Die Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2027 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert. „Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“

Vergeben werden folgende BM-Rennen:

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2026.

Darüber hinaus sucht die Triathlonliga Bayern ausichter für 2027 und folgende Ligen:

  • Regionalliga Männer: vrsl. 15 Teams á 5 Athleten => 75 Athleten
  • Regionalliga Frauen: vrsl. 10-12 Teams á 4 Athletinnen => 40-48 Athletinnen
  • Bayernliga Männer: vrsl. 15 Teams á 4 Athleten => 60 Athleten
  • Bayernliga Frauen: vrsl. 10-13 Teams á 4 Athleten => 40-52 Athletinnen
  • Landesliga Süd Männer: vrsl. 20 Teams á 4 Athleten => 80 Athleten
  • Landesliga Nord Männer: vrsl. 11-13 Teams á 4 Athleten => 44-52 Athleten
  • Landesliga Frauen: vrsl. 12-15 Teams á 4 Athleten => 48-60 Athleten
  • falls es genügend Interessenten gibt: Mastersliga mit vrsl. 7-10 Teams á 4 Athleten => 28-40 Athleten

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2026.

Vergeben werden folgende Rennformate im BTV Memmert Nachwuchscup:

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2026.

 

Am 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

  • 9:15 bis 10:30 Uhr
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 1 (Sophie Rohr): Frauengerechtes Training
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): „Sponsoring“
      Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 3 (Christian Teringl): „Einfache Einsätze: Das KR-Planungstool verstehen und optimal nutzen!
      In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
  • 10:30 bis 11.00 Uhr           Pause
  • 11:00 bis 12:30 Uhr           Verbandstag
  • 12:30 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 13:30 bis 14:45 Uhr
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 1 (Michael Ruhe): Konflikte und Lösungsmechanismen im Sport- und Veranstaltungskontext
      Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): Workshop „Sponsorenmappe“
      Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
  • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr           Veranstaltertreffen
  • 15:30 bis 17:00 Uhr Kampfrichtertreffen

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 6 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 7 – Bericht der Jugendleiterin
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10Aussprachen zu TOP 2 -TOP 8
  • TOP 11 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 12 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 13 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 15Aussprachen zu TOP 10 – TOP 15
  • TOP 16 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 17 – Entlastung des Präsidiums
  • TOP 18 – Bestätigung des Regelbeauftragten Nord
  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2025
  • TOP 21 – Verschiedenes

 

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


Hier geht es zur Ausschreibung

BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


Was bewegt unsere Vereine, Trainerinnen und Trainer, Veranstalter und den Verband? Beim Verbands- und Thementag am 31. Oktober in Ingolstadt geht es nicht nur um den Verbandstag, sondern vor allem um aktuelle Themen, neue Impulse und den Austausch miteinander. Von Kraulkursen als Einstieg in den Triathlon über professionelle Kommunikation und Wechseltraining auf dem Prüfstand bis hin zu Elternmanagement im Nachwuchsleistungssport und Deeskalation im Wettkampf: Das Programm bietet jede Menge Anregungen für die Praxis. Und natürlich bleibt auch Zeit für Begegnungen und Gespräche. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt). Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar. Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

 

Programm

Bei Besuch von zwei Vorträgen können 4UE für Trainerfortbildungen angerechnet werden.

  • 9:00 bis 10:15 Uhr
    • Thema 1 (Hanna Krauss):
      Vom Schwimmen zum Triathlon – Kraulen lernen und den Verein entdecken
      Niedrigschwellige Schwimmangebote sind eine ideale Möglichkeit, neue Zielgruppen für den Triathlonsport zu gewinnen. In diesem Vortrag erhalten Trainerinnen und Trainer ein erprobtes und gut umsetzbares Konzept für Kinder-Kraulkurse, die den Weg in den Verein ebnen und langfristig Mitglieder binden.
    • Thema 2 (Andreas Groß): Kommunikation auch in heiklen Situationen professionell gestalten
      Kommunikation entscheidet heute oft innerhalb weniger Minuten über die Wahrnehmung eines Vereins oder einer Veranstaltung. Ob in sozialen Medien, Messenger-Gruppen oder im persönlichen Austausch – Trainerinnen und Trainer, Veranstalter und Vereinsverantwortliche stehen vor neuen Herausforderungen. Der Impuls gibt Anregungen, wie Kommunikation in Konflikt- und Krisensituationen gelingt, welche Fehler vermieden werden sollten und wie Informationen zielgerichtet, professionell und glaubwürdig vermittelt werden können.
  • 10:15 bis 10.30 Uhr           Pause
  • 10:30 bis 12:00 Uhr          Verbandstag
  • 12:00 bis 12:45 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 12:45 bis 14:00 Uhr bzw. 14:45 Uhr
    • Thema 1 (TUM München; Anna Bück und Christina Eckstein): Die vierte Disziplin im Triathlon – Wechselzeiten auf dem Prüfstand
      Wie lässt sich der Wechsel zwischen den Disziplinen gezielt trainieren und objektiv bewerten? In dieser Fortbildung werden aktuelle Erkenntnisse aus den Wechseltests der TriDays der Technischen Universität München (TUM) vorgestellt wissenschaftlich eingeordnet und in konkrete Handlungsempfehlungen für das Training übertragen.
    • Thema 2 (Dr. Valeria Eckardt ): Elternmanagement im Triathlon: 5 Schritte zur erfolgreichen Zusammenarbeit Impuls (30min) und Workshop (90min) Wie gelingt es, Eltern als unterstützende Partner im Nachwuchsleistungssport zu gewinnen? In diesem Workshop lernen Trainer*innen anhand eines praxisnahen 5-Schritte-Plans, wie sie Erwartungen transparent klären, vertrauensvolle Beziehungen zu Eltern aufbauen und die Zusammenarbeit professionell und wertschätzend gestalten. Durch fachliche Impulse, praxisnahen Austausch und Materialien reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Rolle als Trainer*in und stärken ihre Haltung sowie ihr Handeln im Elternmanagement. Dr. Valeria Eckardt ist Sportpsychologin und Expertin für Elternmanagement im Nachwuchsleistungssport. In ihrer Forschung untersucht sie die Perspektive von Eltern und zeigt wie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Trainer:innen gelingen kann. In Vorträgen und Workshops vermittelt sie dieses Wissen praxisnah an Stakeholder im Nachwuchsleistungssport wie Eltern Trainer:innen und Vereine.
  •  14:00 bis 14:30 Uhr           Pause
  • 14:30 bis 16:00 Uhr Veranstaltertreffen und Kampfrichter-Fortbildung
    (Horst Suck):  Deeskalation im Wettkampf – Sicher handeln in herausfordernden Situationen
    Konflikte am Streckenrand, emotionale Reaktionen von Betreuenden oder kritische Situationen im Wettkampf erfordern einen kühlen Kopf und ein sicheres Auftreten. In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen die Teilnehmenden, Konflikte frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu kommunizieren und in Akutsituationen strukturiert zu handeln. Anhand realer Fallbeispiele und Rollenspiele werden Gesprächsführung, Interventionsstrategien sowie die Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Sicherheitskräften praxisnah trainiert

 

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 17. Oktober 2026 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

 

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

TOP 1 – Eröffnung und Feststellung ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
TOP 2 – Bericht des Präsidenten
TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
TOP 5 – Bericht der Regelbeauftragten
TOP 6 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
TOP 7 – Bericht des Jugendleiters
TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin

TOP 10 – Aussprachen zu TOP 2 -TOP 9

TOP 11 – Ehrungen
TOP 12 – Bericht des Lehrwartes
TOP 13 – Bericht der Schulsportbeauftragten
TOP 14 – Bericht der Ligabeauftragten
TOP 15 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit

TOP 16 – Aussprachen zu TOP 12 – TOP 15

TOP 17 – Bericht des Kassenprüfers
TOP 18 – Entlastung des Präsidiums
TOP 19 – Anträge
TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2027
TOP 21 – Verschiedenes

Am 25. Juli 2027 feiert der Munich Triathlon seine Premiere im Münchner Olympiapark. Rund fünf Jahre nach den Triathlon-Wettbewerben der European Championships 2022 in München wird das Olympiagelände damit erneut zur Bühne für Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Veranstaltung, die von der Deutschen Triathlon Union (DTU) in enger Kooperation mit dem Weltverband World Triathlon entwickelt wurde, soll künftig sowohl dem Breitensport als auch dem internationalen Spitzensport eine Bühne bieten. Zur Premiere stehen für ambitionierte Einsteigerinnen und Einsteiger sowie erfahrene Altersklassenathletinnen und -athleten eine Sprintdistanz sowie eine Kurzdistanz (Olympische Distanz) auf dem Programm.

Die Teilnehmenden erwartet dabei eine Strecke mit besonderem Charakter: Geschwommen wird im Olympiasee, die Radstrecke führt vom Olympiapark in Richtung Westen und anschließend zurück. Die Laufstrecke verläuft komplett durch das Olympiagelände. Ein besonderer Abschnitt wartet auf dem Olympiaberg, bevor das Rennen mit dem Zieleinlauf am Hans-Jochen-Vogel-Platz direkt neben dem Olympiastadion seinen Abschluss findet.

Der Olympiapark ist dabei weit mehr als nur Austragungsort. Bei den European Championships 2022 erlebte München bereits ein stimmungsvolles Triathlonfest mit dicht besetzten Zuschauerbereichen und einer besonderen Atmosphäre entlang der Strecke. An diese Bilder soll der Munich Triathlon 2027 anknüpfen und gleichzeitig ein neues Kapitel in der Münchner Triathlongeschichte aufschlagen.

Europameisterschaften in München im Rahmen der European Championships 2022 am 12.8.2022 © DTU / Petko Beier

„Dass diese hochkarätige Triathlonveranstaltung nach München kommt, ist ein starkes Zeichen für unsere Stadt und für unsere Olympiabewerbung. Wir haben unsere einzigartigen Sportstätten, wir haben das Flair, die Begeisterung der Menschen und die Strahlkraft als weltoffene Sportmetropole von absolutem Weltrang“, sagt Verena Dietl, Sportbürgermeisterin der Landeshauptstadt München.

Nils Hoch, stellvertretender Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, ergänzt: „Gerne denke ich an die Triathlon-Europameisterschaft im Rahmen der European Championships 2022 im Olympiapark zurück. Vor allem an die Begeisterung der Zuschauerinnen und Zuschauer, die wirklich alle Athletinnen und Athleten ins Ziel begleitete. Ich freue mich sehr, wenn diese einzigartige Atmosphäre in den nächsten zwei Jahren wieder zu spüren ist und der Olympiapark ein weiteres erstklassiges Sport-Highlight erlebt.“

Genau dieses Ziel verfolgt die DTU kommendes Jahr, wie Generalsekretär Oliver Schiek bestätigt: „Mit dem Munich Triathlon schaffen wir ein Rennen an einem der bekanntesten Sportstandorte Deutschlands. Die Verbindung aus Olympiasee, Olympiaberg und dem Zieleinlauf direkt am Olympiastadion macht den Munich Triathlon zu einem der attraktivsten Triathlon-Erlebnisse in Deutschland. Entsprechend rechnen wir zur Premiere mit mehreren Tausend Starterinnen und Startern.“

Für die Teilnehmenden bietet der Munich Triathlon unterschiedliche Möglichkeiten, die Strecke zu erleben. Sowohl die Sprintdistanz als auch die Kurzdistanz führen durch den Olympiapark. Der Munich Triathlon richtet sich damit an erfahrene Triathletinnen und Triathleten ebenso wie an alle, die erstmals Triathlon-Wettkampfluft schnuppern möchten.

Anmeldestart am 3. September

Die Anmeldung für den Munich Triathlon 2027 öffnet am Donnerstag, 3. September 2026, um 12:00 Uhr. Die Startplätze werden in mehreren Preisstufen vergeben. Frühbucherinnen und Frühbucher profitieren von vergünstigten Konditionen.

Weitere Informationen zum Munich Triathlon 2027, zu den Wettbewerben, den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung stehen auf der Veranstaltungswebsite munich-triathlon.com zur Verfügung.

Fotos: DTU/ Petko Beier

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer, doch im bayerischen Wettkampf-Kalender ist noch längst nicht Schluss. Im September und Oktober stehen noch einige Rennen auf dem Programm, darunter sogar noch Meisterschaften. Wer seine Saison noch nicht beendet hat, bekommt also reichlich Gelegenheit für Rennkilometer.

Den September-Auftakt macht am 13. der SwimRun der SG Poing. Das noch etwas andere Ausdauerformat verbindet zwei Disziplinen auf eine ganz eigene Art und Weise. Geschwommen und gelaufen wird in unmittelbarer Folge, die Wechsel fallen weg, dafür ist eine gute Einteilung gefragt. Die Mischung macht den SwimRun zu einer spannenden Alternative zum klassischen Triathlon und bietet auch erfahrenen Triathletinnen und Triathleten einen neuen sportlichen Reiz. Ebenfalls am 13. September lädt der Seenland Triathlon in das oberpfälzer Seenland. Familiäre Stimmung und perfekte Orga machen den Wettkampf zu einem schönen Saisonabschluss für alle, die noch einmal Triathlonluft schnuppern möchten.

Läuferin lacht

Athletinnen und Athleten beim Seenland Triathlon

Eine Woche später wird es gleich an mehreren Orten spannend. Beim Triathlon Höchstadt gibt’s nochmals sowohl eine Sprint-, als auch eine Olympische Distanz. Dabei findet der Schwimmpart im Freibad statt und bietet so vor allem Einsteigeinnen und Einsteigern eine gute Möglichkeit sich in den Sport hineinzufinden.

Zeitgleich macht der 9. Drachenduathlon in Furth im Wald den zweiten Anlauf in diesem Jahr. Am ursprünglichen Termin war die Hitze sogar für die erprobten Drachen-Helfer zu heiß, sodass die Veranstaltung verschoben wurde. Dieses Mal wird allerdings auf die Schwimmdisziplin verzichtet. Für den Nachwuchs und Erwachsene wird es aber sicher auch so ein schönes Event.

Der 30. Alzenauer Triathlon gehört am 20. September zu den Rennen, die auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Drei Jahrzehnte Triathlonsport sind in einer Zeit, in der immer neue Veranstaltungen entstehen und wieder verschwinden, alles andere als selbstverständlich. Am Meerhofsee geht’s los auf die Volksdistanz, bevor es auf die 22 Kilometer lange Radstrecke und im Anschluss den Lauf durch den Alzenauer Unterwald geht.

In Königsbrunn feiert am selben Tag der triathlon.de CUP Königsbrunn seine Premiere. Mit dem dritten Rennen der triathlon.de-Serie bekommt der bayerische Rennkalender ein weiteres Rennhighlight, diesmal in Schwaben.

Läuferfeld nach dem Start

Rennen um die Meisterschaft bei „Jag de Wuidsau“

Am 26. September wird es dann noch einmal meisterschaftswürdig: Bei Jag De Wuidsau stehen die Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon auf dem Programm. Der Name der Veranstaltung ist Programm: hier darf es gerne etwas ruppiger und anspruchsvoller zugehen. Natürlich lockt  auch wieder ein sympathisches Rahmenprogramm der Burglengenfelder mit zahlreichen verschiedenen Rennklassen und Side-Events.

Mit dem Oktober beginnt dann endgültig die Duathlonzeit. Am 3. Oktober steht bei Crazy Sports die Bayerische Meisterschaft Cross-Duathlon Nachwuchs auf dem Programm. Abseits asphaltierter Wege sind nicht nur Ausdauer, sondern auch Radbeherrschung, Technik und Geschick gefragt. Für den Nachwuchs bietet die Meisterschaft damit noch einmal eine ganz eigene Wettkampferfahrung zum Ende des Sportjahres.

Den Abschluss des bayerischen Wettkampfkalenders macht dann am 10. Oktober der 3. Duathlon Wendelstein. Wenn sich anderswo die Laufschuhe bereits auf die Winterpause vorbereiten, wird im Fränkischen noch einmal richtig Tempo gemacht. Der Duathlon bietet einen tollen Schlusspunkt für eine lange Saison und gleichzeitig die Möglichkeit, die eigene Form noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Fotos: Seenland Triathlon und Jag de Wuidsau
Titelbild: Duathlon Wendelstein; Foto Gold

Schwimmen, Radfahren, Laufen – drei Sportarten, die Kindern und Jugendlichen vertraut sind und sich hervorragend miteinander verbinden lassen. Trotzdem ist Triathlon im Schulalltag längst nicht selbstverständlich. Genau hier setzt das Schulsportprojekt „TriAktivisten“ der Deutschen Triathlon Union an. Seit 2026 ist auch der Bayerische Triathlon Verband dabei: Hanna Krauß ist als Schulsport TriAktivistin die Ansprechpartnerin für Schulen, Lehrkräfte, Vereine und Veranstalter und bringt damit den Triathlon noch näher an die Kinder und Jugendlichen.

Die DTU hat das Projekt 2024 gemeinsam mit ihren Landesverbänden und mit Unterstützung des Generalsponsors SUZUKI gestartet. In der ersten Phase ging es zunächst darum, Strukturen kennenzulernen, Kontakte aufzubauen und herauszufinden, welche Voraussetzungen der Schulsport in den einzelnen Bundesländern mitbringt. Seit 2026 geht es um den nächsten Schritt: Aus den aufgebauten Netzwerken sollen konkrete Angebote und dauerhafte Verbindungen entstehen.

Für Bayern bedeutet das vor allem, dort anzusetzen, wo viele Kinder unabhängig von ihren sportlichen Vorerfahrungen erreicht werden können: in der Schule. „Es geht nicht darum, aus jedem Kind einen Triathleten zu machen“, sagt Hanna Krauß. „Viel wichtiger ist, dass Kinder Triathlon als Sport kennenlernen und erleben, dass sie die drei Disziplinen schaffen können.“

Klein anfangen und großen Spaß haben

Ein Beispiel dafür sind die zahlreichen Schultriathlons im Freistaat. Krauß unterstützt Schulen und Veranstalter bei der Vorbereitung und Durchführung und begleitet Veranstaltungen wie den ersten inklusiven Schultriathlon in Kelheim, die Schultriathlons in Deggendorf, Heroldsberg, Höchstadt, Fürth, Ingolstadt und Nürnberg sowie weitere Wettbewerbe im Rahmen der DTU Triathlon-Schultour. Deren Konzept ist bewusst niedrigschwellig: kurze, altersgerechte Strecken, vertraute Fahrräder und vor allem die Freude an der Bewegung stehen im Vordergrund. Nicht die schnellste Einzelzeit soll entscheidend sein, sondern das gemeinsame Erlebnis und möglichst viele Kinder, die das Ziel erreichen. Gleichzeitig sollen aus den Schulveranstaltungen langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen entstehen.

Dass Schulsport dabei nicht nur aus möglichst vielen Breitensportangeboten besteht, zeigt „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“. Auch hier ist Hanna Krauß eingebunden. Bei den beiden bayerischen Qualifikationsveranstaltungen gingen 2026 insgesamt 184 Mannschaften an den Start – 100 Teams bei der Qualifikation Nord in Hilpoltstein und 84 bei der Qualifikation Süd in Erding. Beim Landesfinale am Apian-Gymnasium in Ingolstadt trafen schließlich die jeweils besten acht Mannschaften jeder Altersklasse aufeinander. Das Apian-Gymnasium qualifizierte sich für das Bundesfinale in Berlin.

Blick auf ein Schwimmbad mit bunten Luftballons und jungen Sportlern

Schultriathlon in Kehlheim

Damit Kinder den Triathlon auch im Unterricht kennenlernen können, braucht es allerdings vor allem eines: Lehrkräfte, die sich mit der Sportart auskennen und sie gerne vermitteln. Deshalb gehört die Lehrerfortbildung zu den wichtigen Bausteinen der Arbeit. Einmal im Jahr werden in einer fünftägigen Fortbildung in der Sportschule Oberhaching 20 Sportlehrerinnen und Sportlehrer zum C-Trainer Triathlon Schule ausgebildet.

Von der Schule führt der Weg dann idealerweise weiter in den Verein. Genau an dieser Schnittstelle liegt eine weitere Aufgabe von Hanna Krauß. Die Zusammenarbeit mit den  BTV-TriPoints soll intensiviert und der Kontakt zwischen Schulen und Vereinen erleichtert werden. Denn ein Schultriathlon kann ein erster Kontakt mit der Sportart sein – nachhaltig wird er vor allem dann, wenn Kinder anschließend eine Möglichkeit haben, weiterzumachen.

Dafür gibt es in Bayern bereits ein breites Angebot. Neben den Schulveranstaltungen gehören auch der BTV Memmert Nachwuchscup mit zwölf Veranstaltungen pro Jahr und sechs Jugendcamps pro Saison zum Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche den Triathlonsport kennenlernen und weiterentwickeln können. Über einen Verteiler mit rund 90 Lehrerkontakten und 174 weiteren Kontakten aus Elternschaft, Vereinen und Trainerkreis werden zudem regelmäßig Informationen zu Trainingsangeboten und Veranstaltungen weitergegeben.

Ein Netzwerk für den Nachwuchs

So entsteht Stück für Stück ein Netzwerk, das Schule und Triathlon enger miteinander verbindet. Hanna Krauß bewegt sich dabei zwischen ganz unterschiedlichen Bereichen: Sie ist Ansprechpartnerin für Lehrkräfte, unterstützt Veranstalter, knüpft Kontakte zu Vereinen und begleitet Kinder bei ihren ersten Erfahrungen mit dem Ausdauerdreikampf. Das ist der auch Kern des Schulsport TriAktivisten-Projekts der DTU: Impulse in der Schule setzen und daraus möglichst dauerhafte Wege in den Sport entstehen lassen.

Fotos: BTV

Am kommenden Sonntag, 30. August 2026, wird der Brombachsee wieder zur großen Bühne für den Triathlonsport. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Rennen in Allmannsdorf bei Pleinfeld in seine zweite Auflage. Auf der Mitteldistanz warten 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen auf die Teilnehmer.

Bei den Herren führt Titelverteidiger Lukas Stengel das Feld an. Mit Felix Schiller, Tim Frisch und Basti Glockshuber stehen weitere Hochkaräter an der Startlinie, die im Kampf um die vorderen Plätze ein Wörtchen mitreden wollen. Auch bei den Damen verspricht das Rennen Spannung. Mit Conny Griesche und Clara Bader gehen zwei starke Athletinnen ins Rennen, die zum engeren Favoritenkreis auf den Sieg bei der zweiten Auflage des Brombachseetriathlons zählen.

Der Startschuss für die Einzelstarter fällt am Sonntag um 8:30 Uhr, die Staffeln werden um 8:50 Uhr auf die Strecke geschickt. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen im Brombachsee führt die 90 Kilometer lange Radstrecke durch Altmühlfranken, ehe auf der abschließenden Laufstrecke über 21,1 Kilometer die Entscheidung fällt.

Umfangreiches Programm bereits am Samstag

Das Veranstaltungswochenende nimmt am Samstag ichtig Fahrt auf. Von 12:00 bis 18:00 Uhr sind Startersetausgabe, Registrierung und Nachmeldung geöffnet. Der Bike-Check-In ist von 12:00 bis 19:00 Uhr möglich. Ebenfalls um 12:00 Uhr öffnen Triathlon-Messe und Expo sowie das Catering. Bis 19:00 Uhr läuft zudem die Knödel-Party.

Eine besondere Aktion wartet am Samstag am Stand der TSG 08 Roth: Dort können Besucher eigene Motivationsschilder basteln und kreativ gestalten, um die Teilnehmer am Renntag mit persönlichen Botschaften anzufeuern. So können sich Familien, Freunde und Fans schon am Samstag auf das Rennen einstimmen und gleichzeitig für zusätzliche Stimmung entlang der Strecke am Sonntag sorgen.

Um 17:00 Uhr lädt Roots Performance am eigenen Stand auf der Expo zum „Meet & Coffee“ ein. Um 17:45 Uhr folgt Yoga mit sunny soma, Treffpunkt ist am Schwimmstart. Den sportlichen Abschluss des Tages bildet um 18:30 Uhr die Wettkampfbesprechung mit allen wichtigen Informationen für das Rennen am Sonntag.

„Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“

Hinter dem Brombachseetriathlon stehen neben dem Veranstalter zahlreiche Organisationen, Einsatzkräfte, Partner und vor allem viele ehrenamtliche Helfer, die das Veranstaltungswochenende überhaupt erst möglich machen.

„Die Vorfreude auf die zweite Auflage ist riesig. Hinter uns liegen viele Monate intensiver Vorbereitung und jetzt freuen wir uns darauf, die Teilnehmer und Besucher wieder am Brombachsee begrüßen zu dürfen. Mein besonderer Dank gilt unseren vielen Helfern und Sponsoren sowie der Feuerwehr, der Wasserwacht, den Johannitern, der Polizei, den beteiligten Behörden und natürlich der Gemeinde Pleinfeld. Ein großes Dankeschön geht ebenso an unsere Sponsoren und Partner, ohne deren Unterstützung eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen, Organisationen und Unternehmen gemeinsam hinter dem Brombachseetriathlon stehen“, sagt Organisationsleiter Stefan Schwenk vom Veranstalter OAI e.V.

Alle Infos unter www.brombachseetriathlon.com; Text und Fotos: Baboons

Schwimmen, Radfahren, Laufen und ganz viel Spaß mit anderen Nachwuchstriathletinnen und -triathleten: Auch in der Saison 2026/27 bietet der Bayerische Triathlon-Verband mehrere Nachwuchscamps an. Fünf Termine von den Herbstferien bis zu den Pfingstferien stehen bereits fest.

Die BTV-Nachwuchscamps sind dabei mehr als ein paar Trainingstage. Gemeinsam bewegen, mal Neues ausprobieren, sich mit anderen Athletinnen und Athleten austauschen und einfach eine gute Zeit haben: Genau diese Mischung macht den besonderen Charakter der Camps aus. Im Mittelpunkt steht die Freude am Sport. Auch das Miteinander spielt eine wichtige Rolle. Gerade weil die Nachwuchsszene in Bayern über viele Vereine und Regionen verteilt ist, entstehen bei den Camps Kontakte über die eigenen Trainingsgruppen hinaus. Gemeinsame Spiele, Freizeit und natürlich die obligatorischen Gespräche nach dem Training gehören deshalb genauso dazu wie Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten.
Merkt euch jetzt schonmal fünf Camps, vier verschiedene Orte und jede Menge Möglichkeiten, gemeinsam zu trainieren vor!

  • Herbstferien: Saisonauftakt in Inzell 30. Oktober bis 2. November 2026 | Inzell
    Den Auftakt macht das Herbstcamp in Inzell. Zum Ende der ersten Ferienwochen geht es gemeinsam in den Chiemgau. Der Termin bietet die Gelegenheit, nach der Wettkampfsaison neue Trainingsreize zu setzen, an den Grundlagen zu arbeiten und gleichzeitig mit viel Bewegung in die neue Saison zu starten.
  • Weihnachten: Laufen statt Plätzchensnacken 27. bis 30. Dezember 2026 | Inzell
    Auch zwischen den Jahren geht es weiter: Das Weihnachtscamp findet erneut in Inzell statt. Vier Tage gemeinsames Training und eine willkommene Abwechslung zum Feiertagsprogramm – für alle, die auch nach Weihnachten Lust auf Bewegung und Triathlon haben. Der Termin eignet sich außerdem bestens, um das alte Jahr sportlich abzuschließen und gemeinsam ins neue zu starten.
  • Fasching: Trainingslager mit Winterbonus 5. bis 9. Februar 2027 | Oberhaching
    Mit fünf Tagen ist das Faschingscamp das längste der bisher angekündigten Camps. In der Sportschule Oberhaching stehen damit beste Voraussetzungen für ein gemeinsames Trainingsprogramm zur Verfügung. Gerade in der frühen Saisonphase bietet das Camp viel Zeit, um an Technik, Ausdauer und Koordination zu arbeiten – und natürlich auch, um als Gruppe zusammenzuwachsen.
  • Pfingsten: Ab nach Furth im Wald 14. bis 18. Mai 2027 | Furth im Wald
    Zum Start in die Pfingstferien zieht es den BTV-Nachwuchs nach Furth im Wald. Der Termin liegt mitten in der Vorbereitungsphase auf die Triathlonsaison und bietet damit die Möglichkeit, verschiedene Trainingsinhalte miteinander zu verbinden.
  • Sommer: | Ort und Termin folgen
    Auch für die Sommerferien ist ein Nachwuchscamp geplant. Wo und wann genau trainiert wird, steht noch nicht fest. Der Termin wird ergänzt, sobald die Planung abgeschlossen ist.

Die Ausschreibungen sind hier zu finden (Link).

Die Anmeldung erfolgt jeweils auf Spoferan.

Zweimal Gold für Bayern bei den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz: Nathalie Krause von der TG Viktoria Augsburg und Wolfgang Teuchner von der TuS Fürstenfeldbruck haben sich beim Nordschwarzwald Triathlon in Nagold die deutschen Meistertitel gesichert und sorgten für einen bayerischen Doppelsieg.

Krause mit DM-Titel beim Debüt

Siegerin Nathalie Krause

Für Nathalie Krause endete die allererste Langdistanz nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon nach 9:49:41 Stunden mit dem Deutschen Meistertitel. Dabei war die Augsburgerin vor dem Start keineswegs frei von Respekt: „Das Rennen war meine erste Langdistanz und entsprechend nervös war ich. Ich wollte mich daher einfach ein Stück weit auf das Abenteuer Langdistanz einlassen.“ Das Abenteuer nahm dann schneller Fahrt auf als geplant. Nach einem gelungenen Schwimmen konnte Krause als Führende aufs Rad wechseln. Nach rund 25 Kilometern folgte allerdings ein Sturz. „Ich bin doch zu zügig in einen Kreisverkehr reingefahren, in dem mir dann das Hinterrad weggerutscht ist und ich erstmal mitsamt Rad über den Asphalt in den Graben gerutscht bin.“ Bis auf einige Schürfwunden und einen beschädigten Einteiler blieb die Augsburgerin glücklicherweise unverletzt. Nach kurzen Reparaturen am Rad ging es weiter.

Der Sturz kostete allerdings Zeit, die Krause möglichst schnell wieder aufholen wollte. „Zugegeben, etwas mit Adrenalin geladen, bin ich die ersten Kilometer ziemlich losgebraust, um die verlorene Zeit durch den Sturz wieder gut zu machen.“ Beim Aufholmanöver folgte jedoch die nächste Herausforderung: Weil sie zu dicht auf einen anderen Athleten auffuhr, musste Krause eine Drei-Minuten-Strafe absitzen. Auch der Marathon wurde zur Bewährungsprobe. „Beim abschließenden Lauf hab ich dann wirklich zu spüren bekommen, dass Marathon laufen im Rahmen einer Langdistanz eben nicht vergleichbar ist mit ‚reinem‘ Marathon-Laufen.“ Ab der dritten Runde musste sie deshalb zunehmend kämpfen. Unterstützung kam von den Athletinnen und Athleten im Rennen sowie den Zuschauern an der Strecke, deren Zurufe sie schließlich bis ins Ziel brachten. Nach 9:49:41 Stunden war das Premierenrennen tatsächlich mit dem deutschen Meistertitel gekrönt. „Unterm Strich war es wirklich eine gelungene, gut organisierte Veranstaltung“, lautet Krauses Fazit. Und dass die erste Langdistanz nicht ihre letzte gewesen sein dürfte, deutet sie selbst bereits an: „Für mich persönlich war das aber auch erst der Anfang für meine ‚Karriere‘ auf dieser Distanz.“

Hawaii-Feeling für Wolfgang Teuchner in Nagold: Auf der Laufstrecke wurde es mächtig schwül.

Für den späteren Sieger Wolfgang Teuchner begann der Tag eher entspannt: „Das Tempo beim Schwimmen in der ersten Gruppe war gemütlich. Mit Blick auf die folgende Hitze wollte ich hier noch keine Kraft vergeuden“, beschreibt er seine Taktik. Nach 57 Minuten war er wieder an Land. Auf dem Rad dauerte es dann allerdings nicht lange, bis der Fürstenfeldbrucker die Führung übernahm. Rund sieben Minuten Vorsprung fuhr Teuchner heraus. Einfach wurde die 180-Kilometer-Strecke dadurch allerdings nicht. Lange Anstiege wechselten sich mit schnellen Abfahrten ab, gleichzeitig nahm die Schwüle zu. „Die Aussicht gegen Ende des Radfahrens, jetzt noch einen Marathon zu laufen, rief wenig Optimismus hervor“, erzählt Teuchner. Inzwischen waren die Temperaturen auf über 30 Grad gestiegen, die vorherigen Regenschauer hatten zusätzlich für hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt.

Der abschließende Marathon führte über einen welligen Rundkurs mit sechs Runden, abwechselnd durch die Nagolder Innenstadt und über eine schattenlose Landstraße. Teuchner lief zunächst ein ähnliches Tempo wie sein ärgster Konkurrent, konnte sich im weiteren Rennverlauf aber entscheidend absetzen. „Der Zweitplatzierte lief in ähnlichem Tempo wie ich an, ging dann aber hitzebedingt etwas früher und stärker als ich ein“, berichtet der neue Deutsche Meister. Nach 30 Kilometern betrug sein Vorsprung bereits rund 15 Minuten. Viel Reserve blieb dennoch nicht: „Mit massiv nachlassenden Kräften und immer schwereren Schritten“ brachte Teuchner den Vorsprung schließlich bis ins Ziel.

Nach 8:31:07 Stunden war der Titel erkämpft. Hinter Teuchner folgten Lennard Peters (SV Teuto Riesenbeck, 8:47:31) und Bennet Breitenbach (TSG Kleinostheim, 8:51:24). Für Teuchner war es zugleich der Titel in der AK 40.

Sein Fazit zur Veranstaltung fällt entsprechend positiv aus: „Insgesamt war es eine top organisierte DM Langdistanz, die Strecken könnten nicht besser sein.“ Trotz der erst dritten Auflage habe das Rennen bereits viele Zuschauer an die Strecke gelockt. Teuchner hofft deshalb, dass sich der Nordschwarzwald Triathlon „über die Jahre zu einem Fixpunkt im deutschen Rennkalender etablieren wird“. Für den Fürstenfeldbrucker ist die Saison damit allerdings noch nicht beendet. Nach der nun anstehenden Erholung wartet mit dem Ironman Florida bereits das Saisonfinale.

Auch hinter den beiden bayerischen Gesamtsiegern gab es weitere Erfolge aus dem Freistaat. Claudia Bregulla-Linke vom SC Riederau Triathlon gewann die AK 55 der Frauen, bei den Männern setzte sich Benno Beckstein von run & bike Kelheim in der AK 55 durch. Johannes Kammerer (Trifit Vallried) holte den deutschen Meistertitel in der AK 70.

Fotos: Tim Schlindwein

33 Grad, 1.049 Höhenmeter auf dem Mountainbike und ein Trailrun, der noch einmal knapp 200 Höhenmeter bereithielt: Die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon bei der O-SEE Challenge in Zittau hatten es in sich. Auf der XTERRA-Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 37 Kilometern Mountainbike und 10,8 Kilometern Laufen ging es neben den Elite- auch um 21 Deutsche Meistertitel in den Altersklassen. Für die bayerischen Athletinnen und Athleten gab es dabei gleich mehrfach Grund zur Freude.

Fuchs mit stärkster Radzeit

Den Auftakt der Erfolgsserie machten Paula Leupold und Michael Fuchs vom TV Burglengenfeld. Beide gingen in der Elite an den Start und beide kamen als Deutsche Meister ins Ziel. Dabei erwischte Fuchs einen starken Tag und legte auf dem Mountainbike den Grundstein für seinen Erfolg. Mit gutem Schwimmen und der schnellsten Radzeit des gesamten Feldes arbeitete er sich an die Spitze. Etwa fünf Kilometer vor der Wechselzone schloss er zu den bis dahin Führenden Jens Roth und Arthur Serrières auf. Serrières hielt sich aus der Entscheidung um den deutschen Meistertitel heraus, sodass sich zwischen Fuchs und Roth ein enges Duell entwickelte. „Jens und ich haben uns ein richtig cooles Battle geliefert“, blickt Fuchs auf die gemeinsame Fahrt zurück. Mehrfach versuchte er, sich am Rad abzusetzen, doch beide wechselten schließlich gemeinsam an der Spitze auf die Laufstrecke. Dort hatte Roth zunächst den besseren Start und konnte eine Lücke reißen. „Da dachte ich kurz: Wenn das so weitergeht, wird es heute richtig schwierig“, erzählt Fuchs. An einem längeren Anstieg änderte sich das Bild jedoch. Fuchs konnte zu Roth aufschließen, passieren und sich im anschließenden Downhill absetzen. Die Hitze machte den Lauf für beide zur Herausforderung, Fuchs brachte seinen Vorsprung aber sicher ins Ziel. Nach 2:52:49 Stunden war der Titel perfekt. „Vor sieben Jahren habe ich hier in Zittau meinen ersten richtigen Crosstriathlon gemacht, damals noch beim Kinderrennen am Sonntag“, erzählt er. Seitdem war er jedes Jahr bei der O-SEE Challenge am Start. „Jetzt in meiner ersten Elite-Saison genau hier Deutscher Meister zu werden, bedeutet mir deshalb extrem viel.“

Leupold trotz Vorsicht souverän

Auch Paula Leupold musste sich ihren Sieg hart erarbeiten. Ihr Ziel vor dem Start war zunächst ein Platz auf dem Podium. Nach dem Schwimmen lag sie noch nicht dort, doch auf dem Mountainbike änderte sich das Rennen. Mit dem zweitschnellsten Radsplit arbeitete sich die Burglengenfelderin nach vorne und übernahm die Führung in der DM-Wertung. Die Bedingungen machten es ihr dabei nicht leichter: Die Hitze forderte ihren Tribut, zudem hatte Leupold zu Beginn des Rennens mit Atemproblemen zu kämpfen. Sie fand jedoch ihren Rhythmus, behauptete die Führung auch auf den Trails und durfte nach 3:24:11 Stunden über ihren ersten deutschen Elite-Titel im Crosstriathlon jubeln. „Den Deutschen Meistertitel gleich in meinem ersten Elite-Jahr zu holen, war mein großer Traum“, freut sie sich über den Erfolg. „Ich bin das Rennen vorsichtig und mit großem Respekt vor den Hitzebedingungen angegangen. Die Priorität war Kühlen, Trinken, gut Durchkommen. Das hat sich ausgezahlt und nachdem ich auf dem Rad bereits meine Stärke zeigen konnte, hatte ich überraschenderweise noch richtig Power für den Lauf übrig. Ich bin super zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis. Besonders freue ich mich, gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Michael Fuchs den Deutschen Meistertitel feiern zu dürfen.“

Besonders bei den Frauen gab es zahlreiche Titel.

Weitere Titel bleiben in Bayern

Doch die gute bayerische Bilanz in Zittau beschränkte sich nicht auf die Ergebnisse der Elite. In den Altersklassen wurden insgesamt 21 Deutsche Meistertitel vergeben und auch hier mischten bayerische Athletinnen und Athleten vorne mit.

In den ersten drei Altersklassen der Frauen gab es jeweils bayerische Erfolge: Bei den Juniorinnen siegte Paula Kleindienst vom TSV Harburg, in der AK 20 gewann Theresa Beraus vom 1. FC Deining. In der AK 25 ging der Titel an Eva Dengler vom RSC Neukirchen. In der AK 35 setzte sich Johanna Schmitt vom SV Würzburg 05 durch. Pamela Mittermeier vom TV Burglengenfeld gelang zudem die Titelverteidigung in der AK 45. Schon im vergangenen Jahr hatte sie in Zittau ganz oben gestanden, nun wiederholte sie ihren Erfolg auf der anspruchsvollen Strecke.

Auch bei den Männern gab es einen Deutschen Meister aus Bayern: Josef Diepold vom SC Delphin Ingolstadt gewann die AK 60.

Alle Ergebnisse gibt es hier (Link).

Fotos: Franz Pretzl

Carlotta Bülck, Luis Rühl, Anja Renner und Maria Paulig werden 2026 vom Der GOLDENEN RING e. V. gefördert. Das Nürnberger Förderprogramm unterstützt damit gleich vier Athletinnen und Athleten aus dem bayerischen Triathlon auf ihrem Weg Richtung internationale Spitze.

Für Luis Rühl war bei den Finals in Hannover vor wenigen Wochen Improvisation gefragt: Als der 20-Jährige zum Lauf der Mixed-Staffel wechseln wollte, waren seine Schuhe verschwunden. Die Suche blieb erfolglos, also ging es kurzerhand barfuß auf die 1,4 Kilometer lange Laufstrecke. Rühl nahm die kuriose Situation sportlich und zeigte damit ganz nebenbei eine Eigenschaft, die man im Leistungssport gut gebrauchen kann: Wenn etwas nicht nach Plan läuft, muss man trotzdem weitermachen.

Jetzt gibt es für den Athleten des TSV Harburg einen deutlich erfreulicheren Grund für eine Auszeichnung. Rühl gehört 2026 zu den neuen Förderathleten des Der GOLDENE RING e. V. Gemeinsam mit Carlotta Bülck sowie dem Para-Triathlon-Duo Anja Renner und Guide Maria Paulig ist er einer von vier Triathletinnen und Triathleten im diesjährigen Förderkader. Insgesamt hat der Expertenbeirat 15 Sportlerinnen und Sportler ausgewählt, denen realistische Chancen auf eine Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen 2028, 2030 und 2032 eingeräumt werden.

Für Carlotta Bülck ist die Aufnahme eine weitere Station auf ihrem ehrgeizigen Weg. Die 18-Jährige Lauferin gehört dem DTU-Nachwuchskader an, 2024 schaffte sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft bereits den Sprung in die Top Ten, 2025 folgte ein fünfter Platz bei der JWM in Wollongong. In diesem Jahr holte sie sich in Jena den Deutschen Meistertitel der Juniorinnen.

Auch Luis Rühl steht vor dem nächsten Schritt. Der 20-Jährige vom TSV Harburg gehört inzwischen dem DTU-Perspektivkader an und startet im Elitebereich auf internationaler Ebene. 2026 sammelte er bereits Erfahrungen bei mehreren Europa-Cups und war unter anderem in Rzeszów, Olsztyn und Kitzbühel am Start. Die Richtung ist klar: Nach erfolgreichen Jahren im Juniorenbereich geht es darum, sich dauerhaft im internationalen Feld zu etablieren.

Im Para-Triathlon geht die Förderung an ein Duo, das längst bewiesen hat, dass es international mithalten kann. Anja Renner und ihre Guide Maria Paulig sind bereits seit mehreren Jahren gemeinsam unterwegs und gehören zur Spitze. Für Renner ist Paulig dabei weit mehr als eine Begleiterin auf der Strecke: Als Guide schwimmt, radelt und läuft sie gemeinsam mit ihrer fast blinden Partnerin.

Vier Athletinnen und Athleten, vier unterschiedliche Geschichten – vom Nachwuchs auf dem Weg in die Elite bis zum etablierten Para-Triathlon-Team. Was sie verbindet, ist ihre (sportliche) Heimat Nürnberg, aber auch die Perspektive: Denn der „Goldene Ring“ will mit seiner Förderung Sportlerinnen und Sportlern aus der Region den Weg zu den großen internationalen Bühnen erleichtern.

Der ganze Förderkader von Der GOLDENE RING e.V. ist hier zu finden.