Am 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).

Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

Zum PDF der Einladung

Rahmenprogramm

Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.

  • 9:15 bis 10:30 Uhr
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 1 (Sophie Rohr): Frauengerechtes Training
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): „Sponsoring“
      Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
    • 9:15 bis 10:30 Uhr Thema 3 (Christian Teringl): „Einfache Einsätze: Das KR-Planungstool verstehen und optimal nutzen!
      In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
  • 10:30 bis 11.00 Uhr           Pause
  • 11:00 bis 12:30 Uhr           Verbandstag
  • 12:30 bis 13:30 Uhr           Mittagspause mit Mittagessen
  • 13:30 bis 14:45 Uhr
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 1 (Michael Ruhe): Konflikte und Lösungsmechanismen im Sport- und Veranstaltungskontext
      Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
    • 13:30 bis 14:45 Uhr Thema 2 (Julia Wiedemann): Workshop „Sponsorenmappe“
      Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
  • 15:00 bis 15:30 Uhr           Pause
  • 15:30 bis 17:00 Uhr           Veranstaltertreffen
  • 15:30 bis 17:00 Uhr Kampfrichtertreffen

Verbandstag

Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.

Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).

VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG

  • TOP 1 – Eröffnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung/ Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP 2 – Bericht des Präsidenten
  • TOP 3 – Bericht des Vizepräsidenten Finanzen
  • TOP 4 – Bericht des Vizepräsidenten Leistungssport
  • TOP 5 – Bericht des Beauftragten für Sportentwicklung
  • TOP 6 – Bericht der Regelbeauftragten
  • TOP 7 – Bericht der Jugendleiterin
  • TOP 8 – Bericht des Sprechers der Bezirke
  • TOP 9 – Bericht der Veranstaltervertreterin
  • TOP 10Aussprachen zu TOP 2 -TOP 8
  • TOP 11 – Bericht des Lehrwartes
  • TOP 12 – Bericht der Schulsportbeauftragten
  • TOP 13 – Bericht der Ligabeauftragten
  • TOP 14 – Bericht der Beauftragten für Presse- und Medienarbeit
  • TOP 15Aussprachen zu TOP 10 – TOP 15
  • TOP 16 – Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 17 – Entlastung des Präsidiums
  • TOP 18 – Bestätigung des Regelbeauftragten Nord
  • TOP 19 – Anträge
  • TOP 20 – Termin- und Ortsbestimmung des Verbandstages 2025
  • TOP 21 – Verschiedenes

 

Die Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.

„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“

Vergeben werden folgende BM-Rennen:

  • BM Duathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Duathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Sprint (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Kurzdistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Triathlon Mitteldistanz (Elite, AK, m/w)
  • BM Crosstriathlon (Elite, AK, m/w)
  • BM Mixed-Relay als Bayerische Vereinsmeisterschaft (mit Windschattenfreigabe)
  • BM Paratriathlon (AK, m/w)

Vergeben werden folgende Liga-Formate:

  • Supersprint mit Mannschaftsverfolgung
  • Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Sprintdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz mit Windschattenfreigabe
  • Kurzdistanz ohne Windschattenfreigabe
  • Swim&Run, Bike&Run

Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:

  • BM Swim&Run Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der SWIM&RUN- Serie im Rahmen des BTV Nachwuchscups
  • BM Triathlon Schüler A, Jugend B+A, Junioren (m/w) aus der Gesamtwertung der BTV Nachwuchscups
  • BM Mixed-Relay (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Duathlon (Schüler, Jugend, Junioren)
  • BM Crossduathlon (Schüler, Jugend, Junioren)

Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.

Foto: Julian Rohn

Zwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.


Hier geht es zur Ausschreibung

„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“


Hier geht es zur Ausschreibung

BUNDESFREIWILLIGENSTELLE


Kinder fahren heute nur noch mit E-Scooter und daddeln am Handy? Von wegen! Der HeroKids Triathlon & Swim & Run in Heroldsberg hat einmal mehr gezeigt, wie viel Begeisterung Ausdauersport bei Kindern und Jugendlichen auslösen kann. Rund 250 Kinder und Jugendliche gingen bei besten Bedingungen an den Start und verwandelten das Veranstaltungsgelände in einen Ort wo ehrgeizig gesportelt wurde, aber auch gegenseitige Unterstützung geleistet wurde und am Ende viele strahlende Gesichter zu sehen waren.

Den Auftakt machten mehr als 80 Grundschulkinder beim Swim & Run. Über 100 Meter Schwimmen und 400 Meter Laufen sammelten viele von ihnen ihre ersten Wettkampferfahrungen. Im Anschluss standen rund 170 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eckental sowie der Mittelschule Eckental beim Triathlon an der Startlinie. Sie absolvierten 200 Meter Schwimmen, vier Kilometer Radfahren und einen Kilometer Laufen. Dabei spielte es keine Rolle, ob bereits Vereinserfahrung vorhanden war oder der erste Triathlon auf dem Programm stand – im Mittelpunkt standen das gemeinsame Erlebnis und die Freude an der Bewegung.

Dass die Veranstaltung so reibungslos ablief, war dem Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken. Sie betreuten die Startunterlagenausgabe, die Wechselzone und die Wettkampfstrecken und sorgten gemeinsam mit der Wasserwacht für einen sicheren Ablauf. Das Tech-Team des Gymnasiums Eckental übernahm die Veranstaltungstechnik, während Jan’s Radstand vor dem Start alle Fahrräder einem Sicherheitscheck unterzog. Viele kleine Beiträge griffen ineinander und machten deutlich, wie viel Gemeinschaft hinter einer solchen Veranstaltung steckt. Möglich wurde das Event überhaupt nur durch die enge Zusammenarbeit der Grundschule Heroldsberg, des Gymnasiums Eckental, der Mittelschule Eckental, des Bayerischen Triathlon-Verbands und des Marktes Heroldsberg. Als ausrichtender Verein verantwortete der 1. FCN Schwimmen die organisatorische und sportrechtliche Durchführung. Gemeinsam verfolgen alle Beteiligten ein Ziel: Kindern den Triathlonsport näherzubringen und ihnen unabhängig von ihrer sportlichen Erfahrung ein positives Wettkampferlebnis zu ermöglichen.

Unterstützt wurde der HeroKids Triathlon zudem von zahlreichen Partnern und Sponsoren. Als Hauptsponsor engagierte sich die VR Bank. Für die Verpflegung sorgten Edeka Gradl und Rewe Kneuer. Darüber hinaus unterstützten Endurance Shop, Endress, Faber-Castell, Schreibwaren Reinfelder, Café Kraft, Boulderia, Neostylers und Orca Brau die Veranstaltung mit Sachpreisen und weiterem Engagement.

Fotos: Dieter Kaletsch

Als 1990 die erste Auflage des Regensburger Triathlons über die Bühne ging, ahnte wohl niemand, dass daraus einmal eine der traditionsreichsten Veranstaltungen im bayerischen Triathlon-Kalender werden würde. Am 2. August feiert Triatar Regensburg nun die 35. Austragung seines Rennens. Das eigentliche Jubiläum hätte bereits ein Jahr früher angestanden – doch die pandemiebedingte Absage im Jahr 2020 verschob den Meilenstein um eine Saison. Zwischen Schleusenkanal, Donau und den Straßen nördlich der UNESCO-Welterbestadt treffen nun am 2. August sportlicher Anspruch und familiäre Atmosphäre zum Jubiläumsrennen aufeinander.

Der Wettkampftag beginnt traditionell im Regensburger Schleusenkanal. Das ruhige Gewässer direkt unterhalb der Oberpfalzbrücke gehört längst zu den Markenzeichen des Wettkampfes und bietet beste Bedingungen für den Auftakt. Anschließend führt die Radstrecke hinaus aus der Stadt. Wellen und kurze Anstiege fordern eine kluge Renneinteilung, bevor auf dem abschließenden Laufkurs entlang des Grieser Spitzes und der Donau noch einmal schnelle Beine gefragt sind. Auch 2026 stehen die beiden bewährten Distanzen im Mittelpunkt: über die Sprintdistanz mit 500 Metern Schwimmen, 22 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen sowie die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 44 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen gehen sowohl ambitionierte Athletinnen und Athleten als auch Einsteigerinnen und Einsteiger an den Start. Eine Besonderheit erwartet die Teilnehmenden in diesem Jahr allerdings auf der Radstrecke. Weil eine Brücke gesperrt ist, war das Organisationsteam gezwungen, eine neue Streckenführung zu entwickeln. Die Lösung des Problems ist definitiv ungewöhnlich: Vom Stadtteil Winzer kommend führt die Strecke unter der Autobahn hindurch und entlang des Donaudamms bis zur Oberpfalzbrücke. Dort heißt es an einer zusätzlichen Dismount-Line absteigen, das Rad schultern und die Treppe zu Fuß überqueren, bevor das Rennen auf der anderen Seite fortgesetzt wird. Zusätzliche Helferinnen und Helfer werden allerdings auch dafür sorgen, dass die Passage sicher und reibungslos abläuft.

Auch ein 35.-jähriges Jubiläum wäre ohne Helfer nicht möglich

In 35 Jahren sammeln sich unzählige Geschichten an. Besonders eng mit dem Rennen verbunden ist zum Beispiel Sebastian Neef, der seine sportliche Laufbahn bei TRISTAR Regensburg begann und den Heimtriathlon gleich viermal in Folge gewann. Auch die Veranstaltung selbst hat sich immer wieder weiterentwickelt. Neben Sprint- und Olympischer Distanz wurden zeitweise sogar Mitteldistanzen angeboten. Mit dem Ironman Regensburg (2010 bis 2012) und später der Challenge Regensburg (2016 und 2017) war die Domstadt zeitweise auch Schauplatz großer Langdistanzrennen. Dauerhaft etablieren konnten sich diese Formate allerdings nicht – der Regensburger Triathlon konzentriert sich heute bewusst auf seine Wurzeln. Immerhin steckt hinter einer Veranstaltung dieser Größe weit mehr als nur der Wettkampftag selbst. Die monatelange Vorarbeit und Organisation erfolgt immer noch größtenteils ehrenamtlich. Ohne die vielen engagierten Helferinnen und Helfer könnte die Veranstaltung nicht Jahr für Jahr stattfinden.
Viele von ihnen sind schon ewig dabei und werfen gerade zum Jubiläum auch mal einen Blick zurück: „An tollen Erinnerungen mangelt es auf jeden Fall nicht!“, kommt es aus dem Orga-Team. „Gerade das Wetter hat uns in den vergangenen 35 Jahren nahezu jedes Szenario beschert – von Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke über Dauerregen bis hin zu Sturm und Kälte. Einmal zug kurz nach Veranstaltungsende innerhalb weniger Minuten ein heftiger Sturm auf. Damit die Zelte nicht vom Wind erfasst wurden, legten sich jeweils mehrere Helfer auf die Dächer und hielten sie fest, bis das Unwetter vorübergezogen war.“ Gerade das ist eine Szene, die sinnbildlich dafür steht, was den Regensburger Triathlon seit 35 Jahren auch ausmacht: Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel, eine tolle Veranstaltung möglich zu machen.

Wir wünschen eine gelungene Jubiläums-Auflage!

Fotos: TRISTAR Regensburg

Mit einem Teilnehmerrekord und der Bayerischen Meisterschaft über die Mitteldistanz war der Triathlon Niederbayern in Pocking in diesem Jahr ein kleiner aber feiner Höhepunkt im bayerischen Rennkalender. Auf der anspruchsvollen Strecke setzten sich bei sommerlichen Bedingungen Hanna Pfannes und Wolfgang Teichner durch und sicherten sich neben dem Gesamtsieg auch die bayerischen Meistertitel.

Bereits das Schwimmen im warmen Pockinger Badesee verlangte den Athletinnen und Athleten einiges ab. Auf den Neoprenanzug musste verzichtet werden, ehe die wellige und komplett gesperrte Radstrecke sowie ein abwechslungsreicher Laufkurs über Sieg und Platzierungen entschieden.

Bei den Männern setzte sich Wolfgang Teichner souverän durch. Der Titelverteidiger nutzte das Rennen als Formtest für die Deutsche Meisterschaft über die Langdistanz in drei Wochen und ging bewusst ohne Tapering an den Start.

„Das Rennen war als Vorbereitung für die DM Langdistanz in drei Wochen eingeplant, daher bestritt ich es ohne viel Erholung aus dem Training heraus und hoffte natürlich, dass es auch so zum Sieg reicht, was dann glücklicherweise geklappt hat. Schwimmen war im Rahmen des Erwartbaren und ohne Neo im überraschend warmen Wasser sehr angenehm. Die Radstrecke haben die Veranstalter gut hinbekommen – schön wellig, komplett gesperrt und schnell zu fahren. Beim Laufen ging es teils crossähnlich zu, das liegt mir nicht so, aber dafür war es kurzweilig. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung abseits der bekannten großen Rennen, die einer Meisterschaft würdig ist.“

Hinter Teichner, der nach 3:39:15 Stunden im Ziel war, entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Rang zwei ging an den Challenge-Roth-Finisher Luis Schulz, der nach eigener Aussage nicht in Bestform an den Start gegangen war. Bronze sicherte sich weniger als eine halbe Minute später Patrick Graf.

„Nach meiner Challenge Roth vor drei Wochen wusste ich, dass ich nicht meine optimale Form haben würde,“ berichtet der Zweite. „Ein Podiumsplatz schien aber realistisch. Leider konnte ich meine Radstärke nicht wie erhofft ausspielen. Dafür konnte ich beim Laufen – trotz eines für meine Verhältnisse eher langsamen Tempos – bis auf Wolfgang alle Konkurrenten überholen beziehungsweise hinter mir halten. Es hat mir große Freude bereitet, mich erstmals der Bayerischen Meisterschaft zu stellen. Nächstes Jahr möchte ich gerne noch weiter nach vorne.“

Hanna Pfannes gewinnt souverän

Bei den Frauen war der Sieg eindeutig. Hanna Pfannes setzte bereits im Schwimmen die entscheidende Attacke, verteidigte ihren Vorsprung auf dem Rad und baute ihn auf der Laufstrecke sogar noch weiter aus.

„Ich habe Pocking vor allem in meinen Rennkalender aufgenommen, um vor der 70.3-Weltmeisterschaft in Nizza noch einmal eine Mitteldistanz zu absolvieren. Dass gleichzeitig die Bayerischen Meisterschaften stattfanden, war ein zusätzlicher Anreiz. Mein Plan war, mich beim Schwimmen möglichst weit abzusetzen und den Vorsprung auf dem Rad zu verteidigen. Das hat hervorragend funktioniert. Der Lauf war dann wirklich grandios und hat sich fast wie Fliegen angefühlt. Ich bin auf einer Mitteldistanz noch nie so eine schnelle Pace gelaufen und war richtig froh, zeigen zu können, was beim Laufen in mir steckt. Dass es am Ende zum Gesamtsieg gereicht hat, macht mich natürlich sehr glücklich. Der Formtest vor der WM ist damit geglückt. Außerdem war es schön zu erleben, dass auch kleinere Veranstaltungen ihren ganz eigenen Charme haben – es muss nicht immer ein Ironman sein.“

Hanna Pfannes läuft zum souveränen Sieg

Natalie Krause gewann Silber bei der Bayerischen Meisterschaft, Bronze ging an Theresa Zahorka. Natalie Krause berichtet im Nachgang: „Für mich war Pocking vor allem ein Vorbereitungswettkampf für meine erste Langdistanz bei der Deutschen Meisterschaft im Schwarzwald. Nach einem schwierigen Schwimmstart konnte ich auf dem Rad wieder etwas Boden gutmachen, musste Hanna beim Laufen aber den Vortritt lassen. Mit Platz zwei bin ich trotzdem sehr zufrieden. Besonders gefallen hat mir die technisch anspruchsvolle Radstrecke – solche Kurse machen mir deutlich mehr Spaß als einfach nur geradeaus zu fahren.“

Mit einem rekordverdächtigen Teilnehmerfeld, einer abwechslungsreichen Strecke und einer rundum gelungenen Organisation bestätigte der Triathlon Niederbayern seinen Stellenwert im bayerischen Rennkalender – das fand auch der Beauftragte für Sportentwicklung im BTV, Tim Feuerlein: „Das Rennen hat absolut Potenzial und bot den passenden Rahmen für ambitionierte Altersklassenathletinnen und -athleten sowie zahlreiche Starterinnen und Starter, die den familiären Charakter der Veranstaltung zu schätzen wussten.“

Die Bayerischen Altersklassenmeisterinnen und -meister

TW20 Hanna Pfannes; MRRC München

TM25 Luis Schulz; SV Bayreuth
TW25 Nathalie Krause, TG Viktoria Augsburg

TM30 Patrick Graf; TV Planegg-Krailling
TW30 Michaela Freudenstein; SV Schalding-Heining

TM35 Robin Dafinger; Trisport Erding
TW35 Mareike Wessalowski; SC Prinz Eugen München

TM40 Wolfgang Teuchner; TuS Fürstenfeldbruck

TM45 Martin Janousek; ATSV Kirchseeon
TW45 Kerstin Hagerer; CIS Amberg

TM50 Thomas Brüderl; TSV Altenmarkt/Alz
TW50 Nicole Kufner; SVG Ruhstorf/Rott

TM55 Benno Beckstein; run & bike Kelheim
TW55 Sabine Hochwimmer; WSV Otterskirchen

TM60 Thomas Griesbeck; TRISTAR Regensburg
TW60 Nadja Thiel ;TSV Jahn Freising 1861

TM65 Friedrich Graf ;TRISTAR Regensburg

TM70 Dieter Seewald; TSV 1860 Staffelstein

Alle Ergebnisse des Tages gibt es hier (Link).

Fotos: private Aufnahmen

„Ein würdigeres Finale hätte die Ligasaison 2026 kaum finden können“, findet Liga Moderator und Urgestein Andreas Groß. Nicht nur aus seiner Sicht trafen beim Schongau-Triathlon hochklassiger Sport, packende Entscheidungen und emotionale Momente auf perfekte äußere Bedingungen. So wurden auf den anspruchsvollen Strecken entlang des Lechs die Titel vergeben – teilweise fielen die Entscheidungen erst mit den allerletzten Schritten ins Ziel.

„Das war einer der schönsten Schongau-Triathlons überhaupt“, lehnt sich Andreas Groß sogar aus dem Fenster. Dass dieser Eindruck entstand, lag nicht allein an den sportlichen Leistungen. Helfer, Sponsoren, Zuschauer und Athleten sorgten gemeinsam für eine besondere Atmosphäre. Auch das Wetter spielte einigermaßen mit – und das ist gerade im Schongau alles andere als selbstverständlich. Sogar der traditionell für den Wettkampf aufgestaute Lech präsentierte sich ruhig, die Wassertemperatur lag bei knapp 20 Grad und bot nahezu ideale Bedingungen.

Nicht selbstverständlich: Gute Bedingungen im aufgestauten Lech

Anspruchsvolle Strecke verlangt den Athleten alles ab

Nach dem traditionellen Fußmarsch zum Schwimmstart werden die Startgruppen von Böllerschützen auf die Reise geschickt. Bereits wenige Meter nach dem ersten Wechsel wartet die erste harte Prüfung: Ein kurzer, aber äußerst steiler Anstieg zwingt die Athletinnen und Athleten sofort in den roten Bereich – ja, der Schongauer Kurs besitzt gerade deshalb längst Kultstatus. Auch die zehn Kilometer lange Radstrecke verlangt mit ihrem welligen Profil höchste Aufmerksamkeit, ehe auf der abschließenden Laufstrecke die Positionskämpfe unmittelbar vor den Zuschauern ausgetragen werden.

1:05:40 war die schnellste Endzeit des Tages im Mannschaftsrennen der Regionalliga Männer. Die leistete das Team der TG Viktoria Augsburg (Meyer, Malleczek, Mahl, Hohenadl, Lippert). Für die Schwaben bedeutete der Tagessieg gleichzeitig den Gesamtsieg nach einer konstant starken Saison.

Für das größte Drama des Tages sorgte in diesem Rennen die TSG 08 Roth. Sportlich kämpfte das Team bis zum Schluss um die Spitzenplätze, ehe eine übersehene Zeitstrafe die Wertung auf den Kopf stellte. Zwar bemerkte die Mannschaft den Fehler noch und wollte die Strafe nachträglich absitzen, doch zu diesem Zeitpunkt war die Ziellinie bereits überquert. Das Reglement ließ keinen Spielraum und die Folge war die Disqualifikation. Damit platzte für die Rother der Traum vom zweiten Gesamtrang – in der Saisonwertung reicht es nun nur für Platz fünf. Nutznießer war der Post SV Nürnberg, der auf Rang zwei vorrückte. Noch größer dürfte die Freude beim Tri-Team Schongau gewesen sein. Vor heimischem Publikum schien ein Platz auf dem Podium zunächst außer Reichweite. Nach einem starken Wettkampf und der Disqualifikation der Konkurrenz durfte das Gastgeberteam schließlich doch noch über Gesamtrang drei jubeln.

Regionalliga Männer

Bayernliga Männer: Rosenheim macht den Titel perfekt

Als Tabellenführer war das TriTeam des TSV 1860 Rosenheim nach Schongau gereist und sollte den Eindruck im Finale bestätigen. In der Besetzung Mandl, Steigmiller, Maier und Sautter krönten die Oberbayern ihre konstant starke Saison und sicherten sich mit vier Sekunden zwar knapp, aber verdient den Tagessieg, was gleichzeitig den Spitzenplatz in der Endwertung bedeutet. Das Team des TSV Gaimersheim hatte zwar bis zuletzt gekämpft, musste sich aber am Ende des Tages mit Platz zwei zufrieden geben. Der dritte Treppchenplatz ging hingegen recht eindeutig an den SV Bayreuth.
In der Saisontabelle sichert sich der SV Bayreuth Platz zwei, vor die Gaimersheimer schiebt sich trotz guten Tagesergebnisses noch der MRRC München II auf das Treppchen

Regionalliga Frauen: Roth gewinnt das direkte Duell

Die vielleicht größte Spannung bot das Rennen der Frauen-Regionalliga. Punktgleich gingen die TSG 08 Roth und der TV Planegg-Krailling in das Saisonfinale und lieferten sich einen Showdown. Am Ende setzte sich die junge Rother Mannschaft mit Anne Schmidhuber, Selina Noderer, Vanessa Aberham und Nele Bott mit 25 Sekunden Vorsprung jedoch durch. Mit dem Tagessieg sicherten sie sich gleichzeitig auch den Gesamtsieg der Regionalliga. Planegg-Krailling durfte sich nach einer ebenfalls starken Saison über Rang zwei freuen. Platz drei sicherte sich an diesem Tag der MRRC München II, in der Saisonwertung freuen sich die Frauen des RSC Kempten über den dritten Rang.

Auch bei den Frauen der Bayernliga war die Rennentscheidung bis zum Schluss offen. Tabellenführer Post SV Nürnberg musste sich hier im Finale einem überraschend starken TSV Weilheim stellen, der sich trotz seiner Ausgangsposition im Mittelfeld der Tabelle früh in den Kampf um den Tagessieg einschaltete. Erst auf den letzten Kilometern der Laufstrecke fiel die Entscheidung: Am Ende behauptete der Post SV Nürnberg (Bader, Etzold, Eberlein, Seeberger) mit knappen zehn Sekunden Vorsprung seine Spitzenposition und die Mädels durften über den Gesamtsieg im Rennen und auch in der Saisonwertung jubeln. Trotz Wettkampfes überwog im Ziel der gegenseitige Respekt – beide Mannschaften gratulierten sich unmittelbar nach Rennende fair und herzlich.
In der Endtabelle finden sich der SV Würzburg 05 auf der zweiten und TWin Neumarkt auf der dritten Position.

Sport steht für gegenseitigen Respekt im Rennen und darüber hinaus

„Ich hoffe sehr, dass diese traditionsreiche Veranstaltung eine Zukunft hat“, fasst Moderator Andreas Groß den ereignisreichen Tag am Ende zusammen. Hinter den Kulissen sei der organisatorische Aufwand enorm, zudem sorgten Straßensperrungen nicht überall für Zustimmung. Neben den Liga-Wettkämpfen zeigte aber vor allem auch das Rahmenprogramm, dass Sport stets für gegenseitigen Respekt, friedliches Miteinander und Lösungen steht.

Vor dem ersten Start des Tages hatte Pfarrer Michael Bischoff, selbst begeisterter Triathlet, die traditionelle Andacht gesprochen. Über dem Veranstaltungstag lag natürlich auch der Schatten der tragischen Ereignisse am Schongauer Welfengymnasium. Die Organisatoren hatten sich bewusst für einen stillen, würdevollen Umgang mit dem Thema entschieden. Die Worte des Pfarrers erinnerten an die Betroffenen, rückten aber zugleich Gemeinschaft, Zusammenhalt und Hoffnung in den Mittelpunkt – Werte, die den gesamten Veranstaltungstag prägten und unter denen auch die Rennen über die Volks- und Olympische Distanz für Jedermann abliefen. Den emotionalen Abschluss bildete der Langauer Inklusionslauf, bei dem Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam auf die Strecke gingen. „Der Sport sollte an diesem Tag verbinden und zugleich ein Zeichen gegen Gewalt setzen. Ich finde, genau das ist gelungen“, ist Andreas Gr0ß überzeugt.

Die Ergebnisse des Tages sind hier (Link) zu finden.

Fotos: Andrea Gutmann

 

 

Der 20. Triathlon in Lauingen hätte kaum besser verlaufen können. Mit 1.080 Starterinnen und Startern erreichte die Veranstaltung einen neuen Teilnehmerrekord und zeigte einmal mehr, warum sie seit zwei Jahrzehnten zu den festen Größen im bayerischen Triathlon-Kalender gehört.

Einer, der seit Jahren zum Lauinger Triathlon gehört, ist Arnold Schnalke. Als der 83-jährige Ulmer auf dem Marktplatz ins Ziel lief, hatte Moderator Helmut Dorsch zunächst eine kleine Rechenaufgabe zu lösen. Auf die Frage nach seinem Alter antwortete Schnalke schmunzelnd: „Heute 1000 Monate.“ Dass er der älteste Teilnehmer des gesamten Tages war, wusste Dorsch natürlich. Ebenso, dass zu Schnalkes Zieleinlauf traditionell AC/DC gehört – und so erklangen auch diesmal die Gitarrenriffs, als der erfahrene Triathlet die letzten Meter genoss. Dabei hatte Schnalke zuvor wie alle Einzelstarter das komplette Programm absolviert: Schwimmen im Auwaldsee, die Radstrecke Richtung Weisingen und den abschließenden Lauf durch die Lauinger Altstadt.

Volle Starterfelder gab es zum Jubiläum

 

Schon am Morgen bot sich am Auwaldsee ein beeindruckendes Bild. Die großen Starterfelder der Volks- und Mitteldistanz füllten das Wasser nahezu zeitgleich, ehe wenig später die Athletinnen und Athleten der olympischen Distanz folgten. Trotz der Rekordbeteiligung verlief der Wettkampf von Beginn an ruhig und geordnet. Die verschiedenen Startzeiten sowie die Nutzung getrennter Bereiche im Auwaldsee sorgten dafür, dass sich die Teilnehmerfelder gut verteilten. Das Organisationsteam des TV Lauingen hatte die Abläufe im Griff und konnte sich dabei auf rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verlassen. Ohne ihren Einsatz an der Strecke, in den Wechselzonen oder im Zielbereich wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich.

Den ersten Startschuss gaben Landtagsabgeordneter Manuel Knoll und Lauingens Zweiter Bürgermeister Markus Hoffmann. Bei der Siegerehrung auf dem Marktplatz wurden anschließend die schnellsten Athletinnen und Athleten geehrt. Stellvertretender Landrat Daniel Uhl nutzte die Gelegenheit, um den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu danken.

Alle Ergebnisse sind hier zu finden (Link).

Fotos: Triathlon Lauingen

Bei der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Obb-Kids-Cups, dem Swim&Run des TSV Brannenburg am 19. Juli, machten Wind und Regen den Teilnehmern das Leben schwer.

Im Flintsbacher Freibad nahmen 180 Nachwuchsathleten von Schülern D bis Jugend A am Wettkampf teil – und es kamen alle ins Ziel. Eine große Zahl an Helfern machte den Wettkampf zu einer gelungenen Veranstaltung.

Nachdem zwischendurch die Gefahr von Gewittern bestand, wurde in Absprache mit der Wasserwacht einige Starts verschoben, später beruhigte sich das Wetter wieder und der Wettkampf konnte zeitgerecht zu Ende gehen.

Vom schlechten Wetter ließen sich die Kinder nicht abhalten.

Der Obb-Kids-Cup 2026 setzte sich aus sechs Veranstaltungen zusammen und es gab eine Rekordbeteiligung, insgesamt nahmen 450 Nachwuchsathleten aus Oberbayern teil.

30 davon konnten einen Sonderpreis im Empfang nehmen, weil sie mindestens fünf Wettbewerbe mitgemacht hatten. Auf diese Art und Weise wollen wir nicht nur die Spitzenathleten belohnen, sondern auch die, die nicht immer eine Chance auf das Podest haben, und aus Freude an Leistung und Abenteuer mitmachen – und der Sportart später vielleicht als Erwachsene treu bleiben.

Die 2026er Kids-Cup-Ergebnisse sind auf der BTV-Seite des Bezirks Oberbayern abrufbar.

Fotos: Nicole Stahl

Noch ist es ruhig am Pockinger Baggersee. Das Wasser liegt spiegelglatt, Helfer ziehen letzte Absperrbänder straff und in der Wechselzone stehen die Radständer schon sauber aufgereiht. Noch deutet wenig darauf hin, dass hier bald hunderte Athletinnen und Athleten einen Triathlon-Tag in Angriff nehmen werden. Wenn am Sonntag der Startschuss fällt, werden auf dem Gelände rund um das Pockinger Naturfreibad so viele Starter wie nie zuvor ins Wasser springen. Zudem ist der Triathlon Niederbayern erstmals Gastgeber der Bayerischen Meisterschaft über die Mitteldistanz.

Mit viel Engagement und Liebe zum Detail entwickelten die Organisatoren um Christian Teringl und Ferdinand Frank in den letzten Jahren eine Veranstaltung, die sich schnell einen Namen gemacht hat. Das Rennen, damals die erste Mitteldistanz in Niederbayern, wuchs mit jedem Jahr weiter. Ein familiäres Umfeld, professionelle Organisation und eine Strecke mit viel Tempo, aber auch landschaftlichem Reiz sprechen sich herum.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht am Sonntag natürlich die Mitteldistanz. Spannend verspricht vor allem der Kampf um die Titel zu werden. Die Vorjahressieger Maximilian Hoffmann und Antonia Reich, stehen in diesem Jahr nicht auf der Startliste. Damit ist der Weg frei für zwei neue Bayerische Meister. Ein klarer Favorit ist im Vorfeld weder bei den Männern noch bei den Frauen auszumachen.

 

Neben dem Meisterschaftsrennen stehen Sprint- und Kurzdistanz sowie Staffelwettbewerbe auf dem Programm. Geschwommen wird im Naturbad am Rottal-Stadion, ehe die Radstrecke durch das leicht wellige niederbayerische Umland führt. Sie gilt als schnell, verlangt aber mit ihren ständigen Rhythmuswechseln mehr Aufmerksamkeit, als das Streckenprofil zunächst vermuten lässt. Der abschließende Lauf führt mehrfach durch den Zielbereich. Für die Zuschauer entstehen dadurch immer wieder Begegnungen mit den Athletinnen und Athleten, während diese sich von der Stimmung tragen lassen können – gerade auf den letzten Kilometern ein nicht zu unterschätzender Faktor. Überhaupt lebt der Triathlon Niederbayern von seiner besonderen Atmosphäre. Viele Helferinnen und Helfer stammen aus den örtlichen Vereinen, Familien begleiten die Rennen entlang der Strecke und der Zielbereich entwickelt sich Jahr für Jahr zum Treffpunkt für Aktive und Zuschauer gleichermaßen.

„Wir freuen uns unglaublich darüber, dass so viele Athletinnen und Athleten aus Bayern und darüber hinaus nach Pocking kommen“, meint Organisator Christian Teringl mit Blick auf den neuen Teilnehmerrekord, der erwartet wird. „Für uns ist das eine große Chance, nicht nur einen schönen Wettkampf zu organisieren, sondern die ganze Region mit ihrer Sportbegeisterung, ihrer Gastfreundschaft und ihrer besonderen Lage sichtbar zu machen.“

Fotos: Triathlon Niederbayern

Der Wörthsee-Triathlon gehört seit vier Jahrzehnten zu genau den Veranstaltungen, zu denen viele Sportlerinnen und Sportler immer wieder gerne zurückkommen . Nicht, weil hier Rekorde fallen oder Preisgelder locken. Sondern weil viele Athletinnen und Athleten oft ihre eigene Geschichte mit diesem Rennen verbinden. Der erste Startpass. Das erste Mal über die Olympische Distanz. Das Wiedersehen mit Trainingspartnern. Oder einfach ein Sonntagmorgen an einem der schönsten Seen Bayerns. Am kommenden Wochenende steigt die 40. Auflage des Wörthsee-Triathlons.

Auch wenn seit dem ersten Rennen 1985 immer wieder Dinge angepasst wurden – Triathlon hat sich schließlich entwickelt –  fühlt sich der Wörthsee-Triathlon bis heute angenehm unaufgeregt an. Hier geht es nicht um Superlative. Sondern darum, einen guten Wettkampf an einem besonderen Ort auszurichten. Dazu trägt schon der See selbst bei. Wer morgens am Ufer steht, versteht schnell, warum viele den Wörthsee zu den schönsten Wettkampforten Bayerns zählen. Das klare Wasser bietet einen wunderbaren Auftakt, bevor die Radstrecke durchs Fünfseenland führt. Sie verlangt durchaus Aufmerksamkeit: welliges Profil, einige knackige Anstiege und immer wieder schnelle Passagen, in denen Rhythmus wichtiger ist als rohe Wattzahlen. Zum Jubiläum wartet zudem eine leicht veränderte Radstrecke, die viele Teilnehmende bereits im Vorfeld besichtigt haben. Im Ziel angekommen bleibt oft noch Zeit, den Blick über den See schweifen zu lassen – etwas, das bei vielen Rennen kaum möglich ist. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum die Stimmung in Wörthsee oft entspannter wirkt als anderswo. Ehrgeiz und Wettkampf gehören selbstverständlich dazu. Trotzdem scheint hier niemand vergessen zu haben, dass Triathlon auch ein Sommersport ist.

Zum Jubiläum stehen wieder die Olympische Distanz und die Volksdistanz auf dem Programm, jeweils auch als Staffel. Die Startplätze waren früh vergeben. Viele Namen finden sich Jahr für Jahr in den Startlisten wieder. Andere kommen zum ersten Mal. Genau diese Mischung hat den Wörthsee-Triathlon über Jahrzehnte geprägt.

Organisation mit Blick auf Details

Wer mit den Organisatoren spricht, merkt schnell, dass sich hinter dem Rennen weit mehr verbirgt als ein minutiös getakteter Zeitplan. Der Wettkampf lebt von einem großen ehrenamtlichen Team, von Vereinen aus der Region und von Menschen, die seit Jahren dafür sorgen, dass am letzten Juliwochenende alles ineinandergreift. Vieles läuft fast selbstverständlich – gerade weil hinter den Kulissen monatelange Vorbereitung steckt. Dass der Wörthsee-Triathlon seit vielen Jahren auch vorausdenkt, zeigt sich in vielen kleinen Details. Bereits 2023 wurde die Veranstaltung mit dem Nachhaltigkeits-Label des Bayerischen Triathlon-Verbands ausgezeichnet. Dahinter steckt ein durchaus ambitioniertes Gesamtkonzept: Finisher-Shirts werden nur auf Vorbestellung produziert, um Überproduktion zu vermeiden, bei der Verpflegung kommen regionale und saisonale Produkte sowie Mehrweggeschirr zum Einsatz, überschüssige Lebensmittel werden weitergegeben. Nachhaltigkeit gehörte damals schon selbstverständlich zur Organisation des Rennens.

Frauen schenken Wasser in Becher

Mehrwegbecher sorgen für eine nachhaltigere Veranstaltung

Ebenso trägt der Wörthsee-Triathlon das BTV-Label „Familienfreundlicher Triathlon“. Das passt zum Charakter der Veranstaltung: kurze Wege zwischen den Wettkampfstätten, Staffelangebote für Teams, viel Platz zum Zuschauen und Verweilen sowie eine Atmosphäre, in der sich nicht nur die Athletinnen und Athleten wohlfühlen. Während auf der Strecke um Sekunden gekämpft wird, verbringen viele Familien den Tag gemeinsam am See – ein Konzept, das den Wörthsee-Triathlon seit Jahren auszeichnet und ihn weit über den eigentlichen Wettkampf hinaus zu einem besonderen Sommererlebnis macht.

Und wer nach dem Zieleinlauf nicht sofort die Heimreise antreten möchte, findet rund um den Rathausvorplatz beste Voraussetzungen, den Renntag entspannt ausklingen zu lassen. Das TriTeam SC Wörthsee versorgt Teilnehmende und Gäste mit frisch gebackener Bio-Pizza aus dem Holzofen, dazu gibt es Getränke, Gebäck und weitere Verpflegung. Direkt gegenüber lädt die Chillout Area an der Segelschule Lago Mio dazu ein, den Nachmittag am Wasser zu verbringen – mit Beach-Bar, Bademöglichkeit und Blick auf den See. Live-Musik sorgt für Unterhaltung und ganz nebenbei unterstützt das Rennen auch noch zwei Spendenaktionen zugunsten „Brillen für Afrika!“ und der Feuerwehr Walchstadt.

Wir wünschen allen ein tolles Wettkampfwochenende!

Fotos: Wörthsee Triathlon

Es gibt wenige Wettkämpfe, die über Jahrzehnte hinweg den Triathlonsport einer Region prägen. Der Erlanger Triathlon gehört zweifellos dazu. Wenn am Sonntag rund 800 Athletinnen und Athleten am Main-Donau-Kanal an den Start gehen, feiert eine der traditionsreichsten Veranstaltungen Bayerns ihre 35. Auflage und blickt dabei auf eine Geschichte zurück, die weit mehr erzählt als sportliche Ergebnisse. Denn der Erlanger Triathlon ist nie nur ein Wettkampf gewesen. Er ist ein Stück Vereinsgeschichte, Treffpunkt der Triathlonfamilie und für viele Aktive seit Jahren ein fester Termin im Sommer.

Als 1985 der erste Erlanger Triathlon ausgetragen wurde, steckte der Sport in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Neun Athleten gingen damals an den Start. Geschwommen wurde noch im Röthelheimbad, die Wechselzone war denkbar einfach, besondere Räder, Riegel, Gels oder Aerodynamik spielten noch lange keine Rolle. Was am Ende des Tages blieb, war die Begeisterung für eine damals noch ungewöhnliche Sportart. Mit den Jahren entwickelte sich daraus eine Erfolgsgeschichte. Der Wettkampf wuchs kontinuierlich, die Triathlon-Abteilung des TV 1848 Erlangen entstand, Spitzenathleten fanden den Weg nach Mittelfranken und der Erlanger Triathlon etablierte sich als feste Größe im bayerischen Rennkalender. Heute sind die Startplätze regelmäßig früh vergeben und auch in diesem Jubiläumsjahr gibt es ein ausverkauftes Haus.

Ein Name, der untrennbar mit dem Rennen verbunden bleibt

Wer über 35 Jahre Erlanger Triathlon spricht, kommt an Heinz Rüger nicht vorbei. Über Jahrzehnte war er die prägende Persönlichkeit des Erlanger Triathlons. Als Gründer der Triathlon-Abteilung, Organisator und unermüdlicher Antreiber entwickelte er die Veranstaltung Schritt für Schritt weiter und machte Erlangen weit über Bayern hinaus zu einer bekannten Adresse im Triathlonsport. Zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten gingen aus der Erlanger Triathlon-Blase hervor, darunter später auch internationale Spitzensportlerinnen wie Anne Haug oder Anja Beranek. Im April dieses Jahres verstarb Heinz Rüger. Das Programmheft widmet ihm deshalb eine eigene Seite und bezeichnet ihn als den „Vater des Erlanger Triathlons“ – ein Titel, der seine Bedeutung auf jeden Fall treffend beschreibt aber nicht annähernd alles ausdrücken kann, was er für den Triathlon geleistet hat.

Dass der Erlanger Triathlon auch nach 35 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat, liegt vor allem an den Menschen, die heute hinter der Veranstaltung stehen. Unter der Leitung von Stefanie Guillon organisiert ein 25-köpfiges Kernteam den Wettkampf. Unterstützt werden sie von mehr als 300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dafür sorgen, dass am Renntag alles ineinandergreift – vom Schwimmstart bis zum letzten Finisher. Guillon beschreibt den Erlanger Triathlon als einen „Vereins-Triathlon – von Athleten für Athleten organisiert“. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Veranstaltung. Vieles wirkt professionell, ohne den Charakter eines Vereinsfestes verloren zu haben.

Sportler auf einer Wiese

Vorstart-Freude beim Erlanger Triathlon

Der Main-Donau-Kanal als Bühne

Der Wettkampf selbst ist längst unverwechselbar geworden. Geschwommen wird im Main-Donau-Kanal, anschließend führt die Radstrecke durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt, ehe der Lauf entlang des Kanals zurück auf das Gelände des TV 1848 Erlangen führt. Mit der Rückkehr des Zieleinlaufs ins Stadion ist das Rennen in den vergangenen Jahren wieder kompakter geworden. Zuschauer erleben die Athletinnen und Athleten mehrfach auf der Laufstrecke, während sich im Zielbereich eine Mischung aus Wettkampfatmosphäre und Sommerfest entwickelt.

Dazu tragen auch die vielen kleinen Ideen bei, die den Erlanger Triathlon auszeichnen. Entlang der Strecke sorgen mehrere Stimmungsnester für Leben – vom Membacher Steg über die Samba-Band VINCIVI bis zur Moderation und den Cheerleadern im Stadion. Neu ist in diesem Jahr sogar eine eigens entworfene Erlanger Triathlon-Glocke, mit der Zuschauer den Athletinnen und Athleten zusätzlichen Rückenwind geben können.

Los geht es bereits am Samstag. Neben der Startunterlagenausgabe lädt der TV 1848 Erlangen zum lockeren „Get together“ mit Interviews, alkoholfreien Cocktails und der offiziellen Wettkampfbesprechung ein. Am Sonntag folgen dann die Rennen über zwei Distanzen Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen) und Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 84 km Radfahren und 20 km Laufen). Beide Wettbewerbe werden auch als Staffel angeboten. Und wer nicht selbst startet, findet entlang der Strecke zahlreiche Zuschauerpunkte und im Zielbereich eine inzwischen deutlich gewachsene Triathlon-Messe mit Ausstellern, Verpflegung und viel Gelegenheit, den Wettkampftag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Alles ein bisschen wie immer, also und doch immer etwas neu. Der Erlanger Triathlon hat Veränderungen im Sport erlebt, Generationen von Athletinnen und Athleten kommen und gehen sehen und sich dabei immer wieder weiterentwickelt, ohne seinen Charakter zu verlieren. Vielleicht liegt genau darin sein Erfolgsgeheimnis. Das Rennen ist groß geworden, aber nie unnahbar. Es lebt vom Engagement eines Vereins, von Menschen, die Verantwortung übernehmen, und von vielen Athletinnen und Athleten, die Jahr für Jahr gerne nach Erlangen zurückkehren.

Wir wünschen allen Beteiligten ein tolles Jubiläums-Event.

Foto: www.sportshot.de

Wo sonst eine unscheinbare Wiese an der Wörnitz liegt, fand sich am vergangenen Sonntag ein Spektakel für den Triathlon-Nachwuchs. Der TSV Harburg richtete zum mittlerweile achten Mal den Harburger Schüler- und Jugendtriathlon aus. Das eingespielte Organisationsteam um Leiter Jochen Rühl hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet, wieder ein professionelles Rennen für den bayerischen Triathlon-Nachwuchs vorzubereiten. Die jungen Triathleten konnten dort weitere wertvolle Punkte für den BTV-Nachwuchscup und die bayerische Meisterschaft im Triathlon sammeln. Im letzten Triathlon in der diesjährigen Rennserie gaben die Nachwuchstalente entsprechend noch einmal alles, um sich in der Gesamtwertung gut zu platzieren.

Trotz eines heftigen, einstündigen Regenschauers vor dem Start blieb die Stimmung unter den Athleten und mitgereisten Familien, Trainern und Betreuern exzellent. Zur offiziellen Messung um 09:15 Uhr zeigte das Thermometer dann zwar eine kühle Lufttemperatur von 18 Grad, demgegenüber stand jedoch ein überraschend warmer Wörnitz-Fluss mit einer Wassertemperatur von 23 Grad. Obwohl das Reglement aufgrund der Luftwerte das Tragen von Neoprenanzügen gestattet hätte, verzichteten alle Athletinnen und Athleten darauf.

Nachdem der Regen schließlich aufgehört hatte, gingen die Junioren und die Jugend A um 10:30 Uhr mit einer kleinen Verzögerung gemeinsam an den Start. Es entwickelte sich ein hochspannendes Rennen über 400 m Schwimmen, 12 km Radfahren (3 Runden) und 3 km Laufen (2 Runden) mit extrem schnellen Radzeiten auf der noch nassen Straße. Bei den Junioren siegten Josefine Mendler (TSV Zirndorf) und Corbinian Meier (TSV 1860 Rosenheim) gefolgt von Leo Österlein (TSV Harburg) und Noah Hopf (TSV Zirndorf).

Die Wertung der Jugend A entschieden Josefine Doseth (SV Würzburg 05) und Lennart Walter (La Carrera TriTeam Rothsee) für sich gefolgt von Nina Mayer (TSV Harburg) und Alexander Tresselt (Tri-Team Schongau). Rang 3 belegten Magdalena Penkert (TSG 08 Roth) und Joel Westphal (TSV Harburg).

Im Anschluss folgten die weiteren Starts Schlag auf Schlag: Die Jugend B und Schüler A starteten ab 11:20 Uhr über 250 m Schwimmen, 7 km Radfahren (2 Runden) und 1,6 km Laufen (2 Runden). Das Rennen der Jugend B entschieden Sophia Grießemer (TSV Katzwang 05) und Lando Spielberger (Sektion Hersbruck des DAV e.V.) für sich, gefolgt von Jana Maas (TSV Gaimersheim) und Maximilian Rudolph (TSG 08 Roth). Bronze sicherten sich Mathilda Zapf (SV Bayreuth) und Lukas Mundt (LV Deggendorf). In dieser Altersklasse gab es einen Radsturz beim Abstieg. Der gestürzte Athlet wurde vor Ort umgehend erstversorgt und anschließend zur Routineüberprüfung ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Nach Freigabe der Strecke starteten die Schüler A. Gold ging an Mathilda Kujala (LaCarrera Tri Team Rothsee) und Tom Weinbrenner (ohne Verein). Silber sicherten sich Zoe Thoulouze (TSV Gaimersheim) und Hugo Seidel (1. FCN Schwimmen). Rang 3 belegten Fabiana Grünelt (SV Bayreuth) und Hendrik Gerdes (Post SV Nürnberg).

Die Schüler B absolvierten um 13:10 Uhr jeweils eine Runde (150 m Schwimmen, 3 km Radfahren, 800 m Laufen). Es siegten Lena Sitta (TSV Oettingen) und Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) vor Clara Gerdes (Post SV Nürnberg) und Dominik Bayerle (TSV Oettingen). Das Podium komplettierten Sophia Schaffer (TSV Oettingen) und Mika Rüger (ASC Marktrodach).

Den Abschluss der Einzelstarts machten die jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2015 – 2016) in der Altersklasse Schülern C um 13:40 Uhr (100 m Schwimmen, 2,5 km Radfahren in 2 Runden, 400 m Laufen). Hier zeigte sich die starke Nachwuchsarbeit des Trainerteams um Jugendwart Robert Rieger des TSV Harburg. Bereits nach 14:27,21 Minuten konnte Hannah Richter im Ziel als Siegerin beglückwünscht werden. Ihr Teamkollege Jonas Bauer erreichte als erster der Jungs das Ziel. Über Platz 2 freuten Mira Anna Dorothea Liepold (SC Delphin) und Fabian Lindner (TSV Harburg). Bronze erreichten Bernadette Blaar (TSV Harburg) und Valentin Meyr (TSV Oettingen).

Single Mixed Relay – Staffelformat mit hoher Spannung

Ein absolutes Highlight bildete um 15:00 Uhr das Rennen der Single Mixed Relay. Insgesamt 35 Staffeln gingen hier an den Start und sorgten für ein extrem spannendes, dynamisches und sehr zuschauerfreundliches Format, das das Publikum hautnah mitfiebern ließ. Ein Team bestand aus einem Mädchen und einem Jungen, die abwechselnd jeweils zweimal die Distanz von 75 m Schwimmen, 1,5 km Radfahren und 400 m Laufen absolvierten.

In der Kategorie Schüler B & A – Jugend B waren 24 Staffeln am Start. Es siegte das Team SV Bayreuth / TV 1848 Coburg mit Mathilda Zapf und Lando Spielberger. Rang zwei ging an das Team TSV Katzwang 05 / TSG 08 Roth e.V. mit Sophia Grießemer und Maximilian Rudolph. Auf Rang drei folgte das Team LV Deggendorf / TSV Eintracht Karlsfeld mit Leni Arthofer und Lukas Mundt. Staffeln TSV Harburg: Platz 12 Laura Rieger und Quinn Ellrich, Platz 13 Melek Erdogan und Levin Gentner sowie Platz 23 Laura Reinsch und Julian Bock.

In der Kategorie Jugend B & A – Junioren waren 11 Staffeln am Start. Gold ging an das Team SV Würzburg 05 mit Josefine Doseth und Lennart Walter. Silber holte sich das seit Jahren eingespielte Team der beiden Harburger Landeskaderathleten Nina Mayer und Joel Westphal. Bronze ging an das Team TV 1848 Erlangen / TSV Harburg mit Inara Zeiner und Leo Österlein. Auf Platz 4 folgte das Team Harburg 1.3 mit Julia Weiland und Simon Naschwitz.

Mit der Siegerehrung ging ein langer, aber sehr erfolgreicher Wettkampftag zu Ende. Jochen Rühl resümiert: „Die fleißigen Helfer haben Unglaubliches geleistet. Dass der Regen uns kurz vor dem Start erwischt hat, tat der Stimmung keinen Abbruch. Der 8. Harburger Schüler- und Jugendtriathlon war ein voller Erfolg.“

Fotos: Karin Haupt