In unserer Serie “Aus dem Leben eines Kampfrichters” stellen wir euch die Menschen vor, die ihr sonst nur in den gelben Westen kennt. Als Kampfrichter bewirken sie weit mehr, als dass Athletinnen und Athleten Regeln befolgen oder dass Verstöße geahndet werden. Den Auftakt zu unserer Serie macht einer der wenigen Bundeskampfrichter in den Reihen des BTV: Oliver Schmidt. Wir haben uns mit dem Obmann aus Unterfranken über seinen sportlichen Werdegang und seine Arbeit unterhalten.

Hallo Oliver, wie bist Du zum Triathlonsport gekommen?

Ich habe mich 2007 mit dem Triathlonsport infizieren lassen weil es mich fasziniert hat drei verscheidene Sportarten in einen Wettkampf zu integrieren.

Was hat Dich dazu bewogen, Kampfrichter zu werden?

Die Faszination und die Begeisterung für diesen Sport. Ich finde es immer noch beeindruckend, wenn man sich in drei unterschiedlichen Sportarten beweisen muss.

Welcher ist Dein Lieblingstriathlon?

Oliver Schmidt (links) beim Mainfranken Triathlon. Foto: privat

Da gibt es mehrere: in Unterfranken den Triathlon in Niedernberg , aber auch Frankfurt am Main und in Roth gehören zu meinen Favoriten.
Sie alle haben gemeinsam, dass die Abwicklung und Organisation des Wettkampfes kaum Verbesserungspotential aus Sicht eines Kampfrichters haben.

Was ist dir in Deiner Arbeit als Kampfrichter, in der Ausübung Deines Einsatzgebiets besonders wichtig?

Es sind viele kleine Dinge, die ein faires und umweltverträgliches Rennen ausmachen. Beispielsweise ist mir auf allen Strecken wichtig, dass das Müllentsorgen nur an den ausgewiesenen Stellen geschieht und „wildes“ Wegwerfen zur sofortigen Disqualifikation führt. Insbesondere auf der Laufstrecke achte ich darauf, dass Sportlerinnen und Sportler keine Unterstützung von außen durch Trainer und Betreuende erhalten und auf die Einhaltung der Kleiderordnung: Der Oberkörper muss bekleidet und die Startnummer muss von vorne sicht- und lesbar sein.

Welches besondere Erlebnis kannst Du aus Deiner Kampfrichtertätigkeit berichten?

In Wiesbaden beim 70.3 saß ich auf der Laufstrecke auf einer Parkbank. Von dort aus konnte ich beobachten, wie Athletinnen und Athleten reihenweise versuchten abzukürzen. Nachdem sie mich dann gesehen haben, liefen sie teils erschrocken und teils frustriert wieder zurück und machten die Strecke nochmals auf dem richtigen Weg.

© Text: Oliver Schmidt/Christine Waitz; [26.01.2021]; Bilder: privat/DTU

Am 4. März bietet die DTU ein Online-Seminar an, bei dem es um den Einstieg in den Para Triathlon geht. Die Veranstaltung richtet sich an Sportlerinnen und Sportler, aber auch an Trainerinnen und Trainer oder generell Interessierte. Von 18 bis 19.30 Uhr beantwortet unter anderem Tom Kosmehl, der DTU Bundestrainer Para Triathlon, Fragen. Darüber hinaus gibt es Informationen, wie insbesondere Kinder und Jugendliche mit Behinderung unterstützt werden können.

Eine Anmeldung ist per E-Mail unter neumair@brsnw.de  erforderlich.

© Text: DTU/Christine Waitz; [3.02.2021]; Bild: DTU

Sie gehören zum Wettkampf, wie die freiwilligen Helfer: Kampfrichter sind ein unabdingbarer Teil eines jeden Rennens. In ihrer Arbeit kümmern Sie sich um weit mehr als die Einhaltung von Regeln. Bereits im Vorfeld achten Sie darauf, dass die Bedingungen ortsgerecht möglichst ideal sind, dass größtmögliche Sicherheit am und um das Wettkampfgelände herrscht und stehen allzeit für Fragen und Hilfe zur Verfügung. Unsere Serie „Aus dem Leben eines Kampfrichters“ stellt BTV-Kampfrichter aus den Bezirken vor, soll motivieren mitzumachen und für Verständnis für Entscheidungen und Vorgehen in dem nicht immer leichten Ehrenamt werben.

Wie wird man Kampfrichter?

Bereits seit 1988 bildet die DTU Kampfrichterinnen und Kampfrichter aus. Mittlerweile gibt es fünf Level der Kampfrichterlaufbahn. Der Start erfolgt stets als Landeskampfrichter. Der BTV bietet dazu alljährlich Neuausbildungen für Interessierte an und sorgt in der Folge auch für Weiterbildungen. Im nächsten Schritt auf Landesebene kann eine Qualifikation zum Technischen Delegierten und Einsatzleiter erfolgen. Weiter geht es dann auf Bundesebene mit der Ausbildung zum Bundeskampfrichter durch die DTU. Zwei weitere Ausbildungsstufen finden auf ITU-Ebene statt und berechtigen zu Einsätzen auf internationalen Rennstrecken.

Die Grundausbildung des BTV findet im Frühjahr sowohl in Nord- und in Südbayern statt. Sie dauert einen Tag und endet mit einem schriftlichen Test. Als angehender Kampfrichter sollte man einen Zeitaufwand von rund 10 Stunden bis zum ersten Einsatz einrechnen. Pro Saison können beliebig viele Wettkampfeinsätze angenommen werden. Im Idealfall sind es zwei bis drei. Die Einsatzdauer entspricht der Wettkampfdauer mit Vor- und Nachbereitung. Fortbildungen und Auffrischkurse, die ab dem zweiten Jahr zur Lizenzverlängerung benötigt werden, dauern jeweils einen halben Tag.

Kampfrichterin Anni Lange, Stefan Pohl beim Einsatz in Waldershof auf E-Bikes für die Windschattenkontrolle; Fotograf: Klaus Pfister, frei

Was macht ein Kampfrichter?

Kampfrichterinnen und Kampfrichter sorgen dafür, dass jeder Wettkampf für Athletinnen, Athleten und Veranstalter zu einem positiven Erlebnis wird. Dabei sind die Hauptaufgaben die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten, den fairen Umgang im Wettkampf zu überwachen, die Qualität von Rennen gemeinsam mit den Ausrichtern zu verbessern. Mitnichten geht es also nur darum, Sanktionen bei Regelverstößen auszusprechen. Vom Messen der Wassertemperatur, über Kommunikation mit Sicherheitskräften und Behörden, bis hin zum kompetenten Ansprechpartner für Sportlerinnen, Sportler oder auch Zuschauende ist die Arbeit als Kampfrichter vielfältig und konstruktiv.

Warum sollte ausgerechnet ich Kampfrichter werden?

Die Arbeit macht Spaß – das sollen die Interviews dieser Beitragsserie vermitteln.
Daneben hat Dein Verein Vorteile, wenn Du als Kampfrichter aktiv bist: Einen Regelkundigen direkt vor Ort zu haben, kann besonders für Einsteiger ein echter Gewinn sein. Die wichtigsten Fragen in aller Ruhe zu besprechen, macht vor dem ersten Wettkampf Sinn. Bei durch den Verein ausgerichteten Rennen können die eigenen Kampfrichter eingesetzt werden, ohne dass Kosten anfallen.

BTV-Kampfrichter im Interview

Weitere folgen.

© Text: Christine Waitz; [26.01.2021]; Bilder: Klaus Pfister, Helmut Dorsch

Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ist der bedeutendste Förderpreis im deutschen Nachwuchsleistungssport, den die Commerzbank und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) seit 35 Jahren gemeinsam vergeben. Auch 2020 werden insgesamt 50 Vereine für ihre exzellente Nachwuchsarbeit ausgezeichnet. Vereine oder Vereinsabteilungen können sich bis zum 31. März 2021 über ihren Spitzenverband bewerben.

Kontinuierliche Talentförderung zahlt sich aus

Die Auszeichnung belohnt Vereine, die sich für kontinuierliche Talentförderung einsetzen und diese fördern. „Gerade jetzt kommt es darauf an, die vielfältigen Angebote der Vereine im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich sowie das vielerorts unermüdliche Engagement für den Nachwuchs zu erhalten. Damit leisten die Vereine einen zentralen Beitrag für das soziale Miteinander und für die persönliche Entwicklung, ganz besonders von Kindern und Jugendlichen. Wir sind daher sehr glücklich und dankbar, auch in dieser Situation 2021 wieder mit der Commerzbank ´Das Grüne Band` an 50 Sportvereine vergeben und so den unermüdlichen Einsatz von Trainer*innen, Betreuer*innen, Eltern und der Sportler*innen für den Nachwuchs in Sportdeutschland würdigen zu können“, sagt die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker.

Bewerbungen bis 31. März 2021 möglich

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. März 2021. Alle Vereine, die sich in der Nachwuchsarbeit engagieren, sind aufgerufen, das Online-Bewerbungsformular auszufüllen und sich zu bewerben.

Die Bewerbungsunterlagen stehen, zusammen mit den für die Ausschreibung 2021 relevanten Informationen, hier zum Download bereit.

Das „Grüne Band“ im Internet: www.dasgrueneband.com

© Text: DOSB; [22.01.2021] Foto: Markus Goetzke/DOSB

Insgesamt zwölf Seminare mit Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für (angehende) C-Trainerinnen und Trainer hat der Lehrbeauftragte des BTV, Philipp Peter, zusammengestellt. Bereits im vergangenen Jahr wurden einige Kurse online durchgeführt. Das Angebot zum Fernlernen wird in diesem Jahr noch ausgebaut.

Neuausbildung zum C-Trainer Leistungssport

Am 5. August beginnt die 2-teilige Neuausbildung für zukünftige C-Trainerinnen und C-Trainer für den Leistungssport. Die Präsenzveranstaltungen befassen sich insbesondere mit dem Training von kindlichen und jugendlichen Athleten, der Talentsichtung, -förderung und -bindung auf der Basis leistungssportlich orientierter Trainings- und Wettkampfangebote im Triathlon. Themen-Schwerpunkte der Ausbildung sind Planung, Organisation, Durchführung und Steuerung des Grundlagentrainings für junge Anfänger und Fortgeschrittene im triathlonspezifischen Leistungssport. Grundlage hierfür bildet das Nachwuchstrainingskonzept der DTU in seiner aktuellen Fassung.

Trainerlizenzen verlängern

Die Gültigkeitsdauer einer C-Lizenz beginnt mit dem Datum der Ausstellung und endet am 31.12. des vierten Jahres nach dem Prüfungsjahr. Zur Verlängerung sind 15 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen einer vom BTV/BLSV anerkannten Fortbildungsmaßnahme notwendig.
Die Möglichkeiten dazu sind in diesem Jahr besonders vielfältig. Neben Online-Seminaren zu Themen wie „Optimale Regeneration“ oder „Anti-Doping“ bietet das BTV-Lehrteam Hospitationen im Rahmen von TriDays oder Präsenzveranstaltungen mit praxisnahen Themen unter anderem im Bereich MTB Fahrtechnik für Kinder oder Freiwasserschwimmen.

Das vollständige Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

© Text: Christine Waitz; [12.01.2021]; Bild: BTV

Im Dezember hatte das Präsidium des BTV beschlossen, dem „Team Sport-Bayern“ beizutreten. Diesem Beschluss war ein Austausch des Vizepräsidenten Leistungssport des BTV, Thomas Burger, mit Verantwortlichen und weiteren Verbandsvertretern des neu gegründeten Verbands „Team Sport-Bayern“ vorausgegangen. „Wir erhoffen uns dadurch, gemeinsam Stimmen, Sorgen und Belange der einzelnen Sportverbände im BLSV wieder mehr Gehör verschaffen zu können“, kommentiert Thomas Burger den Schritt.

Bessere Förderung für den Nachwuchsleistungssport und Breitensport

Nach mehreren Monaten Beratung, Diskussion und Vorarbeiten war „Team Sport-Bayern“ Ende November 2020 als Zusammenschluss von 24 Sportfachverbänden innerhalb des BLSV gegründet worden. Mittlerweile ist die Zahl der Mitgliedsverbände sogar noch angewachsen. Das Ziel des Zusammenschlusses ist es, in den entsprechenden Gremien des BLSV und darüber hinaus für die Förderung des Nachwuchsleistungssports und Breitensports in den Verbänden Initiative zu ergreifen. In der Pressemeldung zur Gründung des Verbands heißt es dabei: „Die Mitgliedsverbände von Team Sport-Bayern bleiben weiterhin Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband und tragen so zur Wahrung der Einheit des Sports bei.“

Mehr Informationen zu Team Sport-Bayern finden Sie unter www.team-sport-bayern.de.

© Text: Christine Waitz; [02.01.2021]; Bild: BTV

Liebe Triathletinnen und Triathleten aus den Bezirken und Vereinen,
liebe Veranstalterinnen und Veranstalter,
liebe Sportbegeisterte,

der Wunsch nach Normalität begleitet uns gemeinsam in das neue Jahr.
Für viele Veranstaltungen dürfte 2021 zum Entscheidungsjahr werden, denn nochmalige Absagen würden wohl viele Veranstalter zu einem grundsätzlichen Umdenken ihres Engagements bewegen. Vor gleichermaßen großen Herausforderungen stehen viele Vereine, die durch reduzierte Trainingsangebote immer mehr Mitglieder verlieren.
Doch Herausforderungen bieten stets auch Chancen. Der BTV möchte bei Fragen, Ideen oder Schwierigkeiten weiterhin Bezirken, Veranstaltern und Vereinen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Gemeinsam werden wir auch diese herausfordernde Zeit meistern.

Wir freuen uns, wenn im Bereich der Förderung des Nachwuchsleistungssports neue Konzepte greifen, die im gesamten Verband positive Impulse für die Nachwuchsarbeit setzen werden. Zudem sind auch im Breitensport oder Frauensport Veranstaltungen geplant.
Bei den Aus- und Fortbildungen werden wir unsere bereits gewonnenen Erfahrungen nutzen, auch in 2021 entsprechende Angebote zu realisieren.

Im Verband stehen bereits im ersten Halbjahr die aus 2020 verschobenen Neuwahlen an. Lasst uns dort gemeinsam den Kurs für die nächsten vier Jahre einschlagen. Denn es gibt viel zu tun: Die Stelle des Veranstaltervertreters wird neu besetzt werden – in diesen Zeiten sicherlich eine wichtige Position. Dem langjährigen Veranstaltervertreter Martin Wunderlich möchten wir für sein Engagement herzlich danken. Er wird sich in Zukunft mehr in der Arbeit des Bezirks Oberbayern einbringen und wir wünschen ihm viel Freude dabei.
Mit dem neuen Regelbeauftragter Nord Matthias Langhojer ist ein weiterer Neuzugang im Präsidium zu verzeichnen. Auch bei unserem langjährigen Kollegen Thomas Wende möchten wir uns für die geleistete Arbeit herzlich bedanken. In beiden Bereichen wurden noch zuletzt wichtige Projekte auf den Weg gebracht, die in diesem Jahr fortgeführt werden.

Herzliche Grüße,

Gerd Rucker, Präsident des BTV

In der Präsidiumssitzung vom 18. Dezember 2020 wurde Matthias Langhojer durch das Präsidium des BTV kommissarisch zum Regelbeauftragten Nord ernannt. Thomas Wende hatte als bisheriger Regelbeauftragter Nord seinen Rückzug aus dem Präsidium bereits im Vorfeld angekündigt: „Ich freue mich in Zukunft wieder mehr Zeit für den aktiven Dienst als Kampfrichter und Bundeskampfrichter zu haben.“

„Wir bedanken uns für die langjährige und zuverlässige Mitarbeit,“ sagte BTV-Präsident Gerd Rucker in der Präsidiumssitzung des BTV und verabschiedete Thomas Wende mit den Worten „Wir freuen uns, dass Du Dich weiterhin als aktiver Kampfrichter der Arbeit widmest, die Du schon so lange verfolgst und in den Reihen des BTV aktiv mitgestaltet hast. Mit Bundeskampfrichter Matthias Langhojer von der IfA Nonstop Bamberg wird die Position des Regelbeauftragten Nord nahtlos und kompetent besetzt“, führte Gerd Rucker fort.

„Möchte aktive Athletinnen und Athleten begeistern“

Der aktive Triathlet Matthias Langhojer ist seit 2011 Kampfrichter. 2018 legte er die Prüfung als Bundeskampfrichter ab und ist auch als Kampfrichter für internationale Veranstaltungen im ITU-Level 1 zugelassen. Als aktiver Athlet bestritt er seinen ersten Triathlon 2000. Vom Sprint bis zur Langdistanz war er auf allen Strecken unterwegs und sagt: „Am Triathlon fasziniert mich die Kombination aus drei Sportarten – aber vor allem, dass man es am Ende ganz alleine durchziehen muss. Egal wie gut die Ausrüstung ist, wenn die Vorbereitung und insbesondere die Einstellung am Wettkampftag nicht passen, wird wohl der innere Schweinehund siegen.“

Als Regelbeauftragter Nord möchte Matthias Langhojer vor allem dafür sorgen, dass Kampfrichter, Einsatzleiter oder Technische Delegierte in einem partnerschaftlichen Verhältnis mit den Triathleten stehen und dass so jeder Wettkampf für alle ein unvergessliches Erlebnis wird. „Deswegen möchte ich auch möglichst viele noch aktive Athletinnen und Athleten für die Kampfrichteraufgabe begeistern.“

© Text: Christine Waitz; [20.12.2020]; Foto: Matthias Langhojer

Liebe Triathletinnen und Triathleten aus den Bezirken und Vereinen,
liebe Veranstalterinnen und Veranstalter,
liebe Sportbegeisterte,

ein außergewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende zu. Sicherlich hätten wir uns den Verlauf anders gewünscht. Doch auch in diesem Jahr können wir auf einige Erfolge zurückblicken.

Zu Jahresbeginn hat sich der BTV bei der Messepremiere der „motrivation days“ im Rahmen der Freizeit- und Garten-Messe Nürnberg einem breiten Publikum präsentiert.

Auch wenn die meisten Events im Sommer abgesagt werden mussten, schafften es einige Veranstalter Wettkämpfe in angepasstem Format auf die Beine zu stellen. Diesem Engagement ist besonderer Dank geschuldet.

Viel Einsatz geschieht im Verborgenen: Über das gesamte Jahr arbeitete beispielsweise das Leistungssportteam des Bayerischen Triathlon-Verbands auf Hochtouren. So wurde nicht nur die Erfolgsgrundlage des Landes- und Bundesstützpunkts Triathlon weiter gefestigt, sondern auch Konzepte geschaffen, die die Nachwuchsarbeit im gesamten Landesverband voranbringen werden.

Mehrere Angebote im Bereich des Frauensports und seit langem wieder im Bereich des Breitensports waren geplant und ausgeschrieben. Wir hoffen alle darauf, dass diese wichtigen Initiativen im nächsten Jahr stattfinden können.

Aus- und Fortbildungskonzepte wurden kurzfristig auf digitale Formate umgestellt und fanden erstmalig auf diese Weise statt. Für das nächste Jahr ist bereits ein abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt.

Natürlich sind diese Ausführungen nur Schlaglichter einer viel umfangreicheren und oftmals ehrenamtlichen Arbeit, die im Verband, in Bezirken und Vereinen geleistet wird. Es wirken viele Weitere mit. Danke dafür!

Wir wünschen allen Mitgliedern, Veranstaltern, Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern, Unterstützern und Sponsoren ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Grüße,

Gerd Rucker, Präsident des BTV

Natürlich ist der Feuchtwanger Triathlon ein Triathlon für alle. Als „klein, fein und familiär“ bezeichnen die Organisatoren ihren Wettkampf. Und doch hat das Rennen in der Festspielstadt eine Besonderheit. Alljährlich treffen sich hier die sportlichsten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, um das schnellste Oberhaupt zu suchen.

Das selbstgebackene Kuchenbuffet ist eines der Markenzeichen des Triathlon Feuchtwangen

Die Triathlon-Abteilung der TuS Feuchtwangen stellt seit 2013 das Rennen über 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen auf die Beine. Neben der Volksdistanz gibt es seit 2017 ein Swim&Run Kinderrennen, bei dem es mehr um Spaß, als um Platzierungen geht – jeder ist Gewinner. Mit 120 Starterinnen und Startern gehört der Wettkampf sicherlich zu den familiären Veranstaltungen in Bayern. Das Eventgelände findet sich im schön gelegenen und großen Naturfreibad, in dem Teilnehmende auch nach absolvierten Distanzen gerne verweilen.

Ohne Unterstützung von Kommunen geht nichts

Triathlon an den attraktivsten Orten und Plätzen – das Angebot, das Sporttreibende ganz selbstverständlich buchen, ist alles andere als das. Denn was für die Einen ein Tag voller Sportvergnügen ist, bedeutet für Andere Einschränkung, eine ungewohnte Geräuschkulisse oder auch Mehraufwand. Veranstalter arbeiten deshalb stets eng mit den örtlichen Behörden und Kommunen zusammen. Gemeinsam werden passende Konzepte erarbeitet, um möglichst große Sicherheit für alle Beteiligten und Betroffenen zu bieten, um die Abläufe möglichst reibungslos zu gestalten.

Dank gilt an dieser Stelle allen Zuständigen und Mitarbeitenden: „Die Zusammenarbeit mit Behörden, Kommunen und all ihren Bereichen, von der Verwaltung über die Bauhöfe bis zu den Hilfs- und Rettungsorganisationen, ist für unsere Sportart essenziell. Wir – Sportlerinnen und Sportler, Kampfrichterinnen und Kampfrichter, ebenso wie Zuschauende – bewegen uns im öffentlichen Raum und nur dank gemeinsam erarbeiteter Konzepte und Planungen können wir sichere und unbeschwerte Wettkämpfe genießen“, sagt Veranstaltervertreter Martin Wunderlich.

© Text: Christine Waitz; [1.12.2020]; Fotos: Triathlon Feuchtwangen