schon ein sportbegeisterter Lehrer, der unter anderem den Nibelungentriathlon in meiner Heimatstadt Xanten aus der Taufe gehoben hat. Da war der Schritt zum Triathlon einfach.
Vielen Dank für das Interview!
Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.
Link zur Übersichtsseite.
Foto: privat
BTV Memmert Nachwuchscup und Meisterschaften für die Youngstars
Jugendsport, NachwuchscupDer BTV Memmert Nachwuchscup kommt auch 2023 zurück – so vielfältig wie lange nicht. Bei vier Swim & Run-, zwei Crossduathlon- und fünf Triathlonrennen können sich Schüler*innen und Jugendliche messen. Dabei soll es vor allem um den Spaß am Sport gehen. Die Serienwertung kann ein Ziel für die Ambitionierten sein, ebenso sind aber auch Neueinsteiger*innen eingeladen, sich auszuprobieren.
Auch für Jüngere
2023 wird auch für die jüngere Schüler-Klasse B eine kleine Serienwertung angeboten. Dafür fallen die Läufe der Junioren weg, die in den letzten Jahren nur noch wenig Zulauf hatten. Das Ziel: Möglichst viele Kinder und Jugendliche für die Rennen zu begeistern.
Für die Ambitionierten aller Klassen gibt es das BM-Rennen Crossduathlon in Deining. Organisator Harald Kaunz freut sich auf das sportliche Highlight, in dessem Rahmen die Cross-Duathlon Nachwuchs-Meistertitel vergeben werden. Für Schüler A, Jugend A und Jugend B wird die Bayerische Meisterschaft im Triathlon in einer Serienwertung vergeben.
Mit in der Serie sind auch wieder Team-Rennen, die jedoch nicht in die Wertung einfließen, statdessen zum gemeinsamen Sport-Spaß einladen.
Hauptsponsor weiterhin dabei
Mit Memmert ist weiterhin auch der Namensgeber und Hauptsponsor der Nachwuchs-Serie engagiert. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung, die dem Nachwuchssport in Bayern hilft“, sagt Vizepräsident Leistungssport, Thomas Burger. In diesem Jahr soll mit Hilfe der Unterstützung das Rahmenprogramm des Cups organisiert werden, das die Anreise zu den oft nur kurzen Rennen noch attraktiver macht.
Alle Informationen und die Durchführungsbestimmungen mit wichtigen Regeln findest Du hier.
Die Termine
Foto: Heiko Trurnit
Ulla Chwalisz: Mit Begeisterung für Triathlon-Geschichte, Gegenwart und Zukunft
Breitensport, OberbayernMehr Frauen zum Triathlon animieren – dieses Ziel verfolgt Ulla Chwalisz unter anderem als Beauftragte für Sportentwicklung der DTU. Die Münchenerin ist auch darüber hinaus engagiert: Bis 2020 war sie Vizepräsidentin des BTV, heute ist sie im Bezirk Oberbayern stark aktiv, als Kampfrichterin besucht und begleitet sie zahlreiche Rennen im Jahr. Neben all der ehrenamtlichen Arbeit ist sie selbst sportlich – und dort auch erfolgreich. 2019 war sie beispielsweise Deutsche Vize-Meisterin auf der Olympischen Distanz. Ihre Erfahrungen im Sport gibt sie besonders gerne an Einsteiger*innen in Workshops weiter. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen gefragt.
Hallo Ulla,
Bei der DTU setzt Du dich im Bereich Sportentwicklung vor allem auch für die Etablierung des „Familienfreundlichen Triathlons“ ein. Was steckt dahinter und warum lohnt es sich, sich für dieses Label zu bewerben?
Hallo Christine, vielen Dank, dass ich ein bisschen über den bunten Strauß an Themen berichten kann, die ich als Referentin für Sportentwicklung betreuen darf. Eins davon ist die Stärkung von insbesondere Breitensportveranstaltungen im Triathlon oder Duathlon in Deutschland. Viele Events richten ihr Rennformat speziell auf Freizeitathlet*innen und Einsteiger*innen aus, in dem sie z.B. Spielangebote für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren machen. Durch eine pädagogisch geschulte Aufsicht können die Eltern beruhigt an den Start gehen. Das Label kommt auf allen Werbematerialien des Events zum Einsatz; seit diesem Jahr bietet die DTU sogar Beachflags als Leihgabe an. Zusammen mit dem Veranstalter werten wir danach den Zuspruch aus und überlegen, wie seine Zugkraft verbessert werden kann. Wir haben das Label dieses Jahr in vier Landesverbänden eingesetzt und hoffen sehr, dass im nächsten Jahr noch mehr Events das Besondere ihrer Rennen dadurch herausstellen wollen.
Du bist selbst aktive Triathletin. Was sind Deine Erfahrungen im Training und im Rennen: Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten bei Triathletinnen und Triathleten?
Als typisch Spätberufene im Triathlon ist es für mich wichtig, meine Trainingszeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Heißt: keine Selbstversuche, keine unnützen Spielsachen, keine Saison ohne Ziele. Nach meiner Erfahrung geht es vielen erwachsenen Einsteiger*innen so. Aus dieser Beobachtung heraus sind die Einsteiger-Workshops entstanden, die sich gezielt mit entsprechend ausgebildeten Trainer*innen an diese Zielgruppe richten. Du fragst nach Unterschieden zwischen Männern und Frauen – ich sehe diese eher in den jeweiligen Lebensphasen, in denen jeder Mensch andere Ansprüche entwickelt. Wir können uns doch nur darüber freuen, dass Menschen jeden Alters neue Sportarten erlernen wollen – was man deutlich in den Ergebnislisten der Events sieht.
Was sind deine Ziele sportlich und in deinen Ehrenämtern?
Vor fast einem Jahr habe ich mir eine Korrektur des linken Knies gegönnt und darf es nach langer Erholungszeit endlich wieder normal belasten. Ein mühsames Geschäft, da natürlich auch der restliche Körper eine Aus-Zeit genommen hat. Während des milden Herbstes habe ich mich bei paar Läufen getestet und die Ergebnisse stimmen mich doch zuversichtlich. Nächstes Jahr stehen wieder Triathlons auf der Agenda und so bleibt die Motivation hoch, die Plätzchendose weit weg zu schieben.
Seit ich im Vorstand des Bezirks Oberbayern bin, widme ich mich vor allem saisonal aktuellen Themen in unserem Umfeld. Wir betreuen fast 120 Vereine mit über 1400 Startpässen und 26 Events. Da die Veranstalter zurecht professionell ausgebildete und erfahrene Kampfrichter*innen erwarten, findet im März wieder die Neuausbildung statt. Entscheidend für den Erhalt und die Weiterentwicklung des vielseitigen und hochwertigen Wettkampfkalenders ist die gute Zusammenarbeit unter den Bezirken und mit dem BTV-Präsidium.
Vielleicht darf ich zum Anschluss noch ein Herzensprojekt von mir ansprechen. Beim Verbandstag der DTU dieses Jahr konnte ich ankündigen, dass der Startschuss zur Planung einer geschichtlichen Präsentation unseres Sports in Deutschland erfolgt ist. Als junge und innovative Sportart wollen wir heute schon die Begeisterung für unsere Geschichte, Gegenwart und Zukunft hochhalten. Um umfassend alle Aspekte des Sammelns und Archivierens von Materialien und Medien kennenzulernen und auf den Weg zu bringen, konnte das Team von Birke & Partner als Partner für History Marketing gewonnen werden. Die Idee eines Triathleum-Mobils sowie einer digitalen, interaktiven Präsentationsplattform nimmt nach und nach Gestalt an. Auch dieses schöne Thema findet in meiner Freizeit statt und es würde mich riesig freuen, wenn sich noch viele Begeisterte finden, die Martin Engelhardt und mich darin unterstützen.
Vielen Dank für das Interview!
Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.
Link zur Übersichtsseite.
Foto: privat
DTU-Startpass-App ab sofort verfügbar
Nachrichten des BTVDie App der Deutschen Triathlon Union (DTU) ist ab sofort unter dem Namen TriathlonD im Google-Play-Store beziehungsweise im App Store verfügbar.
Mit der TriathlonD-App haben Startpassinhaberinnen und Startpassinhaber die Möglichkeit, ihren Startpass digital zu erhalten. Die Startpass-Kontrolle am Veranstaltungsort ist nun auch über die App möglich.
Athletinnen beziehungsweise Athleten können sich mit ihren Phoenix-Zugangsdaten in die App einloggen und ihre Startpassdaten einsehen.
Die Startpässe aller Startpassinhaberinnen und Startpassinhaber (egal ob Verlängerung oder Neubeantragung) wurden aus Gründen der Nachhaltigkeit zum 1. Dezember 2022 automatisch auf die digitale Version umgestellt. Athletinnen und Athleten, die weiterhin die Plastikkarte erhalten möchten, müssen dies in ihrem Phoenix-Account daher selbst bis zum 31.12.2022 anpassen. Bei einer Neubeantragung muss nach der Beantragung entsprechend ebenfalls die Plastikkarte aktiv ausgewählt werden, wenn gewünscht.
Weitere Informationen zur Beantragung des DTU-Startpasses sind hier zu finden.
Text und Bild: DTU
Petra Wimbersky: „In erste Linie geht es mir um den Spaß am Sport“
Breitensport, SportentwicklungEinzelkämpfer statt Teamplayer, drei Sportarten satt einer. Petra Wimbersky ist ehemalige Profi-Fußballerin und hat eine stolze Titelsammlung in ihrer Vita stehen: Weltmeisterin, zweifache Europameisterin, Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen, zweifache „UEFA Women’s Cup“-Siegerin sowie vierfache Deutsche Meisterin und sechsfache DFB-Pokal-Siegerin. Die gebürtige Münchnerin hat unter anderem für den FC Bayern München gespielt. Nach einer schweren Verletzung musste sie ihre Profi-Karriere beenden. Sport sagte sie dennoch nicht Ade.
Hallo Petra,
Aus dem Ballsport zum Dreisport – ein ungewöhnlicher Wandel. Wie bist Du zum Triathlon gekommen und was fasziniert Dich dabei?
Schon während meiner Fußballkarriere hatte ich den Plan im Hinterkopf, einmal einen Triathlon und einen Marathon zu absolvieren. Die Herausforderung, drei Disziplinen am Stück zu absolvieren, hat mich gereizt. Dass es dann am Ende sogar ein Ironman wurde, das hatte ich so nicht geplant. Eine Langdistanz ist körperlich und auch mental eine riesige Herausforderung. Es fasziniert mich immer wieder, was der eigene Körper imstande ist zu leisten.
Schon als Kind warst du im Schwimmverein – und hast damit früh die Grundlage für die bei den meisten Triathleten verhasste erste Disziplin des Sports gelegt. Wann hast du den Weg zum Profisport Fußball eingeschlagen?
Das Schwimmen und Fußballspielen liefen lange parallel. Im Alter von 14 Jahren habe ich den Spaß am Schwimmen verloren und dann nur noch Fußball gespielt. Zu dem Zeitpunkt war mir allerdings nicht klar, dass ich irgendwann mein Geld mit dem Sport verdienen werde. Das hat sich dann im Laufe der Zeit einfach so entwickelt.
Welche großen Unterschiede siehst Du zwischen Teamsport, Fußball und Einzelsport Triathlon?
Auf der einen Seite spielt beim Triathlon in meinen Augen die intrinsische Motivation eine große Rolle. Auch, wenn man die ein oder andere Radausfahrt oder Laufrunde mit Freunden dreht, treibt man häufiger auch mal alleine Sport. Beim Teamsport ist es genau andersherum. Da können die Teamkollegen einen auch mal mitziehen, wenn die Motivation fehlen sollte. Auf der anderen Seite hat man als Einzelsportler den Vorteil, selbst festzulegen, wann und wo man trainieren möchte und ist nicht von anderen abhängig.
Was sind Deine Ziele im Triathlon?
In erste Linie geht es mir um den Spaß am Sport und der Bewegung.
Vielen Dank für das Interview!
Das Interview ist Teil des Adventskalenders 2022. Mehr starke Frauen gibt es dort.
Link zur Übersichtsseite.
Foto: privat