Der für den kommenden Sonntag, 09.06.2024 geplante Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL ist aufgrund des aktuellen Hochwassers abgesagt.
Die seit dem vergangenen Wochenende in Ingolstadt bestehende Hochwasserlage ist weiterhin kritisch. Besonders betroffen ist das Naherholungsgebiet am Baggersee, wo auch die Schwimmstrecke, Wechselzone und die Startunterlagenausgabe unter Wasser stehen. Das Equipment des Veranstalters ist ebenfalls betroffen und aktuell teils unbrauchbar. Auch Teile der Laufstrecke stehen unter Wasser. Das Regengebiet ist mittlerweile abgezogen, trotzdem wird der Pegelhöchststand der Donau erst für den heutigen Dienstag erwartet. Derzeit ist noch nicht absehbar, ab wann das Gelände wieder begehbar ist und welche Schäden das Hochwasser hinterlassen wird.
Zudem sind die für den Triathlon eingeplanten Einsatzkräfte und Helfer seit Tagen im Dauereinsatz und werden auch weiterhin dringend für die Hochwasserhilfe in der Region benötigt. Viele von ihnen sind außerdem selbst von den Überschwemmungen betroffen. „Unser herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern, die seit dem Wochenende unermüdlich Tag und Nacht im Einsatz sind. Dieses Engagement verdient größtmöglichen Respekt,“ betont Rennleiter Gerhard Budy.
Aktuell befinden sich die Organisatoren uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Stadt Ingolstadt, um einen Ausweichtermin für den Triathlon in der Saison 2024 zu finden. Alle gemeldeten Athletinnen und Athleten wurden über die Absage bereits informiert und erhalten in den nächsten Tagen detaillierte Informationen zu einem möglichen Ersatztermin und den weiteren Abläufen.
„Wir verstehen, dass die Absage der Wettbewerbe für alle Triathletinnen und Triathleten nach der monatelangen Vorbereitung und all der Vorfreude eine große Enttäuschung ist. Die vielen bereits erhalten positiven Kommentare und aufmunternden Nachrichten zur Hochwassersituation haben uns sehr berührt und zeigen den starken Zusammenhalt in unserer Triathlon-Community“, sagt Gerhard Budy. „Es tut uns sehr leid, dass wir die Entscheidung zur Absage treffen mussten, aber die Sicherheit und das Wohl aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.“
Text: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Foto: Christoph Raithel
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/image-scaled.jpeg17072560Veranstaltervertreterhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngVeranstaltervertreter2024-06-04 11:57:562024-06-04 11:57:57Absage des Triathlon Ingolstadt wegen Hochwassers
Mitte Juli ist es wieder soweit. Die besten internationalen Teams kämpfen in Hamburg um den Sieg im rasanten Team Relay-Format. Doch nicht nur Profisportler können solche Wettkämpfe voller Spannung und Action absolvieren. Auch dem bayerischen Nachwuchs wird so ein Rennen geboten. Im Rahmen des CUBE Schüler- und Jugendtriathlons in Waldershof geht es am 6. Juli zum vierten Mal im Team um die Plätze. Dabei sein lohnt sich.
Die Schüler- und Jugend Team Mixed Relay ist Teil des BTV Memmert Nachwuchscups. Jedes Team besteht aus vier Sportlern (zwei Mädchen und zwei Jungen) und kann innerhalb der Jahrgänge Schüler A und Jugend B, bzw. Jugend B, Jugend A und Junioren gebildet werden. Die Teammitglieder können aus unterschiedlichen Vereinen stammen.
Die kurzen Distanzen (175m / 2,5km / 0,5km) und die attraktiven Strecken rund um das Naturfreibad versprechen ein spannendes Rennen. Jeder Athlet absolviert einen Triathlon. Am Ende wird die Gesamtzeit aller vier Starter eines Teams gewertet. Der Start erfolgt als Sprungstart vom Steg. Auf der Radstrecke ist das Windschattenverbot aufgehoben. Am Ende geht es manchmal um Sekunden. Der gemeinsame Team-Erfolg sorgt für Spaß und Zusammenhalt.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/20220709-DSCF5255-scaled.jpg17072560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-06-04 05:44:002024-06-03 13:46:03Actionreicher Team-Spaß für den Nachwuchs beim Triathlon in Waldershof
Am Sonntag dem 2. Juni 2024 fand in Bayreuth unter der Leitung von Julia und Rainer Skutschik ein Radsicherheitstraining mit Wechselspielen, Laufen und Stabi-Training statt. Von 13 gemeldeten Kindern waren acht Kinder um 10 Uhr am Treffpunkt. Wetter und Krankheitsbedingte Ausfälle sorgten für die geringere Beteiligung.
Mit Hoffnung darauf, dass es trocken bleiben würde, startete die Gruppe ins Training. Nach einer halben Stunde am Landesgartenschaugelände ging es dann jedoch fluchtartig zurück zum Ausgangspunkt, denn es fing natürlich an zu regnen. Auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad wurde der Vormittag mit abwechslungsreichen Spielen (z.B. vier gewinnt mit dem Rad) und Aufgaben (Helm auf Helm ab, Startnummernband an und aus usw.) recht trocken zu Ende gebracht. Eine Feedback-Runde mit den Kindern zum Schluss zeigte, dass alle Spaß hatten und zufrieden waren.
In der Hoffnung auf besseres Wetter beim nächsten Trainingstag wurde sich verabschiedet.
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle und der Hochwasserlage hat der Landkreis Augsburg am Samstag, 1. Juni 2024, um 8.48 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen. Betroffen von den aktuellen Bedingungen ist auch der ZUSSER NULLINGER Schwarzbräu Triathlon. Das Rennen, das am 02.06.2024 hätte stattfinden sollen, muss abgesagt werden.
Grund für die Absage ist höhere Gewalt – die extremen Regenfälle der letzten Stunden führen zu weiter steigenden Pegelständen der Gewässer. Die Sicherheit für Teilnehmende und Helfende im Rahmen des Rennens wäre damit nicht garantiert. „Ein Start ist nicht zu verantworten“, begründet Orga-Chef Karl Sendlinger einen der Punkte für die schwere Entscheidung. Dazu kommt, dass Hilfskräfte der Region in anderen, wichtigeren Einsätzen gebunden sind. Der BTV und der Veranstalter danken an dieser Stelle allen Einsatzkräften für Ihre Arbeit.
„Wir danken auch ausdrücklich unseren treuen Starterinnen und Startern für ihr Verständnis. Schließlich wollen wir auch in Zukunft schöne uns sichere Events bieten!“, sagt der Organisator.
Der MainCity Triathlon in Schweinfurt hat, neben seinem sowieso schon großen sportlichen Angebot, eine Besonderheit: Als einer von nur wenigen Veranstaltern bietet er Para Triathletinnen und Triathleten und auch Special Olympics Sportlern die Möglichkeit an den Start zu gehen. Über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen können Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung am Wettkampf teilnehmen. Wir haben uns mit den Organisatoren dazu unterhalten.
Hallo Norbert, im letzten Jahr hattet ihr erstmalig Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung zu euerem Rennen eingeladen. Wie kamt ihr dazu?
Wir hatten eine Anfrage, ob wir den Wettbewerb für „Special Olympics“ Sportler öffnen könnten, da deren Start nicht bei jeder Veranstaltung möglich ist. Der erste Gedanke dabei war: „Na klar, warum denn nicht?“ In unserer Abteilung gab es sofort die einstimmige Haltung, dass wir uns um die notwendigen Anpassungen kümmern wollten. Nach kurzer Rücksprache mit dem Verbandsvertreter kam dann auch unser Ja. Mit einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten Radstrecke erfüllen wir eine wichtige Voraussetzung, um die erforderliche Sicherheit auch für geistig eingeschränkte Sportler bestmöglich zu gewährleisten.
Auch für Veranstalter ist das kein ganz leichter Schritt. Die Sorge, etwas falsch zu machen oder jemanden auf die Füße zu treten schwebt ja zu Beginn doch immer mit. Welches Fazit habt ihr danach gezogen?
Hier halfen uns eine Reihe positiver Erfahrungen aus der Vergangenheit. Am Samstag vor dem MainCityTriathlon organisieren wir mit dem MainCityRun die größte lokale Laufveranstaltung, bei der seit Jahren bereits geistig eingeschränkte Grundschüler mit Betreuung mitmachen. Dieses Tüpfelchen Inklusion hatten wir immer gerne mit dabei. Und jetzt war die erste Wertung für Paras oder SOD-Athletinnen und Athleten im Triathlon auch der Anlass, unsere Special Olympics Grundschüler erstmals für ihre Auszeichnungen auf das Podium zu bitten, und ihnen die Anerkennung und Sichtbarkeit zu geben.
In diesem Jahr finden sogar die Bayerischen Meisterschaften im Para Triathlon bei euch statt. Wie viele Athleten sind gemeldet?
Die Meldungen sind bisher noch relativ verhalten, einige Athleten sind bereits in der Vorbereitung auf größere Wettkämpfe, sodass der Start bei uns nicht in deren Kalender passt. Ein blinder Sportler sucht aktuell einen Ersatz für seinen Piloten – vielleicht hat ja jemand Interesse!
Wie läuft so ein Para Triathlon eigentlich ab?
Ein Paratriathlon ist sehr individuell, je nach Grad der Behinderung. So können persönliche Helfer erforderlich sein, die die einzelnen Wechsel der Disziplinen unterstützen. Oder es gibt einen begleitenden nichtbehinderten Sportler, der zusammen mit dem Para Athleten die Distanzen zurücklegt und beispielsweise dann das Tandem lenkt. Veranstalter müssen kleine Dinge beachten, zum Beispiel sollten die Strecken keine Steigungen über 5% auf der Radstrecke, keine zu engen Wendepunkte für ein Handbike und eine (Renn-)Rollstuhl geeignete Laufstrecke haben. Aber generell ist es ein Start, ein Wettkampf bis ins Ziel und eine Siegerehrung – also alles ganz normal.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Ich glaube, dass wir zuerst viele Wünsche für die jetzt anstehende Veranstaltung haben. Wir wünschen uns jede Menge gut gelaunter Sportler und Zuschauer, bestes Wetter und einen verletzungsfreien Ablauf für jeden Teilnehmenden.
Ja, und für die kommenden Jahre gibt es noch viele weitere Wünsche. So zum Bespiel, dass sich unser MainCityTriathlon fest etablieren kann und hier die Inklusion ihren ganz normalen Platz behalten wird. Im Idealfall finden wir auch eine sichere finanzielle Unterstützung, mit der wir Anmeldungen der Para und Special Olympics Sportler weiter erleichtern können, weil sie zum Beispiel für die wenigen für sie möglichen Wettkämpfe eine längere Anreise mit Übernachtung haben. Aber warum nicht einfach mal wünschen, mal sehen, was uns wann, wie gelingen kann. Wir freuen uns in jedem Fall auf die Fortsetzung mit allen Unterstützern und Verbänden.
Danke, Norbert!
Die Anmeldung zum MainCity Triathlon ist noch bis 6. Juni möglich.
Im Juni warten im Verbandsgebiet 24 Wettkämpfe auf Sportlerinnen und Sportler. Während die einen noch kurze und schnelle Vorbereitungsrennen machen, geht es für die anderen schon um das Abschneiden beim Saisonhöhepunkt, wie der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz oder Kurzdistanz. Auch der BTV Memmert Nachwuchscup startet in die Triathlon-Saison.
Den Auftakt in die Juni-Rennen macht der Zusser Triathlon am zweiten Juni. Am Wochenende darauf gibt es mit sechs Wettkämpfen eine üppige Auswahl an Formaten für jede und jeden: Beim Tölzer Triathlon mit Landesliga-Wertung, beim MainCityTriathlon, beim Triathlon Nittenau oder beim Triathlon Obernzenn können Erwachsene auf Sprint- oder Kurzdistanz antreten. In Obernzenn ist auch die Landesliga zu Gast. Der MainCityTriathlon bietet als Besonderheit eine Wertung für Para Sportler an. Für Kids gibt’s den Schongauer Kindercrosstriathlon und als Highlight am zweiten Juni-Wochenende steht der Triathlon Ingolstadt u.a. mit der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz im Kalender.
BTV Memmert Nachwuchscup in Erding
Am dritten Wochenende im Juni starten die Joungsters beim BTV Memmert Nachwuchscup in Erding in die Triathlon-Wertung. Natürlich gibt’s bei dem Traditionsrennen auch Wertungen für alle Erwachsenen. Daneben ist die Landesliga Nord am Start. Weitere Wettkämpfe gibt es in Kallmünz, beim StadtTriathlon Forchheim mit Landesliga-Wertung, beim Triathlon Würzburg und beim Feuchtwanger Triathlon. In Lauingen wird neben Jugend- und Hobbywertung, sowie Kurzdistanz, eine der wenigen Mitteldistanzen in Bayern angeboten.
Volles Programm am Rothsee
Der 22. und 23. Juni ist für Highlights reserviert. Am Rothsee bei Hilpoltstein gibt es gleich zwei Tage voller Race-Action mit Kinder- und Jugendrennen, BTV Memmert Nachwuchscup, DTU Jugendcup, Jedermann-Rennen und Kurzdistanz mit Bayerischer- und Mittelfränkischer Meisterschaft. Daneben wird beim BTV Community-Event kräftig angefeuert. Eine Premiere gibt’s am 23. Juni in Landshut beim ausverkauften 1. triathlon.de Cup Landshut.
Auch am letzten Wochenende im Monat ist der Kalender noch einmal voll bepackt: Kinder und Jugendliche können beim Kinder Drachen-Triathlon und beim Herzoman an den Start gehen. Für die Großen gibt’s die Rennen 8. Goldbacher Swim&Run, 33. Unterallgäuer Triathlon, Wemdinger Waldsee Triathlon, Hersbrucker Volkstriathlon, 7. Drachentriathlon, 37. Herzoman und 2. Neustädter Triathlon. Beim Powertriathlon Trebgast wird die Oberfränkische Meisterschaft ausgetragen und die Athletinnen und Athleten der Regionalliga sind am Start.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/019A8802-scaled.jpg17072560Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-31 08:41:452024-05-27 10:11:35Wettkämpfe im Juni: 24 Mal Chance auf schönsten Ziel-Jubel
12 Weltmeister- und acht Europameistertitel im Masters-Schwimmen, ein Vizeweltmeister und zwei Deutsche AK-Marathonmeistertitel, Duathlon Europameister, Vize-Europameister im Marathon, zahlreiche Extrem-Radrennen Finishs und Bergbesteigungen auf der ganzen Welt, Weltmeistertitel über 100km Laufen und zahlreiche AK-Rekorde auf Ultra-Laufstrecken. Die Titel- und Pokalsammlung, dreier Sportler, die sich hier versammelt, ist mehr als beeindruckend. Die drei Sportler tun sich nun zusammen, um beim Challenge Roth als Staffel an den Start zu gehen. Doch damit fängt die spannende Geschichte erst an…
In der Staffel versammeln sich nämlich nicht nur sportliche Erfahrung und Erfolge, sondern 246 Lebensjahre. Joachim Hintze, Paul Thelen und Werner Stöcker vom Team Hörluchs sind allesamt über 80 Jahre alt und sportlich immer noch höchst aktiv. „Wir wollen mit dem Start beim Challenge auch zeigen, dass man auch im höheren Alter noch gute Leistungen erbringen kann und somit anderen als Vorbild dienen, ein aktives Leben zu führen“, betont das Team. Wir haben noch etwas genauer nachgefragt.
Hallo Paul, Du bist Team-Kapitän eurer Staffel und in dieser Position schon routiniert. Wie kamst du auf das Projekt und wie kamst Du zu Deinen Mitstreitern?
Triathlon ist eine der anspruchsvollsten Ausdauer-Sportarten überhaupt und der Challenge Roth ist ja die „Mutter aller Triathlons“. Was kann es Schöneres geben, für uns „Ultra-Ager“, als in Roth dabei zu sein? Wir drei verkörpern ja einen Lebensstil mit viel Bewegung und möchten bei diesem besonderen Event u.a. andere ermuntern, mit Sport einen eigenen Beitrag zur körperlichen und geistigen Fitness zu leisten. Eine besondere und zusätzliche Herausforderung ist es, dieses Projekt als Team-Hörluchs, also zu Dritt zu bewältigen. Jeder in der Staffel muß auch für die beiden anderen kämpfen. Meine beiden Kameraden waren schnell gefunden. Die jeweiligen Bestenlisten ihrer Verbände gaben Auskunft und die beiden waren gleich mit großer Begeisterung dabei.
Motorsport, Langstreckenlauf, Bergsteigen, Radfahren – Du warst schon vielfältig sportlich unterwegs. Zuletzt gewannst Du in Alsdorf Duathlon Europameister- und den Deutschen Meister-Titel in deiner Altersklasse. Was ist Deine Motivation und hat sie sich über die Jahre hinweg verändert?
Meine unterschiedlichen Sportarten waren immer getrieben von klar definierten Zielen und dazugehörigen Konzepten, wie diese zu erreichen sind. Haupt-Motivation dabei war und ist immer noch ein (möglichst hohes) Ziel zu erreichen, das letztlich eine Art „Kunstwerk“ ist, zusammengestellt aus vielen Einzelaspekten. Ich nutze dabei auch die Hilfe externer Trainer, die mich ins Ziel führen. Auf Roth bereite ich mich z.B. mit tagesaktuellen Trainingsplänen von Stephan Nüsser vor, basierend und überprüft mit Leistungsdiagnostiken von fokus-Diagnostik, einschließlich entsprechender Sport-Ernährung und einem sportgerechten Lebensstil. Meine Motivation, Sport-Ziele zu erreichen, hat sich über viele Jahrzehnte kaum verändert. Eine Rolle hat dabei gespielt, dass ich in unterschiedlichen Sportarten unterwegs war und so sehr viel Abwechslung hatte. Natürlich hat es Tiefs gegeben, aber bei jedem neuen Projekt ist das Feuer wieder entfacht.
Jochen Hintze bei der Wasserball EM in RomPaul ThelenWerner Stöcker bei seinem deutschen Rekord Ü80, Foto: Michael Bohr
Was sind eure persönlichen Ziele für den Challenge Roth? Was ist eure individuelle Motivation dahinter (an Joachim und Werner)?
Joachim: Ich habe keine persönlichen Ziele für das Rennen, aber meine Motivation ist, wie bei jedem Wettkampf, meine beste Leistung abzurufen. Die hängt natürlich immer vom Trainingszustand ab.
Werner: Für mich ist der Start beim Challenge Roth ein ganz neues Ziel. Nicht alleine unterwegs zu sein, sondern mit noch zwei Sportlern ein Team zu bilden, bei dem einer für den anderen da ist. Mein persönliches Ziel ist eine Zeit von ca. 4:20:00 Stunden, also ein Schnitt von 6:07 Kilometern pro Stunde, zu erreichen.
Paul: Quantitativ: Für unser Team-Ergebnis meine bestmögliche Leistung einzubringen, d.h. die 180 km mit ca. 30 km/h zu fahren. Qualitativ: Die eigentlich unbeschreiblichen Emotionen, verursacht durch Wettkampf, Streckenführung und Zuschauer auf jedem Kilometer aufzunehmen und abzuspeichern.
80 Jahren nicht nur aktiv, sondern noch im Wettkampfsport unterwegs. Der Großteil der Menschen kann sich solche Leistungen in ganz anderem Alter schon nicht vorstellen. Wie schafft ihr das? Was hält euch fit?
Joachim: Das Training muss man im Alter natürlich immer dem körperlichen Zustand anpassen. Wichtig dabei ist für mich ein regelmäßiges Training aber auch ausreichende Ruhezeiten.
Werner: Bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben ist ein Lebensstil. Dabei spielen Ernährung und sportliche Betätigung, aber auch die Gene, eine Rolle. Wer in jungen Jahren Ausdauersport treibt, profitiert bis ins alter davon. Dazu gehört auch, sich immer neue Ziele zu setzen, sei es im Beruf, in der Familie oder im Sport. Mit 15 Jahren habe ich Leichtathletik, Skilanglauf, Sportschießen, Biathlon und Bergsteigen begonnen. Ab 2014 war ich bei Ultraläufen am Start und bin auch jetzt noch ein neugieriger Mensch. Immer etwas Neues auszuprobieren. Bei allen diesen Sportarten immer mit jüngeren und älteren Menschen zusammen, das motiviert und hält jung und fit. Das alles ist kein Muss, aber ich will das!
Paul: Ein gesunder Lebensstil mit Sport und Bewegung, aber auch mit Teilhabe an sozialen und ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb des Sports sowie Interesse an den Themen unserer Zeit gehören grundsätzlich zusammen und sind gute Voraussetzungen, fit und gesund älter zu werden. Mit diesem Lebensstil und nach Jahrzehnten des Sporttreibens empfindet man es als Altersathlet in der Innensicht „normal“, Wettkampfsport zu betreiben. Viele Ältere wissen gar nicht, was auch im Alter möglich ist, während es für uns zur Selbstverständlichkeit geworden ist, im Sport Leistung zu bringen. Aus dem angehäuften Sport- und Lebens-Erfahrungsschatz im Umgang mit Herausforderungen entsteht eine enorme „Eigen-Motivation“. Die Sportwelt ist so groß und vielfältig, dass die Ziele niemals auszugehen scheinen und Motivation aus den Zielen selbst ist dazu im Überfluss vorhanden.
Paul: Im Rahmen eures Starts sammelt ihr auch Spenden. Für welches Projekt engagiert ihr euch?
Es geht um die Unterstützung gehörloser Kinder. Das Familienunternehmen Hörluchs, Hersbruck, Hersteller von kleinsten Im-Ohr-Hörsystemen und die Hubert und Renate Schwarz-Stiftung nehmen unsere Teilnahme zum Anlass, der Einrichtung Regens Wagner in Zell, die Menschen mit Hörbehinderung fördert, einen Förderbetrag in Höhe von 18.000 € zu spenden.
Welche Projekte und Ziele habt ihr für die Zukunft?
Joachim: Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin Gesundheit, damit ich weiter alle Wettkämpfe bestreiten kann.
Werner: Da gibt es einige: Meinen Urlaub in Südtirol, unter anderem gehe ich da auf Klettertouren mit meinem Enkel. Im August laufe ich die 100 km von Leipzig, mit dem Ziel deutschen Rekord in der M85 zu machen. Im September dann noch der Berlin Marathon und für 2025 steht schon die Deutsche Meisterschaft in Upstadt-Weiher auf dem Programm, mit dem Ziel Weltbestzeit in der M85 zu laufen.
Paul: Fest terminiert sind bei mir die Besteigung des Ararat (5.165m) noch in diesem Jahr und im nächsten Jahr die WM Duathlon Mitteldistanz WM in Alsdorf. Noch nicht ganz fest aber wahrscheinlich fahre ich das Radrennen „Rad am Ring“ im Juli 2025 und mache eine Peru-Tour mit dem Inka Trail im September 2025
Viel Erfolg für eure Projekte!
Spenden im Rahmen des Projekts und zugunsten gehörloser Kinder können an die Hubert und Renate Schwarz Stiftung ergehen.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/IMG_3079-e1716899457166.jpg10751837Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-28 14:37:512024-05-28 14:38:39Ü80-Staffel beim Challenge Roth: „Wollen Vorbild für ein aktives Leben sein“
Am Sonntag 23. Juni 2024, fällt der Startschuss für den 1. triathlon.de CUP Landshut. Bereits einen Monat vor der Veranstaltung meldet der Veranstalter, dass der Triathlon in Landshut mit über 500 Teilnehmern ausgebucht ist. Auf drei verschiedenen Triathlon-Distanzen werden am Sonntag in vier Wochen beim Schwimmen, Radfahren und Laufen nicht nur die Tagessieger vor der landschaftlich wunderschönen Kulisse entlang der Isar ermittelt. Zentrum des Geschehens ist das Naherholungsgebiet Gretlmühle. Hier befinden sich der Schwimmstart, die Wechselzone und auch das Ziel.
Top-Starter mit Blick auf die triathlon.de CUP Gesamtwertung
“Wir sind schon ein bisschen stolz, bereits einen Monat vor dem Start ausgebucht zu sein”, freut sich Renndirektor Ralph Schick von triathlon.de. “Besonders freue ich mich aber, dass der Schirmherr unseres Triathlons, Oberbürgermeister Alexander Putz am 23. Juni um 8:30 den Startschuss für die Athleten beim 1. triathlon.de CUP Landshut geben wird.” Neben der Premiere des triathlon.de CUP Landshut werden in der Bezirkshauptstadt von Niederbayern erstmals auch die Gesamtsieger bei den Damen und Herren für die Kombi-Wertung aus dem triathlon.de CUP München und triathlon.de CUP Landshut ermittelt. Daher stehen neben den Landshuter Lokal-Heroes Matthias Ewender und Stefanie Seelmann vom SC 53 Landshut auch die bisher Führenden in der triathlon.de CUP Gesamtwertung Anja Sturm aus Regensburg und Lukas Ostermeir aus Ingolstadt an der Startlinie.
Vom Hobbysportler bis zum Profi
Beim Wettkampf stehen die Volksdistanz (0,4km Laufen – 20km Radfahren – 5km Laufen), Olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40km Radfahren – 10km Laufen) oder Mitteldistanz (1,9km Schwimmen – 80km Radfahren – 21km Laufen) zur Auswahl. Der Wettkampf ist für alle Leistungsniveaus – vom Hobbysportler bis zum Profi – offen. Für Athleten, die erst einmal vorsichtig in die Triathlon-Welt hineinschnuppern wollen, gibt es hier auch die Möglichkeit, sich die Volksdistanz als Staffel – zu zweit oder zu dritt – zu teilen.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/cup_17mai19_4288_1440.jpg10281440Veranstaltervertreterhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngVeranstaltervertreter2024-05-24 18:16:382024-05-23 18:34:54Die Premiere des triathlon.de CUP Landshut am 23. Juni 2024 ist ausgebucht
Der Bezirk Oberfranken lädt Kinder und Jugendliche zu gleich zwei Trainingstagen mit verschiedenen Themen ein. Los geht es mit dem Thema Radsicherheit am Sonntag, dem 02. Juni2024 in Bayreuth. Am Samstag, dem 8. Juni 2024 geht es rund um die Themen Freiwasserschwimmen und Wechseltraining. Als ideale Location dient der Trebgaster Badesee. Wenn du Lust auf tolle Trainings hast und zwischen elf und 16 Jahren alt bist, dann solltest du dir die Termine notieren.
Beide Angebote sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Infos dazu gibt es in den Ausschreibungen.
Termin 1: 02. Juni2024 in Bayreuth
Bevor es mit den Triathlons in Bayern so richtig rund geht, gibt es einen kurzen Trainingstag in Bayreuth zum Thema Radsicherheit und -beherrschung an. Richtiges Schalten, effektives Bremsen, Kurvenfahren, schnelles Auf- und Absteigen sollte vor dem ersten Wettkampf sitzen. Teilnehmen können alle Kinder- und Jugendlichen zwischen elf und 16 Jahren. Für alle Teilnehmer gilt Helmpflicht. Alle Teilnehmer die zu den Jahrgängen Schüler B oder jünger gehören, nehmen mit dem MTB teil.
Teilnehmerlimit: 20 Jugendliche
Treffpunkt: 02.06.24 um 10:00 Uhr am SV Bayreuth Hallenbad bis ca. 12:30 Uhr
Mitzubringen sind:
Rennrad (Schüler A oder ältere Jahrgänge), MTB (Schüler B und jüngere Jahrgänge)
Helm, Radbekleidung, Radschuhe/Sportschuhe, Sonnenbrille etc.
Genug zu Trinken sowie Sonnencreme, Riegel für Zwischendurch
Hauptziel des Trainingstags ist die Gewöhnung und Vertiefung der schwimmerischen Fähigkeiten im Freiwasser sowie das Schwimmen in der Gruppe. Für alle Teilnehmer besteht die Pflicht eine Schwimmboje zu tragen die wir zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf dich!
Teilnehmerlimit: 25 Jugendliche Mittagsverpflegung: Am See im Sun Valley (Selbstbeteiligung 10€)
Treffpunkt: 08.06.24 um 10:00Uhr am Trebgaster Badesee (95367, Trebgast) Grober Ablaufplan: 10:00 bis ca. 15:00 Uhr
Mitzubringen sind:
Funktionelle Triathlonbekleidung: Einteiler, Badekappe, Schwimmbrille, Handtuch, Laufsocken- und schuhe, Radhelm, Startnummernband, Bekleidung für Athletiktraining und kleine Spiele.
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/20221023_100520307_iOS.jpg9001200Christine Waitzhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngChristine Waitz2024-05-23 18:09:582024-05-27 07:07:59Zwei Bezirkstrainingstage in Oberfranken laden Kinder und Jugendliche ein
Am 16. Juni ist es wieder so weit: Der Stadttriathlon Forchheim lädt zu einem sportlichen Wettkampf ein, der nicht nur durch spannende Distanzen, sondern auch durch sein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Seit letztem Jahr trägt der Stadttriathlon das Nachhaltigkeitslabel des Bayerischen Triathlon-Verbandes, das die Veranstaltung als besonders umweltfreundlich auszeichnet.
Vielseitige Distanzen für alle Altersgruppen
Der Triathlon bietet verschiedene Distanzen, die sowohl für erfahrene Athletinnen und Athleten als auch für Einsteiger und Schüler geeignet sind. Die Sprintdistanz umfasst 500 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen, verteilt auf zwei Laufrunden. Für Teams gibt es die Möglichkeit, die Sprintdistanz als Staffel zu absolvieren. Bei der Schüler- und Fitnessdistanz können sich die Athleten auf 300 Metern Schwimmen, 9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometern Laufen austoben. Gestartet wird mit dem Schwimmen als Rolling Start im Abstand von zehn Sekunden im Außenbecken des Königsbades.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der Stadttriathlon Forchheim setzt die Richtlinien des BTV konsequent um. Der ökologische Fußabdruck wird durch folgende Maßnahmen reduziert: Der zentral gelegene Veranstaltungsort kann gut durch umweltfreundliche Transportmittel wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden. Darüber hinaus werden wiederverwendbare und umweltfreundliche Materialien genutzt, um Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Die lokale Wirtschaft wird unterstützt, indem regionale und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen auch im Catering-Bereich angeboten werden.
Der Stadttriathlon Forchheim ist barrierefrei gestaltet, um allen Zuschauenden eine Teilnahme zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Inklusion von Starterinnen und Startern.
Ein besonderes Highlight: Der blinde Starter Florian Ramer
Ein besonderes Beispiel für gelebte Inklusion beim Stadttriathlon Forchheim ist der 41-jährige Florian Ramer, der blind ist. Das zweite Jahr in Folge startet Florian auf der Sprintdistanz. Dafür bekommt er eine eigene Schwimmbahn gestellt. Am Beckenrand erwartet ihn seine Frau, die ihn an der Hand zum gemeinsamen Tandem führt. Auf dem Tandem übernimmt seine Frau das Lenken, während Florian in die Pedale tritt. Beim Laufen wird er von der Chefin des DJK Gaustadt begleitet. Mit einem 1,5 Meter langen Seil verbunden, sorgt sie dafür, dass er nicht vom Weg abkommt.
Florian Ramer freut sich auf den Stadttriathlon und lobt die gute Organisation sowie die hervorragende Umsetzung der Inklusionsmaßnahmen.
Der Stadttriathlon Forchheim bietet ein unvergessliches Erlebnis für Sportbegeisterte und Zuschauer. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findest du auf der Website: www.stadttriathlon-forchheim.de (Link)
Text: Stadttriathlon Forchheim; Foto: Christian Mahr
https://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.png00Veranstaltervertreterhttps://triathlonbayern.de/wp-content/uploads/btv_logo.pngVeranstaltervertreter2024-05-23 07:13:322025-04-28 16:09:47Forchheimer Stadttriathlon mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Inklusion
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Absage des Triathlon Ingolstadt wegen Hochwassers
VeranstaltungenDer für den kommenden Sonntag, 09.06.2024 geplante Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL ist aufgrund des aktuellen Hochwassers abgesagt.
Die seit dem vergangenen Wochenende in Ingolstadt bestehende Hochwasserlage ist weiterhin kritisch. Besonders betroffen ist das Naherholungsgebiet am Baggersee, wo auch die Schwimmstrecke, Wechselzone und die Startunterlagenausgabe unter Wasser stehen. Das Equipment des Veranstalters ist ebenfalls betroffen und aktuell teils unbrauchbar. Auch Teile der Laufstrecke stehen unter Wasser. Das Regengebiet ist mittlerweile abgezogen, trotzdem wird der Pegelhöchststand der Donau erst für den heutigen Dienstag erwartet. Derzeit ist noch nicht absehbar, ab wann das Gelände wieder begehbar ist und welche Schäden das Hochwasser hinterlassen wird.
Zudem sind die für den Triathlon eingeplanten Einsatzkräfte und Helfer seit Tagen im Dauereinsatz und werden auch weiterhin dringend für die Hochwasserhilfe in der Region benötigt. Viele von ihnen sind außerdem selbst von den Überschwemmungen betroffen. „Unser herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern, die seit dem Wochenende unermüdlich Tag und Nacht im Einsatz sind. Dieses Engagement verdient größtmöglichen Respekt,“ betont Rennleiter Gerhard Budy.
Aktuell befinden sich die Organisatoren uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Stadt Ingolstadt, um einen Ausweichtermin für den Triathlon in der Saison 2024 zu finden. Alle gemeldeten Athletinnen und Athleten wurden über die Absage bereits informiert und erhalten in den nächsten Tagen detaillierte Informationen zu einem möglichen Ersatztermin und den weiteren Abläufen.
„Wir verstehen, dass die Absage der Wettbewerbe für alle Triathletinnen und Triathleten nach der monatelangen Vorbereitung und all der Vorfreude eine große Enttäuschung ist. Die vielen bereits erhalten positiven Kommentare und aufmunternden Nachrichten zur Hochwassersituation haben uns sehr berührt und zeigen den starken Zusammenhalt in unserer Triathlon-Community“, sagt Gerhard Budy. „Es tut uns sehr leid, dass wir die Entscheidung zur Absage treffen mussten, aber die Sicherheit und das Wohl aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.“
Text: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Foto: Christoph Raithel
Actionreicher Team-Spaß für den Nachwuchs beim Triathlon in Waldershof
Nachwuchscup, VeranstaltungenMitte Juli ist es wieder soweit. Die besten internationalen Teams kämpfen in Hamburg um den Sieg im rasanten Team Relay-Format. Doch nicht nur Profisportler können solche Wettkämpfe voller Spannung und Action absolvieren. Auch dem bayerischen Nachwuchs wird so ein Rennen geboten. Im Rahmen des CUBE Schüler- und Jugendtriathlons in Waldershof geht es am 6. Juli zum vierten Mal im Team um die Plätze. Dabei sein lohnt sich.
Die Schüler- und Jugend Team Mixed Relay ist Teil des BTV Memmert Nachwuchscups. Jedes Team besteht aus vier Sportlern (zwei Mädchen und zwei Jungen) und kann innerhalb der Jahrgänge Schüler A und Jugend B, bzw. Jugend B, Jugend A und Junioren gebildet werden. Die Teammitglieder können aus unterschiedlichen Vereinen stammen.
Die kurzen Distanzen (175m / 2,5km / 0,5km) und die attraktiven Strecken rund um das Naturfreibad versprechen ein spannendes Rennen. Jeder Athlet absolviert einen Triathlon. Am Ende wird die Gesamtzeit aller vier Starter eines Teams gewertet. Der Start erfolgt als Sprungstart vom Steg. Auf der Radstrecke ist das Windschattenverbot aufgehoben. Am Ende geht es manchmal um Sekunden. Der gemeinsame Team-Erfolg sorgt für Spaß und Zusammenhalt.
Link zur Website des Veranstalters.
Fotos: CUBE Schüler- und Jugendtriathlon/ Thomas Pohl
Trainingstag in Oberfranken: Nass aber trotzdem voller Spaß
Jugendsport, OberfrankenAm Sonntag dem 2. Juni 2024 fand in Bayreuth unter der Leitung von Julia und Rainer Skutschik ein Radsicherheitstraining mit Wechselspielen, Laufen und Stabi-Training statt. Von 13 gemeldeten Kindern waren acht Kinder um 10 Uhr am Treffpunkt. Wetter und Krankheitsbedingte Ausfälle sorgten für die geringere Beteiligung.
Mit Hoffnung darauf, dass es trocken bleiben würde, startete die Gruppe ins Training. Nach einer halben Stunde am Landesgartenschaugelände ging es dann jedoch fluchtartig zurück zum Ausgangspunkt, denn es fing natürlich an zu regnen. Auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad wurde der Vormittag mit abwechslungsreichen Spielen (z.B. vier gewinnt mit dem Rad) und Aufgaben (Helm auf Helm ab, Startnummernband an und aus usw.) recht trocken zu Ende gebracht. Eine Feedback-Runde mit den Kindern zum Schluss zeigte, dass alle Spaß hatten und zufrieden waren.
In der Hoffnung auf besseres Wetter beim nächsten Trainingstag wurde sich verabschiedet.
Katastrophenfall in Augsburg: ZUSSER NULLINGER Schwarzbräu Triathlon abgesagt
VeranstaltungenAufgrund der anhaltenden Regenfälle und der Hochwasserlage hat der Landkreis Augsburg am Samstag, 1. Juni 2024, um 8.48 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen. Betroffen von den aktuellen Bedingungen ist auch der ZUSSER NULLINGER Schwarzbräu Triathlon. Das Rennen, das am 02.06.2024 hätte stattfinden sollen, muss abgesagt werden.
Grund für die Absage ist höhere Gewalt – die extremen Regenfälle der letzten Stunden führen zu weiter steigenden Pegelständen der Gewässer. Die Sicherheit für Teilnehmende und Helfende im Rahmen des Rennens wäre damit nicht garantiert. „Ein Start ist nicht zu verantworten“, begründet Orga-Chef Karl Sendlinger einen der Punkte für die schwere Entscheidung. Dazu kommt, dass Hilfskräfte der Region in anderen, wichtigeren Einsätzen gebunden sind. Der BTV und der Veranstalter danken an dieser Stelle allen Einsatzkräften für Ihre Arbeit.
„Wir danken auch ausdrücklich unseren treuen Starterinnen und Startern für ihr Verständnis. Schließlich wollen wir auch in Zukunft schöne uns sichere Events bieten!“, sagt der Organisator.
BM Para Triathlon beim MainCity Triathlon Schweinfurt
Paratriathlon, SportentwicklungDer MainCity Triathlon in Schweinfurt hat, neben seinem sowieso schon großen sportlichen Angebot, eine Besonderheit: Als einer von nur wenigen Veranstaltern bietet er Para Triathletinnen und Triathleten und auch Special Olympics Sportlern die Möglichkeit an den Start zu gehen. Über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen können Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung am Wettkampf teilnehmen. Wir haben uns mit den Organisatoren dazu unterhalten.
Hallo Norbert,
im letzten Jahr hattet ihr erstmalig Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung zu euerem Rennen eingeladen. Wie kamt ihr dazu?
Wir hatten eine Anfrage, ob wir den Wettbewerb für „Special Olympics“ Sportler öffnen könnten, da deren Start nicht bei jeder Veranstaltung möglich ist. Der erste Gedanke dabei war: „Na klar, warum denn nicht?“ In unserer Abteilung gab es sofort die einstimmige Haltung, dass wir uns um die notwendigen Anpassungen kümmern wollten. Nach kurzer Rücksprache mit dem Verbandsvertreter kam dann auch unser Ja. Mit einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten Radstrecke erfüllen wir eine wichtige Voraussetzung, um die erforderliche Sicherheit auch für geistig eingeschränkte Sportler bestmöglich zu gewährleisten.
Auch für Veranstalter ist das kein ganz leichter Schritt. Die Sorge, etwas falsch zu machen oder jemanden auf die Füße zu treten schwebt ja zu Beginn doch immer mit. Welches Fazit habt ihr danach gezogen?
Hier halfen uns eine Reihe positiver Erfahrungen aus der Vergangenheit. Am Samstag vor dem MainCityTriathlon organisieren wir mit dem MainCityRun die größte lokale Laufveranstaltung, bei der seit Jahren bereits geistig eingeschränkte Grundschüler mit Betreuung mitmachen. Dieses Tüpfelchen Inklusion hatten wir immer gerne mit dabei. Und jetzt war die erste Wertung für Paras oder SOD-Athletinnen und Athleten im Triathlon auch der Anlass, unsere Special Olympics Grundschüler erstmals für ihre Auszeichnungen auf das Podium zu bitten, und ihnen die Anerkennung und Sichtbarkeit zu geben.
In diesem Jahr finden sogar die Bayerischen Meisterschaften im Para Triathlon bei euch statt. Wie viele Athleten sind gemeldet?
Die Meldungen sind bisher noch relativ verhalten, einige Athleten sind bereits in der Vorbereitung auf größere Wettkämpfe, sodass der Start bei uns nicht in deren Kalender passt. Ein blinder Sportler sucht aktuell einen Ersatz für seinen Piloten – vielleicht hat ja jemand Interesse!
Wie läuft so ein Para Triathlon eigentlich ab?
Ein Paratriathlon ist sehr individuell, je nach Grad der Behinderung. So können persönliche Helfer erforderlich sein, die die einzelnen Wechsel der Disziplinen unterstützen. Oder es gibt einen begleitenden nichtbehinderten Sportler, der zusammen mit dem Para Athleten die Distanzen zurücklegt und beispielsweise dann das Tandem lenkt. Veranstalter müssen kleine Dinge beachten, zum Beispiel sollten die Strecken keine Steigungen über 5% auf der Radstrecke, keine zu engen Wendepunkte für ein Handbike und eine (Renn-)Rollstuhl geeignete Laufstrecke haben. Aber generell ist es ein Start, ein Wettkampf bis ins Ziel und eine Siegerehrung – also alles ganz normal.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Ich glaube, dass wir zuerst viele Wünsche für die jetzt anstehende Veranstaltung haben. Wir wünschen uns jede Menge gut gelaunter Sportler und Zuschauer, bestes Wetter und einen verletzungsfreien Ablauf für jeden Teilnehmenden.
Ja, und für die kommenden Jahre gibt es noch viele weitere Wünsche. So zum Bespiel, dass sich unser MainCityTriathlon fest etablieren kann und hier die Inklusion ihren ganz normalen Platz behalten wird. Im Idealfall finden wir auch eine sichere finanzielle Unterstützung, mit der wir Anmeldungen der Para und Special Olympics Sportler weiter erleichtern können, weil sie zum Beispiel für die wenigen für sie möglichen Wettkämpfe eine längere Anreise mit Übernachtung haben. Aber warum nicht einfach mal wünschen, mal sehen, was uns wann, wie gelingen kann. Wir freuen uns in jedem Fall auf die Fortsetzung mit allen Unterstützern und Verbänden.
Danke, Norbert!
Die Anmeldung zum MainCity Triathlon ist noch bis 6. Juni möglich.
Link zur Anmeldung.
Foto: Oliver Schmidt
Wettkämpfe im Juni: 24 Mal Chance auf schönsten Ziel-Jubel
VeranstaltungenIm Juni warten im Verbandsgebiet 24 Wettkämpfe auf Sportlerinnen und Sportler. Während die einen noch kurze und schnelle Vorbereitungsrennen machen, geht es für die anderen schon um das Abschneiden beim Saisonhöhepunkt, wie der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz oder Kurzdistanz. Auch der BTV Memmert Nachwuchscup startet in die Triathlon-Saison.
Den Auftakt in die Juni-Rennen macht der Zusser Triathlon am zweiten Juni. Am Wochenende darauf gibt es mit sechs Wettkämpfen eine üppige Auswahl an Formaten für jede und jeden: Beim Tölzer Triathlon mit Landesliga-Wertung, beim MainCityTriathlon, beim Triathlon Nittenau oder beim Triathlon Obernzenn können Erwachsene auf Sprint- oder Kurzdistanz antreten. In Obernzenn ist auch die Landesliga zu Gast. Der MainCityTriathlon bietet als Besonderheit eine Wertung für Para Sportler an. Für Kids gibt’s den Schongauer Kindercrosstriathlon und als Highlight am zweiten Juni-Wochenende steht der Triathlon Ingolstadt u.a. mit der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz im Kalender.
BTV Memmert Nachwuchscup in Erding
Am dritten Wochenende im Juni starten die Joungsters beim BTV Memmert Nachwuchscup in Erding in die Triathlon-Wertung. Natürlich gibt’s bei dem Traditionsrennen auch Wertungen für alle Erwachsenen. Daneben ist die Landesliga Nord am Start. Weitere Wettkämpfe gibt es in Kallmünz, beim StadtTriathlon Forchheim mit Landesliga-Wertung, beim Triathlon Würzburg und beim Feuchtwanger Triathlon. In Lauingen wird neben Jugend- und Hobbywertung, sowie Kurzdistanz, eine der wenigen Mitteldistanzen in Bayern angeboten.
Volles Programm am Rothsee
Der 22. und 23. Juni ist für Highlights reserviert. Am Rothsee bei Hilpoltstein gibt es gleich zwei Tage voller Race-Action mit Kinder- und Jugendrennen, BTV Memmert Nachwuchscup, DTU Jugendcup, Jedermann-Rennen und Kurzdistanz mit Bayerischer- und Mittelfränkischer Meisterschaft. Daneben wird beim BTV Community-Event kräftig angefeuert.
Eine Premiere gibt’s am 23. Juni in Landshut beim ausverkauften 1. triathlon.de Cup Landshut.
Auch am letzten Wochenende im Monat ist der Kalender noch einmal voll bepackt: Kinder und Jugendliche können beim Kinder Drachen-Triathlon und beim Herzoman an den Start gehen. Für die Großen gibt’s die Rennen 8. Goldbacher Swim&Run, 33. Unterallgäuer Triathlon, Wemdinger Waldsee Triathlon, Hersbrucker Volkstriathlon, 7. Drachentriathlon, 37. Herzoman und 2. Neustädter Triathlon. Beim Powertriathlon Trebgast wird die Oberfränkische Meisterschaft ausgetragen und die Athletinnen und Athleten der Regionalliga sind am Start.
Alle Rennen und Links zu den Events findest Du im BTV-Wettkampffinder (Link).
Fotos: Guntrag Rudolph, Antoni Labryga
Ü80-Staffel beim Challenge Roth: „Wollen Vorbild für ein aktives Leben sein“
Breitensport12 Weltmeister- und acht Europameistertitel im Masters-Schwimmen, ein Vizeweltmeister und zwei Deutsche AK-Marathonmeistertitel, Duathlon Europameister, Vize-Europameister im Marathon, zahlreiche Extrem-Radrennen Finishs und Bergbesteigungen auf der ganzen Welt, Weltmeistertitel über 100km Laufen und zahlreiche AK-Rekorde auf Ultra-Laufstrecken. Die Titel- und Pokalsammlung, dreier Sportler, die sich hier versammelt, ist mehr als beeindruckend. Die drei Sportler tun sich nun zusammen, um beim Challenge Roth als Staffel an den Start zu gehen. Doch damit fängt die spannende Geschichte erst an…
In der Staffel versammeln sich nämlich nicht nur sportliche Erfahrung und Erfolge, sondern 246 Lebensjahre. Joachim Hintze, Paul Thelen und Werner Stöcker vom Team Hörluchs sind allesamt über 80 Jahre alt und sportlich immer noch höchst aktiv. „Wir wollen mit dem Start beim Challenge auch zeigen, dass man auch im höheren Alter noch gute Leistungen erbringen kann und somit anderen als Vorbild dienen, ein aktives Leben zu führen“, betont das Team. Wir haben noch etwas genauer nachgefragt.
Hallo Paul,
Du bist Team-Kapitän eurer Staffel und in dieser Position schon routiniert. Wie kamst du auf das Projekt und wie kamst Du zu Deinen Mitstreitern?
Triathlon ist eine der anspruchsvollsten Ausdauer-Sportarten überhaupt und der Challenge Roth ist ja die „Mutter aller Triathlons“. Was kann es Schöneres geben, für uns „Ultra-Ager“, als in Roth dabei zu sein? Wir drei verkörpern ja einen Lebensstil mit viel Bewegung und möchten bei diesem besonderen Event u.a. andere ermuntern, mit Sport einen eigenen Beitrag zur körperlichen und geistigen Fitness zu leisten. Eine besondere und zusätzliche Herausforderung ist es, dieses Projekt als Team-Hörluchs, also zu Dritt zu bewältigen. Jeder in der Staffel muß auch für die beiden anderen kämpfen. Meine beiden Kameraden waren schnell gefunden. Die jeweiligen Bestenlisten ihrer Verbände gaben Auskunft und die beiden waren gleich mit großer Begeisterung dabei.
Motorsport, Langstreckenlauf, Bergsteigen, Radfahren – Du warst schon vielfältig sportlich unterwegs. Zuletzt gewannst Du in Alsdorf Duathlon Europameister- und den Deutschen Meister-Titel in deiner Altersklasse. Was ist Deine Motivation und hat sie sich über die Jahre hinweg verändert?
Meine unterschiedlichen Sportarten waren immer getrieben von klar definierten Zielen und dazugehörigen Konzepten, wie diese zu erreichen sind. Haupt-Motivation dabei war und ist immer noch ein (möglichst hohes) Ziel zu erreichen, das letztlich eine Art „Kunstwerk“ ist, zusammengestellt aus vielen Einzelaspekten. Ich nutze dabei auch die Hilfe externer Trainer, die mich ins Ziel führen. Auf Roth bereite ich mich z.B. mit tagesaktuellen Trainingsplänen von Stephan Nüsser vor, basierend und überprüft mit Leistungsdiagnostiken von fokus-Diagnostik, einschließlich entsprechender Sport-Ernährung und einem sportgerechten Lebensstil. Meine Motivation, Sport-Ziele zu erreichen, hat sich über viele Jahrzehnte kaum verändert. Eine Rolle hat dabei gespielt, dass ich in unterschiedlichen Sportarten unterwegs war und so sehr viel Abwechslung hatte. Natürlich hat es Tiefs gegeben, aber bei jedem neuen Projekt ist das Feuer wieder entfacht.
Was sind eure persönlichen Ziele für den Challenge Roth? Was ist eure individuelle Motivation dahinter (an Joachim und Werner)?
Joachim: Ich habe keine persönlichen Ziele für das Rennen, aber meine Motivation ist, wie bei jedem Wettkampf, meine beste Leistung abzurufen. Die hängt natürlich immer vom Trainingszustand ab.
Werner: Für mich ist der Start beim Challenge Roth ein ganz neues Ziel. Nicht alleine unterwegs zu sein, sondern mit noch zwei Sportlern ein Team zu bilden, bei dem einer für den anderen da ist. Mein persönliches Ziel ist eine Zeit von ca. 4:20:00 Stunden, also ein Schnitt von 6:07 Kilometern pro Stunde, zu erreichen.
Paul: Quantitativ: Für unser Team-Ergebnis meine bestmögliche Leistung einzubringen, d.h. die 180 km mit ca. 30 km/h zu fahren. Qualitativ: Die eigentlich unbeschreiblichen Emotionen, verursacht durch Wettkampf, Streckenführung und Zuschauer auf jedem Kilometer aufzunehmen und abzuspeichern.
80 Jahren nicht nur aktiv, sondern noch im Wettkampfsport unterwegs. Der Großteil der Menschen kann sich solche Leistungen in ganz anderem Alter schon nicht vorstellen. Wie schafft ihr das? Was hält euch fit?
Joachim: Das Training muss man im Alter natürlich immer dem körperlichen Zustand anpassen. Wichtig dabei ist für mich ein regelmäßiges Training aber auch ausreichende Ruhezeiten.
Werner: Bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben ist ein Lebensstil. Dabei spielen Ernährung und sportliche Betätigung, aber auch die Gene, eine Rolle. Wer in jungen Jahren Ausdauersport treibt, profitiert bis ins alter davon. Dazu gehört auch, sich immer neue Ziele zu setzen, sei es im Beruf, in der Familie oder im Sport. Mit 15 Jahren habe ich Leichtathletik, Skilanglauf, Sportschießen, Biathlon und Bergsteigen begonnen. Ab 2014 war ich bei Ultraläufen am Start und bin auch jetzt noch ein neugieriger Mensch. Immer etwas Neues auszuprobieren. Bei allen diesen Sportarten immer mit jüngeren und älteren Menschen zusammen, das motiviert und hält jung und fit. Das alles ist kein Muss, aber ich will das!
Paul: Ein gesunder Lebensstil mit Sport und Bewegung, aber auch mit Teilhabe an sozialen und ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb des Sports sowie Interesse an den Themen unserer Zeit gehören grundsätzlich zusammen und sind gute Voraussetzungen, fit und gesund älter zu werden. Mit diesem Lebensstil und nach Jahrzehnten des Sporttreibens empfindet man es als Altersathlet in der Innensicht „normal“, Wettkampfsport zu betreiben. Viele Ältere wissen gar nicht, was auch im Alter möglich ist, während es für uns zur Selbstverständlichkeit geworden ist, im Sport Leistung zu bringen. Aus dem angehäuften Sport- und Lebens-Erfahrungsschatz im Umgang mit Herausforderungen entsteht eine enorme „Eigen-Motivation“. Die Sportwelt ist so groß und vielfältig, dass die Ziele niemals auszugehen scheinen und Motivation aus den Zielen selbst ist dazu im Überfluss vorhanden.
Paul: Im Rahmen eures Starts sammelt ihr auch Spenden. Für welches Projekt engagiert ihr euch?
Es geht um die Unterstützung gehörloser Kinder. Das Familienunternehmen Hörluchs, Hersbruck, Hersteller von kleinsten Im-Ohr-Hörsystemen und die Hubert und Renate Schwarz-Stiftung nehmen unsere Teilnahme zum Anlass, der Einrichtung Regens Wagner in Zell, die Menschen mit Hörbehinderung fördert, einen Förderbetrag in Höhe von 18.000 € zu spenden.
Welche Projekte und Ziele habt ihr für die Zukunft?
Joachim: Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin Gesundheit, damit ich weiter alle Wettkämpfe bestreiten kann.
Werner: Da gibt es einige: Meinen Urlaub in Südtirol, unter anderem gehe ich da auf Klettertouren mit meinem Enkel. Im August laufe ich die 100 km von Leipzig, mit dem Ziel deutschen Rekord in der M85 zu machen. Im September dann noch der Berlin Marathon und für 2025 steht schon die Deutsche Meisterschaft in Upstadt-Weiher auf dem Programm, mit dem Ziel Weltbestzeit in der M85 zu laufen.
Paul: Fest terminiert sind bei mir die Besteigung des Ararat (5.165m) noch in diesem Jahr und im nächsten Jahr die WM Duathlon Mitteldistanz WM in Alsdorf. Noch nicht ganz fest aber wahrscheinlich fahre ich das Radrennen „Rad am Ring“ im Juli 2025 und mache eine Peru-Tour mit dem Inka Trail im September 2025
Viel Erfolg für eure Projekte!
Spenden im Rahmen des Projekts und zugunsten gehörloser Kinder können an die Hubert und Renate Schwarz Stiftung ergehen.
VR-Bank Mittelfranken Mitte eG IBAN: DE85 7656 0060 0004 7395 58 BIC: GENODEF1ANS
Link zur Stiftung auf hubert-schwarz.com
Fotos: private Aufnahmen/ Michael Bohr
Die Premiere des triathlon.de CUP Landshut am 23. Juni 2024 ist ausgebucht
Oberbayern, VeranstaltungenAm Sonntag 23. Juni 2024, fällt der Startschuss für den 1. triathlon.de CUP Landshut. Bereits einen Monat vor der Veranstaltung meldet der Veranstalter, dass der Triathlon in Landshut mit über 500 Teilnehmern ausgebucht ist. Auf drei verschiedenen Triathlon-Distanzen werden am Sonntag in vier Wochen beim Schwimmen, Radfahren und Laufen nicht nur die Tagessieger vor der landschaftlich wunderschönen Kulisse entlang der Isar ermittelt. Zentrum des Geschehens ist das Naherholungsgebiet Gretlmühle. Hier befinden sich der Schwimmstart, die Wechselzone und auch das Ziel.
Top-Starter mit Blick auf die triathlon.de CUP Gesamtwertung
“Wir sind schon ein bisschen stolz, bereits einen Monat vor dem Start ausgebucht zu sein”, freut sich Renndirektor Ralph Schick von triathlon.de. “Besonders freue ich mich aber, dass der Schirmherr unseres Triathlons, Oberbürgermeister Alexander Putz am 23. Juni um 8:30 den Startschuss für die Athleten beim 1. triathlon.de CUP Landshut geben wird.” Neben der Premiere des triathlon.de CUP Landshut werden in der Bezirkshauptstadt von Niederbayern erstmals auch die Gesamtsieger bei den Damen und Herren für die
Kombi-Wertung aus dem triathlon.de CUP München und triathlon.de CUP Landshut ermittelt. Daher stehen neben den Landshuter Lokal-Heroes Matthias Ewender und Stefanie Seelmann vom SC 53 Landshut auch die bisher Führenden in der triathlon.de CUP Gesamtwertung Anja Sturm aus Regensburg und Lukas Ostermeir aus Ingolstadt an der Startlinie.
Vom Hobbysportler bis zum Profi
Beim Wettkampf stehen die Volksdistanz (0,4km Laufen – 20km Radfahren – 5km Laufen), Olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40km Radfahren – 10km Laufen) oder Mitteldistanz (1,9km Schwimmen – 80km Radfahren – 21km Laufen) zur Auswahl. Der Wettkampf ist für alle Leistungsniveaus – vom Hobbysportler bis zum Profi – offen. Für Athleten, die erst einmal vorsichtig in die Triathlon-Welt hineinschnuppern wollen, gibt es hier auch die Möglichkeit, sich die Volksdistanz als Staffel – zu zweit oder zu dritt – zu teilen.
Link zur Website der Veranstaltung.
Text: triathlon.de; Foto: triathlon.de/ Michael Kuhlmann
Zwei Bezirkstrainingstage in Oberfranken laden Kinder und Jugendliche ein
Jugendsport, OberfrankenDer Bezirk Oberfranken lädt Kinder und Jugendliche zu gleich zwei Trainingstagen mit verschiedenen Themen ein. Los geht es mit dem Thema Radsicherheit am Sonntag, dem 02. Juni 2024 in Bayreuth.
Am Samstag, dem 8. Juni 2024 geht es rund um die Themen Freiwasserschwimmen und Wechseltraining. Als ideale Location dient der Trebgaster Badesee. Wenn du Lust auf tolle Trainings hast und zwischen elf und 16 Jahren alt bist, dann solltest du dir die Termine notieren.
Beide Angebote sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Infos dazu gibt es in den Ausschreibungen.
Termin 1: 02. Juni 2024 in Bayreuth
Bevor es mit den Triathlons in Bayern so richtig rund geht, gibt es einen kurzen Trainingstag in Bayreuth zum Thema Radsicherheit und -beherrschung an. Richtiges Schalten, effektives Bremsen, Kurvenfahren, schnelles Auf- und Absteigen sollte vor dem ersten Wettkampf sitzen. Teilnehmen können alle Kinder- und Jugendlichen zwischen elf und 16 Jahren. Für alle Teilnehmer gilt Helmpflicht. Alle Teilnehmer die zu den Jahrgängen Schüler B oder jünger gehören, nehmen mit dem MTB teil.
Teilnehmerlimit: 20 Jugendliche
Treffpunkt: 02.06.24 um 10:00 Uhr am SV Bayreuth Hallenbad bis ca. 12:30 Uhr
Mitzubringen sind:
Zur Ausschreibung.
Termin 2: 08. Juni 2024 am Trebgaster Badesee
Hauptziel des Trainingstags ist die Gewöhnung und Vertiefung der schwimmerischen Fähigkeiten im Freiwasser sowie das Schwimmen in der Gruppe. Für alle Teilnehmer besteht die Pflicht eine Schwimmboje zu tragen die wir zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf dich!
Teilnehmerlimit: 25 Jugendliche
Mittagsverpflegung: Am See im Sun Valley (Selbstbeteiligung 10€)
Treffpunkt: 08.06.24 um 10:00Uhr am Trebgaster Badesee (95367, Trebgast)
Grober Ablaufplan: 10:00 bis ca. 15:00 Uhr
Mitzubringen sind:
Zur Ausschreibung.
Foto: Henrik Jörgens
Forchheimer Stadttriathlon mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Inklusion
Paratriathlon, VeranstaltungenAm 16. Juni ist es wieder so weit: Der Stadttriathlon Forchheim lädt zu einem sportlichen Wettkampf ein, der nicht nur durch spannende Distanzen, sondern auch durch sein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Seit letztem Jahr trägt der Stadttriathlon das Nachhaltigkeitslabel des Bayerischen Triathlon-Verbandes, das die Veranstaltung als besonders umweltfreundlich auszeichnet.
Vielseitige Distanzen für alle Altersgruppen
Der Triathlon bietet verschiedene Distanzen, die sowohl für erfahrene Athletinnen und Athleten als auch für Einsteiger und Schüler geeignet sind. Die Sprintdistanz umfasst 500 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen, verteilt auf zwei Laufrunden. Für Teams gibt es die Möglichkeit, die Sprintdistanz als Staffel zu absolvieren. Bei der Schüler- und Fitnessdistanz können sich die Athleten auf 300 Metern Schwimmen, 9 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometern Laufen austoben. Gestartet wird mit dem Schwimmen als Rolling Start im Abstand von zehn Sekunden im Außenbecken des Königsbades.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der Stadttriathlon Forchheim setzt die Richtlinien des BTV konsequent um. Der ökologische Fußabdruck wird durch folgende Maßnahmen reduziert: Der zentral gelegene Veranstaltungsort kann gut durch umweltfreundliche Transportmittel wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel erreicht werden. Darüber hinaus werden wiederverwendbare und umweltfreundliche Materialien genutzt, um Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Die lokale Wirtschaft wird unterstützt, indem regionale und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen auch im Catering-Bereich angeboten werden.
Der Stadttriathlon Forchheim ist barrierefrei gestaltet, um allen Zuschauenden eine Teilnahme zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Inklusion von Starterinnen und Startern.
Ein besonderes Highlight: Der blinde Starter Florian Ramer
Ein besonderes Beispiel für gelebte Inklusion beim Stadttriathlon Forchheim ist der 41-jährige Florian Ramer, der blind ist. Das zweite Jahr in Folge startet Florian auf der Sprintdistanz. Dafür bekommt er eine eigene Schwimmbahn gestellt. Am Beckenrand erwartet ihn seine Frau, die ihn an der Hand zum gemeinsamen Tandem führt. Auf dem Tandem übernimmt seine Frau das Lenken, während Florian in die Pedale tritt. Beim Laufen wird er von der Chefin des DJK Gaustadt begleitet. Mit einem 1,5 Meter langen Seil verbunden, sorgt sie dafür, dass er nicht vom Weg abkommt.
Florian Ramer freut sich auf den Stadttriathlon und lobt die gute Organisation sowie die hervorragende Umsetzung der Inklusionsmaßnahmen.
Der Stadttriathlon Forchheim bietet ein unvergessliches Erlebnis für Sportbegeisterte und Zuschauer. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findest du auf der Website: www.stadttriathlon-forchheim.de (Link)
Text: Stadttriathlon Forchheim; Foto: Christian Mahr