Das Allgäu gilt seit jeher als eine der Hochburgen des Triathlonsports. Zwischen Bergen, Seen und saftigen Wiesen wurde schon geschwommen, geradelt und gelaufen, als Triathlon noch längst nicht überall bekannt war. Kein Wunder also, dass sich hier einige echte Traditionsveranstaltungen etabliert haben. Eine davon ist der Unterallgäuer Triathlon in Ottobeuren, der in diesem Jahr sein 35. Jubiläum feiert.
Seit über drei Jahrzehnten treffen sich hier ambitionierte Athletinnen und Athleten, motivierte Einsteiger, Staffelteams und leidenschaftliche Hobbysportler, um sich den drei klassischen Disziplinen zu stellen. Mit etwas mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat sich die Veranstaltung dabei ihren familiären Charme bewahrt. Hier kennt man sich, feuert sich an und findet selbst im Zielbereich noch Zeit für einen Plausch – sofern die Beine mitspielen.
Der Unterallgäuer Triathlon ist gelebte Vereinskultur und längst zu einem Gemeinschaftsprojekt des gesamten Vereins geworden. Hinter der Veranstaltung steht seit jeher die Triathlonabteilung des TSV Ottobeuren, unterstützt von einer beeindruckenden Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Seit vielen Jahren sind so zahlreiche Abteilungen des TSV Ottobeuren fest in die Organisation eingebunden und leisten ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Ob Streckenposten, Verpflegung, Auf- und Abbau oder Betreuung der Athleten – der Unterallgäuer Triathlon zeigt Jahr für Jahr, was möglich ist, wenn ein Verein gemeinsam an einem Strang zieht. Viele von ihnen sind seit Jahren dabei, einige sogar seit den Anfängen. Sie haben Regen, Hitze, organisatorische Herausforderungen und vermutlich auch die ein oder andere kreative Ausrede für einen platten Reifen erlebt. Ihr Engagement macht den Wettkampf zu dem, was er heute ist: eine Veranstaltung, bei der sich Athleten und Zuschauer gleichermaßen willkommen fühlen.
Ein Triathlon, der perfekt ins Allgäu passt
Von Anfang an war der Unterallgäuer Triathlon für alle gedacht – und genau das macht ihn bis heute aus. Auf dem Programm stehen die Sprintdistanz mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen sowie die Olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Wer die Herausforderung lieber gemeinsam angeht, kann in der Staffelwertung antreten.
Triathlon soll für alle erlebbar bleiben, das war in Ottobeuren schon immer ein wichtiger Grundgedanke. Deshalb werden die Startgebühren seit Jahren bewusst fair und familienfreundlich gehalten. Denn die Begeisterung für den Sport soll nicht am Geldbeutel scheitern. Gerade Einsteiger und Nachwuchsathleten finden hier ideale Bedingungen, um ihre ersten Erfahrungen im Triathlonsport zu sammeln.
Auch landschaftlich zeigt sich der Wettkampf von seiner schönsten Seite. Der Startschuss fällt an den Baggerseen bei Attenhausen. Dort geht es zunächst ins Wasser, bevor die Athletinnen und Athleten auf die Radstrecke durch das Unterallgäu wechseln. Sanfte Hügel, weite Wiesen und idyllische Ortschaften sorgen für echtes Allgäu-Panorama. Wobei „sanfte Hügel“ natürlich eine sehr freundliche Umschreibung ist. Wer die Region kennt, weiß: Das Allgäu hat eine ganz eigene Vorstellung von flach. Auf der olympischen Distanz summieren sich die Höhenmeter auf rund 475 – genug, um die Oberschenkel daran zu erinnern, dass Triathlon kein Spaziergang ist. Anschließend führt die Laufstrecke nach Ottobeuren. Vom Stadion am Galgenberg geht es hinaus ins Grüne und wieder zurück. Besonders auf den letzten Metern entsteht jene Atmosphäre, die viele Teilnehmer Jahr für Jahr zurückkehren lässt: Zuschauer am Streckenrand, lautstarke Anfeuerungen, glückliche Gesichter und das unbeschreibliche Gefühl, es geschafft zu haben.

Mehr als nur ein Rennen
Der Unterallgäuer Triathlon hat sich so über die Jahre hinweg einen Namen gemacht. Er ist Treffpunkt für die Triathlonfamilie, Bühne für den Nachwuchs, Motivation für Erststarter und sportliche Herausforderung für erfahrene Athletinnen und Athleten gleichermaßen.
Gleichzeitig steht die Veranstaltung für Werte, die weit über den Sport hinausgehen. Aus den Erlösen werden soziale Projekte unterstützt und gesellschaftliches Engagement gefördert. Darüber hinaus fließt der Reinerlös der Veranstaltung konsequent in die Jugendarbeit des TSV Ottobeuren. Jeder Start, jede Anmeldung und jede helfende Hand trägt somit dazu bei, junge Menschen für Sport, Bewegung und Gemeinschaft zu begeistern.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Erfolgsgeschichte sind auch die zahlreichen Sponsoren und Partner aus der Region. Viele von ihnen begleiten den Unterallgäuer Triathlon bereits seit vielen Jahren und sind zu verlässlichen Wegbegleitern geworden. Diese enge Verbundenheit mit lokalen Unternehmen zeigt, wie tief die Veranstaltung in der Region verwurzelt ist und welche Wertschätzung sie genießt.
Stillstand war dabei nie eine Option. Trotz der langen Tradition entwickelt sich der Unterallgäuer Triathlon kontinuierlich weiter. Jahr für Jahr werden Abläufe optimiert, neue Ideen umgesetzt und die Qualität der Veranstaltung weiter gesteigert. Das Ziel ist dabei immer dasselbe geblieben: den Athletinnen und Athleten ein bestmögliches Wettkampferlebnis zu bieten und gleichzeitig den familiären Charakter zu bewahren, der den Unterallgäuer Triathlon seit 35 Jahren auszeichnet.
Vielleicht ist genau das das Geheimnis, warum der Unterallgäuer Triathlon nach 35 Jahren noch immer so lebendig ist wie am ersten Tag:
35 Jahre Unterallgäuer Triathlon bedeuten 35 Jahre Leidenschaft, unzählige Geschichten, tausende absolvierte Kilometer und vermutlich ebenso viele müde Beine. Vor allem aber stehen sie für eine Gemeinschaft, die den Triathlonsport im Herzen des Allgäus mit Begeisterung lebt.
35 Jahre bedeuten Ehrenamt, Zusammenhalt, Innovation, Nachwuchsförderung und die Unterstützung von Menschen und Projekten weit über den Sport hinaus. Sie stehen für einen Verein, eine Region und viele engagierte Persönlichkeiten, die gemeinsam etwas Besonderes geschaffen haben.
Auf die nächsten 35 Jahre Unterallgäuer Triathlon Ottobeuren!
Zur Website des Rennens.
Fotos: Unterallgäuer Triathlon
Einladung zum BTV Verbandstag mit Thementag am 09.11.2024 in Ingolstadt
Nachrichten des BTVAm 9. November 2024 findet der Verbandstag des Bayerischen Triathlon-Verbands e.V. in Ingolstadt statt. Eingeladen sind Delegierte der Bezirke, Vereine, Veranstalter, Kampfrichter, Triathleten und Interessierte. Wie im vergangenen Jahr ist der Verbandstag eingebettet in einen Thementag, der insbesondere Vereinsvertretern und Veranstaltern, aber auch allen Interessierten neue Impulse für ihre Arbeit geben soll. Die Veranstaltung findet statt in der Bezirkssportanlage Nord-Ost Ingolstadt (Wirffelstraße 25, 85055 Ingolstadt).
Parkplätze sind direkt an der Anlage kostenfrei verfügbar.
Anreise per ÖPNV: Mit dem Zug zum Nordbahnhof Ingolstadt, dann am Ausgang West die Buslinie 20 zur Gutenbergstraße. Von dort aus zu Fuß 1km.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
Zum PDF der Einladung
Rahmenprogramm
Bei Besuch von zwei Veranstaltungen ist das Mittagessen kostenfrei.
Gute Vereinsarbeit und hochwertige Sportevents kosten Geld. Aus diesem Grund ist Sponsoring für Vereine und Veranstalter ein wichtiges Mittel, um zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Ausgaben zu decken. Doch Sponsoren zu finden, vor allem für kleine und lokale Vereine und Veranstaltungen, ist meist nicht so leicht. Wie Vereinsverantwortliche und Veranstalter das Thema Sponsoring professionell angehen können, um das Interesse von potenziellen Sponsoren zu erhöhen, erfahren Sie in diesem Impulsvortrag.
In dieser interaktiven Schulung möchten wir euch zeigen, wie ihr als Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter das digitale Planungstool des BTV noch besser für eure Einsätze nutzen könnt. Gemeinsam werden wir durch die verschiedenen Funktionen gehen – von der optimalen Planung über den Einsatz der Wartelisten bis hin zur effektiven Kommunikation und Abrechnung. Mit diesen Einblicken und dem gewonnen Verständnis für die Funktionsweise des Tools wird es euch noch leichter fallen, eure Prozesse zu optimieren und die Arbeit einfacher und schneller zu gestalten.
Nach einem Impulsvortrag über Konflikte und Lösungsmechanismen von Konflikten halte geht es voll in die Sport-Praxis. Wo gibt es typische Situationen, die in ihrer Vergangenheit zu Konflikten geführt haben? Welche Möglichkeiten gibt es, wie man diese Situationen im Eifer der Veranstaltung besser und konfliktfrei angeht?
Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Sportvereine und Veranstaltungen. Trotz gutem Sponsoren-Konzept und ausgefeilter Sponsorenmappe gelingt es oftmals nicht, lokale Unternehmen auf Anhieb für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Welche Fehler Sie bei der Erstellung Ihrer Sponsorenmappe vermeiden sollten, und wie Sie zukünftig das Interesse eines potenziellen Sponsors gewinnen, erfahren Sie im Workshop „Sponsorenmappe 2.0“
Verbandstag
Die vorläufige Tagesordnung beinhaltet alle satzungsgemäßen Punkte mit Berichten des Präsidiums und der Ressorts. Ergänzende Anträge zur nachstehenden Tagesordnung können bis 25. Oktober 2024 bei der Geschäftsstelle des BTV mit dem entsprechenden Formular (als Formular digital bearbeitbar nach Download) eingereicht werden. Das PDF mit der offiziellen Einladung können sie hier herunterladen.
Um Anmeldung wird gebeten (Link zur Anmeldung).
VORLÄUFIGE TAGESORDNUNG
Ausschreibung zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften 2023
VeranstaltungenDie Wettkämpfe zur Vergabe der bayerischen Meisterschaften sind für Athleten aus dem gesamten Verbandsgebiet alljährlich ein Highlight im Wettkampfkalender. Der Bayerische Triathlon-Verband macht sich noch in der laufenden Saison Gedanken darüber, wo die Titel 2023 vergeben werden. Entscheidend für einen Zuschlag sind mehrere Kriterien: Unter anderem werden eine hohe sportliche und organisatorische Qualität der Veranstaltung und zuschauerfreundliche Wettkampfstrecken gefordert.
„Für uns nehmen die Wettkämpfe um die Meistertitel natürlich eine wichtige Position im bayerischen Wettkampfkalender ein“, sagt BTV-Präsident Gerd Rucker. „Wir freuen uns auf Bewerbungen aus dem gesamten Verbandsgebiet.“
Vergeben werden folgende BM-Rennen:
Vergeben werden folgende Liga-Formate:
Vergeben werden folgende BM-Rennen im Nachwuchs-Bereich:
Die Bewerbung erfolgt digital hier. Die Bewerbungsfrist endet am 01.10.2022.
Foto: Julian Rohn
Der BTV sucht Unterstützung
Nachrichten des BTVZwei offene Positionen bieten die Chance sich im Team des Bayerischen Triathlon-Verbandes einzubringen. Ab sofort sucht der BTV eine*n Mitarbeiter*in auf 450 Euro-Basis, die/der die zahlreichen laufenden Change-Prozesse im Verband begleitet. Daneben bietet der BTV engagierten Nachwuchssportler*innen die Chance im Rahmen einer Bundesfreiwilligenstelle von optimalen Trainingsbedingungen am Bundesstützpunkt Nürnberg zu profitieren.
Hier geht es zur Ausschreibung
„UNTERSTÜTZUNG IN DER UMSETZUNG VON CHANGE-PROZESSEN auf 450€ Basis“
Hier geht es zur Ausschreibung
„BUNDESFREIWILLIGENSTELLE„
Unterallgäuer Triathlon Ottobeuren – 35 Jahre Ausdauersport, Leidenschaft und jede Menge Herzblut
VeranstaltungenDas Allgäu gilt seit jeher als eine der Hochburgen des Triathlonsports. Zwischen Bergen, Seen und saftigen Wiesen wurde schon geschwommen, geradelt und gelaufen, als Triathlon noch längst nicht überall bekannt war. Kein Wunder also, dass sich hier einige echte Traditionsveranstaltungen etabliert haben. Eine davon ist der Unterallgäuer Triathlon in Ottobeuren, der in diesem Jahr sein 35. Jubiläum feiert.
Seit über drei Jahrzehnten treffen sich hier ambitionierte Athletinnen und Athleten, motivierte Einsteiger, Staffelteams und leidenschaftliche Hobbysportler, um sich den drei klassischen Disziplinen zu stellen. Mit etwas mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat sich die Veranstaltung dabei ihren familiären Charme bewahrt. Hier kennt man sich, feuert sich an und findet selbst im Zielbereich noch Zeit für einen Plausch – sofern die Beine mitspielen.
Der Unterallgäuer Triathlon ist gelebte Vereinskultur und längst zu einem Gemeinschaftsprojekt des gesamten Vereins geworden. Hinter der Veranstaltung steht seit jeher die Triathlonabteilung des TSV Ottobeuren, unterstützt von einer beeindruckenden Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Seit vielen Jahren sind so zahlreiche Abteilungen des TSV Ottobeuren fest in die Organisation eingebunden und leisten ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Ob Streckenposten, Verpflegung, Auf- und Abbau oder Betreuung der Athleten – der Unterallgäuer Triathlon zeigt Jahr für Jahr, was möglich ist, wenn ein Verein gemeinsam an einem Strang zieht. Viele von ihnen sind seit Jahren dabei, einige sogar seit den Anfängen. Sie haben Regen, Hitze, organisatorische Herausforderungen und vermutlich auch die ein oder andere kreative Ausrede für einen platten Reifen erlebt. Ihr Engagement macht den Wettkampf zu dem, was er heute ist: eine Veranstaltung, bei der sich Athleten und Zuschauer gleichermaßen willkommen fühlen.
Ein Triathlon, der perfekt ins Allgäu passt
Von Anfang an war der Unterallgäuer Triathlon für alle gedacht – und genau das macht ihn bis heute aus. Auf dem Programm stehen die Sprintdistanz mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen sowie die Olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Wer die Herausforderung lieber gemeinsam angeht, kann in der Staffelwertung antreten.
Triathlon soll für alle erlebbar bleiben, das war in Ottobeuren schon immer ein wichtiger Grundgedanke. Deshalb werden die Startgebühren seit Jahren bewusst fair und familienfreundlich gehalten. Denn die Begeisterung für den Sport soll nicht am Geldbeutel scheitern. Gerade Einsteiger und Nachwuchsathleten finden hier ideale Bedingungen, um ihre ersten Erfahrungen im Triathlonsport zu sammeln.
Auch landschaftlich zeigt sich der Wettkampf von seiner schönsten Seite. Der Startschuss fällt an den Baggerseen bei Attenhausen. Dort geht es zunächst ins Wasser, bevor die Athletinnen und Athleten auf die Radstrecke durch das Unterallgäu wechseln. Sanfte Hügel, weite Wiesen und idyllische Ortschaften sorgen für echtes Allgäu-Panorama. Wobei „sanfte Hügel“ natürlich eine sehr freundliche Umschreibung ist. Wer die Region kennt, weiß: Das Allgäu hat eine ganz eigene Vorstellung von flach. Auf der olympischen Distanz summieren sich die Höhenmeter auf rund 475 – genug, um die Oberschenkel daran zu erinnern, dass Triathlon kein Spaziergang ist. Anschließend führt die Laufstrecke nach Ottobeuren. Vom Stadion am Galgenberg geht es hinaus ins Grüne und wieder zurück. Besonders auf den letzten Metern entsteht jene Atmosphäre, die viele Teilnehmer Jahr für Jahr zurückkehren lässt: Zuschauer am Streckenrand, lautstarke Anfeuerungen, glückliche Gesichter und das unbeschreibliche Gefühl, es geschafft zu haben.
Mehr als nur ein Rennen
Der Unterallgäuer Triathlon hat sich so über die Jahre hinweg einen Namen gemacht. Er ist Treffpunkt für die Triathlonfamilie, Bühne für den Nachwuchs, Motivation für Erststarter und sportliche Herausforderung für erfahrene Athletinnen und Athleten gleichermaßen.
Gleichzeitig steht die Veranstaltung für Werte, die weit über den Sport hinausgehen. Aus den Erlösen werden soziale Projekte unterstützt und gesellschaftliches Engagement gefördert. Darüber hinaus fließt der Reinerlös der Veranstaltung konsequent in die Jugendarbeit des TSV Ottobeuren. Jeder Start, jede Anmeldung und jede helfende Hand trägt somit dazu bei, junge Menschen für Sport, Bewegung und Gemeinschaft zu begeistern.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Erfolgsgeschichte sind auch die zahlreichen Sponsoren und Partner aus der Region. Viele von ihnen begleiten den Unterallgäuer Triathlon bereits seit vielen Jahren und sind zu verlässlichen Wegbegleitern geworden. Diese enge Verbundenheit mit lokalen Unternehmen zeigt, wie tief die Veranstaltung in der Region verwurzelt ist und welche Wertschätzung sie genießt.
Stillstand war dabei nie eine Option. Trotz der langen Tradition entwickelt sich der Unterallgäuer Triathlon kontinuierlich weiter. Jahr für Jahr werden Abläufe optimiert, neue Ideen umgesetzt und die Qualität der Veranstaltung weiter gesteigert. Das Ziel ist dabei immer dasselbe geblieben: den Athletinnen und Athleten ein bestmögliches Wettkampferlebnis zu bieten und gleichzeitig den familiären Charakter zu bewahren, der den Unterallgäuer Triathlon seit 35 Jahren auszeichnet.
Vielleicht ist genau das das Geheimnis, warum der Unterallgäuer Triathlon nach 35 Jahren noch immer so lebendig ist wie am ersten Tag:
35 Jahre Unterallgäuer Triathlon bedeuten 35 Jahre Leidenschaft, unzählige Geschichten, tausende absolvierte Kilometer und vermutlich ebenso viele müde Beine. Vor allem aber stehen sie für eine Gemeinschaft, die den Triathlonsport im Herzen des Allgäus mit Begeisterung lebt.
35 Jahre bedeuten Ehrenamt, Zusammenhalt, Innovation, Nachwuchsförderung und die Unterstützung von Menschen und Projekten weit über den Sport hinaus. Sie stehen für einen Verein, eine Region und viele engagierte Persönlichkeiten, die gemeinsam etwas Besonderes geschaffen haben.
Auf die nächsten 35 Jahre Unterallgäuer Triathlon Ottobeuren!
Zur Website des Rennens.
Fotos: Unterallgäuer Triathlon
Rothsee und Schleswig werden zur DM-Bühne
VeranstaltungenAm Sonntag, 21. Juni, stehen gleich zwei Deutsche Meisterschaften im Triathlon auf dem Programm: Während in Schleswig die Titelkämpfe über die Mitteldistanz für Elite und Altersklassen ausgetragen werden, gehen am Rothsee die Athletinnen und Athleten der Altersklassen über die Kurzdistanz an den Start.
Kampf um Gold am Rothsee
Nachdem bereits am Vortag die 2. Triathlon-Bundesliga Süd im Rahmen des 37. Memmert Rothsee Triathlons zu Gast war, folgen am Sonntag die Wettbewerbe der Altersklassen über die Kurzdistanz – und damit zugleich die Deutschen Meisterschaften.
Der Wettkampf beginnt mit einer 1,5 Kilometer langen Schwimmstrecke im Rothsee, die in einer Runde mit zwei Bojen absolviert wird. Nach dem Wechsel aufs Rad erwartet die Teilnehmenden ein 42 Kilometer langer Radkurs mit einigen Anstiegen und Abfahrten. Die abschließende Laufstrecke von 5 Kilometer muss zwei Mal durchlaufen werden, ehe die Athletinnen und Athleten ins Ziel kommen.
Der erste Startschuss für die Altersklassen fällt um 9:00 Uhr, die nächste Startgruppe folgt um 9:10 Uhr.
Die Teilnehmerlisten sind online einsehbar..
Parallel dazu gastiert die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz beim 5. Viking Triathlon in Schleswig.
Tölzer Triathlon: Traditionsrennen mit Voralpenpanorama
VereineWer an einem Frühsommertag am Kirchsee bei Sachsenkam steht, versteht schnell, warum der Tölzer Triathlon seit Jahren zu den besonderen Veranstaltungen im bayerischen Rennkalender zählt. Normalerweise liegt der See ruhig inmitten des Naturschutzgebiets, die Voralpen zeichnen sich am Horizont ab, doch einmal im Jahr herrscht dort geschäftiges Triathlon-Treiben. In diesem Jahr feiert der Tölzer Triathlon sein 35-jähriges Jubiläum – Zeit für ein Porträt!
Aus einer kleinen Triathlon-Abteilung entstand eine Erfolgsgeschichte
Die Wurzeln des Tölzer Triathlons sind eng verbunden mit der Entwicklung des Triathlonsports in Bad Tölz. Der Wassersportverein Bad Tölz wurde bereits 1953 gegründet und war zunächst ausschließlich dem Schwimmsport gewidmet. Erst 1985 kam mit der Gründung der Triathlon-Abteilung eine zweite Sparte hinzu. Zu dieser Zeit galt Triathlon in Deutschland noch als vergleichsweise junge Sportart.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Abteilung kontinuierlich weiter. Aus einer kleinen Gruppe begeisterter Ausdauersportler entstand eine lebendige Triathlon-Gemeinschaft, die nicht nur Ligamannschaften hervorbrachte, sondern mit dem Tölzer Triathlon auch eine Veranstaltung schuf, die heute über die Region hinaus bekannt ist. Besonders bemerkenswert: Während mancherorts Rennen von professionellen Agenturen organisiert werden, gilt in Bad Tölz bis heute das Motto „Von Triathleten für Triathleten“. Genau dieser Gedanke prägt die Veranstaltung.
Der Kirchsee als perfekte Bühne
Was den Tölzer Triathlon von vielen anderen Rennen unterscheidet, ist seine Kulisse. Der Wettkampf beginnt am Kirchsee bei Sachsenkam, einem der schönsten Naturseen Oberbayerns. Das Schwimmen findet mitten im Naturschutzgebiet statt – eine Seltenheit im Triathlonsport und für viele Teilnehmer eines der Highlights des Rennens.
Von dort führt der Kurs hinaus ins Tölzer Voralpenland. Die Radstrecke bietet alles, was die Region auszeichnet: sanfte Anstiege, schnelle Passagen und ständig wechselnde Ausblicke auf Wiesen, Wälder und die Berge des Alpenvorlands.
Der abschließende Lauf führt am Stadtrand entlang ins Grüne, ehe die Athletinnen und Athleten schließlich das Ziel am Sportplatz des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums Bad Tölz erreichen.
Herzstück des Rennens ist die Olympische Distanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, knapp 40 Kilometern Radfahren und rund zehn Kilometern Laufen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Volkstriathlon sowie Staffelwettbewerbe.
Gerade diese Mischung macht den Reiz der Veranstaltung aus. Ambitionierte Athleten nutzen die Olympische Distanz als sportliche Standortbestimmung, während Einsteiger auf der Volksdistanz erste Erfahrungen im Dreikampf sammeln können. Viele Triathletinnen und Triathleten aus Oberbayern erinnern sich noch heute daran, dass ihre ersten Wettkampfschritte genau hier stattgefunden haben.
Mehr als nur ein Wettkampf
Der Tölzer Triathlon ist längst zu einem sportlichen Aushängeschild der Region geworden. Er verbindet die landschaftlichen Reize des Oberlandes mit der Leidenschaft einer engagierten Triathlon-Abteilung und schafft damit etwas, das viele Veranstaltungen anstreben, aber nur wenige erreichen: Authentizität.
Und diese Authentizität findet sich vor allem in den vielen kleinen Geschichten aus 35 Jahren. Einmal, beispielsweise, wäre fast der Zieleinlauf schiefgegangen: Denn zehn Minuten, bevor der erste Athlet im Zielbereich eintreffen sollte, war plötzlich der Strom weg. Der aufblasbare Zielbogen sank in sich zusammen und lag quer über der Ziellinie. Fieberhaft wurde nach der Ursache und dem Sicherungskasten am Sportplatz gesucht. Wie sich herausstellte, war jedoch lediglich eine Kabeltrommel nicht komplett abgewickelt worden und löste dadurch den Schutzschalter aus. In letzter Sekunde konnte der Zielbogen wieder aufgeblasen werden, bevor der Gesamtsieger ins Ziel lief.
Noch etwas brenzliger, im wahrsten Sinne, war es einmal am Wettkampftag kurz nach sieben Uhr morgens. Der Feuerwehrkommandant ruft den Orgaleiter an: „An der Radstrecke brennt es“. Der Orgaleiter berichtet: „Ich bin sofort hingefahren und vor Ort sehe ich, dass ein Haus am Straßenrand kurz vor dem Zielbereich brennt. Feuerwehrschläuche liegen quer über die Fahrbahn inklusive Schaumteppich. Nach Klärung der Lage mit dem Kommandanten meint er, dass er versucht die Straße bis zum Eintreffen des ersten Radlers wieder freizuräumen. Das hat dann tatsächlich auch geklappt und der Wettkampf konnte durchgeführt werden.“
Natürlich gibt es auch die amüsanten Geschichten: Zwei Teilnehmer hatten eine Wette verloren und wurden deshalb von ihren Freunden für ihren ersten Triathlon angemeldet. Dummerweise war am Vorabend eine große Party in Sachsenkam, die „Mexican Night“. Die Sporler in Spe waren bis in die frühen Morgenstunden auf der Party und gingen von da aus, noch nicht ganz nüchtern, direkt zum Start. Nach dem Schwimmen musste sich der erste den Vorabend nochmal durch den Kopf gehen lassen. Nach 15 Minuten in der Wechselzone war er endlich in der Lage auf das Rad zu steigen. Auf der Radstrecke wurde er dann noch von einem Radlerin mit Kinderanhänger überholt, die zufällig auf der Strecke war. „Als Schlußradler auf der Laufstrecke musste ich ihn permanent motivieren, wenigsten zu versuchen ein paar Meter zu laufen“, berichtet ein Helfer. Nach über drei Stunden auf der Sprintdistanz war er dann endlich im Ziel. Die beiden wurden nie wieder beim Triathlon gesehen.
Zur Website des Rennens.
Fotos: Stefan Wengenmayr
Nachwuchs zeigt Klasse beim BTV Memmert Nachwuchscup in Erding; Liga dominiert die Rennen
NachwuchscupBeim 31. Stadttriathlon Erding trafen rund um den Kronthaler Weiher erneut Breitensport, Liga-Wettkämpfe, Gehörlosen-Meisterschaften und Nachwuchssport aufeinander. Eine Mischung, die den traditionsreichen Wettkampf seit Jahren ganz besonders macht. Mitten im Geschehen: der BTV Memmert Nachwuchscup, der in Erding die nächste wichtige Station machte, sowie die Landesliga Süd der Männer und die Frauen-Landesliga.
Schon am Vormittag herrschte rund um Wechselzone und Zielbereich tolle Wettkampfstimmung. Trotz kühler Bedingungen am Morgen mit viel Wind, rund 19 Grad Wassertemperatur und erlaubtem, aber nicht verpflichtendem Neoprenanzug, entwickelte sich ein gelungener Wettkampftag. Im Verlauf setzte sich glücklicherweise dann auch die Sonne durch. Die Organisation mit dem Team des Trisport Erding sorgte für zufriedene Athletinnen und Athleten und einen reibungslosen Ablauf.
Die Radstrecke musste mit dem Mountainbike bewältigt werden
Den Auftakt im Nachwuchsbereich machten die jüngsten Starterinnen und Starter der Schüler D. Bei den Jungen spielte Andreas Kraatz (Eichenau) seine Stärke auf dem Rad aus und setzte sich vor Jonathan Wolf (VfL Waldkraiburg Leichtathletik) sowie Linus Leitmeier (SV Inning) durch. Bei den Mädchen dominierte Lea Weiss (SpVgg Röhrmoos) das Rennen und gewann vor Katharina Niedermeier (TSV Erding Abt. Schwimmen/Delphine) und Greta Zimmerer (TRI Team Schongau).
In der Schüler-C-Klasse setzte sich Jakob Rohrhofer (MRRC München) bei den Jungen nach starker Radleistung knapp vor Valentin Jung (SC53 Landshut) und Simon Lisk (SV Ottobrunn) durch. Bei den Mädchen überzeugte Solveig Kretschmann (SC Riederau) mit einem konstanten Rennen und verwies Valentina Auer (Bockhorn) sowie Jelena Teuchner (SG Neptun Germering) auf die Plätze.
Bei den Schülern B erwischte Enzo Thoulouze (TSV Gaimersheim) einen nahezu perfekten Tag und gewann vor Hanno Wißmann (TRI Team Schongau) und Milan Mayr (Burggen). Das Rennen der Mädchen entschied Lotte Fankel (SV Bayreuth Triathlon) für sich, gefolgt von Nura Al-Sultan (SC Wasserfreunde München) und Verena Griesbeck (TV Furth im Wald – Triathlon).
In der Schüler-A-Klasse lief Max Tack (SC Wasserfreunde München) mit der schnellsten Laufzeit zum Sieg vor Mika Fankel (SV Bayreuth) und Jasim Al-Sultan (SC Wasserfreunde München). Bei den Schülerinnen gewann Mathilda Kujala (La Carrera Tri Team Rothsee 09 e.V.) vor Norah Adler (TV Burglengenfeld 1875 e.V.) und Zoé Thoulouze (TSV Gaimersheim).
Zum Abschluss des Nachwuchstages zeigte die Jugend B ihre Form. Lukas Mundt (LV Deggendorf) gewann bei den Jungen vor Julius Wöhler (TV 1848 Erlangen) und Lukas Wein (TV Burglengenfeld 1875 e.V.). Bei den Mädels entschied das Rennen Jana Maas (TSV Gaimersheim) deutlich für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Lotta Rüger (TSV Brannenburg) und Jana Wagner (TSV Zirndorf).
Bereits am kommenden Wochenende geht es beim Rothsee Triathlon in die nächste Wertungsrunde des BTV Memmert Nachwuchscups.
Liga-Starter setzen sich an die Spitze des Feldes
Neben dem Nachwuchscup standen auch die Wettkämpfe der Landesliga im BTV-Fokus. In Erding gingen die Landesliga Frauen (LLF) über die Olympische Distanz an den Start, während die Landesliga Süd Männer (LSM) die Volksdistanz absolvierte. Besonders bemerkenswert: Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gingen die Sieger der jeweiligen Liga gleichzeitig als Gesamtsieger hervor.
Bei den Frauen gewann Margrit Elfers (SV Bayreuth ZielOn) die gesamte Wertung der Olympischen Distanz in 2:08:39 Stunden und führte ihr Team zugleich zum Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg III und dem SC 53 Landshut.
Bei den Männern setzte sich Felix Michl (SV Grün-Weiß Holzkirchen) in 55:18 Minuten an die Spitze des Feldes und gewann damit die Gesamtwertung der Volksdistanz. In der Teamwertung der Landesliga Süd Männer sicherte sich der TSV Eintracht Karlsfeld den Tagessieg vor Timeless Planet TG Viktoria Augsburg II und dem VfL Kaufering Triathlon.
Fotos: Theresa Grasskamp, Trisport Erding
Bayerische Meisterschaften: Hochklassiger Triathlonsport auf der Olympischen Distanz in Ingolstadt
BreitensportEin noch etwas kühler Sommermorgen, dafür aber eine perfekt vorbereitete Olympische Distanz und ein hochklassig besetztes Starterfeld: Beim Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL wurden am 14. Juni die Bayerischen Meisterschaften über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen ausgetragen. Über den Tag hinweg entwickelte sich ein Rennen, in dem vor allem an der Spitze starke Leistungen zu sehen waren.
Bei den Männern gelang Alexander Richter von der TSG 08 Roth ein nahezu perfekter Wettkampf. Bereits nach dem Wechsel auf die Radstrecke etablierte er sich in der Spitzengruppe und ließ der Konkurrenz im weiteren Rennverlauf keine Möglichkeit mehr, entscheidend heranzukommen. Mit einer Gesamtzeit von 1:51:25 Stunden sicherte er sich souverän den Gesamtsieg der Bayerischen Meisterschaften.
„Ingolstadt war zwar nicht mein Saisonhighlight“, gab der Sieger zu, „aber eines meiner Lieblingsrennen – und die Chance auf den bayerischen Meistertitel wollte ich nutzen. Mit einer normalen Trainingswoche in den Beinen musste ich beim Laufen zwar kämpfen, freue mich aber besonders über den ersten Platz nach dem Schwimmen. Das motiviert mich, weiter an meiner Schwimmstärke zu arbeiten, um künftig auch in Profi-Feldern den Anschluss an die Führungsgruppe zu schaffen.“
Hinter ihm entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Philipp Meyer von der TG Viktoria Augsburg behauptete sich und erreichte nach 1:56:09 Stunden als Zweiter das Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Michael Victor vom SSV Ulm 1846 Triathlon, der nach 2:00:41 Stunden noch unter der Zwei-Stunden-Marke blieb. Dahinter folgte ein dicht gestaffeltes Verfolgerfeld mit Bastian Glockshuber (TSV 1862 Neuburg) und Florian Schaar (TSV Chieming Triathlon), die ebenfalls mit schnellen Zeiten überzeugten.
Heimsieg für Griesche
Auch im Frauenrennen gab es eine klare Entscheidung an der Spitze. Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim zeigte einen konstant starken Wettkampf über alle drei Disziplinen und gewann die Gesamtwertung der Frauen in 2:13:00 Stunden. Damit setzte sie sich deutlich gegen ihre Verfolgerinnen durch und holte nach dem BM-Sieg in Krailling schon den zweiten Titel der Saison.
„Der Sieg auf der Olympischen Distanz und der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft bei meinem Heimrennen bedeuten mir unglaublich viel“, freut sich Griesche. „Es war einer dieser Tage, an denen nahezu alles zusammengepasst hat. Nach einem guten Schwimmen konnte ich auf dem Rad trotz schwieriger Windverhältnisse meinen Rhythmus finden und beim Laufen schließlich die Führung übernehmen. Besonders die Unterstützung von Familie, Freunden, Vereinskollegen und den vielen Zuschauern entlang der Strecke hat mich getragen. Als ich auf die Zielgerade einbog, wusste ich, dass mir der Sieg nicht mehr zu nehmen war und konnte die letzten Meter richtig genießen. Für einen besonders schönen Moment sorgte dann das Zielband: Da ich über zwei Minuten schneller war als im Vorjahr, war es noch nicht gespannt. Weil mein Vorsprung groß genug war, ging ich kurzerhand ein paar Schritte zurück und durfte anschließend als Siegerin doch noch durch das Zielband laufen – und wurde dabei gleich ein zweites Mal von den Zuschauern gefeiert.“
Cornelia Griesche auf der Laufstrecke
Den Silber-Rang sicherte sich Elena Heinloth vom Post SV Weilheim. Nach 2:15:39 Stunden erreichte sie das Ziel, 2:39 Minuten hinter der Siegerin und hielt damit den Abstand zur Spitze in Grenzen. Das Podium komplettierte Anna Liepold vom TSV Gaimersheim in 2:18:16 Stunden. Mit zwei Athletinnen auf dem Treppchen war der TSV Gaimersheim damit auch im Frauenrennen der erfolgreichste Verein des Tages.
Ausgebuchte Rennen auch abseits der Bayerischen Meisterschaft
Neben der Kurzdistanz bot der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL auch auf den weiteren Strecken hochklassigen Sport. Auf der Mitteldistanz stellte Finn Große-Freese (SV Bayreuth), der kurzfristig gemeldet hatte, in 3:32:04 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Der deutsche Langdistanz-Rekordhalter dominierte das Rennen von Beginn an und gewann mit mehr als sieben Minuten Vorsprung.
Bei den Frauen setzte sich Nathalie Krause (TG Victoria Augsburg) in 4:19:26 Stunden durch. Die seit dieser Saison mit Profilizenz startende Athletin machte ihren Sieg auf der Laufstrecke perfekt.
Auf der Sprintdistanz siegten Tim Mahl (TG Victoria Augsburg) und Franka Fleckenstein (ESV Gemünden/VfL Münster ReaCard). Für besondere Stimmung sorgte zudem der „Goals for Kids Run“, bei dem über 500 Kinder für den guten Zweck an den Start gingen.
Podest Gesamtwertung BM Männer
Alexander Richter – TSG 08 Roth e.V. – 1:51:25 Stunden
Philipp Meyer – TG Viktoria Augsburg – 1:56:09 Stunden
Michael Victor – SSV Ulm 1846 Triathlon – 2:00:41 Stunden
Podest Gesamtwertung BM Frauen
Cornelia Griesche – TSV Gaimersheim – 2:13:00 Stunden
Elena Heinloth – Post SV Weilheim – 2:15:39 Stunden
Anna Liepold – TSV Gaimersheim – 2:18:16 Stunden
Podestplätze Bayerische Meisterschaften AK 2026
Junioren
Juniorinnen
AK 20 männlich
AK 20 weiblich
AK 25 männlich
AK 25 weiblich
AK 30 männlich
AK 30 weiblich
AK 35 männlich
AK 35 weiblich
AK 40 männlich
AK 40 weiblich
AK 45 männlich
AK 45 weiblich
AK 50 männlich
AK 50 weiblich
AK 55 männlich
AK 55 weiblich
AK 60 männlich
AK 60 weiblich
AK 65 männlich
AK 70 männlich
AK 70 weiblich
Fotos: Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL/ Harald Eggebrecht
Moritz Hägel sichert sich EM-Ticket bei den Deutschen Meisterschaften in Lübeck
LeistungssportDer 7-Türme-Triathlon in Lübeck war der bereits dritte Höhepunkt der DTU-Nachwuchsserie 2026. Auf der Anlage an der Falkenwiese hoch im Norden trafen die besten deutschen Nachwuchstriathletinnen und -triathleten aufeinander. Für das Teambayern und die weiteren Athletinnen und Athleten ging es um die Deutschen-Meister-Titel. Gleichzeitig war das Rennen entscheidend für die internationalen Nominierungen im Nachwuchsbereich. Der Wettkampftag verlief dann allerdings nicht in allen Klassen wie geplant. Nach Komplikationen auf der Radstrecke konnten die Rennen der weiblichen Jugend A und der Juniorinnen nicht regulär abgeschlossen werden. Die Entscheidungen um die Deutschen Meistertitel werden deshalb beim abschließenden DTU-Jugendcup in Jena am 27. Juni getroffen. Dort fallen auch die Nominierungen für die Junioren-Europameisterschaften sowie die Youth Olympic Games.
Bei den Junioren gelang Moritz Hägel vom IfL Hof der Sprung aufs Podest und damit die beste bayerische Leistung des Tages. In einem Rennen mit sehr engen Zeitabständen erreichte er nach 51:57 Minuten die Bronzemedaille. Diese Leistung bedeutete auch das EM-Ticket – am letzten Juli-Wochenende geht es für ihn damit nach Elblag in Polen.
„In der Woche vor dem Rennen habe ich mich sehr gut gefühlt und bin deshalb mit hohen Erwartungen an den Start gegangen“, berichtet er im Nachgang. „Anders als erwartet lief das Schwimmen anfangs jedoch nicht so gut, und ich musste auf dem Rad viel investieren, um an die führende Gruppe heranzukommen. Dies verdanke ich unter anderem auch meinen beiden Kaderkollegen Lasse und Moritz. Nachdem wir die erste Gruppe eingeholt hatten, wurde das Tempo völlig herausgenommen. Nach einem soliden Wechsel ging ich anschließend als Vierter auf die Laufstrecke, wo ich an diesem Tag leider nicht mein volles Potenzial zeigen konnte. Durch einen Zielsprint konnte ich mir jedoch noch den dritten Platz sichern und damit ein Ticket für die EM lösen. Auch wenn ich mit meiner eigenen Leistung an diesem Tag nicht komplett zufrieden bin, überwiegt die Freude über die Qualifikation für die EM. In den nächsten Wochen bis zur EM wird der Fokus auf jeden Fall weiterhin auf dem Schwimmen liegen, um mir eine bessere Ausgangslage für die folgenden Disziplinen zu schaffen.“
Moritz Hartman (Post SV Weilheim) wurde Sechster, Vincent Weiß vom TSV Jahn Freising 1861 belegte in der Klasse Platz acht und damit ebenfalls einen Rang in den Top Ten. Lasse Reusch vom SSV Forchheim wurde Elfter und verpasste die besten Zehn nur knapp. Die geschlossene Teamleistung gab Gold für die Mannschaft der Junioren (Hägel, Hartmann, Weiß) und Platz 8 für Team II.
Bei den Juniorinnen lagen Annika Bernhuber vom IfL Hof, Giulia Göttler und Carlotta Bülck vor dem Rennabbruch aussichtsreich im Feld. Auch die Jugend A weiblich waren von dm Rennabbruch betroffen. Josephine Doseth, Nina Mayer, Eva-Maria Rauscher vom TRISTAR Regensburg und Matylda Jozwiak vom TSV Brannenburg waren bis dahin die bestplatzierten Bayerinnen.
Mit Joseph Hof (TV1848 Erlangen) und Lennart Walter (La Carrera Triteam Rothsee) gab es für die männliche Jugend A zwei Top-Ten Platzierungen. Auf Platz elf kam Alexander Tresselt (Tri-Ream Schongau), auf Platz zwölf Paul Steurer (TG Viktoria Augsburg), auf Platz 16 Jonas Seling (TSV Zirndorf), auf Platz 41 Simeon Funck (LV Deggendorf) und auf Platz 45 Joel Weltphal (TSV Harburg) ins Ziel. In der Mannschaftswertung war das Silber für Team 1 (Hof, Walter, Tresselt) und Platz fünf für das Team 2 mit Steurer, Seling Funck).
In der Jugend B standen neben den Einzelrennen auch die Teamwertungen im Mittelpunkt. Die bayerischen Jungen gewannen mit Lando Spielberger, Maximilian Rudolph und Leon Jozwiak die Silbermedaille hinter Nordrhein-Westfalen. Die zweite Mannschaft erreichte Rang sieben.
Die Mädchen der Jugend B belegten mit Luisa Zenk (Pl. 14; SG Reisensburg-Leinheim), Sophia Grießemer (Pl. 15; TSV Katzwang 05) und Josephine Kujala (Pl. 25; La Carrera TriTeam Rothsee) Rang fünf in der Mannschaftswertung. Das zweite bayerische Team mit Inara Zeiner, Lia Sophie Fuchs und Mathilda Zapf kam auf Platz zehn. Daneben war Lena Glanz (TSV Eintracht Karlsfeld) am Start
Fotos: DTU/ Winni Penno
EM-Bronze für Valentin Hanzer: „Ein Rennen, das richtig Bock gemacht hat“; Renner und Paulig ebenfalls auf Drei
ParatriathlonBei den Para-Triathlon-Europameisterschaften im spanischen Tarragona hat sich der bayerische Para-Triathlet Valentin Hanzer mit einer starken Vorstellung die Bronzemedaille gesichert. In einem Rennen, das bis zur Ziellinie von engen Abständen und spannenden Positionskämpfen geprägt war, bewies der Deutsche, der erst seit kurzem im internationalen Triathlon unterwegs ist, Klasse. Für eine weitere deutsche Bronzemedaille sorgte Anja Renner gemeinsam mit ihrer Guide Maria Paulig in der Klasse PTVI.
Bei hochsommerlichen Bedingungen präsentierte sich Hanzer über die gesamte Renndistanz auf Augenhöhe mit der europäischen Spitze. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen stoppte die Uhr für den Bayern nach 1:06:52 Stunden. Damit sicherte er sich hinter dem Briten Henry Urand (1:05:55 Stunden) und dem Spanier Daniel Molina (1:06:09 Stunden) den dritten Platz. Besonders bemerkenswert: Das Rennen blieb von Beginn an offen und umkämpft, sodass jede Disziplin über die Medaillenvergabe entschied. Umso größer war die Zufriedenheit bei Hanzer im Ziel: „Das war das erste Rennen, das richtig Bock gemacht hat, weil alle sehr eng beisammen waren.“
Renner trotz Verletzung auf Podest
Die Paralympics-Dritte von Paris 2024 trotzte den schwierigen Bedingungen in Tarragona und erreichte nach 1:08:23 Stunden den dritten Rang. Besonders bemerkenswert: Renner war angeschlagen in die Europameisterschaft gereist, nachdem sie sich kurz vor der Abreise einen Kapselabriss am Zeh zugezogen hatte. „Wir haben ein gutes Resultat erzielt. Wir können stolz auf uns sein“, sagte Renner der DTU nach dem Rennen. „Es war wirklich sehr heiß, aber Maria hat einen guten Job gemacht, ich musste mich nur an sie halten. Beim Laufen habe ich allerdings gut gelitten.“
Im Nachgang des Rennens haben wir uns mit Newcomer Valentin Hanzer unterhalten.
Valentin Hanzer
Hallo Valentin,
Du hast gesagt, dass es das erste Rennen war, das „richtig Bock gemacht hat“. Was hat dieses Rennen für dich so besonders gemacht?
Die Leistungsdichte war extrem hoch, fast alle Athleten aus meiner Startklasse waren auch im Oktober bei der WM dabei. Diesmal konnte ich beim Radfahren länger an der Spitzengruppe dranbleiben und somit auf einer guten Position in den Lauf starten. Es hat besonders Spaß gemacht, die Gegner sowohl auf der Rad als auch auf der Laufstrecke sehen zu können. Das hat mich unheimlich motiviert und am Ende dazu geführt, dass ich mich beim Laufen auf den letzten drei Kilometern von Platz 5 auf Platz 3 vorarbeiten konnte.
Wenn du auf deine Entwicklung der vergangenen Monate blickst: Was hat dich auf dieses Niveau gebracht?
Auf jeden Fall die mentale Arbeit und die Stärkung des Mindsets. Ich habe in keiner der Disziplinen riesige Sprünge gemacht, aber meine beste Leistung in dieser Weise im Wettkampf abrufen zu können, hat am Ende zu diesem Ergebnis geführt.
Was planst du für deinen weiteren Saisonverlauf?
Jetzt heißt es Kopf nach vorne und voller Fokus. Die Saison ist noch lang und die nächsten Wochen werden nicht einfach: Am 27.06. steht das World Triathlon Para Series Rennen in Montreal, Kanada, an und zwei Wochen danach schon das World Triathlon Para Series Rennen in Hamburg. Ich hoffe, dass ich hier weiterhin Punkte sammeln kann, um mir somit den Traum der WM-Quali auch dieses Jahr erfüllen zu können.
Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!
TUM TriDay: Coole Tests rund um die Wechselzone
TriDaysDie sogenannten TriDays des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) sind bayernweite Triathlontage, bei welchen sich Kinder und Jugendliche aus Bayern regelmäßig vereinsübergreifend treffen. Wie schon in den beiden letzten Jahren waren die Kinder und Jugendlichen zu Gast am neuen TUM Campus im Olympiapark der Technischen Universität München. Jetzt ist es wieder so weit! Die dritte Austragung des TUM TriDays steht an. Am Sonntag, 28. Juni 2026 von 9:30-16:00 Uhr gehört der TUM Campus wieder dem Triathlonnachwuchs.
Dieser Tag wird wie in den Jahren zuvor in Kooperation von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem BTV organisiert und durchgeführt. Der diesjährige Tag steht wieder ganz im Zeichen der vierten Disziplin im Triathlon, des Wechsels zwischen den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen.
Warum ist diese vierte Disziplin gerade für Kinder und Jugendliche so wichtig?
Je kürzer die Wettkampfstrecken im Triathlon sind, desto wichtiger wird auch der Wechsel zwischen den Disziplinen, weil wir dabei viel Zeit verlieren können. Dieser Zeitverlust ist, wenn überhaupt, nur mit großer Anstrengung wieder aufzuholen. Das trifft nicht nur auf die Schüler- und Jugendwertungen zu, sondern gilt auch für Erwachsene bei Supersprinttriathlons. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht nur die ausdauerrelevanten Fähigkeiten, sondern auch die Abläufe beim Wechsel trainiert. Gerade beim Wechsel ist es wichtig, koordinative Abläufe auch unter Zeitdruck und körperlicher Belastung korrekt und flüssig zu absolvieren.
Ein Team aus Studierenden der Sportwissenschaften, unter der Leitung von Valentin Nußer und Martin Schönfelder, werden zusammen mit dem BTV ein neues Testsystem weiterentwickeln. Bei diesem Test geht es schwerpunktmäßig um die Handlungsabläufe beim Wechsel, die mit einem simulierten Schwimmen und kurzen Strecken aus Mountainbiken und Laufen gekoppelt werden. Neben diesem Test werden die Studierenden auch ein Geschicklichkeitstraining mit den Kindern und Jugendlichen durchführen. Um die Messungen abzurunden, dürfen die Kinder und Jugendlichen in den Diagnoselaboren der TU München auch weitere sportmotorische Tests absolvieren.
Alles in allem können wir uns wieder über einen interessanten Tag freuen. Der TUM TriDay richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von Schüler A und Jugend A/B.
Jetzt also schnell anmelden. Die Plätze sind begrenzt.
Rekordfeld beim Triathlon Ingolstadt
VeranstaltungenEin Rekordstartfeld von über 2800 Athletinnen und Athleten ist für den Audi Triathlon powered by BÜCHL am 14. Juni 2026 gemeldet. „Wir können einen neuen Anmelderekord vermelden“, sagt Veranstaltungschef Gerhard Budy. „Auch weiterhin erreichen uns Anfragen. Frei gewordene Startplätze versuchen wir direkt weiterzuvermitteln.“ Insbesondere die Nachfrage nach der Olympischen Distanz war für die 2026er Auflage so groß wie nie zuvor. „Wir haben hier extra noch um 150 Plätze aufgestockt“, beschreibt Budy die sehr erfreuliche Tendenz.
Der Vorjahressieger und die Vorjahressiegerin sind wieder mit dabei
Doch nicht nur die Quantität beeindruckt – auch die Qualität des Startfeldes verspricht spannende Rennen. So kehrt der Darmstädter Nils Huckschlag (DSW12 Darmstadt Triathlon) zurück, um über die Mitteldistanz seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Bei den Frauen gilt die Kroatin Dajana Pechtl (MRRC München), die vor zwei Jahren auf der Mitteldistanz erfolgreich war, als heiße Siegkandidatin.
Auf der Olympischen Distanz, auf der die Bayerischen Meistertitel vergeben werden, will die Lokalmatadorin Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Ihre aktuelle Topform hat sie gerade erst mit den Siegen beim Halbmarathon Ingolstadt und der Bayerischen Duathlon-Meisterschaft unter Beweis gestellt. In der Männerkonkurrenz führt der Weg zum Sieg wohl nur über Alexander Richter (TSG 08 Roth). Der Mittelfranke, der in der zweiten Saison mit einer Profilizenz startet, zählt zu den Stammgästen in Ingolstadt und siegte bereits 2024 über die Olympische Distanz.
Auf ein spannendes Meisterschaftsrennen freut sich auch Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands: „Der Audi Triathlon Ingolstadt powered by BÜCHL ist ein verlässiger Partner des BTV. Für uns war es deshalb eine Ehre, die Bayerische Meisterschaft nach Ingolstadt zu vergeben.“
Triathlon als Lifetime-Sport: Ältester Teilnehmer ist Ü80
Doch auch jenseits von Topathleten und Meisterehren hat die Veranstaltung in diesem Jahr viel zu bieten. 39 Nationen sind vertreten. Die Ehre des ältesten Teilnehmers wird in diesem Jahr dem Schweizer Urs Benz zuteil, der im Alter von 81 Jahren die Sprintdistanz in Angriff nehmen wird. Auch der Ingolstädter Günther Maxien (Jahrgang 1950) lässt sich die diesjährige Auflage nicht entgehen.
Goals for Kids Run und Livestream mit Dirk Froberg
Ein weiteres Highlight ist der Goals for Kids Run, der Lauf, bei dem Kinder für benachteiligte Kinder in der Region laufen. „Wir hoffen erneut auf rund 500 teilnehmende Kinder“, sagen Stefanie Büchl und Steffi Praunsmändtl vom Goals for Kids-Organisationsteam. Mitmachen können die Jahrgänge 2014–2021. Die Jüngsten laufen 750 m, die etwas Größeren 1.500 m durch den Klenzepark inklusive des Original-Triathlon-Zieleinlaufs.
Freuen dürfen sich die Triathlon-Fans zudem auf den erneut angebotenen Livestream. Die bisher unkommentierten Bilder bekommen diesmal eine Stimme. Dirk Froberg, der für das HR-Fernsehen u.a. die Liveübertragungen von den Ironman-Weltmeisterschaften kommentiert, wird vom Schwimmstart am Baggersee bis zum Zieleinlauf im Klenzepark die Livebilder kommentieren.
Bevor es am 14. Juni ernst wird, besteht am 24. Mai (Pfingstsonntag) die Möglichkeit, die Wettkampfstrecken im Rahmen des Triday-Streckenchecks mit erfahrenen Guides kennenzulernen.
Alle Informationen zu dem Rennen gibt es auf der Website.
Fotos: Harald Eggebrecht
Triathlon-Bayern im Juni: Der Kalender läuft heiß
VeranstaltungenIm Juni nimmt die Wettkampfsaison in Triathlonbayern vollends Fahrt auf. In kaum einem anderen Monat bieten sich so viele unterschiedliche Formate, traditionsreiche Veranstaltungen und Nachwuchsrennen auf engem Raum. Das Spektrum reicht vom familiären Kinder-Crosstriathlon bis hin zu Liga-Events und etablierten Volkstriathlons. Dabei bieten sich für Einsteigerinnen und Einsteiger zahlreiche Möglichkeiten sich auszuprobieren und für Routiniers einige Chancen, den letzten Test vor den ganz großen Rennen durchzuführen.
Den Auftakt macht am 6. Juni der Schongauer Kinder-Crosstriathlon. Während andernorts vor allem die Erwachsenen im Fokus stehen, gehört die Bühne hier ganz bewusst dem Nachwuchs. Das Team rund um Ramona Breunig zeigt, wie wichtig engagierte Nachwuchsarbeit für den Triathlonsport ist. Gerade Crosstriathlon-Wettbewerbe bieten für den Nachwuchs wichtige Erfahrungsfelder und die Möglichkeit Technik und Geschick zu schulen. Daneben macht genau dieser Anspruch den Reiz für viele junge Athletinnen und Athleten aus. Nur einen Tag später geht es mit gleich mehreren Veranstaltungen quer durch Bayern weiter. Der Triathlon Lauingen gehört seit Jahren zu den festen Größen im schwäbischen Rennkalender und feiert Jubiläum (wir berichteten bereits ausführlich). Parallel dazu steht in Bamberg der IFA Nonstop Triathlon auf dem Programm. Es ist die bereits 32. Ausgabe und in diesem Jahr erneut auch Anlaufpunkt für Teilnehmende des BTV Memmert Nachwuchscups und die Mannschaften der Landesliga Nord.
Eine Woche später richtet sich der Blick zunächst nach Kallmünz. Der traditionsreiche Kallmünzer Triathlon geht bereits in seine 39. Auflage und gehört damit zu den ältesten Veranstaltungen im Freistaat. Die malerische Lage am Zusammenfluss von Naab und Vils sorgt seit Jahrzehnten für eine besondere Atmosphäre. Wer einmal in Kallmünz gestartet ist, erinnert sich meist nicht nur an die Strecke, sondern auch an das charakteristische Ortsbild und die große Begeisterung entlang der Strecke. Kaum ein Rennen verbindet Triathlon und bayerische Landschaft so eindrucksvoll.
Am 14. Juni dürfte vielen die Wahl besonders schwerfallen: In Forchheim lädt der StadtTriathlon auf eine schnelle und publikumsnahe Strecke, die auch dem Mannschaftswettkampf der Landesliga Nord einen perfekten Rahmen bietet. Die Veranstaltung ist mit dem BTV Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet. Zeitgleich gehen Sportlerinnen und Sportler beim Würzburg Triathlon an den Start.
Auch Ingolstadt ist an diesem Wochenende wieder fest im Triathlonfieber. Die professionelle Organisation, schnelle Strecken und die große Resonanz machen den Wettkampf zu einem frühen Saisonhöhepunkt und damit auch zum idealen Rennen für die Bayerische Meisterschaft auf der Kurzdistanz. Aber auch für alle anderen Leistungsniveaus gibt es dortpassende Formate und das Rennen zieht damit sowohl ambitionierte Agegrouper als auch Einsteiger an. Auch hier wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt und deshalb gab’s das BTV Nachhaltigkeits-Label.
Nicht weit entfernt feiert Erding seine 31. Auflage des Stadttriathlons. Die oberbayerische Veranstaltung gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Rennen der Region. Zu den zahlreichen Rennen und Formaten zählen zudem Wertungsläufe des BTV Memmert Nachwuchscups, der Landesliga Süd der Männer und der Landesliga Frauen sowie die Deutsche Meisterschaft der Gehörlosen. Und trotz der Menge an Startenden wird hier ebenfalls auf nachhaltige Event-Gestaltung Wert gelegt. Ebenfalls am 14. Juni steht der Feuchtwanger Triathlon auf dem Programm. Die Veranstaltung bietet in diesem Jahr erstmalig auch einen Schüler- und Jugend Crosstriathlon an (wir berichteten ausführlich).
Nur zwei Tage später geht es in Herzogenaurach weiter: Beim Schülertriathlon sammeln Kids erste Wettkampferfahrungen. Gerade diese Veranstaltungen bilden oft den Einstieg in eine lange sportliche Laufbahn und sind damit ein wichtiger Baustein der bayerischen Triathlonlandschaft. Am 17. Juni folgt mit dem Inklusiven Schüler-Triathlon in Kelheim ein Wettbewerb, der über diesen sportlichen Gedanken sogar noch hinausgeht. Hier steht das gemeinsame Erleben des Sports noch zentraler im Mittelpunkt.
Die 2. Triathlon Bundesliga kommt an den Rothsee.
Das dritte Juni-Wochenende hält anschließend einige besondere Höhepunkte bereit. Der Rothsee Triathlon bietet über zwei Tage hinweg Triathlon pur. Egal ob Einsteiger oder mit hoher Ambition – hier gibt’s schonmal einen Vorgeschmack auf den Triathlon-Wahnsinn im Landkreis Roth. Als eines der Highlights macht die 2. Triathlon Bundesliga wieder Halt im fränkischen Triathlon-Mekka. Daneben gibt’s auch Rennen des BTV Memmert Nachwuchscups. Einem besonderen Blick gebührt am 21. Juni aber dem Mainaudtathlon in Miltenberg. Die Veranstaltung feiert 2026 ihr erstes kleines Jubiläum mit der fünften Ausgabe. Ebenfalls lädt an diesem Tag der Tölzer Triathlon nach Oberbayern ein.
Zum Monatsende wird es noch einmal besonders abwechslungsreich. Beim Neustädter Kinderrtriathlon steht erneut der Nachwuchs im Mittelpunkt, während der Kinder- & Jugend Drachentriathlon in Furth im Wald mit seinem ungewöhnlichen Namen längst Kultstatus genießt. Die Drachenstadt verbindet ihre regionale Identität dabei charmant mit dem Triathlonsport. Am Tag darauf geht’s dort für alle Erwachsenen beim Drachentriathlon um Sekunden und Minuten oder einfach einen schönen, sportlichen Tag. Mit dem Unterallgäuer Triathlon steht am 27. Juni zudem ein echter Klassiker auf dem Programm, der zudem 35. Jubiläum feiert.
Der letzte Juni-Samstag entwickelt sich schließlich zu einem weiteren Event-Marathon. Beim Wemdinger Waldsee Triathlon geht es traditionell naturnah und familiär zu, während der Triathlon Trebgast wieder einmal Masse und Klasse vereint: Die Regionalliga ist hier ebenso am Start wie zahlreiche Studentinen und Studenten und Hochschulangehörige, die ihre deutschen Meister suchen. Auch Herzogenaurach ist mit dem Herzoman erneut Wettkampf-Schauplatz ebenso wie die Neustädter Triathlon Sprintdistanz.
Zum dritten Mal startet der triathlon.de CUP in Landshut mit vollem Programm vom Nachwuchs-, über Sprint- und Kurzdistanzrennen bis hin zur Mitteldistanz. Auch die Bayernliga ist dort am Start. Und schließlich bietet der Hersbrucker Volkstriathlon noch die Chance auf ein tolles Wettkampf-Erlebnis.
Ganz schön was los! Wir wünschen allen Starterinnen und Startern einen tollen Triathlon-Monat!
Titelfoto: triathlon.de/ Claus Zettl; Foto: Sportshot