Am 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

  • 9:15 bis 10:30 Uhr
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 1 (Sophie Rohr): Frauengerechtes Training
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): „Sponsoring“
      Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 3 (Christian Teringl): „Einfache Einsätze: Das KR-Planungstool verstehen und optimal nutzen!
      In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
  • 10:30 bis 11.00 Uhr           Pause
  • 11:00 bis 12:30 Uhr           Verbandstag
  • 12:30 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 13:30 bis 14:45 Uhr
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 1 (Michael Ruhe): Konflikte und Lösungsmechanismen im Sport- und Veranstaltungskontext
      Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): Workshop „Sponsorenmappe“
      Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
  • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr           Veranstaltertreffen
  • 15:30 bis 17:00 Uhr Kampfrichtertreffen

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 6 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 7 – Bericht der Jugendleiterin
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10Aussprachen zu TOP 2 -TOP 8
  • TOP 11 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 12 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 13 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 15Aussprachen zu TOP 10 – TOP 15
  • TOP 16 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 17 – Entlastung des Präsidiums
  • TOP 18 – Bestätigung des Regelbeauftragten Nord
  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2025
  • TOP 21 – Verschiedenes

 

Die Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.

„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“

Vergeben werden folgende BM-Rennen:

  • BM Duathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Duathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Mitteldistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Crosstriathlon (Elite, AK, m/w)
  • BM Mixed-Relay als Bayerische Vereinsmeisterschaft (mit Windschattenfreigabe)
  • BM Paratriathlon (AK, m/w)

Vergeben werden folgende Liga-Formate:

  • Supersprint mit Mannschaftsverfolgung
  • Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Sprintdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Swim&Run, Bike&Run

Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:

  • BM Swim&Run Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der SWIM&RUN- Serie im Rahmen des BTV Nachwuchscups
  • BM Triathlon Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der BTV Nachwuchscups
  • BM Mixed-Relay (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Duathlon (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Crossduathlon (Schüler, Jugend, Junioren)

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.

Foto: Julian Rohn

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


Hier geht es zur Ausschreibung

BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


Beim 31. Stadttriathlon Erding trafen rund um den Kronthaler Weiher erneut Breitensport, Liga-Wettkämpfe, Gehörlosen-Meisterschaften und Nachwuchssport aufeinander. Eine Mischung, die den traditionsreichen Wettkampf seit Jahren ganz besonders macht. Mitten im Geschehen: der BTV Memmert Nachwuchscup, der in Erding die nächste wichtige Station machte, sowie die Landesliga Süd der Männer und die Frauen-Landesliga.

Schon am Vormittag herrschte rund um Wechselzone und Zielbereich tolle Wettkampfstimmung. Trotz kühler Bedingungen am Morgen mit viel Wind, rund 19 Grad Wassertemperatur und erlaubtem, aber nicht verpflichtendem Neoprenanzug, entwickelte sich ein gelungener Wettkampftag. Im Verlauf setzte sich glücklicherweise dann auch die Sonne durch. Die Organisation mit dem Team des Trisport Erding sorgte für zufriedene Athletinnen und Athleten und einen reibungslosen Ablauf.

Die Radstrecke musste mit dem Mountainbike bewältigt werden

Den Auftakt im Nachwuchsbereich machten die jüngsten Starterinnen und Starter der Schüler D. Bei den Jungen spielte Andreas Kraatz (Eichenau) seine Stärke auf dem Rad aus und setzte sich vor Jonathan Wolf (VfL Waldkraiburg Leichtathletik) sowie Linus Leitmeier (SV Inning) durch. Bei den Mädchen dominierte Lea Weiss (SpVgg Röhrmoos) das Rennen und gewann vor Katharina Niedermeier (TSV Erding Abt. Schwimmen/Delphine) und Greta Zimmerer (TRI Team Schongau).

In der Schüler-C-Klasse setzte sich Jakob Rohrhofer (MRRC München) bei den Jungen nach starker Radleistung knapp vor Valentin Jung (SC53 Landshut) und Simon Lisk (SV Ottobrunn) durch. Bei den Mädchen überzeugte Solveig Kretschmann (SC Riederau) mit einem konstanten Rennen und verwies Valentina Auer (Bockhorn) sowie Jelena Teuchner (SG Neptun Germering) auf die Plätze.

Bei den Schülern B erwischte Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) einen nahezu perfekten Tag und gewann vor Hanno Wißmann (TRI Team Schongau) und Milan Mayr (Burggen). Das Rennen der Mädchen entschied Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) für sich, gefolgt von Nura Al-Sultan (SC Wasserfreunde München) und Verena Griesbeck (TV Furth im Wald – Triathlon).

In der Schüler-A-Klasse lief Max Tack (SC Wasserfreunde München) mit der schnellsten Laufzeit zum Sieg vor Mika Fankel (SV Bayreuth) und Jasim Al-Sultan (SC Wasserfreunde München). Bei den Schülerinnen gewann Mathilda Kujala (La Carrera Tri Team Rothsee 09 e.V.) vor Norah Adler (TV Burglengenfeld 1875 e.V.) und Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim).

Zum Abschluss des Nachwuchstages zeigte die Jugend B ihre Form. Lukas Mundt (LV Deggendorf) gewann bei den Jungen vor Julius Wöhler (TV 1848 Erlangen) und Lukas Wein (TV Burglengenfeld 1875 e.V.). Bei den Mädels entschied das Rennen Jana Maas (TSV Gaimersheim) deutlich für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Lotta Rüger (TSV Brannenburg) und Jana Wagner (TSV Zirndorf).

Bereits am kommenden Wochenende geht es beim Rothsee Triathlon in die nächste Wertungsrunde des BTV Memmert Nachwuchscups.

Liga-Starter setzen sich an die Spitze des Feldes

Neben dem Nachwuchscup standen auch die Wettkämpfe der Landesliga im BTV-Fokus. In Erding gingen die Landesliga Frauen (LLF) über die Olympische Distanz an den Start, während die Landesliga Süd Männer (LSM) die Volksdistanz absolvierte. Besonders bemerkenswert: Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gingen die Sieger der jeweiligen Liga gleichzeitig als Gesamtsieger hervor.

Bei den Frauen gewann Margrit Elfers (SV Bayreuth ZielOn) die gesamte Wertung der Olympischen Distanz in 2:08:39 Stunden und führte ihr Team zugleich zum Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg III und dem SC 53 Landshut.
Bei den Männern setzte sich Felix Michl (SV Grün-Weiß Holzkirchen) in 55:18 Minuten an die Spitze des Feldes und gewann damit die Gesamtwertung der Volksdistanz. In der Teamwertung der Landesliga Süd Männer sicherte sich der TSV Eintracht Karlsfeld den Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg II und dem VfL Kaufering Triathlon.

Fotos: Theresa Grasskamp, Trisport Erding

Ein noch etwas kühler Sommermorgen, dafür aber eine perfekt vorbereitete Olympische Distanz und ein hochklassig besetztes Starterfeld: Beim Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL wurden am 14. Juni die Bayerischen Meisterschaften über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen ausgetragen. Über den Tag hinweg entwickelte sich ein Rennen, in dem vor allem an der Spitze starke Leistungen zu sehen waren.

Bei den Männern gelang Alexander Richter von der TSG 08 Roth ein nahezu perfekter Wettkampf. Bereits nach dem Wechsel auf die Radstrecke etablierte er sich in der Spitzengruppe und ließ der Konkurrenz im weiteren Rennverlauf keine Möglichkeit mehr, entscheidend heranzukommen. Mit einer Gesamtzeit von 1:51:25 Stunden sicherte er sich souverän den Gesamtsieg der Bayerischen Meisterschaften.
„Ingolstadt war zwar nicht mein Saisonhighlight“, gab der Sieger zu, „aber eines meiner Lieblingsrennen – und die Chance auf den bayerischen Meistertitel wollte ich nutzen. Mit einer normalen Trainingswoche in den Beinen musste ich beim Laufen zwar kämpfen, freue mich aber besonders über den ersten Platz nach dem Schwimmen. Das motiviert mich, weiter an meiner Schwimmstärke zu arbeiten, um künftig auch in Profi-Feldern den Anschluss an die Führungsgruppe zu schaffen.“

Hinter ihm entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Philipp Meyer von der TG Viktoria Augsburg behauptete sich und erreichte nach 1:56:09 Stunden als Zweiter das Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Michael Victor vom SSV Ulm 1846 Triathlon, der nach 2:00:41 Stunden noch unter der Zwei-Stunden-Marke blieb. Dahinter folgte ein dicht gestaffeltes Verfolgerfeld mit Bastian Glockshuber (TSV 1862 Neuburg) und Florian Schaar (TSV Chieming Triathlon), die ebenfalls mit schnellen Zeiten überzeugten.

Heimsieg für Griesche

Auch im Frauenrennen gab es eine klare Entscheidung an der Spitze. Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim zeigte einen konstant starken Wettkampf über alle drei Disziplinen und gewann die Gesamtwertung der Frauen in 2:13:00 Stunden. Damit setzte sie sich deutlich gegen ihre Verfolgerinnen durch und holte nach dem BM-Sieg in Krailling schon den zweiten Titel der Saison.

Den Silber-Rang sicherte sich Elena Heinloth vom Post SV Weilheim. Nach 2:15:39 Stunden erreichte sie das Ziel, 2:39 Minuten hinter der Siegerin und hielt damit den Abstand zur Spitze in Grenzen. Das Podium komplettierte Anna Liepold vom TSV Gaimersheim in 2:18:16 Stunden. Mit zwei Athletinnen auf dem Treppchen war der TSV Gaimersheim damit auch im Frauenrennen der erfolgreichste Verein des Tages.

Ausgebuchte Rennen auch abseits der Bayerischen Meisterschaft

Neben der Kurzdistanz bot der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL auch auf den weiteren Strecken hochklassigen Sport. Auf der Mitteldistanz stellte Finn Große-Freese (SV Bayreuth), der kurzfristig gemeldet hatte, in 3:32:04 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Der deutsche Langdistanz-Rekordhalter dominierte das Rennen von Beginn an und gewann mit mehr als sieben Minuten Vorsprung.

Bei den Frauen setzte sich Nathalie Krause (TG Victoria Augsburg) in 4:19:26 Stunden durch. Die seit dieser Saison mit Profilizenz startende Athletin machte ihren Sieg auf der Laufstrecke perfekt.

Auf der Sprintdistanz siegten Tim Mahl (TG Victoria Augsburg) und Franka Fleckenstein (ESV Gemünden/VfL Münster ReaCard). Für besondere Stimmung sorgte zudem der „Goals for Kids Run“, bei dem über 500 Kinder für den guten Zweck an den Start gingen.

Podest Gesamtwertung BM Männer

Alexander Richter – TSG 08 Roth e.V. – 1:51:25 Stunden
Philipp Meyer – TG Viktoria Augsburg – 1:56:09 Stunden
Michael Victor – SSV Ulm 1846 Triathlon – 2:00:41 Stunden

Podest Gesamtwertung BM Frauen

Cornelia Griesche – TSV Gaimersheim – 2:13:00 Stunden
Elena Heinloth – Post SV Weilheim – 2:15:39 Stunden
Anna Liepold – TSV Gaimersheim – 2:18:16 Stunden

Podestplätze Bayerische Meisterschaften AK 2026

Junioren

  1. Platz: Leonard Hammerer – TSV 1862 Neuburg

Juniorinnen

  1. Platz: Antonia Knoll – Arriba Göppersdorf

AK 20 männlich

  1. Platz: Jan Fischer – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Maximilian Zech – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Tom Benker – Arriba Göppersdorf

AK 20 weiblich

  1. Platz: Elena Heinloth – Post SV Weilheim
  2. Platz: Anna Liepold – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Theresa Beraus – 1. FC Deining

AK 25 männlich

  1. Platz: Alexander Richter – TSG 08 Roth e.V.
  2. Platz: Philipp Meyer – TG Viktoria Augsburg
  3. Platz: Florian Schaar – TSV Chieming Triathlon

AK 25 weiblich

  1. Platz: Emily Eckstein – TV 1848 Erlangen
  2. Platz: Lisa-Marie Karl – Munich Triathlon Club
  3. Platz: Anja Poferl – Triathlon Augsburg

AK 30 männlich

  1. Platz: Marc Bernreuther – MRRC München
  2. Platz: Lucas Speck – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Thomas Knodt – TSV Gaimersheim

AK 30 weiblich

  1. Platz: Cornelia Griesche – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Conny Beiche – SC Delphin Ingolstadt
  3. Platz: Nienke Buters – Sportgemeinschaft Poing

AK 35 männlich

  1. Platz: Bastian Glockshuber – TSV 1862 Neuburg
  2. Platz: Alexander Saul – TSV Gaimersheim
  3. Platz: Thomas Kirstein – SC Delphin Ingolstadt

AK 35 weiblich

  1. Platz: Barbara Hirsch – TSV 1862 Neuburg
  2. Platz: Elise Devaux – MTV 1879 München e.V.
  3. Platz: Nadja Dietz – TG Viktoria Augsburg

AK 40 männlich

  1. Platz: Stephan Nuck – SC Delphin Ingolstadt
  2. Platz: Martin Brandl – Sportgemeinschaft Poing
  3. Platz: Dominic Wimmer – Post SV Weilheim

AK 40 weiblich

  1. Platz: Christina Hauf – Schwimmerbund BAYERN 07 e.V.
  2. Platz: Stefanie Peinkofer – LV Deggendorf

AK 45 männlich

  1. Platz: Florian Bock – TG Kitzingen
  2. Platz: Stefan Rupprecht – TSV 1862 Neuburg
  3. Platz: Thomas Legominski – TV 1848 Erlangen

AK 45 weiblich

  1. Platz: Marie Schwagerova – TB Erlangen
  2. Platz: Paula Creamer – MTV 1879 München e.V.
  3. Platz: Lisa Harrison – Turnerschaft Herzogenaurach

AK 50 männlich

  1. Platz: Olaf Borsutzky – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Markus Blatt – SV Marienstein
  3. Platz: Ingo Schneider – Post SV Nürnberg

AK 50 weiblich

  1. Platz: Alex Dech – HALBERHAI E.V.
  2. Platz: Katinka Temme – TG Viktoria Augsburg
  3. Platz: Annette Radauer – WSV Otterskirchen

AK 55 männlich

  1. Platz: Andreas Klem – TSV Gaimersheim
  2. Platz: Benno Beckstein – run & bike Kelheim e.V.
  3. Platz: Holger Ewen – TV Fürth 1860

AK 55 weiblich

  1. Platz: Petra Sticker – Turnerschaft Herzogenaurach
  2. Platz: Beate Meilinger – SC Delphin Ingolstadt

AK 60 männlich

  1. Platz: Peter Bochenek – RSC Kelheim
  2. Platz: Reinhold Schweiger – TV Fürth 1860
  3. Platz: Heinz Krenn – WSV Otterskirchen

AK 60 weiblich

  1. Platz: Karin Braun – ASC Tria Ingolstadt
  2. Platz: Sabine Stölzle – ASV Hegge

AK 65 männlich

  1. Platz: Bernhard Schröppl – TSV Bad Gögging
  2. Platz: Rudi Schädler – TSV Jahn Freising 1861
  3. Platz: Peter Schechtl – LG Mettenheim

AK 70 männlich

  1. Platz: Theo Däxl – TSV Eintracht Karlsfeld
  2. Platz: Bertram Wehner – Sektion Hersbruck des DAV
  3. Platz: Dieter Seewald – TSV 1860 Staffelstein

AK 70 weiblich

  1. Platz: Christiane Göttner – TuS Fürstenfeldbruck e.V.

Fotos: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Harald Eggebrecht

Der 7-Türme-Triathlon in Lübeck war der bereits dritte Höhepunkt der DTU-Nachwuchsserie 2026. Auf der Anlage an der Falkenwiese hoch im Norden trafen die besten deutschen Nachwuchstriathletinnen und -triathleten aufeinander. Für das Teambayern und die weiteren Athletinnen und Athleten ging es um die Deutschen-Meister-Titel. Gleichzeitig war das Rennen entscheidend für die internationalen Nominierungen im Nachwuchsbereich. Der Wettkampftag verlief dann allerdings nicht in allen Klassen wie geplant. Nach Komplikationen auf der Radstrecke konnten die Rennen der weiblichen Jugend A und der Juniorinnen nicht regulär abgeschlossen werden. Die Entscheidungen um die Deutschen Meistertitel werden deshalb beim abschließenden DTU-Jugendcup in Jena am 27. Juni getroffen. Dort fallen auch die Nominierungen für die Junioren-Europameisterschaften sowie die Youth Olympic Games.

In den anderen Klassen jedoch gab es spannende Rennen bis zum Schluss: Aus bayerischer Sicht sorgte zunächst die männliche Jugend A für ein geschlossenes Mannschaftsergebnis. Joseph Hof vom TV 1848 Erlangen hielt sich bis zum Ende in der Spitzengruppe und erreichte als Siebter nach 53:55 Minuten den besten bayerischen Einzelrang in dieser Altersklasse. Lennart Walter von La Carrera TriTeam Rothsee wurde Zehnter in 54:15 Minuten. Nur zwei Sekunden hinter den Top Ten kam Alexander Tresselt vom Tri-Team Schongau als Elfter ins Ziel. Die  Mannschaftsleistung brachte dem ersten bayerischen Jugend-A-Team die Silbermedaille ein. Hof, Walter und Tresselt benötigten gemeinsam 2:42:28 Stunden und mussten sich lediglich dem Team aus Baden-Württemberg geschlagen geben. Auch das zweite bayerische Team mit Paul Steurer (TG Viktoria Augsburg), Jonas Seling (TSV Zirndorf) und Simeon Funck (LV Deggendorf) platzierte sich als Fünfter unter den besten Landesverbänden.

EM-Ticket dank Platz drei

Bei den Junioren gelang Moritz Hägel vom IfL Hof der Sprung aufs Podest und damit die beste bayerische Leistung des Tages. In einem Rennen mit sehr engen Zeitabständen erreichte er nach 51:57 Minuten die Bronzemedaille. Diese Leistung bedeutete auch das EM-Ticket – am letzten Juli-Wochenende geht es für ihn damit nach Elblag in Polen.

„In der Woche vor dem Rennen habe ich mich sehr gut gefühlt und bin deshalb mit hohen Erwartungen an den Start gegangen“, berichtet er im Nachgang. „Anders als erwartet lief das Schwimmen anfangs jedoch nicht so gut, und ich musste auf dem Rad viel investieren, um an die führende Gruppe heranzukommen. Dies verdanke ich unter anderem auch meinen beiden Kaderkollegen Lasse und Moritz. Nachdem wir die erste Gruppe eingeholt hatten, wurde das Tempo völlig herausgenommen. Nach einem soliden Wechsel ging ich anschließend als Vierter auf die Laufstrecke, wo ich an diesem Tag leider nicht mein volles Potenzial zeigen konnte. Durch einen Zielsprint konnte ich mir jedoch noch den dritten Platz sichern und damit ein Ticket für die EM lösen. Auch wenn ich mit meiner eigenen Leistung an diesem Tag nicht komplett zufrieden bin, überwiegt die Freude über die Qualifikation für die EM. In den nächsten Wochen bis zur EM wird der Fokus auf jeden Fall weiterhin auf dem Schwimmen liegen, um mir eine bessere Ausgangslage für die folgenden Disziplinen zu schaffen.“

Vincent Weiß vom TSV Jahn Freising 1861 belegte in der Klasse Platz acht und damit ebenfalls einen Rang in den Top Ten. Lasse Reusch vom SSV Forchheim wurde Elfter und verpasste die Top-Ten nur knapp.

Bei den Juniorinnen lagen Annika Bernhuber vom IfL Hof, Giulia Göttler und Carlotta Bülck vor dem Rennabbruch aussichtsreich im Feld. Auch die Jugend A weiblich waren von dm Rennabbruch betroffen. Josephine Doseth, Nina Mayer, Eva-Maria Rauscher vom TRISTAR Regensburg und Matylda Jozwiak vom TSV Brannenburg waren bis dahin die bestplatzierten Bayerinnen.

Mit Joseph Hof (TV1848 Erlangen) und Lennart Walter (La Carrera Triteam Rothsee) gab es für die männliche Jugend A zwei Top-Ten Platzierungen. Auf Platz elf kam Alexander Tresselt (Tri-Ream Schongau), auf Platz zwölf Paul Steurer (TG Viktoria Augsburg), auf Platz 16 Jonas Seling (TSV Zirndorf), auf Platz 41 Simeon Funck (LV Deggendorf) und auf Platz 45 Joel Weltphal (TSV Harburg) ins Ziel. In der Mannschaftswertung war das Silber für Team 1 (Hof, Walter, Tresselt) und Platz fünf für das Team 2 mit Steurer, Seling Funck).

In der Jugend B standen neben den Einzelrennen auch die Teamwertungen im Mittelpunkt. Die bayerischen Jungen gewannen mit Lando Spielberger, Maximilian Rudolph und Leon Jozwiak die Silbermedaille hinter Nordrhein-Westfalen. Die zweite Mannschaft erreichte Rang sieben.

Die Mädchen der Jugend B belegten mit Luisa Zenk (Pl. 14; SG Reisensburg-Leinheim), Sophia Grießemer (Pl. 15; TSV Katzwang 05) und Josephine Kujala (Pl. 25; La Carrera TriTeam Rothsee) Rang fünf in der Mannschaftswertung. Das zweite bayerische Team mit Inara Zeiner, Lia Sophie Fuchs und Mathilda Zapf kam auf Platz zehn. Daneben war Lena Glanz (TSV Eintracht Karlsfeld) am Start

 

Fotos: DTU/ Winni Penno

Bei den Para-Triathlon-Europameisterschaften im spanischen Tarragona hat sich der bayerische Para-Triathlet Valentin Hanzer mit einer starken Vorstellung die Bronzemedaille gesichert. In einem Rennen, das bis zur Ziellinie von engen Abständen und spannenden Positionskämpfen geprägt war, bewies der Deutsche, der erst seit kurzem im internationalen Triathlon unterwegs ist, Klasse. Für eine weitere deutsche Bronzemedaille sorgte Anja Renner gemeinsam mit ihrer Guide Maria Paulig in der Klasse PTVI.

Bei hochsommerlichen Bedingungen präsentierte sich Hanzer über die gesamte Renndistanz auf Augenhöhe mit der europäischen Spitze. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen stoppte die Uhr für den Bayern nach 1:06:52 Stunden. Damit sicherte er sich hinter dem Briten Henry Urand (1:05:55 Stunden) und dem Spanier Daniel Molina (1:06:09 Stunden) den dritten Platz. Besonders bemerkenswert: Das Rennen blieb von Beginn an offen und umkämpft, sodass jede Disziplin über die Medaillenvergabe entschied. Umso größer war die Zufriedenheit bei Hanzer im Ziel: „Das war das erste Rennen, das richtig Bock gemacht hat, weil alle sehr eng beisammen waren.“

Renner trotz Verletzung auf Podest

Die Paralympics-Dritte von Paris 2024 trotzte den schwierigen Bedingungen in Tarragona und erreichte nach 1:08:23 Stunden den dritten Rang. Besonders bemerkenswert: Renner war angeschlagen in die Europameisterschaft gereist, nachdem sie sich kurz vor der Abreise einen Kapselabriss am Zeh zugezogen hatte. „Wir haben ein gutes Resultat erzielt. Wir können stolz auf uns sein“, sagte Renner der DTU nach dem Rennen. „Es war wirklich sehr heiß, aber Maria hat einen guten Job gemacht, ich musste mich nur an sie halten. Beim Laufen habe ich allerdings gut gelitten.“

Im Nachgang des Rennens haben wir uns mit Newcomer Valentin Hanzer unterhalten.

Valentin Hanzer

Hallo Valentin,
Du hast gesagt, dass es das erste Rennen war, das „richtig Bock gemacht hat“. Was hat dieses Rennen für dich so besonders gemacht?

Die Leistungsdichte war extrem hoch, fast alle Athleten aus meiner Startklasse waren auch im Oktober bei der WM dabei. Diesmal konnte ich beim Radfahren länger an der Spitzengruppe dranbleiben und somit auf einer guten Position in den Lauf starten. Es hat besonders Spaß gemacht, die Gegner sowohl auf der Rad als auch auf der Laufstrecke sehen zu können. Das hat mich unheimlich motiviert und am Ende dazu geführt, dass ich mich beim Laufen auf den letzten drei Kilometern von Platz 5 auf Platz 3 vorarbeiten konnte.

Wenn du auf deine Entwicklung der vergangenen Monate blickst: Was hat dich auf dieses Niveau gebracht?

Auf jeden Fall die mentale Arbeit und die Stärkung des Mindsets. Ich habe in keiner der Disziplinen riesige Sprünge gemacht, aber meine beste Leistung in dieser Weise im Wettkampf abrufen zu können, hat am Ende zu diesem Ergebnis geführt.

Was planst du für deinen weiteren Saisonverlauf?

Jetzt heißt es Kopf nach vorne und voller Fokus. Die Saison ist noch lang und die nächsten Wochen werden nicht einfach: Am 27.06. steht das World Triathlon Para Series Rennen in Montreal, Kanada, an und zwei Wochen danach schon das World Triathlon Para Series Rennen in Hamburg. Ich hoffe, dass ich hier weiterhin Punkte sammeln kann, um mir somit den Traum der WM-Quali auch dieses Jahr erfüllen zu können.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Die sogenannten TriDays des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) sind bayernweite Triathlontage, bei welchen sich Kinder und Jugendliche aus Bayern regelmäßig vereinsübergreifend treffen. Wie schon in den beiden letzten Jahren waren die Kinder und Jugendlichen zu Gast am neuen TUM Campus im Olympiapark der Technischen Universität München. Jetzt ist es wieder so weit! Die dritte Austragung des TUM TriDays steht an. Am Sonntag, 28. Juni 2026 von 9:30-16:00 Uhr gehört der TUM Campus wieder dem Triathlonnachwuchs.
Dieser Tag wird wie in den Jahren zuvor in Kooperation von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem BTV organisiert und durchgeführt. Der diesjährige Tag steht wieder ganz im Zeichen der vierten Disziplin im Triathlon, des Wechsels zwischen den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Warum ist diese vierte Disziplin gerade für Kinder und Jugendliche so wichtig?

Je kürzer die Wettkampfstrecken im Triathlon sind, desto wichtiger wird auch der Wechsel zwischen den Disziplinen, weil wir dabei viel Zeit verlieren können. Dieser Zeitverlust ist, wenn überhaupt, nur mit großer Anstrengung wieder aufzuholen. Das trifft nicht nur auf die Schüler- und Jugendwertungen zu, sondern gilt auch für Erwachsene bei Supersprinttriathlons. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht nur die ausdauerrelevanten Fähigkeiten, sondern auch die Abläufe beim Wechsel trainiert. Gerade beim Wechsel ist es wichtig, koordinative Abläufe auch unter Zeitdruck und körperlicher Belastung korrekt und flüssig zu absolvieren.

Ein Team aus Studierenden der Sportwissenschaften, unter der Leitung von Valentin Nußer und Martin Schönfelder, werden zusammen mit dem BTV ein neues Testsystem weiterentwickeln. Bei diesem Test geht es schwerpunktmäßig um die Handlungsabläufe beim Wechsel, die mit einem simulierten Schwimmen und kurzen Strecken aus Mountainbiken und Laufen gekoppelt werden. Neben diesem Test werden die Studierenden auch ein Geschicklichkeitstraining mit den Kindern und Jugendlichen durchführen. Um die Messungen abzurunden, dürfen die Kinder und Jugendlichen in den Diagnoselaboren der TU München auch weitere sportmotorische Tests absolvieren.

Alles in allem können wir uns wieder über einen interessanten Tag freuen. Der TUM TriDay richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von Schüler A und Jugend A/B.

Jetzt also schnell anmelden. Die Plätze sind begrenzt.

Ein Rekordstartfeld von über 2800 Athletinnen und Athleten ist für den Audi Triathlon powered by BÜCHL am 14. Juni 2026 gemeldet. „Wir können einen neuen Anmelderekord vermelden“, sagt Veranstaltungschef Gerhard Budy. „Auch weiterhin erreichen uns Anfragen. Frei gewordene Startplätze versuchen wir direkt weiterzuvermitteln.“ Insbesondere die Nachfrage nach der Olympischen Distanz war für die 2026er Auflage so groß wie nie zuvor. „Wir haben hier extra noch um 150 Plätze aufgestockt“, beschreibt Budy die sehr erfreuliche Tendenz.

Der Vorjahressieger und die Vorjahressiegerin sind wieder mit dabei

Doch nicht nur die Quantität beeindruckt – auch die Qualität des Startfeldes verspricht spannende Rennen. So kehrt der Darmstädter Nils Huckschlag (DSW12 Darmstadt Triathlon) zurück, um über die Mitteldistanz seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Bei den Frauen gilt die Kroatin Dajana Pechtl (MRRC München), die vor zwei Jahren auf der Mitteldistanz erfolgreich war, als heiße Siegkandidatin.

Auf der Olympischen Distanz, auf der die Bayerischen Meistertitel vergeben werden, will die Lokalmatadorin Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Ihre aktuelle Topform hat sie gerade erst mit den Siegen beim Halbmarathon Ingolstadt und der Bayerischen Duathlon-Meisterschaft unter Beweis gestellt. In der Männerkonkurrenz führt der Weg zum Sieg wohl nur über Alexander Richter (TSG 08 Roth). Der Mittelfranke, der in der zweiten Saison mit einer Profilizenz startet, zählt zu den Stammgästen in Ingolstadt und siegte bereits 2024 über die Olympische Distanz.

Auf ein spannendes Meisterschaftsrennen freut sich auch Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands: „Der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL ist ein verlässiger Partner des BTV. Für uns war es deshalb eine Ehre, die Bayerische Meisterschaft nach Ingolstadt zu vergeben.“

Triathlon als Lifetime-Sport: Ältester Teilnehmer ist Ü80

Doch auch jenseits von Topathleten und Meisterehren hat die Veranstaltung in diesem Jahr viel zu bieten. 39 Nationen sind vertreten. Die Ehre des ältesten Teilnehmers wird in diesem Jahr dem Schweizer Urs Benz zuteil, der im Alter von 81 Jahren die Sprintdistanz in Angriff nehmen wird. Auch der Ingolstädter Günther Maxien (Jahrgang 1950) lässt sich die diesjährige Auflage nicht entgehen.

Goals for Kids Run und Livestream mit Dirk Froberg

Ein weiteres Highlight ist der Goals for Kids Run, der Lauf, bei dem Kinder für benachteiligte Kinder in der Region laufen. „Wir hoffen erneut auf rund 500 teilnehmende Kinder“, sagen Stefanie Büchl und Steffi Praunsmändtl vom Goals for Kids-Organisationsteam. Mitmachen können die Jahrgänge 2014–2021. Die Jüngsten laufen 750 m, die etwas Größeren 1.500 m durch den Klenzepark inklusive des Original-Triathlon-Zieleinlaufs.

Freuen dürfen sich die Triathlon-Fans zudem auf den erneut angebotenen Livestream. Die bisher unkommentierten Bilder bekommen diesmal eine Stimme. Dirk Froberg, der für das HR-Fernsehen u.a. die Liveübertragungen von den Ironman-Weltmeisterschaften kommentiert, wird vom Schwimmstart am Baggersee bis zum Zieleinlauf im Klenzepark die Livebilder kommentieren.

Bevor es am 14. Juni ernst wird, besteht am 24. Mai (Pfingstsonntag) die Möglichkeit, die Wettkampfstrecken im Rahmen des Triday-Streckenchecks mit erfahrenen Guides kennenzulernen.

Alle Informationen zu dem Rennen gibt es auf der Website.

Fotos: Harald Eggebrecht

Im Juni nimmt die Wettkampfsaison in Triathlonbayern vollends Fahrt auf. In kaum einem anderen Monat bieten sich so viele unterschiedliche Formate, traditionsreiche Veranstaltungen und Nachwuchsrennen auf engem Raum. Das Spektrum reicht vom familiären Kinder-Crosstriathlon bis hin zu Liga-Events und etablierten Volkstriathlons. Dabei bieten sich für Einsteigerinnen und Einsteiger zahlreiche Möglichkeiten sich auszuprobieren und für Routiniers einige Chancen, den letzten Test vor den ganz großen Rennen durchzuführen.

Den Auftakt macht am 6. Juni der Schongauer Kinder-Crosstriathlon. Während andernorts vor allem die Erwachsenen im Fokus stehen, gehört die Bühne hier ganz bewusst dem Nachwuchs. Das Team rund um Ramona Breunig zeigt, wie wichtig engagierte Nachwuchsarbeit für den Triathlonsport ist. Gerade Crosstriathlon-Wettbewerbe bieten für den Nachwuchs wichtige Erfahrungsfelder und die Möglichkeit Technik und Geschick zu schulen. Daneben macht genau dieser Anspruch den Reiz für viele junge Athletinnen und Athleten aus. Nur einen Tag später geht es mit gleich mehreren Veranstaltungen quer durch Bayern weiter. Der Triathlon Lauingen gehört seit Jahren zu den festen Größen im schwäbischen Rennkalender und feiert Jubiläum (wir berichteten bereits ausführlich). Parallel dazu steht in Bamberg der IFA Nonstop Triathlon auf dem Programm. Es ist die bereits 32. Ausgabe und in diesem Jahr erneut auch Anlaufpunkt für Teilnehmende des BTV Memmert Nachwuchscups und die Mannschaften der Landesliga Nord.

Eine Woche später richtet sich der Blick zunächst nach Kallmünz. Der traditionsreiche Kallmünzer Triathlon geht bereits in seine 39. Auflage und gehört damit zu den ältesten Veranstaltungen im Freistaat. Die malerische Lage am Zusammenfluss von Naab und Vils sorgt seit Jahrzehnten für eine besondere Atmosphäre. Wer einmal in Kallmünz gestartet ist, erinnert sich meist nicht nur an die Strecke, sondern auch an das charakteristische Ortsbild und die große Begeisterung entlang der Strecke. Kaum ein Rennen verbindet Triathlon und bayerische Landschaft so eindrucksvoll.
Am 14. Juni dürfte vielen die Wahl besonders schwerfallen: In Forchheim lädt der StadtTriathlon auf eine schnelle und publikumsnahe Strecke, die auch dem Mannschaftswettkampf der Landesliga Nord einen perfekten Rahmen bietet. Die Veranstaltung ist mit dem BTV Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet. Zeitgleich gehen Sportlerinnen und Sportler beim Würzburg Triathlon an den Start.
Auch Ingolstadt ist an diesem Wochenende wieder fest im Triathlonfieber. Die professionelle Organisation, schnelle Strecken und die große Resonanz machen den Wettkampf zu einem frühen Saisonhöhepunkt und damit auch zum idealen Rennen für die Bayerische Meisterschaft auf der Kurzdistanz. Aber auch für alle anderen Leistungsniveaus gibt es dortpassende Formate und das Rennen zieht damit sowohl ambitionierte Agegrouper als auch Einsteiger an. Auch hier wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt und deshalb gab’s das BTV Nachhaltigkeits-Label.
Nicht weit entfernt feiert Erding seine 31. Auflage des Stadttriathlons. Die oberbayerische Veranstaltung gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Rennen der Region. Zu den zahlreichen Rennen und Formaten zählen zudem Wertungsläufe des BTV Memmert Nachwuchscups, der Landesliga Süd der Männer und der Landesliga Frauen sowie die Deutsche Meisterschaft der Gehörlosen. Und trotz der Menge an Startenden wird hier ebenfalls auf nachhaltige Event-Gestaltung Wert gelegt. Ebenfalls am 14. Juni steht der Feuchtwanger Triathlon auf dem Programm. Die Veranstaltung bietet in diesem Jahr erstmalig auch einen Schüler- und Jugend Crosstriathlon an (wir berichteten ausführlich).

Nur zwei Tage später geht es in Herzogenaurach weiter: Beim Schülertriathlon sammeln Kids erste Wettkampferfahrungen. Gerade diese Veranstaltungen bilden oft den Einstieg in eine lange sportliche Laufbahn und sind damit ein wichtiger Baustein der bayerischen Triathlonlandschaft. Am 17. Juni folgt mit dem Inklusiven Schüler-Triathlon in Kelheim ein Wettbewerb, der über diesen sportlichen Gedanken sogar noch hinausgeht. Hier steht das gemeinsame Erleben des Sports  noch zentraler im Mittelpunkt.

Frauen im Pulk auf dem Rennrad

Die 2. Triathlon Bundesliga kommt an den Rothsee.

Das dritte Juni-Wochenende hält anschließend einige besondere Höhepunkte bereit. Der Rothsee Triathlon bietet über zwei Tage hinweg Triathlon pur. Egal ob Einsteiger oder mit hoher Ambition – hier gibt’s schonmal einen Vorgeschmack auf den Triathlon-Wahnsinn im Landkreis Roth. Als eines der Highlights macht die 2. Triathlon Bundesliga wieder Halt im fränkischen Triathlon-Mekka. Daneben gibt’s auch Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. Einem besonderen Blick gebührt am 21. Juni aber dem Mainaudtathlon in Miltenberg. Die Veranstaltung feiert 2026 ihr erstes kleines Jubiläum mit der fünften Ausgabe. Ebenfalls lädt an diesem Tag der Tölzer Triathlon nach Oberbayern ein.

Zum Monatsende wird es noch einmal besonders abwechslungsreich. Beim Neustädter Kinderrtriathlon steht erneut der Nachwuchs im Mittelpunkt, während der Kinder- & Jugend Drachentriathlon in Furth im Wald mit seinem ungewöhnlichen Namen längst Kultstatus genießt. Die Drachenstadt verbindet ihre regionale Identität dabei charmant mit dem Triathlonsport. Am Tag darauf geht’s dort für alle Erwachsenen beim Drachentriathlon um Sekunden und Minuten oder einfach einen schönen, sportlichen Tag. Mit dem Unterallgäuer Triathlon steht am 27. Juni zudem ein echter Klassiker auf dem Programm, der zudem 35. Jubiläum feiert.
Der letzte Juni-Samstag entwickelt sich schließlich zu einem weiteren Event-Marathon. Beim Wemdinger Waldsee Triathlon geht es traditionell naturnah und familiär zu, während der Triathlon Trebgast wieder einmal Masse und Klasse vereint: Die Regionalliga ist hier ebenso am Start wie zahlreiche Studentinen und Studenten und Hochschulangehörige, die ihre deutschen Meister suchen. Auch Herzogenaurach ist mit dem Herzoman erneut Wettkampf-Schauplatz ebenso wie die Neustädter Triathlon Sprintdistanz.
Zum dritten Mal startet der triathlon.de CUP in Landshut mit vollem Programm vom Nachwuchs-, über Sprint- und Kurzdistanzrennen bis hin zur Mitteldistanz. Auch die Bayernliga ist dort am Start. Und schließlich bietet der Hersbrucker Volkstriathlon noch die Chance auf  ein tolles Wettkampf-Erlebnis.

Ganz schön was los! Wir wünschen allen Starterinnen und Startern einen tollen Triathlon-Monat!

Titelfoto: triathlon.de/ Claus Zettl; Foto: Sportshot

Wenn morgens um sieben die ersten Bahnen im Becken gezogen werden, draußen langsam die Sonne über Nürnberg aufgeht und kurze Zeit später die Räder Richtung Reichswald rollen, beginnt am Bundesstützpunkt Triathlon Nürnberg der Alltag einer Trainingsgruppe, die in den kommenden Jahren wieder zu einer festen Größe im deutschen Nachwuchs- und U23-Triathlon werden soll.

Der fränkische Standort hat sich zu einer  Talentschmiede entwickelt. Denn die Kombination aus guten Trainingsbedingungen, sportfreundlicher Umgebung, kurzen Wegen und Angeboten des BTV, wie dem „Haus der Athleten“, schafft ein Umfeld, das junge Sportlerinnen und Sportler auf den Leistungssport vorbereitet. Viele Talente haben hier bereits den Sprung auf die internationale Bühne geschafft. Daran soll nun angeknüpft werden.

Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit der Verantwortlichen steht dabei die U23-Gruppe am Bundesstützpunkt. Mit Tim Semmler, Jan Semmler, Chiara Göttler, Luis Rühl, Leann Dietzel und Matteo Kozka trainieren aktuell mehrere vielversprechende Athletinnen und Athleten gemeinsam in Nürnberg. Ziel ist es, noch weitere Talente zu begeistern, um eine starke Trainingsgruppe entwickeln, die sich gegenseitig täglich fordert und gemeinsam den nächsten Schritt Richtung internationale Spitze macht.

Mit viel Erfahrung angeleitet

Verantwortlich für die Arbeit am Stützpunkt sind die Bundesstützpunkttrainer Johnny Zipf und Simon Henseleit. Beide kennen als ehemalige Profiathleten die Anforderungen des internationalen Triathlons aus eigener Erfahrung. „Eine starke Trainingsgruppe ist im Triathlon unglaublich wichtig“, erklärt Johnny Zipf. „Gerade im U23-Bereich entscheidet oft das tägliche Umfeld darüber, wie sich Athletinnen und Athleten entwickeln. Wir wollen hier wieder eine Gruppe formen, in der man sich gegenseitig mitzieht, voneinander lernt und gemeinsam besser wird.“ Auch Simon Henseleit sieht darin einen entscheidenden Faktor: „Die Mischung passt aktuell sehr gut. Wir haben unterschiedliche Charaktere und verschiedene Stärken in der Gruppe. Genau daraus entsteht Dynamik. Jeder profitiert vom anderen.“

Dass diese Entwicklung bereits sichtbar wird, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Monate. Die Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkts vertreten regelmäßig die deutschen Farben bei internationalen Wettkämpfen und sammeln wichtige Erfahrungen auf europäischer Ebene. Chiara Göttler schätzt vor allem das tägliche Miteinander: „Man hat hier nie das Gefühl, alleine zu trainieren. Egal ob harte Laufeinheit oder lange Ausfahrt – die Gruppe trägt einen mit. Das motiviert extrem.“
Ähnlich sieht es Jan Semmler: „Das Umfeld in Nürnberg ist einfach professionell. Gleichzeitig hilft man sich gegenseitig. Gerade an schwierigen Tagen macht das einen riesigen Unterschied.“

„Eigengewächse“ sollen nachfolgen

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Nachwuchsarbeit. Roland Knoll und Teresa Knoll kümmern sich um die Zuführung junger Talente an den Bundesstützpunkt und begleiten viele Athletinnen und Athleten über Jahre hinweg auf ihrem Weg in den Leistungssport. Hanna Krauss arbeitet noch enger an der Basis und ist in Schulen und Vereinen unterwegs, um junge Menschen für den Sport zu begeistern und mit den Vereinen der Region zu verknüpfen.

Neben dem sportlichen bietet Nürnberg auch infrastrukturell ideale Voraussetzungen. Die jüngeren Athleten können im Internat der Sportschule unterkommen. Im „Haus der Athleten“ wohnen ältere Talente unter einem Dach. Schule oder Studium, Training und Regeneration lassen sich dadurch optimal miteinander verbinden. Gleichzeitig entsteht ein Teamgefühl, das weit über die Trainingseinheiten hinausgeht.

Genau diese Mischung macht den Bundesstützpunkt Nürnberg aktuell wieder besonders attraktiv – nicht nur für bayerische Talente, sondern auch darüber hinaus. Mit Matteo Kozka trainiert derzeit beispielsweise auch ein Athlet aus Baden-Württemberg am Standort. Doch dieses Konzept soll und darf weiter wachsen. Oder wie Johnny Zipf es formuliert: „Wir wollen nicht einfach nur gute Einzelathleten entwickeln. Unser Ziel ist es, eine Trainingskultur zu schaffen, in der langfristig Spitzenleistungen entstehen können.“

Trebgast wird Ende Juni wieder zum Treffpunkt der bayerischen Triathlon-Szene und bekommt dabei auch aus der ganzen Nation sportlichen Besuch aus dem Hochschulsport: Denn im Programm des Tennet Power Triathlon Trebgast finden sich am 28. Juni auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon. Ausrichter der Titelkämpfe ist die Universität Bayreuth.

Damit rückt einer der traditionsreichsten Triathlon-Standorte in Oberfranken in den Fokus der bundesweiten Hochschulsportlandschaft. Wer den Trebgaster Badesee kennt, weiß, dass die Kulisse beste Bedingungen für einen Sommertag im Wettkampfmodus liefert. Für die Athletinnen und Athleten der Hochschulen bedeutet das: Schwimmen im Badesee, eine anspruchsvolle Radstrecke durch die oberfränkische Landschaft und ein Lauf rund um den See entlang der Zuschauerbereiche, in denen erfahrungsgemäß ordentlich Stimmung aufkommt. Genau diese Mischung macht den Triathlon in Trebgast seit Jahren zu einem festen Termin im Kalender vieler Altersklassen- und Nachwuchsathleten.

Startplätze für die Hochschulmeisterschaften sind aktuell noch zu haben, der Meldeschluss liegt allerdings bereits am 31. Mai 2026. Dabei bietet der Wettkampf für Studierende durchaus attraktive Rahmenbedingungen – auch über den Sport hinaus. Die Anmeldung erfolgt über die offizielle Anmeldeseite sowie zusätzlich über die jeweilige Hochschulsporteinrichtung. Zudem unterstützen viele Hochschulen ihre Studierenden finanziell. In zahlreichen Fällen werden sowohl Startgelder als auch Reisekosten ganz oder teilweise übernommen.

Alle Informationen zur Ausschreibung und Anmeldung finden sich hier: https://www.adh.de/kalender/details/dhm-triathlon-4/

Der Lauinger Triathlon darf heuer auf ein Jubiläum blicken, das mit einer Rekordbeteiligung gefeiert wird. Über 900 Ausdauersportler- und Sportlerinnen haben sich für das Event am 6./7. Juni angemeldet. Da wundert sich selbst Erich Gruber, der Chef der Lauinger Triathleten. Er hatte bereits im vergangenen Herbst nicht ohne Bedenken den Termin wegen Terminkollisionen mit anderen Triathlon Events um zwei Wochen vorverlegen müssen. „Das hat uns aber nicht geschadet“, freut er sich heute.

Sportlicher Höhepunkt in Schwaben

In den vergangenen zwei Dekaden hat sich der Lauinger Triathlon stetig zu einem Dreikampf-Magneten in Schwaben entwickelt. Schon 2019 verbuchte man 800 Anmeldungen, doch dann kam Corona. „Das hat Vieles kaputt gemacht“, erinnert sich Erich Gruber. Mit viel Initiative, Engagement und ausgefallenen Ideen wie einem „virtuellen Triathlon“ konnte man die Veranstaltung über diese schwierige Zeit retten. Mitgeholfen habe auch der alljährlichen Dreikönigslauf, quasi als Werbeaktion im Vorfeld des Triathlons.

Was einst klein begann, ist heute ein sportlicher Höhepunkt in Schwaben. Die Mischung aus familiärer Atmosphäre, anspruchsvollen Strecken und der besonderen Kulisse rund um Auwaldsee, historischem Marktplatz und Schimmelturm zieht Teilnehmer aus ganz Deutschland an.
Viele kommen immer wieder – nicht nur wegen des Sports, sondern wegen des besonderen Flairs. Kein Wunder, dass es auch Triathlon-Legenden und Hawaii-Ironman-Sieger wie Thomas Hellriegel, Normann Stadler, Faris Al-Sultan oder Weltmeister Daniel Unger und Ironwoman Nicole Leder nach Lauingen zog. Auch das unterstreicht die sportliche Bedeutung des Events.

Großes Sportprogramm

So hat sich die Veranstaltung in Lauingen zu einem wichtigen Triathlon-Wettbewerb entwickelt, dessen Ruf weit über Schwaben hinausreicht. Zum Erfolg trage auch die Unterstützung durch die Stadt Lauingen und den Landkreis Dillingen bei, ohne die es laut Erich Gruber bei der Organisation eines derartigen Großevents nicht gehen würde.
Die meisten Teilnehmer zum Jubiläums-Triathlon reisen aus ganz Süddeutschland an, übernachten zum Teil in der Stadt und im Landkreis, nutzen die Gastronomie und stellen so auch einen kleinen Wirtschaftsfaktor dar, meint Erich Gruber. Stark vertreten sind erneut alle Nachbarlandkreise, ob aus dem Bayerischen und dem Württembergischen.

Der 20. VR-Triathlon bietet wie jedes Jahr das volle Programm, vom Jugend- und Volkstriathlon (0,4 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) über Kurzdistanz (1,4/40/10) bis zur Mitteldistanz (2,1/80/20) mit Schwäbischer Meisterschaft. Bereits am Samstag, 6. Juni findet am Auwaldsee der Kindertriathlon statt, ebenso das 3. VR-Langstreckenschwimmen (1,5 und 3 Kilometer). Das i-Tüpfelchen ist dann noch der Schwaben-Hero Wettbewerb für die ganz Harten, bei dem Langstreckenschwimmen und Triathlon zusammen gewertet werden.

Alle Infos gibt es unter triathlon.tvl.de