Das Gelände rund um den Untreusee bei Hof verwandelte sich am vergangenen Wochenende zwei Tage lang in einen Treffpunkt für Bayerns Triathlonfamilie. Das XXL-Triathlon-Wochenende wartete mit der Bayerischen Meisterschaft Team Relay, Liga-Rennen, dem BTV Memmert Nachwuchscup und Rennen für Jedermann und -frau aus. Bei der Bayerischen Meisterschaft Team Relay wurde aus drei Einzelrennen eine gemeinsame Leistung und auch der Nachwuchs demonstrierte eindrucksvoll, dass Triathlon weit mehr ist als eine Einzelsportart. Am Sonntag verlagerte sich der Fokus dann auf die Liga-Wettkämpfe und offene Rennen.
Bayerische Meisterschaft Team Relay: Sekunden entscheiden über Gold
Am Samstag standen die Bayerischen Meisterschaften im Team Relay im Mittelpunkt des Programms. Drei Athletinnen beziehungsweise Athleten pro Mannschaft absolvierten nacheinander einen kompletten Supersprint – jeder Wechsel musste sitzen, jeder Fehler kostete wertvolle Sekunden. Entsprechend eng und taktisch geprägt verliefen die Entscheidungen.
Bei den Männern sicherte sich Timeless Planet TG Viktoria Augsburg in 55:08 Minuten den Bayerischen Meistertitel. Felix Schiller, Philipp Meyer und Maximilian Lippert setzten sich mit einer konstant starken Mannschaftsleistung gegen den Post SV Nürnberg (Nick Wolfarth, Tobias Heining, Henning Hubbert) durch. Bronze ging an den TSV Harburg mit Simon Naschwitz, Joel Westphal und Leo Österlein.
Auch das Frauenrennen bot Spannung. Bayerische Meisterinnen wurde das Team des RSC AUTO BROSCH Kempten. Anna Weizenegger, Julia Heim und Sandra Echteler gewannen nach drei nahezu fehlerfreien Einzelrennen in 1:04:53 Stunden vor dem TV Planegg-Krailling und dem TSV Harburg. Gut 30 Sekunden trennten Gold und Silber.
Klassische Triathlon-Formate am Sonntag
Nach dem Relay am Samstag rückten am Sonntag wieder die klassischen Ligaformate in den Mittelpunkt.
In der Regionalliga der Männer sicherte sich Kilian Bauer (TSG 08 Roth II by guttenberger lichtwerbung) den Tagessieg vor Philipp Meyer (Timeless Planet TG Viktoria Augsburg) und Tian Densa (TV Planegg-Krailling). Den Sieg in der Mannschaftswertung holte sich jedoch Timeless Planet TG Viktoria Augsburg. Mit den Einzelplatzierungen zwei, vier, sechs, acht und neun zeigte das Team Ausgeglichenheit und verwies die TSG 08 Roth II sowie den Post SV Nürnberg auf die weiteren Podestplätze.
Auch die Regionalliga der Frauen stand ganz im Zeichen einer starken Teamleistung. Laura Mederer (TSG 08 Roth I) setzte sich vor ihrer Teamkollegin Anne Schmidhuber (TSG 08 Roth I) durch und machte den Doppelsieg für die Mittelfränkinnen perfekt. Rang drei ging an Pia Gutsmiedl (TV Planegg-Krailling). Mit den Plätzen eins, zwei und acht war der Tagessieg in der Mannschaftswertung für die TSG 08 Roth I ungefährdet. Der TV Planegg-Krailling belegte Rang zwei vor dem RSC AUTO BROSCH Kempten.
Ebenso spannend verliefen die Entscheidungen in der Bayernliga. Bei den Männern setzte sich die MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung durch. Zwar gewann Noah Treptow (TWin Neumarkt II) die Einzelwertung, doch mit den Plätzen zwei, drei und elf sammelten die Rosenheimer die entscheidenden Punkte für den Mannschaftserfolg. Der TWin Neumarkt II wurde Zweiter, während sich der TSV Gaimersheim und der SV Bayreuth mit jeweils 38 Team-Punkten punktgleich Rang drei teilten – es geht eng zu, in der Bayernliga.
Die Wettbewerbe der Bayernliga Frauen rundeten das umfangreiche Ligaprogramm in Hof ab. Hier siegte Larissa Bauer vom TRISTAR Regensburg II vor Elena Heinloth ‚(Post SV Weilheim) und Teamkameradin Clara-Maria Bader. Der Team-Sieg ging an den Post SV Nürnberg vor den Frauen Würzburg.

Nachwuchs einzeln und im Team stark
Mindestens ebenso sehenswert waren die Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. In allen Altersklassen wurden vom ersten Meter an offensiv und mutig die Rennen gestaltet.
Bei den Schülerinnen A setzte sich Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) vor Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Norah Adler (TV 1875 Burglengenfeld) durch. Das Rennen der Schüler A gewann Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) vor Maximilian Tack (SC Wasserfreunde München) und Tom Weinbrenner.
Enzo Thouluze (TSV Gaimersheim gewann bei den Schülern B klar vor Mika Rüker (ASC Marktrodach) und Jonah Unden (SSV Forchheim). Bei den Schülerinnen B feierte Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) einen ungefährdeten Sieg vor Lara Loos (SSV Forchheim) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg).
In der Jugend B behauptete sich Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen). Bei den Jungen machte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) das Rennen vor Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth).
Bei den Jugend-A-Mädchen führte kein Weg an Annika Fink (SV Straubing) vorbei. Dahinter belegten Viktoria Meier-Schnabel (1. FC Deining) und Andrea Gradl (1. FC Deining) die weiteren Podiumsplätze. Alexander Tresselt vom Tri Team Schongau setzte sich gegen Joel Westphal und Kilian Wanninger durch.
Als ein Highlight der Nachwuchsrennen sorgte die Mixed Team Relay für beste Stimmung. Jede Sekunde zählte, auch für die jungen Sportlerinnen udn Sportler, die sich ein bisschen fühlen durften, wie ihre Vorbilder, die am Tag darauf in Hamburg ihr Rennen machen sollten. Besonders eng verlief das Rennen der Altersklassen Schüler A und Jugend B. Gerade einmal 23 Sekunden trennten am Ende die beiden besten Staffeln. Den Sieg holte sich das Team „GUTE KÄSE“ mit Julius Wöhler, Josephine Kujala, Lando Spielberger und Inara Zeiner. Platz zwei sicherten sich die „RENNSCHNECKEN“ mit Maximilian Rudolph, Mathilda Kujala, Ben Dyker und Sophia Grießemer, Rang drei ging an „TEAM PULS 180“ mit Ludwig Ramian, Mathilda Zapf, Lukas Mundt und Lia Sophie Fuchs. Auch bei den älteren Nachwuchsathletinnen und -athleten fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Die TRIRITTER ROTHSEE mit Tizian Träger, Elisabeth Poplawski, Leander Träger und Viktoria Meier setzten sich nach einem spannenden Staffelrennen vor LECH-DONAU-XTREME mit Alexander Tresselt, Alicia Tresselt, Silas Ott und Andrea Gradl durch. Lediglich zwölf Sekunden lagen zwischen beiden Teams.
Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch war das Wochenende rundum gelungen. Rund 1.000 Starterinnen und Starter sorgten an beiden Wettkampftagen für ein volles Gelände rund um den Untreusee. Erstmals wurde die Versorgungszone aus der Wechselzone heraus verlegt, wodurch die Abläufe entzerrt und Kreuzungspunkte auf der Strecke reduziert wurden. Veranstaltungsleiter Helmut Dorsch zog bereits während des Rennwochenendes ein positives Fazit und lobte insbesondere das Zusammenspiel der zahlreichen Helferinnen und Helfer von DLRG, BRK, THW, Feuerwehr und Polizei.
Fotos: Guntram Rudolph
Einladung zum BTV Verbandstag mit Thementag am 09.11.2024 in Ingolstadt
Nachrichten des BTVAm 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).
Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
Zum PDF der Einladung
Rahmenprogramm
Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.
Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
Verbandstag
Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG
Ausschreibung zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften 2023
VeranstaltungenDie Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.
„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“
Vergeben werden folgende BM-Rennen:
Vergeben werden folgende Liga-Formate:
Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:
Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.
Foto: Julian Rohn
Der BTV sucht Unterstützung
Nachrichten des BTVZwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.
Hier geht es zur Ausschreibung
„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“
Hier geht es zur Ausschreibung
„BUNDESFREIWILLIGENSTELLE„
35 Jahre Erlanger Triathlon: Ein Rennen, das Generationen verbindet
VeranstaltungenEs gibt wenige Wettkämpfe, die über Jahrzehnte hinweg den Triathlonsport einer Region prägen. Der Erlanger Triathlon gehört zweifellos dazu. Wenn am Sonntag rund 800 Athletinnen und Athleten am Main-Donau-Kanal an den Start gehen, feiert eine der traditionsreichsten Veranstaltungen Bayerns ihre 35. Auflage und blickt dabei auf eine Geschichte zurück, die weit mehr erzählt als sportliche Ergebnisse. Denn der Erlanger Triathlon ist nie nur ein Wettkampf gewesen. Er ist ein Stück Vereinsgeschichte, Treffpunkt der Triathlonfamilie und für viele Aktive seit Jahren ein fester Termin im Sommer.
Als 1985 der erste Erlanger Triathlon ausgetragen wurde, steckte der Sport in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Neun Athleten gingen damals an den Start. Geschwommen wurde noch im Röthelheimbad, die Wechselzone war denkbar einfach, besondere Räder, Riegel, Gels oder Aerodynamik spielten noch lange keine Rolle. Was am Ende des Tages blieb, war die Begeisterung für eine damals noch ungewöhnliche Sportart. Mit den Jahren entwickelte sich daraus eine Erfolgsgeschichte. Der Wettkampf wuchs kontinuierlich, die Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen entstand, Spitzenathleten fanden den Weg nach Mittelfranken und der Erlanger Triathlon etablierte sich als feste Größe im bayerischen Rennkalender. Heute sind die Startplätze regelmäßig früh vergeben und auch in diesem Jubiläumsjahr gibt es ein ausverkauftes Haus.
Ein Name, der untrennbar mit dem Rennen verbunden bleibt
Wer über 35 Jahre Erlanger Triathlon spricht, kommt an Heinz Rüger nicht vorbei. Über Jahrzehnte war er die prägende Persönlichkeit des Erlanger Triathlons. Als Gründer der Triathlon-Abteilung, Organisator und unermüdlicher Antreiber entwickelte er die Veranstaltung Schritt für Schritt weiter und machte Erlangen weit über Bayern hinaus zu einer bekannten Adresse im Triathlonsport. Zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten gingen aus der Erlanger Triathlon-Blase hervor, darunter später auch internationale Spitzensportlerinnen wie Anne Haug oder Anja Beranek. Im April dieses Jahres verstarb Heinz Rüger. Das Programmheft widmet ihm deshalb eine eigene Seite und bezeichnet ihn als den „Vater des Erlanger Triathlons“ – ein Titel, der seine Bedeutung auf jeden Fall treffend beschreibt aber nicht annähernd alles ausdrücken kann, was er für den Triathlon geleistet hat.
Dass der Erlanger Triathlon auch nach 35 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat, liegt vor allem an den Menschen, die heute hinter der Veranstaltung stehen. Unter der Leitung von Stefanie Guillon organisiert ein 25-köpfiges Kernteam den Wettkampf. Unterstützt werden sie von mehr als 300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dafür sorgen, dass am Renntag alles ineinandergreift – vom Schwimmstart bis zum letzten Finisher. Guillon beschreibt den Erlanger Triathlon als einen „Vereins-Triathlon – von Athleten für Athleten organisiert“. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Veranstaltung. Vieles wirkt professionell, ohne den Charakter eines Vereinsfestes verloren zu haben.
Vorstart-Freude beim Erlanger Triathlon
Der Main-Donau-Kanal als Bühne
Der Wettkampf selbst ist längst unverwechselbar geworden. Geschwommen wird im Main-Donau-Kanal, anschließend führt die Radstrecke durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt, ehe der Lauf entlang des Kanals zurück auf das Gelände des TV 1848 Erlangen führt. Mit der Rückkehr des Zieleinlaufs ins Stadion ist das Rennen in den vergangenen Jahren wieder kompakter geworden. Zuschauer erleben die Athletinnen und Athleten mehrfach auf der Laufstrecke, während sich im Zielbereich eine Mischung aus Wettkampfatmosphäre und Sommerfest entwickelt.
Dazu tragen auch die vielen kleinen Ideen bei, die den Erlanger Triathlon auszeichnen. Entlang der Strecke sorgen mehrere Stimmungsnester für Leben – vom Membacher Steg über die Samba-Band VINCIVI bis zur Moderation und den Cheerleadern im Stadion. Neu ist in diesem Jahr sogar eine eigens entworfene Erlanger Triathlon-Glocke, mit der Zuschauer den Athletinnen und Athleten zusätzlichen Rückenwind geben können.
Los geht es bereits am Samstag. Neben der Startunterlagenausgabe lädt der TV 1848 Erlangen zum lockeren „Get together“ mit Interviews, alkoholfreien Cocktails und der offiziellen Wettkampfbesprechung ein. Am Sonntag folgen dann die Rennen über zwei Distanzen Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen) und Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 84 km Radfahren und 20 km Laufen). Beide Wettbewerbe werden auch als Staffel angeboten. Und wer nicht selbst startet, findet entlang der Strecke zahlreiche Zuschauerpunkte und im Zielbereich eine inzwischen deutlich gewachsene Triathlon-Messe mit Ausstellern, Verpflegung und viel Gelegenheit, den Wettkampftag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Alles ein bisschen wie immer, also und doch immer etwas neu. Der Erlanger Triathlon hat Veränderungen im Sport erlebt, Generationen von Athletinnen und Athleten kommen und gehen sehen und sich dabei immer wieder weiterentwickelt, ohne seinen Charakter zu verlieren. Vielleicht liegt genau darin sein Erfolgsgeheimnis. Das Rennen ist groß geworden, aber nie unnahbar. Es lebt vom Engagement eines Vereins, von Menschen, die Verantwortung übernehmen, und von vielen Athletinnen und Athleten, die Jahr für Jahr gerne nach Erlangen zurückkehren.
Wir wünschen allen Beteiligten ein tolles Jubiläums-Event.
Foto: www.sportshot.de
8. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon begeistert Teilnehmer und Zuschauer
Nachwuchscup, VeranstaltungenWo sonst eine unscheinbare Wiese an der Wörnitz liegt, fand sich am vergangenen Sonntag ein Spektakel für den Triathlon-Nachwuchs. Der TSV Harburg richtete zum mittlerweile achten Mal den Harburger Schüler- und Jugendtriathlon aus. Das eingespielte Organisationsteam um Leiter Jochen Rühl hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet, wieder ein professionelles Rennen für den bayerischen Triathlon-Nachwuchs vorzubereiten. Die jungen Triathleten konnten dort weitere wertvolle Punkte für den BTV-Nachwuchscup und die bayerische Meisterschaft im Triathlon sammeln. Im letzten Triathlon in der diesjährigen Rennserie gaben die Nachwuchstalente entsprechend noch einmal alles, um sich in der Gesamtwertung gut zu platzieren.
Trotz eines heftigen, einstündigen Regenschauers vor dem Start blieb die Stimmung unter den Athleten und mitgereisten Familien, Trainern und Betreuern exzellent. Zur offiziellen Messung um 09:15 Uhr zeigte das Thermometer dann zwar eine kühle Lufttemperatur von 18 Grad, demgegenüber stand jedoch ein überraschend warmer Wörnitz-Fluss mit einer Wassertemperatur von 23 Grad. Obwohl das Reglement aufgrund der Luftwerte das Tragen von Neoprenanzügen gestattet hätte, verzichteten alle Athletinnen und Athleten darauf.
Nachdem der Regen schließlich aufgehört hatte, gingen die Junioren und die Jugend A um 10:30 Uhr mit einer kleinen Verzögerung gemeinsam an den Start. Es entwickelte sich ein hochspannendes Rennen über 400 m Schwimmen, 12 km Radfahren (3 Runden) und 3 km Laufen (2 Runden) mit extrem schnellen Radzeiten auf der noch nassen Straße. Bei den Junioren siegten Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim) gefolgt von Leo Österlein (TSV Harburg) und Noah Hopf (TSV Zirndorf).
Die Wertung der Jugend A entschieden Josefine Doseth (SV Würzburg 05) und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee) für sich gefolgt von Nina Mayer (TSV Harburg) und Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau). Rang 3 belegten Magdalena Penkert (TSG 08 Roth) und Joel Westphal (TSV Harburg).
Im Anschluss folgten die weiteren Starts Schlag auf Schlag: Die Jugend B und Schüler A starteten ab 11:20 Uhr über 250 m Schwimmen, 7 km Radfahren (2 Runden) und 1,6 km Laufen (2 Runden). Das Rennen der Jugend B entschieden Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) und Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.) für sich, gefolgt von Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth). Bronze sicherten sich Mathilda Zapf (SV Bayreuth) und Lukas Mundt (LV Deggendorf). In dieser Altersklasse gab es einen Radsturz beim Abstieg. Der gestürzte Athlet wurde vor Ort umgehend erstversorgt und anschließend zur Routineüberprüfung ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen gute Besserung!
Nach Freigabe der Strecke starteten die Schüler A. Gold ging an Mathilda Kujala (LaCarrera Tri Team Rothsee) und Tom Weinbrenner (ohne Verein). Silber sicherten sich Zoe Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Hugo Seidel (1. FCN Schwimmen). Rang 3 belegten Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) und Hendrik Gerdes (Post SV Nürnberg).
Die Schüler B absolvierten um 13:10 Uhr jeweils eine Runde (150 m Schwimmen, 3 km Radfahren, 800 m Laufen). Es siegten Lena Sitta (TSV Oettingen) und Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) vor Clara Gerdes (Post SV Nürnberg) und Dominik Bayerle (TSV Oettingen). Das Podium komplettierten Sophia Schaffer (TSV Oettingen) und Mika Rüger (ASC Marktrodach).
Den Abschluss der Einzelstarts machten die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2015 – 2016) in der Altersklasse Schülern C um 13:40 Uhr (100 m Schwimmen, 2,5 km Radfahren in 2 Runden, 400 m Laufen). Hier zeigte sich die starke Nachwuchsarbeit des Trainerteams um Jugendwart Robert Rieger des TSV Harburg. Bereits nach 14:27,21 Minuten konnte Hannah Richter im Ziel als Siegerin beglückwünscht werden. Ihr Teamkollege Jonas Bauer erreichte als erster der Jungs das Ziel. Über Platz 2 freuten Mira Anna Dorothea Liepold (SC Delphin) und Fabian Lindner (TSV Harburg). Bronze erreichten Bernadette Blaar (TSV Harburg) und Valentin Meyr (TSV Oettingen).
Single Mixed Relay – Staffelformat mit hoher Spannung
Ein absolutes Highlight bildete um 15:00 Uhr das Rennen der Single Mixed Relay. Insgesamt 35 Staffeln gingen hier an den Start und sorgten für ein extrem spannendes, dynamisches und sehr zuschauerfreundliches Format, das das Publikum hautnah mitfiebern ließ. Ein Team bestand aus einem Mädchen und einem Jungen, die abwechselnd jeweils zweimal die Distanz von 75 m Schwimmen, 1,5 km Radfahren und 400 m Laufen absolvierten.
In der Kategorie Schüler B & A – Jugend B waren 24 Staffeln am Start. Es siegte das Team SV Bayreuth / TV 1848 Coburg mit Mathilda Zapf und Lando Spielberger. Rang zwei ging an das Team TSV Katzwang 05 / TSG 08 Roth e.V. mit Sophia Grießemer und Maximilian Rudolph. Auf Rang drei folgte das Team LV Deggendorf / TSV Eintracht Karlsfeld mit Leni Arthofer und Lukas Mundt. Staffeln TSV Harburg: Platz 12 Laura Rieger und Quinn Ellrich, Platz 13 Melek Erdogan und Levin Gentner sowie Platz 23 Laura Reinsch und Julian Bock.
In der Kategorie Jugend B & A – Junioren waren 11 Staffeln am Start. Gold ging an das Team SV Würzburg 05 mit Josefine Doseth und Lennart Walter. Silber holte sich das seit Jahren eingespielte Team der beiden Harburger Landeskaderathleten Nina Mayer und Joel Westphal. Bronze ging an das Team TV 1848 Erlangen / TSV Harburg mit Inara Zeiner und Leo Österlein. Auf Platz 4 folgte das Team Harburg 1.3 mit Julia Weiland und Simon Naschwitz.
Mit der Siegerehrung ging ein langer, aber sehr erfolgreicher Wettkampftag zu Ende. Jochen Rühl resümiert: „Die fleißigen Helfer haben Unglaubliches geleistet. Dass der Regen uns kurz vor dem Start erwischt hat, tat der Stimmung keinen Abbruch. Der 8. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon war ein voller Erfolg.“
Fotos: Karin Haupt
CIS-Nachwuchs überzeugt beim Piratentriathlon Amberg
VeranstaltungenWenn in Amberg am Kurfürstenbad die große, schwarze Piratenflagge gehisst wird, ist eins klar: Bald geht er los, der Amberger Piratentriathlon. Bei der 24. Ausgabe überzeugte der Nachwuchs des CIS Amberg einmal mehr mit starken, sportlichen Leistungen. Trotz sommerlicher Temperaturen von rund 30 Grad gingen insgesamt 102 Sportler an den Start.
Viele Eltern und Zuschauer waren an die Strecke gekommen, um spannende Rennen zu erleben und die jungen Athleten anzufeuern. Geschwommen wurde im Kurfürstenbad, danach ging es raus zur Bleichwiese in die Wechselzone. Dort mussten die Kids so schnell wie möglich rein in die Laufschuhe, Helm aufsetzen, Startnummer nicht vergessen, rauf aufs Rad und ab ins Landesgartenschaugelände. Zurück in der Wechselzone musste das Rad im richtigen Ständer abgestellt werden und dann ging es auch schon auf die Wendepunkt-Laufstrecke in Richtung Stadtgraben und zuletzt über die Ziellinie.
Auch abseits der sportlichen Erfolge war die Veranstaltung ein besonderes Erlebnis. Alle Finisher erhielten unmittelbar im Ziel eine Erinnerungsmedaille. Wer sich einen Podestplatz erkämpft hatte, wurde bei der Siegerehrung zusätzlich mit einer großen Medaille ausgezeichnet. Zudem bekam jeder Teilnehmer ein Piratentriathlon Shirt, die neuen Stadtmeister zusätzlich ein exklusives Stadtmeister Shirt. Den gelungenen Abschluss bildete eine Tombola, an der alle Finisher teilnahmen.
Weitere Ergebnisse sind auf der Homepage des CIS-Amberg zu finden (www.cis-amberg.de).
Fotos: Piratentriathlon Amberg
Mega-Wochenende in Hof: Teamgeist, Liga-Action und starker Nachwuchs begeistern am Untreusee
Liga, Nachwuchscup, VeranstaltungenDas Gelände rund um den Untreusee bei Hof verwandelte sich am vergangenen Wochenende zwei Tage lang in einen Treffpunkt für Bayerns Triathlonfamilie. Das XXL-Triathlon-Wochenende wartete mit der Bayerischen Meisterschaft Team Relay, Liga-Rennen, dem BTV Memmert Nachwuchscup und Rennen für Jedermann und -frau aus. Bei der Bayerischen Meisterschaft Team Relay wurde aus drei Einzelrennen eine gemeinsame Leistung und auch der Nachwuchs demonstrierte eindrucksvoll, dass Triathlon weit mehr ist als eine Einzelsportart. Am Sonntag verlagerte sich der Fokus dann auf die Liga-Wettkämpfe und offene Rennen.
Bayerische Meisterschaft Team Relay: Sekunden entscheiden über Gold
Am Samstag standen die Bayerischen Meisterschaften im Team Relay im Mittelpunkt des Programms. Drei Athletinnen beziehungsweise Athleten pro Mannschaft absolvierten nacheinander einen kompletten Supersprint – jeder Wechsel musste sitzen, jeder Fehler kostete wertvolle Sekunden. Entsprechend eng und taktisch geprägt verliefen die Entscheidungen.
Bei den Männern sicherte sich Timeless Planet TG Viktoria Augsburg in 55:08 Minuten den Bayerischen Meistertitel. Felix Schiller, Philipp Meyer und Maximilian Lippert setzten sich mit einer konstant starken Mannschaftsleistung gegen den Post SV Nürnberg (Nick Wolfarth, Tobias Heining, Henning Hubbert) durch. Bronze ging an den TSV Harburg mit Simon Naschwitz, Joel Westphal und Leo Österlein.
Auch das Frauenrennen bot Spannung. Bayerische Meisterinnen wurde das Team des RSC AUTO BROSCH Kempten. Anna Weizenegger, Julia Heim und Sandra Echteler gewannen nach drei nahezu fehlerfreien Einzelrennen in 1:04:53 Stunden vor dem TV Planegg-Krailling und dem TSV Harburg. Gut 30 Sekunden trennten Gold und Silber.
Klassische Triathlon-Formate am Sonntag
Nach dem Relay am Samstag rückten am Sonntag wieder die klassischen Ligaformate in den Mittelpunkt.
In der Regionalliga der Männer sicherte sich Kilian Bauer (TSG 08 Roth II by guttenberger lichtwerbung) den Tagessieg vor Philipp Meyer (Timeless Planet TG Viktoria Augsburg) und Tian Densa (TV Planegg-Krailling). Den Sieg in der Mannschaftswertung holte sich jedoch Timeless Planet TG Viktoria Augsburg. Mit den Einzelplatzierungen zwei, vier, sechs, acht und neun zeigte das Team Ausgeglichenheit und verwies die TSG 08 Roth II sowie den Post SV Nürnberg auf die weiteren Podestplätze.
Auch die Regionalliga der Frauen stand ganz im Zeichen einer starken Teamleistung. Laura Mederer (TSG 08 Roth I) setzte sich vor ihrer Teamkollegin Anne Schmidhuber (TSG 08 Roth I) durch und machte den Doppelsieg für die Mittelfränkinnen perfekt. Rang drei ging an Pia Gutsmiedl (TV Planegg-Krailling). Mit den Plätzen eins, zwei und acht war der Tagessieg in der Mannschaftswertung für die TSG 08 Roth I ungefährdet. Der TV Planegg-Krailling belegte Rang zwei vor dem RSC AUTO BROSCH Kempten.
Ebenso spannend verliefen die Entscheidungen in der Bayernliga. Bei den Männern setzte sich die MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung durch. Zwar gewann Noah Treptow (TWin Neumarkt II) die Einzelwertung, doch mit den Plätzen zwei, drei und elf sammelten die Rosenheimer die entscheidenden Punkte für den Mannschaftserfolg. Der TWin Neumarkt II wurde Zweiter, während sich der TSV Gaimersheim und der SV Bayreuth mit jeweils 38 Team-Punkten punktgleich Rang drei teilten – es geht eng zu, in der Bayernliga.
Die Wettbewerbe der Bayernliga Frauen rundeten das umfangreiche Ligaprogramm in Hof ab. Hier siegte Larissa Bauer vom TRISTAR Regensburg II vor Elena Heinloth ‚(Post SV Weilheim) und Teamkameradin Clara-Maria Bader. Der Team-Sieg ging an den Post SV Nürnberg vor den Frauen Würzburg.
Nachwuchs einzeln und im Team stark
Mindestens ebenso sehenswert waren die Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. In allen Altersklassen wurden vom ersten Meter an offensiv und mutig die Rennen gestaltet.
Bei den Schülerinnen A setzte sich Mathilda Kujala (La Carrera TriTeam Rothsee) vor Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Norah Adler (TV 1875 Burglengenfeld) durch. Das Rennen der Schüler A gewann Mika Fankel (SV Bayreuth Triathlon) vor Maximilian Tack (SC Wasserfreunde München) und Tom Weinbrenner.
Enzo Thouluze (TSV Gaimersheim gewann bei den Schülern B klar vor Mika Rüker (ASC Marktrodach) und Jonah Unden (SSV Forchheim). Bei den Schülerinnen B feierte Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) einen ungefährdeten Sieg vor Lara Loos (SSV Forchheim) und Clara Gerdes (Post SV Nürnberg).
In der Jugend B behauptete sich Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) vor Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Inara Zeiner (TV 1848 Erlangen). Bei den Jungen machte Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e. V.) das Rennen vor Konstantin Koop vom TSV Eintracht Karlsfeld und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth).
Bei den Jugend-A-Mädchen führte kein Weg an Annika Fink (SV Straubing) vorbei. Dahinter belegten Viktoria Meier-Schnabel (1. FC Deining) und Andrea Gradl (1. FC Deining) die weiteren Podiumsplätze. Alexander Tresselt vom Tri Team Schongau setzte sich gegen Joel Westphal und Kilian Wanninger durch.
Als ein Highlight der Nachwuchsrennen sorgte die Mixed Team Relay für beste Stimmung. Jede Sekunde zählte, auch für die jungen Sportlerinnen udn Sportler, die sich ein bisschen fühlen durften, wie ihre Vorbilder, die am Tag darauf in Hamburg ihr Rennen machen sollten. Besonders eng verlief das Rennen der Altersklassen Schüler A und Jugend B. Gerade einmal 23 Sekunden trennten am Ende die beiden besten Staffeln. Den Sieg holte sich das Team „GUTE KÄSE“ mit Julius Wöhler, Josephine Kujala, Lando Spielberger und Inara Zeiner. Platz zwei sicherten sich die „RENNSCHNECKEN“ mit Maximilian Rudolph, Mathilda Kujala, Ben Dyker und Sophia Grießemer, Rang drei ging an „TEAM PULS 180“ mit Ludwig Ramian, Mathilda Zapf, Lukas Mundt und Lia Sophie Fuchs. Auch bei den älteren Nachwuchsathletinnen und -athleten fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Die TRIRITTER ROTHSEE mit Tizian Träger, Elisabeth Poplawski, Leander Träger und Viktoria Meier setzten sich nach einem spannenden Staffelrennen vor LECH-DONAU-XTREME mit Alexander Tresselt, Alicia Tresselt, Silas Ott und Andrea Gradl durch. Lediglich zwölf Sekunden lagen zwischen beiden Teams.
Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch war das Wochenende rundum gelungen. Rund 1.000 Starterinnen und Starter sorgten an beiden Wettkampftagen für ein volles Gelände rund um den Untreusee. Erstmals wurde die Versorgungszone aus der Wechselzone heraus verlegt, wodurch die Abläufe entzerrt und Kreuzungspunkte auf der Strecke reduziert wurden. Veranstaltungsleiter Helmut Dorsch zog bereits während des Rennwochenendes ein positives Fazit und lobte insbesondere das Zusammenspiel der zahlreichen Helferinnen und Helfer von DLRG, BRK, THW, Feuerwehr und Polizei.
Fotos: Guntram Rudolph
Landesliga am Ammersee: Spannende Entscheidungen in Riederau
LigaBei besten Bedingungen ging am Samstag der Ammersee-Triathlon in Riederau über die Bühne. Auf der Sprintdistanz kämpften die Teams der Landesliga Süd Männer sowie der Landesliga der Frauen um die letzten Punkte der Saison.
Der warme Ammersee sorgte für ein Neoprenverbot. Nach dem Schwimmen mussten die Athletinnen und Athleten zunächst einen ungewöhnlich langen Wechselweg von rund 800 Metern zur Wechselzone bewältigen, ehe es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke ging. Der fünfmal zu fahrende Rundkurs wurde mit Windschattenfreigabe ausgetragen, sodass ein guter Start ins Rennen und der Anschluss an die richtige Radgruppe besonders wichtig waren.
Auch die Laufstrecke hatte ihre Tücken. Der fünf Runden lange Kurs über Wiesen- und Schotterwege erinnerte eher an einen Crosslauf als an einen klassischen Straßenlauf. Gleichzeitig sorgte die kompakte Runde für viel Spannung: Die Konkurrenz war jederzeit in Sicht, Zuschauer bekamen einen guten Überblick über das Renngeschehen. Allerdings führte das wiederholt auch zu Verwirrung – einige Athletinnen und Athleten verzählten sich und liefen eine Runde zu früh ins Ziel, bevor sie zurück auf die Strecke mussten.
Die Radstrecke mit ihren Wendepunkten bot ebenfalls beste Möglichkeiten, die Mitstreiter immer wieder zu sehen. Bei angenehmen Sommertemperaturen – deutlich moderater als zuletzt in Bad Tölz – fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahezu ideale Wettkampfbedingungen vor
Mannschaftswertungen
Die schnellsten Einzelzeiten des Tages gingen an Paul Steuer (TG Viktoria Augsburg) und Margit Elfers (SV Bayreuth).
Für die Ligawertung zählte dann am Ende die geschlossene Mannschaftsleistung: Bei den Frauen gewann Timeless Planet TG Viktoria Augsburg II vor dem VfL Kaufering Triathlon und dem TSV Eintracht Karlsfeld. In der Landesliga Süd der Männer setzte sich der SC 53 Landshut vor IfA Nonstop Bamberg und ATSV Kirchseeon durch. Damit wurde am Ammersee zugleich der Schlussstrich unter die Saison der Frauenliga und der Landesliga Süd der Männer gezogen.
Fotos: Theresa Grasskamp
Renner holt Silber, Hanzer auf Rang fünf beim WTPS-Finale in Hamburg
ParatriathlonMit der World Triathlon Para Series (WTPS) machte am Wochenende erstmals die höchste internationale Rennserie im Para Triathlon Station in Deutschland. Bei dem Rennen beim World Triathlon Hamburg gingen auch zwei Athletinnen und Athleten aus Bayern an den Start. Zu Buche standen am Ende ein Podestplatz für Anja Renner und Guide Maria Paulig und eine weitere Top-Fünf-Platzierung für Valentin Hanzer.
Gemeinsam mit ihrer Guide Maria Paulig belegte Anja Renner in der Klasse der sehbeeinträchtigten Athletinnen (PTVI) den zweiten Platz. In 1:05:06 Stunden mussten sich die beiden lediglich der Spanierin Susana Rodriguez geschlagen geben. Damit stand Renner nach ihrem zweiten Platz in Montreal erneut auf dem Podium der World Triathlon Para Series und schloss die diesjährige Rennserie mit einem weiteren starken Ergebnis ab.
Im Ziel zeigte sich die Bayerin entsprechend zufrieden. Vor allem mit Blick auf die unterschiedlichen Startklassen ordnete sie das Rennen so ein: „Ich bin sehr zufrieden. Platz eins ist immer schwer zu erreichen aufgrund der „Compensation Time“ der B1-Athleten. Wir starten 3:21 Minuten hinter den B1-Athleten. Das auf der Sprintdistanz aufzuholen, da muss vorne schon ordentlich was schiefgehen. Im B2-B3-Feld waren wir die Schnellsten. Das ist das Minimalziel, was wir erreichen konnten. Ich bin megastolz, dass wir das geschafft haben.“
Für Valentin Hanzer endete das Rennen in der Klasse PTS3 auf Rang fünf. Der Bayer erreichte nach 1:08:02 Stunden das Ziel und sammelte damit weitere wichtige internationale Erfahrung. Erst Ende Juni war ihm in Montreal mit Platz drei in der World Triathlon Para Series ein beachtliches Ergebnis gelungengelungen.
Den deutschen Tag prägte außerdem Martin Schulz. Der zweimalige Paralympics-Sieger gewann die Konkurrenz der Klasse PTS5 in 57:39 Minuten und sicherte dem deutschen Team den einzigen Sieg beim Heimrennen. Insgesamt erreichte das sechsköpfige Aufgebot der Deutschen Triathlon Union zwei Podestplätze.
Mit dem Rennen in Hamburg ging zugleich die diesjährige World Triathlon Para Series zu Ende. Für Renner und Hanzer richtet sich der Blick nun auf die weiteren internationalen Höhepunkte der Saison, allen voran die Weltmeisterschaften im spanischen Pontevedra im September.
Foto: private Aufnahme
Challenge-for All: Triathlon für die ganze Familie in Roth
VeranstaltungenAm 3. und 4. Juli war das Freizeitbad Roth erneut Schauplatz der Challenge-forAll sowie der Junior-Challenge Roth. Bereits zum 22. Mal bot die Veranstaltung Nachwuchs-, Hobby- und Breitensportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit, im Rahmen des Challenge-Wochenendes Wettkampfluft zu schnuppern. Vom Bambini-Rennen bis zum Sprinttriathlon fanden Teilnehmende aller Alters- und Leistungsklassen passende Wettbewerbe.
Den Auftakt machte am Freitag der Challenge-SprintDay. Am Samstag gehörte die Bühne dann beim Challenge-FamilyDay den Kindern, Jugendlichen und Hobbysportlerinnen und -sportlern, die auf den verschiedenen Distanzen an den Start gingen.
Eine Neuerung gab es in diesem Jahr beim Schwimmen: Erstmals wurde im Rolling-Start gestartet. Dabei gingen die Athletinnen und Athleten in kurzen Zeitabständen nacheinander ins Wasser. Das entzerrte das Teilnehmerfeld von Beginn an, sorgte für mehr Platz auf der Schwimmstrecke und trug zu einem ruhigen sowie sicheren Wettkampfstart bei.
Die Challenge-forAll hat sich längst als fester Bestandteil des Challenge-Roth-Wochenendes etabliert. Neben dem sportlichen Wettbewerb zeichnet die Veranstaltung vor allem ihre familiäre Atmosphäre aus. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten entlang der Strecke für Stimmung und unterstützten die Teilnehmenden bis ins Ziel – ein Markenzeichen des Triathlon-Wochenendes in Roth.
Foto: Challenge for All
Gemeinsam wachsen beim inklusiven TriDay in Hilpoltstein
ParatriathlonWas passiert, wenn aus Fremden ein Team wird? Wenn Geschwindigkeit und Können keine Rolle spielt, dafür gegenseitige Unterstützung umso mehr? Der inklusive TriDay in Hilpoltstein hat gezeigt, wie Sport Menschen verbindet und Inklusion ganz selbstverständlich erlebbar macht.
Eine Kooperation des Bildungsbüros des Landkreises Roth mit dem Bayerischen Triathlon-Verband, der Realschule Hilpoltstein und Regens Wagner machte es möglich: Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung kamen in Hilpoltstein zusammen. Es war ein Dienstagmorgen, im Stadtbad herrschte die Ruhe eines bedeckten, aber durchaus schönen Sommertages. Unter denen, die sich im Eingangsbereich versammelten waren zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regens-Wagner-Einrichtung Zell sowie die Mountainbikeklasse der Anton-Seitz-Schule Hilpoltstein, aber auch Gäste.
Bald schon war die Morgenruhe im Freibad vorbei. Die Kinder und Jugendlichen waren doch etwas aufgeregt, genossen den etwas anderen Schulmorgen und selbstverständlich stieg der Lärmpegel. Nur einen Teil der Teilnehmenden störte das. Der andere Teil hatte für das Schwimmen die oft vorhandenen Hörimplantate bereits trocken verstaut und wurde von da an mit Gebärden über den Ablauf informiert.
Zunächst wurden die Realschülerinnen und Schüler mit den Teilnehmenden von Regens Wagner und den Gästen in Zweier- oder auch mal Dreierteams eingeteilt. In diesen gemischten Teams sollten die drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen gemeistert werden. Gemeinsam und immer mit dem Ziel, aufeinander zu achten.
Dabei ging es nicht um Bestzeiten oder Wettkampf. Viel wichtiger war, sich kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und die Stärken jedes Einzelnen einzubringen. Zusammen entscheiden, gegenseitig motivieren, Rücksicht nehmen und Erfolge teilen – genau diese Erfahrungen machten den TriDay zu etwas Besonderem.
„Inklusion gelingt dort, wo Menschen sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Der TriDay schafft genau diesen Raum. Hier erleben Kinder und Jugendliche, dass Unterschiedlichkeit kein Hindernis ist, sondern eine Bereicherung für das Miteinander“, sagt Bildungskoordinatorin Christine Waitz.
Ob auf dem Fahrrad, dem Roller oder dem Kettkart – jede und jeder fand den passenden Weg, um Teil des Teams zu sein. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch David Matheisl mit der Mountainbikeklasse der Realschule Hilpoltstein, vom TV Hilpoltstein, dem Bayerischen Triathlon-Verband mit Thomas Burger und Team und dem Team von Regens Wagner mit Ines Kretschmer. Ihr Engagement trug dazu bei, dass alle Teilnehmenden die Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Erleben in den Mittelpunkt stellen konnten.
Wie schnell Inklusion dann klappen kann, zeigte sich ganz am Ende der Veranstaltung am Mittag. Fast noch wäre die Stimmung gekippt, als die Schülerinnen und Schüler bemerkten, dass sie die Gelegenheit verpasst hatten, sich von „ihren“ Partnern zu verabschieden. Kurzerhand hielten die Busse von Regens Wagner nochmals am Sammelpunkt der Realschüler, um auch den Abschied noch zelebrieren zu können.
Die Veranstaltung wurde unterstützt durch den BVS Bayern, den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband, sowie das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.“
Stellenausschreibung Trainer (m|w|d) am Bundesstützpunkt Nürnberg
Nachrichten des BTVDer Bayerische Triathlon-Verband e.V. (BTV) ist mit über 12.000 Mitgliedern in 380 aktiven Vereinen und sieben Sportbezirken der mitgliederstärkste Landesverband in der Deutschen Triathlon Union.
Der BTV betreibt aktive Talentförderung in Bayern und unterhält mehrere Kader über deren Zusammensetzung und Ausrichtung das Ressort Leistungssport entscheidet. Der Stützpunktbetrieb und Kooperationen mit den Partner- und Eliteschulen des Leistungssports sind weitere Zuständigkeiten.
Zudem arbeitet das Ressort Leistungssport aktiv mit ambitionierten Vereinen im Landesverband zusammen, um dezentrale Sportförderung zu unterstützen. Interne Zusammenarbeit und Abstimmung erfolgt mit der BTV-Jugend, den Ressorts Schulsport-, Anti-Doping-, den Regel- und Ligabeauftragten.
Der Bereich Leistungssport sucht zum 1.September oder 1.Oktober einen
TRAINER (M|W|D) in Teilzeit (20h)
Befristet bis 31.12.2028; mit Perspektive auf Verlängerung
Arbeitsort: Nürnberg
Die Stellenausschreibung als PDF.
Deine Aufgaben:
Unsere Anforderungen an dich:
Wir bieten:
Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Anhänge) inkl. Gehaltvorstellung bis 31. Juli 2026 ausschließlich per E-Mail an
Bayerischer Triathlon-Verband e.V.
Frau Theresa Zipf
E-Mail: geschaeftsstelle@triathlonbayern.de
Telefon: 0151 – 74106555
Die Stellenausschreibung als PDF.
Allgemeine Hinweise:
Bewerbungen auf die ausgeschriebene Stelle müssen neben einem Anschreiben die üblichen Unterlagen wie Lebenslauf, Kopien oder Abschriften der Hochschulzeugnisse oder Lizenzen sowie detaillierte Nachweise über bisherige berufliche Tätigkeiten und über die in der Ausschreibung zusätzlich verlangten Anforderungen und Voraussetzungen umfassen. Die geforderten Unterlagen sind in einem pdf-Dokument einzureichen.
Achten Sie unbedingt auf Vollständigkeit Ihrer persönlichen Kontaktdaten (auch E-Mailadresse und Handynummer). Eingangsbestätigungen werden per E-Mail versandt.
Die Erfassung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des Art.6 BayDSG.
Eine Kostenerstattung für Aufwendungen, die Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehen, kann nicht erfolgen.
Triathlon-Wochenende in Hof: Bayerns Liga, Nachwuchs- und Breitensportler treffen am Untreusee aufeinander
Jugendsport, Liga, VeranstaltungenKaum eine Veranstaltung vereint so viele Facetten des Triathlonsports wie der 43. GEALAN Triathlon der IfL Hof. Wenn am 11. und 12. Juli das große Triathlon-Wochenende an den Untreusee lockt, stehen Bayerische Meisterschaften, Ligawettkämpfe, Nachwuchsrennen und Breitensport auf dem Programm. Für die Zuschauer bedeutet das zwei Tage voller abwechslungsreicher Rennen, für die Athletinnen und Athleten geht es um Titel, Ligapunkte, Cupwertungen und persönliche Bestleistungen.
Den sportlichen Höhepunkt des Samstags bildet die Bayerische Meisterschaft Team Relay. Das rasante Staffel-Format zählt zu den zuschauerfreundlichsten Varianten des Triathlonsports: Drei Athletinnen beziehungsweise drei Athleten eines Vereins absolvieren nacheinander einen kurzen, intensiven Triathlon, ehe sie ihre Teamkollegin oder ihren Teamkollegen auf die Strecke schicken. Schnelle Wechsel, Windschattenfreigabe auf der Radstrecke und ständig wechselnde Rennsituationen garantieren Spannung bis zum Schluss. Für die Vereine geht es dabei nicht nur um die Meistertitel, sondern auch um Prestige in einer Disziplin, in der Teamgeist und taktisches Geschick ebenso gefragt sind wie individuelle Stärke.
Für die Mannschaften der Regional- und Bayernliga markiert das Staffelrennen gleichzeitig den Auftakt eines harten Doppelrennens. Die Ergebnisse der Team Relay fließen gemeinsam mit der Kurzdistanz am Sonntag in die Ligawertung ein. Dieses Format verlangt den Teams einiges ab: Während am Samstag Geschlossenheit und perfekt abgestimmte Wechsel gefragt sind, entscheidet am Sonntag auf der Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen die Leistung jedes einzelnen Teammitglieds. Erst die Kombination beider Rennen ergibt das Gesamtergebnis – und macht Hof seit Jahren zu einer besonderen Herausforderung im bayerischen Ligakalender.
BM Team Relay in Hof
Nicht weniger spannend wird es am Samstag für den Triathlon-Nachwuchs. Der BTV Memmert Nachwuchscup macht erneut Station in Oberfranken und bringt Bayerns beste jungen Triathletinnen und Triathleten an den Untreusee. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Jugendklassen geht es um wichtige Punkte in der Cupwertung. Auch für sie gibt es das Programm mit Team-Relay, bei der ebenfalls Teamgeist und Renndynamik im Mittelpunkt stehen, und Einzelwettkampf.
Traditionell gehören natürlich auch die Jedermann-Wettbewerbe zu den tragenden Säulen der Veranstaltung in Hof. Ob Kinderrennen, oder Erwachsene auf der Volks-, Sprint- oder Kurzdistanz, als Einzelstarter oder in der Staffel – das Wettkampfangebot richtet sich immer auch an ambitionierte Hobbytriathletinnen und Hobbytriathleten sowie an Einsteiger, die erstmals Wettkampfluft schnuppern möchten.
Fotos: Elea Bayreuther