Am 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

  • 9:15 bis 10:30 Uhr
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 1 (Sophie Rohr): Frauengerechtes Training
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): „Sponsoring“
      Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 3 (Christian Teringl): „Einfache Einsätze: Das KR-Planungstool verstehen und optimal nutzen!
      In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
  • 10:30 bis 11.00 Uhr           Pause
  • 11:00 bis 12:30 Uhr           Verbandstag
  • 12:30 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 13:30 bis 14:45 Uhr
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 1 (Michael Ruhe): Konflikte und Lösungsmechanismen im Sport- und Veranstaltungskontext
      Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): Workshop „Sponsorenmappe“
      Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
  • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr           Veranstaltertreffen
  • 15:30 bis 17:00 Uhr Kampfrichtertreffen

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 6 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 7 – Bericht der Jugendleiterin
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10Aussprachen zu TOP 2 -TOP 8
  • TOP 11 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 12 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 13 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 15Aussprachen zu TOP 10 – TOP 15
  • TOP 16 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 17 – Entlastung des Präsidiums
  • TOP 18 – Bestätigung des Regelbeauftragten Nord
  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2025
  • TOP 21 – Verschiedenes

 

Die Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.

„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“

Vergeben werden folgende BM-Rennen:

  • BM Duathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Duathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Mitteldistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Crosstriathlon (Elite, AK, m/w)
  • BM Mixed-Relay als Bayerische Vereinsmeisterschaft (mit Windschattenfreigabe)
  • BM Paratriathlon (AK, m/w)

Vergeben werden folgende Liga-Formate:

  • Supersprint mit Mannschaftsverfolgung
  • Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Sprintdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Swim&Run, Bike&Run

Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:

  • BM Swim&Run Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der SWIM&RUN- Serie im Rahmen des BTV Nachwuchscups
  • BM Triathlon Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der BTV Nachwuchscups
  • BM Mixed-Relay (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Duathlon (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Crossduathlon (Schüler, Jugend, Junioren)

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.

Foto: Julian Rohn

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


Hier geht es zur Ausschreibung

BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


Die Starterinnen und Starter der Bayernliga in Landshut und der Regionalliga in Trebgast mussten am vergangenen Wochenende mit außergewöhnlichen Bedingungen zurechtkommen. Temperaturen von über 40 Grad in der Sonne stellten sie, aber auch Helferteams, Kampfrichter und Veranstalter vor große Herausforderungen. Dass beide Veranstaltungen dennoch erfolgreich über die Bühne gingen, war vor allem einer guten Organisation und flexiblen Entscheidungen vor Ort zu verdanken.

Schnell reagiert in Landshut

Schon vor dem ersten Start war klar: Der ursprüngliche Zeitplan muss angepasst werden. Gemeinsam entschieden sich Veranstalter und Liga-Verantwortliche kurzfristig, den Wettkampf um eine Stunde vorzuziehen. Gleichzeitig wurde die Laufstrecke verkürzt, zusätzliche Wasserstellen eingerichtet und ein Hitzekonzept konsequent umgesetzt. Selbst die Technik geriet an ihre Grenzen – kurzfristig musste sogar ein Ersatz-iPad für den Moderator einspringen. Passend zu den Extrem-Bedingungen gab Andreas Groß den Satz aus, der den Tag wohl am besten zusammenfasste: „DNF ist heute eine Option.“ Wer angesichts der Hitze ausstieg, traf keine schlechte, sondern eine vernünftige Entscheidung.

Doch die schnellen Anpassungen zeigten Wirkung: Trotz der extremen Temperaturen gab es keine medizinischen Zwischenfälle – der wohl schönste Erfolg des Tages.

Sportlich verlangte vor allem die anspruchsvolle Radstrecke den Ligastarterinnen und Ligastartern einiges ab. Der berüchtigte Anstieg mit rund 100 Höhenmetern machte das Rennen zu einer echten Herausforderung. Mit einer starken Mannschaft präsentierte sich dabei das Herrenteam des TSV Gaimersheim. Nach einer geschlossenen Leistung auf der Schwimm- und Radstrecke sowie einem starken Lauf sicherte sich Bastian Glockshuber den Tagessieg. Gemeinsam mit Anton Kress, Max Zech und dem kurzfristig eingesprungenen Lukas Dittmar gelang dem Team zudem erstmals der Sieg in der Mannschaftswertung der Bayernliga. Michael Fuchs (TSV Burglengenfeld) und Matthias Türk (Böhnlein Sports Bamberg) komplettierten die Podestplätze.
In der Teamwertung der Männer führt nach dem Rennen der MRRC München II vor dem TSV Burglengenfeld und dem SV Bayreuth.

In der Einzelwertung der  Frauen setzte sich Anja Beck (TWin Neumarkt) durch. Julia Sterk (SV Würzburg 05 II), Hanna Ehnis (SSV Forchheim II) folgten. Spitzenreiter der Liga-Tabelle nach zwei Rennen ist nun der SSV Forchheim II vor dem Post SV Nürnberg und Tristar Regensburg II.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte außerdem ein junger spanischer Profi, der außerhalb der Liga an den Start ging. Der Mathematik- und Datenanalyse-Student der TU München absolviert derzeit seine erste Profisaison, kann bereits mehrere spanische Meistertitel vorweisen und bringt eine Halbmarathon-Bestzeit von beeindruckenden 1:02 Stunden mit – ein Name, den man sich merken sollte.

Trebgast: Wenn Durchkommen schon eine Leistung ist

Während Landshut mit einem angepassten Wettkampfformat auf die Hitze reagierte, stand in Trebgast das reguläre Programm auf dem Plan. Die hohen Temperaturen forderten jedoch auch hier allen Beteiligten alles ab. Entsprechend diszipliniert gingen die Athletinnen und Athleten das Rennen an, teilten ihre Kräfte klug ein und lieferten trotz der extremen Bedingungen starke Leistungen ab.

Bei den Frauen entwickelte sich ein spannendes Rennen, das Anna Weizenegger (RSC Kempten) knapp für sich entschied. Nur gut eine Sekunde dahinter folgte die erst 17-jährige Dana Schörner vom Tri Team der IfL Hof. Dritte wurde Nina Mayer (TSV Harburg).

Das Männerrennen gewann Felix Schiller (Timeless Planet TG Viktoria Augsburg) in 50:56 Minuten. Sebastian Neef und Kilian Bauer (beide TSG 08 Roth II) komplettierten das Podium.

In der Teamwertung der Frauen führt derzeit der TV Planegg-Krailing vor der TSG 08 Roth und dem TSV Harburg. Bei den Männern liegt die TG Viktoria Augsburg an der Spitze, gefolgt vom TV 1848 Erlangen und der TSG 08 Roth II.

Nach diesem heißen Rennwochenende richtet sich der Blick nun auf den nächsten Ligastopp: Beim Doppelrennwochenende in Hof wartet bereits die nächste Bewährungsprobe auf die Teams der Bayerischen Triathlonligen.

Foto: Thomas Knodt

Der Brombachseetriathlon ist weiter auf Erfolgskurs: Bereits mehrere Wochen vor dem Start am 30. August sind alle Startplätze für die zweite Auflage vergeben. Mehr als 1.100 Athletinnen und Athleten werden im Seezentrum Allmannsdorf bei Pleinfeld erwartet. Sowohl die Einzelstarts als auch die Staffelwettbewerbe sind vollständig ausgebucht.

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr war das Interesse groß. Die Mitteldistanz mit 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und einem abschließenden Halbmarathon hat sich innerhalb kurzer Zeit als fester Termin im bayerischen Triathlon-Kalender etabliert. „Die Vorfreude auf die zweite Ausgabe war überall deutlich spürbar. Dass wir erneut Wochen vor dem Start komplett ausgebucht sind und mehr als 1.100 Athletinnen und Athleten begrüßen dürfen, freut uns riesig. Das zeigt, dass unser Konzept in der Triathlon-Community sehr gut ankommt“, sagt Stefan Schwenk vom Organisationsteam.

Auch Pleinfelds Bürgermeister Stefan Frühwald blickt mit großer Freude auf das bevorstehende Event: „Die überwältigende Nachfrage nach der zweiten Auflage des Brombachseetriathlons bei uns in Pleinfeld erfüllt mich mit Stolz und Freude. Es zeigt, wie sehr dieser Wettkampf nicht nur die Athletinnen und Athleten, sondern auch die gesamte Region begeistert. Ich bin überzeugt, dass wir wieder ein unvergessliches Sportereignis inmitten unserer einzigartigen Seenlandschaft erleben werden.“

Triathlon im fränkischen Seenland

Geschwommen wird im Großen Brombachsee. Die Radstrecke führt durch das Fränkische Seenland, bevor der Halbmarathon entlang des Seeufers zurück ins Ziel verläuft. Start, Wechselzone und Ziel befinden sich erneut im Seezentrum Allmannsdorf und bieten kurze Wege sowie beste Bedingungen für Aktive und Zuschauer.

Für das Organisationsteam ist der Rückhalt in der Region ein entscheidender Erfolgsfaktor. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist nur mit dem Verständnis und der Unterstützung der Anwohner möglich“, betont Stefan Schwenk. „Deshalb möchten wir uns bereits jetzt herzlich für die Geduld und das Verständnis für die notwendigen Verkehrs- und Zufahrtseinschränkungen am Veranstaltungstag bedanken. Dieses Miteinander trägt wesentlich dazu bei, den Brombachseetriathlon sicher und erfolgreich durchführen zu können.“

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Eintragung in die Warteliste gibt es unter www.brombachseetriathlon.de.

Foto: Baboons/ Ingo Kutsche

Die TriDays des Bayerischen Triathlon-Verbands (BTV) sind feste Bestandteile im Nachwuchskalender: Bei den bayernweiten Trainingstagen treffen sich regelmäßig Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Vereinen, um gemeinsam zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für ihre sportliche Entwicklung mitzunehmen.

Wie bereits im vergangenen Jahr fand der TUM TriDay auf dem modernen Campus im Olympiapark der Technischen Universität München statt. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem Bayerischen Triathlon-Verband. Im Mittelpunkt stand erneut die „vierte Disziplin“ des Triathlons – der Wechsel zwischen Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Gerade im Nachwuchsbereich spielt ein schneller und sauberer Wechsel eine entscheidende Rolle. Je kürzer die Wettkampfdistanz, desto größer ist der Einfluss der Wechselzeit auf das Gesamtergebnis. Verlorene Sekunden lassen sich anschließend nur mit erheblichem Mehraufwand wieder aufholen. Deshalb ist es wichtig, neben den ausdauerrelevanten Fähigkeiten auch die technischen und koordinativen Abläufe in der Wechselzone gezielt zu trainieren. Unter Zeitdruck und körperlicher Belastung müssen die Bewegungsabläufe sicher, flüssig und effizient funktionieren.

Ein Erlebnis für alle Beteiligten: Der TUM Triaday war ein voller Erfolg

Passend dazu entwickelten Studierende der Sportwissenschaften unter der Leitung von Valentin Nusser und Martin Schönfelder gemeinsam mit dem BTV ein neues Testkonzept. Im Mittelpunkt stand ein speziell konzipierter Wechseltest, bei dem die Teilnehmenden nach einem simulierten Schwimmen kurze Rad- und Laufstrecken absolvierten. Ziel war es, die Handlungsabläufe während des Wechsels genauer zu analysieren und wertvolle Erkenntnisse für Training und Talententwicklung zu gewinnen. Ergänzt wurde das Programm durch weitere sportmotorische Untersuchungen, darunter Testverfahren des Deutschen Motorik-Tests, die in den Diagnoselaboren der TU München durchgeführt wurden.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Den Abschluss bildete ein abwechslungsreicher Cross-Duathlon über den Campus. Neben Lauf- und Radpassagen galt es zahlreiche Hindernisse wie Treppen, Erdwellen, Böschungen und Paletten zu überwinden. Diese abwechslungsreiche Streckenführung sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Teilnehmenden, sondern förderte gleichzeitig die Radbeherrschung und das sichere Fahren – Fähigkeiten, die sowohl im Wettkampf als auch im Straßenverkehr von großer Bedeutung sind.

Trotz der sommerlich hohen Temperaturen blicken alle Beteiligten auf einen rundum gelungenen TriDay zurück. Nun richtet sich der Blick gespannt auf die Auswertung der gewonnenen Messdaten – und natürlich bereits auf die nächste Auflage im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt: TUM TriDay 2027.

Fotos: TUM

Der Juli ist und bleibt das Herzstück der bayerischen Triathlonsaison. Es gibt kein Wochenende, an dem nicht irgendwo im Freistaat gestartet, angefeuert, gefinisht und sportlich gefeiert wird. Zwischen Weltklasse-Events, Liga-Rennen, Nachwuchsformaten und traditionsreichen Jedermannveranstaltungen zeigt sich die ganze Bandbreite des Sports.

Auftakt im Frankenland mit großer Bühne in Roth

Den Auftakt macht das fränkische Triathlon-Mekka Roth bereits am 3. Juli mit der Challenge for All und der Junior Challenge, die als feste Säulen der weltberühmten Challenge-Woche insbesondere Familien und Einsteigern eine Bühne bieten. Nur einen Tag später blickt der Altmühltriathlon Leutershausen auf sein 35-jähriges Bestehen zurück und punktet in Mittelfranken mit ehrenamtlicher Herzlichkeit. Das sportliche Hauptaugenmerk des Wochenendes liegt jedoch zweifellos auf der legendären Langdistanz des Challenge Roth, bei der Hunderttausende Zuschauer die Athleten am Solaren Berg, am Kanal und im Stadion zu Höchstleistungen peitschen. Zeitgleich zieht der Tegernsee Triathlon mit seinem anspruchsvollen Streckenprofil vor einer imposanten Alpenkulisse die Sportler in den Süden.

Volles Programm in Hof

Am darauffolgenden Wochenende verlagert sich das Geschehen unter anderem an den Ammersee, wo die 26. Auflage des Triathlons in Riederau nicht nur mit einer Uferstrecke aufwartet, sondern auch wichtige Punkte für die Landesligen bereithält. Wer es abseits des Asphalts mag, findet am selben Tag beim 11. Wuggi-Triathlon ein knackiges Cross-Format, während in der Oberpfalz die jüngsten Sportler beim Piratentriathlon Amberg spielerisch gefordert werden. Der Sonntag gehört dann dem traditionsreichen 43. GEALAN Triathlon der IfL Hof. In Oberfranken kreuzen sich die Wege der Bayerischen Triathlonliga und des BTV Memmert Nachwuchscups, zudem werden auf der schnellen Strecke die Bayerischen Meistertitel im Team Relay vergeben. Abgerundet wird dieses vollgepackte Wochenende durch den Churfranken Triathlon in Niedernberg sowie den Cross-Triathlon in Karlstadt.

Für jeden etwas am dritten Juli-Wochenende

In Velburg verschmelzen zur Monatsmitte beim 39. Kirchweihtriathlon sportlicher Ehrgeiz und bayerisches Brauchtum, flankiert von einem Crossduathlon und Crosstriathlon für Jugendliche. Natur- und Landschaftsgenießer kommen zeitgleich beim familiären Triathlon am Höglwörther See in Oberbayern auf ihre Kosten. Die Jugendförderung steht im schwäbischen Harburg beim 8. Schüler- und Jugendtriathlon im Fokus, wo zudem wichtige Punkte für den BTV Memmert Nachwuchscup vergeben werden. Eine Premiere feiert das erste Schüler- und Jugend-Swim & Run im oberbayerischen Flintsbach. Ein echtes Kontrastprogramm im Münchner Umland liefert schließlich der 36. Karlsfelder Triathlon am 19. Juli, der auf seinen flachen Strecken sowohl Bestzeitenjäger als auch Neulinge anlockt.

BM Mitteldistanz zum Monatsende

Zum Monatsende schlägt zunächst die Stunde der Schulen und Vereine: Der Schülertriathlon in Höchstadt, der HeroKids Schüler-Triathlon in Eckental, der Fürther Schultriathlon und der 36. Erlanger Schüler-Triathlon führen tausende Kinder an den Ausdauersport heran. Das finale Juli-Wochenende bündelt dann noch einmal hochkarätige Entscheidungen und große Jubiläen. Während der 33. Hofheimer Triathlon Aktive in den Naturpark Haßberge lockt, kämpfen Athletinnen und Athleten beim Triathlon Niederbayern um die Bayerischen Meisterschaften auf der Mitteldistanz. Gleich zwei bayerische Urgesteine feiern zeitgleich Geburtstag: Der 40. Wörthsee-Triathlon blickt auf vier Jahrzehnte Historie zurück und gilt, ebenso wie der zeitgleich stattfindende 35. M-net Erlanger Triathlon, als absoluter Vorreiter für ökologische Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Organisation im Sport.

Wir wünschen allen Starterinnen und Startern viel Erfolg!

Foto: Elea Bayreuther

Blick in ein Freibad mit Kindern

Der inklusive Schüler-Triathlon in Kelheim hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer echten Erfolgsgveranstaltung entwickelt. Bei der zweiten Auflage verwandelten rund 240 Kinder und Jugendliche das Gelände rund um das Stadion am Rennweg und das Keldorado in eine große Triathlonarena. Damit konnte die Teilnehmerzahl gegenüber der Premiere im vergangenen Jahr deutlich gesteigert werden.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars der 11. Jahrgangsstufe des Donau-Gymnasiums Kelheim. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail sorgten sie dafür, dass vom Check-in über die Wettkämpfe bis hin zur Siegerehrung alles reibungslos funktionierte. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie vielen Partnern aus der Region.

Der inklusive Gedanke war dabei an jeder Stelle spürbar. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gingen gemeinsam an den Start und zeigten eindrucksvoll, wie selbstverständlich Sport Menschen verbindet. Ergänzt wurde der Wettkampf durch zahlreiche Mitmachangebote, bei denen die Teilnehmenden unter anderem Blindenbaseball ausprobieren oder einen Rollstuhlparcours absolvieren konnten. So wurde Inklusion nicht nur thematisiert, sondern aktiv erlebt. Für einen besonderen Auftakt sorgte Simon Henseleit. Der U23-Triathlon-Weltmeister von 2022, der inzwischen beim BTV als Trainer arbeitet, brachte die jungen Athletinnen und Athleten beim gemeinsamen Warm-up auf Betriebstemperatur.

Dabei was schon am frühen Vormittag die Vorfreude überall spürbar. Im Schwimmbecken wurden die letzten Bahnen gezogen, auf der Radstrecke herrschte reges Treiben und entlang der Laufstrecke feuerten Betreuerinnen, Betreuer und Zuschauer den Nachwuchs lautstark an. Ob als Einzelstarterin oder Einzelstarter oder gemeinsam im Team – im Mittelpunkt standen nicht Bestzeiten, sondern die Freude an der Bewegung, der Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis. Natürlich wurden bei der abschließenden Siegerehrung auch die schnellsten Einzelstarterinnen und Einzelstarter sowie die erfolgreichsten Teams ausgezeichnet. Medaillen gab es für die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Alters- und Wertungsklassen. Den passenden Rahmen gestaltete die Tanzgruppe des Cabrini-Zentrums Offenstetten mit einer mitreißenden Aufführung.

Nach dem großen Zuspruch dürfte deshalb schon jetzt klar sein: Die dritte Auflage des inklusiven Schüler-Triathlons in Kelheim ist schon gesetzt.

Bei der dritten Ausgabe des triathlon.de CUP Landshut herrschten außergewöhnliche Bedingungen. Bei Temperaturen bis zu 40 Grad stellten sich knapp 1.000 Athletinnen und Athleten den Herausforderungen auf den Strecken rund um das Naherholungsgebiet Gretlmühle bei Landshut. Trotz oder gerade wegen der herausfordernden Bedingungen herrschte entlang den Wettkampfstrecken eine hervorragende Stimmung. Zahlreiche Zuschauer sorgten an den verschiedenen Hotspots für lautstarke Unterstützung und trugen zu einer mitreißenden Atmosphäre bei. Die Begeisterung entlang der Strecke motivierte viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu, auch in den entscheidenden Rennphasen noch einmal alles aus sich herauszuholen.

Besonders anspruchsvoll präsentierte sich erneut die Radstrecke mit dem berüchtigten „Maximal Mountain“ mit bis zu 16% Steigung. Je nach Wettkampfdistanz musste dieser Anstieg bis zu vier Mal bewältigt werden. Die hohen Temperaturen verlangten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf allen Streckenabschnitten alles ab und machten eine kluge Renneinteilung sowie eine optimale Verpflegung zu entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Keine Vorkommnisse dank durchdachtem Hitzekonzept

Dank des im Vorfeld ausgearbeiteten Hitzekonzepts des Veranstalters und der klugen Renneinteilung der Athleten verlief der Veranstaltungstag komplett reibungslos. In enger Abstimmung mit dem Sanitätsdienst konnten alle Wettkämpfe sicher für alle Athleten und Zuschauer durchgeführt werden. Medizinische Vorfälle blieben komplett aus.

Entlang der Strecken standen den Athletinnen und Athleten jederzeit ausreichend Wasser und große Mengen Eis zur Verfügung, sodass eine kontinuierliche Versorgung gewährleistet war. Für zusätzliche Erfrischung sorgte eine Sprinkleranlage auf der Laufstrecke, die von den Teilnehmenden dankbar angenommen wurde und angesichts der hohen Temperaturen für willkommene Abkühlung sorgte. Insgesamt zeigte sich, dass die umfangreichen Maßnahmen zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler hervorragend griffen und maßgeblich zum erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung beitrugen.

Beeindruckende Siegerzeiten auf der Mitteldistanz

Trotz extremer Temperaturen und der aus Sicherheitsgründen von vier auf drei Laufrunden verkürzten Laufstrecke lieferten die Athletinnen und Athleten auf der Mitteldistanz beeindruckende Leistungen ab. Bei den Männern setzte sich Lukas Michels (TSV Hohenbrunn) in starken 3:38:27 Stunden durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Tim Koniarski (3:42:26 Stunden) und Thomas Angerer (Tri Team Hallein, 3:42:50 Stunden).

Bei den Frauen triumphierte Judith Weghofer in beeindruckenden 4:08:50 Stunden und gewann mit einem deutlichen Vorsprung von rund 36 Minuten auf Kristina Facius (FTZ Mühldorf Team Siebzehnrübel, 4:44:46 Stunden). Rang drei sicherte sich Julia Zeller in 4:55:18 Stunden.

Foto: Laura Damnitz

 

Der TV Fürth 1860 veranstaltet am Sonntag, den 12. Juli 2026, einen TriDay. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren, die den Triathlonsport unverbindlich kennenlernen möchten. Unabhängig davon, ob bereits sportliche Vorkenntnisse vorhanden sind oder es sich um absolute Einsteiger handelt, steht das gemeinsame Ausprobieren der drei Disziplinen unter Anleitung erfahrener Trainerinnen und Trainer im Vordergrund.

Der Aktionstag bietet Platz für rund 50 bis 60 Teilnehmende und umfasst ein tolles Programm, das die Grundlagen des Ausdauersports spielerisch vermittelt.

Der Ablauf

Treffpunkt für alle Angemeldeten ist um 12:00 Uhr das Julius-Hirsch-Sportzentrum (Kapellenstraße 41, 90762 Fürth). Von dort aus startet der erste Trainingsblock, der bis 15:30 Uhr anberaumt ist. In diesem Zeitraum absolvieren die Jugendlichen verschiedene Einheiten in den Bereichen Athletik, Laufen und Radfahren. Um die Belastung ausgewogen zu gestalten, sind regelmäßige Pausen fest integriert, in denen den Teilnehmenden Snacks und Getränke zur Stärkung bereitgestellt werden.

Um 15:30 Uhr erfolgt der Wechsel der Sportstätte: Die Gruppe fährt gemeinsam mit dem Fahrrad zum Hallenbad. Dort schließt sich von 16:00 bis 18:00 Uhr das spezifische Schwimmtraining an, mit dem der sportliche Teil des Tages endet.

Wichtige Hinweise für die Teilnahme

Für die Einheiten müssen die Teilnehmenden ihre eigene Ausrüstung mitbringen. Erforderlich sind ein funktionstüchtiges Fahrrad, ein passender Fahrradhelm, Laufschuhe sowie vollständige Schwimmsachen. Da ein Großteil des Programms im Freien stattfindet, gehören zudem eine eigene Trinkflasche mit Wasser und ausreichender Sonnenschutz auf die Packliste.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 Euro und ist am Veranstaltungstag (12.07.) passend in bar mitzubringen. Da die Plätze auf maximal 60 Personen limitiert sind, ist eine rechtzeitige Online-Registrierung notwendig. Der Anmeldeschluss für den Triday in Fürth ist am Freitag, den 10. Juli 2026.

Weitere Details zum Ablauf sowie die Anmeldung gibt’s unter https://spoferan.com/events/triday-fuerth-2026

Beim Finale des DTU Triathlon-Jugendcups in Jena standen die letzten Deutschen Meistertitel der Nachwuchssaison sowie die Vergabe der verbleibenden internationalen Startplätze auf dem Programm. Für die bayerischen Athletinnen und Athleten war es mit drei Deutschen Meistertiteln im Einzel und Gold in der Mixed Team Relay ein äußerst erfolgreicher Wettkampftag.

Für das Highlight aus bayerischer Sicht sorgte bei den Juniorinnen Carlotta Bülck. In 50:01 Minuten setzte sie sich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Gleichzeitig löste sie damit das Ticket für die Junioren-Europameisterschaften Ende Juli im polnischen Elbląg. Bereits zuvor hatte sich Jara Banka qualifiziert, der zweite Startplatz aus Jena ging an Ava Brambier. Platz 8 ging an Magdalena Mayer, Platz 10 an Giulia Göttler, gefolgt von Annika Bernhuber auf Platz 11.

Für die größte Überraschung des Tages sorgte Eva-Maria Rauscher in der Jugend A. Mit einem starken Rennen über 600 Meter Schwimmen, 16 Kilometer Radfahren und vier Kilometer Laufen holte sie sich in 50:37 Minuten den Deutschen Meistertitel und verwies Emily Larisch und Kamila Zabusova auf die Plätze. Ebenfalls Grund zur Freude gab es für Josefine Doseth. Sie erhielt mit Platz sechs den deutschen Startplatz für die Youth Olympic Games, die Anfang November in Dakar stattfinden. Platz 12 ging an Matylda Jozwiak und Platz 15 an Nina Mayer.

In der Jugend B männlich rundete Lando Spielberger den erfolgreichen Auftritt des BTV mit der Bronzemedaille ab, Maximilian Rudolph und Florian Dormeier waren mit den Plätzen sieben und acht ebenfalls unter den besten Zehn vertreten. Sophia Grießemer wurde bei den Mädchen neunte.

DTU Jugendcup Jena

Auch bei den Junioren stand ein Bayer auf dem Podest: Moritz Hägel musste sich nur dem Hessen Christian Ache geschlagen geben und gewann in 30:38 Minuten die Silbermedaille. Platz sechs ging an Moritz Hartmann und Joseph Hof wurde 13.

Den gelungenen Abschluss bildeten die Deutschen Meisterschaften in der Mixed Team Relay. In einem bis zum Schluss spannenden Rennen setzte sich das bayerische Quartett mit Schlussläufer Moritz Hägel knapp gegen Bremen durch und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Rang drei ging an Schleswig-Holstein.

Mit dem Finale in Jena endet der DTU Triathlon-Jugendcup 2026. Nach einer langen und intensiven Nachwuchssaison richtet sich der Blick nun auf die internationalen Meisterschaften, bei denen zahlreiche bayerische Talente die deutschen Farben vertreten werden.

Fotos: Guntram Rudolph

Manche Triathlonveranstaltungen beeindrucken durch ihre Größe. Andere durch ihre Geschichte. Der Altmühltriathlon in Leutershausen schafft beides auf seine ganz eigene Weise. Wer Anfang Juli ins westmittelfränkische Altmühltal kommt, findet keinen riesigen Eventpark, keine kilometerlangen Expo-Meilen und keine Großveranstaltung. Stattdessen erlebt man einen Wettkampf, der seit Jahrzehnten vom Engagement eines Vereins getragen wird und gerade deshalb eine treue Fangemeinde besitzt.

2026 steht bereits die 35. Auflage auf dem Programm – ein schönes Jubiläum für eine Veranstaltung, die sich über all die Jahre ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Veranstalter ist der TV 1862 Leutershausen, der den Wettkampf seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft organisiert.

Wo Triathlon noch familiär ist

Der Altmühltriathlon gehört zu jenen Rennen, bei denen viele Teilnehmer die Organisatoren persönlich kennen. Wer einmal gestartet ist, kommt oft wieder. Das liegt nicht zuletzt an der besonderen Atmosphäre rund um das Altmühlbad, das seit Jahrzehnten Start- und Zielpunkt der Veranstaltung ist. Hier trifft man Vereinskameraden, Konkurrenten und Freunde des Sports oft schon vor dem Start und später wieder bei der Siegerehrung.

Mit einer Teilnehmerbegrenzung von rund 120 Startern und Staffeln bleibt die Veranstaltung klein. Und so sind die Startplätze stets schnell vergeben. Dieses Jahr innerhalb von einer Stunde!

Schwimmen im Flussbad – eine Seltenheit in Bayern

Das eigentliche Herzstück des Altmühltriathlons ist jedoch seine Wettkampfstrecke. Bereits der Auftakt hebt das Rennen von vielen anderen Veranstaltungen ab. Geschwommen wird nicht in einem See und auch nicht in einem Freibad, sondern in der Altmühl selbst – genauer gesagt im traditionsreichen Altmühlbad von Leutershausen.

Damit gehört der Wettkampf zu den wenigen Triathlons in Bayern, bei denen das Schwimmen in einem Flussbad stattfindet. Die 500 Meter lange Schwimmstrecke sorgt Jahr für Jahr für Gesprächsstoff. Mal präsentiert sich die Altmühl angenehm temperiert, mal erinnert sie die Teilnehmer daran, dass Freiwasserwettkämpfe ihren eigenen Charakter haben. Die Veranstalter scherzen seit Jahren über den Ruf ihres Rennens als „härtester Triathlon nach Hawaii“ – eine augenzwinkernde Anspielung auf legendäre Austragungen, bei denen Athleten entweder mit eisigem Wasser oder sommerlicher Hitze kämpfen mussten.

Blick über einen Fluss mit Schwimmern

Nach dem Schwimmen geht es auf die rund 22 Kilometer lange Radstrecke. Auf den ersten Blick wirkt das Gelände rund um Leutershausen eher sanft. Wer die Region kennt, weiß jedoch, dass die Ausläufer der Frankenhöhe durchaus anspruchsvolle Passagen bereithalten.

Die Strecke führt durch die fränkische Kulturlandschaft mit ihren kleinen Dörfern, Feldern und Wäldern. Sie verlangt weniger reine Kletterqualitäten als vielmehr einen gleichmäßigen Rhythmus und ein gutes Gespür für Tempo. Wind spielte in der Geschichte des Rennens immer wieder eine entscheidende Rolle. Mehr als einmal wurde das Feld auf der Radstrecke von kräftigen Böen gefordert.

Anschließend folgt der fünf Kilometer lange Lauf entlang der Altmühl. Gerade hier zeigt sich der besondere Charme des Wettkampfs. Die Strecke ist überschaubar, die Zuschauer nah an den Athleten und das Ziel am Altmühlbad nie wirklich weit entfernt. Für viele Teilnehmer entsteht genau daraus jene Atmosphäre, die den Altmühltriathlon so besonders macht.

Dass der Altmühltriathlon heute seine 35. Auflage feiern kann, ist keineswegs selbstverständlich. Die Veranstaltung hat verschiedene Entwicklungen des Triathlonsports erlebt: den Boom der 1990er Jahre, die Professionalisierung vieler Rennen und den Wandel von kleinen Vereinsveranstaltungen zu großen Eventformaten.

In Leutershausen entschied man sich bewusst für einen anderen Weg. Statt immer größer zu werden, blieb man den eigenen Wurzeln treu. Der Wettkampf entwickelte sich weiter, ohne seine Identität zu verlieren. Ein Beispiel dafür war die Anpassung der Radstrecke im Jahr 2019, als unter neuer Organisationsleitung einzelne Abläufe modernisiert und die Strecke an aktuelle Vorgaben angepasst wurden.

Das Erfolgsgeheimnis: Ehrenamt

Wer mit Organisatoren und langjährigen Teilnehmern spricht, hört immer wieder denselben Grund für den Erfolg der Veranstaltung: die Menschen dahinter. Rund 120 freiwillige Helfer sorgen Jahr für Jahr dafür, dass das Rennen funktioniert. Unterstützt werden sie von der Stadt, der Wasserwacht, dem Altmühlbadverein und zahlreichen weiteren Partnern aus der Region.

Gerade diese Verwurzelung in der Vereinsgemeinschaft hat über die Jahre zahlreiche Geschichten hervorgebracht, die den besonderen Charakter des Rennens bis heute prägen. Vielleicht beginnt die bemerkenswerteste bereits bei der Entstehung des Triathlons selbst. Obwohl der TV Leutershausen bis heute keine eigene Triathlonabteilung besitzt, wird die Veranstaltung seit jeher gemeinsam von mehreren Sparten getragen. Gegründet wurde der Wettkampf 1990 sogar von Erolf Bock, der damals aus der Tischtennisabteilung heraus die Initiative ergriff und später erster Vorsitzender des Hauptvereins wurde. Bis heute packen Leichtathleten, Fußballer, Tennisspieler und Tischtennisspieler gemeinsam mit an, wenn Anfang Juli der Startschuss fällt.

Besonders groß ist die Identifikation der Leutershäuser mit „ihrem“ Triathlon. Seit vielen Jahren wird ein Wanderpokal für die schnellste Teilnehmerin und den schnellsten Teilnehmer aus Leutershausen vergeben – unabhängig davon, ob sie für den TVL starten oder in der Gemeinde wohnen. Zum Jubiläumsrennen 2026 werden allein rund 30 Athletinnen und Athleten aus Leutershausen an den Start gehen.

Sportler läuft durch das Ziel

Auch sportlich hat die Veranstaltung ihre eigenen Legenden hervorgebracht. Eine davon schrieb Dr. Florian Holzinger am 5. Juli 2008. Nach mehreren Anläufen gelang ihm beim 19. Altmühltriathlon erstmals der Sprung unter die magische Marke von einer Stunde. Seine Zeit von 59:05 Minuten auf der damaligen, noch 25 Kilometer langen Radstrecke galt lange als Maßstab. Erst nach der späteren Streckenanpassung wurde diese Bestmarke unterboten. Der aktuelle Streckenrekord liegt seit 2023 bei 57:03 Minuten und wird von Tim Frisch gehalten.

Fast schon ein Anachronismus in Zeiten elektronischer Chipsysteme ist die Zeitmessung. In Leutershausen wird bis heute von Hand gestoppt. Möglich macht dies ein eingespieltes Team, dessen Mitglieder teilweise seit mehr als zwei Jahrzehnten gemeinsam im Einsatz sind. Die Genauigkeit leidet darunter keineswegs – vielmehr gehört auch diese Tradition für viele Teilnehmer zum unverwechselbaren Charakter der Veranstaltung.

Eine besondere Rolle spielt zudem die enge Freundschaft zum Triathlon in Oettingen. Die Veranstalter des TSV Oettingen, die in der Wörnitz ebenfalls einen traditionsreichen Flussbad-Triathlon organisieren, begleiten den Altmühltriathlon seit seinen Anfängen. Jahr für Jahr reisen zahlreiche Athleten aus Oettingen nach Leutershausen und sorgen damit für eine Verbundenheit, die über den sportlichen Wettbewerb hinausgeht.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis des Altmühltriathlons: Rekorde und Platzierungen gehören dazu, doch in Erinnerung bleiben vor allem die Menschen, die diesen Wettkampf seit Jahrzehnten tragen. Nach 35 Austragungen ist der Altmühltriathlon deshalb weit mehr als nur ein Rennen. Er ist ein Stück Leutershäuser Sportgeschichte – und für viele Teilnehmer längst eine lieb gewonnene Tradition.

Zur Website des Rennens.

Fotos: TV 1862 Leutershausen e. V.

Mit Rückenwind von den Europameisterschaften und ihrem ersten Start in der diesjährigen Serie überzeugte das deutsche Para Duo Anja Renner und Valentin Hanzer beim Stopp der World Triathlon Para Series (WTPS) im kanadischen Montreal.

Anja Renner (PTVI) sicherte sich beim dritten Rennen der Para Serie gemeinsam mit Guide Maria Paulig die Silbermedaille. In einer Zeit von 1:05:51 Stunden zeigte das Duo ein starkes Rennen: Nach Platz vier im Schwimmen arbeiteten sich Renner und Paulig insbesondere auf dem Rad entscheidend nach vorne und wurden wie im Vorjahr Zweite. Den Sieg in der Klasse PTVI sicherte sich Susana Rodriguez (Spanien) in 1:03:48 Stunden. Platz drei ging an die US-Amerikanerin McClain Hermes (1:06:07).

Valentin Hanzer (PTS3) überzeugte bei seinem ersten Auftritt in Montreal ebenfalls: Souverän wurde der Perspektivkader-Athlet in seiner Klasse Dritter (1:08:07). In der PTS3-Konkurrenz stand Hanzer gemeinsam mit dem Franzosen Cedric Denuziere (1:06:42), der das Rennen gewann, sowie dem Griechen Stylianos Malakopoulos (1:07:34) auf dem Podium.

Foto: Julia Fankel