Mitten im Jahr 2025 blicke ich bereits auf eine ereignisreiche und erfolgreiche erste Saisonhälfte zurück – doch eigentlich beginnt meine Geschichte etwas früher: Im Oktober 2024 stand meine internationale Klassifizierung an. Diese fand in Alhandra, Portugal, statt und legte fest, dass ich künftig in der Startklasse PTS3 antreten werde. Im Rahmen dieser Klassifizierung durfte ich auch gleich meinen ersten internationalen Wettkampf bestreiten – mit einem perfekten Einstand: Ich konnte die Goldmedaille gewinnen.

Die Saisonvorbereitung für 2025 brachte einige bedeutende Veränderungen mit sich. Ich wechselte zum 1. FCN Schwimmen und wurde gleichzeitig in den Para-Kader des Bayerischen Triathlon-Verbands (BTV) aufgenommen. Damit erhielt ich nicht nur Zugang zu einem professionellerem Umfeld, unter anderem durch Landestrainerin Julia Fankel, sondern auch finanzielle Unterstützung, die es mir ermöglichte, an wichtigen internationalen Rennen teilzunehmen. So konnte ich bereits im Februar beim Saisonauftakt in Abu Dhabi an den Start gehen. Dort sicherte ich mir die Silbermedaille und sammelte wertvolle Punkte für das World Ranking.

Podium Sportveranstaltung

Es folgte ein intensives Frühjahr mit drei Wettkämpfen innerhalb von drei Wochen – verbunden mit weiten Reisen. Den Auftakt machte Usbekistan, wo ich erneut Gold gewinnen konnte. Nur eine Woche später fanden die Deutschen Meisterschaften in Schweinfurt statt, bei denen ich mir ebenfalls den obersten Platz auf dem Podest sichern konnte.

Doch mein bisheriges Saisonhighlight stand erst noch bevor: das World Triathlon Para Series Rennen in Taranto, Italien. Dieser Wettkampf, der mehr Punkte als ein World Cup einbringt, zog viele internationale Top-Athleten an – darunter auch Daniel Molina, der bei den Paralympischen Spielen in Paris die Goldmedaille gewann. Hinzu kamen extreme Wetterbedingungen: Temperaturen über 30 Grad sorgten für aufgeheiztes Wasser – das Schwimmen musste ohne Neoprenanzug absolviert werden – für mich keine einfache Situation. Dennoch gelang es mir, als Dritter aus dem Wasser zu kommen und diese Position bis ins Ziel zu halten – ein starkes Ergebnis bei diesem hochklassig besetzten Rennen. Daniel Molina überquerte die Ziellinie als Vierter.

Durch diese Erfolge habe ich es geschafft, mich innerhalb nur einer Saison unter die Top 10 des World Rankings vorzuarbeiten – ein Meilenstein, mit dem ich zu Beginn der Saison nicht gerechnet hätte. Damit stehen die Chancen gut, dass ich auf die Startliste für die Weltmeisterschaften, die diesen Oktober in Australien stattfinden, komme – allein diese Aussicht ist für mich bereits ein unglaublicher Erfolg. In den kommenden Monaten heißt es deswegen: weiter hart arbeiten, um in Topform in die zweite Saisonhälfte zu starten. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und bin gespannt, wohin mich der Weg noch führen wird!

Valentin Hanzer gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchsathleten im deutschen Para Triathlon. Der 1997 in München geborene Sportler startet in der Startklasse PTS3 und hat sich in kürzester Zeit einen Namen auf nationaler und internationaler Ebene gemacht. Seinen ersten Triathlon absolvierte er 2021 auf Mallorca – damals noch ohne großes Ziel. Die Begeisterung für dens Sport sprang sofort über. Seither trainiert er ambitioniert und mit einem klaren Fokus: die Teilnahme an den Paralympics 2028 in Los Angeles.

Bereits bei seinem internationalen Debüt im Oktober 2024 beim Para-Weltcup in Alhandra (Portugal) gelang ihm ein Paukenschlag: Mit einer starken Gesamtleistung sicherte sich Hanzer auf Anhieb den Sieg in der PTS3-Klasse. Es folgten weitere beeindruckende Auftritte, unter anderem beim World Triathlon Para Cup in Abu Dhabi im Februar 2025, wo er mit einem zweiten Platz seine internationale Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellte. Im Mai gewann er den World Triathlon Para Cup in Samarkand, und nur wenige Wochen später krönte er sich in Schweinfurt zum Bayerischen und DACH-Meister – alles innerhalb eines Jahres nach seinem Einstieg ins Weltcupgeschehen.

Mit seinem Blog auf triathlonbayern.de gibt Valentin Einblicke in sein Training, seinen Alltag als Para-Athlet und seine persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zur internationalen Spitze.

Traumwetter, Traumlocation und tolle Stimmung – so präsentierte sich auch der 4. Wemdinger Waldsee Triathlon. Das Team der LG Märchenwald rund um Koordinator Norbert Krompaß verwandelte das Gelände am Wemdinger Waldsee wieder in eine kleine Triathlon Arena. Auch Abseits des Dreh- und Angelpunktes, auf der Radstrecke zwischen Wemding und Wolferstadt, war die Atmosphäre gut. Am Wendepunkt am Wolferstädter Ortseingang gab es sogar erstmalig ein Stimmungsnest.

Pünktlich um 10:00 Uhr starteten rund 190 Athletinnen und Athleten, darunter auch 14 Staffeln, zunächst auf die Schwimmstrecke durch den Waldsee – ein Teilnehmerrekord. Als Erster kam bei den Herren der erst 16 jährige Simon Naschwitz vom TSV Harburg aus dem Wasser und begab sich mit einem Vorsprung von 21 Sekunden auf die Radstrecke. Nach einem spannenden Rennen setzte sich der Vorjahressieger Lukas Berger vom TSV Harburg an die Spitze und behielt die Führung auch auf der Laufstrecke bis ins Ziel, welches er nach 54:41 Minuten erreichte. Zweiter wurde Leo Österlein, ebenfalls vom TSV Harburg mit 56:27 und den dritten Platz belegte Alexander Saul vom TSV Gaimersheim in 56:48 Minuten.

Auch die Frauen lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Fast zeitgleich kamen Chiara und Giulia Göttler, beide vom TSV Harburg, aus dem Wasser, auf der Radstrecke konnte Chiara jedoch einen Vorsprung herausfahren und verteidigte die Führung bis zum Schluß. Mit einer Zeit von 58:40 Minuten überquerte sie die Ziellinie vor Giulia Göttler mit 59:56. Auch Anna Berger, ebenfalls vom TSV Harburg und Siegerin von 2023, konnte sich in der Spitzengruppe behaupten, wurde aber am Ende Dritte in 1:00:09.
Mit fünf von sechs Podestplätzen in der Gesamtwertung stellte der TSV Harburg seine Klasse unter Beweis.

„Schön war es“, meinte auch Moderator Nico Fall vom TSV Göttingen, der kurzfristig für den verhinderten Helmut König eingesprungen. Er und Norbert Krompaß trugen mit ihrer charmanten Art zum Gelingen des Rennens bei. Die erfolgreiche Austragung konnte anschließend beim zeitgleich stattfindenden Waldseefest und bei einem Bad im Waldsee gefeiert werden.

 

Der traditionsreiche TenneT Power-Triathlon am Trebgaster Badesee hat wieder einmal die Messlatte höher gelegt. Wahrscheinlich war das Rennen sportlich wie atmosphärisch noch nie so hochklassig wie 2025. Mit über 700 gemeldeten Athletinnen und Athleten war die Veranstaltung fast ausgebucht und sportlich eine Bühne für die besten Triathletinnen und Triathleten Süddeutschlands. Im Fokus standen besonders die Rennen der Regionalliga Bayern sowie der 2. Triathlon-Bundesliga Süd.

Nervenkitzel vor dem Startschuss

Bei brütender Hitze und hochsommerlichen Bedingungen am Trebgaster Badesee erlebten Zuschauer und Athleten eine perfekte Mischung aus professionellem Wettkampfgeschehen und familiärer Stimmung. Langweilig wurde es bei dem vielfältigen Programm, den zuschauerfreundlichen Strecken und den rasanten Formaten nicht.

Getragen wird die Veranstaltung seit einigen Jahren schon vom jungen Organisationsteam um die Brüder Kilian und Benedikt Deichsel. Besonders der neue dramaturgische Ablauf bei den Starts der 2. Bundesliga sorgte für Gänsehaut: Nach einer musikalisch inszenierten Teamvorstellung wurde der Herzschlag der Athleten symbolisch in Form von tiefen Drums („BAM – BAM – BAM“) eingespielt. Es folgte ein Moment völliger Stille – ehe plötzlich der Startschuss fiel. „Die Leute um mich herum hatten Gänsehaut, es war wie beim Weltcup“, schildert der Moderator Andreas Groß, der selbst sichtlich beeindruckt war.

Bayerischer Athlet tagesschnellster

Die Geschwindigkeit der Athleten der 2. Bundesliga ließ Zuschauenden manchmal gar den Überblick verlieren. Am Ende hatte ein bayerischer Nachwuchsathlet, der für das Team DSW Darmstadt am Start stand, die Nase vorne. Luis Rühl setzte sich gegen Christian Mario Ache (VfL Münster REACard Triathlon Team) und Finn Sattler vom RSC AUTO BROSCH Kempten durch. Die beste Mannschaftsleistung feierte dann auch das Team DSW Darmstadt, gefolgt vom VfL Münster REACard Triathlon Team und der SG Elz/Limbach. Der SV Würzburg 05 verpasste das Podium nur knapp.

Bei den Frauen setzte sich  Ursula Trützschler vom team Nikar Heidelberg gegen Rebecca Adam (Eintracht Frankfurt) und Teamkameradin Pia Wolf durch, was den Sieg der Heidelberger bedeutete. Platz zwei der Mannschaftswertung schaffte die Eintracht Frankfurt vor dem VfL Münster REACard Triathlon Team.

Die Regionalliga stand in Tempo und Renndynamik der 2. Bundesliga kaum nach. „In Professionalität und Tempo lassen sich die beiden Ligen fast nicht mehr unterscheiden“, staunte Andreas Groß. Im Damenrennen dominierte der SV Würzburg 05 I dank Tagessieg von Eleisa Haag. Mannschafts- sowie Tagesplatz zwei gingen an die TSG 08 Roth e.V. mit Laura Mederer als schnellste aus dem Team. Julia Skala vom IfL Hof wurde in der Einzelwertung Dritte, doch der dritte Team-Rang ging an Timeless Planet Viktoria Augsburg II.

Im Männerrennen gab es einen Doppelsieg des Team TWIN Neumarkt mit Tobias Ulbrich und Thomas Wittmann. Fast wäre der Podiums-Triumph bei den Oberpfälzern perfekt gewesen, hätte sich nicht noch Lennart Walter vom La Carrera TriTeam Rothsee vor den nächsten TWIN’ler geschoben. Für die Mannschaftswertung bedeutete das trotzdem einen klaren Sieg des TWIN Neumarkt. Auf den Plätzen folgten das La Carrera TriTeam Rothsee und Timeless Planet Viktoria Augsburg I.

Großes Programm für alle

Abgerundet wurde das Wochenende durch zahlreiche weitere Wettbewerbe: Von Schnupperdistanzen über die Volksdistanz bis hin zur olympischen Distanz waren alle Formate vertreten. Die Atmosphäre blieb trotz sportlichen Höchstleistungen entspannt und herzlich.
Auch der Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands war vor Ort – allerdings nicht in dieser offiziellen Funktion, sondern als Vertreter der 2. Bundesliga im Einsatz und lobte die Orga-Leistung des Teams: „Das Rennen ist wirklich ein tolles Aushängeschild!“

Alle Ergebnisse des Rennens gibt es hier (Link).

Foto: TenneT Power-Triathlon Trebgast

Nach einem heißen Juni nimmt der Triathlon-Sommer im Juli so richtig Fahrt auf. Der Bayerische Triathlon-Verband (BTV) freut sich über einen randvollen Kalender, in dem sich Weltklasse-Events, familiäre Rennen und Nachwuchsformate abwechseln. Der Juli steht für pure Ausdauerfreude, für Gemeinschaft, und für tolle Gastgeber – egal ob am See, in den Bergen oder mitten in der Stadt. Hier kommt der Überblick für alle, die mitfiebern, anfeuern oder selbst an den Start gehen wollen.

Roth, Tegernsee und Ammersee: Große Namen, große Emotionen

Los geht es am 5. Juli mit einem echten Weltklasse-Doppel: Beim Challenge-forAll und der Junior-Challenge Roth ist der Name Programm – hier kann jede und jeder Triathlon-Feeling schnuppern, während im Hintergrund schon die Top-Athletinnen und Athleten für den legendären Challenge Roth am 6. Juli ihre letzten Vorbereitungen treffen. Roth ist das Herz des Triathlons – mit Tausenden Fans an der Strecke, Gänsehaut-Garantie am Solarer Berg und einem Zieleinlauf, der unvergesslich bleibt.

Am gleichen Wochenende wird es auch in Marktredwitz sportlich: Der Cube Schüler- und Jugend Triathlon samt Team Relay bietet dem Nachwuchs die große Bühne und feiert zudem Jubiläum. Beim traditionsreichen Altmühltriathlon Leutershausen (ebenfalls 5. Juli) geht es durch idyllische fränkische Landschaft – Triathlon-Genuss pur!

Am 6. Juli geht es weiter an den Tegernsee. Der dortige Triathlon ist ein Juwel: kristallklares Wasser, Radstrecken mit Panorama und ein Lauf entlang des Ufers.

Jugendliche bei einem Laufwettkampf

Die Vielfalt des Julis: Von Schülertriathlons bis zum Piratenabenteuer

Der 12. Juli wird ein echter Triathlon-Samstag: In Hof geht es sowohl beim GEALAN Triathlon als auch beim Stadtwerke Schüler- und Jugendtriathlon rund. Der Ammerseetriathlon lockt mit seiner herrlichen Kulisse zwischen See und sanften Hügeln, während in Karlstadt beim Swim & Run der Fokus auf Wasserratten und flotte Beine liegt. Wer es familiär mag, wird beim Wuggi-Triathlon fündig – ein kleines, aber feines Rennen mit viel Herzblut.

Am 13. Juli steht der Churfranken Triathlon im Zeichen von Rhein-Main-Flair und Weinbergen – ein sportliches und landschaftliches Highlight. Am 19. Juli folgen der mainathlon‘25, der Velburger Kinder- und Jugendtriathlon (diesmal als Jubiläumsauflage: 40 Jahre!) und der Velburger Kirchweihtriathlon – hier trifft Sport auf Tradition und Kirchweih-Gaudi.

Ein Klassiker darf nicht fehlen: Der Karlsfelder Triathlon am 20. Juli ist ein Fest für alle, die schnelle Strecken und Volksfestatmosphäre lieben. Unter der Woche, am 22. und 23. Juli, gehören die Strecken in Höchstadt und Fürth den Schülerinnen und Schülern. Nachwuchsförderung wird dort großgeschrieben!

Finale furioso: Erlangen, Niederbayern und die Seen im Süden

Das letzte Juli-Wochenende hat es in sich: Am 25. Juli steht der Erlanger Schüler-Triathlon auf dem Plan. Das Rennen feiert 10. Geburtstag! Einen Tag später wird beim Höglwörther See Triathlon vor malerischer Alpenkulisse geschwommen, geradelt und gelaufen, während in Hofheim und beim Amberger Piratentriathlon sportlicher Spaß im Vordergrund steht.

Am 27. Juli schließlich wartet ein bunter Mix aus großen und kleinen Rennen: Beim Triathlon Niederbayern, dem Harburger Schüler- und Jugend Triathlon, dem Erlanger Triathlon und dem Schongau Triathlon findet jeder den passenden Wettkampf – vom Debütanten bis zur ambitionierten Altersklassenstarterin.

Foto: Erlanger Schülertriathlon; Uwe Friedrich; RSC Marktredwitz

 

Mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen im Nachwuchs-Bereich verfolgt der BTV ein klares Ziel: die nachhaltige Sichtung, Förderung und Bindung junger Talente im Triathlon. Neben dem Bundesstützpunkt in Nürnberg als strukturellem Zentrum bilden die Eliteschule des Sports, das Internat und das „Haus der Triathleten“ die Grundlage für eine leistungsorientierte Ausbildung. Ab Herbst rückt zudem die U23-Gruppe wieder stärker in den Fokus.

Förderung im gesamten Verbandsgebiet

Darüber hinaus bietet der BTV dezentrale Förderstrukturen, die gezielt den Einstieg in den Triathlonsport erleichtern. Der BTV Memmert Nachwuchscup verzeichnet jährlich über 1.000 Teilnehmende und fungiert als niederschwelliger Zugang für Kinder und Jugendliche. Nachwuchscamps, offene Trainings, TriPoint-Tage und Schulprojekte sorgen bayernweit für Sichtbarkeit, Einstiegsmöglichkeiten und Talentsichtung vor Ort.

Flankierend stellt der Verband Heimtrainern strukturierte monatliche Trainingspläne, Videoinhalte und Fortbildungsangebote zur Verfügung, um auch außerhalb des Bundesstützpunkts eine hohe Trainingsqualität zu gewährleisten. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz gelingt es dem BTV, Talente frühzeitig zu identifizieren, systematisch zu entwickeln und langfristig in den Leistungssport zu überführen.

Frischer Wind im Trainer-Team

Verantwortlich für die umfangreichen Maßnahmen sind die Bundesstützpunkttrainer Johnny Zipf und Roland Knoll, Trainerin Teresa Knoll, Schul- und Vereinskoordinatorin Hanna Kraus und Jugendleiterin Sophie Rohr. Nun hat das Team prominente und kompetente Verstärkung erhalten: Spitzenathlet Simon Henseleit steigt als Trainer ein.

 

Wie sieht der typische Weg eines Nachwuchstalents beim BTV aus – vom Einstieg bis zur Kadernominierung?

Roland Knoll: Ob es einen typischen Weg gibt, darüber kann diskutiert werden. Häufig läuft es aber so: Die Kids kommen über die Eltern, Schule oder einen Verein zu den ersten Kinder- und Schülerwettbewerben im Bereich Triathlon – wobei es sich meist um Swim&Runs, Staffeln oder auch Duathlon (Lauf-Rad-Lauf) handelt und gar nicht so oft um einen reinen Triathlon aus den klassischen drei Disziplinen. Dadurch sammeln die Kinder und Menschen rund um die Kinder, von den Eltern über Lehrkräfte bis hin zu Vereinsverantwortlichen, erste Erfahrungen und haben (hoffentlich) Spaß. Dadurch animiert werden weitere Wettkämpfe oder bestenfalls Vereins- oder Landesverbands-Maßnahmen wie Sichtungen, Trainingstage oder Camps zu besucht.

Es hat sich gezeigt, dass der Weg über die Nachwuchs-Maßnahmen des Verbandes, wie Sichtungen (Herbst u. Frühjahr), Trainingstage (TriDays) oder Camps der BTV Jugend, als ein sehr guter und wirkungsvoller Weg für alle – also für Nachwuchsathleten und den Verband – darstellt. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: die Athleten-Seite bekommt einen Einblick in die Struktur und Arbeit des Landesverbandes, lernt andere Gleichgesinnte kennen (sehr wichtig!), vor allem aber auch neue Übungsanleitungen und Bewegungserfahrungen werden gesammelt. Somit verbessert sich Schritt für Schritt das Verständnis für eine umfassend notwendige allgemein sportliche Ausbildung weg vom klassischen Triathlon-Erwachsenentrainings („IRONMAN“).
Die Verbands-Seite bekommt durch Maßnahmen und  Wettkampfteilnahmen im BTV Memmert Nachwuchscup eine Übersicht über interessante, junge Kids und beginnt diese in der Altersstufe Schüler A (12-13 Jahre) gezielter mit Lehrgängen zu fördern, auszubilden und weiter zu sichten.

Diese Form der Nachwuchsrekrutierung und -ausbildung verstärkt sich im Jugend B Bereich (14-15 Jahre) massiv und führt dann zwangsläufig zu den ersten Landeskadernominierungen. Aber auch in den anschließenden Altersklassen, der Jugend A und den Junioren, ist über entsprechende Leistungen in entsprechenden Sichtungen im Herbst bzw. Frühjahr und Wettkampfleistungen eine Einladung zu Kadermaßnahmen möglich und bestenfalls erfolgt eine anschließende Kadernominierung bei entsprechender Entwicklung.

Für uns Trainer heißt es stets die Augen offenzuhalten, um talentierte und motivierte Kids zu entdecken.

Welche Rolle spielt der Bundesstützpunkt in Nürnberg in der langfristigen Entwicklung der Athletinnen und Athleten?

Roland Knoll: Ein Bundesstützpunkt (BSP) gilt als die höchste Stufe im Bereich der Förderstrukturen im Leistungssport. Er ist die zentrale Einrichtung, um Spitzensport auszuüben. Im Wesentlichen geht es um die Bereitstellung von geeigneten Trainingsstätten, qualifiziertes Trainer- und Betreuungspersonal und die Unterstützung des Athleten im Bereich Training, Regeneration und umfassender Förderung. 

Für uns als Landesverband Bayern (BTV) ist der BSP Nürnberg das wichtigste und größte Standbein im Leistungssport, um in der sehr trainings- und zeitintensiven Sportart Triathlon jungen Athleten den Weg in den Hochleistungssport  zu ermöglichen, zu unterstützen und weiter zu fördern. Es zeigt sich immer mehr, dass ein Weg außerhalb dieser Förderstruktur fast nicht mehr möglich ist, um das notwendige umfangreiche und strukturierte Training, die eigene Ausbildung und die Regenerationsmaßnahmen unter einen Hut zu bekommen. Auch die hochqualitative Betreuung durch das entsprechende Trainerpersonal und die Infrastruktur mit dem Ziel der kurzen Wege ist anderswo fast unmöglich zu erreichen. Dazu kommt noch die nicht zu unterschätzende Rolle der großen und starken Trainingsgruppe vor Ort in Nürnberg.

Rechts: BTV-Trainer Roland Knoll

Wie gelingt die Balance zwischen sportlichem Anspruch und schulischer Ausbildung?

Roland Knoll: Mit die wichtigsten Punkte sind die kurzen Wege zwischen Unterkunft, Schule, Trainingsstätten, aber auch medizinischen und physiotherapeutischen Angeboten. Alles muss in wenigen Minuten erreichbar sein, um wenig Zeit für die unbedingt erforderlichen regenerativen Maßnahmen und auch das Lernen und Arbeiten für die Schule zu verlieren.

Ein weiteres wichtiges Element ist das Vorhandensein einer Eliteschule des Sports (EdS), ohne die es nur schwer möglich wäre, den Anforderungen des Leistungssports gerecht zu werden. Zum Beispiel werden dort spezielle Trainingszeitfenster am frühen Vormittag ermöglicht, um die erste Trainingseinheit des Tages schon vor der Schule zu schaffen. Oder auf den Weg zum Abitur kann die Oberstufe von normal zwei, auf drei Jahre gestreckt werden, was die Anzahl der Schul-Wochenstunden deutlich reduziert und mehr Raum für Training, Erholung und Lernen lässt. Aber auch Befreiungen für notwendige Trainings- oder Wettkampfmaßnahmen sind sehr unkompliziert in Absprache mit den verantwortlichen Lehrkräften, der Sportkoordination und den Trainern zu realisieren.
Zusätzlich wird an den Tagen, an denen oft Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen stattfinden, Montag und Freitag, versucht, diese überwiegend klausurenfrei zu halten. Auch ist es möglich bei Schwierigkeiten in bestimmten Fächern gezielt Nachhilfe durch die Schule zu bekommen.

 Foto: Foto Gold Simon Henseleit

Simon, du bist selbst ein erfolgreicher Triathlet – was hat dich motiviert, nun auch als Trainer aktiv zu werden?

Nachdem ich letzten Herbst aufgrund meiner Herzerkrankung die harte Entscheidung getroffen habe, meine Karriere zu beenden, musste ich mich erst einmal neu orientieren. Mir wurde aber ziemlich schnell klar, dass ich weiter im Sport aktiv sein will und dass mir der Triathlon weiterhin sehr viel bedeutet. In die Trainerschiene bin ich dann eher zufällig hineingewachsen. Wenn ich aber auf meine Karriere zurückblicke, haben mich doch schon sehr viele unterschiedliche Dinge in diese Richtung geführt und es ist vielleicht doch nicht ganz so zufällig, dass ich jetzt hier gelandet bin. Sei es meine eigene Erfahrung, die vielen Stunden als Schwimmtrainer für die verschiedensten Leistungsklassen, den ein- oder anderen Trainerschein, Vorträge für Sponsoren vor größeren Gruppen, viele Verletzungen und Wettkämpfe aus der Zuschauerperspektive und vieles mehr… Das alles macht mich sicher nicht direkt zum perfekten Trainer, aber ich merke tagtäglich, dass ich sehr viel Energie in den Job stecken kann, ohne dass es sich danach anfühlt. Gleichzeitig gibt es mir sehr viel zurück, wenn die Athlet*innen positives Feedback geben und sich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich stetig weiterentwickeln.

Wie bringst du deine eigenen Erfahrungen aus dem Leistungssport in die Arbeit mit dem Nachwuchs ein?

Gerade lerne ich selbst viel dazu und versuche mich neben der objektiven Belastungssteuerung auch immer in die Athlet*Innen hineinzuversetzen. Nur weil eine bestimmte Trainingsmethode bei mir gut angeschlagen hat, heißt das noch lange nicht, dass das jetzt für die Athlet*Innen genauso funktionieren wird. Allerdings habe ich eine sehr gute Vorstellung davon, die tagtäglichen Einheiten auch noch mit der Schule und dem restlichen Leben zu vereinbaren. Auch wenn wir hier am Stützpunkt sehr gute Bedingungen haben, darf man nie vergessen, dass die Kids noch lange keine Vollprofis sind und es neben dem Sport einfach auch noch viele andere Belastungen gibt. Diese muss man in die Trainingsplanung mit einbeziehen.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainer im BTV-Team?

Ich war als Athlet schon ein Wettkampftyp und das wird sich vermutlich auch als Trainer nicht verändern. Die wöchentliche Trainingsroutine ist die Basis, auf die man seine Leistungsfähigkeit aufbaut und ich finde es phasenweise sehr angenehm und auch spannend eine solche Routine zu entwickeln und zu festigen. Trotzdem werden die Highlights für mich immer die Rennen sein! Dieses Jahr waren das bis jetzt die zwei Jugendcups und das erste Bundesligarennen im Kraichgau. Ich habe es mir äußerlich zwar nicht anmerken lassen, aber ich war bei meinen letzten eigenen Starts entspannter, als jetzt kurz vor dem Start meiner Athlet*Innen. Das ist allerdings wie früher auch schon keine negative, sondern vielmehr eine positive Anspannung und freudige Erwartung auf den hoffentlich endlich fallenden Startschuss!

Welche Stärken siehst du im aktuellen Nachwuchs in Bayern?

Unsere Stärke hier ist in allererster Line die Gruppe an sich. Sicher gibt es hier und da mal etwas Uneinigkeit beim Pacing einer Intervalleinheit oder kleinere Spannungen in der Gruppe, aber insgesamt haben wir aus meiner Sicht nicht nur eine sehr starke Truppe im sportlichen Sinn, sondern auch im Zusammenhalt untereinander. Das zeigt sich auch an den vielen Neuanmeldungen für den Stützpunkt dieses Jahr. Neben der Gruppe haben wir inzwischen einfach auch sehr professionelle Strukturen, die über die letzten 11 Jahre – seit ich damals nach Nürnberg gezogen bin 😉 – gewachsen sind. Sei es das Trainer- und Verbandsteam um die Sportler*Innen herum, die Trainingsstätten oder die Schule, es gibt immer Optimierungsmöglichkeiten, aber wir sind hier inzwischen schon sehr gut aufgestellt.

Was möchtest du jungen Athletinnen und Athleten mit auf den Weg geben – sportlich wie menschlich?

Ich hatte ein sehr gutes Vorbild in meinem langjährigen Trainer Roland Knoll. Durch ihn habe ich nicht nur gelernt, was es bedeutet ein professioneller Athlet zu sein, sondern habe auch den Sport an sich verstanden und lieben gelernt. Die harte Wahrheit ist, dass nur ein Bruchteil alller jungen Athlet*Innen später einmal Profiathlet*Innen werden und natürlich ist es unser Ziel am Stützpunkt, allen die Erreichung dieses Ziels zu ermöglichen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es auch viele andere spannende Berufe da draußen gibt und der Sport einem viel fürs Leben mitgeben kann. Wenn die Jungs und Mädels am Ende nur halb so positiv auf Ihre Zeit hier zurückblicken wie ich das heute tun kann, dann wäre ich schon sehr zufrieden mit unserer Arbeit.

Vielen Dank für euren Einsatz und viel Erfolg für die restliche Saison!

 

 

 

Am 10. August 2025 ist es wieder so weit: Die Frankenmetropole verwandelt sich zum fünften Mal in eine Bühne für Triathletinnen und Triathleten. Der Triathlon Nürnberg feiert Jubiläum und präsentiert frische Strecken, neue Formate und ein buntes Rahmenprogramm.

Wer am frühen Sonntagmorgen ins Wasser des Wöhrder Sees springt, darf sich auf ein tolles City-Rennen freuen und mit neuer Logistik rechnen: Der Rolling Start sorgt für sanften Einstieg ins Schwimmen, und falls das Wasser nicht mitspielt, steht die Norikusbucht als Backup bereit. Danach geht es aufs Rad, durch schattige Alleen und über flache, schnelle Straßen Nürnbergs Nordstadt. Und der finale Lauf? Der führt durch das Herz der Stadt vom Wöhrder See durch die historische Altstadt, über das Kopfsteinpflaster des Hauptmarkts und neu, zurück zum Startort, der nun auch Zielort ist.

Das Hauptprogramm bietet zwei klassische Distanzen: die Sprintdistanz (0,5 km Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Lauf) und die Kurzdistanz (1,5 km / 40 km / 10 km). Beide stehen Einzelsportlern wie Staffelteams offen. Frisch im Programm ist auch der Para-Cup, der Inklusion auf sportlichem Terrain nicht nur fordert, sondern lebt – mit einem gemeinsamen Startfeld, das den Fokus klar auf Teilhabe legt.

Neu: Kinderlauf am Vortag

Kind renntDoch nicht nur Triathleten bekommen hier ihre Bühne: Wer mit Kind und Kegel kommt, findet neu auch Side-Events, die das Sportereignis in ein familienfreundliches Sommerfestival verwandeln. So etwa beim Kids Run am Vortag (Samstag, 9. August), wenn Kinds in den Altersklassen U8 bis U14 um die Wette flitzen. Für Wasserratten gibt es außerdem die Swim Night (bereits am 26. Juni), bei der Neos getestet und Zuglängen gezählt werden – unter professioneller Anleitung. Und nicht zuletzt lädt die Familienstaffel dazu ein, generationsübergreifend den Staffelstab zu übergeben.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter www.nuernberg-triathlon.de.

Foto: DTU/Marcel Hilger

Die Qualifikation für die Europameisterschaft im spanischen Melilla war auch ein Ziel der BTV-Nachwuchsathletinnen und -athleten beim Rothsee Triathlon am Wochenende.Wie bekannt, krönte Carlotta Bülck ihren Auftritt dort mit dem Deutschen Meistertitel und unterstrich eindrucksvoll ihre aktuelle Topform. Die starke Leistung am Rothsee bedeutete nicht nur nationale Spitze, sondern sicherte ihr auch direkt das EM-Ticket. Große Freude gab es im gesamten Team nun im Nachgang, denn weitere Athletinnen und Athleten wurden für die EM nominiert.

Mit ihren Leistungen vom vergangenen Samstag haben sich Moritz Hägel und Kjara Reckmann ebenfalls für den internationalen Wettbewerb empfohlen und wurden nun nachnominiert. Noch hoffen darf Luis Rühl, der sich aktuell auf der Warteliste befindet und damit weiterhin realistische Chancen auf einen Start hat.

Die Europameisterschaften in Melilla werden Anfang Juli ausgetragen.

Foto: DTU/ Winni Penno

„Ich habe ja schon viel mitgemacht, als Moderator“, startet Andreas Groß seinen Bericht zum triathlon.de Cup Landshut, „aber das war wirklich brutal heute!“ Dafür, dass es mit weit über 30 Grad so heiß war, haben sie die Teilnehmenden aber gut geschlagen, findet er. Über 1.000 Athletinnen und Athleten begeisterten die Zuschauer und sorgten für spannende Wettkämpfe von der Schnupper- bis zur olympischen Distanz. Die Meister-Krone holte sich am Ende Maximilian Hoffmann von der TSG 08 Roth, der seiner diesjährigen Sammlung damit einen weiteren Titel hinzufügte. Bei den Frauen siegte überlegen Antonia Reich vom SV Würzburg 05.

Bayerischer Meister in Serie

Maximilian Hoffmann bot ein „faszinierendes Rennen“, wie der Moderator im Nachgang berichtet. Nach einem soliden Schwimmen legte er auf der gegenüber dem Vorjahr anspruchsvolleren Radstrecke den Grundstein für seinen Erfolg. Der neue Kurs führte nicht nur entlang der Isar, sondern bot mit einem Anstieg eine zusätzliche Herausforderung. Hoffmann konnte hier einen entscheidenden Vorsprung herausfahren, den er auf der Laufstrecke mit kluger Renneinteilung verteidigte. „Bei dieser Hitze weißt du nie, was passiert“, sagte er im Ziel und betonte, dass er auf den letzten Kilometern nur noch den Vorsprung absicherte. Nach seinem Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Heilbronn war dieser Erfolg ein weiterer Höhepunkt seiner Saison.

Hinter ihm kam Sven Pollert von der SG Poing fast zehn Minuten später ins Ziel. Der wiederum hatte Jonas Wiehler (TG Viktoria Augsburg) fast vier Minuten abgenommen.

Bei den Frauen glänzte Antonia Reich, die von Beginn an ein beeindruckendes Rennen zeigte und sich verdient den Bayerischen Meistertitel sicherte. „Sie hat da wirklich gezaubert, vom Anfang bis zum Ende“, fand Moderator Andreas Groß. 4:28:24 Stunden brauchte die Sportlerin. Kerstin Hagerer von der CIS Amberg setzte sich auf den weiteren Plätzen knapp vor Kirstin Greilinger (TriSport Isartal) durch.

Steile Entwicklung des Rennens in Niederbayern

Der Veranstaltungstag begann früh mit der Schnupperdistanz, gefolgt von der Mitteldistanz, der offenen Wertung sowie weiteren Rennen über Volks- und olympische Distanzen. Auch die Landesliga Süd war am Start. So sorgten zahlreiche Startwellen für einen abwechslungsreichen, kurzweiligen und herausfordernden Tag.
Besonders die Entscheidung bei den Frauen auf der olympischen Distanz war ein Highlight: Nur 50 Sekunden trennten die beiden Führenden aus unterschiedlichen Startwellen.

Trotz der extremen Temperaturen und kleinerer logistischer Herausforderungen zogen Veranstalter, Athletinnen und Athleten ein durchweg positives Fazit. Die Zahl der Teilnehmer verdoppelte sich im Vergleich zur Premiere im Vorjahr auf rund 1.000 Starterinnen und Starter. „Das Ding hat richtig, richtig Potenzial“, meint auch Andreas Groß, der immerhin mit 30 Jahren Triathlon- und Moderationserfahrung darauf blicken kann.

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: triathlon.de

Heiß umkämpfte Plätze bei heißen Temperaturen: Deutschlands Triathlon-Nachwuchselite lieferte sich am Wochenende beim Rothsee Triathlon spannende Rennen. Die bayerischen Athletinnen und Athleten lieferten vor allem ein geschlossen starkes Mannschaftsergebnis ab, an das kein anderer Landesverband herankam. Drei aus vier Mannschaftsmeistertitel bleiben im Freistaat. Heraus stach an diesem Tag Carlotta Bülck, die sich den DM-Titel der Juniorinnen und damit das letzte verbliebene EM-Ticket sicherte.

17 Sekunden Vorsprung bedeuteten am Ende für Carlotta Bülck einen souveränen Sieg. Sie setzte sich nach einem starken Wettkampf über die 750 Meter Schwimmen, 18,1 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen in 58:00 Minuten gegen Julia Bodenschatz aus NRW durch. Mit ihrem Erfolg sicherte sich die Athletin aus Bayern nicht nur den Deutschen Meistertitel, sondern auch die Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaft, die am 20. Juli im spanischen Melilla stattfindet. Für zusätzliche Freude sorgte Kjara Reckmann, die mit einer starken Leistung auf Platz drei das Podium komplettierte. Gemeinsam mit Sarah Walter (Platz 5) und Chiara Göttler (Platz 6) gewannen die bayerischen Juniorinnen den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.

Starkes Junioren-Team – Platz 3 für Moritz Hägel und Mannschaftsgold

Auch im Rennen der Junioren gab es einen Podiumserfolg zu feiern. Moritz Hägel sicherte sich mit einer Zeit von 51:53 Minuten den dritten Platz. Erst vor einer Woche hatte der Hofer Triathlet beim Europacup in Wels einen Sieg errungen. Knapp dahinter folgte Teamkollege Luis Rühl auf Platz vier, während Moritz Hartmann als Siebter das sehr gute Mannschaftsergebnis abrundete. Diese geschlossene Teamleistung wurde mit einem weiteren Deutschen Mannschaftsmeistertitel belohnt.

Bei der Jugend A weiblich zeigten die BTV-Athletinnen ihr Können und schafften es unter die besten Zehn. Giulia Göttler belegte Rang fünf, Annika Bernhuber folgte auf Platz sieben und Matylda Jozwiak auf Platz neun. Das Trio sicherte sich ebenfalls den Deutschen Mannschaftsmeistertitel. Nina Mayer komplettierte das bayerische Team mit einem soliden 16. Platz.

In der Jugend A männlich erreichte Jonas Seeling Platz 13. Lennart Walter und Tom Kaebel teilten sich Rang 18 in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.

Abschalten und Energietanken

BTV-Landestrainer Johnny Zipf zog ein positives Fazit: „Die Ergebnisse sprechen für sich. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten. Nach den intensiven Wettkämpfen ist es nun wichtig, kurz abzuschalten, neue Energie zu tanken und den Körper regenerieren zu lassen.“ Für die Juniorinnen und Junioren steht in den kommenden Wochen bereits die Vorbereitung auf die nächsten internationalen Rennen auf dem Programm.

Die vollständigen Ergebnisse des Rennens gibt es hier (Link).

Fotos: DTU/ Winni Penno