Am 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

  • 9:15 bis 10:30 Uhr
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 1 (Sophie Rohr): Frauengerechtes Training
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): „Sponsoring“
      Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 3 (Christian Teringl): „Einfache Einsätze: Das KR-Planungstool verstehen und optimal nutzen!
      In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
  • 10:30 bis 11.00 Uhr           Pause
  • 11:00 bis 12:30 Uhr           Verbandstag
  • 12:30 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 13:30 bis 14:45 Uhr
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 1 (Michael Ruhe): Konflikte und Lösungsmechanismen im Sport- und Veranstaltungskontext
      Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): Workshop „Sponsorenmappe“
      Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
  • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr           Veranstaltertreffen
  • 15:30 bis 17:00 Uhr Kampfrichtertreffen

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 6 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 7 – Bericht der Jugendleiterin
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10Aussprachen zu TOP 2 -TOP 8
  • TOP 11 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 12 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 13 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 15Aussprachen zu TOP 10 – TOP 15
  • TOP 16 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 17 – Entlastung des Präsidiums
  • TOP 18 – Bestätigung des Regelbeauftragten Nord
  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2025
  • TOP 21 – Verschiedenes

 

Die Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.

„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“

Vergeben werden folgende BM-Rennen:

  • BM Duathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Duathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Mitteldistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Crosstriathlon (Elite, AK, m/w)
  • BM Mixed-Relay als Bayerische Vereinsmeisterschaft (mit Windschattenfreigabe)
  • BM Paratriathlon (AK, m/w)

Vergeben werden folgende Liga-Formate:

  • Supersprint mit Mannschaftsverfolgung
  • Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Sprintdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Swim&Run, Bike&Run

Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:

  • BM Swim&Run Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der SWIM&RUN- Serie im Rahmen des BTV Nachwuchscups
  • BM Triathlon Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der BTV Nachwuchscups
  • BM Mixed-Relay (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Duathlon (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Crossduathlon (Schüler, Jugend, Junioren)

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.

Foto: Julian Rohn

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


Hier geht es zur Ausschreibung

BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


Der erste Wettkampf der Jugendcup-Saison ist immer ein besonderer: Endlich wieder an der Startlinie stehen, endlich wieder das Knistern vor dem Rennen spüren. Für den deutschen Nachwuchs ist es aber auch die erste Standortbestimmung des Jahres, mit der man sich für internationale Rennen empfehlen kann. Mittendrin: zahlreiche bayerische Nachwuchsathletinnen und -athleten, die mit viel Einsatz, viel Freude und guten Ergebnissen in die Saison gestartet sind.

Die Mädels überzeugen geschlossen

Das Top-Ergebnis aus bayerischer Sicht gab es in der Jugend A weiblich: Josefine Doseth (SV Würzburg 05) holte sich den AK-Sieg. Obwohl sie zu den Jüngeren gehört, platzierte sie sich im kombinierten Wertungslauf mit den Juniorinnen auf Platz drei. „Das war schon top“, freut sich auch Trainer Johnny Zipf. Dass mit Matylda Jozwiak vom TSV Brannenburg auf Platz zwei direkt die nächste Bayerin folgte, machte das Ergebnis umso schöner. Dahinter lieferten Nina Mayer (Platz 8) und Eva-Maria Rauscher (Platz 14) solide Rennen ab.

Radfahrerin in blauem Trikot bergauf

Im gleichen Lauf gab es auch bei den Juniorinnen gute Resultate. Carlotta Bülck (TV 1848 Erlangen), die in den letzten Wochen mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, schwamm, fuhr und lief auf Platz zwei, dicht gefolgt von Annika Bernhuber (4.) und Giulia Göttler (6.), die ebenfalls in den Top-Ten mitmischten. Auch bei den Jüngeren war Bayern präsent. In der Jugend B weiblich landeten Luisa Zenk (8.) und Sophia Gießemer (13.) im Mittelfeld eines großen Teilnehmerinnenfeldes.
Da hat auch der Trainer nichts auszusetzen: „Bei den Mädels war’s insgesammt schon überragend.“

Junge Talente kommen nach

Damit hatte niemand gerechnet: In der Jugend A männlich kämpfte sich Alexander Tresselt mit besonders starker Rad- und guter Gesamtleistung aufs Podium, wurde Dritter und überraschte sogar die Trainer. Für Lennart Walter war es ersteinmal „nur“ Platz 12. zum Saisonauftakt – „da bin ich aber zuversichtlich, dass noch was geht“, setzt Johnny Zipf auf den Athleten. Paul Steurer sammelte mit Platz 20 wichtige Erfahrungen im nationalen Vergleich.

Sportler schiebt sein Rad über blauen Teppich

In der Jugend B männlich sorgte Lando Spielberger mit Platz drei ebenfalls für einen Podestplatz aus bayerischer Sicht. Dahinter zeigten Konstantin Koop (5.) und Leon Jozwiak (8.), dass die Leistungsdichte im Team stimmt und auch, dass junge Talente aus der Trainingsgruppe von Roland und Teresa Knoll nachkommen.

Bei den Junioren lief es zwar nicht ganz, wie gewünscht, aber am Ende kamen noch drei Plätze unter den besten Zehn heraus: Moritz Hartmann wurde mit guter Schwimm- und Radleistung sechster, Moritz Hägel, der mit Fachabitur-Vorbereitung aktuell stark schulisch eingebunden ist, siebter und Tom Kaebel als jüngerer im Jahrgang mit schon aussichtsreicher Schwimmleistung neunter. Lasse Reusch wurde 15.

„Das war schon ein gelungener Auftakt“, lautet das Gesamt-Fazit des BTV-Teams. „Noch nicht perfekt, nicht überall schon ausgereizt – aber mit vielen guten Ansätzen und der richtigen Stimmung im Team. Genau so darf es weitergehen.“

Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Foto: © DTU/Winni Penno

Mit dem 1. Feuchtwanger Schüler- und Jugend-Cross-Triathlon am 14. Juni 2026 wächst in Mittelfranken ein Rennen heran, das auf bewährten Strukturen aufbaut. Parallel zur mittlerweile 12. Auflage des Feuchtwanger Triathlons für Erwachsene erweitert das Organisationsteam sein Angebot in Richtung Nachwuchs und bleibt dabei seiner Linie treu: Dem „Triathlon für alle“.

Der gesamte Wettkampftag steht im Zeichen eines Familienevents. Freier Eintritt ins Freibad sorgt für Stimmung, während ein reich bestücktes Obst- und Kuchenbuffet die nötige Energie liefert – natürlich nur für die Aktiven. Dazu kommen Preise für alle Altersklassen, sodass am Ende alle Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen.

Doch zunächst zum Wettkampf: Geschwommen wird im 50-Meter-Becken des Freibads, was gerade Einsteigern Sicherheit gibt und gleichzeitig echtes Wettkampffeeling aufkommen lässt. Direkt im Anschluss geht es auf die Cross-Radstrecke: Rund zwei Kilometer lang, über unbefestigte Wege und Wiesen führend und je nach Altersklasse mehrfach zu absolvieren. Zugelassen sind ausschließlich Mountainbikes oder vergleichbare Räder. Die Laufstrecke bleibt kompakt und zuschauerfreundlich. Auf einer etwa 500 Meter langen Wendepunktstrecke durch das Freibadgelände sammeln die Athletinnen und Athleten ihre Laufkilometer

„Wir freuen uns darauf, dass unser Event nun wirklich für die ganze Familie Möglichkeiten der Teilnahme wird“, meint Robert Schebesta aus dem Orga-Team.

Alle Infos zu dem Event gibt es unter www.triathlon-feuchtwangen.de

Foto: Feuchtwanger Triathlon

Im Juli werden im Freistaat an einigen Orten an einigen Terminen die Klassenzimmer leer werden: Denn die DTU Triathlon-Schultour macht Station in triathlonbayern. Zwischen Ingolstadt, Deggendorf, Fürstenried und Nürnberg reiht sich ein Wettbewerb an den nächsten und bringt damit Bewegung in die letzten Tage des Schuljahres. Die zahlreichen Termine der DTU Triathlon-Schultour presented by SUZUKI in Bayern zeigen auch, wie breit aufgestellt und vielfältig Triathlon in der Schullandschaft hier ist.

Den Auftakt macht am 7. Juli der 7. Swim&Run des Gnadenthal-Gymnasiums in Ingolstadt. Eingebettet in die sportliche Tradition der Schule wird hier nicht nur geschwommen und gelaufen – es ist ein Einstieg in die Welt des Triathlons für viele junge Talente. Gerade die tolle Atmosphäre sorgt dafür, dass auch Einsteiger ihre ersten Wettkampferfahrungen sammeln können.
Nur wenige Tage später, am 10. Juli, folgt mit der 10. Deggendorfer Schulmeisterschaft im Triathlon bereits ein Jubiläum. Am Comenius-Gymnasium hat sich der Wettkampf längst etabliert. Die Strecken bieten beste Bedingungen und sorgen Jahr für Jahr für große Begeisterung bei Teilnehmenden und Zuschauern gleichermaßen.
Mit dem Sommertriathlon am 20. Juli am Gymnasium Fürstenried wird die Tour dann auch im Münchner Raum erlebbar. Für die Klasse mit den meisten Teilnehmenden ist dort sogar ein Sonderpreis ausgeschrieben.

Dann geht es Schlag auf Schlag weiter: Am 21. Juli lädt das Gymnasium Höchstadt zum Schülertriathlon. Der Schüler-Triathlon dort ist ein Großprojekt von allen beteiligten Schulen, der Stadt Höchstadt und dem Verein ESC Höchstadt und dessen Triathlon-Abteilung.
Der 22. Juli bringt gleich zwei Highlights: In Eckental findet der HeroKids Schüler-Triathlon statt, der seinem Namen alle Ehre macht. Parallel dazu läuft in Fürth der 21. Fürther Schultriathlon aus – eine Veranstaltung mit Tradition.
Am 24. Juli teilt sich die Aufmerksamkeit erneut: In Aschaffenburg geht der Triathlon am Kronberg-Gymnasium über die Bühne. Gleichzeitig findet in Erlangen bereits die 36. Auflage des Schüler-Triathlons des TV 1848 Erlangen statt – ein echtes Urgestein im bayerischen Schultriathlon, das mit Erfahrung, Professionalität und ganz viel Begeisterung punktet.
Zum Monatsende wird es dann noch einmal richtig actionreich: Am 28. Juli bringt der 6. Nürnberger Schülertriathlon an der Peter-Vischer-Schule frischen Wind in die Serie. Die noch junge Veranstaltung hat sich schnell einen Namen gemacht und steht exemplarisch für die tolle Entwicklung der Schultour in Bayern.
Den Schlusspunkt setzt am 29. Juli eine Premiere: Beim 1. Bike&Run des Gymnasiums Gaimersheim wird gesportelt und gejubelt.

„Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Termine der DTU Triathlon-Schultour presented by SUZUKI in Bayern“, sagt Vizepräsident Leistungssport Thomas Burger, der sich stark für Triathlon als Schulsport einsetzt. „Insbesondere, da es ja noch einige Rennen mehr in bayerischen Schulen gibt! An dieser Stelle gilt mein Dank allen Lehrerinnen und Lehrern, die diese Projekte mit viel Engagement umsetzen und den Kindern so ganz besondere Erlebnisse ermöglichen.“

Foto: Sophie Dowkes

In einem feierlichen Staatsakt in der Münchner Residenz ist Jochen Rühl mit der „Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern“ ausgezeichnet worden. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann würdigte damit ein Engagement, das im Triathlon weit über das Übliche hinausgeht und vor allem eines verkörpert: Ausdauer im besten Sinne.

Wenn im Triathlon von Ausdauer die Rede ist, denkt man zunächst an lange Distanzen und intensive Wettkämpfe. Bei Jochen Rühl steht der Begriff seit vielen Jahren für etwas anderes: für Verlässlichkeit, Kontinuität und den unermüdlichen Einsatz für den Nachwuchs. Der erfahrene Ausdauersportler kennt beide Seiten – als aktiver Athlet, der selbst bis hin zu Weltmeisterschaften auf Hawaii aktiv war, und als engagierter Gestalter im Hintergrund, der seine Erfahrungen weitergibt.

Seine sportliche Heimat ist seit jeher der TSV Harburg

Dort begann sein Weg im Ehrenamt bereits vor über 20 Jahren – zunächst bei der Moderation des vereinseigenen Duathlons. Was damals als punktuelles Engagement begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer tragenden Rolle innerhalb der Triathlon-Abteilung.

Ein zentraler Meilenstein folgte 2012 mit der Gründung der Tria-Kids. Rühl übernahm selbst die Trainingsarbeit und legte damit den Grundstein für eine nachhaltige Nachwuchsförderung. Mit viel Gespür für die Bedürfnisse junger Sportlerinnen und Sportler entstand ein Umfeld, in dem nicht allein Leistung, sondern vor allem Freude an Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Aufbauend darauf wurde 2019 mit dem „Schwaben-Rudel“ eine weiterführende Förderstruktur geschaffen, die ambitionierten Jugendlichen gezielte Perspektiven eröffnet – mit sichtbarem Erfolg bis hinein in überregionale Wettkampfebenen.

Parallel dazu prägte Rühl auch die Entwicklung von Veranstaltungen maßgeblich. Seit 2017 verantwortet er als Organisationsleiter den Harburger Triathlon, der sich längst als feste Größe im bayerischen Nachwuchskalender etabliert hat und 2026 bereits in seine achte Auflage geht. Darüber hinaus bringt er sich als Sportwart und Jugendleiter ein, betreut die Ligamannschaften und ist im Verein ein verlässlicher Ansprechpartner in allen Bereichen.

Sein Engagement reicht dabei über den Verein hinaus. Auch auf Bezirks- und Verbandsebene wirkt Rühl aktiv mit, unter anderem als Jugendwart im Triathlon-Bezirk Schwaben sowie in der Unterstützung von Maßnahmen des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Für viele Nachwuchsathletinnen und -athleten ist er dabei nicht nur Trainer, sondern ebenso Mentor und Vertrauensperson.

In seiner Laudatio betonte Joachim Herrmann die besondere Bedeutung solcher Persönlichkeiten für den Sport im Freistaat. Ehrenamtliche wie Jochen Rühl seien das Fundament, auf dem die sportliche Gemeinschaft aufbaue. Durch den Abend führte Tilmann Schöberl, der der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh.

Foto: Alexandra Beier – Bayerisches Innenministerium

Der Duathlon in Krailling ist für bayerische Athletinnen und Athleten traditionell der erste Formtest der Saison. Denn wenn am 26. April gestartet wird, geht es nicht nur um einen gelungenen Einstieg in das Wettkampfjahr, sondern direkt um die Bayerischen Meistertitel über die Duathlon Kurzdistanz. Viel Zeit zum „Reinkommen“ bleibt also nicht.

Das Rennen selbst ist bekannt und ein bisschen gefürchtet. Die 10 Kilometer zum Auftakt sind schnell und wer den Anschluss verpasst, läuft dem Rennen meist schon früh hinterher. Danach geht es auf den Radkurs, der auf den ersten Blick simpel wirkt: Wendepunkt, flach, komplett gesperrt. In der Praxis heißt das aber vor allem: Druck, Tempo, keine Pause. Und wenn der Wind ins Spiel kommt, wird es schnell selektiv. Der abschließende 5-Kilometer-Lauf ist dann wahrlich der erste Formtest.

Meistertitel als klarer Fokus

Auch wenn der Duathlon Krailling seit jeher ein breitensportlich geprägtes Event ist, rückt auch deses Jahr die Bayerische Meisterschaft in den Mittelpunkt. Rund 180 Athletinnen und Athleten werden allein auf der Kurzdistanz erwartet – einige davon mit klarem Blick auf die Podestplätze.

Eine konkrete Favoritenrolle lässt sich in diesem Jahr schwer vergeben – zu ausgeglichen präsentiert sich das Feld. Viel spricht jedoch dafür, dass der Sieger aus einer kleinen Gruppe von Allroundern kommen wird, die sowohl im ersten Lauf als auch auf dem Rad keine Schwächen zeigen. Chancen auf den Tital dürfte jedoch Vanessa Aberham von der TSG 08 Roth haben, die kürzlich bei der Duathlon EM in Alsdorf Silber holte. Mit in das Geschehen eingreifen könnten die Routiniers Katrin Esefeld oder auch Sandra Morawitz.
Bei den Männern fehlt Titelverteidiger Maximilian Hoffmann bisher in der Meldeliste, dafür dürfte der Zweite des letzten Jahres, Jakob Heindl, seine Chance wittern. Mit Stefan Wiessner ist auch der Letztjahresdritte vertreten.

Alle Infos zu dem Rennen gibt es auf www.tv-planegg-krailling.de/event/duathlon

Der Para-Kader des Bayerischen Triathlon-Verbands absolvierte in Bayreuth einen intensiven Trainingsblock. Unter der Leitung von Trainerin Julia Fankel standen dabei nicht nur umfangreiche Einheiten, sondern vor allem auch gezielte Maßnahmen zur individuellen Leistungsentwicklung im Mittelpunkt.

Bei guten äußeren Bedingungen wurde zum Auftakt eine fordernde Radeinheit über 78 Kilometer durch die fränkische Landschaft und das Wiesenttal absolviert. Im Anschluss ging es für die Athletinnen und Athleten noch ins Wasser, sodass ein abwechslungsreicher und anspruchsvoller Trainingstag erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Auch der darauffolgende Tag war voll: Zunächst stand eine Laufeinheit mit Laktatmessungen auf dem Programm, die wichtige Erkenntnisse zur Belastungssteuerung lieferte. Direkt im Anschluss sollte eigentlich eine weitere Radeinheit folgen, das April-Wetter machte diesem Plan jedoch einen Strich durch die Rechnung. Auch, wenn es dann nicht auf’s Rad ging, wurde es so noch einmal nass. Die Alternative war nämlich eine weitere Schwimmeinheit.

Unterstützt wurde der Lehrgang von workhouse endurance. Mit vor Ort war Lukas Scherl, der die Gruppe begleitete, die Radstrecken auswählte und die leistungsdiagnostischen Tests im Laufbereich durchführte. Die Kombination aus praxisorientiertem Training und fundierter Diagnostik bot für alle Beteiligten einen deutlichen Mehrwert – vor allem mit Blick auf die individuelle Trainingsplanung in den kommenden Wochen.

Mit dabei in Bayreuth waren unter anderem Michelle Wagner mit Guide Hannah Rossmann, Sarah Steinke, Lukas Reißig, Lars Konek, Annalena Tank sowie Lasse Hasselbring mit Guide Timm Spörlein. Zudem wurde die Trainingsgruppe durch Gastathletin Lena Herrmann ergänzt.

Foto: Julia Fankel

15 Jahre Rennspaß, oft matschig, immer voller Energie und Nachwuchsbegeisterung: Der Süwag Energie Cross-Duathlon in Kleinostheim hat sich über die Zeit vom kleinen Frühjahrstest zu einem festen Termin im bayerischen Rennkalender entwickelt. Was heute routiniert wirkt, begann ganz überschaubar mit einem engagierten Team der TSG Kleinostheim, einigen Dutzend Kindern und Jugendlichen und einer Strecke durch Wald und Wiesen. Daraus ist nach und nach eine kleine, aber feine Bühne für den Cross-Sport entstanden.

Jahr für Jahr wurde an Details gefeilt, wurden Abläufe verbessert und das Format behutsam erweitert. Aus dem familiären Format entwickelte sich ein verlässlicher Treffpunkt für Sportbegeisterte in Unterfranken, der zuletzt rund 80 Teilnehmende angezogen hat. Im Kern ist sich die Veranstaltung aber treu geblieben: erst laufen, dann aufs Rad, dann wieder laufen – Cross-Duathlon pur. Und das ausschließlich für den Nachwuchs. Nun steht die 15. Ausgabe an. Am 25. April 2026 geht es in Kleinostheim erneut auf die Strecke. Besonders ist dabei vor allem die Atmosphäre: Junge Einsteiger stehen neben Nachwuchstalenten, alle probieren sich aus, wachsen über sich hinaus und erleben den Wettkampf gemeinsam. Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis, warum sich das Rennen über so viele Jahre behauptet hat.

Kinder rennen auf Feldweg

Zum kleinen Jubiläum richtet sich der Blick auch hinter die Kulissen. Denn ohne das Organisationsteam, das jedes Jahr mit viel Einsatz Strecke, Ablauf und Stimmung gestaltet, wäre dieser Termin längst nicht das, was er heute ist. Spannend ist dabei die Frage, wann eigentlich der Moment kam, in dem klar wurde: Das hier hat Zukunft. Wir haben nachgefragt und Orga-Leiter Niklas hat geantwortet.

15 Jahre Süwag Energie Cross-Duathlon – was war rückblickend der Moment, an dem ihr gemerkt habt: Das hier bleibt?

Einen einzelnen Moment gab es eigentlich gar nicht, vielmehr war es eine Entwicklung über die Jahre. Da wir bewusst eine überschaubare Veranstaltung sind, kennen wir viele der teilnehmenden Kinder persönlich und sehen, dass sie Jahr für Jahr wiederkommen. Das ist für uns die schönste Bestätigung, weiterzumachen. Gleichzeitig zeigt uns die langjährige Unterstützung durch unseren Hauptverein, die vielen engagierten Helferinnen und Helfer sowie unsere Sponsoren, dass wir etwas auf die Beine gestellt haben, das Bestand hat.

Was hat sich in all den Jahren am stärksten verändert – Organisation, Teilnehmerfeld oder Anspruch der Rennen?

Am stärksten verändert hat sich eine Mischung aus Organisation und Anspruch – sowohl bei uns als Veranstalter als auch bei den Teilnehmenden. Ein gutes Beispiel ist die Zeitnahme: Während wir anfangs noch per Hand gestoppt haben, arbeiten wir inzwischen mit elektronischer Zeitnahme via Transponder und dieses Jahr erstmals sogar mit Splitzeiten. Auch im Organisationsteam gibt es immer wieder Veränderungen – ich selbst bin beispielsweise erst im ersten Jahr in der Hauptverantwortung. Das bringt Herausforderungen mit sich, aber mindestens genauso viele neue Ideen.

Gruppe von Menschen in gelben Warnwesten

Ohne das Orga-Team läuft natürlich nichts.

Wie gelingt euch der Spagat zwischen Einsteigerfreundlichkeit und sportlicher Herausforderung?

Das gelingt vor allem über die Streckenlängen und die Gestaltung der Kurse. Wir achten darauf, dass die Distanzen altersgerecht sind und niemand überfordert wird, gleichzeitig aber genügend Anspruch vorhanden ist, damit auch erfahrenere Teilnehmende gefordert werden. Ganz entscheidend ist dabei die Atmosphäre: Die soll bewusst offen, entspannt und familiär bleiben.

Blick auf Feldweg mit drei Menschen

Familiär und für alle – das ist das große Ziel der Veranstalter.

Gibt es eine Anekdote oder Szene, die für euch typisch für das Rennen ist?

Ja, die gibt es auf jeden Fall. Da viele Vereine mit mehreren Altersklassen bei uns starten, stehen oft Kinder am Streckenrand und feuern ihre Freundinnen und Freunde lautstark an – und zwar unabhängig von der Platzierung. Grundsätzlich wird hier wirklich jede und jeder angefeuert, auch aus anderen Vereinen. Diese Stimmung ist etwas ganz Besonderes und davon könnten sich so manche Erwachsene manchmal durchaus eine Scheibe abschneiden.

Worauf freut ihr euch bei der 15. Ausgabe am meisten?

Am meisten freuen wir uns auf das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern, von Teilnehmenden über Eltern bis zu Trainerinnen und Trainern anderer Vereine, und auf glückliche, zufriedene Teilnehmende im Ziel. Und ganz ehrlich: Vielleicht auch auf den Moment danach – wenn alles reibungslos gelaufen ist, abgebaut wurde und man am Abend gemeinsam noch ein Stück Kuchen genießen kann.

Danke! Wir wünschen auch für die nächsten 15 Jahre gutes Gelingen.

Im Rahmen der Multisport-Veranstaltung „Die Finals“ werden vom 23. bis 26. Juli in Hannover in 25 Sportarten die nationalen Meisterinnen und Meister ermittelt. Doch nur eine Disziplin bietet Breitensportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit, auf denselben Streckenabschnitten und Wettkampfstätten anzutreten wie die Elite: der Triathlon. Die Anmeldung für das Amateurrennen und die DM Sprintdistanz der Altersklassen startet am 15. April 2026.

Teilnehmende des Sprint Triathlons Steinhuder Meer können am Samstag, 25. Juli, zwischen dem Einzelrennen (750 m Schwimmen, 18 km Radfahren, 5 km Laufen) und einer Sprintstaffel wählen, bei der jeweils ein Teammitglied eine der drei Disziplinen absolviert. Ambitionierte Starterinnen und Starter können am Sonntag, 26. Juli, zudem bei den DTU Deutschen Meisterschaften Sprintdistanz der Altersklassen selbst um nationale Titel kämpfen. Voraussetzung ist der Besitz eines gültigen Startpasses der Deutschen Triathlon Union (DTU) sowie die deutsche Staatsbürgerschaft.

Geschwommen wird im Steinhuder Meer, bevor die Strecke auf einem abwechslungsreichen Radkurs entlang des Ufers des Steinhuder Meers führt – bis zum Hagenburger Kanal und durch das Naturschutzgebiet zurück in Richtung Altenhagen. Anschließend geht es weiter nach Wunstorf und durch den Ort Steinhude wieder zu den Strandterrassen. Die Laufstrecke verläuft zunächst durch den Ortskern von Steinhude und anschließend entlang der Promenade – ein stimmungsvolles Highlight für Aktive und Zuschauer gleichermaßen, zumal die Amateurinnen und Amateure mit Ausnahme des Naturschutzgebietes und einer etwas größeren Laufrunde auf identischen Strecken wie die Profis unterwegs sind.

DTU Veranstaltungsdirektor Oliver Schiek betont: „Der Triathlon nimmt bei den Finals eine besondere Rolle ein: Keine andere Sportart öffnet ihr Eventformat so konsequent für Amateurinnen und Amateure. Wer hier startet, erlebt den Spirit eines Multisport-Festivals aus nächster Nähe – auf größtenteils denselben Kursen, im selben Setting. Das macht unseren Sport einzigartig.“

Die Amateurrennen finden am Samstag, 25. Juli 2026, im Vorfeld des Eliterennens statt. Am Sonntag, 26. Juli 2026, werden – ebenfalls unmittelbar vor dem Elite-Wettbewerb – die DTU Deutschen Meisterschaften der Altersklassen ausgetragen. Der Start ist jeweils in Wellen zwischen 7:00 bis 7:45 Uhr geplant.

Die Anmeldung für das Triathlon-Highlight in der Region Hannover startet am 15. April 2026. Informationen zu Teilnahmebedingungen und Abläufen stehen hier zur Verfügung. Die Anmeldung ist hier möglich.

Foto: © DTU/Petko Beier

Zum Ende der Osterferien traf sich eine kleine, motivierte Gruppe junger Triathletinnen und Triathleten zum Jugendcamp des Bayerischen Triathlon-Verbands in Rothenburg ob der Tauber. Untergebracht in einer Jugendherberge mitten in der historischen Altstadt bot das Wochenende den perfekten Rahmen, um gemeinsam zu trainieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich gezielt auf den anstehenden Wettkampf des Memmert Cups vorzubereiten.

Der Auftakt am Freitag hätte kaum besser sein können: Bei einem lockeren Lauf durch die malerischen Gassen der Altstadt wurde direkt die besondere Atmosphäre Rothenburgs spürbar. Im Anschluss folgte ein ausführliches Lauf-ABC mit Sprints, Steigerungen und abwechslungsreichen Staffeln. Neben der Technik stand hier vor allem eines im Mittelpunkt: Spaß an der Bewegung und ein erster Hauch von Wettkampfgefühl. Der Abend klang entspannt mit gemeinsamen Spielen wie Werwolf und Tischtennis aus – eine ideale Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und den Teamgeist zu stärken.

Am Samstag stand zunächst eine Schwimmeinheit auf dem Programm. Mit Blick auf den Wettkampf wurde bewusst locker, aber dennoch mit gezielten intensiven Reizen trainiert. Der Vorteil der kleinen Gruppe zeigte sich dabei besonders deutlich: Die Trainer konnten individuell auf die Athletinnen und Athleten eingehen, gezielte Technikverbesserungen anstoßen und neue Impulse geben, die im regulären Vereinstraining oft zu kurz kommen. Nach dem Mittagessen wurde die gemeinsame Zeit mit Gesellschaftsspielen genutzt, bevor am Nachmittag ein kurzer Lauf folgte. Dabei wurde nicht nur die Wettkampfstrecke erkundet, sondern auch ein weiteres abwechslungsreiches Lauf-ABC absolviert. Aktivierungsläufe im geplanten Wettkampftempo sowie spielerische Reaktionsübungen sorgten für gute Stimmung und eine optimale Vorbereitung. Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Beim gemeinsamen Pizzaessen und einer wohlverdienten Kugel Eis – schließlich heißt es nicht umsonst „Eis macht schnell“ – wurde noch einmal Energie getankt. Anschließend gab es eine kurze interne Wettkampfbesprechung mit wertvollen Tipps vom Trainerteam, bevor der Tag traditionell mit einer letzten Runde Werwolf beendet wurde.

Am Sonntag war es dann so weit: Wettkampftag beim Swim & Run des Memmert Cups. Alle Teilnehmenden gingen hochmotiviert an den Start und zeigten tolle Leistungen. Das Schwimmen fand im Hallenbad statt, bevor es nach einer kurzen Pause in den Lauf ging – im Massenstart über eine anspruchsvolle Strecke durch das Taubertal. Die meisten Athletinnen und Athleten konnten mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein, vor allem aber stand der Spaß im Vordergrund. Eine rundum gelungene Organisation und die besondere Atmosphäre machten den Wettkampf zu einem würdigen Abschluss des Wochenendes.
Ein tolles Camp mit viel Spaß, wertvollen Trainingseinheiten, neuen Freundschaften und einer gelungenen Wettkampfvorbereitung. Genau so soll Jugendarbeit im Triathlon aussehen!
Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst dabei zu sein, sollte sich das nächste BTV Jugendcamp nicht entgehen lassen! Dieses findet zu Beginn der Pfingstferien in Furth im Wald statt – wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter!

Hier gibt es eine Übersicht der anstehenden Camp-Angebote (Link).

Foto: Andreas Weigel

Kaum in die Saison gestartet, wartete in Deutschland schon das erste Highlight auf Sportlerinnen und Sportler. Die Duathlon-Europameisterschaft über die Mitteldistanz (10 km Laufen, 60 km Radfahren, 10 km Laufen) im nordrhein-westfälischen Alsdorf bot nationale und internationale Klasse. Während Merle Brunnée aus Baden-Württemberg ihren EM-Titel in der Elite verteidigen konnte, zeigten im Altersklassen-Rennen die Athletinnen aus dem Freistaat, dass die Form bereits stimmt. Parallel zur EM wurden auch die DM-Titel vergeben.

Comeback für Susanne Sommer nach schwerem Unfall

Ein überzeugendes Rennen lieferte Susanne Sommer ab. In der Altersklasse 65 ließ sie der internationalen Konkurrenz keine Chance und finishte nach 3:37:07 Stunden. Damit geht einer der begehrten EM-Titel direkt nach Bayern. Die Sportlerin der SVG Ruhstorf war als Dritte nach dem ersten Lauf schnell gewechselt, überzeugte mit einer starken Radleistung und ließ sich die so errungene Spitzenposition auch auf dem abschließenden Lauf nicht mehr nehmen. „Nach fast dreijähriger Verletzungspause war ich extrem nervös, weil ich meine Leistungsfähigkeit nicht einschätzen konnte“, berichtet die Erfolgsathletin. „Zwar wusste ich, dass ich auf dem Rad gut bin, aber das Laufen ist einfach noch in der Aufbauphase. So wollte ich beim ersten Lauf keines Falls überziehen, war aber dann doch schneller als gedacht. Ich kam auf Platz drei in die Wechselzone mit knappem Vorsprung auf Vier – das war ok. ‚Meine Zeit kommt in den nächsten 60 Kilometern, hoffentlich‘, dachte ich. Und tatsächlich setzte ich mich bereits nach sieben Kilometern an die Spitze, konnte den Vorsprung aber doch nur marginal ausbauen. Hinter mir gab es einen harten Positionskampf. Der zweite Wechsel war wieder recht gut. Ich hörte in meine Beine hinein – besser als erwartet. Kilometer um Kilometer spulte ich recht gleichmäßig ab, wurde von meinem Mann unterwegs mit den nötigen Informationen versorgt und wusste in der letzten von den vier Laufrunden, dass mir der Sieg nicht mehr zu nehmen ist.
Was für ein Gefühl! Gequält habe ich mich bis zum Schluss, aber es war Genuss pur. So ein Comeback ist ein Traum, nachdem mir nach meinem schweren Radunfall mit zertrümmertem Sprunggelenk und Wirbelbruch eher das Ende meiner sportlichen Laufbahn prophezeit wurde. Aber Aufgeben war keine Option. Meine Motivation liegt wohl genau darin. Und dieses Flair rund um die Wettkämpfe, zu Freunden gewordene Sportler von überall wieder zu sehen, sind für mich etwas ganz Wertvolles.“

In der Altersklasse 25 musste Vanessa Aberham (TSG 08 Roth) nur der Britin Olivia Harrod den Vortritt lassen. Die Athletin aus der Triathlonhochburg Roth bewältigte die selektive Strecke in einer Gesamtzeit von 2:53:20 Stunden. Mit diesem Ergebnis sicherte sie sich nicht nur die Silbermedaille in der Europameisterschaftswertung, sondern kürte sich gleichzeitig zur Deutschen Meisterin ihrer Klasse.

Rita Steger schaffte ebenfalls den Sprung aufs EM-Treppchen. In der AK 40 bis 44 setzte sie sich in einem spannenden Duell um die Bronzemedaille durch. In der DM-Wertung reichte es dann zum vierten Platz für die Athletin des SSV Forchheim.

Die Ergebnisse der bayerischen Starter führt Marco Sahm vom IfA Nonstop Bamberg an. Er holte in der AK 50 bis 54 den Bronzerang und wurde in der DM-Wertung Zweiter.

Im Feld der Elite-Frauen hielt Maja Betz (SC Ostheim) die bayerischen Farben hoch. In einem kleinen aber feinen internationalen Feld belegte sie in 2:51:59 Stunden den fünften Rang.