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Ausschreibung zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften, Ligarennen und Nachwuchscup 2027
VeranstaltungenDie Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2027 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert. „Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“
Vergeben werden folgende BM-Rennen:
Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2026.
Darüber hinaus sucht die Triathlonliga Bayern ausichter für 2027 und folgende Ligen:
Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2026.
Vergeben werden folgende Rennformate im BTV Memmert Nachwuchscup:
Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2026.
Einladung zum BTV Verbandstag mit Thementag am 09.11.2024 in Ingolstadt
Nachrichten des BTVAm 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).
Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
Zum PDF der Einladung
Rahmenprogramm
Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.
Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
Verbandstag
Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG
Der BTV sucht Unterstützung
Nachrichten des BTVZwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.
Hier geht es zur Ausschreibung
„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“
Hier geht es zur Ausschreibung
„BUNDESFREIWILLIGENSTELLE„
TriTeamDay in Ingolstadt: Gemeinsam trainieren, tüfteln und als Team erleben
TriDaysEin Feiertag ohne Schule und stattdessen ein Tag voller Triathlon? Genau darum geht es beim TRI-Team-Day am Mittwoch, 18. November, in Ingolstadt. Zum Buß- und Bettag sind Schülerinnen und Schüler aus den bayerischen Triathlonvereinen eingeladen, gemeinsam einen sportlichen Tag zu verbringen, spannende Aufgaben zu lösen und dabei einmal über den eigenen Vereinsrand hinauszuschauen.
TriTeam Herausforderung
Im Mittelpunkt steht dabei nicht der nächste Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis. In gemischten Teams geht es an diesem Tag um verschiedene Aufgaben im Wasser und an Land. Gefragt sind dabei nicht nur Schwimm- und Laufgeschwindigkeit, sondern auch Geschick, Zusammenarbeit und ein bisschen Tüftelei. Wer mit wem im Team landet, wird erst vor Ort entschieden: Aus den angemeldeten Kindern und Jugendlichen werden altersgerecht gemischte Dreier- oder Viererteams zusammengestellt.
Mitmachen können Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis 2016. Je nach Alter wird in drei Gruppen gestartet: Die Jahrgänge 2015/16 bilden Gruppe A, die Jahrgänge 2013/14 Gruppe B und die Jahrgänge 2010 bis 2012 Gruppe C.
Neben den sportlichen Aufgaben bietet der TriTeamDay auch Gelegenheit, andere junge Triathletinnen und Triathleten kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig soll der Tag Impulse für die weitere Arbeit in den Vereinen und Bezirken geben. Denn Triathlon lebt nicht nur vom Training im eigenen Verein, sondern auch davon, dass Kinder und Jugendliche gemeinsame Erlebnisse sammeln und sich untereinander vernetzen.
Die wichtigsten Infos
Los geht es um 8:30 Uhr auf der Bezirkssportanlage und im Hallenbad Ingolstadt Südwest. Das Ende ist gegen 16:45 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagessen ist für alle Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer und Betreuende ebenfalls inklusive. Wer möchte, kann vor Ort freiwillig etwas für die Veranstaltung spenden.
Für die Teilnahme sollten die Kinder und Jugendlichen mindestens zwei Schwimmlagen beherrschen, 50 Meter Kraul problemlos schwimmen und 200 Meter ohne Pause in verschiedenen Schwimmlagen bewältigen können. Außerdem gehören Tauchen über etwa 1,80 Meter Tiefe und sechs bis acht Meter Weite sowie ein Sprung ins Wasser zu den Voraussetzungen. Bei den jüngeren Jahrgängen erfolgt der Sprung vom Beckenrand, ab Jahrgang 2014 vom Startblock.
Schwimmbrille, Badekappe, zwei Badehosen beziehungsweise Badeanzüge und zwei Handtücher gehören ebenso ins Gepäck wie Hallenschuhe und Sportbekleidung für das Hallentraining. Auch Fahrradhelm und Startnummernband werden benötigt. Für den Tag sollten außerdem eine Trinkflasche – bitte kein Glas – und kleine Snacks eingepackt werden.
Die Plätze sind auf 120 Sportlerinnen und Sportler begrenzt. Anmeldungen sind bis Mittwoch, 11. November 2026, über Spoferan möglich.
Die Ausschreibung als PDF.
Weltmeisterschaft der Juniorinnen und Junioren in Pontevedra: Carlotta Bülck auf Rang sechs
LeistungssportEin dritter Platz nach dem Schwimmen, eine gute Ausgangsposition auf dem Rad und am Ende Rang sechs: Für Carlotta Bülck war die Juniorinnen-Weltmeisterschaft im spanischen Pontevedra ein Rennen mit mehreren Wendungen. Die 17-Jährige zeigte über die Sprintdistanz, dass auch das Training im Wasser fruchtet und sie zu den stärkeren Juniorinnen gehört. Für den Kampf um die Medaillen reichte es am Ende trotzdem nicht.
Dabei begann das Rennen genau nach Bülcks Plan. Nach der Auftaktdisziplin hatte sie als Dritte trockenen Boden unter den Füßen und fand sich damit direkt in der Spitzengruppe wieder. Doch auf dem Rad entwickelte sich das Rennen anders als erhofft. Hinter der enteilten Ungarin Fanny Szalai bildete sich zwar eine Verfolgergruppe, wirklich Fahrt nahm diese jedoch nicht auf. Bülck konnte ihren Vorsprung aus dem Wasser deshalb nicht in einen entscheidenden Vorteil für die zweite Hälfte des Rennens umwandeln. Statt die Lücke nach vorne zu schließen, ging es für die Verfolgerinnen geschlossen Richtung Wechselzone. Bülck konnte gemeinsam mit ihren Konkurrentinnen die Verfolgung der Führenden nicht entscheidend forcieren und die Lücke bis zum zweiten Wechsel nicht mehr schließen.
An der Spitze war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, wer sich den Titel holen würde. Szalai lief das Rennen souverän zu Ende und gewann nach 59:21 Minuten. Dahinter sicherten sich die Schweizerinnen Anouk Danna in 59:58 Minuten und Kimey Casanova in 1:00:39 Stunden die weiteren Medaillen. Bülck lief nach 1:01:06 Stunden als Sechste über die Ziellinie. Acht Sekunden später machte Ava Martha Brambier als Siebte ein gutes deutsches Ergebnis komplett. Die dritte deutsche Starterin Jara Banka hatte dagegen Pech: Ein Sturz auf der Radstrecke warf sie weit zurück. Sie kämpfte sich dennoch ins Ziel und wurde 25.
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Platzierung“, zieht Carlotta Bülck Bilanz. „Vor allem, dass ich meine aktuelle Schwimmform beweisen konnte, hat mich sehr gefreut. Doch dass ich als Dritte aus dem Wasser gestiegen bin, hat mir dann im Endeffekt nichts gebracht, da die Radgruppe nicht funktioniert hat“, blickt Bülck auf die entscheidende Phase zurück. „Dementsprechend war es dann eine Laufentscheidung. Da ärgert man sich natürlich im ersten Moment darüber, wenn man weiß, welche Platzierung drin gewesen wäre, wenn die Radgruppe mitgearbeitet hätte.“
Foto: © World Triathlon
BTV Memmert Nachwuchscup: Nachwuchs erobert den Lanzenanger
NachwuchscupBeim vorletzten Wertungsrennen des BTV Memmert Nachwuchscups ging es in Burglengenfeld über Stock, Stein und Hindernisse. Rund 250 Nachwuchsathletinnen und -athleten sorgten bei der Premiere der Wuidsaujagd im Cup für spannende Rennen. In Deining fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung, wer 2026 die Cup-Siegerinnen und Sieger sind.
Cross statt klassischer Triathlon
Diesmal war kein Schwimmstart gefragt. Beim vorletzten Wertungsrennen des BTV Memmert Nachwuchscups wartete in Burglengenfeld eine Strecke, die vor allem eines verlangte: sicher über Stock und Stein zu kommen.
Die Schüler B waren bei der Wuidsaujagd mit einem großen Feld vertreten. 25 Jungen gingen bei der „Spofakljagd“ an den Start und absolvierten 1.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und 400 Meter Laufen. An der Spitze gab es einen Doppelsieg für den RSC Kelheim: Felix Schäffer setzte sich vor seinem Bruder Lukas Schäffer durch, Rang drei ging an Enzo Thoulouze vom TSV Gaimersheim.
Auch bei den Schülerinnen B war das Feld mit zwölf Starterinnen gut besetzt. Am schnellsten war Amalia Friedberger vom RSC Waldkirchen. Sie setzte sich vor Verena Griesbeck vom TV Furth im Wald-Triathlon und Magdalena Kreitmair von run & bike Kelheim durch.
Die Schüler A und die Jugend B starteten gemeinsam bei der „Überläuferjagd“. Über 2.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und einen abschließenden Kilometer Laufen war von Beginn an Spannung im Rennen. Bei den Jungen setzte sich in der Jugend B Lando Spielberger von der Sektion Hersbruck des DAV durch. Hannes Schmaußer vom TV Burglengenfeld blieb ihm dicht auf den Fersen und sicherte sich zwanzig Sekunden später Rang zwei vor Felix Bleisteiner vom RSC Neukirchen.
Bei den Mädchen ging der Sieg in der Jugend B an Jana Maas vom TSV Gaimersheim. Sie überzeugte mit einem Start-Ziel-Sieg. Sophia Grießemer vom TSV Katzwang 05 wurde Zweite, Josephine Kujala vom La Carrera Triteam Rothsee Dritte. Auf den weiteren Plätzen folgten Inara Zeiner vom TV 1848 Erlangen und Franziska Hopfensperger vom RSC Kelheim.
In der Schüler-A-Wertung sorgte Norah Adler für einen Erfolg aus Sicht der Gastgeber. Die Athletin des TV Burglengenfeld fuhr die schnellste Radzeit ihrer Altersklasse und sicherte sich so den ersten Platz. Hinter ihr erreichte Matthilda Kujala (La Carrera Team Rothsee) mit sicherem Abstand vor Leonie Schardt von der CIS Amberg das Ziel.
Spannend war das Rennen der Schüler A: Den Sieg bei den Jungen holte Jakob Friedberger vom RSC Waldkirchen. Er hatte sich deutlich durchgesetzt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen belegten Hugo Seidel vom 1. FCN Schwimmen und Josef Hopfensperger vom RSC Kelheim mit nur hauchdünnem Abstand die Plätze zwei und drei.
Joel Westphal vom TSV Harburg kam mit 37:08 Minuten als Schnellster der Jugend A ins Ziel. Dahinter folgten Jonathan Schulze und Linus Morbach, beide vom TV 1848 Erlangen.
Bei den Mädchen setzte sich Anne Weigel vom La Carrera Triteam Rothsee durch. Sie gewann die Wertung vor Lara Landmann vom TV 1848 Erlangen und Sophie Dierl vom 1. FC Deining.
Serienfinale in Deining
Lediglich ein Wertungsrennen bleibt noch, im BTV Memmert Nachwuchscup: In Deining geht es am kommenden Wochenende um die letzten Punkte und damit um die endgültige Platzierung.
Ergebisse des Tages in der Übersicht:
Schüler B
Schülerinnen B
Schüler A
Schülerinnen A
Jugend B männlich
Jugend B weiblich
Jugend A männlich
Jugend A weiblich
Fotos: Franz Pretzl
Cornelia Griesche und Michi Fuchs bei der Wuidsaujagd erfolgreich
Breitensport, NachwuchscupKaiserwetter, anspruchsvolle Strecken und ein Lokalmatador, der das Rennen nach einem frühen Zweikampf schließlich allein bestimmte: Bei der 13. Wuidsaujagd in Burglengenfeld wurden die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen. Michi Fuchs vom TV Burglengenfeld nutzte seinen Heimvorteil und holte sich nach Platz drei im Vorjahr erstmals den bayerischen Meistertitel. Bei den Frauen wiederholte Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim ihren Vorjahressieg. Knapp 400 Ausdauersportler waren bei der Veranstaltung des TV Burglengenfeld am Start.
Zum siebten Mal richtete die Triathlongruppe des TV Burglengenfeld die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon aus. Nach den Deutschen Meisterschaften 2022 und 2023 war die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals auch Teil des BTV Memmert Nachwuchscups. Für den Nachwuchs bedeutete das einen zusätzlichen sportlichen Anreiz, für die Veranstalter eine weitere große Startgruppe auf dem ohnehin gut gefüllten Lanzenanger.
Dort spielte sich ein Großteil des Geschehens unmittelbar vor den Augen der Zuschauer ab. Start und Ziel, Wechselzone und Teile des Hindernisparcours lagen kompakt auf dem Veranstaltungsgelände. Besonders der „Fuchsbau“ mit seinen Hindernissen forderte den Athleten neben Kondition auch Geschick auf dem Rad ab.
Gebhard mit Defekt, Fuchs setzt sich durch
Fuchs war damit allein unterwegs und baute seinen Vorsprung auf dem Mountainbike kontinuierlich aus. Als er nach insgesamt 1:35 Stunden mit rund zehn Minuten Vorsprung den Lanzenanger wieder erreichte, war der Ausgang längst entschieden. Mit der Wuidsaumaske auf dem Kopf durfte sich der Lokalmatador erstmals Bayerischer Meister nennen. Nach Organisationschef Thomas Kerner, der 2015 gewonnen hatte, blieb der Titel damit zum zweiten Mal beim ausrichtenden TV Burglengenfeld.
Dahinter entwickelte sich ein deutlich engeres Rennen. Jakob Grünwald von den Pedalrittern Birgland setzte sich als nicht Bayer in 1:45:42 Stunden gegen Mathias Seitz vom La Carrera Team Rothsee durch. Seitz wurde damit dennoch bayerischer Vizemeister. Dominik Mages, ebenfalls vom La Carrera Team Rothsee, komplettierte als Vierter des Gesamtrennens das Meisterschaftspodium.
Griesche nicht zu schlagen
Bei den Frauen fehlte mit Paula Leupold die Cross-Spezialistin des TV Burglengenfeld und die amtierende Deutsche Meisterin verletzungsbedingt. Cornelia Griesche nutzte die Gelegenheit konsequent. Die Vorjahressiegerin legte bereits auf dem ersten Laufabschnitt die Grundlage für ihren Erfolg und behauptete die Führung über die gesamte Distanz. Auch die schnellste Radzeit von Laetitia Birner vom TB Weiden änderte daran nichts. Griesche verteidigte ihren Vorsprung und feierte erneut den bayerischen Meistertitel.
Birner wurde Vizemeisterin, Rang drei ging an Anja Bertleff von der RSG Ansbach. Dahinter folgte mit Pam Mittermeier die nächste Athletin des gastgebenden TV Burglengenfeld. Für sie gab es zusätzlich Gold in der Altersklasse W 45.
Die Burglengenfelder waren damit nicht nur mit den Ergebnissen des Renntages zufrieden, sondern auch mit dem gesamten Verlauf der Veranstaltung. Am Wettkampftag waren mehr als 100 Helfer im Einsatz. Unterstützt wurde der Verein von der Stadt, der BRK-Bereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreichen Helfern aus den Abteilungen Triathlon, Radsport und Leichtathletik. Burglengenfelds Bürgermeister und Schirmherr Martin Antretter machte sich ebenso vor Ort ein Bild vom Geschehen wie BTV-Präsident Gerd Rucker, der gemeinsam mit Antretter die Siegertrophäen überreichte.
Die Bayerischen Meisterinnen und Meister
Männer
AK 20: 1; Michael Fuchs, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 25: 1; Paul Hollerbach, (DAV Hersbruck Triathlon)
AK 30: 1; Fabian Deml, (ATSV Kallmünz)
AK 35: 1; Bernd Erlat, (MTC)
AK 40: 1; Matthias Seitz, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 45: 1; Dominik Mages, (La Carrera Triteam Rothsee)
AK 50: 1; Oliver Arera von Imhoff, (Forstenrieder SC)
AK 55: 1; Jürgen Langhans, (RSC Neukirchen)
AK 60: 1; Thomas Blum, (TV 1860 Immenstadt)
AK 65: 1; Georg Haas, (TV 1848 Schwabach)
AK 70: 1; Josef Schmid, (run & bike Kelheim e. V.)
AK 75: 1; Reinhard Joas, (Herrieder Aquathleten)
Frauen
AK 20: 1; Laetitia Birner, (TB Weiden)
AK 25: 1; Anja Bertleff, (RSG Ansbach)
AK 30: 1; Cornelia Griesche, (TSV Gaimersheim)
AK 40: 1; Silvia Gebhard, (RC 1913 Wendelstein)
AK 45: 1; Pamela Mittermeier, (TV Burglengenfeld 1875 e.V.)
AK 60: 1; Rita Härteis, (WSV Bad Tölz)
Fotos: Franz Pretzl
WM-Bronze für Anja Renner und Maria Paulig; Hanzer verpasst Podium nur knapp
ParatriathlonDie deutschen Para Triathletinnen und Para Triathleten haben bei den World Triathlon Championship Finals im spanischen Pontevedra zwei Medaillen gewonnen. Anja Renner und Guide Maria Paulig erkämpften sich in der Klasse PTVI Bronze. Martin Schulz sicherte sich in der Klasse PTS5 die Silbermedaille und verpasste seinen fünften Weltmeistertitel nur knapp. Valentin Hanzer fehlten als Vierter der Klasse PTS3 lediglich drei Sekunden zu einem weiteren Podiumsplatz.
Nach einem verhaltenen Schwimmen hatte sich Anja Renner mit ihrer Guidin Maria Paulig auf dem Rad und vor allem beim Laufen kontinuierlich nach vornegearbeitet und den Rückstand auf die Konkurrenz Schritt für Schritt verkürzt. Nach 1:09:44 Stunden wurde die 40-Jährige mit der Bronzemedaille belohnt. Damit wiederholte das deutsche Duo den Podestplatz, den es bereits im Vorjahr bei den WM-Finals im australischen Wollongong erreicht hatte. „Mit dem Resultat können wir mehr als zufrieden sein, vor allem weil ich heute keinen so guten Tag hatte. Das hat man schon beim Schwimmen gemerkt. Das war so lala. Ich war am Ende echt erleichtert, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es noch für den dritten Platz reichen würde“, sagte Renner im Zielinterview.
Gold gewann erneut die Spanierin Susana Rodriguez (B1) in 1:06:37 Stunden. Aufgrund ihrer Klassifizierung als vollständig sehbehinderte Athletin ging die Lokalmatadorin mit einem Zeitkompensationsvorsprung von 3:21 Minuten auf die Athletinnen der Klassen B2 und B3 ins Rennen. Silber sicherte sich die Italienerin Francesca Tarantello (B3), die wie Renner als moderat sehbehindert eingestuft ist und nach 1:08:30 Stunden das Ziel erreichte.
Hanzer fehlen drei Sekunden zum Podium
In der Klasse PTS3 hat Valentin Hanzer bei seiner zweiten Para Triathlon-Weltmeisterschaft das Podium nur knapp verpasst. Der Münchner lag nach dem Schwimmen und zu Beginn der Radstrecke noch in Schlagdistanz zu den Medaillenrängen, verlor auf dem schnellen Radkurs jedoch zwischenzeitlich etwas Boden.
Auf den abschließenden drei Laufrunden kämpfte sich Hanzer noch einmal zurück und verkürzte den Rückstand auf die Konkurrenz deutlich. Nach 1:10:16 Stunden überquerte der WM-Sechste des Vorjahres die Ziellinie auf Rang vier. Zum Bronzerang des Griechen Stylianos Malakopoulos (1:10:13 Stunden) fehlten ihm lediglich drei Sekunden. Den Weltmeistertitel sicherte sich der Brite Henry Urand in 1:07:17 Stunden.
In der Klasse PTS2 belegte Neele Ludwig beim Sieg der US-Amerikanerin Hailey Danz (1:19:37) nach 1:32:50 Stunden Rang sieben und komplettierte damit das deutsche Ergebnis bei den Para Weltmeisterschaften.
Foto: DTU/ Nils Arnecke
Apian-Gymnasium Ingolstadt auf Rang acht beim JtfO-Bundesfinale in Berlin
SchulsportMit Platz acht hatten sie geliebäugelt und konnten so am Ende einen kleinen Team-Erfolg feiern: Die Schülerinnen und Schüler des Apian-Gymnasium Ingolstadt haben sich beim Finale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ gut geschlagen und nehmen vor allem Motivation für die Zukunft mit nach Hause.
Nach zwei Wettkampftagen stand Rang acht mit einer Gesamtzeit von 2:57:28 Stunden zu Buche und damit genau das Ergebnis, das sich das Team vorgenommen hatte. Ganz vorne hatten sich die Triathlon-Routiniers des Sportgymnasiums Neubrandenburg bereits in den Einzelrennen einen Vorsprung erarbeitet und brachten diesen auch durch die beiden Staffeln. Mit 2:43:27 Stunden gewann die Schule aus Mecklenburg-Vorpommern ihren achten Bundesfinaltitel. Dahinter war es schon deutlich enger: Montabaur und Schopfheim trennten im Ziel gerade einmal 1:18 Minuten.
Auch für das Apian-Gymnasium begann der Wettbewerb mit 200 Metern Schwimmen, 3.000 Metern Radfahren und 1.000 Metern Laufen für jedes Teammitglied. Die Jungen aus dem älteren Jahrgang mit ein wenig Triathlon-Erfahrung schlugen sich gut: Florian Dormeier erzielte mit 13:21 Minuten die schnellste Zeit des bayerischen Teams. Paul Kellerer kam auf 13:54 Minuten, Louis Che’Rose auf 14:13 Minuten. Die Mädchen, Lucy Neumann, Luisa Schmidt und Sara Kaltenecker, allesamt neu im Triathlon und aus dem jüngeren Jahrgang meisterten ihre Premiere ebenfalls hervorragend. Am Ende ergab die Addition aller Zeiten 1:30:41 Stunden und zunächst Rang acht. Am zweiten Tag wurde ein Mannschaftswettbewerb abgehalten. Der dritte Platz nach der ersten Runde brachte zwischenzeitlich einen Motivationsschub für die Schanzer. Im zweiten Durchgang mit der jüngeren und noch nicht so erfahrenen Crew blieb es dann beim anvisierten achten Platz.
Jugend trainiert für Olympia (Triathlon) am 18. September 2026 in Berlin
Angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ein zufriedenstellendes Ergebnis, wie Landestrainer Roland Knoll fand. Wie groß diese Bandbreite an Triathlon-Erfahrungen tatsächlich ist, erlebte auch Michaela Bock unmittelbar vor Ort. Die Regelbeauftragte Süd war gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Kampfrichter-Team dabei: „Einige Teams waren mit Kaderathletinnen und -athleten besetzt und entsprechend professionell unterwegs, gleichzeitig stand in der Wechselzone auch das einfache Trekkingrad neben dem individuell angepassten Rad.“ Genau diese Mischung gehört allerdings auch zu Jugend trainiert für Olympia. Gleichzeitig ist die sportliche Gemeinschaft ein wichtiger Teil des Konzepts. Am Freitagabend trafen sich beispielsweise die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Sportarten des Herbstfinales in der Max-Schmeling-Halle zur großen Abschlussveranstaltung.
Michaela Bock mit der Kampfrichter- und Orga-Crew
Für Michaela Bock war genau diese Kombination beeindruckend: „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die den jungen Athleten einen wirklich würdigen Rahmen geboten und gezeigt hat, wie wunderbar sich Leistung, Fairness und Gemeinschaft verbinden lassen.“ Auch Landestrainer Roland Knoll zog ein positives Fazit: „Bei JtfO geht es immer erst einmal um Gemeinschaft und Spaß am Sport, nicht nur um Leistung. Hier treffen Routiniers auf Kids, die in der Schule gerade erst mit Triathlon in Kontakt gekommen sind. Im besten Fall – und bei uns ist das bei uns nun auch so – kommen die Neulinge danach auch ins Vereinstraining und bleiben dem Sport motiviert erhalten.“
Fotos: DTU/ Jan Rockahr und BTV
In Deining geht es um Titel, Punkte und jede Menge Cross-Spaß
Nachwuchscup, VeranstaltungenAm 3. Oktober wird es auf dem Sportgelände des 1. FC Deining wieder actionreich: Beim Crossduathlon treffen Bayerns Nachwuchsathletinnen und -athleten aufeinander. Die Strecke passt zum Format. Statt Asphalt und langen Geraden warten beim Radfahren Wiesen, Schotter, Waldwege und Hindernisse auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Je nach Altersklasse werden zwischen 800 Metern und 9,2 Kilometern mit dem Mountainbike zurückgelegt. Dazu kommen zwei Laufabschnitte. Technik ist dabei genauso gefragt wie Kondition – und ein bisschen Spaß gehört natürlich immer dazu dazu.
Wer holt sich die Titel?
Für die Klassen Schüler A, Jugend B und Jugend A geht es um die Bayerischen Meistertitel. Gleichzeitig ist das Rennen die letzte Station des BTV Memmert Nachwuchscups 2026. Eine Besonderheit des Deininger Rennens: Daneben werden auch die Oberpfalzmeisterschaft, die Kreismeisterschaft Neumarkt sowie die Deininger Vereins- und Gemeindemeisterschaft ausgetragen. Für die Athletinnen und Athleten gibt es damit an einem Nachmittag gleich mehrere Gründe, sich auf der Strecke ins Zeug zu legen.
Dabei beginnt der Wettkampftag lange bevor die älteren Jahrgänge um Meisterschaftsmedaillen kämpfen. Die Kleinsten können beim Bambinilauf oder bei der Laufrad-Challenge erste Wettkampfluft schnuppern. Für Schüler D bis Junioren gibt es altersgerechte Crossduathlon-Distanzen, außerdem können Teams in einer Staffel antreten.
Das Konzept hat sich bewährt. In den vergangenen Jahren kamen regelmäßig weit mehr als 150 Kinder und Jugendliche nach Deining. Die Veranstaltung lebt dabei nicht nur vom sportlichen Programm, sondern auch von der Arbeit des Teams um Harald Kaunz und die vielen Helferinnen und Helfer des 1. FC Deining. Die Crossstrecke mit ihren Hindernissen gehört ebenso zum Markenzeichen wie die familiäre Atmosphäre rund um das Sportgelände.
Die Anmeldung ist noch möglich.
Link zur Website des Rennens.
Foto: Guntram Rudolph
Trainerfortbildungen des BTV: Wissen erweitern, Training verbessern
Aus- und FortbildungDie Wintermonate bieten eine gute Gelegenheit, das eigene Trainerwissen aufzufrischen und neue Impulse für die kommende Saison zu sammeln. Der Bayerische Triathlon-Verband bietet dafür in den kommenden Monaten mehrere Fortbildungen für Übungsleiter und Trainer an. Die Themen reichen von Regeneration und Ernährung über frauenspezifisches Training bis hin zu Schwimmen, Radtraining und Sportpsychologie.
Optimale Regeneration, Trainingssteuerung und Ernährung – 8 UE
Wie lassen sich Training, Regeneration und Ernährung sinnvoll aufeinander abstimmen? In diesem Online-Seminar geht es um zentrale Faktoren einer erfolgreichen Trainingssteuerung und darum, wie Trainerinnen und Trainer Regenerationsprozesse gezielt unterstützen und die Ernährung passend zur Belastung einsetzen können. Die Fortbildung umfasst 8 UE und kann zur Verlängerung der BTV-C-Trainer-Lizenz genutzt werden. Zur Anmeldung.
Online-Fortbildungsreihe „5×2“ – 8 UE
Fünf kompakte Online-Termine, fünf unterschiedliche Themen aus der Triathlonpraxis: Die Reihe bietet Einblicke in frauenspezifisches Training, die Trainingsplanung im Kraulschwimmen, Bikefitting, Anti-Doping sowie die mentale Wettkampfplanung.
Die Termine im Überblick:
23. November, 18 Uhr: Anja Ippach – Frauenspezifisches Training im Triathlon
26. November, 18 Uhr: Hanna Krauss – Trainingsplanung im Kraulschwimmen für Anfänger – vom Kind bis zum Erwachsenen
2. Dezember, 18 Uhr: Lasse Ibert – Bikefitting im Triathlon
3. Dezember, 18 Uhr: NADA – Anti-Doping
11. Dezember, 18 Uhr: Magnus Göldner – Mentale Wettkampfplanung im Triathlon – vom Race Plan zum Race Script
Zur Anmeldung.
Die Reihe umfasst insgesamt 8 UE und ist ebenfalls zur C-Trainer-Verlängerung anrechenbar.
Hospitation: Tri-Day für Kinder und Jugendliche – 8 UE
Training direkt in der Praxis erleben: Beim Tri-Day für Kinder und Jugendliche können Trainerinnen und Trainer die Nachwuchsarbeit vor Ort beobachten und neue Impulse für das eigene Training mitnehmen. Die Hospitation findet am Buß- und Bettag statt und umfasst 8 UE. Zur Anmeldung.
Triathlontraining speziell für Frauen – 4 UE
Frauen im Triathlon stellen Trainerinnen und Trainer teilweise vor besondere Fragen – von der Trainingsgestaltung bis zum Umgang mit unterschiedlichen physiologischen Voraussetzungen. Diese 4-stündige Fortbildung richtet den Blick gezielt auf ein frauenspezifisches Training und vermittelt praxisnahe Ansätze für die Trainingsarbeit. Zur Anmeldung.
Radtraining in Theorie und Praxis – 8 UE
Wie lässt sich Radtraining im Triathlon gezielt planen und umsetzen? Diese Fortbildung verbindet theoretische Grundlagen mit praktischer Anwendung. Ein besonderer Bestandteil ist die Praxiseinheit in der Radsporthalle Augsburg, bei der die Inhalte unmittelbar auf dem Rad umgesetzt werden. Die Fortbildung umfasst 8 UE und kann zur Verlängerung der BTV-C-Trainer-Lizenz genutzt werden. Zur Anmeldung.
TriPoints werden neu aufgestellt – Vereine können sich jetzt bewerben
TriPointWie kann Nachwuchsarbeit in einer Region gemeinsam stärker werden? Genau darum geht es bei den TriPoints. Der Bayerische Triathlon-Verband entwickelt das Netzwerk für die Förderperiode 2026–2028 weiter und sucht sechs bis zehn Vereine, die als regionale Kompetenzzentren Verantwortung für die Nachwuchsentwicklung in ihrem Bezirk übernehmen möchten.
Aus den bislang weit über 20 TriPoints soll künftig ein kleineres, stärker verbundes Netzwerk entstehen. Dazu wird pro Bezirk ein TriPoint für zwei Jahre benannt. Was sich nicht verändert: Im Mittelpunkt stehen die Nachwuchsarbeit vor Ort, die Vernetzung der Vereine und gemeinsame Angebote für Kinder und Jugendliche. „Wir haben das Konzept bewusst noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Die bisherigen TriPoints haben gezeigt, welches Potenzial in der Idee steckt. Künftig möchten wir die Standorte noch stärker als Kompetenzzentren für ihren Bezirk entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen fördern“, erklärt Hanna Krauss, Ansprechpartnerin für das Projekt beim BTV.
Gemeinsam Nachwuchs entwickeln
TriPoints sollen gute Nachwuchsarbeit nicht nur im eigenen Verein anbieten, sondern Impulse in die Region geben. Dazu gehören der Austausch zwischen Vereinen und Trainern, gemeinsame Trainingsangebote, Kooperationen mit Schulen und Ganztagsangeboten sowie neue Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche für Triathlon zu begeistern.
Ein wichtiges Element bleiben die TriPointDays. Mindestens einmal jährlich organisiert jeder TriPoint einen solchen vereinsübergreifenden Aktionstag. Training, Begegnung und – sofern möglich – Wettkampf können dabei miteinander verbunden werden. Das Format bleibt bewusst offen und kann an die regionalen Gegebenheiten angepasst werden. „Ein TriPoint muss nicht in allen Bereichen perfekt aufgestellt sein“ erklärt Hanna Krauss. „Entscheidend sind eine funktionierende Nachwuchsarbeit, engagierte Menschen und die Bereitschaft, gemeinsam mit anderen Vereinen etwas für den Nachwuchs im Bezirk zu entwickeln.“
Unterstützung durch den BTV
Damit das auch sinnvoll klappt, stellt der BTV 800 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Mittel können beispielsweise für TriPointDays, Schnupper- und Mitmachangebote oder Trainer- und Referentenhonorare eingesetzt werden. Darüber hinaus begleitet der BTV die TriPoints fachlich und organisatorisch, unterstützt bei Planung, Umsetzung und Kommunikation. Regelmäßige digitale Treffen ermöglichen zudem den Austausch zwischen den TriPoints in ganz Bayern.
Wer kann sich bewerben?
Gesucht werden BTV-Vereine mit aktiver Nachwuchsarbeit und Interesse daran, die Entwicklung der Nachwuchsarbeit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus mitzugestalten.
Voraussetzungen sind unter anderem das Benennen einer zuverlässigen festen Ansprechperson, geeignete Trainings- und Veranstaltungsstätten oder entsprechende Kooperationen sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Vereinen, Bezirk und BTV. In der Bewerbung geht es nicht nur um den aktuellen Stand, sondern auch um die Perspektiven für die Zukunft: Wo steht die Nachwuchsarbeit heute? Welche Herausforderungen gibt es? Was soll sich in den kommenden zwei Jahren entwickeln? Und wie kann die Region davon profitieren?
Jetzt bewerben
Wer Nachwuchsarbeit im eigenen Bezirk mitgestalten und gemeinsam mit anderen Vereinen weiterentwickeln möchte, ist eingeladen, sich zu bewerben. https://forms.cloud.microsoft/e/9JeF1VdWbX
Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2026
Ansprechpartnerin: Hanna Krauss
Foto: Michael Lapp
Jag de Wuidsau: Bayerische Meisterschaft und großes Familienfest in Burglengenfeld
Nachwuchscup, VeranstaltungenAm 26. September wird es in Burglengenfeld wieder wuid: Bei der 13. Auflage der „Jag de Wuidsau“ geht es nicht nur um schnelle Zeiten und spektakuläre Trails, sondern auch um die Bayerischen Meistertitel im Crossduathlon. Auf dem Lanzenanger trifft sich die bayerische Crossduathlon-Szene zum Saisonfinale und der TV Burglengenfeld sorgt einmal mehr dafür, dass daraus ein ganz besonderer Wettkampftag wird.
Im Mittelpunkt steht die natürlich Wuidsaujagd, bei der die Bayerischen Meisterinnen und Meister ab der Altersklasse 18/19 ermittelt werden. 6,0 Kilometer Laufen, 22,8 Kilometer Mountainbike und abschließend vier Kilometer Laufen führen über die anspruchsvolle Strecke mit Trails und Hindernissen. Start und Ziel sowie einige der spektakulärsten Streckenpassagen liegen direkt am Lanzenanger – beste Voraussetzungen also auch für Zuschauerinnen und Zuschauer.
Griesche und Fuchs mit Titelambitionen
Bei den Frauen geht Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) als klare Favoritin an den Start. Die 32-Jährige hat sich hier schon in den letzten beiden Jahren die Wuidsau-Krone geholt und zielt sicher auf das Tripple ab. Die Saisonbilanz der für den TSV Gaimersheim startenden Athletin mit Siegen lässt auch kaum Zweifel daran, dass das klappen könnte.
Bei den Männern dürfte das Rennen deutlich offener werden. Michael „Michi“ Fuchs vom TV Burglengenfeld zählt nach seinen starken Auftritten der vergangenen Jahre zu den Favoriten und geht mit einem frischen Deutschen Meister-Titel im Crosstriathlon aus 2026 ins Rennen. Mit Martin Gebhard, dem Deutschen Meister von 2024, steht allerdings ein weiterer erfahrener Crossduathlet auf der aktuellen Meldeliste.
Auch als Staffel kann man mitmachen. Sie bietet viel Spaß bei Jag de Wuidsau.
Nachwuchs eröffnet den Wettkampftag
Bevor die Erwachsenen auf die Wuidsaujagd gehen, gehört der Lanzenanger dem Nachwuchs. Mit dem Frischlingsrun, der Spofakljagd und der Überläuferjagd gibt es gleich drei Formate für die jüngeren Jahrgänge. Besonders die Crossduathlon-Rennen für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche sind inzwischen fester Bestandteil der Veranstaltung. 2026 gehört die „Wuidsau“ zudem zum BTV Memmert Nachwuchscup.
Den Abschluss bildet die Schnupperjagd. Sie richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger sowie an Jugendliche und bietet die Möglichkeit, das Crossduathlon-Format auf einer kürzeren Strecke kennenzulernen. Auch bei der großen Wuidsaujagd können Teams als Staffel antreten – eine Variante, die den Einstieg in den Sport erleichtert und zugleich für zusätzliche Dynamik sorgt.
Sportfest mit Nachhaltigkeitsanspruch
Dass die „Jag de Wuidsau“ längst mehr ist als ein Rennen, zeigt sich auch abseits der Strecke. Der TV Burglengenfeld hat die Veranstaltung bewusst als familienfreundliches Sportfest weiterentwickelt. Während die Kinder am Vormittag ihre Rennen bestreiten, können Eltern und Begleiter das Geschehen verfolgen, selbst an den Start gehen oder sich auf dem Veranstaltungsgelände treffen. Kurze Wege und die Konzentration der Wettbewerbe rund um den Lanzenanger machen das Zuschauen unkompliziert.
Dabei gehört Nachhaltigkeit seit Jahren zum Veranstaltungskonzept. Die „Jag de Wuidsau“ ist mit dem Nachhaltigkeitslabel des Bayerischen Triathlon-Verbands ausgezeichnet. Dazu gehören unter anderem die Förderung einer umweltverträglichen Anreise, regionale Partner, Mehrwegangebote, Mülltrennung, die Wiederverwendung von Materialien und der Verzicht auf unnötige Give-aways. Bereits seit der ersten Austragung arbeitet das Organisationsteam daran, das Rennen möglichst naturnah und ressourcenschonend umzusetzen.
Aktuell stehen 238 Starterinnen und Starter inklusive Staffeln auf der Meldeliste. Und noch ist Zeit, das Starterfeld zu erweitern: Für die Bayerische Meisterschaft läuft die Anmeldung bis zum 13. September, für die übrigen Wettbewerbe bis zum 20. September.
Link zur Website der Veranstaltung.
Fotos: Franz Pretzl